DE2208289A1 - Beluftungsvorrichtung - Google Patents
BeluftungsvorrichtungInfo
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- F24F13/08—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
- F24F13/10—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
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Description
DIPLOMINGENIEUR
PATENTANWALT
8 MÜNCHEN 5 · OO R N E LI U SSTR AS S E 42 · TELEFON 240775
1448-49
Firma S ο b χ η c ο Waregem (Belgien)
B elüftungsvorri cntung
Die Erfindung betrifft eine Belüftungsvorrichtung mit wenigstens zwei gegeneinander verschieblichen Platten,
die in der Verschieberichtung wenigstens eine Reihe von Öffnungen aufweisen, die vollständig von einem Insektengitter
bedeckt sind und mit Mitteln, die die gegenseitige Verschiebung beider Platten ermöglichen, wobei die Öffnungen
derart angeordnet sind, daß in einer bestimmten Relativstellung beider Platten, der Öffnungsstellung, die Öffnungen
im wesentlichen deckungsgleich liegen, während sie in einer anderen Relativlage, der geschlossenen Stellung, jeweils
einem zwischen zwei Öffnungen liegenden Wandungsteil der anderen Platte gegenüberliegen.
Bei bekannten Belüftungsvorrichtungen ist es unmöglich, in der geschlossenen Stellung den Luftdurchtritt vollständig
zu verhindern» Um die Verschiebebewegung der beiden Platten
relativ zueinander zu ermöglichen, können sie nieht kräftig gegeneinander gedrückt werden, so daß zwischen den beiden
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POSTSCHECKKONTO MClHCHEH 380 CS
DEUTSCHE BANK MÜNCHEN, PRO M ENAD EPLATS, KOHTO-WR. 13/2Q 804
TEi-ESRAMME/GABLSS LAWOLAiMS MUENCiIEN
Platten ein Luftspalt offen bleibt. Die Luft kann so durch die öffnungen in der äußeren Platte, den Luftspalt zwischen
beiden Platten und die öffnungen in der inneren Platte durch die Belüftungsvorrichtung hindurchdringen. Selbst
wenn an der Aussenseite der Belüftungsvorrichtungen Platten angebracht sind, um das Eindringen des Regens zu verhindern,
kann der Wind, wenn er heftig ist, durch die Belüftungsvorrichtung hindurchdringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nächteil
zu überwinden und eine BelUftungsvorrichtung zu schaffen, bei der in der geschlossenen Stellung der Belüftungsvorrichtung
das Hindurchdringen von Wind und Regen vollständig verhindert oder in jeder Hinsicht stark verringert ist.
Zu diesem Zweck sind die öffnungen einer Platte zumindest
teilweise von nachgiebigen, elastischen Lippen umgeben, die von der der anderen Platte zugewandten Oberfläche
der einen Platte in Richtung auf die andere Platte hervorstehen und in der geschlossenen Stellung mit ihren Rändern
mit der anderen Platte in Berührung stehen.
Diese flexiblen, elastischen Lippen behindern praktisch die Relatiwerschiebung der beiden Platten nicht.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die öffnungen in den Platten länglich ausgebildet sind und
sich rechtwinklig zur Verschieberichtung erstrecken und daß die Lippen sich wenigstens neben den Längsseiten der
öffnungen einer Platte befinden.
Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die öffnungen
in einer der Platten vollständig von den nachgiebigen, elastischen Lippen umgeben sind.
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Eine besonders vorteilhafte Ausführuhgsform der Erfindung
besteht darin, daß die Platte, auf der sich die Lippen befinden, wenigstens aus zwei Teilen besteht, deren Seitenwände
sich berühren und die aneinander befestigt sind, wobei der der anderen Platte am nächsten liegende Teil
aus dem gleichen Material wie die Lippen besteht und mit
diesen in einem Stück ausgebildet ist.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung wird diese
hinsichtlich ihrer Einzelheiten und weiterer Vorteile näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine Stirnansicht einer erfindungsgemäßen Belüftungsvorrichtung
in geschlossener Stellung,
Figur 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Figur 1;
jedoch in größerem Maßstab,
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie IH-III in Figur 1,
jedoch im Maßstab der Figur 2,
Figur 4 einen der Figur 2 entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform,
Figur 5 einen der Figur 3 entsprechenden Schnitt durch die Ausführungsform nach Figur 4,
Figur 6 einen den Figuren 2 und 4 entsprechenden Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung
und
Figur 7 einen Schnitt entsprechend Figur 3 und Figur 5, jedoch entsprechend der Ausführungsform nach
Figur 6.
In den verschiedenen Figuren kennzeichnen gleiche Bezugszeichen identische Elemente.
Die Belüftungsvorrichtung nach den Figuren 1 bis 3 umfasst eine feste Platte, die aus zwei Teilen 1 und 2 besteht,
sowie eine Platte 3, die gegenüber dieser ersten, festen Platte beweglich ist.
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Der Teil 1 der festen Platte besteht aus Aluminium und ist dazu bestimmt, sich in der Wand eines Raumes zu befinden,
über den gesamten Umfang des Teils 1 erstreckt sich ein
Rahmen 4 mit rechteckigem Querschnitt, der in Richtung auf den Teil 2 einen Vorsprung bildet. Eine U-förmige Nut 5
befindet sich an den gegeneinander gewandten Flächen des Rahmens 4 längs der Längsseiten des Teils 1. Die Platte 3
greift mit ihren Längsseiten in Jeweils eine Nut 5 ein.
Der Teil 2 der festen Platte besteht aus einem nachgiebigen
Kunststoff. Tatsächlich besteht dieser Teil 2 aus einer Anzahl von gegeneinander geschobenen Stücken. Der Teil 2
greift mit seinen Längsrändern in die Nuten 5 des Teils 1 zwischen die flachen Teile des Teils 1 und die Platte 3 ein.
Die Länge des Teils 2, d.h. die Gesamtlänge aller den Teil2 bildenden Teile ist genau gleich der Entfernung zwischen den
Innenseiten der beiden Teile des Rahmens 4, die sich längs der Schmalseiten des Teils 1 erstrecken. Auf diese Weise
kann sich der Teil 2 nicht gegenüber dem Teil 1 verschieben, so daß dieser Teil 2 insgesamt mit dem Teil 1 ein Ganzes
bildet. Die aus den Teilen 1 und 2 bestehende Platte ist mit regelmäßigen Abständen voneinander aufweisenden rechteckigen
öffnungen 6 versehen. Die Längsrichtung dieser öffnungen
verläuft rechtwinklig zur Längsrichtung der aus den Teilen und 2 bestehenden Platte. Die Länge der öffnungen 6, die sich
demnach quer durch die Teile 1 und 2 erstrecken, ist etwas kleiner als der Abstand zwischen den einander zugewandten
Seiten des Rahmens 4, die sich in Längsrichtung des Teils erstrecken. Die Breite der öffnungen 6 ist etwas kleiner
als der Abstand zwischen zwei benachbarten öffnungen.
Die Platte 3, deren Längsränder sich ebenfalls in den Nuten befinden, ist eine Aluminiumplatte. Diese Platte ist ebenfalls
mit einer Reihe von rechteckigen, gleichmäßige Abstände voneinander aufweisenden öffnungen 7 versehen. Diese öffnungen
7 haben die gleichen Abmessungen wie die öffnungen 6. Die Gesamtlänge der Platte 3 ist um etwas mehr als die Breite
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einer öffnung 7 kleiner als die der aus den Teilen 1 und 2
bestehenden Platte. Auf diese Weise kann die Platte 3 gegenüber der aus den Teilen 1 und 2 bestehenden Platte um eine
Länge verschoben werden, die etwas größer ist als die Breite der Mündungen 6 und 7. In einer Endstellung der Platte 3 gegenüber
der aus den Teilen 1 und 2 bestehenden Platte befinden
sich die öffnungen 7 genau gegenüber den öffnungen 6· In
einer anderen Endstellung der Platte 3 gegenüber der aus den Teilen 1 und 2 bestehenden Platte befinden sich die öffnungen
7 der Mitte derjenigen Teile der Platte 1,2 gegenüber, die sich zwischen jeweils zwei öffnungen 6 erstrecken. Im ersteren
Falle befindet sich die Belüftungsvorrichtung in ihrer geöffneten
Stellung, im zweiten Falle in ihrer geschlossenen Stelluni?·»
Die Verschiebung der Platte 3 gegen die aus den Teilen 1 und bestehende Platte wird mittels eines Knopfes 8 bewirkt, der
drehbar an der Aussenseite des Teils 1 angebracht ist. Ein Zapfen ist exzentrisch auf dem Knopf 8 angebracht und erstreckt
sich quer durch eine in der aus den Teilen 1 und 2 bestehenden Platte angebrachte öffnung, die als Teil eines
Kreises ausgebildet ist, und dann in einen länglichen Schlitz, der in der Platte 3 ausgebildet ist und sich in Querrichtung
erstreckt. Wenn der Knopf 8 gedreht wird, verschiebt sich der Zapfen in der an erster Stelle genannten Öffnung. Neben einer
Bewegung in Querrichtung erfährt dieser Zapfen auch eine Bewegung in Längsrichtung, derart, daß die Platte 3 durch den
Zapfen mitgezogen wird. Die Entfernung, über die die Platte verschoben werden kann, ist etwas größer als die Breite einer
öffnung 6 oder 7.
Auf der vom Teil 2 abgewandten Seite der Platte 3 ist noch ein Insektengitter 9 angeordnet. Dieses Insektengitter 9 besteht
gleichfalls aus Aluminium. Es greift mit jedem seiner Längsränder in eine kleine Nut 10 ein, die neben der Nut 5
in den sich in Längsrichtung der Platte 1,2 erstreckenden Teilen
des Rahmens 4 ausgebildet ist.
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— ο —
.Um ein leichtes Verschieben der Platte 3 gegenüber der
Platte 1,2 zu ermöglichen, ist die Breite der Nuten 5 etwas größer als die Summe der Stärken der Platte 3 und
des!Teils 2 der Platte 1,2. Um dennoch den Durchtritt
von Wand und Wasser durch die öffnungen 6 und 7 und den Zwischenraum zwischen der Platte 3 und dem Teil 2 der
Platte 1,2 zu verhindern, ist jede öffnung 6 von äußerst feinen Lippen 11 und 12 umgeben, die mit dem Teil 2 eine
Einheit bilden und aus dem gleichen biegsamen und elastischen Kunststoff bestehen. Der Teil 2 umfasst zweimal
so viel Lippen 11 als er öffnungen 6 besitzt. Diese Lippen 11 laufen in Querrichtung des Teils 2 längs des
langen Randes einer jeden öffnung 6, während die Lippen 12 sich in Längsrichtung des Teils 2 längs des kurzen
Randes der öffnungen 6 erstrecken. Die Lippen 12 laufen direkt neben dem kurzen Rand der öffnungen 6, sie erstrecken
sich jedoch über die ganze Länge des den Teil 2 bildenden Stücks. Eine Lippe 12 bildet daher einen Teil
der Umrandung mehrerer öffnungen 6. Die Lippen 11 und 12
liegen bei geschlossener Stellung der Belüftungsvorrichtung an der Platte 3 an. Um die Biegsamkeit der Lippen
11 und 12 noch zu vergrößern, ist an der von der öffnung 6 abgewandten Seite jeder Lippe 11 und 12 jeweils eine
Rinne 13 ausgebildet.
Bei der Belüftungsvorrichtung nach den Figuren 4 und 5 ist
zwischen einer ersten, festen Platte, die aus zwei Teilen 15 und 16 besteht, sowie einer zweiten festen Platte 17
eine verschiebbare Platte 14 angeordnet. Die zweite, feste Platte 17 besteht aus Aluminium und ist mit Ausnahme der Nut
10 vollständig identisch mit dem Teil 1 der vorstehend anhand der Figuren 1-3 beschriebenen Belüftungsvorrichtung·
Die Platte 17 besitzt demnach längs ihres Umfanges einen rahmenartigen Rand 18, dessen sich in Längsrichtung erstreckende
/. o/ncio
Teile eine Nut 19 an den gegeneinander gewandten Flächen aufweisen. Diese Platte 17 ist auch mit rechteckigen
Öffnungen 20 versehen, deren Längsrichtung rechtwinklig zur Längsrichtung der Platte verläuft und deren Breite
etwas geringer ist als der Abstand zwischen zwei benach-.barten
öffnungen. Die Platten 14P15 und 16 greifen mit ihren
Längskanten in die Hüten 19 ein.
Die Platte 15i 16 entspricht der aus den Teilen 1 und 2
"bestehenden Platte der anhand der Fig. 1-3 beschriebenen
Belüftungsvorrichtung. Der Teil 15 der Platte ist eine Aluminiumplatte deren Längsränder an der am weitesten
vom ebenen Teil der Platte 17 entfernten Stelle in die Nuten 19 eingreifen. Dieser Teil 15 ist mit Schrauben 21 am
rahmenartigen Rand 18 der Platte 17 befestigt. Der Teil kann auch ohne Schrauben zwischen den kurzen Seiten des
Randes 18 eingeklemmt werden. Der Teil 16 der Platte 15,16 besteht aus biegsamem und elastischem Kunststoff und befindet
sich auf der Seite des Teils 15, die der Platte zugewandt ist. Dieser Teil 16 kann aus mehreren Stücken
bestehen, die aneinanderliegend angeordnet sind«, Der Teil 16 hat die gleichen Abmessungen wie der Teil 15. Der Teil
16 ist auch mit Zapfen 22 aus Kunststoff versehen, die in öffnungen eingeklemmt sind, die im Teil 15 angebracht sind.
Die Platte 15, 16 besitzt wieder rechteckige Öffnungen 23s,
die die gleichen Abmessungen besitzen, wie die öffnungen und diesen genau gegenüberliegen. Die Öffnungen 23 werden
jedoch von einem Insektengitter 24 verschlossen. Das Insektengitter 24 besteht aus dem gleichen Kunststoff wie
der Teil 16 und bildet mit diesem ein Ganzes. Die Dicke des Insektengitters ist kleiner als die Dicke des Teils 16 am
Umfang der öffnungen 23»
Die verschiebbare Platte 14 gleicht der verschiebbaren"Platte
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der Ausführungeform nach den Figuren 1 bis 3 der Belüftungsvorrichtung. Diese Platte 14 ist also eine rechteckige Aluminiumplatte
mit rechteckigen Öffnungen 25. Die Öffnungen 25 haben die gleiche Form und die gleiche Abmessung wie die öffnungen
23. Die Entfernung zwischen zwei benachbarten Öffnungen ist etwas größer als die Breite der Öffnungen 25. Diese verschiebliche
Platte 14 wird gegenüber den Platten 15, 16 und 17 auf die gleiche Weise wie die verschiebbare Platte 3 gegenüber
der Platte 1,2 bei dem in den Figuren 1 bis 3 gezeigten AusfUhrungsbeispiel
verschoben. Der Betätigungsknopf befindet sich an der Aussenseite der Platte 17. Diese Platte 17 befindet
an der Innenseite eines zu belüftenden Raumes.
Um die Platte 14 leicht verschieben zu können, ist der Abstand
zwischen den Platten 15,16 und 17 größer als die Dicke der Platte 14. Um einen Luftdurchtritt zu verhindern, sind
die in der Platte 15,16 vorgesehenen Öffnungen 23 von Lippen 11 und 12 in der gleichen Weise umgeben, wie bei der Ausführungsform
nach den Figuren 1 bis 3. Diese Lippen 11 und befinden sich demnach auf der der Platte 14 zugewandten Fläche
des Teils 16 der Platte 15,16. Die Lippen 11 und 12, die sich
längs den langen Seiten und längs der kurzen Seiten der Öffnungen 23 erstrecken, bestehen aus dem gleichen Kunststoff wie der
Teil 16 und bilden mit diesem ein Ganzes. An der von der öffnung 23 abgelegenen Seite der Lippen 11,12 verläuft eine
Rinne 13, um die Biegsamkeit der Lippen noch zu vergrößern. Auf diese Weise kann kein Wind oder Wasser durch die öffnungen
23 in der Platte 15,16, durch den Zwischenraum zwischen dieser Platte 15,16 und der Platte 14, durch die öffnungen
25 in der Platte 14, durch den Zwischenraum zwischen den Platten 14 und 17 und durch die öffnungen 20 in der Platte
von aussen in das Innere des Raumes eindringen. Um Wind oder Wasser abzuhalten, die zwischen dem rahmenartigen Rand
18 und der Platte 15,16, längs der Nut 19 und zwischen den Platten 14 und 17 eindringen könnten, ist der Teil 16 an seinen
äußeren Längsrändern mit einer dünnen Lippe 26 aus elastischem und flexiblem Kunststoff versehen. Diese Lippe 26
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liegt in der Nut 19 mit ihrem äußeren Rand an dem Rahmenteil
18 der Platte 17 an. Die äußeren Ränder der Lippen 11, und 12 liegen bei geschlossener Stellung der Belüftungsvorrichtung
an der verschiefolichen Platts 14 an.
Die Belüftungsvorrichtung nach den Figuren β und 7 umfasst
eine feste Platte 27, die mit der Platte 17 der Belüftungsvorrichtung gemäß den Figuren'4 und 5 Identisch
ist. Diese Platte 27 besitzt also an ihrem Umfang einen rahmenartigen Rand 28, der an einer Seite einen Vorsprung
besitzt und dessen Längsteile mit einer Nut 29 irsrselien
sind. In dieser Platte 27 sind mit regelmäßigen Abständen rechteckige Öffnungen 30 vorgesehen deren Längsrichtung
rechtwinklig zur Längsrichtung dieser Platte verläuft.» Eine zweite feste Platte 31 greift nsit ihren Längsrändera
auf der von der ebenen Seite der Platte 27 abgewandten Seite in die Nuten 29 ein. Diese Platte 31 ist durch Schrauben
32 am Rahmenteil 28 der Platte 2? befestigt oder zwischen den Schmalseiten des Rahmens 28 eingeklemmt«, Die
Platte 31 ist eine Aluminiumplatte, die rechteckige öffnungen 33 besitzt, die die Form und Abmessungen der
öffnungen 30 aufweisen und sich genau gegenüber den Öffnungen
30 befinden. In den Abschnitten der Platte 31» die sich in
den beiden Nuten 29 befinden, sind längliche Aussparungen 34 ausgebildet, die sich in Längsrichtung der Platte 31
erstrecken.
Eine verschiebliche Platte, die aus zwei Teilen 35 und 36
besteht, ist zwischen den beiden festen Platten 27 und 31 angeordnet. Die Länge dieser Platte 35f36 ist etwas geringer
als der Abstand zwischen den längs der kurzen -Seiten der
Platte 27 verlaufenden Teilen des fehmens 2B1 dsrart^ daß
diese Platte 35?36 um eins Entfernung verschoben ^srdea
kann, die etwas größer ist als dls breite sdiüss3 öffaaag
30 oder 33» Diese Platte 33* 35 k«/;n gegenüber €κϊ fsstsn
Platten mittels eines Knopfes 8 auf ciie gfelisLs '^Jsise "/erschoben
werden wie dies für die bsmiglleliezi Plfit.tsa bsi
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- ίο -
den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen erwähnt ist. Der Teil 35, der der Platte 27 benachbart ist, besteht
aus Aluminium. Dieser Teil 35 besitzt rechteckige öffnungen 37, die sowohl in der Länge als auch in der Breite
etwas größer sind als die Öffnungen 30 und 33. Der der Platte 31 benachbarte Teil 36 besteht aus biegsamem,
elastischem Kunststoff. Dieser Teil 36 ist am Teil 35 mittels Zapfen 38 befestigt, die nahe dem Längsrand dieses
Teils 36 angeordnet sind und in öffnungen im Teil 35 eingeklemmt
sind. Der Teil 36 besitzt rechteckige Öffnungen 39, die die gleichen Abmessungen aufweisen, wie die Öffnungen
30 und 33 und die den Öffnungen 37 genau gegenüberliegen. Die Öffnungen 39 sind von Insektengittern AO abgedeckt,
die aus dem gleichen Kunststoff bestehen wie der Teil 36
und mit diesem ein Ganzes bilden. Um jede Öffnung 39 verläuft auf der dem Teil 35 zugewandten Seite des Teils 36
ein Rand 41. Dieser Rand 41 begrenzt mit seiner Innenkante
die öffnung 39 und ragt durch die dieser öffnung 39 gegenüberliegende
größere öffnung 37 des Teils 35. Der Rand 41 berührt mit einem Teil die gegen die Platte 27 weisende
Seite des Teils 35. Jede Öffnung 39 im Teil 36 und der innerhalb des Randes 41 gelegene, frei gebliebene Teil der ihr
gegenüberliegenden öffnung 37 im Teil 35 bilden zusammen eine sich durch die Platte 35,36 erstreckende öffnung. Der
Rand 41 um die öffnung 39 ist noch mit einer Lippe 42 versehen, die über die der Platte 27 zugewandte Kante des Randes
41 und damit auch über die dieser Platte 27 zugewandte Seite des Teils 35 hervorsteht. Diese Lippe 42 befindet sich an der
Innenseite des Randes 41 und wird auf der anderen Seite von einer Rinne 43 umschlossen. In der geschlossenen Stellung
der Belüftungsvorrichtung liegen die äußeren Ränder der Lippen 42 an der Platte 27 an.
Der Teil 36 ist noch in der Nähe seiner Längskanten dem Zapfen 38 genau gegenüberliegend mit runden Vorsprüngen 44
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versehen. Diese Vorsprünge 44, die sich auf der gegen die
Platte 31 weisenden Seite befinden, haben einen Durchmesser, der etwas geringer ist als die Breite der in dieser Platte
vorgesehenen Ausnehmungen 34, derart, daß sie in diese Ausnehmungen eindringen können. Die Anordnung der Vorsprünge
44 und der Ausnehmungen 34 ist derart, daß bei geschlossener
Stellung der Belüftungsvorrichtii$igs d.h., wenn die Öffnungen
37 und 39 der Platte 35» >6 sich nicht den Öffnungen 30 und
in den Platten 27 bzw. 31 gegenüber befinden, sich diese
Vorsprünge 44 in Längsrichtung der Platten genau neben den Ausnehmungen 34 befinden· Durch die Vcrsprünge 44 wird die
Platte 35, 36 von der Platte 33 weggedrückt, derart, daß die Lippen 42 gegen die Platte 27 gedrückt werden. Sobald
man dann die Belüftungsvorriciitmig etwas öffnet, gelangen
die Vorsprünge 44 in die Ausnehmungen 34, so daß dann die
Platte 35,36 zwischen den festen Flatten 27 und 31 ©in
größeres Spiel besitzt und die Platte 35j36 sehr leicht
in die vollständig geöffnete Stellung verschoben werden kann.
Die Erfindung beschränkt sich ksinssfalls auf die lediglich
beispielsweise beschriebenen Augführungsformen, es können
vielmehr im Rahmen der Erfindung viele Veränderungen vorgenommen werden, insbesondere hinsichtlich der Fora, der
Zuaammensteilung, der Anordnung und der Anzahl der zur
Realisierung der Erfindung benutzten Teile.
So müssen beispielsweise die Einzelteile nicht notwendigerweise aus den hier beschriebenen Materialien bestehen.
Insbesondere müssen die elastisches Lippen der in den Fig.
1 bis 3 beschriebenen Ausführungsform nicht notwendigerweise
auf der festen Platte angeordnet sein. Diese Lippen können auch auf der verschiebbaren Platte vorgesehen
werden und mit ihren äußeren Rändern an der festen Platte anliegen.
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Die Belüftungsvorrichtung muß auch nicht notwendigerweise
eine feste und eine verschiebbare Platte besitzen. Die Belüftungsvorrichtung kann aus zwei
gegenüber einem Rahmen verschieblichen Platten bestehen, die gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen
verschiebbar sind.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- - 13 - 1448-49PatentansprücheM·* Belüftungsvorrichtung mit mindestens zwei gegeneinander verschietlichen Platten, die in der Verschieberichtung wenigstens eine Reihe von Öffnungen aufweisen, die vollständig von einem Insektengitter bedeckt sind und mit Mitteln, die die gegenseitige Verschiebung beider Platten ermöglichen, wobei die Öffnungen derart angeordnet sind, daß in einer bestimmten Relativstellung beider Platten, der Öffnungsstellung, die Öffnungen deckungsgleich liegen, während sie in einer anderen Relativlage, der geschlossenen Stellung, jeweils einem zwischen zwei Öffnungen liegenden Wandungsteil der anderen Platte gegenüberliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (6,23,37,39) einer Platte (2;15,16;35,36) zumindest teilweise von nachgiebigen, elastischen Lippen (11,12; 42) umgeben sind, die von der der anderen Platte (3,14,27) zugewandten Oberfläche der einen Platte in Richtung auf die andere Platte hervorstehen und in der geschlossenen Stellung mit ihren Rändern mit der anderen Platte in Berührung stehen.2, Belüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Platten länglich ausgebildet sind und sich rechtwinklig zur Verschieberichtung erstrecken und daß die Lippen sich wenigstens neben den Längsseiten der Öffnungen einer Platte befinden.3. Beulitcji^s'jovi'-l--:-'/s\.:-.i-/ n>.X- oiiism der ύοτ^V,· f-4. Belüftungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen, die sich längs der Schmalseiten zumindest einer Anzahl der in einer der Platten vorgesehenen öffnungen befinden, ein Teil einer einzigen Lippe (12) sind, die sich zumindest über einen Teil der Länge dieser Platte (2) erstreckt.5. Belüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte, auf der sich die Lippen befinden, wenigstens aus zwei Teilen (15,16; 35,36) besteht, deren Seitenwände sich berühren und die aneinander befestigt sind, wobei der der anderen Platte am nächsten liegende Teil aus dem gleichen Material besteht wie die Lippen und mit diesen in einem Stück ausgebildet ist.6. Belüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in der Platte, auf der sich die Lippen befinden, durch ein Insektengitter (24, 40) abgeschlossen sind, das mit dieser Platte ein Stück bildet.7. Belüftungsvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Insektengitter (24,40) aus dem gleichen Material besteht, wie der Teil (16,36) der die Lippen (11,12; 42) aufweist.8. Belüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (11 ,1 ?; U2) aro i'ußersten Rand der öffnungen (23,37) ang^-rr. !'"··: : ; , ;;-- ;.:ie uneben, während an .;.·>·? von de- : '■ ■ . : - ··■ : ■·'.■■>-■■ ^r.; Se. ■'·■■·■ d.-x-ser Lippen209842/0633eine Rinne (13, 43) verläuft.9. Belüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet» daß eine der Platten (15,16) mit ihren Längsseiten in eine Nut (19) eingreift, die in einem von der anderen Platte (17) vorspringenden Rand (18) ausgebildet ist und daß auf diesen Längsseiten ein Vorsprung (26) aus elastischem Material vorgesehen ist, der mit der Innenseite der Nut in Berührung steht.10. Belüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie drei Platten umfasst, die Seite an Seite angeordnet sind, wobei die beiden äußeren Platten (1,3J 17,15,16; 27,31) in Bezug aufeinander fest angeordnet sind, während die mittlere Platte (2;14;35,36) zwischen den beiden anderen Platten verschieblich angeordnet ist.11. BeIUftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten (35,36) einen Vorsprung (44) besitzt, der gegen die andere Platte (31) gerichtet ist, daß diese andere Platte eine Ausnehmung (34) besitzt, die in der geschlossenen Stellung neben der Ausnehmung angeordnet ist, derart, daß die beiden Platten unter Druck aneinanderliegen und daß in wenigstens einer zwischen der geschlossenen und der geöffneten Stellung befindlichen Position der Platten der Vorsprung in die Ausnehmung eindringt, derart, daß die beiden Platten leicht gegeneinander verschiebbar sind.$09842/0633
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