[go: up one dir, main page]

DE2265290A1 - Verwendung von perestern - Google Patents

Verwendung von perestern

Info

Publication number
DE2265290A1
DE2265290A1 DE19722265290 DE2265290A DE2265290A1 DE 2265290 A1 DE2265290 A1 DE 2265290A1 DE 19722265290 DE19722265290 DE 19722265290 DE 2265290 A DE2265290 A DE 2265290A DE 2265290 A1 DE2265290 A1 DE 2265290A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peroxide
tert
peroxides
polymerization
monomers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722265290
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Hansma
Hans Jaspers
Hendrik Harm Jannes Oosterwijk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo GmbH
Original Assignee
Akzo GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Akzo GmbH filed Critical Akzo GmbH
Publication of DE2265290A1 publication Critical patent/DE2265290A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F4/00Polymerisation catalysts
    • C08F4/28Oxygen or compounds releasing free oxygen
    • C08F4/32Organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F283/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers provided for in subclass C08G
    • C08F283/01Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers provided for in subclass C08G on to unsaturated polyesters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Polymerization Catalysts (AREA)
  • Macromonomer-Based Addition Polymer (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung definierter organischer Peroxyde als Initiatoren von Radikalkettenpolymerisationen oder -mischpolymerisationen, wie bei Monomeren, die die CH_ m C -Gruppierung enthalten, und auch bei ungesättigten Polyesterharzen.
Aus der USA-Patentschrift Nr. 3 367 994 ist es bekannt, unter dem Ausdruck "ungesättigte Polyesterharze" ein Gemisch aus ungesättigten Polyestern und einem oder mehreren Monomeren, die eine oder mehrere CH- = C -Gruppierungen enthalten, z.B. Styrol, Vinyltoluol, Methacrylsäuremethylester, Diallylphthalat und Divinylbenzol, zu verstehen. Die gleiche Bedeutung besitzt dieser Ausdruck in der vorliegenden Erfindung. Das Gewichtsverhältnis Monomere/ungesättigte Polyester erstreckt sich im allgemeinen auf den Bereich 30 : 70 bis 50 : 50.
Die ungesättigten Polyester können durch Reaktion ungefähr ' . 709819/0820
- Jf- A3CD215O2
äquivalenter Mengen von mehrwertigen Alkoholen, wie z.B. Xthylenglykol, Propylenglykol oder Diäthylenglykol, mit einer ungesättigten Dicarbonsäiure, wie z.B. Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, oder den entsprechenden Anhydriden hergestellt werden, gegebenenfalls unter Mitverwendung einer gesättigten Dicarbonsäure, beispielsweise Phthalsäure, Isophthalsäure, Tetrachlorphthalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure oder Sebazinsäure.
Die Copolymerisation des ungesättigten Polyesters und der Monomeren kann durch Initiatoren bewerkstelligt werden. Als Beispiele seien hierfür Dibenzoylperoxyd, Ketonperoxyde, z.B. Cyclohexanonperoxyd, Acetylacetonperoxyd oder Methy1-äthylketonperoxyd, Perester, wie z.B. tert.-Butylperoxy-2-äthyl-hexanoat und tert.-Butylperbenzoat, Perketale, wie z.B. 1,1-Di-tert.-butylperoxy-3,3,5-trimethylcyclohexan und 2,2-Di-tert.-butylperoxy-4-methylpentan, und Dialkylperoxyde, wie z.B. Dicumolperoxyd, genannt.
In J. Am.Chem.Soc. 84^ (1962), 2447, wird die Herstellung von tert.-Butylperoxycarbonylcyclohexan beschrieben und in Chemical Communications 1969, S. 68, wird Bezug genommen auf die Herstellung von Alkenen aus 1,2-Bis-(tert.-butylperoxy carbonyl)-cyclohexan.
Es wurde ferner gefunden, daß Peroxyde der allgemeinen Formel
O
C-O-O-C
worin R-H oder ein -c-O-O-C (CH3J3-ReSt ist,
709819/0820
- ir-
zur Verwendung als Initiatoren von Radikalkettenpolymerisationen oder -mischpolymerisationen bei radikalisch aktivierbaren ungesättigten Monomeren oder Polymeren bestens geeignet sind. So lassen sich mit ihnen insbesondere Radikalkettenpolymerisationen und -co-polymerisationen bei Monomeren, die polymerisierbare CH2 = C.^-Gruppierungen enthalten, wie z.B. Styrol, Acrylnitril, Acrylsäureester und Methacrylsäureester, bei Temperaturen von 70 - 110 C, vorzugsweise von 80 - 100°C, und Copolymerisationen bei ungesättigten Polyesterharzen bei Temperaturen von 70 - 80°C durchführen. Weiterhin können diese Peroxyde als Initiatoren bei der Hochdruckpolymerisation von Äthylen bei Temperaturen oberhalb 15O°C verwendet werden.
Es wurde gefunden, daß die Peroxyde gemäß der Erfindung eine Zerfallsgeschwindigkeit besitzen, die zwischen der von für den gleichen Zweck oft verwendeten Peroxyden, nämlich Benzoylperoxyd und tert.-Butylper-2-äthylhexanoat einerseits und tert.-Butylperbenzoat und tert.-Butylperacetat andererseits, liegt. Die Zerfallsgeschwindigkeit kann durch die Halbwertszeit des Peroxyds charakterisiert werden. Letztere ist die erforderliche Zeit, in der die Hälfte des betreffenden Peroxyde bei einer gegebenen Temperatur zerfallen ist (Modem Plastics No. 6, 142, 1959). Ein Hinweis hinsichtlich der Reaktivität der Peroxyde bei einer gegebenen Temperatur kann von der Polymerisationskonetanten (K ) aus folgender
Formel hergeleitet werden:
[O
Darin bedeutent
L J
709819/082 0
Γ Π
- 4Τ - A3CD215O2
R * Polymerisationsgeschwindigkeit
K = Geschwindigkeit der Polymerisationskonstante,
M ■» Konzentration deis Monomeren
J *= Konzentration des Beschleunigers.
Die Peroxyde gemäß der Erfindung sind besonders geeignet für die Radikalkettenpolymerisation von polymerisierbaren Vinylmonomeren, wie Styrol. Die Verbindung aus der obigen Formel in der R ein O
-C-O-O-C (CH3)3 - Rest
ist, besitzt den Vorteil, daß sie ein Festkörper darstellt. Ferner können bei Verwendung dieser Verbindung Vinylpolymere erhalten werden, die abweichende Eigenschaften aufweisen. So wird zum Beispiel, wenn die Peroxyde gemäß der Erfindung als Initiatoren zur Polymerisation von Styrol verwendet werden, ein Polystyrol mit einem viel höheren Molekulargewicht erhalten als wenn Benzoylperoxyd unter vergleichbaren Bedingungen benutzt wird. Wenn ein Polystyrol mit einem bestimmten Molekulargewicht synthetisiert werden soll, so kann dieses Polymere mit Hilfe der erfindungsgemäßen Verwendung obiger Peroxyde in einq.r kürzeren Zeit erhalten werden als mit dem bekannten Egmzoylperoxyd als Initiator, was wirtschaftlich vorteilhaft ist.
Wenn man die Polymerisation vor), Vinylpolymeren, z.B. von Styrol, in zwei Temperaturstufen, beispielsweise bei 900C und oberhalb 1000C, ausführen will, können die Peroxyde gemäß der Erfindung vorteilhaft in Kombination mit anderen Peroxyden, so z.B. mit tert.-Butylperbenzoat, tert.-Butylperacetat, Ditert.-butylperoxysuccinat, Di-tert.-butylperoxyadipat, Ditert.-butylperoxyazelainat, 1,1-Di-tert.-butylperoxy-3,3,5-
709819/0820
- & - A3CD215O2
trimethyIcyclohexan, 2,2-Bis-(4,4'-di-tert.-butylperoxycyclohexyl)-propan, Di-tert.-butylperoxyd, Dicumolperoxyd, 1,3- und 1,4-Di-(tert.-butylperoxyisopropyl)-benzol und 1,10-Di-(tert.-butylperoxy)-decan, verwendet werden. Auf diese Weise können Polymere mit einem hohen Molekulargewicht und einem geringen Restgehalt an Monomeren erhalten werden.
Für die Polymerisation von Äthylen können gemäß der Erfindung Kombinationen der oben definierten Peroxyde mit tert.-Butylperpivalat, Peroxydicarbonaten, z.B. Diisopropylperoxydicarbonat, Diacylperoxyden, z.B. Lauroylperoxyd, oder Azoverbindungen verwendet werden.
Bei der Copolymerisation von ungesättigten Polyesterharzen können auch Aktivatoren, vorzugsweise Cobaltnaphthenat, Cobaltisooctoat oder Cobaltisanonaoat, verwendet werden.
Die Polymerisationen und Copolymerisationen mit der erfindungsgemäßen Verwendung der Initiatoren können nach den üblichen Techniken in den dafür geeigneten Apparaturen ausgeführt werden. Die Menge des einzusetzenden Initiators hängt von den Polymerisations- oder Copolymerisationsbedingungen ab. Die Polymerisation kann aber auch als Blockpolymerisation oder in Gegenwart eines Lösungsmittels ausgeführt werden. Während der Polymerisation kann auch ein flüchtiges organisches Lösungsmittel zugegen sein, in welchem das Polymere nicht löslich ist und welches zur Volumenvermehrung des Polymeren nach der Polymerisation zwecks Bildung eines Polymerschaumstoffs verwendet werden kann. Verwendbar sind organische Lösungsmittel mit einem Siedepunkt bis etwa 1000C, wie 2.B. Heptan, Hexan und Petroläther. Die Menge des flüchtigen organischen Lösungsimittele kann von 2-15 Gewichts-
L J
70981 9/G820
Γ Π
-Jr- A3CD215O2
prozent, berechnet auf die Polymermasse, variieren. Falls erwünscht, können auch Phosphor- und Bromverbindungen hinzugefügt werden, um die Entflammbarkeit des Schaumstoffs zu reduzieren.
Wenn das gleiche Peroxyd zur Beschleunigung der Copolymerisation eines ungesättigten Polyesterharzes, das Styrol als copolymerisierbares Monomeres enthält, verwendet wird, werden im allgemeinen 0,1-2 Gew.-% des Peroxydes, bezogen auf das Styrol, hinzugefügt.
Die Erfindung sei an den folgenden Beispielen illustriert. Wo in diesen Beispielen Daten hinsichtlich des Durchschnittsmolekulargewichts von Polystyrol (M ) angegeben sind, sind diese aus der Viskositätszahl mit Hilfe der Formel von J.W. Breitenbach (Monatshefte für Chemie 8_1 (1950) 455-7) berechnet worden. Die Viskositätszahl wurde durch Viskositätsmessungen von Polymerlösungen in Toluol bei 25°C bestimmt.
Die in den Beispielen erwähnten Peroxyde werden wie folgt bezeichnet:
(1) β tert.-Butyl-peroxy-hexahydrobenzoat,
(2) « Di-tert.-butylperoxy-hexahydrophthalat,
(3) ■ Benzoylperoxyd,
(4) ■ tert.-Butylperacetat,
(5) ■» tert.-Butylperbenzoat,
(6) * Dicumolperoxyd.
709819/0820 '
Γ ~Ί
- Jh - A3CD215O2
Beispiel 1
25 ml-Ampullen wurden mit einer 0,1 molaren Lösung von (1) in Toluol gefüllt. Darauf wurden die Ampullen zugeschmolzen und in einen Thermostat konstanter Temperatur gebracht. Eei verschiedenen Zeiten wurden eine Ampulle aus dem Thermostat genommen, schnell abgekühlt und darauf der Peroxydgehalt in der Lösung bestimmt. Wenn man den Peroxydgehalt als Funktion der Zeit aufträgt, erhält man eine gerade Linie. Der Schnittpunkt dieser geraden Linie mit der Geraden, die einen Peroxydgehalt von 50 % kennzeichnet, stellt die Halbwertszeit (t 7;) des Peroxyds dar. Die Versuche wurden bei ver-
^ ι
schiedenen Temperaturen wiederholt, so daß mehrere t r -
ι ^ Werte erhalten wurden. Das Auftragen der t χ -Werte auf einer
14
logarithmischen Scala gegen = X 10 ergab eine gerade Linie.
Durch Extrapolation dieser geraden Linie gegen höhere Temperaturen wurden die folgenden Werte für die Peroxyde (1) und (2) gemäß der Erfindung und für die bekannten Peroxyde (3) bis (6) erhalten.
Peroxyd
60 see. bei C 10 see. bei C
(1) 142 163
(2) 143 164
(3) 134 153
(4) 163 185
(5) 168 192
(6) 178 202
Diese Werte zeigen, daß die erfindungsgeinäe verwendeten
L "'" J
709819/0 8 20
- JiT -
A3CD215O2
Peroxyde (1) und (2) eine Zerfallsgeschwindigkeit besitzen, die zwischen der von Benzoylperoxyd (3) und Dicumolperoxyd (6) liegt.
Beispiel 2
Eine Lösung von 0,1 g von (1) in 50 g reinem Styrol wurde in ein Dilatometer eingebracht, welches darauf luftleer gepumpt wurde. Danach wurde das Dilatometer in ein Thermostatbad gebracht, welches auf die Polymerisationstemperatur eingestellt worden war. Nun wurde die Volumenkontraktion während einer gegebenen Zeit bestimmt und aus dieser die Umsetzung und der Kp-Wert (« Polymerisationskonstante) berechnet.
In analoger Weise wurde der Kp-Wert von anderen Peroxyden ermittelt. Die erhaltenen Resultate zeigt die folgende Tabelle.
Peroxyd Gewichtsprozent,
bezogen auf das
Monomere
80 0C Kp
90
X 104
°C
100°C
(D 0.2 2. 5 6. 06
(2) 0.2 2. 36 6. 48
(3) 0.2 3. 6 8. 2
(4) 0.2 0. 83 1. 75 4.8
(5) 0.2 1. 70 4.6
(6) 0.2 1.5
Beispiel 3
Ein Gemisch aus 600 ml entmineralisiertem Wasser, 0,6 g Polyvinylalkohol, 200 g Styrol und 0,38 g (1) wurde unter kräftigem
709819/0820
-^r- A3CD215O2
/ο
Rühren bei einer Temperatur von 9O°C acht Stunden lang polymerisiert. Danach wurde das gebildete Polystyrol abfiltriert und getrocknet. Um das Durchschnittsmolekulargewicht M des Polystyrols zu berechnen, wurde die Viskositätszahl (im englischen: intrinsic viscosity) gemessen, desgleichen der Prozentsatz des nicht polymerisieren Styrols.
In analoger Weise wurden Versuche mit anderen Peroxyden unter anderen Bedingungen ausgeführt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
Peroxyd Gewichtsprozent,
bezogen auf das
Monomere
Eolymeri-
aations-
% der Um
setzung
M
V
(D
(2)
(3)
0.19
0.19
0.2
00 00 00 97
89
98
200,000
290,000
180,000
(2)
(3)
0.26
0.4
6
6
90
99
170,000
7 3,000
Diese Daten illustrieren, daß bei erfindungsgeiräßer Verwendung der Peroxyde (1) und (2) als Initiatoren zur Polymerisation von Styrol ein Polystyrol mit einem viel höheren Molekulargewicht erhalten wird als bei Verwendung von Benzoylperoxyd unter denselben Polymerisationsbedingungen.
- 10 -
L ■ J
7098 19/0820
- VO - A3CD215O2
Beispiel 4
In analoger Welse wurde, wie in Beispiel 3 beschrieben. Styrol in zwei Temperaturbereichen mit Kombinationen aus einem erfindungsgemäß verwendeten Peroxyd und einem Peroxyd des Standes der Technik polymerisiert. Die verwendeten Kombinationen, Mengen und die erhaltenen Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle zusammengefaßt. Die Polymerisation mit der Kombination, die die Verbindung (5) enthält, wurde in einem Zeitraum von 7 Stunden bei einer Temperatur von 9O°C, anschließend innerhalb von 4 Stunden bei einer Temperatur von 115°C durchgeführt. Die Polymerisation mit der Kombination, die die Verbindung (6) enthält, wurde in einem Zeitraum von 6 Stunden bei einer Temperatur von 9O°C, anschließend innerhalb von 3 Stunden bei 1300C durchgeführt.
Kombination der Gew.-%, bezogen % der Um- rr Peroxyde auf die Monomeren Setzung ν
(1) ♦ (5) 0.19 0.05 99.8 185,0OO
(1) + (6) 0.19 0.05 99.7 175,000
Beispiel 5
1 Gewichtsprozent Peroxyd wurden einem "Allzweck-Standard-Harz1', bestehend aus 67 Gewichtsteilen eines ungesättigten Polyesters, der durch Umsetzung eines Mols Phthalsäureanhydrid, eines Mols Maleinsäureanhydrid und von 2,1 Molen Propylenglykol bis zur Säurezahl 35 erhalten wurde, und 33 Gewichtsteilen
L ■ ■"■ J
709819/0820
A3CD215O2
Styrol, die 0,01 % Hydrochinon und 0,005 % 4-tert.-Butylcatechin enthalten, zugesetzt und darauf das Gemisch auf 70°C erhitzt. Es wurden die Gelatinierungszeit, die kürzeste Härtezeit und die exotherme Höchsttemperatur gemessen. Die erhaltenen Resultate sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
Peroxyd % Peroxyd, Bad Gelati kürze exotherme
bezogen tempera nierungs ste Höchst
auf das tur zeit Härte- tempera
Harz in Min. Zeit tur
in Min. in 0C
(1) 1 70 18 21.8 220
(2) 1 70 29.4 34.1 222
(3) 1 70 4.5 16.5 223
(5) 1 80 40 49.9 200
Diese Ergebnisse zeigen, daß die erfindungsgemäß verwendeten Peroxyde (1) und (2) eine Reaktionsfähigkeit besitzen, die zwischen Benzoylperoxyd (3) und tert.-Butylperbenzoat (5) liegt.
- 12 -
709819/0820

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    C-O-O-C (CH3)
    worin R-H oder ein -C-O-O-C (CH3)3 -Rest ist, als Initiatoren von Radikalkettenpolymerisationen oder -mischpolymerisationen bei radikalisch aktivierbaren ungesättigten Monomeren oder Polymeren.
  2. 2. Verwendung der Stoffe nach Anspruch 1 als Initiatoren von Radikalkettenpolymerisationen oder -mischpolymerisationen bei Monomeren, die die CH2 « C -Gruppierung enthalten.
  3. 3. Verwendung der Stoffe nach Anspruch 2 in Kombination mit einem bekannten Peroxyd.
  4. 4. Verwendung der Stoffe nach Anspruch 1 als Initiator einer Radikalkettenmischpolymerisation bei ungesättigten Polyesterharzen, gegebenenfalls in Gegenwart einee Aktivatore.
    709819/0820
DE19722265290 1971-11-01 1972-09-30 Verwendung von perestern Pending DE2265290A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7114992.A NL163518C (nl) 1971-11-01 1971-11-01 Werkwijze voor het uitvoeren van door organische peroxyden geinitieerde radicaal polymerisaties.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2265290A1 true DE2265290A1 (de) 1977-05-12

Family

ID=19814377

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722265290 Pending DE2265290A1 (de) 1971-11-01 1972-09-30 Verwendung von perestern

Country Status (11)

Country Link
US (1) US3808185A (de)
JP (1) JPS5628923B2 (de)
AR (1) AR192250A1 (de)
BE (1) BE789896A (de)
BR (1) BR7207510D0 (de)
CA (1) CA991344A (de)
DE (1) DE2265290A1 (de)
FR (1) FR2158253B1 (de)
GB (2) GB1366976A (de)
IT (1) IT967699B (de)
NL (1) NL163518C (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4125695A (en) * 1977-01-06 1978-11-14 Pennwalt Corporation Polymerization process with reduced cycle time employing polyfunctional free radical initiators
US4130700A (en) * 1977-01-06 1978-12-19 Pennwalt Corporation Polymerization process using diperoxy ketals as finishing catalysts
JPS54150493A (en) * 1978-05-18 1979-11-26 Nippon Oil & Fats Co Ltd Production of styrene polymer or copolymer
CA2706197A1 (en) * 2007-11-20 2009-05-28 Andreas Herman Hogt Process for preparing styrene-based (co)polymers

Also Published As

Publication number Publication date
FR2158253B1 (de) 1977-01-14
BE789896A (nl) 1973-02-01
NL7114992A (de) 1973-05-03
JPS5628923B2 (de) 1981-07-04
JPS4856771A (de) 1973-08-09
AR192250A1 (es) 1973-02-08
IT967699B (it) 1974-03-11
GB1366976A (en) 1974-09-18
US3808185A (en) 1974-04-30
NL163518C (nl) 1980-09-15
GB1366977A (en) 1974-09-18
BR7207510D0 (pt) 1973-10-09
DE2248085A1 (de) 1973-05-03
FR2158253A1 (de) 1973-06-15
CA991344A (en) 1976-06-15
DE2248085B2 (de) 1977-07-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1047436B (de) Verfahren zur Polymerisation oder Mischpolymerisation von Estern der Acryl- und Methacrylsaeure
DE1135176B (de) Verfahren zur Herstellung phosphorhaltiger Mischpolymerisate
EP0000161A1 (de) Verfahren zur Reduzierung der Restmonomerengehalte bei der Polymerisation von Vinyllactamen und Vinylestern
DE2449150A1 (de) Verfahren und ringfoermige reaktionsvorrichtung zur polymerisation beziehungsweise copolymerisation von fluessigen und/ oder gasfoermigen vinylmonomeren
DE2410918C2 (de) Schlagzähes Vinylaromat-Pfropf-Copolymer
EP0009170B1 (de) Terpolymere mit 50 Mol % Gehalt an Maleinsäureanhydrid sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1032537B (de) Verfahren zur Herstellung von phosphorhaltigen Polymerisaten
DE2265290A1 (de) Verwendung von perestern
DE2726008A1 (de) Peroxycarbonat und verfahren zu seiner herstellung
DE2804533C2 (de) Verfahren zur Herstellung restmonomerarmer Mischpolymerisate des Acrylnitrils und ihre Verwendung zur Herstellung orthopädischer Formkörper
DE1093992B (de) Verfahren zur Herstellung eines in einer organischen Fluessigkeit dispergierten Polymerisats
DE1040244B (de) Verfahren zur Polymerisation von alpha, ß-ungesättigten Aldehyden
DE2248085C3 (de) Organische Peroxyester, Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung als Initiator für Radikalkettenpolymerisationen
DE912152C (de) Verfahren zur Polymerisation oder Kopolymerisation polymerisierbarer ungesaettigter organischer Verbindungen
DE2330518A1 (de) Organische peroxyde
DE1795181A1 (de) Verfahren zur peroxydischen Homo- oder Copolymerisation von Vinylmonomeren
DE1299119B (de) Verfahren zur Herstellung von feinteiligen Maleinsaeureanhydridmischpolymerisaten
DE2528492C2 (de) Perester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Initiierung chemischer Reaktionen
DE942352C (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten
DE2437469C2 (de) Cyclohexancarbonsäureperester, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als Initiatoren radikalischer Reaktionen
DE1645670C3 (de) Verfahren zur Herstellung von in Lacklösungsmitteln klare Lösungen ergebenden Mischpolymerisaten des Vinylchlorids
DE1570291A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten
DE1620989A1 (de) Verfahren zur Polymerisation und Copolymerisation von Vinylfluorid
DE1105178B (de) Verfahren zur Herstellung von Polymerisaten und Mischpolymerisaten von Vinylestern
DE1495208A1 (de) Verfahren zur Herstellung Zinn enthaltender Polymerisationsprodukte

Legal Events

Date Code Title Description
OHN Withdrawal