DE2205139A1 - Korrekturvorrichtung für eine Uhr mit mehreren Zeitanzeigen - Google Patents
Korrekturvorrichtung für eine Uhr mit mehreren ZeitanzeigenInfo
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Description
8000 München 60
Flossmannetraße 15
telefon £0.81 y ß
telefon £0.81 y ß
Kabushiki Kaisha Suwa Seikosha
Tokio, Japan
Korrekturvorrichtung für eine Uhr mit mehreren Zeitanzeigen
Die Erfindung betrifft eine Korrekturvorrichtung für eine Uhr, vorzugsweise eine Armbanduhr, mit mehreren Zeitanzeigen, insbesondere
eine Uhr mit zwei Stundenzeigern, von denen einer die
«
Ortszeit am Heimatort des !Trägers und der andere die Ortszeit
Ortszeit am Heimatort des !Trägers und der andere die Ortszeit
in einer anderen Zeitzone anzeigt.
Uhren mit zwei Stundenzeigern sind im allgemeinen als Weltuhren bekannt. Seitdem der Luftverkehr immer größere Bedeutung gewinnt
und damit ein größerer Personenkreis innerhalb kürzester Zeit zwischen Orten mit verschiedener Ortszeit unterwegs ist,
wird das Bedürfnis nach einer derartigen Uhr immer größer. Bei den bekannten Uhren dieser Art sind für die Korrektur der beiden
Zeiten, das heißt, die Verstellung der beiden Stundenzeiger zwei Kronräder vorgesehen. Hierdurch weicht das Aussehen von
dem einer üblichen Uhr ab und der konstruktive Aufwand ist relativ hoch.
- 2 209837/1046
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Uhr mit mehreren Zeitanzeigen die Korrekturvorrichtung so auszubilden,
daß sich die Uhr äußerlich nicht von den üblichen Uhren unterscheidet, und die Anzahl der Einzelteile im Vergleich zu den
bekannten Uhren mit mehreren Zeitanzeigen verringert ist.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein einziges von außen verstellbares Betätigungselement mit mehreren Einstellpositionen
und ein Mechanismus zum Korrigieren der Zeitanzeige in der Jeweiligen Position des Betätigungselementes vorgesehen
sind.
Vorzugsweise ist bei der erfindungsgemäßen Lösung der Zeiger für
die zweite Zeitanzeige mit dem für die erste Zeitanzeige durch eine Bastverbindung gekoppelt und die übliche Welle für eine
Korrektur der Weigerstellung mit einer weiteren Einstellposition
versehen, in der der Zeiger für die zweite Zeitanzeige in eine andere Raststellung gebracht werden kann·
Die Erfindung wird durch Ausführungsbeispiele anhand von vier Figuren näher erläutert. Es zeigen
jfig, 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Korrekturvorrichtung
in einer Draufsicht
Fig. 2 den Gleibmechanismus zwischen dem ersten und dem zweiten
öfcundsarad der Korrekfcurvorrichbung nach J1Ig. 1
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Fig. 3 eine Querschnittsansicht des Gleitmechanismus nach Fig. 2
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Korrekturvorrichtung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausschnitt aus einer Kalenderuhr nimmt eine Welle 1,die für den Aufzug bzw. die Korrektur der
Zeigerstellung vorgesehen ist, eine Position ein, bei der die
Kalenderanzeige korrigierbar ist. Mit einem Vierkantteil 1a der Welle 1 ist ein Kupplungsrad 9 verbunden. In eine Mut der Welle 1
greift ein Stellhebel 2 ein. Mit dem Stellhebel 2 ist ein Zeigerstellradhebel 3 verbunden, der durch eine Feder 4 um einen Drehpunkt
33 im Uhrzeigersinn gedruckt wird. Während der Korrektur
der Kalenderanzeige steht durch die Bewegung des Stellhebels 2 das Kupplungsrad 9 mit einem Korrekturrad 6 über ein Einstellrad
5 des Zeigerstellradhebels 3 in Verbindung. Mit dem Bezugszeichen
3a ist ein Ausschnitt im Zeigerstellradhebel 3 bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 7 ein Kalenderrad, mit dem Bezugszeichen 8 ein
Korrekturübertragungsrad, mit dem Bezugszeichen 10 ein zweites Stundenrad und mit dem Bezugszeichen 11 ein zweiter Stundenzeiger
Dig Fig. 2 und 3 zeigen eine Ausführungsform eines Gleitmechanismus
zwischen dem ersten und dem zweiten Stundenrad· Im ersten Stundenrad 12, an dem der erste Stundenzeiger 13 befestigt ist,
sind jeweils in Abständen von 30° insgesamt zwölf Löcher 12a vorgesehen.
In Abständen von 120° sind auf dem zweiten Stundenrad
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— /J- —
an dem der zweite Stundenzeiger 11 befestigt ist, Stifte 10a befestigt. Das zweite Stundenrad wird durch eine Feder 14 zwischen
dem zweiten Stundenrad und einem Zifferblatt 15 stets
gegen das erste Stundenrad gedrückt. Mit dem Bezugsζeichen 8
ist das bereits genannte Korrekturübertragungsrad bezeichnet. Obgleich in den Figuren nicht dargestellt, ist das erste Sliundenrad
mit dem üblichen Minutenräderwerk verbunden.
Wenn bei der Vorrichtung nach Fig. 1 das Kronrad nach rechts gedreht wird, wird das Korrekturrad 6 auf dem Zeigerstellradhebel
3 längs des Ausschnittes 3a gegen das Kalenderrad 7 geschwenkt.
Wird das Kronrad bzw. der Kronenaufzug nach links gedreht, dann wird das Korrekturrad 6 gegen das Korrekturübertragungsrad
8 geschwenkt und dieses gedreht. Hierdurch wird das zweite Stundenrad 11 gegenüber dem ersten Stundenrad 1 verstellt.
Wegen des Gleitkontaktes zwischen den beiden Rädern wird hierbei die Einstellung des ersten Stundenrades 10 nicht beeinflußt.
Wenn bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Gleitmechanismus sich das Korrekturübertragungsrad 8 zu drehen beginnt, gleiten
die an der Spitze abgeschrägten Stifte 10a des zweiten Stundenrades
10 aus den Löchern des ersten Stundenrades 12. Wenn die Spitze der Stifte zum nächsten Loch gelangt, rasten die Stifte
aufgrund der Federkraft in das Loch ein und das zweite Stunden-
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rad hat sich gegenüber dem ersten um 30°, das heißt, um einen
Stundenabschnitt gedreht. Da das erste Stundenrad 12 mit dem üblichen Bäderwerk in Eingriff steht, wird es hierbei nicht
gedreht. Die Korrektur des zweiten Stundenrades 10 kann somit ohne Auswirkung auf das erste Stundenrad 12 ausgeführt werden.
Da das Intervall zwischen den Löchern des ersten Stundenrades 12 jeweils 50° beträgt, wird hierdurch jeweils eine Korrektur
um eine Stunde bewirkt.
Befindet sich das Kronenrad bzw. die Welle 1 in der für die übliche Zeigerversteilung vorgesehenen Position und die Zeiger,
das heißt, der erste Stundenzeiger und der Minutenzeiger wer-
den verstellt, dann dreht sich das zweite Stundenrad 10 zusammen mit dem ersten Stundenrad 12, da es durch die i"eder 14 gegen
das erste Stundenrad gedrückt und in der Baststellung gehalten wird.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 befindet sich
eine Welle 16 gerade in ihrer neutralen Position. Die Welle 16, ein Kupplungsrad 17, ein Stellrad 18, ein Wechsel- bzw. Miautenrad
19 und eine Kupplungshebelfeder 32 arbeiten ähnlich, wie bei einer konventionellen Uhr.
Die Beziehung zwischen einem ersten Stimdenrad 20 und einem
zweiten Stundenrad 31 entspricht der der ersten Ausfütoungsfoasa«
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Ein Sbellhebel 21 ist um einen Zapfen 22 schwenkbar. Ein Korrekturübertragungshebel
23, der um einen Zapfen 25 schwenkbar ist,
besitzt einen Stifb 24-, welcher mit dem SbellhebeL 21 in Verbindung
steht, sowie einen Stift 2Ö, der in einen Korrekcurfinger
2? eingreift. Durch eine Feder 26 wird auf den Korrekturüberti'agungshebel
23 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn ausgeübt.
Der Korrekburfinger 27 ist um einen Zapfen 29 schwenkbar.
Wird die Welle 16 au« ihrer neutralen Position nach unten gedrückt,
dann schwenkt der Sbellhebel 21 den Korrekturüberbragungshebei
23 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn um den Zapfen 25 lüici d\en Ko rrek bur finger 27 im Uhrzeigersinn um don Zapfen 29·
Hierdurch gelangt die Spitze des Korrekturf ingerr, in die mit dem
Bezugszeichen j>0 markierte Stellung» Hiex'durch kann das zweite
Stundenrad 31 gegenüber dem ersten Stundenrad 20 um eine Stunde
verstellt werden * Durch Wiederholen dieses Vorgangs; kann das
zweite fJtundenrad jeweils um eine Stunde gegenüber dem ersten
Siiundeiirad verstellt werden»
IHu-ch die Erfindung worden die folgenden Torteil
Bei einer UUr mit r.woi Stundenzeigeivu ftir die Aua«i^wJ der Zeiten
in zwei verschiedenen Zeitzonen oder bei üiiiar Uül- jßit einem
nut;9η und einem Sekundenzeiger und einem stimdeimeiae ver-
r können zwei ÜeitaTizeig^n rait nur einer
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einzigen Welle korrigiert werden. Es ist nur eine einzige aus dem Uhrengehäuse hervorragende Aufzugskrone erforderlich, die
ästhetisch ausgestaltet werden kann. Die Teile für den Wechselmechanismus
können verringert werden. Da bei einer wasserdichten Uhr oftmals Wasser längs der Aufzugwelle eindringt, wird durch
die Verringerung der Wellen auf eine einzige die Wasserfestigkeit verbessert. Außerdem wird das Uhrengehäuse vereinfacht.
Bei Kalenderuhren ist es mit einfachen Mitteln möglich, diese zu einer erfindungsgemäßen Uhr umzugestalten.
Besitzt die Welle drei Positionen und wird bei der zweiten Position
die zweite Zeitanzeige korrigiert und bei der dritten Position die erste Zeitanzeige bzw. die erste und die zweite Zeitanzeige
gleichzeitig, dann ist es zum Beispiel im Falle einer
Präzisionsuhr, wie einer Quarzuhr,nur erforderlich, die Welle bis zur zweiten Position herauszuziehen, wenn die Ortszeit korrigiert
werden soll. Da es bei einer Präzisionsuhr nur selten erforderlich ist, die Welle in die dritte Position zu bringen,
um geringfügige Zeitabweichungen zu korrigieren, kann der Bastwiderstand
zwischen der zweiten und der dritten Position wesentlich stärker, zum Beispiel zwei- oder dreimal stärker als zwischen
der ersten und der zweiten Position ausgebildet werden, so daß keine Gefahr besteht, daß bei Verstellung des Zeigers für
die Ortszeit auch die übrigen Zeiger verstellt werden.
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Wenn bei einer geringfügigen Zeitabweichung der Sekundenzeiger
auf den Sollwert einzustellen ist, geschieht dies in der einfachsten Weise dadurch, daß die Unruhe oder ein Bad des Räderwerks
gestoppt wird. Venn die Zeitangabe des zweiten Stundenzeigers in der zweiten Position korrigiert wird, falls die Zeitzone
gewechselt wird, kann dies ohne Anhalten des Sekundenzeigers geschehen. Werden der erste und der zweite Stundenzeiger gleichzeitig
korrigiert, das heißt, wenn die Zeit infolge Anhaltens
des Sekundenzeigers eingestellt wird, kann die Zeit in Sekundeneinheiten
eingestellt werden.
Me zweite Zeitanzeige kann lediglich durch den zweiten Stundenzeiger
und die Korrektur durch einen Stundenschritt erfolgen. Deshalb ist es nicht erforderlich, wie bei der üblichen Zeiteinstellung
die Velle in beiden Eichtungen zu drehen. Da die Velle
nur in einer Richtung gedreht wird, kann bei einer Kalenderuhr für die Korrektur der Zeitangabe die umgekehrte Drehrichtung
wie für die Korrektur der Kalenderanzeige benutzt werden. Es kann auch eine Hin- und Herbewegung der Velle zwischen zwei Positionen
ausgenutzt werden.
Bei Ausnutzung einer Drehbewegung in umgekehrter Richtung, wie sie für die Korrektur einer Kalenderanzeige benutzt wird, oder
durch Hin- und Herbewegung der Velle kann die Korrektur der zwei-
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ten Zeitanzeige, unabhängig von der üblichen Zeigereinstellung, oder im Falle einer mechanisch aufziehbaren Uhr, unabhängig von
der Aufziehbewegung für die Feder bewirkt werden.
5 Ansprüche
4 Figuren
4 Figuren
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Claims (5)
1. Korrekturvorrichtung für eine Uhr mit mehreren Zeitanzeigen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein von außen verstellbares Betätigungselement (1, 16) mit mehreren
Einstellpositionen und ein Mechanismus (2, 3, 4, 5, 6, 8, 10,
11) zum Korrigieren der Zeitanzeige in der jeweiligen Position des Betätigungselementes vorgesehen sind.
2. Korrekturvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Betätigungselement drei
Einstellpositionen besitzt, und ein Hechanismus zur Korrektur einer der Zeitanzeigen (11) in der zweiten Position und einer
weiteren Zeitanzeige (13) in der dritten Position vorgesehen
ist.
3. Korrekturvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß für die Korrektur der Zeitanzeige
(11) in der zweiten Position eine Drehung des Betätigungselementes in der einen Richtung und zur Korrektur einer Kalenderanzeige
(7) eine Drehung in der entgegengesetzten Eichtung vorgesehen ist.
4. Korrekturvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e -
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kennzeichnet, daß das Betätigungselement drei Einstellpositionen besitzt und ein Mechanismus zur Korrektur
der Zeitanzeigen in der zweiten Position und zur Korrektur und Einstellung des Zeigers der anderen Zeitanzeige in der
dritten Position vorgesehen ist.
5. Korrekturvorrichtung für eine Uhr mit mehreren Zeitanzeigen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges
von außen einstellbares Betätigungselement (16) mit mehreren Einstellpositionen und ein Mechanismus zum Korrigieren
einer der Zeitanzeigen durch eine Drehung des Betätigungselementes in einer bestimmten Position und ein Mechanismus
(21, 23» 27» 31) zum Korrigieren einer weiteren Zeitanzeige
durch Verschieben des Betätigungselementes aus dieser in eine andere Position vorgesehen sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: KABUSHIKI KAISHA SUWA SEIKOSHA, SHINJUKU, TOKIO-TO |