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DE69714700T2 - Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger - Google Patents

Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger

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Publication number
DE69714700T2
DE69714700T2 DE1997614700 DE69714700T DE69714700T2 DE 69714700 T2 DE69714700 T2 DE 69714700T2 DE 1997614700 DE1997614700 DE 1997614700 DE 69714700 T DE69714700 T DE 69714700T DE 69714700 T2 DE69714700 T2 DE 69714700T2
Authority
DE
Germany
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star
hand
teeth
finger
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1997614700
Other languages
English (en)
Other versions
DE69714700D1 (de
Inventor
Gerard Beyeler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Manufacture La Joux-Perret Sa La Chaux-De-Fonds
Original Assignee
Jaquet S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jaquet S A filed Critical Jaquet S A
Publication of DE69714700D1 publication Critical patent/DE69714700D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69714700T2 publication Critical patent/DE69714700T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F7/00Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means
    • G04F7/04Apparatus for measuring unknown time intervals by non-electric means using a mechanical oscillator
    • G04F7/08Watches or clocks with stop devices, e.g. chronograph

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger und insbesondere eine derartige Vorrichtung mit einem Mechanismus, der das in Bewegung Versetzen, das Anhalten und das auf Null Stellen eines springenden Sekundenzeigers erlaubt.
  • Als Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger bezeichnet man einen Zeiger, der einen Umlauf pro Sekunde über einem Zifferblatt zurücklegt, wobei dieser Umlauf in mehrere Sprünge, beispielsweise vier, fünf oder acht Sprünge, je nach der Schwingungsfrequenz der Unruh, aufgeteilt ist. Eine derartige Anzeigevorrichtung ist beispielsweise in dem Werk "Montres compliquées" (Komplizierte Uhren) von François Leccultre, Editions A. Simonin in Neuchâtel, Schweiz, Seiten 21 bis 26 beschrieben.
  • Typischerweise wird der springende Sekundenzeiger von einem Antrieb getragen, der ein Ritzel aufweist, das von zwei Sternen mit Wolfszähnen überlagert ist. Das Ritzel steht mit einem Räderwerk in Eingriff, das an ein Motor-Federgehäuse angrenzt und die Antreibenergie für den springenden Sekundenzeiger liefert. Der untere Stern, der auf der Welle des Antriebs eingesetzt ist, hat die Aufgabe, den Zeiger anzuhalten. Der obere Stern ist frei auf der Welle des Antriebs angebracht und ist in der gleichen Ebene wie ein Zahnrad mit Wolfszähnen positioniert, das auf der Welle des Hemmrads eingesetzt ist, mit dem er zusammenwirkt. Jedes Mal, wenn das Hemmrad in der Ruhepause eines Ankerhubes anhält, macht das mit der Welle des Hemmrades fest verbundene Rad den oberen Stern unbeweglich und gibt ihn bei der folgenden Schwingung frei. Bei einem oberen Stern mit acht Zähnen, macht dieser eine Achtelumdrehung bei einer Bewegung, die mit 28 800 Vibrationen bei jeder Schwingung der Unruh schlägt. Der obere Stern ist außerdem mit dem unteren Stern durch einen Stift verbunden, der in den letzteren eingesetzt ist und durch eine längliche, in dem oberen Stern ausgebildete Öffnung verläuft. Der mit dem unteren Stern fest verbundene springende Sekundenzeiger macht in dem oben angeführten Beispiel ebenfalls ehe Achtelumdrehung.
  • Gemäß diesem Werk wird das Anhalten der Drehung des Zeigers mit Hilfe eines Endes einer Klinke bewirkt, das in das Innere des von der Spitze der Zähne des unteren Sterns durchlaufenen Kreises ansprechend auf einen Druck auf einen äußeren Druckknopf eingreift, wobei sich der obere Stern in der Anhalteposition außerhalb des Umfangs des zum Hemmrad gehörenden feststehenden Rades befindet, damit dieses seine Drehung fortsetzen kann. Ein zusätzlicher Druck auf den äußeren Druckknopf gibt den unteren Stern von neuem frei und erlaubt es dem springenden Sekundenzeiger, seine Drehung über dem Zifferblatt fortzusetzen, dem er bis zum nächsten Druck beigeordnet ist.
  • Es ist jedoch kein System beschrieben, wie der springende Sekundenzeiger auf Null gestellt werden kann. Es ist leicht einzusehen, dass es ohne ein derartiges System sehr schwierig ist, den Zeiger von neuem gegenüber dem Null-Index des Zifferblattes zu positionieren und dies um so mehr als sich der Zeiger ruckartig mit hoher Geschwindigkeit bewegt.
  • Das Hauptziel der Erfindung ist es also, den Nachteilen des oben beschriebenen Standes der Technik entgegenzuwirken, indem eine Vorrichtung mit springendem Sekundenzeiger bereitgestellt wird, die einen Steuermechanismus aufweist, der sein in Bewegung Setzen, sein Anhalten und sein auf Null Stellen erlaubt, wobei dieser Mechanismus einfach und kostengünstig umzusetzen ist.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Vorrichtung mit springendem Sekundenzeiger zum Gegenstand, die einen Antrieb umfasst, der ein mit einem Kraftanschluss verbundenes Ritzel, einen mit dem Ritzel drehfest verbundenen Stern und einen in Bezug auf den ersten Stern frei drehbar angebrachten zweiten Stern besitzt und mit einem Steuerrad zusammenwirkt, das durch eine Ankerhemmung in der Weise angetrieben wird, dass jedes Mal wenn das Hemmrad in der Ruhepause eines Ankerhubes anhält, das Steuerrad den zweiten Stern unbeweglich macht und ihn bei der folgenden Schwingung freigibt, wobei der zweite Stern mit dem ersten Stern durch einen Stift verbunden ist, der in einen der Sterne eingesetzt ist und durch eine längliche Öffnung verläuft, die im anderen der Sterne ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung außerdem eine Klinke aufweist, die mit einem Finger versehen und dazu vorgesehen ist, zwei Positionen einzunehmen, eine erste sogenannte Anhalteposition, in der der Finger in dem Kreis in Eingriff ist, der von der Spitze der Zähne des ersten Sternes durchlaufen wird, und eine zweite sogenannte Laufposition, in der der Finger vollständig von der Zahnung des ersten Sternes gelöst ist, wobei die beiden Positionen durch Steuereinrichtungen bestimmt sind.
  • Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass der erste Stern wenigstens einen Zahn aufweist, dessen Länge größer als diejenige der übrigen Zähne ist, und dass die Klinke zum Einnehmen einer dritten Position vorgesehen ist, in der der Finger von den anderen Zähnen gelöst und in dem von der Spitze des Zahns mit der größten Länge durchlaufenen Kreis in Eingriff ist, um diesen Stern in einer Position festzuhalten, die einem Nullstellen der Vorrichtung entspricht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Steuereinrichtungen einen ersten Mechanismus, der die erste und die zweite Position bestimmt, und einen zweiten Mechanismus, der die dritte Position bestimmt.
  • Andere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich klarer beim Lesen der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung, die nur zur Veranschaulichung, nicht aber zur Beschränkung gegeben wird, wobei diese Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen vorgenommen wurde, in denen
  • - Fig. 1 bis 3 Draufsichten sind, die ein Uhrwerk zeigen, das mit einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger ausgestattet ist, wobei die Vorrichtung jeweils in der Laufposition, der Anhalteposition und der Nullstellungsposition dargestellt ist, und
  • - Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 1 ist.
  • In Fig. 1 ist ein mit dem allgemeinen Bezugszeichen 1 bezeichnetes Uhrwerk zu sehen, das mit einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger ausgestattet ist und bei dem nur die Elemente des Uhrwerks dargestellt sind, die für das Verständnis der Erfindung nützlich sind.
  • Bezugnehmend auf Fig. 4 ist zu erkennen, dass die Vorrichtung mit springendem Sekundenzeiger einen Antrieb 2 aufweist, dessen Achse 4 einen springenden Sekundenzeiger 6, zwei Sterne mit Wolfszähnen 8, 10 und ein Ritzel 12 trägt. Der Zeiger 6 bewegt sich über einem Zifferblatt 14, das in Fig. 4 teilweise dargestellt ist und in Fig. 1 bis 3 weggelassen wurde. Das Ritzel 12, das mit einem Rad 16 eines Rädergetriebes in Eingriff steht, das an einen Kraftanschluss, wie ein Federgehäuse (nicht gezeigt), anschließt, ist mit der Welle 4 fest verbunden, beispielsweise in diese eingesetzt. Das Federgehäuse ist vorzugsweise ein dem Hauptfedergehäuse des Uhrwerks beigeordnetes Federgehäuse.
  • Der Stern 8 ist ebenfalls in die Welle 4 eingesetzt. Diesbezüglich ist zu vermerken, dass der Stern 8 die Funktion hat, den Zeiger 6 anzuhalten, und dazu einen Zahn 8a aufweist (nachfolgend als langer Zahn bezeichnet), der deutlich länger ist als die anderen Zähne 8b (nachstehend als kurze Zähne bezeichnet), die alle die gleiche Länge haben.
  • Der Stern 10 wird frei auf der Welle 4 des Antriebs 2 eingestellt und wirkt mit einem Rad 18 mit Wolfszähnen zusammen, das durch eine Ankerhemmung betätigt wird. Bei dem beschriebenen Beispiel ist das Rad 18 in die Welle des Hemmrades eingesetzt (nicht gezeigt). Der Stern 10 ist außerdem über einen Stift 20, der auf dem Stern 8 befestigt ist und eine in dem Stern 10 ausgebildete, längliche Öffnung 23 durchquert, mit dem Stern 8 verbunden (die Funktion dieses Stiftes ist detailliert in dem oben angeführten Werk erklärt). Folglich macht das Rad 18 jedes Mal, wenn das Hemmrad in der Ruhepause eines Ankerhubes anhält, den Stern 10 unbeweglich und gibt ihn bei der nächsten Schwingung wieder frei. Bei einem Rad 18 mit 40 Zähnen, einem Stern 10 mit acht Zähnen und einem Uhrwerk, das mit 28 800 Vibrationen bei jeder Schwingung der Unruh schlägt, macht der Stern 10 eine Achtelumdrehung.
  • Die erfindungsgemäße Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger weist außerdem eine Klinke 22 auf, die bei B auf einer Uhrwerkplatte schwenkbar gelagert ist und die vorgesehen ist, um drei jeweils in Fig. 1 bis 3 gezeigte Positionen einzunehmen. Diese drei Positionen werden durch Steuereinrichtungen bestimmt, die nachstehend detailliert beschrieben werden. Die Klinke 22 hat drei Arme 22a, 22b und 22c. Ein erster Arm, der sich in der Ebene des Sterns 8 erstreckt, weist an seinem freien Ende einen Finger 24a auf, der dazu bestimmt ist, mit der Zahnung des Sterns 8 zusammenzuwirken. Der Arm 22b weist an seinem freien Ende eine Nase 24b auf, die mit einem ersten Steuermechanismus 26 zusammenwirkt. Der Arm 22c weist an seinem freien Ende ebenfalls eine Nase 24c auf, die mit einem zweiten Steuermechanismus 28 zusammenwirkt. Der erste und der zweite Steuermechanismus 26 und 28 bilden die Steuereinrichtungen, die jeweils die erste und zweite Position bzw. die dritte Position der Klinke 22 und insbesondere des Fingers 24a bestimmen.
  • Der erste Steuermechanismus 26 umfasst ein Klinkenrad 30, das auf einer Schraube 32 schwenkbar gelagert ist, die fest mit dem Uhrwerk verbunden ist. Das Rad 30 weist herkömmlicherweise in seinem unteren Teil ein Sperrrad 34 auf, dessen Zahnung mit Wolfszähnen mit einer Springfeder 36 zusammenwirkt, die das Rad 30 in einer stabilen Position hält. In seinem oberen Teil weist das Rad 30 Säulen 38 auf, die im Kreis regelmäßig beabstandet sind. Diese Säulen bilden eine Zahnung, wobei der Gipfel der Zähne oder Säulen eine gewölbte Fläche 40 aufweist. Die Nase 24b befindet sich im Wesentlichen in der gleichen Ebene wie die Säulen 38 und wirkt mit diesen zusammen, indem sie dem von der Zahnung gebildeten Profil so folgt, dass sie entweder auf einer der gewölbten Flächen 40 oder in einem Raum zwischen zwei benachbarten Säulen anliegt.
  • Diesbezüglich sei darauf hingewiesen, dass die Nase 24b der Klinke 22 mittels einer Rückstellfeder 42, die im beschriebenen Beispiel auf den Arm 22a wirkt, in Eingriff mit dem Rad 30 gehalten wird.
  • Das Klinkenrad 30 wird durch einen Hebel 44 in Drehung versetzt, der bei L auf dem Uhrwerk gelenkig gelagert ist und der einem (teilweise gezeigten) äußeren Druckknopf 46 zugeordnet ist, der an einem für diesen Zweck vorgesehenen Teil 44a des Hebels anliegen kann, beispielsweise einer um 90º bezüglich der Ebene des Hebels 44 umgebogenen Lasche. Der Hebel 44 umfasst einen Betätigungsfinger 44b, der auf die Zahnung des Sperrrads 34 einwirkt, um das Rad 30 ansprechend auf einen manuellen Druck auf den Druckknopf 46 schrittweise vorrücken zu lassen. Der Hebel 44 ist außerdem einer Feder 48 zugeordnet, die den Hebel 44 wieder in eine Position zurückholt, in der der Finger 44b von der Zahnung des Sperrrads 34 gelöst ist, wenn kein Druck auf den Druckknopf 46 ausgeübt wird. In seinem oberen Teil weist der Hebel 44 auch eine längliche Nut R auf, die mit einem mit dem Uhrwerk fest verbundenen Stift G zusammenwirkt, um den Winkelweg des Hebels zu bestimmen.
  • Der erste Steuermechanismus 26, insbesondere das Klinkenrad 30, bestimmt so die erste und die zweite Position der Klinke 22, nämlich eine erste, sogenannte Anhalteposition, bei der der Finger 24a in den von der Spitze der Zähne des Sterns 8 durchlaufenen Kreis eingreift und so die Drehung des Sterns 8 und folglich die Drehung des springenden Sekundenzeigers 6 blockiert (Fig. 2), und eine zweite, sogenannte Laufposition, bei der der Finger 24a vollständig von der Zahnung des Sterns 8 gelöst ist und es dem Stern 8 erlaubt, sich bei jedem Impuls der Hemmung zu drehen und so den springenden Sekundenzeiger mitzunehmen (Fig. 1). In der Anhalteposition des Zeigers befindet sich die Nase 24b in dem Raum zwischen zwei Säulen 38 und das Ende der Nase liegt gegen den Boden des zwischen jeder Säule gebildeten Hohlraums an. In der Laufposition liegt die Nase 24b auf der gewölbten Fläche 40 einer der Säulen 38 an.
  • Der zweite Mechanismus 28, der die dritte Position der Klinke 22, die sogenannte Nullstell-Position des springenden Sekundenzeigers 6, bestimmt, weist eine Steuereinrichtung 50 auf, die zwischen zwei Positionen, einer aktiven und einer inaktiven, bewegbar ist.
  • Die Steuereinrichtung 50 wird in dem beschriebenen Beispiel von einem Plättchen gebildet, das auf der Oberfläche des Uhrwerks gleitend verschiebbar ist. Ein erstes Ende des Plättchens 50 umfasst eine Lasche 52, die bezüglich der Ebene des Uhrwerks um 90º umgebogen ist, wobei diese Lasche dazu vorgesehen ist, mit einem äußeren Druckknopf 54 zusammenzuwirken. Das zweite Ende des Plättchens 50 weist eine Nase 56 auf, deren Endfläche 56a dazu bestimmt ist, ansprechend auf ein Einwirken auf den Druckknopf 54 auf die Nase 24c der Klinke einzuwirken. Das Plättchen 50 ist außerdem mittels zweier Stifte 58, die fest mit dem Uhrwerk verbunden sind und je mit einer in dem Plättchen 50 ausgebildeten länglichen Nut 60 zusammenwirken, auf der Oberfläche des Uhrwerks geführt.
  • Diesbezüglich sei vermerkt, dass die Stifte auch den Weg des Plättchens 50 in seiner Gleitbewegung begrenzen.
  • Schließlich ist das Plättchen 50 mit einer Feder 62 verbunden, die das Plättchen 50 in die inaktive Position zurückstellt, in der die Nase 56 von der Nase 24c gelöst ist, wenn kein Druck auf den Druckknopf 54 erfolgt (Fig. 1).
  • Die dritte von dem Plättchen 50 gesteuerte Position der Klinke 22 ist eine Zwischenposition (Fig. 3) zwischen der ersten (Fig. 1) und der zweiten Position (Fig. 2) und entspricht der aktiven Position des Plättchens 50. In dieser dritten Position ist der Finger 24a von den kurzen Zähnen 8b des Sterns 8 gelöst, greift aber in das Innere des von der Spitze des langen Zahns 8a durchlaufenen Kreises ein. Dadurch kann der Stern 8 ansprechend auf die Betätigung des Druckknopfs 54 in einer bestimmten Position zurückgehalten werden, die der Position entspricht, in der sich der Zeiger 6 gegenüber dem auf dem Zifferblatt 14 angegebenen Null-Index befindet.
  • Es sei vermerkt, dass, wenn das Uhrwerk 1 ein Uhrwerk mit einem Stoppuhrmechanismus ist, die Anzeigevorrichtung für den springenden Sekundenzeiger mühelos mit dem Stoppuhrmechanismus gekoppelt werden kann und dass die Druckknöpfe 46 und 54 für die Steuerung dieser beiden Vorrichtungen gemeinsam sein können.
  • Die vorstehend beschriebene Vorrichtung funktioniert folgendermaßen.
  • Bei Betätigung des Druckknopfs 46 drückt der Finger 44b des Steuerhebels 44 einen Zahn des Sperrrads 34 derart, dass sich das Klinkenrad 30 im Winkel um einen Schritt in Uhrzeigerrichtung verschiebt. Im Verlauf dieser Winkelverschiebung wird die Nase 24b auf die gewölbte Fläche 40 einer der Säulen 38 geführt, wodurch die Klinke 22 in Gegenuhrzeigerrichtung schwenkt. Der Finger 24a der Klinke 22 ist dann vollständig von der Zahnung des Sterns 8 gelöst (Fig. 1). Der Stern 8 wird dann freigegeben und beginnt seine Umdrehung, wobei er den Zeiger 6 mitnimmt, im Rhythmus von einer Umdrehung pro Sekunde, im beschriebenen Beispiel in Sprüngen von einer Achtelumdrehung.
  • Wenn der Druckknopf 46 betätigt wird, während die erfindungsgemäße Vorrichtung sich in dem in Fig. 1 dargestellten Zustand befindet, drückt der Finger 44b des Steuerhebels 44 einen Zahn des Sperrrads 34 derart, dass das Klinkenrad 30 sich erneut im Winkel um einen Schritt in Uhrzeigerrichtung verschiebt. Im Verlauf dieser Winkelverschiebung gleitet die Nase 24b auf die gewölbte Fläche 40 einer der Säulen 38, fällt in den Raum, der auf die Säule folgt, an der sie anlag, und lässt die Klinke 22 in Uhrzeigerrichtung schwenken. Der Finger 24a der Klinke 22 greift dann in den von der Spitze der kurzen Zähne 8b des Sterns 8 durchlaufenen Kreis ein (Fig. 2). Der Stern 8 ist dann unbeweglich.
  • Ausgehend von dem in Fig. 2 dargestellten Zustand der erfindungsgemäßen Vorrichtung stehen dem Benutzer zwei Wege zur Verfügung.
  • Der erste Weg besteht darin, den Druckknopf 46 erneut zu betätigen und den Zeiger 6 freizugeben, wie es im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurde. Dieser Weg erlaubt es zum Beispiel, die Dauer von mehreren aufeinanderfolgenden, sich summierenden Perioden zu messen.
  • Der zweite Weg besteht darin, den Zeiger 6 gegenüber den Null-Index des Zifferblattes 14 zu führen. Um dies auszuführen, wird der Druckknopf 54 betätigt, um das Plättchen 50 in seine aktive Position zu führen (Fig. 3). Im Verlauf der Verschiebung des Plättchens kommt die Endfläche 56a der Nase 56 in Kontakt mit der Nase 24c, die auf diese Fläche gleitet, bis die Nase über eine Seitenfläche 56b der Nase 56 verläuft, wobei dieser Zustand dem Wegende des Plättchens 58 entspricht. Das Plättchen 50 hat so das Schwenken der Klinke 22 im Gegenuhrzeigersinn um einen festgelegten Winkel bewirkt, damit der Finger 24a einerseits von den kurzen Zähnen 8b gelöst ist und andererseits in das Innere des von der Spitze des langen Zahns 8a durchlaufenen Kreises eingreift, um den Stern 8 in einer Position zurückzuhalten, in der sich der Zeiger 6 der Vorrichtung mit springendem Sekundenzeiger gegenüber dem Null-Index des Zifferblattes 14 befindet.

Claims (5)

1. Vorrichtung mit springendem Sekundenzeiger, die einen Antrieb umfasst, der ein mit einem Kraftanschluss verbundenes Ritzel, einen mit dem Ritzel drehfest verbundenen Stern und einen in Bezug auf den ersten Stern frei drehbar angebrachten zweiten Stern besitzt und mit einem Steuerrad zusammenwirkt, das durch eine Ankerhemmung in der Weise angetrieben wird, dass jedes Mal, wenn das Hemmrad in der Ruhepause eines Ankerhubes anhält, das Steuerrad den zweiten Stern unbeweglich macht und ihn bei der folgenden Schwingung freigibt, wobei der zweite Stern mit dem ersten Stern durch einen Stift verbunden ist, der in einen der Sterne eingesetzt ist und durch eine längliche Öffnung verläuft, die im anderen der Sterne ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung außerdem eine Klinke aufweist, die mit einem Finger versehen und dazu vorgesehen ist, zwei Positionen einzunehmen, eine erste sogenannte Anhalteposition, in der der Finger in dem Kreis in Eingriff ist, der von der Spitze der Zähne des ersten Sternes durchlaufen wird, und eine zweite sogenannte Laufposition, in der der Finger vollständig von der Zahnung des ersten Sternes gelöst ist, wobei die beiden Positionen durch Steuereinrichtungen bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Stern wenigstens einen Zahn aufweist, dessen Länge größer als diejenige der übrigen Zähne ist, und dass die Klinke zum Einnehmen einer dritten Position vorgesehen ist, in der der Finger von den anderen Zähnen gelöst und in dem von der Spitze des Zahns mit der größten Länge durchlaufenen Kreis in Eingriff ist, um diesen Stern in einer Position festzuhalten, die einem Nullstellen der Vorrichtung entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtungen einen ersten Mechanismus, der die erste und die zweite Position bestimmt, und einen zweiten Mechanismus, der die dritte Position bestimmt, umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Mechanismus ein Klinkenrad umfasst, das durch die Nase eines Hebels gesteuert wird, und dass der zweite Mechanismus eine Steuereinrichtung umfasst, die zwischen wenigstens zwei Positionen beweglich ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke drei Arme umfasst und dass die ersten und zweiten Mechanismen mit den drei Armen der Klinke zusammenwirken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Hebel und der Steuereinrichtung jeweils einerseits ein äußerer Druckknopf, der dazu bestimmt ist, manuell betätigt zu werden, und andererseits Einrichtungen zum Zurückstellen in eine Position, in der sie nicht mit den Armen der Klinke in Kontakt sind, zugeordnet sind.
DE1997614700 1997-04-08 1997-04-08 Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger Expired - Lifetime DE69714700T2 (de)

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