DE139815C - - Google Patents
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- DE139815C DE139815C DENDAT139815D DE139815DA DE139815C DE 139815 C DE139815 C DE 139815C DE NDAT139815 D DENDAT139815 D DE NDAT139815D DE 139815D A DE139815D A DE 139815DA DE 139815 C DE139815 C DE 139815C
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- ring
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- friction
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
- F16D41/24—Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles
- F16D41/30—Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sperrklinkenkupplungen, bei denen die Sperrklinken durch einen Reibungsring gesteuert
werden, sind bereits bekannt. Es ist ferner bei Kugelklemmgesperren nicht mehr unbekannt,
daß die mittlere dreier ineinander geschalteter Hülsen mit Durchbrechungen versehen ist, in
denen die Kugeln liegen und durch Bewegen dieser Hülse gesteuert werden. Die Erfindung
soll lediglich in der besonderen Ausbildung der Kupplung gesehen werden, darin bestehend,
daß die Sperrklinken durch die Schlitze eines zwischen den zu kuppelnden Teilen gelagerten
Reibungsringes hindurchgehen und daß zwischen dem letzteren und dem inneren Ringe
exzentrisch gelagerte Federn und Lauf kugeln vorgesehen sind, welche bei einer Verdrehung
der beiden äußeren bezw. des inneren Ringes gegenüber dem übrigbleibenden Kupplungsteile
an den Federn emporrollen. Hierdurch wird die Reibung zwischen den beiden inneren
Ringen derart vergrößert, daß ein Verschieben der beiden äußeren Ringe gegeneinander stattfindet,
wodurch ein Einschalten der Klinken bewirkt wird.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung mit abgenommenem Schutzringe,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig· ι,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 bei eingerückter Kupplung,
Fig. 4 dasselbe bei ausgerückter Kupplung, Fig. 5 ein Stück des inneren Ringes, Fig. 6 bis 10 eine Anwendung der Vorrichtung
für Freilaufbetrieb von Fahrrädern und Fig. 11 bis 16 die Verwendung der Vorrichtung
in Verbindung mit einer Fahrradbremse.
Auf der Zeichnung ist α der äußere, b der innere und c der mittlere Ring. Der äußere
Ring α ist in den mittleren c genau eingepaßt (s. d, Fig. 2) und wird auf ihm durch Vermittlung
des Ringes e festgehalten. Vermöge der Lauf kugeln f-und f1 ist der mittlere Ring c
auf dem inneren Ringe b leicht beweglich. Die Kupplung des inneren und des äußeren
Ringes wird nun durch die Klinken g besorgt, welche man zweckmäßig durch durch den
mittleren Ring c führende Schlitze h nach dem inneren Ringe b hindurchtreten läßt (Fig. 3).
An den Klinken sind verschiedene Ansätze angeordnet. Der vordere, zum Eingreifen in
die Sperrzähne des inneren Rades b bestimmt, ragt durch einen Schlitz h des Mittelringes c
hindurch. Am anderen Ende der Klinke ragt ein solcher Ansatz zur Sicherung der Längslage
derselben in den im mittleren Ringe c befindlichen Ausschnitt W- hinein, während ein
weiterer Ansatz mit der im äußeren Ringe befindlichen Aussparung h1 im Eingriffe steht.
Um die Klinke außer Eingriff mit den Sperrzähnen des inneren Rades b zu bringen (wie
in Fig. 3), muß der mittlere Ring im Verhältnis zum äußeren Ringe eine durch den Pfeil 1
bezeichnete Verdrehung ausführen. Das Wiedereinrücken wird durch eine in der umgekehrten
Richtung stattfindende Bewegung des mittleren Ringes c gegen den äußeren α bewirkt. Diese
Bewegung wird dadurch hervorgerufen, daß man zwischen den Ringen b und c mehr Rei-
bung schafft, als zwischen c und a vorhanden ist. Zur Erreichung dieses Zweckes sind auf
dem inneren Ringe b eine Anzahl Federn i vorgesehen. Dieselben sind etwas exzentrisch
zu dem inneren Ringe b angeordnet. Sobald sich nun die Ringe α und c schneller drehen
als der Ring b, so laufen die auf den Federn angeordneten Kugeln j die von den ersteren
gebildete schräge Ebene hinauf und verursachen hierdurch eine Reibung zwischen b
und c, welche größer ist, als diejenige zwischen c und a, was ein Zurückbleiben des
Ringes c zur Folge hat. Durch diese Bewegungsverzögerung des Ringes c kommen die
Klinken dann ohne weiteres mit den Zähnen des Ringes b in Eingriff.
Die vorstehend beschriebene Sperradkupplung läßt sich mit großem Vorteile für Fahrradantriebe"^
mit Freilauf anwenden, wie in den Fig. 6 bis 10 dargestellt ist. Der innere Ring b
sitzt dabei zweckmäßig auf der Nabe des Treibrades, der äußere Ring α trägt das kleine
Kettenrad. Wenn beim Hinabfahren eines Berges derjFahrer die Fußtritte still hält, so
bringt der innere Ring b während des Stillstandes des Ringes α die Klinken g außer
Eingriff mit seinen Zähnen und die Maschine läuft rahig weiter, ohne daß die Spitze der
Klinken die Sperradzähne berührt. Will der Fahrer dann wieder treten, so muß er die
Kurbeln eine kurze Zeit so schnell nach vorn treten, daß sich der äußere Ring α schneller
als der innere b bewegt, bis unter Vermittelung
der Federn i und der Kugeln j die Reibung zwischen b und c groß genug geworden
ist. Hierdurch wird letzterer jedoch genügend zurückgehalten, und der Eingriff der Klinken g
in das Rad b erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung kann auch z. B. . bei einer Fahrradbremse Anwendung
finden, wie dies in den Fig. 11 bis 16 an
einem Ausführungsbeispiele gezeigt ist. Dabei ist der äußere Ring α mittels einer Zugstange k
mit dem einen Ende einer Bandbremse / verbunden, welche um eine Bremsscheibe m auf
der Hinterradachse gelegt ist. Der innere Ring b sitzt auf der Kurbelachse fest und dreht sich
mit ihr, während α und c beim Vorwärtstreten in Ruhe bleiben. Während dieser Zeit sind
auch die Klinken außer Eingriff mit den Sperrzahnen. Beim Rückwärtstreten wird jedoch
dieser Eingriff sofort hergestellt und die Bremse tritt in Tätigkeit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine ,Sperrklinkenkupplung für Freilaufräder, Bremsen u. dgl., bei welcher die nicht auf Stiften gelagerten Sperrklinken durch einen Reibungsring beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (g) durch Schlitze (h) des zwischen den zu kuppelnden Teilen (a b) gelagerten Reibungsringes (c) hindurchgehen und daß zwischen diesem letzteren und dem inneren Ringe (b) exzentrisch gelagerte Federn i und Lauf kugeln (j) vorgesehen sind, welche bei einer Verdrehung der beiden äußeren (ac) bezw. des inneren Kupplungsringes (b) gegenüber dem anderen Kupplungsteile (b bezw. α c) an den Federn emporrollen, wodurch die Reibung zwischen den beiden inneren Ringen (b c) derart vergrößert wird, daß ein Verschieben der beiden äußeren Ringe (a c) gegeneinander stattfindet, wodurch ein Einschalten der Klinken bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE139815C true DE139815C (de) |
Family
ID=407536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT139815D Active DE139815C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE139815C (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US6338403B1 (en) | 1996-09-03 | 2002-01-15 | Borgwarner Inc. | Ratchet clutch with bearing surfaces |
| WO2017157354A1 (en) * | 2016-03-17 | 2017-09-21 | Juran Milan | Back pedal rear brake for bicycle |
-
0
- DE DENDAT139815D patent/DE139815C/de active Active
Cited By (12)
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| EP0923680A4 (de) * | 1996-09-03 | 1999-11-03 | Borg Warner Automotive | Klinkeneinwegkupplungsanordnung |
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