DE2124093A1 - Maschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen oder dgl. aus Formblechen an Verpackungsschachteln - Google Patents
Maschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen oder dgl. aus Formblechen an VerpackungsschachtelnInfo
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Description
DiPL-ING. I·}. 1JiIuIl PATENTANWALT · 7300 ESSLINGENINECKAR) · HINDENBURGSTRASSE
Pgientgnwoll· FINK ■ D 7300 Eislingen (Neckar), Hindenburgstraße 44 ·
19. April 1971 Z P 5892
Carle & Montanari S.p.A., Via Neera 39, Mailand (Italien)
"Maschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen oder dgl, aus Formblechen i.n Verpackungsschachteln"
Beanspruchte Priorität der italienischen Patentanmeldung Ur. 21 HO A/71 vom 27. Februar 1971
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen oder dgl. aus Formblechen an Verpackungsschachteln
.
IDs ist bekannt, daß in Fertigungsstraßen für Pralinen oder
ähnliche Erzeugnisse die Übergabe der Schokoladenerzeugnisse aus den Formblechen in die Verpackungsschachteln einen
schwierigen und komplizierten Arbeitsvorgang darstellt. Die Fornibleche werden in den bekannten Anlagen von einem Förderband
bewegt, welches sich parallel zu einem zweiten Förderband erstreckt, das die Verpackungsschachteln trägt.
Da3 zur Zeit einzige, vollständig mechanisierte und automatisch arbeitende System besteht aus zwei einander gegenüberliegend
angeordneten Vorrichtungen, welche mit Saugern bestückt sind. Diese Vorrichtungen, pendeln spiegelbildlich in entgegengesetzten
Richtungen und eine der '/orrichtungen bestreicht das
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die Formen tragende Forderband, aus welchem sie das fertige
Schokoladenerzeugnis entnimmt.
Die zweite Vorrichtung pendelt über dem die Verpackungssch.aoh.teln
tragenden Transportband, um in diese die Schokoladenerzeugnisse abzulegen, nachdem diese von der erstgenannten
Vorrichtung an die Ablegevorrichtung abgegeben worden sind.
Diese um 90° pendelnde Schwenkbewegung der beiden Vorrichtungen kann Anlaß zu Störungen geben und es treten Schwierigkeiten
* konstruktiver Matur auf.
Ferner ist es nicht möglich, den Pendelweg der beiden Vorrichtungen
ohne großen mechanischen Aufwand zu verändern.
Die vorliegende Erfindung stellt sich zur Aufgabe, die genannten
Nachteile zu vermeiden, indem eine Maschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen aus den Formblechen an die Verpackuhgsschachteln
zum Einsatz gelangt, welche durch ihren einfachen und stabilen Aufbau ein sicheres Arbeiten der Übergabestation
gewährleistet und wo der zurückgelegte Weg, hauptsächlich der zurückgelegte Weg der Ablegevorrichtung, mit einfachen Mitteln
schnell verändert werden kann.
Diese und weitere vorteilhafte Merkmale werden durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Maschine zur Übergabe von Schokoladenerzeugnissen
erreicht, welche zwischen dem Förderband für die Formbleche und dem Förderband für die Verpackungsschachteln
angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Maschine ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei zusammenwirkenden Vorrichtungen
besteht, welche bekannte Sauger tragen, um die Schokoladenerzeugnisse aus den Formblechen zu heben und in die Verpackungsschachtel
abzulegen, daß die erste Vorrichtung eine geradlinige, hin- und hergehende, sich in einer Horizontalebene
erstreckende Bewegung über den Förderbändern ausführt, um das eine und das andere Förderband bestreichen zu können, daß die
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zweite Vorrichtung eine zusammengesetzte Bewegung ausführt, welche der Bewegung der ersten Vorrichtung entgegengesetzt
ist, daß die genannte zusammengesetzte Bewegung aus einer geradlinigen Bewegung und einer Drehung um 180 um eine
senkrecht zur geradlinigen Bewegungsrichtung ,stehenden Achse erfolgt, daß ferner die beiden Bewegungen derart aufeinander
abgestimmt sind, daß dem maximalen geradlinigen Hub der ersten Vorrichtung eine Drehung um 180° der zweiten Vorrichtung zugeordnet
ist, wodurch sich die Sauger der beiden Vorrichtungen gegenüberstehen, und daß entgegengesetzte Bewegungen die genannten
Vorrichtungen in ihre Anfangsstellung zurückbringen und zwar die erste Vorrichtung über das die Verpackungsschachteln tragende Förderband und die zweite Vorrichtung über
das die Formbleche tragende Band.
Während der Bewegung der Vorrichtungen werden die Sauger in der Art gesteuert, daß die Schokoladenerzeugnisse festgehalten
oder aber abgegeben oder abgelegt werden.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispieles genauer erläutert. In den beiliegenden Zeichnungen zeigen
Fig. 1 die Maschine in schematischer Darstellung in Anfangsstellung mit den Saugern der beiden Vorrichtungen über
den Förderbändern und den bereits aus den Formblechen gehobenen Schokoladenerzeugnissen,
Fig. 2'analog die tJbergabemaschine, wobei die erste Vorrichtung
bereits geradlinig verschoben wurde, während die zweite Vorrichtung bereits um 90° von der Ausgangsstellung
weggeschwenkt wurde,
Fig. 3 die dritte Stellung der Vorrichtungen, in welcher die
erste Vorrichtung maximal verschoben wurde, wogegen die zweite Vorrichtung um 180° gedreht wurde, woraus
sich ergibt, daß die Sauger der beiden Vorrichtungen einander gegenüberstehen,
Fig. 4 die beiden Vorrichtungen erneut in Ausgangsstellung, bereit,
einen neuen Zyklus durchzuführen.
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In den Zeichnungen werden ein Förderband T., für Formbleche S,
welche die Schokoladenerseugnisse P tragen, und ein Förderband $2 für Verpackungsschachteln C gezeigt.
Gemäß der vorstehenden Erfindung besteht die Maschine zur Übergabe
der Schokoladenerzeugnisse aus den Formen an die Verpackungsschachteln aus einer Vorrichtung B, welche in einer
Horizontalebene geradlinig hin- und herbewegt wird, und aus einer Vorrichtung A, welche um 180° hin- und hergeschwenkt
sowie geradlinig verschoben wird.
Die Vorrichtung A sowie die Vorrichtung B sind mit Saugern V.
und Vg bestückt.Somit wird das Schokoladenerzeugnis, welches
durch die Vorrichtung A aus den Fornblechen S entnommen wird, die durch das Förderband T1 getragen werden, durch die Sauger
V. an die Sauger Vg (Fig. J>) übergeben, welche ihrerseits das
Schokoladenerzeugnis P in die vom Förderband Tp bewegten Verpackungsschachteln
C ablegen. Die geradlinige Bewegung der Vorrichtung B erstreckt sich vom Förderband Tp zum Förderband T
und umgekehrt. Die Vorrichtung B bewegt sich knapp über dem Förderband T?, welches sich wesentlich über dem Förderband T
bewegt.
Die schematisch gezeigte Stange 1, welche gelenkig im Punkte
von B gelagert ist, überträgt die Bewegungskraft, die in der Anfangsphase entsprechend dem Pfeil f. gerichtet ist.
In der in Fig. 1 gezeigten Stellung befindet sich die Vorrichtung A'über dem Formblech S und die Sauger V, haben soeben das
Schokoladenerzeugnis' P angehoben. Die Vorrichtung B befindet sich
zusammen mit den Saugern Vg über den Yerpackungsschachteln C.
Wenn die Vorrichtung B unter der Einwirkung der durch die
Stange 1 übertragenen Kraft in Richtung des Pfeiles f* horizontal
nach rechts verschoben wird (in Richtung des Förderbandes
E1)., so wird die Vorrichtung A einer entgegengesetzten Kraft
ausgesetzt, welche in Sichtung des Pfeiles f9 gerichtet ist,
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Die Vorrichtung A ist mit einer Stange 3 verbunden, welche im
Punkte 4 angelenkt ist. Punkt 4 bildet zugleich, die Rotationsachse,
um welche sich die gesamte Vorrichtung A dreht.
Die Achse 4, welche starr mit der Vorrichtung A verbunden ist, weist ein Zahnrad 5 auf, welches mit einer Zahnstange 6a
kämmt, die unter einem starren horizontalen Rahmen angebracht ist. Die Vorrichtung A, welche mit dem Zahnrad 5 fest verbunden
ist, kann sich um die Achse 4 drehen. Der Achse 4 ist eine Stange 3 zugeordnet, welche zur Kraftübertragung dient. Wird
nun die Achse 4 durch die angreifende Kraft nach links, in Richtung des Pfeiles f2 verschoben, so beginnt die Vorrichtung A
sich gemäß Pfeil f~ im Uhrzeigersinn zu drehen. Die Bewegungen
der Vorrichtungen sind so aufeinander abgestimmt, daß, wenn die Vorrichtung B die Bewegung nach rechts beendet hat und sich
über dem Förderband T. befindet, die Vorrichtung A die kürzere
Horizontalbewegung (Verschiebung der Achse 4 in die Stellung 4') und die Drehbewegung um 180° beendet hat. Somit befinden
3ich die beiden Vorrichtungen in einer Stellung, in der sich die Sauger gegenüberstehen. Die Sauger V^ sind nach oben gerichtet
und halten das Schokoladenerzeugnis P, das in der sofort darauffolgenden Phase von den Saugern V-o übernommen wird,
worauf beide Vorrichtungen mit der Rückkehrbewegung in die Ausgangsstellung beginnen.
Es ist einleuchtend, daß während der Übergabe der Schokoladenerzeugnisse
von den Saugern V. an die Sauger V-g eine Umkehrung
der Saugwirkung notwendig ist, indem der Saugvorgang der Vorrichtung A unterbrochen wird und in der Vorrichtung B
einsetzt.
Sofort nach Einnehmen der in Pig. 3 gezeigten Stellung der
Vorrichtungen bewegen sich beide Vorrichtungen entgegengesetzt zu der bisherigen Bewegungsrichtung, bis die Vorrichtungen
in die Ausgangsposition zurückgebracht worden sind (Pig. 4)» um einen neuen Bewegungszyklus beginnen zu können.
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Die Förderbänder T1 und 2^ können in verschiedene Stellungen
gebracht und somit an die übergabemascMne und den Übergabevorgang
angepaßt werden.
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Claims (5)
- 2 $24093- 7 - 19.4.1971 ZP 5892AnsprücheHaschine zum Übergeben von Schokoladenerzeugnissen oder dgl. aus Formblechen an Verpackungsschachteln, welche zwischen einem Förderband für die Pormbleche und einem förderband für die Verpackungsschachteln arbeitet, dadurch gekennzeichnet , daß sie zwei zusammenarbeitende Vorrichtungen (A, B) aufweist, welche mit Saugern (V, , V-g) bestückt sind, die dazu dienen, das Schokoladenerzeugnis (P) aufzunehmen und abzusetzen, daß die eine der beiden Vorrichtungen (B) eine geradlinige hin- und hergehende Horizontalbewegung über den beiden Förderbandern (lp> ^-i) ausführt, um dadurch das eine und das andere Förderband bestreichen zu können, und daß die andere der beiden Vorrichtungen (A) eine zusammengesetzte Bewegung ausführt, welche in einer der Bewegung der erstgenannten Vorrichtung (B) entgegengesetzten geradlinigen Bewegung und einer Drehbewegung um 180° usi eiae zur geradlinigen Bewegung (f ?) senkrecht stehenden Achse (4) besteht, und daß die genannten Bewegungen derart aufeinander abgestimmt sind, daß der maximalen geradlinigen Bewegung der ersten Vorrichtung (B) eine Drehbewegung um 180° der zweiten Vorrichtung (A) zugeordnet ist, woraus sich ergibt, daß sich die Sauger (Va> V-q) der beiden Vorrichtungen (A, B) einmal gegenüberstehen, und daß eine entgegengesetzte Bewegung der beiden Vorrichtungen (A, B) diese in ihre Ausgangsstellung zurückbringt, 'worauf sich die eine Vorrichtung (3) über dem Transportband (Eo) für die Verpackungsschachteln (C) und die andere Vorrichtung (A) über dem Transportband (ϊ.) der Formbleche (S) befindet.209836/0620I 124093- 8 - 19.4.1971 ZP 5892
- 2. Masculine nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die zusanmengesetzte Bewegung der sich drehenden Vorrichtung (A) durch die geradlinige Verschiebung der Vorrichtung (A) hervorgerufen wird, da sie mit einem Zahnrad(5) fest verbunden ist, welches mit einer Zahnstange (6a) kämmt, die an der Unterseite eines waagerechten Rahmens(6) angebracht ist, und daß beim Angriff einer waagerecht gerichteten Kraft (fp) an der Achse (4) durch das Zahnrad (5) und somit durch die Vorrichtung (A) eine Drehbewegung kombiniert mit einer geradlinigen Bewegung der Achse (4) ausgeführt wird.
- 3. Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft (f..) der Vorrichtung (B), welche eine geradlinige hin- und hergehende Bewegung ausführt, über eine Stange (1) übertragen wird, welche an dem Körper der Vorrichtung (B) angelenkt ist.
- 4. Maschine nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebskraft (f2) für die sich 'drehende Vorrichtung (A) über eine Stange (3) übertragen wird, welche mit der Drehachse (4) verbunden ist.
- 5. Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der Hub der eine geradlinige Bewegung ausführenden Vorrichtung (B), welche die Schokoladenerzeugnisse (P) in die Verpackungsschachteln (C) ablegt, durch einfache Mittel verändert werden kann.209836/0620L e e r s e i t e
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