DE2207209A1 - Lichtempfindliche Massen für die Herstellung von Reliefbildern und ihre polymerisierten Reliefstrukturen - Google Patents
Lichtempfindliche Massen für die Herstellung von Reliefbildern und ihre polymerisierten ReliefstrukturenInfo
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Description
Lichtempfindliche l^asr.er. für* die. Herste] ] urig j/ori j{e ief
blldern und ihre£f^ype}'is?.fy;^ben ^cliefstruktüren.
Die Erfindung betrifft neue lichtempfindliche Kassen auf
Basis von ungesättigten Polyestern, die durch Einwirkung
von aktinischem Licht photopolymerisierbar und für die
Herstellung von ReJiefoildern, insbesondere Reliefdruck-•5
formen, geeignet sind.
Lichtempfindliche Massen auf Basis von ungesättigten
Polyestern wurden beispielsxveine in der USA-Patentschrift
2 760 863 und in1 den japanischen Patentschriften 542 0^5
und 599 101 beschrieben. Materialien zur Bilderzeugung, z.B. Reliefplatten, können hergestellt werden, indem eine
Schicht der lichtempfindjlohen Massen in gewünschter Dicke
auf einen geeigneten Träger aufgebracht, die Schicht mit aktinJscher Strahlung beispielsweise durch einen photographischen
Negativfilm belichtet wird, wodurch die Bildbereiehe photopolymerisiert werden. Die unbelichteten Steilen
werden herausgelöst. Die in dieser Weise hergestellten Reliefplatton können als Hochdruckformen, Tiefdruckformen,
trockene Offsetdruckformen, bildliche Darstellungen und
Namensschilder vorwendet werden.
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Bei eier Herstellung von Druckfo.rnen für Zoitungsrotntionsdruckinaschinen
unter Verwendung von lichtempfindlichen Massen luuß als erstes die Zeit der Herstellung der Druckformen
genügend kurz sein. Zu diesem Zwctck muß insbesondere
die Belichtungszeit kurz und die Geschwindigkeit, mit der
die unbelichteten Teile herausgelöst werden, hoch sein. An zweiter 8t el Ie mü£3sen scharfe Bi Id reproduktion en
erzielt werden. Zu diesem Zweck muß die Grenze zwischen belichteten Stellen und unbelichteten Stellen klar und
deutlich sein, und die unbelichteten Stellen müssen sich leicht herauswaschen lassen. Drittens müssen die Druckformen
solche mechanischen und chemischen Eigenschaften
hoben, daß sie eine hohe .Druckfähigkeit haben, d.h. für hohe Auflagen geeignet sind. Zu diesen Eigenschaften
gehören hohe Zugfestigkeit, Härte, Beständigkeit gegen
Lösungsmittel, die in der Druckfarbe und in den Wanchlösuiigen
enthalten sind, und Beständigkeit gegen Luftfeuchtigkeit.
Viertens müssen die Druckformen gefahrlos und
sicher hergestellt werden können. Insbesondere muß die Verwendung organischer Lösungsmittel zur Entfernung unbelichteter
Stellen aufgrund der Entflammbarkeit, Toxizität
und des unangenehmen Geruchs vermieden werden. Bevoraugt werden hierzu Wasser und wässrige Lösungen, z.B. verdünnte
Natriumhydroxydlösungen. Auch die lichtempfindlichen
Massen dürfen keinen unangenehmen Geruch haben. v
Von diesen Voraussetzungen ist die zweite besonders wichtig
für reliefbildende lichtempfindliche Massen. Zu diesem
Zweck dürfen erstens die lichtempfindlichen Massen .im
wesentlichen nur durch aktinisches Licht polymerisiert werden. Lichtempfindliche Massen, die thermisch angeregt
und polymerisiert werden, sind ungeeignet, weil sowohl die Bildstellen als auch die bildfreien Stellen polymerisiert
werden. Zweitens muß der Unterschied in der Löslichkeit in Lösungsmitteln an der Grenze zwischen belichteten
Teilen und unbelichteten Teilen deutlich sei:!. Dies sind
die wesentlichen Unterschiede zwischen einem hitzehärt-
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baren Ilar;·; \ν.Λ cjuew photoρο3;/ϊ;ΰΓίί-η erbarcn liars. Eiru.
relief b i.ldendo ilcM-eupi'i.ndlichö L'asse \vi x-d nicht lediglich
durch Su.'.-?-υ7. «irio« PiiOtopolynerisationsiniti&tors
zn einc:i hitz.chi.'rtbaren Harz· erhalten.
Bekannt sine! lichtempfindliche ilf.-i^er», die einen vTigeßälligteu
Pol,vf;sr.c:r·, ein additDcnnpol^meriöierbares
äthyleninoh ungesättigtes rionoiaeres und einen durch
aktinisohes Licit- a^biviorbareji Photopolymerisation;?:-"
änitiator entliOJloa. Diene lichtempfindlich an. Liaör.v-n auf
Basis VW» un^esäGtiRtcn Volyestern können rait verhältnismäßig
niedrigen Konten hergestellt und vorteilhaft zur
Herstellung von Druckformen für den Zeitimgsdruck und von anderen iiexiefurackfor;,:ca im technischen Maßstab verwendet
werden. Die bc-rcnn'-en lichtempf ir.uilichen i.igssen auf Basin
von unpc:vi(' tißt«.-:u Pcl.yentern erfüllen jedoch nicht unbedingt
alle vorgehend genannten Voraussetzungen.
Als addi tionspolviiit'i'i siorb^re, äthy].enisch ungesättigte
iViOnonicro wurden in lichtempfindlichen Massen bisher Styrol
und ])ia.lltTp>ithal^t verv/eu-let, aber diese Monomeron photopolymei'icieren
3 anfxsam v;i:l sind in ¥.Tasser oder wässrigen
Jlatriunhydroxy.ilöauQgen, wie sie aur Entfernung von nichtpolyinerisierten
lir.nom-arer·. verwendet v^erden, schwer dispergierbar
und löslich. Ώχηκα Monoaeren eignen sich somit
nacht zur Herßte.!J.iuig schärfer lieliefs in kurzer Zeit.
Ferner haben die;-e Monome reu einen starken unangenehmen
Geruch, selbst wenn sie nur in geringen Mengen bis beispielsivcioe
5 Oev.r.->£ vorhanden sind, und verunreinigen
somit die allgei'OJ.ne und insbei'Oii.derc die unmittelbare
Umgebung.
Es ist feiner bekannt, Acrylsäure als Monomeresin lichtempfindlich'η
i.;r;jsen auf Basis von ungesättigten Polyestern
für die Ilcrfitc] lung von Druckforroen und Reliefbildern
zu voriveiidcn. Acrylisäure wird, mit einem ungesättigten
oHLf-T· gut. !■!■'■Lopolj-riei.r-jsicrt und verüo.iht; den erhyln
].'hf)i,o!.o.l .ν.'■'-i'i->i c^'ü-n I,*at;oi.1>:i οΊΛί.η βυ:■.(?;·;-.',eichnote
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BAD ORlGINAt
mechanische K:i rentehr;.ften, Jedoch hat sie eine hohe
Hygroskopizität und V.'asserabf.orption sowohl air- Lfonomerec
alFi auch al:: Polymerisat. Eine lichtempfindliche !.lasse,
die eJne große Acrylsäureiunengo enthält, absorbiert somit
Feuchtigkeit während der Lagerung, und hierdurch ergibt
sich eine Ve-Tschlechtürung der Pbotopolymerisationngeschwindigke.it
und der Zugfestigkeit nach der Photopolymerisation. Während des Heraus vaschens unbelichteter
Teile iuit einer wässrigen Lösung, z.B. einer wässrigen
Ketri\i;rihydi'oxydi:>£;ung, zur Herstellung von Druckformen
absorbieren ferner die feinen Linien und Punkte zuweilen
V/asser. Sie werden spröde und brechen ab.
Außerdem absorbieren die photopolymerisierten Liaterialien
allmählich Feuchtigkeit, wenn sie an der Luft gehalten v/erden, wodurch ihre Zugfestigkeit und Härte geringer
werden« Piese ungünstigen Erscheinungen machen sich besonders
dann bemerkbar, wenn die Acrylsäure in einer Menge von 30 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile des ungesättigten
Polyesters oder in noch größerer Menge vorhanden ist.
Gegenstand der Erfindung sind neue lichtempfindliche
Hassen, die die Schwierigkeiten der bekannten lichtempfindlichen
I/io.sscn auf Basis von ungesättigten Polyestern
im wesentlichen ausschalten und photopolymerisicrte
Materialien mit guter Flexibilität und Wasserbeständigkeit sowie Härte ergeben und sich besonders gut zur
Herstellung von Reliefbildern, insbesondere Druckformen,
eignen.
Die lichtempfindlichen Massen gemäß der Erfindung enthalten
A) etwa 100 Gew.-Teile eines ungesättigten Polyesters, der auü einer aus wenigstens einem Polyol bestehenden
Alkoholkomponente, und einer aus wenigstens einer ungor.fi It igt en Dicarbonsäure bestellenden Säurckompo-
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nente, ihrem Anhydrid od<:r "ihrem .Methyler.tor oder
A thy lest er hergestellt würde α ißt und ein mittlerer»
Molekulargewicht von otv/n. MOC) bis ^0.000 um ein
äthyltmisch.es DoppelbiricLun;\--'--':ui^alent von ebwa
1GO bis 5200 hau, ..nd
B) etv.a 1 bis ^>0 Gcw.-I'cile e.inor äthyleniseh ungesättigten
Verbindung (I) der Formel
Rp O Hx Rs O
CII2 = C - C - ifll - C - CH -C-E6
in dor Rp ein '.VasDerstoffatoci oder ^cthyjrest ist m
R-, R. , R,- und R- ein ,Vaoserctoffatom oder- ein Allryl-
renb oder Cyclonlkylri-st mit nicht lr^-Lr als 10 liohlon
stoffatomen sind, und etwa 10 - 100 Gew.-Teile einer
Verbindung (II) der jj'oraiel
2 = C - COO)mX
in der R. ein V/osserstoffatoiri oder ein I.IeLhvlreat,
m eine ganze Zahl von 2 bis M- und X ein Rest eines
Polyols mit einem Molekulargewicht von nicht mehr als
1000 und m endständigen Hydroxylgruppen ist, von dem
die endständigen Hydroxylgruppen ausgeschlossen sind, und
C) etwa 0,0001 bis 10 Gew.-Teile eines Pnotopolymerisafcionsinikiafcorn
.
Wenn dßs Ji-^--Oxokohlenvasserstoff-substituierte Acrylamid
(I) allein verwendet wird, sind besondere Maßnahmen,
z.B. interiGJwa Rühren, erforderl:! cn, weil es mit dem
un('-i.:>.:i.f,fcigton Polyer.iter nur begrenzt verträglich ist.
Ohno die·::« lüx ILn ahm en ifit es üchv/ior i.g, oino ausreichende
Phοl'.-:>o J ,/υυri:;-μti onncj-.^ciiv/ind i["koib und ü j.o gewüni-chten
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BAD ORIOINAL
mechanischen Γά gensehaften nach der PhotopolyrriüriHtiL-iwri
2,u erzielen.
Xienn dio Verbindung (II) allein als L'onoiüores verwendet
wird, ist die Photopolyn^rj sationsgesch.viriaigkeit niedriger
als bei oinor liohtfcM'ipfindlicheri !.'lasse, dnc Acrylsäure
enthält, und die durch Ph atopolyuorination erhaltenen
Reliefbilder haben eine so pjeringe Dehnung, daß sie unter der Klnwirkuus einer waagerecht angreifenden
Kraft abgeschert v/erden. Es wurde gefunden, daß bei
Verwendung den N- iS-Corokoklunwasserstof f-f. ub.stitui orten
Acrylai.iids (I) in Verbindung mit der Verbindung (IJ) die
lichtempfindlichen Ka:: sen eine erhöhte Ihotopol.\r.ierisationc^eschwinli^^eit
und die Reliefs eine erhöhte Zugfestigkeit ohne VerschJ echterui'i-: der Oberflächenhärte
aufweisen.
Die Verwendung vcn'Aci^lamiden als Monoinere in lichtempfindlichen
i.'dSi3(;n auf Basis von ungosättiQten PoIyestei-n
ist bekannt. Lie Wirkung des erf in dungs gemäß verwendeten ri-^-Oxokchlt-nwassers'cof f-subi;ti ruierten Acry.lamide
(I) ist jedoch völlig verschieden von derjenigen der bekannten Acryl.v-idc. Die bekannton Acrylamide sind
nützlich zur Ltaigerimg der übe 1Ilächenliärte, erhöhen
jedoch gleichzeitig den Young-IinJul. V/enn diese bekannten
Acrylamide zuonmmen rail der Verbindung (I) ohne \Acr;yl~
säure verwendet werden, v/ei'den die photopolymerisierbaren
Produkte irniaer spröder. Die bekannten Acrylamide
sind sowohl als Monomere als auch als Polymerisate wasserlöslich, so daß sich da.s gleiche Problem v/io bei
Acrylsäure ergibt. Im Gegensatz zu den bekannten Acrylamiden
geben die N-^-OxokohlenwaGsorstoff-substituierten
Acrylamide (I) eine geeignete Flexibilität nach der
Pho topol.yme'ri sation unter Aufrechuorhaltunr; tiov gleichen
Reaköionnfähigkeit wie bei den be^-nnlicn Acrylai;ii den,
und es ist J'estzunta.l len, daß eic ii--.'!-ü;;okohlcnv;r.i;ii<1"-stolT-subüti
Lui ertc-n r.ionoi.ioi· :.n Acr.vlai;1 i du (I) in V/ar»^or
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η _
leicht lö:.-.?.:ich und dispe-rfiorbar, aber nach der Polymerisat
i cm in '.Vesr^r unlöslich rinl. Demzufolge 1st die
Grenze zv. i sehen dc-n belichteten Teilen und den unbelichteten
ϊ\ΰ3en deutlich erkennbar, und scharfe Reliefs sind
erzielbi-r.
Die ei'f in Juji^i ^cnäL· -verwendeten un gesättigt en Polyester
dienen al ο T! a. up !.kette bei der Po lyrr.eri sation der lichtempfindlichen
i^^i-cn, und die in der geraden Kette enthaltene
äthylenisehe Doppelbindung kann durch rktiriißchfcs
Licht mit den !,Ionon eron aiditionspolvaerifvi sr ή werden.
Der hier gebraucht^ /.usdruck "ungesättigte Polyester"
bezeichneL lineare Polymerisate, die durch Polykondensation
einer aus wenigstens einem Polyol bestehenden
Alkoholkoir.ponente und einer aus wenigstens einer ungesättigten
Di carbon säure bestehenden Säurekoinponente
hergestellt werden. Bei Verwendung von gesättigten Polyestern, die kein-, äthylenischen Doppelbindungen enthalten,
photopoJyinorinieren nur die Monomeren, wobei die Photopolymerieütionsgscchv'indigkeit
und die mechanischen Eigenschaften nach der Photopolymerisation im Vergleich zur
Verwendung von ungesättigten Polyestern wesentlich abnehmen.
Das,mittlere ü'olekulargewieht der ungesättigten Polyester
liegt vorzugsweise im. Bereich von etwa 400 bis oO.OOO.
Wenn des Liolekulargewicht unter etwa 400 liegt, pflegt
die Zugfestigkeit nach der Photopolymerisation schlechter
zu werden. Andererseits wird die Her&tellung von ungesättigten
Polyestern mit einem mittleren Molekulargewicht von mehr als etwa jJO.OüQ schwierig, tfenn das mittlere
Mo3 ekulargewicht über ungefähr 30.000 erhöht v-ird, findet
während der Herstellung der ungesättigten Polyester eine teilweise Gelbildung statt.
Die erfindungsgeia^ßen ungesättigten Polyester können
durch d.'it; ior uel^eviehi; pro oii?:-:-elra- äfchyü eniecho
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BAD ORtGINAt
Doppelbindung, nachstehend als Doppelbindungsäquivalent
bezeichnet, gekennzeichnet werden. Dieses Doppelbindungsäquivalent wird nach der folgenden Formel berechnet:
Mo1 Fo μι ο1- Fο rm e 1 -
OC-R-CO x gewicht von + gewicht von
Doppelbindmißii-92QELQ
9£ζΜζ:92 QzEL=Q
äquivalent Μο] ungesgtti6te Dicarbonsäure
Dies gilt für die Polykondensation einer Dicarbonsäure der Formel HOOG-R-COOH und eines Diols der Formel
HO-H'-OH. Das Formelgewicht des der Dicarbonsäure entsprechenden Segments wird als OC-K-CO und das Formelgewicht
des den J)iol entsprechenden Segments als O-R'-O
berechnet.
Vorzugsweise werden ungesättigte Polyester mit einem Doppelbindungsäquivalent von etwa 160 bis 3200 verwendet.
Wenn das Doppelbindungsäquivalent unter etwa 160 liegt, ist es schwierig, eine ausreichende Zugfestigkeit nach
der Photopolymerisation zu erzielen, und die erhaltenen Reliefs sind häufig hart, aber spröde. Beispielsweise
beträgt das Dcppelbi.ndungsäquivalent von Polyäthylenmaleat
142 und das von Polypropylenmaleat 1^6. Diese
Doppelbindungsäquivalente liegen im oben genannten Bereich. Wenn andererseits das Doppelbindungsäquivalent
über 3200 liegt, wird die Photopolymerisationsgeschwindigko.it
häufig verringert und die Lösungsmittelbeständigkeit
nach der Photopolymerisation verschlechtert.
Die ungesättigter- Polyester können durch Verlängerung
ihrer Ketten durch Umsetzung mit einem Diisocyanat modifiziert
v^erden. Bei Verwendung des Diisocyanats entspricht dessen Menge ungefähr einem Molverhältnis zum eingesetzten
Polyester von etwa 0,5:1 bis 1:1. Die endständigen Gruppen des aus einer Alkoholkomponente und einer öäurekoraponente
im iVio] verliältni s von etwii 1:1 bis 2:1 hergestellten
(;jngusotzten ungesättigten Polyesters sind im
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allgemeinen Hydroxylgruppen. Die Xsocyanatgruppe rentiert
mit der endständigen Hydroxylgruppe unter Bildung einer
Urethanbindung oder sogar mit einer Carboxylgruppe unter Bildung einer Amidbindung. Die in dieser 7/eise erhaltenen,
Uretliangruppen enthaltenden- ungesättigten Polyester a.ind
Makroblockraischpolymerisate mit" einem hohen kolekulargewioht
und den Eigenscharten von ungesättigten Polyestern
•und haben eine stark verbesserte Abriebfestigkeit und
Lösungsmittelbestäiidigkeit»
Als Diisocyanate sur Bildung der kettenverlängerten ungesättigten Polyester eignen sich beispielsweise 2,4~Toluylendiisocyanat,
Phenylendiisocyanat, 3,5'-Bitoluylenmethan-4,4·-Diisocyanat,
r.i-Phenylendiisocyanat, 4,4'-Biphenylendiisocyanat,
4,4'-£iphen<ylenmethandiisocyanat,
XyIo!diisocyanate, 1,4-fJaphthylendJisoeyanat, 1,5-Naphthylendiisocyanat,
Λ ^-'.Uetramcthylendiisooyanat, 1,6-Hexaraethylendi
i^oi'.yanai;, 1, lO-Decasjethylendiisocyanat,
£ü,cU' -Diisocyanatai j.':£th:/lben2ol, u',u) · -Dipropylätherdiisocyanat,
Octadecyldi isoeyanat, 1,4-Cyclohexylendiiflocyanat,
4,4'-Methylen-bis-(cyclohexylisocyanat),
1,5-'i?etrahydronsphthylendiisocyanat und Q?oluylendiisocya~
natdimere.
Der ungesättigte Polyester und das Diisocyanat können im Molverhältnis von etwa 1:1 bis 2:1 umgesetst werden.
Beispielsweise wird diese Reaktion etwa 60 bis 300 Minuten bei einer Temperatur von etv/a lj0 - 1ßO°C an der Luft
oder in einer Inertgasatmosphäre, z.B. Stickstoff, in
Gegenwart oder Ab//e&enüeit eines Katalysators durchgeführt.
Geeignet als Katalysatoren sind beispielsweise tertiäre Amine, z.B. Diäthylcyclohexylamin und fj?riäthylundiainin,
und organische Schwermetallverbindungen, die im lieakbionsKystem löslich sind, z.B. Eisen(II)-acetoacetat,
Dibutylzinndilaurat, Zinn(II)-oleat und
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Die nicht kettenverlängerten ungesättigten Polyester .
können nach üblichen Verfahren hergestellt werden. Im allgemeinen erfolgt die Herstellung durch direkte Veresterung,
Esterausbausch oder Additiorisreaktion zwischen einer Alkoholkumpanente, die aus wenigstens einem Po]yol
besteht, und einer Säurekomponente·, die aus wenigsten;:; einer ungesättigten Dicarbonsäure und/oder ihr-eia Anhydrid
oder Dimethylester oder Diäthylester besteht, und gegebenenfalls einer gesättigten Mono-, Di- oder Polycarbonsäure,
ungesättigten Ivlonocarbonsäureanhydriden oder deren Methyl- oder Äthylestern.
Als ungesättigte Dicarbonsäuren, ihre Anhydride und Methyl- oder Äthylester eignen sich für die Herstellung
der ungesättigten Polyester beispielsweise Maleinsäure, Fumarsäure, Citraconsäure, 'lesaconsäure, J.taconsäure,
Glutaconsäure, Muconsäure, Aconitsäure, Dimethyl- oder
Diäthylester dieser Sauren oder ihre Anhydride, insbesondere Maleinsäureanhydrid, C:i traconsäureanhydrid und
Itaccnsäuroanhydrid.
Geeignet als gesättigte Dicarbonsäuren, ihre Anhydride lind Methyl- oder Äthylester sind beispielsweise Oxalsäure,
Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Korksäure, Azelainsäure, Sebacinsäure,
Methylmalonsäure, Methylbernsteinsäure, Phthalsäure,
Isophthalsäure, Terephthalsäure, Dimethyl- oder Diäthylester dieser Säuren und Phthalsäureanhydrid.
Als Diole eignen sich zur Herstellung der ungesättigten
Polyester Äthylenglykol, 1,2-Propylenglykol, 1,3-Propandiol,
1,^-Butane!iöl, Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
Polyäthylenglykolerait einem mittleren Molekulargewicht
von wenigstens etwa 150, Polyproyplenglyko.le mit oine.'ii
mittleren Molekulargewicht von wenigstens etwa 192,
PolybutylenglykoJ.e mit einem mittleren l'/olekulargevncl· t
von wenigstens etwa 162 und Oxyüthylengly! oi-OK.yprop.y.Ιοι.\·-
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glykol-Copolymerisate mit einem mittleren Molekulargewicht von wenigstens etwa 120.
Zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften der ungesättigten Polyester können die verschiedensten
Polyole und Polycarbonsäuren mit drei oder mehr funktioneilen Gruppen zusätzlich zu diesen Diolen und Dicarbonsäuren
verwendet werden. Beispiele geeigneter Polyole sind Glycerin, Trimethylolpropan, Erythrit, Pentaerythrit
und Hexit.
Zur Blockierung der endständigen Carboxylgruppen oder Hydroxylgruppen können auch monofunktionelle Alkohole
und/oder Garbonsäuren verwendet werden. Geeignet sind beispielsweise Methanol, Propanol, Butanol, Allylalkohol,
Essigsäure, Propionsäure, Acrylsäure und Methacrylsäure.
Die N-3-Oxokohlenwasserstoff-substituierten Acrylamide
(I) der Formel
R0 O R, fin Q
I2 Il I3 I5 Il
CH2 SC-C-NH-C-CH-C-
in der R2 ein Wasserstoffatom oder Methylrest ist und R2
R,, R^, Rc und R^ jeweils für ein Wasserstoffatom, einen
Alkylrest oder Cycloalkylrest mit nicht mehr als 10 C-Atomen
stehen, werden zur Erzielung der erwünschten Härte, Flexibilität und Wasserbeständigkeit nach der
Photopolymerisation unter Aufrechterhaltung einer ausreichenden Photopolymerisationsgeschwindigkeit verwendet.
Diese Verbindungen bewahren die hohe Reaktionsfähigkeit
des Ac:rylamids. Die an das Stickstoffatom gebundene
3-Oxokohlenwasserstoffgruppe hat eine weichmachende Wirkung in der lichtempfindlichen Masse nach der Photopolymerisation,
und die Amidgruppe vermindert die hydrophile Natur, wodurch das photopolymerisierte Produkt
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wasserbeständig wird.
Die N-3-Oxokohlenwasserstoff-substituierten Acrylamide
können durch Umsetzung von Acrylnitril oder Methacrylnitril
mit einem Hydroxyketon oder einem Hydroxyaldehyd
■in Gegenwart von Schwefelsäure und Hydrolyse der erhaltenen
Verbindung gemäß dem USA-Patent 3 277 056 hergestellt
werden. Geeignet als N-J-Oxokolilenwasserstoffsubstituierte
Acrylamide sind beispielsweise N-3-Oxopropylacrylaraid, N-J-Oxobutylacrylairn d, N-3-Oxo-1-methylbutylacrylaraid,
N~^-Üxo~1-rnethyl-1,3-diäthyl-propylacrylamdd,
N-3-Oxo-i,i-dimethyl-butylacrylamid, N-3-Oxomethyl-1,3-dicyclohexyl-propylacrylamid,
H-3-Oxo-1,5-dimethyl-1-isopropyi-j'iexylacrylaraid,
Ν-3-Οχό-1,1-diisobutyl-2-isopropyl-!3>-niethyl-hexylacrylamid,
N-3-Oxo-1,i-dibutyl-2-n-Oropyl-hepty!acrylamid,
N-3-Oxo-1-methylbutyl-a-methylecrylaraid
und K-3-0xo-1,1-dimethyl-butyltt-methylacrylanij
d.
Diese N-J-Oxokohlenwcisserstof!-substituierten Acrylamide
werden vorzugsweise in einer Menge von etwa 1-50 Ge~
wichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des ungesättigten Polyesters verwendet. Wenn die Menge geringer ist als
etwa 1 Gewichtsteil., werden die gewünschten Wirkungen kaum erzielt. Andererseits werden mit Mengen von mehr
als etwa 50 Gewichtsteilen häufig inhomogene Gemische
erhalten, die zu Schichtenbildung und Opazität in den Endprodukten führen.
Die Verbindungen (II) der Formel
in der ]?.. ein Wasserstoff atom oder L'iethylrest, m eine
ganze Zahl von 2 - l\ und X ein Rest eines Polyols mit
in endständigen Hydroxylgruppen und einem mittleren
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Molekulargewicht von nicht; mehr als etwa 1000 ist,
werden zur Steigerung der Zugfest.i:',keit der photopolymerisierten
Massen verwendet. Wenn m in der vorstehenden Foivmel den Wert 1 hat, ist es schwierig, eine genügende
Zugferjtigkeit nach der Photopolymerisation i'.u erzielen.
Wenn dagegen m größer ist als 4, pflegen die photopolymerisierten
Materialien zu versprcxlen. Ferner v/ird in
Fällen, in denen das mittlere Molekulargevn cbt von X in
der vorstehenden Formel großer ist als etwa 1000, die
Photopolyiaerisationsgeschwindigkeit ohne entsprechende
Steigerung der Zugfestigkeit nach der Photopolymerisation
verringert.
Geeignet als Verbindungen (II) sind beispielsweise
Äthylenglykoldiacrylat oder -methacrylate Mäthylenglykoldiacrylat
oder --methacrylat, Triäth.ylei'jglykoldiacrylat
oder -mofchacrylab, Tetraäthylenglykoldiacrylat
oder - methacrylat, Polyäthylenglykoldiacrylat oder
-methaci'ylat (mittleres Molekulargewicht des PoIyäthylenglykols
200 - 1000;, Prop.ylenglykoldiacrylat oder -methacrylat, Dipropylenglykcldiacrylat oder
-methacrylat, Polypropylenglykoldiacrylat oder -methacrylat (mittleres Molekulargewicht des Polypropylenglykoln
100 -1000), Butylenglykoldiacrylat oder
-methacrylat, Triiiiethyloläthantriacrylat oder -methacrylat,
Trimethylolprox>arjtriacrylat oder -methacrylat und Pentaerythrittetraacrylat oder --methacrylat.
Zur Erzielung einer ausreichenden Zugfestigkeit der
photopolymerisierten Materialien wird die Verbindung (II) vorzugsweise in einer Menge von etwa 10 bis 100 Gewichteteilen
pro 100 Gewichtsteile Polyester verwendet. Wenn die Menge über etwa 100 Gewichtsteilen liegt, wird
die Dehnung- geringer, und die photopolymorisierten Materialien werden zwar hart,jedoch auch spröde.
Vorteilhaft ist die Verbindung (II) in einer größeren Menge ala die Verbindung (1), vorzugsweise in ungefähr
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der 2- bis 10-fachen Menge der Verbindung (1) vorhanden
Zur Steigerung der Dehnung nach der Photopolymerisation
enthalten die lichtempfindlichen Massen gemäß der Erfin
dung vorzugswedse zusätzlich eine Verbindung der Formel
CH2 = G (III)
- O - ßQ - OH
0
0
in der Ry ein Wasserstoffatom oder ein Methylrest und
Ro der Rest eines Diols mit einem mittleren Molekulargewicht
von nicht mehr als etwa 200 ausschließlich der Hydroxylgruppen ist. V/enn das mittlere Molekulargewicht
von K-. größer ist als·etwa 200, verringert die Verbindung
in gewissen Fällen die I-'iio topolymorisationsgeschwindigkeit,
so daß sie für die Zwecke der Erfindung nicht
bevorzugt wird. Im Vergleich zu Estern eines einwertigen Alkohols mit Acrylsäure oder Methacrylsäure hat diese
Verbindung (IiI) gewöhnlich einen höheren Siedepunkt und fast keinen unangenehmen Geruch. Sie führt zu einer
Steigerung der Dehnung unter Aufrechterhaltung der
Festigkeit des Produkts nach der Photopolymerisation.
Geeignet als Verbindungen (III) sind beispielsweise 2-Hydroxyäthylacrylat,
2-Hydroxyäthylmethacrylat, '2-Hydroxypropylacrylat,
2-Hydroxypropylmethacry]at, 3-Chlor-2-hydroxypropylacrylat,
5-Chlor-2--hydroxypropylmt;thacrylat,
4— Hydroxybutylacrylat, 4-IIydroxybutylmethacrylat,
Diäthylenglykolmonoacrylat, Diäthylenglykolmonomothacrylat,
Dipropylenglykolmonoacrylat, Dipropylenglykolmonoroethacrylat,
Polyäthylenglykolmonoacrylat und -monoäthacrylat
(Molekulargewicht desPolyäthylenglykols
etwa 150 bis 200) und Polypropylonglykolmonoacrylat und
-monomethacrylat (mittleres Molekulargewicht des PoIy-propy]
tmglykolo etwa 1^0 bis 200).
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*JA BAD ORIGINAL
Diet;c Verbindungen werden νοΓζυ..ρ,πν.-oise in einer Mem-e
von tiwa 1 bis 1A) Gew.-Tej .1 en pro 100 Gc.v. «Teile:; dt;."
ungesättigten Polyestern verwendet, um die Dehnung dt..;
pho t ο do Iy iij er i s i ο r t en M a t e r i a lien fcu ν erb e c s e rn.
Zur iitei(j;erunr3 der Obernöchenbjirte der plxotopolyinei'i
sierten Materialien wird ferner vorzugsweise ein /u-id
(IV) der Formel
= C /H oder
- N
10
CH0 - C ρ = CH2
C - NH - R^ - HH - C/
verwendet, wor.in R0, R^2 und R^^ ,ieweils unabhängig für
Wasserstoffatorae oder Jvlethylreste stellen, R^q ein Aa.o.serstoffatom
oder eine Gruppe der Formel -CILjOR^ , in der
R-Tl ein Wasserstoff atom oder ein niederer Alkylrest mit
bis au 1V C-Atomen ist, und R^7 ein Alkylenrest mit bis
zu 6 C-Atomen ist.
Wenn R^i mehr als 4- C-Atome oder R^ ? mehr als 6 C~A.to.we
enthält, wird die Oberflächenhärte der photopolymerisierLen
Materialien in gewissen Fällen nicht verbessert.
Geeignet als Amide (IV) sind beispielsweise Acrylamid,
Methacrylamid , N-Methyl ο] acrylamid , N-Methylolniethacrylamid,
N-I.ietho.xymethylacrylamid, H-Methoxymethylinethacryl
amid, N-Atboxymethylacrylamid , K-Äthoxymethylinet-hacryliimid,
N-n-Propoxyinetiiylacr.y.lainid, il-lsopropoxymethyImethacrylamid
, l.'«n~Butoxyiaetb;;l~ac.r,ylarnid, K-Isobutoxyraethy!methacrylamid,
JK,l·!'--h'ethylenbisacrylam.id,
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~ 16 -
U,, Nf - JvIe thy lenbi :.;;■-e thacry] unid , N, N' -Trimethylenbis-acry]
ar?)id , N,N •-Trimethylonbicrneknacrylamid, Ν,Ν'
methyleubisacrylamid und U , N· -Hexamethylenbismethacrylamid.
Die Aiiiide werden vorzugsweise in einer Jvsenge von etwa
1 - 25 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des ungesättigten
Polyesters verwendet. Wenn die Menge geringer ist als 1 Teil, wird die Oberflächenhärte der photopolyraeri
sierten I.iaterj.alien nicht wesentlich verbessert.
Andererseits führen Mengen über etwa 25 Gewichtsteile
zu verringerter Verträglichkeit mit anderen Bestandteilen der lichtempfindlichen Massen und zu Versprödung des
Fhotopolymerisationsprodukts.
Um die Eigenschaften der lichtempfindlichen Massen vor
der Photopolymerisation, z.B. die Transparenz und Viskosität, und die Eigenschaften nach der Photopolymerisation,
z.B. die Beständigkeit gegenüber der Druckfarbe, zu verbessern, wird ferner vorzugsweise eine weitere äthylenisch
ungesättigte Verbindung (V) verwendet. Geeignet als solche Verbindungen sind beispielsweise Acrylsäure,
Methacrylsäure, Methylacrylat, Äthylacrylat, n-Propylacrylat,
Isopropylacrylat, n-Kexy]acrylat, n-Octylacryr
lat, n-Dodecylacrylat, Cyclohexylucrylat, Tetrahydrofurfurylacrylat,
Allylacrylat, GTycidylacrylat, Styrol,
Vinyltoluol, Divinylbenzol, Carboxystyrol, Diallylphthalat,
l'riallylcyanurat und Vinylacetat.
Die Verbindungen (V) können in einer Menge bis etwa 20 Gevvichtsteile pro 100 Gewichtsteile des ungesättigten
Polyesters oder diisocyanat-modifliierten ungesättigten
Polyesters verwendet werden.
Es ist notwendig, daß die Reaktion der lichtempfindlichen Massen nur durch Einwirkung von aktinischem Licht ausgelöst
wird, und daß sje thermisch stabil sind. Daher 8ind
die Polymerisat j onrd n.i tiatoron unterhalb von 40 C
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i:; "/eise theruiüch inaktiv und initiieren die
Photopolymerisation bei Bestrahlung mit aktinicchen
lacht.
Geeignet als Photopo.lyrnerisation.sinj tiatoreu »ind beifjpielsy.'-oisse
Benzoine, z.h. Benzoin, Len^u.-nv.othyi.rihc-~:·,
Benzoin ä ti iy läth or, Bonr'o:i η i sopron:·· lather, -Ύ.-ί.;·;;thy!benzoin,
a-AthylbCiizcun, :*■-: ^th-O Lincoln:.ο■:;::■ 1 Kuher, a-Phenylbunzoin,
a-Ailylbenr.oin, AnthraGiiinoae, z.B.
An bhr ο ch inon, Chlor an thrai-h inon, Ii e fchy 1 en: i. Uh i-achi non,
Äthylraithrachinor;, tert. »Butylanthrach.il. on, Mk et ο no,
z.B. Bom'iil und Diucetyl, Phenona, ii.B. Acetophenon,
Benzophcnon, cu-Chroiüacetophenoii, 2-iiaphthalinsulfonylchlorid,
Disulfide, z.B. Dipheijyldisuli'id, Tetraäthylthiuro.-.disulfid,
und Farbr.i.offe, z.B.' Eosine G (0.1.
und Thionin (CI.
Diese Photopolyiaeri cation ^initiator·'π v;orcen ■vorzugsweise in Mengen von etw<? 0,0001 bis 10 Gev/,-Teile pro
100 Gev;.-Teile der lichttMpfindlichen Maoso vei-wendet.
?.Ianßen von mehr als etwa 10 Gew.-Teilen steigern die; .M--schwin.li^keit.
der Photopo] ;/i.^orii;atiorjoreaktion nicht v:esontlieh
und würden unwirtschaftlich sein und außerdem die mechanischen Eigenschaften der photopolymerisier-ten
Produkte verschlechtern, '^&nn andererseits die Men^e des
Photopo.lyinerisationr.;initiators geringer ist als etwa
0,0001 Gew.-Teile, wird die Photopolymerisationsreaktion
r.o stark verzögert, daß sie in der Praxis zu langsam
wäre.
Bekannte Stabilisatoren künnen verwendet worden, um die
lichtempfindlichen Massen lagerbeständig zu halten.
Diese Stabilisatoren können zugesetzt werden, wenn die Bestandteile der lichtempfindlichen Masse gemischt
werden, oder sie können ,jeder Kouponente go brennt vor
der V(M mir.chunp; der Komponenten zugesetzt v/erden.
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Geeignet als Stabilisatoren sind bei api e j.-/.eiso Hydrochinon
, Llono-1,ort. -but y .!hydrochinon, 2, Kj-Di-terfc.-butylhydro
chi non , Catechiri, t ert.-Butyl catechin, Betizochinon,
2,5-D.i phenyl-p-b en zochJ non , p-l.'ie thoxypht. nol, Pikrinsäure,
Kupfei'C I)-CJiJ orid und Verbindungen der Formel
K-NH
in der R und H' für Wasserstoff atome, niedere Aikylreste
mit 1 bis A C-Atonen, Phenyl- und Napbthylreste g1
z.B. FLonylendiaiuin ujid W1 N' -Dipiienvl-p-ph^nylei
z.B. FLonylendiaiuin ujid W1 N' -Dipiienvl-p-ph^nylei
Diese Stabilisatoren werden lediglich zur Verhinderung
einer tliermiochen Polymeri.oation ohne die vorstehend genannte aktinische Strahlung zugesetzt, ohne daß die
Photopolymerisationsreaktion gehemmt wird. Die Menge der Stabilisatoren beträgt vorzugsweise etwa 0,001 bis 2,0
Gew.-'/'rt, bezogen auf daa Gesamtg.vvicht der lichtempfindlichen Masse.
einer tliermiochen Polymeri.oation ohne die vorstehend genannte aktinische Strahlung zugesetzt, ohne daß die
Photopolymerisationsreaktion gehemmt wird. Die Menge der Stabilisatoren beträgt vorzugsweise etwa 0,001 bis 2,0
Gew.-'/'rt, bezogen auf daa Gesamtg.vvicht der lichtempfindlichen Masse.
Ferner können die verschiedensten Verbindungen, z.B.
Füllstoffe und Weichmacher, den Ii ent empfindlichen I.iar.seti zugesetzt werden, mn die mechanischen Eigenschaften nach der PJiotopolyrnerisation zu verbessern. Beispiele solcher Zusätze sind Glimmer, Glasfasern, Glasgewebe, feingemahlene Siliciumoxide, Aluminiuinoxyd, Calciumcarbonat,
Talkum, Polyamide, Polyester, Polyharnstoffe, Polymethylmethacrylate, Polystyrole, Polyvinylch].oride, Polyvinylacetate, Polybutadiene und Celluloseester. Diese Verbindungen worden in Mengen verwendet, bei denen die lichtempfindlichen Massen nicht undurchsichtig werden.
Füllstoffe und Weichmacher, den Ii ent empfindlichen I.iar.seti zugesetzt werden, mn die mechanischen Eigenschaften nach der PJiotopolyrnerisation zu verbessern. Beispiele solcher Zusätze sind Glimmer, Glasfasern, Glasgewebe, feingemahlene Siliciumoxide, Aluminiuinoxyd, Calciumcarbonat,
Talkum, Polyamide, Polyester, Polyharnstoffe, Polymethylmethacrylate, Polystyrole, Polyvinylch].oride, Polyvinylacetate, Polybutadiene und Celluloseester. Diese Verbindungen worden in Mengen verwendet, bei denen die lichtempfindlichen Massen nicht undurchsichtig werden.
Die lichtempfindlichen Massen gemäß der Erfindunp; werden
durch aktinische Strahlung mit Wellenlängen von 2000 bis 8000 λ photopolyraerisiert. Geeignet als Li clitquellen f ür'
diese alctinische Strahlung sind Kohlebogenlamperi, Queck·-
silberhochdrucklampen, Niederdruckquecks L I. be r lamp en,
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Jt BAO ORIGINAL
Ult.rovJ oloAtf iiJoreü/.emilM'pen und räumen licht.
'.Venn die 3 i c3i.tciiip.fi /idlichon Mahnen £^i:<l:"ß der jiJrf jro.ui'.r;
η)it aki'.i :'ii.:.;cbei:! JVi cat durch ein Arboi tstranspD.rent, ΐ',,
einen iio^'itiv- oder Po.vo ti v\f Hd , dc licht et- wurden, v.'iv··.
die den durchficht l-ven BüUIteilen e^tepreeiierKlcn Beecl
in etv.'o 1 Sekunde υ is 60 I.. i nut en photopolyifierisiert,
v/ährt:nd die bj Idf reiei: Bereiche, d.h. die unbeJichtote
Flachen» im wo son 10 Lehen nicht p^oiopolvr^r i Diort v;ercit
Biese unboil ichtei-on Boreicl/e können mit einea fliiGsigo
Jjö.3ungsmitLei, js.J'. '.Vbgsuj', einer wäsnrigen Löaung odo
einem organischen Lörjung.srij.ffcel, auffcolÖEt and abjTcv/as'
werden. Ceci{rnet eic» Lösungsmittel sind boinri elsweifso
ig Lösungen von Uatr.iu.Tihj.'drox.yd, Kaüiiunhydroxyd,
■Jati'iuini. i(.·?.ί x'bcni. V,, l'tl Ju.i^c-r-borat, r;.ili:oüur*e, ochv:efeli:.?"uro,
oalpetcrri-ure , K^i^öäure, ;vS£r:jr;e KatharoJ -, J'ithar.ol - .
J^opropr.no!- ν.ν·α Acctonlöcun^cn, V.o*.]-.anol, Atl.ancl. 3sopropan
el , Aceton, Methylät' .ylketon, i!thylf?cetat, Butylr-.^;;-Vat,
D5o.-:an, TetrniC'c'rofTivrn , Plionol , Ätho:·, "cn^ol,
Toluol. Benzin, Kerosin, l.eichtol, Trichloräthylen νηά
Gemische dieser Lc:;uncsrittel .
Beispiel«woi-se kaiin eine KcIiefdruckform wie folgt lierref3tel.lt
worden: Nach dem Verfahren und mit Hilfe der Vorrichtung, die in der deutschen Auslegeschrift 2 02cj 2;;8
boochi'ieben v/erden, legt man ein Arbeitstrani.parent, z.B.
einen Negativfilm,auf eine Glasplatte, die für aktinißches
Licht durchlänfüß ist, bedeckt den licgativfilm mit einem
für aktinisches Licht durchlässigen Film, z.H. einen Po lyes turf ilin, bringt die lichtempfindliche Iwi'.Hse in einer
öchicht von 0,1 bis 10 mm Dicke auf den Film auf, le.^t
einen Schichtträger, z.B. eine Polycßfcerfolie, auf die
lichtempfindliche Schicht, bringt ejre für aktinischoü
Licht durc)ilä:;sir;c Glasplatte &uf da κ Trägermaterial ö^f,
belachtet dnc erhaltene Schichtpjebi 3 de zuerst von der
•Seite d( ü Trä{';ei'iiiaterial:j und dann νυη der üeite des
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BAD ORIGINAL
Negativfilms oder gleichzeitig von der Trägermaterialseitc
und der Negativfilmseite oder im Falle von Metallträgern
oder undurchsichtigen Trägerraaterialicn von der Negativfilmseite mit aktinischem Licht, entfernt die
Glasplatten, den Negativfilm und den Film, der den Negativfilm
bedeckt, wäscht die unbelichteten Teile der lichtempfindlichen Schicht; aus, trocknet die erhaltene
Reliefdruckform und, falls erforderlich, unterwirft die
gesamte Reliefdruckplatte einer Nachbelichtung.
Als Trägermaterialien eignen .«sich beispielsweise Metalle,
z.B. Stahl- und Aluminiumbleche, Platten und Folien aus Kunststoffen, z.B. Polyestern, Polyamiden, Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid, Polyinethylmethacrylat,
Polystyrol und Celluloseestern. Diene Trägermaterialien können für aktinisches Licht durchlässig oder undurchlässig
sein. Sie haben eine Dicke, die bei Metallblechen und -folien vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 2,0 mm
und bei Kunststoffolien und -platten vorzugsweise im Bereich von 50 u bis 2 rom liegt.
Auf diese Trägermaterialien kann auch eine Haftschicht
aufgebracht werden. Die Haftschicht zur Verankerung des lichtempfindlichen Materials kann cus einem synthetischen
Harz oder Polymerisat, z.B. aus Alkylharzen, Urethanharzen, Epoxyharzen, Melaminharzen und synthetischen Kautschuken,
bestehen. Die Haftschicht hat vorzugsweise eine
Dicke im Bereich von 0,1 ^n bis 0,3 mra. Sie kann bei Verwendung
von transparenten Trägerroaterialien einen Photopolymeri
satiomünitiator enthalten, wie in der deutlichen Offenlcgungsschrift 2 051 476 beschrieben.
Zwischen einem lichtreflektierenden Träger und einer
lichtempfindlichen Masse kann eine Lichtabsorptionsschicht eingefügt werden. Geeignet hierzu sind Pigmente
und Farbstoffe, die nicht in die lichtempfindliche Schicht
wandern. Geeignet als Pigmente idrn! beispielsweise
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Eisenoxyde, z.B. Indusehi'ot, Ze .-.-cm trot, Ocker, U;.".brr;.,
Ciena, Einenschwarz, Bleiehroinat, ßlelrnolybdat, Cadmiumgelb,
Cadmiumrot, Chrorcnfün, Eisenblau, I-Iari^anschwarn
und die verschiedenen Kuße.
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen weiter
erläutert. In diesen Beispielen·verstehen sich alle Teile
als Gewichtsteile, falls nicht anders angegeben.
Unter Stickstoff wurden 2 Mol Fumarsäure, 2 Uo1 Adipinsäure,
2 Mol Diäthylenglykol und 2 LIoI Propylenglykol
etwa 10 Stunden bei einer maximalen Temperatur von 1900G
in Gegenwart von 0,5 S ρ-Toluolsulfoiisäure als Katalysator
und 0,2 g Hydrochinon als Mit bei zur Verhinderung der
Gelbildung umgesetzt, v/obei ein ungesättigter Polyester
(1) mit einem mibfeieren Molekulargewicht von $100, einer
Säurez8hl von 18 und einem Doppelbindungsäquivalent; von
372 erhalten wurde. Zu 100 Teilen des ungesättigten
Polyesters wurden Acrylsäure, Diäthylenglykoldimebhacrylat
und N-3-Oxo-i,i-dimethylbutylacrylsmid in den in
Tabelle 1 genannten Mengen, 2 Teile Benzoin und 0,1 Teil Hydrochinon gegeben, wobei lichtempfindliche Massen erhalten
wurden. Ein Distansstück von 1 mm Dicke wurde zwiechen
zwei transparente Glasplatten eingefügt. Jede hergestellte lichtempfindliche Maase wurde zwischen clio
Platten gefüllt und bei Raumtemperatur 10 Minuten aus
einem Abstand von 10 cm zum Glas mit 5 ültraviolett-Glühlampen
(Hersteller Tokyo Shibaux-a Electric Co., Ltd. FL20BL) belichtet, um die Masse zu photopolymerisierun.
Die mechanischen Eigenschaften und die Waasorabsorpbion
der lichtempfindlichen Masse nach der Photopolymerisation
wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 po-
nannt. Sio zeigen, daß die lichU;mpfindl.iehe Masse U
nach der Photopolymerisation ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, aber eine sehr schlechte Wansorboritan
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keit hat und demzufolge .für praktische Zwecke nicht
brauchbar ist, während das 0u.s der lichtfrupfjudlichen
Masse B hergestellte photopolyraerisierte Produkt eine,
bessere Wasserbestäridigkeit hat als die lichtempfindliche
Masse G. Die Ij chtempf iridliche Masse B hat .jedoch eirii,j:
zu hohen Young-Modul nach-der Photopolymerisation. V/euu
das aus der lichtempfindlichen Masue B hergestellte
photopolymorisicrte Produkt im rechten Winkel geknickt
wird, bricht es leicht, d.h. es ist hart, abor spröde.
Im Gegensatz zu den lichtempfindlichen Massen E und C
behält die lichtempfindliche Masse A die MrLe und die
Wasserabsorption der lichtempfindlichen Mas.'so B und hat
beinerkenswerterweise einen erniedrigten Young-Wodul bei
erhöhter Dehnung. Wenn das aus dei* lichtempfindlichen
Hasse A hergestellte· photopolymerisi orte Produkt im
rechten Winkel geknickt wird, bricht es nicht und ir.t
sehr elastisch und geschmeidig.
Auf eine durchsichtige Glasplatte von 10 mm .üicke wurde
ein We^OtIvPiIm von 590 χ S^O inm für den Zei Liiugsdrucl;
gelegt. Der Wegabivfilm wurde mit einer Pölyosi-ordeckfolie
von 12 u Diclie abgedeckt. Mit einer Hr.Vel v/urdon
die lichtempfindlichen Massen A bis G in fdner Schichtdicke
von 0,6 mi.1 aufgetragen. Eine »Seite einer Polyester-Trägeri'olie
von 0,1 mm Dicke wurde mit eine:i. Polyurethanharz
(Hersteller Sanyo Chemical Co., Ltd.: GA-82) in einer Dicke von etwa 5 /1 beschichtet. Die Schichtseite
der Folie wurde auf die Schicht der lichtempfindlichen
Masse laminiert, worauf eine durchsichtige Glasplatte
von 5 mm darübergelegt wurde. Die Außenseite der durchsichtigen Glasplatte wurde 12 SekunJi;n mit 10 Ultraviolett-Glü'hlampen
(Hersteller Tokyo .-.«hibaura Electric Go.,
Ltd., FIi-20BL) belichtet, die einen Abstand von 10 c;..
zum Glas hatten. Anschließend wimU; die durch.si chti go
Glasplatte 60 Sekunden (1 i chtcmpi'i nc'll j ehe Maus».· η Λ \v\C\ (;)
und ÜO ÜiAundcü (I ichtempf ind Il clic iias:;e B) mit einoi
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y kW-QuockfU-iberhociidrucklampe aus einem Abstand von
%) cm belichtet, J.'atb ö,*r Belichtimg der beiden Glasplatten
wurde die Polyesterdeckfoiic entfernt, -,nd die
photopol viuerisi er Uv oebicht auf der Polyester-Tri'^erfuJi e
wurde otwfj l\ Minuten mit einer 0,5/M.gc:n N.at-riuKL-.ydrojrJ;:%·
lösung upo y.'co tcrw 50 üekundf-.n mit V/asscr gewaschen und
getrocknet·. J)Ie gesamte Platte wurde 1 i'hntitv, n.it den
gleichen U.! :>.ΐ·ην:ί.ο1ο»ΐ-·α1ϋΚ1^.·ϋροι.\ nachbe licht et, wobei
eine Druckform fijr den Zeitungsdruck erhalten wurde.
Die feinen Linien und Punkte der mit der lichtempfindlichen
MaSiK-? C hergestellten Druckform brachen ab, weil
die Druckform während des V/?. sch ens V/asßer absorbierte
und geschwächt -vurde. Eerner war das Jieli ef unmittelbar'1
nach der iJachbelii chtung hart, jedoch waren die photogvafj.sehen
J^iIe und die großen Diassiven Teile de\itlich gewellt,
und der Umfangsteil der Bildteile war im Vergleich zum mittleren Teil erhöht, so daß die Druckform als
solche nicht auf dem Halter einer Roto'^ioüspr-esse befestigt
werden konnte. '.Yenη diese DrucLfoj-Vi etwa 1 üi-unde
in einem Raum bei einer relativen Feuehtigekeit von etwa
7J> % stehengelassen wurde, wurde sie durch Was scr ab sorption
schnell v/eich und gekrümmt, und die Wieder gab ef ähi
gkeit für die Bildteile beim Druck wu.rd.e schlechter.
Auf der i-J t der lichtempfindlichen Masso B bergest eilt en
Druckform wurde» kaum feine Linien und Punkte gebildet, vielmehr wnren die bildfreien Teile zwischen den Strichen
oder swjschon den Punkten nicht vollständig entfernt,
und die Druckform war ebenso wie die mit der lichtempfindlichen Masse C hergestellte Druckform deutlich verkrümmt
und gebogen.
Die mj !; dor 1 icbte.^pfindlic1h?:j Masse A hergestellte
Druckl"o:r;n hai.to scharfe Bildteile, die genau dem Megativfiliii
entsprachen. Die Druckform war kaum verzogen li-vi
gekrümmt und ergrib klare I-:ucke.
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BAD ORfGINAL
Die lichtempfindliche Masse Λ hatte somit wesentlich
bessere Eigenschaften in Bezug auf VYasserabsorption
als die lichtempfindliche Masse G, eine wesentlich geringere
ßprödigkeit als die lichtempfindliche Masse B
und die gleiche Zugfestigkeit, Dehnung und Härte der
lichtempfindlichen Masse B. Darüber hinaus war die Wiedergabe der Bildteile des Negativfilms mit der aus der
lichtempfindlichen Masse A hergestellten Druckform viel
schärfer als bei den mit den lichtempfindlichen Massen
B und C hergestellten Druckformen.
BAD ORIGINAL
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•Tabelle 1
Verbindung, -1C, i le
Zug.-f estig- Lehnung Young- Shore-D- «Vasserkeit
,kg/cm'-
/o
Llodul Härte
absorption
10
(Vergleich)
N-5-Oxo-1,1-diine
thy i-b ut yl-
ε. cry la::, id
Acrylsäure
Diäthy!engIykoldinethacrylat
N-3-Oxo-1,1-di-
me ΐ hy It ut y lacry 1-araid
Acrylsäure
Diätbylenglylioidimethacryiat
IM-5-Oxo-i, 1-di-
se-chylbutylacryl-
Acrylsäure
4p
15 O
60
O O
O 60
10
3700
8600
70
105
6800
65
7,1
6,5
63,2
*) Viasserabsorption: Berechnet nach Eistaucher: des phoropclymerisierten Produkts in
Wasser bei 200O für 24 Stunden nach der folgenden Gleichung:
VVasserabsorption (%} =
Gewicht nach dem Eintauchen - Gewicht vor
dem Eintauchen'
dem Eintauchen'
ü.ewicht vor dem Eintauchen
ro ro ο
χ 100
Bgjspiöle 2 bis 11
Lichtempfindliche Massen wurden auf die in Beispiel 1 A
beschriebene Weise hergestellt mit dem Unterschied, daß
anstelle von N-3-0xo-1,1-diraethylbutylacrylamid in der
lichtempfindlichen DAasse A verschiedene in Tabelle 2
genannte N-3-Oxokohlenwasserstoi'f-substituierte Acryl- ·
amide verwendet wurden. Die erhaltenen lichtempfindlichen
Massen v/urden auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise photopolymerisiert. Die Eigenschaften der photopolymerisierten
Produkte wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 genannt.
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CD CO
J^
ca s
co
O CJI
| el N-3-Cxokohlen- Zug wasserstoff- kei substituierres Acrylamid |
Tabelle 2 | E03 | Dehnung | Young- Koaulo kg/cnr- |
Shore-D- Härte |
Wasser— absorbtion ■ % |
|
| 3eispi Ur. |
N-3-Oxopropyi- acrylanid |
■festig-« J | 247 | 31 | 4200 | 68 | 10,0 |
| 2 | Ii- 3-0xobutyl- ccryiaaid |
265 | rl 242 | 30 | 4000 | 53 | 10,2 |
| 3 | Ii_3_Oxo-1-methyl- butylacrylamid |
255 | 26 | 3700 | 50 | 8,9 | |
| 4 | N- 5-Oxo-i -rae thyl-1,5- dicycioaexyl-propyl- acrylanid |
238 | 24 | 3100 | 36 | ||
| 5 | N-3-Oxo-i-methyl-i,3- diäthyi-propylacryl- EIQ id |
201 | 25 | 3400 | 41 | 6,9 | |
| 6 | IT-3-Oxo-i, 5-dimethyl- 1-isopropyl-hexyl- acryiainid |
230 | 33 | 2750 | 39 | 6,8 | |
| 7 | 226 | 22 | 3150 | 33 | . 5,5 | ||
| 5 | Ii-iJ-Oxo-111-diicobutyl- 2-i3opropyl-5-nieth.yl- hexylacrylainid 214 |
23 | 3000 | 40 | 5, S | ||
| 9 | jy-3-0x0-1,1-dibutyl-2- n-propyl-heptylacryl- |
25 | 5300 | 52 | 8,6 | ||
| 10 | a-aethyiacrylsicid | 25 | 3600 | 48 | 8,4 | ||
| 11 | ii-3-Oxo-i, 1-dimethyl- ^ / ^J- ^j y jJB *^' *-*^"· .^^^ "^ ^-I J^J, y J- 4£2^ ^^ ^i- y ^- ιζ~Ί, Λ4^ J[ ι |
||||||
ro
CD -J
ro
CD
co
2 Mol Adipinsäure, 1 Mol Phthalsäureanhydrid, 1 Mol Maleinsäure
anhydrid, 1 Mol Propylenglykol und 3 Mol Diäthylcnglykol
wurden auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
polykondensiert, wobei ein ungesättigter Polyester (H) » mit einem mittleren Molekulargewicht von 2000, einer J
polykondensiert, wobei ein ungesättigter Polyester (H) » mit einem mittleren Molekulargewicht von 2000, einer J
Säurezahl von 28 und einem Doppelbindungsäquivalent von |
824 erhalten wurde. Zu 100 Teilen dieses ungesättigten ;■
Polyesters wurden zur Herstellung von lichtempfindlichen )
Massen die in Tabelle 3 genannten Mengen Triäthylengly- I koldiacrylat, Ν-Οχο-Ι,Ι-dimethyl-butylacrylErdid, 2* \
Naphthalinsulfonylchlorid und p-IÄethoxyphenol gegeben. \
Jede erhaltene lichtempfindliche Masse wurde auf die in ·
Beispiel 1 beschriebene Weise photopolymerisiert, worauf * die mechanischen Eigenschaften und die WaBseraböorpticm
gemessen wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 genannt. Die Werte in Tabelle 3 zeigen, daß bereits geringe
Mengen N-3-0xo-1,1-dimethyl-butylacrylamid, wie sie in
Beispiel 12 bis 14 verwendet wurden, den y.oung-Modul der
photopolymerisierten Produkte senken und 100 Teile dieser
Verbindung, wie sie im Falle der Beispiele 15 bis 17
verwendet wurden, die Härte der photopolymerifeierten
Produkte steigern. Die Dehnung des photopolymerisierten
Materials von Beispiel 15 ist sehr gering, während die
Materialien der Beispiele 16 und I7 eine stark gesteigerte Dehnung haben. Die lichtempfindlichen Massen gemäß
Beispiel 12 und 15 haben eine etwae schlecht« Disper&lerbarkeit und Löslichkeit in einer 0,5%igen Natriumhydroxydlösung, während die Massen der Beispiele 1J, 14, 16
und 17 in der Lösung gut dispergierbar und löslich Bind.
gemessen wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 genannt. Die Werte in Tabelle 3 zeigen, daß bereits geringe
Mengen N-3-0xo-1,1-dimethyl-butylacrylamid, wie sie in
Beispiel 12 bis 14 verwendet wurden, den y.oung-Modul der
photopolymerisierten Produkte senken und 100 Teile dieser
Verbindung, wie sie im Falle der Beispiele 15 bis 17
verwendet wurden, die Härte der photopolymerifeierten
Produkte steigern. Die Dehnung des photopolymerisierten
Materials von Beispiel 15 ist sehr gering, während die
Materialien der Beispiele 16 und I7 eine stark gesteigerte Dehnung haben. Die lichtempfindlichen Massen gemäß
Beispiel 12 und 15 haben eine etwae schlecht« Disper&lerbarkeit und Löslichkeit in einer 0,5%igen Natriumhydroxydlösung, während die Massen der Beispiele 1J, 14, 16
und 17 in der Lösung gut dispergierbar und löslich Bind.
Zwischen zwei durchsichtige Glasplatten von 1 na Dicke
wurde ein Distanzstück von 2 mm Dicke eingefügt. Zwischen die Platten wurden die lichtempfindlichen Massen der
Beispiele 12 bis I? gefüllt. Eine üeite der durchsichtigen
Glasplatten wurde 30 Sekunden Kit einer 3 kVV-Supei-
209843/0965
hochdruckqueckoilberlaiape aus einein Abstand von 50 cm
vom Glas belichtet. Anschließend wurde die andere Seite
der durchsichtigen Glasplatte entfernt und die lichtempfindliche
Schicht mit einer 0,5%igen l-Jatriumhydroxydlösung
ausgewaschen, getrocknet und nachbelichtet. Die Dicke der photopolymerisierben Schicht wurde gemessen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 genannt.
| ι | Tabelle | Beispiel Kr. | 4 | |
| i | 12 (Vergleichsprodukt) |
Dicke der photouoly- merisierben Schicht, mm |
||
| 13 | 0,19 | |||
| 14 | 0,36 | |||
| fr | 15 (Vergleichsprodukt) |
0,39 | ||
| ί | 16 | 0,15 | ||
| 17 | 0,33 | |||
| 0,44 |
Diese Ergebnisse zeigen deutlich, daß die Geschwindigkeit der Photopolyraerisation der lichtempfindlichen
■Massen von Beispiel 12 und 15, die nicht das N-3~Oxo-' 1,1-diinethyl-butylacrylamid enthalten, bemerkenswert
niedrig ist.
■Massen von Beispiel 12 und 15, die nicht das N-3~Oxo-' 1,1-diinethyl-butylacrylamid enthalten, bemerkenswert
niedrig ist.
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| »ο O |
5 | Beispiel Nr. | 12* | 13 | .14 | 15* | 16 | 17 | ! | |
| (O | Zusammensetzung der lichtempfindlichen Masse |
C | ||||||||
| ca | 10 | Diäthylenglykoldiacrylat, Teile |
50 | 50 | 50 | ■ 100 | 100 | 100 | I | |
| m | K-Oxo-1,1-dimethyl- butylacrylamid, Teile |
O | 1 | 5 | 0 | 20 | 40 | |||
| Ol | 2-Kaphthalfnsulfonyl- chlorid, Teile |
1,5 | 1,5 | 1,5 | . 3 | 3 | 3 | |||
| 5 | 15 | p-liethoxyphencl, Teile | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,2 | • 0,2 | ■ 0,2 | ||
|
σ
30 |
Eigenschaften des'pho.to- polynerisierten Materials |
|||||||||
| <3INAL | Zugfestigkeit kg/cm^ Dehnung, % |
' 182 6 |
180 8 |
179 11 |
290 2 |
295 15 |
282 21 |
|||
| Your.g-üc dul, kg/ca | 6.500 | 5.900 | 4.600 | 16.300 | 12.400 | 6.800 | ||||
| Shore-D-Härte | 68 | 68 | 67 | 80 | 77 | 76 | ||||
| Wasserabsorption, % | 4,3 | 4,3 | 4,5 | 6,7 | 6,9 | 7,1 | ||||
x Vergleichsbeispiele N>
' ■ ■ · ■ ^J
Eeispiel 18
Druckformen wurden unter Verwendung; der gemäß Beispiel
15 und 16 hergestellten lichtempfindlichen !«lassen hergestellt.
Auf eine durchsichtige Glasplatte von 10 mm Dicke wurde ein Negativfilm für den Zeitungsdruck von 590 χ
550 mm gelegt. Der Negativfilm wurde mit einer Polyeti ο erfolie
von 12 u Dicke bedeckt. Die Polyecterfolie wurde mit einer Schicht der lichtempfindlichen Masse von
0,6 ram Dicke überzogen. Eine Seite eines 0,2 2i.11 dicken
Aluminiumblechs wurde mit einem Polyurethanhars überzogen
("GA-83", Hersteller Sanyo Chemical Co., Ltd.), der 0,5
Gew.-% rote Ockerfarbe enthielt. Das Aluminiumblech wurde mit der beschichteten Seite auf die Schicht der lichtempfindlichen
Masse gelegt. Die Glasplatte wurde dann 5 Minuten mit einer J-kW-Superhochdruckquecksilberlampe
aus einem Abstand von 50 cm belichtet. Aus dem Material
wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise eine Druckform für den Zeitungsdruck hergestellt.
Die mit der lichtempfindlichen Masse von Beispiel 15 hergestellte
Druckform war in den photografischen Bildteilen
stark gewellt und gebogen, uM große Peststoffteile,
überwiegend die bildfreien Teile zwischen den Strichen oder Punkten waren nicht vollständig herausgewaschen.
Dagegen war die mit der lichtempfindlichen Masse von Beispiel
1b hergestellte Druckform flach und eben. Die bildfreien Teile waren vollständig ausgewaschen, und die
Bildflächen oder Reliefs waren scharf.
3 UoI Adipinsäure, 1 Mol Isophthalsäure, 1 Mol Fumarsäure,
2 Mol Äthylenglykol und '*> Mol Polypropylenglykol mit einem
mittleren Molekulargewicht von 300 wurden auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise polykondensiert, wobei ein
ungesättigter Polyester (III) mit einem mittleren Molekulargewicht
von 295O, einer Säurezahl von 19 und einen
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Doppelbindungsäquivalent von etwa 1570 erhalten wurde. ;
Zu 100 Teilen dieses ungesättigten Polyesters wurden 43 \
Teile Äthylenglykol, 15 Teile N-3-0xo-1,1-dimethylbutyl- J
acrylamid, die in Tabelle 5 genannten Mengen 2-Hydroxypropylmethacrylat, 2 Teile Benzoinäthyläther und 0,1 Teile
Catechin gegeben, wobei lichtempfindliche Massen erhalten
wurden. Diese lichtempfindlichen Messen wurden auf die in
Beispiel 1 beschriebene V/eise photopolymerisiert. üie
mechanischen Eigenschaften und die Wasserabeorption der
photopolymerisierten Materialien wurden gemessen. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 5 genannt. Wie die Werte in
Tabelle 5 zeigen, ist es durch Zusatz von 2-Hydroxypropylmethacrylat zur lichtempfindlichen Masse möglich, die j
Catechin gegeben, wobei lichtempfindliche Massen erhalten
wurden. Diese lichtempfindlichen Messen wurden auf die in
Beispiel 1 beschriebene V/eise photopolymerisiert. üie
mechanischen Eigenschaften und die Wasserabeorption der
photopolymerisierten Materialien wurden gemessen. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 5 genannt. Wie die Werte in
Tabelle 5 zeigen, ist es durch Zusatz von 2-Hydroxypropylmethacrylat zur lichtempfindlichen Masse möglich, die j
Dehnung zu verbessern, während gleichzeitig die Zug- }
festigkeit aufrechterhalten wird und der Young-Modul und <
die Härte verringert werden. Die mit den lichtempfindli- I
chen Massen der Beispiele 20 bis 23 hergestellten Druck- \
formen haben eine solche Flexibilität, daß sie für den
Flexodruck besonders gut geeignet sind. Unter Verwendung
dieser Druckformen wurde Wellpappe klar und scharf j
Flexodruck besonders gut geeignet sind. Unter Verwendung
dieser Druckformen wurde Wellpappe klar und scharf j
bedruckt.
Tabelle 5
Eigenschaften der photopolymerislerten Materialien
Beispiel Nr. 19 20 21
22
23
2-Hydroxypropyl-
methacrylat,Teile 0 2,5 5 10 20
Zugfestigkeit,
kg/cm2 135 137 141 140 I38
Dehnung, % 43 5I 55 60 64
Young-Modul
kg/cm2 2200 I9OO 17Θ0 1420 1260
Shore-A-Härte 85 80 ?6 70 64
Waeserabsorption,
% 8,2 8,3 8,4 8,6 8,8
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BAD ORIGINAL
Beispiele 24 bis 26
Zu 100 Teilen des auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise hergestellten ungesättigten Polyesters (I) wurden die in
Tabelle 6 genannten Mengen Äthylenglykoldimethacrylat, 5 Teile N-3-0xo-1,1-dimethylbutylacrylamid, 20 Teile 2-Hydroxyäthylmethacrylat,
0,2 Teile 2-Äthylanthrnchinon und 0,1 Teile p-Methoxyphenol gegeben, wobei lichtempfindliche
Massen erhalten wurden. Diese lichtempfindlichen Massen wurden auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise
photopolymericiert. Die mechanischen Eigenschaften und
die Wasserabsorption der Materialien wurd-en gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 genannt. Sie zeigen, daß das
aus der lichtempfindlichen Masse von Beispiel 24 hergestellte photopolymerisierte Material (das kein Äthylenglykoldimethacrylat
enthält) sehr spröde und für Druckformen ungeeignet ist.
| 24 (Vergleichs beispiel) |
25 | Materials | |
| Tabelle 6 | Teile O | 20 | 26 |
| 35 | 87 | 40 | |
| Eigenschaften des phot©polymerisierten | 18 | 160 | |
| Beispiel Nr. | 80 | 1200 | 23 |
| Äthylenglykol- dimethacrylat, |
unter 10 | 35 | 1800 |
| Zugfestigkeit kg/cuT |
93 | 11 | 45 |
| Dehnung, % | 8 | ||
| Young-Modul, kg/cm*· |
|||
| Shore-D-Härte | |||
| Wasserabsorp tion, % |
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Ungesättigte Polyester (IV) bis (VII) wurden auf die in
Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt, wobei jedoch die Anteile der Fumarsäure und Adipinsäure unterschiedlich
waren. Mit diesen ungesättigten Polyestern wurden lichtempfindliche Massen auf die in Beispiel 16 beschriebene
Weise hergestellt. Diese lichtempfindlichen Massen wurden auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise phqtopolymerisiert.
Die mechanischen Eigenschaften und die Wasserabsorption wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7
genannt. Sie zeigen eindeutig, daß die ungesättigten Polyester, die wenigstens eine äthylenische 'Doppelbindung im
Molekül enthalten und ein Doppelbindungsäquivalent von nicht mehr als etwa 3200 haben, den photopolymerisierten
Materialien wesentlich bessere Eigenschaften verleihen als der gesättigte Polyester.
| Beispiel Nr. | 27* | 28 | 29 | 30 | 1 |
| Zusammensetzung des un gesättigten Polyesters |
3 · | ||||
| Fumarsäure, Mol | 0 | 0, | 25 0,5 | 17 | |
| Adipinsäure, Mol | 4 | 3, | 75 3,5 | 3?00 | |
| Säurezahl | 14 | 14 | 15 | 774 | |
|
Mittleres Mole
kulargewicht |
4010 | 4010 | 3740 | ||
|
Doppelbindungs
äquivalent |
0 | 3186 | 1578 | 185 | |
| Eigenschaften des photo polymerisierten Materials |
* | 17 | |||
| Zugfestigkeit, kg/cm2 | 43 | 76 | 142 | 2270 | |
| Dehnung, % | 5 | 13 | 16 | 60 | |
| Young-Modul, kg/cm | 220 | 1200 | 1830 | 7 | |
| Shore-D-Härte | 10 | 30 | 50 | ||
| Wasser-Absorption, % | 28 | 14 | 11 | ||
| * Vergleichsbeispiel 209843/ |
0965 | SAC | ) ORIGINAL |
Ungesättigte Polyester (VIII), (IX) und (X) wurden auf
die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt, wobei Jedoch die Anteile der Fumarsäure und Adipinsäure und
die Reaktionszeit unterschiedlich waren. Mit den erhaltenen ungesättigten Polyestern wurden lichtempfindliche
Ifi8asen auf die in Beispiel 22 beschriebene Weise hergestellt.
Diese Massen wurden auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise photopolymerisiert. Die mechanischen
Eigenschaften und die Wasserabsorption der photopolymerieierten
Materialien sind in Tabelle 8 genannt. Sie zeigen, daß das mittlere Molekulargewicht der ungesättigten Polyester
vorzugsweise 400 oder mehr betragen sollte.
| Beispiel Nr. | 51 | 4 | 32 | 4 | 33* |
| Zusammensetzung des un gesättigten Polyesters |
0 | 0 | |||
| Fumarsäure, Mol | 56 | 125 | 4 | ||
| Adipinsäure, UoI | 1000 | 45O | 0 | ||
| Säurezahl | 171 | 171 | 156 | ||
| Mittleres Mole kulargewicht |
360 | ||||
| Doppelbindungs äquivalent |
220 | 163 | 171 | ||
| Eigenschaften des photo- polymerisierten Materials |
12 | 10 | |||
| Zugfestigkeit, kg/cm^ | 2600 | I9OO | 67 | ||
| Dehnung, % | 55 | 52 | 2 | ||
| Young-Modul, kg/cm^ | 9 | 11 | 1200 | ||
| Shore-A-Härte | 20 | ||||
| Waseer-Absorption, % | 18 |
Vergleichsbeispiel
209843/0965
BAD ORtQlNAL
1 Mol Fumarsäure, 0,75 Mol Adipinsäureanhydrid, 0,25
Phthalsäureanhydrid und 3 Mol Polyäthylenglykol nit einem
■ ■ r ■ . ■ )
mittleren Molekulargewicht von 600 wurden 18 Stunden auf !
die in Beispiel 1 beschriebene Weise polykondensiert, j
wobei ein ungesättigter Polyester (Xl), der im wesentli- ·,
chen endständige Hydroxylgruppen enthielt und eine Säure« ' . <
stahl von 0,8, ein mittleres Molekulargewicht von etwa
2000 und ein Doppelbindungsäquivalent von etwa 2000 hatte,
erhalten wurde. 1000 Teile dieses ungesättigten Polyesters
wurden bei 60°C unter Stickstoff gehalten, wobei 78 Teile
2,4-Toluylendiisocyanat Innerhalb einer Stunde unter
kräftigem Rühren zugetropft wurden. Die Temperatur stieg
langsam auf 900C, worauf das Reaktionsgemisch 24 Stunden
bei 60°C stehengelassen wurde. Hierbei wurde ein mit Diieocyanatgruppen modifizierter ungesättigter Polyester ) Bit einem mittleren Molekulargewicht von etwa 21 500 ]
2000 und ein Doppelbindungsäquivalent von etwa 2000 hatte,
erhalten wurde. 1000 Teile dieses ungesättigten Polyesters
wurden bei 60°C unter Stickstoff gehalten, wobei 78 Teile
2,4-Toluylendiisocyanat Innerhalb einer Stunde unter
kräftigem Rühren zugetropft wurden. Die Temperatur stieg
langsam auf 900C, worauf das Reaktionsgemisch 24 Stunden
bei 60°C stehengelassen wurde. Hierbei wurde ein mit Diieocyanatgruppen modifizierter ungesättigter Polyester ) Bit einem mittleren Molekulargewicht von etwa 21 500 ]
erhalten. Zu 100 Teilen dieses ungesättigten Polyesters i wurden 30 Teile Triathylenglykoldiacrylat, 5 Teile 3- . \
Chlor-2-hydroxypropylmethacrylat, 5 Teile N-3-Oxo-i- ' \
nethyl-i^-dicyclohexyl-propylacrylamid, 5 Teile Acryl- j
amid, 3 Teile Benzoinmethyläther und 0,1 Teile 2,5-Di- \
tert.-Buty!hydrochinon gegeben, wobei eine lichtempfihd- ■
liehe Masse erhalten wurde. Mit dieser lichtempfindlichen
Masse wurde eine elastische Druckform für den Flexodruck
auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt.
Mit dieser Druckform wurde im Flexodruck eine Auflagenhohe von mehr als 500 000 erreicht. Die Drucke waren
scharf und klar.
Masse wurde eine elastische Druckform für den Flexodruck
auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt.
Mit dieser Druckform wurde im Flexodruck eine Auflagenhohe von mehr als 500 000 erreicht. Die Drucke waren
scharf und klar.
1000 Teile des gemäß Beispiel 32 hergestellten ungesättigten Polyesters (IX) wurden 2 Stunden bei 100°C mit 38 Tei-*
len Hexamethylendiisocyanat umgesetzt, wobei ein Diisocyanat-modifizierter ungesättigter Polyester erhalten
len Hexamethylendiisocyanat umgesetzt, wobei ein Diisocyanat-modifizierter ungesättigter Polyester erhalten
209843/0 965
BAD ORIGINAL
wurde. Zu 100 Teilen dieses modifizierten ungesättigten
Polyesters wurden 20 Teile Äthylenglykoldiraethacrylat,
20 Teile N-3-Oxo-i,1-dimethylbuby !.acrylamid, 20 Tolle
2-Hydroxyäthylmethacrylat, 0,2 Teile 2-Äthylanthrachinon
und 0,1 Teile Methoxyphenol gegeben, wobei eine lichtempfindliche
Masse erhalten wurde. Diese lichtempfindliche Masse wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise
photopolymerisiert. Das photopolymerisierte Material
hatte die folgenden mechanischen Eigenschaften:
| Zugfestigkeit | 180 kg/cm2 | Beispiel 36 |
| Dehnung | 13 % | |
| Young-llodul | 2050 kg/cm2 | |
| Shore-D-Härte | 53 | |
| Wasserabsorption | 8 % | |
Ein Diisocyanat-modifizierter ungesättigter Polyester
wurde hergestellt, indem 1000 Teile des gemäß Beispiel hergestellten ungesättigten Polyesters (VII) 2 Stunden
bei 1000C mit 3,8 Teilen Hexamethylendiisocyanat umgesetzt wurden. Zu 100 Teilen des erhaltenen modifizierten
ungesättigten Polyesters wurden JO Teile Triäthylenglykoldiacrylat, 5 Teile 3-Chlor-2-Hydroxypropylmethacrylat,
5 Teile N^-Oxo-i-methyl-i^-dicyclohexylpropylacrylamid, 5 Teile Acrylamid, 3 Teile Benzoinmethyläther und
0,1 Teile 2,5-Di-tert.-butylhydrochinon gegeben, wobei eine lichtempfindliche Masse erhalten wurde. Diese Masse
wurde auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise photopolymerisiert. Die mechanischen Eigenschaften und die Wasserabsorption des photopolymerisierten Materials wurden
gemessen, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Zugfestigkeit 163 kg/cm2
Dehnung 25 %
Young-Modul 1.56o kpj/cm
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| Shore-D-Härte | Beispiel | 52 | 37 |
| Wasserabsorption | 12 | ||
Zu 100 Teilen des gemäß Beispiel 31 hergestellten
sättigten Polyesters (VIII) wurden 30 Teile Polyäthylenglykoldiacrylat (mittleres Molekulargewicht des PoIyäthylenglykols 600), 5 Teile N-3-Οχο-Ί,1-dimethylbutylacrylamid, 10 Teile 2-Hydroxyäthylacrylat, 5 Teile Acrylamid, 3 Teile Acrylsäure, 3 Teile Benzoin und O1I Teile
tert.-Butylcatechin gegeben, wobei eine.lichtempfindliche
!lasse erhalten wurde. Eine Druckform für den Zeitungsdruck wurde mit dieser lichtempfindlichen Masse auf die
in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellt. Mit dieser Druckform wurde eine Auflage von etwa 700 000 Exemplaren
mit der Zeitungsrotationsdruckmaschine gedruckt. Keine Deformierung und Beschädigung der Bildbereiche wurde festgestellt. Für diese Druckform kann eine Driickfähißkeit für
eine Auflage von wenigstens 1 000 000 angenommen v/erden.
Sine lichtempfindliche Masse wurde hergestellt, indem zu 100 Teilen des gemäß Beispiel 34 hergestellten Diisocyanat-modif!zierten ungesättigten Polyesters 35 Teile Trimethylolpropantriacrylat, 5 Teile 2-Hydroxyäthylacrylat,
10 Teile N-J-Oxo-i-methyl-i^-dicyclohexylpropylacrylamid, 3 Teile Benzoinmethyläther und 0,1 Teile 2,5-Ditert.-buty!hydrochinon gegeben wurden. Eine weitere
lichtempfindliche Hasse wurde hergestellt, indem zu 100 Teilen des gleichen gemäß Beispiel 34 hergestellten modifizierten ungesättigten Polyesters 10 Teile Pentaerythrftmethacrylat, 3o Teile S-Chlor^-Hydroxypropylmethacrylat, 5 Teile N-3-0xo-1,1-dimethyl-butylacrylamid,
5 Teile N-Methylolacrylamid, 3 Teile Benzoinaethylather
und 0,1 Teile 2,5-Di-tert.-butylhydrochinon gegeben
209843/0965
2287209
wurden. Unter Verwendung dieser lichtempfindlichen f.'ajjsen
wurden Druckformen für den Flexodruck hergestellt· Li it
diesen Druckformen wurde eine Auflage von mehr als 500 000 Exemplaren mit scharfem und klarem Bild nach dem
Flexodruckverfahren gedruckt.
Wie bereits erwähnt, zeichnen sich die erfindungsgemäß
hergestellten Reliefstrukturen durch eine wesentlich
verbesserte Kombination von physikalischen Eigenschaften
aus, wobei ein besonders erwünschter hoher Grad einer Eigenschaft nicht durch eine unannehmbar starke Verschlechterung
einer anderen Eigenschaft erreicht wird. Beispielsweise haben viele der neuen photopolymerisierten
Produkte eine Zugfeatigkeit von wenigstens etwa 75
cm , eine Dehnung von etwa 8 - 65 %■, einen Young-Modul
von etwa 1000 - 7000 kg/cm2, eine Shore-D-Härte von
wenigstens etwa JO und eine Waeserabsorption von weniger
als etwa I5 Gew.-%. Eine bevorzugte Gruppe aus diesen
photopolymerisierten Materialien hat noch bessere Eigenschaften, nämlich eine Zugfestigkeit von wenigstens etwa
150 kg/cm , eine Dehnung von etwa 15 - 35 %■» einen Young-Modul
von etwa I5OO - 4000 kg/cm2, eine Shore-D-Härte
von wenigstens etwa 50 und eine Waseerabsorption von
weniger als etwa 10 Gew.-%.
209843/0965
Claims (2)
- Lichtempfindliche Massen, gekennzeichnet durch einen Gehalt anA) etwa 100 Gew.-Teile eines ungesUttigten Polyesters, der aus einer aus wenigstens einem Polyol bestehenden Alkoholkomponente und einer aus wenigstens einer ungesättigten Dicarbonsäure bestehenden Säurekompcnente, ihren Anhydrid oder ihrem Methyl- oder Äthylester hergestellt worden ist,und ein mittleres Molekulargewicht von etwa **0C bis 3C.000 und ein äthylenisches Doppelblndungsäquivalent von etwa l6o bis 3200 hat« undB) etwa 1 bis 50 Gew.-Teilen einer äthylenisch ungesättigten Verbindung (I)der PormolRp 0 R, Iv 0 CH2= C-C-NH-C-CH-C-R6 .In der R2 ein Wasseretoffatom oder Methylrest 1st und R,, R^, R1- und R^ ein Wassers to ff atom oder ein Alkylrest oder ein Cycloalkjrlrest mit nicht mehr Als 10 Kohlenstoffatomen 1st, und etwa 10 bis 100 Gew.-Teile' einer Verbindung (IT) der Formel?1
(CHg = C - C00)m X .in der R. ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe, η eine ganze Zahl von 2 bis h und X ein Rest eines Polyols mit einem Molekulargewicht bis zu 1000 und ra-endständigen Hydroxylgruppen ist, wobei die endständigen Hydroxylgruppen ausgeschlossen sind, undC) etwa 0,00Cl bis 10 Gew.-Teile eines Photopolymerisationsinitiators.BAD ORIGINAL2098*3/0965- Hl - - 2. Lichtempfindliche Massen nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich 1 bis 50 Gew.-Toi Ie der Verbindung dor Formel (TT)/7 . CH.-j rr C sC-O-Ho- CHIt Oin der H„ ein Wasserstoff atom oder ein Methyirest und Rc, der Rest eines Diols mit einem mittleren.Molekulargewicht ausschließlich der Hydroxylgruppen von bis zu 2OC ist, enthält.Lichtempfindliche Massen nach Anspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, da3 sie zusätzlich 1 bis 25 Gew.-Teile eines! Amids (IV) der FormelnJ9CH2 = C xH oderCH2 = CT y C =■ CH2C -NH-R1^-NH-C ·Il i-J IlO Oenthalten, vrerin R , R12 und R. j. für V.'assers toff atome oder Me thy !gruppen stehen, R1n ein V/assers to ff atom oder eine R, ,OCILj-Gruppe 1st, in der R-, ein Wasserstoffatom oder ein niederer Alkylrest mit bis zu k C-Atomen bedeutet und-R ein Alkylenrest mit ] bis 6 C-Atomen ist.. Lichtempfindliche Massen nach Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß das N-3-Oxokohlonwasserstoff-substituierto Acrylamid der Formel 7 ein N-3-Oxopropylacrylamid /209843/0965N-3-Oxobutylacrylamid, NO-Oxo-]-methylbutylacryüamld, N-3-Oxo-]-nrethyl-l,l-diäthyl-propylacrylaTiid, N-3-Oxo-1,1-dimethyl-butylacrylamid, N-^-Oxomethyl-l f>-dicyc]ohexyl-propylacrylamid, N-3-Cxo-l.5-dirr.ethy3 -1-inoprcpylhexylacrylamid, N-3-Cxo-I, l-d1 icobutyl-2-JsopropyJ -5-methyl-hoxylacrylaTnld, N-5-C>:o-l,l-dibutyl-2-n-propylheptylacrylamid, N-3-Oxo-l-mothylbuty] -a-rnethylaerylamid und N-3-Oxo-l,l-disucthyi-butyl-a-methylacrylamid.5. Lichtempfindliche Marsen nach Ansprüchen 1 bis Jl, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Formel 1T ein Äthylenglykoldiacrylat oder -nethacrylat, Dläthy]enclykoldiacrylat oder -methacrylat, Triäthylenglykoldiacrylat oder -methacrylat, Tetraäthylenglykoldlacrylat oder -methacrylat, Polyäthylenglykoldiacrylat oder -methacrylat (mittleres Molekulargewicht des Polyäthylengiykols 2OC bis 1000), Propylenglykoldiacrylat oder -methacrylat, Dipropylenglykoldlacrylat oder - methacrylat, Polypropylcnglykoldiacrylat-oder -methacrylat (mittleres Molekulargewicht dee Polypropylenglykols 100 bis 1000), Butylenglykoldiacrylat oder -methacrylat, TrimethyJoläthantriacrylat oder -methacrylat, TrImfthylolpropantrlacrylat oder -methacrylat oder Pentaerythrithtetraacrylat oder -methacrylat ist.6. Lichtempfindliche Massen nach Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, da3 die ungesättigten Polyester eine Mehrzahl von AmidbIndungen enthalten, die durch KettenverlUngerung von kürzeren Polyesterketten mit Diisocyanaten entstanden sind.7· Verfahren zur Herstellung einer Drucreüefplatte durch Belichtung einer lichtempfindlichen Masse mit einer Lichtquelle durch ein ein Bild tragendes Transparent, wobei2098*3/0965 8^ PPK3'NALdie Masse etwa 100 Gew.-Teile einec ungesättigten Polyesters, der aus einer aus wenigstens einem Polyol bertehenden Alkoholkcmponente und einer aus wenigstens einer ungesättigten Dicarbonsäure bestehenden Säurekoitiponente, ihrem Anhydrid oder ihrem Methyl ester oder Kthylester hergestellt worden 'ist, /besteht und ein mittlere« Molekulargewicht von etwa 4000 bis 30.OCO und ein äthylenisches Doppelbindungr.äquivalent von etwa IC-O bis jiiiCO hat und etwa 0,0001 bis 10 Gew. Teilen eines Photopolymericat ionsinitiators enthält, wobei die Polymerisation dieser Mischung durch die Lichteinwirkung durch das Transparent hindurch bewirkt wird und danach die vom Uent n.icht bestrahlten und daher nicht polymerisieren Teile der Unterlage herausgelöst werden und die ■ polymerisieren Teile als entsprechende Erhebungen auf der Unterlage zurückbleiben, dadurch gekennzeichnet, daß man in diese lichtempfindliche Masse etwa 1 biß 50 Gew.-Teile einer Verbindung der Formel IR0 C ' R, R1- 0 CH2= C-C-MH-C-CH-C-R6 ,in der R2 ein Wasserstoffatom oder Methylrest ist und R,, R^, R(- und R, ein Wasserstoff atom oder ein Alkylrest oder ein Cycloalkylrest mit nicht mehr als 10 Kohlenstoffatomen ist und etwa 10 bis 100 Gew.-Teile einer Verbindung der Formel IJ . · ·?1(CH2 = C - C00)mX ,in der R, ein Wasserstoffatom oder ein Methylrest, m eine eanze'Zahl von 2 bis 4 und X ein Rest eines Polyols mit einem Molekulargewicht, von nicht mehr als 1000 und m-end-Gtänd:gen Hydroxylgruppen irt, vebei die endständigen Hydroxylgruppen aungeschlossen sind, einarbeitet.209843/09658. Druckplatten, die aus Erhöhuncon und Vertiefungen gebildete Rnliefstrukturen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dafl die erhöhten Anteile aus einer l'olyrnerverbindung bestehen, die etwa IOC (Um·:.-Teile eines ungesUttigten Polyesters, der aus einer aus venißstens einem Polyol bestehenden AlkoholUompjnente und aus einer auc wenigstens einer ungesättigten Dicarbonsäure bestehenden SHurekorcponten, ihrem Anhydrid oder ihrem Methylester oder Äthylester hergestellt worden ist und ein mittleres Molekulargewicht von etva 4000 bis 30.000 und ein äthylenisches DoppeIbindungßäquivalent von etwa i6o bis 3200 hat, etvji 10 bis 50 Gew,-Teile einer Hthylenisch ungesättigten Verbindung der Formel I und etwa.10 bis 100 Oew.-Teile einer Vorbindung der Formel IT enthalten.9. Reliefstrukturen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dafl die erhöhten Reliefanteile aus einer Polymerverbindung bestehen, die zusätzlich etwa 1 bis 50 Gew.-Teile einer Verbindung der Ponel ITT und etv.a 1 bis 25 Oew.-Teile eines Amids der Formel IV enthalten, wobei als N-2-Oxo-Kohlenwaeseretoff-substltuiertee-Acrylamid der Formel I eine der in Anspruch 4 aufgezählten Verbindungen und ale. Verbindung der Formel TT eine der in Anspruch 5 aufgezHhlten Verbindungen eingesetzt wurde.10. Reliefstrukturen nach Anspruch [t, dadurch.gekennzeichnet,ο daß sie eine Zugfestigkeit von wenigstens etwa 75 kg/cm , eine Dehnung von etwa 8 bis 65 %, einen Young-Modui von etwa 1000 bis 7000 kg/cm*", eine Shore-D-HHrte von wenigstens etwa "50 und eine Wasserabnorption von weniger als etwa 15 Gew.-$ aufweisen.* v11. Reliefstrukturen nach Anspruch \), dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Zugfestigkeit von veniß^tenn etwa 150 kg/cm'",209843/0965BAD ORIGINALJ207209eine Dehnung von etwa 15 bis yj %, eJnen Young-Mi dul vonetwa 1500 bis ^COO kg/cm , eine Shore-D-IIUrte von wcnif-;-stens otva 50 und eine Wasserabsorption von v;enip;cr als etwa IC Gcw.-# aufi/eJson.12. Re lie fs truk türen nach Anspruch i , dadurch gele enn/c lehnet, daß in Form von Druckplatten vorliegen.2 0 9 H 4 3 / 0 H B h BAD ORIGINAL
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