DE2201856A1 - Verfahren zum UEbertragen von Information - Google Patents
Verfahren zum UEbertragen von InformationInfo
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Classifications
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- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/02—Details
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- H04J3/0626—Synchronisation of signals having the same nominal but fluctuating bit rates, e.g. using buffers plesiochronous multiplexing systems, e.g. plesiochronous digital hierarchy [PDH], jitter attenuators
-
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Description
k*z3'.iec·· rJ.V. FMLiPS1 G.OEILAMPENFABWOTi B0Sü/ FF
Akte: PHN- 5416
"Verfahren zum Uebertragen von Information".
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum uebertragen von
Informationen über ein» in der Zeit geschaltete Verbindung, die über
wenigstens einen ersten Zeitkanal, dem ein Kanalintervall eines ersten Zyklus von Kanalintervallen zugeordnet ist, einen Synchronisator, ein
Datenregister und einen zweiten Zeitkanal verläuft, dem ein Kanalintervall eines zweiten Zyklus von Kanalintervallen zugeordnet ist,
welcher zweite Zyklus nominal dieselbe Dauer hat wie der erste, und welcher Synchron isator dem Datenregister die über den enten Zeitkanal
empfangene Information in Kanalintervallen des zweiten Zyklus zuführt,
■ 10 wobei die Position dieser letzten Kanalintervalle im zweiten Zyklus
: in Abhängigkeit vom Phasenunterechied zwischen diesen K&nalintervallen
und den Kanalintervallen des ersten Zeitkanals geändert wird. ( Dieses Verfahren wird in Fernmeldevermittlung3anlagen
angewendet, in denen Verbindungen zwischen Kanälen von Zeitmultiplex-
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übertragungisystemen mit Puls-Kode-Modulation hergestellt werden. Das
dem ersten Zeitkanal fest zugeordnete Datenregister bestimmt die Stelle
des ersten Zeitkanals im Raum. Durch Auslesen dieses Registers in den Kanalintervallen des zweiten Zeitkanals wird eine (in der Zeit
geschaltete) Verbindung zwischen den; ersten und dem zweiten Zeitkanal aufrechterhalten. In einer derartigen Verbindung kann Information verlorengehen, wenn das Datenregister in einem schnelleren Rhythmus
eingeschrieben als ausgelesen wird. Der Rhythmus des Einschreibens
hängt von dem Rhythmus ab, in dem die Information des ersten Zeitkanals
empfangen wird, während der Rhythmus des Auslesens durch den Taktgeber
der Fernmeldevermittlungsanlage bestimmt wird. D
>. sas beiden Rh J-* hm en
sind zwar nominal dieselben, können jedoch in nicht synchronisierten
Pernmeld«netzen einen uneingeschränkten Phasenunter3chied erreichen,
wodurch es möglich ist, dass hin und wieder zweimal nacheinander sine
Information eingeschrieben wird, ohne dass zwischendurch eine Information ausgelesjn wird. Die zuerst eingeschriebene Information geht in
dem FaIL /erloren.
Die Erfindung bezwackt, einsn Inforoiatiornveriuü t in
derartigen in der Zeit geschalteten Verbindungen zu verhindern, was
insbesondere von Bedeutung ist, wenn dererste Zeitkanal ein sogenannter gemeinsamer Signalieierun^skanal ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das Datenregister zum verlustfreien Uebertragen der Information zu einem Informationeempfänger in jedem zweiten Zyklus wenigs-
tens dreimal nicht löschend ausgelesen wird und dass aus der auf diese Weise erhaltenen mehrfachen Information die ursprungliche Information
durch Eliminierung des Informationsüberschusses hergeleitet wird.
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- 3 - HiN.541b
Fig. 1 eine blocknchematieche Darstellung eines Teile
einer Fernmeldevermittlungsanlage mit Puls-Kode-Kodulation und Zeitmultiplex,
Wirkungeweise des in Fig. 1 dargestellten Teils der Fernreldevermittlungsanlege,
Fig. 3 entsprechende Zeitdi agranm.e zur Verarschaulichung
des eriindungsgemässen Verfahren!,
zu4 Eliminieren des Informationrüberschusses,
Fig. 5 und 6 Tabellen zur Veranachaulichun;; der Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4.
Das Problem der verlustfreien Uebertragunj. von Information über Verbindungen, die durch Schalter in der Zeit hergestellt
werden, unter Anwendung von unabhängigen Taktgebern in verschiedenen
Teilen der Verbindungen, wird anhand von Fig. 1 näher erläutert. Darin
ist ein Teil einer Fernmeldevennittjungsanlage dargestellt, in der
Verbindungen durch Schalten in der Zeit zwischen Empfangsk&riälen und
Sendekanälen von I'CM-Zeitmultip] exül ertragunpssysteren hergestellt
werden. Jedee PCM-System enthält eire BmpfangP-Nultipler]«itung und ein·
S*nde-Kultipieileitung, die jeweiic η Kanäle in einer Kirntjnp umfassen,
wobei j«4«r Kanal ein Verschiedenes Zeitintervall(Kanal J "tei-val 1 ) von
eineit Zyklus von Zeitintervallen verwendet. Im vorliegenden Fall sei
angenehmen, dass η ■ 32 ist. Tn Fig. 1 bezeichnen 100-1 und 100-8 die
erste und die achte Empfangs-Multiplexleitung einer Gruppe -f.η acht
PCM ..jyelernen.
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Rastern übertragen, die jeweils in 32 Zeichenstellen eingeteilt sind
und worin jede Zeichenstelle in beispielsweise θ Bitstellen unterteilt ist. Die Zeit in einer PCM-Multiplexleitung ist dementsprechend in
Zeitraster eingeteilt, die jeweils 32 Kanalintervalle enthalten und
worin jedes Kanalintervall in 8 Bitintervalle unterteilt ist.
Die hier beschriebene Fernmeldevermittlungsanlage hat
einen Zyklus, der mehr Zeitintervalle umfasst als der Zyklus einer PCM-Multiplexleitung. Die Anzahl der Kanäle einer internen PCM-Multiplexleitung der Fernmeldevermittlungeanlage ist dementsprechend grosser.
Insbesondere hat die hier beschriebene Fernmeldevermittlungsanlage
einen Zyklus von 16 χ }2 - 512 Zeitintervallen, dh. dass die Anzahl
von Zeitinervallen eines Zyklus zweimal grosser ist als die Anzahl von
Kanälen einer Gruppe von aoht externen PCM-MuItiplexleitungen. In der
Zentrale werden die Θ-Bit Zeichen unter Verwendung von Serien-Parallel
umformern an der Empfangsseite und von Parallel-Serienumformern an der
Sendeseite der Zentrale in Parallelform übertragen, welche Umformer
die Anpassung zwischen dem Serienübertragungsverfahren auf den externen PCM-Multiplexleitungen und dem Parallelübertragungsverfahren
auf den internen PCM-Multiplexleitungen der Zentrale bewirken. Jedes
der 512 Zeitintervalle eines Zyklus der Fernmeldevermittlungeanlage
bestimmt ein Kanalintervall auf jeder der internen PCM-Multiplexleitungen· Die Fernmeldevermittlungsanlage bestimmt auch die Kanalintervalle auf den Sende-Multiplexleitungen der angeschlossenen PCM-Uebertragungssysteme, wozu der Zyklus der Zentrale in 32 Hauptzeitintervall·
eingeteilt ist, die jeweils 16 der vorhergehend erwähnten 512 Zeitintervalle umfassen, welohe letzteren im folgenden als Subzeitintervalle bezeichnet werden. Deshalb bestimmt jedes Subzeitintervall einen
(internen) Kanal jeder internen PCM-Multiplexleitung und bestimmt jedes
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Hauptzeitintervall einen (externen) Kanal jeder externen Sende-Multiplexleitung.
Die Empfangs-Multiplexleitungen 100-1 und 100-8 enden
in den Synchronisatoren 101-1 bzw. 101-8, die die empfangenen Informationezeichen auf die Zeitskala der Pernmeldevennittlungaanlage umsetzen.
Zugleich mit der Serien in die Parallelform umgesetzt und wird für jedes Zeichen die Kanalnummer bestimmt.
Die hier angewendeten Synchronisatoren sind in ihrer Ausführung und Wirkung bekannte Anordnungen. Die Wirkungsweise dieser
Anordnungen wird mithin nur insofern beschrieben, wie sie zum Verständnis der Erfindung von Bedeutung ist. Jedes von der Bmpfangs-Kultiplexleitung empfangene 8-Bit Zeichen wird in einem Zeichenregister
eines Empfangspuffers gespeichert, der beispielsweise vier Zeichenregister enthält. Die empfangenen Zeichen werden durch einen ersten
Verteiler zyklisch über die Zeichenregister unter Steuerung eines
Empfang-Taktgebers verteilt, der Taktsignale liefert, die mit den Bits, den Zeichen und den Rastern der Empfangs-Multiplexleitung synchronisiert sind. Das Lesen der Zeichen aus dem Empfangspuffer erfolgt
unter Steuerung des Taktgebers der Zentrale in Hauptzeitintervallen.
zyklisch und in derselben Reihenfolge wie beim Schreiben ausgelesen.
Die Bits eines Zeichens werden hierbei zugleich ausgelesen, so dass jedes ausgelesene Zeichen die Parallelform aufweist. Die ausgelesenen
Zeichen werden einer Eingangs-Multiplexleitung der Fernmeldevencitt
lungsanlage zugeführt, welche Leitung in Fig. 1 mit 102-1 bzw. 102-8
bezeiohnet ist.
Die Kanalnummern werden bestimmt, indem die ausgelesenen Zeichen Modulo 32 gezählt werden. Der Empfänge-Taktgeber liefert eine
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Anzeige hinsichtlich des Anfangs jedes Empfange-Zyklus, welche Anzeige
in einem Flipflop gespeichert und daraus durch den Haupttaktgeber mit derselben relativen Zeitverzögerung gelesen wird, die durch den Emj -fangspuffer in der Uebertragung der Zeichen verursacht wird. Die aus
dem Flipflop gelesene Anzeige wird dazu verwendet, einen Modulo-32
Zähler auf den Anfang des Zyklus der Empfangs-Multiplexleitung zu
synchronisieren. Jedes Mal, wenn ein Zeichen ausgelesen wird, wird der Zählinhalt um eins erhöht, so dass für jedes ausgelesene Zeichen die
zugehörige Kanalnummer erregt wird. Die Kanalnummern werden einer
Nummern-Multiplexleitung zugeführt, die in Fig. 1 mit 103-1 bzw. 103-8
bezeichnet ist.
In asynchronen Fernmeldenetzen hat j.ede Zentrale einen Taktgeber, der von den Taktgebern der anderen Zentralen unabhängig
ist. Infolgedessen gibt es keine obere Grenze im Phasenunterschied
zwischen den Taktgebern. In der vorliegenden Fernmeldevermittlungsanlage kann der Phasenunterschied zwischen dem Haupttaktgeber und
einem Empfangs-Taktgeber jeden Wert erreichen. Der Empfangspuffer eines Synchronisators kann nur einen beschränkten Phasenunterschied aufnehmen.
Im Synchronisator wird die Phase des ersten Verteilers
mit der des zweiten Verteilers verglichen. Der erste Verteiler hat
einen Zyklus von vier Kanalintervallen des Empfangs-Taktgebers, während der zweite Verteiler einen Zyklus von vier Hauptzeitintervallen des
Haupttaktgebers hat. Infolge von Geschwindigkeitsunterschieden zwischen
dem Qnpfangs-Taktgeber und dem Haupttaktgeber treten Unterschiede bwI»
des Phasenunterschieds zwischen den beiden Verteilern wird bestimmt, ob
der Phasenunterschied die Neigung aufweist, unter einen kritischen
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Kanalregister zu gleicher Zeit geschrieben und gelesen wird. Bevor der
erwähnte kritische Wert erreicht wird, wird ein Alarm gegeben und die
Phase des zweiten Verteilers korrigiert. Wenn der erste Verteiler den
zweiten einholt, so wird nach dem Alarm der zweite Verteiler um einen
zusätzlichen Schritt vorgestellt entsprechend einer einmaligen Verkürzung desZyklus um ein Hauptzeitintervall. Hierdurch wird beim Lesen
ein Zeichen überschlagen. Wenn jedoch der zweite Verteiler den ersten
einholt, so wird der zweite Verteiler nach dem Alarm festgehalten, so
dass er einen Schritt auf der Stelle macht entsprechend einer einmaligen Verlängerung des Zyklus um ein Hauptzeitintervall. Während des
Schritte auf der Stelle wird das Zeichen des Zeichenregisters, auf welches der zweite Verteiler eingestellt ist, noch einmal ausgelesen.
Der Kanalnummernzähler wird dadurch synchronisiert, dass man ihn zugleich mit dem zweiten Verteiler einen zusätzlichen Schritt
bzw. einen Schritt auf der Stelle machen lässt. Die Zeichen werden dann der Eingangs-Multiplexleitung und der Nummern-Multiplexleitung
jederzeit mit den richtigen Kanalnummern zugeführt.
denen die Phase des zweiten Verteilers korrigiert wird, derart gewählt
sind, das nur Zeichen des Synchronisierkanals, welcher der Kanal mit
der Nummer 32 sein kann, fiberschlagen werden können. Auf diese Weise
gehen keine variablen Zeichen verloren.
Die Eingangs-Multiplexleitungen 102-1 und 102-8 und die
Hummern-Multiplexleitungen 103-1 und 103-8 enden in einem Multiplexer
104t der einen Zyklus von einem Hauptintervall hat. Der Ausgang des
Multiplexers 104 wird durch eine interne Multiplexleitung 105 und eine
Interne Nummern-Multiplexleitung 106 gebildet, die in einem Datenspeicher 107 enden. Der Multiplexer 104 verbindet die Eingangs-Multi-
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plexleitung 102-1 mit der internen Multiplexleitung 105 im ersten Subzeitintervall jedes Hauptzeitinterralls und verbindet zugleich die
Nummern-Multiplexleitung 103-1 mit der internen Nummern-Multiplexleitung 106. Im zweiten Subzeitinterva.il jedes Hauptzeitintervalls
stellt der Multiplexer die entsprechenden Verbindungen für die zweite Empfange-Multiplexleitung der Gruppe von acht her und usw. im dritten
bis achten Subzeitintervall jedes Hauptzeitintervalls. Auf diese Weise
werden acht der sechzehn Subzeitintervalle jedes Hauptzeitintervalls
dazu verwendet, dem Datenspeicher 107 die von den Empfangs-Kultiplex
leitungen 100-1 bis 100-8 empfangenen Zeichen zuzuführen. Die übrigen
acht Subzeitintervalle jedes Hauptzeitinterralls können für andere
Zwecke verwendet werden oder unbenutzt bleiben.
Der Datenspeicher 107 hat 25b Datenregister, d.h., ein
Register für jeden Kanal einer Gruppe von acht Empfangs-Multipiex
leitungen. Diese Register können jeweils ein Zeichen speichern und
können jeweils durch eine Kanalnummer adressiert werden. Der Datenspeicher 107 speioher jedes von der internen Multiplexleitung 105
empfangene Zeiohen in dem Register, das durch die Kanalnummer adressiert wird, die von der internen Nummern-Multiplexleitung 106 empfang-
en wird. Der Ausgang des Datenspeichers 107 wird durch die interne Multiplexleitung 108 gebildet.
Der Datenspeicher 107 wird durch einen zyklischen Speioher 109 nit 512 Speioherstellen gesteuert, d.h., mit einer Speicheretelle für jeden Kanal der internen Multiplexleitung 108. Durch das
Speiohern einer Kanalnummer in einer gewählten Speicheretelle dee Speichers 109 vird das dieser Kanalnummer entsprechende Register des Datenspeichers in jedem Zyklus einmal ausgelesen und das ausgelesen· Zeichen
der internen Multiplexleitung 108 in dem der gewählten Speicheretelle
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entsprechenden Subzeitintervall oder Kanalintervall zugeführt. Auf diese
Weise kann eine (in der Zeit geschaltete) Verbindung zwischen jedem : Kanal der Gruppe von acht Empfangs-Multiplexleitungen und jedem Kanal
: der internen Multiplexleitung 108 aufrechterhalten werden.
5 Die von einem bestimmten Empfangskanal herrührenden
Zeichen haben auf der Eingangs-Multiplexleitung 102-1 bzw. 102-8 nort
malerweise eine Wiederholungsperiode, die gleich einem Zyklus de«
Zentraltaktgebers ist. Wird jedoch im Synchronisator eine Korrektur
durchgeführt, so wird die Wiederholungsperiode für alle Kanäle um ein Hauptzeitintervall verkürzt oder verlängert, in Abhängigkeit davon,
ob der zweite Verteiler einen zusätzlichen Schritt oder einen Schritt auf der Stelle macht. Die Wiederholungsperiode der internen Multiplexleitung
108 der vom selben Empfangskanal herrührenden Zeichen ist immer
gleich einem Zyklus des Haupttaktgebers. Infolge der Unterschiede zwischen den Wiederholungsperioden in den internen Multiplexleitungen
105 und 108 werden im Datenspeicher hin und wieder Zeichen überschlagen
bzw. Zeichen zweimal gelesen. Um dies zu verdeutlichen, wird ein vereinfachtes System mit einer Gruppe von drei Empfangs-Kultiplexleitungen
mit jeweils vier Kanälen und einem Zyklus von 24 Subzeit-Intervalle
beschriben. Es sei angenommen, dass ein Zeichen in der
ersten Hälfte eines Subzeitintervalls in das Datenregister eingeschrieben
und in der zweiten Hälfte eines Subzeitintervalls daraus ausgelesen
wird. Es wird eine Reihenfolge von Zeichen A, B, C, Γ, --betrachtet,
die von demselben Empfangskanal herrühren. Fig. 2a stellt die Zeitpunkte dar, in denen die Zeichen in den Datenspeicher 107
eingeschrieben werden. Das Zeichen A wird im ersten Subzeitintervall des ersten Hauptzeitintervalls vom Zyklus des Haupttaktgebers eingeschrieben.
Dieses Subzeitintervall ist in Fig. 2a mit 1.1 bezeichnet.
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Im allgemeinen bedeutet i.j. das j.te Subzeitintervall des i.ten
Hauptzeitintervalls. Es sei angenommen, dass das der. vorliegenden Empfangskanal entsprechende Register des Datenspeichers im Subzeitintervall 1.3 ausgelesen wird. Im Subzeitintervall 1.5» das auf das Subzeitintervall 1.1 folgt, in dem das Zeichen A eingeschrieben ist, wird
das Zeichen A mithin ausgelesen, wie in Fig. 2b dargestellt ist. Das Zeichen B wird normalerweise im Subzeitintervall 1.1 des folgenden
Zyklus eingeschrieben. Es sei jedoch angenommen, dass die Wiederholungsperiode um ein Hauptzeitintervall verlängert ist, so dass das Zeichen B
erst im Subzeitintervall 2.1 eingeschrieben wird. In dem vorhergehenden Subzeitintervall 1.5 wird nochmals das Zeichen A ausgelesen, in der
Annahme, dass das Lesen der Zeichen aus dem Datenspeicher auf nicht löschende Weise erfolgt. Im Subzeitintervall 1.5 des folgenden Zyklus
wird das Zeichen B ausgelesen, im Subzeitintervall 1.5 des darauffol
genden Zyklus das Zeichen C, usw.
In Fig. 3 ist der Fall dargestellt, dass ein Zeichen
durch eine Verkürzung der Wiederholungsperiode überschlagen wird.
die von demselben Empfangskanal herrühren. Fig. 3a gibt die Zeitpunkte
an, in denen die Zeichen in den Datenspeicher geschrieben werden. Das Zeichen A wird im Subzeitintervall 1.1 eingeschrieben. Es sei angenommen, dasβ im Subzeitintervall 3.5 im Register des vorliegenden Empfangskanals gelesen wird. Im Subzeitintervall 3.5 das auf das Subzeitintervall 1.1 folgt, in dem das Zeichen A eingeschrieben wird, wird das
Zeichen A ausgelesen, wie in Fig. 3b dargestellt ist. Das Zeichen B
wird normalerweise im Subzeitintervall 1.1 des folgenden Zyklus eingeschrieben. Es sei jedoch angenommen, dass die Wiederholungsperiode
um ein Hauptzeitintervall verkürzt ist, so dass das Zeichen B bereits
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im Subzeitintervall 4*1 desselben Zyklus eingeschrieben wird. Das
Zeichen θ wird im Subzeitintervall 3.5 des folgenden Zyklus ausgelesen.
Das Zeichen C wird im Subzeitintervall 4.1 dieses Zyklus eingeschrieben, Das Zeichen D wird normalerweise im Subzeitintervall 4.1 des darauffolgenden Zyklus eingeschrieben* Es sei jedoch angenommen, dass die
Wiederholungeperiode wieder um ein Hauptzeitintervall verkürzt ist, so dass das Zeichen D im Subzeitintervall 3.1 dieses Zyklus eingeschrieben wird. Im folgenden Subzeitintervall 3.5 wird das Zeichen D
ausgelesen. Das Zeichen C wird nicht ausgelesen und geht deshalb verloren.
Phasenkorrektur durchgeführt wird, kann eine Anzahl von Verbindungen
zwischen den Kanälen der betreffenden Etapfangs-Multiplexleitung und
den Kanälen der internen Multiplexleitung 108 vorhanden sein. Ob eine Verbindung durch eine Phasenkorrektur beeinflusst wird, hängt
von den relativen Positionen der Subzeitintervalle ab, in denen für
die Verbindung im Datenspeicher geschrieben und gelesen wird. So ist
beispielsweise aus Fig. 3 ersichtlich, dass die darin betrachtete Verbindung nicht durch die erste Phasenkorrektur beeinflusst wird, die
die Verschiebung des Subzeitintervalle zum Schreiben des Zeichens B hervorruft· Ein Zeichen geht erst nach der zweiten Phasenkorrektur
verloren, die die Verschiebung des Subzeitintervalls zum Schreiben des
Zeichens D hervorruft. Im vereinfachten System mit nur vier Kanälen pro Bnpfangs-Multiplexleitung wird ein Zeichen In jeder Verbindung
nach vier Phasenkorrekturen in derselben Richtung überschlagen bzw.
zweimal übertragen. Im praktischen System wird jede Verbindung nach
32 Phasenkorrektüren in derselben Richtung beeinflusst, entsprechend
einer Phasenverschiebung zwischen dem Zyklus der Empfangs-Multiplex-
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- \l "
IHN.54 Ιό
leitung und dem Zyklus des Zentraltaktgebers von 36Ο oder einem Zeitraster.
Wenn in den Vermittlungeanlagen stabile Taktgeber angewendet werden, so ist die Frequenz, mit der eine Störung auftritt, die in
dem Verlust eines Zeichens bzw. das zusätzliche Auftreten eines Zeichens besteht sehr gering. Bei der Uebertragung von Fernsprechsignalen
sind diese Störungen kaum wahrnehmbar. Ein Problem tritt auf, wenn
Ober eine Verbindung Daten übertragen werden.
In modernen Fernsprechsystemen wird zum Uebertragen von
Signalisierungsinformation ein sogenannter gemeinsamer Signalisierungskanal
angewendet, über den die Signalisierung3information in Forr. von
kodierten Berichten übertragen wird. In PCM-Systemen wird hierzu ein
bestimmter Zeitkanal verwendet. Für diesen Signalisierungskanal ist es erwünscht, dass die Information verlustfrei übertragen wird. In
Fig. 1 bezeichnet 110 einen Signalisierungeinformationsspeicher, der an die interne Multiplexleitung 108 angeschlossen und als Empfänger
und Puffer der Signalisierungsinformation wirksam ist, die durch die
Signalisierungskanäle der Gruppe von Empfangs-Kultiplexleitungen 100-1,
, 100-8 zugeführt wird. Die Verbindungen zwischen den SignalieierungskanSlen
einerseits und dem Speicher 110 andererseits verlaufen auf dieee]be Weise über den Datenspeicher 107 wie die Fernsprechverbindungen.
Zur Verhinderung, dass infolge von Fhasenkorrekturen
Signalisierungszeichen verlorengehen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen,
jedes Register des Datenspeichers 107, das einem Signalisierungekanal
entspricht, in jedem Zyklus des Haupttaktgebers dreimal mit Pausen von wenigstens einem Hauptzeitintervall auszulesen und jedes
ausgelesene Zeichen ^um Speicher 110 zu übertragen. Normalerweise wird
,Jedes si ,;nal i sieruji^asei cJier. dreireal ruin Speicher 110 übertragen, und
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hin und wieder wird diese Anzahl infolge von Phasenkorrekturen um eins
erhöht, bzw. um eins herabgesetzt, so dass beispielsweise eine von
einem Signalisierungskanal herrührende Reihe von Signalieierun^ezeichen
R, S, T, U, — in die modifizierte Reihe R, R, R, S, S, S, S, T, T, T,
U, U, U, — oder in die Reihe R, R, H1 S, S, T, T1 T, U, U, ü, —
tibergeht. Diese letzteren Reihen können durch eine einfache Logikbearbditung auf die zuerst erwähnte Reihe zurückgebracht werden.
Das vorstehende ist in den Figuren 2c und 3c für die bereits beschriebene Reihe von Zeichen A, B, C1 D, dargestellt. Es
sei angenommen, dass das betreffende Register des Datenspeichers in
den Subzeitintervallen 1.5» 2.5 und 3·5 jede3 Z^klun dea Haupttaktgebers ausgelesen wird. Zunächst wird Fig. 2 beuchrieben. Im Subzeitintervall 1.5» das auf das Subzeitintervall 1.1 f.>ifjt, in dem das
Zeichen A in den Datenspeicher geschrieben ist, wird das Zeichen A
ausgelesen, wie in Fig. 2c dargestellt ist. Ebenso wird in den folgenden Subzeitintervallen 2.5 und 3·5 da« Zeichen A ausgelesen. Wegen
der Verschiebung des Zeitpunkts, in dem das Zeichen D eingeschrieben wird, wird im Subzeitintervall 1.5 des folgenden Zyklus wieder das
Zeichen A ausgelesen, so dass das Zeichen A inagesamt viermal ausge
lesen wird. In den Subzeitintervallen 2.5 und 5.5 dieses Zyklus und i;
Subzeitintervall 1.5 des darauffolgenden Zyklus wird das Zeichen B au»
gelesen, usw. Auf diese Weise entsteht die Reihe A, A, A, A, B, 6, B.
C, C1 C, —-. Nun wird Fig. 3 beschrieben. Im imbzeitintorvall 1.5
das auf das Subzeitintervall 1.1 folgt, in dem das Zeichen A in den
Datenspeicher geschrieben ist, wird dna Zeichen A ausgelesen, wie in
Pig. 3c dargestellt ist. Kbenaο wird in den folgenden iiubze L tintervallen 2,5 und 3.5 das Zeichen A a·:>ι,·>β Lesen, In den ; iV/eit Intervallen
1.5» 2.5 und 3.5 des folgenden Zyklufi wird das Zeichen F ausge
>.L
209834/102/*
INSPECTED
In den Subzeitintervallen 1.5 und 2.5 dea darauffolgenden Zyklus wird
das Zeichen C ausgelesen. Wegan der Verschiebung der, Zeitpunkts, in
dem das Zeichen D eingeschrieben wird, wird im üubzeitintervall V.'·
das Zeichen D ausgelesen, 30 iass das Zeichen C insgesamt zweimal
sbatt dreinal ausgelesen wird. In den Subzeitintervallen 1.5 und 2.5
des folgenden Zyklus wird das Zeichen D nochms.] ausgelesen, usw. Auf
diese Weise entsteht die Reihe, A, A, A, B, B, b, -J, C, D, D, D, .
In Fig. 4 ist daa Lotjikschecn einer Logikanordnun^ sun
Umsetzen der aus den» Datenspeicher gelesenen, ..:odii" i vierten Reine in
die ursprüngliche Reihe dargestellt, et, wir«! darauf hingewiesen, dass
dieses Logikschema auf verschiedene Alt und Weise verwirklicht werden
kann, beispielsweise durch eine geeignete Pro^ramriurung des ;t?^erpiozesaore
der Pernmeldevermit tlungaan lage. Dan L;..'Lkachema ist der.
vereinfachten System und den Bei'iiielen der Figuren 2 und 5 ari^epass t
Die vorn Datenspeicher 107 herrühren ion Zeichen werder;
dem Dreistufen-Schieberegister ^O] über die Kingangskiemne 400 zugeführt.
Die Schiebeimpulse für das Schieberegister werden vom Auswar-.·
des UND-Tors 402 abgeleitet, daa einen ernten ^ingari;· auf waist, d^rr.
die Taktimpulöe es zugeführt werden, und das einer: zweiten äing^r^'
aufweist, der an den Ausgang dea ODKR-Tors 40 S Hn^ea.r: lossen ist.
Dieses ODtüt-Tor hat einen ersten Eingang, dem dua Yak t3i,;r.al 3, r
zugeführt, einen zweiten üing/ing, dem das Takt-sit^n.il :;.-, c zugeführt,
und einen' dritten Eingang, dem das Toktsignul f>
. ^ a-i^tiführ t wird.
tJin Taktimpule ce iat ein in i-i/umi ,luliüßi t in tcr ■/■/·. i i ei; it, rut und er Tiw.t
i.ipuLs. Kiii Taktaignal S1 r i;it ein i'listjin -ii^niL, das den 'u^t;·. .'
"1" in jüilöm Sub?iultLntervall 1.'· In ■ i.nd : ii 1 .,<: .n. i.-ien i3t ei.
Taktsignal Ü. . ein 2-Zuut,iindeiiigiial . hin U.:i. .,uutar.J "1" in i»<i.-.
Subzöitin tervall i.i. hat, wobei i und ,i b.-l .n 1.·»: /nr.;,·' i'ahl'-n αχ.1.
209834/I0
SAD ORKÜNAL
~ 15 -
Dae Ergebnis der Wirkung des UND-Tors 40? und des UDEH-Tors 4O5 bester';
darin, dass nur in den Subzeitintervallen 1.5» 2.5 und 3.5 Schiebeimpulse
zum Schieberegister 4OI geführt werde::. Infolgedessen werden
nur die Zeichen, die in den Sub-^eitintervallen 1.5t 2.5 und 5.5 an der
Eingangsklemme 4OO auftreten, im Schieberegister aufgenommen. Joder
Schiebeimpula verschiebt die Zeichen um eine biteile im Schieberegister,
so dass jedes Zeichen nach drei Schiebeimpulsen aus dem ochieberegister
herausgeschoben wird.
Die drei Stufen des Schieberegisters 401 haben gesonderte
Ausgänge. Der Ausgang der ersten und der Ausgang der zweiten stufe
sind an verschiedene Eingänge eines ersten Vergleichers 404 angeschlossen.
Der Ausgang der zweiten und der Ausgang der dritten Stufe sind an verschiedene Eingänge eines zweiten Vergleichers 4O5 angeschlossen.
Das Ausgangflsignal jedes Vergleichers ist ein 2-Zuständesignal, das
nur den Zustand "1" aufweist, wenn die beiden dem Vergleicher zugeführten Zeichen gleich sind.
Ein Paar von Flipflops 40G und 407 dient zua Speichern
der Zustände der Ausgangesignale der Vergleicher 404 und 405. Zwischen
den Ausgängen der Vergleicher und den Eingängen der FIi] flops ist ein
Paar von UND-Toren 4O8 und 409 geschaltet. Das UND-Tor 408 hat einen
ersten, an den Ausgang des Vergleichere 404 angeschlosoenen Eingang,
einen zweiten, an den Ausgang des UND-Tors 412 angeschlossenen Eingang
und einen an den Eingang des Flipflops 406 angeschlossenen Ausgang. Das UND-Tor 40Θ hat einen ersten, an den Ausgang des Vergleichers 405 angeschlossenen
Eingeng, einen zweiten, an den Ausgang des UND-Tors 412 angeschlossenen Eingang und einen an den Eingang de;? Flipflops
407 angeschlossenen Ausgang. Die Flipflops 4O6 und 407 werden durch die
Taktimpulse gesteuert, die v(v. Aue.jan^ de« !"""/-Tors 41· ^ ;>: ·:·1 e'■':■« t
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BAD ORIGINAL JAMiiJWO UAß
- 16 - PHN.5416
werden, unter dessen Steuerung der Zustand der Ausgangesignale der
TfND-Tore 408 und 409 in den Flipflops gespeichert wird. Das UND-Tor
hat einen ersten Eingang, der an den Ausgang des ODEK-Tors 411 angeschlossen ist, und einenzveiten Eingang, dem die Taktimpulse ce
zugeführt werden. Das ODER-Tor 411 hat einen ersten Hingang für das
Taktsignal S1 g, einen zweiten Eingang für das Taktsignal S„ g und
einen dritten Eingang für das Taktsignal S, g. Das Ergebnis der Wirkung der UND-Tore 408, 409 und 410 und des ODER-Tors 411 besteht darin,
dass die Zustände der Ausgangssignale der Vergleicher 404 und 405 in
den Subzeitintervallen 1.6, 2.6 und 3.6 in den Flipflops 406 und 407 gespeichert werden, unter der Bedingung, dass das Ausgangssignal des
UND-Tore 412 in diesen Subzeitintervallen den Zustand "1" hat. Wenn das Ausgangssignal dee UNO-Tors 412 in diesen Subzeitintervallen den
Zustand "0" hat, so werden die Plipflops 4O6 und 407 in den Zustand "0"
rückgestellt. Letzteres ist abhängig vom Ergebnis der vorhergehenden
Vergleichungen, wie im folgenden näher erläutert wird.
Jedes der Flipflops 4O6 und 407 hat zwei Ausgänge, die
in der Figur mit 1 und 0 bezeichnet sind. Diese Ausgänge liefern entgegengesetzte 2-Zuetändesignale. Der 1-Ausgang liefert ein 2*Zustände-
signal, das den Zustand "1·· hat, wenn im Flipflop der Zustand "1" gespeichert ist. Der 0-Ausgang liefert in diesem Fall ein Signal, das den
Zustand "0M hat. Die 1-Ausgänge der Flipflops 406 und 407 sind an verschiedene Eingänge dee UND-Tors 413 und der 0-Ausgang des Flipflops
4O6 und der 1-Ausgang des Flipflops 407 sind an verschiedene Eingänge
des UND-Tore 414 angeschlossen·
Der Auegang des UND-Tors 413 ist an den eingang des Flipflops 415 angeschlossen, dessen 1-Auegang an den Eingang des Flipflops
416 angeschlossen ist. Der Ausgang des UND-Tors 414 ist an den Eingang
209834/1024
- 17 - PHN.5416
des Flipflops 417 angeschlossen. Die Taktimpulse zum Steuern der Flipflops 415» 416 und 417 werden vom Susgang des UND-ΤυΓΒ 418 abgeleitet.
Dieses UND-Tor hat einen ersten Eingang, dem die Taktimpulse es zugeführt
werden, und einen zweiten Eingang, der an den Ausgang des ODER* Tora 419 angeschlossen ist. Dieses ODER-Tor hat drei verschiedene Eingänge,
denen jeweils die Taktsignale 8 , S, und S 1 zugeführt
j werden. Das Ergebnis der Wirkung des UND-Tors 4I8 und des üDKR-Tors
^ besteht darin, dass den Flipflops 415, 416 und 417 in den uubzeitinter-
/ vallen 2.1, 3·1 und 4·1 Taktimpulse zugeführt werden. Die O-Ausgänge
der Flipflops 415» 416 und 417 aind an verschiedene iin^ä'nge des UND-Tors
412 angeschlossen. Das Ergebnis hiervon ist, dass das Ausgangssignal
des ODER-Tors 412 nur dann den Zustand "1" hat, wenn alle
Flipflops 415, 416 und 417 im Zustand "0" stehen.
Ein zweites Schieberegister 420 dient zur Speicherung der ursprünglichen Reihe von Zeichen. Der Eingang des Schieberegisters
420 ist an den Ausgang der zweiten Stufe des Schieberegisters 401 angeschlossen.
Die Schiebeimpulse für das Schieberegister 420 werden
vom Auegang des UND-Tors 421 abgeleitet. Dieses UND-Tor hat einen
ersten, an den Ausgang des UND-Tors 402 angeschlossenen Eingang und einen zweiten, aa den Ausgang des ODER-Tore 422 angeschlossenen Ein-
■ gang. Dieses ODER-Tor hat einen an den 1-Ausgang des Flipflops 415
angeschlossenen Eingang und einen zweiten, an den 1-Ausgang des Flipflops 417 angeschlossenen Eingang. Das Ergebnis der Wirkung des
ODER-Tors 422 und des UND-Tore 421 besteht darin, dass dem Schiebere-25
gister 42Ο in den Subzeitintervallen 1.5» 2.5 und 3*5 Schiebeimpulse
zugeführt werden, unter der Bedingung, dass das Flipflop 415 oder das
Flipflop 417 im Zustand "1" steht.
209834/1024
Im folgenden stellt χ eine Variable dar, die im Verlauf der Zeit zyklisch die Werte 1, 2 und 3 annimmt, und x+1 stellt den
Wert dar, der auf den Wert von χ folgt, und x+2 stellt den Wert dar, der auf den Wert von x+1 folgt, usw.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4 ist im weiteren wie folgt. In jedem Subzeitintervall x.5 wird den Schieberegister 401 ein Schiebeimpuls zugeführt, wobei ein Zeichen in die erste Stufe geschoben wird, und alle Zeichen im Schieberegister um eine Stelle verschoben werden. Im darauffolgenden Subzeitirstervali x.6 werden die Zustände der Vergleicher 404 und 405 durch die Flipflops 406 und 407 übernommen. Dies wird fortgesetzt, bis Flipflop in den Zustand "1" gesetzt wird, was der Fall ist, .wenn nach einer Verschiebung im Schieberegister 4OI das Zeichen der zweiten Stufe gleich dem Zeichen der dritten Stufe ist. Man kann zwei Falle unterscheiden. Im ersten Fall bleibt Flipflop 4Ο6 in Zustand "C", wenn Flipflop 407 in den Zustand "1" gesetzt wird, und im zweiten Fall wird Flipflop 406 zugleich mit Flipflop 407 in den Zustand "1" gesetzt. Im ersten Fall wird Flipflop 417 in einem Subzeitintervall (x+i)x1 untej Steuerung des UND-Tors 414 in den Zustand "1" gesetzt.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 4 ist im weiteren wie folgt. In jedem Subzeitintervall x.5 wird den Schieberegister 401 ein Schiebeimpuls zugeführt, wobei ein Zeichen in die erste Stufe geschoben wird, und alle Zeichen im Schieberegister um eine Stelle verschoben werden. Im darauffolgenden Subzeitirstervali x.6 werden die Zustände der Vergleicher 404 und 405 durch die Flipflops 406 und 407 übernommen. Dies wird fortgesetzt, bis Flipflop in den Zustand "1" gesetzt wird, was der Fall ist, .wenn nach einer Verschiebung im Schieberegister 4OI das Zeichen der zweiten Stufe gleich dem Zeichen der dritten Stufe ist. Man kann zwei Falle unterscheiden. Im ersten Fall bleibt Flipflop 4Ο6 in Zustand "C", wenn Flipflop 407 in den Zustand "1" gesetzt wird, und im zweiten Fall wird Flipflop 406 zugleich mit Flipflop 407 in den Zustand "1" gesetzt. Im ersten Fall wird Flipflop 417 in einem Subzeitintervall (x+i)x1 untej Steuerung des UND-Tors 414 in den Zustand "1" gesetzt.
Das Flipflop 417 setzt im ersten der betrachteten Fälle
über das ODER-Tor 422 das UND-Tor 421 in Betrieb, wodurch in ersten
der Subzeitintervalle (x+1).5, da« auf das zuletzt erwähnte Subzeitintervall
(x+1).1 folgt, das Zeichen der zweiten Stufe des Schieberegisters 401 zum Schieberegister 420 übertragen wird. Flipflop 417
stellt ferner über das UND-Tor £12 die Ausgangssignale der UND-Tore
40Θ und 409 in den Zustand "0" ein, wodurch im Subzeitintervall (x+1).6
das auf das zuletzt grwähnte Subzeitintervall (x+i).5 folgt, die
Flipflops 406 und 407 in den Zustand "0" rückgestellt werden. Hier-
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- 19 - ■■'■·-3*^
durch wird Flipflop 417 iro erst on der Subzei tin tervel Ie [χ-'ϊ),!, da?
auf das zuletzt erwähnte Subzeitinterrall (x+1).6 folgt, ir, den Zustand
"O" rückgestellt. Iτα erster der Subseitintervalle ix4· )«5»
auf dae zuletzt erwähnte Subrei^int^rvall (x-t2).i foi.^t., ist das
UND-Tor 421 ausser Betrieb und wire kein Zeichen zum register .420
übertrafen. Nachdem ein Zeichen übertragen ist, ist die Uebprlrn
einmal gesperrt, unabhängig vor den Zuständen der Vergleiche:· 404 und
405.
Im zweiten der vorstehend erwähnten Fälle wird ir eiaerr,
Subzeitintervall (x+i).1 das Flipflop 415 in den Zustand "1" gesetzt.
Dieses Flipflop hat dieselbe Wirkung wie Flipflop /117» so dam, ein
Zeichen zum Register 420 übertragen wird und die Flipflops 406 und
in den Zustand "0" rückgestellt werden. Ie nächstfolgenden der fubzeitintervalle
(x+2).1, daß euf das zuletzt erwähnte Subzeitintervall
(x+1).1 folgt, wird Flipflop 415 in den Zustand "0" rück-estel1t und
Flipflop 416 in den Zustand "1" eingestellt. Infolgedessen bleiben die
Flipflops 406 und 407 im ersten der Subzeitintervalle (x-tT).6, ias
auf das zuletzt erwähnte Subzeitintervall (x+2),1 folgt, im .·.,uptend "O"
Das UND-Tor 421 ist dann im ersten der Subzeitintervalle (x-»3)«5» dr>s
auf das zuletzt erwähnte Subzeitintervall (x+2),6 folgt, auster Betrieb,
wodurch kein Zeichen zum Register 420 übertrager, wird, l^ach^e'.
ein Zeichen übertragen ist, ist die l'ebertragung in dier.ein zweiten
Fall zweimal gesperrt, unabhängig vor. Zustand der Verpleicher Λ04 und
405.
Das erste Mal, dass nach einer Verschiebung ir 'chieberegieter
401 eine Gleichheit zwischen den Zeichen der zweiten und
dritten Stufe festgestellt wird, wird das Zeichen der zweiten litufe
zum Schieberegister 420 übertragen. Nach der feilender; Verschiebung ins
20983A/107A
220185G
Schieberegister 402 werden die Zustände der Vpig]eicber 404 und /105 wie
beschrieber nicht durch die Flipflops 40<·· und 407 übernommen. Üne Ergebnis
ist, πββπ die FlipfJops 415 1in^ 417 in. Zustand "0" bleiben und
dass den UND-Tor 421 über das ODER-Tor 4?? gesperrt gehalten wird, ?.·■
j daf? ]-<?in Zeichen zum Schieberegister ■'}'·■■">
übertragen wird. Kit pj'erei·
Wortens Nach ,jedei Hebertiagung eines Zeichens ist die Uebertragung
einmal v'eding\n»,--8los gesperrt. Wenn vor der Uebertragung eines /cichpv
zv.rwitzl .ich c-v:f 'Heichheit zwischen den Zeichen cer erster; und ·;-,ν * I \ f. ■
Stufr> ^f-; lic :.el""re(ii9terp 401 festgestellt ist, so. werden die "ur r.rhv-■<
der Vei'pleicher 404 und 4C3 wie bppchrieber: ?.wei'-.>?] n;;cv oir.sürier r.icbt
duT'ch Λ ie Fl j j-Π ops 406 und 407 übernommen. In diesen Fall ii-t r.a^h
der Uebertra^im^ 'ine Zeichens die Uebertra^ung zweii al n^ctiei^ander
bediiiftungslor= gesperrt,
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 1 bein ,·*]·-
fang der Heine A , A ,A,B, B, B,B,C, C. C,J),T), D ist in der Tabelle in Fig. dargestellt.
Die Spalten 1, 2 und 3 entsprechen der ersteri, zweiter. b?,w. der dritter Stufe dee Schieberegisters 401, Die !Spelten 4, S '
und 7 entsprechen der ersten, zweiten, dritter brw« vierten Stufe des
Schieberegisters 420, Jede Zeile gibt eir;p Zeitaufnahme des Inahlts
der stufen der Schieberegister an. Bas Schieberegister 401 erreicht
den Zustand der Zeile 1 nach drei Verschiebungen vor* Αηί'εη^ der hei he
an. In flieser Zustand wird eine Gleichheit rvj :v-j;en den Zeichen der
Spalten 2 und } und der Spalten 1 und ? festgestellt. Das ~. ei el; en A
der Spalte 2 wird zum Schieberegister 420 übertragen. Die 'übertragung
ist danach zweimal nacheinander bedingungslos gesperrt, so dass nach
dem Erreicher; der Zustande der Zeilen ? und }, kein Zeichen übertragen
wird. Nach dem Erreichen des Zustande der "ei)e 4 wird dae Zeichen E
zum Schieberegister 420 übertragen und d^ner I π br-It verschiebt · ich
12 018
- 21 - HIN.54 16
um eine Stelle. Die Uebertragung ist danach zweimal bedingungslos gesperrt
(Zeilen 5 und 6). Im Zustand der Zeile 7 wird keine Gleichheit
zwischen den Zeichen der Spalten 2 und 5 festgestellt, so dass auch
hier keine Uebertragung erfolgt. Nach Erreichen des Zustande der Zeile
8 wird das Zeichen C der Spalte 2 zum Schieberegister 420 übertragen,
usw. Nach Erreichen dee Zustande der Zeile 11 und der darauffolgenden
Uebertragung des Zeichens D ist im Schieberegister 420 die ursprünglicht
Reihe gespeichert.
In der Tabelle von Fig. 6 i.jt die entsprechende wirkung
beim Empfang der Reihe A, A, A, B, B, C, C, C, D, D, I) dargestellt. Als Besonderheit in bezug auf Pig. 5 muss erwähnt werden, dass im
Zustand der Zeile 4 nur eine Gleichheit zwischen den .'eichen der Spalten
2 und 3 festgestellt wird, ao das3 nach der Uebertr.-i.-ung des
Zeichens B der Spalte 2 zum Schieberegister 420 die (.!übertragung nur
einmal bedingungslos gesperrt ist.
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Claims (1)
- - 22 - , :;\'.>ί 151/ Verfahren aura Uebertr ^?η von Information über eine i:<der Zeit geschaltete Verbindung, die über wenigstens einen erster '.'ei tkanal, de-n «in Kanalintervall eirt^s ersten l'yklun voii Kanalintervallen -.cufjeordnet ist, einen Synchronise tor, ein Da^enregister und einen zweiten Zeitkanal, verläuft, ciesi ein Kanalintervall eines zweiten Zyklus von Kanalintervallen zugeordnet ist, welcher zweite ''yklus nominal dieselbe Dauer hat wie dor erste Zyklus und welcVer i.; vnchronisator dem Datenregister die über den ersten .''eitkar^l er·:- Γ ·η 'f'T.e Information in Kanalintorv :Ίlen des zweiten Zyklus zuführ*,, wobei die Position dieser letzten Kanal Intervall'' ir. aweiten L.ykluis in Abhängigkei t vom I'hasenunterschied zwischen d i. * len .Kanalin tsrvai.. t*r u'i i den Kanalintervai len des erstiTi Zeitkanals ^^är:dart wird, i^dur·;·!; f-"i!.enn3öichnet, dass das Da t en reg i 3 t ^r .-.uip verlust :re ie:: üebertra* en dec Information zu einem InforniRtiorsernfanger in ,i;?dem zweiten IZykiι.. wenigstens dreimal nicht löschend ausgelesen wird und dass aus der fuf dl .?3e Weise erhaltenen mehrfachen Information die ursprüngliche Inform« tion durch Eliminierung des Inf ormationsüL emchuspen .o^sleit?: wird.2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daajede ausgelesene Information mit der vorhergehen leri Information und mit der folgenden Information verglichen wird, Λλβ=< eine Information, die gleich der vorhergehenden Information ist, zum JnfomHtionseiapfänger übertragen wird, wenn die ^ebertragung nicht ^ejperrt ist, und die Uebertragung nach jeder Inforniatiotisübertragun- ^iümal gesperrt wird, und die Uebertragung nach jeder Uebertra^un, einer Information, die ausserdem gleich der folgenden Information ist, zweimal gesperrt wird.BADORiQINAL 209834/102/,
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7101468 | 1971-02-04 | ||
| NL7101468A NL7101468A (de) | 1971-02-04 | 1971-02-04 | |
| US22123472A | 1972-01-27 | 1972-01-27 | |
| US00381755A US3824349A (en) | 1971-02-04 | 1973-07-23 | Method of transferring information |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201856A1 true DE2201856A1 (de) | 1972-08-17 |
| DE2201856B2 DE2201856B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE2201856C3 DE2201856C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2659360A1 (de) * | 1976-01-20 | 1977-07-21 | Jeumont Schneider | Sprechwegezentrale fuer eine zeitmultiplexvermittlungsstelle mit pulskodemodulation |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2659360A1 (de) * | 1976-01-20 | 1977-07-21 | Jeumont Schneider | Sprechwegezentrale fuer eine zeitmultiplexvermittlungsstelle mit pulskodemodulation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CA975477A (en) | 1975-09-30 |
| GB1336542A (en) | 1973-11-07 |
| BE778878A (fr) | 1972-08-02 |
| DE2201856B2 (de) | 1977-03-24 |
| US3824349A (en) | 1974-07-16 |
| AU3848072A (en) | 1973-08-02 |
| NL7101468A (de) | 1972-08-08 |
| AU458786B2 (en) | 1975-02-18 |
| FR2125084A5 (de) | 1972-09-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |