DE2265215A1 - Stichgruppen-naehmaschine - Google Patents
Stichgruppen-naehmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/06—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes
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Description
Wendelinusstraße 15
7520 Bruchsal 4 k. Oktober 1976
Stichgruppen-Nähmaschine
Die Erfindung betrifft eine Stichgruppen-Nähmaschine mit einem Nähguttragarm und einer zu der durch den Nähguttragarm bestimmten
vertikalen Mittelebene der Nähmaschine schiefwinklig bewegbaren Nähgutklemme, die ein Kleramenoberteil und ein Klemmenunterteil
mit einer Nähguttragplatte aufweist.
Stichgruppen-Nähmaschinen, wie beispielsweise Knopflochnähmaschinen,
werden sowohl in Einzel- als auch in sogenannter Mehrfachanordnung verwendet. Bei der Mehrfachanordnung, die insbesondere
zur gleichzeitigen Herstellung von mehreren im Abstand zueinander anzuordnenden Knopflöchern Verwendung findet, ergibt sich
häufig die Notwendigkeit, an ein- und demselben Werkstück gleichzeitig kantenparallele und kantensenkrechte Knopflöcher herzustellen.
Zu diesem Zweck wurde eine Stichgruppen-Nähmaschine (vgl. DT-AS 1 485 196) geschaffen, bei welcher die Nähgutvorschubrichtung
schiefwinklig vorzugsweise unter einem Winkel von 45 zu der
durch den Stofftragarm bestimmten vertikalen Mittelebene der Nähmaschine ausgerichtet ist. Bei dieser Gattung von Nähmaschinen
verläuft die Maschinenhauptwelle schiefwinklig zur Nähgutvorschubrichtung, so daß die von der Maschinenhauptwelle abgeleiteten'und
parallel zu ihr verlaufenden Bewegungen in die Nähgutvorschub- .
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richtung umgelenkt werden müssen. Die Umlenkung der Antriebsbewegung
der Nähgutklemme ist insbesondere bei der Mehrfachanordnung dieser Nähmaschinen schwierig, da ihr Mittenabstand den
Mittenabstand der herzustellenden Knopflöcher nicht überschreiten darf.
Mittenabstand der herzustellenden Knopflöcher nicht überschreiten darf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb für die Nähgutklemme zu schaffen, der es gestattet, die zur Mittelebene
der Nähmaschine parallel gerichtete Antriebsbewegung auf engstem Raum in eine zur Maschinenmittelebene schiefwinklig verlaufende
Vorschubbewegung umzulenken.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen
der Nähguttragplatte und einer ortsfesten Grundplatte des Klemmenunterteils
eine in Richtung der Mittelebene bewegbare Zwischenplatte angeordnet ist und die Grundplatte eine zur Nähgutvorschubrichtung
parallel verlaufende Schrägführung für einen
von der Nähguttragplatte aufgenommenen Führungszapfen aufweist, der durch eine in der Zwischenplatte vorgesehene Schrägführung
hindurchragt, die schiefwinklig zur Schrägführung der Grundplatte verläuft.
von der Nähguttragplatte aufgenommenen Führungszapfen aufweist, der durch eine in der Zwischenplatte vorgesehene Schrägführung
hindurchragt, die schiefwinklig zur Schrägführung der Grundplatte verläuft.
Eine sichere Parallelführung für die Nähguttragplatte ergibt
sich dadurch, daß diese eine zur Schrägführung der Grundplatte
parallel verlaufende Führung für eine von der Grundplatte getragene
Führungsrolle aufweist.
Während des Nähvorgangs muß die gegenüber der Grundplatte eine
Relativbewegung ausführende Nähguttragplatte den erforderlichen Schließdruck der Nähgutklemme aufnehmen. Eine sichere Abstützung der Nähguttragplatte, die gleichzeitig eine nur geringe Reibung gewährleistet, ergibt sich dadurch, daß seitlich der Führung von der Grundplatte aufgenommene Stützrollen für die Nähguttragplatte angeordnet sind, deren Achse in einer zur Achse der Führungsrolle senkrechten Ebene verläuft.
Relativbewegung ausführende Nähguttragplatte den erforderlichen Schließdruck der Nähgutklemme aufnehmen. Eine sichere Abstützung der Nähguttragplatte, die gleichzeitig eine nur geringe Reibung gewährleistet, ergibt sich dadurch, daß seitlich der Führung von der Grundplatte aufgenommene Stützrollen für die Nähguttragplatte angeordnet sind, deren Achse in einer zur Achse der Führungsrolle senkrechten Ebene verläuft.
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Die Erfindung ist anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtdarstellung einer Nähmaschine mit der Nähgutklemme;
Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Unterteils der Nähgutklemme;
Fig. 3 eine Draufsieht'auf das Unterteil der Nähgutklemme und
das Grundteil der Nähmaschine;
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV - IV der Fig. 3·
In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine als Knopflochnähmaschine ausgebildete Stichgruppen-Nähmaschine
gezeigt, die ein feststehendes Grundteil 1 und einen
daran angelenkten Arm 2 aufweist, der auf einem im Grundteil 1 befestigten Zapfen 3 gelagert ist. Zum Bewegen des Armes 2 von
seiner Näh- in seine von der Stichbildestelle abgekehrte Ruhestellung ist der Arm seitlich des Zapfens 3 mit dem Anker eines
doppelseitig wirkenden Elektromagneten k verbunden, der in seinen
beiden Endstellungen arretiert ist, so daß damit sowohl die Näh- als auch die Ruhestellung des Armes 2 bestimmt ist.
Im Grundteil 1 der Nähmaschine ist eine Hauptwelle 5 gelagert,
die ein von einem nicht dargestellten Stopmotor angetriebenes Riemenrad 6 trägt. An dem noch freien Ende der Hauptwelle 5 iet
eine Kurbel 7 angeordnet, die über einen Lenker 8 und ein Zwischenglied 9, die eine fadenführende Nadel 10 tragende Nadelstange
11 antreibt. Die Nadel 10 durchsticht somit das Nähgut von unten nach oben und arbeitet mit einem Umlaufgreifer 12 zusammen,
der an der Stirnseite des Armes 2 gelagert ist.
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Auf der Hauptwelle 5 ist zum Antrieb des Greifers 12 ein Riemenrad
13 befestigt, welches über einen Zahnriemen 14 und ein Gegenrad
15 eine im Arm 2 gelagerte Welle l6 antreibt, die ihrerseits über ein Kegelradpaar 17 eine vertikal angeordnete Welle
l8 in Drehbewegung versetzt. Die Welle l8 ist über ein weiteres Kegelradpaar 19 mit der Welle 20 des Greifers 12 in Antriebsverbindung,
der damit über den beschriebenen Getriebezug im Verhältnis 2 : 1 zur Nadelbewegung angetrieben wird.
Zur Aufnahme des Nähgutes dient eine Nähgutklemme 21, die im wesentlichen von einem Klemmenoberteil 22 und einem Klemmenunterteil
23 gebildet ist.
Das Klemmenoberteil 22 ist von einem am Klemmenunterteil 23 befestigten
Lagerbock 24 aufgenommen und um eine horizontal und schräg zur Maschinenhauptwelle 5 verlaufende Achse 25 schwenkbar.
Am vorderen Ende des Klemmenoberteils 22 ist in an sich bekannter Weise ein das Nähgut gegen das Klemmenunterteil drükkender
Spannrahmen 26 gelagert, der zum Durchtritt der Nadel und eines nicht dargestellten Knopflochmessers eine Aussparung
27 aufweist. Das vordere Ende des Klemmenoberteils 22 ist ferner mit einer zur Nähgutvorschubrichtung parallel verlaufenden
Druckschiene 28 versehen, auf der eine Druckrolle 29 abrollt. Die Druckrolle 29 ist am unteren Ende einer dort gabelförmig
ausgebildeten Führungsstange 30 frei drehbar gelagert, die innerhalb eines Angusses 31 des Armes 2 verschiebbar aufgenommen
ist. An ihrem unteren Ende ist die Führungsstange 30 mit einem
die Druckschiene 28 untergreifenden Mitnehmer 32 auegestattet.
Die Führungsstange 30 trägt einen zu ihrer Längsachse senkrecht verlaufenden Stift 35, der innerhalb eines zu ihrer Längsachse
parallel verlaufenden Langloches 36 des Angusses 31 gleitet und
die Längebeweglichkeit der Führungsstange 30 begrenzt. Eine zwischen dem Anguß 31 und dem unteren Ende der Führungsstange 30
angeordnete Feder 37 hält das Klemmenoberteil 22 stets in seiner unteren Lage.
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Das Klemmenunterteil 23 wird, wie am besten aus Fig.2 hervorgeht,
von einer Abdeckplatte 38, einer eigentlichen Nähguttragplatte 39, einer Zwischenplatte 40 und einer Grundplatte 4l gebildet.
Die Grundplatte 4l ist mittels eines Zapfens 42 am Grundteil 1 schwenkbar gelagert und stützt sich im Bereich der
Stichbildestelle gegen eine im Grundteil 1 verschiebbar angeordnete Gegenlage 43 (Fig. 1 und 4). Ein die Gegenlage 43 bildender
Bolzen 44 ist dazu von einer Feder 45 umgeben, die innerhalb
einer topfförmigen Aussparung 46 des Grundteils 1 verschiebbar
ist. Eine am unteren Ende des Bolzens 44 vorgesehene Mutter begrenzt die Beweglichkeit des Bolzens 44 nach oben.
Die Grundplatte 4l des Klemmenunterteils 23 ist mit zwei zur senkrechten Mittelebene der Nähmaschine und somit zur Maschinenhauptwelle
5 parallel verlaufenden Führungen 47, 48 versehen,
in denen eine Rolle 49 und ein Gleitstück 50 verschiebbar angeordnet
sind. Sowohl das Gleitstück 50 als auch die um einen senkrechten
Zapfen 51 drehbare Rolle 49 sind mit der Zwischenplatte
40 des Klemmenunterteils 23 fest verbunden, die damit in der Grundplatte 4l geführt ist. Die Zwischenplatte 40 weist eine
schiefwinklig zu den Führungen 47, 48 verlaufende Schrägführung 52 auf, durch die ein Zapfen 53 hindurchgreift, der an der Nähguttragplatte
39 befestigt ist. Das untere Ende des Zapfens 53 ragt in eine zur Nähgutvorschubrichtung, die schiefwinklig zur
senkrechten Mittelebene gerichtet ist, parallel verlaufende Schrägführung 54 der Grundplatte 4l. Durch diese Anordnung der
beiden Schrägführungen 52, 54 in der Zwischenplatte 40 bzw. in
der Grundplatte 4l wird der Zapfen 53 bei einer entlang den Führungen 47, 48 erfolgenden Schiebebewegung der Zwischenplatte
40 innerhalb der Schrägführung 54 der Grundplatte 4l verschoben,
so daß die am oberen Ende des Zapfens 53 befestigte Nähguttragplatte 39 parallel zur Schrägführung 54 der Grundplatte 4l
und somit in Nähgutvorschubrichtung bewegt wird. Um ein Abheben der Nähguttragplatte 39 bzw. des Zapfens 53 zu vermeiden,
ist dieser an seinem unteren Ende mit einem seitlichen Flansch
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versehen, der innerhalb eines Einschnittes 55 der Schrägführung 5k der Grundplatte kl gleitet. Zur genauen Parallelführung der
Nähguttragplatte 39 ist im Bereich des vorderen Endes der Grundplatte
kl eine Führungsrolle 56 auf einem in der Grundplatte kl
befestigten Zapfen 57 angeordnet, die in einen zur Schrägführung
54 der Grundplatte kl parallel verlaufende Führung 58 der Nähguttragplatte
39 ragt.
Die Nähguttragplatte 39 ist zur Aufnahme des Nähgutes mit der Abdeckplatte 38 fest verbunden. Zu ihrer Abstützung sind im
Bereich des vorderen Endes der Grundplatte kl zwei um je eine horizontale Achse 59 drehbare Stützrollen 60 vorgesehen, wobei
sich die Nähguttragplatte 39 direkt auf der einen Stützrolle und über die Abdeckplatte 38 auf der anderen Stützrolle 60 abstützt.
Die Grundplatte kl ist, wie ebenfalls aus Fig. 2 hervorgeht, im Bereich ihres vorderen Endes mit einem als Stichplatte
6l anzusprechenden Einsatz versehen, der einen Längsschlitz 62 für ein nicht gezeigtes Knopflochmesser und ein
Stichloch 63 zum Durchtritt der Nadel 10 aufweist und in eine Aussparung 6k der die Nähguttragplatte 39 überdeckenden Abdeckplatte
38 ragt.
Das an der Zwischenplatte kO befestigte Gleitstück 50, das einen
im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit nach außen abgebogenen, die Grundplatte kl untergreifenden Schenkeln aufweist,
dient zur Aufnahme eines Formstückes 65, das einen Teil einer zwischen einem Schrittschaltwerk 66 und der Nähgutklemme 21 angeordneten
Kupplung 67 bildet. Das auf einem vom Gleitstück aufgenommenen Zapfen 68 schwenkbar gelagerte Formstück 65 wird
von einem eine entsprechende Aussparung 69 aufweisenden Gegenstück 70 der Kupplung 67 umgriffen, welches mit einer Stange
fest verbunden ist. Die zur Maschinenhauptwelle 5 im wesentlichen parallel angeordnete Stange 71 ist im Innern einer als
Hohlwelle ausgebildeten Gewindespindel 72 aufgenommen und an ihrem noch freien Ende mit einem einstellbaren Widerlager 73
für eine zwischen dem Widerlager 73 und dem Ende der Gewinde-
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spindel 72 angeordnete Feder ~fk versehen, die das Formstück 65
in kraftschliissigem Eingriff mit dem Gegenstück 70 hält. Damit liegt das Gleitstück 50 kraftschlüssig an einem winkelförmigen
Träger 75 an, der mit der Gewindespindel 72 verbunden ist j die
ihrerseits von einer im Grundteil 1 drehbar angeordneten, axial jedoch festgelegten Gewindemutter 76 umgeben ist, und wird entsprechend
der Drehrichtung der Gewindemutter 76 hin- und herbewegt.
Auf der Gewindemutter 76 ist ein Riemenrad 77 befestigt, das über einen über ein Umlenkrad 78 geführten Zahnriemen 79
mit dem Schrittschaltwerk 66 zusammenwirkt. Das Schrittschaltwerk 66 umfaßt ferner zwei auf der unteren Hauptwelle 5 angeordnete
Exzenter 80, 8l, die einer Riemenzange 82 sowohl eine Vorschubbewegung als auch eine Spreiz- bzw. Klemmbewegung erteilen,
wodurch die von dem Vorschubexzenter 80 abgeleitete
Bewegung über den Zahnriemen 79 als intermittierende Drehbewegung
auf die Gewindemutter 76 übertragen wird.
Die Wirkungsweise der Nähmaschine ist wie folgt:
Es sei davon ausgegangen, daß der Arm 2 seine von der Stichbildestelle
abgekehrte Ruhestellung einnimmt und das Nähgut auf die Abdeckplatte 38 des Klemmenunterteils 23 aufgelegt wird.
Da der Spannrahmen 26 des Klemmenoberteils 22 nur um einen geringen Betrag vom Klemmenunterteil 23 abgehoben ist, ist das
Einlegen und insbesondere das Ausrichten des Nähgutes vergleicheweise einfach. Das Klemmenunterteil 23 nimmt während des Einlegevorganges
eine nahezu horizontale Lage ein, wobei die Grundplatte 4l auf der von dem Bolzen 44 gebildeten Gegenlage 43 aufliegt
und die Feder 45 praktisch entspannt ist. Der am unteren
Ende der Führungsstange 30 vorgesehene Mitnehmer 32 untergreift
die Druckschiene 28, wobei der Stift 35 bei entspannter Feder
am unteren Ende des Langloches 36 anliegt und damit das Klemmenoberteil
22 in seiner angehobenen Lage gehalten ist.
Zum Überführen des Armes 2 von seiner Ruhestellung in die Nähstellung
wird der Magnet 4 erregt, so daß der Arm 2 eine um den
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Zapfen 3 erfolgende Schwenkbewegung ausführt. Das Klemmenoberteil 22 bewegt sich synchron mit dem Arm nach abwärts und
schwenkt dabei um die Achse 25· Sobald der Spannrahmen 26 auf dem Nähgut aufliegt, wird, da die Feder 37 eine flachere Charakteristik
als die Feder 45 aufweist, der Arm 2 relativ zur Führungsstange 30 verschoben, wobei die Druckrolle 29 auf der
Druckschiene 28 aufliegt und die Feder 37 zusammengedrückt wird. Die Führungsstange 30 bewegt sich im Anguß 31 so weit nach aufwärts,
bis der sie gegen Verdrehung sichernde Stift 35 den oberen Bereich des Langloches 36 erreicht hat. Arm 2 und Klemmen-Oberteil
22 bilden jetzt eine starre Einheit, so daß während des weiteren Verlaufes der Absenkbewegung des Armes 2 die Feder
45 so weit zusammengedrückt wird, bis der Arm seine durch die
Endstellung des Magneten 4 fixierte Nähstellung erreicht hat. Während der Schwenkbewegung des Armes wurde das Klemmenunterteil
23 um einen entsprechenden Winkelbetrag um den Zapfen 42 geschwenkt. Da der Zapfen 42 aber verhältnismäßig weit von der
Stichbildestelle entfernt ist, ist der Winkelbetrag der Schwenkbewegung verhältnismäßig gering, so daß das Klemmenunterteil
nach der Schwenkbewegung noch eine nahezu horizontale Lage einnimmt. Nachdem der Arm in seiner Nähstellung fixiert ist, ist
die gegenseitige Zuordnung von Nadel 10 bzw. Nadelhub und Greifer 12 gesichert.
Zum Bilden der Naht, beispielsweise eines Knopfloches, werden die das Nähgut von unten nach oben durchdringende Nadel 10 und
der Greifer 12 über die gezeigten Antriebsmittel angetrieben. Die Druckrolle 29 rollt auf der Druckschiene 28 ab, so daß zwischen
dem Klemmenoberteil 22 und dem Klemmenunterteil 23 der
von der zusammengedrückten Feder 45 aufgebrachte Spanndruck
herrscht. Von den beiden Exzentern 80, 8l des Schrittschaltwerkes wird über die Riemenzange 82 und den Zahnriemen 79 eine
intermittierende Drehbewegung auf das mit der Gewindemutter
fest verbundene Riemenrad 77 übertragen. Die drehfest angeordnete Gewindespindel 72 verschiebt sich in der der Drehrichtung
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_ Q —
der Gewindemutter 76 entsprechenden Richtung und bewegt den mit
ihr verbundenen Träger 75 parallel zu ihrer Achse. Der Träger liegt dabei an der Stirnseite des Gleitstückes 50 an und erteilt
diesem eine Längsbewegung. Die in den Führungen 47» 48 mit Hilfe
der Führungsrolle 49 bzw. dem Gleitstück 50 geführte Zwischenplatte
40 führt dabei eine zur senkrechten Mittelebene der Nähmaschine parallel gerichtete Längsbewegung aus, wobei der Zapfen
innerhalb der Schrägführung 52 der Zwischenplatte 40 verschoben wird und sich dabei gleichzeitig entlang der in der Grundplatte
4l vorgesehenen Schrägführung 54 bewegt. Da die Nahguttragplatte
fest mit dem Zapfen 53 verbunden ist, führt sie eine durch die
Lage dieser Schrägführung 54 vorgegebene Schiebebewegung aus
und wird dabei zusätzlich durch die in ihre Führung 58 ragende,
von der Grundplatte 4l getragene Führungsrolle 56 geführt.
Nach dem Nähen der ersten Knopflochraupe und der entsprechenden
Überstiche wird die von der Riemenzange 82 auf den Zahnriemen 79 zu übertragende Bewegung durch nicht näher dargestellte Mittel
umgekehrt, so daß die Gewindemutter 76 entgegen ihrer ursprünglichen
Drehrichtung angetrieben wird. Da das Gleitstück 50 über das an ihm schwenkbar gelagerte Formstück 65 und das
unter dem Einfluß der Feder 74 stehende Gegenstück 70 kraftschlüssig
an dem mit der Gewindespindel 72 fest verbundenen Träger 75 anliegt, erfolgt der Wechsel der Bewegungsrichtung
der Nähgutklemme 21 vollkommen spielfrei.
Am Ende des Nähvorganges wird die Nähmaschine bei sich in Tiefstellung
befindender Nadel 10 stillgesetzt und der Arm 2 durch den erneut zu erregenden Elektromagneten 4 von der Nähstellung
in die Ruhestellung überführt. Bei sich nach aufwärts bewegendem Arm 2 entspannt sich zunächst die den Spanndruck zwischen
Klemmenober- und Klemmenunterteil aufbringende Feder 45, wodurch die Nähgutklemme 21 eine Schwenkbewegung um den Zapfen 42 ausführt und das Klemmenunterteil 23 von seiner Nähstellung in die
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etwas oberhalb der Horizontalen liegende Beschickungsstelle überführt
wird. Nachdem die Feder 4t 5 entspannt ist, entspannt sich
im weiteren Verlauf der Schwenkbewegung des Armes die Feder 37· Dies bewirkt, daß das Klemmenoberteil 22 bei sich weiter nach
aufwärts bewegendem Arm so lange auf dem Nähgut aufliegen bleibt, bis sich der Stift 35 der Führungsstange 30 im Bereich des unteren
Endes des im Anguß 31 vorgesehenen Langloches 36 befindet.
Erst am Ende dieser Relativbewegung zwischen Arm 2 und Klemmenoberteil 22 - die durch den Leerhub der Antriebsverbindung zwischen
Arm und Nähgutklemme 21 erreicht wird - nimmt die sich in ihrer unteren Stellung befindende Führungsstange 3° über den die
Druckschiene 28 untergreifenden Mitnehmer 32 das Klemmenoberteil
22 nach aufwärts mit. Der Arm 2 setzt seine um den Zapfen 3 erfolgende Schwenkbewegung bis zum Erreichen seiner Ruhestellung
fort, das Klemmenoberteil 22 führt dabei eine Schwenkbewegung um die Achse 25 aus und wird in der Ruhestellung des Armes 2
durch den die Druckschiene 28 untergreifenden Mitnehmer 32 gehalten.
Soll bei sich in Ruhestellung befindendem Arm die Nadel 10 zum Einfädeln oder Auswechseln freigelegt werden, so kann die Nähgutklemme
21 unabhängig vom Arm 2 um den Zapfen k2 geschwenkt
werden. Das mit der Zwischenplatte kO fest verbundene Gleitstück
50 nimmt dabei an der Schwenkbewegung teil, während das
mit der Stange 71 verbundene Gegenstück 70 seine Lage beibehält.
Während der Relativbewegung zwischen Gleitstück 50 und
Gegenstück 70 führt das auf dem Zapfen 68 gelagerte Formstück
65 eine Schwenkbewegung um diesen Zapfen aus und ändert dabei
seine Relativlage zur Aussparung 69 des Gegenstückes 70. Da aber das Gegenstück 70 durch die Feder 74 in kraftschlüssigem
Eingriff mit dem Formstück 65 gehalten wird, ist die Antriebsverbindung zwischen dem Schrittschaltwerk 66 und der Nähgutklemme
21, nachdem diese wieder ihre Ausgangslage erreicht hat, in unveränderter und vollkommen spielfreier Weise wieder hergestellt.
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Claims (3)
- P 22 65 215.9 4.10.1976Pat entansprücheStichgruppen-Nähmaschine mit einem Nähguttragarm und einer zu der durch den Nähguttragarm bestimmten vertikalen Mittelebene der Nähmaschine schiefwinklig'bewegbaren Nähgutklemme, die ein Klemmenoberteil und ein Klemmenunterteil mit einer Nähguttragplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Nähguttragplatte (39) und einer ortsfesten Grundplatte (4l) des Klemmenunterteils (23) eine in Richtung der Mittelebene bewegbare Zwischenplatte (40) angeordnet ist und die Grundplatte (4l) eine zur Nähgutvorschubrichtung parallel verlaufende Schrägführung (54) für einen von der Nähguttragplatte (39) aufgenommenen Führungszapfen (53) aufweist, der durch eine in der Zwischenplatte (40) vorgesehene Schrägführung (52) hindurchragt, die schiefwinklig zur Schrägführung (5^) der Grundplatte (4l) verläuft.
- 2. Stichgruppen-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähguttragplatte (39) eine zur Schrägführung (54) der Grundplatte (4l) parallel verlaufende Führung (58) für eine von der Grundplatte (4l) getragene Führungsrolle (56) aufweist.
- 3. Stichgruppen-Nähmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Führung (58) von der Grundplatte (4l) aufgenommene Stützrollen (60) für die Nähguttragplatte (39) angeordnet sind, deren Achse (59) in. einer zur Achse der Führungsrolle (56) senkrechten Ebene verläuft.709809/0423
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722265215 DE2265215C3 (de) | 1972-05-06 | 1972-05-06 | Stichgruppen-Nähmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722222294 DE2222294C3 (de) | 1972-05-06 | Nähmaschine | |
| DE19722265215 DE2265215C3 (de) | 1972-05-06 | 1972-05-06 | Stichgruppen-Nähmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2265215A1 true DE2265215A1 (de) | 1977-03-03 |
| DE2265215B2 DE2265215B2 (de) | 1978-01-19 |
| DE2265215C3 DE2265215C3 (de) | 1978-09-14 |
Family
ID=25763216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722265215 Expired DE2265215C3 (de) | 1972-05-06 | 1972-05-06 | Stichgruppen-Nähmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2265215C3 (de) |
-
1972
- 1972-05-06 DE DE19722265215 patent/DE2265215C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2265215B2 (de) | 1978-01-19 |
| DE2265215C3 (de) | 1978-09-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |