DE229262C - - Google Patents
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- Publication number
- DE229262C DE229262C DENDAT229262D DE229262DA DE229262C DE 229262 C DE229262 C DE 229262C DE NDAT229262 D DENDAT229262 D DE NDAT229262D DE 229262D A DE229262D A DE 229262DA DE 229262 C DE229262 C DE 229262C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- braking
- drive mechanism
- rollers
- hub
- inclined surfaces
- Prior art date
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L5/00—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
- B62L5/02—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub
- B62L5/04—Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting coaxial cones located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229262 KLASSE 63«. GRUPPE
JOHANN MODLER in SCHWEINFURT a. M.
Hinterradnabe mit Freilauf und Rücktrittbremse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1908 ab.
Es sind bereits Hinterradnaben mit Freilauf und Rücktrittbremse bekannt, bei denen die
durch achsiale Verschiebung eines Bremsteiles mittels Schrägflächen erfolgende Bremsung
durch, den die Rollen des Antriebsgesperres führenden Körper eingeleitet wird.
Das Kennzeichen der Erfindung besteht
darin, daß bei derartigen Hinterradnaben der
. die Steigbahn des Antriebsgesperres tragende
•to Körper als ein besonderes, mit dem Treibrade
durch Schrägflächen in Berührung stehendes Stück ausgebildet ist, und daß der die Rollen
des Antriebsgesperres führende Ring und der durch achsiale Verschiebung die Bremsung
veranlassende Bremsteil aus einem Stück bestehen.
Die Herstellung des die Steigbahnen des Antriebsgesperres tragenden Körpers als ein
besonderes Stück ergibt den Vorteil, daß bei Anfertigung einer größeren Anzahl der Hinterradnaben
eine Reihe der die Steigbahnen tragenden Körper auf einen Dorn aufgesteckt und die Rollensteigbahnen dann leicht und
äußerst genau durchgefräst oder gehobelt werden können, oder daß gezogenes Fassonmaterial
von entsprechendem Querschnitt für diese Körper verwendet werden kann. Außerdem besitzt der Erfmdungsgegenstand gegenüber
den obengenannten bekannten Hinterradnaben noch eine einfachere Bauart.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigt: ' ''
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt und
Fig. 3 verschiedene Innenteile der Nabe.
Der mit dem Kettenrad c (Fig. 1) starr verbundene Antriebskonus d ist zwischen den Kugelreihen e, f auf der Spindel α gelagert und mit schräg ansteigenden Flächen g, h (Fig. 3) versehen, welche in entsprechende Zahnflächen i, k eines lose auf der Spindel gelagerten Körpers I eingreifen. Dieser trägt in Aussparungen m (Fig. 2) die durch den Rollenführungsring η geführten Rollen 0. Am Ring η sind Federn p befestigt, welche sich gegen die Innenfläche der Nabe q anlegen. Der Ring η ist ferner mit einer Kegelfläche t (Fig. 3) starr . verbunden; auf dieser und auf einer entsprechenden Kegelfläche u (Fig. 3) des Hebelkonus υ liegen die Kegelflächen w, χ des Bremsrohres a1. Das Bremsrohr wird durch eine Nut c1, die über eine Nase d1 des Hebelkonus ν greift, und durch eine Schlitz- und Stiftführung f1, g1 an der Drehung verhindert und in der Längsverschiebung begrenzt. Die Wirkungsweise der Nabe ist folgende:
Beim Vorwärtsbewegen des Antriebskonus d werden die Flächen g und i gekuppelt, so daß die Rollen 0 hochsteigen und sich an der Nabe q festklemmen. Beim Festhalten der Pedale löst die sich weiterdrehende Nabe die Verbindung zwischen den Rollen 0 und der Nabe. Um die Nabe q zu bremsen, wird durch Rückwärtsbewegen der Pedale durch die schrägen Flächen i und g der Körper I nach
Der mit dem Kettenrad c (Fig. 1) starr verbundene Antriebskonus d ist zwischen den Kugelreihen e, f auf der Spindel α gelagert und mit schräg ansteigenden Flächen g, h (Fig. 3) versehen, welche in entsprechende Zahnflächen i, k eines lose auf der Spindel gelagerten Körpers I eingreifen. Dieser trägt in Aussparungen m (Fig. 2) die durch den Rollenführungsring η geführten Rollen 0. Am Ring η sind Federn p befestigt, welche sich gegen die Innenfläche der Nabe q anlegen. Der Ring η ist ferner mit einer Kegelfläche t (Fig. 3) starr . verbunden; auf dieser und auf einer entsprechenden Kegelfläche u (Fig. 3) des Hebelkonus υ liegen die Kegelflächen w, χ des Bremsrohres a1. Das Bremsrohr wird durch eine Nut c1, die über eine Nase d1 des Hebelkonus ν greift, und durch eine Schlitz- und Stiftführung f1, g1 an der Drehung verhindert und in der Längsverschiebung begrenzt. Die Wirkungsweise der Nabe ist folgende:
Beim Vorwärtsbewegen des Antriebskonus d werden die Flächen g und i gekuppelt, so daß die Rollen 0 hochsteigen und sich an der Nabe q festklemmen. Beim Festhalten der Pedale löst die sich weiterdrehende Nabe die Verbindung zwischen den Rollen 0 und der Nabe. Um die Nabe q zu bremsen, wird durch Rückwärtsbewegen der Pedale durch die schrägen Flächen i und g der Körper I nach
links verschoben, so daß das Bremsrohr gespreizt wird, wobei die Federn p ein Mitdrehen
des Körpers I mit dem Antriebskonus d verhindern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: :Hinterradnabe mit Freilauf und Rücktrittbremse, bei der die durch achsiale Verschiebung eines Bremsteiles mittels ίο Schrägflächen erfolgende"1 Bremsung durch den die Rollen des Antriebsgesperres führenden Körper eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Steigbahnen des Antriebsgesperres tragende Körper (I) als ein besonderes, mit dem Treibrade (d) durch die Schrägflächen fg, h, i, k) in Berührung stehendes Stück ausgebildet ist, und daß der die Rollen des Antriebsgesperres führende Ring (n) und der durch achsiale Verschiebung die Bremsung veranlassende Bremsteil aus einem Stück bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229262C true DE229262C (de) |
Family
ID=489588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229262D Active DE229262C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229262C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183389B (de) * | 1961-01-28 | 1964-12-10 | Fichtel & Sachs Ag | Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder |
-
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- DE DENDAT229262D patent/DE229262C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1183389B (de) * | 1961-01-28 | 1964-12-10 | Fichtel & Sachs Ag | Freilaufnabe mit Ruecktrittbremse fuer Fahrraeder |
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