DE2204865C3 - Waschmittel - Google Patents
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- DE2204865C3 DE2204865C3 DE2204865A DE2204865A DE2204865C3 DE 2204865 C3 DE2204865 C3 DE 2204865C3 DE 2204865 A DE2204865 A DE 2204865A DE 2204865 A DE2204865 A DE 2204865A DE 2204865 C3 DE2204865 C3 DE 2204865C3
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Description
Waschmittel enthalten gewöhnlich synthetische waschaktive Verbindungen zusammen mit Waschmittelbuildern.
Übliche Waschmittelbuilder sind im allgemeinen anorganische Substanzen, insbesondere kondensierte
Phosphate, z. B. Natriumtripolyphosphat Die Verwendung von Phosphat-Waschmittelbuildern führt
jedoch zu Eutrophierungsschwierigkeiten. Es sind auch
organische Waschmittelbuilder vorgeschlagen worden, z, B. Natriumnitrilotriacetat (NTA) und synthetische
Polyelektrolyt-Substanzen, die jedoch teurer oder weniger wirksam als die Phosphat-Waschmittelbuilder
oder aus irgendeinem anderen Grande in anderer Weise nicht zufriedenstellend sind. Zum Beispiel enthält NTA
Stickstoff, das ebenfalls ein mitwirkender Faktor bei der Eutrophierung sein kann, während die vorgeschlagenen
synthetischen Elektrolytbuilder zu Hygroskopie neigen und größtenteils nicht biologisch abbaubar sind.
Es ist nun gefunden worden, daß man wasserlösliche Salze der Laurinsäure als Waschmittelbuilder in
bestimmten Waschmittelzusammensetzungen verwenden kann.
Die Erfindung betrifft somit die Verwendung eines wasserlöslichen Salzes der Laurinsäure in einer Menge
von 15-80 Gew.-% als Waschmittelbuilder in pulverförmigen, 10-50 Gew.'0/o wenigstens einer synthetischen
anionischen waschaktiven Verbindung oder einer Mischung aus vornehmlich anionischen waschaktiven
Verbindungen, die ein Calciumsalz von größerer Löslichkeit als Calciumlaurat bilden, enthaltenden
phosphatfreien Waschmitteln. (Alle Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht der Waschmittelzusammensetzung.)
Bei der erfindungsgemäßen Verwendung wirken die Salze der Laurinsäure als wirksame Waschmittelbuilder
durch Bildung unlöslicher Salze mit dan Calciumionen
und in einem geringeren Ausmaß mit den Magnesiumionen, die im harten Wasser vorliegen. Die erfindungsgemäß
verwendeten Laurinsäuresalze sind biologisch ungefährlich und abbaubar. Obwohl die Salze der
Laurinsäure selbst keine guten waschaktiven Verbindungen sind, liefert ihre Verwendung als Builder im
Hinblick auf die Reinigungskraft der Zusammensetzungen, wie sie im einzelnen später beschrieben werden,
hervorragende Vorteile. Obwohl mit Phosphaten teilweise eine geringfügig bessere Waschkraft erzielt
wird, wie aus den nachstehenden Beispielen hervorgeht,
besitzt die Verwendung der Laurinsäuresalze in phosphatfreien Waschmitteln den Vorteil, daß der
unerwünschte Phosphatgehalt vollständig vermieden werden kann.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gemische von synthetischen waschaktiven Verbindungen und Seifen in
Waschmittelzusammensetzungen, insbesondere in Waschmittelstücken, zu verwenden. So hat man z.B.
geringe Menget» synthetischer waschaktiver Verbindungen zu Talgseifenprodukten, insbesondere -stücken,
zugegeben, um bei deren Verwendung in hartem Wasser den gebildeten Schaum zu dispergieren. Jedoch
sind derartige Gemische bisher nicht wirtschaftlich zufriedenstellend gewesen, und man hat es nicht für
möglich gefunden, annehmbace Waschmitieleigenschaften
mit Gemischen von synthetischen waschaktiven Verbindungen und Seifen in Abwesenheit von üblichen
Waschmittelbuildern zu erreichen. Demgegenüber besitzen
die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen überraschenderweise eine gute Waschkraft, die im
allgemeinen mit einer solchen von handelsüblich verfügbaren Waschmittelzusammertsetzungen mit Natriumtripolyphosphat
als Waschmittelbuilder vergleichbar ist Außerdem vermeidet die Verwendung geeigneter
Salze der Laurinsäure zusammen mit den anionischen waschaktiven Verbindungen die niedrige Löslichkeit
und das Schäumen sowie die Nichtschäumungsschwierigkeiten, die bei längerkettigen Seifen, wie den
Talgseifen, gefunden wurden und die manchmal zum Waschen von Geweben verwendet werden.
Die synthetischen waschaktiven Verbindungen, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet
werden können, sind anionische waschaktive Verbindungen und vornehmlich -deren Gemische, die
Calciumsalze einer höheren Löslichkeit als Calciumlaurat besitzen. Mit anderen Worten heißt dies, daß die
anionischen waschaktiven Verbindungen keine unlöslichen Calciumsalze in einer wäßrigen Lösung in
Gegenwart einer Caldumionenkonzentration von unterhalb etwa 10—· Mol/l bilden dürfen, was annähernd
die Höhe darstellt, bis zu der die Calciumionenkonzentration in Gegenwart eines Überschusses an Laurinsäure
oder deren Alkalimetallsalz herabgesetzt wird. Im Hinblick darauf sind monoanionische waschaktive
Verbindungen geeignet, deren Calciumsalze Löslichkeitsprodukte von unterhalb etwa 10~12 liefern.
Es ist festgestellt worden, daß, we?Ji eine anionische
waschaktive Verbindung mit ungeeigneten Löslichkeitseigenschaften des Calciumsalzes verwendet werden
würde, das Salz vorzugsweise als Calciumlaurat ausfallen würde und daß dadurch die waschaktive
Verbindung aus der Lösung entfernt würde. Da der Laurat*Waschmittelbuilder keine wirksame waschmittelaktive
Verbindung ist, würden die erhaltenen Zusammensetzungen eine geringe Reinigungskraft
sogar in Gegenwart hoher Mengen des Waschmittelbuilders aufweisen, wenn nicht sehr hohe Mengen des
anionischen Waschmittels verwendet werden würden. Im Falle von Gemischen anionischer waschaktiver
Verbindungen, wobei einige Verbindungen in unzureichendem Maße lösliche Calciumsalze bilden, ist es
erforderlich, solche Mengen von vorhandenen Bestandteilen vorliegen zu haben, die löslichere Calciumsalze
bilden, um die gewünschte Waschkraft zu erreichen.
Geeignete anionische waschaktive Verbindungen sind leicht erhältlich und verhältnismäßig preiswert und
stellen gewönnlieh wasserlösliche Alkalimetallsalze
organischer Sulfate und Sulfonate mit Alkylresten von etwa 8 bis etwa 22 Kohlenstoffatomen dar. Der
verwendete Ausdruck »Alkylreste« umfaßt den Alkylanteil
höherer Acylreste, Die Kettenlängen der zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
gelangenden waschaktiven Verbindungen werden so ausgewählt, daß man die gewünschten Löslichkeitseigenschaften
erhält
Beispiele von synthetischen anionischen waschaktiven Verbindungen sind Natrium- und Kaliumalkylsulfate,
insbesondere solche, die durch Sulfatieren höherer, z. B. nach dem OXO- oder Ziegler-Verfahren synthetisch
hergestellter Alkohole oder durch Reduzieren der Glyceride von Talg- oder Kokosnußöl erhalten worden
sind, Natrium- und Kaliumalkylbenzolsulfonate, insbesondere solche mit linearen sekundären Alkylresten mit
10 bis 15 Kohlenstoffatomen, Natriumalkylglyceryläthersulfate, insbesondere solche mit Ätherresten, -die
sich von höheren, sich von Talg- oder Kokosnußöl ableitenden Alkoholen oder sich von synthetischen, aus
dem Erdöl stammenden Alkoholen ableiten, Natriumkokosnußöl-fettsäure-monoglycerid-sulfate
oder -sulfonate. Natrium- und Kaliumsalze von Schwefelsäureestern von Reaktionsprodukten höherer Fettalkohole
mit 9 bis 18 Kohlenstoffatomen und Alkylenoxiden, insbesondere Äthylenoxid, Reaktionsprodukte von
Fettsäuren, wie Kokosnußfettsäuren, die mit Isäthionsäure
verestert und mit Natriumhydroxid neutralisiert worden sind. Alkalimetallalkansulfonate, wie solche, die
sich von Reaktionsprodukten aus «-Olefinen mit Natriumbisulfit oder von Reaktionsprodukten von
Paraffinen mit SO2 und CI2 mit anschließender Hydrolyse
mit einer Base zur Erzeugung eines statistischen Sulfonats ableiten, und Olefinsu.Jonate, worunter
Verbindungen verstanden werden, die durch Umsetzen von Olefinen, insbesondere «-Olefinen, mit SO3 und
durch anschließendes Neutralisieren und Hydrolysieren des Reaktionsproduktes hergestellt worden sind. Die
bevorzugten anionischen waschaktiven Verbindungen sind die Alkalimetallalkyibenzolsulfonate, insbesondere
diejenigen mit linearen sekundären Alkylresten mit 10 bis 15 Kohlenstoffatomen. Diese Verbindungen sind in
Kombination mit dem Laurinsäuresalz-Waschmittelbuilder der Erfindung besonders wirksam.
Es können auch Gemische von waschaktiven Verbindungen, z.B. Gemische von anionischen oder
Gemische von anionischen und nichtionischen Verbindungen, in den Waschmittelzusammensetzungen verwendet
werden, insbesondere um gesteuerte niedrigschäumende Eigenschaften zu schaffen. Dies ist
besonders vorteilhaft bei solchen Zusammensetzungen, die zum Gebrauch in schaumempfindlichen automatischen
Waschmaschinen vorgesehen sind.
Beispiele von nichtionischen waschaktiven Verbindungen,
die in derartigen Gemischen mit anionischen Verbindungen verwendet werden können, umfassen die
Reaktionsprodukte von Alkylenoxiden, gewöhnlich Äthylenoxid, mit Alkylphenolen mit 6 bis 12 Kohlen*
Stoffatomen im Alkylrest, wobei die Reaktionsprodukte im allgemeinen 5 bis 25 Äthylenoxid-Einheiten je
Molekül enthalten, ferner Kondensationsprodukte aliphatischer Alkohole mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen mit
Äthylenoxid, im allgemeinen mit 6 bis 30 Äthylenoxid-Einheiten, und weiterhin Produkte, die durch Kondensation
von Äthylenoxid mit Reaktionsprodukten aus Propylenoxid und Äthylendiamin hergestellt worden
sind. Andere nichtionische waschaktive Verbindungen umfassen langkettige tertiäre Aminoxide, langkettige
tertiäre Phosphinoxide und Dialkylsulfoxide,
Es können auch amphotere oder zwitterionische waschaktive Verbindungen in den erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen mit verwendet werden, doch ist dies infolge ihrer verhältnismäßig hohen Kosten im
allgemeinen nicht zweckmäßig. Falls irgendeine amphotere oder zwitterionische waschaktive Verbindung
verwendet wird, liegt sie im allgemeinen in gelingen
Mengen in den Zusammensetzungen vor, die auf anionischen oder gemischten anionischen und nichtionischen
waschaktiven Verbindungen beruhen. Typische Beispiele von amphoteren oder zwitterionischen waschaktiven
Verbindungen sind Hydroxyalkyl-N-methyltaurine
und N-Alkyl-dimethyl-sulfobetaine.
Weitere Beispiele anionischer, nichtionischer, amphoterer
bzw. zwitterionischer waschaktiver Verbindungen sind in der Literatur zu finden, z.B. in dem Buch
»Surface Active Agents and Detergents«, Bände I und II, von Schwartz, Perry und Berch.
Die Menge der verwendeten synthetischen waschaktiven Verbindung bzw. Verbindungen liegt im Bereich
von etwa 10 bir 50 Gew.-%, bezogen auf die Waschmittelzusammensetzungen in Abhängigkeit von
den gewünschten Eigenschaften, doch beträgt die Menge gewöhnlich nicht mehr als etwa 40 und
vorzugsweise etwa IS bis 30 Gew.-°/o. Die waschaktiven Verbindungen können nur anionische oder gemischte
anionische und andere waschaktive Verbindungen sein, doch herrscht im letzteren Fall die anionische
Verbindung bzw. die anionischen Verbindungen im Gemisch vor, d.h. daß die anionischen Verbindungen
mindestens die Hälfte derartiger Mischungen ausmachen.
Das wasserlösliche Salz der Laurinsäure ist vorzugsweise ein Alkalimetallsalz, z.B. das Natrium- oder
Kaliumsalz, doch können auch das Ammoniumsalz und die substituierten Ammoniumsalze, z. B. die Alkyl- oder
Alkylolammoniumsalze, oder Mischungen dieser Salze
verwendet werden. Üblicherweise wird in den Zusammensetzungen das Salz als solches verwendet, doch hat
man gefunden, daß es in einigen Fällen möglich ist, wenigstens einen Teil des vorliegenden Waschmittelbuilders
als Laurinsäure selbst vorliegen zu haben und die Säure vollständig zu neutralisieren, wenn die
Zusammensetzung verwendet wird, indem in den Zusammensetzungen gleichfalls ein alkalisches Salz, wie
Natriumcarbonat, vorliegt
Das wasserlösliche Salz der Laurinsäure kann das einzige Salz einer aliphatischen Carbonsäure sein, die in
den Waschmittelzusammensetzungen vorliegt, oder dieses Salz kann ein Bestandteil in einem Gemisch von
Salzen aliphatischer Carbonsäuren sein, z. B. von Kokosnußfettsäuren oder gehärteten Kokosnußfettsäuren,
die üblicherweise etws> 50 Gew.-% Laurinsäure
enthalten, oder Fettsäuren aus anderen Nußölen, wie Palmkernöl, das ebenfalls größere Anteile Laurinsäure
enthält. Die Laurinsäure kann auch gegebenenfalls synthetischen Ursprungs sein. In diesem Fall ist sie
gewöhnlich mit anderen synthetischen Fettsäuren kürzerer und/oder längerer Kettenlänge vermischt,
wobei die Fettsäuren linear oder verzweigt sein können. Obwohl die linearen Fettsäuren zur Waschkraft mit
beitragen, ist dies bei den verzweigtkettigen Fettsäuren
bi mit weniger als 16 Kohlenstoffatomen trotz der
offensichtlich größeren Löslichkeit ihrer Caiciumsalze nicht der Fall.
Es ist zweckmäßig, in den Zusammensetzungen das
Es ist zweckmäßig, in den Zusammensetzungen das
Vorliegen bemerkenswerter Mengen wasserlöslicher Salze von Fettsäuren zu vermeiden, die Kohlenstoffketten
mit weniger als 10 oder mehr als 16 Kohlenstoffatomen haben. Im Fall der erstgenannten sind die Calcium-
und Magnesiumsalze dieser Fettsäuren wasserlöslich, so <;
daß die Verwendung dieser Verbindungen nicht zur Waschkraft der Zusammensetzungen beiträgt, wohingegen
im letzteren Fall die Calcium- und Magnesiumsalze unlöslich sind, so daß sie etwas zur Waschkraft
beitragen, doch bedeutet das erhöhte Äquivalentge- ι ο wicht der höheren Fettsäuren, daß sie verhältnismäßig
unwirksam und daß ihre Salze weniger wasserlöslich sind, wodurch das Auflösen der Waschmittelzusammensetzungen
in Wasser verlangsamt wird, während die Calcium- und Magnesiumsalze zur Bildung schwimmender
Schaumflocken neigen. Kokosnuß- und gehärtete Kokosnußfettsäuren weisen im allgemeinen nicht mehr
als 20 Gew.-% Fettsäuren auf, die entweder weniger als 10 oder mehr als 16 Kohlenstoffatome enthalten. Dies
ist akzeptabel, obwohl man bevorzugt, einen möglichst hohen Anteil an Laurinsäure und einen geringeren
Anteil an Myristinsäure in den Verwendern Fettsäuren
zu haben.
Üblicherweise Hegt die Menge der wasserlöslichen Salze der Laurinsäure im Bereich von etwa 15 bis etwa
80 Gew.-%, vorzugsweise mindestens bei etwa 30 Gew.-% der Zusammensetzung in ADhängigkeit von
den gewünschten Eigenschaften der Zusammensetzung. Wenn das Laurinsäuresalz ein Bestandteil eines
Gemisches von Seifen ist, z. B. in einer Kokosnußseife,
liegt sie vorzugsweise in einer Menge von über 50 bis etwa 70% des vorliegenden Fettsäuregemisches vor, um
wenigstens 25% Laurinsäuresalz in der Gesamtzusammensetzung zu liefern. Ein bedeutsamer Vorteil bei der
Verwendung der Laurinsäuresalze, die wirksamer als diejenigen der anderen aliphatischen Carbonsäuren
sind, besteht darin, ausreichend Platz für andere erwünschte Bestandteile in den Waschmittelzusammensetzungen
zu lassen. Die erforderlichen Mengen der synthetischen waschaktiven Verbindung und der wasserlöslichen
Salze der Laurinsäure für eine zufriedenstellende Waschkraft hängt jedoch von den Gebrauchsbedingungen, insbesondere der Konzentration der
Waschmittelzusammensetzung in der Waschlösung und der Härte des vorhandenen Wassers, ab. Insbesondere,
wenn die Zusammensetzungen ir; niedrigeren Konzentrationen verwendet werden, z. B. im Bereich von etwa
0,05 bis etwa 0,2 Gew.-%, bezogen auf das Volumen, wie es häufig in automatischen Haushaltswaschmaschinen,
wie sie üblicherweise in Nordamerika verwendet werden, der Fall ist, ist es vorteilhaft, größere Mengen
der wasserlöslichen 3alze der Laurinsäure in den Zusammensetzungen vorliegen zu haben, z. B. mindestens
etwa 35 und vorzugsweise etwa 40 bis 60 Gew.-%.
Es ist ein bedeutsamer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß die Verwendung der Salze der
Laurinsäure als Waschmittelbuilder gegenüber den Salzen höherer aliphatischen Carbonsäuren eine adäquate
Reinigungskraft unter niedrigen Verbrauchskonzentrationen in hartem Wasser ergibt, wohingegen im m>
Falle der Verwendung von beispielsweise Salzen der Öl- oder Stearinsäure als Waschmittelbuilder eine adäquate
Waschkraft nicht erreicht werden kann, sogar wenn sie in einer Höhe von 80% in den Zusammensetzungen
verwendet werden, welche Mengen wiederum keinen *··>
Raum für eine zusätzliche Anwesenheit anderer,
üblicherweise in Wochmittelzusammensetzungen für Gcwi:be verwendeter Bestandteile läßt.
Obwohl es möglich ist, ein wasserlösliches Salz oder wasserlöslicher Salze der Laurinsäure entweder allein
oder weniger bevorzugt in Mischung mit Salzen anderer aliphatischer Carbonsäuren als einzigen Waschmittelbuilder
in einer Waschmittelzusammensetzung zu verwenden, ist es möglich, Mengen anderer Waschmittelbuilder
vorliegen zu haben, Beispiele derartiger Verbindungen umfassen Natriumnitrilotriacetat, Natriumcitrat,
Natriumcarboxymethyloxysuccinat, Natriumalkenylsuccinat,
Natriumcarbonat und polyelektrolytische Builder, wie Natriumpolyacrylat, Natriumpolymaleat
und NatriumcopolyäthylenmaleaL Weitere Arten von Waschmittelbuiidern, die verwendet werden können,
sind aus der Literatur zu entnehmen, z. B. aus dem Buch »Surface Active Agents and Detergents«, Bände I
und II, von Schwartz, Perry und Berch. Die Mitverwendung von Phosphaten schadet nicht, was die Waschkraft
anbelangt, wird jedoch wegen der bekannten Eutrophierungsprobleme der Phosphate nicht gewünscht
Es ist vorteilhaft, in den erfind'rngsgemäßen Zusammensetzungen
geringe Mengen alkalischer Silikate mit zu verwenden, mit deren Hilfe der pH-Wert gesteuert
und der Schmutz suspendiert wird und die Reinigungskraft der Zusammensetzungen gesteigert werden kann,
insbesondere in solchem Wasser, das bedeutende Anteile an Magnesiumsalzen enthält Die Menge an
alkalischem Silikat beträgt gewöhnlich mindestens etwa 6 Gew.-%, z. B. bis zu etwa 15 Gew.-%.
Außer diesen Hauptbestandteilen in den Waschmittelzusammensetzungen
können gegebenenfalls andere Bestandteile zugegeben werden, z.B. Geruchsstoffe,
Farbstoffe, Weichmachungsmittel für Gewebe, Fungizide, Germizide, Enzyme, fluoreszierende Mittel, Mittel
gegen Ablagerungen, wie Natriumcarboxymethylcellulose,
und hydrotrope Verbindungen. Andere Bestandteile, wie Bleichmittel, z. B. Natriumperborat, in An- oder
Abwesenheit von Persäure-Vorstuf en, chlorfreisetzende Bleichmittel und anorganische Salze, wie Natriumcarbonat,
Natriumsulfat und Natriumchlorid, können gegebenenfalls auch vorliegen. Die Zusammensetzungen
enthalten gewöhnlich auch Mengen von absorbiertem Wasser, z. B. im Bereich vor etwa 5 bis 15 Gew.-%
in den pulverförmigen Waschmittelzusammensetzungen.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden in pulvriger Form hergestellt, die auch Teilchen und
Granulate umfaßt, die nach beliebigen üblichen Verfahren, z. B. durch Trockenmischen oder Sprühtrocknen
wäßriger Aufschlämmungen hergestellt werden können, um Waschmittelpulver zu liefern. Im
Hinblick auf den im allgemeinen hohen Gehalt an organsichen Verbindungen in den Zusammensetzungen
können besondere Maßnahmen erforderlich sein, um während des Sprühtrocknens das Risiko eines Feuers
oder einer Explosion zu vermeiden. Ein geeignetes Verfahren zur Herstellung sprühgetrockneter Pulver
mit einem hohen Gehalt an organischen Verbindungen unter milden Bedingungen und unter Vermeidung der
genannten Rir'ken ist in der deutschen Patentanmeldung P 21 34 215.4 beschrieben.
Obwohl die Zusammensetzungen besonders brauchbar auf dem Gebiet des Waschens von Geweben sind,
können sie auch für allgemeine Reinigungszwecke und gegebenenfalls zur Körperreinigung verwendet werden.
Erfindungsgei .:äße Zusammensetzungen sind in den
nachstehenden Beispielen gegeben, in denen sich alle Teile auf das Gewicht beziehen, wenn nichts anderes
angegeben ist.
Eine pulverförmige Waschmittelzusammensetzung wird durch Bildung einer wäßrigen Aufschlämmung der
Waschmittelbestandteile mit 20 bis 30% Wasser und Versprühen der Aufschlämmung bei 1550C in einem
Turm entgegen einem Luftstrom von 2000C unter Bildung eines nicht ganz weißen Pulvers mit einer
Schüttdichte von 312 g/cm3 und zufriedenstellenden Fließ- und Kompressibilitätseigenschaften hergestellt.
Die Zusammensetzung hat die nachstehende Formulierung:
bestandteile %
Natrium-alkylben/olsulfonat mit Il bis 15 20.0
Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Nalriumlaural 50,0
Alkiilisilikat(Nii:():Si():. I : 2) 8,0
l'kiorescierendes Mittel 1,0
Nalriunicarhoxyniethy !cellulose 0.5
Natriumsulfat 15,5
Wasser 5,0
Dann wird die Waschkraft der Zusammensetzung unter Verwendung eines mit unter vermindertem Druck
gereinigten Staubes verschmutzten Testkleidungsstükkes aus 65% Polyester und 35% Baumwolle bestimmt.
Das Waschen wird in Wasser bei 50°C und einer Härte von 180 ppm (2 : 1 Calcium/Magnesium) bei pH 10 unter
Verwendung der angegegebenen Konzentration der Formulierung in der Waschlösung durchgeführt. Die
Waschkraft des Produkts wird aus der Lichtreflexion des Testgewebes vor und nach dem Waschen bestimmt.
Die Ergebnisse bei verschiedenen Produktkonzentrationen für die Zusammensetzung des Beispiels und für ein
Vergleichsprodukt A, in dem das Natriumlaurat durch Natriumtripolyphosphat ersetzt worden ist, sind nachstehend
angegeben.
W'aschmittelzusammensetzung
'■'■. Waschkraft bei der angegebenen Produktkonzentration
0.05"
0,1%
0,15%
0.2%
Beispiel 1
Produkt A
Produkt A
14.3
21.2
53.4
54.7
54.7
66,3 62.8
65,8 64.9
Das Verfahren des Beispiels 1 wird wiederholt mit der
Ausnahme, daß 55% Natriumkokosnußseite mit einem Gehalt von 50% Natriumlaurat (d. h. 273% Natriumlaurat
in der Zusammensetzung) anstelle des reinen Natriumlaurats als Waschmittelbuilder verwendet werden
und daß die Menge an Natriumsulfat dementsprechend auf 10,5% gesenkt wird. Die Waschmittelzusammensetzung
hat eine Schüttdichte von 320 g/cm3 und zufriedenstellende Fließ- und Kompressibilitätseigenschaften.
Die Prozentuale Waschkraft der Zusammensetzung unter unterschiedlichen Bedingungen im Vergleich
mit derjenigen des Vergleichsproduktes A ist wie folgt:
Waschmittel-Zusammensetzung
% Waschkraft bei der angegebenen
Produktkonzentration
Produktkonzentration
0,05%
Beispiel 2
Produkt A
Produkt A
12.8
19.5
19.5
0,1%
22.5
45.0
45.0
0.15%
59.4
64,0
64,0
Sehr ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn die Kokosnußseife durch gehärtete Kokosnußseife ersetzt
wird.
Die Beispiele I und 2 zeigen erfindungsgemäße Zusammensetzungen im Vergleich mit solchen mit
Ii Natriumtripolyphosphataufgebauten Produkten, insbesondere
bei Produktkonzentrationen von 0,15% und darüber.
.'κ Um die Waschmittelbuildereigenschaften von Natriumsalzen
aliphatischer Carbonsäuren bei verschiedenen Produktkonzentrationen zu vergleichen, wird eine
Anzahl von Zusammensetzungen hergestellt, die 20% Natriumalkylbenzolsulfonat mit sekundären linearen
_'-- Alkylresten mit Il bis 15 Kohlenstoffatomen, 55% des
Natriumsalzes der betreffenden Fettsäure, 8% Alkalisilikat und als Rest Wasser enthalten. Die Fettsäuren sind
alle vornehmlich lienar gesättigte Carbonsäuren mit 9, II, 12. 13 oder 14 Kohlenstoffatomen, die aus der
OXO-Synthese stammen und die in jedem Fall etwa 25% verzweigtkettige (hauptsächlich a-Methyl-)Fettsäuren
enthalten. Die Waschkrafi dieser Produkte ist wie folgt:
J> Anzahl der
C-Atome in den
rettsäuren
C-Atome in den
rettsäuren
% Waschkraft bei der angegebenen
Produktkonzentration
Produktkonzentration
0.05% 0.1%
0,15"'
C11
*-1:
C1-.
C14
*-1:
C1-.
C14
12.0
11.3
11.3
1 lift
17.3
22.5
22.5
3K2
18.4
24.0
47.2
cc η
cc η
54.0
54.6
54.6
30.2 53.5 Ή 7 56,0
54.2
Diese Zusammenstellung zeigt die Überlegenheit des Natriumlaurat-Builders, insbesondere in dem 0,05- bis
0,15%ige Produktkonzentrationsbereich, obwohl die Ci2-Ergebnisse niedriger als jene für ein Vergleichsprodukt
sind, das mit Natriumtripolyphosphat bei den beiden niedrigeren Produktkonzentrationen aufgebaut
ist, übereinstimmend mit den verzweigtkettigen Verbindungen, die unwirksam sind.
Die Reinigungskraft einer Waschmittelzusammensetzung der gleichen Formulierung wie in Beispiel 3, jedoch
nur 50% Natriumlaurat als Waschmittelbuilder und zusätzlich 15% Natriumsulfat enthaltend, wird mit
derjenigen eines Produktes B verglichen, bei dem 70% Natriumlaurat als kombinierte waschaktive Verbindung
und Waschmittelbuildern, wiederum mit 8% Alkalisilikat
und 15% Natriumsulfat, verwendet wird. Die Reinigungskraft der Zusammensetzung des Beispiels 4
bei einer Konzentration von Q,i5% beträgt 58,0%, während diejenige des Vergleichsproduktes B mit
keiner gesonderten anionischen waschmittelaktiven
Verbindung nur 16,3% beträgt, wobei das in Beispiel I beschriebene Verfahren angewendet wird.
Ein weiterer Vergleichsversuch wird mit dem Produkt C durchgeführt, das 20% Natriumlaurat und 50%
Natriumtripolyphosphat enthält. Das Produkt C hat > eine sehr niedrige Waschkraft, was besagt, daß
Natriumlaurat nicht als wirksame waschaktive Verbindung teilnimmt.
Das Verfahren des Beispiels 4 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß das für die Herstellung der Waschmittellösungen
verwendete Wasser weiches Wasser ist, also den Härtegrad 0 aufweist. Die Waschkraft der
erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt 45,6%, η während diejenige des Produktes B lediglich 26,3%
beträgt.
Die Beispiele 4 und 5 zeigen, daß lediglich Natriumlaurat wirksam als Waschmittelbuiider teil-
miiinii. 2<"
Beispie! 6
Es wird ein Waschmittelpulver nach einer üblichen Verfahrenstechnik hergestellt. Es hat die folgende
Zusammensetzung: r>
Natrium-alkylbenzolsulConal mit 11 bis 15 14
Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Nairium-a-olefin-sulfon.it 2
Natrium-kokosnuß-Seife (50% Natriumlaurat) 30
Natrium-kokosnuß-Seife (50% Natriumlaurat) 30
Alkalisilikat 8
Palmkernöl-äthanolamid 4
Fluorescierende Mittel. Schutzstoffe und 0.75
Geruchsstoffe
Geruchsstoffe
Natriumperborat 22,0
Natriumsulfat 13.75
Natrium-carboxymethylcellulose 0,5
Die Waschkraft dieser Zusammensetzung wird in einem Haushalt-Waschautomaten untersucht, der mit
Wasser von 11° französischer Härte (Ca zu Mg = 4 :1)
beschickt wird. 2,72 kg verschmutzter Haushaltswäsche werden gewaschen und als vergleichbar oder etwas
>o besser im Aussehen gefunden als Wäsche einer ähnlichen Verschmutzung, die unter identischen Bedingungen
mit einer üblichen Waschmittelzusammensetzung für Gewebe unter Verwendung eines Gemisches
von Natriumtripolyphosphat und Nar.riumnitrilotriacetat-Waschmittelbuilder
gewaschen wird. In beiden Fällen beträgt die Konzentration der Zusammensetzung
in der Waschflüssigkeit etwa 0,6%. Außerdem weist die erfindungsgemäße Zusammensetzung völlig
zufriedenstellende Schaumeigenschaften beim Gebrauch in schaumempfindlichen Waschmaschinen auf.
Es wird ein Vergleichs-Waschkrafttest unter Verwendung
von drei Formulierungen durchgeführt, von denen eine nach der Erfindung hergestellt worden ist und von
denen die beiden anderen Vergleichsprodukte D und E sind.
Produkt
D
D
Produkt E
15
70
10
10
Die Reinigungskraft der Zusammensetzungen wird in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 bei Produktkonzon-
| Natnum-alkylbenzol- | 20 | 68 |
| sulfonal mit 10 bis 15 | 17 | |
| Kohlenstoffatomen | 10 | |
| im Alkylrest | 5 | |
| Natriumlaurat | 50 | |
| Natriumtalgseife | ||
| Natrium-kokosnuß-Seife | ||
| Alkalisilikat | 10 | |
| Wasser | 20 | |
sind wie folgt:
F""\' tT
Zusammensetzung
% Wiischkraft
0,1%
0.15"'
Beispiel 7
Produkt D
Produkt E
Produkt D
Produkt E
26,8
7,3
20,8
38.7
26,3
45,9
26,3
45,9
Diese Ergebnisse zeigen, daß das erfindungsgemäße Produkt bei der niedrigeren Produktkonzentration
überlegen ist, daß jedoch das Vergleichsprodukt E die beste Reinigungskraft bei der höheren Produktkonzentration
ergibt, indem der Überschuß an Talgseife bei der Waschkraft mitwirkt. Jedoch bedeutet die Verwendung
von 70% Talgseife im Produkt E gegenüber nur 50% Natriumlaurat im Beispiel 7, daß in der Praxis
ungenügend Raum beim Produkt E für die anderen wesentlichen Bestandteile für ein handelsübliches
Produkt ist, nämlich z. B. für Bleichmittel, fluoreszierende Mittel und Mittel gegen eine Ablagerung. In der
Praxis würde es also sehr schwierig sein, ein zufriedenstellendes Pulver mit lediglich 5% restlichem
Wasser darin herzustellen.
Es wird eine weitere Untersuchung zur Bestimmung der Wirkung der Kohlenstoffkettenlänge auf die
Waschmittelbuildereigenschaften von Seifen wie in Beispiel 2 durchgeführt mit der Ausnahme, daß ein
weiterer Bereich von 6 Kettenlängen verwendet wird und daß die Fettsäuren sämtlich natürlichen Ursprungs
mit gleicher Anzahl von Kohlenstoffatomen sind Die Formulierungen sind in jedem Fall wie folgt:
Bestandteile %
Natrium-alkylbenzolsulfonat mit 10 bis 15 20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Natriumseife (C8 bis C18, wie unten angegeben) 50
Alkalisilikat 10
Natriumsulfat 12
Wasser 8
11
Die Wascheigenschaften der 6 Formulierungen sind unter Anwendung des in Beispiel I beschriebenen
Untersuchungsverfahrens wie folgt:
Anzahl der C-Atome
Waschkraft
Cs
C in
Cu
Cu
C1,
Cu
Cu
C1,
C1,
8,5 8,6 17,4 14,8 11.8 10.7
10
Die Werte liegen sämtlich niedrig, offensichtlich wegen eines stärker als normal verschmutzten Testklei-
dungsstückes, jedoch wird das beste Ergebnis wiederum bei einer Kettenlänge von 12 Kohlenstoffatomen
erreicht.
Beispiele 9 bis 12
Es wird eine Anzahl von Waschmittelzusammensetzungen mit unterschiedlichen Verhältnissen an einer
waschaktiven Substanz auf Basis eines Alkylbenzolsulfonats und an Natriumlaurat hergestellt. Außerdem
werden zwei vergleichbare Produkte F und G mit lediglich jeweis einem dieser Bestandteile hergestellt,
wobei die Gesamtmenge an aktiven Bestandteilen 75% einschließlich 5% Alkalisilikat in jedem Fall beträgt. Die
Formulierungen und ihre Waschkraft werden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren bestimmt. Die
Ergebnisse sind wie folgt:
Bestandteile
% in jeder Zusammensetzung
!·■ q in π
Natrium-alkylbcnzolsulfonat mit 10 bis 15 Kohlenstoffatomen
im Alkylrest
Natriumlaurat
Alkalisilikat
% Waschkraft bei einer 10.8
0,l%igen Produktkonzentration 10
20
30
70
| 60 | 50 | 40 | 20 | 0 |
| 5 | 5 | 5 | 5 | 5 |
| 26.8 | 29,0 | 25,8 | 20.0 | 18.0 |
Beispiele 13 bis
Es wird eine Anzahl von Waschmittelzusammensetzungen mit einer drei anionischen waschaktiven
Verbindungen und jeweils 0, 20, 40, 50 oder 60% Natriumlaurat oder 50% Natriumtripolyphosphat als
Waschmittelbuilder hergestellt. Die Formulierungen sind in der nachstehenden Tabelle zusammen mit den
Ergebnissen der Waschkraftuntersuchungen, die unter den in Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen durchgeführt
worden sind, zusammengestellt.
Bestandteile
% in jedem Beispiel
1.1 14 15
1.1 14 15
16
17
19
20
NatriumiCu-Ciü-a'-oIefin-sulfonat
Natriumalkyl(CM-C|5)-suirat')
Natriumalkyl(Ci2-C|5)-3ÄO-suirat')
Natriumlaurat
Natriumtripolyphosphat Alkalisilikat
% Waschkraft
') Hergestellt aus einem sekundären Alkohol. 2) Hergestellt aus einem sekundären Alkohol.
20
20
40
20
50
20
| 20 | 20 | 20 | |
| — | — | 20 | 40 |
| 50 | - | - | -- |
| 5 | 5 | 5 | 5 |
5 5 5 5
29.3 26,2 30,8 39,2 ^bJ 44,2 27.5 16,0 25.5
Fortsetzung
Bestandteile
% in jedem Beispiel
23 24 25 26 27 28 29 30
Natrium(Ci4-Ci8)-ti-olefin-sulfonat
NatriumalkyKCH-C^-sulfat1)
Natriumaiky!(Cu-C,s)-3AO-suifai2)
Nairiumlaurat
20 20
60
20 20 20 20 20
20 40 50 60
20 40 50 60
| F-'orlselzung | 13 | 22 04 865 |
| Hesland'.eile | "■■ι in jedem Beispiel 22 2? 2-1 |
|
| N atri um tri poly phosphat Alkalisilikat |
50
5 5 5 |
"A Wasch kraft
') Hergestellt aus einem sekundären Alkohol.
I Hergestellt ;uis einem sekundären Alkohol. 26
I Hergestellt ;uis einem sekundären Alkohol. 26
5 5 5 5 5
41,5 50.5 49,0 36.3 36,5 38,3 43,0 48,0 36.7
Diese Ergebnisse zeigen eine ansteigende Waschkraft bei ansteigendem Natriumlaurat-Gehalt bis zu den voll
aufgebauten Bedingungen im Bereich von 50 bis 60% Natriumlaurat, in dem die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
mindestens gleichwertig den üblichen mit Natpumtripolyphosphat aufgebauten Produkten
sind. Das niedrige Ergebnis des Beispiels 20 dürfte auf die gegenseitige Beeinflussung des verwendeten Natriumalkylsulfats
auf das ausgefallene Calciumlaurat in der sehr untersetzten Lage zurückführbar sein, die in
der Praxis nicht auftreten würde.
Claims (4)
1. Verwendung eines wasserlöslichen Salzes der Laurinsäure in einer Menge von 15—80 Gew.-% aJs
Waschmittelbuilder in pulverförmigen, 10—50
Gew,-% wenigstens einer synthetischen anionischen waschaktiven Verbindung oder einer Mischung aus
vornehmlich anionischen waschaktiven Verbindungen, die ein Calciumsalz von größerer Löslichkeit als
Calciumlaurat bilden, enthaltenden phosphatfreien Waschmitteln.
2. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach Anspruch 1 in einer Menge von 40—60 Gew.-%.
3. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach An- is
sprach 1 oder 2, wobei die anionische waschaktive Verbindung ein Alkalimetallalkylbenzolsulfonat ist
4. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach einem der Ansprüche 1—3 in einem Waschmittel, das
zusätzlich 6-15 Gew.-% alkalisches Silikat enthält
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