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DE2215363A1 - Komponente für Polymerisationskatalysatoren, deren Herstellung und Verwendung - Google Patents

Komponente für Polymerisationskatalysatoren, deren Herstellung und Verwendung

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Publication number
DE2215363A1
DE2215363A1 DE19722215363 DE2215363A DE2215363A1 DE 2215363 A1 DE2215363 A1 DE 2215363A1 DE 19722215363 DE19722215363 DE 19722215363 DE 2215363 A DE2215363 A DE 2215363A DE 2215363 A1 DE2215363 A1 DE 2215363A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticl
aluminum
polymerization
product
stands
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722215363
Other languages
English (en)
Inventor
Giorgio; Luciani Luciano; Montanari Antonio; Ferrara Foschini (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Montedison SpA
Original Assignee
Montecatini Edison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montecatini Edison SpA filed Critical Montecatini Edison SpA
Publication of DE2215363A1 publication Critical patent/DE2215363A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCp, DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLEIl DR.-ING. KLÖPSCH -DIPL-INO. SELTING
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, denf28. März 1972 AvK/Ax
MONTE CA TINI EDISON S.p.A., Foro Buonaparte, Jl, Mailand (Italien).
Komponente für Polymerisationskatalysatoren, deren Herstellung und Verwendung
Die Erfindung betrifft neue Katalysatorkomponenten für die Polymerisation von α-Olefinen', ein Verfahren zu ihrer Herstellung: und den hierbei erhaltenen Katalysator.
Die Erfindung ist insbesondere auf die Verwendung "der neuen Komponenten in Katalysatorsystemen gerichtet, die sich für die ■■ Polymerisation von Propylen, Buten-1, Hexen-1 und anderen- .α-Olefinen zu Homopolymerisaten eignen, die einen hohen Isotaktizitatsindex aufweisen und sich durch eine sehr., enge Korngrößenverteilung und einen niedrigen Gehalt an feinem Pulver sowie durch sehr hohe Schüttgewichte auszeichnen.
Für die Polymerisation von a-01efinen sind Katalysatoren bekannt, die aus dem Produkt der Reaktion zwischen Titantrichlorid in der ό-Kristallmodifikation, die durch trokkenes Mahlen von α- und/oder 7-Titantrichlorid gebildet worden ist, und einer Aluminiumalky!verbindung, insbesondere einem Aluminiumdialkylhalogenid, bestehen.
Der Ausdruck "Titantrichlorid" wird hier in dem in der Technik üblichen Sinne zur Bezeichnung von katalytisch
., .,.-.. 2098 41/1138
aktiven Stoffen gebraucht, in denen Titantrichlorid mit einem anderen Metallhalogenid, z.B. Aluminiumtrichlorid, oder mit Aluminiumtrichlorid und einem Alumini umalkylhalogenid cokristallisiert ist.
Die vorstehend genannten Katalysatoren polymerisieren α-Olefine mit hoher Aktivität und Stereospezifität. Häufig zeigen sie jedoch den Nachteil, daß sie zur Bildung von Polymerisaten mit niedrigem Schüttgewicht und hohen Anteilen von Pulverfeinteilen führen, wobei die Korngröße unter 100 ^u liegt.. Die Anwesenheit von feinen Pulvern bei der Verarbeitung von Polymerisaten verursacht große Schwierigkeiten bei.der gesamten Endbearbeitung der Polymerisate. Wenn diese Schwierigkeiten nicht ausgeschaltet werden, führen sie zu einer erheblichen Senkung der Produktivität der Anlage. Die feinen Pulver verursachen Verstopfungen in den Zentrifugen, in denen das Polymerisat vom Polymerisationsgemisch abgetrennt wird, und setzen die Zuführungsmengen des Polymerisats zu den Granulier-Strangpressen herab.
Die vorstehend genannten Nachteile sind zum großen Teil der Tatsache zuzuschreiben, daß das in den bekannten Katalysatoren verwendete 0 -Titantrichlorid eine sehr weite Korngrößenverteilung hat und eine erhebliche Menge.(in vielen Fällen über 70 %) an feinem Pulver mit einer Teilchengröße unter 2Ou enthält.
Insgesamt bessere Ergebnisse bezüglich der Korngrößenverteilung und des Schuttgewichts des Polymerisats werden bei Verwendung von Titantrichlorid erhalten, das durch Reduktion von TiCl^, mit halogenierten Aluminiumäthylderivaten, insbesondere AluminiumäthylsesquiChlorid, und durch Aktivierung der katalytischen-Komponente durch Wärmebehandlung bei Temperaturen zwischen 100° und 1300C hergestellt worden ist. Die
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Reduktion von TlGl1, mit Aluminiumäthylsesquichlorid unter bestimmten Arbeitsbedingungen ergibt ein Titantrichlorid, das nach Aktivierung bei einer Temperatur unter 13O0C Polypropylen in Floekenf o'rm (als "Flocken" werden im allgemeinen Teilchen in einem Größenbereich von etwa 20 "bis 300 p. Durchmesser bezeichnet.), mit einem Isotaktizitätsindex von etwa .-.88 bis 9O1. einer engen Korngrößenverteilung und ,einem Schüttgewicht von 0,45 bis 0,4-8 kg/1 (Methode DIH 53194) zu bilden vermag.
In dem Bemühen, Katalysatorkomponenten herzustellen, die eine höhere Aktivität haben und zu Polymerisaten in Flockenform mit verbessertem Isotaktizitätsindex und -.'. erhöhtem Schüttgewicht führen, wurde die vorstehend genannte, durch Reduktion von TiCl^, mit Aluminiumäthylsesquichlorid erhaltene Verbindung einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur über 1J5O°C unterworfen. Hierbei wurde ein Produkt erhalten, das wesentlich weniger aktiv ■ bei der Polymerisation war und insbesondere agglomerierte.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysatorsystems, das die vorstehend dargelegten Nachteile nicht aufweist. Überraschender-.weise wurde gefunden, daß diese Kachteile mit Katalysatorsystemen ausgeschaltet werden, die eine Komponente mit folgenden Eigenschaften und Kennzahlen enthalten-:
1) eine Verbindung der allgemeinen Formel TiClj.xÄlOl, .YR1R2 .zP .
in der χ eine Zahl von 0,3 bis 0,5 ist, y eine Zahl von 0,1 bis 0,02 ist, r ζ für 1 bis 10 Gew.-% steht, R1 für den Rest C2Ii5 und R2 für den Rest G5H7 steht, v;obei das Verhältnis R1ZR2 kleiner ist als 0,5, und
P für Polypropylen steht.
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2) Röntgenbeugungsbild für TiCl5 in der (/-Kristallmodifikation.
Die Verwendung der Katalysatorkomponenten gemäß der Erfindung ermöglich es, für die Polymerisation von a-01efinen Katalysatoren zu erhalten, die überraschenderweise eine hohe Stereospezifität aufweisen und außerdem Homopolymerisate zu bilden vermögen, die nicht nur im wesentlichen frei.von feinem Pulver sind, sondern auch ein hohes Schüttgewicht, einen hohen Isotaktizitätsindex und eine enge Korngrößenverteilung haben.
Diese Katalysatoren bestehen aus dem Produkt der Reaktion zwischen
a) der vorstehend definierten Katalysatorkomponente und
b) einer Aluminiumalkylverbindung der Formel AlRpX oder A1„R,X,, worin R ein Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen und X ein Halogenatom, insbesondere ein Chloratom, ist.
Als Beispiele geeigneter Verbindungen, die die Komponente(b) bilden, sind A1(C2H5)2C1 und Al2(C2H5)^Cl5 zu nennen. Das Al/Ti-Verhältnis der Katalysatorkomponenten liegt im allgemeinen über 1, insbesondere zwischen 1 und 3·
Die Katalysatorkomponenten (a) werden durch Reduktion von TiCl^ mit Aluminiumpropylsesquichlorid bei einer Temperatur von 0° bis 25°0, insbesondere von 0° bis 15°C bei einem Molverhältnis des Alurainiumpropylderivats zu TiCl^ von 0,4 bis 1, vorzugsweise von 0,5 bis 0,8 in einem Lösungsmittel, das frei von aromatischen Verbindungen ist, z.B. in Hexan, Heptan und höheren Analogen oder Gemischen dieser Lösungsmittel, als Reaktionsmedium hergestellt. Das vom flüssigen
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Reaktionsgemisch abgetrennte unlösliche Reaktionsprodukt wird durch Wärmebehandlung bei 14-O^'bis 18Q°C, vorzugsweise bei 150° bis 16O0C aktiviert. Die Dauer der Wärmebehandlung muß genügen, um die Bildung der vollständig aktiven ο -Modifikation von.-TiCl, zu ermöglichen. Beispielsweise genügt eine Wärmebehandlung bei 1500C für etwa 90 Minuten.
Die Polymerisation von a-01efinen mit den Katalysatoren gemäß der Erfindung wird nach bekannten Verfahren in der Flüssigphase in Gegenwart oder Abwesenheit von inerten Kohlenwasserstoffen als Verdünnungsmittel oder in der Gasphase durchgeführt. Die Temperatur liegt im allgemeinen zwischen -80° und +200 C, vorzugsweise zwischen 50° und 100°C« Die Polymerisation kann bei Normaldruck oder erhöhtem Druck durchgeführt werden..
Die Katalysatoren gemäß der Erfindung eignen sich auch· zur Herstellung von a-Olefinpolymerisaten, die durch Zusatz geringer Äthylenmengen modifiziert sind und sich durch hohe Beständigkeit gegen Versprödung auszeichnen. Beispielsweise wird durch Polymerisation von Propylen mit geringen Äthylenmengen in Gegenwart der oben be-. schriebenen Katalysatoren ein modifiziertes Polypropylen mit hohem Isotaktizitätsindex und hohem Schüttgewicht erhalten.
In der /olgenden Tabelle sind die Eigenschaften und Kennzahlen von Polypropylen und mit Äthylen modifiziertem Polypropylen, die mit Hilfe eines aus Al(CpHp. )pCl und erfindungsgemäß hergestelltem (siehe Beispiel 1 a) Titantrichlorid bestehenden Katalysators (A) erhalten worden sind, und die Eigenschaften und Kennzahlen von . Polypropylen und mit Äthylen modifiziertem Polypropylen genannt, die mit Hilfe eines Katalysators (B) .erhalten worden sind,der aus Al(C2H^)2Cl und Titantrichlorid bestand, das durch Reduktion von' TiCl^ mit
0 9 8 4 1/113 8
(Molverhältnis Al3(C2H5) <ΰ1,/1101^=0,65) in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur von 0 bis 100C und anschließende Aktivierung des' Reaktionsproduktes durch Wärmebehandlung bei IJO0C hergestellt
worden ist. I A A >■ B B
Katalysator a) Herstellung des TiC] 16,1 - 16,2 -
CpIL im Polymerisat, % 93 93 90,5 90
Isotaktizitätsindex
Korn grö ßenvert eilung
in Gew.~%
0,1.
0,5
85,6
11,6
2,2
1,0
1,2
40
56
1,8
0,5
0,6
88,0
10,0
0,8
0,1
0,1
:P,3
63,3
34,8
1,4
0,1
1000 μ
420 jx
177 μ
105 μ
74 μ
53 μ
0,547 0,52 0,50 0,46
Schüttgewicht, hg/1 Beispiel 1
U enthaltenden Katalysators
In einem 1 Liter-Kolben wurden nach Entfernung von Luft und Feuchtigkeit 275 ^l eines von aromatischen Verbindungen freien Kohlenwasserstoffs (z.B. aromatenfreies Hexan oder Heptan) und 110 g Titantetrachlorid (580 mMol) gegeben. Diesem Gemisch wurden innerhalb von 90 Minuten bei 10° bis 15°C 106 g (375 mMol) Aluminiumpropylsesquichlorid, das mit 275 ml des vorstehend genannten Kohlenwasserstoffs verdünnt war, unter Rühren zugetropft. Nach erfolgter Zugabe der organischen Aluminiumverbindung wurde das Gemisch weitere 4 Stunden bei I5 C gerührt. Es wurde dann 1 Stunde bei 400C gehalten. Nach der Abkühlung wurde
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die obenstehende Flüssigkeit entfernt. Die unlösliche Fällung wurde zweimal mit einer hochsiedenden Benzin-·. fraktion gewaschen. ,Das Produkt wurde darin aktiviert,-■ indem es 90 ;Minuten bei 1500C gehalten wurde. Nach, der ■ Abkühlung wurde das Produkt durch Dekantieren gewäsehen, erneut im Kohlenwasserstoff suspendiert und in der gewünschten Menge zusammen mit der Organoaluminiumverbindung unmittelbar für die Polymerisation verwendet. Das auf 15O0C erhitzte Produkt hatte die folgende Zusammensetzung:
Elementaranalyse
% Ti *++ % Ti insgesamt % Al % Cl
21,95 22,50 5,15 68,5
Gasentwicklung: 11,4-8 ml/g TiCl,
Analyse durch. Gaschromatografie
% C0 + % C ~ % C2 + % C ~
έ d ■ 0 2_
41,5 <O,1 58,5 <O,1
Das Röntgendiagramm dieses Produkts ist charakteristisch für ein TiCl3, in der gut aktivierten σ-Modifikation. Diesem Produkt kann die folgende Bruttoformel zugeordnet werden: ·
TiCl . 0,4 Alcl(5^.o I)*0*1 E1R
b) Polymerisation
In einen 2,5 Liter-Autoklaven wurden 1000 ml Heptan gegeben. Dann wurde ein gesondert hergestelltes Katalysatorgemisch zugesetzt, das aus 2 ml der auf die in Beispiel 1 a hergestellten Suspension (entsprechend. 0,2 g TiCl^) und 0,8 g AlEt2Cl bestand, das mit, 30, ml Heptan verdünnt war. Das Gemisch wurde bei 70°G mit.;, ., Propylen gesättigt. Die Polymerisation wurde 5 Stunden, bei einem Überdruck von 1,5 Atmosphären in Gegenwart von Wasserstoff, der in einer Menge von 1,5 Volumen-%
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in der Gasphase enthalten war, durchgeführt. Hierbei wurden 80 g Polymerisat in Form von Flocken erhalten. Das Polymerisat hatte einen Isotaktizitätsindex von 92, eine Grenzviskosität PlJ von 1,7 dl/g, ein Schüttgewicht von 0,52 kg/1 und die folgende Korngrößenverteilung:
>1000 μ >420;u >177 μ >105 ρ >74 μ >53> <53 μ
1,0 % 1,2 % 40,0 % 56,0 % 1,8 % 0,0 0,0
Beispiel 2
a) Herstellung des Katalysators °
110 g TiCl^ (etwa 580 mMol), das mit 250 ml aromatenfreiem Heptan (Aromatengehalt unter 300 Teile pro
Million Teile) verdünnt war, wurden in einen 1 Liter-Autoklaven gegeben. Unter Ausschluß von Luft und
Feuchtigkeit wurden 164- g (580 mMol) Aluminiumpropylsesquichlorid in 90 Minuten bei 15°C unter Rühren
zugetropft. Nach erfolgter Zugabe wurde das Gemisch
weitere 4 Stunden bei 15°C gerührt und dann 1 Stunde bei 400C gehalten. Das Gemisch wurde dann 90 Minuten in dem Verdünnungsmittel der Reaktion bei 150°C gehalten. Das hierdurch aktivierte Produkt wurde
gekühlt, mit einem Kohlenwasserstoff gewaschen, in
einen Kolben überführt und unter vermindertem Druck
bei 400C getrocknet. Das Produkt hatte nach-der Aktivierung bei 1500C im wesentlichen die für djas. Produkt von Beispiel 1 genannte Zusammensetzung.
b) Polymerisation
0,23 g des gemäß Beispiel 2 a hergestellten Produkts, das 80,7 % TiClj enthielt, wurde mit 1 g AlET2Cl vorgemiecht und dann in einen 2,5Liter-Autoklaven gegeben, der 1 1 Heptan enthielt. Propylen wurde 5 Stunden bei 700C bei einem Überdruck von .1,5 Atm. in Gegenwart von
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40,5. Noil EU polymerisiert^ Hierbei wurden 140 g Polymerisat pit einem Isotaktizitätsindex von 93»5» einer Gren2viskosität von 1,7 und einem Schüttgewißhit von 0,507 kg/!erhalten. Das Polymerisat hatte folgende Korngrößenverteilung: - '.
>1©00 μ >420 μ >177 μ >105 ^i >7^ μ >53 ρ <53 ^t 0,5.^- -^rQ.%- 75iQ% 3,0% 0,5.% 0,0.^ 0,0
Beispiel 3
Ba einen 20 Mter-Aatoklaven, der: 8 1 Heptan enthielt3 wurden 4 g des gemäß Beispiel 1 a hergestellten Katalysators ^ttsammen mit 20 g AlEt^^-1-?» äas ^^^ ~^9& Ä EeptaH verdünnt war, gegelDen. Propylen wurde bei §0 £5 unter einem Brack von 5 Atm. in Gegenwart von H^, das in einer Menge von 7 fbl,-% in-der easphase· enthalt-en war, 2 Stunden polymerisiert, Säendem etwa 2,2 kg Polypropylen gebildet waren, wurde das nieht umgesetzte Moiiomere abgedampft, worauf etwa 400 g Ithylen bei 50^'G in 20 Minuten polymerisierifc wurden* ©ie Analyse des hierbei gebildeten Polymerisats ergab einen Ä'thylengehalt von 16,1 %, eine Biegesteifigkeit von
+ 2
^l3»§00 - 50 kg/cm und eine ^ersprödungstemperatur von
€» Bas Polymerisat hatte ferner die gleiche größenverteilung, das gleiche .Schilttgewieht und den gleichen Isotaktizitätsindex, wie sie in der fabeile vor den Beispielen für das Polypropylen genannt sind, das mit dem !gleichen Katalysator unter !ähnlichen Arbeitsbedingungen hergestellt worden war (Proben A in äer fabeile).
Beispiel 4 \ ■
In einen 30 Liter-Autoklaven wurden 10 kg Propylen.und. anschließend·3 g des gemäß Beispiel 1 a hergestellten und mit 20 g AlEt^Gl in 100 ml- Heptan vorgeinischten
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Produkts gegeben. Dieses Gemisch wurde 8 Stunden bei 50° C und 20 kg/cm in Gegenwart von E^, polymerisiert. Hierbei wurden 463o g Polypropylen in Flockenform mit einem Isotaktizitätsindex von 93»5» einer Grenzviskosität C>?J von 1,8 dl/g und einem Schüttgewicht von 0,55 kg/1 erhalten.
Beispiel 5
In einen 1 Liter-Autoklaven wurden unter Ausschluß von Luft und Feuchtigkeit 110 g TiCl4 gegeben, das mit 250 ml aromatenfreiem Heptan verdünnt war. Unter Rühren wurden 106 g Aluminiumpropylsesquichlorid, das mit 250 ml des gleichen Lösungsmittels verdünnt war, bei 0°C innerhalb von 90-Minuten in den Autoklaven getropft. Nach erfolgter Zugabe der Organoaluminiumverbindung wurde das Reaktionsgemisch 4 Stunden bei 0 C gerührt. Die Reaktion wurde beendet, indem die Temperatur 1 Stunde auf 40° C erhöht wurde.
Das Produkt wurde zweimal mit einer hochsiedenden Benzinfraktion gewaschen und 90 Minuten bei 1500C aktiviert, ilach einer Wäsche durch Dekantieren wurden 2 ml der Suspension, die etwa 0,2 g TiCl, enthielt, mit 0,8 g AlEt2Cl, das nit 50 ml verdünnt war, vorgefflischt und dann in einen 2,5 Liter-Autoklaven gegeben, der 1000 ml Heptan enthielt. Das Propylen wurde dann 5 Stunden bei 700C und einem Überdruck von 1,5 Atm. in Gegenwart von Wasserstoff polymerisiert. Hierbei wurden 96 g Polymerisat in Flockenform erhalten, das einen. Isotaktizitätsindex von 94-, eine Grenzviskosität von 1,5 dl/g, ein Schüttgewicht von 0,515^g/-1- und folgende Korngrößenverteilung hatte:
>1000 μ >420 μ >177 μ >105 μ >7* /1 >53 ρ <53 μ 1,0 % 0,9 % 75,1 % 2Λ,Ί % 1,3 % 0,0 % 0,0 %
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Beispiel 6
Die Reduktion von TiCi4 wurde auf die in Beispiel 1 a beschriebene Weise vorgenommen, jedoch würde das erhaltene Produkt nach dem Waschen 90 Minuten bei: 175°c und nicht bei 1500C aktiviert. Das auf 175°C erhitzte Produkt hatte folgende Zusammensetzung: ->·-<· -■■■■■
Elementaranalyse Gasentwicklung,
% Ti+++ % Gesamt- % Al % Cl ml/^ TiCl5
Ti ;
23,25 23,5 5,05 69,65 4,85
Diesem Produkt kann die folgende Bruttoformel zugeordnet werden:
TiCl .0.386 AlCl(5_OO45).0.045 E1E2-I % P
Ein aliquoter Teil der Suspension, der etwa 0,15 g TiCl, enthielt, wurde mit 0,7 g AlEtpCl vorgemischt und in einen 2,5 Liter-Autoklaven gegeben, der 1000 ml eines Kohlenwasserstoffs als Verdünnungsmittel enthielt. Propylen wurde 2 Stunden bei 700C unter
einem Überdruck von 6 kg/cm in Gegenwart von Wasserstoff polymerisiert. Hierbei wurden 84 g eines Polymerisats mit einem Isotaktizxtatsindex von 94, einer Grenzviskosität CQj von 1,9, einem Schüttgewicht von 0,55 kg/1 und der folgenden Korngrößenverteilung erhalten:
>1000 μ >420 μ >177 μ >105 μ >74 μ >53 μ <5ΐ p 1,0 % 1,0 % 88,0 % 9,0 % 1,0 % 0,0 % 0,0 %
Beispiel 7
In einen 1 Liter-Kolben wurden.unter Ausschluß von Luft und Feuchtigkeit I52 g TiCl4(80OmMoI), das mit 3OO ml c'3.romatenfreiem Heptan verdünnt war, gegeben. Innerhalb, von 90 Minuten wurden unter Rühren bei 25°C
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142 g Aluminiumpropylsesquichlorid zugetro.pft, das mit 250 ml aromatenfreiem Heptan verdünnt war. Nach 4-stündigem Stehen bei 25 C wurde das Produkt 60 Minuten bei 400C gehalten, zweimal durch Dekantieren gewaschen und dann 90 Minuten bei 150°C aktiviert.
Ein aliquoter Teil der Suspension, der etwa 0,15 g TiCl-, enthielt, wurde mit 0,8 g AlEtpCl vorgemischt und dann in einen 2,5 Liter-Autoklaven gegeben, der 1000 ml eines Kohlenwasserstoffs als Verdünnungsmittel enthielt. Propylen wurde 2 Stunden bei 700C und einem Überdruck von 6 kg/cm in Gegenwart von Wasserstoff polymerisiert. Hierbei wurden 214 g Polymerisat mit einem Isotaktizitätsindex von 92,5, einer Grenzviskosität /^lJ von 1,5 dl/g, einem Schüttgewicht von 0,50 kg/1 und der folgenden Korngrößenverteilung erhalten:
>1000;i >420 μ>Λ7? μ >105 μ >74 μ >53 Ji <53 μ 16,5% 6,0% 71,0% 6,0% 0,5 % 0,0 % 0,0%
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Claims (4)

Patentansprüche
1.) Komponente für Polymerisationskatalysatoren, gekennzeichnet durch
l) eine Verbindung der allgemeinen Formel
TiCl*.xAlCl- .YR1R2 . zP
in der χ eine Zahl von 0,3 bis 0,5 ist, y eine Zahl von 0,1 bis 0,02 ist, ζ für 1 bis 10 Gew.-^ steht,
R, für den Rest C0H' und R^ für den Rest CxHr7 1 2 5 2 3 7
steht, wobei das Verhältnis R1ZR2 kleiner ist als 0,5, und
P für Polypropylen steht, '. -
2) das Rön.tgenbeugungsbild für TiCl^ in der (/-Kristallmodifikation.
2.) Verfahren zur Herstellung der Katalysatorkomponente nach Anspruch 1 durch Reduktion von Titantetrachlorid mit chlorierten Aluminiumpropylderivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man Titantetrachlorid mit Äluminiumpropylsesquichlorid bei Temperaturen im Bereich von 0° bis 25°C, insbesondere bis 15°C bei einem Molverhältnis des Aluminiumpropylderivates zu Titantetrachlorid von 0,5 bis 1, vorzugsweise von 0,5 bis 0,8 reduziert und das Reduktionsprodukt mittels einer Wärmebehandlung bei Temperaturen im Bereich zwischen l40° bis l80°C, vorzugsweise bei 150° bis l60°C aktiviert.
3.) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das feste, aus dem flüssigen Reaktionsgemisch isolierte Produkt der Reaktion zwischen Titantrichlorid und dem Aluminiumderivat einer Wärmebehandlung unterwirft.
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4.) Verwendung von Katalysatoren nach Anspruch 1 bis 5 bei der Polymerisation von a-01efinen, insbesondere Propylen, in flüssiger Phase in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels unter gleichzeitiger Verwendung von Al (C0Hj-)pCl als weiterer Katalysatorkomponente.
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DE19722215363 1971-03-31 1972-03-29 Komponente für Polymerisationskatalysatoren, deren Herstellung und Verwendung Pending DE2215363A1 (de)

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IT2252671 1971-03-31

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Country Status (9)

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AT (1) AT317538B (de)
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BR (1) BR7201893D0 (de)
DE (1) DE2215363A1 (de)
ES (1) ES401365A1 (de)
FR (1) FR2135145B1 (de)
GB (1) GB1370963A (de)
NL (1) NL7204173A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2722150A1 (de) * 1976-05-17 1977-12-01 Mitsui Toatsu Chemicals Verfahren und katalysator zur herstellung von polyolefinen

Family Cites Families (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE637453A (de) * 1963-09-19

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DE2722150A1 (de) * 1976-05-17 1977-12-01 Mitsui Toatsu Chemicals Verfahren und katalysator zur herstellung von polyolefinen

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AT317538B (de) 1974-09-10
GB1370963A (en) 1974-10-23
AU464190B2 (en) 1975-08-01
BR7201893D0 (pt) 1973-06-14
BE781460A (fr) 1972-10-02
FR2135145B1 (de) 1975-10-24
NL7204173A (de) 1972-10-03
ES401365A1 (es) 1976-04-16
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AU4053472A (en) 1973-10-04

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