[go: up one dir, main page]

DE3002877A1 - Mischkatalysator und seine verwendung zur polymerisation von olefinen - Google Patents

Mischkatalysator und seine verwendung zur polymerisation von olefinen

Info

Publication number
DE3002877A1
DE3002877A1 DE19803002877 DE3002877A DE3002877A1 DE 3002877 A1 DE3002877 A1 DE 3002877A1 DE 19803002877 DE19803002877 DE 19803002877 DE 3002877 A DE3002877 A DE 3002877A DE 3002877 A1 DE3002877 A1 DE 3002877A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticl
alcl
catalyst
mixed catalyst
catalyst according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803002877
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Martin Fodor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phillips Petroleum Co
Original Assignee
Phillips Petroleum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phillips Petroleum Co filed Critical Phillips Petroleum Co
Publication of DE3002877A1 publication Critical patent/DE3002877A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

PHILIPS PETROLEUM COMPANY 28. Januar 1980 D/id
5th and Reeler DE-27631/US-25512
Bartlesville, Oklahoma, USA
5
Beschreibung
Mischkatalysator und seine Verwendung zur Polymerisation von Olefinen
Die Erfindung betrifft Titantrichlorid-Katalysatorsysteme. Es ist allgemein bekannt, Titantrichlorid, oder auch Titantetrachlorid, als Katalysator für die Polymerisation von Olefinen zu verwenden. Diese Katalysatoren neigen
25 jedoch, insbesondere bei der Polymerisation von Propylen, zur Bildung großer Anteile an Polymerisat, die in Lösungsmitteln, wie η-Hexan, löslich sind. Aus der DE-OS 23 47 577 ist zwar bekannt, daß die Bildung von löslichem Polymerisat durch Anwendung verschiedener Hilfsstoffe herabgesetzt
werden kann; andererseits hat sich jedoch gezeigt, daß diese Verminderung an löslichem Polymerisat im allgemeinen mit einer Erniedrigung der Polymerisatgesamtausbeute einhergeht.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen verbesserten Katalysator zur Polymerisation von Olefinen, insbesondere Propylen, zur Verfügung zu stellen, der zu hohen Polymerisatausbeuten ohne die Bildung wesentlicher
D3QQ31/0862
Mengen an löslichem Polymerisat führt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Katalysator mit einer ersten Katalysatorkomponente, erhalten durch intensives Vermischen eines Titantrihalogenids mit einem Aluminiumtrihalogenid und einem Triarylphosphit, und einer Cokatalysatorkomponente aus einer aluminiumorganischen Verbindung.
Das Katalysatorsystem der Erfindung erfordert das intensive Vermischen, z.B. durch Kugelmahlung, der Bestandteile der Katalysatorkomponente . Dieses intensive Mischen ist erfindungswesentlich.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die gemahlenen, trockenen Katalysatoren einer Wärmebehandlung bei mäßigen Temperaturen, z.B. etwa 50 bis etwa 120°C, für eine Zeit von etwa 0,1 bis etwa 10 Stunden unterworfen, um eine weitere Erhöhung der Katalysatoraktivitat und/oder Stereospezifität zu erreichen. Im allgemeinen nimmt die Behandlungszeit mit steigender Temperatur ab.
Die Titankomponente des Katalysators ist ein Titantrihalogenid, wobei Titantrichlorid wegen seiner Wohlfeilheit bevorzugt ist. Wegen seiner guten Polymerisationsaktivität wird ein durch Reduktion von Titantetrachlorid mit Aluminium erhaltenes Titantrichlorid, das etwa die Formel TiCl- χ 1/3 AlCl- besitzt, besonders bevorzugt. Noch bevorzugter als Äusgangsmaterial für die Herstellung des
30 Katalysators der Erfindung ist ein TiCl3 x 1/3 AlCl3, das einer Kugelmahlung unterworfen worden ist. Hierdurch erreicht man eine Verbesserung der Polymerisationsaktivität. Nachfolgend wird das TiCl3 χ 1/3 AlCl3 als TiCl3AA bezeichnet.
Erfindungsgemäß geeignete Triarylphosphite besitzen z.B. die allgemeine Formel (RO>_P, in der R eine Aryl-, alkyl-
030031/0862
substituierte Aryl-, cycloalkylsubstituierte Aryl- oder arylsubstituierte Arylgruppe bedeutet, in der der unsubstituierte Arylbestandteil 6 bis 14 C-Atome, und die 5 Alkyl-, Cycloalkyl- und Arylsubstituenten jeweils 1 bis etwa 10 C-Atome enthalten. Triphenylphosph.it (TPP) wird wegen seiner Wohlfeilheit bevorzugt. Andere spezielle Beispiele für geeignete Phosphite sind Tri-1-naphthylphosphit, Tri-9-anthrylphosphit, Tri-4-phenanthrylphosphit,
10 Tri-o-tolylphosphit, Tri-p-cumenylphosphit, Tris-(4-pentyl-1-naphthyl)-phosphit, Tris-(3-heptyl-1-anthryl)-phosphit, Tris-(5-decyl-2-phenanthryl)-phosphit, Tris-(3-cyclobutylphenyl)-phosphit, Tris-(6-cycloheptyl-2-naphthyl)-phosphit, Tris-(IO-cyclodecyl-9-anthryl)-phosphit,
^ Tris- (3-cyclopentylphenyl) -phosphit, Tris-/"4-(2-naphthyl)-phenyl_7-phosphit, Tris- (7-phenyl- 1-naphthyl) -phosphit, Tris-(6-phenyl-2-anthryl)-phosphit und Tris-(7-phenyl-1-phenanthry1)-phosphit.
^" Erfindungsgemäß geeignete Aluminiumhalogenide besitzen
die allgemeine Formel AlX-, in der die Reste X gleich oder verschieden sind und ein Brom-, Chlor-, Fluor- oder Jodatom bedeuten. Diese Halogenide werden wasserfrei verwendet.
Wegen seiner Wohlfeilheit ist Aluminiumtrichlorid bevorzugt 25
TiCl-AA, Triarylphosphit und Aluminiumtrihalogenid werden bei Raumtemperatur mittels einer Kugelmühle, Stabmühle, Vibrationsmühle oder dergl. für eine Dauer von etwa 0,5 bis 100 Stunden, vorzugsweise etwa 10 bis 30 Stunden, in-
tensiv vermischt. Gegebenenfalls erfolgt eine Kühlung der Mühle, um die Temperatur des Mahlgutes innerhalb eines bestimmten Temperaturbereiches, z.B. 25 bis 75°C, zu halten. Der Mahlbehälter kann hierbei unter Schutzgasatmosphäre, z.B. Stickstoff oder Argon, stehen.
Erfindungsgemäß geeignete aluminiumorganische Verbindungen besitzen die allgemeine Formel R1AlX- , in der R1 einen
3 η 3-n
030031/0862
~6~ 3Q02877
Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis etwa 20 C-Atomen, X ein Halogenatom und η eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeuten. Diese aluminiumorganischen Verbindungen werden als Cokatalysatoren in Kombination mit den erfindungsgemäßen Katalysatoren verwendet. Spezielle Beispiele sind Triäthylaluminium, Diäthylaluminiumchlorid, Diisobutylaluminiumbromid, n-Octylaluminiumsesquichlorid und Eicosylaluminiumdichlorid, sowie Gemische hiervon. Bevorzugt wird Diäthylaluminiumchlorid (DEAC), da hiermit besonders gute Ergebnisse bezüglich Polymerisatausbeute und löslichem Polymerisat erreicht werden.
Das Molverhältnis von TiCl-AA zu Triarylphosphit liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 4 : 1 bis 25 : "l.Das Molverhältnis von TiCl3AA zu Aluminiumtrihalogenid liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 1,5 : 1 bis 11 : 1. Das Molverhältnis von Aluminiumtrihalogenid zu Triarylphosphit beträgt vorzugsweise etwa 2,3 : 1 ; es kann jedoch im Bereich von etwa 0,5 : 1 bis 10 : 1 liegen. Das Molverhältnis von aluminiumorganischer Verbindung zu TiCl3AA liegt im allgemeinen im Bereich von etwa 1 : 1 bis 100 :
Die Menge des verwendeten Katalysators in 1 Liter Reaktionsgemisch (Katalysator, Cokatalysator, Wasserstoff und flüssiges Propylen) beträgt im allgemeinen etwa 0,01 bis 0/1 g.
Mit den Katalysatoren der Erfindung kann die Polymerisation on
°" chargenweise oder kontinuierlich durchgeführt werden.
Die Polymerisation kann in Gegenwart eines Verdünnungsmittels, z.B. einem Paraffinkohlenwasserstoff, oder in Abwesenheit eines Verdünnungsmittels, bei Durchführung der Polymerisation in Gegenwart von flüssigem Monomeren,
durchgeführt werden. Bei der Polymerisation von Propylen ist letzteres bevorzugt. Die Molekulargewichtsregelung des Polymerisats erfolgt in üblicher Weise mittels Wasserstoff.
030031/0862
Die Polymerisation kann bei etwa Atmosphärendruck oder höheren Drücken durchgeführt werden. Hierzu sind Drücke von etwa 344 bis 413O kPa oder höher geeignet. 5
Die Reaktionstemperatur kann im Bereich von etwa O bis 20O0C liegen. Für die Polymerisation von Propylen werden Temperaturen von etwa 60 bis 100°C, vorzugsweise etwa 70 bis 900C, bevorzugt.
Das Katalysatorsystem der Erfindung findet vorzugsweise Verwendung für die Polymerisation oder Copolymerisation von Monoolefinen, vorzugsweise O^-Olefinen, mit 2 bis 8 C-Atomen. Es ist in Verbindung mit Diäthylaluminiumchlo-
15 rid als Cokatalysator mit besonderem Vorteil anwendbar auf die Polymerisation von Propylen mit hohen Reaktionsgeschwindigkeiten bei geringen Mengen an löslichem Polymerisat. Bei der Polymerisation von Äthylen wird vorzugsweise ein Trialky!aluminium verwendet. Auch bei der Copolyme-
risation von Äthylen mit geringeren Mengen an höheren 1-Olefinen, wie Propylen, Buten oder 1-Hexen, findet ebenfalls vorzugsweise Trialkylaluminium als Cokatalysator Verwendung.
-.-.■.„■:
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
A. Kontroll-Katalysatorherstellung Falls nicht anders angegeben erfolgt die Herstellung jedes Katalysators so, da& man alle Komponenten, die Flüssigkeiten zuletzt, unter trockenem Stickstoffschutzgas in den Behälter einer Stahlkugeln enthaltenden Stahlkugelmühle gibt. Nach Verschließen des Behälters wird dieser in die Mühle eingesetzt und eine bestimmte Zeit bei Raumtemperatur bewegt. Sofern Kühlung erforderlich 1st, wird der Mahlbehälter mit einem Leitungswasserstrahl
030031/0862
gekühlt.
Das Mahlen erfolgt in kugelförmigen Stahlbehältern mit 5 250 oder 1OOO ml Inhalt, die mittels einer Vibrationsmühle einer Frequenz von 1760 min bei einer Amplitude von 0,95 cm unterworfen werden. Die Kugelbeschickung
variiert von 200 bis 400 g im kleinen Behälter und von 1000 bis 2500 g im großen Behälter. Falls nicht anders 10 angegeben, finden Kugeln mit einem Durchmesser von 0,95 cm Verwendung.
Wenn Katalysatoren im Anschluß an den Mahlvorgang einer Wärmebehandlung unterworfen werden, werden die die Katalysatoren enthaltenden Behälter von der Mühle gelöst und für die gewünschte Zeit in einen Ofen eingebracht. Anschließend erfolgt Abkühlung auf etwa Raumtemperatur. Die öffnung der Behälter erfolgt unter Stickstoffschutzgas, wobei der Behälterinhalt zur Zurückhaltung der Kugeln auf ein grobes Sieb geschüttet wird. Das pulverförmige Produkt wird nach Passieren durch ein 0,25 mm Sieb in trockenen verschlossenen Flaschen unter getrocknetem Stickstoffschutzgas aufbewahrt. . ■
Die angewendeten Bedingungen bezüglich Katalysatorkomponenten, Mengen, Behältergröße, Kugelladung, Mahlzeiten und gegebenenfalls Kühlung sind in Tabelle IA angegeben.
B. Propylenpolymerisation
Die Polymerisation von Propylen wird in einem 1 Liter fassenden und mit Rührer ausgerüsteten Reaktionsgefäß aus nichtrostendem Stahl durchgeführt. Bei jedem Ansatz erfolgt Konditionierung des Reaktionsgefäßes durch Füllen mit trockenem η-Hexan, das etwa 5 ml einer 25-gewichtsprozentigen Lösung DEAC in η-Hexan enthält. Nach 1-stündigem Erhitzen auf 135°C wird die Heizung abgeschaltet, das Reaktionsgefäß wird entleert und mit trockenem Stick-
03Q031/0862
stoff gespült. Unter Aufrechterhaltung des StickstoffStroms wird das Reaktionsgefäß durch eine Eintragvorrichtung mit dem Katalysator und Cokatalysator, in dieser Reihenfolge, beschickt. Nachdem man die Eintragsöffnung verschlossen hat, wird 0,25 Liter Wasserstoff zugegeben. Hierauf wird das Reaktionsgefäß zu etwa 2/3 mit flüssigem Propylen gefüllt, und dann wird die Heizung eingeschaltet. Nach Erreichen der gewünschten Reaktionstemperatur wird das Reaktionsgefäß mit Propylen flüssigkeitsvoll gefüllt und während der gesamten Versuchsdauer unter dieser Bedingung gehalten. Dies erfolgt mittels eines mit dem Reaktionsgefäß verbundenen Propylenreservoirs, das mittels trockenem Stickstoff unter einem Druck von 3,5 MPa gehalten
T5 wird. Die Versuche werden durch Abblasen von nichtumgesetztem Propylen abgebrochen. Das Polymerisat wird nach dem Isolieren mit Methanol gewaschen und nach Versetzen mit Antioxidationsmittel in einem Vakuumofen getrocknet.
Da das in Propylen lösliche Polymerisat nicht von dem in Propylen unlöslichen Polymerisat abgetrennt wird, beziehen sich die Angaben für das lösliche Polymerisat auf die Gesamtmenge an gebildetem löslichem Polymerisat, z.B. in Propylen lösliches Polymerisat, plus in Xylol lösliches
25 polymerisat.
Die für jeden Versuch angegebenen berechneten Produktivitätszahlen beziehen sich auf g gebildetes Polymerisat/ g berechnetes Polymerisat und auf g Polymerisat/g verwen-™ deter Gesamtkatalysator.
Die Mengen an verwendeten Reaktanten, die bestimmten berechneten Mengen, die angewendeten Reaktionstemperaturen und die Ergebnisse, die für jede 1-stündige Polymerisation OJ erhalten wurden, sind in Tabelle IB zusammengestellt.
030031/0862
CO
en
cn
IO
Ln Ln
Tabelle IA
Katalysator Nr.
Kontroll-Katalysatorherstellung
Mahlbe- Stahlkugeln Mahl- Katalysatorkomponenten, g
hälter, Größe, Gesamt- Küh- dauer,
ml cm gewicht, g lung Std. TiCl3AA AlCl3 TPP
Molverhältnisse
TiCl0AA
AlCl3
TiCl0AA
TPP
AlCl,
TPP
naa) na na
na 4,2 na
na 7,6 na
na 7,3 na
na 7,2 na
1,3 na na
3,3 na na
O O CO
O CO CO
A B C D E F G
250 1000 1000 250
0,95
Il
1,27 0,95
300 2500 2000
300
Il
400
Da 22,5 10 ,5 0 0 0 5
ja 18,1 38 ,2 0 5 12 8
ja 17,3 42 ,5 0 7, 5
nein 16,9 10 ,0 0 1,
jab) 20,9 8 ,5 0 1,
nein 21,9 7 3, 0
nein 21,9 8 1, 0
a) b)
nicht anwendbar
Nach dem Mahlen wurde der Behälter mit Inhalt 2 Stunden auf 1200C erhitzt.
CD O
to
OO
--3
CO CO KS KO —* ' —♦
ut ο Ot ο <-n ο Oi —·
Tabelle IB Propylen-Polymerisation mit Kontroll-Katalysatoren
berechnete Produk-
Kataly Reaktor- Katalysatorbeschickung berechn. MoI- Polyine- lösliches tivität .
Versuch sator tempera- Gesamt» TiCl 3AA berechnet verhältnis risataus-Polymerisat, Gesamt- berechn.
Nr. Nr. tür, 0C g g mMo3 ' DEACZTiCl3M beute, g Gew.-% Katalysator TiCl3AA
1 A 71 0,0343 - 0,146 22 65,3 17,7 1900 1900
2 A 79 0,0253 ■ - 0,108 29 58,3 21,4 2300 2300 o 3 AC) 79 0,0376 - 0,161 20 67,0 14,5 1780 1780 ω 4 Ad) 79 0,0478 - 0,204 16 73,5 7,5 1540 1540 σ 5 B 71 0,0416 0,0316 0,135 24 14,1 9,5 339 446
65,3 17,7
58,3 21,4
67,0 14,5
73,5 7,5
14,1 9,5
33,7 5,8
35,9 11,5
38,6 4,0
79,9 10,8
68,5 14,2
ü 6 C .71 0,0333 0,0283 0,121 26 33,7 5,8 1010 1190 T
Q .7 D 71 0,0304 0,0258 0,110 29 35,9 11,5 1180 1390
00 8 E 71 0,0367 0,0312 0,133 24 38,6 4,0 1050 1240
ro 9 F 71 0,0757 0,0530 0,226 14 79,9 10,8 1060 1510
10 G 71 0,0412 0,0350 0,150 21 68,5 14,2 1660 1960
g Polymerisat pro g verwendeter Gesamtkatalysator;
g Polymerisat pro g berechnetes TiCl3AA, das im Gesamtkatalysator enthalten ist.
c) TpP-Zusatz zum Reaktor - zugesetzte Menge 15 Mol-%, bezogen auf eingesetztes TiCl^AA; Molverhältnis 0^
TiCl3AA zu TPP = 5,7 : 1. ~
d) TPP-Zusatz zum Reaktor - zugesetzte Menge 30 Mol-%, bezogen auf eingesetztes TiCl-vAA; Molverhältnis ζ£
TiCl3AA zu TPP = 2,3 : 1. ^j
~12~ 3 O Q 2 8 7
Die Versuche 1 und 2 der Tabelle IB zeigen typische Produktivitätswerte für Polypropylen in Gegenwart von unmodifiziertem TiC^AA-Katalysator und DEAC-Cokatalysator. Die Produktivität erfährt eine leichte Verbesserung, wenn man mit der Reaktionstemperatur von 71 auf 790C geht (von 1900 g Polymerisat/g TiCl3 auf 2300 g/g) J der Anteil ä*n löslichem Polymerisat steigt jedoch von 17,7 Gewichtsprozent bei 710C auf 21,4 Gewichtsprozent bei 79°C. Die Ergebnisse der Versuche 3 und 4 zeigen, daß die Bildung an löslichem Polymerisat durch Zugabe von TPP herabgesetzt werden kann, sofern man eine ausreichend große Menge verwendet. In Versuch 4 werden 46,6 Gewichtsprozent TPP, bezogen auf eingesetztes TiCl^AA zugesetzt, und die Ergebnisse zeigen eine Produktivitätszahl von 1540 g/g unter Herabsetzung des löslichen Polymerisats auf 7,5 Gewichtsprozent. Es handelt sich hier um übermäßige Mengen an TPP, sowohl unter dem Gesichtspunkt der Kosten als auch der Abtrennung, da die Isolierung und Reinigung des Propylens zur Wiederverwendung hierdurch erschwert wird. Nichtsdestoweniger handelt es sich bei diesen Werten um Grenzwerte. Somit handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Katalysatoren um solche, die eine Produktivität von über 1550 g/g besitzen und/oder weniger
25 als 7,5 Gewichtsprozent lösliches Polymerisat bilden.
Der Einfluß der Kugelvermahlung von TPP mit TiCl3AA unter Bildung eines modifizierten Katalysators ist aus den Versuchen 5 bis 8 ersichtlich. Demgemäß läßt sich
der Anteil des löslichen Polymerisats auf etwa 4 Gewichtsprozent bei einem Produktivitätswert von etwa 1200 herabsetzen, wie aus Versuch 8 ersichtlich ist, wenn der Katalysator nach der Mahlung einer Wärmebehandlung unterworfen wird. Diese Ergebnisse zeigen vorteilhafte Werte
OJ bezüglich löslichem Polymerisat, jedoch ist die Polymerisatausbeute auf unerwünschte Werte herabgesetzt. Versuch 10 zeigt, daß die Vermahlung von AlCl3 mit TiCl3AA zu TiCl3AA/AlCl3 im Molverhältnis von 3,3 : 1 einen Kata-
030031/0862
BAD ORIGINAL
lysator mit etwa gleicher Produktivität und Bildung an löslichem Polymerisat ergibt wie ein unmodifizierter Katalysator. Versuch 9 zeigt, daß ein TiC^AA/AlC^-Molver-5 hältnis von 1,3 : 1 zu einem Katalysator mit herabgesetzter Produktivität und Bildung an löslichem Polymerisat, im Vergleich zu Versuch 10 führt.
030031/0862 -BAD-ORIGfNAL
Tabelle II
Propylen-Polymerisation mit gemahlenen Katalysatoren
aus TiCl3AA7 AlCl3 und Triphenylphosphit
e Katelysatorzusammensetzung
ffolverhältnisse Mah- eingesetzter Katalysator
Versuch TiCl-AA. TiCl3 AA AlCU lung, Gesamt, berechn. TiCl3 AA Nr. Μ<::ζ~ 1^ "1^ std· 9" ? mffol
11 10 24 2,3 16,5 0,0426 0,0383 Ο,Ϊ64
12 4,6 11 " 16,6 0,0467 0,0374 0,160
13 3,4 7,9 " 19,3 0,0416 0,0312 0,133
14 2,6 6,2 " 16,6 0,0385 0,0270 0,115 1.5 2,1 4,9 " 16,5 0,0531 0,0345 0,147
16 1,7 4,0 " 21,8 0,0581 0,0349 0,149
17 3,4 7,9 " 18,5 0,0370 0,0278 0,119
0,0240 0,0180 0,077
18 " " " " 0,0295 0,0221 0,094
on 19 " " " " 0,0294 0,0221 0,094
0,0318 0,0239 0,102
20 " " " " 0,0367 0,0275 0,117
21 4,6 11 " *18,5 0,0439 0,0351 0,150
22 3,0 21 7,0 22,5 0,0274 0,0219 0,093
23 4,8 23 4,7 18,5 0,0508 0,0432 0,184
030031/0862
Tabelle II (Fortsetzung)
Molver- Polyme- lösliches berechnete
Reaktor- hältnis risat- Polymeri- Produktivität, g
Versuch temp., DEAC ausbeute, sat, Gesamtka- berechn. 0C
Nr.
TiCl3AA.
Gew.-% talysator TiCl3AA
1.1 12 13 14 15 16 17
71
18 19
20 21 22 23
a) b) c) d) e) f)
66 66
68
71 71
79 79 79 79
19 20 24 28 22 21
27 41
34
34 31
27 21 34 17
58,3 57,8 49,8 43,0 44,1 44,2
38,5 23,1
30,8
35,1 37,3
60,8 73,1 53,1 72,8
5,6 7,4 5,3 6,0 3,0 3,9 5,1
4,2 6,6
10,9 16,9 14,2 15,1
a)
d)
1370
1240
1200
1120
831
761
1000
1040 1180
e)
1520
1550
1600
1590
1280
127Ος
1330
1390 1580
g)
c)
f)
1660 2210
1670 2080
1940 2420
1430 1690
Mittelwert aus 5,7 und 4,5,für beide Versuche bestimmt;
Mittelwert aus 1040 und 963,für beide Versuche berechnet;
Mittelwert aus 1380 und 1 280, für beide Versuche berechnet;
Mittelwert aus 5,8 , 7,9 und 6,0, für 3 Versuche erhalten;
Mittelwert aus 1190 und 1170, für beide Versuche berechnet;
Mittelwert aus 1590 und 1560, für beide Versuche berechnet;
g)
400 g 0,95 ctn-Kugeln wurden zum Mahlen der Katalysatoren verwendet.
0 30031/0862
Die Katalysatoren der Versuche 11 bis 16 sind mit TiCl3AA-Gehalten von 90 bis 60 Gewichtsprozent hergestellt worden, wobei die verbleibenden Anteile jeweils gleiche Mengen AlCl3 und TPP, insgesamt 10 bis 40 Gewichtsprozent, enthalten. Die Versuche zeigen bei der Betrachtung der Bildung von löslichem Polymerisat und der Produktivitätszahlen, bezogen auf den berechneten TiCl,AA-Gehalt, daß die besten Katalysatorkombinationen etwa 70 bis 90 Ge-Wichtsprozent TiCl3AA enthalten. Dies entspricht Molverhältnissen von TiCl3AA zu AlCl3 von 2,6 : 1 bis 10,2 : 1, von TiCl3AA zu TPP von 6,2 : 1 bis 24 : 1 und von AlCl3 zu TPP von 2,3 : 1. In diesem Bereich beträgt die Menge an löslichem Polymerisat etwa 5 bis 7 Gewichtsprozent, und die Produktivitätszahlen variieren von etwa 1500 bis 1600 g/g. Diese Ergebnisse sind gleich gut oder besser wie diejenigen, die man in Versuch 4 des Beispiels 1 erhält, wo TiCl3AA als Katalysator zusammen mit 30 Mol-% TPP, als separater Strom dem Reaktor zugesetzt, verwendet werden. Die Ergebnisse der Versuche 15 und 16 zeigen, daß bei Molverhältnissen von TiCl3AA zu AlCl3 von etwa 2 : 1 oder darunter und von TiCl3AA zu TPP von etwa 4 : 1 oder darunter, ein Produktivitätsabfall einsetzt, obwohl weniger lösliches Polymerisat entsteht. Dies bedeutet, daß die modifizierten Katalysatoren als untere Grenze mindestens etwa 60 Gewichtsprozent TiCl3AA/TPP enthalten sollten, was Molverhältnissen von TiCl3AA zu AlCl3 von 1,7 : 1 und von TiCl3AA zu TPP von 4r0 : 1 entspricht. In den Versuchen 17 bis 20 wurde der gleiche Katalysator bei verschiedenen Reaktionstemperaturen verwendet. Die Ergebnisse deuten an, daß eine Reaktionstemperatur von etwa 7O°C die besten Ergebnisse mit den erfindungsgemäßen Katalysatoren unter den Gesichtspunkten einer guten Produktivität und/oder der herabgesetzten Bildung an lösIichem Polymerisat ergibt.
Die Ergebnisse der Versuche 21 bis 23 zeigen, daß sich aktive Katalysatoren unter Anwendung verschiedener MoI-
030031/0862
3Q02877
Verhältnisse von AlCl,und TPP herstellen lassen.
Beispiel 3
Es werden modifizierte Katalysatoren, die 65 und 75 Gewichtsprozent TiCl,AA, Rest gleiche Mengen an AlCl, und TPP, enthalten durch Mahlung von 10 g -Gemischen in einem 250 ml fassenden Behälter, wie vorstehend beschrieben, hergestellt.
Der Katalysator aus 65 Gewichtsprozent TiCl.,AA und jeweils 17r5 Gewichtsprozent AlCl, und TPP besitzt MoI-Verhältnisse von TiCl3AA zu AlCl, von 2,1 : 1, von TiCl3AA zu TPP von 4,9 : 1 und von AlCl, zu TPP von 2,3 : 1-. Der Katalysator aus 75 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 12,5 Gewichtsprozent AlCl3 und TPP besitzt Molverhältnisse von TiCl3AA zu AlCl3 von 3,4 : 1, von TiCl3AA zu
20 TPP von 7,9:1 und von AlCl3 zu TPP von 2,3 : 1.
Die Mahlzeiten betragen 18,8 bis 25,2 Stunden, wobei entweder 300 oder 400 g Stahlkugeln von 0,95 cm Durchmesser Verwendung finden. Hierbei wird in allen Fällen gekühlt. Die gemahlenen Katalysatoren werden einer Wärmebehandlung unterworfen, abgekühlt und dann isoliert7wie vorstehend beschrieben. %
Die Polymerisation von Propylen erfolgt bei 710C, die Isolierung des Polymerisats wie vorstehend beschrieben. Die Mengen an verwendeten Reaktanten, die bestimmten berechneten Werte, die Bedingungen der Katalysator-Wärmebehandlung und die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengestellt.
35
In Tabelle III wurde in den Versuchen 25 bis 27 die Mahlung mit 400 g Stahlkugeln, und in allen anderen Versuchen mit 300 g Stahlkugeln durchgeführt.
0 30031/0862
Tabelle III Propylen-Polymerisation mit wärmebehandelten Katalysatoren
Katalysatorzusammensetzwig Warmebehand-· eingesetzter WoI- Polyme™ lösl. berechnete
lytolverhältnisse lung nach Katalysator verh, risat- Poly™ Produktivität, g
il 'il'lI' hl Gesaint'," berech.TiCIqM DEfiC ausbeute, merisat, Gesamtkata™ ber.
g g nflfol TiCl 3 M g Gew.-% ■ lysator TiClM
0,0357 0,0268 0,114
0,0387 0,0291 0,121
0,0472 0,0354 0,151
0,0262 0,0196 0,084
> -* 28 " " " 5,0 " 0,0295 0,0221 0,094
0,0363 0,0272 0,116
0,0428 0,0321 0,137
0,0481 0,0361 0,154
0,0369 0,0240 0,103
0,0383 0,0249 0,106
0,0412 0,0268 0,114
Versuch TiCloAA TiCl-M TPP3 Mahlung QC
Nr. ΆΊΓΤ TPPJ 2,3 sta. _
24 J
3,4
7,9 Il 0 120
25 Il Il Il 0,5 It
O 26 Il Il Il 1,0 Il
O
O
27 Il Il Il 2,0 Il
28 Il Il Il 5,0 95
S 29 Il Il Il 0,5 Il
30 Il Il Il 1,0 Il
31 Il H Il 2,0 Il
32 2,1 4,9 Il 0,5 Il
33 η Il Il 1,0 Il
34 Il Il 1,5 '
28 45,1 7,6 1260 1680
26 58,2 6,2 1500 2000
21 43,9 4,0 930 1240
38 25,5 3,4 973 1300w
34 28,4 4,8 963 1290
27 54,9 7,4 1510 2020
23 73,4 5,4 1710 2290
21 56,8 5,3 1180 1570
31 51,8 6,0 1400 2160
30 53,7 4,6 1400 2160
28 57,9 4,5 1400 216C)
O
ro
OO
Die Versuche 24 bis 28 der Tabelle III zeigen, daß sich die Wärmebehandlung der gemahlenen Katalysatoren bei 12O°C vorteilhaft auf die Zunahme der Katalysatorproduktivität *> und/oder die Abnahme der Bildung an löslichem Polymerisat bei der Propylen-Polymerisation, im Vergleich zu nicht wärmebehandelten Katalysatoren gleicher Zusammensetzung, auswirkt. Die besten Wärmebehandlungsbedingungen, bezogen auf Produktivität und lösliches Polymerisat, sind aus
'" Versuch 25 ersichtlich. Der Katalysator wird 30 Minuten auf 12O°C erhitzt. Die Herabsetzung der Wärmebehandlungstemperatur auf 950C bei einer Zunahme der Wärmebehandlungszeit auf etwa 1 Std. gemäß Versuch 30 ist ausweislich der erzielten Ergebnisse bezüglich Produktivität und löslichem
'* Polymerisat besonders vorteilhaft für erfindungsgemäße Katalysatoren, die 75 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 12,5 Gewichtsprozent AlCl., und TPP enthalten. Die in den Versuchen 32 bis 34 erhaltenen guten Ergebnisse bezüglich Produktivität und geringem Anteil an löslichem Polymeri-
sat zeigen, daß die Wärmebehandlung für eine Dauer von etwa 1 Stunde bei erfindungsgemäßen Katalysatoren, die 65 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 17,5 Gewichtsprozent AlCl3 und TPP enthalten, ebenfalls vorteilhaft ist.
Beispiel 4
Es werden modifizierte Katalysatoren, die 70 und 75 Gewichtsprozent TiCl-AA, Rest gleiche Mengen AlCl, und TPP,
J
enthalten, durch Mahlen von 10 g -Gemischen in einem 250 ml fassenden Behälter, der 400 g Stahlkugeln von 0,95 cm Durchmesser enthält, wie vorstehend beschrieben hergestellt.
Der Katalysator aus 70 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 15 Gewichtprozent AlCl3 und TPP besitzt Molverhältnisse von TiCl-AA zu AlCl3 von 2,6 : 1, von TiCl3AA zu TPP von 6,2 : 1 und von AlCl3 : TPP von 2,3 : 1. Der Katalysator
030031/0862
~20~ 3Q02877
aus 75 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 12,5 Gewichtsprozent AlCl3 und TPP besitzt Molverhältnisse von TiCl3AA zu AlCl3 von 3,4 : 1, von TiCl3AA zu TPP von 7,9 : 1 und von AlCl3 zu TPP von 2,3 :
Bei der Mahlung findet keine Kühlung statt. Jeder gemahlene Ansatz wird einer 1-stündigen Wärmebehandlung bei 950C unterworfen und nach Abkühlung isoliert, wie vorstehend '" beschrieben. Es wird der Einfluß der Kugelmahlung von TiCl3AA allein vor dem Vermählen mit A1C13/TPP und die für die Kugelmahlung der modifizierten Katalysatoren aufgewendete Zeitdauer, bezogen auf die erhaltenen Ergebnisse
bei der Propylen-Polymerisation bestimmt. 15
Die Polymerisation des Propylens erfolgt bei 710C, die Isolierung des Polymerisats wie vorstehend beschrieben. Die Mengen der angewendeten Reaktanten, die bestimmten berechneten Werte, die angewendeten Mahlbedingungen, die *** Versuchsdauer und die erhaltenen Ergebnisse sind aus Tabelle IV ersichtlich.
03C031/0862
ω cn
ω ο
CJl
cn
Versuch TiCl Nr.
35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45
Tabelle IV Propylen-Polymerisation mit Vormahlung und warmebehandelten Katalysatoren
Kataly-
Katalysatorzusammensetzung TiCl0M- sator- eingesetzter Ver- Mol- Poly- lösl. berechnete MolverhältnisseVormähl- Kugel- Katalysator suchs- verh. merisat- Poly- Produktivität, g
2,6
TiCl-^M AlCl., dauer, mahldau- Gesamt, bar.TiCl0M dauer,, DEAC ausbeute merisat. Gesamt- ber.
TPP TPP Std. er, Std. g g rnMoT" Std. TiCl3M g Gew.-% katalys. TiCl3AA
2,6 6,2 2,3
6,2
3,4 7,9
0 8,9 0,0375
0 17,6 0,0477
0 26,5 0,0397
0 42,5 0,0350
0 26,5 0,0460
2 19,1 0,0421
4 Il 0,0360
2 Il 0,0473
2 ti 0,0377
4 Il 0,0390
4 Il 0,0348
0,0263 0,112 1 28
0,0334 0,143 1 22
0,0278 0,119 1 27
0,0245 0,105 1 30
0,0322 0,138 2,5 23
0,0295 0,126 1 25
0,0252 0,108 1 29
0,0331 0,141 2,5 23
0,0283 0,121 1 26
0,0293 0,125 1 25
0,0261 0,111 2,5 29
54,8 6,1 1460 2080 CO
σ
ο
K)
CD
79,3 5,4 1660 2370
67,6 4,0 1700 2430
4L
53,5 7,4 1530 2180 :
141,2 7,7 3070 4390
69,2 3.9 1640 2350
53,6 5,5 1490 2130
155,0 7,9 3280 4680
65,4 6,1 17 30 2310
72,5
124,6
6,2 ,
6,2
1860
3580
2470
4780
Die Versuche 35 bis 38 der Tabelle IV zeigen, daß die bei der Herstellung der modifizierten Katalysatoren der Erfindung angewendeten Kugelmahlzeiten die Katalysatorproduktivität und die Menge an gebildetem löslichem Polymerisat beeinflussen. Bei Erhöhung der Mahldauer von 8,9 auf 26,5 Stunden erhöht sich die Produktivität, bezogen auf den berechneten TiCl3AA-Gehalt, von etwa 2100 g/g auf etwa 2400 g/g,und der Anteil an löslichem Polymerisat geht ]Q von etwa 6 Gewichtsprozent auf 4 Gewichtsprozent zurück. Andererseits erhält man bei einer Mahldauer von 42,5 Stunden in Versuch 38 eine Produktivität, bezogen auf den berechneten TiCl-jAA-Gehalt, von etwa 2200 g/g bei einer Menge an löslichem Polymerisat von etwa 7 Gewichtsprozent.
Somit zeigen diese Ergebnisse, daß unter den angewendeten Bedingungen und Mengen bei der Herstellung der Katalysatoren eine Mahldauer von etwa 18 bis 30 Stunden bevorzugt ist. Versuch 39 zeigt, daß ein anderer Teil des Katalysators, der in Versuch 37 verwendet wurde, bei seiner Verwendung in einem 2,5 Stunden dauernden Polymerisationsansatz 4390 g Polypropylen/g berechnetes TiCl3AA bei 7,7 Gewichtsprozent löslichem Polymerisat ergab. Dies zeigt, daß die modifizierten Katalysatoren der Erfindung auch bei längeren Polymerisationszeiten als 1 Stunde aktiv sind. Die in den Versuchen 40 bis 45 verwendeten Katalysatoren wurden aus TiCl3AA hergestellt, das vor der Herstellung der modifizierten Katalysatoren einer Kugelmahlung unterworfen worden ist. Die Ergebnisse sind zwar schwankend, zeigen aber an, daß eine Vormahlung des TiCl3AA vor dem Vermischen mit AlCl3 und TPP eine gewisse Erhöhung der Produktivität und/oder eine gewisse Erniedrigung der Bildung an löslichem Polymerisat zu bewirken vermag, insbesondere wenn Polymerisationszeiten von über 1 Stunde Anwendung finden. In Versuch 39 beträgt die Produktivität 4390 g/g bei 7,7 Gewichtsprozent löslichen Bestandteilen (keine Vormahlung); in Versuch 42 beträgt die Produktivität jedoch 4680 g/g bei 7,9 Gewichtsprozent löslichen Bestandteilen. Die besten Ergebnisse werden in den Ver-
03:331/0862
suchen 44 und 45 erhalten, und zwar mit den Katalysatoren, die aus 75 Gewichtsprozent TiCl3AA und jeweils 12,5 Gewichtsprozent AlCl- und TPP bestehen, wobei das TiCl3 einer Vormahlung unterworfen ist, die angewendete Mahldauer für den modifizierten Katalysator etwa 19 Stunden beträgt, und der gemahlene modifizierte Katalysator 1 Stunde bei 950C wärmebehandelt worden ist. Der Katalysator besitzt Molverhältnisse von TiCl3AA zu AlCl3 von 3,4 : 1, von TiCl3AA zu TPP von 7,9 : 1 und von AlCl3 zu TPP von 2,3 :
030031/0862

Claims (10)

  1. Patentansprüche
  2. 2. Mischkatalysator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Triarylphosphit die allgemeine Formel (RO)^P besitzt, in der R einen unsubstituierten Arylrest oder einen alkyl-, cycloalkyl- oder arylsubstituierten Arylrest bedeutet, wobei der unsubstituierte Ary!bestandteil 6 bis 14 C-Atome und die Alkyl-, Cycloalkyl- und Arylsubstituenten jeweils 1 bis etwa 10 C-Atome besitzen.
  3. 3. Mischkatalysator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Titantrihalogenid ein durch Reduktion
    030031/0862
    1 von Titantetrachlorid mit Aluminium erhaltenes Titantrichlorid ist, das in etwa die Formel TiCl- χ 1/3 AlCl besitzt.
  4. 4. Mischkatalysator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Triarylphosphit Triphenylphosphit ist.
  5. 5. Mischkatalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, daß das Aluminiumtrihalogenid Aluminiumtrichlorid und die aluminiumorganische Verbindung Diäthylaluminiumchlorid ist.
  6. 6. Mischkatalysator nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis von TiCl3 χ 1/3 AlCl- zu Triarylphosphit 4 : 1 bis 25 :1, und das MoI-verhältnis von TiCl- χ 1/3 AlCl3 zu Aluminiumtrihalogenid 1,5 : 1 bis 11 : 1 beträgt.
  7. 7. Mischkatalysator nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis von alumini-
    20 umorganischer Verbindung zu TiCl3 χ 1/3 AlCl3 1 : 1 bis 100 : 1 beträgt.
  8. 8. Mischkatalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmebehandlung der ersten Komponente bei Temperaturen im Bereich von 50 bis 120°C für eine Dauer von 0,1 bis 10 Stunden durchgeführt worden ist.
  9. 9. Mischkatalysator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Titantrihalogenid vor dem Vermischen mit dem Aluminiumtrihalogenid und dem Triarylphosphit einer Vormahlung unterworfen worden ist.
  10. 10. Verwendung des Mischkatalysators nach einem der An-
    OJ sprüche 1 bis 9 zur Polymerisation von Olefinen.
    030031/0862
DE19803002877 1979-01-29 1980-01-28 Mischkatalysator und seine verwendung zur polymerisation von olefinen Withdrawn DE3002877A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/007,454 US4237029A (en) 1979-01-29 1979-01-29 Catalyst comprising intensely mixed triaryl phosphite, aluminum trihalide, titanium trihalide component

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3002877A1 true DE3002877A1 (de) 1980-07-31

Family

ID=21726252

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803002877 Withdrawn DE3002877A1 (de) 1979-01-29 1980-01-28 Mischkatalysator und seine verwendung zur polymerisation von olefinen

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4237029A (de)
JP (1) JPS55102609A (de)
DE (1) DE3002877A1 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4362648A (en) * 1979-01-15 1982-12-07 Phillips Petroleum Company Polymerization of olefins
US4386011A (en) * 1981-09-28 1983-05-31 Phillips Petroleum Company Olefin polymerization with catalysts containing food grade additives
CA2234189C (en) * 1998-04-07 2006-08-29 Nova Chemicals Ltd. Heat treatment of ziegler-natta catalysts to increase polymer molecular weight in solution polymerization
CA2234188C (en) * 1998-04-07 2006-07-11 Nova Chemicals Ltd. Heat treatment of ziegler-natta catalysts to increase activity in solution polymerization process
US8535422B2 (en) 2009-01-26 2013-09-17 St. Cloud Mining Company Metal contaminant removal compositions and methods for making and using the same

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2970133A (en) * 1956-01-04 1961-01-31 Ethyl Corp Polymerization of ethylene with catalyst consisting of aluminum chloride and titanium trihalide
NL120959C (de) * 1957-04-27
NL240240A (de) * 1958-06-27
US3094568A (en) * 1959-12-01 1963-06-18 Gulf Research Development Co Process for alkylating aromatics in the presence of a heavy metal halide, an organic halide and an organo aluminum halide
DE1445225B2 (de) * 1960-09-24 1971-11-18 Badische Anilin & Soda Fabrik AG, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur polymerisation von monoalpha olefinen mit drei oder mehr kohlenstoffatomen
NL270655A (de) * 1966-03-23
FR2099150A5 (de) * 1970-06-18 1972-03-10 Mitsui Toatsu Chemicals
US3923687A (en) * 1970-07-14 1975-12-02 Chisso Corp Process for activating catalyst component useful for polymerizing propylene
JPS4932195B1 (de) * 1970-10-02 1974-08-28
DE2400190C2 (de) * 1974-01-03 1982-05-06 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zum Herstellen einer modifizierten Titan-Komponente für Katalysatoren des Ziegler-Natta-Typs

Also Published As

Publication number Publication date
US4237029A (en) 1980-12-02
JPS55102609A (en) 1980-08-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3107334C2 (de) Verfahren zur Polymerisation von Propylen oder zu dessen Copolymerisation mit Ethylen oder Buten-(1) in Gegenwart eines voraktivierten Katalysators
DE3028759C2 (de)
DE2714743C2 (de) Polyäthylen niederer Dichte und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0068257B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polymerisations Katalysators und seine Verwendung zur Polymerisation von 1-Olefinen
DE69204949T2 (de) Katalysator zur Olefinpolymerisation.
DE3117588C2 (de)
DE2734652C2 (de)
DE3004768C2 (de)
DE2711300C2 (de)
DE2657553C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Organomagnesiumkomplexen
DE2901393C2 (de)
DE69408649T2 (de) Katalysator für die Herstellung von Elastomeren Ethylenpropylen Copolymeren
DE3002877A1 (de) Mischkatalysator und seine verwendung zur polymerisation von olefinen
DE3226159C2 (de) Katalysator und Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen
EP0068256B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyolefins und Katalysator hierfür
DE3640185A1 (de) Katalysator fuer die olefinpolymerisation
DE3217846C2 (de)
DE69310246T2 (de) Katalysator für Olefinspolymerisation
DE3750656T2 (de) Katalysatoren zur Herstellung von Polyäthylen mit grosser Molekulargewichtsverteilung.
DE2162270B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen
DE3302009A1 (de) Polymerisationsverfahren fuer ethylen
DE1520567A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kristallinen Polyolefinen
EP0068255B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Polyolefins und Katalysator hierfür
DE2635163A1 (de) Katalysatorkomponenten, ihre herstellung und verwendung
DE2500751C3 (de) Verfahren zur Herstellung von1™*&#34;11&#34;1&#34;1 o -Olefinpolymerisaten

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8130 Withdrawal