DE2206243A1 - Fördervorrichtung - Google Patents
FördervorrichtungInfo
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Description
Dipl.-Ing. Werner Gramm 33 Braunschweig, 9-2.1972
Patentanwalt Theodor-Heuß-Str. 1
Anwaltsakte: 3302 Pt
Husky Manufacturing & Tool Works Ltd Bolton, Ontario, Kanada
Postfach 1000
Postfach 1000
"Fördervorrichtung"
Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für von einem
Träger abzunehmend· und auf eine Auffangfläche abzuwerfende Gegenstände. Die Erfindung betrifft weiterhin eine mit einer
derartigen Fördervorrichtung ausgestattete Spritzgußmaschine mit zwei relativ gegeneinander beweglichen Preßformteilen,
die zusammen zumindest einen Hohlraum bilden, der mit einer Einlaßöffnung für härtbaren Kunststoff versehen ist zur Herstellung
von zumindest einem geformten Gegenstand (siehe z.B. US-Patent Nr. 3
Bei dieser bekannten üpritzgußmaschino ist der auf dem beweglichen Preßformteil befestigte Träger mit Mitteln versehen,
um den Träger zwischen dio beiden Geöffneten Preßformteile
abzulenken, wenn aich die Preßform öffnet. Die Trägerplatte
wird darm aus dem Bereich zwischen den beiden Preßformteilen
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BAD ORIGINAL
_ ρ —
wieder angehoben, worauf dann eine Fördervorrichtung die
geformten Gegenstände übernehmen und diese asu einer Stapelröhre
oder zu einer anderen Aufnahmevorrichtung weiterleiten kann während des sich anschließenden Preßzyklua.
Bei der bekannten Vorrichtung wird die Steuerung für dl·
Fördervorrichtung ebenso wie die Hubvorrichtung für den Träger von der beweglichen Preßform getragen, um an deren
Hin- und Herbewegung teilnehmen zu können. Eine derartige bewegliche Fördervorrichtung lot Jedoch hinsichtlich Ihrer
Anpassungsfähigkeit an verschiedene Benutzungsbedingungen begrenzt und muß jeweils speziell an die auszustattende Maschine
angepaßt werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Fördervorrichtung
der geschilderten Art zu entwickeln, die unabhängig von einer Spritzgußmaschine oder anderen Vorrichtungen, für die
sie eingesetzt werden 3oll, hergestellt und installiert werden
kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Kombination
folgender Merkmale gelöst:
- Ein aufrecht angeordneter, über einen bestimmten horizontalen Winkel zwischen einer ersten und einer zweiten
Position verdrehbarer Ständer;
- ein quer zum Ständer angeordneter und sich von diesem
angenähert horizontal erstreckender Schaft;
- ein mit dem Schaft verbundenes Fördorelement, das über
einen boatimmten vertikalen Winkol zwiachon oinor ereten
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und einer zweiten Stellung verschwenkbar ist;
- ein Antrieb für die Hin- und Herbewegung des Ständers zwischen seiner er3ten und zweiten Position und Tür angenähert
gleichzeitiges Verschwenken des Förderelementes zwischen seiner ersten und zweiten Stellung, wobei das
Förderelement in seiner ersten Stellung bei erster Position des Ständers dem Träger gegenüber und in seiner
zweiten Stellung bei zweiter Position dee Ständers über der Auffangfläche liegt;
- Halteelemente auf dem Fördarelement, die sich in der
ersten Position des Ständers in Wirkstellung befinden
zur Aufnahme eines Gegenstandes von dem Träger;
- eine Lösevorrichtung, die die Halteelemente in der zweiten Position des Ständers beaufschlagt zum Abwurf der Gegenstände
auf die Auffangfläche.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform umfaßt der Antrieb ein·
ortsfeste, neben dem Ständer angeordnete Ständersäule sowie ein erstes fest mit der Ständersäule verbundenes Zahnrad, ein
zweites fest mit dem Schaft verbundenes Zahnrad und eine Drehkraft
bewirkende, mit dem Ständer in Verbindung stehende Elemente.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die eine Drehkraft bewirkenden Elemente aus einem fest mit dem Ständer verbundenen Bitsei
und einer mit diesem im Eingriff stellenden hin und her verschiebbaren Zahnstange bestehen. Ist diese Fördervorrichtung
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für eine Spritzgußma3chine vorgesehen, dann erfolgt der
Antrieb der Zahnstange zweckmäßig über den beweglichen Preßforateil.
Die beiden mit der Ständersäule und dem Schaft verbundenen Zahnräder bilden ein Untersetzungsgetriebe zwischen Ständer
und Schaft, wobei die Untersetzung vorzugsweise etwa 2 :1
und der horizontale Verstellwinkel des Ständers etwa 130°
betragen. Die beiden Zahnräder haben dabei ein Zähneverhältnis, das das Verhältnis des vertikalen und horizontalen
Verstellwinkels zweckmäßig leicht überschreitet, wobei der Schaft bei jeder Drehung des Ständers über einen größeren
als den genannten vertikalen Winkel verstellt wird. Der Antrieb umfaßt außerdem in vorteilhafter Weise eine Ausgleichskupplung
zwischen Schaft und Förderelement zum Ausgleich der darüber hinausgehenden Drehung des Schaftes. Durch
diese Ausgleichskupplung wird sichergestellt, daß das Förderelement während des Beginns der Drehung des Ständers von
seiner ersten in seine zweite Position noch lotrecht und in der Schlußphase der Ständer-Drehung noch horizontal gehalten
wird. Daduch wird einmal die Übernahme der Gegenstände von dem Träger und zum anderen das Fällenlassen dieser Gegenstände
in eine oben ofJtae Auffangvorrichtung gewährleistet. Handelt
es sich bei der Ausgleichskupplung zum Teil um eine Glastische Kupplung, so kann sie gleichzeitig zur Stoßdämpfung
bei der Arretierung der Förderplatte in ihrer horizontalen und vertikalen Stellung dienen.
Grundsätzlich kann eine Vielzahl verschiedener Halterungen auf dem Förderelement zum Einsatz burner:, um die ücgouctände
von dem Träger zu übernehmen und sie auf einer Auffangfläche abzulegen. Dies kann mit pneumatischer oder elektro-
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magnetischer Steuerung erfolgen. Xn einer besonders zweckmäßigen
Ausführungsform können jedoch die Halt©elementβ zumindest
ein Paar relativ beweglicher, unter Federkraft stehender Greifer umfassen, während die Lösevorrichtung ein auf
dem Förderelement angeordnetes und die Greifer beaufschlagendes übertragungsgestänge sowie einen Anschlag aufweist,
der fest mit der Ständersäule verbunden ist und bei der zweiten Position des Ständers in Singriff kommt mit dem
Übertragungsgestänge zur Öffnung der Halteelemente gegen die Wirkung ihrer Federn. Dabei weist das übertragungsgestänge
vorzugsweise bewegliche Nocken und ein unter der Wirkung einer Feder stehendes und mit dem Hocken verbundenes Hebelgestänge auf.
Das Förderelement kann grundsätzlich mit dumagehesääeffi Aus
nehmungen versehen sein sur Aufnahme der Gegenstand©
einen Seite und zu de^c*n Ausstoß auf der aad@2?@s S©lt@* Es
ist jedoch vorteilhafter, w-S£. Ms SaltesisEgoa q© a?a©i
sind, daß die Gegenstände auf @in uxsd desselbea S@it©
Förderelementes erfaßt und abgeworfen worden kernen«.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus d©r nach
folgenden konstruktiven Bescfareibuag.
In der Zeichnung ist ein® als Beispiel dienende
form der Erfindung dargestellt. Ea
Fig. 1 in Seltenansicht ein feil einer Sprit^gußmasehlne gemäß
US-Patent Nr. 5 454 991 mit sine? !Fördervorrichtung gemäß der Erfindung»
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Pig. 2 in teilvxQiso weggGbrochenar Draufsicht aie Aulago
gemäß Fig. 1;
Fig. 3 ein Detail in vergrößertem Maßstab im Schnitt und
zwar einen Träger und ein Förderelement;
Fig. 4 eine Unteransicht gemäß der Linie IV - IV in Fig. 3;
Fig. 5 oino Ansicht eines iüeilo der Fördervorrichtung gemäß
der Linie V - V in Fig. 2;
Pig. 6 einen Längsschnitt gemäß dor Linie VI - VI in Fig. 5
und
Fig. 7 einen Querschnitt gemäß dar Linie VII - VII in Pig.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Anlage umfaßt ein
Fundament 10, auf dem die verschiedenen Motoren und Steuerorgane
vorgesehen sind zum Antrieb eines mit einer ortsfest
angeordneten Preßform 12 susammenvjiirlienden Stempels 11 und
sines nicht dargestellten SpritzkoIbans in oine:n Zylinder 1$,
der über eine Leitung 14 mit oiner Jiinapritskasraer innerhalb
einoo foGtotehenden Hückplatte 15 in Vsrblzidimg steht. Die an
dioser festgelegte Preßform 12 weist mehrere Hohlräume (hierι
vier) auf, dio über eino Spritzdüse in horliörainlicher und
nicht dargestellter Weise mit dor ßinspritzkasamGr verbunden
sind. Ein Gehäuse 18 für don Antrieb das Stempels 11 dient
zur Aufnahme einor hin und her beweglichen Kolbenstange 19»
die mit dem Stempel 11 starr verbunden ist. Letsterer bewegt
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sich in einer Führung 20 und weist einen Ansatz 11a auf,
aus dem Kerne 21 herausragen, die mit den dazugehörigen Hohlräumen in der Preßform 12 zusammenwirken.
In einem Zylinder 22 ist eine nicht dargestellte Förder- "
schnecke vorgesehen« die den als Granulat in einen nicht
dargestellten Einfülltrichter aufgegebenen Kunststoff vor seiner Förderung in eine Vordruckkammer 24 knetet und verflüssigt.
Von dieser Vordruckkammer gelangt die Kunststoffmasse über eine Hauptdruckkammer und die oben erwähnte
Spritzdüse durch den hin- und herfahrenden Einspritzkolben in die verschiedenen Hohlräume der Preßform, wobei der Antrieb
des mit dem Antrieb der Kolbenstange 19 abgestimmten Einspritzkolbens auch die Förderschnecke in dem Zylinder
steuert.
Die Kerne 21 sowie die ihnen entsprechenden Hohlräume in der Preßform 12 sind beispielsweise derart ausgebildet, daß die
hergestellten Gegenstände 28 im wesentlichen becherförmig
sind und einen oberen Rand 28' aufweisen. Mehrere Auswerfer 31« einer pro Hohlraum, durchdringen den Stempal 11 und die
Kerne 21 in axialer Richtung, um die Gegenstände 28 von den Kernen 21 abzustreifen, sobald sich die Presse öffnet. Zu
diesem Zeitpunkt ist ein Träger 32 in Form einer Platte mit Ausnehmungen 33 (Fig. 3) zur Aufnahme der Gegenstände 28 nach
unten in den freien Raum zwischen die beiden gegeneinander beweglichen Preßformteile 11, 12 bewegt worden, um so die
durch die Auswerfer 31 von den Kernen 21 gelösten Gegenstände
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aufzunehmen. Dabei ist die Platte 32 an einer über dem Stempel 11 befindlichen Stütze 38 vermittels eines Parallelogrammgestänges 36, 37 aufgehängt. Letzteres wird zeitlich
in Abhängigkeit von dea Pressenantrieb gesteuert, wie dies in dem oben angegebenem US-Patent ausführlicher beschrieben
ist, um die mit den Gegenständen 26 bestückte Platte 32 aus
dem Weg des Stempels 11 herauszuführen, wenn' sich die Presse
schließt. Dieser Zustund ist in Flg. 1 gestrichelt dargestellt,
Wie Fig. 3 zeigt, können die Ausnehmungen 33 der Platte 32 eine elastische Auskleidung 39 aus Gummi oder dergleichen
aufweisen, die so ausgebildet ist, daß sie die Gegenstände KLt ausreichender Einspannkraft aufzunehmen und in Stellung
zu halten vermag. DIo Auskleidungen 39 sind nur ein Beispiel
einer großen Anzahl an elastischen Elementen einschließlich schwacher Federn, die zum vorübergehenden Halten der aus der
Presse ausgeworfenen Gegenstände dienen.
Eine in den Figuren 5-7 näher dargestellte Fördervorrichtung 40 besteht aus einer auf einom Sockel 42 vorgesehenen
Ständersäule 41 in Fora eines Rohres, in dem ein lotrecht stehender Ständer 43 in Lagern 44 drehbar gelagert ist.
Das unter· Ende des Ständers 43 ist s»arr verbunden mit einem
Ritzel 45, das mit einer Zahnstange 46 In Eingriff steht. Letztere wird durch auf dem Sockel 42 befindliche Rollen
gegen das Ritzel gedrückt. Der Sockel 42 L-teht auf «iner
Grundplatte 49, die ihrerseits über Schrauben 48 und Langlöcher 48* auf einer Basis 99 verstellbar ist. Die. Zahnstange 46 wird hin- und herbewegt von einer in einem mit
Flüssigkeit beaufschlagten Hydraulikzylinder 52 angeord-
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noten doppeltwirkenden Kolbenstange 51 und zwar in zeitlich abgestimmtem Verhältnis mit dem Freesenantrieb und
dem Einspritzfcolben, wobei ein in Fig. 2 mit 53 gtkenn-.
zeichneter, echematisch dargestellter Synchronisations-Schaltkreis die Steuerung übernimmt.
An dem oberen Ende des Hohrea 41 ist ein verhältnismäßig
kleines Zahnrad 54 befestigt, das in Eingriff stent mit einem größeren Zahnrad 55· Letzteres sitst auf einem quer
verlaufenden Schaft 56, der in dem oberen Ende 43' des Ständers 43 über Lager 57 drehbar gelagert let. Sas Zahnverhältnis
der Zahnräder 54», 55 ist etwas größer als Λ : 2, z.B. 46 ι
93ι wobei das Zahnrad 55 und der Schaft 56 «ine Winkeldrehung
von etwas aehr als 90° ausführen, sobald der Ständer 43 «in·
Drehung von 180° beschreibt. Die Drehbewegung des Ständer«
43 1st auf eine halbe Umdrehung begrenzt durch Anschläge
58, 59» gegen die in abwechselnder Reihenfolge eine an den,
Schaft 56 vorgesehene Hase 60 anschlägt.
Eine Achswelle 61 verläuft koaxial in &m Schaft 5S8 ist
durch Lagerbuchsen 62 (z.B. aus Teflon) göhal^ts und ist
einem bestimmten Bereich drehbar. Ein aus dem Schaft 56 herausragendee Ende der Achswelle 61 ist formschlüssig verbunden mit einer Kurbel 63, die eine exzentrisch aigeordnete Boh
rung 64 zur Aufnahme mit Spiel einer aus dem Zahnrad 55 herausragenden Nase 65 in Form eines Mitnehseraapfens aufweist.
Dieser wird abgestützt von zwti sich gegenüberliegenden Schuhen 66, 67, die - wie am b$st®n am Beispiel des Schuhes
66 erkennbar ist - in sich gegenüberliegenden Bolmmgen der
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Kurbel 63 unter dem Druck von Federn 68 verschiebbar angeordnet sind und dort durch Köpfe 69, 70 in Stellung gehalten
werden. Die Schuhe 66, 67 stellen zwei unter Federdruck
stehende Kolben dar, die den Mitnehmerzapfen 65 von entgegengesetzten Seiten beaufschlagen und innerhalb des durch die
größere Bohrung 64 bewirkten Spiels eine begrenzte relative
Winkelverstellung der Kurbel 63 und des Zahnrades 55 gewähr··
leisten, und somit auch der Achswelle 61 und des Schaftee 56. Der Schwenkbereich dieses. Schaftes ist durch zwei Anschläge 71» 72 in Form von Stellschrauben auf einen Bogen von
genau 90° begrenzt. Diese Anschläge 7I, 72 sind vorgesehen an
Uaaen 73, 74, die vom Ende 43' des Ständers 43, um den der
Schaft 56 geschwenkt; wird, in radialer Richtung verlaufen.
So bewirkt ein Hub des Kolbens 51 eine halbe Drehung des Ständers 43, eine Drehung des Schaftes 56 um etwas mehr als 90°
sowie eine Schwenkung der Kurbel 63 ura genau eine viertel Drehung. Diese Schwenkung wird übertragen auf ein Förderelement
751 das mit der Achswelle 61 fest verbunden ist und in einer
ersten Stellung parallel zu der angehobenen Platte 32 (Fig. 3
und strioh-punktierte Linien in Fig. 1 und 2) eine vertikale Lage und in einer zweiten, von der Platte 32 weggeschwenkten
Stellung eine horizontals Lage (durchgezogene Linien, Figuren 1 und 2) einnimmt. In der letzteren Stellung liegt das
Förderelement 75 über einer Auffangeinrichtung 76 für die
fertigen Gegenstände 28, ζ.-B. einem Förderband, das die Gegenstände ihrer weiteren Bestimmung zuführt.
In der in Fig. 3 dargestellten parallelen Stellung werden die Gegenstand· 28 an ihrem Hand 28' durch an ihren freien Enden
77' hakenförmig abgebogene Halteelemente 77 in Form von Greifern gehalten, die sich durch Aussparungen 78 in dem Förder-
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element 75 hindurch zu dessen Vorderseite in Richtung der Platte 52 erstrecken, und die bei 79 an Rippen 80 auf der
Rückseite des Förderelcmentes 75 angelenkt sind. Federn 81
beaufschlagen rückwärtige Enden 77'' der Greifer 77 und halten
sie In Eontakt mit zwei Nocken 82 auf einer Hockenstang· 83»
die in den Rippen drehbar gelagert ist. Jede der beiden tfookenstangen 83, die für die Tier Greifereinheiten des
Fördereltmentes 75 zur Verfügung stehen, trägt an ihrem Ende
einen Hebel 84, die (wie am besten aus Flg. 4 hervorgeht) an
einem Schieber 85 angelenkt sind, der durch eine Feder 86 In eine Richtung (in Fig. 4 nach rechts) gezwungen wird, in der
die weitere Bewegung durch Anschläge 87 begrenet 1st. Der Schieber 85 ist angelenkt an einer Kurbel 88 einer Welle 89,
die eine Scheibe 90 mit einem exzentrisch angeordneten Stift 91 trägt. Ein fester Anschlag 92 ai einem starr mit der Ständersäule 41 verbundenen Arrm, der auch die Anschläge 58 und
59 trägt, wirkt zusammen mit dem Stift, sobald das Förderelement 75 (das bereits seine horizontale Stellung erreicht hat)
sich seiner in den Figuren 1 und 2 dargestellten herausgeschwenkten Stellung nähert. Durch dieses Zusammenwirken wird
die durch das Gestänge 84-91 dargestellte Auslösevorrichtung betätigt, so daß die Nocken 82 die rückwärtigen Enden J??; V. ·*"
der Greifer 77 gegen die Wirkung ihrer Federn 81 nach oben
bewegen, wodurch die freien Enden 77* dieser Greifer auseinandergespreizt werden und so das von ihnen zuvor gehaltene
Werkstück 28 freigeben. Da dieser Vorgang in einer Stellung
vor sich geht, in der die die Gegenstände haltende Vorderseite des Förderelementes 75 nach unten zeigt, können die
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Gegenstände 28 auf das Förderband 76 fallen.
Der drehbare Ständer 43 eowie die ortsfest angeordnete
Ständersäule 41 können aus Teloskopelementen bestehen,
die vertikal ausfahrbar sind für die Fälle, in denen das Förderelement 75 während seiner Schwenkbewegung aus seiner
bzw. in seine der Platte 32 benachbarte Aufnahmeposition angehoben oder abgesenkt werden soll. Die Greifer 77 könnten
auch umgekehrt angeordnet sein, um von innen in den hohlen, mit einem inneren Hand versehenen Gegenstand eingreifen
zu können.
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Claims (15)
- PatentansprücheFördervorrichtung für von einem Träger abzunehmende und auf eine Auffangfläche abzuwerfende Gegenstände, gekennzeichnet durch folgende Merlanale:- Ein aufrecht angeordneter, über einen bestimmten horizontalen Winkel zwischen einer ersten und einer zwei" ten Position verdrehbarer Ständer (4-3);- ein quer sum Ständer (43) angeordneter und sich von diesem angenähert horizontal erstreckender Schaft (56);- ein nit dem Schaft (56) verbundenes Förderelement (75)» das über oinen bestimmten vertikalen Winkel zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung verschwenkbar ist;- ein Antrieb (41, 45, 46; 54, 55) für die Hin- und Herbewegung des Ständers (43) zwischen seiner ersten und zweiten Position und für angenähert gleichzeitiges Verschwenken des Förderelementes (75) zwischen seiner ersten und zweiten Stellung, wobei das Förderelement (75) in seiner ersten Stellung bei erster Position de3 Ständers (43) dem Träger (32) gegenüber und in seiner zweiten Stellung bei zweiter Position des Ständers (43) über der Auffangfläche (76) liegt.- Halteelomente (77) auf dem Förderelement (75)* die sich in der ersten Position des Ständers (43) in Wirkstellung befinden zur Aufnahme einos Gegenstandes (28) von- 14 -209833/ 1.026~ 14 ~dem Träger (32);- eine Lösevorrichtung (82 bis 91), die die Halteelemente (77) in der zweiten Position des Ständers (4-3) beaufschlagt zum Abwurf der Gegenstände (28) auf die Auffangfläche (78).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (41, 45, 46; 54 55) eine ortsfeste, neben dem Ständer (43) angeordnete Ständersäule (41) umfaßt sowie ein erstes fest mit der Ständersäule (41) verbundenes Zahnrad (54), ein zweites fest mit dem Schaft (56) verbundenes Zahnrad (55) und eine Drehkraft bewirkende, mit dem Ständer (43) in Verbindung stehende Elemente (45, 46)·
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Drehkraft bewirkenden Elemente aus einem fest mit dem Ständer (43) verbundenen Ritzel (45) und einer mit diesem im Eingriff stehenden hin und her verschiebbaren Zahnstange (46) bestehen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zahnräder (54, 55) «in Untersetzungsgetriebe zwischen Ständer (43) und Schaft (56) bilden.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersetzung etwa 2 : 1 und der horizontale Verstellwinkel des Ständers (43) etwa 180° betragen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekonnzeichnet, daß die beiden Zahnräder (54, 55) ein Zähneverhältnis haben,- 15 -2Ü9839/ 1026das das Verhältnis des vertikalen und horizontalen Verstollwinkels leicht überschreitet, wobei der Schaft (56) bei öedor Drehung des Ständers (43) über einen größeren als den genannten vertikalen Winkel vorstellt wird, und daß der Antrieb («VI, 45, 46; 54-, 55) außerdem eine Ausgleichskupplung (61 - 70) zwischen Schaft (56) und FÖrderelenent (75) umfaßt zum Ausgleich der darüber hinausgehenden Drehung des Schaftes (56).
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichskupplung eine koaxial in dem Schaft (56) drehbar gelagerte Achswelle (61) umfaßt sowie eine fest mit der Achswelle (61) verbundene Kurbel (63), eine exzentrisch auf dem zweiten Zahnrad (55) angeordnete Nase (65) und Dämpfung3puffer (66 - 70) zur Verbindung der Kurbel (63) mit der Nase (65).
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7i dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kurbel (63) angeordneten Dämpfungspuffer aus einem Paar federbelaeteter Schuhe (66, 67) bestehen, zwischen denen die Nase (65) des zweiten Zahnrades (55) abgestützt ist.
- 9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständersäule (41) aus einem den Ständer (43) umschließenden Rohr besteht.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (77) zumindest ein Paar relativ- 16 -209839/1026beweglicher, unter Federkraft stehender Greifer umfassen, während die Lösevorrichtung ein auf dem Förderelement (75)" angeordnetes und die Greifer beaufschlagendes Übertragungegestänge (82 - 91) sowie einen Anschlag (92.) aufweist, der fest mit der Ständersäule (41) verbunden ist und bei der zweiten Position des Ständers (43) in Eingriff kommt mit dein übertragungsgestänge (82 - 91) zur öffnung der Halteelemente (77) gegen- die Wirkung ihrer Federn (81).
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das übertragungsgestänge (82 - 91) bewegliche Hocken (82) und ein unter der Wirkung einer Feder (86) stehendes und mit den Nocken (82) verbundenes Hebelgestänge (84, 85) aufweist.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderolement (75) aus einer Platte mit Durchbrechungen (78) besteht, durch die der eine Arm der als ver3Chwenkbare Winkelhebel ausgebildeten Halteelemente (77) ragt, dessen freies Ende (77') hakenförmig abgebogen ist, während der andere Arm der Winkelhebel von den Nocken (82) beaufschlagt wird, die auf der rückwärtigen Seite der Platte angeordnet sind.
- 13. Spritzgußmaschine mit zwei relativ gegeneinander beweglichen Preßform-teilen, die zusammen zumindest einen Hohlraum bilden, der mit einer Einlaßöffnung für härtbaren Kunststoff versehen ist zur Herstellung von zumindest einem geformten Gegenstand, gekennzeichnet durch folgende- 17 -209839/10262208243Merkmale: ' - .- JEin zwischen die geöffneten Preßforateile (11, 12) ein- und ausfahrbarer Träger (32) mit Halterungen zur Über»- nähme der geformten Gegenstände .(28) aus der Preßform;- ein Antrieb (36, 37, 38) zur Steuerung des Trägers (32) synchron mit den Praßformteilen (11, 12) zum Abtransport der geformten Gegenstände aus dem Preßbereich als Vorbereitung für einen neuen"Preßzyklus;- eine nach oben offono Auffangvorrichtung (76) für die geformten Gegenstände;- ein entlang dem Förderweg der geformten Gegenstände (28) aufrechtstehender Ständer (4-3), der über einen bestimmten horizontalen Winkel zwischen einer ersten und einer zweiten Position verdrehbar ist;- ein quer zum Ständer (43) angeordneter und sich von diesem angenähert horizontal erstreckender Schaft (56);- ein mit dem Schaft.(56) verbundenes Förderelement (75)» das über einen vertikalen Winkel von etwa 90° zwischen •iner angenähert lotrechten und einer angenähert waagerechten Stellung verschwenkbar ist;j- ein mit dem Antrieb (56, 37,. 38) zur Steuerung dee Tr§> gers (32) gekuppelter Antrieb (41, 45, 46; 54, 55) für- 18 -2 ο Ί Η :< ?) ' I 0 c *':die Hin- und Herbewegung des Ständers (43) zwischen seiner ersten und zweiten Position und für angenähert gleichzeitiges Verschwenken des Förderelementes (75) zwischen seiner lotrechten und horizontalen Stellung, wobei.das Förderelement (75) in seiner lotrechten Stellung bei erster Position des Ständers (45) dem Träger (32) gegenüber und in seiner horizontalen Stellung bei zweiter Position des Ständers (4-3) über einer AuTfangfläche (76) liegt;- Halteelemonte (77) »uf dem Förderelement (75)· die sich in der ersten Position dos Ständers (43) in Vlrkstellung befinden zur Aufnahme eines Gegenstandes (28) von dem Träger (32);- eine Lösevorrichtung (82 -91)» die die Halteelemente (77) in der zweiten Position des Ständers (4-3) beaufschlagt zum Abwurf des Gegenstandes (28) auf die Auffangfläche (78).
- 14. Spritzgußmaschine nach Anspruch 13« dadurch gekennzeichnet, daß das Fördereieaant (75) aus einer Platte besteht, deren Vorderseite bei der ersten Position des Ständers (43) dicht neben dem Träger (32) und bei der zweiten Position des Ständers (43) auf ihrer Unterseite liegt.
- 15. Spritzgußmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (41, 45, 46; 5^, 55) außerdem oine Ausgleichskupplung (61 - 70) umfaßt, die die Vorder-- 19 -2 0 0 fi J ■) / !026aeite des FÖrdereleaientas (75) während dea Beginne der Drehung des Ständers (4-3) von seiner ersten in seine zweite Position noch lotrecht und in der Schlußphase der Ständerdrehung noch horizontal hält, wobei die Löse vorrichtung (82- 91) nit einer in der genannten Schlußphase wirksamen Ausklinkvorrichtung versehen ist·Dipl.-Ing. Werner GrηmmPatentanwaltGr/zo209839/1026
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