DE2212074A1 - Bremsmechimsmus fur den Stapelkran einer Lagerhausanlage - Google Patents
Bremsmechimsmus fur den Stapelkran einer LagerhausanlageInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. RWeickmann,
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K.Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39 21/22
<983921/22>
COlTOO INC., South Hth Avenue, Mendota, Illinois, VoStoA.
Bremsmeehanismus für den Stapelkran einer Iiagerhausanlage
Die Erfindung betrifft Eagerhausanlagen mit einem Stapelkran
und befaßt sich insbesondere mit einem verbesserten Bremsmechanismus, der speziell dazu dient« ein Schwanken
und Schiefstellen des hohen vertikalen Mastes eines Stapelkrans zu verhindern«
Bei Stapelkranen schwankt das nicht angetrieben® Eneüe eines
hohen, langen Standermastes für einen vertikalen Aufzug unerwünscht
stark, wenn das angetriebene Ende ies Stapel»
krans bis zum Anhalten abgebremst wird. So ist zum Bei«»
spiel bei Stapelkranen mit einer MaathShe von 15 uäer 13
Metern ein Schwanken von 2,5 cm und mehr trotz der Festigkeit des richtig konstruierten Stänüermastes für die Aufzugwinde üblich» Der öabelmeohanismus kann nicht sicher
arbeiten, bevor nicht diese starke Schwankung gedämpft ist, was eine lange Zwangspause im Betrieb eines ra&Qh arbeiten·'»
den. Lagerhaussystems bedingt.
Um das Schwanken in hohen Stapelkranen zn -verhindern, ist
es üblich, ein Verdrehrohr zu verwenden, das über die ganze Höhe des vertikalen Mastes reichte Das obere Incle des
Verdrehrohres ist mit einem Zahnrad verbunden, das mit
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einer Zahnstange kämmt, die an dem Lagergestell befestigt ist ο Eine Drehung des Verdrehrohres duroh einen Horizontalantriebsmotor
bewirkt dann eine gleichzeitige horizontale Vorwärtsbewegung entlang der Zahnstange· Wenn der Horizontalantriebsmotor
bis zum Halten abgebremst wird, endet die Drehung des Verdrehrohres und ein Schwanken in dem oberen
vertikalen Mast wird unterbundene
Das Verdrehrohr, das über die ganze Länge des hohen vertikalen
Mastes reicht, beansprucht Platz und 1st teuer· Das Verdrehrohr liefert zwar einen horizontalen Antrieb an dem
dem notorisch angetriebenen entgegengesetzten Ende des Stapelkrans, ein motorischer Antrieb an nur einem Ende des
Stapelkranes genügt jedoch, um die horizontale Bewegung entlang dem Lagergestell zu steuern·
Ziel der Erfindung ist es, Verdrehrohre und ähnllohe Einrichtungen an hohen schlanken Stapelkränen überflüssig zu
machen. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung an dem nioht angetriebenen Ende eines hohen Mastes eine Aus··
riGutbremse vor. Wenn das angetriebene Ende bis zum Halten
abgebremst wird, klemmt ein Arbeitszylinder hydraulisch zwei normalerweise abgehoben· Greiferelemente an einer glatten
langön Bremsführung fest« In einer Ausführungsform, die
für einige Kräne besonders geeignet ist, werden die Greiferelemente nach einer kurzen Verzögerungespanne wieder abge«·
hoben, so daß eine etwaige vertikale Versetzung zum glei«·
ohen Zeitpunkt korrigiert werden kann, wenn die Grabein in
ein Lagerregal vorgestreckt werden*
Gemäß der Erfindung besteht ein verbesserter Bremsmeohanis»
mus für einen Stapelkran aus Greiferelementen, die die bei«
den Seiten einer horizontalen Führungsschiene erfassen0
Daduroh kommt eine bessere Bremswirkung zustande als bei
übliohen Stapelkränen, bei denen die Bewegung eines längs einer horizontalen !Führungsschiene laufenden Rades elek··
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trisoh oder mechanisch abgebremst wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen hervorο Es zeigern
Figd eine Seitenansicht mit Blick entlang eines Seiten·*
ganges einer Lagerhausanlage)
3?igo2 eine Vorderansicht des in Fig.1 gezeigten Stapelkranes;
Figo 3 eine Vorderansicht eines Bremsmechanismus mit Greifern, der am Kopfende des Stapelkranes der Figoi und
2 montiert ist;
Figo 4· eine Seitenansicht nach der Linie 4-4 der Pig·3» wobei
einige Bestandteile der Übersichtlichkeit halber weggelassen sind;
Figo 5 ein Blockschaltbild einer Steuerung zum Betätigen , des Stapelkrane und seines Greifer-Bremsmechanismuse
In den Fig«1 und 2 ist ein Lagerhaussystem gezeigt, das
einen hohen Stapelkran 20 verwendet, auf den die Erfindung anwendbar ist· Der Stapelkran 20 fährt durch einen schmalen Seitengang eines langen Lagergestells, das aus linken
und rechten Reihen von horizontalen, vertikal übereinander gestapelten Lagerregalen 22. bestehto Der dargestellte Stapelkran
ist eine vom Boden aus angetriebene Vorrichtung, die auf einer Führungsschiene 24 mit Doppel-T-Profil läuft, welche
sich in horizontaler Riohtung duroh die Mitte des Seitenganges erstreckt· Eine glatte Führungsschiene 26, die
auch als Ausrichtbremsfläche dient, erstreckt sich nächst
der Decke d*a Lagerhauses und ist außermittig zu dem Sei·*
tengang mittels eines Querträger» 28 gehaltert, der an vertikalen Balken 30 befestigt ist, die vom Ob er end «der ober··
sten Lagerregalfäoher 22 nach oben etthen·
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Eine horizontale Laufkatze 32 wird von einem Antriebsrad 34 und einem mitlaufenden Rad 35, die auf der Oberseite der
Führungsschiene 24 laufen, vorwärtsbewegt· Bin Horizontalantriebsmotor
35, der eine innere elektrisch oder meohanisoh betätigbare Bremse aufweist, ist über eine äußere
Bremse 37 aur Verlangsamung der Geschwindigkeit an ein
Sohneckenuntersetzungsgetriebe 39 angeschlossen, das das Antriebsrad 34 dreht, um die Laufkatze 32 entlang dem Lagerseitengang
vorwärtszubewegen«.
Ein hoher vertikaler Mast steht von der horizontalen Lauf··
katze 32 naoh oben und weist zwei beabatandete Säulen 40
und 42 auf, die mit Hilfe eines oberen Schlittengestells 46 starr miteinander verbunden sind« Das Schutt enge st eil
trägt einen Aufzugmechanismus und einen neuartigen Ausrichtmeohanlsmus, der noch genauer beschrieben wirdo An dem Schlilrtengestell
46 ist eine Aufzugswelle 48 drehbar gelagert, die von einem Aufzugsmotor mit Bremse 52 über ein Sohnek«
kenuntersetzungsgetriebe 50 angetrieben wird· Zwei Ketten
56 und 58, die auf der Aufzugswelle 48 aufgewunden sind, sind mit einem vertikal bewegbaren Aufzugswagen 60 verbunden,
der von dem Motor 52 in vertikaler Richtung «wischen den beabstandeten
Säulen auf- und abbewegt wird· An dem Aufxugβwagen
60 1st ein üblicher Gabelmechanismus 62 angebracht, der horizontal vorgefahren werden kann (in Fig»1 entweder naoh
rechts oder nach links), um eine Palette 64 mit einer Materialladung 65 in ein Fach des Lagerregals 22 abzusetzen oder
daraus aufzunehmen«)
Der Stapelkran 20 kann automatisch, gesteuert durch Fremd»
signale, oder manuell von einem Lagerarbeiter betätigt werden, der in einem Fahrerhaus 70 steht und Schalter auf einer
Schalttafel 72 bediento Nach Wunsch können noch viele andere übliche Konstruktion- und Steuerelemente vorgesehen
werden, die wegen der besseren Übersichtlichkeit weggelas··
3en sind ο
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Um den Stapelkran vertikal zu fangen und in dem Lagerseitengang
zu zentrieren, sind Führungsrollen 76 vorgesehen, die frei drehbar auf Zapfen angebracht sind, welche von der
Laufkatze 32 abstehen und sich gegen die Seiten der unte«
ren Führungsschiene 24 anlegen«) Entsprechende Puhrungsrollen
78, die frei drehbar auf Zapfen sitzen, die von dem oberen Schlittengestell 46 abstehen, legen sich gegen die
beiden vertikalen Seitenwände der oberen 3?ührungsschiene
26.
Gemäß der Erfindung ist an dem oberen Sehlittengesteil 46
ein Greifer-Bremsmeehanismus 90 angebracht} um di® Bewe«·
gung der oberen Säulen 40,42 zu bremsen^ wenn die Bremse
in dem Horizontalmotor 35 wirksam wird9 um den Kran zu stop«·
pen. Wenn die Säulen 40 und 42 15 Meter oder mehr nach obon
ragen, schwankt oder schwingt das obere Schlitteng©st©ll
46 um 2,5 cm oder mehr, wenn die Bremse des Horizontalmotors
betätigt wird· DieseSchwankungabreita ist zu. groß, um noefa.
ein sioheres Ausfahren des Gabelmeohanismus 62 in ein oberes
Fach des Lagerregals 22 zu ermöglichen· Die darin liegen de Schwierigkeit wird dadurch überwunden,, daß ü®r lusrioht»
bremsmeohanismus 90 und die Horizont^lmotorkrems® 35 gleich·-»
zeitig betätigt werden« Dadurch wird es möglich, den -Gabel«
meohanismus 62 sofort vorzufahren, sobald er sioJa aa dem
gewünschten Regalfaoh befindete
Infolge der großen Höhe und der Trägheit ä&v Säulen 4O942
und der unterschiedlichen Konstruktion der "beiden B^amsan
ist 63 möglich, daß das obere Schiittengestell 4β in verti«
kaier Richtung gegenüber der unteren Laufkatze 32 \m &±®,
kleines Stück, etwa 7,5 w& (0,3 Zoll) versetzt w1tüs \f®aa
der Kran zum Halten kommt 0 Dies© Yar Schiebung iat j@<3oo&
nicht so großt daß sie ein Sioherheitaproblem beaiglioli
des Ausfahrens des Gabelmeohanismus 62 darstellen vjürdeo
Um jedoch eine genaue Lageeiastelluiag öer Gabel sum Zoit^
punkt der vollen Ausfahrung; au gewähr!©isten9 wird äsr
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Bremsmechanismus 90 naoh einer kurzen Veraögerung gelöst,
so daß das Sohlittengestell 46 das kurze Stück von etwa
7»5 mm zurüoklaufen kann und folglich keine merkliche vertikale
Schiefstellung auf der Gesamtlänge des vertikalen Aufzugmastes eintritt. Die Neigung des vertikalen Mastes zu
schwanken, wenn der Bremsmeohanismus 90 gelöst wird, kommt rasch zum Stillstand, da die Versetzung ja nur sehr klein
ist und sich der Stapelkran in Ruhe befindet, wenn der Bremsmechanismus 90 gelöst wird· Diese verbesserte Bremsanordnung
macht Yerdrehrohre und andere Mechanismen zum Verhindern des Schwankens in dem vertikalen Mast überflüssige
Der Bremsmeohanismus 90 ist in den Figo3 und 4 im einzelnen
dargestellt· Sine Grundplatte 100, die an dem Sohlittengestell
46 festgenietet ist, haltert die elektrischen und hydraulischen Mechanismen zur Steuerung zweier Greiferelemente
102 und 103» die mittels Pfosten 105 an einer Tragplatte 106 angefügt sind, die ebenfalls an dem Sohlittengestell
46 festgenietet ist· Ein elektrisch erregbares Solenoid 110 ist an einem Tragarm 112 befestigt, der an der
Grundplatte 100 festgemacht ist· Das Solenoid ist derart gehaltert, daß der Anker 114 senkrecht zum Boden bewegbar ist.
Der Grund hierfür wird noch erläutert· Der Anker 114 weist einen Kopf 116 mit zwei geraden Absätzen 118 auf, die auf
der Oberseite des Gehäuses 120 des Solenoids aufliegen, wenn das Solenoid erregt ist und seinen Anker 114 nach unten
zieht· Der Ankerkopf 116 ist über einen Winkelhebel 130 mit
einem Arbeitszylinder 132 verbunden, der die hydraulische Bremsflüssigkeit uuroh awei Schläuche 134 und 136 herauspreßt,
wenn die KoIbsn©tango 140 des Arbeitazylinders in den Zylinder
eingefahren wird*
Der Winkelhebel 130 ist um einen Drehzapfen 150 schwenkbar,
der auf der Grundplatte 100 befestigt iste Ein Verbindungsstift 152 kuppelt einen vertikal abstehenden Arm des Winkel-
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hebele 13.0 mit der Kolbenstange 140* Ein weiterer Verbin··
dungsstift 154- verbindet einen horizontal abstehenden Arm
des Winkelhebele 130 mit einem Zwischenglied 156, das am
Ankerkopf mittels eines Stiftes 158 angelenkt ist.
Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, muß das Solenoid
110 erregt bleiben, solange die Greiferbremse 90 unwirksam
sein soll, und muß entregt werden, wenn die Bremse eingelegt werden soll· Wenn das Solenoid 110 elektrisch erregt
wird, setzt sich der Ankerkopf 116 feat auf die Oberseite des Solenoidgehäuses 120 unter der Magnetkraft des erregten Solenoids und auoh noch aufgrund der Schwerkraft, die
die Solenoidwirkung unterstützte Die vertikale Ausrichtung des Solenoidankers beseitigt Schwierigkeiten des Sitzes,
die sonst leicht auftreten, wenn ein Solenoid lange Zeit erregt bleibt«
Um den Winkelhebel im Uhrzeigersinn zu schwenken, wenn das
Solenoid 110 stromlos wird, ist eine Druckfeder 170 zwi»
sehen einem Pederteller 172, der an der Grundplatte 100 befestigt
ist, und einem Federring 174 eingespannt, der durch auf eine Gewindestange 177 aufgeschraubte Sechskantmuttern
175 gehalten wird· Das eine Ende der Gewindestange ist mittels eines Verbindungsstiftes 180 an den vertikalen Arm des
Winkelhebels 130 angeschlossen, das andere Ende ist gleitend in einem Loch des 3Pedertellers 172 aufgenommen. Wenn
das Solenoid 110 stromlos wird, dreht die Druckfeder 170 den Winkelhebel 130 im Uhrzeigersinn und drückt die Kolbenstange
in den hydraulischen Arbeitszylinder 132 hinein»
Wie aus Pig.4 ersichtlich, besteht jedes Greiferelement
und 103 aus einem Kolben 190, der einen Bremsbelag 192 in einem geringen Abstand von der glatten vertikalen Seitenwand
der Führungsschiene 26 hate Wenn der Arbeitszylinder
132 tätig wird, fließt die hydraulische Bremsflüssigkeit durch die Schläuche 134 und 136 in einen geschlossenen
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Raum hinter jedem Kolben 190 und übt auf beide Bremsbeläge
den gleichen Druck aus<> Die Bremstätigkeit ist selbstregulierend , da jedes Greiferelement die Menge an hydraulischer
Bremsflüssigkeit aufnimmt, die notwendig ist, damit die entgegengesetzten Bremsflächen der Führungsschiene in gleichem Maße erfaßt werden. Wenn das Solenoid 110 wieder erregt wird, wird der Solenoidanker 114 magnetisch in da* Solenoid hineingezogen, der Winkelhebel 150 wird entgegen
dem Uhrzeigersinn gedreht und baut den Druck am Arbeitszylinder 132 ab, worauf die beiden Greiferelemente abgehoben
werden«
Man kann jede Kransteuerung verwenden, die in der Lage ist, das Solenoid 110 im gleichen Zeitpunkt zu erregen, wenn
der Horizontalmotor zum Halten gebraoht wird· Ein Beispiel für eine geeignete Steuerung ist in Pig·5 veranschaulicht·
Die Steuerung 1st von der Art, wie sie in der Kanadischen Patentanmeldung Serial Nr. 057 178 vom 16.JuIi 1969 beschrieben ist, auf die hiermit verwiesen wird. Ein äußerer
Steuerbefehl wird an einen Informationseingang 200 gegeben,
der mit einem Befehladressenregister 202 verbunden ist, welches eindeutige Binärzahlen speichert, die sowohl die horizontal· als auoh die vertikale Stellung eine· gewüneohttn
lagerfaohes kennzeichnen« Die gespeicherte Adresse wird in
•ine Horizontalet«ueruag««lnheit 204 und in «in· entsprechende Vertikaleteuerungeeinheit 206 eingegeben·
Di· Horizontaleteuerungeeinheit 204 weiet einen Subtrahierer 210 auf, der die gespeichert« Befehlsadresse C von einer
Po»itionsadr«»se P subtrahiert, di· von einer Horizontalpo-■iti©ni*inhei;fc 212 zur Verfügung gestellt wird· Di· Einheit
212 kann mit einem Horizontaltaster 214 verbunden β·1η, der
in üblioher Wei«· an der Laufkatze 32 für di· Horizontal*·-
w«gung, lieh· Pig.2, angebracht ist, um eindeutig· Zeichen
an d«r horizontalen KLhrungesohlen· 24 abzutasten· Ein
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entsprechender Vertikaltaster 216 kann an dem Aufzugswagen 60 montiert sein, um vertikale Adressen wahrzunehmen, die
an einer der Säulen 40 oder 42 angebracht sindo
Der Subtrahierer 210 subtrahiert die Befehlsadresse 0 von der augenblicklichen Positionsadresse P und erzeugt Ausgänge,
die an einen Differenzdetektor 220 und an einen Überlaufdetektor
222 gegeben werden· Die Richtung des Informatiohslaufes
wird von dem Überlaufdetektor 222 bestimmt, der feststellt, ob der Subtrahierer 210 einen Überlaufzustand hato
Wenn nämlich die Differenz der Subtraktion (G-P) positiv
ist, laufen die Borgrechnungen nicht über, was anzeigt, daß die Befehlsadresse sich vor der augenblieklichen Position
befindet und daher der Stapelkran sicsh in einer Richtung
weiterbewegen muß, die willkürlich mit vorwärts besoiohnet
wird, um die Differenz zu verkleinern* Wenn dagegen die subtrahierte
Differenz (C-P) negativ iat9 was durch einen Üb©r~
laufborgezustand angezeigt wird, muß sich der Stapelkran in
der entgegengesetzten Richtung bewegen, die willkürlich mit rückwärts bezeichnet wird.
Der Überlaufdetektor 222 wird jedesmal wirksam g©maoht9
wenn ein Positionsfeintaster 226 ein Auslösezeioh©n x^ahr*»
nimmt, das anzeigt, daß su diesem Zeitpunkt die Information von dem Horizontaltaster 214 gültig ist. Dies® festatollung
steuert das Signal vom Überlaufdetektor 222 zu einer Rich»
tungssteuerung 230. Daa sich ergebende Tor- oder Eüokfeatie«
gungssignal wird einer bekannten H©3?ig5ontalmotorsteu®rung
234 eingegeben, die die Richtung äes Horizontalmotors
steuert«
Um die fortb.ewegungsgescjhwindigkiiit öes Stapelkrans ©in«
schließlich der Abbremsung und des Anhaltens an ©iaern gewählten
lagerfach zu steuern, bestimmt der Mff 220 den absoluten Wert der Differenz (0-P)9 die al©r
trahierer 210 geliefert hata Wenn ©in©r von
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gegebenen absoluten Differenzwerten D wahrgenommen wird, wird ein entsprechender Ausgang 240 erzeugt« Im vorliegenden
Beispiel sind Ausgänge 240 vorgesehen, wenn sioh der
Stapelkran nach jeder Richtung um N, 1 und 0 bits entfernt
von dem gewählten Lagerfach befindet, also wenn D=N, D= 1 und D=O9
Alle Ausgänge 240 werden der Horizontalmotorsteuerung eingegeben, um die Geschwindigkeit des Motors zu steuern«
Wenn D=N und D=»1, betätigt die Horizontalmotorsteuerung
die gesonderte Bremse 37, die beispielsweise eine Wirbelstrombremse sein kann, um die Geschwindigkeit des Krane vor
dem Erreichen des gewählten Regalfaches zu verlangsamen· Ein Gesohwindigkeitssteuerausgang 250 von der Horizontalmotor steuerung 234 kann auoh nooh den Horizontalmotor 35
verlangsamen, beispielsweise durch Beschneiden der Zündwinkel der siliziumgesteuerten Gleichrichter, die den Motor
mit Strom versorgen, oder durch andere herkömmliche Verfahren.
Wenn die Differenz Null festgestellt wird, erzeugt der D=O-Ausgang
240 ein Signal, das der Hprizontalmotorsteuerung 234 und einem ünd-G-atter 254 eingegeben wird. Die Horizontalmotorsteuerung
234 beendet daraufhin den elektrischen An«· trieb für den Horizontalmotor und betätigt die interne Horizontalmotorbremse,
die auf elektrische oder mechanische Weise die Horisontalbewegung vollständig stoppt·
Die Vertikalsteuerung 206 arbeitet im wesentlichen genau so wie aie Horiaontelsteuerung 204, indem sie die Geschwindigkeit
das Vertikal-Siotora und der Bremse 52 regulierte Wenn '
der Vörtikältasser 216 die in dem Register 202 gespeicherte
Vertikals.dres36 wa) rjftiaimt,, beendet die Ysrtikalsteuerung
206 die Stromzufuhr zum Motor 52, aetzt die interne elektrische
oder mechanische Bremse des Motors in Tätigkeit UBd gibt auöh noch ein D=0-Signal ab* aas eiern Und-G-atter
234 abgeleitet wird* Da nunmehr beide Eingänge des Und-Gat-
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tera 254 vorhanden sind, setzt der Gatterausgang eins Gabeisteuerung
260 in Gang, die einen Gabelmotor 262 einsehaltet,
der ßen Gabelmeehanismus §2 der Pig»2 treibt. Der Gabelmeohaniamus
bewegt sieh nu.raiehr in ©in JJagerfaeh hinein
und setist dort eine Ladung ab bawo entnimmt eine a öl ehe,
wie dies durch eine weitere üblich© Steuerung, die nicht
geneigt ist, programmiert wird* Zweckmäßigerweise haben
die Vertikalsteuerung 206, die Gabelsteuerung 260 und die
Horizontalmotorsteuerung 234 alle manuelle EingatoemSglißk«
keit, ao daß eine Bedienungsperson den Stapelkran von Hand
steuern kann. Bei manchen Anlagen kann eine aussöhlieBlioh
manuelle Steuerung wünschenswert sein«
Uu den neuartigen Greiferbremamechanlssmus zu steuern, ist
die Leitung 250 (GesohwindigkeitößteuerauBgang) mit einer
Bremseteuerung 270 verbunden^, Sie das Solenoid 110 erregt
hält, solange ein Gea&a»incligkid'bs8t«iJiersign«.l tob der Horizontalmotor
steuerung 234 vorhanden iete Wenn di® Sreiferbrems·
die ganee Ztit über, in der der Stapelkran in hori*
iontaler Richtung in Buhe iet, eingelegt bleiben soll, kann
die Bremssteuerung 270 di· Form «ines Eslais haben, duseern
Kontakte das Solenoid 110 unter Strom eetssen, solang· die
Bremse in Horisontalaotor 35 nicht wirksam ist« Bei Beeadi«
gung d«a Treibeignale auf der Leitung 250 wird Sann da« Eelaie
atroaloa und uffnet den Stromkrei« sum Solenoid tiO„
wodurch di· Greiferbrema· wirksam wird.
Vorsugeweiae wird jedoch di· Greiferbreffiae nach eiaer kur«
ι·η V*r«ög»rung, «twa einer Sekunda, neoh Betätigung
Horisontalnotorbrttna· ausgerückt· Wi* βοhoη oben
wird bein Ausrücken der Greiferbreaae «in· etwaig«
1· Verachlebung korrigiert und rasch gedämpft« Zu Zweck hat die Gabtlat«u»rung 260 eine Auagangcleitamg 2Θ0,
die die Bremaateuerung 270 veranlaft, das Solenoid 110 ein«
kurxi« Seitapp,?m· nach dem Sraoheinen des Q-abelaigaals auf
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der Leitung 280 wieder unter Strom zu setzen. Die Bremssteuerung
270 betätigt also die Greiferbremse unmittelbar, wenn die Laufkatze für die Horizontalbewegung gebremst
wird» Solange der vertikale Aufzugswagen noch nicht gebremst ist, bleibt die Greiferbremse eingelegt. Wenn der Aufzugswagen
zum Anhalten kommt, fährt der Gabelmeohanismus aus und nach einer Verzögerung von einer Sekunde wird die Greiferbremse
gelöste
Der Greiferbremsmechanismus kann allgemein zum Stoppen der Bewegung eines Stapelkrans, unabhängig von seiner Verwendung als Ausrichtbremse, verwendet werden. Die Kransteuerung
kann durch andere Kransteuerungen ersetzt werden, die so modifiziert werden können, daß sie das Solenoid 110 des
Greiferbremsmechanismus gleichzeitig mit der Betätigung einer elektrischen odsr mechanischen Bremse der Horizontalbewegung
erregen. Weitere Modifikationen liegen im Bereich fachmännischen Handelns«
209852/0553
Claims (1)
- Ansprüche* Jiagerhausanlage mit einem Lagerregal, das eine Vielzahl ■J von Waren enthaltenden Regalfächern aufweist, die in horizontaler Richtung über die länge des Lagerhauses beabstandet und in vertikaler Richtung aufeinandergestapelt sind, ferner mit einer horizontalen !führungsschiene, die sioh parallel zu den horizontal beabstandeten Regalfächern erstreckt und auf der die Laufkatze eines eigengetriebenen Förderers mit einer Antriebsund Bremseinheit zum fortbewegen und Stoppen der Laufkatze läuft, ferner mit hohen Säulen, die auf der Laufkatze montiert sind und sioh von dieser weit genug in vertikaler Richtung erstrecken, daß eine vertikale Schiefstellung und ein Schwanken zwischen der Laufkatze und einem dazu vertikal beabstandeten !Teil der Säulen in einem unerwünschten Maße möglich ist, wenn die lortbewegungsgeschwindigkeit des Schlittens von der Antriebsund Bremseinheit geändert wird, ferner mit einem Aufzug, der entlang den Säulen bewegbar ist, um eine Ladung in vertikaler Richtung zu befördern und in einem Regalfach abzusetzen bzw· aus einem solchen zu entnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß sich parallel und in einem Abstand zu der horizontalen Führungsschiene (24) nächst dem entgegengesetzten Teil der Säulen (40,42) eine lange Bremsfläche (26) erstreckt und an diesem entgegengesetzten Teil der Säulen eine Ausriohtbremse (90) angeordnet ist, die bei Betätigung ein abgehobenes Bremselement (102, 103) gegen die lange Bremsfläche (26) preßt, um die Bewegung des entgegengesetzten Teils der Säulen zu stoppen, und die durch eine Steuerung (270,110) betätigt wird, wenn die Antriebs- und Bremseinheit (35) die Bewegung der Laufkatze (32) stoppt«Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die209852/0553Ausrioht brain se (90) ein elektrisch betätigtes Glied (110) zum Bewegen eines Vorrichtungsteils (130), sowie ein mechanisch, betätigtes Glied (132) aufweist, das von der Position des Vorriohtungsteils (130) gesteuert wird und das abgehobene Bremselement gegen die lange Bremsfläche preßt, und daß die Steuerung das elektrisch betätigte Glied elektrisoh steuert, wenn, die Antriebsund Bremseinheit (35) die Laufkatze (32) stoppt, und zwar in dem Sinne, daß das Bremselement an die Bremsfläche angelegt wird·3ο Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch betätigte Glied (132) eine Federung (170) aufweist, die das Bremselement gegen die Bremsfläche drückt, wobei die Lage des Vorriohtungsteiles (130) bei Erregung des elektrisoh betätigten Gliedes (110) derart ist, daß die Federkraft überwunden wird und das Bremselement abgehoben bleibt, und daß die Steuerung eine Schaltung zur Erregung des elektrisoh betätigten Gliedes solange die Antriebs- und Bremseinheit die Laufkatze bewegt, und zur Beendigung der Erregung beim Stoppen der Laufkatze aufweist.4· Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch betätigte Glied ein Solenoid (110) ist, das einen Anker (114) aufweist, der bei Erregung des Solenoids von einer ersten in eine zweite Stellung überführt wird, und das an dem entgegengesetzten Teil der Säulen derart angebracht ist, daß sein Anker vertikal ausgerichtet ist, und zwar in einer solchen Lage, daß die Schwerkraft die vertikale Bewegung des Ankere in di* zweite Stellung unterstützt«5c Anlage li&oh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das L'3charlfah betätigte Glied ein Arbeitszylinder (132)209852/0553ist, der bei entsprechender Bewegung seiner Kolbenstange (140) hydraulische Flüssigkeit durch Sohläuche (134, 136) preßt, wobei die Kolbenstange über ein Verbindungsglied mit dem Vorrichtungsteil (130) verbunden ist, und daß das Bremselement (102,103) ein Gehäuse aufweist, in dem ein Kolben (190) versohieblich ist und an das die Sohläuche derart angeschlossen sind, daß der Kolben durch den Druck der hydraulischen Flüssigkeit gegen die Bremsfläche (26) gepreßt wird ο6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei Gehäuseteilen besteht» die zu beiden Seiten der langen Bremsfläche (26) angeordnet sind, und daß zwei Kolben (190), einer in jedem Gehäuseteil, vorgesehen sind, die von der hydraulischen Flüssigkeit in entgegengesetzter Richtung gegen die beiden Seiten der Bremsfläche gepreßt werden, so daß eine Bremswirkung nach Art eines Greifers entsteht.7· Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß die Steuerung eine Bremsausruoksohaltung (280) aufweist, die die Ausriohtbremse (90) löst, sobald eine vorgege*- bene Zeitspanne nach dem Stoppen der Laufkatze durch die Antriebs- und Bremseinheit verstrichen ist, um eine etwaige vertikale Versetzung in den Säulen korrigieren zu können·8* Anlage nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß zu dem Aufzugsmechanismus ein Gabelmechanismus (62) gehört, der, gesteuert von einem Gabelmotor (262), in horizontaler Riohtung in ein Regalfach vorgestreckt und aus diesem zurückgezogen werden kann, und daß zur Steuerung eine Gabelsteuerung (260) gehört, die den Gabelmotor einschaltet, nachdem die Antriebe« und Bremseinheit (35) die laufkatze gestoppt hate209852/0553221207 A9. Anlage nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß an dem entgegengesetzten Teil der Säulen Führungsrollen (76) angebracht sind, die eich gegen die lange Bremsfläche (26) legen, so daß die Bremsfläche als eine Ausrlohtbremsfläche und als eine vertikale Stütze für den eigengetriebenen Förderer dient·1Oo Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die lange Bremsfläche aus zwei vertikal gerichteten Seiten einer horizontalen !Führungsschiene (26) besteht, die mittels eines Querträgers (28) an den Lagerregalen gehaltert ist, daß die Führungsrollen (78) auf diesen beiden Seiten laufen und daß die Ausrichtbremse bei Betätigung das abgehobene Bremselement gegen wenigstens eine der beiden vertikalen Seiten anlegtο11. Anlage naoh Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement die Form einer Greiferbremse hat, mit zwei beweglichen Greiferelementen (102,103), an deren Enden jeweils ein Bremsbelag (192) angebracht ist, und die an die beiden vertikalen Seiten anlegbar sind und praktisch unter dem gleichen Druck beiderseits gegen die vertikalen Seiten der Bremsfläche gepreßt werden.12· Lagerhausanlage mit einem Lagerregal, das eine Vielzahl Ton Waren enthaltenden Segalfächern aufweist, die in horizontaler Richtung auf der Länge des Lagerhauses beabstandet und in vertikaler Richtung übereinandergestapelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den horizontal beabstandeten Regalfäohern eine lange horizontale Führungsschiene läuft, auf deren Länge sich zwei nach entgegengesetzten Seiten blickende Bremsflächen erstrecken, daß entlang der Führungsschiene ein eigengetriebener Förderer bewegbar ist, der eine auf der horizontalen Führungsschiene entlanglaufende20 9852/0553Schlittenanordnung aufweist, an der lange Säulen gehaltert sind, die sich nächst den Regalfäehern in vertikaler Richtung erstrecken und an denen ein Aufzug bewegbar ist, um eine ladung in vertikaler Richtung zu transportieren und in ein Regalfaoh abzusetzen bzw. aus einem solchen zu entnehmen, daß ferner an dem eigengetriebenen Förderer Motoren zum Antrieb der Sohllttenaniordnung in horizontaler Richtung entlang den Lagerre— galen und des Aufzugs in vertikaler Richtung vorgesehen sind, und daß eine Greiferbremse an der Sohlittenanordnung befestigt ist, die gegenüber den beiden Bremsflächen der horizontalen führungsschiene ein erstes und ein zweites G-reiferelement hat und mit einem Antrieb zum Anlegen der beiden Greiferelemente in entgegengesetzter Richtung an den beiden Bremsflächen versehen ist, um die horizontale Bewegung der Schuttenanordnung zu stoppen·Ue Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlittenanordnung zwei !Führungsflächen hat, die sich an die beiden entgegengesetzt gerichteten Bremsflächen anlegen, um die Schlittenanordnung auf der horizontalen Führungsschiene festzuhalten, so daß die Bremsflächen sowohl zum Bremsen als auch als Führung dienen·14* Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbremse zwei hydraulisch gesteuerte Kolben aufweist, die mit einem Bremsbelag versehen sind, sowie einen Arbeitszylinder, der ein hydraulisches Arbeitsmittel an die beiden Kolben anlegt, um den Bremsbelag gegen die Bremsflächen zu drücken·15. Anlage nach Anspruch 14-, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbremae ein elektrisch betätigt·« Glied203862/0553aufweist, das ein Vorrichtungsteil aus einer ersten in eine zweite Stellung überführt, wenn es erregt wird, wobei das Vorrichtungsteil über ein Verbindungsglied an den Arbeitszylinder angeschlossen ist, um diesen zu betätigen, wenn es sich in seiner ersten Stellung befindet, und daß eine Steuerung vorgesehen ist, die das elektrisch betätigte Glied erregt, solange der Motor die Schlittenanordnung antreibt, und entregt, wenn der Motor die Sohlittenanordnung stoppt«16o Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied mit einer Federung versehen ist, die das Vorrichtungsteil von der zweiten in die erste . Stellung zurückholt, wenn das elektrisch betätigte Glied stromlos gemacht wird·17· Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferbremse Mittel aufweist, um das elektrisch betätigte Glied in vertikaler Stellung an der Sohlittenanordnung derart zu haltern, daß die Schwerkraft die Bewegung des Vorriohtungsteils von der einen in die andere Stellung unterstützt·18· Anlage nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine horizontale Schiene, die sioh in einem Abstand parallel xu der langen Führungsschiene erstreckt, wobei die Sohlittenanordnung mit Halt«elementen versehen ist, die sie an der horizontalen Schiene halten, wobei ferner ein· Schienenbremse an der Sohlittenanordnung nächst dieser horizontalen Schiene angebracht ist, um die horizontal· Bewegung der Sohlittenanordnung zu stoppen und eine Steuerung vorgesehen ist, um di· Greiferbrem— s« und i±9 Schienenbremse gleichzeitig zu betätigen, ac* daß gin vertikales Schwanken der Säulen unterbunden wird·209852/055319« Anlage nach. Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale !führungsschiene und die horizontale Schiene an den beiden vertikalen Enden der Säulen an« geordnet sind, um den eigengetriebenen löräerer zwi·· sehen eich zu fangen, und daß die Sohlittenanordnung . eine Schienenlaufkatze, die auf der horizontalen Schiene fährt und einen !Führungsschlitten, der entlang der horizontalen !führungsschiene sich bewegt, aufweist und zu den Motoren ein Antriebsrad gehört, das an einem der beiden Sohlittenbestandteile angebracht ist, um diesen entlang seiner Führung zu bewegen, und das mit einem Horizontalmotor verbunden ist, der es antreibt0209852/0553Leerseite
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