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DE2208247A1 - Verfahren und Vorrichtung fur die Über tragung von Warme zwischen pulverformigem Material und Gas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung fur die Über tragung von Warme zwischen pulverformigem Material und Gas

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Publication number
DE2208247A1
DE2208247A1 DE19722208247 DE2208247A DE2208247A1 DE 2208247 A1 DE2208247 A1 DE 2208247A1 DE 19722208247 DE19722208247 DE 19722208247 DE 2208247 A DE2208247 A DE 2208247A DE 2208247 A1 DE2208247 A1 DE 2208247A1
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DE
Germany
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channel
channels
gas
raw meal
heat exchanger
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Application number
DE19722208247
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K J Sylvest
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FLSmidth and Co AS
Original Assignee
FLSmidth and Co AS
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Publication date
Application filed by FLSmidth and Co AS filed Critical FLSmidth and Co AS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C3/00Other direct-contact heat-exchange apparatus
    • F28C3/10Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material
    • F28C3/12Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Furnace Details (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

Dr. IsiS-^ vr.;-i ti ;
Wilstorfar Strtiuo J« 6189-5
F.L.Smidth ic Co. A/S.
77
Vigerlev: Alle/, Kopenhagen-Valby/Dänemark
Verfahren und Vorrichtung für die Übertragung von Wärme zwischen pulverförmigem Material und Gas
Priorität: 25.Februar 1971, Großbritannien, Nr. 05452/71
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zur Übertragung von Wärme zwischen pulverförmigem Material und Gas. Sie ist besonders anwendbar auf die Vorerwärmung von Zementrohmehl, welches zu Zementklinker gebrannt .werden soll, in einem Zementbrenndrehofen durch Austausch von Wärme mit den Abgasen aus dem drehofen. Sie kann aber auch angewendet werden auf das Erhitzen von anderem Material und auf das Abkühlen von pulverförmigem Material, z.B. aus einer Mühle entleertem Zement oder aus einem Drehofen entleerter Tonerde.
Es ist bekannt, dass,wenn ein aufsteigendes Gas nach oben in eine Kammer durch eine relativ kleine Öffnung mit geeigneter hoher Geschwindigkeit hinein und hindurchgeht,in der Kammer nach dem Durchgang durch die Öffnung sich Wirbelströme bilden. Gemäss der Erfindung wird dieser Umstand ausgenutzt.
Gemäss der Erfindung wird in einem Verfahren zur Schaffung von Wärmeaustausch zwischen einem pulverförmigen Material und einem Gasstrom das Material in das Ende eine» in längsrichtigung schrägen KanaliingeS?e/pwelcher eine längliche Öffnung in seinem Boden besitzt, wobei das Gas veranlasst wird, aufwärts durch die Bodenöffnung desKanals mit einer solchen Geschwindigkeit zu strömen, um das Gas zu veranlassen
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Wirbel oberhalb der öffnung zu bilden, wobei diese Wirbel einen grösseren Teil des Materials mit sich nehmen.und sich abwärts längs des schrägen Kanals bewegen. Ein Neigungswinkel des Kanals von 15° ist normalerweise ausreichend, um sicherzustellen, dass die Wirbel sich abwärts des Kanals bewegen. Der Wärmeaustausch in solchen Wirbelströmen ist intensiv,,
Unvermeidlicherweise werden einige Teilchen nicht durch die Wirbel mitgenommen und die Geschwindigkeit des aufsteigenden Gases sollte so hoch sein, dass diese Teilchen mit nach oben durch diese Gase getragen werden, aber nicht abwärts durch die Bodenöffnung des Kanals im Gegenstrom zu den Gasen, da es im allgemeinen erwünscht ist und sogar notwendig sein kann, dass alle Teilchen,ausser einer kleinen durch die Gase for&etragenen Menge, das untere Ende des Kanals erreichen sollten.
Beim Erreichen des unteren iindes des Kanals werden die Wirbel vernichtet und die Teilchen schlagen sich nieder. Die Vernichtung der Wirbelströme kann höchst einfach dadurch erzielt werden, dass sie veranlasst werden, auf eine senkrechte Wand zu stossen. Die weitere Bewegung der niedergeschlagenen Teilchen hängt davon ab, ob das Verfahren eine Erhitzung oder eine Kühlung ist,und von der Konstruktion der Vorrichtung, worin es ausgeführt wird.
Die Länge des Kanals kann dadurch verringert werden, dass zwei oder mehr Kanäle nebeneinander angeordnet werden.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist die Wiederholung des Verfahrens, wobei die Gase nach dem Durchgang durch die Bodenöffnung des Kanals (oder durch die Bodenöffnungen von einer Reihe nebeneinander angeordneter Kanäle) veranlasst werden, durch die Bodenöffnung eines anderen Kanals (oder einer Reihe von Kanälen) auf einem höheren Niveau als der erste Kanal hindurchzugehen, und wobei das von Wirbelströmen getragene Material in dem oberen Kanal aus diesen am unteren Kanalende niedergeschlagen und dann zu dem oberen Ende des niederen Kanals eingespeist wird. Dieses Einspeisen kann bewirkt werden, indem die Wirbelströme veranlasst
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werden, aus dem unteren Ende des Kanals durch eine Kammer zu gehen, welche unmittelbar mit dem oberen itfide des nächste Kanals verbunden ist, und wobei die Wirbelströme in der Kammer im wesentlichen durch Aufschlagen auf eine ihrer Wände vernichtet werden. Das einspeisen am oberen Ende des unteren Kanals kann jedoch auch dadurch bewirkt werden, dass die Teilchen veranlasst werden, sich abwärts durch die Bodenöffnung an dem Ende des Kanals zu bewegen. Solche Abwärtsbewegung wird stattfinden, wenn der Kanal in einer senkrechten Wand endet, durch welche die Wirbelströme ver-
et
nicht werden, weil dann eine wolke aus Teilchen an dem Ende des Kanals gebildet wird und so dicht ist, dass sie imstande ist, sich abwärts gegen die aufwärts strömenden Gase zu bewegen. Gewünschtenfalls kann die Breite der Bodenöffnung über eine kurze otrecke am unteren Ende des Kanals vergrössert werden, sodass eine örtliche "verringerung in der Aufwärtsgeschwindigkeit dieser Gase vorhanden ist.
Insbesondere in einem Vorwärmer für Zementrohmehl kann eine Reihe von Kanälen übereinander in einem senkrechten Schacht angeordnet sein, sodass das Rohmehl mehrere Male auf die Gase während des ganzen Wärmeaustauschverfahrens trifft, wobei die Gastemperatur jedoch höher bei jedem Auftreffen ist, wenn sich das hatefial abwärts in den Stufen bewegt. Im ganzen genommen umfasst das Verfahren somit stufenweisen Wärmeaustausch im Gegenstrom, während der Wärme austausch in jedem einzelnen Kanal als ein Kreuzstromwärmeaustausch angesehen werden kann. Der Gesamtwärmeaustausch ist ausgezeichnet.
Die Kanäle können vorteilhafterweise übereinander in Zickzackform angeordnet sein, sodass die «irbelströme beim Erreichen des Endes des Kanals in den nächsten eintreten und in entgegengesetzter Richtigung in diesem abwärts strömen.
In einer Zementbrennanlage hängt das Volumen und die Geschwindigkeit der den Brennofen verlassenden Gase im wesentlichen von dem Durchsatz ab und ein Vorwärmer muss in Kenntnis dieser Faktoren entworfen sein. Insbesondere erfordert dies das Herstellen der Bodenöffnung des Kanals in geeigne-
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ter Breite. Als allgemeine Angabe kann die Geschwindigkeit der Gase beim Durchgang durch die Bodenöffnung von 3 bis 12 m pro Sekunde sein,in Abhängigkeit in erster Linie von der Art der Teilchen.
Insbesondere wenn die Erfindung für die Kühlung von pulverförmigem Material angewendet wird,kann es vorteilhafter sein, zwei oder mehr Kanäle in Linie anzuordnen, wobei das untere Ende des ersten über dem oberen Ende des zweiten usw. ist. Teilweise hängt die beste Anordnung von der geeignetsten Ausnutzung des verfügbaren Raumes ab.
Die Erfindung schliesst auch einen Wärmeaustauscher zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens ein, welcher umfasst: ein Gehäuse mit einem Einlass für eine Gasströmung und einem Auslass für das Gas, wobei das Gehäuse ferner in seinem Innern einen in Längsrichtung geneigten Kanal mit einer länglichen Bodenöffnung besitzt und so eingerichtet ist, dass die Gasströmung aus dem Einlass zu dem Auslass aufwärts durch die Öffnung strömen muss, und !wobei das Gehäuse mit Mitteln versehen ist, um pulverförmiges !Material dem schrägen Kanal zuzuführen, und mit Mitteln, pulverförmiges Material aus dem Kanal zu entfernen.
g Beispiel eines erfindungsgemässen Wärmeaustauschers, h:\welcher insbesondere brauchbar ist, wenn er als Vorerhitzer C) r, für das Vorerwärmen von Zementrohmehl vor dem Brennen des Y f\Rohmehls in einem Ofen verwendet wird, umfasst einen C & senkrechten oder nahezu senkrechten Schacht nut einem Gas-
O c einlass an seinem unteren Ende und einem Gasauslass an seinem oberen Ende und im InnerfrSiTerspannt durch einen" in Längsrichtung schrägen Kanal mit einer engen länglichen Bodenöffnung oder durch zwei oder mehr solcher Kanäle nebeneinander, sodass in dem Schacht aufwärts strömendes Gas durch die Öffnung bzw. Offnungen hindurchgehen muss. Zusätzlich hat der Schacht einen Einlass für Material am oberen Ende des Kanals bzw. der Kanäle und einen Auslass an dem unteren Ende, wobei jeder so ausgebildet ist, um zu verhindern^ dass das Gas den Kanal bzw. die Kanäle umgehen kann.
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Ein anderes Beispiel eines Wärmeaustauschers, welcher als Kühler zum Kühlen von Zement in einer Zementvermahlungsanlage benutzt werden kann, umfasst ein in waagerechter dichtung verlängertes Gehäuse, im Innern durch einen in Längsrichtung schrägen Kanal mit einer engen länglichen Bodenöffnung oder durch zwei oder mehrere solcher Kanäle nebeneinander verspannt, sodass kühlende atmosphärische durch das Gehäuse strömende Luft durch die Öffnung bzw. Öffnungen hindurchgehen muss, wobei die Kühlluft in das Gehäuse durch einen oder mehrere Jüinlässö in dem Boden des Gehäuses eintritt und es durch einen Auslass an der Spitze verlässt.
Einige erfindungsgemässe Vorrichtungen werden noch unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, welche darstellen:
Fig. 1 Teil einer Anlage für das Vorerwärmen und Brennen von Zementrohmehl, wobei der Vorerhitzer in senkrechtem Schnitt gezeigt ist,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Vorerhitzer nach Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt in vergrössertem Maßstab nach Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt gleich *ig. 3 durch eine abgewandelte Form des Vorerhitzers,
Fig. 5 gleich- Fig. 1, jedoch mit mehreren Abwandlungen, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI von Fig. 5,
Fig. 7 einen seitlichen Aufriss,teilweise im Schnitt,eines Kühlers,
Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII von Fig. 5 in vergrössertem Maßstab,
Fig. 9 einen seitlichen Aufriss von nur einem Teil des Kühlers in gleichem Maßstab wie Fig. 6, und
Fig.10 einen Teil einer Anlage einschliesslich zweier Kühler von der in Fig. 5 gezeigten hintereinander arbeitenden Art.
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Figur 1 zeigt eine Vorrichtung für das Vorerhitzen von Zementrohmehl und sein Einspeisen zu dem oberen Ende eines etwas schrägen Drehofens 1. Die heissen Gase aus dem Ofen gehen durch eine Leitung 2 zu einem Vorerhitzer 3. In dem Vorerhitzer geben die Gase Wärme an das ^ohmehl ab, welches später zu Zementklinker in dem Ofen gebrannt wird, und werden selbst dabei abgekühlt.Die Gase verlassen den Vorerhitzer 3 an seinem oberen Ende durch eine Leitung 4» welche zu einem Zyklon 5 führt, worin von innen mitgenommenes Rohmehl niedergeschlagen wird. Eine Leitung 6 nimmt die Gase aus dem Zyklon 5 zur Saugseite des Gebläses 7, dessen Auslasseite durch eine Leitung 8 mit dem Einlassende eines elektrostatischen Staubabscheiders 9 verbunden ist. Eine Leitung 10 führt aus dem Auslassende des Staubabscheiders zu einem nichtgezeigten Schornstein, durchweichen die Gase A in die Atmosphäre entweichen.
J* fDer Vorerhitzer besteht im wesentlichen aus einem schmalen ω^ Gehäuse von rechteckigem Querschnitt mit zwei parallelen
ag v4 Hauptwänden 23 und 24 und zwei verhältnismässig schmalen
P N CJv*
|J5 · Seitenwänden. Die Hauptwände 23 und 24 sinOierspannt durch ° vier Kanäle 16, 17, 18 und 19, jeder schräg nach unten φ ψ angeordnet und in Zickzackform,wie gezeigt, angebracht. C I Jeder Kanal ist gebildet von zwei nach innen und nach unten g E schrägen Seitenwänden 26 und 27, welche in senkrechte Ränder 28 und 29 übergehen. Diese begrenzen eine kontinuierliche Öffnung 30*. längs des Bodens eines jeden Kanals.
oüen
Jeder Kanal ist sxxawicKKxxSpjcixK offen, sodass aufwärts durch die Öffnung 30 strömende Gase in einem Zuge weiter
durch
durch das Gehäuse gehen, um/die Öffnung 30 in den nächsten oder aus dem Kanal 16 zur Leitung 4 zu passieren.
An jedem Ende eines jeden Kanals ist eine kleine Kammer 14 vorhanden, welche aus einer Seitenwand des Gehäuses herausragt· Jede Kammer 14 hat eine Auslassöffnung 25, gesteuert durch eine Verschlusseinrichtung 15, welche ermöglicht, dass das Rohmaterial,aber nicht die Gase,hindurchgehen können. Diese Verschlusseinrichtung 19 is* eine gewichtsbelastete schwenkbare Klappe, welche unter dem Gewicht des
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Rohmehls nachgibt, welche aber dann den Durchtritt des Gasstroms verhindert, da die ülappe sonst die Öffnung 25 verschliesst·
Das vorzuerhitzende Zementrohmehl wird durch einen Trichter
.»st
11 eingespeist, welcher in die obere Kammer 14 mündet. Eine Leitung 13 gibt das in dem Zyklon 5 niedergeschlagene Mehl in die gleiche Kammer, aus welcher die vereinigten Mengen durch den Kanal 16 hindurchgehen. Beim Eintritt in den Kanal werden die Rohmehlteilehen unmittelbar durch die Gase mitgenommen, welche durch die Bodenöffnung 30 strömen, und werden in Wirbelströmen suspendiert, welchejsich oberhalb der Öffnung bilden, wie in Fig. 4 gezeigt. Infolge der Neigung des Kanals bewegen sich die Wirbel abwärts vom oberen zum unteren Ende des Kanals,und während dieser Bewegung findet ein intensiver Wärmeaustauch zwischen den heissen Gasen und dem kälteren Rohmehl statt. Wenifein Wirbel die nächste Kammer 14 erreicht, wird er vernichtet und das Rohmehl in der Kammer niedergeschlagen. Es tritt dann nacheinander in die Kanäle 17, 18 und 19 ein, wo der Vorgang wiederholt wird, bis es die Bodenkammer 14 erreicht, aus welcher es durch eine Leitung 20 in den Ofen 1 fliesst.
Staub, welcher in dem elektrostatischen Staubabscheider niedergeschlagen wurde, tritt in einen Schneckenförderer 21 ein und wird durch entgegengesetzt gerichtete Gänge zu einer Leitung 22 gebracht, durch welche er zu dem Drehofen zurückgeführt oder sonst wohin abgegeben wird, beispielsweise zur Verwendung als Dünger.
Eine gesteigerte Leistung kann erhalten werden durch -Erweiterung des Gehäuses und Verdoppelung jedes Kanals, wie in Fig. 4 gezeigt, worin es zweckmässig ist, die Wirbelströme bei 36 und 37 zu zeigen.
Der in den Fig« 5 und 6 gezeigte Vorerhitzer ist dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten so ähnlich, dass die meisten Bezugszei chen das gleiche bedeuten. Die erste und wichtigste Abänderun besteht darin, dass die Kammern 14, welche die Kanäle 16 und
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17, 17 und 18^(UTm f9"verbinden, ausgelassen sind. Jeder der Kanäle 16, 17 und 16 endet jetzt in einer senkrechten
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Wand des Vorerhitzers 3. Das Ergebnis besteht darin, dass die durch die drei Kanäle abwärts gehenden Wirbelströme beim Aufschlagen auf die senkrechte Wand vernichtet werden, die dichten,oben erwähnten Wolken bilden und abwärts durch die Bodenöffnung in jedem der drei Kanäle hindurch in den unteren Kanal gehen. Die senkrechten Seitenwände des Vorerhitzers 3 sind ununterbrochen von der Spitze bis zum Boden mit Ausnahme der Öffnung 25 aus der Kammer 14, durch welche das Rohmaterial in den Kanal 16 eintritt, und der Öffnung, durch welche das vorerwärmte Material den Kanal 19 verlässt.
Fig. 5 zeigt eine zweite Abänderung, nämlich dass das frische Rohmaterial durch den Trichter 11 und Leitung 12 in die Steigleitung 4 eingespeist wird, wo es durch die aufsteigenden Gase mitgenommen und in den Zyklon 5 getragen wird. Auf diese Weise empfängt das Rohmaterial Wärme aus den Gasen, welche durch die Leitung 4 hindurchgehen. Naturgemäss muss der Zyklon 5 dann ein solcher sein, dass soviel wie möglich von dem Rohmaterial ebenso wie von den durch die Gase mitgenommenen Teilchen in ihm abgeschieden wird und nur Staub übrig bleibt, welcher zu dem Staubabscheider 9 strömt. Um zu verhindern, dass die heissen Gase nach oben durch Leitung
eine rotierende Schleuse 12 gehen, ist wxsctaxtarttiXtvt/39 oder eine gleichwertige
Einrichtung in der Leitung vorgesehen.
Eine dritte in Fig. 5 gezeigte Abwandlung ist eine Abänderung in der Gestalt des Anschlusses zwischen dem oberen Ende des Ofens 1 und dem unteren Ende des Vorerhitzers gegenüber der bei 38 gezeigten, wobei diese Gestalt vorteilhafter für die Führung der Ofengase in den Vorerhitzer ist.
Selbstverständlich kann eine beliebige der drei Abwandlungen gemäss den Fig. 5 und 6 ohne die anderen benutzt werden.
Gemäss den Fig. 7 bis 9 ist ein einziger Kanal zwischen senkrechten Seitenwänden 40 und 41 ausgebildet, welche in schräge Wände 42 und 43 übergehen, welche ihrerseits in senkrechte Ränder 44 und 45 übergehen. t Jlejr. Kanals ist 3aandurch einen DeckeJVverschlossen. Unter dem Kanal ist ein Raum vorhanden, begrenzt durch nach unten und nach aussen schräge Wände 47 und 48 und eine Bodenplatte 49, und unterteilt in
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getrennte Abteile durch Trennwände 50. Jedes dieser Abteile..*, wird mit Luft durch eine Leitung 54 versorgt, wobei alle diese Leitungen 54 von einem Luftanschluss 55 abzwijggen,welcher mit der Abgabeseite eines Gebläses 56 verbunden ist. Dieses Gebläse saugt atmosphärische Luft an seiner Saugseite 57 ein.Luft wird so nach oben durch den Boden des Kanals geliefert, dessen Enden durch Platten 51 und 52 geschlossen sind. Die gesamte Luft geht durch einen Auslass 62 wieder fort.
Das zu kühlende Material wird durch eine Leitung 58 eingeführt, welche durch ein SrehschJäserventil 59 oder eine ähnliche Einrichtung gesteuert wird, und das gekühlte Material tritt durch einen Auslass 60 aus, welcher durch eineirotieren-
tuert wird.
Insbesondere bei der Kühlung von Tonerde ist es vorteilhaft, zwei solcher Kühler 63 und 64 in Reihe anzuordnen, wie in Fig» 10 gezeigte Der Auslass aus dem Kühler 63 ist durch eine Leitung 65 an den Einlass des Kühlers 64 angeschlossen. Ein Gebläse 66 gibt Luft zu dem Kühler 64, und die diesen Kühler verlassende Luft strömt durch eine Leitung 67 zu einem Zyklon 68, worin jegliches feste Material, welches in der Luft suspendiert worden sein kann, niedergeschlagen und gesammelt wird. Die den Zyklon 68 verlassende Luft strömt durch eine Leitung 69 zu der Saugseite des Gebläses 70 und wird in den Kühler 63 abgegeben, welchen die Luft durch eine Leitung 71 verlässt. Das zu kühlende Material wird naturgemäss in den Kühler 63 durch eine Leitung 58 eingespeist und verlässt die Vorrichtung aus dem Kühler 64 durch eine Leitung 60.
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Claims (1)

  1. -10-Patentansprüche
    ()J Verfahren zur Schaffung von Wärmeaustausch zwischen einem pulverförmigen Material und einem Gasstrom, dadurch gekennzeichnet , dass das Material an einem Ende eines in der Längsrichtung schrägen Kanals eingespeist wird, welcher eine längliche Öffnung in seinem Boden besitzt, während das Gas veranlasst wird, aufwärts durch die Bodenöffnung des Kanals mit einer solchen Geschwindigkeit zu strömen, dass es veranlasst wird, Wirbelströme oberhalb der Öffnung zu bilden, wobei diese Wirbelströme einen grösseren Anteil des Materials mitnehmen und sich abwärts längs des schrägen Kanals bewegen.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzei c h n e t , dass die Gasströmung veranlasst wird, aufwärts durch die Bodenöffnung von zwei oder mehr parallelen schräg nebeneinander angeordneten Kanälen zu fliessen.
    3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichne t, dass die Gasströmung nach dem Fliessen durch die Bodenöffnung eines Kanals (oder durch die Bodenöffnungen einer Reihe nebeneinander angeordneter Kanäle) veranlasst wird, durch die Bodenöffnung (oder Öffnungen) eines anderen Kanals (oder einer Reihe von Kanälen), welche auf einem höheren Niveau als der erste Kanal (oder Reihe von Kanälen) gelegen sind, zu fliessen, wobei Material, welches nach unten durch die sich bewegenden Wirbelströme in dem oberen schrägen Kanal (oder Reihe von Kanälen) weitergetragen wird, an dem unteren Ende des oberen Kanals (oder ; Reihe von Kanälen) freigegeben und dann in das obere Ende ; des unteren schrägen Kanals (oder Reihe von Kanälen) eingespeist wird·
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere schräge Kanal(oder Reihe von Kanälen) in Längsrichtung geneigt ist in entgegengesetzter Richtung zu dem unteren schrägen Kanal (oder Reihe von Kanälen).
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    5β Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass das pulverförmige Material Zementrohmehl ist, welches zu Zementklinker in einem Zementbrennofen gebrannt werden soll, und dass der Grasstrom aus den Rauchgasen aus dem Ofen besteht, wodurch Wärmeaustausch in den Wirbelströmen zwischen den Gasen und dem Rohmehl stattfindet, wodurch das Rohmehl vor dem Brennen vorerhitzt und die Gase abgekühlt werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass das pulverförmige Material ein pulverförmiges Endprodukt aus einem Drehofen ist und das Gas aus atmosphärischer Luft besteht, wobei das pulverförmige Material abgekühlt und die Luft erhitzt wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass das pulverförmige Material fertiger Zement ist, weichet aus einer Zementmühle entleert ist, und das Gas atmosphärische Luft ist, wobei der pulverförmige Zement abgekühlt und die Luft erhitzt wird.
    8. Verfahren gemäss Anspruch 1, im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
    9· Wärmeaustauscher zur Ausführung des Verfahrens gemäss den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeich net, dass er umfasst ein Gehäuse mit einem Einlass für eine Gasströmung und einen Auslass für das Gas, wobei das Gehäuse ferner in seinem Innern einen in Längsrichtung schrägen Kanal mit einer länglichen Bodenöffnung besitzt, und so angeordnet ist, dass die Gasströmung von dem Einlass zu dem Auslass aufwärts durch die Öffnung gehen muss, und wobei das Gehäuse mit Mitteln für die Zuführung von pulverförmigem Material zu dem schrägen Kanal und mit Mitteln zum Entfernen von pulverförmigem Material aus dem Kanal versehen ist.
    10. Wärmeaustauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der schräge Kanal Seitenwände besitzt, welche nach unten zur Bodenöffnung hin zusammenlaufen.
    209837/0807 «wnal «wbtcd
    11. Wärmeaustauscher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Ränder der Bodenöffnung in dem schrägen Kanal sich nach unten erstrecken, wobei jeder eine getrennte senkrechte Klappe bildet«
    12. Wärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 9 bis 11 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , dass das Gehäuse zwei oder mehr nebeneinander angeordnete und zueinander parallele Kanäle besitzt,,
    13. Wärmeaustauscher nach einem x±xem der Ansprüche 9-12 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schacht zwei oder mehr Kanäle (oder Reihen von Kanälen nebeneinander) besitzt, welche übereinander angeordnet sind, wobei abwechselnd Kanäle (oder Reihen von Kanälen) in entgegengesetzten Richtungen so geneigt sind, dass pulverförmiges Material in zweckmässiger Weise von dem unteren Ende eines schrägen Kanals oder Reihe von Kanälen zu dem oberen Ende des Kanals (oder Reihe von Kanälen) darunter gelangen kann.
    14. Wärmeaustauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet , dass Mittel vorhanden sind, um zu verhindern, dass die·Gasströmung um die Kanalöffnung herumgeht, welche Mittel aus schwenkbaren Klappen bestehen.
    15. Wärmeaustauscher nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-14, dadurch gekennzeichne t, dass das Gehäuse ein im wesentlichen senkrechter Schacht ist, der Gaseinlass an dem unteren Ende des Schachts und der Gasauslass an dem oberen Ende des Schachts sich befinden.
    16o Anlage zum Brennen von Zementrohmehl zu Klinker, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: einen Wärmeaustauscher gemäss einem der Ansprüche 9-15, welcher als Rohmehlvorerhitzer benutzt wird, einen schrägen.Drehofen, worin das Brennen stattfindet, eine Rauchgasleitung, durch welche die Rauchgase aus dem Drehofen zu dem unteren Ende des Rohmehlvorerhitzers eingespeist werden können, eine
    209837/0807 or.g>nal inspected
    Auslassleitung für den Durchgang der Gase aus dem Rohmehlvorerhitzer in die Atmosphäre, Mittel zur Aufrechterhaltung der Gasströmung durch den Ofen und den Rohmehlvorerhitzer, Mittel zur Lieferung kalten Rohmehls zu dem Rohmehlvorerhitzer und Mittel zum Einspeisen des vorerhitzten Rohmehls aus dem Rohmehlvorerhitzer zu dem oberen Ende des schrägen Drehofens.
    17. Wärmeaustauscher nach Anspruch 16, dadurch g e k e η η -
    ζ eichnet, dass die Auslassgase aus dem Rohmehlvorerfcttx hitzer durch einen Staubabscheider vor dem Eintreten in die Atmosphäre geleitet werden.
    18. Wärmeaustauscher nach einem der Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeickne t , dass das Gehäuse in waagerechter Richtung länglich ist und einen oder mehrere Einlasse für das Einleiten von Gas in den Boden des Gehäuses besitzt.
    19. Anlage zum Brennen von Zementrohmehl^zu Klinker, dadurch gekennzeichne t, dass sie umfasst: einen Wärmeaustauscher gemäss einem der Ansprüche 9-15 oder Anspruch 18, welcher als Klinkerkühler benutzt wird, einen Einlass für das Einspeisen atmosphärischer Luft als wärmeaustauschendes Gas in den Kühler, und einen Auslass zum Entfernen erhitzter Luft aus dem Kühler
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    Leerseite
DE2208247A 1971-02-25 1972-02-22 Verfahren und Vorrichtung für die Wärmeübertragung zwischen pulverförmigem Material und Gas Expired DE2208247C2 (de)

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