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DE2264871A1 - Elektronischer rechner - Google Patents

Elektronischer rechner

Info

Publication number
DE2264871A1
DE2264871A1 DE2264871*A DE2264871A DE2264871A1 DE 2264871 A1 DE2264871 A1 DE 2264871A1 DE 2264871 A DE2264871 A DE 2264871A DE 2264871 A1 DE2264871 A1 DE 2264871A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
register
memory
key
contents
program
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2264871*A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles W Near
Jack M Walden
Robert E Watson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HP Inc
Original Assignee
Hewlett Packard Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hewlett Packard Co filed Critical Hewlett Packard Co
Publication of DE2264871A1 publication Critical patent/DE2264871A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/02Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
    • G06F15/0225User interface arrangements, e.g. keyboard, display; Interfaces to other computer systems
    • G06F15/0233User interface arrangements, e.g. keyboard, display; Interfaces to other computer systems with printing provisions
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/02Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators

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  • Debugging And Monitoring (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektronischen Rechner gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Rechner ist bekannt aus der Betriebsanleitung der Anmelderin zu dem Rechner "Modell 91OOB". Die Tastatur dieses Rechners weist bereits Tasten zur direkten Einspeicherung des Inhalts eines Arbeits- oder Anzeigeregisters in ein Speicherregister, zum direkten Rückrufen der Information aus einem Speicherregister in ein Anzeigeregister und zum Austausch der Inhalte zweier .Anzeigeregister oder eines Anzeigeregisters und eines Speicherregisters auf. Dabei ist vorgesehen, daß der in ein Speicherregister gespeicherte Inhalt eines Anzeigeregisters bzw. der in ein Anzeigeregister gespeicherte Inhalt eines Speicherregisters unverändert bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rechner dieser Art so zu verbessern, daß eine noch flexiblere Übertragung von Speicherinhalten in andere Speicher durch den Benutzer in einfacher Weise erfolgen kann. Vorzugsv/eise soll es dem Benutzer auch ermöglicht werden, die Inhalte verschiedener Speicher in bequemer Weise arithmetisch zu verknüpfen.
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Vorbank Böblingon AG. Kto. 8456 (BLZ 60390220) · Postscheck: Stuttgart 996 55-709
Diese Aufgabe wird bei einem Rechner der genannten Art gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Somit ist es nicht mehr erforderlich, daß zuerst der zur Fortsetzung einer mehrstufigen Berechnung oder eines Programms benötigte Inhalt eines Speicherregisters ausgelesen bzw. angezeigt und dann in einem zweiten Schritt jeweils zur Adressierung des gewünschten Registers verwendet wird, sondern der Benutzer kann in einfacher Weise durch Betätigung der INDIRECT-Taste dasjenige Speicherregister bestimmen, dessen Inhalt das gewünschte, indirekt adressierte Speicherregister spezifiziert. Die indirekte Adressierung ist insbesondere bei Matrix-Rechnungen und allen Rechnungen mit laufenden Indices vorteilhaft, und es" sind weniger Speicher erforderlich, da die verfügbaren Arbeitsregister nicht gesondert mit Adressen belastet werden müssen, sondern die eingegebenen Daten gleichzeitig als Adressen für andere Register dienen.
Von diesem Prinzip der indirekten Adressierung kann gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sowohl zur Einspeicherung, zum Rückrufen, zum Austauschen als auch insbesondere zur arithmetischen Verknüpfung von Speicherinhalten Gebrauch gemacht werden. Vorzugsweise können derartige arithmetische Verknüpfungen in beiden Richtungen zwischen den Arbeitsspeichern und den Speicherregistern durchgeführt werden.
Bevor die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert wird, wird der Aufbau eines derartigen Rechners zusammengefaßt dargestellt: Die wesentlichen Teile des Rechners bestehen aus einer Eingabe-Tastatur, einem Lese/Schreib-Gerät für Magnetkarten, einer Festkörper-Anzeigeeinrichtung, einem Ausgabedrucker, einer Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit, einem Speicher-und einem Prozessor. Der Rechner kann in den Betriebsarten manuell, automatisch, Programineingabe, Magnetkarten-Lesen , Magnetkarten-Auf zeichnen und alpha-numerisches Drucken arbeiten. Die Eingabe-Tastatur enthält eine Gruppe von Datentasten zur Eingabe numerischer Daten in die Rechenmaschine, eine Gruppe von Steuertasten zur Steuerung der verschiedenen
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Betriebsarten und Operationen der Rechenmaschine und der Form der Ausgabe-Darstellung und eine Gruppe von definierbaren Tasten zur Steuerung zusätzlicher Punktionen, die durch den Benutzer hinzugefügt werden können. Sämtliche Datentasten und nahezu sämtliche Steuertasten können auch für die Programmierung der Rechenmaschine benutzt werden, wobei viele der Steuertasten nur diesem Zweck dienen. Die Eingabetastatur umfaßt auch eine Gruppe von Anzeigelampen zur Information des Benutzers über den Zustand der Rechenmaschine. Diese Anzeigelampen und sämtliche Tasten sind an einer Frontplatte des Gehäuses der Rechenmaschine' angeordnet.
Die Lese- und Sch reibeinheit für die Magnetkarten (im folgenden nur Magnetkarten-Einrichtung genannt) umfaßt einen Lese- und Schreibkopf, eine Antriebsmechanik zum Transport einer Magnetkarte von einer Eingabe-Aufnahme in der Frontplatte des Gehäuses % an dem Lese- und Schreibkopf vorbei zu einer Ausgabe-Aufnahme in der Frontplatte, sowie Lese- und Schreib-Treibkreise, die mit dem Lese- und Schreibkopf gekoppelt sind zur Übertragung von Informationen in.beiden Richtungen zwischen der Magnetkarte und der Rechenmaschine, wie es durch die Steuertasten der Eingabetastatur festgelegt ist. Es enthält auch ein paar Detektoren und einen zugehörigen Steuerkreis zur Abschaltung des Aufzeichnungs-Treibkreises, wenn eine Kerbe in der Führungskante der Magnetkarte wahrgenommen wird, um zu verhindern, daß die auf die Magnetkarte aufgezeichnete Information versehentlich zerstört wird. Eine solche Kerbe kann in Jeder Magnetkarte vorgesehen sein,
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die der Benutzer zu schützen wünscht, indem er einfach einen perforierten Abschnitt derselben ausbricht·
Die Festkörper-Anzeigeeinrichtung umfaßt drei Reihen mit lichtemittierenden Diodenanordnungen und die zugehörigen Treibkreise zur selektiven Darstellung von drei separaten Zeilen mit numerischer Information. Die numerischen Daten können sowohl mit festem als auch mit gleitendem Komma dargestellt werden, was durch die Steuertasten der Eingabetastatur festgelegt wird.
Der Ausgabedrucker enthält einen stationären thermischen Druckkopf mit einer Reihe von Widerstand-Heizelementen, einen Treibkreis zur selektiven Betätigung eines jeden Heizelementes und einen Fortschaltmechanismus zum Antrieb eines Streifens aus wärmeempfindlichem Aufzeichnungspapier an dem stationären, thermischen Druckkopf vorbei in sieben Schritten für jede Zeile einer auszudruckenden alphanumerischen Information. Jedes alphabetische und numerische Schriftzeichen und viele andere Symbole können einzeln oder in Meldungen ausgedruckt werden, was durch die Steuertasten der Eingabetastatur oder durch ein innerhalb der Rechenmaschine gespeichertes Programm entschieden wird.
Die Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit umfaßt ein Sechzehn-Bit-Universal-Schieberegister, welches als Eingabe-Ausgabe-Register dient, in welches die Information aus dem zentralen Rechner in ßcrienform oder aus der Eingabetastatur und der Magnetkarten-
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Einrichtung in Parallelform übertragen werden kann und aus welchem die Information in Serienform in den zentralen Rechner oder in Parallelform auf die Anzeigelampen und die Festkörper-Anzeigeeinrichtung, die Magnetkarten-Einrichtung und den Ausgabedrucker übertragen werden kann. Sie umfaßt auch eine Steuerlogik, die auf den zentralen Rechner anspricht, zur Steuerung der Informationsübertragung zwischen diesen Einrichtungen. Die Eingabe-Ausgabesteuereinheit kann auch zur Durchführung der gleichen Funktionen zwischen dem zentralen Rechner und Peripheriegeräten benutzt werden; diese können beispielsweise ein Digital-Umsetzer, ein Lesegerät für markierte Karten, ein X-Y-Plotter, ein Magnetbandgerät und eine Schreibmaschine sein. Es können gleichzeitig mehrere Peripheriegeräte mit dem Eingabe-Ausgabe-Steuergerät verbunden sein durch einfaches Stecken von Zwischenmodulen, die den gewählten Peripheriegeräten zugeordnet ■sind, in hierfür vorgesehene Fassungen in der Rückwand des Rechenmaschinengehäuses.
Die Speichereinheit kann sowohl direkte als auch indirekte Dezimal- und Symboladressierung verwenden. Sie umfaßt einen Lese-Schreib-Speicher mit Sofortzugriff in Bausteinform mit einem Programm-Speicherbereich zur Aufbewahrung mehrer Programmschritte und mit einem separaten Daten-Speicherbereich, der mehrere Arbeitsregister, mehrere zugeordnete Darstellungsregister und mehrere Speicherregister zum Manipulieren und Speichern der Daten aufweist. Diese Programm- und Datenspeicherbereiche des Lese-Schreibspeichers können ohne"Vergrößerung der Gesamtabmessungen der Rechenmaschine separat ausgedehnt werden durch die Hinzu-
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fügung von Programmspeicher-Modulen oder durch Änderung der Steuerung des Daten-Aufbewahrungsspeichers. Der dem Benutzer verfügbar gemachte zusätzliche Lese-Schreib-Speicher wird durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt und der Benutzer wird automatisch informiert, wenn die Programm- oder Datenaufbewahrungs-Kapazität des Lese-Schreib-Speichers überschritten wurde.
Die Speichereinheit umfaßt auch einen bausteinförmigen Ντιτ-Lese-Speicher, in welchem Programme und Unterprogramme von Basisinstruktionen zur Durchführung der verschiedenen Funktionen der Rechenmaschine gespeichert sind. Diese Programme und Unterprogramme des nur lesbaren Speichers können durch den Benutzer erweitert und angepaßt werden zur Durchführung zusätzlicher Funktionen, die sich an den speziellen Erfordernissen des Benutzers orientieren. Dies wird durch einfaches Einstecken zusätzlicher Nur-Lese-Speichermodule in Aufnahmen bewirkt, die liierzu in der oberen Platte des Gehäuses vorgesehen sind. Die hinzugefügten Nur-Lese-Speichermodule werden durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt und können definierbaren Tasten der Eingabetastatur zugeordnet werden; sie können auch der Erweiterung von Operationen dienen, die anderen Tasten zugeordnet sind. Mit jedem hinzugefügten Nur-Lese-Speichermodul, der den definierbaren Tasten der Eingabetastatur zugeordnet ist, wird ein überzug1 benutzt, um die zusätzlichen Punktionen zu identifizieren, die dann von der Rechenmaschine ausgeführt werden können.
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Die nur lesbaren Einsteck-Speichermodule umfassen beispielsweise einen Alphamodul, einen Rechenmodul, einen Statistikmodul, einen definierbaren Funktionsmodul,und einen Schreibmaschinenmodul, die dem Nur-Lese-Speicher hinzugefügt werden können, Der Alphamodul versetzt die Rechenmaschine in die Lage, jedes alphabetische Schriftzeichen einzeln oder in Meldungen auszudrucken. Er verwendet eine Adressierung, die ihn zum . Seiidefinieren der meisten Tasten der Eingäbetastatur befähigt, so daß er zur gleichen Zeit ebenso wie andere steckbare Nur-Lese-Speichermodule benutzt werden kann. Der Rechenmodul ermöglicht der Rechenmaschine die Durchführung von trigonometrischen Funktionen, Koordinaten-Transformationen, Vektor-Rechnungen und vielen anderen mathematischen Funktionen. In ähnlicher Weise gestattet der Statistikmodul der Rechenmaschine die Durchführung von Zufallszahl-Entwicklungen, Summenbildungen, Bildungen der Summen von Produkten und der Summen von Quadraten von bis zu fünf Variablen, von linearen und mehrfach linearen Rückbildungen und vieler weiterer statistischer Funktionen. Er ermöglicht auch die Benutzung einer genauen'Taste innerhalb der definierbaren Tasten der Eingabetastatur zur automatischen Auslöschung der Daten einer statistischen Analyse. Der de£inierbare Funktionsmodul ermöglicht dem Benutzer die Speicherung von Programmen nach eigener Wahl in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers, die Zuordnung derselben zu einigen der definierbaren Tasten der Eingabetastatur und die Absicherung derselben gegen anschließende unbeabsichtigte Änderungen oder Zerstörungen. Er gestattet auch die Anwendung einer Eingabetaste und einer Auffindetaste innerhalb der dcfiniorbaren Tasten
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der Eingabetastatur zur Eingabe von Programmschritten in ein in dem Lese-Schreib-Speicher gespeichertes Programm und zur Auffindung jeden Auftretens eines markierten Programmschrittes in dem gespeicherten Programm. Der Schreibmaschinenmodul ermöglicht der Rechenmaschine die Steuerung der gesamten Tastatur einer geeignet zwischengeschalteten Schreibmaschine.
Die Speichereinheit enthält ferner ein Paar umlaufender 16-Bit Serien-Schieberegister. Eines dieser Register dient als Speicheradressen-Register zum Serien-Empfang von Informationen aus einer Mathematik-Logik-Einheit innerhalb der zentralen Recheneinheit, zur Parallel-Adressierung der durch die empfangenen Informationen markierten Speicherstellen und zur Serien-Übertragung der empfangenen Informationen in die Mathematik-Logik-Einheit zurück. Das andere dieser Register dient als Zugriffregister des Speichers zum Serienempfang von Informationen" aus der Mathematik-Logik-Einheit, zum parallelen Einschreiben von Informationen in die adressierten Speicherstellen, zum parallelen Lesen von Informationen aus einer adressierten Speicherstelle und zur Serienübertragung von Informationen an die Mathematik-Logik-Einheit. Es dient auch als 4-Bit Parallel-Schieberegister zur Parallelübertragung von 4 Bit einer binär kodierten Dezimalinformation an die Mathematik-Logik-Einheit.
Der zentrale Rechner enthält vier umlaufende 16-Bit Serien-Schieberegister, ein 4-Bit Serien-Schieberegister, die Mathematik-Logik-Einheit, einen programmierbaren Takt und einen
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Mikrorechner. Zwei dieser i6-Bit Serien—Schieberegister dienen als Sammelregister zum Serienempfang aus und zur Serienübertragung an die Mathematik-Logik-Einheit. Das benutzte Sammelregister wird durch ein Steuer-Plip-Flop markiert· Eines der Sammelregister dient auch als 4-Bit Parallel-Schieberegister zur Aufnahme von vier Bit einer binär kodierten Dezimalinformation im Parallelbetrieb aus und zur Übertragung von vier Bit einer solchen Information im Parallelbetrieb an die Mathematik-Logik-Einheit- Die übrigen beiden 16-Bi t Serien-Schieberegister dienen als Programmzähler-Register bzw· als Qualifizier-Register. Sie werden auch für den Serienempfang von Information aus und zur Serienübertragung von Information an die Mathematik-Logik-Einheit benutzt· Das 4-Bit-Serien-Schieberegister dient als ein Ausbauregister zum Serienempfang von Information entweder aus dem Zugriffregister des Speichers oder aus der Mathematik-Logik-Einheit und zur Serienübertragung von Information an die Mathematik-Logik-Einheit.
Die Mathematik-Logik-Einheit dient zur Durchführung von 1-Bit Serien-Binärrechnungen von binär kodierten 4-Bit Parallel-Dezimalrechnungen und logischen Operationen. Sie kann auch durch den Mikrorechner gesteuert werden zur Durchführung direkter und indirekter Rechnungen in beiden Richtungen zwischen einem der Arbeitsregister und einem der Speicherregister des Daten-Speicherbereichs des Lese-Schreib*-Speichers·-
Der programm erbare Takt dient zur Lieferung einer veränderlichen Anzahl von Sdiebe-Taktimpulsen an die Mathematik-Logik-
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Einheit und die Serien-Schieberegister der Eingabe-Ausgabeeinheit, der Speichereinheit und der zentralen Recheneinheit. Er dient auch zur Lieferung von Takt-Steuersignalen an die Eingabe-Ausgabe-Steuerlogik und den Mikrorechner.
Der Mikrorechner hat einen nur lesbaren Speicher, in welchem mehrere Makroinstruktionen und Kodes gespeichert sind. Diese Mikroinstruktionen und Kodes dienen der Durchführung der Basisinstruktionen der Rechenmaschine. Sie umfassen eine Mehrzahl von kodierten und nicht kodierten Mikroinstruktionen zur Steuerung der Übertragung an die Eingabe-Ausgabesteuerlogik, zur Steuerung der Adressierung und des Zugriffs der Speichereinheit und zur Steuerung der Arbeitsweise der beiden Sacimelregister, des Programmzähler-RegiGters, des Ausbauregisters und der Mathematik-Logik-Einheit. Sie umfassen auch mehrere Taktkodes zur Steuerung des programmierbaren Taktes, mehrere Qualifizierer-Auswahlkodes zur Auswahl der Qualifizierer, die auch als Primäradressen-Kodes zur Adressierung des nur lesbaren Speichers des Mikrorechners dienen, sowie mehrer Sekundäradressen-Kodes zur Adressierung des nur lesbaren Speichers des Mikrorechners. Auf ein Steuersignal von der für die Rechenmaschine vorgesehenen Stromversorgung, auf Steuersignale für den programmierbaren Takt und auf Qualifizierer-Steuersignale von der zentralen Recheneinheit und der Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit hin gibt der Mikrorechner die in dem nur lesbaren Speicher des Mikrorechners gespeicherten Mikroinstruktionen und Kodes aus, ' wie es zur Bearbeitung der binären oder der binärkodierten Dozi-■alinformation erforderlich ist, die in der Rechenmaschine gespeichert oder in diese eingegeben ist.
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In der manuellen Betriebsart wird die Rechenmaschine von Tastenkodes gesteuert, die nacheinander von der Eingabetastatur her durch den Benutzer in die Maschine eingegeben werden. Die Pestkörper-Anzeigevorrichtung gibt eine numerische Darstellung der Inhalte der drei Arbeitsregister und ihrer zugehörigen Darstellungsregister. Diese Arbeitsregister und ihre zugehörigen Darstellungsregister können den zuletzt eingegebenen numerischen Operanden und zwei zuvor eingegebene oder berechnete numerische Operanden oder Ergebnisse, oder aber drei zuvor eingegebene oder berechnete Operanden oder Ergebnisse enthalten. Der Ausgabe-Drucker kann durch den Benutzer gesteuert werden.zum selektiven Ausdruck einer numerischen Darstellung jeglicher numerischer Daten, die von der Eingabetastatur aus in die Rechenmaschine eingegeben wurden, einer numerischen Darstellung irgendeines von der Maschine errechneten Ergebnisses und einer Markierung zur Unterscheidung der eingegebenen numerischen Daten von den errechneten numerischen Ergebnissen. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist, kann der Ausgabe-Drucker auch, durch den Benutzer gesteuert werden, um Markierungen für Eingaben an oder Ausgaben von der Rechenmaschine oder beliebig andere alphabetische Informationen auszudrucken, die gewünscht sein können.
Wenn die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart ist, kann sie auch in einer tastenbestimmten alphanumerischen Druck-Betriebsart betrieben werden· Dann druckt der Ausgabe-Drucker eine numerische Darstellung eines jeden Tastenkodes aus, wie er durch den Benutzer eingegeben wird. Wenn der nur lesbare
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Alpha-Speiehermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist, druckt der Ausgabe-Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung derartiger Tastenkodes aus.
In der automatischen Betriebsart wird die Rechenmaschine durch automatisch erhaltene Tastenkodes gesteuert, die als Schritte eines Programms in dem. Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind. In der automatischen Betriebsart der Rechenmaschine können die Daten entsprechend ihrer Markierung durch das Programm aus dem Speicher erhalten oder über die Eingabetastatur von dem Benutzer eingegeben werden, wobei die Rechenmaschine entweder für die Daten des Programms oder die Daten des Benutzers gesperrt ist. Die Festkörper-Anzeigeeinrichtung stellt die End-Inhalte der drei Arbeitsregister und ihrer zugehörigen Darstellungsregister dar. Diese Darstellung kann das errechnete numerische Endergebnis und zwei zuvor eingegebene oder errechnete numerische Operanden oder Ergebnisse umfassen, oder aber drei zuvor eingegebene oder errechnete numerische Operanden oder Ergebnisse. Der Ausgabedrucker druckt die errechneten numerischen Ergebnisse und andere durch das Programm markierte numerische Informationen aus. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist, druckt der Ausgabedrucker auch jede durch das Programm markierte alphabetische Information aus.
Wenn die Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart läuft, kann der Benutzer auch eine Schrittprogramm-Steuertaste der
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Eingabetastatur benutzen, um das auszuführende Programm in einzelnen Vorwärtsschritten ablaufen zu lassen. Dies ermöglicht dem Benutzer die Schritt-für-Schritt Prüfung der Programmabwicklung, um feststellen zu können, ob das Programm, wie es in die Rechenmaschine eingegeben ist, tatsächlich die gewünschte Folge von Operationen ausführt.
In der Programmeingabe-Betriebsart werden durch den Benutzer nacheinander über die Eingabetastatur Tastenkode in die Rechenmaschine eingegeben und als Programmschritte in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert. Das Programm kann Folgen von Programmschritten enthalten, die interpretiert werden, wenn das Programm durchgeführt wird, wie alphabetische Informationen, die durch den Ausgabedrucker auszudrucken sind, wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine eingesetzt ist. Eine solche alphabetische Informtaion kann Markierungen für Eingaben in und Ausgaben von der Rechenmaschine, alphabetische Meldungen zur Erleichterung der Benutzung des Programms und der Arbeitsxieise der Rechenmaschine, oder auch andere gewünschte alphabetische Informationen umfassen. Während der Benutzer in der Programmeingabe-Betriebsart ein Programm in die Maschine eingibt, zeigt die Festkörper-Anzeigeeinrichtung eine numerische Darstellung des zuletzt eingegebenen Programmschrittes und seiner zugehörigen Adresse und die Adressen der nächsten beiden einzugebenden Programmschritte und die derzeitigen Inhalte dieser Adressen.
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In der Programmeingabe-Betriebsart kann der Benutzer auch die Schrittprogramm-Steuertaste und eine Rückwärtsschritt-Steuertaste der Eingabetastatur benutzen, um in einzelnen Schritten entweder vorwärts oder rückwärts durch Jede Folge von Programmschritten zu gehen, die in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreibspeichers gespeichert sind. Während der Benutzer in einzelnen Schritten vorwärts oder rückwärts durch eine Folge von Programmschritten geht, zeigt die Festkörper-Anzeigeeinrichtung« eine numerische Darstellung des zuletzt angetroffenen Programmschrittes, des derzeit vorliegenden Programmschrittes, des als nächsten anzutreffenden Prograinmschrittes sowie die Adressen dieser Programmschritte. Wenn der nur lesbare Speichermodul mit den definierbaren Funktionen in die Maschine eingefügt ist,kann auch der Benutzer durch Schalten in die manuelle Betriebsart den Einsatz und die oben beschriebenen Auffindtasten verwenden. Diese Eigenschaften erleichtern das Redigieren von in dem Programm-Speicherbereich des Lese-* Schreib-Speichers gespeicherten Programmen erheblich.
Wenn die Rechenmaschine in die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, kann sie auch in einer tastenbestimmten alphanumerischen Druckart betrieben werden. Dann druckt der Ausgabedrucker eine numerische Darstellung eines Jeden Programmschrittei und seiner zugehörigen Adresse aus, wie sie über die Eingabetastatur von dem Benutzer in die Rechenmaschine eingegeben ist. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine eingesetzt ist» druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung eines Jeden derartigen Programmschrittes aus.
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Wenn die Rechenmaschine in die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, kann sie auch in einer Listen aufstellenden alphanumerischen Druckart betrieben werden. Dann druckt der Ausgabedrucker eine numerische Darstellung aller dann in dem Programmspeicherbereich des Lese-Schreib-Speichers befindlichen Programmschritte und eine numerische Darstellung der Adressen dieser Programmschritte aus. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine eingesetzt ist, druckt der Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung eines jeden solchen Programmschrittes aus.
In der Magnetkarten-Lesebetriebsart kann die Magnetkarten-Einrichtung durch den Benutzer zur separaten Einspeicherung von Daten oder Programmen aus einer oder mehreren externen Magnetkarten in die Rechenmaschine benutzt werden. Die solcherart eingegebenen Daten oder Programme werden in dem Daten- und dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schröib-Speichers gespeichert.
In der Magnetkarten-Aufzeichnungsbetriebsart kann die Magnetkarten-Einrichtung durch den Benutzer zur separaten Aufzeichnung von Daten oder Programmen, die separat in dem Daten- und dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind, auf eine oder mehrere externe Magnetkarten benutzt werden. Programme, die in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind, können durch den Benutzer als abgesichert markiert werden, wenn sie auf eine oder mehrere externe Magnetkarten aufgezeichnet sind. Die Rechenmaschine erkennt solche Programme, wenn sie in die Rechenmaschine
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rückgespeichert werden und befreit den Benutzer von der Rückaufzeichnung derselben oder dem Anfallen von Listen oder anderen Anzeigen der einzelnen Programmschritte.
Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine perspektivische Frontansicht der anpassungsfähigen programmierbaren Rechenmaschine entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2A-B ist ein vereinfachtes Blockdiagramm der anpassungsfähigen, programmierbaren Rechenmaschine nach Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Speicherplan der in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendeten Speichereinheit.
Fig. 4 ist ein detaillierter Speicherplan des speziellen Teiles des Datenspeicherabschnittes des in der Speichereinheit gemäß Fig. 2A-B und 3 verwendeten Festwertspeichers.
Fig. 5 ist ein detaillierter Speicherplan des speziellen Teiles des Programmspeicherabschnittes des Festwertspeichers, der in der Speichereinheit gemäß Fig. 2A-B und 3 verwendet wird.
Fig. 6A ist eine Aufsicht der in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendeten Tastatur und die Bedeutung der Tasten kann durch einen Alpha-Festwertspeichereinschub neu definiert werden; dieser Einschub kann auch in der anpassungsfähigen, programmierbaren Rechenmaschine verwendet werden.
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Fig. 6B ist eine Aufsicht auf die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendete Tastatur, wobei ein Schreibmaschinen-Festwertspeichereinschub in der Rechenmaschine verwendet werden kann, um die Tasten neu zu definieren.
Fig. 6C ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine,der Fig. 1 und 2A-B verwendet werden kann, und des nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteiles, der einem Festwertspeichereinschub für definiefbare Funktionen zugeordnet ist, der in der Rechenmaschine verwendet werden kann.
Fig. 6D ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendet werden kann und der nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteile mit einem Festwertspeicher-Mathematikeinschub, der in der Rechenmaschine verwendet werden kann.
Fig. 6E ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendet werden kann und der nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteile mit einem Festwertspeicher-Statistikeinschub, der in der Rechenmaschine verwendet werden kann.
Fig. 7 ist ein vereinfachtes Flußdiagramm der Gesamtsteuerfolge zur Tastenkodeverarbeitung in der in den Fig. und 2A-B dargestellten Rechenmaschine.
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Pig. 70 ist ein blockdiagramm der Speichereinheit von Fig. 2A-B.
Fig. 71A-D ist ein detailliertes Diagramm des Speicherzugriff sregisters nach Fig. 2A-B und 70.
Fig. 72A-D ist ein detailliertes Diagramm der Steuerschaltung nach Fig. 2A-D und 70.
Fig. 73A-D ist ein detailliertes Schaltungsdiagramm des Speicherzugriffsregisters nach Fig. 2A-B und 70.
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Beschreibung einer bevorzugten Ausgestaltung Allgemeine Beschreibung
Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 ist eine anpassungsfähige programmierbare Rechenmaschine 10 gezeigt, die sowohl eine Eingabe-Tastatur 12 zur Informationseingabe in und zur Steuerung der Arbeitsweise der Rechenmaschine ent- , hält, wie auch eine Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung H zur Aufzeichnung von innerhalb der Rechenmaschine gespeicherten Informationen auf eine oder mehrere externe Magnetkarten 16 und zur anschließenden Einspeicherung der auf diesen und anderen ähnlichen Magnetkarten aufgezeichneten Informationen in die Rechenmaschine zurück. Die Maschine hat auch eine Pestkörper-Ausgabeeinrichtung 18 zur Darstellung einer in der Maschine gespeicherten numerischen Information sowie eine Gruppe von Anzeigelampen 19» die als Bestandteil der Eingabe-Tastatur dienen und den Zustand der Maschine anzeigen. Sie kann auch einen Ausgabe-Drucker 20 zum Ausdrucken einer alpha-numerisehen Information auf einem wärmeempfindlichen Papierstreifen 22 enthalten. Alle diese Eingabe- und Ausgabeeinheiten sind innerhalb eines einzelnen Rechenmaschinen-Gehäuses 24 im Bereich einer gebogenen Frontplatte 26 desselben montiert.
Wie in Figur 2 gezeigt, können mehrere periphere Eingabe- und Ausgabegeräte 28, wie beispielsweise auch ein Digitalwandler, ein Lesegerät für markierte Karten, ein X-Y-Plotter
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und eine Schreibmaschine gleichzeitig an die Rechenmaschine angeschlossen sein, was durch einfaches Einfügen von dBn ausgewählten Peripheriegeräten zugeordneten Zwischenmodulen 30 in eine von vier Aufnahmefassungen 32 erfolgen kann, die zu diesem Zweck an der Rückwand 34 des Gehäuses der Rechenmaschine vorgesehen sind. Wenn ein Zwischenraodul 30 in eine der Aufnahmefassungen eingeführt wird, klappt eine federbelastete Klappe 38 am Eingang der Aufnahmefassung nach unten und erlaubt den Durchtritt des Zwischenraoduls. Sobald der Zwischenmodul vollständig eingeführt ist, steckt eine in dem Zwischenmodul enthaltene gedruckte Anschlußkarte 40 in einem angepaßten Kanten-Verbindungsstück, welches im Inneren der Rechenmaschine montiert ist. Wenn eines der ausgewählten Peripheriegeräte einen Netzanschluß benötigt, kann seine Netzechnur in eine der drei Netzspannungs-Anschlußdosen 42 eingesteckt werden, die zu diesem Zweck an der Rückwand des Gehäuses 24 vorgesehen sind.
Unter Bezugnahme auf das in Figur 3 gezeigte vereinfachte Blockschaltbild ist zu sehen, daß die Rechenmaschine auch eine Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit 44 (im folgenden auch als I/O-Steuereinheit bezeichnet) zur Steuerung der Informationsübertragung zu und von den Eingabe- und Ausgabegeräten enthält sowie eine Speichereinheit 46 zur Speicherung und Bearbeitung von in die Maschine eingegebenen Informationen und zur Speicherung von Programmen und Unterprogrammen von durch die Maschine durchzuführenden Basisinotruktionen, und auch
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einen zentralen Rechner 48 (im folgenden auch als CPU bezeichnet) zur Steuerung der Durchführung von Programmen und Unterprogrammen der in der Speichereinheit gespeicherten BasisInstruktionen nach Bedarf zur Erarbeitung von in die Maschine eingegebenen oder in dieser gespeicherten Informationen. Die Rechenmaschine hat auch ein Sammelleitungs-System, welches eine S~-Sammelleitung 50, eine T-Sammelleitung 52 und eine R-Saramelleitung 54 zur Informationsübertragung aus dem Speicher und dem Eingabe-Ausgabe-Steuergerät (i/O-Steuergerät) an den zentralen Rechner (CPU), von dem zentralen Rechner an den Speicher und das Eingabe-Ausgabe-Steuergerät und zwischen verschiedenen Bereichen des zentralen Rechners enthält. Es umfaßt ferner eine Energieversorgung zur Versorgung der Rechenmaschine und der Peripheriegeräte mit Gleichspannung, welche bei diesen benötigt wird und zur Lieferung eines POP-Steuersignals, wenn Energie an die Rechenmaschine geliefert wird.
Das I/O-Steuergerät 44 umfaßt ein Eingabe-Ausgabe-Register (im folgenden entsprechend auch als i/O-Register bezeichnet), eine zugeordnete Eingabe-Ausgabe-Tor-Steuerschaltung 58 (im folgenden auch als I/O-Tor-Steuerschaltung bezeichnet) und eine Eingabe-Ausgabe-Steuerlogik 60 (im folgenden auch als I/O-Steuerlogik bezeichne-t); das I/O-Register 56 hat ein 16 Bit Universal-Schieberegister, in welches Informationen übertragen werden können, und zwar entweder in Bit-Serienform von dem zentralen Rechner 48 über die T-Sammelleitung 52 oder in Bit-Parallelform von-der Eingabe-Tastatur 12, der
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Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung 14 und den peripheren Eingabegeräten 28, wie beispielsweise dem Lesegerät für markierte Karten über zwölf Eingabe-Sammelleitungen 62. Informationen können auch von dem I/O-Register 56 entweder in Bit-Serienform über die ^-Sammelleitung 50 an den zentralen Rechner 48 oder in Bit-Parallelform an die Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung 14, die Pestkörper-Ausgabeeinrichtung 18, die Anzeigelampen 19» den Ausgabe-Drucker 20 und die peripheren Ausgabegeräte 28, wie beispielsweise den X-Y-Plotter oder die Schreibmaschine über sechzehn Ausgabe-Sammelleitungen 64 übertragen werden.
Die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 hat Steuerschaltungen zur Steuerung der Informationsübertragung in und aus dem 1/0-Reginter 56 auf ausgewählte I/O-Qualifizier-Steuersignale de3 zentralen Rechners 48 hin und auf ausgewählte I/O-Steuer-Instruktionen der I/O-Steuerlogik 60 hin. Sie hat auch eine Unterbrechungs-Steuerschaltung 65, eine periphere Steuerschaltung 66, eine Magnetkarten-Steuerschaltung 67, eine Drucker -Steuerschaltung 68, eine Darstellungs-Steuerschaltung 69 und eine Anzeige-Steuerschaltung 70 zur verschiedenartigen Steuerung der Eingabe- und Ausgabegeräte und zur Abgabe von QFG-und EBT-Steuersignalen über zwei Ausgabe-Leitungen 71 und 72 an die I/O-Steuerlogik 60. Diese zuletzt erwähnten Steuerschaltungen führen ihre verschiedenen Steuerfunktionen durch,und zwar auf das POP-Steuersignal der Strom-
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Versorgung hin, auf die I/O-Qualifizier-Steuersignale des zentralen Rechners 48 hin, auf die I/O-Steuer-Instruktionen der I/O-Steuerlogik 60 hin und auf Steuersignale der Eingabe-Tastatur 12 hin.Die Unterbrechungs-Steuerschaltung 65 leitet die Informationsübertragung von der Eingabe-Tastatur 12 in das I/O-Register 56 oder die Unterbrechung der Peripherie-Geräte 28, wie beispielsweise des Lesegerätes für markierte Karten ein und liefert über die Ausgabeleitungen 73 ein Qualifizier-Steuersignal QNR an den zentralen Rechner 48. Die periphere Steuerschaltung 66 befähigt die in die Rechenmaschine eingesteckten Zwischenmodule 30, auf Informationen des I/O-Registers 56 zu reagieren, die zugeordneten Peripherie-Geräte 28 zu steuern, Informationen an die zugeordneten Peripherie-Geräte 28 zu übertragen und/oder solche von diesen zu empfangen, und in einigen Fällen die Informationsübertragung von den Zwischenmodulen selbst an das I/O-Register 56 einzuleiten. Die Magnetkarten-Steuerschaltung 67 befähigt die Magnetkart en-V/iedergabe- und Aufnahme einrichtung 14, auf Informationen in dem I/O-Register 56 zu reagieren und entweder Informationen von einer Magnetkarte 16 in das I/O-Register 56 einzulesen, oder Informationen von dem I/O-Register 56 auf einer Magnetkarte 16 aufzuzeichnen. Die Drucker-Steuer schaltung 68, die Darstellungs-Steuerschaltung 69 ur-d die Anzeige-Steuerschaltung 70 befähigen die Festkörper-Ausgabe einrichtung 18, den Ausgabe-Drucker 20 und die Anzeigelampen 19, auf Informationen von dem I/O-Register 56 anzusprechen.
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Wenn eine von der Speichereinheit 46 erhaltene Basis-I/O-Instruktion auszuführen ist» überträgt der zentrale Rechner eine Steuerung an die I/O-Steuerlogik 60 durch Aussendung von zwei I/0-Mikroinstruktionen PTR und XTR an diese. In Beantwortung auf diese I/0-Mikroinstruktionen von dem zentralen Rechner 48, des POP-Signals von der Stromversorgung, der Steuersignale QPG und EBT von der I/O-Tor-Steuerschaltung 58, und der I/0-Qualifizier-und Takt-Steuersignale des zentralen Rechners 48 sendet die I/O-Steuerlogik 60 selektiv ein oder mehrere I/0-Steuerinstruktionen an die I/O-Tor-Steuerschaltung 58, wie es zur Durchführung der I/O-Basis-Instruktion erforderlich ist, die durch den zentralen Rechner 48 festgelegt ist, und sendet über die Ausgabeleitungen 74-77 Steuersignale TTX, XTR, QRD und SCB an den zentralen Rechner 48. Die von dem zentralen Rechner 48 an die I/O-Steuerlogik 60 und die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 gesendeten Qualifizier-Steuersignale sind von der auszuführenden 1/0-Basis-Instruktion abgeleitet. Diejenigen Qualifizierer-Steuersignale, welche an die I/O-Steuerlogik 60 auslaufen, markieren die von der I/O-Steuerlogik 60 auszusendenden speziellen I/O-Steuerinstruktionen, während die an die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 auslaufenden Steuersignale ausgewählte Steuerschaltungen markieren, die zur Durchführung der I/O-Basisinstruktion benutzt werden.
Die Speichereinheit 46 umfaßt einen Sofortzugriff-Lece-Schreibspeicher 78 (im folgenden auch als RWM bezeichnet),
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einen bausteinförmigen nur lesbaren Speicher 80 (im folgenden auch als ROM bezeichnet), ein Speicheradressen-Register 82 (im folgenden auch als M-Register "bezeichnet), ein Speicherzugriff -Hegist er 84 (im folgenden auch als T-Register bezeichnet) und eine Steuerschaltung 85 für diese Speicher und Register. Der RWM-Speicher 78 und der ROM-Speicher 80 enthalten Speicher des MOS-Halbleitertyps. Wie in dem Speicherplan der Fig. 4 gezeigt, sind sie in acht Seiten zu 1024 Worten organisierte Der Basis-RWM-Speicher 78 enthält einen Datenspeicher-Bereich 86 von 512 Worten zu 16 Bit, welche sich von der Adresse 1000 zu der Adresse.1777 auf der Seite 0 erstrecken und einen separaten Programmspeicher-Bereich 88 von 512 Worten zu 6 Bit, welche sich von der Adresse 12000 bis zu der Adresse 12777 auf der Seite 5 erstrecken. Alle Adressen auf dem Speicherplan sind in Oktalform dargestellt.
Der Datenspeicher-Bereich 86 enthält 49 vier-Worte-Speicherregister, die dem Benutzer zur Verfugung stehen.(als Benutzeradressen 000-048) zur Bearbeitung und Speicherung von Daten, 60 zusätzliche vier-Worte-Speicherregister, die dem Benutzer (als Benutzeradressen 049-108) für den gleichen Zweck verfügbar gemacht werden können,und 76 Worte, die zur Benutzung durch den zentralen Rechner 48 gedacht sind. Die 60 zusätzlichen vier-Worte-Speicherregister können dem Benutzer verfügbar gemacht werden durch Änderung eines Steuerprogramms in dem ROM-Bereich 88. Dies läßt sich durch Entfernen einer Deckelplatte 90 des in Fig. 1" gezeigten Rechenmaschinen-
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Gehäuses, Entnehmen einer gedruckten Schaltung, die das zu ändernde Steuerprogramm enthält und Ersetzen derselben durch eine andere gedruckte Schaltung, welche das geänderte Steuerprogramm enthält, durchführen. Zusätzliche, den Benutzer verfügbar gemachte Datenspeicher-Module werden durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt.
Wie in dem ausführlicheren Speicherplan der Fig. 5 gezeigt ist, umfaßt der dedizierte Bereich des Datenspeicher- Bereiches 86 16 Worte ( die Adressen 1750-1753, 1740-17*3, und 1.760-1763), die als dem Benutzer verfügbare vier-Wort-Arbeitsregister 11X", "Y", und 11Z" benutzt werden und 8 Worte (die Adressen 1764—1773), die als dem Benutzer verfügbare vier-Wort-Speicherregister benutzt werden. Er enthält auch 8 Worte (die Adressen 1744-1747 und 175^1757), die als vier-Wort-Arbeitsregister "AR1" und '!AR2" zur Durchführung von binär kodierten Dezimalrechnungen benutzt werden; 12 Worte ( die Adressen 1664-1677), die als drei ("TI1 ", ■ T21 ", und " T31 ") oder mehr vorübergehende Speicherregister im Zusammenhang mit einem definierbaren Abschnitt 91 der Eingabe-Tastatur 12 (vgl. Fig. 1) benutzt werden; 16 Worte (die Adressen 1720-1737), die als vier ("TI11, nT2n, "T3", und nT4") oder mehr vorübergehende Speicherregister im Zusammenhang mit den übrigen Bereichen der Eingabe-Tastatur benutzt werden; 7 Worte (die Adressen 1711-1717),die als veränderlich-lange "Unterprogramm-Stapel des Systems" zur Speicherung von Rückadressen benutzt werden, die von den in
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dem nur lesbaren Speicher (ROM) 80 gespeicherten Programmen benötigt werden sowie als vorübergehender Speicher von Haushalts-Informationen, die der zentrale Rechner 48 benötigt; 1 Wort (die Adresse 1777)» welches als "Zeiger des Systemstapels " benutzt wird; 5 Worte (die Adressen 1702-1706), die als "Unterprogramm-Stapel des Benutzers" zur Speicherung von Rückadressen benutzt werden, welche von den durch den Benutzer in den Programmspeicher-Bereich 88 des Sofortzugriff-Lese-Schreibspeichers (HWM) 78 eingegebenen Programmetibenotigt werden; 1 Wort (die Adresse I710), welches als "Zeiger des Benutzerstapels" benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 17OI), welches als "Zähler des Benutzerprogramms" für durch den Benutzer in den Programmspeicher-Bereich 88 eingegebene Programmschritte benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 1707)» welches als ein "0000-Benutzeradressen"-Register zur Speicherung der ersten dem Benutzer verfügbaren Adresse in dem Programmspeicher-Bereich 88 benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 17OO), welches als ein "Mikrorechner-Speicher"-Register zur Speicherung von Haushalts-Informationen benutzt wird, die der zentrale Rechner 48 benötigt; 1 Wort (die Adresse 177*0, welches als "Unterbrechungs-Speicher11-Register zur Speicherung von Informationen benutzt wird, die durch einige Tastatur-Eingaben von dem zentralen Rechner 48 abgesetzt sind; 1 Wort (die Adresse 1775)» welches als ein "Eingabe-Puffer"-Register zur Speicherung von Tastatur-Informationen benutzt wird, v;elche die Eingabe in den zentralen Rechner 48 erwarten; und 1 Wort (die Adresse 1776), welches als nZustands-Uort"-Kcgister zur Speicherung von Informationen benutzt wird, welche den momentanen Zustand der Rechenmaschine berücksichtigen.
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Wie in dem Speicherplan der Fig. 4 gezeigt, enthält der Programmspeicher-Bereich 88 des Sofortzugriff-Lese-Schreibspeichers 78 (RWM) 500 ein-Wort-Programmschritt-Register, die dem Benutzer (als Benutzeradressen OOOO-O5OO) zur Speicherung von Programmen zur Verfügung stehen, und 12 Worte, die der Benutzung durch den zentralen Rechner 48 zugedacht sind. Zusätzliche 1536 ein-Wort-Programmschritt-Register können dem Benutzer in Stufen von 512 Worten (die Adressen I3OOO-I3777) und 1024 Worten (die Adressen 14000-15777) zugänglich gemacht werden. Dies läßt sich durch Entfernen der Deckelplatte des in Fig. 1 gezeigten Rechenmaschinen-Gehäuses und Einstecken von zusätzlichen Programmspeicher-Modulen in die Maschine durchführen. Hinzugefügte Programmspeicher-Module werden von der Rechenmaschine automatisch angepaßt.
Wie in dem ausführlicheren Speicherplan der Fig. 6 gezeigt, umfaßt der dedizierte Bereich des Programmspeicher-Bereiches 88 1 Wort ( die Adresse 12013), welches als "Sicherungs-Wort"-Register zur Speicherung eines Kodes benutzt wird, der ein in dem Programmspeicher-Bereich 88 gespeichertes Programm als abgesichert markiert. Er umfaßt auch 1 Wort (die Adresse 12000), weiches als ein "Durchführungs-Fahnen"-Register zur Speicherung einer Information benutzt wird, welche an zeigt, ob der zentrale Rechner 48 (CPU) durch ein in dem Programmspeicher-Bereich gespeichertes Programm oder durch die Eingabe-Tastatur gesteuert wird; 2 Worte ( die Adressen
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12001-12002), welche als "Normalisierungs-Fahnen"- und "Druck-Fahnen"-Register zur Speicherung von Informationen über numerische Daten, die von dem zentralen Rechner 48 "bearbeitet werden, benutzt werden; 3 Worte (die Adressen 12003-12005), welche als "vorübergehende Darstellungs"-Register zur Speicherung von Haushalts-Informationen über die Schriftzeichenposition, die Dezimalposition und den Registerort der von der Darstellungs-Einheit dargestellten numerischen Information benutzt werden; 1 Wort (die Adresse 12006), welches als "Druckkode-Puffer"-Register zur SpeidBrung von Haushalts-Informationen über alpha-numerische Informationen benutzt wird, welche durch den Ausgabe-Drucker ausgedruckt werden; und 4 Worte (die Adressen 12007-12012), die für andere Zwecke verfügbar sind.
Wie in dem Speicherplan der Fig. 4 gezeigt, umfaßt der nur lesbare Basisspeicher 80 (ROM) 2048 16-Bit-Worte, welche sich von der Adresse 0000 bis zu der Adresse 0777 auf der Seite 0, von der Adresse 4000 bis zu der Adresse 5777 auf der Seite 2'und von der Adresse 16000 bis zu der Adresse 16777 auf der Seite 7 erstrecken. In diesen Bereichen des ROM -80 sind Programme und Unterprogramme von Basisinstruktionen zur Durchführung der Basisfunktionen der Rechenmaschine und Konstanten gespeichert, die von diesen Programmen und Unterprogrammen benutzt werden. Es können auch v/eitere 3072 16—Bit-Worte des RON in Stufen von 512 und 1024 Worten auf den Seiten 1, 3 und 4 hinzugefügt werden. Dies erfolgt durch einfaches Einfügen von steckbaren ROM-Modulen 92 in
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Steckfassungen 9% welche hierzu in der Deckelplatte 90 des Gehäuses der Rechenmaschine vorgesehen sind, wie in Fig. 1 anhand des teilweise eingeführten steckbaren ROM-Modules auf der linken Seite dargestellt ist. Wenn ein steckbarer ROM-Modul 92 in eine dieser Steckfassungen eingeführt wird, klappt eine federbelastete Klappe 95 am Eingang der Steckfassung abwärts und gestattet den Durchtritt des steckbaren ROM-Modules. Wenn der ROM-Modul vollständig eingeführt ist, wie durch den ROM-Modul auf der rechten Seite dargestellt, steckt eine in dem steckbaren ROM-Modul enthaltene gedruckte Anschlußkarte 96 in einem angepassten Verbindungsstück, welches innerhalb der Maschine montiert ist. Ein am oberen Ende.eines jeden steckbaren ROH-Modules 92 angelenkt befestigter Handgriff 98 erleichtert die Entnahme der steckbaren ROM-Module, nachdem sie vollständig in eine der Steckfassungen eingeführt sind.
In jedem der steckbaren ROM-Module 92 sind Programme und Unterprogramme von Basisinstruktionen (und die benötigten Konstanten) gespeichert, welche die Rechenmaschine in die Lage versetzen, viele zusätzliche Funktionen auszuführen. Der Benutzer kann die Rechenmaschine somit schnell und einfach anpassen,um viele zusätzliche Funktionen durchzuführen, die sich an seinen speziellen Erfordernissen orientieren, jjidem er einfach ROM-Module seiner Wahl in die Maschine einfügt. Hinzugefügte steckbare ROM-IIodule werden von der Rechenmaschine automatisch angepaßt und dem definierbaren Bereich 91 der Eingabe-Tastatur 12 zugeordnet, oder sie werden
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zur Erweiterung der von diesem und anderen Bereichen der Eingabe-Tastatur durchzuführenden Funktionen benutzt.
Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 3 enthält das Speicher-Adressen-Register 82 (M-Register) der Speichereinheit ein umlaufendes 16-Bit-Serien-Schieberegister, in welches über die T-Sammelleitung 52 Informationen in Bit-Serienform von dem zentralen Rechner 48 und aus welchem über die S-Sammelleitung 50 Informationen in Bit-Serienform an den zentralen Rechner 48 übertragen werden können. Die in das M-Register 82 eingeschobene Information kann zur" Adressierung eines Wortes in dem RWM-Speicher 78 oder dem ROM-Speicher 80 über fünfzehn Ausgabeleitungen 106 benutzt werden.
Das T-Register 84 der Speiehereinheit besitzt ein umlaufendes 16-Bit-Serien-Schieberegister, in welches Information übertragen werden kann,und zwar entweder in Bit-Serienform von dem zentralen Rechner 48 über die T-Sammelleitung 52 oder in Bit-Prallelform von einem adressierten Wort in den Speichern RWM 78 und ROM 80 über sechzehn Parallel-Eingabeleitungen 108. Aus dem T-Register 84 kann die Information entweder in Bit-Serienform über die S~-Sammelleitung 50 an den zentralen Rechner 48 oder in Bit-Parallelform über sechzehn Parallel-Ausgabeleitungen 110 an ein adressiertes Wort in dem RWM-Speicher 78 übertragen werden. Die vier weniger bedeutenden Bits der in dem T-Register 84 enthaltenen Information können eine binär kodierte Dezimalinformation umfassen und in
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Bit-Parallelform über drei Parallel-Ausgabeleitungen 112, die mit der S-Sammelleitung 50 genommen werden, an den· zentralen Rechner 48 übertragen v/erden.
Die Steuerschaltung 85 der Speichereinheit steuert diese Informationsübertragungen in und aus dem M-Registor 82 und dem T-Register 84, steuert die Adressierung und den Zugriff der Speicher RWM 78 und ROM 80 und lädt den Speicher RWM 78. Sie führt diese Funktionen in Beantwortung von Speicher-Mikroinstruktionen, Speicher-Taktirapulsen und Verschiebetakt-Impulsen von dem zentralen Rechner 48 durch.
Der zentrale Rechner '\8 (CPU) hat ein Register 114, eine Mathematik-Logik-Einheit 116 (im folgenden auch als ALU bezeichnet), einen programmierbaren Takt 118 und einen Mikrorechner 120. Das Register 114 umfaßt vier umlaufende 16-Bit-Schieberegister 122, 124, 126, und 128 und ein 4-Bit-Schieberegister 1JO. Die Schieberegister 122 und 124 dienen als 16-Bit Serien-Sammelregister ( im folgenden auch als A-Register bzw. B-Register bezeichnet), in welche über die T-Sammelleitung 52 in Bit-Serienform Informationen von der Mathematik-Logik-Einheit 116 (AI/U) und aus welchen über die R"-Sammelleitung 5^ Informationen in Bit-Serienform an die ALU-Einheit 116 übertragen werden können. Die vier weniger bedeutenden Bit-Positionen des A-Registers 122 dienen auch als ein 4-Bit Parellel-Sammelregister, in welches vier Bits einer binär kodierten Dezimalinforination in Parallel form von der ALU-
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Einheit 116 über vier Parallel-Eingabeleitungen 132 und aus welchem vier Bits einer binär kodierten Dezimalinformation ebenso in Parallelform über drei Parallel-Ausgabeleitungen 134, die mit der B-Sammelleitung 5^· genommen werden, an die ALU-Einheit 116 übertragen werden können.
Das Schieberegister 126 dient als 16-Bit Programmzahler des Systems ( im folgenden auch als P-Register bezeichnet), in welches Informationen von der ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die T-Sammelleitung 52 und aus welchem Informationen an die ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die R-Camaielleitung 54- übertragen werden können. Die in den weniger bedeutenden Bitpositionen des P-Registers 126 enthaltenen Informationen können auch als Qualifizier-Steuersignal φ?0 über eine Ausgabeleitung 135 an den Mikrorechner 120'übertragen werden.
Das Schieberegister 128 dient als 16-Bit Qualifizier-Begister ( im folgenden auch Q-Register genannt), in welches Informationen von der ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die T-Sammelleitung 52 und aus welchem Informationen in Bit-Serienform über die Ή-Sammelleitung y\ an die ALU-Einheit übertragen werden können. Die in den fünf weniger-bedeutenden Bitpositionen des Q-Registers 128 enthaltene Information wird in Form von fünf 1-Bit I/O-Qualifizierer-Steuersignalen Q00-Q04· über fünf parallele Ausgabeleitungen 136 an die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 übertragen und die in den sechs
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nächst weniger bedeutenden Bitpositionen des Q-Registers enthaltene Information wird in Form von sechs 1-Bit I/O-Qualifizierer-Steuersignalen QO5-Q1O über sechs parallele Ausgabeleitungen 138 an die I/0-Steuerlogik 60 übertragen. Ähnlich kann die in den sieben weniger bedeutenden, der neunten und der elften weniger bedeutenden und in der am meisten bedeutenden Bitposition des Q-Registers 128 enthaltene Information und die aus der dreizehnten, vierzehnten und fünfzehnten Bitposition des Q-Registers abgeleitete Information in Form von elf 1-Bit Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignalen Q00-Q06, Q08, Q10, Q15, und QMR über elf Ausgabeleitungen 140 an den Mikrorechner 120 übertragen werden. Die in der zwölften bis fünfzehnten weniger bedeutenden Bitposition des Q-Registers 128 enthaltene Information kann als ein 4-Bit Primär-Adressen-Kode über vier parallele Ausgabeleitungen 142 an den Mikrorechner 120 übertragen werden.
Das Schieberegister 1J0 dient als 4-Bit Serien-Ausbauregister (im folgenden auch als Ε-Register bezeichnet), in welches Informationen entweder von der ALU-Einheit 116 über die T-Sammelleitung 52 oder von der weniger bedeutenden Bitposition des T-Registers 84 über die Eingabeleitung 144 übertragen werden können. Es können auch Informationen aus dem E-Regißter 130 über, die ^-Sammelleitung 5^ an die ALU-Einheit übertragen werden.
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Die Registereinheit 114 umfaßt auch eine Steuerschaltung 146 zur Steuerung der Übertragung von parallel binär kodierten Dezimalinforraationen in und aus dem A-Register 122 und der Übertragung von Serien-Binär-Informationen in und aus dem A-Register 122, dem B-Register 124, dem P-Register 126, dem Q-Register 128 und dem E-Register'130. Dies erfolgt in Beantwortung von Register-Mikroinstruktionen von dem Mikrorechner 120, von Steuersignalen ΤτΤ und XTR von der 1/0-Steuerlogik 60 und von Schiebetakt-Steuerimpulsen von dem programmierbaren Takt 118. Die Steuerschaltung 146 hat ein Flip-Flop 148 (im folgenden auch als A/B-Flip-Flop bezeichnet) zur Ermöglichung der Informationsübertragung in und aus entweder dem Ar-Register 122 oder dem B-Register 124, was durch den Zustand des A/B-Flip-Flop festgelegt wird. Der Zustand des A/B-Flip-Flop 148 wird anfänglich durch eine Information Q11 bestimmt, welche von der zwölften v/eniger bedeutenden Bitposition des Q-Registers 128 an das·A/B-Flip-Flop übertragen wird, kann aber im folgenden ein- oder mehrmals durch eine Mikroinstruktion CAB von dem Mikrorechner 120 komplementiert werden.
Die Mathematik-Logik-Einheit 116 (ALU) kann entweder 1-Bit Serien-Binärrechnungen an Daten durchführen, welche sie über die S~-Sammelleitung 50 von dem T-Register 84 oder dem M-Register 82 und/oder über die R"-Sammclloitung 54 von einem anderen Register der Registereinheit 114 empfängt oder aber 4-Bit parallel binär kodierte Dezimalrechnungen an Daten, welche sie über die Ausgabeleitungon 112, die mit der
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^-Sammelleitung 50 geführt werden von dem T-Register 84 und/ oder über die mit der Tf-Sammelleitung 54 geführten Ausgabeleitungen 134 von dem A-Register 122 empfängt. Sie kann auch Logik-Operationen an Daten durchführen, welche sie von der Speichereinheit 46 und/oder der Registereinheit 114 über eine dieser Leitungen erhalten hat. Die durchgeführten mathematischen und logischen Operationen werden durch ALU-Mikroinntruktionen von dem Mikrorechner 120 markiert und in Beantwortung von diesen Mikroinstruktionen von Schiebetakt-Steuerimpulsen von dem programmierbaren Takt 118 und von dem Steuersignal SCB von der I/O-Steuerlogik 60 ausgeführt. Die Information wird auch von der ALU-Einheit 116 über die Ausgabeleitungen 132 an das A-Register 122 oder über die T-Sammelleitung 52 an das I/O-Register 56, das M-Register 82, das T-Register 84 oder ein Register der Registereinheit 114 übertragen in Beantwortung von Mikroinstruktionen und Steuersignal en, welche an diese Register angelegt sind. Wenn ein Übertrag resultiert, während die ALU-Einheit 116 entweder eine 1-Bit Serien-Binärrechnung oder eine 4-Bit parallel binär kodierte Dezimalrechnung durchführt, sendet die ALU-Einheit ein korrespondierendes Qualifizier-Steuersignal QBC und QDC an den Mikrorechner 120 über eine der beiden Ausgabeleitungen 152 und 154.
Der programmierbare Takt 118 umfaßt einen quarzgesteuerten Systemtakt 156, einen Taktdekoder und Generator 158 und ein Steuergatter 160. Der Systemtakt 156 sendet über eine Ausgabeleitung 162 regelmäßig wiederkehrende Taktimpulse
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an den Taktdekoder- und Generator 158. Als Reaktion auf diese regelmäßig Wiederkehrenden Taktimpulse des Systemtaktes 156 und auf 4—Bit Taktkodes von dem Mikrorechner 120 sendet der Taktdekoder.158 Gruppen von η Schiebe-Taktimpulsen an die ALU-Einheit 116, das M-Register 82, das T-Register 84 und alle Register der Registereinheit 114 über die Ausgabeleitung 164. Diese Gruppen von η Schiebe-Taktimpulsen werden benötigt zum Verschieben einer entsprechenden Anzahl von Bits einer Serieninformation in oder aus einem dieser Register oder zum Verschieben eines Übertrag-Bits in die ALU-Einheit. Die Anzahl η der Impulse in jeder dieser Gruppen kann von eins bis sechzehn variieren, was von der Anzahl der Bits der Serieninformation abhängt,die während der auszuführenden Operation erforderlich ist. In Beantwortung eines Steuersignales CCO von dem Mikrorechner 120 unterbindet das Steuergatter 160 das Auslaufen sämtlicher Schiebetaktimpulse an die ALU-Einheit oder eines dieser Register. Wenn eine solche Gruppe von η Schiebetaktimpulsen vollständig ist, sendet der Taktdekoder- und Generator 158 einen ROM-Taktimpuls an den Mikrorechner 120 über die Ausgabeleitung 166 und einen 1/0-Taktimpuls an die I/O-Steuerlogik 60 über die Ausgabeleitung 168. Als Folge der regelmäßig wiederkehrenden Taktsignale des Systemtaktes 156 sendet der Taktdekoder und Generator 158 auch korrespondierend regelmäßig wiederkehrende Speicher-Taktimpulse über die Ausgabeleitung 170 an die Speichereinheit 46.
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Der Mikrorechner 120 sendet selektiv über zwei Ausgabeleitungen 172 zwei I/O-Mikroinstruktionen an die I/0-Steuerlogik 60, sechs Speicher-Mikroinstruktionen an die Speichereinheit 46 über sechs Ausgabeleitungen 1?4, dreizehn Register-Mikroinstruktionen an die Register-Einheit 114 über dreizehn Ausgabeleitungen 176 und fünf ALU-Mikroinstruktionen an die ALU-Einheit 116 über fünf Ausgabeleitungen 178. Er sendet auch einen 4-Bit Taktkode, der jeder dieser Makroinstruktionen zugeordnet ist, über vier Ausgabeleitungen an den Taktdekoder 158. Diese Mikroinstruktionen und die zugeordneten Taktkodes werden ausgesendet, wie es bestimmt wird durch das Steuersignal POP von der Stromversorgung, durch' die elf Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignale von dem Q-Register 128 von den 4-Bit Primäradressen-Kodes von dem Q-Register 128 und den fünf Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignalen von der I/O-Steuerlogik 60, der Unterbrechungs-Steuerschaltung 65? der ALU-Einheit 116 und dem P-Register 126.
Wie in dem vereinfachten Flußdiagramm der Fig. 7 gezeigt, führt der Mikrorechner 120 in Beantwortung des POP-Steuersignals ein Maschinen-Diagnoseprogramm aus (welches in dem Mikrorechner selbst gespeichert ist). Wenn dieses Diagnoseprogramm vollständig ist, gibt die ALU-Einheit 116 das Qualifizier-Steuersignal QBC aus, welches anzeigt, ob das DiagnoseprOgramm erfolgreich war oder nicht, woraufhin der Mikrorechner 120 auf dieses Qualifizier-Steuersignal antwortet durch Eingabe der Basis-Arbeitsschleife der Maschine und
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Abgeben von Mikroinstruktionen, wodurch eine in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte 16-Bit Instruktion in das T-Register 84· eingespeichert und von dort an das Q-Register 128 übertragen wird. Daraufhin antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf ein oder mehrere zusätzliche Qualifiziersteuersignale durch Abgabe von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Durchführung der dann in dem Q-Register 128 enthaltenen Instruktion und um zu bewirken, daß eine andere in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte 16-Bit Instruktion in das T-Register 84 eingespeichert und von dort in das Q-Register übertragen wird. Wenn eine Instruktion in dem Q-Register 128 enthalten ist, die eine Mehrfach-Abzweigung erfordert, gibt der Mikrorechner 120 zwei Mikroinstruktionen UTR und XTR ab, die den Mikrorechner veranlassen, auf einen 4-Bit Primäradressen-Kode von dem Q-Register zu antworten durch Abgabe zusätzlicher Mikroinstruktionen und zugeordneter Taktkodes zur Durchführung der in dem Q-Register enthaltenen Instruktion.
Wie anhand der Basis-Arbeitsschleife der Maschine in dem Flußdiagramm der Fig. 7 gezeigt, antwortet der Mikrorechner 120 zunächst auf das Qualifizier-Steuersignal QNR entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Unterbrechung der Basis-Arbeitsschleife und zur Durchführung eines I/0-Serviceprogramms oder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zum Einspeichern der in dem Q-Register 128 enthaltenen Information Q11 in das A/B-Elip-Flop-148. Die Art und Weise, in welcher
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der Mikrorechner 120 antwortet, bestimmt sich durch den Zustand des Qualifizier-Steuersignals QNR,welches aufeinanderfolgend festlegt, ob die Basis-Arbeitsschleife der Maschine unterbrochen werden soll oder nicht.
Unter der Voraussetzung, daß die Basis-Arbeitsschleife nicht unterbrochen werden soll, speichert der Mikrorechner 120 die Information Q11 in das A/B-Flip-Flop 148 und reagiert auf das Qualifizier-Steuersignal QMR entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen zur Übertragung eines Adressenteiles der in dem Q-Register 128 enthaltenen Instruktion aus dem T-Register 84 in das M-Register 82 oder er reagiert auf ein anderes Qualifizier-Steuersignal Q15· Die Art und Weise, in welcher der Mikrorechner 120 antwortet, bestimmt sich wiederum durch den Zustand des Qualifizier-Steuersignals QMR, welches aufeinanderfolgend bezeichnet, ob die in dem Q-Register 128 enthaltene Information eine Speicher-Referenzinßtruktion ist oder nicht.
Unter der Voraussetzung, daß die in dem Q-Register 128 enthaltene Instruktion eine Speicher-Referenzinstruktion ist, überträgt der Mikrorechner 120 die erforderliche Adresseninformation in das M-Register 82 und antwortet auf das QualifisBier-ßteuersignal Q10 entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Auswahl der Basis-Seite des Speichere (z.B. Seite 0) oder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur
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Auswahl der gegenwärtigen Seite des Speichers (z.B. der Seite,von welcher die in dem Q-Register 128 enthaltene Instruktion erhalten wurde). In jedem Fall sendet der Mikrorechner daraufhin die erforderlichen Makroinstruktionen aus zum Lesen der Daten von der gegenwärtigen Seite des Speichers unter der Adresse, die durch die zuletzt in das M-Register 82 übertragene Adresseninformation markiert ist. ITach Abschluß dieser Operation antwortet der Mikrorechner auf das Qualifizier-Steuersignal Q15 durch Aussenden zusätzlicher Mikrpinstruktionen und zugeordneter Taktkodes zur Ausführung einer indirekten Speieherzugriff-Operation, wenn der Zustand dieses Qualifizier-Steuersignals anzeigt, daß die in dem M-Register 82 enthaltene Information eine indirekte ist.
Unter der Annahme, daß die in dem M-Register 82 enthaltene Adresseninformation eine direkte ist (oder bei Abschluß der indirekten Speicherzugriff-Operation), gibt der Mikrorechner 120 Makroinstruktionen und zugeordnete Taktkodes ab, welche den Mikrorechner selbst veranlassen, auf einen 4-Bit Primäradressenkode aus dem Q-Register zu antworten. Der Mikrorechner antwortet durch Aussenden zusätzlicher Makroinstruktionen und zugeordneter Taktkodes zur Durchführung welche von zehn möglichen Speicher-Referenzins/fcruktionen auch immer in dem Q-Register 128 enthalten und durch den 4-Bit Primäradressenkode markiert ist. Im Anschluß an die Durchführung der markierten Speicher-Bezugsinstruktion sendet der Mikrorechner
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Mikroinstruktionen und zugeordnete Taktkodes aus, wodurch eine andere in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte Instruktion in das T-Register 84 eingespeichert und von dort in das Q-Register 128 übertragen wird, wodurch ein anderer Zyklus der Basis-Arbeitsschleife der Maschine begonnen v/ird.
Wie durch andere mögliche Wege der in Fig. 7 gezeigten Basis-Arbeitsschleife dargestellt, antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf andere»Qualifizier-Steuersignale, wenn andere Typen von Instruktionen in dem Q-Register 128 enthalten sind. Wenn beispielsweise eine I/O-Instruktion in dem Q-Register 128 enthalten ist, antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf die Qualifizier-Steuersignale QNR, QMR, Q15, Q10, und QRD durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Durchführung der I/O-Instruktion. Es sei bemerkt, daß die in dem vereinfachten Flußdiagramm der Fic·? nicht gezeigten Qualifizier-Steuersignale des Mikrorechners verschiedenartig in diesen Blöcken des Flußdiagramms enthalten sind, wodurch Entscheidungen erforderlich werden, was noch näher erläutert wird.
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DIE WIRKUNGSWEISE DER TASTEN
Sämtliche von der Rechenmaschine durchzuführende Operationen lassen sich durch die Eingabe-Tastatur und/oder über die Eingabe-Tastatur in die Maschine eingegebene Tastenkodes, die Lese-und Schreibeinheit für Magnetkarten oder periphere Eingabegeräte wie die Lese-Einrichtung für markierte Karten steuern oder einleiten und als Programm schritte in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers speichern. Die Rechenmaschine reagiert auf die Tastenkodes grundsätzlich in der gleichen Art, ob sie diese nun von der Eingabe-Tastatur oder von dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers erhalten hat. Deswegen erscheint nun eine Wirkungsbeschreibung der Eingabe-Tastatur unter spezieller Bezugnahme auf die Fig. 1, sofern nichts anderes gesagt wird, angezeigt.
Der Netzschalter
Ein ein-aus Netzschalter 182, der als Bestandteil der Eingabe-Tastatur aufgefasst werden kann, steuert den Energiezufluß an die Rechenmaschine und somit das Auftreten des Steuersignals POP von der Stromversorgung. Die Anzeigelampen 19 dienen als Pilotlampe, da zumindest zwei von ihnen ständig eingeschaltet sind, wenn die Maschine an das Netz geschaltet ist.
Wie in Fig. 2 angedeutet, kann die Rechenmaschine mit 230, 200, 115, oder 100 Volt ± 10 #, was sich durch zwei
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Netzspannungs-Wählschalter einstellen läßt, die an der Rückwand 34 des Rechenmaschinen-Gehäuses montiert sind und mit einer Netzfrequenz im Bereich von 48 - 66 Hz "betrieben werden. Die Rechenmaschine ist mit einer 6 Amp.-Sicherung und entweder einer 1 Amp.-Sicherung für den Betrieb bei 200 oder 230 Volt - 10% oder einer 2 Amp.-Sicherung für den Betrieb bei 100 oder 115 Volt - 10% versehen. Sie hat auch ein dreiadriges Anschlußkabel 184, welches das Gehäuse der Rechenmaschine erdet, wenn es in eine entsprechende Wechselspannungs-Anschlußdose eingesteckt ist. Der maximale Energieverbrauch der Maschine beträgt I50 VA.Für die Peripheriegeräte 28 werden nicht mehr als insgesamz 610 VA aus den Netzspannungs-Anschlußdosen 42 entnommen.
Die ProKrammarten-Tasten (RUN1PRGM, KEY LOG)
Wenn die Rechenmaschine gerade eingeschaltet wurde, ist sie automatisch gestartet und auf manuelle Betriebsart geschaltet. Venn die Maschine in eine andere Betriebsart geschaltet ist, kann sie durch einfaches Drücken der RUN-Betriebsartentasten anschließend wieder in die manuelle Betriebsart geschaltet werden. In der manuellen Betriebsart wird der Arbeitsablauf der Rechenmaschine durch den Benutzer über die Eingabe-Tastatur von Hand gesteuert. In dieser Betriebsart zeigt die Anzeigeeinrichtung eine numerische Dezimaldarstellung der Inhalte des x-, des y- und des z-Registers (oder von zugeordneten Speicherregistern, in welchen die tatsächlichen oder
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gewollten Inhalte des x-, des y—, und des z—Registers vorübergehend gespeichert sind, wobei zur Vereinfachung der Beschreibung festgelegt sei, daß es sich um die Inhalte des x-, des y- und des z-Registers handele). Die Inhalte des x-, des y- und des z-Registers erscheinen neben den entsprechenden Registerbezeichnungen."keyboard χ", "accumulator y" und "temporary ζ" in dem Anzeigefenster*- Das Drücken der RUN-Betriebsartentaste konditioniert die Rechenmaschine auch für eine automatische Betriebsart, eine erste tastenbestimmte (key-log) Druck-Betriebsart, eine Programmlisten-Druck-Betriebsart, eine Magnetkarten-Lese-Betriebsart und eine Magnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart, was durch andere noch zu beschreibende Tasten festgelegt wird. Eine unmittelbar unterhalb der Ablauf-(RUN-)Betriebsartentaste angeordnete Anzeigelampe 19 ist eingeschaltet, wenn die Rechenmaschine in
t er
einer der RUIT-Betriebsarten arbeitet.
Die Programm-(PRGM-)Betriebsartentaste wird gedrückt, um die Maschine in die Programmeingabe-Betriebsart zu schalten. In dieser Betriebsart werden die von dem Benutzer nacheinander über die Eingabe-Tastatur eingegebenen Tastenkodes als Programmschritte in aufeinanderfolgenden Programmschritt-Regißtern des Programmspeicher-Bereiches des RWM-Speichers gespeichert, was durch den Benutzerprogramm-Zähler bestimmt wird. Wie oberhalb beschrieben, sind 5QO Programmschritt-Register ( die Benutzeradressen 0000-0500) verfügbar, und es können weitere 1556 Programmspeicher-Register (die Benutzeradressen 0501-2035) dem Benutzer für diesen Zv/eck verfügbar
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gemacht werden. Dasjenige Programmschritt-Register, in welches jeder Programmschritt einer programmbezogenen Operation einzuspeichern und aus welchem jeder Programmschritt zu erhalten ist, wird immer durch den Benutzerprogramm-Zähler festgelegt. Vor der Eingabe eines Programmes oder Unterprogramms in die Maschine muß somit der Benutzerprogramm-Zähler auf diejenige Adresse des Programmschritt-Registers gesetzt werden, bei welcher der anfängliche Programmschritt des einzugebenden Programms oder Unterprogramms gespeichert werden soll (diese Adresse wird im folgenden aucv als gewünschte Anfangsadresse nnnn des Programms bezeichnet). Wenn die Rechenmaschine in eine Tastatur-gesteuerte RUN-Betriebsart geschaltet ist, kann dies durch Drücken der "gehe auf" -Taste (GO TO) gefolgt von den Deziinal-Digit-Tasten 0-9, welche die gewünschte Ahfangsadresse nnnn des Programms festlegen, erfolgen, Wenn die gewünschte Anfangsadresse die Adresse 0000 ist, kann dies durch einfaches Drücken der Ende-Taste (END) erfolgen, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart befindet.
Sobald der Benutzerprogramm-Zähler auf die gewünschte Anfangsadresse nnnn gesetzt ist, kann der Benutzer fortfahren, das Programm oder Unterprogramm durch Ausführen der im Grunde gleichen Tastenoperationen einzugeben, die er normalerweise in der manuellen Betriebsart durchführen würde. So ist es nicht erforderlich, eine besondere Sprache zu lernen, um die Rechenmaschine zu programmieren. In der Programmeingabe-Betriebsart zeigt die Anzeigeinrichtung eine numerische
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Dezimaldarstellung des zuletzt eingegebenen Programmschrittes und seine zugehörige Adresse und die Adressen der nächsten beiden einzugebenden Programmschritte und die derzeitigen Inhalte dieser Adressen.
Das Drücken der PRGM-Taste konditioniert die Rechenmaschine auch zum Betrieb in einer zweiten tastenbestimmten Druckart und einer Programmlisten-Druckart, was durch andere im Anschluß erklärte Tasten festgelegt wird. Wenn die Rechenmaschine in einer der PRGM-Betriebsarten arbeitet, ist eine unmittelbar unterhalb der PRGM-Betriebsartentaste angeordnete Programm-Betriebsart-Anzeigelampe 19 eingeschaltet.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste wird gedrückt, wenn die Maschine auf die manuelle Betriebsart geschaltet ist, um die Rechenmaschine in die erste tastenbestimmte (key-log) Betriebsart zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker eine oktal numerische Darstellung jeder durch den Benutzer ausgeführten Tastatur-Operation. Hierdurch entsteht eine permanente Aufzeichnung aller Tastatur-Operationen (einschließlich der regulären Datenausdruck-Operationen), wie durch das folgende Beispiel gezeigt:
Tastatur-Eingabe Tastenfestlegunp; (key lop;)
1 01
2 02
t 27
3 03
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Tastatur-Eingabe (Forts.) Tastenfestlegung (Forts.)
4 04 + 33
5 05 ♦ 35
PHINT
SPACE
5.00000
Wenn der ROM-Alphamodul in die Maschine eingesteckt ist, der diese in die Lage versetzt, jedes alphabetische Schriftzeichen und viele Symbole einzeln oder in Meldungen zu drucken, druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung jeder von dem Benutzer durchgeführten Tastatur-Operation. Dies sei an folgendem Beispiel erläutert:
Tastatur-Eingabe TastenfestleRung 01
1 1 02
2 2 27
t . ■.;.··■ UP 03
3 3 04
4 4 33
. + + 05
5 5 35
DIV 45
PRINT PNT 5.00000
SPACE
-81-509812/0397
In der ersten tastenfestgelegten Druck-Betriebsart zeigt die Anzeigeeinheit die gleiche Information wie während der manuellen Betriebsart.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste wird gedrückt, wenn die Rechenmaschine auf die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, um die Maschine auf die zweite tastenbestimmte Druck-Betriebsart zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker eine oktal numerische Darstellung jedes Tastenkodes, der von der Eingabe-Tastatur her in die Maschine eingegeben ist, und eine dezimal numerische Darstellung der Adresse unter welcher ein solcher Tastenkode als Programmschritt in dem Programm-Speicherbereich des RVJM-Speichers gespeichert ist. Dies ergibt eine permanente Aufzeichnung aller Tastatureingegebener Programmschritte , wie durch das folgende Beispiel gezeigt:
Tastatur-Eingabe Tastenfestlegung
CLEAR 0000 20
1 0001 01
' 2 0002 02
f 0003 27
3 0004 03
4 0005 04
+ . 0006 :— 33
5 0007 05
y 0008 30
0009
STOP · 0010 41
0011 46
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Wenn der ROM-Alpha-Modul in die Maschine eingesteckt ist,
druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung aller Tastatur-eingegebener Programinschritte. Dies sei
durch das folgende Beispiel veranschaulicht:
Tastatur-Eingabe TastenfestleRung 20
CLEAR 0000— CLR 01
1 0001— 1 02
2 0002— 2 27
t 0003— UP 03
3 0004— 3 04
4 0005— 4 . 33
+ 0006— + 05
5 0007— 5 30
x£y 0008— XEY 45
PRINT 0009— PNT 41
STOP 0010— STP 46
END 0011— END
In der zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart zeigt
die Anzeigeeinrichtung die gleiche Information wie während der Programmeingabe-Betriebsart.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste ist eine Ein-Aus-Kipp-Taste (d.h. wiederholtes Drücken der Taste schaltet die Rechenmaschine wechselweise in oder aus der entweder ersten oder zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart). Wenn die
Rechenmaschine in einer der tastenbeotimmtcn Druck-Betric1.,:
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arten arbeitet, ist eine unmittelbar unterhalb der KEY LOG-Betriebsarten-Taste angeordnete KEY LOG-Anzeigelampe 19 eingeschaltet.
Die Programmtasten (LIST, LOAD, RECORD)
Die LIST-Programmtaste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart, der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart, der zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart oder der Programmeingabe-Betriebsart befindet, um die Maschine auf die Programralisten-Durck-Betriebsart zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker eine oktal numerische Darstellung der dann als Programraschritte in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers gespeicherten Tastenkodes und eine dezimal numerische Darstellung der Adressen dieser Programmschritte. Diese Prograiaraschritte und die Adressen werden als Liste ausgedruckt, welche mit der durch den Benutzerprogramm-Zähler zuerst bestimmten Adresse beginnt und mit der von dem Benutzerprogramm-Zähler bestimmten Adresse endet, wenn ein END-Programmschritt auftritt oder wenn die STOP-Taste gedrückt wird. Der Benutzer kann die Anfangsadresse τιηηη der Liste auswählen durch Drücken der GO TO-Taste, der die Dezimaldigittasten (0-9)folgen, welche die gewünschte Anfangsadresse τητ\τ\η markieren, oder einfach durch Drücken der END-Taste, sofern die Anfangsadresse die Adresse 0000 ist. Ähnlich kann der Benutzer die Liste jederzeit durch Drücken der STOP-Taste beenden. Wenn die
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Programmlisten-Tätigkeit entweder durch einen END-Prograramechritt oder durch Drücken der STOP-Taste beendet wird, kehrt die Rechenmaschine zu ihrer ursprünglichen manuellen, der ersten oder der zweiten tastenbestimmten Druck-, oder der Programmeingabe-Betriebsart zurück. Wenn die Programmlisten-Tätigkeit durch einen END-Programmschritt beendet wird, bestimmt der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des END-Programmschritt es. Wenn die Programmlisten-Tätigkeit aber durch Drücken der STOP-Taste beendet wurde, bestimmt der Benutaerprogramm-Zähler die Adresse des nächsten Programmschrittes, der anzutreffen gewesen wäre, wenn die STOP-Taste nicht gedrückt worden wäre.
Die von dem Ausgabedrucker ausgedruckte Liste dient als eine ständige Aufzeichnung einer Folge von Programmschritten, die als Programm, Unterprogramm oder Teil von solchen in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers gespeichert sind und der Adresse dieser Programmschritte. Eine typische Liste wird durch die rechte und die linke Zahlenkolonne dargestellt, die auf dem Streifen 22 aus wärmeempfindlichem Aufzeichnungspapier ausgedruckt wird. Wenn der ROM-Alpha-Modul in die Haschine eingefügt ist, druckt der Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung aller dieser Programmschritte aus. Diese wird durch die mittlere Kolonne von alphanumerischen Schriftzeichen dargestellt, die auf dem gleichen Streifen aus wärmeempfindlichem Papier ausgedruckt wird.
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Die "speichere ein"-(LOAD)Programmtaste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart oder in der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um die Rechenmaschine in die Magnetkarten-Lese-Betriebsart zu bringen. In dieser Betriebsart werden auf einer oder mehreren externen Magnetkarten 16 aufgezeichnete Programmschritte durch die Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinrichtung gelesen und in den Programm-Speicherbereich des Sofortzugriff-Lese-Schreib-Speichers (RWM) eingespeichert. Die zuverlässige Durchführung dieser Programmeinspeicherung gestaltet sich wie folgt:
1.) Der Benutzerprogramm-Zähler wird auf die gewünschte Anfangsadresse nnnn des zu ladenden Programm-Speicherbereiches gesetzt. Dies kann erfolgen durch Drücken der GO TO-Taste, der diejenigen Dezimaldigittasten folgen, welche die gewünschte Anfangsadresse nnnn markieren, oder einfach durch Drücken der END-Taste, wenn die gewünschte Anfangsadresse die Adresse 0000 ist.
2.) Eine in die Eingabe-Aufnahme 186 der Magnetkarten-Wiedergabe und Aufzeichnungseinrichtung eingeführte mit Aufzeichnungen versehene Magnetkarte 16 wird mit ihrer ersten, zu lesenden Seite 187 in die Lese- und Aufzeichnungs-Arbeitsstellung gebracht, wie in Fig. 1 gezeigt.
5.) Die LOAD-Taste wird gedrückt, wodurch die Magnetkärten-Lese-und Aufzeichnungseinrichtung mit dem Lesen der ersten
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aufgezeichneten Seite der Magnetkarte beginnt und eine "setze Karte ein"-(INSERT CARD)Anzeigelampe 19 einschaltet,, die unmittelbar unterhalb und zwischen den LOAD- und RECORD-Programmtasten angeordnet ist. Diese Programmlese-Operation wird beendet und die INSERT CARD-Anzeigelampe ausgeschaltet, wenn ein END-(oder beendender) Programmschritt gelesen wird. Daraufhin kehrt die Rechenmaschine in ihre ursprüngliche manuelle oder erste tastenbestimmte Druck-Betriebsart zurück, wobei der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des END-Programmschrittes definiert. In einigen Fällen wird die Magnet-Karte, nach Abschluß eines Lese-Durchganges an einer Ausgabe-Aufnahme 188 der Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinrichtung zum Teil ausgeworfen.
4.) Wenn die INSERT CARD-Anzeigelampe eingeschaltet bleibt und die Magnetkarten-Einrichtung weiter arbeitet wird die zum Teil ausgeworfene Magnetkarte von der Ausgabe-Aufnahme 180 zurückgeholt, gewendet.und die gleiche Magnetkarte (oder eine andere Magnetkarte, falls zweckdienlich) in die Eingabe-Aufnahme 186 eingeführt, wobei die nächste zu lesende Seite 189 in die Lese- und Aufzeichnungsposition gebracht wird. Daraufhin beginnt die Magnetkarten-Einrichtung mit dem Lesen dieser nächsten Seite. Falls erforderlich wird diese Leseoperation wiederholt, bis sie durch das Lesen eines END-Programmschrittes beendet wird. Falls gewünscht, kann die Leseoperation auch durch Drücken der STOP-Taste beendet werden. Daraufhin kehrt die Rechenmaschine auch in ihre ursprüngliche manuelle oder erste tnctenbcntiminte Druck-Betriebsart zurück, wobei
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aber der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des nächsten Programmschrittes feststellt, der zu lesen und in den Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers einzuspeichern gewesen wäre, wenn die Programm-Leseoperation nicht solcherart beendet worden wäre.
Wenn das Lesen des Programms durch einen END-Programmschritt beendet wird, wird der die Adresse dieses END-Programmschrittes feststellende Benutzerprogramm-Zähler zurückgelassen, so daß zusätzliche Programmschritte, Unterprogramme und Programm ohne besondere Mühe in die Rechenmaschine ketten-gespeichert werden können durch einfaches Wiederholen der obigen Schritte 2, 3 und 4. Der erste zusätzliche Programmschritt wird den zuletzt angetroffenen END-Programmschritt überschreiben und dadurch bei Vervollständigung des zusammengesetzten Programms nur einen abschließenden END-Programmschritt zurücklassen, Wenn die Leseoperation durch Drücken der STOP-Taste beendet wird, wird der Benutzerprogramm-Zähler auch in ähnlicher Weise die Adresse des nächsten Programmschrittes der zu lesen war, anzeigend zurückgelassen, so daß zusätzliche Programmschritte, Unterprogramme und Programme ebenso durch einfaches Wiederholen der Schritte 2, 3 und 4 ketten-gespeichert werden können.
Die Aufzeichnungs-(RECORD) Programnitaste wird gedruckt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart oder der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um die Maschine in die Magnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart zu
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bringen. In dieser Betriebsart werden in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers gespeicherte Programmschritte mittels der Magnetkarten-Einheit auf eine oder mehrere externe Magnetkarten aufgezeichnet. Dies gestaltet sich im einzelnen wie folgt:
1.) Der Benutzerprogramm-Zähler wird auf die Anfangsadresse nnnn des gespeicherten, aufzuzeichnenden Programms gesetzt. Dies kann durch Drücken»der GO TO-Taste erfolgen, welcher die Dezimaldigit-Tasten folgen, welche die gewünschte Adresse nnnn definieren oder durch einfaches Drücken der END-Taste, wenn die Anfangsadresse die Adresse 0000 ist.
2.) In die Eingabe-Aufnahme 186 der Magnetkarten-Einheit wird eine Magnetkarte 16 eingeführt, wobei ihre erste mit einer Aufzeichnung zu versehende Seite 187 in die Lese- und Aufzeichnungsstellung gebracht wird wie gezeigt.
3.) Die RECORD-Programmtaste wird gedrückt, wodurch die Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinheit mit dem Aufzeichnen des gespeicherten Programms auf die erste Seite der Magnetkarte beginnt und die INSERT CARD-Anzeigelampe 19 einschaltet. Diese Programmaufzeichnung wird beendet und die INSERT CARD-Anzeigelampe ausgeschaltet, wenn ein END-Programmschritt aufgezeichnet wird. Daraufhin wird die Rechenmaschine in ihre ursprüngliche manuelle Arbeits- oder erste tastenbestimmte Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Benutzerprogramrn-
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Zähler die Adresse des END-Ecogrammschrittes definiert. In einigen Fällen wird die Magnetkarte an der Ausgabe-Aufnahme 188 der Magnetkarten-Einheit zum Teil ausgeworfen, wenn der Aufzeichnungsdurchlauf beendet wurde.
4.) Wenn die INSERT CARD-Anzeigelampe eingeschaltet bleibt und die Magnetkarten-Einrichtung weiter arbeitet, wird die zum Teil ausgeworfene Karte von der Ausgabe-Aufnahme 188 zurückgeholt, gewendet und die gleiche Magnetkarte (oder falls zweckdienlich eine andere Magnetkarte.) in die Eingabe-Auf nähme 186 eingeführt, wobei die nächste., mit einer Aufzeichnung zu versehende Seite 189 in die Lese-und Aufzeichnungsposition gebracht wird. Daraufhin beginnt die Magnetkarten-Einheit mit der Aufzeichnung auf dieser nächsten Seite. Falls notwendig wird diese ProgrammaufZeichnungs-Tätigkeit wiederholt, bis sie durch das Aufzeichnen eines END-Programmschrittes beendet wird. Venn kein END-Programmschritt angetroffen wird, wird die Maschine ohne Rücksicht auf die tatsächliche Größe des in ihr installierten Programm-Aufbewahrungsspeichers fortfahren, weitere Magnetkarten-Aufzeichnungsdurchläufe anzufordern,bis 2036 Programmschritte aufgezeichnet sind. Auf Wunsch kann die Aufzeichnungs-Tätigkeit jederzeit durch Drücken der STOP-Taste beendet werden. Die Maschine wird daraufhin ebenso in ihre ursprüngliche manuelle Arbeite- oder erste tastenbestimmte Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Benutzerprogramm-Zähler j.edoch mit der Adresse des nächsten Programmschrittes, der aufzuzeichnen gewesen wäre, wenn die Aufzeichnung nicht
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solcherart beendet worden wäre, zurückgelassen wird.
Sobald das Programm auf eine oder beide Seiten von einer oder mehreren Magnetkarten 16 aufgezeichnet ist, kann es gegen unerwünschte Auslöschungen geschützt werden, indem ein perforierter Bereich 190 an der Führungskante jeder Seite, auf die es aufgezeichnet wurde, ausgebrochen wird. Wenn eine geschützte (gekerbte) Magnetkarte in die Eingabe-Aufnahme der Magnetkarten-Einheit eingeführt und die RECORD-Taste gedrückt wird, wird die Zustande-(Fehler-Anzeigelampe 19 eingeschaltet und sie wird eingeschaltet bleiben, während die Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinheit die Magnetkarte zu der Ausgabe-Aufnahme 188 befördert, woraufhin die Zußtands-(STATUS) Lampe verlöschen wird. Während dieses Durchlaufes wird weder irgendetwas auf die geschützte Magnetkarte aufgezeichnet noch erfolgt irgendeine Beeinträchtigung der Rechenmaschine selbst oder der zuvor auf der geschützten Magnetkarte aufgezeichneten Information. Die Rechenmaschine und die Magnetkarten-Einheit warten lediglich weiterhin auf die Eingabe einer nicht geschützten Magnetkarte in die Eingabe-Aufnahme 186 der Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinheit.
Die Steuertasten der automatischen Betriebsarten (CONTINUE, STOP, END, PAUSE)
Die Portfahr-(CONTINUE) Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Arbeite- oder der ersten
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tastenbestimmten Druck-Betriebsart "befindet, um die automatische Durchführung eines innerhalb des Programm-Speicherbereiches des RWM-Speichers gespeicherten Programms oder Unterprogramms einzuleiten. Die automatische Durchführung beginnt bei der Adresse, die durch den Benutzerprogramm-Zähler bestimmt ist. Die Durchführung eines innerhalb des Programm-Speicherbereiches des RWM-Speichers gespeicherten Programms oder Unterprogramms gestaltet sich im einzelnen wie folgt:
1.) Dex Benutzerprogramm-Zähler wird auf die Anfangsadresse nnnn des gewünschten Programms oder Unterprogramms gesetzt. Dies erfolgt durch Drücken der GO TO-Taste, der diejenigen Deziraaldigit-Tasten folgen, welche die Anfangsadresse nnnn des gewünschten Programms festlegen. Wenn die Anfangsadresse 0000 ist, kann dies durch einfaches Drücken der END-Taste erfolgen.
2.) Die CONTINUE-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Arbeits- oder der ersten tastenbestimiütcn Druck-Betriebsart befindet,um die Maschine in die automatische Betriebsart zu bringen und die automatische Durchführung des unter der durch den Benutzerprogramm-Zähler festgelegten Adresse nnnn gespeicherten Programms oder Unterprogramms einzuleiten. Der automatische Ablauf dauert an, bis ein Sl1OP- oder END-Programmschritt angetroffen wird oder eine STOP-Tastc gedrückt wird, wie noch unterhalb beschrieben.
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Die STOP-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart befindet, um den automatischen Ablauf eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms unmittelbar nach Vervollständigung des in Ausführung befindlichen Programmschrittes anzuhalten. Der automatische Ablauf eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird in ähnlicher Weise angehalten, wenn ein STOP-Programmschritt angetroffen wird. In beiden Fällen wird die Rechenmaschine daraufhin in ihre ursprüngliche manuelle oder erste tactenbestimmte Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Programmzähler die Adresse des nächsten anzutreffenden Progrommschrittes definiert. Der Benutzer kann die Maschine dann in der manuellen Betriebsart betätigen, um von dem in Ausführung befindlichen Programm angeforderte Daten einzugeben oder andere Berechnungen durchzuführen. Solange der Benutzer nicht die GO TO- oder die END-Taste drückt oder etwas anderes tut, was die letzte Einstellung des Benutzerprogramm-Zählers verändert, kann er jederzeit einfach durch erneutes Drücken der CONTINUE-Taste wieder in der automatischen Betriebsart der Maschine fortfahren.
Wie oben beschrieben, kann die STOP-Taste auch gedrückt werden, wenn sich die Rechenmaschine in dei* Pro^rammlisten-Druck-Betriebsart, der Magnetkarten-Lese-Betriebsart oder der Macnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart befindet, um das Drucken der Programmliste, das Lesen der Magnetkarte oder die Aufzeichnung Mif d'T Iv::r:ictkarte anzuhalten. In allen diesen Fällen wird die Maschine in die Betriebsart zurückkehren, die
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- bl -
unmittelbar vor dem Anhalten vorlag, wobei der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des nächsten Programmschrittes der zu drucken, zu lesen oder aufzuzeichnen war, wenn die STOP-Taste nicht gedrückt worden wäre, definiert.
Die END-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen oder der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um den Benutzerprogramm-Zähler auf die Adresse 0000 in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers zu setzen (dies ist gleichbedeutend mit dem Drücken der Tasten GO TO, 0, 0, 0 und 0). Ein END-Programmschritt beendet den automatischen Ablauf eines gespeicherten Programms durch die Rechenmaschine und setzt den Benutzerprogramin-Zähler auf die erste verfügbare Adresse 0000 in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers zurück. Daraufhin kehrt die Rechenmaschine in die ursprüngliche manuelle oder die erste tastenbestiinmte Druck-Betriebsart zurück, von welcher aus die automatische Arbeitsweise eingeleitet wurde. Der automatische Ablauf kann dann durch Drücken eier CONTIMJE-Taste fortgesetzt werden, wenn die gewünschte Anfangsadresse die Adresse 0000 ist, oder durch Wiederholung der oben beschriebenen Schritte 1 und 2 in Verbindung mit der CONTINUE-Taste, wenn die gewünschte Anfangsadresse nicht die Adresse 0000 ist. Ein END-Programmschrifct klärt auch irgendeine Unterprogramm-liückkehradressejZu v/elcher bis dahin nicht zurückgekehrt wurde. Wie oben beschrieben, beendet er auch das Drucken einer Programmliöto, dan Leκon einer Magnetkarte oder das Aufzeichnen auf einsr Magnetkarte.
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Die PAUSE-Taste wird typischerweise nur als ein Programmschritt benutzt. Die automatische Ausführung eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird jedesmal, wenn ein PAUSE-Programmschritt auftritt oder die PAUSE-Taste gedrückt wird, automatisch für einen 1/4 - Sekunden Pausenintervall angehalten. Dies ermöglicht die Darstellung von Teilergebnissen einer Rechnung durch die Anzeigeeinheit während des automatischen Ablaufs des gespeicherten Programms oder Unterprogramms. Die Zeitdauer der Pause läßt sich durch aufeinanderfolgende PAUSE-Programmschritte in Intervallen von 1/4 Sekunden steigern. Der automatische Ablauf des gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird nach dem Pause Intervall automatisch fortgesetzt.
Ein PAUSE-Programmschritt kann auch als Konditional-Stop benutzt werden, was dem Benutzer ermöglicht, den automatischen Betrieb der Rechenmaschine unmittelbar nach Ausführung eines PAUSE-Programmschrittes zu stoppen. Dies erfolgt durch einfaches Drücken irgendeiner Taste (einer anderen als STOP) während des automatischen Programmablaufs,bis der PAUSE-Programmschritt ausgeführt wurde. Mit anderen Worten hat ein PAUSE-Programmschritt, dem unmittelbar das Drücken einer anderen als der STOP-Taste folgt, den gleichen Effekt wie das Drücken der STOP-Taste, v:obei der Vorteil auftritt, daß der automatische Ablauf eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms hierdurch präzise bei einem oder mehreren vorbestimmten Progranraschritoen angehalten worden kann, v/'
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der Benutzer es so möchte. Der automatische Ablauf des gespeicherten Programms kann dann durch Drücken der CONTINUE-Taste wieder "begonnen werden.
Die Dezimaldarstellungs-Tasten (FLOAT, FIX,Q )
Diese Tasten werden zur Steuerung der Form der von der Anzeigeeinrichtung dargestellten Zahlen "benutzt, wenn die Rechenmaschine in der manuellen und der ersten tastenbestimiaten Druck-Betriebsart arbeitet. Es kann entweder eine feste oder eine gleitende Form des dezimalen Kommas benutzt v/erden. Wenn mit festem Komma gearbeitet wird, ist eine Festkomma-Anzeigelampe 19 eingeschaltet, die sich unmittelbar unterhalb der FIX () -Taste befindet, ähnlich ist eine Gleitkomma-Anzeigelampe, die unmittelbar unterhalb der FLOAT-Taste angeordnet ist, eingeschaltet, wenn mit dezimalem Gleitkonina gearbeitet wird.
Bei der Festkomma-Darstellung erscheinen die Zahlen in der Form, in welche sie üblicherweise geschrieben werden. Das dezimale Komma bleibt fest an seiner richtigen Stelle. Bei der Gleitkomma-Darstellung erscheinen die Zahlen in einer normalisierten Form, wobei das dezimale Komma unmittelbar hinter dem wichtigsten nicht-null Digit der normalisierten Zahl steht, Hinter jeder normalisierten Zahl steht eine Hochzahl von ζelm mit positiven oder negativem Vorzeichen, welche die Anzahl der Digitstellen angibt und die Richtung, in welv-L-.i.· das Komma zu verschieben"ist, um die normalisierte Zahl in die
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entsprechende Festkomma-Darstellung zu bringen. Die folgenden Beispiele zeigen den Zusammenhang zwischen Zahlen, die sowohl in Festkomma- als auch in Gleitkomma-Darstellung ange schrieben sind.
Fe stkomma-Darst ellung Gleitkomma-Darstellung
1234.5 = 1 .2345 χ 105
0.0012345 1 .2345 χ 10~5
-1.2345 -1 .2345 χ 10°
Wenn die Maschine eingeschaltet und automatisch in Gang gesetzt v/ird, zeigt die Anzeigeeinrichtung die Zahlen in Gleitkomma-Dezimaldarstellung. Wenn die Anzeigeeinrichtung auf Festkomma-Darstellung geschaltet wird, kann sie anschliessend wieder auf Gleitkomma-Darstellung zurückgeschaltet werden, indem einfach die FLOAT-Taste gedrückt wird. Jede in Gleitkomma-Darstellung angezeigte Dezimalzahl umfaßt das Vorzeichen (sofern negativ) und die zehn bedeutendsten Digits der normalisierten Zahl, welcher sich das Vorzeichen (sofern negativ) der Hochzahl und zwei Hochzahl-Digits anschließen. Dies ist durch die folgenden Beispiele veranschaulicht:
Darzustellende Gleitkomma-Zahlen Anzeige
1234.5 I.2345OOOOO 03
O.OOI2345 I.2345OOOOO -03
-1.2345 -1.234500000 00
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Die Anzeigeeinrichtung kann auf Pestkomma-Darstellung umgeschaltet werden durch Drücken der FIX-O -Taste, der eine Dezimaldigit-Taste folgt, welche die gewünschte Zahl η von Digitstellen (0-9) die auf der rechten Seite des Kommas dargestellt werden soll, "bestimmt. Weniger bedeutende Digits werden nicht dargestellt und das unbedeutendste noch darzustellende Digit wird aufgerundet, wenn das nächstdarzustellende weniger bedeutende Digit fünf oder größer ist. Dies wird für verschiedene Werte von η anhand der folgenden Beispiele dargestellt:
Darzustellende Wert Festkomma-
Zahl • von η Darstellung
123.456784 2 123.46
-6.703256 2 -6.70
123.4-56784 5 123.45678
-6.703256 5 -6.70326
123.^-56784 O 123.
-6.703256 O -7.
Wenn die FIX () -Taste gedrückt wird, aber keine Dezimaldigit-Taste folgt, behandelt die Maschine automatisch die nächste gedrückte Taste als sei es die O-Taste (daraufhin wird η gleich O wie in dem letzten Beispiel).
Zahlen von bis zu (und einschließlich) zehn bedeutenden lii^L und ihre Vorzeichen (sofern negativ) können in der Festkomnia.
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Darstellung angezeigt werden. Somit können (10-n) Digits auf der linken Seite des Dezimalkommas angezeigt werden. Venn eine anzuzeigende Zahl mehr als (10-n) Digits auf der linken Seite des Dezimalkommas hat (d.h. sie ist zu groß für den gewählten Wert von n), fließt die Anzeige dieser Zahl (nicht die gesamte Anzeige) über und kehrt in die Gleitkomma-Darstellung zurück. Dies ist anhand der Festkomma-Darstellung der Fig. 1 veranschaulicht, bei welcher die in den Registern χ und y enthaltenen Zahlen übergeflossen sind und deswegen in Gleitkomma-Darstellung angezeigt sind. Dies sei auch anhand des folgenden Beispieles veranschaulicht:
Darzustellende Wert Tatsächliche Zahl von η Zahlendarstellung
1234-567.89 5 1.23^56789 06
Wenn das erste nicht-null Digit einer darzustellenden Zahl weiter als η Stellen rechts von dem Komma steht (d.h. es ist zu klein für den gewählten Wert von n), so unterströmt die Anzeige dieser Zahl (nicht die gesamte Anzeige). In diesem Fall werden nur Nullen angezeigt. Dies ist durch das folgende Beispiel dargestellt:
Darzustellende Wert Tatsächliche Znhl von η Zahlendarstellung
0.0000012 3 0.000
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Unabhängig von der Art der Zahlenanzeige speichert die Rechenmaschine stets sämtliche Zahlen in Gleitkomma-Darstellung und führt so auch sämtliche Rechnungen aus. Ferner wird jede Zahl unbeachtlich der eingegebenen oder angezeigten Anzahl von Digits mit zwölf bedeutenden Digits ihrem zugehörigen Vorzeichen, einem Zwei-Digit Exponent und dessen zugehörigem Vorzeichen gespeichert. Bis zu (und einschließlich) zehn bedeutende Digits, ihr zugehöriges Vorzeichen, der Zwei-Digit Exponent und dessen zugehöriges Vorzeichen können angezeigt werden (bei positiven Zahlen oder Exponenten wird jedoch kein Vorzeichen angezeigt). Die verbleibenden zwei Digits (Abstreifdigits genannt) werden nicht angezeigt. Sie werden benutzt, um eine mehr als zehnstellige Genauigkeit während der Rechnungen aufrecht zu erhalten und auch zur automatischen Rundung des zehnten angezeigten Digits.
Die Rechenmaschine hat einen Dynamikbereich von i 10""" bis ± 9.999999999(99) x 10^8. Wenn dieser Bereich während einer Rechnung überschritten wird, schaltet sich die STATUS-Anzeigelampe 19 ein.
Die Eingabetasten für numerische Daten (0-9), ., ENTER EXP, CHG SIGN, Tt )
Die Dezimaldigit-Tasten 0-9 werden betätigt, um Zahlen in das x-Register einzugeben. Die Zahlen werden in Serienform einpo-[^oben, das zuletzt eingegebene Digit wird das unbedeutendste Digit. So wird beispielsweise die Zahl 1325 durch aufeinandor-
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folgendes Drücken der Dezimaldigit-Tasten 1, 3, 2 und 5 eingegeben. Eine in das x-Register eingegebene Zahl wird beendet, sobald irgendeine Nicht-Dateneingabe-Taste gedrückt wird. Eine andere in das x-Register eingegebene Zahl ersetzt eine beendete Zahl, wird aber Bestandteil einer nicht-beendeten Zahl.
Die Dezimalkomma- (.) Taste wird zur Eingabe des Dezimalkommas in das x-Register gedrückt. So wird beispielsweise die Zahl 1.23^ durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 1, ·, 2, 3 und 4 eingegeben. Unbeachtlich der Anzeigeform ist es nicht erforderlich, die Dezimalkomma-Taste zu benutzen, wenn ganze Zahlen eingegeben werden. Wenn die Dezimalkomma-Taste nicht benutzt wird, wird angenommen, daß das Dezimalkomma dem zuletzt eingegebenen Digit folgt. Wenn die Festkomma-Darstellungsart benutzt wird, positioniert die Maschine das Dezimalkomma automatisch. Wenn die Gleitkomma-Darstellungsart benutzt wird, korrigiert die Maschine automatisch den Exponent entsprechend der Stellung des Dezimalkommas.
Zur Eingabe eines Ein- oder Zwei-Digit Exponenten (als Hochzahl von zehn) in das x-Register, wobei das zuletzt eingegebene Digit das am wenigsten bedeutende Digit wird, wird die "Eingebe Exponent"-(ENTER EXP)Taste gedrückt, der sich ein oder zwei Dezimaldigit-Tasten anschließen. Wenn ein drittes Digit eingegeben wird, wird es die Eingabe dos Exponenten beenden und eine neue numerische Dateneingabe anfangen. Eine nicht abgeschlossene Zahl in dem x-Register kann direkt multipliziert
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-GD-
werden durch aufeinanderfolgende Hochzahlen von zehn durch einfaches Eingeben von aufeinanderfolgenden Exponenten. So
2 14 kann z.B. das Produkt von 8,3 χ 10 χ 10 erhalten werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 8, ., 3, ENTER EXP, 2 ENTER EXP, 1,und 4. Wenn die ENTER EXP-Taste als erste Taste einer numerischen Dateneingabe gedrückt wird (z.B. bevor eine der Dezimaldigit-Tasten gedrückt wurde oder im Anschluß an eine abgeschlossene Zahl), wird die Zahl 1 in das x-Register eingegeben. So kann beispielsweise die Zahl
/IC
1 χ 10 eingegeben werden durch Drücken der Tasten ENTER EXP, 1 und 6.
Die "andere Vorzeichen"-(CHG SIGN) Taste wird gedrückt, um das Vorzeichen einer abgeschlossenen oder nicht abgeschlossenen Zahl in dem x-Register zu ändern. Wenn die CHG SIGN-Taste als erste Taste einer numerischen Dateneingabe gedrückt wird, ändert sich das Vorzeichen der dann in dem x-Register befindlichen Zahl (egal welches Zeichen sie hat) und sobald diese Zahl durch das erste Digit einer neuen Dateneingabe ersetzt wird, leitet es die neue Dateneingabe mit einem negativen Vorzeichen ein. Dies sei durch das folgende Beispiel veranschaulicht:
Gedruckte Tasten Inhalte des x-Regxsters
-123.45
CHG SIGN 123.45 -
6 -6.
7 . -67..
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- 7C ~
Die CHG SIGN-Taste wird auch unmittelbar nach der ENTER EXP-Taste (oder dem zuletzt eingegebenen Digit des Exponenten) gedrückt, um einen negativen Exponenten in das x-Register ein-
—P 4 —ΊΡ
zugeben. So kann z.B. die Zahl 8.3 χ 10 χ 10 χ 10 eingegeben werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 8, ., 3» ENTER EXP, CHG SIGN, 2, ENTER EXP, 4, ENTER EXP, CHG SIGN, 1, und 2 und die Zahl 1 χ 10~16 kann eingegeben werden durch Drücken der Tasten ENTER EXP, 1, 6 und CHG SIGlT.
Die TT-Taste wird gedrückt, um den Wert fi (d.h. 3. W59265360) in das x-Register einzugeben.
Die Klär-Tasten ( CLEAR χ, CLEAR)
Die CLEAR x-Taste klärt (d.h. setzt auf null) das x-Register. Sie beeinträchtigt keine anderen Register.
Die CLEAR-Taste klärt das x-, y- und z-(Arbeits-)Register, klärt das a- und das b-(Datenaufbewahrungs-) Register und klärt (oder rücksetzt) die Fahne, die durch die "setze Pahne"-(SET FLAG) Taste gesetzt werden kann, wie noch erläutert wird. Andere Register werden nicht beeinträchtigt.
Wenn die Rechenmaschine eingeschaltet wird, werden automatisch alle Arbeitsregister, Programm- und Datenspeicher-Register des RWM-Speichers geklärt. Anschließend in ihnen gespeioherte abgeschlossene Zahlen werden durch eine neue Dateneingabe automatisch geklärt und ersetzt.
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Die Arbeitsregister-Steuertasten (4, 4> ,ROLLt,x^ y)
Die Arbeitsregister-Steuertasten werden "benutzt,um die-Inhalte des x-, des y- und des z-Registers abzulegen. Sie "beeinflussen keine anderen Register.
Wenn die 4Taste gedrückt wird, werden die Inhalte des y-Registers in das z-Register verschoben und die Inhalte des x-Registers erscheinen sowohl in dem x-Register als auch in dem y-Register. Die Inhalte des z-Registers sind verloren.
Wenn die XTaste gedrückt wird, werden die Inhalte des y-Registers in das x-Register verschoben und die Inhalte des z-Registers erscheinen sowohl in dem y-Register als auch in dem z-Register. Die Inhalte des x-Registers sind verloren.
Wenn die ROLL ·♦ -Taste gedrückt wird, werden die Inhalte des x-Registers in das y-Register, die Inhalte des y-Registers in das z-Register und die Inhalte des z-Registers in das x-Register verschoben. Es wird keine Information verloren.
Die x^iy-Taste wird gedrückt, um die Inhalte des x- und des y-Registers auszutauschen. Die Inhalte des z-Registers werden von dieser Maßnahme nicht berührt.
Die Rechen-Tasten (+, -, x, » )
Diese vier Tasten werden benutzt, um Arbeitsregister-Rechenoperationen durchzuführen, bei welchen die Inhalte des x- und
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des y-Registers als Operanden benutzt werden. Die Ergebnisse dieser Rechenoperationen werden in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des x-Registers werden von den durchgeführten Rechenoperationen nicht verändert. Diese vier Tasten beeinträchtigen keine anderen Register.
Die + Taste wird gedrückt, um die in dem x-Register befindliche Zahl zu der in dem y-Register befindlichen Zahl zu addieren, wobei die Summe in dem y-Register erscheint.
ι Die - Taste wird gedrückt, um die in dem x-Register befindliche Zahl von der in dem y-Register befindlichen Zahl abzuziehen, wobei die Differenz in dem y-Register erscheint.
Die x-Taste wird gedrückt, um die in dem y-Register befindliche Zahl mit der in dem x-Register befindlichen Zahl zu multiplizieren, wobei das Produkt in dem y-Register erscheint. Die + Taste wird gedrückt, um die in dem y-Register befindliche Zahl durch die in dem x-Register befindliche Zahl zu dividieren, wobei der Quotient in dem y-Register erscheint.
Die Anwendung dieser Tasten und der Arbeitsregister-Steuertasten wird durch das folgende Verfahren zur Errechnung von = 1·1 veranschaulicht:
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Gedrückte Tasten Inhalte des Inhalte des Inhalte des
x~Registers y-Registers z-Regist*ers
CLEAR 0 0 0
3 3 0 0
t 3 3 0
3 0
χ 12 0
ROLLt 0 4- 12
8 8 * 12
x^y 4- 8 12
9 9 8 12
- 9 —1 12
-1 12 12
+ -1 11 12
ROLLf 12 -1 11
' 8 8 -1 11
«**· &*** j -1 8 11
2 2 8 11
χ 2 16 11
6 6 16 11
6 10 11
10 11 11
+ 10 1.1 11
Die Antwort, welche in dem y-Register erscheint, ist ■unterstrichen.
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Einzelne Funktions-Tasten (V"x, χ2, 1/χ, int χ, CHG SIGN)
Diese fünf Tasten werden benutzt, um einzelne Funktionen durchzuführen, "bei welchen die Inhalte des x-Registers als Argument benutzt werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Punktionen werden in das x-Register placiert. Diese fünf Tasten beeinflussen keine anderen Register.
Die //x Taste wird gedrückt, um die Quadratwurzel einer Zahl zu errechnen, die im x-Register steht. Wenn die Zahl negativ ist, wird die Wurzel ihres Absolutwertes errechnet und die STATUS-Lampe 19 eingeschaltet. Die STATUS-Anzeigelampe bleibt eingeschaltet, bis die nächste Taste gedrückt wird.
Die χ -Taste wird gedrückt, um das Quadrat einer in dem x-Register befindlichen Zahl zu errechnen. Wenn die Zahl größer ist als ViO χ 10^9, wird die Zahl 9.99999999999 x 1098 in dem x-Register placiert und die STATUS-Anzeigelampe 19 eingeschaltet. Die Anzeigelampe bleibt eingeschaltet, bis die nächste Taste gedrückt wird.
Die 1/x Taste wird gedrückt, um den Kehrwert der in dem x-Register befindlichen Zahl zu bestimmen. So kann beispielsweise der Wert 1/9.8 bestimmt werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 9, .»8 und der 1/x Taste.
Die int χ Taste wird gedrückt, um den gebrochenen Bestandteil der in dem x-Register befindlichen Zahl abzuschneiden. Sie
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"beeinflußt nicht das Vorzeichen des ganzzahligen Bestandteiles dieser Zahl. Wenn beispielsweise die Zahl -5·9 in dem x-Register enthalten ist, wenn die int χ Taste gedrückt wird, so verbleibt die Zahl -5·0.
Die CHG SIGN-Taste wurde schon oben im Zusammenhang mit den Eingabetasten für numerische Daten beschrieben.
Die Datenspeicher-Taste und die Registerübertragungs-Taste (a, b, x-, Q, y->(), x<-(), yr? O, INDIRECT)
Diese Tasten werden in verschiedener Weise benutzt, um direkte Datenspeicherung und Rückruf, direktes Speicherregister-Rechnen, indirekte Datenspeicherung und Rückruf und indirektes Speicherregister-Rechnen durchzuführen. Wie unterhalb gezeigt , werden die a-und die b-Tasten und anschließend einige der übrigen fünf Tasten dieser Gruppe gedrückt, um das a- bzw. b-Register zu spezifizieren. Die a- und die b-Tasten können auch·benutzt werden, um die Inhalte des a- bzw. des b-Registers direkt in das x-Register zurückzurufen, ohne die Inhalte des a- und des b-Registers selbst zu ändern. Eine beliebige dieser Funktionen der a- und b-Tasten kann auf einen einzelnen Tastenhub derselben durchgeführt werden. So können beispielsweise die Inhalte des b-Registers direkt in das x-Register zurückgerufen werden durch einfaches Drücken der b-Taste alleine. Wie schon oben bemerkt, wird der Inhalt des b-Registers selbst durch diese Rückrufoperation nicht verändert.
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Die Tasten x-*(), y—» (), x*-() und y,2 O werden benutzt zur Steuerung der Übertragung von numerischen Daten aus dem x- und dem y-Register in die Register a und b sowie in 49 zusätzliche Speicherregister, die dem Benutzer (unter den Benutzeradressen 000-048) in dem Daten-Speicherbereich des RWM-Speichers verfügbar sind und von diesen Speicherregistern in das x- und das y-Register. Wenn die 60 wählbaren Speicherregister, die in dem Daten-Speicherbereich des RWM-Speichers (unter den Benutzeradressen 049-108) enthalten sind dem Benutzer verfügbar gemacht sind, können die gleichen vier Tasten auch benutzt werden, um die Übertragung von numerischen Daten aus dem x- und dem y-Register in diese wählbaren (optional) Speicherregister und von diesen in das x- und das y-Register zu steuern.
Die speziellen Speicherregister in oder aus welchen mittels dieser vier Tasten numerische Daten zu übertragen sind, werden durch die Taste oder die Tasten markiert, die unmittelbar nach diesen gedrückt werden. Dementsprechend bestimmt die a-Taste das a-Register und die b-Taste das b-Register, und die Dezimaldigit-Tasten 0-9 markieren selektiv irgendeines der unter den Benutzeradressen 000-108 des Daten-Speicherbereichs des RWM-Speichers verfügbaren Speicherregister. Zur Vereinfachung der Beschreibung werden die unter den Benutzeradressen 000-108 verfügbaren Speicherregister im folgenden anhand ihrer Adressen benannt (d.h. das Speicherregister untcj· irgendeiner verfügbaren Adresse nnn wird als nnn-Register bezeichnet). Wenn ein nicht existierendes oder nicht verfügbareο
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Speicherregister markiert wird, schaltet sich die STATUS-Anzeigelampe ein, es wird keine Datenübertragung oder Berechnung durchgeführt und die Rechenmaschine hält an. (Uenn solch ein Register markiert wird, während die Rechenmaschine automatisch ein gespeichertes Programm abwickelt, laai'kiert der Programmzähler denjenigen Programmschritt, welcher der untauglichen Operation unmittelbar folgt.)
Zur direkten Einspeicherung der Inhalte des x-Registers in das a-Register, das b-Register oder ein nnn-Register wird die χ-*() Taste gedrückt, worauf die ä-Taste, die b-Taste oder die Desinaldigit-Tasten η, η, η folgen. In jedem Fall bleiben die Inhalte des x-Registers durch diese Operation unverändert. So kann'beispielsweise der Wert IT direkt in das b-Regicter eingespeichert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten TT, x -* O und b. Ähnlich kann der Wert V direkt in das Register 027 eingespeichert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten IT, x-> () , 0, 2 und 7· Bei jeden dieser Beispiele verbleibt V auch in dem x-Register.
Zur direkten Einspeicherung der Inhalte des y-Registers in das a-Register, das b-Register oder das Register nnn wird die y-*() Taste gedrückt, der die a-Taste, die b-Taste oder die Dezimaldigit-Tasten η, η, η folgen. In jedem Fall werden die Inhalte des y-Registers durch diese Operation nicht geändert.Sb kann beispielsweise eine in dem y-Register enthaltene Zahl ohne Änderung der Inhalte des y-Registers
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direkt in das Register 000 eingespeichert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-> (), Ö, 0 und O.
Zum direkten Rückruf der Inhalte des a-Registers, des b-Begisters oder des Registers nnn in das x-Register wird die Taste χ* () gedrückt, der die Tasten a, b, oder die Dezimaldigit-Tasten η, η, η folgen. In jedem Fall werden die Inhalte der rückgerufenen Register durch diese Operation nicht geändert. So können beispielsweise die Inhalte des Registers 012 in das x-Register rückgerufen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xf-(), 0, 1 und 2, wobei die Inhalte des Registers 012 selbst nicht verändert v/erden. Der Rückruf aus dem a- oder dem b-Register in das x-Register kann in der gleichen Art wie. oben beschrieben durchgeführt werden durch einfaches Drücken der a-Taste oder der b-Taste alleinc.
Zum Austauschen der Inhalte des y-Registers mit den Inhalten des a-Registers, des b-Registers oder des nnn-Registers wird die y,2() Taste gedrückt, welcher die a-Taste,die b-Taste oder die Dezimaldigit-Tasten η, η, η folgen. So kann z.B. eine Zahl in dem y-Register mit einer Zahl in dem Register 0^8 ausgetauscht werden durch Drücken der Tasten y^X), 0, 4- und
Die durch die Tasten x-> () y-* ()r χ «-() und y^O durchführbaren direkten Speicher- und Rückrufoperationen können üblicherweise durch Benutzung der folgenden Ausdrucke: zur5nrr.( -gefaßt werden:
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(V
Hierbei bezieht jedes Klammerpaar ein, daß irgendeine der eingeschlossenen Gruppen von Tastenoperationen oder Speicherregistern ausgewählt werden kann. Die Zuordnung der aufeinanderfolgenden Paare von Klammern von links nach rechts bestimmt die Tasten-Folge, die zur Durchführung der gewählten Tastenoperation mit dem gewählten Speicherregister erforderlich ist. So kann jede der in dem linken Paar von Klammern enthaltene Tastenoperation mit jedem der in dem rechten Paar von Klammern enthaltenen Speicherregister durchgeführt werden, indem zuerst die Taste, welche die gewünschte Tastenoperation durchführt und daraufhin die Taste oder die Tasten gedrückt werden, welche das gewählte Speicherregister markieren. Die Nützlichkeit dieser direkten Speicher- und Rückrufoperationen wird veranschaulicht durch das folgende Verfahren des Multi- · plizierens einer Reihe von Zählen n-, n*·, etc. mit einer Konstanten K, wobei n^ » 3t »p ~ ^·2ι e*c· ^21^ 3E »1.684- gilt:
Gedruckte Tasten Inhalte des
ac-Resisters
Inhalte des
y-Rep;isters
Inhalte des
a-Refcisters
CLEAR O O O
1, O, 6, 8, 4, 1.684 O O
y£X), a 1.684 O 1.684
3 3 O 1,684
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. - 80 # rs '
(Fortsetzung) 3 3 1,684
t 1.684 3 1.684
a 1.684 5.0520 1.684
X 11.2 5.O52O 1.684
1, 1» ., 2 11.2 11.2 1.684
t 1.684 11.2 1.684
a 1.684 18.8608 1.684
X
Die Antworten, die in dem y-Register erscheinen, sind unterstrichen.
Die Tasten x-?v (), y-^ (), χ <*-(), und y£*() können auch mit den Rechentasten +, -, χ und ♦ benutzt werden, um direkte Registerrechnungen durchzuführen, bei welchen die Inhalte des x-Rogisters oder des y-Registers als der eine Operand und die Inhalte des a-Registers, des b-Registers oder des nnn-Registers als der andere Operand benutzt werden. Diese direkten Register-Rechenoperationen können wie folgt zusammengefaßt werden durch Benutzung der oben beschriebenen Ausdrücke:
+ a ^
b
X
.nnn-
Somit kann die x-> () Taste benutzt werden zur direkten Durchführung irgendeiner der in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen
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Rechenoperationen an den Inhalten des x-Registers und den Inhalten irgendeiner der in dem dritten Klammerpaar enthaltenen Speicherregister und zur Speicherung der Ergebnisses in dem gev/ählten Speicherregister ohne Rückrufen der Inhalte des gewählten Speicherregisters und ohne .Änderung der Inhalte des x-Registers. So können z.B. die Inhalte des x-Registers von den Inhalten des b-Registers abgezogen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x^ (), -, und b. Die Differenz wird in dem b-Register gespeichert und die Inhalte des x-Registers bleiben bei dieser Operation unverändert. Ähnlich können die Inhalte des 042-Registers durch die Inhalte des x-Registers dividiert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-> (), : , 0, 4. und 2. Der Quotient wird in dem Register 042 gespeichert, und die Inhalte des x-Registers selbst bleiben bei dieser Operation uirverändert.
Ähnlich kann die y-> () Taste benutzt v/erden zur direkten Durchführung einer in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen Rechenoperation an den Inhalten des y-Registers und irgendeinem der in dem dritten Klammerpaar enthaltenen Speicherregister und zur Speicherung des Ergebnisses in dem gewählten Speicherregister ohne Rückruf ,en deä* Inhalt/S des gewählten Speicherregisters und ohne Änderung de* Inhalte des y-Regirstors. So können z.B. die Inhalte des y-Registers den Inhalten des a-Registers hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y->(), +, und a. Die Summe wird in dem a-Register gespeichert und dip Inhalte des y-Registers
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verbleiben unverändert durch diese Operation. Ähnlich können die Inhalte des O38-Registers mit den Inhalten des y-Registers multipliziert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-» (), x, 0, 3, und 8. Das Produkt wird in dem Register 038 gespeichert und die Inhalte des y-Registers werden durch diese Operation nicht verändert.
Die x«-() Taste kann benutzt v/erden zur direkten Durchführung einer in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen Rechenoperation an den Inhalten des x-Registers und den Inhalten irgendeines in dem dritten Klaramerpaar enthaltenen Speicherregisters und zur Speicherung des Ergebnisses in dem x-Registcr, wobei die Inhalte des gewählten Speicherregisters nicht verändert werden. So können z.B. die Inhalte des a-Begisters zu den Inhalten des x-Registers hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xi-(), +, und a. Die Summe wird in dem x-Register gespeichert und die Inhalte des a-Registers bleiben durch diese Operation unverändert, Ahnlich können die Inhalte des x-Registers mit den Inhalten des 022-Registers multipliziert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x<-(), x, 0, 2, und 2. Das Produkt wird in dem x-Register gespeichert und die Inhalte dec 022-Registers bleiben durch die Operation unverändert.
Die Taste y^O dient zur direkten Durchführung einer in dc:u zweiten Klammerpaar enthaltenen Rechenoperation an den Inhalten des y-Registers und den Inhalten eines der in dem
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dritten Klammerpaar enthaltenen Speicherregisters und zur Speicherung des Ergebnisses in dem y-Register ohne Änderung der Inhalte des gewählten Speicherregisters (die y^fO Taste kann z.B. benutzt werden, als wäre sie eine y<-() Taste bei der Durchführung von Registerrechnungen).
So können z.B. die Inhalte des b-Registers von den Inhalten des y-Registers subtrahiert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y£j(), -, und b· Die Differenz wird in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des b-Registers werden nicht durch diese Operation geändert. Ähnlich können die Inhalte des y-Rogisters durch die Inhalte des 029-Registers dividiert werden durch aufeinanderfolgendes Drükken der Tasten yTüO» +> 0, 3> 'und 9. Der Quotient wird in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des 029-Registers bleiben unverändert.
Die IHDIRECT-Taste wird mit den oben beschriebenen Datenspeicher- und Registerübertragungs-Tasten benutzt zur Durchführung indirekter Datenspeicherungen und Rückrufe sowie indirekter Register-Rechenoperationen, bei welchen die Inhalte eines direkt adressierten Registers (z.B. des a-Registers, des b-Registers oder eines der nnn-Register) als I die Adresse eines bei diesen Operationen zu benutzenden indirekt adressierten Speichorregisters (z.B. eines der anderen nnn-Speicherregister) benutzt werden. Bei der indirekten Adressierung eines der Spcicherregister 000 bis i 048 oder 103 ist sicherzustellen, daß das
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„,84 L , ,
direkt adressierte RegistefMie e Adresse nnn des. indirekt adressierten Registers nnn enthält. Die benutzte indirekte Adresse ist der Absolutwert des gahz- zahligen Teiles der Inhalte des direkt adressierten Registers. So wird I.732 als Adresse des Registers 001, -6.99 als die Adresse des Registers 006, 0.999 als die Adresse des Registers 000, und 106.75 als die Adresse des Registers 106 behandelt. Weil die Speicherregister nur nu- -merische Daten enthalten , können das a- und das b-Register bei diesen Operationen nicht als indirekt adressierte Register benutzt v/erden.
Die indirekten Datenspeicher- und Rückrufoperationen können durch erneute Anwendung des oben beschriebenen Ausdruckes wie folgt zusammengefaßt werden, wobei für die INDIRECT-Taste keine Klammern verwendet sind:
y->0
INDIRECT
So können die Tasten x-> () und y-> () mit der INDIRECT-Taste benutzt werden zur indirekten Speicherung der Inhalte des x- bzw. des y-Regieters in irgendeinem Speicherregister nnn, welches durch die Inhalte eines der anderen Datenßpeicherregister markiert ist.Weiterhin kann dies durchgeführt werden, ohne die Inhalte des x- und des y-Registers
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oder des direkt adressierten Speicherregisters zu ändern.
So können z.B. die Inhalte des x-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die
Inhalte des a-Registers markiert ist durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-^ (), INDIRECT, und a. Die
Inhalte des x-Registers und des a-Registers verbleiben
hierbei unverändert. Ähnlich können die Inhalte des y-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die Inhalte des Registers 022 markiert ist
durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-£ () , INDIRECT. 0, 2, und 2. Die Inhalte des y-Registers und des Registers 022 bleiben hierbei unverändert.
.Ähnlich kann die χ *-()^nit der INDIRECT-Taste benutzt werden zum indirekten Rückruf der Inhalte eines durch die Inhalte eines anderen Speicherregisters markierten Speicherregisters nnn in das x-Register. Dies erfolßt ohne Änderung der Inhalte eines der direkt oder indirekt adressierten
Speicherregister. So können z.B. die durch die Inhalte des .b-Registers markierten Inaßlte des Registers nnn indirekt in das x-Register zurückgerufen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xf-(), INDIRECT und b. Die Inhalte des b-Registers und des indirekt adressierten Registers
bleiben hierbei unverändert. * Taste
Die Taste y^() kann mit der INDIRECT-Taste benutzt werden zum indirekten Austauschen der Inhalte des y-Regißters mit
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den Inhalten eines Speicherregisters nnnt welches durch die Inhalte eines anderen Speicherregisters markiert ist. Dies erfolgt ohne Veränderung der Inhalte der direkt" adressierten Speicherregister. So können z.B. die Inhalte des y-Registers indirekt mit den Inhalten des durch das Register 041 markierten Registers ausgetauscht werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y£*(), INDIRECT* 0, 4, und 1. Die Inhalte des Registers 041 bleiben hierbei unverändert.
Die indirekten Register-Rechenoperationen können wie folgt zusammengefaßt werden:
χ* Ο
> INDIRECT
Im Zusammenhang mit den indirekten Register-Rechenoperationen sei bemerkt, daß die INDIRECT-Taste auch unmittelbar
Optrafortju,
nach der gewählten -Taste gedrückt werden kann. Somit können die indirekten Register-Rechenoperationen auch wie folgt zusammengefaßt werden:
+
X
Ί·
INDIRECT
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.1
Somit kann eine der Tasten x-K), y-*(), x<-{) ι und mit der INDIRECO? Taste und einer der Re- Tasten "benutzt werden zur indirekten Durchführung von Register-Rechenoperationen, bei welchen die Inhalte des x- oder des y- Registers als der eine Operand und die Inhalte eines der Speicherregister nnh, welches durch die Inhalte eines anderen Speicherregisters markiert ist, als der andere Operand benutzt werden. Im Falle der Tasten x->() und y-> () werden die Ergebnisse dieser Operationen · in dem indirekt adressierten Speicherregister nnn gespeichert und die Inhalte des x- und des y-Registers sowie des direkt adressierten Registers werden nicht verändert. Ähnlich werden im Fall der Tasten χ «?-() und y£*() die Ergebnisse dieser Operationen in dem x- bzw. dem y-Rogister gespeichert und die Inhalte der direkt und indirekt adressierten Register werden nicht verändert.
So kann z.B. der Inhalt des x-Registers zum Inhalt des durch den Inhalt des a-Registers markierten Registers nnn hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-> (), INDIRECT, +, und a."Die Summe wird in dem indirekt adressierten Register nnn gespeichert und die Inhalte des x-Registers und des a-Registers bleiben hierbei unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des ßpeicherregisters nnn, welches durch den Inhalt des Registers O1*l· markiert ist, mit dem Inhalt des y-Registers multipliziert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-f (), x, INDIRECT, O, 1, und 'ι- . Das Produkt wird in dem indirekt adressierten
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Speicherregister nnn gespeichert und die Inhalte des y-Registers und des Registers 014 bleiben hier unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des Registers nnn, welches durch den Inhalt des b-Registers definiert ist,von dem Inhalt des x-Registers subtrahiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x*-(), INDIRECT, -, und b . Der Quotient wird in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des Registers 008 und des indirekt adressierten Registers nnn bleiben hier unverändert.
Bei den oben beschriebenen indirekten Datenspeicher- und Rückrufoperationen sowie bei den indirekten Register-Rechenoperationen kann eine indirekte Ilehrebenen-Adressierung bis zu jeder gewünschten Ebene durchgeführt v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der INDIRECT-Taste, und zwar einmal für jede gewünschte Ebene. Indirekte Mehrebenen-Datenspeicherung und -Rückruf können wie folgt zusammengefaßt werden :
χ* Ο
x-O
INDIRECT ... INDIRECT
nnn
So kann beispielsweise der Inhalt des x-Registers indirekt in dem i Register«· 017 gespeichert werden, welche: durch den Inhalt des Registers 003 und dieses wiederum durch den Inhalt des a-Registers definiert ist durch
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aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-* (), INDIRECT, INDIRECT, und a . Die Inhalte des x-Registers, des a-Registers und des Registers 003 bleiben hierbei unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des Registers 046, welches durch den Inhalt des Registers 031 und dieses wiederum durch den Inhalt des Registers 000 und dieses wiederum durch den Inhalt des Registers 025 definiert ist, mit dem Inhalt des y-Registers ausgetauscht werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y£*(), INDIRECT, INDIRECT, INDIRECT, O, 2 und 5. Die Inhalte der Register 025, 000 und 031 bleiben hierbei unverändert.
Indirektes Mehrebenen-Registerrechnen kann in ähnlicher Weise wie folgt zusammengefaßt werden:
χ«·Ο
> INDIRECT...INDIRECT)
J r
I a
ι b
-\ .
X nnn
4
oder
- 1
y->()
χ*-() X
+ ,
7 INDIRECT...INDIRECT
nnn
So kann-beispielsweise unter der Annahme, daß dem Benutzer die 60 freistehenden Speicherregister 0^9-108 verfügbar
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sind, der Inhalt des y-Registers von dem Inhalt des Registers 108, welches durch den Inhalt des Registers 082 und dieses wiederum durch den Inhalt des Registers 049 definiert ist, subtrahiert werden durch aufeinanderfolgende Drücken der Tasten y->(), INDIRECT, INDIRECT, -, 0, 4 und 9. Die Differenz wird in dem Register 108 gespeichert und die Inhalte des y-Registers, des Registers 049 und des Registers 082 bleiben hierbei unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des x-Registers durch den Inhalt des Registers 106, welches durch den Inhalt des Registers 056 und dieses wiederum durch den Inhalt des b-Registers definiert ist, dividiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x«-(), +, INDIRECT, INDIRECT, INDIRECT und b. Die Ergebnisse werden in dem x-Register gespeichert und die Inhalt des b-Registers und der Register 003, 056, und 106 bleiben hierbei unverändert.
Das Abschließen numerischer Adressen
Wie oben beschrieben!wird jedes der verfügbaren numerisch adressierten Speicherregister 000 bis 048 oder 108, welches in der vorangehenden Datenspeicherungs- und Registerübertragungsoperation benutzt wird, sicher adressiert durch
ff
wahlweises Drücken der Dezimaldrigi^-Tastcn zur BoStimmung seiner? r-rrAdresse. Bei Eingabe des dritten Big44rtjwird die numerische Adresse automatisch abgeschlossen.
Ziffern
Irgendwelche unmittelbar folgende Btgt^-Eingaben v/erden deswegen nicht als Bestandteil der numerischen Adresse auf-
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genommen, sondern als Beginn einer neuen Dateneingabe. Wenn z.B. die Tasten x-» Q1 1, O, 3, 2 land 5 nacheinander gedrückt werden, wird der Inhalt des x-Registers in dem Register 103 gespeichert und die Zahl 25 wird in das x-Register eingegeben. Wenn die Tasten y-> {), +, 0,0,2,
1 und + nacheinander gedruckt werden, wird in ähnlicher Weise der Inhalt des y-Registers dem Inhalt des Registers
002 hirizuaddiert und die Zahl Ί v/ird in das x-Register eingegeben und daraufhin dem Inhalt des y-Registers hinzuad-. diert.
Eine numerische Adresse kann auch ohne Eingabe der einleitenden Nullen der Adresse abgeschlossen v/erden durch Drücken einer nicht-numerischen Taste mit Ausnahme der STEP PRGM-Taste oder, sofern die Maschine in der manuellen oder der ersten tastenbestimiaten Druck-Betriebsart arbeitet, der CONTINUE-Taste. Die meisten der abschließenden Tasten-Eingaben, die benutzt werden können, werden auch.durchgeführt. Wenn z.B. die Tasten x->(), 2, + hintereinander gedruckt werden, wird der Inhalt des x-Registers in dem Spei-
cherregister 002 gespeichert und auch dem Inhalt des y-Registers hinzuaddiert. Wenn die Tasten y-* (), +, 3, 8 und a hintereinander gedrückt werden, v/ird in ähnlicher Weise der Inhalt des y-Registers dem Inhalt des Registers 038 hinzuaddiert und der Inhalt des a-Registers wird in das x-Register zurückgerufen.
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- η γ.
Venn sich die Maschine in der manuellen oder ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, kann die STOP-Taste benutzt werden, um eine numerische Adresse abzuschließen, wenn eine nicht operierende, adressenabechließende Tasteneingabe gewünscht ist. So kann z.B. durch einfaches Drücken der Tasten x-* (), 3 und STOP der Inhalt des x-Registers in das Register 003 eingespeichert werden, ohne eine weitere Operation durchzuführen. Beim Eingeben eines Programms, durch welches die
Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart gesteuert wird, kann in ähnlicher Weise ein CONTINUE-Programmschritt benutzt werden, um eine numerische Adresse abzuschließen, wenn ein nicht operierender, Adressen abschließender Programmschritt gewünscht wird. Wenn z.B. bei der automatischen Betriebsart der Maschine die Programroschritte y-> O , x, 2, 9, CONTIIiUE und 3 hintereinander angetroffen werden, so wird der Inhalt des Registers 29 mit dem Inhalt des y-Registers multipliziert und das Produkt wird in dem Register 29 gespeichert. Durch den CONTINUE-Programmschritt wird keine Operation durchgeführt, und der nächste Programmschritt 3 wird als Anfang einer neuen Dateneingabe in das x-Register eingespeichert.
Weil mit Ausnahme der freigestellten Register 100-108 Joden numerische Speicherregister egfcig durch weniger als drei Digits bestimmt werden kann, erlaubt dieses Merkmal des abgekürzten Adressenabschließeno eine erhebliche Vermindcrunc der Tasten-Operationen und Progranuascbritte, die zur Durch-
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führung vieler Berechnungen erforderlich sind. Darüber hinaus kann das gleiche Merkmal dieses Adressenabschliessens im Zusammenhang mit den numerischen Vier-Digit Adressen des Programm-Speicherbereiches des KWM-Speichers benutzt werden, um eine weitere Verminderung der Tasten-Operationen und Programmschritte zu erreichen, die zur Durchführung vieler Rechnungen erforderlich sind.
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Tastenkodes und Merkzeichen
In der folgenden Tabelle D sind alle Tasten der Tastenfeld-Eingabeeinheit zusammen mit ihren zugehörigen oktalen Tastenkodes, und Merkzeichen angegeben. Jede Taste hat nur einen Tastenkode und, wenn überhaupt, nur ein Merkzeichen, unabhängig davon, wieviele verschiedene Funktionen durch diese Taste ausgelöst werden können. Die Tastenkodes für die Tasten FLOAT (Gleitkomma), FIX () (Festkomma), RUN (Lauf), PGRM (Programm), KEY LOG (Tastaturprotokoll), LIST (Auflistung), LOAD (Laden), RECORD (Einspeichern), BACK STEP (Rücktaste) und STEP PRGM (Programm durchtasten) werden in Binärform von sieben bit-LSnge an die zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) weitergeleitet. Da diese Tastenkodes nur für die Steuerung der Arbeitswelse des Rechners verwendet werden, sind sie nicht programmierbar. Sie werden niemals vom Ausgabedrucker ausgeschrieben und haben auch keine zugehörige Merkzeichen. Alle übrigen Tastcnkodes werden in sechsstelliger BinJirform an die CPU weitergcleitct, sind programmierbar und haben ein Merkzeichen, da:; ν ..»·.; Ausgabedrucker ausgedruckt werden kann.
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Tabelle D
Schlüssel Kode Merkzeichen Schlüssel Kode Merkzeichen
O . OO O GO TO 44 GTO
1 Ol 1 PRINT 45 . PNT
2 O2 2 SPACE 46 END
3 O3 3 END 47 CNT
A. 04 4 CONTINUE 50 X=Y .
5 05 5 IF x=y 51 LBL
6 O6 6 LABEL 52 X Y
7 O7 7 IF χ y 53 X Y
8 IO 8 IF χ y 54 SFL
9 11 9 SET FLAG 55 K
χ2 12 XSQ K 56
a 13 a ir 57 PSE
b 14 b PAUSE 60 E
G 15 G E 61 C
F 16 F C 62 A
1/x 17 1/X A 63 D
CLEAR 2O CLR D 64 INT
» 21 * int χ 65 I
ROLL t 22 RUP I 66 B
x-»C) 23 XTO B 67 XFR
24 YE y$r O 70 . M
25 DN M 71 O
ENTER EXP 26 EEX O 72 L
27 UP L 73 N
Xj4y 30 XEY N 74 H
INDIRECT 31 IND H 75 J
CHG SIGN 32 CHS J 76 yj
33 + /s/x" 77 S/R
34 - SUB 102
- — 35 DIV RETURN 103
36 X RECORD 104
X 37 CLX . LOAD 105
CLEAR χ 40 YTO LIST 106
y-0 41 STP KEY LOG 107
STOP 42 FMT PRGM 110
FMT 43 IFG RUN 110
IF FLAG FIX O
FLOAT
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Verarbeitung der Tastenkodes
Die Art und Weise, in welcher von der Tastenfeld-Eingabeeinheit oder von dem Programmspeicherteil der Speichereinheit in die zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) eingegebene Tastenkodes weiter verarbeitet werden, ist aus dem Flußdiagramm nach Fig. 13 ersichtlich. Wenn der Rechner eingeschaltet worden ist, arbeitet er solange in dem Anzeigeprogranun, bis eine Taste betätigt wird. Wenn eine der Tasten FLOAT, FIX (), RUH, PRGM, KEY LOG, LIST, LOAD, RECORD, BACK STEP oder STEP PRGM (mit dem siebenstelligen Tastenkode) gedruckt wird, arbeitet der Rechner zunächst in einem Leitprogranun, um festzustellen, welche der Tasten betätigt worden ist, und wählt dann das zur Durchführung der von dieser Taste bezeichneten Funktion erforderliche Programm aus. Nach Beendigung dieses ausgewählten Programmes kehrt der Rechner wieder in das Anzeigeprogranun zurück.
Wenn eine der anderen Tasten (mit dem sechsstelligen Tastenkode) , bis auf die Taste CONTINUE (fortsetzen), betätigt wird und die Taste PRGM nicht gedrückt worden ist oder von der Taste RUN gefolgt wird, arbeitet der Rechner im Obersetzerprogramm, um festzustellen, welcher der sechsstelligen Tastenkodes empfangen worden ist und um das zum Durchführen der durch diesen sechsstelligen Tastenkode bezeichneten Funktion erforderliche Programm auszuwählen. Nach Beendigung des ausgewählten Programmes kehrt der Rechner wieder in das Anzeigoprogramm zurück.
Falls die Taste CONTINUE (fortsetzen) betätigt wird und die Taste PRGM nicht gedrückt worden ist oder von der Taste RUN gefolgt wird, arbeitet der Rechner in einem Lieferprogramm und holt die von dem Anwender-Programmzähler bezeichneten Tastenkodes nacheinander aus dem Programmspeicherteil des Speichers RWM. Jeder so geholte Tastenkode wird übersetzt und das zum Durchführen der durch diesen bezeichneten Funktion er-
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forderliche Programm in der gleichen Weise ausgewählt, wie bei den unmittelbar von der Tastenfeld-Eingabeeinheit stammenden Tastenkodes.
Nach Beendigung des ausgewählten Programmes kehrt der Rechner jedoch in das Lieferprogramm zurück, sofern der geholte Tastenkode nicht ein Befehl STOP, END oder PAUSE (gefolgt von einer Tastenbetätigung) war. In diesen Fällen kehrt der Rechner in das Anzeigeprogramm zurück.
Wenn eine Taste mit sechsstelligem Tastenkode betätigt wird und die Taste PRGM gedrückt und nicht von der Taste RUN gefolgt war, arbeitet der Rechner in einem Speicherprogramm und speichert den von der Tastenfeld-Eingabeeinheit erhaltenen sechsstelligen Tastenkode als Programmschritt in dem Programmspeicherteil des Speichers RWM. Nach Beendigung dieses Speicherprogramms arbeitet der Rechner wieder in seinem Anzeigeprogramm.
Falls die Taste KEY LOG betätigt und nicht von der Taste RUN oder der Taste PRGM gefolgt wird, druckt der Rechner in jedem der genannten Fälle auch noch den von der Tastenfeld-Eingabeeinheit empfangenen sechsteiligen Tastenkode aus.
Das Anzeigeprogramm, das Leitprogramm, das Ubersetzerprogramm, die Programme zum Durchführen der verschiedenen durch die sechs- und siebenstelligen Tastenkodes bezeichneten Funktionen und andere Vom Rechner benutzte Programme sind in Fig. 14 dargestellt.
Grundbefehls-Liste
Jedes Programm und jedes Unterprogramm des Rechners besteht· aus einer Folge von einem oder mehreren von 71 Grundbefehlen von jeweils sechzehn-bit Länge. Diese 71 Befehle werden von der Mikroprocjrammeinheit serienmäßig in einer Zeitspanne ausgeführt, deren Länge von dem jeweiligen Befehl abhängt, ob er indirekt ist und ob Sprungbedingungen erfüllt worden sind.
Beendigung der Ausführung ;jedes Befehls wird der Programm-
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zähler (P-Registcr) um eins erhöht, bis auf die Befehle JMP, JSM und die Sprungbefehle, bei welchen die Sprungbedingung erfüllt ist. Das M-Register erhält den gleichen Inhalt wie das P-Register. Der Inhalt der adressierten Speicherstelle und die Register A und B bleiben, sofern nicht anders angegeben, unverändert.
Speicherbefragungsgruppe
Die 14 Speicherbefragungsbefehle beziehen sich jeweils auf eine bestimmte Adresse im Speicher, die durch das Adrcssenfeld <m> , durch das bit "Seite Null/ laufende Seite" und durch das bit"direkt/indirekt" gegeben ist. Das seitenmäßige und das indirekte Adressieren sind dabei im Zusammenhang mit dem Rechner HP 2116 der Anmelderin bereits im einzelnen bekannt.
Das Adressenfeld Cm^ ist ein Feld von IO bit Länge und enthält die bits O bis 9. Das bit "Seite Null/laufende Seite" ist das bit Nr. 10 und das bit "direkt/indirekt" ist das bit 15, bis auf den Fall des Zugriffes zu den Registern A und B, wo das bit Nr. 8 das bit "direkt/indirekt" ist. Ein indirekter Zugriff wird durch <,I> gefolgt von der Adresse <:m> bezeichnet.
Zugriff zum A- oder B-Register:
Wenn bei einem Speicherzugriffsbefehl anstelle von <£m> die Speicherstelle <A> oder <B> verwendet wird, behandelt der Befehl den Inhalt des A- oder B-Registers genauso wie den Inhalt der Speicherstelle <m> . Für den direkten Zugriff zu dem A- oder B-Uegister besteht jedoch eine Einschränkung, auf die weiter unten eingegangen wird.
ADA m, I "Addiere zu A". Der Inhalt der adressierten Spoichorstelle m wird binär zu dem Inhalt des Α-Registers addiert, die Summe verbleibt im Α-Register. Falls vom bit 15 ein
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BAD
übertrag auftritt, wird in das Ε-Register OOOl eingegeben, sonst bleibt das Ε-Register unverändert.
ADB m, I "Addiere zu Bn . Sonst identisch zu ADA.
CPA m, I "Vergleiche mit A und überspringe wenn ungleich". Der Inhalt der adressierten Speicherstelle wird mit dem Inhalt des Α-Registers verglichen. Wenn die zwei sechzehnstelligen Wörter verschieden sind, wird der nächste Befehl übersprungen, d.h. das P- und li-Register werden nicht um eins, sondern um zwei weitergeschaltet. Sonst wird der nächste Befehl in der normalen Reihenfolge ausgeführt.
— . t ..
CPB mf I "Vergleiche mit B und überspringe wenn ungleich". Sonst identisch mit CPA.
LDA m, I "Lade in A". Das Α-Register wird mit dem Inhalt der adressierten Speicherstelle geladen.
LDB in, I "Lade in B*. Sonst identisch mit LDA.
STA in, I "Speichere A". Der Inhalt des-Α-Registers wird in die adressierte Speicherstelle eingespeichert. Der frühere Inhalt der adressierten Speicherstelle geht verloren.
STB in, I "Speichere B". Sonst identisch mit STA.
IOR m, I "Inklusives ODER mit A". Der Inhalt der adressierten Speicherstelle wird gemäß der logischen Operation "inklusives ODER" mit dem Inhalt des Α-Registers verknüpft.
ISZ nt, I "Erhöhe und überspringe wenn null". Zu dem Inhalt der adressierten Speicherstelle wird eins addiert. Wenn das Ergebnis dieser Addition null ist, wird der nächste Befohl übersprungen, d.h. die Register P und M werden nicht um ein:;' sondern um zwei weitergeschaltet. Der erhöhte Wert wird an
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die adressierte Speicherstelle zurückgeschrieben. Die Verwendung des Befehls ISZ im Zusammenhang mit den Registern A und B ist, wie weiter unten angegeben, auf den indirekten Zugriff beschränkt.
AND m, I"Logisches UND mit A". Der Inhalt der adressierten Speicherstelle wird mit dem Inhalt des Α-Registers gemäß der logischen Operation "UND" verknüpft.
DSZ m, I "Vermindere und überspringe wenn null". Von dem Inhalt der adressierten Speicherstelle wird eins abgezogen. Wenn das Ergebnis dieser Operation null ist, wird der nächste Befehl übersprungen. Der verminderte Wert wird in die adressierte Speicherstelle zurückgeschrieben. Die Verwendung des Befehls DSZ im Zusammenhang mit den Registern A und B ist, wie weiter unten angegeben, auf den indirekten Zugriff beschränkt.
JSM m, I "Springe zu Unterprogramm". Der Befehl JSM ermöglicht den Sprung zu einem Unterprogramm sowohl im Speicher ROM als auch im Speicher RWM. Der Inhalt des P-Registers wird an der Adresse abgespeichert, die an der Stelle 1777 enthalten ist (Stapelzeiger). Der Inhalt des Stapelzeigers wird um eins erhöht und die Register M und P mit der befragten Speicherstelle beladen.
JMP m, I "Sprung". Dieser Befehl überträgt die Steuerung an den Inhalt der adressierten Speicherstelle. Die befragte Speicherstelle wird sowohl in das M-Register als auch in das P-Register geladen, wodurch ein Sprung an diese Stelle bewirkt wird.
Verschiebung und Drehung
Die acht Schiebe-Drehungs-Befehle enthalten jeweils ein vior-
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stelliges Schiebefeld <n>, welches eine Verschiebung von ein bis sechzehn bits ermöglicht, d.h. 1 < η < 16. Wenn die Angabe <n> weggelassen wird, erfolgt eine Verschiebung um ein bit. Der Schiebekode in den bits 8, 7, 6 und 5 ist der Binärkode für n-1, bis auf SAL und SBL, wo der Komplementärkode für n-1 verwendet wird.
AAR η "Arithmetische Rechtsverschiebung von A". Das A-Register wird um η Stellen nach rechts verschoben, wobei die Vorzeichenstelle (bit 15) alle leergewordenen Stellen füllt. Dies bedeutet, daß die n+1 bedeutsamsten Stellen gleich der Vorzeichenstelle werden.
ABR η "Arithmetische Rechtsverschiebung von B". Sonst identisch zu AAR.
SAR η "Rechtsverschiebung von A". Das Α-Register wird um η Stellen nach rechts verschoben, wobei alle geleerten Stellen gelöscht werden. Dies bedeutet, daß die η bedeutsamsten Stellen gleich null werden.
SBR η "Rechtsverschiebung von B". Sonst identisch mit SAR.
SAL η "Linksverschiebung von A". Das Α-Register wird um η Stellen nach links verschoben, wobei die η unbedeutendsten Stellen gleich null werden.
SBL η "Linksverschiebung von B". Sonst identisch mit SAL.
RAR η "Rotiere A rechts". Das Α-Register wird um η Stellen nach rechts rotiert, wobei das bit 0 nach bit 15 eingeschrieben wird.
RBR η "Rotiere B rechts". Sonst identisch mit RAR.
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Ändern - überspringen
Die sechzehn Ändern-Überspringe-Befehle enthalten jeweils ein 5-stelliges Uberspringfeld in <n>, welches eine relative Verzweigung zu einer von 32 Stellen ermöglicht, wenn die überspring-Bedingung erfüllt ist. Die bits 9, 8, 7, 6 und 5 sind für eine positive oder negative relative Verzweigung kodiert, bei welcher die Zahl ^,n> gleich der zu der laufenden Adresse zu addierenden Zahl ist (überspringen in Vorwärtsrichtung) und die Zahl<-n> diejenige, die von der laufenden Adresse abgezogen werden muß (^überspringen in Rückwärtsrichtung) . Wenn der Wert(h> weggelassen wird, wird dieser als Eins ausgelegt.
wiederhole den gleichen Befehl führe nächsten Befehl aus überspringe einen Befehl addiere 15 zur Adresse führe vorhergehenden Befehl aus subtrahiere 16 von Adresse führe nächsten Befehl aus
Die Änderungsstellen bestehen aus den Stellen 10 und 4. Ein dem Befehl folgender Buchstabe in <s> führt in bit 10 eine Eins ein, wodurch das geprüfte bit nach der Prüfung eingestellt wird, In ähnlicher Weise bewirkt der Buchstabe <c> das in bit 4 eine Eins eingeführt wird, um das Prüf-bit zu löschen. Falls sowohl ein Setz- als auch ein Lösch-bit angegeben werden, überwiegt die Setz-Anwelsung. Die Änderungs-bits beziehen.sich nicht auf die Befehle SZA, SZB, SIA und SIB.
SZA η "überspringe wenn A null". Wenn alle 16 bits des A-Registers null sind, wird die durch η angegebene Stelle übersprungen.
SZB η "überspringe wenn B null". Sonst identisch mit SZA.
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<n>=0 CODE=OOOOO
<n>=l CODE=OOOOl
<n>=2 CODE=OOOlO
<n>=15 CODE=OIlIl
^n^=-~l CODE=IIlIl
^n>=-16 CODE=IOOOO
k.Ana. CODE=OOOOl
RZA η "überspringe wenn A nicht null". Gegenteil von SZA.
RZB η "Überspringe wenn B nicht null". Sonst identisch mit RZA.
SIA η "überspringe wenn A null, dann erhöhe A". Das A-Register wird auf null geprüft, dann um eins erhöht. Wenn alle 16 bits vor der Erhöhung null waren, überspringe die durch η gegebene Stelle.
SIB η "überspringe wenn B null, dann erhöhe B". Sonst identisch mit SIA.
RIA η "überspringe wenn A nicht null/ dann erhöhe Aw. Gegenteil von SIA.
RIB η "überspringe, wenn B nicht null, dann erhöhe B". Sonst identisch mit RIA.
SLA n,S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von A null". Wenn das unbedeutsamste bit (bit O) des Α-Registers null ist, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird das Prüf-bit nach der Prüfung entsprechend geändert,
SLB n, S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von B null". Sonst identisch mit SIA.
SAM n# S/C "überspringe wenn A minus". Wenn die Vorzeichenstelle (bit 15) des Α-Registers eins ist, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird bit 15 nach der Prüfung geändert.
SBM n, S/C "überspringe wenn B minus". Sonst identisch mit SAM.
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SAP η, S/C "Überspringe wenn Λ positiv". Wenn die Vorzeichenstelle (bit 15) des Α-Registers Null ist, tiberspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird nach der Prüfung bit 15 geändert.
SBP n, S/C "überspringe wenn B positiv". Sonst identisch mit SAP.
SES n# S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von E eingestellt". Wenn das bit 0 des Ε-Registers eine Eins enthält, tiberspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird das gesamte Ε-Register eingestellt bzw. gelöscht.
SEC n, S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von E gelöscht" Wenn das bit 0 des Ε-Registers eine Null enthält, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird das gesamte Ε-Register eingestellt bzw. gelöscht.
Komplement und direkter Speicherzugriff
Die folgenden sieben Befehle umfassen Komplementieroperationen und verschiedene Spezialbefehlc, die das Ausdrucken und umfangreiche Speicheroperationen beschleunigen.
CMA "Komplementiere A". Das Α-Register wird durch sein Einer-Komplement ersetzt.
CMB "Komplementiere B". Das B-Register wird durch sein Einer-Komplement ersetzt.
TCA "Zweier-Komplement von A". Das Α-Register wird durch sein Einer-Komplement ersetzt und um eins erhöht.
TCB "Zweier-Komplement von B". Das B-Register wird durch sein Einer-Komplement ersetzt und um eins erhöht.
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EXA "Führe Λ aus". Der Inhalt des Α-Registers wird als laufender Befehl behandelt und in der üblichen Weise ausgeführt. Das Α-Register bleibt unverändert sofern nicht der Befehlskode eine Änderung von A bewirkt.
EXB "Führe B aus". Sonst identisch mit EXA.
DMA "Direkter Speicherzugriff11. Der direkte Speicherzugriff im erweiterten Speicher wird dadurch wirksam gemacht, daß das indirekte bit in M eingestellt und ein Befehl WTM gegeben wird. Der nächste ROM-Taktimpuls überträgt A nach M und die folgenden beiden Arbeitsspiele B nach M. Der ROM-Taktimpuls bleibt solange gesperrt, b.is er von der DMA-Steuerung wieder freigegeben wird.
Spezielle Einschränkung für den direkten Zugriff zu den Registern A und B
Für die fünf Registerzugriffbefehle, die bei ihrer Ausführung eine Schreiboperation umfassen, muß ein Registerzugriff zum A- oder B-Register auf einen indirekten Zugriff beschränkt werden. Die Befehle sind STA, STB, ISZ, DSZ und JSM. Ein direkter Zugriff zu den Registern A und B bei diesen Befehlen kann eine Programmanderung bewirken. (Dies ist hier anders als beim Rechner HP 2116, bei welchem ein Speicherzugriff zum A- oder B-Register als Zugriff zu den Speicherstellen 0 bzw. 1 behandelt wird.) Ein Zugriff zu den Speicherstellen 0 oder 1 bezieht sich tatsächlich auf die Speicherstellen 0 oder 1 in dem Auslesespeicher ROM.
Eingabe-Ausgabe (IQG)
Die elf Eingabe-Ausgabe-Befehle werden, wenn sie zusammen mit einem Auswahlkode gegeben werden, zum Überprüfen, Einstellen odor Löschen von Markierungs-bits und zum Steuern von flip-flops verwendet sowie zum übertragen von Daten zwischen den Registern A und B und den I/O-Registern.
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STF ^SCJS» "Markierungs-bit einstellen". Es wird das Markierungs-flip-flop des durch den Auswahlkode <SC> angezeigten Kanals eingestellt.
CLF <SC> "Lösche Markierungs-bit1'. Es wird das Markierungsflip-flop des durch den Auswahlkode <SC> angezeigten Kanals gelöscht.
SFC <SC> "überspringe wenn Markierungs-bit gelöscht". Wenn in dem durch <SC> angegebenen Kanal das Markierungsflip-flop gelöscht ist, wird der nächste Befehl übersprungen.
SFS <SC> H/C "überspringe wenn Markierungs-bit gesetzt". Wenn
in dem durch <SC> angegebenen Kanal das Markierung?. flip-flop eingestellt ist, wird der nächste Befehl übersprungen. H/C zeigt dabei an, ob das Markierung -flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls SFS gelöscht werden soll.
CLC <"SC> H/C "Lösche Steuerung". In dem durch <SC> angegebenen Kanal wird das Steuer-flip-flop gelöscht. H/C zeigt dabei an, ob das flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls CLC gelöscht werden soll.
STC <SC> H/C "Setze Steuerung". In dem durch <SC> angegebenen Kanal wird das Steuer-flip-flop eingestellt. H/C zeigt dabei an, ob das flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls STC gelöscht werden soll.
OT* <SC> H/C "Ausgabe A oder B". Sechzehn bits des A/B-Registirs werden an das I/O-Registcr ausgegeben. H/C ermöglicht ein Beibehalten der Stellung oder ein Lösche ι des Markierungs-flip-flops nach Ausführung dos Befehls OT*. Die verschiedenen Auswahlkodos er-509812/0397
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iOt. 226Λ871
möglichen es, verschiedene Funktionen ablaufen zu lassen, nachdem das I/O-Register geladen worden ist.
SC=OO Die Daten vom A- oder B-Register werden bei jedem auftretenden OT*-Be£ehl jeweils zu acht bits gleichzeitig ausgegeben. Das A- oder B-Register wird dann um acht bits nach rechts rotiert.
SC=Ol Das I/O-Register wird mit 16 bit vom A/B-Register geladen.
SC=02 Die Daten vom A/B-Register werden zum
Zwecke der übertragung an den Magnetkartenleser jeweils ein bit pro OT^Befehl ausgegeben. Das I/O-Register bleibt unverändert.
SC=04 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann das Steuerflip-flop für den Drucker eingestellt.
SC=08 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann das Steuerflip-flop für die Anzeige eingestellt.
SC=16 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann der Inhalt .der I/O-Register an die Schalter-Verriegelungsschaltungen übertragen.
LI* Ol H/C "A oder B laden". Vom I/O-Reglster werden 16
Daten-bits in das A/B-Register geladen. H/C ermöglicht ein Halten oder Löschen des Markierungsflip-flops, nachdem der Befehl LI* ausgeführt worden ist·
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- iO8 -
<OO^ Die unbedeutsamsten 8 Stellen des I/O-Registers werden In die bedeutsamsten Stellen des Λ- oder B-Registers geladen.
ΜΓ*<Ο1> H/C "Mische in A oder B". Mische 16 Daten-bits aus dem I/O-Register in das A/B-Register durch Ausführung des "inklusiven ODER". H/C ermöglicht das Halten oder Löschen des Markierungs-flip-flops nach dem der Befehl MI*" ausgeführt worden ist.
<00> Die unbedeutsamsten 8 bits des I/O-Registers
werden durch das "inklusive ODER* mit den unbedeutsamsten 8 bits des A- oder B-Registers kombiniert und in die bedeutsamsten Stellen des A- oder B-Registers rotiert.
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Claims (14)

  1. P 22 28 742.9-53
    Int. Az.: Case 656 Tr.A. I
    25. Oktober 1974
    PATENTANSPRÜCHE
    Iy Elektronischer Rechner mit einer Tastatur, welche Tasten zur Eingabe von Operanden und zur Bezeichnung von Speicherregistern sowie Tasten zur Eingabe von Arithmetik-Operatoren und Register-Übertragungsbefehlen enthält, einem LESE/SCHREIB-Speicher, welcher mehrere Arbeitsregister und Speicherregister enthält, wobei der Inhalt eines durch Betätigung einer Register-Übertragungstaste spezifizierten Arbeitsregisters in eines der durch Betätigung einer oder mehrerer Speicherregister-Bezeichnungstasten bezeichneten Speicherregister direkt übertragen werden kann,einem Prozessor, der auf Information von der Tastatur oder dem LESE/SCHREIB-Speicher und auf Betriebszustände im Rechner bei der Ausführung von durch die Tastatur gewählten Funktionen anspricht, und einer Einrichtung zur Anzeige der ausgeführten Funktionen, dadurch gekennzeichnet , daß die Tastatur eine INDI-RECT-Taste aufweist und bei Betätigung einer der Registerübertragungstasten (X-; Y-) der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicherregister-Bezeichnungstasten (O, 1, 2...) wahlweise der Inhalt eines durch die Register-Übertragungstaste spezifizierten Arbeitsregisters (X; Y) in eines der Speicherregister (a,b) eingespeichert wird, welches durch den Inhalt eines anderen durch Betätigung der Speicherregister-Bezeichnungstaste bezeichneten Speicherregisters bestimmt ist.
  2. 2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß die Tastatur eine an sich bekannte Arbeitsregister-Rückruftaste (X-; Y-) enthält, und bei Betätigung der Arbeitsregister-Rückruftaste, der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicherregister-Bezeichnungstasten (O, 1, 2, ...) wahlweise der Inhalt desjenigen Speicherregisters in das durch die Arbeitsregister-Rückruftaste bestimmte Arbeitsregister rückgerufen wird,
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    welches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters spezifiziert ist, das seinerseits durch die betätigte Speicherregi ster-Bezeichnungstaste bestimmt ist.
  3. 3. Rechner nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Tastatur wenigstens eine Arbeitsregister-Austauschtaste enthält, dadurch gekennzeichnet , daß bei Betätigung der Ariaeitsregister-Austauschtaste (X- (); Y- () ), der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicher-Bezeichnungstasten (O, I1, 2 ...) der Inhalt des betreffenden Arbeitsregisters mit dem Inhalt desjenigen Speicherregisters ausgetauscht wird, welches durch den Inhalt eines der anderen* Speicherregister bezeichnet ist, das durch die betreffenden Speicherregister-Bezeichnungstasten spezifiziert ist.
  4. 4. Rechner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Rechner bei Betätigung einer Arbeitsregister-Rückruftaste oder einer Register-Austauεchtaste, einer Operatorentaste und einer oder mehrerer Speicherregister-Bezeichnungstasten den Inhalt des betreffenden Arbeitsregisters und den Inhalt desjenigen Speicherregisters arithmetisch verknüpft, welches durch die Speicherregister-Bezeichnungstasten spezifiziert ist und die zusätzliche Betätigung der INDIRECT-Taste bewirkt, daß der Rechner bei der Ausführung der arithmetischen Operation den Inhalt eines bestimmten Arbeitsregisters und den Inhalt desjenigen Speicherregisters verknüpft, welches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters spezifiziert ist, das seinerseits durch eine oder mehrere Speicherregister-Bezeichnungstasten bezeichnet ist.
  5. 5. Rechner nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Speicherung des Inhalts eines Arbeitsregisters in ein Speicherregister erfolgt, ohne daß der Inhalt des Arbeitsregisters verändert wird. BAD ORIGINAL
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  6. 6. Rechner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Speicherung, des Inhalts eines Arbeitsregisters in ein SpeicherregisterT welches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters bezeichnet ist, ohne Änderung des Inhalts des letztgenannten .Speicherregisters'erfolgt.
  7. 7. Rechner nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch . gekennzeichnet, daß der mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Rückruf des Inhalts dieses Speicherregisters in ein Arbeitsregister erfolgt, ohne daß der Inhalt desjenigen Speicherregisters geändert wird, welcher dieses Speicherregister bezeichnet.
  8. 8. Rechner nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Rückruf des Inhalts dieses Speicherregisters in ein Arbeitsregister erfolgt, ohne daß der Inhalt dieses Speicherregisters geändert wird.
  9. 9. Rechner nach Anspruch 3 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Austausch des Inhalts eines Arbeitsregisters und eines Speicherregisters mittels indirekter Adressierung des Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters derart erfolgt, daß der Inhalt des letztgenannten Speicherregisters dabei unverändert bleibt.
  10. IO. Rechner nach Anspruch 4 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausführung einer solchen arithmetischen Operation mit indirekter Adressierung eines Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters derart erfolgt, daß der Inhalt des zuerst genannten Speicherregisters unverändert bleibt.
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  11. 11. Rechner nach Anspruch 10 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine solche arithmetische Operation zwischen den Inhalten eines Arbeitsregisters und eines indirekt adressierten Speicherregisters derart erfolgt, daß das Ergebnis in einem der Register gespeichert wird, deren Inhalt verwendet wurde.
  12. 12.Rechner nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der bei der arithmetischen Operation verwendete Inhalt des anderen Registers unverändert bleibt.
  13. 13. Rechner nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß bei der arithmetischen Verknüpfung der Inhalte eines Arbeitsregisters und eines Speicherregisters mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters die INDIRECT-Taste und die jeweilige Operatorentaste in beliebiger Reihenfolge betätigbar sind.
  14. 14. Rechner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß die indirekte Adressierung eines Speicherregisters durch jeweils den Inhalt eines anderen Speicherregisters so oft erfolgt, wie die INDIRECT-Taste betätigt wird.
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