DE226900C - - Google Patents
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- lid
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/02—Casings; Lids
- B04B7/06—Safety devices ; Regulating
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47a. GRUPPE
in FORST, Lausitz.
Sperrvorrichtung für den Deckel von Zentrifugen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sperrvorrichtung für den Deckel von Zentrifugen
o. dgl., bei welcher die Bremsvorrichtung derart mit dem Deckel verbunden. ist, daß beim
öffnen des Deckels die Maschine gebremst wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die durch den Schwungmassenregler betätigte Sperrvorrichtung
durch einen hinter der Sperrnase angeordneten Bolzen gesichert wird, welcher durch Anziehen der Bremse gelöst wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Oberansicht.
is Die Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten (erstere
im teilweisen Schnitt).
Fig. 4 ist eine Oberansicht.
α ist ist die Zentrifuge, b ihr Deckel, c ein
am Deckel sitzender Träger, an den die Stange d angelenkt ist. e ist die Riemscheibe,
deren Riemen f die Zentrifugentrommel in Umlauf versetzt. g ist die Leerlaufscheibe
und h die Kraftscheibe der Transmission, i ist die Ausrückstange, an der die Riemengabel k
sitzt und die im Gestell I gleitend gelagert ist. Ferner sitzt am Gestell I eine Muffe m,
in der, solange der Zentrifugendeckel b geschlossen bleibt, das Ende der Stange d ruht.
η ist eine Bohrung in der Ausrückstange i. Ferner ist die Muffe m mit einer Durchbrechung
0 ausgestattet, in die die Nase p des am Gestell / drehbar angeordneten Doppelhebels
q greift. Das andere Ende dieses Doppelhebels ist zu einer Gabel ausgebildet,
die mit zwei Stiften r in die Nut s eines Gleitringes t greift, der sich auf der Riemscheibenwelle
u verschiebt. Die Verschiebung dieses Ringes wird durch den ebenfalls auf
der Welle u angeordneten Zentrifugalregulator ν bewirkt, dessen Feder w bei Stillstand
der Welle u den Ring t nach der linken Seite der Zeichnung zu abdrückt, während er bei
Umlauf der Welle u durch die alsdann auseinanderstrebenden Regulatorgewichte χ nach
der rechten Seite der Zeichnung zu gezogen wird.
y (Fig. 1) ist der Bremshebel, an den eine Stange y1 angelenkt ist. Diese steht in gelenkiger
Verbindung mit dem Bolzen y2 (siehe Fig. 3 und 4), der durch die über ihn geschobene
Feder y3 gegen die Nase p des Doppelhebels q gedrückt wird. Der Bolzen y2 ist
zu diesem Zweck in dem Bock χ2 gleitend gelagert. Der Bock χ2 ist an der Muffe m
fest angeordnet.
Diese Konstruktion wirkt in folgender Weise:
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann bei der dort dargestellten Lage der einzelnen Maschinenteile
der Deckel b nicht geöffnet werden, denn vor dem Ende der ihn sperrenden Stange d
liegt
1. die Nase p des Doppelhebels q,
2. das volle Metall der Ausrückstange i.
Wird nun die Ausrückstange i aus der gezeichneten Lage der Fig. 1 in die punktierte
Lage der gleichen Figur gebracht, so wird hierdurch nicht nur der Transmissionsriemen
von der Kraftscheibe auf die Leerscheibe ge-
rückt und daher die Transmission abgestellt, sondern zugleich auch die Bohrung η der Ausrückstange
i vor die Muffe m gebracht. Nunmehr könnte also das in der Muffe m ruhende
Ende der Stange d durch die Bohrung η hindurchtreten und daher der Deckel b geöffnet
werden, wenn nicht diese Bewegung durch die in der Aussparung ο liegende Nase p des
Doppelhebels q verhindert wäre. Dieses Hemmiiis
ist aber notwendig; denn nach Abstellung . der Transmission vergeht ja immer noch gewisse
Zeit, bis die Zentrifugentrommel zum Stillstand gelangt. Bis dahin muß also der Deckel b gesperrt bleiben. Ist der Stillstand
eingetreten, läuft also auch die Riemscheibe β nicht mehr um, so tritt der Regulator υ
außer Tätigkeit, und seine Schraubenfeder w strebt danach, den Gleitring t nach der linken
Seite der Zeichnung zurückzuschieben. Dieser Bewegung steht aber noch der hinter der
Nase p liegende, gegen das volle Metall der Ausrückstange stützende Bolzen y2 im Wege,
der, wie erwähnt, durch die Stange y1 mit
der Bremse y in Verbindung steht und erst durch Betätigung dieser Bremse zurückgezogen
werden kann. Geschieht das nun, so wird der Doppelhebel q frei und durch die Feder w
derart gedreht, daß die Nase p aus,der Aussparung 0 heraustreten kann. Dadurch wird
die Bohrung η frei und daher das Öffnen des Zentrifugendeckels b möglich. Der Bolzen y2
liegt jetzt gegen die aus der Durchbrechung 0
getretene Nase p an (Fig. 3).
Wird nun der Deckel b wieder geschlossen und die Transmission eingestellt, so tritt, durch
den Regulator υ veranlaßt, die Nase p in die Bohrung 0 ein, indem sie sich an der Spitzedes
gegen sie drückenden Bolzens y2 vorbeibewegt. Hat nun die. Nase p den Bolzen y2
passiert, so gleitet letzterer von ihr ab und sperrt den Hebel q, indem er sich wieder
hinter die Nase p legt.
Es muß also immer zunächst gebremst werden, und erst dann ist es möglich, den Deckel b
zu öffnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sperrvorrichtung für den Deckel von Zentrifugen, bei welcher die Bremsvorrichtung mit dem Deckel derart in Abhängigkeit gebracht ist, daß zum Öffnen des Deckels die Maschine gebremst werden muß, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Schwungmassenregler betätigte Deckelsperrvorrichtung (p, q) durch einen hinter der Sperrnase (p) angeordneten Bolzen (y2) gesichert wird, welcher durch Anziehen der Bremse gelöst wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226900C true DE226900C (de) |
Family
ID=487408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226900D Active DE226900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226900C (de) |
-
0
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