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DE2215680B2 - Vorschubvorrichtung für Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues - Google Patents

Vorschubvorrichtung für Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues

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Publication number
DE2215680B2
DE2215680B2 DE19722215680 DE2215680A DE2215680B2 DE 2215680 B2 DE2215680 B2 DE 2215680B2 DE 19722215680 DE19722215680 DE 19722215680 DE 2215680 A DE2215680 A DE 2215680A DE 2215680 B2 DE2215680 B2 DE 2215680B2
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DE
Germany
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guide rail
crank
fingers
spring
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Application number
DE19722215680
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English (en)
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DE2215680C3 (de
DE2215680A1 (de
Inventor
Paul 4630 Bochum Kaisler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication of DE2215680A1 publication Critical patent/DE2215680A1/de
Publication of DE2215680B2 publication Critical patent/DE2215680B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2215680C3 publication Critical patent/DE2215680C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C29/00Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
    • E21C29/02Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by means on the machine exerting a thrust against fixed supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Es sind Abbaumaschinen zum Hereingewinnen flözartiger Lagerstätten bekannt, die neben dem Strebfördermittel verfahrbar sind und sich an einer abbaustoßseitigen Führungsschiene des Strebfördermittels führen. Sie umgreifen die zylindrische Führungsschiene mittels zweier Klemmvorrichtungen, die hydraulisch beaufschlagbar sind und sich wechselweise
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oder auch gleichzeitig an der Führungsschiene ver- Einrichtung den Nachteil, daß sie eine verhältnisspannen. Den Klemmvorrichtungen zugeordnete dop- mäßig ungleichförmige, wenn nicht gar unstetige Vorpeltwirkende Druckzylinder erzeugen den Maschinen- Schubbewegung der Bergbaumaschine erzeugt,
vorschub, wenn die Klemmvorrichtungen mit der Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorschubvor-Führungsschiene verspannt sind, und holen die ent- 5 richtung für Gewinnungsmaschinen des Untertagespannte Klemmvorrichtung bei entgegengesetzter Be- bergbaues zu schaffen, die formschlüssig an einer aufschlagung nach. parallel zum Abbaustoß verlaufenden Führungs-
Gewinnungsmaschinen, insbesondere Walzen- schiene angreift und sich durch eine besonders zweckschrämmaschinen, benötigen wegen ihres großen Ge- mäßige Ausbildung auszeichnet,
wichtes und wegen der hohen Anpreßkräfte, mit der to Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von ihre Lösewerkzeuge gegen das anstehende Mineral einer Vorschubvorrichtung für Gewinnungsmaschigedrückt werden müssen, selbst wenn sie auf dem nen des Untertagebergbaues aus, die mit sich in Vor-Strebfördermittel verfahrbar sind, außerordentlich Schubrichtung der Gewinnungsmaschine oszillierend große Vorschubkräfte zur Fortbewegung. Bei den bewegenden Vorschuborganen ausgestattet ist, welche vorgenannten Abbaumaschinen werden die zur Fort- 15 eine sich parallel zum Maschinenfahrweg erstrekbewegung erforderlichen Vorschubkräfte allein durch kende Führungsschiene umgreifen, quer zur Vorden Reibungsschluß zwischen der rohrförmigen Füh- Schubrichtung der Gewinnungsmaschine verschiebrungsschiene und der Klemmvorrichtung übertragen. bare, federbelastete Finger haben, die in Ausnehmun-Das Führungsrohr wird daher hoch beansprucht und gen der Führungsschiene unter dem ihre Querbeweunterliegt, weil sich Relativbewegungen zwischen der 20 gung auslösenden Druck eingreifen, sich in einer Aus-Klemmvorrichtung und dem Führungsrohr nicht nehmung beim Arbeitshub des Vorschuborgans mit völlig ausschließen lassen, einem starken Verschleiß, ihrer zur Maschinenfahrtrichtung hinteren Seitender vor allem durch die für den Kraftschluß erforder- fläche abstützen und beim Leerhub in ihre Ausgangslichen extremen Anpreßkräfte hervorgerufen wird. lage zurückgeführt werden. Zur Lösung der Aufgabe
Bei bekannten Bergbaumaschinen läßt man des- as schlägt die Anmeldung vor, daß der vorgespannten halb die sich mit Hilfe von Druckrylindern oszillie- Vorschubvorrichtung mehr als zwei Vorschuborgane rend bewegenden Vorschuborgane an einer sich par- zugeordnet sind, von denen jedes über eine eigene geallel zum Maschinenfahrweg erstreckenden Führungs- lenkig angreifende Schub- bzw. Zugstange mit je schiene formschlüssig angreifen. Dazu sind die beiden einem eigenen Kurbelantrieb der Gewinnungsmaschi-Vorschuborgane der Bergbaumaschine mit je zwei 30 nenwinde verbunden ist, wobei die Kurbelzapfen der quer zur Vorschubrichtung der Maschine verschieb- einzelnen Kurbelscheiben um gleiche Winkel versetzt baren, federbelasteten Fingerpaaren ausgestattet, zueinander angeordnet sind und die Teilung der Fühwährend die Führungsschiene in der Bewegungsebene rungsschiene gleich der Sehnenlänge des durch diesen der beiden Fingerpaare eine sich über ihre ganze Winkel bestimmten Ausschnittes des Kurbelkreises Länge erstreckende Reihe von Ausnehmungen glei- 35 zuzüglich des Abstandes der Mitten benachbarter eher Abmessungen und gleicher Teilung aufweist. In Kurbelscheiben ist. Bei einer so ausgebildeten Vordiese Ausnehmungen greift eines der Fingerpaare Schubvorrichtung greifen alle in einer Reihe hinterunter dem seine Querbewegung auslösenden Feder- einanderliegenden Vorschuborgane, beispielsweise druck ein und stützt sich in ihnen beim Arbeitshub nacheinander, formschlüssig an der Führungsschiene des Druckzylinders mit den zur Maschinenfahrtrich- +0 an. Dabei treibt immer nur eines der Vorschuborgane rung hinteren Seitenflächen ab. Um beim Leerhub des die Gewinnungsmaschine an, und zwar jeweils das Druckzylinders die Fingerpaare in ihre Ausgangslage Vorschuborgan, dessen der Maschinenfahrtrichtung zurückschieben zu können, sind die in Maschinen- entgegengesetzte horizontale Geschwindigkeitskomfahrtrichtung vorderen Fingerseitenflächen auf ihrem ponente augenblicklich den größten Wert hat. Die in die Ausnehmung der Führungsschiene eingreifenden 45 der Vorschubrichtung der Maschine entgegengerich-Teil mit einer entgegengesetzt zur Maschinenfahrt- teten horizontalen Geschwindigkeitskomponenten richtung geneigten und bis in die Fingerstirnfläche überdecken sich, weil die Winde mit mehr als zwei auslaufenden Schrägfläche versehen, die so bemessen Vorschuborganen ausgestattet sein soll. Folglich muß ist, daß sie auch bei in der Ausnehmung befindlichem die Gewinnungsmaschine sich mit stetigem Vorschub Finger stets aus der Führungsschienenausnehmung 50 bewegen, und um so gleichmäßiger, je größer die Anvorsteht. Vermittels dieser Schrägflächen, die beim zahl der Vorschuborgane ist.
Leer- oder Rückhub des Druckzylinders gegen die Zweckmäßigerweise ist die Vorschubvorrichtung
Stirnflächen der Schienenausnehmungen laufen, mit vier Vorschuborganen ausgestattet, deren die Os-
wird das Fingerpaar gegen die Federkraft in seine zillationsbewegung erzeugende Kurbelzapfen von
Ausgangslage zurückgedrückt. Die Schrägflächen be- 55 Kurbelantrieb zu Kurbelantrieb um 90° versetzt auf
finden sich auf den einander abgewandten Seiten- Kreisbahnen umlaufen, deren Durchmesser D—S Yl
flächen der beiden Fingerpaare, und das Fingerpaar ist, wobei S gleich der Sehnenlänge des durch den
der Vorschubvorrichtung, dessen Schrägflächen auf Winkel α begrenzten Bogens ist.
der der jeweiligen Maschinenfahrtrichtung abgewand- Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist die
ten Fingerseite liegen, ist durch einen Stift festge- 60 Länge der Führungsschienenausnehmungen gleich der
legt. Dieses festliegende Fingerpaar wird erst bei der halben Sehnenlänge, vermindert um die Bogenhöhe
entgegengesetzten Maschinenfahrtrichtung tätig, also des Kurbelkreises über dieser Sehne,
erst, nachdem das bisher tätige Fingerpaar mit Hilfe Die Vorschuborgane sind zweckmäßigerweise so
des besagten Stiftes festgelegt worden ist. Die be- ausgebildet, daß sie die Führungsschiene umgreifen;
kannte Vorrichtung benötigt daher, um die Bergbau- 65 außerdem sind sie mit einem durch die Ausnehmung
maschine in beiden Bewegungsrichtungen verschie- der Führungsschienen hindurch in eine auf der ande-
ben zu können, zwei Fingerpaare für jede ihrer bei- ren Führungsschienenseite befindliche Ausnehmung
den Vorschubvorrichtungen. Außerdem hat diese des Vorschuborgans eingreifenden Finger ausgestat-
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tet, der sich hier mit seinem freien Ende während des durch entweder in die Ausnehmungen der Führungs-
Arbeitshubes abstützt. Ein so gelagerter Finger ist schiene eintreten oder aber bei entgegengesetzter
erheblich höher belastbar als ein einseitig gelagerter, Stangenbewegung aus den Führungsschienenausneh-
frei kragend in die Ausnehmung der Führungsschiene mungen austreten,
eingreifender Finger. 5 Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal können
Jedes Vorschuborgan kann aber auch mit zwei sich die Ansätze zweiarmige Hebel bilden, die um zur
auf verschiedenen Führungsschienenseiten gegenüber- Führungsschienenlängsnchtung parallele Achse des
liegenden Fingern ausgestattet sein, die gleichzeitig Vorschuborgans schwenkbar gelagert sind und mit
in eine zwischen ihnen liegende gemeinsame Aus- ihrem oberen Ende an den auseinanderlaufenden
nehmung der Führungsschiene oder in auf gegenüber- io Stangenseitenflächen anliegen, mit ihrem unteren
liegenden Seiten der Führungsschiene befindliche Ende aber mit je einem der Finger in Verbindung
Ausnehmungen eingreifen. stehen. Auf diese Weise lassen sich bereits kleine
Es gehört, wie eingangs bereits ausgeführt, zum Stangenbewegungen in relativ große Fingerbewegun-
Stand der Technik, diese Finger auf der der Ma- gen umsetzen.
schinenfahrtrichtung zugewandten Seite mit Schräg- 15 Es empfiehlt sich, die Schrägflächen der Finger so flächen zu versehen, um beim Leerhub der Vorschub- anzuordnen bzw. die Finger so hydraulisch oder meorgane jeden Formschluß zwischen den Fingern und chanisch zu steuern, daß sie nur bei in der unteren der führungsschiene auszuschließen. Ordnet man die Hälfte des Kurbelkreises befindlichen Kurbelzapfen federbelasteten Finger in je einer um ihre Achse mit der Führungsschiene eine formschlüssige Verdrehbaren und in zwei um 180° gegeneinander ver- ao bindung eingehen. In diesem Arbeitsbereich des drehten Lagen in dem Vorschuborgan arretierbaren Kurbelzapfens wirken die Schub- bzw. Zugstangen Büchse an, so können die Finger der einzelnen Vor- mit kleinster Vertikal- und größter Horizontalkomposchuborgane für beide Vorschubrichtungen der Ge- nente auf die einzelnen Vorschuborgane ein.
winnungsmaschine benutzt werden, und man erspart Mehrere Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung sind zusätzliche zweite Fingerpaare für jedes Vorschub- 25 an Hand der Zeichnungen im folgenden Teil der Beorgan. Schreibung näher erläutert. Es zeigt
Es ist auch möglich, die Finger als federbelastete F i g. 1 eine auf einem Strebfördermittel verfahr-
Kolben auszubilden, die beim Arbeitshub des Vor- bare Gewinnungsmaschine in Vorderansicht,
schuborgans gegen den Federdruck hydraulisch be- Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der
aufschlagt sind. Mittels der Beaufschlagung lassen 30 Fig. 1,
sich die freien Fingerenden jeweils beim Arbeitshub F i g. 3 die Führungsschiene in Seitenansicht,
gegen die Federkraft in die Führungsschienenausneh- F i g. 4 und 5 zwei Führungsschienenschnitte mit in mung einführen und am Ende des Arbeitshubes, mit Höhe der Führungsschienenausnehmungen verlaufensinkendem Beaufschlagungsdruck, durch die Feder- der Schnittebene,
kraft wieder in ihre Totlage zurückschieben. 35 F i g. 6 die Gewinnungsmaschine in Seitenansicht,
Zweckmäßigerweise bildet man den aus der Schub- F i g. 7 eine schematische Seitenansicht der Winde,
bzw. Zugstange vorstehenden Umfangsabschnitt der F i g. 8 einen Querschnitt durch ein Vorschuborgan,
Kurbelzapfen als Exzenterscheibe aus, auf der die dessen Finger hydraulisch beaufschlagbar sind,
Kolbenstange eines federbelasteten Pumpenkolbens F i g. 9 den Kurbeltrieb dieses Vorschuborgans in gleitet und jeweils beim Durchgang durch die hori- 40 Seitenansicht,
zontale Symmetrieebene des Kurbelkreises eine Hub- Fig. 10 den Kurbeltrieb einer mechanisch steuer-
bewegung ausführt. Der Beaufschlagungsdruck des baren Vorschubvorrichtung in einem teilweise ge-
Pumpenkolbens wirkt dann in einem bestimmten schnittenen Grundriß,
Rhythmus und drückt, wenn seine Kolbenstange auf Fig. 11 einen Querschnitt durch ein mechanisch
den mit größerem Radius gewölbten Umfangs- 45 steuerbares Vorschuborgan,
abschnitt aer Exzenterscheibe aurlauit, FJussigKeit F i g. 12 den Exzenter als Einzelheit,
über eine Leitung oder eine Bohrung der Schub- bzw. F i g. 13 eine Einzelheit.
Zugstange den beiden Kolben des Vorschuborgans zu Die mit 1 bezeichnete Gewinnungsmaschine ist auf
und nimmt, wenn die Kolbenstange auf den mit oder über dem Strebfördermittel 2 verfahrbar. In dem
kleinerem Radius gewölbten Umfangsabschnitt der 50 dargestellten Ausführungsbeispiel stützt sie sich ab-
Exzenterscheibe aufläuft, die unter dem Druck der baustoßseitig auf der Schiene 3 und versatzseitig auf
federbelasteten Fingerkolben zurückfließende Flüssig- der Schiene 4 ab. Beide Schienen 3, 4 können, wie in
keit wieder auf. Infolgedessen erfolgt die Finger- der F i g. 1 dargestellt, mit den Seitenwänden des
bewegung in Abhängigkeit von der Drehzahl des Strebfördermittels 2 fest verbunden sein, sie können
Kurbeltriebes stets zum richtigen Zeitpunkt. 55 aber auch Teile eines nicht dargestellten besonderen
Man kann aber auch die Finger mechanisch Rahmens bilden, der das Strebfördermittel aufnimmt, steuern, indem man das freie Ende eines auf der Ex- Während sich die Gewinnungsmaschine 1 auf den zenterscheibe gleitenden, federbelasteten Bolzens über beiden Seitenflanschen 5 der Führungsschiene 4 einen in bzw. an der Schub- bzw. Zugstange schwenk- mittels Kufen 6 gleitend abstützt, wälzt sie sich abbar gelagerten doppelarmigen Hebel an einer Stange 60 baustoßseitig mittels Rollen 7 auf der Schiene 3 ab. angreifen läßt, die in Längsrichtung verschiebbar auf Rollen 7 und Schiene 3 sind mit einer Verzahnung, der Schub- bzw. Zugstange geführt ist und mit ihrem vorzugsweise einer Triebstockverzahnung, versehen, in Bewegungsrichtung der federbelasteten Finger des um sicherzugehen, daß auch tatsächlich unter der Vorschuborgans beidseitig verdickten Stangenende Vorschubbewegung der Gewinnungsmaschine 1 auf zwischen zwei Ansätze der sich gegenüberliegenden 65 der Schiene 3 eine Abwälzbewegung zustande kommt. Finger eingreift. Die sich gegenüberliegenden Finger Die versatzseitige Führungsschiene 4, die einen kreuzmüssen sich daher bei Längsbewegungen der Stange förmigen Querschnitt hat, trägt auf ihrem senkrechten quer zur Stangenlängsrichtung verschieben und da- oberen Schenkel ein Führungsrohr 8, das von der
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Vorschubvorrichtung 9 umgriffen wird (Fig. 1). Sie erst ein. Die Kurbelzapf en 19 b und 19 a bewegen
besitzt im oberen Schenkelabschnitt über ihre ganze sich zur selben Zeit nach rechts, bzw. die nach rechts
Länge verteilte Ausnehmungen 10 gleicher Ab- gerichtete Bewegung des Kurbelzapfens 19a setzt
messungen und gleicher Teilung T, die, wie in der gerade ein. Da die Finger 14 bei ihrer in der F i g. 2
F i g. 3 dargestellt, eine ovale Form haben. An den 5 dargestellten Lage sich nur mit ihrer der Schräg-
Stoßenden sind die Führungsrohrabschnitte durch fläche 16 abgewandten Seite in den Führungs-
einen konischen Bolzen od. dgl. so miteinander zen- schienenausnehmungen 10 abstützen können, muß
triert, daß sie sich gegeneinander abwinkein lassen die Gewinnungsmaschine 1 sich in Richtung des
und auch in Längsrichtung eine gewisse Bewegungs- Pfeiles 23 bewegen, wenn die Kurbelzapfen 19 a bis
möglichkeit zueinander haben. 10 19 d in Pfeilrichtung 22 umlaufen und dabei nach-
Die Vorschubvorrichtung der Gewinnungsma- einander mit ihren Schub- bzw. Zugstangen 21 die schine 1 besteht aus mehreren Vorschuborganen 11a, Finger 14 der Vorschuborgane 11a bis lld gegen die 116, 11 c, lld, die das Führungsrohr 8 umschließen hintere Stirnwand der Führungsschienenausnehmun- und mit ihren beiden Schenkeln 12 (Fig. 1 und 2) gen 10 pressen. Im Bereich des 90° betragenden auf gegenüberliegenden Seiten des oberen Führungs- 15 Winkels α ((Fig. 7) bestimmt allein der Kurbelzapfen Schienenabschnittes, und zwar unmittelbar vor dessen 19d die Vorschubgeschwindigkeit der Gewinnujigs-Ausnehmungen 10, liegen. In der horizontalen Sym- maschine 1. Am Ende dieses Winkels «, wenn der metrieebene der Führungsschienenausnehmungen 10 Kurbelzapfen 19 d sich im Punkt A befindet, liegt der tragen beide Schenkel 12 der Vorschuborgane 11 je Kurbelzapfen 19 c am Anfang seines Winkels α im einen in einer Bohrung 13 verschiebbar gelagerten »0 Punkt B. In dieser Situation ist die horizontale GeFinger 14, der von einer auf der Fingerrückseite an- schwindigkeitskomponente der Kurbelzapfen 19 d und geordneten Schraubenfeder 15 in die Ausnehmung 10 19 c gleich groß; jedoch nimmt die Horizontalkompoder Führungsschiene hineingedrückt wird. Die Füh- nente des Kurbelzapfens 19 d ab, während die des rungsschienenausnehmung 10 kann, wie in dem Aus- Kurbelzapfens 19 c zunimmt. Infolgedessen Überführungsbeispiel nach der Fig. 2 dargestellt, durch- »5 nimmt jetzt der Kurbelzapfen 19c den Maschinenvorgehend ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, schub, und der Kurbelzapfen 19 d hebt unter der auf jeder Schenkelseite eine Ausnehmung, also eine wachsenden Vorschubgeschwindigkeit der Gewin-Vertiefung 10, vorzusehen, in die der Finger 14 ein- nungsmaschine 1 und seiner kleiner werdenden horigreifen kann (F i g. 4). Ebenso kann das Vorschub- zontalen Geschwindigkeitskomponente den bzw. die organ 11 mit einem einzigen Finger 14 ausgestattet 30 Finger 14 des ihm zugeordneten Vorschuborgans 11 d sein, der in einem der beiden Schenkel 12 verschieb- von der Stirnfläche der Führungsschienenausnehbar gelagert ist und unter dem Federdruck durch die mung 10 ab. Diese Situation wiederholt sich, wenn Führungsschienenausnehmung 10 hindurch in die die einzelnen Vorsdhuborgane 19 a bis 19 d nach-Ausnehmung 60 des anderen Schenkels 12 eingreift einander tätig werden, und zwar stoßfrei, ohne Unter- und sioh hier abstützt. 35 brechung des Maschinenvorschubes. Am Ende des
Auf ihrer in Maschinenfahrtrichtung weisenden Maschinenfahrweges kann die Vorschubbewegung Seite besitzen die Finger 14 eine Schrägfläche 16, der Vorschuborganella bis lld durch Drehen der die, von der Stirnseite des Fingers ausgehend, so Finger 14 umgekehrt werden. Dazu sind die Finger weit zum benachbarten Schenkel 12 hin geneigt ist 14 mit ihren Schraubenfedern 15 in nicht dargestell-(F i g. 2), daß die in der Fingerseitenfläche befind- 40 ten Büchsen der Schenkel 12 der Vorschuborgane liehe Begrenzungskante 17 dieser Schrägfläche 16 11a bis lld gelagert. Die um ihre Achsen drehbaren nicht in die Führungsschienenausnehmung 10 ein- und in zwei Stellungen arretierbaren Büchsen getreten kann. Finger 14, die nur federbelastet sind und statten es, die Finger 14 in zwei entgegengesetzten deren quer zur Vorschubrichtung der Gewinnungs- Arbeitslagen anzuordnen, und können von außen vermaschine 1 liegende hin- und hergehende Bewegung 45 stellt werden.
nicht gesteuert wird, können sich daher allein mit Wie bereits ausgeführt, erstreckt sich der Arbeits-Hilfe ihrer Schrägflächen 16 unter der Oszillations- weg der Kurbelzapfen 19 a bis 19 d nur über den bewegung der Vorschuborgane 11 seitlich aus der durch die beiden Punkte A und B begrenzten Bogen Führungsschienenausnehmung 10 herausschieben. ihres Kurbelkreises (F i g. 13), dessen Länge bei ge-
Die Oszillationsbewegung der Vorschuborgane 11 50 gebenen Kurbelkreisdurchmessem durch den Zentriwird von der Winde 18 der Gewinnungsmaschine 1 winkel α bestimmt wird. Die Teilung T der Führungserzeugt. Dazu ist die Winde mit mehreren, Vorzugs- schienenausnehmungen 10 muß daher gleich dem weise vier versatzseitigen Abtriebswellenenden aus- Abstand A der beiden Mitten zweier benachbarter gestattet, auf denen je eine mit einem Kurbelzapfen Kurbelkreise sein, zuzüglich der Sehne S des vom 19a, 19i, 19c oder 19d besetzte Scheibe 20 be- 55 Zentriwinkel χ abgetrennten Kurbelkreisbogens. In festigt ist (Fig. 7). Die Kurbelzapfen 19a, 19b, 19c, der Fig. 13 ist der Kurbelzapfen 19d im Begriff, den 19 d der einzelnen Scheiben 20 laufen bei der Dreh- Vorschub der Gewinnungsmaschine zu übernehmen, bewegung der Scheiben jeweils um 90° versetzt zu- da seine horizontale Bewegungskomponente zueinander auf einer Kreisbahn um und wirken über je nimmt, während die gleich große und gleichgerichtete eine Schub-, bzw. Zugstange 21 auf je ein Vorschub- 60 horizontale Bewegungskomponente des Kurbelorgan 11 so ein, daß diese nacheinander tätig wer- zapfens 19c abnimmt. Infolgedessen bewegt sich der den und ihre Arbeitshübe sich bei ihrer Vorschub- Kurbelzapfen 19 c, obwohl er in Richtung des Pfeibewegung überschneiden. Während der Kurbelzapfen les 61 umläuft, unter der Einwirkung des Maschinen-19 d sich bei der Drehung der Scheibe 20 in Pfeil- Vorschubes, der in diesem Moment größer ist als die richtung 22, also nach links, bewegt und zu diesem 65 horizontale Geschwindigkeitskomponente des Kurbel-Zeitpunkt in dieser Richtung seinen größten Ge- zapfens 19 c, relativ zur Führungsschiene 4, nach schwindigkeitswert erreicht, setzt bei dem Kurbel- rechts. Da die Horizontalbewegung der Finger 14 mit zapfen 19 c die Linksbewegung in diesem Moment der Horizontalbewegung der Kurbelzapfen 19 α bis
19 d übereinstimmt, müssen sich die Finger 14 des Vorschuborgans 11 c gleichfalls entsprechend dem Kurbelzapfen 19 c nach rechts bewegen, sich also von der Stirnfläche der Führungsschienenausnehmung 10 abheben, die hier der Einfachheit halber in die Umlaufbahn der Kurbelzapfen 19 c und 19 d eingezeichnet worden ist. Die Länge der Führungsschienenausnehmungen 10 läßt sich an Hand der Horizontalbewegungen der Kurbelzapfen 19 a bis 19 d ermitteln. Geht man davon aus, daß die Finger 14 der Vorschuborgane 11 α bis 11 d im Punkte der Umlaufbahn ihrer Kurbelzapfenkreise ihre Ausnehmung 10 verlassen haben bzw. im Punkt D des Kurbelzapfenkreises die Fingerbewegung in Richtung auf die Führungsschiene 4 beginnen soll, so kann man die Länge dieser Ausnehmung 10 auf die halbe Sehnenlänge S beschränken und dieses Maß noch um das Maß H, das der Bogenhöhe des Kurbelkreises über dieser Sehne entspricht, verkürzen, weil sowohl im Bogenabschnitt A-C als auch im Bogen abschnitt D-B des Kurbelzapfenkreises die Horizontalkomponente der Vorschuborgane 11 α bis 11 c der Vorschubbewegung der Gewinnungsmaschine 1 entgegengerichtet ist, so daß das betreffende Vorschuborgan Ii α bis 11 c sich
in dieser Phase nur um das Maß -j-H gegenüber der Führungsschiene 4 verschiebt. Eine derart bemessene Ausnehmung 10 gibt daher den Fingern 14 bei der Kurbelzapfendrehung hinreichend Zeit, in die Ausnehmung 10 der Führungsschiene 4 einzutreten, und zwar schon so früh, daß diese Bewegung bereits im Punkt D des Kurbelzapfenkreises beginnen kann und infolgedessen mit Sicherheit im Bereich des Punktes B beendet ist.
Es ist auch möglich, die Finger der einzelnen Vorschuborgane 11α bis 11 d als federbelastete Kolben 24 auszubilden, die gegen die Kraft der Feder 25 hydraulisch in die Führungsschienenausnehmungen 10 hineingedrückt werden. Die entsprechenden Räume 26 beider Kolben 24 stehen dazu über Leitungen 27 mit einer gemeinsamen Leitung 28 in Verbindung, die in einen Zylinder 29 einmündet. Der in dem Zylinder 29 befindliche federbelastete Kolben 30 liegt mit seinem aus dem Zylinder herausgeführten Kolbenstangenende 31 an dem Umfang einer Exzenterscheibe 32 an, die auf einem im Durchmesser kleineren Abschnitt 33 des Kurbelzapfens 19 a bis 19 d befestigt ist. Bei Umlauf der Kurbelzapfen dreht sich mit dem Kurbelzapfen auch die Exzenterscheibe 32, und zwar macht sie pro Umlauf des Kurbel-Zapfens eine einzige Drehung um die Kurbelzapfenachse. Zwei Halbkreise, die stetig ineinander übergehen, bilden den Umfang der Exzenterscheibe 32. Die Differenz ihrer beiden Radien bestimmt den Hub des Kolbens 30, so daß dieser sich auf der halben Kreisbahn des Kurbelzapf ens 19 α bis 19 d in seiner unteren und während der anderen Kreisbahnhälfte in seiner oberen Totlage befindet. Der Kolben 30, der mit dem ihn umschließenden Zylinder 29 und der Leitung 28 in bzw. an der Zug- bzw. Schubstange 21 angeordnet ist, beaufschlagt während des halben Kurbelweges die beiden Kolben 24 aber nur dann, wenn das Kolbenstangenende 31 über die Fläche 34 der Exzenterscheibe 32 gleitet, wobei der Kurbelzapfen 19a bis 19d den Winkel α durchläuft. Während der anderen Hälfte des Kurbelzapfenweges befindet sich der Kolben 30, von der Feder 35 gehalten, in seiner anderen Totlage, in der das Kolbenstangenende 31 an dem mit dem kleineren Radius ausgestatteten Umfangsteil 36 der Exzenterscheibe 32 anliegt. Die beiden als Finger dienenden Kolben 24 des Vorschuborgans 11« bis 11 d können daher hier mittels der sie verschiebenden Federn 25 die Flüssigkeit ihrer Zylinder 26 dem Zylinder 29 zuführen und aus den FUhrungsschienenausnehmungcn 10 austreten. Ein Flüssigkeitsbehälter 37, aus dem der Kolben 30 im Bedarfsfall, beispielsweise wenn Leckverluste auftreten, Flüssigkeit über ein in der Leitung39 liegendes federbelastetes Rückschlagventil 38 ansaugen kann, steht über eine Leitung 40 und über das in dieser Leitung befindliche federbelastete Rückschlagventil 41 mit der Leitung 28 in Verbindung und nimmt die Flüssigkeit des Pumpenkolbens 30 auf, wenn beim Druckhub dieses Kolbens aus irgendwelchen Gründen beide Kolben 24 blockiert sein sollten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 10 und 11 werden die Finger 14 mit Hilfe eines Hebelgestänges bewegt und gesteuert. Auch hier setzt eine mit kurvenförmiger Umfangsfläche ausgestattete Exzenterscheibe, die mit 42 bezeichnet ist, die Dreh-
a5 bewegung des Kurbelzapf ens 19 α bis 19d in eine Steue B rbl,|egung um. Au£h hier bildet der Scheiben.
umfang eine in sich geschlossene Kurvenbahn, auf der ein rechtwinklig zur Kurbelzapfenachse verschiebbar geführter Bolzen 43, der durch eine Feder 44 belastet ist, gleitet. Ein bei 45 auf der Schub- bzw. Zugstange 21 a bis 21 d schwenkbar gelagerter zweiarmiger Hebel 46 greift mit einem Ende, bei 47, gelenkig an dem Bolzen 43 und mit seinem anderen Ende, bei 48, an einer längsverschiebbar auf der Schub- bzw. Zugstange 21 gelagerten Stange 49 an. Da das der Stange 49 zugewandte Ende des zweiarmigen Hebels 46 infolge der sich drehenden Kurvenbahn des Ringes 42 ständig eine in Richtung des Doppelpfeiles 50 liegende Oszillationsbewegung ausführt, wird auch die Stange 49 entsprechend bewegt. Das im Bereich der Vorschuborgane 11a bis lld befindliche Stangenende 51 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel beidseitig verdickt und greift zwischen zwei Ansätzen 52 der sich gegenüberliegenden und durch Federn 53 belasteten Finger 54 ein, so daß Längsbewegungen der Stange 49 stets Querbewegungen der beiden Finger 54 hervorrufen.
Die beiden Ansätze 52 können aber auch, wie in der Fig. 11 dargestellt, als zweiarmige Hebel 55 ausgebildet sein. Diese Hebel, die durch eine Öffnung 56 in das Innere der Vorschuborgane 11a bis l\d eingreifen und bei 57 schwenkbar in den VorschubOrganen gelagert sind, greifen mit ihrem unteren Ende, bei 58, gelenkig an den Fingern 54 an. Eine Zugfeder 59, die oberhalb der Schwenkachse 57 angebracht ist und die hier befindlichen beiden Enden der Hebel 55 gegeneinanderzieht, drückt die Finger 54 aus der Führungsschienenausnehmung 10, wenn das verdickte Ende 51 der Stange 49 sich aus der Zeichenebene auf den Betrachter zubewegt und dadurch den Fingern 54 eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit quer zur Längsrichtung der Führungsschiene 4 gibt. Infolge der Hebelübersetzung genügt schon eine verhältnismäßig kleine Längsbewegung der Stange 49, um die beiden Finger 54 mit der Führungsschiene 4 in Eingriff zu bringen oder sie aus der Führungsschienenausnehmung 10 herauszudrücken.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorschubvorrichtung für Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues, die mit sich in Vorschubrichtung der Gewinnungsmaschine oszillierend bewegenden Vorschuborganen ausgestattet ist, welche eine sich parallel zum Maschinenfahrweg erstreckende Führungsschiene umgreifen, quer zur Vorschubrichtung der Gewinnungsmaschine verschiebbare, federbelastete Finger haben, die in Ausnehmungen der Führungsschiene unter dem ihre Querbewegung auslösenden Druck eingreifen, sich in einer der Ausnehmungen beim Arbeitshub des Vorschuborgans mit ihrer zur Maschinenfahrtrichtung hinteren Seitenfläche abstützen und beim Leerhub in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mehr als zwei Vorschuborgane (110, 116, lic, lld) zugeordnet sind, von denen jedes über eine eigene, gelenkig angreifende Schub- bzw. Zugstange (21) mit je einem eigenen Kurbelantrieb der Gewinnungsmaschinenwinde (18) verbunden ist, und daß die Kurbelzapfen (19 a, 19 b, 19 c, 19 d) der einzelnen Kurbelscheiben (20) um gleiche Winkel (oi) versetzt zueinander angeordnet sind und die Teilung (T) der Führungsschiene (4) gleich der Sehnenlänge (S) des durch diesen Winkel (α) bestimmten Ausschnittes des Kurbelkreises zuzüglich des Abstandes (A) der Mitten benachbarter Kurbelscheiben (20) ist.
2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit vier Vorschuborganen (Πα, lib, lic, lld) ausgestattet ist, deren die Oszillationsbewegung erzeugende Kurbelzapfen (19 a, 19 b, 19 c, 19 d) von Kurbelantrieb zu Kurbelantrieb um 90° versetzt auf Kreisbahnen umlaufen, deren Durchmesser D = S V7I ist, wobei S gleich der Sehnenlänge des durch den Winkel (x) begrenzten Bogens ist.
3. Vorschubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Führungsschienenausnehmungen (10) gleich der halben Sehnenlänge (5) vermindert um die Bogenhöhe (H) des Kurbelkreises über dieser Sehne ist.
4. Vorschubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschuborgane (11 a, Hb, lic, lld) die Führungsschiene (4) umgreifen und mit einem durch eine Ausnehmung (10) der Führungsschiene (4) hindurch in eine auf der anderen Führungsschienenseite befindliche Ausnehmung (60) des Vorschuborgans (11 α bis lld) eingreifenden Finger (14) ausgestattet sind, der sich hier mit seinem freien Ende während des Arbeitshubs abstützt.
5. Vorschubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Vorschuborgan (11a bis lld) mit zwei sich auf verschiedenen Führungsschienenseiten gegenüberliegenden Fingern (14) ausgestattet ist, die gleichzeitig in eine zwischen ihnen liegende gemeinsame Ausnehmung (10) der Führungsschiene (4) oder in auf gegenüberliegenden Seiten der Führungsschiene (4) befindliche Ausnehmungen (10) eingreifen.
6. Vorschubvorrichtung nach den Ansprüchen X bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelasteten Finger (14) in je einer um ihre Achse drehbaren und in zwei um 180° gegeneinander verdrehten Lagen in dem Vorschuborgan (11a bis lld) arretierbaren Büchse angeordnet sind.
7. Vorschubvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (24) als federbelastete Kolben ausgebildet sind, die beim Arbeitshub des Vorschuborgans (11a bis lld) gegen den Federdruck hydraulisch beaufschlagt sind.
8. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Schubbzw. Zugstange (21) vorstehende Umfangsabschnitt der Kurbelzapfen als Exzenterscheibe (32) ausgebildet ist, auf der die Kolbenstange (31) eines federbelasteten Pumpenkolbens (30) gleitet, der jeweils beim Durchgang durch die horizontale Symmetrieebene des Kurbelkreises eine Hubbewegung ausführt.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende eines auf der Exzenterscheibe (42) gleitenden federbelasteten Bolzens (43) über einen in bzw. an der Schub- bzw. Zugstange (21) schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebel (46) an einer Stange (49) angreift, die in Längsrichtung verschiebbar auf der Schub- bzw. Zugstange (21) geführt ist und mit ihrem in Bewegungsrichtung der federbelasteten Finger (54) des Vorschuborgans (11 α bis lld) beidseitig verdickten Stangenende (51) zwischen zwei Ansätzen (52) der sich gegenüberliegenden Finger (54) eingreift.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (52) zweiarmige Hebel (55) bilden, die um zur Führungsschienenlängsrichtung parallele Achsen (5) des Vorschuborgans (Ha bis 11 d) schwenkbar gelagert sind und mit ihrem oberen Ende an den beiden auseinanderlaufenden Stangenseitenflächen anliegen, mit ihrem unteren Ende aber mit je einem Finger (54) in Verbindung stehen.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen der Finger (14) so angeordnet bzw. die Finger (24, 54) so hydraulisch oder mechanisch steuerbar sind, daß sie nur bei in der unteren Hälfte des Kurbelkreises befindlichen Kurbelzapfen (19 a bis 19 d) mit der Führungsschiene (4) eine formschlüssige Verbindung eingehen.
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