[go: up one dir, main page]

DE2210235A1 - Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellugn - Google Patents

Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellugn

Info

Publication number
DE2210235A1
DE2210235A1 DE19722210235 DE2210235A DE2210235A1 DE 2210235 A1 DE2210235 A1 DE 2210235A1 DE 19722210235 DE19722210235 DE 19722210235 DE 2210235 A DE2210235 A DE 2210235A DE 2210235 A1 DE2210235 A1 DE 2210235A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
ammonium molybdate
molybdenum
sodium hypochlorite
ammonium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722210235
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Emery Pleasanton; Tenorio Joseph Isabel Niles; Calif. Lewis (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE2210235A1 publication Critical patent/DE2210235A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G39/00Compounds of molybdenum
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21GCONVERSION OF CHEMICAL ELEMENTS; RADIOACTIVE SOURCES
    • G21G1/00Arrangements for converting chemical elements by electromagnetic radiation, corpuscular radiation or particle bombardment, e.g. producing radioactive isotopes
    • G21G1/001Recovery of specific isotopes from irradiated targets
    • G21G2001/0042Technetium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellung
Technetium-99m ist ein sehr brauchbares Hilfsmittel für medizinische Anwendungen und Diagnosen. Dieses Radioisotop wird in einer Vielzahl von Anwendungen bei der medizinischen Diagnose benutzt. Es ist gut geeignet für eine bildartige Wiedergabe von Gehirn, Schilddrüse, Leber, Lunge, Blutansammlungen und Tumoren und es wird gegenüber anderen Radioisotopen bevorzugt, da es von spezifischen Organen selektiv aufgenommen wird, eine kurze Halbwertszeit hat und nur eine geringe Strahlungsdosis abgibt, was die Bestrahlung des Patienten verringert. Darüberhinaus kann Technetium-99m auch für industrielle Anwendungen benutzt werden, wie zum dessen von Strömungsgeschwindigkeiten, für die Prozesssteuerung usv/.
209839/1068
Da das Radioisotop Technetium-99m eine kurze Halbwertszeit hat (6 Stunden), ist es üblich, einen sogenannten Molybdän-99-Technetium-99ni-Generator als Quelle für das Technetium-99m zu benutzen. Grundsätzlich wird ein solcher Generator geschaffen, indem man das Molybdän-99-Radloisotop, das eine Halbwertszeit von 6 6 Stunden hat, an einem Anionenaustauscher-Material, wie Alumini umoxyd, adsorbiert. Der nachfolgende Zerfall des Molybdän-99 ergibt Technetium-99m, welches durch Eluieren mit einer Salzlösung oder einem anderen Lösungsmittel selektiv von dem Molybdän-99 abgetrennt werden kann. Der Benutzer extrahiert das Technetium-99m von dem Generator in dem Maße, in dem er es benötigt.
Einer der erschwerenden Faktoren bei der Herstellung des Molybdän-99-Technetixim-99m Generators ist die chemische Instabilität der Molybdän-99-Lösung, die zur Herstellung der Generatoren verwendet wird. Das gegenwärtig verwendete Verfahren zur Herstellung von Ammoniummolybdat-Lösungen besteht darin, daß man Molybdäntrloxyd in konzentriertem Ammoniumhydröxyd auflöst und dabei ein Ammoni-
ummolybdat in einer basischen Ammoniaklösung vom pH-Wert 11 oder höher erhält. Zur Zeit der Versendung an den Hersteller des Generators wird eine Natriumhypochlorit-Lösüng als die Beständigkeit verbesserndes (holding) Oxydationsmittel hinzugegeben. Die Lösung bleibt für etwa 8 Stunden klar und farblos, doch verfärbt sie sich dann wegen der radiolytischen Wasserstoffbildung, der das Molybdän aus seiner Wertigkeitsstufe + 6 (Molybdat) zu geringeren Wertigkeitsstufen reduziert. Diese geringeren V/ertigkeitsstufen bilden stark gefärbte, unlösliche Verbindungen und werden während der Generatorherstellung nicht von dem Aluminiumoxyd adsorbiert. Die verfärbten Lösungen müssen durch den Generatorhersteller erneut oxydiert werden, bevor daraus qualitativ brauchbare Radioisotopgeneratoren hergestellt werden können.
Es ist außerdem wünschenswert, eine hochkonzentrierte Ammoniummoljbdat-Lösung für die Verschickung zur Verfügung zu haben, um
209839/1068
das zu transportierende Volumen auf einem Minimum zu halten. Dies verringert die Transportkosten, da kleinere Transportbehälter für die Verschickung der Molybdän-99-Lösung zum Generatorher-■steller benutzt werden können.
Es ist daher, wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, wünschenswert, eine Ammoniumm]ybdat-Lösung hoher Konzentration zu haben, die während der Lebensdauer des Produktes frei von Verfärbung bleibt.
Die vorgenannten Nachteile der bekannten Animoniummollybdat-Lösungen, die für die Generator-Herstellung benutzt wurden, können durch ein Verfahren beseitigt werden, bei dem der pH-Wert der Ammoniumno3ybdat-Lösung gesteuert wird. Diese pH-Wert-Steuerung wird erreicht, indem man Molybdäntrioxyd in einer ausreichenden Menge wässrigen Ammoniumhydroxyds auflöst, sodaß eine Lösung entsteht, die einen pH-Wert im Bereich von etwa 7S5 bis etwa 9,5 hat und die dazu verwendet werden kann, verschiedene Konzentrationen des Ammoniummolybdats in der Lösung von sehr verdünnten Lösungen bis zur Maximallöslichkeit dieses Salzes in Wasser zu erhalten. Die Lösung wird filtriert, um suspendierte Feststoffe zu beseitigen, und es werden etwa 0,12 bis etwa- 0,60 Gew.-% Natriumhypochlorit zu der Lösung hinzugegeben. Man erhält eine stabile, wässrige Lösung, die bis zu 0,46 g Ammoniummolybdat pro ml, etwa 0,12 bis etwa 0,60 Gew.-% Natriumhypochlorit enthält und einen pH-Wert im Bereich von etwa 7,5 bis etwa 9,5 hat.
Es ist demgemäß eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine stabile Ammoniummolybdat-Lösung zu schaffen, die während der brauchbaren Lebenszeit der Lösung frei von Verfärbung aufgrund von radiolytischer Reduktion des Molybdats ist.
Es ist eine wejtere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durch Vergrößerung der Konzentration von Molybdän-99 in wässrigen
20a8ci9/1068
Lösungen von Ammoniummolybdat, die in Generatoren für Technetium-99m verwendet werden, einen ökonomischeren Transport zu erreichen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Ammoniummolybdat-Lösung zu schaffen, deren pH-Wert nahe dem Neutralwert ist, um die Lösung gegen radiolytische Reduktion der Molybdationen zu stabilisieren und die Lösung dadurch für die Verwendung in Technetium-99m-Generatoren besser handhabbar zu machen.
Die vorliegende Erfindung hat als weitere Aufgabe die.Schaffung eines Verfahrens zur raschen Herstellung von Ammoniummolybdat-Lösungen für Technetium-99m-Generatoren.
Weitere Aufgaben, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden näheren Beschreibung entnommen werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird eine neue Ammoniummolybdat-Lösung erhalten, die eine hohe Molybdän-99-Konzentration aufweist und während der brauchbaren Lebenszeit der Lösung, üblicherweise sind dies etwa 21 Tage, wasserklar bleibt. Die Stufen zur Herstellung der stabilen Ammoniummolybdat-Lösungen werden nachfolgend in der Reibenfolge ihrer Anwendung näher erläutert.
Zuerst wird Molybdäntrioxyd in Pulverform, vorzugsweise solches, das durch Siebe mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,075 bis etwa 0,035 mm (200 - ^00 mesh) erhalten wird, bei Raumtemperatur in einer ausreichenden Menge verdünnten, wässrigen Ammoniumhydroxyds aufgelöst, wobei eine Ammoniummolybdat-Lösung mit einem pH-Wert im Bereich von etwa 7>5 bis etwa 9,5 entsteht und vorzugsweise mit einem pH-Wert von etwa 8,5 bis etwa 9,5· Es wird bevorzugt das Malybdäntrioxyd-Pulver zu einer Lösung der Base hinzugegeben, damit der Feststoff besser aufgelöst wird und man die Bildung von Ammoniumparamolybdat-Kristallen in der Lösung vermeidet Ferner wird die Basenlösung vorzugsweise gerührt oder zirkuliert, um einen wirksnmen Kontakt zwischen dem Pulver und der Lösung zu
2uy839/10 68
ermöglichen. Die verdünnte wässrige Basenlösung aus Ammoniumhydroxyd hat eine Konzentration im Bereich von etwa UO bis etwa H5 Gew.-% Ammoniumhydroxyd und vorzugsweise etwa 42 Gew.-% Ammoniumhydroxyd. Auf diese Weise werden etwa 2,5 bis etwa 3 ml und vorzugsweise etwa 2,6 ml der Basenlösung pro Gramm Molybdäntrioxyd angewendet. Die Raumtemperatur für diese Auflösung liegt zwischen etwa 20 und etwa 25°C.
Die Verwendung des verdünnten Ammoniumhydroxyds ist für das erfindungsgemäße Verfahren von Bedeutung und gestattet eine eindeutige Unterscheidung des End-pH-Wertes (etwa 7>5 bis etwa 9,5) der stabilen Ammoniummolybdat-Lösungen der vorliegenden Erfindung, verglichen mit dem pH-Wert (11,0 oder mehr) der nach dem bisher bekannten Verfahren erhältlichen Lösungen. Bei einem pH-Wert oberhalb von 9,5 sind die Lösungen nicht stabil gegen Verfärbung und es wird angenommen, daß das überschüssige Ammoniumhydroxyd mit dem Natriumhypochlorit reagiert. Dies gestattet es dem radiolytischen Wasserstoff, das Ansrac^Iummolybdafc su unlöslichen Molybdänionen geringerer Wertigkeiten zu reduzieren. Bei einsra pll-Werfc unterhalb von 7,5 bilden die Lösungen Ammoniümparamolybdat-Kristalle, die weniger löslich sind als Arnmoniummolybdat,
Es ist festgestellt worden, daß die Verwendung von verdünntem Ammoniumhydroxyd zu einer Auflösung größerer Mengen von Molybdäntrioxyd pro Einheit der Base führt, so daß die Endkonzentration des Ammoniummolybdatsalzes in der Lösung nahe der maximalen Löslichkeit dieses Salzes in Wasser bei 25""C sein karm, wenn man dieses wünscht. Konzentrationen grofösr als etwa 0,46 g/ml an Ammonlummolybdat können zum Auskristallisiersn vor A*nmon:Iummolyb« dat führen, was nicht erwünscht ist. Diese hohen Ämmoniuaimolybdat-KonzentratIonen haben den Vorteil, daß das Transportvolumen des Produktes mit der gleichen Radioaktivität; geringer ist, womit kleinere Transportbehälter verwendbar siad und verringerte Transportkosten anfallen. Es können selbstverständlich auch Lösungen mit geringeren Konzentrationen dieses Saises erhellten
20aeJ9/1068
werden ζ. B. von etwa 0,02 bis etwa 0,46 g/ ml, wenn dies erwünscht ist,und zwar durch Verdünnen mit Wasser oder Auflösen von weniger Molybdäntrioxyd. Es ist auch festgestellt1 worden, daß die Verwendung des verdünnten Ammoniumhydroxyds eine raschere Auflösung des Molybdäntrioxyds ermöglicht, als dies mit konzentrierten Ammoniumhydroxyd-LÖsungen der Fall ist. Dies führt zu einer kürzeren Zeit für die Herstellung der Lösung und damit zu verringerten Laborkosten und einer wirksameren Ausnutzung der erforderlichen Ausrüstung. Es wird auch angenommen, daß die Vermeidung eines Basenüberschusses bei der Auflösung das Auftreten der Reaktion zwischen der Base und dem Oxydationsmittel Natriumhypochlorit verringert.
Als nächstes werden die suspendierten Pestkörperpartikel, wie unumgesetzte Molybdfintrioxydpartikel, aus der Ammoniummolybdat-Lösung entfernt. Hierfür kann jedes geeignete Verfahren zum Beseitigen suspendierter Teilchen verwendet werden und es wird bevorzugt filtriert. Es kann jedes Filtrierverfahren verwendet werden, welches die Beseitigung der Feststoffpartikel aus der Lösung gestattet, wobei das Abziehen mittels Vakuum als Beispiel genannt sei. Ein spezielles Filtermedium 1st ein polymeres Polycarbonat-Membranfllter, welches Öffnungen im Bereich von 0,30 bis etwa 10,00 Mikron und vorzugsweise von etwa 0,45 Mikron aufweist.
Die letzte Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Stabilisierung der Lösung unter Zugabe eines Oxydationsmittels aus Natriumhypochlorit. Es werden etwa 0,12 bis etwa 0,60 Gew.-? Natriumhypochlorit als wässrige Lösung hinzugegeben und mit der Ammoniummolybdat-Lösung vermischt. Das Natriumhypochlorit verhindert die Reduktion der Molybdationen in der Lösung durch Radiolyse zu niederen Wertigkeitsstufen, was wiederum zur Ausfällung von Feststoffen und einer blauen Verfärbung der Lösung führen würde. Das Natriumhypochlorit wird vorzugsweise in Form einer 6 i-igen Lösung hinzugegeben, weniger als etwa 0,12 Gew.-ί Natriumhypochlorit reichen nicht aus, um ein farbloses Produkt für die
2ÜU8J9/1068
zu
Lebenszeit der Lösung aufrechterhalten und mehr als etwa 0,60 Gew.-JS Natriumhypochlorit sind nicht erforderlich und könnten die Herstellung der Generatoren nachteilig beeinflussen.
Das Produkt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine stabile, wässrige Ammoniummolybdat-Lösung mit einem pH-Wert im Bereich von etwa 7,5 bis etwa 9*5, einer Ammoniummolybdat-Konzentration bis zu 0,1J6 g/ ml und einer Natriumhypochlorit-Konzentration von etwa 0,12 bis etwa 0,60 Gew.-%. Diese Lösungen sind stabil, da die Reduktion der Molybdationen durch radiolytische Reaktion unterbleibt und daher auch ein Niederschlag und eine blaue Verfärbung der Lösung nicht auftreten. Diese Lösung ermöglicht eine Verringerung des Verlustes an Molybdän-99 während des Beladens und der Verwendung der Generatoren. Die wasserklaren, stabilen Lösungen der vorliegenden Erfindung erfordern keine Einstellung der Oxydationsstufe der Molybdänionen vor der Herstellung der Molybdän-99-Technetlum-99m-Generatoren und die Lösungen sind leicht auf einen vom Endverbraucher gewünschten pH-Wert einstellbar, da keine wechselnden Mengen von anwesendem Ammoniumhydroxyd zu neutralisieren sind.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Beispielen näher beschrieben.
Beispiel 1
Es wurden 2 Lösungen hergestellt, von denen die erste, die Lösung A, eine nach einem bekannten Verfahren hergestellte Lösung war, während die zweite, die Lösung B, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhalten wurde.
Lösung A: 31 G Molybdfintrioxyd mit einem Gehalt an Molybdän-99 von 15^ Curie wurden in 100 ml konzentriertem Ammoniumhydroxyd (28,5% Ammoniak) gelöst. Später wurde 1 ml Natriumhypochlorit pro 7,5 Curie dvc Molybdfin-99 und eirm VJarjsermenge zu der Lösung hinzugegeben, die gleich der Häufte der, Volumens des Produktes war.
Ί U a ü i 9 / I 0 G ö
BAD ORIGINAL
Der pH-Wert der Lösung war 11. Die Konzentration des Molybdän-99 in der zum Transport fertigen Lösung betrug 0,9 Curie pro ml.
Lösung B: 38 g Molybdäntrioxyd mit einem Molybdän-99-Gehalt von 200 Curie wurden in 100 ml einer Lösung gelöst, die 42 ml eines 29j0 % NH, enthaltenden Flaschenammoniaks und 58 ml destilliertes Wasser enthielt. Die Lösung wurde durch ein polymeres Polycarbonat-Membranfliter mit Öffnungen von etwa 0,^5 Mikron filtriert. 10 ml einer 6 Gew.-%-igen Natriumhypochlorit-Lösung wurden als Oxydationsmittel hinzugegeben. Die Lösung hatte einen pH-Wert von 9,0. Die Konzentration des Molybdän-99 in der transportfertigen Lösung betrug 1,72 Curie pro ml.
Beispiel 2
Die Lösungen des Beispiels 1 wurden in klaren Plastikgefäßen aufbewahrt und täglich auf Verfärbung untersucht. Die Lösung A zeigte aufgrund der Reduktion der Molybdän-VI-Ionen durch radiolytisch gebildeten Wasserstoff bereits nach einem Tag Anzeichen einer Verfärbung. Die Lösung B war noch nach 21 Tagen klar und frei von Verfärbung.
Beispiel 3
Eine Menge von 30 g bestrahlten Molybdäntrioxyds wurde durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,075 bis etwa O,O35mm gesiebt und in 130 ml verdünntem Ammoniumhydroxyd gelöst. Das verdünnte Ammoniumhydroxyd enthielt H2 % Flaschen-Ammoniumhydroxyd und 58 % destilliertes Wasser. Zur Zeit der Auflösung enthielt die Lösung 250 Curie Molybdän-99· Zu 100 ml der Molybdatlösung wurden 10 ml 6 %-igen Natriumhypochlorits hinzugegeben. Nach 21 Tagen hatte sich weder eine Verfärbung noch ein Niederschlag von einer Molybdänverbindung gebildet.
BAD ORIGINAL
2UdUJ9/ 1068

Claims (8)

  1. - 9 Patentansprüche
    ^!./Verfahren zur Herstellung einer stabilen Lösung von Molybdän-99 aus Molybdäntrioxyd, gekennzeichnet durch folgende Schritte:
    a) Umsetzen des Molybdäntrioxyds in einer wässerigen Ammoniumhydroxydlösung zu einer Ammoniummolybdat-Lösung mit einem pH-Wert im Bereich von etwa 7,5 bis etwa 9>5,
    b) Filtrieren der Ammoniummolybdat-Lösung, um die suspendierten Feststoffteilchen zu entfernen und
    c) Zugeben von etwa 0,12 bis etwa 0,60 Gew.-% Natriumhypochlorit zu der Ammoniummolybdat-Lösung.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der Lösung zwischen etwa 8,5 und etwa 9,5 liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß etwa 0,60 Gew.-SS Natriumhypochlorit zu der Lösung hinzugegeben werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Lösung etwa 0,02 bis etwa 0,46 g Ammoniummolybdat pro ml enthält.
  5. 5. Stabile wässrige Ammoniummolybdat-Lösung, gekennzeichnet durch die folgenden Bestandteile: etwa 0,02 bis etwa 0,46 g Ammoniummolybdat pro ml und etwa 0,12 bis etwa 0,60 Gew.-? Natriumhypochlorit, wobei die Lösung einen pH-Wert im Bereich von etwa 7}5 bis etwa 9,5 hat.
  6. 6. Lösung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- '/. e 1 c: h net , daß der pH-Wert zwischen etwa B,rJ und et v/a <) ,b Her.»"'.
    2(JJh ;:j/ I OtH] BAD ORIGINAL
    - ίο -
  7. 7· Lösung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Natriumhypochlorit in einer Menge von etwa 0,66 Gew.-56 vorhanden ist.
  8. 8. Lösung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Ammoniummolybdat in einer Menge von etwa 0,46 g pro ml vorhanden ist.
    2 0 Jf] I1)/ 106 8
DE19722210235 1971-03-04 1972-03-03 Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellugn Pending DE2210235A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US12118371A 1971-03-04 1971-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2210235A1 true DE2210235A1 (de) 1972-09-21

Family

ID=22395098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722210235 Pending DE2210235A1 (de) 1971-03-04 1972-03-03 Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellugn

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3752769A (de)
AU (1) AU457846B2 (de)
CH (1) CH582625A5 (de)
DE (1) DE2210235A1 (de)
NL (1) NL7202890A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0779628A3 (de) * 1995-12-11 1997-07-09 Institut National des Radioéléments, Nationaal Instituut voor Radio-elementen Verfahren zur Stabilisierung einer wässriger Lösung aus Mo99-Molybdat

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5233280B2 (de) * 1974-02-07 1977-08-26
US4284472A (en) * 1978-10-16 1981-08-18 General Electric Company Method for enhanced control of radioiodine in the production of fission product molybdenum 99
CA2876018A1 (en) 2012-06-15 2013-12-19 Dent International Research, Inc. Apparatus and methods for transmutation of elements
US11286172B2 (en) 2017-02-24 2022-03-29 BWXT Isotope Technology Group, Inc. Metal-molybdate and method for making the same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0779628A3 (de) * 1995-12-11 1997-07-09 Institut National des Radioéléments, Nationaal Instituut voor Radio-elementen Verfahren zur Stabilisierung einer wässriger Lösung aus Mo99-Molybdat

Also Published As

Publication number Publication date
AU457846B2 (en) 1975-02-13
US3752769A (en) 1973-08-14
NL7202890A (de) 1972-09-06
CH582625A5 (de) 1976-12-15
AU3882972A (en) 1973-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2825216C2 (de)
DE2610698A1 (de) Medizinischer gegenstand mit einem thrombose verhindernden oberflaechenueberzug und verfahren zu dessen herstellung
DE2733230C2 (de)
DE2422767B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Jodophor-Zusammensetzung
DE2723605C2 (de) Radioaktive Technetiumkomplexe, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung zur szintigraphischen Darstellung des hepatobilären Systems
DE2551441A1 (de) Gelatinehaltige zusammensetzung fuer photographische zwecke
DE1900367A1 (de) Stabile Glucagonloesung und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2713097A1 (de) Verfahren zur herstellung eines cadmiumsulfidfilms
DE2534985C2 (de)
DE2831524A1 (de) Metallkomplex, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE2210235A1 (de) Stabile, Molybdän-99 enthaltende Lösungen und Verfahren zu deren Herstellugn
DE2609223A1 (de) Verfahren zur herstellung von waessrigen loesungen von radioaktivem pertechnetat und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2431483B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalioder Ammoniumsalzen von Insulin
EP1311303B1 (de) Neue, 224 ra enthaltende, radiotherapeutisch wirksame formulierungen und verfahren zu ihrer herstellung
DE1916704C3 (de) Freifließendes, pulverförmiges, parenteral anzuwendendes Trägermaterial für radioaktive Substanzen und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2242395A1 (de) Radionuclid-generator und verfahren zu dessen herstellung
DE2933946A1 (de) Insulinkristallsuspension und verfahren zu ihrer herstellung.
DE68906902T2 (de) Einschlussverbindung und verfahren zur herstellung derselben.
DE2235663A1 (de) N-carboxyderivate von cephradin und cephalexin
EP0003041B1 (de) Technetium-99m-markiertes Diagnostikum zur Darstellung des retikuloendothelialen Systems (RES) und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3524004A1 (de) Generator fuer kurzlebige radionuclide
DE2325719A1 (de) Stabilisiertes chromdioxid
DE2427659A1 (de) Radioaktiv markierte erythrozyten und diese enthaltende mittel
DE1110822B (de) Roentgenkontrastmittel
DD260866A5 (de) Verfahren zur herstellung eines pharmazeutikums

Legal Events

Date Code Title Description
OHA Expiration of time for request for examination