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DE2214013A1 - Drucksteuereinrichtung - Google Patents

Drucksteuereinrichtung

Info

Publication number
DE2214013A1
DE2214013A1 DE19722214013 DE2214013A DE2214013A1 DE 2214013 A1 DE2214013 A1 DE 2214013A1 DE 19722214013 DE19722214013 DE 19722214013 DE 2214013 A DE2214013 A DE 2214013A DE 2214013 A1 DE2214013 A1 DE 2214013A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
cylinder
piston
valve
control cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722214013
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Leverberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722214013 priority Critical patent/DE2214013A1/de
Publication of DE2214013A1 publication Critical patent/DE2214013A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/22Control arrangements for fluid-driven presses controlling the degree of pressure applied by the ram during the pressing stroke
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
    • F15B21/12Fluid oscillators or pulse generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • " Drucksteuereinrichtung " Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung des Druckes in einem mit Hydraulikflüssigkeit gefüllten Zylinder, dessen Kolben zur Erzeugung eines hohen Druckes - vorzugsweise Uber eine Schwungmasse - mit einem Antrieb gekoppelt ist.
  • Hauptsächlich im Pressenbau werden dynamische Kräfte, beispielsweise bei Friktionspressen oder Falihämmern, genutzt, um kurzzeitig fur Verformungsarbeiten hohe Krafte zu erzeugenO Die kinetische Energie der Schwungmasse an F.riktionspressen und des Hammerbdrs an Fallhd.mmern vermögen infolge des relativ kleinen Verformungsweges am Werkstück hohe Krdfte zu erzeugen. Beide Prinzipien erfordern jedoch einen hohen Konstruktions- und Materialaufwand. Friktionspressen benötigen zur Aufnahme von Reibrad und Schwungmassen sperrige Ausleger, die sehr stabil ausgelegt sein müssen, da hiervon die für-die Reibkräfte erforderlichen Normalkräfte aufgenommen werden mUssen; die Reibbeläge sind außerdem sehr verschleißanfällig. Die Verformungsarbeit von.Fallhammern kann hauptsd.chlich nur durch das Gewicht des Hammerbars beeinflußt werden, da die Fallhöhe beschrdnkt ist. Hierdurch ergeben sich hierfUr unförmige Abmessungen, die keine optimale Konstruktion erlauben, Um diese Nachteile zu eliminieren, werden hydraulische Pressen gebaut, die jedoch mit relativ hohen Drücken arbeiten müssen, um nicht ebenfalls wieder mit diesem Mangel behaftet zu sein. Die Größe der zu leistenden Arbeit ist direkt abhängig von der zur Verfugung stehenden Druck-Energie. Entweder müssen die komplizierten Druckerzeuger (Pumpen) fUr hohe DrUcke bis an die technisch mögliche Grenze ausgelegt werden, wodurch sie sehr teuer werden, oder es muß mit Druckspeichern gearbeitet werden, deren Herstellung für hohe DrUcke auch nicht problemlos ist. Druckspeicher fUr Normaldrücke erfordern an der Presse eine Druck-Ubersetzung mit zwei Zylindern, was wiederum aus geometrischen bzw.
  • konstruktiven Gründen unvorteilhaft ist.
  • Zylinder können einwandfrei mit sehr hohen Drücken arbeiten. Die Erzeugung eines hohen Druckes kann durch eine Schwungmasse am Kraft-Zylinder erzeugt werden0 Problematisch ist lediglich die exakte Steuerung und Begrenzung dieses Druckes, insbesondere dann, wenn mit dem Kolben des Arbeitszylinders nicht nur eine kontinuierliche Arbeitsweise, sondern auch die Durchführung von Einzelhüben möglich sein soll.
  • Es sind Druckbegrenzungsventile bekannt, mit denen solche Steuerfunktion grundsätzlich durchgeführt werden können. Zur Druckbegrenzung werden in der Regel, wenn es auf ein gutes Ansprechverhalten ankommt, direkt gesteuerte Druckbegrenzungsventile verwendet. Das sind Ventile, deren Ventilkegel direkt durch eine Feder auf den Sitz gepreßt wird.
  • Solche Ventile sind jedoch wegen der erforderlich großen Federkräfte bei hohen Drücken nicht mehr anwendbar und können auch nicht auf einfache Weise entlastet werden.
  • Weiterhin existieren vorgesteuerte Druckbegrenzungsventile, die entlastet werden können, bei denen der Ventilkegel jedoch durch einen hydraulischen Kaskadendruck mittels eines Kolbens auf seinen Sitz gedrückt wird. Der Kaskadendruck auf diesen Kolben entsteht bei Ansprechen des Ventiles durch Durchströmen des Vorsteueröls durch eine Drosselbohrung und einesfederbelasteten Vorsteuerventiles. Dieses Verfahren ist jedoch nur durch Drosselung möglich und daher mit einer Trägheit behaftet, die das geforderte schnelle Ansprechen verhindert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hydraulische Drücke, wie sie beispielsweise bei der genannten Zylinderkombination an Pressen auftreten, exakt zu steuern und zu begrenzen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einerEinrichtung zur Steuerung des Druckes in einem mit Hydraulikflüssigkeit gefüllten Zylinder, dessen Kolben zur Erzeugung eines hohen Druckes - vorzugsweise Uber eine Schwungmasse - mit einem Antrieb gekoppelt ist, dadurch gelöst, daß der Zylinder Uber eine DruckLeitung mit einem Steuerzylinder in Verbindung steht, dessen Kolben mit einem die MUndung der Druckleitung verschließenden Ventilkörper versehen ist, daß der der Druckleitung zugewandte Raum des Steuerzylinders mit einem Vorratsbehälter fur die Hydraulikflüssigkeit in Verbindung steht und daß der auf der anderen Seite des Kolbens liegende Raum des Steuerzylinders mit Mitteln zur Erzeugung eines Druckanstieges verbunden ist.
  • Diese erfindungsgemäße Einrichtung erlaubt es, den Druck - beispielsweise bei der oben beschriebenen Zylinderkombination - in einfacher Weise-exakt zu steuern und zu begrenzen. Im Leerlaufbetrieb ist die in den Steuerzylinder mundende Druckleitung geöffnet, so daß die im Kraftzylinder befindliche Hydraulikflüssigkeit in den Vorratsbehälter gedrückt bzw. herausgesaugt wird. Bei kontinuierlicher Arbeitsweise wird die Mündung durch Erzeugung des notwendigen Druckes im Steuerzylinder verschlossen, so daß die im Kraftzylinder befindliche HydraulikflUssigkeit nur in den Arbeitszylinder gedrUckt werden kann. Dabei stellt der im Steuerzylinder befindliche Ventilkörper ein exakt reagierendes Sicherheitsventil dar. Sobald der Druck im Kraft- bzw. Arbeitszylinder zu hoch wird, weil zum Beispiel die Maschine nicht richtig eingestellt wurde (zuviel Hydraulikflüssigkeit im System) oder weil der Arbeitswiderstand zu hoch ist, hebt sich der Ventilkörper von der MUndung der Druckleitung im Steuerzylinder ab und gibt den Weg fUr die HydraulikflUssigkeit in den Vorratsbehälter frei.
  • Schließlich erlaubt die erfindungsgemäße Einrichtung auch in einfacher Weise die Durchführung von EinzelhUben des Kolbens des Arbeitszylinders.
  • Dazu wird durch eine entsprechende kurzzeitige Druckerhöhung im Steuerzylinder der Ventilkörper nur solange gegen die Mündung der Druckleitung im Steuerzylinder gedrückt, wie es zur Durchführung eines Einzelhubes des Kolbens des Arbeitszylinders notwendig ist. Auch bei dieser Arbeitsweise wirkt der Kolben des Steuerzylinders gleichzeitig als Druckbegrenzungs- bzw. Sicherheitsventil.
  • Um einen möglichst widerstandslosen Leerlaufbetrieb sicherzustellen, ist an die Druckleitung ein mit dem Vorratsbehälter für die Hydraulikflüssigkeit in Verbindung stehendes Nachsaugeventil angeschlossen0 Dieses Nachsaugeventil erleichtert das Zurücksaugen der Hydraulikflüssigkeit in den Kraftzylinder. Zum gleichen Zweck kann auch im Steuerzylinder eine Feder untergebracht sein, die den Ventilkörper in seiner Offenstellung hält. Diese Feder unterstützt gleichzeitig noch die Öffnungsbewegung des Ventilkörpers, wenn der zulässige Druck im Kraftzylinder Uberschritten wird.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Durchmesser des Kolbens des Steuerzylinders wesentlich größer ist als der Durchmesser der Druckleitung. Deese Maßnahme erlaubt est daß die Mittel zur Erzeugung eines Druckanstieges für erheblich niedrigere DrUcke ausgelegt zu sein brauchen als der Kraft und der Årbeitszylinder. Es können deshalb dafUr handels-Ubliche Elemente verwendet werden.
  • Vorzugsweise bestehen die Mittel zur Erzeugung eines Druckanstieges im Steuerzylinder aus einer Pumpe und einem Druckbegrenzungsventi1 die Uber ein vorzugsweise elektromagnetisch betatigbares Wegeventil mit dem zugehörigen Raum des Steuerzylinders in Verbindung stehen Dabei kann der Pumpe ein an sich bekannter Druckspeicher zugeordnet sein, wodurch auch die Abmessungen und die Leistung der Pumpe klein gehalten werden können.
  • ZweckmäBig ist außerdem, zwischen dem Druckspreicher und dem Steuerzylinder eine weitere Druckleitung mit relativ großem Querschnitt vorzusehen, in der din RUckschlagventil angeordnet ist. In diesem Falle braucht die im Steuerzylinder befindliche Hydraulikflüssigkeit nicht durch das Wegeventil zurückgedrückt werden, sondern direkt durch die zusätzliche Druckleitung in den Druckspeicher. Auch diese Maßnahme dient also dazu, ein schneiles Ansprechen des Ventilkörpers im Steuerzylinder bei zu hohen Drücken im Kraftzylinder zu gewährleisten Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand eines in der Figur dargestellten busfuhrungsbeispieles erldutert werden.
  • Das System, in dem der Druck mit Hilfe der erfindungsgemdßen Einrichtung gesteuert und begrenzt werden soll, besteht aus dem Arbeitszylinder 1, dem Kraftzylinder 2, der Schwungmasse 3 und einem nicht dargestellten Antrieb für die Schwungmasse 3. Der Kolben 4 des Kraftzylinders 2 ist Uber die Kolbenstange 5 und die Schubstange 6 mit der Schwungmasse 3 gekoppelt. Uber die Mydraulikleitung 7 besteht eine direkte'Verbindung zwischen dem Kraftzylinder 2 und dem Arbeitszylinder 1. Am Kolben 8 des Arbeitszylinders 1 ist mittels einer Kolbenstange 9 beispielsweise ein Pressenstempel 10 gehaltert. Dieser Pressenstempel 10 wird mit Hilfe der Federn 11 in den Arbeitszylinder 1 zurückgezogen.
  • An den Kraftzylinder 2 ist eine Druckleitung 12 angeschlossen, die mit dem Steuerzylinder 13 in Verbindung steht. An die Druckleitung 12 ist außerdem noch eine Leitung 14 angeschlossen, die in den Vorratsbehälter 15 für die Hydraulikflüssigkeit mündet und in der ein oder mehrere Nachsaugeventile 16 vorgesehen sind.
  • Im Steuerzylinder 13 befindet sich der Kolben 17, der auf der der Mündung der Druckleitung 12 zugewandten Seite einen kegelförmigen Ventilkörper 18 träge, Die MUndung der Druckleitung 12 in dem Steuerzylinder 13 ist als Ventilsitzt 19 ausgebildet, so daß ein Verschlienut der Mündungsöffnung mit Hilfe des Ventilkegels 18 möglich ist.
  • Der der Druckleitung 12 zugewandte Raum 20 des Steuerzylinders 13 steht Uber die Leitung 21 mit dem Vorratsbehälter 15 in Verbindung, und der auf der anderen Seite des Kolbens 17 liegende Raum 22 des Steuerzylinders'13 ist mit im folgenden naher beschriebenen Mitteln zur Erzeugung eines schnellen Druckanstieges verbunden. Der Kolben 17 steht unter der Wirkung der Feder 23, die versucht, den Ventilkegel 18 in seiner Offenstellung zu halten.
  • An den Raum 22 des Steuerzylinders 13 sind die Leitungen 24und 25 angeschlossen. In der Leitung 24 ist ein elektromagnetisch betdtigbares Wegeventil 26 angeordnet, das den Raum 22 des Steuerzylinders 13 entweder mit dem Vorratsbeholter 15 fUr die Hydraulikflüssigkeit verbindet, oder mit der Pumpe 27 und dem Druckbegrenzungsventil 28, die ebenfalls mit dem Vorratsbehälter 15 in Verbindung stehen Die Leitung 25 besitzteimn relotit großen Querschnitt, und in ihr ist das Rückschlagventil 29 angeordnet. Sie verbindet den Steuerzylinder 13 mit einem Druckspeicher 30, der außerdem über die Leitung 31 mit der Pumpe 27 und dem Druckbegrenzungsventil 28 verbunden ist.
  • Die Funktionsweise der dargestellten Drucksteuereinrichtung ist wie folgt: Der Steuerzylinder 13 kann bei laufender hydraulikpumpe 27 Uber das Magnetventil 26 im Raum 22 druckbeaufschlagt werden. Hierdurch wird gleichzeitig Uber die Verbindung 25 das Rückschlagventil 29 und der Druckspeicher 30 unter Druck gesetzt. Die Tröge des in diesem System auftretenden Druckes wird durch die Einstellung des Druckbegrenzungsventiles 28 bestimmt. Bis zum Erreichen dieses Druckes wird der Kolben des Druckspeichers 30 zur Gasseite hin bewègt-und komprimiert das Gas N2 (hier wird vorzugsweise Stickstoff verwendet).
  • Nach dem Umschalten des Magnetventiles 26 wird der Raum 22 des Steuerzylinders 13 mit dem Behälter 15 verbunden und ist somit druckentlastet. Das RUckschlagventil 29 verhindert ein Absinken der Speicheraufladung, da auch das Magnetventil 26 auf der Pumpenseite gesperrt is-t. Das von der Hydraulikpumpe 27 geförderte U1 wird gegen den Einstelldruck des Uberdruckventiles 28 zurück in den Behälter 15 gefördert.
  • Wenn in diesem Zustand die Schwungscheibe 3 in der eingezeichneten Pfeilrichtung rotiert, wird eine oszillierende Bewegung Uber die Schubstange 6 auf die Kolbenstange 5 bzw0 den Kolben 4 des Kraftzylinders 2 erzeugt, Das im Zylinder 2 befindliche Hydrauliköl oszilliert in der Leitung 12, da die Federn 11 den Kolben 8 des Arbeitszylinders 1 in der rückwdrtigen Stellung halten. Aus dem Zylinder 2 austretendes U1 kann Uber Leitung 12 am Ventilsitz 19 und am Ventilkegel 18 vorbei durch die Leitung 21 in den Behulter 15 auslaufen. Dies wird erreicht, da der Zylinderraum 22 des Steuerzylinders 13 drucklos istt und durch das ausströmende Ö1 aus der Leitung 12 sowie der Federkraft der Druckfeder 23 eine öffnende Kraft auf den Ventilkegel 18 erzeugt wird.
  • Bei der rückldufigen Bewegung des Kolbens 4 wird ein Nachströmen von Hydrauliköl in den Kraftzylinder 2 gefordert. Dieses Nachströmen geschieht Uber das Nachsaugeventil 16 direkt aus dem Behalter 15, sowie zusätzlich Uber die ebenfalls mit dem Behälter 15 verbundene Leitung 21 an dem Ventilsitz 19 vorbei. Zwischen dem Ventilsitz 19 und dem Ventilkegel 18 bleibt eine Uffnung bestehen, da die relativ schwache Druckfeder 23 trotz Saugwirkung den Kolben 17 in seiner nicht dargestellten unteren Lage halt.
  • Soll nun der Stempel 10 am Kolben 8 des Arbeitszylinders 1 zur Arbeitsleistung in Bewegung gebracht werden, so wird, nachdem die Schubstange 6 den Punkt A durchlaufen hat, ein elektrischer Impuls auf das Magnetventil 26 gegeben, welches danach in die andere Stellung umschaltet.
  • Hierdurch wird schlagartig der Vorsteuerraum 22 von der Pumpe 27 bzw. vom Speicher 30 mit Druck beaufschlagt. Der Kolben 17 preßt dann den Ventilkegel 18 fest und dicht auf seinen Sitz 19, wie es in der Figur gezeigt ist.
  • Beim Durchlaufen der Schubstange von A nach B hat der Kolben 4 des Kraftzylinders 2 eine rucklaufige Bewegung. Dadurch wird Hydrauliköl Uber das Nachsaugeventil 16 in-den Zylinder 2 gesaugt0 Nachdem die Schubstange 6 den Punkt B durchlaufen hat, verdrängt der Kolben 4 das aus dem Zylinder 2. Dieses di kann jetzt weder Uber das Nachsaugeventil 16 noch Uber den Steuerzylinder 13 ablaufen. Es wird durch die Leitung 7 in den Arbeitszylrer 1 gepreßt. Hierdurch wird eine Kraft auf den Arbeitskolben 8 erzeugt1 d,ie wesentlich gEßer als die RUckholkrafte der Federn 11 sind. Mit dem Stempel 10 konn dann die gewUnschte Arbeit verrichtet werden.
  • Bei einem zu großen Widerstand am Stempel 10 können die dabei auftretenden hydraulischen Drücke in Zylinder 2 plötzlich sehr stark ansteigen. Ein Ansteigen Uber das zulässige Naß hinaus wird durch Abheben des Ventilkegeis 18 von seinem Sitz 19 verhindert. Bei Erreichen dieses Druckes wird die Kraft auf den Ventilkegel le größer als die Kraft durch den hydraulischen Vorsteuerdruck im Raum 22 auf die Kolbenfldche des Kolbens 17. Der hydraulische Vorsteuerdruck hat durch das Druckbegrenzungsventil 28 eine klar definierte Größe.
  • Sollte der Druckanstieg im Zylinder 2 schlagartig erfolgen, wie es bei einer im Interesse der Erfindung liegenden schnell rotierenden Schwungscheibe 3 der Fall sein kann, muß der 'Ventilkegel 18 von seinem Sitz 19 trdgheitslos abheben. Dies geschieht, indem das dl aus dem Raum 22 über die Leitung 25 und das Rückschlagventil 29 in den Druckspeicher 30 gefördert wird. Die Leitung 25 sowie das Rückschlagventil 29 haben relativ großen Nennquerschnitt. Hierdurch geschieht das Abheben des Ventilkegels 18 von seinem Sitz 19 praktisch ohne Widerstand.
  • Infolge des relativ großen Gasvolumens des Druckspeichers 30 bewirkt die Verdrängung des d'les aus dem Raum 22 in den Druckspeicher keinen nennenswerten Druckanstieg. Das bedeutet, daß die,Druckabsicherung durch den Steuerzylinder 13 relativ strömungsunabhöngig ist.
  • Das geringe vom Druckspeicher 30 aufgenommene blvolumen strömt unmittelbar nach dem Ansprechvorgang der Drucksteuereinheit zurück zum Druckbegrenzungsventil 28, so daß auch bei mehrmaligem Ansprechen der Druckabsicherung hintereinander kein unzulässig hohes Aufladen des Druckspeichers 30 eintritt.

Claims (9)

  1. P A T E N T A N S P R U C H E :
    Einrichtung zur Steuerung des Druckes in einem mit HydraulikflUssigkeit gefüllten Zylinder, dessen Kolben zur Erzeugung eines hohen Druckes - vorzugsweise Uber eine Schwungmasse - mit einem Antrieb gekoppelt ist, dadurch g e k e n nz e i c h n e t , daß der Zylinder (2) Uber eine Druckleitung (12) mit einem Steuerzylinder (t3) in Verbindung steht, dessen Kolben tal7) mit einem die MUndung der Druckleitung (12) verschließenden Ventilkörper (18) versehen ist, daß der der Druckleitung (12) zugewandte Raum (20) des Steuerzylinders (13) mit einem Vorratsbehölter (15) fUr die Hydraulikflüssigkeit in Verbindung steht und daß der auf der anderen Seite des Kolbens (17) liegende Raum (22) des Steuerzylinders (13) mit Mitteln (26, 27, 28) zur Erzeugung eines Druckanstieges verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß im Steuerzylinder (13) eine Feder (23) untergebracht ist, die den Ventilkörper (18) bei Druckbelastetem Raum (22) in seiner Offenstellung hält.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß an die Druckleitung (12) ein mit dem Vorratsbehalter (15) in Verbindung stehendes Nachsaugeventil (16) angeschlossen ist,
  4. 4. Einrichtung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Durchmesser des Kolbens (17) des Steuerzylinders (13) c/s wesentlich größer ist als der Durchmesser der Druckleitung (12).
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Mittel ur Erzeugung eines Druckanstieges aus einer Pumpe (27) und einem Druckbegrenzungsventil (28) bestehen, die über ein vorzugsweise elektromagnetisch betätigbares Wegeventil (26) mit dem Raum (22) des Steuerzylinders (13) in Verbindung stehen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e daß der Pumpe (27) ein an sich bekannter Druckspeicher (30) zugeordnet ist0
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e daß zwischen dem Druckspeicher (30) und dem Steuerzylinder (13) eine Druckleitung (25) mit relativ großem Querschnitt vorgesehen ist, in der ein Rückschlagventil (29) angeordnet ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch g e k e nnz e i c h n'e t , daß das Druckbegrenzungsventil (28) auf verschiedene Drücke einstellbar ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 und Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Wegeventil (28) mit dem Antrieb des Kolbens (4) im Zylinder (2) elektrisch gekoppelt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2306747A1 (de) * 1973-02-12 1974-08-22 Dorst Keramikmasch Einrichtung zur begrenzung der presskraft auf einen vorgegebenen wert an mechanischen pressen
DE3347015A1 (de) * 1983-12-24 1985-07-04 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Druckregelvorrichtung fuer eine hydraulikpumpe, insbesondere eine fluegelzellenpumpe

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DE3347015A1 (de) * 1983-12-24 1985-07-04 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Druckregelvorrichtung fuer eine hydraulikpumpe, insbesondere eine fluegelzellenpumpe

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