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DE2204865C3 - Waschmittel - Google Patents

Waschmittel

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Publication number
DE2204865C3
DE2204865C3 DE2204865A DE2204865A DE2204865C3 DE 2204865 C3 DE2204865 C3 DE 2204865C3 DE 2204865 A DE2204865 A DE 2204865A DE 2204865 A DE2204865 A DE 2204865A DE 2204865 C3 DE2204865 C3 DE 2204865C3
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DE
Germany
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detergent
sodium
lauric acid
detergency
compounds
Prior art date
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DE2204865A
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DE2204865A1 (de
DE2204865B2 (de
Inventor
Charles Rowland Farndon Cheshire Gauterin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
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Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Publication of DE2204865A1 publication Critical patent/DE2204865A1/de
Publication of DE2204865B2 publication Critical patent/DE2204865B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2204865C3 publication Critical patent/DE2204865C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D10/00Compositions of detergents, not provided for by one single preceding group
    • C11D10/04Compositions of detergents, not provided for by one single preceding group based on mixtures of surface-active non-soap compounds and soap
    • C11D10/042Compositions of detergents, not provided for by one single preceding group based on mixtures of surface-active non-soap compounds and soap based on anionic surface-active compounds and soap
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/12Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof
    • C11D1/14Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof derived from aliphatic hydrocarbons or mono-alcohols
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
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    • C11D1/12Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof
    • C11D1/22Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof derived from aromatic compounds

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  • Detergent Compositions (AREA)

Description

Waschmittel enthalten gewöhnlich synthetische waschaktive Verbindungen zusammen mit Waschmittelbuildern. Übliche Waschmittelbuilder sind im allgemeinen anorganische Substanzen, insbesondere kondensierte Phosphate, z. B. Natriumtripolyphosphat Die Verwendung von Phosphat-Waschmittelbuildern führt jedoch zu Eutrophierungsschwierigkeiten. Es sind auch organische Waschmittelbuilder vorgeschlagen worden, z, B. Natriumnitrilotriacetat (NTA) und synthetische Polyelektrolyt-Substanzen, die jedoch teurer oder weniger wirksam als die Phosphat-Waschmittelbuilder oder aus irgendeinem anderen Grande in anderer Weise nicht zufriedenstellend sind. Zum Beispiel enthält NTA Stickstoff, das ebenfalls ein mitwirkender Faktor bei der Eutrophierung sein kann, während die vorgeschlagenen synthetischen Elektrolytbuilder zu Hygroskopie neigen und größtenteils nicht biologisch abbaubar sind.
Es ist nun gefunden worden, daß man wasserlösliche Salze der Laurinsäure als Waschmittelbuilder in bestimmten Waschmittelzusammensetzungen verwenden kann.
Die Erfindung betrifft somit die Verwendung eines wasserlöslichen Salzes der Laurinsäure in einer Menge von 15-80 Gew.-% als Waschmittelbuilder in pulverförmigen, 10-50 Gew.'0/o wenigstens einer synthetischen anionischen waschaktiven Verbindung oder einer Mischung aus vornehmlich anionischen waschaktiven Verbindungen, die ein Calciumsalz von größerer Löslichkeit als Calciumlaurat bilden, enthaltenden phosphatfreien Waschmitteln. (Alle Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht der Waschmittelzusammensetzung.)
Bei der erfindungsgemäßen Verwendung wirken die Salze der Laurinsäure als wirksame Waschmittelbuilder durch Bildung unlöslicher Salze mit dan Calciumionen und in einem geringeren Ausmaß mit den Magnesiumionen, die im harten Wasser vorliegen. Die erfindungsgemäß verwendeten Laurinsäuresalze sind biologisch ungefährlich und abbaubar. Obwohl die Salze der Laurinsäure selbst keine guten waschaktiven Verbindungen sind, liefert ihre Verwendung als Builder im Hinblick auf die Reinigungskraft der Zusammensetzungen, wie sie im einzelnen später beschrieben werden, hervorragende Vorteile. Obwohl mit Phosphaten teilweise eine geringfügig bessere Waschkraft erzielt wird, wie aus den nachstehenden Beispielen hervorgeht, besitzt die Verwendung der Laurinsäuresalze in phosphatfreien Waschmitteln den Vorteil, daß der unerwünschte Phosphatgehalt vollständig vermieden werden kann.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gemische von synthetischen waschaktiven Verbindungen und Seifen in Waschmittelzusammensetzungen, insbesondere in Waschmittelstücken, zu verwenden. So hat man z.B. geringe Menget» synthetischer waschaktiver Verbindungen zu Talgseifenprodukten, insbesondere -stücken, zugegeben, um bei deren Verwendung in hartem Wasser den gebildeten Schaum zu dispergieren. Jedoch sind derartige Gemische bisher nicht wirtschaftlich zufriedenstellend gewesen, und man hat es nicht für möglich gefunden, annehmbace Waschmitieleigenschaften mit Gemischen von synthetischen waschaktiven Verbindungen und Seifen in Abwesenheit von üblichen Waschmittelbuildern zu erreichen. Demgegenüber besitzen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen überraschenderweise eine gute Waschkraft, die im allgemeinen mit einer solchen von handelsüblich verfügbaren Waschmittelzusammertsetzungen mit Natriumtripolyphosphat als Waschmittelbuilder vergleichbar ist Außerdem vermeidet die Verwendung geeigneter Salze der Laurinsäure zusammen mit den anionischen waschaktiven Verbindungen die niedrige Löslichkeit und das Schäumen sowie die Nichtschäumungsschwierigkeiten, die bei längerkettigen Seifen, wie den Talgseifen, gefunden wurden und die manchmal zum Waschen von Geweben verwendet werden.
Die synthetischen waschaktiven Verbindungen, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verwendet werden können, sind anionische waschaktive Verbindungen und vornehmlich -deren Gemische, die Calciumsalze einer höheren Löslichkeit als Calciumlaurat besitzen. Mit anderen Worten heißt dies, daß die anionischen waschaktiven Verbindungen keine unlöslichen Calciumsalze in einer wäßrigen Lösung in Gegenwart einer Caldumionenkonzentration von unterhalb etwa 10—· Mol/l bilden dürfen, was annähernd die Höhe darstellt, bis zu der die Calciumionenkonzentration in Gegenwart eines Überschusses an Laurinsäure oder deren Alkalimetallsalz herabgesetzt wird. Im Hinblick darauf sind monoanionische waschaktive Verbindungen geeignet, deren Calciumsalze Löslichkeitsprodukte von unterhalb etwa 10~12 liefern.
Es ist festgestellt worden, daß, we?Ji eine anionische waschaktive Verbindung mit ungeeigneten Löslichkeitseigenschaften des Calciumsalzes verwendet werden würde, das Salz vorzugsweise als Calciumlaurat ausfallen würde und daß dadurch die waschaktive Verbindung aus der Lösung entfernt würde. Da der Laurat*Waschmittelbuilder keine wirksame waschmittelaktive Verbindung ist, würden die erhaltenen Zusammensetzungen eine geringe Reinigungskraft sogar in Gegenwart hoher Mengen des Waschmittelbuilders aufweisen, wenn nicht sehr hohe Mengen des anionischen Waschmittels verwendet werden würden. Im Falle von Gemischen anionischer waschaktiver Verbindungen, wobei einige Verbindungen in unzureichendem Maße lösliche Calciumsalze bilden, ist es erforderlich, solche Mengen von vorhandenen Bestandteilen vorliegen zu haben, die löslichere Calciumsalze bilden, um die gewünschte Waschkraft zu erreichen.
Geeignete anionische waschaktive Verbindungen sind leicht erhältlich und verhältnismäßig preiswert und
stellen gewönnlieh wasserlösliche Alkalimetallsalze organischer Sulfate und Sulfonate mit Alkylresten von etwa 8 bis etwa 22 Kohlenstoffatomen dar. Der verwendete Ausdruck »Alkylreste« umfaßt den Alkylanteil höherer Acylreste, Die Kettenlängen der zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gelangenden waschaktiven Verbindungen werden so ausgewählt, daß man die gewünschten Löslichkeitseigenschaften erhält
Beispiele von synthetischen anionischen waschaktiven Verbindungen sind Natrium- und Kaliumalkylsulfate, insbesondere solche, die durch Sulfatieren höherer, z. B. nach dem OXO- oder Ziegler-Verfahren synthetisch hergestellter Alkohole oder durch Reduzieren der Glyceride von Talg- oder Kokosnußöl erhalten worden sind, Natrium- und Kaliumalkylbenzolsulfonate, insbesondere solche mit linearen sekundären Alkylresten mit 10 bis 15 Kohlenstoffatomen, Natriumalkylglyceryläthersulfate, insbesondere solche mit Ätherresten, -die sich von höheren, sich von Talg- oder Kokosnußöl ableitenden Alkoholen oder sich von synthetischen, aus dem Erdöl stammenden Alkoholen ableiten, Natriumkokosnußöl-fettsäure-monoglycerid-sulfate oder -sulfonate. Natrium- und Kaliumsalze von Schwefelsäureestern von Reaktionsprodukten höherer Fettalkohole mit 9 bis 18 Kohlenstoffatomen und Alkylenoxiden, insbesondere Äthylenoxid, Reaktionsprodukte von Fettsäuren, wie Kokosnußfettsäuren, die mit Isäthionsäure verestert und mit Natriumhydroxid neutralisiert worden sind. Alkalimetallalkansulfonate, wie solche, die sich von Reaktionsprodukten aus «-Olefinen mit Natriumbisulfit oder von Reaktionsprodukten von Paraffinen mit SO2 und CI2 mit anschließender Hydrolyse mit einer Base zur Erzeugung eines statistischen Sulfonats ableiten, und Olefinsu.Jonate, worunter Verbindungen verstanden werden, die durch Umsetzen von Olefinen, insbesondere «-Olefinen, mit SO3 und durch anschließendes Neutralisieren und Hydrolysieren des Reaktionsproduktes hergestellt worden sind. Die bevorzugten anionischen waschaktiven Verbindungen sind die Alkalimetallalkyibenzolsulfonate, insbesondere diejenigen mit linearen sekundären Alkylresten mit 10 bis 15 Kohlenstoffatomen. Diese Verbindungen sind in Kombination mit dem Laurinsäuresalz-Waschmittelbuilder der Erfindung besonders wirksam.
Es können auch Gemische von waschaktiven Verbindungen, z.B. Gemische von anionischen oder Gemische von anionischen und nichtionischen Verbindungen, in den Waschmittelzusammensetzungen verwendet werden, insbesondere um gesteuerte niedrigschäumende Eigenschaften zu schaffen. Dies ist besonders vorteilhaft bei solchen Zusammensetzungen, die zum Gebrauch in schaumempfindlichen automatischen Waschmaschinen vorgesehen sind.
Beispiele von nichtionischen waschaktiven Verbindungen, die in derartigen Gemischen mit anionischen Verbindungen verwendet werden können, umfassen die Reaktionsprodukte von Alkylenoxiden, gewöhnlich Äthylenoxid, mit Alkylphenolen mit 6 bis 12 Kohlen* Stoffatomen im Alkylrest, wobei die Reaktionsprodukte im allgemeinen 5 bis 25 Äthylenoxid-Einheiten je Molekül enthalten, ferner Kondensationsprodukte aliphatischer Alkohole mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen mit Äthylenoxid, im allgemeinen mit 6 bis 30 Äthylenoxid-Einheiten, und weiterhin Produkte, die durch Kondensation von Äthylenoxid mit Reaktionsprodukten aus Propylenoxid und Äthylendiamin hergestellt worden sind. Andere nichtionische waschaktive Verbindungen umfassen langkettige tertiäre Aminoxide, langkettige tertiäre Phosphinoxide und Dialkylsulfoxide,
Es können auch amphotere oder zwitterionische waschaktive Verbindungen in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen mit verwendet werden, doch ist dies infolge ihrer verhältnismäßig hohen Kosten im allgemeinen nicht zweckmäßig. Falls irgendeine amphotere oder zwitterionische waschaktive Verbindung verwendet wird, liegt sie im allgemeinen in gelingen Mengen in den Zusammensetzungen vor, die auf anionischen oder gemischten anionischen und nichtionischen waschaktiven Verbindungen beruhen. Typische Beispiele von amphoteren oder zwitterionischen waschaktiven Verbindungen sind Hydroxyalkyl-N-methyltaurine und N-Alkyl-dimethyl-sulfobetaine.
Weitere Beispiele anionischer, nichtionischer, amphoterer bzw. zwitterionischer waschaktiver Verbindungen sind in der Literatur zu finden, z.B. in dem Buch »Surface Active Agents and Detergents«, Bände I und II, von Schwartz, Perry und Berch.
Die Menge der verwendeten synthetischen waschaktiven Verbindung bzw. Verbindungen liegt im Bereich von etwa 10 bir 50 Gew.-%, bezogen auf die Waschmittelzusammensetzungen in Abhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften, doch beträgt die Menge gewöhnlich nicht mehr als etwa 40 und vorzugsweise etwa IS bis 30 Gew.-°/o. Die waschaktiven Verbindungen können nur anionische oder gemischte anionische und andere waschaktive Verbindungen sein, doch herrscht im letzteren Fall die anionische Verbindung bzw. die anionischen Verbindungen im Gemisch vor, d.h. daß die anionischen Verbindungen mindestens die Hälfte derartiger Mischungen ausmachen.
Das wasserlösliche Salz der Laurinsäure ist vorzugsweise ein Alkalimetallsalz, z.B. das Natrium- oder Kaliumsalz, doch können auch das Ammoniumsalz und die substituierten Ammoniumsalze, z. B. die Alkyl- oder Alkylolammoniumsalze, oder Mischungen dieser Salze
verwendet werden. Üblicherweise wird in den Zusammensetzungen das Salz als solches verwendet, doch hat man gefunden, daß es in einigen Fällen möglich ist, wenigstens einen Teil des vorliegenden Waschmittelbuilders als Laurinsäure selbst vorliegen zu haben und die Säure vollständig zu neutralisieren, wenn die Zusammensetzung verwendet wird, indem in den Zusammensetzungen gleichfalls ein alkalisches Salz, wie Natriumcarbonat, vorliegt
Das wasserlösliche Salz der Laurinsäure kann das einzige Salz einer aliphatischen Carbonsäure sein, die in den Waschmittelzusammensetzungen vorliegt, oder dieses Salz kann ein Bestandteil in einem Gemisch von Salzen aliphatischer Carbonsäuren sein, z. B. von Kokosnußfettsäuren oder gehärteten Kokosnußfettsäuren, die üblicherweise etws> 50 Gew.-% Laurinsäure enthalten, oder Fettsäuren aus anderen Nußölen, wie Palmkernöl, das ebenfalls größere Anteile Laurinsäure enthält. Die Laurinsäure kann auch gegebenenfalls synthetischen Ursprungs sein. In diesem Fall ist sie gewöhnlich mit anderen synthetischen Fettsäuren kürzerer und/oder längerer Kettenlänge vermischt, wobei die Fettsäuren linear oder verzweigt sein können. Obwohl die linearen Fettsäuren zur Waschkraft mit beitragen, ist dies bei den verzweigtkettigen Fettsäuren
bi mit weniger als 16 Kohlenstoffatomen trotz der offensichtlich größeren Löslichkeit ihrer Caiciumsalze nicht der Fall.
Es ist zweckmäßig, in den Zusammensetzungen das
Vorliegen bemerkenswerter Mengen wasserlöslicher Salze von Fettsäuren zu vermeiden, die Kohlenstoffketten mit weniger als 10 oder mehr als 16 Kohlenstoffatomen haben. Im Fall der erstgenannten sind die Calcium- und Magnesiumsalze dieser Fettsäuren wasserlöslich, so <; daß die Verwendung dieser Verbindungen nicht zur Waschkraft der Zusammensetzungen beiträgt, wohingegen im letzteren Fall die Calcium- und Magnesiumsalze unlöslich sind, so daß sie etwas zur Waschkraft beitragen, doch bedeutet das erhöhte Äquivalentge- ι ο wicht der höheren Fettsäuren, daß sie verhältnismäßig unwirksam und daß ihre Salze weniger wasserlöslich sind, wodurch das Auflösen der Waschmittelzusammensetzungen in Wasser verlangsamt wird, während die Calcium- und Magnesiumsalze zur Bildung schwimmender Schaumflocken neigen. Kokosnuß- und gehärtete Kokosnußfettsäuren weisen im allgemeinen nicht mehr als 20 Gew.-% Fettsäuren auf, die entweder weniger als 10 oder mehr als 16 Kohlenstoffatome enthalten. Dies ist akzeptabel, obwohl man bevorzugt, einen möglichst hohen Anteil an Laurinsäure und einen geringeren Anteil an Myristinsäure in den Verwendern Fettsäuren zu haben.
Üblicherweise Hegt die Menge der wasserlöslichen Salze der Laurinsäure im Bereich von etwa 15 bis etwa 80 Gew.-%, vorzugsweise mindestens bei etwa 30 Gew.-% der Zusammensetzung in ADhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften der Zusammensetzung. Wenn das Laurinsäuresalz ein Bestandteil eines Gemisches von Seifen ist, z. B. in einer Kokosnußseife, liegt sie vorzugsweise in einer Menge von über 50 bis etwa 70% des vorliegenden Fettsäuregemisches vor, um wenigstens 25% Laurinsäuresalz in der Gesamtzusammensetzung zu liefern. Ein bedeutsamer Vorteil bei der Verwendung der Laurinsäuresalze, die wirksamer als diejenigen der anderen aliphatischen Carbonsäuren sind, besteht darin, ausreichend Platz für andere erwünschte Bestandteile in den Waschmittelzusammensetzungen zu lassen. Die erforderlichen Mengen der synthetischen waschaktiven Verbindung und der wasserlöslichen Salze der Laurinsäure für eine zufriedenstellende Waschkraft hängt jedoch von den Gebrauchsbedingungen, insbesondere der Konzentration der Waschmittelzusammensetzung in der Waschlösung und der Härte des vorhandenen Wassers, ab. Insbesondere, wenn die Zusammensetzungen ir; niedrigeren Konzentrationen verwendet werden, z. B. im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 0,2 Gew.-%, bezogen auf das Volumen, wie es häufig in automatischen Haushaltswaschmaschinen, wie sie üblicherweise in Nordamerika verwendet werden, der Fall ist, ist es vorteilhaft, größere Mengen der wasserlöslichen 3alze der Laurinsäure in den Zusammensetzungen vorliegen zu haben, z. B. mindestens etwa 35 und vorzugsweise etwa 40 bis 60 Gew.-%.
Es ist ein bedeutsamer Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß die Verwendung der Salze der Laurinsäure als Waschmittelbuilder gegenüber den Salzen höherer aliphatischen Carbonsäuren eine adäquate Reinigungskraft unter niedrigen Verbrauchskonzentrationen in hartem Wasser ergibt, wohingegen im m> Falle der Verwendung von beispielsweise Salzen der Öl- oder Stearinsäure als Waschmittelbuilder eine adäquate Waschkraft nicht erreicht werden kann, sogar wenn sie in einer Höhe von 80% in den Zusammensetzungen verwendet werden, welche Mengen wiederum keinen *··> Raum für eine zusätzliche Anwesenheit anderer, üblicherweise in Wochmittelzusammensetzungen für Gcwi:be verwendeter Bestandteile läßt.
Obwohl es möglich ist, ein wasserlösliches Salz oder wasserlöslicher Salze der Laurinsäure entweder allein oder weniger bevorzugt in Mischung mit Salzen anderer aliphatischer Carbonsäuren als einzigen Waschmittelbuilder in einer Waschmittelzusammensetzung zu verwenden, ist es möglich, Mengen anderer Waschmittelbuilder vorliegen zu haben, Beispiele derartiger Verbindungen umfassen Natriumnitrilotriacetat, Natriumcitrat, Natriumcarboxymethyloxysuccinat, Natriumalkenylsuccinat, Natriumcarbonat und polyelektrolytische Builder, wie Natriumpolyacrylat, Natriumpolymaleat und NatriumcopolyäthylenmaleaL Weitere Arten von Waschmittelbuiidern, die verwendet werden können, sind aus der Literatur zu entnehmen, z. B. aus dem Buch »Surface Active Agents and Detergents«, Bände I und II, von Schwartz, Perry und Berch. Die Mitverwendung von Phosphaten schadet nicht, was die Waschkraft anbelangt, wird jedoch wegen der bekannten Eutrophierungsprobleme der Phosphate nicht gewünscht
Es ist vorteilhaft, in den erfind'rngsgemäßen Zusammensetzungen geringe Mengen alkalischer Silikate mit zu verwenden, mit deren Hilfe der pH-Wert gesteuert und der Schmutz suspendiert wird und die Reinigungskraft der Zusammensetzungen gesteigert werden kann, insbesondere in solchem Wasser, das bedeutende Anteile an Magnesiumsalzen enthält Die Menge an alkalischem Silikat beträgt gewöhnlich mindestens etwa 6 Gew.-%, z. B. bis zu etwa 15 Gew.-%.
Außer diesen Hauptbestandteilen in den Waschmittelzusammensetzungen können gegebenenfalls andere Bestandteile zugegeben werden, z.B. Geruchsstoffe, Farbstoffe, Weichmachungsmittel für Gewebe, Fungizide, Germizide, Enzyme, fluoreszierende Mittel, Mittel gegen Ablagerungen, wie Natriumcarboxymethylcellulose, und hydrotrope Verbindungen. Andere Bestandteile, wie Bleichmittel, z. B. Natriumperborat, in An- oder Abwesenheit von Persäure-Vorstuf en, chlorfreisetzende Bleichmittel und anorganische Salze, wie Natriumcarbonat, Natriumsulfat und Natriumchlorid, können gegebenenfalls auch vorliegen. Die Zusammensetzungen enthalten gewöhnlich auch Mengen von absorbiertem Wasser, z. B. im Bereich vor etwa 5 bis 15 Gew.-% in den pulverförmigen Waschmittelzusammensetzungen.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden in pulvriger Form hergestellt, die auch Teilchen und Granulate umfaßt, die nach beliebigen üblichen Verfahren, z. B. durch Trockenmischen oder Sprühtrocknen wäßriger Aufschlämmungen hergestellt werden können, um Waschmittelpulver zu liefern. Im Hinblick auf den im allgemeinen hohen Gehalt an organsichen Verbindungen in den Zusammensetzungen können besondere Maßnahmen erforderlich sein, um während des Sprühtrocknens das Risiko eines Feuers oder einer Explosion zu vermeiden. Ein geeignetes Verfahren zur Herstellung sprühgetrockneter Pulver mit einem hohen Gehalt an organischen Verbindungen unter milden Bedingungen und unter Vermeidung der genannten Rir'ken ist in der deutschen Patentanmeldung P 21 34 215.4 beschrieben.
Obwohl die Zusammensetzungen besonders brauchbar auf dem Gebiet des Waschens von Geweben sind, können sie auch für allgemeine Reinigungszwecke und gegebenenfalls zur Körperreinigung verwendet werden.
Erfindungsgei .:äße Zusammensetzungen sind in den nachstehenden Beispielen gegeben, in denen sich alle Teile auf das Gewicht beziehen, wenn nichts anderes angegeben ist.
Beispiel 1
Eine pulverförmige Waschmittelzusammensetzung wird durch Bildung einer wäßrigen Aufschlämmung der Waschmittelbestandteile mit 20 bis 30% Wasser und Versprühen der Aufschlämmung bei 1550C in einem Turm entgegen einem Luftstrom von 2000C unter Bildung eines nicht ganz weißen Pulvers mit einer Schüttdichte von 312 g/cm3 und zufriedenstellenden Fließ- und Kompressibilitätseigenschaften hergestellt. Die Zusammensetzung hat die nachstehende Formulierung:
bestandteile %
Natrium-alkylben/olsulfonat mit Il bis 15 20.0
Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Nalriumlaural 50,0
Alkiilisilikat(Nii:():Si():. I : 2) 8,0
l'kiorescierendes Mittel 1,0
Nalriunicarhoxyniethy !cellulose 0.5
Natriumsulfat 15,5
Wasser 5,0
Dann wird die Waschkraft der Zusammensetzung unter Verwendung eines mit unter vermindertem Druck gereinigten Staubes verschmutzten Testkleidungsstükkes aus 65% Polyester und 35% Baumwolle bestimmt. Das Waschen wird in Wasser bei 50°C und einer Härte von 180 ppm (2 : 1 Calcium/Magnesium) bei pH 10 unter Verwendung der angegegebenen Konzentration der Formulierung in der Waschlösung durchgeführt. Die Waschkraft des Produkts wird aus der Lichtreflexion des Testgewebes vor und nach dem Waschen bestimmt. Die Ergebnisse bei verschiedenen Produktkonzentrationen für die Zusammensetzung des Beispiels und für ein Vergleichsprodukt A, in dem das Natriumlaurat durch Natriumtripolyphosphat ersetzt worden ist, sind nachstehend angegeben.
W'aschmittelzusammensetzung
'■'■. Waschkraft bei der angegebenen Produktkonzentration
0.05"
0,1%
0,15%
0.2%
Beispiel 1
Produkt A
14.3
21.2
53.4
54.7
66,3 62.8
65,8 64.9
Beispiel 2
Das Verfahren des Beispiels 1 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß 55% Natriumkokosnußseite mit einem Gehalt von 50% Natriumlaurat (d. h. 273% Natriumlaurat in der Zusammensetzung) anstelle des reinen Natriumlaurats als Waschmittelbuilder verwendet werden und daß die Menge an Natriumsulfat dementsprechend auf 10,5% gesenkt wird. Die Waschmittelzusammensetzung hat eine Schüttdichte von 320 g/cm3 und zufriedenstellende Fließ- und Kompressibilitätseigenschaften. Die Prozentuale Waschkraft der Zusammensetzung unter unterschiedlichen Bedingungen im Vergleich mit derjenigen des Vergleichsproduktes A ist wie folgt:
Waschmittel-Zusammensetzung
% Waschkraft bei der angegebenen
Produktkonzentration
0,05%
Beispiel 2
Produkt A
12.8
19.5
0,1%
22.5
45.0
0.15%
59.4
64,0
Sehr ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn die Kokosnußseife durch gehärtete Kokosnußseife ersetzt wird.
Die Beispiele I und 2 zeigen erfindungsgemäße Zusammensetzungen im Vergleich mit solchen mit Ii Natriumtripolyphosphataufgebauten Produkten, insbesondere bei Produktkonzentrationen von 0,15% und darüber.
Beispiel 3
.'κ Um die Waschmittelbuildereigenschaften von Natriumsalzen aliphatischer Carbonsäuren bei verschiedenen Produktkonzentrationen zu vergleichen, wird eine Anzahl von Zusammensetzungen hergestellt, die 20% Natriumalkylbenzolsulfonat mit sekundären linearen
_'-- Alkylresten mit Il bis 15 Kohlenstoffatomen, 55% des Natriumsalzes der betreffenden Fettsäure, 8% Alkalisilikat und als Rest Wasser enthalten. Die Fettsäuren sind alle vornehmlich lienar gesättigte Carbonsäuren mit 9, II, 12. 13 oder 14 Kohlenstoffatomen, die aus der OXO-Synthese stammen und die in jedem Fall etwa 25% verzweigtkettige (hauptsächlich a-Methyl-)Fettsäuren enthalten. Die Waschkrafi dieser Produkte ist wie folgt:
J> Anzahl der
C-Atome in den
rettsäuren
% Waschkraft bei der angegebenen
Produktkonzentration
0.05% 0.1%
0,15"'
C11
*-1:
C1-.
C14
12.0
11.3
1 lift
17.3
22.5
3K2
18.4
24.0
47.2
cc η
54.0
54.6
30.2 53.5 Ή 7 56,0 54.2
Diese Zusammenstellung zeigt die Überlegenheit des Natriumlaurat-Builders, insbesondere in dem 0,05- bis 0,15%ige Produktkonzentrationsbereich, obwohl die Ci2-Ergebnisse niedriger als jene für ein Vergleichsprodukt sind, das mit Natriumtripolyphosphat bei den beiden niedrigeren Produktkonzentrationen aufgebaut ist, übereinstimmend mit den verzweigtkettigen Verbindungen, die unwirksam sind.
Beispiel 4
Die Reinigungskraft einer Waschmittelzusammensetzung der gleichen Formulierung wie in Beispiel 3, jedoch nur 50% Natriumlaurat als Waschmittelbuilder und zusätzlich 15% Natriumsulfat enthaltend, wird mit derjenigen eines Produktes B verglichen, bei dem 70% Natriumlaurat als kombinierte waschaktive Verbindung und Waschmittelbuildern, wiederum mit 8% Alkalisilikat und 15% Natriumsulfat, verwendet wird. Die Reinigungskraft der Zusammensetzung des Beispiels 4 bei einer Konzentration von Q,i5% beträgt 58,0%, während diejenige des Vergleichsproduktes B mit keiner gesonderten anionischen waschmittelaktiven
Verbindung nur 16,3% beträgt, wobei das in Beispiel I beschriebene Verfahren angewendet wird.
Ein weiterer Vergleichsversuch wird mit dem Produkt C durchgeführt, das 20% Natriumlaurat und 50% Natriumtripolyphosphat enthält. Das Produkt C hat > eine sehr niedrige Waschkraft, was besagt, daß Natriumlaurat nicht als wirksame waschaktive Verbindung teilnimmt.
Beispiel5 |0
Das Verfahren des Beispiels 4 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß das für die Herstellung der Waschmittellösungen verwendete Wasser weiches Wasser ist, also den Härtegrad 0 aufweist. Die Waschkraft der erfindungsgemäßen Zusammensetzung beträgt 45,6%, η während diejenige des Produktes B lediglich 26,3% beträgt.
Die Beispiele 4 und 5 zeigen, daß lediglich Natriumlaurat wirksam als Waschmittelbuiider teil-
miiinii. 2<"
Beispie! 6
Es wird ein Waschmittelpulver nach einer üblichen Verfahrenstechnik hergestellt. Es hat die folgende Zusammensetzung: r>
Bestandteile
Natrium-alkylbenzolsulConal mit 11 bis 15 14
Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Nairium-a-olefin-sulfon.it 2
Natrium-kokosnuß-Seife (50% Natriumlaurat) 30
Alkalisilikat 8
Palmkernöl-äthanolamid 4
Fluorescierende Mittel. Schutzstoffe und 0.75
Geruchsstoffe
Natriumperborat 22,0
Natriumsulfat 13.75
Natrium-carboxymethylcellulose 0,5
Die Waschkraft dieser Zusammensetzung wird in einem Haushalt-Waschautomaten untersucht, der mit Wasser von 11° französischer Härte (Ca zu Mg = 4 :1) beschickt wird. 2,72 kg verschmutzter Haushaltswäsche werden gewaschen und als vergleichbar oder etwas >o besser im Aussehen gefunden als Wäsche einer ähnlichen Verschmutzung, die unter identischen Bedingungen mit einer üblichen Waschmittelzusammensetzung für Gewebe unter Verwendung eines Gemisches von Natriumtripolyphosphat und Nar.riumnitrilotriacetat-Waschmittelbuilder gewaschen wird. In beiden Fällen beträgt die Konzentration der Zusammensetzung in der Waschflüssigkeit etwa 0,6%. Außerdem weist die erfindungsgemäße Zusammensetzung völlig zufriedenstellende Schaumeigenschaften beim Gebrauch in schaumempfindlichen Waschmaschinen auf.
Beispiel 7
Es wird ein Vergleichs-Waschkrafttest unter Verwendung von drei Formulierungen durchgeführt, von denen eine nach der Erfindung hergestellt worden ist und von denen die beiden anderen Vergleichsprodukte D und E sind.
Bestandteile Beispiel
Produkt
D
Produkt E
15
70
10
Die Reinigungskraft der Zusammensetzungen wird in der gleichen Weise wie in Beispiel 7 bei Produktkonzon-
Natnum-alkylbenzol- 20 68
sulfonal mit 10 bis 15 17
Kohlenstoffatomen 10
im Alkylrest 5
Natriumlaurat 50
Natriumtalgseife
Natrium-kokosnuß-Seife
Alkalisilikat 10
Wasser 20
sind wie folgt:
F""\' tT
Zusammensetzung
% Wiischkraft 0,1%
0.15"'
Beispiel 7
Produkt D
Produkt E
26,8
7,3
20,8
38.7
26,3
45,9
Diese Ergebnisse zeigen, daß das erfindungsgemäße Produkt bei der niedrigeren Produktkonzentration überlegen ist, daß jedoch das Vergleichsprodukt E die beste Reinigungskraft bei der höheren Produktkonzentration ergibt, indem der Überschuß an Talgseife bei der Waschkraft mitwirkt. Jedoch bedeutet die Verwendung von 70% Talgseife im Produkt E gegenüber nur 50% Natriumlaurat im Beispiel 7, daß in der Praxis ungenügend Raum beim Produkt E für die anderen wesentlichen Bestandteile für ein handelsübliches Produkt ist, nämlich z. B. für Bleichmittel, fluoreszierende Mittel und Mittel gegen eine Ablagerung. In der Praxis würde es also sehr schwierig sein, ein zufriedenstellendes Pulver mit lediglich 5% restlichem Wasser darin herzustellen.
Beispiel 8
Es wird eine weitere Untersuchung zur Bestimmung der Wirkung der Kohlenstoffkettenlänge auf die Waschmittelbuildereigenschaften von Seifen wie in Beispiel 2 durchgeführt mit der Ausnahme, daß ein weiterer Bereich von 6 Kettenlängen verwendet wird und daß die Fettsäuren sämtlich natürlichen Ursprungs mit gleicher Anzahl von Kohlenstoffatomen sind Die Formulierungen sind in jedem Fall wie folgt:
Bestandteile %
Natrium-alkylbenzolsulfonat mit 10 bis 15 20 Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Natriumseife (C8 bis C18, wie unten angegeben) 50
Alkalisilikat 10
Natriumsulfat 12
Wasser 8
11
Die Wascheigenschaften der 6 Formulierungen sind unter Anwendung des in Beispiel I beschriebenen Untersuchungsverfahrens wie folgt:
Anzahl der C-Atome
Waschkraft
Cs
C in
Cu
Cu
C1,
C1,
8,5 8,6 17,4 14,8 11.8 10.7 10
Die Werte liegen sämtlich niedrig, offensichtlich wegen eines stärker als normal verschmutzten Testklei-
dungsstückes, jedoch wird das beste Ergebnis wiederum bei einer Kettenlänge von 12 Kohlenstoffatomen erreicht.
Beispiele 9 bis 12
Es wird eine Anzahl von Waschmittelzusammensetzungen mit unterschiedlichen Verhältnissen an einer waschaktiven Substanz auf Basis eines Alkylbenzolsulfonats und an Natriumlaurat hergestellt. Außerdem werden zwei vergleichbare Produkte F und G mit lediglich jeweis einem dieser Bestandteile hergestellt, wobei die Gesamtmenge an aktiven Bestandteilen 75% einschließlich 5% Alkalisilikat in jedem Fall beträgt. Die Formulierungen und ihre Waschkraft werden nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren bestimmt. Die Ergebnisse sind wie folgt:
Bestandteile
% in jeder Zusammensetzung
!·■ q in π
Natrium-alkylbcnzolsulfonat mit 10 bis 15 Kohlenstoffatomen im Alkylrest
Natriumlaurat
Alkalisilikat
% Waschkraft bei einer 10.8
0,l%igen Produktkonzentration 10
20
30
70
60 50 40 20 0
5 5 5 5 5
26.8 29,0 25,8 20.0 18.0
Beispiele 13 bis
Es wird eine Anzahl von Waschmittelzusammensetzungen mit einer drei anionischen waschaktiven Verbindungen und jeweils 0, 20, 40, 50 oder 60% Natriumlaurat oder 50% Natriumtripolyphosphat als Waschmittelbuilder hergestellt. Die Formulierungen sind in der nachstehenden Tabelle zusammen mit den Ergebnissen der Waschkraftuntersuchungen, die unter den in Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen durchgeführt worden sind, zusammengestellt.
Tabelle
Bestandteile
% in jedem Beispiel
1.1 14 15
16
17
19
20
NatriumiCu-Ciü-a'-oIefin-sulfonat Natriumalkyl(CM-C|5)-suirat') Natriumalkyl(Ci2-C|5)-3ÄO-suirat') Natriumlaurat
Natriumtripolyphosphat Alkalisilikat
% Waschkraft
') Hergestellt aus einem sekundären Alkohol. 2) Hergestellt aus einem sekundären Alkohol.
20
20
40
20
50
20
20 20 20
20 40
50 - - --
5 5 5 5
5 5 5 5
29.3 26,2 30,8 39,2 ^bJ 44,2 27.5 16,0 25.5
Fortsetzung
Bestandteile
% in jedem Beispiel
23 24 25 26 27 28 29 30
Natrium(Ci4-Ci8)-ti-olefin-sulfonat NatriumalkyKCH-C^-sulfat1) Natriumaiky!(Cu-C,s)-3AO-suifai2) Nairiumlaurat
20 20
60
20 20 20 20 20
20 40 50 60
F-'orlselzung 13 22 04 865
Hesland'.eile "■■ι in jedem Beispiel
22 2? 2-1
N atri um tri poly phosphat
Alkalisilikat
50
5 5 5
"A Wasch kraft
') Hergestellt aus einem sekundären Alkohol.
I Hergestellt ;uis einem sekundären Alkohol. 26
5 5 5 5 5
41,5 50.5 49,0 36.3 36,5 38,3 43,0 48,0 36.7
Diese Ergebnisse zeigen eine ansteigende Waschkraft bei ansteigendem Natriumlaurat-Gehalt bis zu den voll aufgebauten Bedingungen im Bereich von 50 bis 60% Natriumlaurat, in dem die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen mindestens gleichwertig den üblichen mit Natpumtripolyphosphat aufgebauten Produkten sind. Das niedrige Ergebnis des Beispiels 20 dürfte auf die gegenseitige Beeinflussung des verwendeten Natriumalkylsulfats auf das ausgefallene Calciumlaurat in der sehr untersetzten Lage zurückführbar sein, die in der Praxis nicht auftreten würde.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verwendung eines wasserlöslichen Salzes der Laurinsäure in einer Menge von 15—80 Gew.-% aJs Waschmittelbuilder in pulverförmigen, 10—50 Gew,-% wenigstens einer synthetischen anionischen waschaktiven Verbindung oder einer Mischung aus vornehmlich anionischen waschaktiven Verbindungen, die ein Calciumsalz von größerer Löslichkeit als Calciumlaurat bilden, enthaltenden phosphatfreien Waschmitteln.
2. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach Anspruch 1 in einer Menge von 40—60 Gew.-%.
3. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach An- is sprach 1 oder 2, wobei die anionische waschaktive Verbindung ein Alkalimetallalkylbenzolsulfonat ist
4. Verwendung des Laurinsäuresalzes nach einem der Ansprüche 1—3 in einem Waschmittel, das zusätzlich 6-15 Gew.-% alkalisches Silikat enthält
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