DE2215011A1 - Bausatz zur errichtung von fertighaeusern - Google Patents
Bausatz zur errichtung von fertighaeusernInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
Karl A. B r ο s 9.
DipMng. I
1-8023 München - Pulle*!
Wtesersir.2,T.Ma«.7i33570,7«17ll'
Wtesersir.2,T.Ma«.7i33570,7«17ll'
l)Br/No - P 7316 München-Pullach, den 27. März 1972
BEIi1IUM üi'EEL ÜÜRPOHATIUW, eine Gesellschaft nach den
Bestimmungen des "Iron & üteel Act 1967", 33, Grosvenor Place,
London fc>W 1, England
Bausatz zur Errichtung von .Fertighäusern
Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Errichtung von Fertighäusern und die .fertigteile eines derartigen Bausatzes.
JNach einem Gesichtspunkt schafft die Erfindung einen Bausatz
aus Fertigteilen, welcher folgende Bestandteile einschließt: obere und untere Wandabschnitte, die parallel Kante an Kante
liegend übereinander angeordnet werden können, eine Bodenplatte und Verbindungseinrichtungen, wobei die Verbindungseinrichtungen
geeignet sind, um die Bodenplatte mit den aufgebauten Wandabschnitten im Bereich benachbarter Kanten der Wandungsabschnitte
zu verbinden, indem sie mindestens teilweise durch die oberen und unteren Wandabschnitte hindurchgreifen
und dadurch gleichzeitig die oberen und unteren Wandabschnitte miteinander verbinden.
Der Bausatz kann weiterhin Halteeinrichtungen enthalten, die
auf der der Bodenplatte gegenüberliegenden Seite der Wand angeordnet
werden können, wobei die Verbindungseinrichtungen geeignet sind, um durch die Wandabschnitte bis zu den Halteein-
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GFHOWAL INSfECTH)
richtungen hindurchzugreifen.
Somit schafft die Erfindung weiterhin eine Gebäudestruktur mit
einer Wand, die aus oberen und unteren Wandabschnitten besteht, welche Kante an Kante parallel zueinander übereinander angeordnet
sind, und mit einer Bodenplatte, die mit der Wand im Bereich der benachbarten Kanten der Wandabschnitte mittels
Verbindungseinrichtungen verbunden ist, die mindestens teilweise durch die oberen und unteren Wandabschnitte greifen und
dadurch gleichzeitig die oberen und unteren Wandabschnitte miteinander verbinden,
Auf der der Bodenplatte gegenüberliegenden Seite können Halteeinrichtungen
vorgesehen sein, wobei die Verbindungseinrichtungen durch die Wandabschnitte bis zu den Halteeinrichtungen
verlaufen.
.Eine Kante der Bodenplatte und die Halteeinrichtungen können
zusammen eine Struktur definieren, welche die benachbarten Kanten der oberen und unteren Wandabschnitte einschließt.
Die Halteeinrichtung kann durch eine Platte gebildet sein.
Alternativ kann die Halteeinricutung durch eine Kante einer
weiteren Bodenplatte gebildet sein, die auf der der zuerst erwähnten Bodenplatte gegenüberliegenden Seite der Wand angeordnet
ist.
Die benachbarten Kanten der wandabschnitte können aneinander
anstoßen und gegeneinander verriegelt sein, um sie in Bezug aufeinander anzuordnen.
Die Wandabschnitte können je aus einer oder mehreren Wandpanelen
bestehen, welche einen um den Umfang reichenden Rahmen und zwei im parallelen Abstand zueinander angeordnete Schichten
von steifem Isolationsmaterial innerhalb des Rahmens aufweisen, wobei der Rahmen Ober- und. Unterteile eines kanaiförmigen oder
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U-förmigen Querschnittes aufweist, welcher die Schichten aufnimmt, während die Schichten im Abstand voneinander durch
nach innen vorspringende &.anten gehalten sind, die sich längs
der Schenkel der Teile mit kanalförmigem Querschnitt erstrecken.
Die .kanten können durch Verformungen der Schenkel von U-förmigem
Querschnitt gebildet sein, wobei die Verformungen nach außen weisende JJJuten in den Schenkeln bilden, und wobei die nach
außenweisenden Kanäle in den anoinanderliegenden üanten von
oberen und unteren Wandabschnitten Riegel oder Paßfedern aufnehmen, welche die Wandabschnitte in Bezug aufeinander festlegen.
Wenn ein Wandabschnitt aus einer Vielzahl von derartigen Wandpaneien
besteht, sind die den Wandabschnitt bildenden wandpanele
vorzugsweise Seite an Seite fest miteinander verbunden.
Die Seitenkanten der Wandabschnitte können je mit einer Säule
oder Strebe versehen sein, wobei die Säulen an entsprechenden Seiten der oberen und unteren Wandabschnitte miteinander verbunden
sind.
Die Gebäudestruktur kann zwei derartige Wandungen im parallelen
Abstand voneinander angeordnet aufweisen, wobei sich die Bodenplatte zwischen den Wänden erstreckt und wobei eine Querwand
sich gleichfalls zwischen den Wänden.erstreckt und mit einer
Versteifungsstruktur versehen ist, welche die zuerst erwähnten Wände gegen eine Verformung aufgrund von Windlasten abstützt.
Die querwand kann mittels der erwähnten Säulen an den zuvor erwähnten Wänden befestigt sein.
Die Querwand kann obere und untere Abschnitte aufweisen, wobei
die Versteifungsstruktur aus einem Rahmen tiefen Querschnittes besteht, der sich horizontal zwischen den zuerst erwähnten
Wänden erstreckt und dessen Ünden die tfugen zwischen den ent-
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sprechenden oberen und unteren Wandabschnitten der zuerst erwähnten Wände überbrückt. Der horizontal verlaufende Rahmen
kann mit Schichten aus steifem Isolatxonsmateriai innerhalb
des Rahmens ausgesteift sein.
Die Gebäudestruktur kann ein Schrägdach (beispielsweise ein
einfach schräges Dach oder ein Satteldach) aufweisen, welches von auf den zuerst erwähnten Wänden montierten Rahmen getragen
ist, wobei jeder Rahmen aus einer Anzahl von Streben besteht und das Dach Pfetten aufweist, die von senkrecht stehenden
Platten getragen sind, welche an den Streben befestigt sind, wodurch die Last auf jeder Pfette auf einer Anzahl der Streben
eines jeden Rahmens verteilt wird.
Die Pfetten können Ji'achwerk- oder Gitter-Pfetten sein.
Alternativ dazu können sie aus oberen und unteren langgestreckten Bauteilen bestehen, die mittels Scherplatten miteinander
verbunden sind. Die Platten können Plansche aufweisen, auf denen die Pfetten abgestützt sind.
Alternativ dazu kann die Gebäude struktur ein .flachdach aufweisen,
weiches aus einer vorfabrizierten Platte aus elastomerem Material besteht, die sich über die Oberseite der Gebäudestruktur
erstreckt und an dieser befestigt ist, beispielsweise angeklebt ist.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt ist durch die Erfindung eine
Gebäudestruktur geschaffen, weiche ein von an den Wänden der
Gebäudestruktur montierten Rahmen abgestütztes Schrägdach aufweist,
wobei jeder Rahmen aus einer Anzahl von Streben besteht und das Dach Pfetten aufweist, die aus senkrechten, an den
streben befestigten Platten abgestützt sind, wodurch die Last auf einer jeden Pfette auf eine Anzahl der Streben eines jeden
Rahmens verteilt wird.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in den Zeichnungen
beispielhaft veranschaulichten Ausführungsform näher erläutert.
Üs zeigt:
Ji'ig. 1 die perspektivische Aneicht eines Doppelhauses, das
aus einem Bausatz nach vorliegender Erfindung hergestellt wurde;
J?ig. 2 einen senkrechten Schnitt durch eine tragende Wand
und eine erste Decke des in Ji'ig. 1 veranschaulichten
Hauses;
JTig. 5 einen Horizontalschnitt längs der Linie 2-3 von
Jj'ig. 1 durch eine Verbindungsfuge zwischen einer tragenden Trennwand und einem unteren querliegenden
Wandpanel;
Jj'ig. 4 einen Horizontalschnitt längs der .Linie 4-4 von
Jj'ig. 1 durch eine Verbindungsfuge zwischen einer J&idwand und .einem oberen quer liegenden Wandpanel;
J'ig. 5 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 5-5 von
ü'ig. 1»
i'ig. 6 eine aufgebrochene perspektivische Ansicht des
Daches des in Ji1Xg. 1 veranschaulichten Hauses; und
Jf'ig. 7 einen Schnitt längs der Linie 7-7 von Ji1Xg. 6.
In Ji'ig. 1 ist in perspektivischer Ansicht ein JPaar von ein
Doppelhaus bildenden Häusern 10, 12 nach vorliegender Erfindung dargestellt. Wach der üblichen Art der Darstellung architektnnischer
Zexchnungen ist das links liegende Haus 10 umgedreht, um die Hxnteransicht zu zeigen.
Die Häuser bestehen aus tragenden Jindwänden 14, 16, einer
tragenden Trennwand 18 und quer liegenden Jj'onster wänden 20,22.
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Die J?'ensterwände tragen keine merkbaren vertikalen Lasten, sind
jedoch in der später beschriebenen weise ausgesteift, um Windkräfte zwischen den wänden 14, 1b, 18 zu übertragen.
Die tragenden wände 14-, 16, 1ö sind mit winkeiwandabschnitten
(von denen lediglich einer dargestellt ist) überbaut, die ein iDchrägdach tragen.
Die Außengestaltung der Mäuser ist selbstverständlich wählbar.
Bei den veranschaulichten Häusern ist an den .fcindwandungen 14,
und an den ürdgeschoßabschnitten der querliegenden ü'ensterwände
20, 22 ein Zementputz vorgesehen, welcher durch Jürahtarmierungen
an den wänden verankert ist. Die Wandabschnitte der Querwände im ersten btock sind mit waagerecht liegenden
btahlplanken verkleidet, können jedoch gleichfalls verputzt ausgebildet sein. Beispiele anderer alternativer Ausgestaltungen
stellen Holzbretter im üchiifsverband, Kachein oder
üchindeln dar.
Aus Fig. 6 ist zu ersehen, daß die lasttragenden Wände 14, 16,
18 aus oberen und unteren Wandabschnitten 30, 51 bestehen, die
parallel und Kante an Kante übereinander angeordnet sind. Jeder Abschnitt 50» 31 ist umkehrbar und besteht aus einer Anzahl von
Metallrahmen aufweisenden Panelen 32a, b, c, d, die beite an üeite fest miteinander verbunden sind.
Jedes Panel 32 weist zwei parallele Schichten aus Holzfaserplatten
34, 36 (Fig. 2 und 3) auf, die auf ihren nach außen
weisenden Oberflächen mit Gipsplatten 37 überdeckt sind. Die bchichten aus Platten 34, 56 sind in einem fcitahlrahmen im
Abstand voneinander montiert, welcher aus profilierten Bauteilen kanalförmigen Querschnittes hergestellt ist, um so eine Hohlwand
zu bilden. Die über- und Unterkanten des Rahmens sind durch entsprechende einzelne Kanalteiie 38, 40 (i'ig. 2) gebildet,
die sich über die üesamtbreite des Paneles erstrecken, und die beitenkanten des Rahmens sind aus zwei beite an üeite liegenden
Kanalabschnitten 42, 44 (i'ig. 3) gebildet.
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Die nebeneinanderliegenden Kanäle 42, 44 benachbarter Kanäle 32a, b, c, d liegen aneinander Rücken an Rücken an
(.am besten aus i'ig. 1 und 6 ersichtlich). Sie sind mittels
Riegeln (nicht dargestellt; miteinander verbunden, welche in Wüten 41 in den Rahmenstreben eingreifen und sie sind weiterhin
zusammengeschweißt. Die aneinander anliegenden Kanäle 42, 44
bilden somit parallele Doppel-'i'-Querschnitte, welche die
Paneie 32, 33 Test miteinander verbinden. Ua die Holzfaserplatten
steif sind, verstärken sie den Rahmen 38, 40, 42, 44 insbesondere gegen eine Verformung zum Parallelogramm.
Teile 45» die gleich wie die Teile 42, 44 ausgebildet sind,
sind Rücken an Rücken zwischen den verschiedenen Schichten 34, 36 in einem jeden Panel 32 angeordnet.
Die Schichten aus Holzfaserplatten 34, 36 sind mittels der Kanäle 42, 44, 45 und durch nach innen vorstehende U-fÖrmige
Leisten 47 im Abstand voneinander gehalten, welche in der Mitte längs der Streben an den oberen und unteren Teilen 38, 40
kanalförmigen Querschnittes gebildet sind. Diese Rippen führen
zu nach außen zeigenden .Nuten in den Streben oder Schenkeln der Teile 38, 40. In der unteren dieser .Nuten sind zwei kurze
Riegel 48 eingeschweißt, weiche dazu dienen, die anliegenden
Teile 38, 40 kanalförmigen Querschnittes der oberen und unteren wandabschnitte 30, 31 genau aufeinander anzuordnen.
Die oberen und unteren Wandabschnitte 30, 31 sind auf. beiden
seitenicanten mit strukturellen Seitensäulen 46 kanalförmigen
Querschnittes versehen, welche Rücken an Rücken an die Kanalquerschnitte 42, 44 an den Kanten der Wandabschnitte angeschweißt
sind.
Die Wände 14, 16 und 18 überspannend sind in der üJbene des
ersten stocKes des Gebäudes Deckenelemente oder Panele 49, 50
(Fig. 2) angeordnet. Die Deckenpanele bestehen je aus einem um
den Umfang reichenden rechteckigen Rahmen aus Stahl, der aus Teilen 51, 52, 53 kanalförmigen Querschnittes mit dazwischen
angeordneten Querträgern aus ötahi gleichfalls kanalförmigen
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(Querschnittes, von denen lediglich einer dargestellt ist, aurgebaut
ist, weiche die die Seiten des Rahmens bildenden im Querschnitt kanalförmigen i'eiie 53 überspannen, die die Seiten
des Rahmens im Bereich der Querwände 20, 33 bilden. Die (Querträger
sind an den Teilen 53 (lediglich einer ist dargestellt) bei 56 angeschweißt.
Die außen liegenden Rahmenteiie 51» 52 der Deckenpanele 49, 50
liegen im Bereich der aneinander anliegenden Ober- und Unterkanten der Wandabschnitte 30, 31, welche die Wand 18 bilden.
Die oberen und unteren, im Querschnitt kanalförmigen Teile 38,
40 dieser Abschnitte 30, 31 sind in ihren flanschen mit Lochern
versehen, welche mit ähnlichen Löcüern in den Rahmenteilen 51»
52 der DecKenpanele übereinstimmen. Zwei Sätze von Spannbolzen
57, 58, welche die Verbindungseinrichtungen bilden, werden durch die größere Anzahl dieser Löcher (und durch Locher,
die in den Holzfaserplatten 34-, 36 vorgesehen sind) hindurchgerührt
und angezogen, um die üanten der beiden Deckenpanele
fest gegen die We^dabschnitte 30, 31 zu ziehen. Die Deckenpanele
sind somit an der wand 18 befestigt, und weiterhin befestigen die Spannbolzen 57» 58 die oberen und unteren Wandabschnitte
der Wand 18 mi tie inander, da die Bolzen 57 durch die
oberen Abschnitte 31, die Bolzen 58 durch die unteren Abschnitte
30 hindurchgreifen, und beide Sätze von Bolzen sicher
in den Deckenpanelen verankert sind. Die Rahmenteile 51, 52
der Deckenpanele bilden eine Struktur, welche die aneinanderliegenden
üantenrahmen 38, 40 der oberen und unteren Wandabschnitte umfaßt und fest greift, hierdurch wird die Wand weiter
verstärkt, indem jede IMeigung des Mittelpunktes der wand ent-J
ernt von den säulen 46 sich zu biegen verhindert wird.
Die übrigen Locher in beiden ü'lanscnen der Teile 38, 40 und in
den Rahmenteiien 51, 52 nehmen Bolzen auf, die Kurzer sind als
die Bolzen 57, 58 und die nicht vollständig durch die im Querschnitt
kanalförmigen Teile 38, 4U hindurchgreifen. Statt dessen steht j oder der kürzeren .bolzen in Eingriff mit ein· ι
(.ntsprechendcj) Mutter, welche an der .Innenseite des nahel ■ 11-
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den Flansches des im Querschnitt kanalförmigen Teiles 38 oder
40 angeschweißt ist. Wie auch die Bolzen 57» 58 verbinden die
kürzeren Bolzen die Deckenpanele 49, 52 mit den oberen und
unteren Wandabschnitten 30, 31 und tragen gleichzeitig zu der
Verbindung dieser Abschnitte miteinander bei.
Die kürzeren Bolzen vergrößern die Widerstandsfähigkeit dieser struktur gegen Jj'euer. iSin heftiges Feuer auf lediglich einer
Seite der Wand 18 kann zum Versagen der Bolzen oder der Muttern an den Bolzen 57, i?8 führen. Jfalls dann die kürzeren Bolzen
nicht vorgesehen wären, würden die Decken auf beiden Seiten der Wandung sofort unsicher verankert sein. Die kürzeren Bolzen
jedoch befestigen die Deckenpanele unabhängig von den Kanalteiien
38, 40, und somit würden, selbst falls sämtliche eines der Deckenpanele befestigende Bolzen nachgeben würden, das
andere Deckenpanel zumindest zeitweise sicher bleiben, und der obere Wandabschnitt 30 würde gleichfalls zumindest zeitweilig
sicher mit dem unteren Wandabschnitt verbunden sein.
Die JSndwände 14, 16 sind von der gleichen Bauweise wie die
Wand 18, Jedoch weisen sie lediglich auf einer Seite Deckenpanele auf. Unabhängig davon wird das gleiche Prinzip verwendet,
um die Wandabschnitte 30, 31 dieser Wände miteinander
und um die Deckenpanele mit diesen Wänden zu verbinden.
üiine Halteplatte (beispielsweise 59, -Pig· 1) ist auf der Außenfläche
jeder der Wände 14, 16 vorgesehen, um die Funktion des Teiles 51 oder 52 in Fig. 3 mit winkelförmigem Querschnitt zu
übernehmen. Die Halteplatten sind durchbohrt, um die Zugbolzen 57, 58 aufzunehmen, welche dann angezogen werden, um das
Deckenpanel 49 oder 50 und die Platte 59 dicht gegen die Wand
zu ziehen und um gleichzeitig die Wandabschnitte miteinander zu verbinden, wobei wiederum eine struktur erzielt wird, welche
die aneinander anliegenden Ober- und Unterkanten der Rahmen der wandabschnitte einschließt. Die Halteplatten sind gleichfalls
mit einigen der zuvor erwähnten kürzeren Bolzen befestigt. Falls dann die längeren Bolzen 57, 58 im Falle eines Feuers
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nachgeben sollten, ist dann der obere Wandabschnitt, wenn auch
zeitweilig, weiterhin an dem unteren Wandabschnitt festgehalten. Die Halteplatten 59 sind nach Fertigstellung des Hauses selbstverständlich
durch den Zementputz verborgen.
in jeder der Wände 14, 16, 1ö sind die Kanalprofile 46 au!
beiden Seiten der wandabschnitte JO, 31 i^nde an i^nde anliegend
angeordnet und sind mittels kurzer Abschnitte von Kanalprofilen, die an der Innenseite der Kanalprofiie 46 mit Bolzen festgelegt
sind, fest miteinander verbunden, welche die aneinanderstoßenden üJnden überbrücken.
Senkrechte Lasten auf den Deckenpaneien 4y, ^>0 werden über die
Holzen 57» 58 und die Eahmen der unteren Wandabschnitte 31 der
wände 14, 16, 18 auf die Fundamente übertragen.
üs ist hervorzuheben, daß, da sämtliche senkrechten Lasten
durch die Wände 14, 16, 18 aufgenommen werden, die Innenaufteilung
des Hauses ausgesprochen flexibel ist. Innenwände können zweckdienlicherweise durch Teilungswände vorgesehen
werden, die sich zwischen am .boden und an der Decke vorgesehenen Schienen erstrecken·
Wenn die Entfernungen zwischen den Wänden 14, 16, 18 größer als
normal sind, können die Deckenpanele durch Pfosten- und -trägerrahmen,
die zwischen den Wänden 14, 16, 18 parallel zu diesen angeordnet sind, auf einer Teilstrecke abgestützt werden. Die
Träger und Pfosten weisen vorzugsweise denselben Querschnitt
wie die säulen 46 auf.
Die Deckenpanele 49, 50 sind an ihren Ober- und Unterflächen
mit einem Holzboden 60 bzw. einer Gipsplattendecke 62 verkleidet. Die Isolation wird durch gerahmte Holzfaserplatten 64
gewährleistet, die auf den unteren Flanschen der Querträger 5^-,
den Winkelabschnitten 5^> 52 und auf Winkel-Querträgern 66
abgestützt sind, welche an den Hinterflächen der Querträger
befestigt sind.
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Die Querwände 20, 22 sind je gleichfalls aus oberen und unteren
Abschnitten zusammengesetzt, die unterhalb der Jübene der Bodenabdeckung
oder Bodenbeplankung zusammenstoßen.
Die unteren Abschnitte bestehen je aus einem Holzrahmen, in dem in der gewünschten Weise Vorsorge für Fenster getroffen ist.
Die Kantenteile 68, 70 zwei nebeneinanderliegender Eahmen sind
in Fig. 3 veranschaulicht. Der untere Abschnitt der Wand 22 ist aus drei Unterrahmon aus Holz hergestellt, die zusammengefügt
sind, um die Türnische aufzunehmen.
Die unteren Abschnitte sind außen mxt exiiei Zementputz 72 oder
alternativ mit einer Metallverkleidung gestaltet. Innen sind die
j'eneie mit Gipsplatten '/4 oberflächenbeschichtet.üiine schicht
aus geschäumtem Polystyrol 75> die im Bereich der (iipsplatten
angeordnet ist, dient der Wärmeisolation.
Die oberen Abschnitte 78, 79 der Querwände 20, 22 sind aus einer
Metallrahmenkonstruktion. Jiin rechteckiger waagerechter Rahmen 80 (Fig. 4) von hohem Querschnitt erstreckt sich über
jeden Abschnitt unterhalb eines oder mehrerer Fenster 81 im ersten btock (Fig. 1). Dieser Rahmen bildet ein "Wind-Joch",
welches die windlasten auf den l&idwandungen 14 oder 16 auf die
säulen 46 der anderen tragenden Wände überträgt und somit eine
merKhare Verformung der btruktur verhindert.
üer Rahmen 80 ist aus horizontalen Profilteilen 82 und senkrechten
Profilteilen 8$ hergestellt, welche .Holzfaserplatten
emrahmen. webeneinanderliegende senkrechte Profilteiie 83
liegen aneinander Rücken an Rücken an und sind ähnlich wie die
aneinanderiiegenden Profile 42, 44 üer wandpanele 32, 33 miteinander
verriegelt oder zusammengeschweißt. Da die Holzfaserplatten 84 steil und fest sind, verstärken sie den Rahmen 80
insbesondere gegen eine parallelogramnJTormige Verformung, und
»s müssen kej.ne diagonal verlaufenden Querab steif ungen vorge—
. hen werden. Derartige Abstellungen müssen pleichiaJJs nicht
in den .Fanelen 32 der Wandabschnitte jjU, y\ vorgesehen sein, da
hier die Holzfaserplatten 34, 36 wiederum l'ür eine ausreichende
.Festigkeit sorgen.
Jls ist zu sehen, daß der Wandabschnitt 79 aus einer Anzahl von
Panelen hergestellt ist, die aus mit Metallrahmen umgebenen Holzfaserplatten 84 bestehen. Diese Panele sind miteinander
nicht nur durch das Zusammenschweißen nebeneinanderliegender Proi'iie 83 verbunden, sondern gleichzeitig durch die oben und
unten liegenden Profile 82, welche sich vollständig über den Abschnitt 79 erstrecken und die allen Panelen gemeinsam sind
und somit die Ober- und Unterkanten der Rahmen bilden, welche die Platten 84 umrahmen.
Weitere Profilteile 85 mit kanallormigem Querschnitt, die Rücken
an Hucken aneinandergeschweißt und. verriegelt sind, erstrecken
sich senkrecht nach oben von dem Wind-Joch, um einen Kopfbalke_n~86
(ü'ig. 6) gleichfalls kanalförmigen Querschnittes, der
sich über die übe: cante der Abschnitte 78, 79 oberhalb des
Fensters oder der fenster 81 erstreckt, abzustützen. Der K.opfbalken
versteift die überseite der Abschnitte 78, 79 und trägt
gleichzeitig die Unterenden von Dachsparren des Daches. Die Räume zwischen den Paaren von Teilen 85 sind mit Holzfaserplatten
88 gefüllt. Die oberen Wandabschnitte 78, 79 sind außen
mit einer btahlbeplankung 92 verkleidet, die auf einem Holzfachwerk
y4 befestigt ist. Die Innenverkleidung der Abschnitte
besteht aus Gipsplatten 96.
An den Kanten der Abschnitte 78, 79 ist eine abnehmbare Mineralwolleisolation
90 in örtlich begrenzten Bereichen vorgesehen, um Zugang zu den seitlichen Profilteilen der Abschnitte zu erhalten,
wo es notwendig ist, die Abschnitte 78, 79 an den Säulen 4-5 zu befestigen.
Die oberen Wandabschnitte 78, 79 der Querwände 20, 22 sind an
den Flanschen der »Säulen 45 mittels Bolzen befestigt, die durch
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die Kanten der Paneie verlaufen. Als Beispiel ist in ii'ig. 4- die
Lage eines typischen Bolzens bei 98 angedeutet. Um Zugang zu
diesem und anderen ähnlichen Bolzen zu erhalten, wird die Mineralwolle 90 zeitweilig entfernt. Das Wind-Joch 80 erstreckt
sich bis unter die .ebene der Jj'uge zwischen den oberen und
unteren tragenden Abschnitten 30, 31 und überbrückt somit die
Jj'uge zwischen diesen, üs ist an die oberen und unteren Abschnitte
der Säulen 46 mittels Bolzen befestigt. Hierdurch werden die lasttragenden Wände 14-, 16, 18 nochmals verstärkt.
Die aus Holzrahmen bestehenden unteren Abschnitte der (Querwände
tragen weder vertikale Lasten noch Windlasten und sind an den säulen 45 mittels Holzschrauben befestigt.
Jüin Band aus aufgeschäumten Polystyrol 99 ist zur Wärmeisolation
in den säulen 4-5 vorgesehen, und die säulen sind mittels
gewalzter Profildeckbänder 100, 101 C^'ig· 3 und 4-) verschlossen.
Die Häuser stehen auf einem Fundament, das aus einstückig
gegossenen Umfangsträgern 102 C-fe'ig· 5) unterhalb der Wände und
Bodenplatten in dem durch, die Umfangsträger umschlossenen Jj'lächenbereich besteht. Jbiine Dampfsperre ist mittels einer
dicken Polythenbahn geschaffen, die sich unterhalb der Bodenplatten
und der Umfangsträger erstreckt. Ein weiterer Schutz gegen Feuchtigkeit ist durch einen Überzug 102 aus einem
bituminösen Anstrich auf den Bodenplatten und Trägern gewährleistet.
Die lasttragenden Wände 14-, 16, 18 werden auf den von den
Umfangsträgern vorstehenden Stutzen angeordnet, die von
Löchern in den Bodenprofilen 40 der unteren Wandabschnitte 31
aufgenommen werden. Die Wände werden nicht am ifundament mit
Bolzen gehalten, da das Gewicht der Struktur ausreicht, um sie gegen Windbelastungen stabil zu halten. Die örtliche Anordnung
eines typischen Stutzens ist bei 104 in JJ'ig. 5 veranschaulicht
£in Mastixband 106 und ein Sims 108 sind vorgesehen, um ...3__
den Eintritt von Feuchtigkeit unterhalb der Wände zu ver-
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meiden.
Die nicht-strukturellen unteren Abschnitte der Querwände 20,
werden an den Umfangsträgern mittels Ansätzen und unter Kraftantrieb
eingetriebenen wägein befestigt, ivlne bituminöse
Dichtung, beispielsweise "Tockstrip", und ein bims ähnlich dem bims 108 werden verwendet, um die Feuchtigkeit fernzuhalten.
Das Dach 26 besteht aus liolzsparren 110 (.ü'ig. 6J, die auf
Pfetten aus Metall hohen Querschnittes abgestützt sind. In
U'ig. 6 sind zwei mögliche alternative formen von Pfetten veranschaulicht.
Eine Pfette 112 ist eine Gitter-Pfette, die aus
im Abstand angeordneten Profilteilen 114 kanalförmigen Quer- schnittes
besteht, die durch Gitterstangen miteinander verbunden sind, von denen einige bei 115 veranschaulicht sind.
.Wine Pfette 115 verwendet gleichfalls die Profile 114 kanalförmigen
Querschnittes, jedoch sind diese mittels einer oüer mehrerer bcherplatten 116 verbunden. Die Unterenden der Sparren
sind auf den K.opfbalken 86 der wände 20, 22 abgestützt, die
stark genug sind, um dieser kleinen Belastung zu widerstehen, über den Sparren sind mit einer dazwischen angeordneten bchicht
aus Dachpappe 120 Latten 11? befestigt. Dachziegel (122, tfig.y)
sind an den Latten 117 auf normale Weise befestigt.
Die Pfetten 112, 113 sind an Giebelwandabschnitten 24 abgestützt. Jeder Giebelwandabschnitt besteht aus einem Metallrahmen,
welcher aus äußeren Profilteilen 124, 126, 128 kanalförmigen Querschnittes hergestellt ist, die an ihren bchnittpunkten
zusammengeschweißt sind, hoizfaserplatten 130 erstrecken
sich zwischen den Teilen 124, 126, 128. Diese steifen Platten sind von weiteren Profi!teilen 132 kanalförmigen Querschnittes
eingerahmt, die Rücken an Rücken ineinander eingreifen und zwischen die Teile 124, 126 und den Teil 128 eingeschweißt
sind, um als Streben in der gleichen Weise wie in den Wandabschnitten 79 zu wirken, bomit ist der Giebelwandabschnitt
24 aus steifen miteinander verbundenen Panelen gebil-
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det, welche durch die Platten 150 in der gleichen Weise ausgesteift
sind,wie dies bei den Platten 34-, 36 und 84 der Ji'all ist.
ötützplatten 134· für die Pfetten sind an einer Anzahl von
Punkten an den ProfiItej-len 132 mit kanalfö'rmigem Querschnitt
mittels Punktschweißen befestigt, um die Pfeten 112, 113 zu tragen. Die btützplatten sind aus Metallblech hergestellt und
weisen eine Oberkante 136 auf, die um 90° umgebogen ist, um einen flansch zu bilden. Die iinden der Pfetten werden mittels
Bolzen an diesen Ji!ansehen befestigt. Die Stützplatten für die
Pfetten verteilen die Last von jeder Pfette auf eine Anzahl der Streben, die durch die Paare von Profilteilen 132 kanalförmigen
Querschnittes gebildet sind. Da die ü'iansche durchgehend
sind, wird die lage der Pfetten auf den Planschen lediglich
unter Berücksichtigung der durch das Dach ausgeübten Last gewählt. i£s ist nicht erforderlich, die Pfetten zu den Profilteilen
132 auszurichten. ±iine Anzahl von Punkt schweißungen
ist für jede Verbindung zwischen einer Platte 134- und einem
Teil 132 verwendet, um die Verbindungsfläche zu vergrößern und
um die Höhe der Beanspruchung zu verringern. Dadurch kann dünneres Metallblech verwendet werden, .einige der Platten 130
sind in iJ'ig. 6 teilweise oder völlig weggelassen, um die
titützplatten für die Pfetten zu zeigen.
Die Giebelrahmen sind oben auf den Wandabschnitten 32 der Wände 14-, 16, 18 mittels kurzer Profile I38 angeordnet, die an
den Profilen 38 kanalförmigen Querschnittes der Abschnitte 32
bei 140 angeschweißt sind.
Die Giebelrahmen werden in den kurzen Profilen 138 mittels
Bolzen festgehalten, die wie bei 139 angedeutet angeordnet sind.
Die Bolzen dienen gleichzeitig dazu, vorgefertigte Deckenpane-Ie 143 mit Holzrahmen zu befestigen, die mit Gipsplatten 132
verkleidet sind. Eine Schicht von Mineralwolle 144 dient der
Isolation.
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Als Alternative zu dem Üpitzdach 26 kann ein Flachdach verwendet
werden. Dachplatten ähnlich den Bodenpanelen 4-9, 5ü werden
oben an den lasttragenden wänden 14, 16, 18 mittels Bolzen
Defestigt, wie dies für die Bodenpanele beschrieben wurde, Eine
Hulzbeplankung wird auf den oben liegenden flächen der Dachpanele
befestigt, um die Oberseite des Hauses vollständig zu
bedecken. Die Beplankung wird dann mit Bitumen beschichtet und mit lose zusammengepaßten blatten einer bituminösen Dachpappe
bedeckt, woran sich eine einzige vorgefertigte Bahn von
Butyigummi anschließt, die an den MauerKranz und die Dachpappe
angeklebt wird. Die üummibahn ist mit Bitumen beschichtet,und
eine letzte schicht von Kies wird auf den noch feuchten
Bitumen aufgebracht.
Ubwohi m der vorangegangenen Beschreibung einer beispielhaften
Ausführungsform der Erfindung auf ein zweistöckiges Wohnhaus
Bezug genommen wurde, ist offensichtlich, daß die Erfindung auf
Flachbauten oder andere Gebäudestrukturen anwendbar ist, die nicht lediglich zv, Λ Stockwerke aufweisen.
sämtliche der in der Beschreibung erwähnten und in den
Zeichnungen erkennbaren technischen Einzelheiten sind für die Gründung von Bedeutung.
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Claims (19)
1. bausatz zur Herstellung von Fertighäusern, gekennzeichnet
durch folgende Bestandteile: obere und untere Wandabschnitte 31), die übereinander in paralleler Kante an Kante anliegende
Beziehung aufbaubar sind; ein Boden- oder Deckenpanel(49)und
Verbindungseinrichtungen (57» 58), wobei die Verbindungsemnchtungen
geeignet sind, um die Boden- oder Deckenpanele an der aufgebauten Wand im Bereich der benachbarten Kanten der
Wandabschnitte (30, 31) dadurch zu befestigen, daß sie mindestens
teilweise durch die oberen und unteren Wandabschnitte (30, 31) durchgreifen und dadurch gleichzeitig die oberen und unteren
Wandabschnitte miteinander verbinden.
Z. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Halteeinrichtungen (50 oder 59) vorgesehen sind, die auf der
den Boden- oder JJeckenpanelen (4-9) gegenüberliegenden Seite der
Wand (30, y\) anbringbar sind, wobei die Befestigungseinrichtungen
(57, 58) die Wandabschnitte (30, 31) bis zu den Halteeinrichtungen
(50 oder 59) durchgreifen.
3. Gebäudestruktur, gekennzeichnet durch eine Wand, die aus
oberen und unteren wandabschnitten (30, 31) Kante an Kante und parallel übereinander angeordnet besteht, und durch ein Bodenoder
Deckenpanel (49), welches mit der Wand im Bereich benachbarter Kanten der Wandabschnitte (30, 31) mittels Befestigungseinrichtungen (57 >
58) befestigt ist, die mindestens teilweise durch den oberen (30) und unteren Wandabschnitt (31) hindurchgreifen
und dadurch gleichzeitig die oberen und unteren Wandabschnibte aneinander befestigen.
4. struktur nach Anspruch 3» gekennzeichnet durch Halteeinrichtungen
(50 oder 59), auf der dem Boden- oder üeckenpane L (49) gegenüberliegenden Seite der* Wand, wobei die VerbLndungseinrichtungen
(57, 58) bis zu den Halteeinrichtungen (50 oder 59) die Wandabschnitte (30, 31) durchgreifen.
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5- struktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Kante des Boden- oder Deckenpaneles (49) und die Halteeinrichtungen
(50 oder 59) zusammen eine Struktur definieren,
welche die benachbarten Kanten der oberen und unteren wandabschnitte
(30, 3D umfaßt.
6. Struktur nach Anspruch 4 oder 5>
dadurch gekennzeichnet, daß die Haiteeinrichtung durch eine Platte ^59) gebildet ist.
'/. struktur nach Anspruch 4 oder 5i dadurch gekennzeichnet,
daß die Malteeinricntung durch eine Kante eines weiteren Bodenoder
Deckenpaneles (50) gebildet ist, welche auf der dem ersten
Boden- oder Deckenpanel(49) gegenüberliegenden Seite der wand
angeordnet ist.
8. Struktur nach einem oder mehreren der Ansprüche f>
bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Kanten der Wanuabschnitte(30,
31) aneinander anliegen und verriegelt sind, um sie in Bezug aufeinander festzulegen.
9. struktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die wandabschnitte(30, 31) je aus
einem oder mehreren Wandpanelen (32) mit einem um den Umfang
reichenden Rahmen und zwei im parallelen Abstand angeordneten Lagen aus festem Isolationsmaterial (.34, 36) in dem Rahmen
bestehen, wobei der Rahmen aus Ober- und Unterteilen (38, 40)
kanalförmigen Querschnittes besteht, von dem die Lagen oder
Schichten aufgenommen werden und wobei die schichten durch nach innen vorstehende Leisten 4/ im Abstand zueinander gehalten
sind, die sich längs der schenkel der im (Querschnitt kanalförmigen
Teile (34, 36) erstrecken.
10. Struktur nach Anspruch 8 und 9» dadurch gekennzeichnet,
daß die Leisten (47) durch Verformungen U-iörmigen Querschnittes
in den Schenkeln gebildet sind, wobei die Verformungen nach außen weisende wüten in den Schenkeln definieren, die nach
außen weisenden Kanäle in den aneinanderliegenden Kanten der
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oberen und unteren Wanüabschnitte C3O, 31) Riegel (48) aufnehmen,
welche die wandabschnitte (30, 31J im Bezug aufeinander
ortlich festlegen.
11. Struktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten der Wandabschnitte (30, 3^) mit einer Säule (4-6J versehen sind, und daß
die säulen (46) auf entsprechenden Seiten der oberen und
unteren Wandabschnitte miteinander verbunden sind.
12. struktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 10,
gekennzeichnet durch zwei Wände (14, 16) in paralleler im Abstand befindlicher Anordnung, durch ein Boden- oder Deckenpanel
(49), welches sich zwischen den Wänden (14, 16) erstreckt,
und durch eine Querwand 2ü, die sich gleichfalls zwischen den Wänden (14, 16) erstreckt und eine Versteifungsstruktur (80) aufweist, welche die Wände (14, 16) gegen Verformungen
aufgrund von Windlasten abstützt.
13- Struktur nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand (20) mittels der Säulen (46) mit den Wänden
(14, 16) verbunden ist.
14. Struktur nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Versteifungsstruktur aus einem Rahmen (80) tiefen Querschnittes besteht, weicher sich zwischen den Wänden (14,16)
erstreckt und dessen Enden die Ji'ugen zwischen entsprechenden
oberen und unteren Wandabschnitten (30, 31) der Wände (14, 16)
überbrückt.
15- struktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 14,
dadurch gkennzeichnet, daß die Gebäudestruktur ein auf Rahmen (24) abgestütztes Giebeldach aufweist, wobei die
Rahmen (24) auf den Wänden (14, 16) montiert sind und jeder Rahmen aus einer Anzahl von Streben (32) besteht, das Dach
Pfetten (112, 113) aufweist, die von senkrechten, an den
Streben (32) befestigten Platten (134) getragen sind, wodurch
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die Last aui' einer jeden Pfette auf eine Anzahl von
btreben (.32) eines jeden Rahmens (24 j verteilt wird.
16. »struktur nach Anspruch 1$, dadurch gekennzeichnet, daß die Jr1Ietten (115) (iitter-Pfetten sind.
1'/, struktur nach Anspruch 1>, dadurch gekennzeichnet, daß
die !"fetten (112) aus oberen und unteren langgestreckten ßauteilen(
114)bestehen, die miteinander durch ücherplatten(116/)
verbunden sind.
18. struktur nach Anspruch 15, 16. )der 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die .Platten (134) -flansche (136) aufweisen, auf
denen die J^fetten (112, 113) gelagert sind.
19. btruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 14,
gekennzeichnet durch ein Flachdach, welches eine vorgefertigte
Bahn aus elastomerem Material einschließt, die sich über die
Oberseite der ü-eb. ^deetr^ictur erstreckt und mit dieser verklebt
ist.
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