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DE2209926A1 - Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren - Google Patents

Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren

Info

Publication number
DE2209926A1
DE2209926A1 DE19722209926 DE2209926A DE2209926A1 DE 2209926 A1 DE2209926 A1 DE 2209926A1 DE 19722209926 DE19722209926 DE 19722209926 DE 2209926 A DE2209926 A DE 2209926A DE 2209926 A1 DE2209926 A1 DE 2209926A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
valve
valve control
plastic
cylindrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722209926
Other languages
English (en)
Inventor
Emilio Alberto Turin Bertinetti (Italien)
Original Assignee
Cigala & Bertinetti S.A.S., Turin (Italien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from IT6964271A external-priority patent/IT996531B/it
Application filed by Cigala & Bertinetti S.A.S., Turin (Italien) filed Critical Cigala & Bertinetti S.A.S., Turin (Italien)
Publication of DE2209926A1 publication Critical patent/DE2209926A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve
    • F01L1/14Tappets; Push rods
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve
    • F01L1/14Tappets; Push rods
    • F01L1/143Tappets; Push rods for use with overhead camshafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR. CLAUS REINLÄNDER
DIPL-ING. KLAUS BERNHARDT
D - 8 MÖNCHEN 60
THEODOR-STORM-STRASSE 18a 7 7 Π Q 174x^
CIGALA & BERTINETTI S.a.β. Turin (Italien)
Via Porro 7
Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren
Priorität: 8. März 1971 Italien Nr. 67802-A/71 4. August 1971 Italien Nr. 69642-A/71
Bekanntlich besteht der Ventilstößel bei Verbrennungsmotoren, in denen die Ventile über Stößel bewegt werden, aus einer zylinderformigen Hülse aus Stahl, die an einem der Enden verschlossen ist und an dem Ende des ihm entsprechenden Ventile so angeordnet ist, daß ihre Bohrung das Ende der Ventilstange und einen Teil der Rückholfeder aufnimmt. Dadurch befindet sich der Boden der zylindrischen Hülse zwischen dem Ende der Ventilstange und dem Nocken.
Jeder Ventilstößel aus Stahl weist ein bestimmtes Gewicht auf, das Trägheitskrafte erzeugt, Sie auf das System Exzenterwelle - Ventil bzw. auf das System Nocken - Ventil wirken.
Außerdem beansprucht jedes ventllst©u©rnde Stb'Belorgan ein besonderes Herstellungsverfahrens das dessen hötiara Aufwendigkeit bedingt.
209838/0812 original
Die Erfindung hat ein ventilsteuerndes Stößelorgan zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet 1st, daß es aus einer zylinderförmigen Hülse besteht, die aus Kunststoff geformt 1st und deren eines Ende mittels einer Bodenscheibe aus Stahl verschlossen 1st, die während des Pormungsvorgangs des Stößels Im Bereich eines der Ränder der zylinderförmigen Hülse eingebettet 1st, wobei die Hülse einen über den Rand der Stahlscheibe hinausragenden Bord aufweist, der als Aufnahme eines Plättchens aua gehärtetem Stahl vorgesehen 1st, gegen das der ventilsteuernde Hocken direkt arbeitet, womit bezweckt wird, den wesentlichen Torteil einer erheblichen Herabsetzung des Gewichtes des Ventilstößel und infolgedessen eine Verminderung der auf das kinematische System Nocken Ventil wirkenden Trägheitskräfte zu erzielen.
Bei einer anderen Ausführungsform behält zwar der Ventilstößel sein Hauptmerkmal, nämlich eine aus passendem Kunststoff geformte Hülse mit Stahlboden, aber die Anwendung des dazwischengelegten Plättchens entfällt zwecks weiterer Herabsetzung der Trägheitskräfte und Verbilligung der Vorrichtung.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, die sich auf die lediglich als veranschaulichendes Beispiel beigefügte Zeichnung bezieht, in der sind
flg. 1 ein Längsschnitt durch den Ventilstößel nach der Linie I-I der Fig. 2,
Pig. 2 eine Draufsicht des Ventilstößels nach Pig. 1, Pig. 3 ein Ausschnitt aus Pig. 1 in vergrößertem
Maßstab,
Pig. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Ventilstößels zwischen Ventil und Nocken,
Ί 0 B Ö J O / D 8 1 2
_ 3 —
Fig. 5 ein Längsschnitt des kompletten Ventilstößel nach einer anderen Ausfuhrungsform und
Fig. 6 ein Längsschnitt des Stahleinsatzes, der ein Teil des in Fig. 5 abgebildeten Stößels ist.
Gemäß Fig. 1 bis 4 besteht der Ventilstößels aus einer aus verschleißfestem;, wärmestabilisiertem Kunststoff geformten zylinderförmigen Hülse 5, die an ihrem einen Ende durch die Stahlscheibe 6 abgeschlossen ist, über welche Scheibe der Bord 5a übergreift, welcher eine Aufnahme und eine Halterung für ein gestrichelt gezeichnetes Stahlplättchen 7 bildet, das als Zwischenstück zwischen dem Stößel 5 und dem das Ventil 8 betätigenden Nocken A dient.
Sie den Boden des Stößels 5 abschließende Scheibe 6, die dem Stößel dadurch die Form eines Bechers verleiht, weist an der Außenseite eine mittlere Vertiefung 6a und an der Innenseite eine leichte Verdickung 6b auf. Die Bodenvertiefung 6a bildet zwischen dem Plättchen 7 und der Scheibe 6 einen Hohlraum für einen Schmiermittelvorrat. Die Verdickung 6b bildet die Auflage des Schaftes des entsprechenden Ventils B. Die Ausfräsungen 8, die im Bereich des Bords 5a liegen und als schräge Einschnitte 6c bis zur Oberseite der Scheibe 6 reichen, dienen zum Durchfluß des Schmiermittels für das kinematische System.
209838/0812
Die Metallscheibe 6 wird während des Formens der Hülse 5 in diese eingegossen, und zwar so, daß die Innenwandung der Hülse 5» wie aus Pig. 3 ersichtlich ist, im Bereich der Scheibe 6 über die Innenseite derselben so verläuft, daß eine breite Einfassung 5b entsteht, die zusammen mit der Umfangsausnehmung 5c dazu beiträgt, eine einwandfreie feste Verbindung zwischen dem Kunststoff der Hülse 5 und dem Metallwerkstoff der Scheibe 6 zu bilden.
Die durch die Erfindung erzi.elbaren Vorteile sind Verminderung der Erscheinungen, die mit den durch das Gewicht der einzelnen Ventilstößel erzeugten Trägheitskräften zusammenhängen, und keine weitere Nachbearbeitung als die Bohrungen 8, die nach der Formung des Teiles im Rand 5a ausgeführt werden.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 besteht der Ventilstößel aus einem Körper mit zylinderförmigem Außenmantel 15» aus verschleißfestem, wärmestabilisiertein Kunststoff geformt, der an der Bodenseite durch einen Einsatz aus Stahl 16 abgeschlossen ist, dessen nach außen gerichtete Seite 16a flach ist. Der Umfangsrand des Einsatzbodens 16 ist mit einer ringförmigen Einbuchtung 16b und mit Wülsten 16c, 16d versehen, die eine zuverlässige Verankerung des Einsatzbodens in der Hülse 15 während dessen Formvorganges gewährleisten.
Die Innenfläche 16f des Einsatzbodens 16 ist konkav ausgebildet und dient als Auflage für das Ende des Ventilachaftes.
Die Hülee 15, deren Innenraum kegelstumpfformig ausgebildet iat, iöt mit einer radial verlaufenden Bohrung 15a versehen, durch die das Schmiermittel läuft.
2098 38/0812
2209826
Der Metalleinsatz 16 wird, wie bereits erwähnt, während des Pormungsvorganges der Hülse 15 in diese eingesetzt, ■und zwar so, daß die Innenwandung der Hülse 15, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, im Bereich der Scheibe 16 über
deren Innenseite so verläuft, daß ein lesthaltebord 15b entsteht, der zusammen mit der Urafangsausnehmuiig 16b
und den Wülsten 16c, 16d dazu beiträgt,, eine einwandfreie, zuverlässige Verbindung zwischen dem Kunststoff der
Hülse 15 und dem Metallwerkstoff der Scheibe 16 herzustellen.
Auch bei dieser Ausführungsform sind die durch die
Erfindung erzielbaren Vorteile: Herabsetzung der
Erscheinungen, die mit den durch das Gewicht der
Ventilstößel herrührenden Trägheitskräften in Zusammenhang stehen, auf ein Mindestmaß und keine Nachbearbeitung nach.der Formung der den Einsatz 16 einschließenden Hülse 15.
20983*J/0812

Claims (4)

  1. Γ1./ Stößel zur Ventilsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer zylinderförniigen Hülse (5) besteht, die aus Kunststoff geformt und an einem ihrer Enden durch eine Metallscheibe (6) abgeschlossen ist, über die der zylinderförmige Hantel der Hülse leicht hinausragt und dadurch eine Halterung für ein Stahlplättchen (7) bildet, das als Zwischenstück zwischen dem Metallboden (6) der Hülse (5) und dem Nocken (A), der das Ventil steuert, dient, wobei der Ventilschaft im Inneren der zylinderförmigen Hülse sitzt.
  2. 2. Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine seiner Stirnseiten abschließende Meteilscheibe (6) in der zylinderförniigen Hülse (5) während des Pormvorganges derselben eingebettet 1st und mit. der Kunststoffhülse (5) durch Umfangseinfassung und außerdem mittels eines breiten Halterivigbordes (5b) fest verbunden ist, der im Inneren der becherförmigen Hülse (5) im Bereich deren nach innen verlaufender Fläche durch eine breite Kehle aus Kunststoff gebildet ist.
  3. 3. Stößel zur Ventilsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem aus Kunststoff geformten Teil (15) iait zylinderförmigem Außenmantel besteht, der an einem Ende durch einen Metalleinsatz (16) abgeschlossen ist, dessen Umfangsrand mit Kehlen (16b) und Wülsten (16c, 16d) versehen ißt, mit denen der Einsatz aa der Hülse (1!?
    3 8/0812
    befestigt ist, wobei das Innere ä@r Hülse die foru eines Hohlkegeletumpfes aufweist maä mindestens ein® radial verlaufende Bohrung (15a) für den Burotilauf des. Schmiermittels- besitzt;,, WHtaend der StaWLeiasats mit seiner äußeren flachen Seite (16s) Ia direkter Berührung mit dem das Ventil steuerndem Organ steht«
  4. 4. Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren, - naob. Anepruch 32 dadurch gekenn« zeichnet, daß der Hetalleinsats (16), der <ain©s <&©r Enden der Stößelhülse abschließt, an dieser &äte©M des Formungsvorganges angebaut ist iiM mit den Hülsenmantel aus Kunststoff mittels Urafamgoelnfaesmig sowie durch einen breiten Festhaltewulst verbmniea ist, der sich am Bande des Einsatzes wischen- einer Ringkehle (16b) und der konkav ausgebildeten Innenfläche desselben befindet.
    209838/0812
DE19722209926 1971-03-08 1972-03-02 Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren Pending DE2209926A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT6780271 1971-03-08
IT6964271A IT996531B (it) 1971-08-04 1971-08-04 Organo di punteria per comando val vole stampato in materiale plastico particolarmente per motori di auto veicoli

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2209926A1 true DE2209926A1 (de) 1972-09-14

Family

ID=26329832

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722209926 Pending DE2209926A1 (de) 1971-03-08 1972-03-02 Stößel zur Ventilsteuerung, insbesondere für Kraftfahrzeugmotoren

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS5013425B1 (de)
DE (1) DE2209926A1 (de)
FR (1) FR2129420A5 (de)
GB (1) GB1327566A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1327566A (en) 1973-08-22
FR2129420A5 (de) 1972-10-27
JPS5013425B1 (de) 1975-05-20

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Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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