DE2201989C3 - Verfahren zur Inhibierung der vorzeitigen Vulkanisation einer mit Schwefel vulkanisierbaren Kautschukmasse - Google Patents
Verfahren zur Inhibierung der vorzeitigen Vulkanisation einer mit Schwefel vulkanisierbaren KautschukmasseInfo
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Description
I
c
X-C C-X1
I Il
N N
S /
S--N
worin X und X1, unabhängig voneinander, Wasserstoff oder ein Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen,
R Wasserstoff, ein Alkyl- mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, Aralkyl- mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen,
ein Cycloalkylrest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen, R1 ein Alkyl- mit 1 bis 20
Kohlenstoffatomen, Aralkyl- mit 7 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Cycloalkylrest mit 5 bis 12
Kohlenstoffatomen ist, in einer zur Inhibierung üblichen Menge zusetzt.
Diese Erfindung betrifft den durch den Anspruch gekennzeichneten Gegenstand.
Die vorzeitige Vulkanisation wurde bisher teilweise durch Beschleuniger mit verzögernder Wirkung gesteuert,
für welche die weitgehend verwendeten Thiazolsulfenamide ein wichtiges Beispiel sind. Die
Pyrimidinsulfenamide wurden bereits als Vulkanisationsbeschleuniger vorgeschlagen (GB-PS 7 95 174),
haben jedoch als solche keine Verwendung gefunden.
Aus der GB-PS 1123 506 ist ein Verfahren zur
Inhibierung der vorzeitigen Vulkanisation einer vulkanisierbaren Kautschukmasse, die ein Vulkanisiermittel
und einen Thiazolsulfenamid-Beschleuniger enthält, bekannt, bei welchem man ein am Stickstoff mono- oder
disubstituiertes Mono- oder Bissulfenamid, dessen Schwefelatom(e) entweder mit einem Alkylrest oder mit
einem gesättigten oder ungesättigten carbocyclischen Ring, oder mit dem Stickstoffatom eines heterocyclischen
Rings, oder eines substituierten Äthylendiamins verbünde", sind, in die Kautschukmasse einmischt
Demgegenüber handelt es sich bei den gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Inhibitoren
um Verbindungen, bei denen das Schwefelatom der ·>
Sulfenamidgruppe mit einem Kohlenstoffatom eines heterocyclischen Rings, nämlich des Pyrimidinrings,
verbunden ist also um völlig verschieden gebaute Verbindungen. Obgleich die Eigenschaft zur Inhibierung
der Vorvulkanisation ein allgemeines Merkmal der
ίο Pyrimidinsulfenamide zu sein scheint war es nun in
hohem Maße überraschend, daß die Leistung der verzögernd wirkenden organischen Thiazolsulfenamid-Vulkanisationsbeschleuniger
bei der gemeinsamen Verwendung mit einem Pyrimidinsulfenamid
ι ■") gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren beträchtlich
verbessert werden kann. Dies umso mehr, als die Fachwelt von dem Hinweis der obenerwähnten GB-PS
7 95 174 auf die inhibierende Wirkung der Pyrimidinsulfenamide anderthalb Jahrzehnte keine Notiz genom-
>» men hatte. Die Überlegenheit der gemäß Erfindung
eingesetzten Pyrimidinsulfenamid-Inhibitoren ergibt sich durch den Vergleich der Aktivität von 2-(tert-Butyi-aminothio)-4,6-dimethylpyrimidin
(nachstehende Tabelle, Ansatz 2) mit der Aktivität von N-(Phenyl-
2'. thio)-tert-butylamin (GB-PS 11 23 506, Tabelle VI, Ansatz
5). Die beiden eingesetzten Kautschukzubereitungen sind etwa identisch, da der Vergleichsansatz 1
der Patentschrift im wesentlichen die gleiche Mooney-Scorch-Zeit wie der Vergleichsansatz 1 der nachfolgen-
)o den Tabelle hat nämlich 32,7 Minuten bzw. 28,2
Minuten. Der gemäß Erfindung eingesetzte Pyrimidin-Inhibitor (Ansatz 2 der nachfolgenden Tabelle)
liefert nun in einer Menge von 0,5 Gewichtsteilen eine Scorch-Verzögerung von 77%, wohingegen N-(Phenylthio)-tert-butylamin
in einer Menge von 1 Gewichtsteil eine Scorch-Verzögerung von lediglich 92% bringt, die
auf die gleiche Gewichtsmenge umgerechnet einem Wert von 46% entspricht. Demzufolge zeigt der in Rede
stehende, im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzte Inhibitor eine Aktivität, die um 50% oder mehr höher
ist.
Die Alkylreste R und R1 der in dem erfindungsgemäßen
Verfahren eingesetzten Inhibitoren der im Anspruch angegebenen Formel können primär, sekundär
v> oder tertiär sein, wobei die Alkylkette verzweigt oder
unverzweigt sein kann. Alkylreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen sind geeignet, wobei Reste mit 1 bis
10 Kohlenstoffatomen bevorzugt werden. Besonders vorteilhaft ist es, wenn R1 ein Alkylrest mit 1 bis 5
w Kohlenstoffatomen, und insbesondere tert.-Butyl ist.
Vorteilhafterweise sind die Reste X und X1 in der im
Anspruch angegebenen Formel Methylgruppen, wobei bevorzugterweise noch der Rest R1 ein Alkylrest mit 1
bis 5 Kohlenstoffatomen ist.
ν-, Die Cycloalkylreste der gemäß Erfindung eingesetzten
Inhibitoren können 5 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen, wobei Reste mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen
bevorzugt werden. Besonders bevorzugt wird es, daß R1 ein Cyclohexylrest ist.
bo Ein Aralkylrest bedeutet einen mit einem Kohlenstoffatom
der Alkylkette eines einwertigen Alkylrests verbundenen Phenylrest. Aralkylrest mit 7 bis 10
Kohlenstoffatomen werden bevorzugt.
Beispiele für R und R1 sind
Beispiele für R und R1 sind
μ Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl,
Isobutyl, sek.-Butyl, tert.-Butyl, Amyl, Hexyl,
Octyl, Decyl, Dodecyl.Cetyl, Eicosyl,
Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cyclooctyl,
Octyl, Decyl, Dodecyl.Cetyl, Eicosyl,
Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cyclooctyl,
Λ-Meihylbenzyl, «/t-Dimethylbenzyl und
PhenetyL
Beispiele für in dem erfindungsgemäßen Verfahren als Inhibitoren eingesetzte Verbindungen sind
2-(Dimethylaminothio)-pyrimidin
2-(Dibutylaminothio)-pyrimidin
2-(Dihexylaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin
2-(Dibenzylaminothio)-pyrimidin
2-(Dibenzylaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin ι
<>
2-(Dicyctohexylaminothio)-4,6-diniethylpyrimidin
2-(DicycIopentylaminothio)-pyriniidin
2-(Dicyclooctylaminothio)-pyrimidin
2-(Methylaminothio)-pyrimidin
2-(Methylanünothio)-4,6-dimethylpyrimidin ιr'
2-(Äthylaminothio)-pyrimidin
2-(Propylaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin
2-(n-ButyIaminothio)-4,6-dimethy!pyrimidin
2-(Hexylaminothio)-pyrimidin
2-(OctyJaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin -'<
>
2-(Cyclohexylaminothio)-pyrimidin [Schmelzpunkt 72° bis 73° C (aus Heptan)]
2-(Cyclohexylaminothio)-4-methylpyrimidin
2-(tert-ButyIaminothio)-pyrimidin
2-(tert-Butylaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin >ϊ
2-(lsopropylaminothio)-pyrimidin
2-(Isopropylaminothio)-4,6-dimethylpyrimidin
2-(Cyclododecylaminothio)-4,6-dimethylpyrirnidin. Die im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten
Pyrimidinsulfenamide sind ausgezeichnete Vorvulkanisationsinhibitoren und sekundäre Beschleuniger, welche, wenn sie schwefelvulkanisierbaren Zubereitungen
zugesetzt werden, einen Ansatz liefern, der eine höhere Verarbeitungssicherheit hat und schneller härtet. Beide
Eigenschaften sind für den Gummi-Hersteller vorteilhaft, weil eine größere Verarbeitungssicherheit dazu
dient, wertlose Ansätze zu vermeiden, und weil schnellere Härtungsgeschwindigkeiten die Produktivität dadurch erhöhen, daß die Verwcilzeit des Gegenstandes in der Vulkanisierform verkürzt wird.
Die Inhibitoren können gemäß Erfindung bei natürlichen und synthetischen Kautschukmassen sowie
in Gemischen derselben verwendet werden, wobei ein beliebiger Dienkautschuk mit einer zur Schwefelvulkanisation ausreichenden Ungesättigtheit geeignet ist. <r>
Beispiele für geeignete synthetische Kautschuke sind
Mischpolymerisate von
Chloropren,
Polychloropren, synthetischem Polybutadien, besonders eis-Polyisopren und eis-Polybutadien.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens y>
werden mit vulkanisierbaren Zubereitungen erreicht, welche Vulkanisationsbeschleuniger verschiedenster
Arten oder Mischungen derselben enthalten. Es können beispielsweise Kautschukge.nische mit aromatischen
Thiazol-Beschleunigern sein, zu denen mi
2-Mercaptobenzothiazol,
2- Benzothiazoldiäthyldithiocarbamat, br>
2,2'-Dithiobisbenzothiazol und
2-Morpholinobenzothiazol
gehören können. Besonders bevorzugt wird es gemäß
in
r>
40
Erfindung, daß der Vulkanisationsbeschleuniger ein
Benzothiazolsulfenamid ist Es können auch Aminsalze von Mercaptobenzothiazol-Beschleunigern, wie
tert-Butylaminsalz, Morphoünsalz oder 2,6-Dimethylmorpholinsalz verwendet werden.
Es können auch andere als aromatische Thiazol-Beschleuniger verwendet werden. Ansätze mit anderen
Beschleunigern, wie z. B.
Dithiocarbamatbeschleuniger,
Tetramethylthiuramdisulfid,
Tetramethylthiurammonosulfid,
Zinkdibutyldithiocarbamat oder
Aldehyd- Amin-Kondensationsprodukte und
Diarylguanidinderivate
werden wesentlich verbessert Das erfindungsgemäße Verfahren ist bei Kautschukgemischen anwendbar, die
Schwefelvulkanisationsmittel enthalten. Als solche sind elementarer Schwefel oder schwefelhaltige Vulkanisiermittel, 7. B. Amindisulfide oder polymere Polysulfide zu
verstehen. Kautschukansätze mit Abbauschutzmitteln, wie z. B.
N-l,3-Dimethylbutyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin, N,N'-Bis-l,4-dimethylpentyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Bis-2-octyl-p-phenyIendiamin und anderen
Phenylendiamine^ oder Mischungen derselben,
ferner mit Ketonen, Äthern und Hydroxy-Abbauschutzmitteln, oder Mischungen derselben, werden nach dem
Verfahren der Erfindung wesentlich verbessert
Die erfindungsgemäß verwendeten Inhibitoren werden durch oxidative Kondensation des geeigneten
Amins mit einem Pyrimidinthiol hergestellt. Die Produkte werden nach üblichen Verfahren isoliert und
gereinigt
Die folgende Tabelle zeigt die durch das erfindungsgemäße Verfahren mit den Pyrimidinsulfenamid-Inhibitoren in Kautschuk verbesserten Verarbeitungseigenschaften. Die Mooney-Scorch-Zeiten (Anvulkanisationszeiten) bei 121° C werden mittels eines
Mooney-Plastometers bestimmt. Die für einen Anstieg der Mooney-Ablesung um 5 Punkte über die minimale
Viskosität erforderliche Zeit fs (in Minuten) wird notiert.
Längere Zeiten bei diesem Test geben größere Verfahrenssicherheit an. Die Härtungseigenschaften
der Ansätze werden mittels eines Monsanto-Rheometers mit oszillierender Scheibe bei 144° C bestimmt.
Die für einen Anstieg von 2 Rheometer-Einheiten über die minimale Ablesung erforderliche Zeit h (in Minuten)
und die zur Erreichung von 90% des maximalen Rheometer-Drehmoments notwendige Zeit f% werden
bestimmt. Die Differenz (t<»—t^ zeigt die Vulkanisationsgeschwindigkeit der Mischungen an. Kleine
Werte ffw - '2) bedeuten größere Vulkanisationsgeschwindigkeiten. Die Vulkanisationsgeschwindigkeit
k2 wird in reziproken Minuten gemessen (vgl. C ο r a η,
37 Rubber Chemistry and Technology, 1964, Seite 689).
Höhere fa-Werte bedeuten größere Vernetzungsgeschwindigkeiten. Die Vulkanisation wurde durch Druckvulkanisation der Ansätze bei 144°C während einer für
eine optimale Vulkanisierung notwendigen Zeit, welche aus den Rheometer-Daten hervorgeht, hergestellt, und
die physikalischen Eigenschaften der Vulkanisate wurden gemessen und notiert.
Der Ansatz Nr. 5 zeigt die oben im Zusammenhang mit der Besprechung der GB-PS 11 23 506 erwähnten
Vergleichswerte, die unter Verwendung der doppelten Menge an N-(Phenylthio)-tert.-butylamin (Tabelle VI,
Stock 5 der britischen Patentschrift) mit einem vergleichbaren Kautschukansatz erhalten werden.
|
fa
ί ΐ |
5 | Tabelle | ι | Natürliche Smoked Sheets | 22 01 | Ansatz-Nr. | 2 | Mit dem | 989 | 3 | 6 | 4 | i | 5 |
| i | j Ruß (ISAF) | 1 | 100,0 | Vorausgehenden vergleichbare Ergebnisse werden auch | 100,0 | 100,0 | 100 | |||||||
| I; Zinkoxid | 100,0 | 45,0 | 45,0 | 45,0 | 50*) | |||||||||
| i: Stearinsäure | 45,0 | 3,0 | 3,0 | 3,0 | 5 | |||||||||
| / KohlenwasserstofT-Weichmacher | 3,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 3 | |||||||||
| Schwefel | 2,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 10 | |||||||||
| J N-(l,3-DimethylbutyI)-N'-phenyl- | 5,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,5 | |||||||||
| ji p-phenylendiamin | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,0 | - | |||||||||
| 2-(Moφholinothio)-benzothiazol | 2,0 | |||||||||||||
| ■ N-tert-Butyl-2-benzothiazol- | - | - | - | 0,5 | ||||||||||
| \. sulfenamid | - | 0,5 | 0,5 | 0,5 | - | |||||||||
| : ξ 2-(tert.-Butylamir<othio)-4,6-di- | 0,5 | |||||||||||||
| methylpyrimidin | 0,5 | - | - | - | ||||||||||
| ;- 2-(Cyclohexylaminothio)-4,6-di- | - | |||||||||||||
| methylpyrimidin | - | 0,5 | - | - | ||||||||||
| '. 2-(Isopropylaminothio)-4,6-di- | - | |||||||||||||
| methylpyrimidin | - | - | 0,5 | - | ||||||||||
| N-(Phenylthio)-tert.butylamin | - | |||||||||||||
| (Vergleich gem. GB-PS 11 23 506, | - | - | - | 1,0 · | ||||||||||
| Tabelle VI, Stock 5) | - | |||||||||||||
| Mooney-Werte bei 121 C | ||||||||||||||
| t5 (Minuten) | ||||||||||||||
| Zunahme der Scorch-Ver- | 50,0 | 43,5 | 44,4 | 62,8 | ||||||||||
| zögerung (%) | 28,2 | 77 | 54 | 50 | 92 | |||||||||
| Rheometer-Werte bei 144C | - | |||||||||||||
| I2 (Minuten) | ||||||||||||||
| Ow-1?) | 12,0 | 11,6 | 11,5 | 15,2 | ||||||||||
| ki | 9,2 | 12,2 | 9,2 | 9,2 | - | |||||||||
| Maximales Drehmoment | 13,0 | 0,46 | 0,43 | 0,46 | 0,168 | |||||||||
| Dehnungs-Beanspruchungswerte | 0,19 | 59,5 | 59,2 | 60,0 | 70 | |||||||||
| bei 144 C | 49,5 | |||||||||||||
| Vulkanisierdauer (Minuten) | ||||||||||||||
| 300% Modul (kg/cm2) | 30 | 30 | 30 | - | ||||||||||
| Endreißkraft (kg/cm2) | 35 | 116 | 121 | 119 | - | |||||||||
| Enddehnung (%) | 93 | 280 | 269 | 287 | - | |||||||||
| *) Hochabriebfester Flammruß. | 266 | 540 | 510 | 550 | - | |||||||||
| Die Zahlenangaben zeigen, daß ι | 580 | |||||||||||||
| • Erhöhung | mit anderen der oben | angegebenen | Pyrimidensulfen- | |||||||||||
| leben dei | der Verfahrenssicherheit die Vorvulkanisationsinhibi | amide und ebenso mit | Ansätzen, die | aus Styrol/Buta- | ||||||||||
| toren ebenso die Härtung aktivieren. | dien-Kautschuk hergestellt werden, erhalten. | |||||||||||||
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Inhibierung der vorzeitigen Vulkanisation einer mit Schwefel vulkanisierbaren Kautschukmasse auf der Basis von Dienpolymerisaten, die ein Sulfenamid als Inhibitor und Thiazol, Benzothiazolsulfenamid, Dithiocarbamat, Thiuramsulfid, Aldehydamin und/oder Diarylguanidin als Vulkanisationsbeschleuniger enthält, dadurch gekennzeichnet, daß man der Kautschukmasse als Inhibitor ein Pyrimidinsulfenamid der allgemeinen Formel
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-
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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