DE2212531B2 - Brillenbuegel mit einstellbarer laenge - Google Patents
Brillenbuegel mit einstellbarer laengeInfo
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-
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- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C5/00—Constructions of non-optical parts
- G02C5/14—Side-members
- G02C5/20—Side-members adjustable, e.g. telescopic
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brillenbügel mit einstellbarer Länge, bei dem ein Hülsenteil ein offenes
Hinterende und ein zur Befestigung an einem Brillenrahmen ausgebildetes Vorderende aufweist, ein
Kopfbügelteil ein gut in den Hülsenteil passendes und darin längs gleitfähiges Vorderende besitzt und das
Vorderende dieses Kopfbügelteils einen Längsschlitz aufweist, der ihn in ein oberes und ein unteres
Gabelende teilt, bei dem sich an den beiden Gabelenden nahe ihren freien Enden seitwärts nach jeweils
entgegengesetzter Richtung vorragende, federnd an den Seitenwänden des Hülsenteils anliegende Ansätze
befinden, und bei dem ein an einem Gabelende befindlicher Ansatz als Rasteransatz zum wahlweisen,
durch Längsdruck lösbaren Eingreifen in eine Reihe von unter Längsabstand in der Wand des Hülsenteils
angebrachten Ausnehmungen vorgesehen ist, nach Patent 21 10 225.
Es ist bereits ein Brillenbügel einstellbarer Länge mit einem Hülsenteil und einem darin gleitfähigen Kopfbügelteil
bekannt (DT-AS 11 97 647), dessen eines Ende durch einen Längsschlitz in ein oberes und ein unteres
Gabelende geteilt ist, wobei ein in Ausnehmungen des Hülsenteils eingreifender Rasteransatz am zugehörigen
Gabelende vertikal gerichtet ist. Die in den Hülsenteil eingeschobenen freien Gabelenden erzeugen eine <>5
Spreizspannung, die die durch die Ansätze und die Ausnehmungen bewirkte Rasterhalterung durch eine
zusätzliche Klemmwirkung unterstützt. Dabei verläuft jedoch die Spreizwirkung nur senkrecht zur Ebene des
Schlitzes, und die Verklemmung zwischen dem Kopfbügelteil und dem Hülsenteil ist dabei ausschließlich auf
den vorderen Gabelspreizleil des Kopfbügelteils beschränkt, so daß die gesamte in den Hülsenteil
eingeschobene Länge des Kopfbügelteils in diesem im übrigen nur lose gehalten ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Brillenbügel nach dem Hauptpatent derartig zu
verbessern, daß der Kopfbügelteil im Hülsenteil sicherer und fester geführt wird und die Reihe von
Ausnehmungen im Hülsenteil möglichst unsichtbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rasteransatz ein zu den seitlichen Ansätzen
zusätzlicher Ansatz ist, der vertikal nach oben oder unten gerichtet ist.
Der neue Brillenbügel hat somit die Reihe von Ausnehmungen in einer weniger sichtbaren Lage, und
das bzw. jedes Gabelende mit den zwei Ansätzen ergibt eine festere Führung des Kopfbügelteils innerhalb des
gesamten Hülsenteils.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbespiels näher erläutert;
dai in zeigt
F i g. 1 eine teilweise Seitenansicht eines Brillenbügels nach Trennung der beiden Teile,
F i g. 2 eine teilweise Aufsicht dei Teile von F i g. 1,
F i g. 3 einen vergrößerten Teilvertikalschnitt des zusammengesetzten Brillenbügels; und
F i g. 2 eine teilweise Aufsicht dei Teile von F i g. 1,
F i g. 3 einen vergrößerten Teilvertikalschnitt des zusammengesetzten Brillenbügels; und
Fig.4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Nach der Zeichnung besteht jeder Brillenbügel für einen Brillenrahmen aus zwei Teilen. Nur einer der
Brillenbügel ist in der Zeichnung dargestellt. Er besteht aus einem vorderen Hülsenteil 20 und einem hinteren
Kopfbügelteil 15, dessen hinteres Ende am Kopf hinter den Ohren anliegt, oder um ein Ohr abgebogen ist. Das
Vorderende des Hülsenteils kann für eine gewisse Strecke fest sein und ist zur Befestigung an einem
Gelenk eingerichtet, das an einem Ende eines Brillenrahmens in üblicher Weise befestigt ist. Das
Hintuende des Hülsenteils ist offen. Der Hülsenteil hat
einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt, wie man letzteren in F i g. 4 erkennt.
Der vordere Teil des hinteren Kopfbügelteils 15 kann aus Metall oder Kunststoff bestehen und ist von solcher
Gestalt und Abmessung, daß er ziemlich knapp in den Hülsenteil paßt, jedoch nicht so fest darin sitzt, daß eine
Vor- und Zurückbewegung im Hülsenteil bei Bedarf verhindert würde. Das vordere Ende dieses hinteren
Kopfbügelteils ist mit einem kurzen Längsschlitz versehen, wie in den F i g. 1 und 3 gezeigt ist, der diesen
Teil in ein oberes und ein unteres federndes Gabelende 16 und 17 teilt. Wenn dieser Teil außerhalb des
Hülsenteils ist, wie in F i g. 1 und 2 gezeigt ist, sind eine Seite eines Gabelendes und die entgegengesetzte Seite
des anderen Gabelendes auseinandergedrückt oder von den angrenzenden Seiten des Kopfbügelteils nach
außen bzw. innen versetzt, indem sie etwa in zum Vorderende dieses Teiis di- bzw. konvergierenden
Ebenen liegen. Die andere Seite jedes Gabelendes hat am vorderen oder freien Ende einen seitlich vorragenden
Ansatz 18 bzw. 19. Da diese Ansätze die normale Breite des Kopibügelteils 15 vergrößern, müssen die
freien Enden der Gabelenden in entgegengesetzten Richtungen federnd seitlich nach innen gedrückt
werden, um ihren Eintritt in das hintere Ende des Hülsenteils 20 zu ermöglichen.
Es ist wesentlich, daß das freie Ende der Oberseite eines Gabelendes ebenfalls einen Ansatz 22 und/oder
das freie Ende der Unterseite des anderen Gabelendes einen Ansatz 23 aufweisen. Folglich müssen die
Gabelenden, um in den Hülsenteil einzudringen, auch vertikal aufeinander zu gefedert werden, was wegen des
Schlitzes zwischen ihnen möglich ist Ein vertikaler Ansatz, vorzugsweise der untere Ansatz 23, dient als
Rasteransatz, um den Kopfbügelteil in verschiedenen bestimmten Stellungen im Hülsenteil ζυ halten. Für
diesen Zweck ist eine Reihe von unter Längsabstand angeordneten Ausnehmungen oder Löchern 24 in der
Bodenwand des Hülsenteils 20 zur Aufnahme des Rasteransatzes 23 vorgesehen. Der Kopfbügelteil läßt
sich dahe*- in irgendeiner der verschiedenen Stellungen im Hülsenteil verriegeln und bleibt in dieser Stellung, es
sei denn, daß er mit ausreichender Kraft gezogen oder gedrückt würde, um den Rasteransatz aus der
Ausnehmung herauszuholen und den Kopfbügelteil längs des Hülsenteils zu bewegen, bis der Rasteransatz
in eine andere Ausnehmung eingreift. Der Rasteransatz ist quer abgeschrägt oder gekrümmt, so daß er aus den
Ausnehmungen herausgeholt werden kann, wenn der Kopfbügelteil 15 relativ zu.η Hülsenteil gedrück! oder
gezogen wird.
Der Druck der seitlichen Ansätze 18 und 19 gegen die gegenüberliegenden Wände des Hülsenteils bewirkt
eine gewisse Verkantung oder Schrägstellung des Kopfbügelteils 15 im Hülsenteil, wie Fig.4 zeigt. Dies
unterstützt die sehr feste Halterung des Teils 15 im Hülsenteil und macht so den Brillenbüge! steif und stabil
für einen guten Sitz der Brille.
Da sich bei dieser Anordnung die Verriegelungsausnehmungen 24 in der Bodenwand des Hülsenteils 20
anbringen lassen, sind sie weniger sichtbar, als wenn sie an der Außenwand angeordnet wären. Ein anderer
Vorteil besteht darin, daß die Gabelenden 16 und 17 nicht nur seitlich in entgegengesetzte Richtungen,
sondern auch vertikal aufeinander zu gefedert werden müssen, wodurch der Kopfuügelteil 15 einen festeren
Sitz im Hülsenteil 20 aufweist und eine stabilere Verbindung untereinander ergibt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Brillenbügel mit einstellbarer Länge, bei dem ein Hülsenteil ein offenes Hinterende und ein zur
Befestigung an einem Brillenrahmen ausgebildetes Vorderende aufweist, ein Kopfbügelteil ein gut in
den Hülsenteil passendes und darin längs gleitfähiges Vorderende besitzt und das Vorderende dieses
Kopfbügelteils einen Längsschlitz aufweist, der ihn in ein oberes und ein unteres Gabelende teilt, bei
dem sich an den beiden Gabelenden nahe ihren freien Enden seitwärts nach jeweils entgegengesetzter
Richtung vorragende, federnd an den Seitenwänden des Hülsenteils anliegende Ansätze befinden,
und bei dem ein an einem Gabelende befindlicher Ansatz als Rasteransatz zum wahlweisen, durch
Längsdnick lösbaren Eingreifen in eine Reihe von unter Längsabstand in der Wand des Hülsenteils
angebrachten Ausnehmungen vorgesehen ist, nach Patent21 10 225, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rasteransatz (23) ein zu den seitlichen Ansätzen (18,19) zusätzlicher Ansatz ist, der vertikal
nach oben oder unten gerichtet ist.
2. Brillenbügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das keinen Rasteransatz tragende
Gabelende (16) außer dem seitlich vorragenden Ansatz (18) nahe seinem freien Ende einen vertikal
gerichteten Ansatz (22) trägt, der an der angrenzenden Wand des Hülsenteils (20) gegenüber der Wand
mit den Ausnehmungen (24) eng anliegt.
3. Brillenbügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rasteransatz (23) an der
Unterseite des unteren Gabelendes (17) sitzt und die Ausnehmungen (24) in der Unterseite des Hülsenteiles
(20) angebracht sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US12657271A | 1971-03-22 | 1971-03-22 | |
| US12657271 | 1971-03-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2212531A1 DE2212531A1 (de) | 1972-09-28 |
| DE2212531B2 true DE2212531B2 (de) | 1976-12-09 |
| DE2212531C3 DE2212531C3 (de) | 1977-08-11 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8905575U1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-04-05 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Längenverstellbarer Bügel für Brillen |
| DE8815622U1 (de) * | 1988-12-16 | 1990-04-19 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Brillengestell |
| DE8815621U1 (de) * | 1988-12-16 | 1990-04-19 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Brillengestell |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8815622U1 (de) * | 1988-12-16 | 1990-04-19 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Brillengestell |
| DE8815621U1 (de) * | 1988-12-16 | 1990-04-19 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Brillengestell |
| DE8905575U1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-04-05 | Weber, Karl, 7000 Stuttgart | Längenverstellbarer Bügel für Brillen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2130574B2 (de) | 1977-12-23 |
| FR2130574A2 (de) | 1972-11-03 |
| JPS5199038A (en) | 1976-09-01 |
| US3667834A (en) | 1972-06-06 |
| IT1006028B (it) | 1976-09-30 |
| JPS526634B2 (de) | 1977-02-23 |
| DE2212531A1 (de) | 1972-09-28 |
| BR7201620D0 (pt) | 1973-06-05 |
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