DE2264871A1 - Elektronischer rechner - Google Patents
Elektronischer rechnerInfo
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F15/00—Digital computers in general; Data processing equipment in general
- G06F15/02—Digital computers in general; Data processing equipment in general manually operated with input through keyboard and computation using a built-in program, e.g. pocket calculators
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektronischen Rechner gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Rechner ist bekannt aus der Betriebsanleitung der Anmelderin zu dem Rechner "Modell 91OOB". Die Tastatur
dieses Rechners weist bereits Tasten zur direkten Einspeicherung des Inhalts eines Arbeits- oder Anzeigeregisters in ein
Speicherregister, zum direkten Rückrufen der Information aus einem Speicherregister in ein Anzeigeregister und zum Austausch
der Inhalte zweier .Anzeigeregister oder eines Anzeigeregisters und eines Speicherregisters auf. Dabei ist vorgesehen, daß der
in ein Speicherregister gespeicherte Inhalt eines Anzeigeregisters bzw. der in ein Anzeigeregister gespeicherte Inhalt eines
Speicherregisters unverändert bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rechner dieser Art so zu verbessern, daß eine noch flexiblere Übertragung von Speicherinhalten
in andere Speicher durch den Benutzer in einfacher Weise erfolgen kann. Vorzugsv/eise soll es dem Benutzer auch
ermöglicht werden, die Inhalte verschiedener Speicher in bequemer
Weise arithmetisch zu verknüpfen.
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Vorbank Böblingon AG. Kto. 8456 (BLZ 60390220) · Postscheck: Stuttgart 996 55-709
Diese Aufgabe wird bei einem Rechner der genannten Art gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst. Somit
ist es nicht mehr erforderlich, daß zuerst der zur Fortsetzung einer mehrstufigen Berechnung oder eines Programms benötigte
Inhalt eines Speicherregisters ausgelesen bzw. angezeigt und dann in einem zweiten Schritt jeweils zur Adressierung
des gewünschten Registers verwendet wird, sondern der Benutzer kann in einfacher Weise durch Betätigung der
INDIRECT-Taste dasjenige Speicherregister bestimmen, dessen
Inhalt das gewünschte, indirekt adressierte Speicherregister spezifiziert. Die indirekte Adressierung ist insbesondere
bei Matrix-Rechnungen und allen Rechnungen mit laufenden Indices vorteilhaft, und es" sind weniger Speicher erforderlich,
da die verfügbaren Arbeitsregister nicht gesondert mit Adressen belastet werden müssen, sondern die eingegebenen
Daten gleichzeitig als Adressen für andere Register dienen.
Von diesem Prinzip der indirekten Adressierung kann gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung sowohl zur
Einspeicherung, zum Rückrufen, zum Austauschen als auch insbesondere zur arithmetischen Verknüpfung von Speicherinhalten
Gebrauch gemacht werden. Vorzugsweise können derartige arithmetische Verknüpfungen in beiden Richtungen zwischen den Arbeitsspeichern
und den Speicherregistern durchgeführt werden.
Bevor die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der
Zeichnungen erläutert wird, wird der Aufbau eines derartigen Rechners zusammengefaßt dargestellt:
Die wesentlichen Teile des Rechners bestehen aus einer Eingabe-Tastatur, einem Lese/Schreib-Gerät für Magnetkarten, einer
Festkörper-Anzeigeeinrichtung, einem Ausgabedrucker, einer Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit,
einem Speicher-und einem Prozessor. Der Rechner kann in den Betriebsarten manuell, automatisch,
Programineingabe, Magnetkarten-Lesen , Magnetkarten-Auf zeichnen
und alpha-numerisches Drucken arbeiten. Die Eingabe-Tastatur
enthält eine Gruppe von Datentasten zur Eingabe numerischer Daten in die Rechenmaschine, eine Gruppe von Steuertasten
zur Steuerung der verschiedenen
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Betriebsarten und Operationen der Rechenmaschine und der Form
der Ausgabe-Darstellung und eine Gruppe von definierbaren Tasten zur Steuerung zusätzlicher Punktionen, die durch den
Benutzer hinzugefügt werden können. Sämtliche Datentasten und nahezu sämtliche Steuertasten können auch für die Programmierung
der Rechenmaschine benutzt werden, wobei viele der Steuertasten nur diesem Zweck dienen. Die Eingabetastatur umfaßt auch eine
Gruppe von Anzeigelampen zur Information des Benutzers über den Zustand der Rechenmaschine. Diese Anzeigelampen und sämtliche
Tasten sind an einer Frontplatte des Gehäuses der Rechenmaschine' angeordnet.
Die Lese- und Sch reibeinheit für die Magnetkarten (im folgenden nur Magnetkarten-Einrichtung genannt) umfaßt einen Lese- und
Schreibkopf, eine Antriebsmechanik zum Transport einer Magnetkarte von einer Eingabe-Aufnahme in der Frontplatte des Gehäuses %
an dem Lese- und Schreibkopf vorbei zu einer Ausgabe-Aufnahme in der Frontplatte, sowie Lese- und Schreib-Treibkreise, die
mit dem Lese- und Schreibkopf gekoppelt sind zur Übertragung von Informationen in.beiden Richtungen zwischen der Magnetkarte
und der Rechenmaschine, wie es durch die Steuertasten der Eingabetastatur festgelegt ist. Es enthält auch ein paar Detektoren
und einen zugehörigen Steuerkreis zur Abschaltung des Aufzeichnungs-Treibkreises,
wenn eine Kerbe in der Führungskante der Magnetkarte wahrgenommen wird, um zu verhindern, daß die auf die
Magnetkarte aufgezeichnete Information versehentlich zerstört wird. Eine solche Kerbe kann in Jeder Magnetkarte vorgesehen sein,
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die der Benutzer zu schützen wünscht, indem er einfach einen perforierten Abschnitt derselben ausbricht·
Die Festkörper-Anzeigeeinrichtung umfaßt drei Reihen mit lichtemittierenden Diodenanordnungen und die zugehörigen
Treibkreise zur selektiven Darstellung von drei separaten Zeilen mit numerischer Information. Die numerischen Daten können
sowohl mit festem als auch mit gleitendem Komma dargestellt werden, was durch die Steuertasten der Eingabetastatur festgelegt
wird.
Der Ausgabedrucker enthält einen stationären thermischen Druckkopf
mit einer Reihe von Widerstand-Heizelementen, einen Treibkreis zur selektiven Betätigung eines jeden Heizelementes und
einen Fortschaltmechanismus zum Antrieb eines Streifens aus wärmeempfindlichem Aufzeichnungspapier an dem stationären,
thermischen Druckkopf vorbei in sieben Schritten für jede Zeile einer auszudruckenden alphanumerischen Information. Jedes alphabetische
und numerische Schriftzeichen und viele andere Symbole können einzeln oder in Meldungen ausgedruckt werden, was durch
die Steuertasten der Eingabetastatur oder durch ein innerhalb der Rechenmaschine gespeichertes Programm entschieden wird.
Die Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit umfaßt ein Sechzehn-Bit-Universal-Schieberegister,
welches als Eingabe-Ausgabe-Register dient, in welches die Information aus dem zentralen Rechner in
ßcrienform oder aus der Eingabetastatur und der Magnetkarten-
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Einrichtung in Parallelform übertragen werden kann und aus welchem die Information in Serienform in den zentralen Rechner
oder in Parallelform auf die Anzeigelampen und die Festkörper-Anzeigeeinrichtung,
die Magnetkarten-Einrichtung und den Ausgabedrucker übertragen werden kann. Sie umfaßt auch eine
Steuerlogik, die auf den zentralen Rechner anspricht, zur Steuerung der Informationsübertragung zwischen diesen Einrichtungen.
Die Eingabe-Ausgabesteuereinheit kann auch zur Durchführung der gleichen Funktionen zwischen dem zentralen Rechner und Peripheriegeräten
benutzt werden; diese können beispielsweise ein Digital-Umsetzer, ein Lesegerät für markierte Karten, ein
X-Y-Plotter, ein Magnetbandgerät und eine Schreibmaschine sein. Es können gleichzeitig mehrere Peripheriegeräte mit dem Eingabe-Ausgabe-Steuergerät
verbunden sein durch einfaches Stecken von Zwischenmodulen, die den gewählten Peripheriegeräten zugeordnet
■sind, in hierfür vorgesehene Fassungen in der Rückwand des Rechenmaschinengehäuses.
Die Speichereinheit kann sowohl direkte als auch indirekte Dezimal-
und Symboladressierung verwenden. Sie umfaßt einen Lese-Schreib-Speicher mit Sofortzugriff in Bausteinform mit einem
Programm-Speicherbereich zur Aufbewahrung mehrer Programmschritte und mit einem separaten Daten-Speicherbereich, der mehrere Arbeitsregister,
mehrere zugeordnete Darstellungsregister und mehrere Speicherregister zum Manipulieren und Speichern der Daten
aufweist. Diese Programm- und Datenspeicherbereiche des Lese-Schreibspeichers können ohne"Vergrößerung der Gesamtabmessungen
der Rechenmaschine separat ausgedehnt werden durch die Hinzu-
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fügung von Programmspeicher-Modulen oder durch Änderung der
Steuerung des Daten-Aufbewahrungsspeichers. Der dem Benutzer verfügbar gemachte zusätzliche Lese-Schreib-Speicher wird
durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt und der Benutzer wird automatisch informiert, wenn die Programm- oder Datenaufbewahrungs-Kapazität
des Lese-Schreib-Speichers überschritten wurde.
Die Speichereinheit umfaßt auch einen bausteinförmigen Ντιτ-Lese-Speicher,
in welchem Programme und Unterprogramme von Basisinstruktionen zur Durchführung der verschiedenen Funktionen
der Rechenmaschine gespeichert sind. Diese Programme und Unterprogramme
des nur lesbaren Speichers können durch den Benutzer erweitert und angepaßt werden zur Durchführung zusätzlicher
Funktionen, die sich an den speziellen Erfordernissen des Benutzers orientieren. Dies wird durch einfaches Einstecken zusätzlicher
Nur-Lese-Speichermodule in Aufnahmen bewirkt, die liierzu
in der oberen Platte des Gehäuses vorgesehen sind. Die hinzugefügten
Nur-Lese-Speichermodule werden durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt und können definierbaren Tasten der Eingabetastatur
zugeordnet werden; sie können auch der Erweiterung von Operationen dienen, die anderen Tasten zugeordnet sind.
Mit jedem hinzugefügten Nur-Lese-Speichermodul, der den definierbaren
Tasten der Eingabetastatur zugeordnet ist, wird ein überzug1
benutzt, um die zusätzlichen Punktionen zu identifizieren, die dann von der Rechenmaschine ausgeführt werden können.
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Die nur lesbaren Einsteck-Speichermodule umfassen beispielsweise
einen Alphamodul, einen Rechenmodul, einen Statistikmodul, einen definierbaren Funktionsmodul,und einen Schreibmaschinenmodul,
die dem Nur-Lese-Speicher hinzugefügt werden können, Der Alphamodul versetzt die Rechenmaschine in die Lage, jedes
alphabetische Schriftzeichen einzeln oder in Meldungen auszudrucken. Er verwendet eine Adressierung, die ihn zum . Seiidefinieren
der meisten Tasten der Eingäbetastatur befähigt, so daß er zur gleichen Zeit ebenso wie andere steckbare Nur-Lese-Speichermodule
benutzt werden kann. Der Rechenmodul ermöglicht der Rechenmaschine die Durchführung von trigonometrischen Funktionen,
Koordinaten-Transformationen, Vektor-Rechnungen und vielen anderen mathematischen Funktionen. In ähnlicher Weise gestattet
der Statistikmodul der Rechenmaschine die Durchführung von Zufallszahl-Entwicklungen,
Summenbildungen, Bildungen der Summen von Produkten und der Summen von Quadraten von bis zu fünf
Variablen, von linearen und mehrfach linearen Rückbildungen und vieler weiterer statistischer Funktionen. Er ermöglicht auch
die Benutzung einer genauen'Taste innerhalb der definierbaren
Tasten der Eingabetastatur zur automatischen Auslöschung der Daten einer statistischen Analyse. Der de£inierbare Funktionsmodul
ermöglicht dem Benutzer die Speicherung von Programmen nach eigener Wahl in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers,
die Zuordnung derselben zu einigen der definierbaren Tasten der Eingabetastatur und die Absicherung derselben
gegen anschließende unbeabsichtigte Änderungen oder Zerstörungen. Er gestattet auch die Anwendung einer Eingabetaste
und einer Auffindetaste innerhalb der dcfiniorbaren Tasten
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der Eingabetastatur zur Eingabe von Programmschritten in ein in dem Lese-Schreib-Speicher gespeichertes Programm und zur
Auffindung jeden Auftretens eines markierten Programmschrittes
in dem gespeicherten Programm. Der Schreibmaschinenmodul ermöglicht der Rechenmaschine die Steuerung der gesamten Tastatur
einer geeignet zwischengeschalteten Schreibmaschine.
Die Speichereinheit enthält ferner ein Paar umlaufender 16-Bit
Serien-Schieberegister. Eines dieser Register dient als Speicheradressen-Register
zum Serien-Empfang von Informationen aus einer Mathematik-Logik-Einheit innerhalb der zentralen Recheneinheit,
zur Parallel-Adressierung der durch die empfangenen Informationen markierten Speicherstellen und zur Serien-Übertragung
der empfangenen Informationen in die Mathematik-Logik-Einheit zurück. Das andere dieser Register dient als Zugriffregister
des Speichers zum Serienempfang von Informationen" aus der Mathematik-Logik-Einheit, zum parallelen Einschreiben von Informationen
in die adressierten Speicherstellen, zum parallelen Lesen von Informationen aus einer adressierten Speicherstelle
und zur Serienübertragung von Informationen an die Mathematik-Logik-Einheit. Es dient auch als 4-Bit Parallel-Schieberegister
zur Parallelübertragung von 4 Bit einer binär kodierten Dezimalinformation an die Mathematik-Logik-Einheit.
Der zentrale Rechner enthält vier umlaufende 16-Bit Serien-Schieberegister,
ein 4-Bit Serien-Schieberegister, die Mathematik-Logik-Einheit, einen programmierbaren Takt und einen
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Mikrorechner. Zwei dieser i6-Bit Serien—Schieberegister
dienen als Sammelregister zum Serienempfang aus und zur Serienübertragung an die Mathematik-Logik-Einheit. Das benutzte
Sammelregister wird durch ein Steuer-Plip-Flop markiert·
Eines der Sammelregister dient auch als 4-Bit Parallel-Schieberegister
zur Aufnahme von vier Bit einer binär kodierten Dezimalinformation im Parallelbetrieb aus und zur Übertragung von
vier Bit einer solchen Information im Parallelbetrieb an die Mathematik-Logik-Einheit- Die übrigen beiden 16-Bi t Serien-Schieberegister
dienen als Programmzähler-Register bzw· als Qualifizier-Register. Sie werden auch für den Serienempfang
von Information aus und zur Serienübertragung von Information an die Mathematik-Logik-Einheit benutzt· Das 4-Bit-Serien-Schieberegister
dient als ein Ausbauregister zum Serienempfang von Information entweder aus dem Zugriffregister des
Speichers oder aus der Mathematik-Logik-Einheit und zur Serienübertragung von Information an die Mathematik-Logik-Einheit.
Die Mathematik-Logik-Einheit dient zur Durchführung von 1-Bit
Serien-Binärrechnungen von binär kodierten 4-Bit Parallel-Dezimalrechnungen
und logischen Operationen. Sie kann auch durch den Mikrorechner gesteuert werden zur Durchführung direkter und indirekter
Rechnungen in beiden Richtungen zwischen einem der Arbeitsregister und einem der Speicherregister des Daten-Speicherbereichs
des Lese-Schreib*-Speichers·-
Der programm erbare Takt dient zur Lieferung einer veränderlichen Anzahl von Sdiebe-Taktimpulsen an die Mathematik-Logik-
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Einheit und die Serien-Schieberegister der Eingabe-Ausgabeeinheit,
der Speichereinheit und der zentralen Recheneinheit. Er dient auch zur Lieferung von Takt-Steuersignalen an die
Eingabe-Ausgabe-Steuerlogik und den Mikrorechner.
Der Mikrorechner hat einen nur lesbaren Speicher, in welchem mehrere Makroinstruktionen und Kodes gespeichert sind. Diese
Mikroinstruktionen und Kodes dienen der Durchführung der Basisinstruktionen der Rechenmaschine. Sie umfassen eine Mehrzahl
von kodierten und nicht kodierten Mikroinstruktionen zur Steuerung der Übertragung an die Eingabe-Ausgabesteuerlogik,
zur Steuerung der Adressierung und des Zugriffs der Speichereinheit
und zur Steuerung der Arbeitsweise der beiden Sacimelregister,
des Programmzähler-RegiGters, des Ausbauregisters und
der Mathematik-Logik-Einheit. Sie umfassen auch mehrere Taktkodes zur Steuerung des programmierbaren Taktes, mehrere
Qualifizierer-Auswahlkodes zur Auswahl der Qualifizierer, die
auch als Primäradressen-Kodes zur Adressierung des nur lesbaren Speichers des Mikrorechners dienen, sowie mehrer Sekundäradressen-Kodes
zur Adressierung des nur lesbaren Speichers des Mikrorechners. Auf ein Steuersignal von der für die Rechenmaschine
vorgesehenen Stromversorgung, auf Steuersignale für den programmierbaren Takt und auf Qualifizierer-Steuersignale von
der zentralen Recheneinheit und der Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit
hin gibt der Mikrorechner die in dem nur lesbaren Speicher des Mikrorechners gespeicherten Mikroinstruktionen und Kodes aus,
' wie es zur Bearbeitung der binären oder der binärkodierten Dozi-■alinformation
erforderlich ist, die in der Rechenmaschine gespeichert oder in diese eingegeben ist.
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- li -
In der manuellen Betriebsart wird die Rechenmaschine von Tastenkodes gesteuert, die nacheinander von der Eingabetastatur
her durch den Benutzer in die Maschine eingegeben werden. Die Pestkörper-Anzeigevorrichtung gibt eine numerische Darstellung
der Inhalte der drei Arbeitsregister und ihrer zugehörigen Darstellungsregister. Diese Arbeitsregister und ihre zugehörigen
Darstellungsregister können den zuletzt eingegebenen numerischen Operanden und zwei zuvor eingegebene oder berechnete
numerische Operanden oder Ergebnisse, oder aber drei zuvor eingegebene oder berechnete Operanden oder Ergebnisse enthalten. Der
Ausgabe-Drucker kann durch den Benutzer gesteuert werden.zum selektiven Ausdruck einer numerischen Darstellung jeglicher
numerischer Daten, die von der Eingabetastatur aus in die Rechenmaschine eingegeben wurden, einer numerischen Darstellung irgendeines
von der Maschine errechneten Ergebnisses und einer Markierung zur Unterscheidung der eingegebenen numerischen Daten
von den errechneten numerischen Ergebnissen. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist,
kann der Ausgabe-Drucker auch, durch den Benutzer gesteuert werden,
um Markierungen für Eingaben an oder Ausgaben von der Rechenmaschine oder beliebig andere alphabetische Informationen
auszudrucken, die gewünscht sein können.
Wenn die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart ist, kann sie auch in einer tastenbestimmten alphanumerischen Druck-Betriebsart
betrieben werden· Dann druckt der Ausgabe-Drucker eine numerische Darstellung eines jeden Tastenkodes aus, wie er
durch den Benutzer eingegeben wird. Wenn der nur lesbare
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.-'«- . · 226Λ871
• *
Alpha-Speiehermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist, druckt
der Ausgabe-Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung derartiger
Tastenkodes aus.
In der automatischen Betriebsart wird die Rechenmaschine durch automatisch erhaltene Tastenkodes gesteuert, die als
Schritte eines Programms in dem. Programm-Speicherbereich des
Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind. In der automatischen Betriebsart der Rechenmaschine können die Daten entsprechend
ihrer Markierung durch das Programm aus dem Speicher erhalten oder über die Eingabetastatur von dem Benutzer eingegeben werden,
wobei die Rechenmaschine entweder für die Daten des Programms oder die Daten des Benutzers gesperrt ist. Die Festkörper-Anzeigeeinrichtung
stellt die End-Inhalte der drei Arbeitsregister und ihrer zugehörigen Darstellungsregister dar. Diese Darstellung
kann das errechnete numerische Endergebnis und zwei zuvor eingegebene oder errechnete numerische Operanden oder Ergebnisse
umfassen, oder aber drei zuvor eingegebene oder errechnete numerische Operanden oder Ergebnisse. Der Ausgabedrucker druckt
die errechneten numerischen Ergebnisse und andere durch das Programm markierte numerische Informationen aus. Wenn der nur
lesbare Alpha-Speichermodul in die Rechenmaschine eingesetzt ist, druckt der Ausgabedrucker auch jede durch das Programm markierte
alphabetische Information aus.
Wenn die Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart läuft,
kann der Benutzer auch eine Schrittprogramm-Steuertaste der
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Eingabetastatur benutzen, um das auszuführende Programm in einzelnen Vorwärtsschritten ablaufen zu lassen. Dies ermöglicht
dem Benutzer die Schritt-für-Schritt Prüfung der Programmabwicklung,
um feststellen zu können, ob das Programm, wie es in die Rechenmaschine eingegeben ist, tatsächlich die gewünschte
Folge von Operationen ausführt.
In der Programmeingabe-Betriebsart werden durch den Benutzer nacheinander über die Eingabetastatur Tastenkode in die Rechenmaschine
eingegeben und als Programmschritte in dem Programm-Speicherbereich
des Lese-Schreib-Speichers gespeichert. Das
Programm kann Folgen von Programmschritten enthalten, die interpretiert werden, wenn das Programm durchgeführt wird, wie alphabetische
Informationen, die durch den Ausgabedrucker auszudrucken sind, wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine
eingesetzt ist. Eine solche alphabetische Informtaion kann Markierungen für Eingaben in und Ausgaben von der Rechenmaschine,
alphabetische Meldungen zur Erleichterung der Benutzung des Programms und der Arbeitsxieise der Rechenmaschine, oder auch
andere gewünschte alphabetische Informationen umfassen. Während der Benutzer in der Programmeingabe-Betriebsart ein Programm
in die Maschine eingibt, zeigt die Festkörper-Anzeigeeinrichtung eine numerische Darstellung des zuletzt eingegebenen Programmschrittes
und seiner zugehörigen Adresse und die Adressen der nächsten beiden einzugebenden Programmschritte und die derzeitigen
Inhalte dieser Adressen.
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In der Programmeingabe-Betriebsart kann der Benutzer auch die Schrittprogramm-Steuertaste und eine Rückwärtsschritt-Steuertaste
der Eingabetastatur benutzen, um in einzelnen Schritten entweder vorwärts oder rückwärts durch Jede Folge
von Programmschritten zu gehen, die in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreibspeichers gespeichert sind. Während
der Benutzer in einzelnen Schritten vorwärts oder rückwärts durch eine Folge von Programmschritten geht, zeigt die Festkörper-Anzeigeeinrichtung«
eine numerische Darstellung des zuletzt angetroffenen Programmschrittes, des derzeit vorliegenden
Programmschrittes, des als nächsten anzutreffenden Prograinmschrittes sowie die Adressen dieser Programmschritte. Wenn der
nur lesbare Speichermodul mit den definierbaren Funktionen in die Maschine eingefügt ist,kann auch der Benutzer durch Schalten
in die manuelle Betriebsart den Einsatz und die oben beschriebenen Auffindtasten verwenden. Diese Eigenschaften erleichtern
das Redigieren von in dem Programm-Speicherbereich des Lese-*
Schreib-Speichers gespeicherten Programmen erheblich.
Wenn die Rechenmaschine in die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, kann sie auch in einer tastenbestimmten alphanumerischen
Druckart betrieben werden. Dann druckt der Ausgabedrucker eine numerische Darstellung eines Jeden Programmschrittei
und seiner zugehörigen Adresse aus, wie sie über die Eingabetastatur von dem Benutzer in die Rechenmaschine eingegeben ist.
Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine eingesetzt ist» druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung
eines Jeden derartigen Programmschrittes aus.
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Wenn die Rechenmaschine in die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, kann sie auch in einer Listen aufstellenden
alphanumerischen Druckart betrieben werden. Dann druckt der Ausgabedrucker eine numerische Darstellung aller dann in
dem Programmspeicherbereich des Lese-Schreib-Speichers befindlichen Programmschritte und eine numerische Darstellung der
Adressen dieser Programmschritte aus. Wenn der nur lesbare Alpha-Speichermodul in die Maschine eingesetzt ist, druckt der
Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung eines jeden solchen Programmschrittes aus.
In der Magnetkarten-Lesebetriebsart kann die Magnetkarten-Einrichtung
durch den Benutzer zur separaten Einspeicherung von Daten oder Programmen aus einer oder mehreren externen Magnetkarten
in die Rechenmaschine benutzt werden. Die solcherart eingegebenen Daten oder Programme werden in dem Daten- und dem
Programm-Speicherbereich des Lese-Schröib-Speichers gespeichert.
In der Magnetkarten-Aufzeichnungsbetriebsart kann die Magnetkarten-Einrichtung
durch den Benutzer zur separaten Aufzeichnung von Daten oder Programmen, die separat in dem Daten- und
dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind, auf eine oder mehrere externe Magnetkarten benutzt
werden. Programme, die in dem Programm-Speicherbereich des Lese-Schreib-Speichers gespeichert sind, können durch den Benutzer
als abgesichert markiert werden, wenn sie auf eine oder mehrere externe Magnetkarten aufgezeichnet sind. Die Rechenmaschine
erkennt solche Programme, wenn sie in die Rechenmaschine
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rückgespeichert werden und befreit den Benutzer von der Rückaufzeichnung derselben oder dem Anfallen von Listen
oder anderen Anzeigen der einzelnen Programmschritte.
Fig. 1 ist eine perspektivische Frontansicht der anpassungsfähigen
programmierbaren Rechenmaschine entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2A-B ist ein vereinfachtes Blockdiagramm der anpassungsfähigen,
programmierbaren Rechenmaschine nach Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Speicherplan der in der Rechenmaschine nach
Fig. 1 und 2A-B verwendeten Speichereinheit.
Fig. 4 ist ein detaillierter Speicherplan des speziellen Teiles des Datenspeicherabschnittes des in der
Speichereinheit gemäß Fig. 2A-B und 3 verwendeten Festwertspeichers.
Fig. 5 ist ein detaillierter Speicherplan des speziellen Teiles des Programmspeicherabschnittes des Festwertspeichers,
der in der Speichereinheit gemäß Fig. 2A-B und 3 verwendet wird.
Fig. 6A ist eine Aufsicht der in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendeten Tastatur und die Bedeutung
der Tasten kann durch einen Alpha-Festwertspeichereinschub neu definiert werden; dieser Einschub kann auch
in der anpassungsfähigen, programmierbaren Rechenmaschine verwendet werden.
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Fig. 6B ist eine Aufsicht auf die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B verwendete Tastatur, wobei
ein Schreibmaschinen-Festwertspeichereinschub in der Rechenmaschine verwendet werden kann, um die Tasten
neu zu definieren.
Fig. 6C ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine,der Fig. 1 und 2A-B
verwendet werden kann, und des nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteiles, der einem Festwertspeichereinschub
für definiefbare Funktionen zugeordnet ist, der in der Rechenmaschine verwendet werden
kann.
Fig. 6D ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und 2A-B
verwendet werden kann und der nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteile mit einem Festwertspeicher-Mathematikeinschub,
der in der Rechenmaschine verwendet werden kann.
Fig. 6E ist eine Aufsicht der definierbaren Tasten der Tastatur, die in der Rechenmaschine nach Fig. 1 und
2A-B verwendet werden kann und der nicht im Arbeitsspeicher unterbringbaren Programmteile mit einem
Festwertspeicher-Statistikeinschub, der in der Rechenmaschine verwendet werden kann.
Fig. 7 ist ein vereinfachtes Flußdiagramm der Gesamtsteuerfolge zur Tastenkodeverarbeitung in der in den Fig.
und 2A-B dargestellten Rechenmaschine.
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Pig. 70 ist ein blockdiagramm der Speichereinheit von Fig.
2A-B.
Fig. 71A-D ist ein detailliertes Diagramm des Speicherzugriff
sregisters nach Fig. 2A-B und 70.
Fig. 72A-D ist ein detailliertes Diagramm der Steuerschaltung
nach Fig. 2A-D und 70.
Fig. 73A-D ist ein detailliertes Schaltungsdiagramm des
Speicherzugriffsregisters nach Fig. 2A-B und 70.
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Beschreibung einer bevorzugten Ausgestaltung Allgemeine Beschreibung
Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 ist eine anpassungsfähige programmierbare Rechenmaschine 10 gezeigt, die sowohl
eine Eingabe-Tastatur 12 zur Informationseingabe in
und zur Steuerung der Arbeitsweise der Rechenmaschine ent- , hält, wie auch eine Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung
H zur Aufzeichnung von innerhalb der Rechenmaschine gespeicherten Informationen auf eine oder mehrere
externe Magnetkarten 16 und zur anschließenden Einspeicherung der auf diesen und anderen ähnlichen Magnetkarten aufgezeichneten
Informationen in die Rechenmaschine zurück. Die Maschine hat auch eine Pestkörper-Ausgabeeinrichtung 18 zur
Darstellung einer in der Maschine gespeicherten numerischen Information sowie eine Gruppe von Anzeigelampen 19» die als
Bestandteil der Eingabe-Tastatur dienen und den Zustand der
Maschine anzeigen. Sie kann auch einen Ausgabe-Drucker 20 zum Ausdrucken einer alpha-numerisehen Information auf einem
wärmeempfindlichen Papierstreifen 22 enthalten. Alle diese Eingabe- und Ausgabeeinheiten sind innerhalb eines einzelnen
Rechenmaschinen-Gehäuses 24 im Bereich einer gebogenen Frontplatte 26 desselben montiert.
Wie in Figur 2 gezeigt, können mehrere periphere Eingabe-
und Ausgabegeräte 28, wie beispielsweise auch ein Digitalwandler, ein Lesegerät für markierte Karten, ein X-Y-Plotter
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und eine Schreibmaschine gleichzeitig an die Rechenmaschine
angeschlossen sein, was durch einfaches Einfügen von dBn ausgewählten Peripheriegeräten zugeordneten Zwischenmodulen
30 in eine von vier Aufnahmefassungen 32 erfolgen kann, die
zu diesem Zweck an der Rückwand 34 des Gehäuses der Rechenmaschine vorgesehen sind. Wenn ein Zwischenraodul 30 in eine
der Aufnahmefassungen eingeführt wird, klappt eine federbelastete
Klappe 38 am Eingang der Aufnahmefassung nach unten und erlaubt den Durchtritt des Zwischenraoduls. Sobald der
Zwischenmodul vollständig eingeführt ist, steckt eine in dem Zwischenmodul enthaltene gedruckte Anschlußkarte 40 in einem
angepaßten Kanten-Verbindungsstück, welches im Inneren der Rechenmaschine montiert ist. Wenn eines der ausgewählten
Peripheriegeräte einen Netzanschluß benötigt, kann seine Netzechnur
in eine der drei Netzspannungs-Anschlußdosen 42 eingesteckt werden, die zu diesem Zweck an der Rückwand des Gehäuses
24 vorgesehen sind.
Unter Bezugnahme auf das in Figur 3 gezeigte vereinfachte Blockschaltbild ist zu sehen, daß die Rechenmaschine auch eine
Eingabe-Ausgabe-Steuereinheit 44 (im folgenden auch als I/O-Steuereinheit bezeichnet) zur Steuerung der Informationsübertragung
zu und von den Eingabe- und Ausgabegeräten enthält sowie eine Speichereinheit 46 zur Speicherung und Bearbeitung
von in die Maschine eingegebenen Informationen und zur Speicherung von Programmen und Unterprogrammen von durch
die Maschine durchzuführenden Basisinotruktionen, und auch
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einen zentralen Rechner 48 (im folgenden auch als CPU bezeichnet) zur Steuerung der Durchführung von Programmen
und Unterprogrammen der in der Speichereinheit gespeicherten BasisInstruktionen nach Bedarf zur Erarbeitung von in die
Maschine eingegebenen oder in dieser gespeicherten Informationen. Die Rechenmaschine hat auch ein Sammelleitungs-System,
welches eine S~-Sammelleitung 50, eine T-Sammelleitung
52 und eine R-Saramelleitung 54 zur Informationsübertragung
aus dem Speicher und dem Eingabe-Ausgabe-Steuergerät (i/O-Steuergerät) an den zentralen Rechner (CPU), von dem
zentralen Rechner an den Speicher und das Eingabe-Ausgabe-Steuergerät
und zwischen verschiedenen Bereichen des zentralen Rechners enthält. Es umfaßt ferner eine Energieversorgung
zur Versorgung der Rechenmaschine und der Peripheriegeräte mit Gleichspannung, welche bei diesen benötigt wird und zur
Lieferung eines POP-Steuersignals, wenn Energie an die
Rechenmaschine geliefert wird.
Das I/O-Steuergerät 44 umfaßt ein Eingabe-Ausgabe-Register
(im folgenden entsprechend auch als i/O-Register bezeichnet),
eine zugeordnete Eingabe-Ausgabe-Tor-Steuerschaltung 58 (im folgenden auch als I/O-Tor-Steuerschaltung bezeichnet)
und eine Eingabe-Ausgabe-Steuerlogik 60 (im folgenden auch als I/O-Steuerlogik bezeichne-t); das I/O-Register 56 hat
ein 16 Bit Universal-Schieberegister, in welches Informationen übertragen werden können, und zwar entweder in Bit-Serienform
von dem zentralen Rechner 48 über die T-Sammelleitung 52
oder in Bit-Parallelform von-der Eingabe-Tastatur 12, der
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Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung 14 und
den peripheren Eingabegeräten 28, wie beispielsweise dem Lesegerät für markierte Karten über zwölf Eingabe-Sammelleitungen
62. Informationen können auch von dem I/O-Register
56 entweder in Bit-Serienform über die ^-Sammelleitung 50 an den zentralen Rechner 48 oder in Bit-Parallelform an die
Magnetkarten-Wiedergabe- und Aufnahmeeinrichtung 14, die Pestkörper-Ausgabeeinrichtung 18, die Anzeigelampen 19» den
Ausgabe-Drucker 20 und die peripheren Ausgabegeräte 28, wie beispielsweise den X-Y-Plotter oder die Schreibmaschine über
sechzehn Ausgabe-Sammelleitungen 64 übertragen werden.
Die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 hat Steuerschaltungen zur
Steuerung der Informationsübertragung in und aus dem 1/0-Reginter
56 auf ausgewählte I/O-Qualifizier-Steuersignale
de3 zentralen Rechners 48 hin und auf ausgewählte I/O-Steuer-Instruktionen
der I/O-Steuerlogik 60 hin. Sie hat auch eine
Unterbrechungs-Steuerschaltung 65, eine periphere Steuerschaltung
66, eine Magnetkarten-Steuerschaltung 67, eine Drucker -Steuerschaltung 68, eine Darstellungs-Steuerschaltung
69 und eine Anzeige-Steuerschaltung 70 zur verschiedenartigen
Steuerung der Eingabe- und Ausgabegeräte und zur Abgabe von QFG-und EBT-Steuersignalen über zwei Ausgabe-Leitungen
71 und 72 an die I/O-Steuerlogik 60. Diese zuletzt
erwähnten Steuerschaltungen führen ihre verschiedenen Steuerfunktionen
durch,und zwar auf das POP-Steuersignal der Strom-
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Versorgung hin, auf die I/O-Qualifizier-Steuersignale
des zentralen Rechners 48 hin, auf die I/O-Steuer-Instruktionen
der I/O-Steuerlogik 60 hin und auf Steuersignale
der Eingabe-Tastatur 12 hin.Die Unterbrechungs-Steuerschaltung
65 leitet die Informationsübertragung von der Eingabe-Tastatur 12 in das I/O-Register 56 oder die Unterbrechung der
Peripherie-Geräte 28, wie beispielsweise des Lesegerätes für markierte Karten ein und liefert über die Ausgabeleitungen 73
ein Qualifizier-Steuersignal QNR an den zentralen Rechner 48. Die periphere Steuerschaltung 66 befähigt die in die Rechenmaschine
eingesteckten Zwischenmodule 30, auf Informationen des I/O-Registers 56 zu reagieren, die zugeordneten Peripherie-Geräte
28 zu steuern, Informationen an die zugeordneten Peripherie-Geräte 28 zu übertragen und/oder solche von diesen
zu empfangen, und in einigen Fällen die Informationsübertragung von den Zwischenmodulen selbst an das I/O-Register 56
einzuleiten. Die Magnetkarten-Steuerschaltung 67 befähigt die Magnetkart en-V/iedergabe- und Aufnahme einrichtung 14, auf
Informationen in dem I/O-Register 56 zu reagieren und entweder
Informationen von einer Magnetkarte 16 in das I/O-Register 56 einzulesen, oder Informationen von dem I/O-Register
56 auf einer Magnetkarte 16 aufzuzeichnen. Die Drucker-Steuer
schaltung 68, die Darstellungs-Steuerschaltung 69 ur-d
die Anzeige-Steuerschaltung 70 befähigen die Festkörper-Ausgabe einrichtung 18, den Ausgabe-Drucker 20 und die Anzeigelampen
19, auf Informationen von dem I/O-Register 56 anzusprechen.
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■ τ 24 j- .
Wenn eine von der Speichereinheit 46 erhaltene Basis-I/O-Instruktion
auszuführen ist» überträgt der zentrale Rechner
eine Steuerung an die I/O-Steuerlogik 60 durch Aussendung
von zwei I/0-Mikroinstruktionen PTR und XTR an diese. In
Beantwortung auf diese I/0-Mikroinstruktionen von dem zentralen
Rechner 48, des POP-Signals von der Stromversorgung,
der Steuersignale QPG und EBT von der I/O-Tor-Steuerschaltung
58, und der I/0-Qualifizier-und Takt-Steuersignale des zentralen
Rechners 48 sendet die I/O-Steuerlogik 60 selektiv ein oder mehrere I/0-Steuerinstruktionen an die I/O-Tor-Steuerschaltung
58, wie es zur Durchführung der I/O-Basis-Instruktion
erforderlich ist, die durch den zentralen Rechner 48 festgelegt ist, und sendet über die Ausgabeleitungen
74-77 Steuersignale TTX, XTR, QRD und SCB an den zentralen Rechner 48. Die von dem zentralen Rechner 48 an die I/O-Steuerlogik
60 und die I/O-Tor-Steuerschaltung 58 gesendeten
Qualifizier-Steuersignale sind von der auszuführenden 1/0-Basis-Instruktion
abgeleitet. Diejenigen Qualifizierer-Steuersignale, welche an die I/O-Steuerlogik 60 auslaufen, markieren
die von der I/O-Steuerlogik 60 auszusendenden speziellen I/O-Steuerinstruktionen, während die an die I/O-Tor-Steuerschaltung
58 auslaufenden Steuersignale ausgewählte Steuerschaltungen
markieren, die zur Durchführung der I/O-Basisinstruktion
benutzt werden.
Die Speichereinheit 46 umfaßt einen Sofortzugriff-Lece-Schreibspeicher
78 (im folgenden auch als RWM bezeichnet),
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■- 23 _■
einen bausteinförmigen nur lesbaren Speicher 80 (im folgenden
auch als ROM bezeichnet), ein Speicheradressen-Register 82 (im folgenden auch als M-Register "bezeichnet), ein Speicherzugriff
-Hegist er 84 (im folgenden auch als T-Register bezeichnet)
und eine Steuerschaltung 85 für diese Speicher und Register. Der RWM-Speicher 78 und der ROM-Speicher 80
enthalten Speicher des MOS-Halbleitertyps. Wie in dem Speicherplan
der Fig. 4 gezeigt, sind sie in acht Seiten zu 1024 Worten organisierte Der Basis-RWM-Speicher 78 enthält
einen Datenspeicher-Bereich 86 von 512 Worten zu 16 Bit,
welche sich von der Adresse 1000 zu der Adresse.1777 auf der Seite 0 erstrecken und einen separaten Programmspeicher-Bereich
88 von 512 Worten zu 6 Bit, welche sich von der
Adresse 12000 bis zu der Adresse 12777 auf der Seite 5 erstrecken.
Alle Adressen auf dem Speicherplan sind in Oktalform dargestellt.
Der Datenspeicher-Bereich 86 enthält 49 vier-Worte-Speicherregister,
die dem Benutzer zur Verfugung stehen.(als Benutzeradressen 000-048) zur Bearbeitung und Speicherung von Daten,
60 zusätzliche vier-Worte-Speicherregister, die dem Benutzer (als Benutzeradressen 049-108) für den gleichen Zweck verfügbar
gemacht werden können,und 76 Worte, die zur Benutzung
durch den zentralen Rechner 48 gedacht sind. Die 60 zusätzlichen vier-Worte-Speicherregister können dem Benutzer verfügbar
gemacht werden durch Änderung eines Steuerprogramms in dem ROM-Bereich 88. Dies läßt sich durch Entfernen einer
Deckelplatte 90 des in Fig. 1" gezeigten Rechenmaschinen-
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Gehäuses, Entnehmen einer gedruckten Schaltung, die das zu ändernde Steuerprogramm enthält und Ersetzen derselben
durch eine andere gedruckte Schaltung, welche das geänderte Steuerprogramm enthält, durchführen. Zusätzliche, den Benutzer
verfügbar gemachte Datenspeicher-Module werden durch die Rechenmaschine automatisch angepaßt.
Wie in dem ausführlicheren Speicherplan der Fig. 5 gezeigt ist, umfaßt der dedizierte Bereich des Datenspeicher- Bereiches
86 16 Worte ( die Adressen 1750-1753, 1740-17*3,
und 1.760-1763), die als dem Benutzer verfügbare vier-Wort-Arbeitsregister
11X", "Y", und 11Z" benutzt werden und 8 Worte
(die Adressen 1764—1773), die als dem Benutzer verfügbare vier-Wort-Speicherregister benutzt werden. Er enthält auch
8 Worte (die Adressen 1744-1747 und 175^1757), die als
vier-Wort-Arbeitsregister "AR1" und '!AR2" zur Durchführung
von binär kodierten Dezimalrechnungen benutzt werden; 12 Worte ( die Adressen 1664-1677), die als drei ("TI1 ", ■ T21 ",
und " T31 ") oder mehr vorübergehende Speicherregister im
Zusammenhang mit einem definierbaren Abschnitt 91 der Eingabe-Tastatur 12 (vgl. Fig. 1) benutzt werden; 16 Worte
(die Adressen 1720-1737), die als vier ("TI11, nT2n, "T3",
und nT4") oder mehr vorübergehende Speicherregister im Zusammenhang
mit den übrigen Bereichen der Eingabe-Tastatur benutzt werden; 7 Worte (die Adressen 1711-1717),die als
veränderlich-lange "Unterprogramm-Stapel des Systems" zur Speicherung von Rückadressen benutzt werden, die von den in
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-■ 2"
dem nur lesbaren Speicher (ROM) 80 gespeicherten Programmen benötigt werden sowie als vorübergehender Speicher von
Haushalts-Informationen, die der zentrale Rechner 48 benötigt; 1 Wort (die Adresse 1777)» welches als "Zeiger des
Systemstapels " benutzt wird; 5 Worte (die Adressen 1702-1706),
die als "Unterprogramm-Stapel des Benutzers" zur Speicherung von Rückadressen benutzt werden, welche von den durch den Benutzer
in den Programmspeicher-Bereich 88 des Sofortzugriff-Lese-Schreibspeichers
(HWM) 78 eingegebenen Programmetibenotigt
werden; 1 Wort (die Adresse I710), welches als "Zeiger des
Benutzerstapels" benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 17OI),
welches als "Zähler des Benutzerprogramms" für durch den Benutzer in den Programmspeicher-Bereich 88 eingegebene Programmschritte
benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 1707)» welches als ein "0000-Benutzeradressen"-Register zur Speicherung der
ersten dem Benutzer verfügbaren Adresse in dem Programmspeicher-Bereich
88 benutzt wird; 1 Wort (die Adresse 17OO), welches als ein "Mikrorechner-Speicher"-Register zur Speicherung
von Haushalts-Informationen benutzt wird, die der zentrale Rechner 48 benötigt; 1 Wort (die Adresse 177*0, welches
als "Unterbrechungs-Speicher11-Register zur Speicherung von
Informationen benutzt wird, die durch einige Tastatur-Eingaben von dem zentralen Rechner 48 abgesetzt sind; 1 Wort
(die Adresse 1775)» welches als ein "Eingabe-Puffer"-Register
zur Speicherung von Tastatur-Informationen benutzt wird, v;elche
die Eingabe in den zentralen Rechner 48 erwarten; und 1 Wort (die Adresse 1776), welches als nZustands-Uort"-Kcgister
zur Speicherung von Informationen benutzt wird, welche den momentanen Zustand der Rechenmaschine berücksichtigen.
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Wie in dem Speicherplan der Fig. 4 gezeigt, enthält der Programmspeicher-Bereich 88 des Sofortzugriff-Lese-Schreibspeichers
78 (RWM) 500 ein-Wort-Programmschritt-Register,
die dem Benutzer (als Benutzeradressen OOOO-O5OO) zur
Speicherung von Programmen zur Verfügung stehen, und 12 Worte, die der Benutzung durch den zentralen Rechner 48 zugedacht
sind. Zusätzliche 1536 ein-Wort-Programmschritt-Register
können dem Benutzer in Stufen von 512 Worten (die Adressen
I3OOO-I3777) und 1024 Worten (die Adressen 14000-15777) zugänglich
gemacht werden. Dies läßt sich durch Entfernen der Deckelplatte des in Fig. 1 gezeigten Rechenmaschinen-Gehäuses
und Einstecken von zusätzlichen Programmspeicher-Modulen in die Maschine durchführen. Hinzugefügte Programmspeicher-Module
werden von der Rechenmaschine automatisch angepaßt.
Wie in dem ausführlicheren Speicherplan der Fig. 6 gezeigt, umfaßt der dedizierte Bereich des Programmspeicher-Bereiches
88 1 Wort ( die Adresse 12013), welches als "Sicherungs-Wort"-Register
zur Speicherung eines Kodes benutzt wird, der ein in dem Programmspeicher-Bereich 88 gespeichertes Programm
als abgesichert markiert. Er umfaßt auch 1 Wort (die Adresse 12000), weiches als ein "Durchführungs-Fahnen"-Register
zur Speicherung einer Information benutzt wird, welche an zeigt, ob der zentrale Rechner 48 (CPU) durch ein in dem
Programmspeicher-Bereich gespeichertes Programm oder durch
die Eingabe-Tastatur gesteuert wird; 2 Worte ( die Adressen
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12001-12002), welche als "Normalisierungs-Fahnen"- und
"Druck-Fahnen"-Register zur Speicherung von Informationen über
numerische Daten, die von dem zentralen Rechner 48 "bearbeitet werden, benutzt werden; 3 Worte (die Adressen 12003-12005),
welche als "vorübergehende Darstellungs"-Register zur Speicherung von Haushalts-Informationen über die Schriftzeichenposition,
die Dezimalposition und den Registerort der von der Darstellungs-Einheit dargestellten numerischen
Information benutzt werden; 1 Wort (die Adresse 12006), welches als "Druckkode-Puffer"-Register zur SpeidBrung von Haushalts-Informationen
über alpha-numerische Informationen benutzt
wird, welche durch den Ausgabe-Drucker ausgedruckt werden; und 4 Worte (die Adressen 12007-12012), die für andere
Zwecke verfügbar sind.
Wie in dem Speicherplan der Fig. 4 gezeigt, umfaßt der nur lesbare Basisspeicher 80 (ROM) 2048 16-Bit-Worte, welche
sich von der Adresse 0000 bis zu der Adresse 0777 auf der Seite 0, von der Adresse 4000 bis zu der Adresse 5777 auf
der Seite 2'und von der Adresse 16000 bis zu der Adresse 16777 auf der Seite 7 erstrecken. In diesen Bereichen des ROM -80
sind Programme und Unterprogramme von Basisinstruktionen zur Durchführung der Basisfunktionen der Rechenmaschine und
Konstanten gespeichert, die von diesen Programmen und Unterprogrammen benutzt werden. Es können auch v/eitere 3072 16—Bit-Worte
des RON in Stufen von 512 und 1024 Worten auf den Seiten 1, 3 und 4 hinzugefügt werden. Dies erfolgt durch
einfaches Einfügen von steckbaren ROM-Modulen 92 in
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Steckfassungen 9% welche hierzu in der Deckelplatte 90
des Gehäuses der Rechenmaschine vorgesehen sind, wie in Fig. 1 anhand des teilweise eingeführten steckbaren ROM-Modules
auf der linken Seite dargestellt ist. Wenn ein steckbarer ROM-Modul 92 in eine dieser Steckfassungen eingeführt
wird, klappt eine federbelastete Klappe 95 am Eingang der
Steckfassung abwärts und gestattet den Durchtritt des steckbaren ROM-Modules. Wenn der ROM-Modul vollständig eingeführt
ist, wie durch den ROM-Modul auf der rechten Seite dargestellt, steckt eine in dem steckbaren ROM-Modul enthaltene gedruckte
Anschlußkarte 96 in einem angepassten Verbindungsstück,
welches innerhalb der Maschine montiert ist. Ein am oberen Ende.eines jeden steckbaren ROH-Modules 92 angelenkt befestigter
Handgriff 98 erleichtert die Entnahme der steckbaren
ROM-Module, nachdem sie vollständig in eine der Steckfassungen eingeführt sind.
In jedem der steckbaren ROM-Module 92 sind Programme und
Unterprogramme von Basisinstruktionen (und die benötigten Konstanten) gespeichert, welche die Rechenmaschine in die
Lage versetzen, viele zusätzliche Funktionen auszuführen. Der Benutzer kann die Rechenmaschine somit schnell und einfach
anpassen,um viele zusätzliche Funktionen durchzuführen, die sich an seinen speziellen Erfordernissen orientieren,
jjidem er einfach ROM-Module seiner Wahl in die Maschine
einfügt. Hinzugefügte steckbare ROM-IIodule werden von der
Rechenmaschine automatisch angepaßt und dem definierbaren Bereich 91 der Eingabe-Tastatur 12 zugeordnet, oder sie werden
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zur Erweiterung der von diesem und anderen Bereichen der Eingabe-Tastatur durchzuführenden Funktionen benutzt.
Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 3 enthält das Speicher-Adressen-Register
82 (M-Register) der Speichereinheit ein umlaufendes 16-Bit-Serien-Schieberegister, in welches über
die T-Sammelleitung 52 Informationen in Bit-Serienform von dem zentralen Rechner 48 und aus welchem über die S-Sammelleitung
50 Informationen in Bit-Serienform an den zentralen Rechner 48 übertragen werden können. Die in das M-Register
82 eingeschobene Information kann zur" Adressierung eines Wortes in dem RWM-Speicher 78 oder dem ROM-Speicher 80 über fünfzehn
Ausgabeleitungen 106 benutzt werden.
Das T-Register 84 der Speiehereinheit besitzt ein umlaufendes
16-Bit-Serien-Schieberegister, in welches Information übertragen werden kann,und zwar entweder in Bit-Serienform von
dem zentralen Rechner 48 über die T-Sammelleitung 52 oder in
Bit-Prallelform von einem adressierten Wort in den Speichern RWM 78 und ROM 80 über sechzehn Parallel-Eingabeleitungen
108. Aus dem T-Register 84 kann die Information entweder in Bit-Serienform über die S~-Sammelleitung 50 an den zentralen
Rechner 48 oder in Bit-Parallelform über sechzehn Parallel-Ausgabeleitungen 110 an ein adressiertes Wort in dem RWM-Speicher
78 übertragen werden. Die vier weniger bedeutenden Bits der in dem T-Register 84 enthaltenen Information können
eine binär kodierte Dezimalinformation umfassen und in
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Bit-Parallelform über drei Parallel-Ausgabeleitungen 112, die mit der S-Sammelleitung 50 genommen werden, an den·
zentralen Rechner 48 übertragen v/erden.
Die Steuerschaltung 85 der Speichereinheit steuert diese Informationsübertragungen in und aus dem M-Registor 82 und
dem T-Register 84, steuert die Adressierung und den Zugriff der Speicher RWM 78 und ROM 80 und lädt den Speicher RWM 78.
Sie führt diese Funktionen in Beantwortung von Speicher-Mikroinstruktionen,
Speicher-Taktirapulsen und Verschiebetakt-Impulsen von dem zentralen Rechner 48 durch.
Der zentrale Rechner '\8 (CPU) hat ein Register 114, eine Mathematik-Logik-Einheit 116 (im folgenden auch als ALU bezeichnet),
einen programmierbaren Takt 118 und einen Mikrorechner 120. Das Register 114 umfaßt vier umlaufende 16-Bit-Schieberegister
122, 124, 126, und 128 und ein 4-Bit-Schieberegister 1JO. Die Schieberegister 122 und 124 dienen als
16-Bit Serien-Sammelregister ( im folgenden auch als A-Register
bzw. B-Register bezeichnet), in welche über die T-Sammelleitung 52 in Bit-Serienform Informationen von der Mathematik-Logik-Einheit
116 (AI/U) und aus welchen über die R"-Sammelleitung
5^ Informationen in Bit-Serienform an die ALU-Einheit
116 übertragen werden können. Die vier weniger bedeutenden Bit-Positionen des A-Registers 122 dienen auch als ein 4-Bit
Parellel-Sammelregister, in welches vier Bits einer binär
kodierten Dezimalinforination in Parallel form von der ALU-
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ν*
Einheit 116 über vier Parallel-Eingabeleitungen 132 und
aus welchem vier Bits einer binär kodierten Dezimalinformation ebenso in Parallelform über drei Parallel-Ausgabeleitungen
134, die mit der B-Sammelleitung 5^· genommen
werden, an die ALU-Einheit 116 übertragen werden können.
Das Schieberegister 126 dient als 16-Bit Programmzahler
des Systems ( im folgenden auch als P-Register bezeichnet),
in welches Informationen von der ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die T-Sammelleitung 52 und aus welchem Informationen
an die ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die R-Camaielleitung 54- übertragen werden können. Die in den
weniger bedeutenden Bitpositionen des P-Registers 126 enthaltenen Informationen können auch als Qualifizier-Steuersignal
φ?0 über eine Ausgabeleitung 135 an den Mikrorechner
120'übertragen werden.
Das Schieberegister 128 dient als 16-Bit Qualifizier-Begister
( im folgenden auch Q-Register genannt), in welches
Informationen von der ALU-Einheit 116 in Bit-Serienform über die T-Sammelleitung 52 und aus welchem Informationen in Bit-Serienform
über die Ή-Sammelleitung y\ an die ALU-Einheit
übertragen werden können. Die in den fünf weniger-bedeutenden Bitpositionen des Q-Registers 128 enthaltene Information wird
in Form von fünf 1-Bit I/O-Qualifizierer-Steuersignalen
Q00-Q04· über fünf parallele Ausgabeleitungen 136 an die
I/O-Tor-Steuerschaltung 58 übertragen und die in den sechs
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nächst weniger bedeutenden Bitpositionen des Q-Registers enthaltene Information wird in Form von sechs 1-Bit I/O-Qualifizierer-Steuersignalen
QO5-Q1O über sechs parallele Ausgabeleitungen 138 an die I/0-Steuerlogik 60 übertragen.
Ähnlich kann die in den sieben weniger bedeutenden, der neunten und der elften weniger bedeutenden und in der am
meisten bedeutenden Bitposition des Q-Registers 128 enthaltene Information und die aus der dreizehnten, vierzehnten
und fünfzehnten Bitposition des Q-Registers abgeleitete Information in Form von elf 1-Bit Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignalen
Q00-Q06, Q08, Q10, Q15, und QMR über elf
Ausgabeleitungen 140 an den Mikrorechner 120 übertragen
werden. Die in der zwölften bis fünfzehnten weniger bedeutenden Bitposition des Q-Registers 128 enthaltene Information
kann als ein 4-Bit Primär-Adressen-Kode über vier parallele Ausgabeleitungen 142 an den Mikrorechner 120 übertragen
werden.
Das Schieberegister 1J0 dient als 4-Bit Serien-Ausbauregister
(im folgenden auch als Ε-Register bezeichnet), in welches Informationen entweder von der ALU-Einheit 116 über die T-Sammelleitung
52 oder von der weniger bedeutenden Bitposition des T-Registers 84 über die Eingabeleitung 144 übertragen
werden können. Es können auch Informationen aus dem E-Regißter
130 über, die ^-Sammelleitung 5^ an die ALU-Einheit
übertragen werden.
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Die Registereinheit 114 umfaßt auch eine Steuerschaltung 146 zur Steuerung der Übertragung von parallel binär kodierten
Dezimalinforraationen in und aus dem A-Register 122 und der Übertragung von Serien-Binär-Informationen in und aus
dem A-Register 122, dem B-Register 124, dem P-Register 126,
dem Q-Register 128 und dem E-Register'130. Dies erfolgt in
Beantwortung von Register-Mikroinstruktionen von dem Mikrorechner
120, von Steuersignalen ΤτΤ und XTR von der 1/0-Steuerlogik
60 und von Schiebetakt-Steuerimpulsen von dem programmierbaren Takt 118. Die Steuerschaltung 146 hat ein
Flip-Flop 148 (im folgenden auch als A/B-Flip-Flop bezeichnet) zur Ermöglichung der Informationsübertragung in und aus
entweder dem Ar-Register 122 oder dem B-Register 124, was durch
den Zustand des A/B-Flip-Flop festgelegt wird. Der Zustand des A/B-Flip-Flop 148 wird anfänglich durch eine Information
Q11 bestimmt, welche von der zwölften v/eniger bedeutenden
Bitposition des Q-Registers 128 an das·A/B-Flip-Flop übertragen
wird, kann aber im folgenden ein- oder mehrmals durch eine Mikroinstruktion CAB von dem Mikrorechner 120 komplementiert
werden.
Die Mathematik-Logik-Einheit 116 (ALU) kann entweder 1-Bit
Serien-Binärrechnungen an Daten durchführen, welche sie über die S~-Sammelleitung 50 von dem T-Register 84 oder dem M-Register
82 und/oder über die R"-Sammclloitung 54 von einem
anderen Register der Registereinheit 114 empfängt oder aber 4-Bit parallel binär kodierte Dezimalrechnungen an Daten,
welche sie über die Ausgabeleitungon 112, die mit der
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^-Sammelleitung 50 geführt werden von dem T-Register 84 und/
oder über die mit der Tf-Sammelleitung 54 geführten Ausgabeleitungen
134 von dem A-Register 122 empfängt. Sie kann auch Logik-Operationen an Daten durchführen, welche sie
von der Speichereinheit 46 und/oder der Registereinheit 114 über eine dieser Leitungen erhalten hat. Die durchgeführten
mathematischen und logischen Operationen werden durch ALU-Mikroinntruktionen
von dem Mikrorechner 120 markiert und in Beantwortung von diesen Mikroinstruktionen von Schiebetakt-Steuerimpulsen
von dem programmierbaren Takt 118 und von dem Steuersignal SCB von der I/O-Steuerlogik 60 ausgeführt. Die
Information wird auch von der ALU-Einheit 116 über die Ausgabeleitungen 132 an das A-Register 122 oder über die T-Sammelleitung
52 an das I/O-Register 56, das M-Register 82, das
T-Register 84 oder ein Register der Registereinheit 114 übertragen in Beantwortung von Mikroinstruktionen und Steuersignal
en, welche an diese Register angelegt sind. Wenn ein Übertrag resultiert, während die ALU-Einheit 116 entweder
eine 1-Bit Serien-Binärrechnung oder eine 4-Bit parallel
binär kodierte Dezimalrechnung durchführt, sendet die ALU-Einheit ein korrespondierendes Qualifizier-Steuersignal QBC
und QDC an den Mikrorechner 120 über eine der beiden Ausgabeleitungen 152 und 154.
Der programmierbare Takt 118 umfaßt einen quarzgesteuerten
Systemtakt 156, einen Taktdekoder und Generator 158 und ein
Steuergatter 160. Der Systemtakt 156 sendet über eine Ausgabeleitung
162 regelmäßig wiederkehrende Taktimpulse
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an den Taktdekoder- und Generator 158. Als Reaktion auf diese regelmäßig Wiederkehrenden Taktimpulse des Systemtaktes
156 und auf 4—Bit Taktkodes von dem Mikrorechner 120 sendet der Taktdekoder.158 Gruppen von η Schiebe-Taktimpulsen
an die ALU-Einheit 116, das M-Register 82, das T-Register 84 und alle Register der Registereinheit 114 über die Ausgabeleitung
164. Diese Gruppen von η Schiebe-Taktimpulsen werden benötigt zum Verschieben einer entsprechenden Anzahl von Bits
einer Serieninformation in oder aus einem dieser Register oder zum Verschieben eines Übertrag-Bits in die ALU-Einheit.
Die Anzahl η der Impulse in jeder dieser Gruppen kann von eins bis sechzehn variieren, was von der Anzahl der Bits der
Serieninformation abhängt,die während der auszuführenden Operation erforderlich ist. In Beantwortung eines Steuersignales
CCO von dem Mikrorechner 120 unterbindet das Steuergatter 160 das Auslaufen sämtlicher Schiebetaktimpulse an
die ALU-Einheit oder eines dieser Register. Wenn eine solche Gruppe von η Schiebetaktimpulsen vollständig ist, sendet der
Taktdekoder- und Generator 158 einen ROM-Taktimpuls an den
Mikrorechner 120 über die Ausgabeleitung 166 und einen 1/0-Taktimpuls
an die I/O-Steuerlogik 60 über die Ausgabeleitung
168. Als Folge der regelmäßig wiederkehrenden Taktsignale des Systemtaktes 156 sendet der Taktdekoder und Generator 158
auch korrespondierend regelmäßig wiederkehrende Speicher-Taktimpulse über die Ausgabeleitung 170 an die Speichereinheit
46.
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_ 33 ~
Der Mikrorechner 120 sendet selektiv über zwei Ausgabeleitungen
172 zwei I/O-Mikroinstruktionen an die I/0-Steuerlogik
60, sechs Speicher-Mikroinstruktionen an die Speichereinheit 46 über sechs Ausgabeleitungen 1?4, dreizehn Register-Mikroinstruktionen
an die Register-Einheit 114 über dreizehn Ausgabeleitungen 176 und fünf ALU-Mikroinstruktionen
an die ALU-Einheit 116 über fünf Ausgabeleitungen 178. Er sendet auch einen 4-Bit Taktkode, der jeder dieser Makroinstruktionen
zugeordnet ist, über vier Ausgabeleitungen an den Taktdekoder 158. Diese Mikroinstruktionen und die zugeordneten
Taktkodes werden ausgesendet, wie es bestimmt wird durch das Steuersignal POP von der Stromversorgung,
durch' die elf Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignale von dem Q-Register 128 von den 4-Bit Primäradressen-Kodes von
dem Q-Register 128 und den fünf Mikrorechner-Qualifizierer-Steuersignalen von der I/O-Steuerlogik 60, der Unterbrechungs-Steuerschaltung
65? der ALU-Einheit 116 und dem P-Register 126.
Wie in dem vereinfachten Flußdiagramm der Fig. 7 gezeigt,
führt der Mikrorechner 120 in Beantwortung des POP-Steuersignals
ein Maschinen-Diagnoseprogramm aus (welches in dem Mikrorechner selbst gespeichert ist). Wenn dieses Diagnoseprogramm
vollständig ist, gibt die ALU-Einheit 116 das Qualifizier-Steuersignal
QBC aus, welches anzeigt, ob das DiagnoseprOgramm
erfolgreich war oder nicht, woraufhin der Mikrorechner 120 auf dieses Qualifizier-Steuersignal antwortet
durch Eingabe der Basis-Arbeitsschleife der Maschine und
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Abgeben von Mikroinstruktionen, wodurch eine in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte 16-Bit Instruktion in das T-Register
84· eingespeichert und von dort an das Q-Register 128
übertragen wird. Daraufhin antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf ein oder mehrere zusätzliche Qualifiziersteuersignale
durch Abgabe von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Durchführung der dann in dem Q-Register
128 enthaltenen Instruktion und um zu bewirken, daß eine andere in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte 16-Bit
Instruktion in das T-Register 84 eingespeichert und von dort in das Q-Register übertragen wird. Wenn eine Instruktion in
dem Q-Register 128 enthalten ist, die eine Mehrfach-Abzweigung erfordert, gibt der Mikrorechner 120 zwei Mikroinstruktionen
UTR und XTR ab, die den Mikrorechner veranlassen, auf einen 4-Bit Primäradressen-Kode von dem Q-Register zu antworten
durch Abgabe zusätzlicher Mikroinstruktionen und zugeordneter Taktkodes zur Durchführung der in dem Q-Register
enthaltenen Instruktion.
Wie anhand der Basis-Arbeitsschleife der Maschine in dem Flußdiagramm der Fig. 7 gezeigt, antwortet der Mikrorechner
120 zunächst auf das Qualifizier-Steuersignal QNR entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes
zur Unterbrechung der Basis-Arbeitsschleife und zur Durchführung eines I/0-Serviceprogramms oder durch Aussenden
von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zum Einspeichern der in dem Q-Register 128 enthaltenen Information
Q11 in das A/B-Elip-Flop-148. Die Art und Weise, in welcher
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der Mikrorechner 120 antwortet, bestimmt sich durch den Zustand des Qualifizier-Steuersignals QNR,welches aufeinanderfolgend
festlegt, ob die Basis-Arbeitsschleife der Maschine unterbrochen werden soll oder nicht.
Unter der Voraussetzung, daß die Basis-Arbeitsschleife nicht
unterbrochen werden soll, speichert der Mikrorechner 120 die Information Q11 in das A/B-Flip-Flop 148 und reagiert auf
das Qualifizier-Steuersignal QMR entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen zur Übertragung eines Adressenteiles der
in dem Q-Register 128 enthaltenen Instruktion aus dem T-Register 84 in das M-Register 82 oder er reagiert auf ein
anderes Qualifizier-Steuersignal Q15· Die Art und Weise, in
welcher der Mikrorechner 120 antwortet, bestimmt sich wiederum durch den Zustand des Qualifizier-Steuersignals QMR,
welches aufeinanderfolgend bezeichnet, ob die in dem Q-Register 128 enthaltene Information eine Speicher-Referenzinßtruktion
ist oder nicht.
Unter der Voraussetzung, daß die in dem Q-Register 128 enthaltene Instruktion eine Speicher-Referenzinstruktion ist,
überträgt der Mikrorechner 120 die erforderliche Adresseninformation in das M-Register 82 und antwortet auf das QualifisBier-ßteuersignal
Q10 entweder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Auswahl der
Basis-Seite des Speichere (z.B. Seite 0) oder durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur
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Auswahl der gegenwärtigen Seite des Speichers (z.B. der Seite,von welcher die in dem Q-Register 128 enthaltene
Instruktion erhalten wurde). In jedem Fall sendet der Mikrorechner daraufhin die erforderlichen Makroinstruktionen
aus zum Lesen der Daten von der gegenwärtigen Seite des Speichers unter der Adresse, die durch die zuletzt in das
M-Register 82 übertragene Adresseninformation markiert ist. ITach Abschluß dieser Operation antwortet der Mikrorechner
auf das Qualifizier-Steuersignal Q15 durch Aussenden zusätzlicher
Mikrpinstruktionen und zugeordneter Taktkodes zur Ausführung einer indirekten Speieherzugriff-Operation,
wenn der Zustand dieses Qualifizier-Steuersignals anzeigt, daß die in dem M-Register 82 enthaltene Information eine indirekte
ist.
Unter der Annahme, daß die in dem M-Register 82 enthaltene Adresseninformation eine direkte ist (oder bei Abschluß der
indirekten Speicherzugriff-Operation), gibt der Mikrorechner 120 Makroinstruktionen und zugeordnete Taktkodes ab, welche
den Mikrorechner selbst veranlassen, auf einen 4-Bit Primäradressenkode
aus dem Q-Register zu antworten. Der Mikrorechner antwortet durch Aussenden zusätzlicher Makroinstruktionen
und zugeordneter Taktkodes zur Durchführung welche von zehn möglichen Speicher-Referenzins/fcruktionen auch immer in dem
Q-Register 128 enthalten und durch den 4-Bit Primäradressenkode markiert ist. Im Anschluß an die Durchführung der markierten
Speicher-Bezugsinstruktion sendet der Mikrorechner
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_ 42 -
Mikroinstruktionen und zugeordnete Taktkodes aus, wodurch eine andere in dem ROM-Speicher 80 gespeicherte Instruktion
in das T-Register 84 eingespeichert und von dort in das
Q-Register 128 übertragen wird, wodurch ein anderer Zyklus der Basis-Arbeitsschleife der Maschine begonnen v/ird.
Wie durch andere mögliche Wege der in Fig. 7 gezeigten Basis-Arbeitsschleife
dargestellt, antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf andere»Qualifizier-Steuersignale, wenn andere Typen von Instruktionen in dem Q-Register 128 enthalten
sind. Wenn beispielsweise eine I/O-Instruktion in dem Q-Register
128 enthalten ist, antwortet der Mikrorechner 120 nacheinander auf die Qualifizier-Steuersignale QNR, QMR, Q15, Q10,
und QRD durch Aussenden von Mikroinstruktionen und zugeordneten Taktkodes zur Durchführung der I/O-Instruktion. Es sei
bemerkt, daß die in dem vereinfachten Flußdiagramm der Fic·?
nicht gezeigten Qualifizier-Steuersignale des Mikrorechners verschiedenartig in diesen Blöcken des Flußdiagramms enthalten
sind, wodurch Entscheidungen erforderlich werden, was noch näher erläutert wird.
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DIE WIRKUNGSWEISE DER TASTEN
Sämtliche von der Rechenmaschine durchzuführende Operationen lassen sich durch die Eingabe-Tastatur und/oder über die
Eingabe-Tastatur in die Maschine eingegebene Tastenkodes, die Lese-und Schreibeinheit für Magnetkarten oder periphere
Eingabegeräte wie die Lese-Einrichtung für markierte Karten steuern oder einleiten und als Programm schritte in dem Programm-Speicherbereich
des RWM-Speichers speichern. Die Rechenmaschine reagiert auf die Tastenkodes grundsätzlich in der
gleichen Art, ob sie diese nun von der Eingabe-Tastatur oder von dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers erhalten
hat. Deswegen erscheint nun eine Wirkungsbeschreibung der Eingabe-Tastatur unter spezieller Bezugnahme auf die Fig. 1,
sofern nichts anderes gesagt wird, angezeigt.
Ein ein-aus Netzschalter 182, der als Bestandteil der Eingabe-Tastatur
aufgefasst werden kann, steuert den Energiezufluß an die Rechenmaschine und somit das Auftreten des
Steuersignals POP von der Stromversorgung. Die Anzeigelampen 19 dienen als Pilotlampe, da zumindest zwei von ihnen ständig
eingeschaltet sind, wenn die Maschine an das Netz geschaltet ist.
Wie in Fig. 2 angedeutet, kann die Rechenmaschine mit 230, 200, 115, oder 100 Volt ± 10 #, was sich durch zwei
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Netzspannungs-Wählschalter einstellen läßt, die an der
Rückwand 34 des Rechenmaschinen-Gehäuses montiert sind
und mit einer Netzfrequenz im Bereich von 48 - 66 Hz "betrieben werden. Die Rechenmaschine ist mit einer 6 Amp.-Sicherung
und entweder einer 1 Amp.-Sicherung für den Betrieb bei 200 oder 230 Volt - 10% oder einer 2 Amp.-Sicherung
für den Betrieb bei 100 oder 115 Volt - 10% versehen. Sie hat auch ein dreiadriges Anschlußkabel 184, welches das
Gehäuse der Rechenmaschine erdet, wenn es in eine entsprechende Wechselspannungs-Anschlußdose eingesteckt ist. Der maximale
Energieverbrauch der Maschine beträgt I50 VA.Für die Peripheriegeräte
28 werden nicht mehr als insgesamz 610 VA aus den Netzspannungs-Anschlußdosen 42 entnommen.
Wenn die Rechenmaschine gerade eingeschaltet wurde, ist sie automatisch gestartet und auf manuelle Betriebsart geschaltet.
Venn die Maschine in eine andere Betriebsart geschaltet ist, kann sie durch einfaches Drücken der RUN-Betriebsartentasten
anschließend wieder in die manuelle Betriebsart geschaltet werden. In der manuellen Betriebsart wird der Arbeitsablauf
der Rechenmaschine durch den Benutzer über die Eingabe-Tastatur von Hand gesteuert. In dieser Betriebsart zeigt die Anzeigeeinrichtung
eine numerische Dezimaldarstellung der Inhalte des x-, des y- und des z-Registers (oder von zugeordneten
Speicherregistern, in welchen die tatsächlichen oder
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.- 45 - . ■
gewollten Inhalte des x-, des y—, und des z—Registers vorübergehend
gespeichert sind, wobei zur Vereinfachung der Beschreibung festgelegt sei, daß es sich um die Inhalte des x-,
des y- und des z-Registers handele). Die Inhalte des x-, des y- und des z-Registers erscheinen neben den entsprechenden
Registerbezeichnungen."keyboard χ", "accumulator y" und "temporary ζ" in dem Anzeigefenster*- Das Drücken der RUN-Betriebsartentaste
konditioniert die Rechenmaschine auch für eine automatische Betriebsart, eine erste tastenbestimmte
(key-log) Druck-Betriebsart, eine Programmlisten-Druck-Betriebsart, eine Magnetkarten-Lese-Betriebsart und eine
Magnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart, was durch andere noch zu beschreibende Tasten festgelegt wird. Eine unmittelbar
unterhalb der Ablauf-(RUN-)Betriebsartentaste angeordnete Anzeigelampe 19 ist eingeschaltet, wenn die Rechenmaschine in
t er
einer der RUIT-Betriebsarten arbeitet.
Die Programm-(PRGM-)Betriebsartentaste wird gedrückt, um die
Maschine in die Programmeingabe-Betriebsart zu schalten. In dieser Betriebsart werden die von dem Benutzer nacheinander
über die Eingabe-Tastatur eingegebenen Tastenkodes als Programmschritte in aufeinanderfolgenden Programmschritt-Regißtern
des Programmspeicher-Bereiches des RWM-Speichers gespeichert, was durch den Benutzerprogramm-Zähler bestimmt
wird. Wie oberhalb beschrieben, sind 5QO Programmschritt-Register
( die Benutzeradressen 0000-0500) verfügbar, und es können weitere 1556 Programmspeicher-Register (die Benutzeradressen
0501-2035) dem Benutzer für diesen Zv/eck verfügbar
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gemacht werden. Dasjenige Programmschritt-Register, in welches jeder Programmschritt einer programmbezogenen
Operation einzuspeichern und aus welchem jeder Programmschritt zu erhalten ist, wird immer durch den Benutzerprogramm-Zähler
festgelegt. Vor der Eingabe eines Programmes oder Unterprogramms in die Maschine muß somit der Benutzerprogramm-Zähler
auf diejenige Adresse des Programmschritt-Registers gesetzt werden, bei welcher der anfängliche Programmschritt
des einzugebenden Programms oder Unterprogramms gespeichert werden soll (diese Adresse wird im folgenden
aucv als gewünschte Anfangsadresse nnnn des Programms bezeichnet).
Wenn die Rechenmaschine in eine Tastatur-gesteuerte RUN-Betriebsart geschaltet ist, kann dies durch
Drücken der "gehe auf" -Taste (GO TO) gefolgt von den Deziinal-Digit-Tasten
0-9, welche die gewünschte Ahfangsadresse nnnn des Programms festlegen, erfolgen, Wenn die gewünschte Anfangsadresse
die Adresse 0000 ist, kann dies durch einfaches Drücken der Ende-Taste (END) erfolgen, wenn sich die Rechenmaschine
in der manuellen Betriebsart befindet.
Sobald der Benutzerprogramm-Zähler auf die gewünschte Anfangsadresse nnnn gesetzt ist, kann der Benutzer fortfahren, das
Programm oder Unterprogramm durch Ausführen der im Grunde gleichen Tastenoperationen einzugeben, die er normalerweise
in der manuellen Betriebsart durchführen würde. So ist es nicht erforderlich, eine besondere Sprache zu lernen, um
die Rechenmaschine zu programmieren. In der Programmeingabe-Betriebsart
zeigt die Anzeigeinrichtung eine numerische
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Dezimaldarstellung des zuletzt eingegebenen Programmschrittes und seine zugehörige Adresse und die Adressen der
nächsten beiden einzugebenden Programmschritte und die derzeitigen Inhalte dieser Adressen.
Das Drücken der PRGM-Taste konditioniert die Rechenmaschine
auch zum Betrieb in einer zweiten tastenbestimmten Druckart und einer Programmlisten-Druckart, was durch andere im Anschluß
erklärte Tasten festgelegt wird. Wenn die Rechenmaschine in einer der PRGM-Betriebsarten arbeitet, ist eine unmittelbar
unterhalb der PRGM-Betriebsartentaste angeordnete Programm-Betriebsart-Anzeigelampe
19 eingeschaltet.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste wird gedrückt, wenn die Maschine auf die manuelle Betriebsart geschaltet ist, um die
Rechenmaschine in die erste tastenbestimmte (key-log) Betriebsart zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker
eine oktal numerische Darstellung jeder durch den Benutzer ausgeführten Tastatur-Operation. Hierdurch entsteht
eine permanente Aufzeichnung aller Tastatur-Operationen (einschließlich
der regulären Datenausdruck-Operationen), wie durch das folgende Beispiel gezeigt:
1 01
2 02
t 27
3 03
-80-509812/0397
4 04 + 33
5 05 ♦ 35
PHINT
SPACE
5.00000
Wenn der ROM-Alphamodul in die Maschine eingesteckt ist, der diese in die Lage versetzt, jedes alphabetische Schriftzeichen
und viele Symbole einzeln oder in Meldungen zu drucken, druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung
jeder von dem Benutzer durchgeführten Tastatur-Operation. Dies sei an folgendem Beispiel erläutert:
| Tastatur-Eingabe | TastenfestleRung | 01 |
| 1 | 1 | 02 |
| 2 | 2 | 27 |
| t . ■.;.··■ | UP | 03 |
| 3 | 3 | 04 |
| 4 | 4 | 33 |
| . + | + | 05 |
| 5 | 5 | 35 |
| ♦ | DIV | 45 |
| PNT | 5.00000 | |
| SPACE | ||
-81-509812/0397
In der ersten tastenfestgelegten Druck-Betriebsart zeigt
die Anzeigeeinheit die gleiche Information wie während der manuellen Betriebsart.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste wird gedrückt, wenn die
Rechenmaschine auf die Programmeingabe-Betriebsart geschaltet ist, um die Maschine auf die zweite tastenbestimmte Druck-Betriebsart
zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker eine oktal numerische Darstellung jedes Tastenkodes,
der von der Eingabe-Tastatur her in die Maschine eingegeben ist, und eine dezimal numerische Darstellung der
Adresse unter welcher ein solcher Tastenkode als Programmschritt in dem Programm-Speicherbereich des RVJM-Speichers gespeichert
ist. Dies ergibt eine permanente Aufzeichnung aller Tastatureingegebener Programmschritte , wie durch das folgende
Beispiel gezeigt:
CLEAR 0000 20
1 0001 01
' 2 0002 02
f 0003 27
3 0004 03
4 0005 04
+ . 0006 :— 33
5 0007 05
y 0008 30
0009
STOP · 0010 41
0011 46
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Wenn der ROM-Alpha-Modul in die Maschine eingesteckt ist,
druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung aller Tastatur-eingegebener Programinschritte. Dies sei
durch das folgende Beispiel veranschaulicht:
druckt der Ausgabedrucker auch eine Gedächtnis-Darstellung aller Tastatur-eingegebener Programinschritte. Dies sei
durch das folgende Beispiel veranschaulicht:
| Tastatur-Eingabe | TastenfestleRung | 20 |
| CLEAR | 0000— CLR | 01 |
| 1 | 0001— 1 | 02 |
| 2 | 0002— 2 | 27 |
| t | 0003— UP | 03 |
| 3 | 0004— 3 | 04 |
| 4 | 0005— 4 . | 33 |
| + | 0006— + | 05 |
| 5 | 0007— 5 | 30 |
| x£y | 0008— XEY | 45 |
| 0009— PNT | 41 | |
| STOP | 0010— STP | 46 |
| END | 0011— END | |
In der zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart zeigt
die Anzeigeeinrichtung die gleiche Information wie während der Programmeingabe-Betriebsart.
die Anzeigeeinrichtung die gleiche Information wie während der Programmeingabe-Betriebsart.
Die KEY LOG-Betriebsartentaste ist eine Ein-Aus-Kipp-Taste
(d.h. wiederholtes Drücken der Taste schaltet die Rechenmaschine wechselweise in oder aus der entweder ersten oder
zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart). Wenn die
Rechenmaschine in einer der tastenbeotimmtcn Druck-Betric1.,:
Rechenmaschine in einer der tastenbeotimmtcn Druck-Betric1.,:
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arten arbeitet, ist eine unmittelbar unterhalb der KEY LOG-Betriebsarten-Taste
angeordnete KEY LOG-Anzeigelampe 19 eingeschaltet.
Die LIST-Programmtaste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine
in der manuellen Betriebsart, der ersten tastenbestimmten
Druck-Betriebsart, der zweiten tastenbestimmten Druck-Betriebsart oder der Programmeingabe-Betriebsart befindet,
um die Maschine auf die Programralisten-Durck-Betriebsart
zu setzen. In dieser Betriebsart druckt der Ausgabedrucker eine oktal numerische Darstellung der dann als
Programraschritte in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers
gespeicherten Tastenkodes und eine dezimal numerische Darstellung der Adressen dieser Programmschritte. Diese
Prograiaraschritte und die Adressen werden als Liste ausgedruckt, welche mit der durch den Benutzerprogramm-Zähler zuerst bestimmten
Adresse beginnt und mit der von dem Benutzerprogramm-Zähler bestimmten Adresse endet, wenn ein END-Programmschritt
auftritt oder wenn die STOP-Taste gedrückt wird. Der Benutzer kann die Anfangsadresse τιηηη der Liste auswählen durch Drücken
der GO TO-Taste, der die Dezimaldigittasten (0-9)folgen, welche die gewünschte Anfangsadresse τητ\τ\η markieren, oder einfach
durch Drücken der END-Taste, sofern die Anfangsadresse die Adresse 0000 ist. Ähnlich kann der Benutzer die Liste
jederzeit durch Drücken der STOP-Taste beenden. Wenn die
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Programmlisten-Tätigkeit entweder durch einen END-Prograramechritt
oder durch Drücken der STOP-Taste beendet wird, kehrt die Rechenmaschine zu ihrer ursprünglichen manuellen, der
ersten oder der zweiten tastenbestimmten Druck-, oder der Programmeingabe-Betriebsart zurück. Wenn die Programmlisten-Tätigkeit
durch einen END-Programmschritt beendet wird, bestimmt der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des END-Programmschritt
es. Wenn die Programmlisten-Tätigkeit aber durch Drücken der STOP-Taste beendet wurde, bestimmt der Benutaerprogramm-Zähler
die Adresse des nächsten Programmschrittes,
der anzutreffen gewesen wäre, wenn die STOP-Taste nicht gedrückt worden wäre.
Die von dem Ausgabedrucker ausgedruckte Liste dient als eine ständige Aufzeichnung einer Folge von Programmschritten, die
als Programm, Unterprogramm oder Teil von solchen in dem Programm-Speicherbereich
des RWM-Speichers gespeichert sind und der Adresse dieser Programmschritte. Eine typische Liste
wird durch die rechte und die linke Zahlenkolonne dargestellt, die auf dem Streifen 22 aus wärmeempfindlichem Aufzeichnungspapier ausgedruckt wird. Wenn der ROM-Alpha-Modul in die Haschine
eingefügt ist, druckt der Drucker auch eine Gedächtnis-Darstellung aller dieser Programmschritte aus. Diese wird
durch die mittlere Kolonne von alphanumerischen Schriftzeichen dargestellt, die auf dem gleichen Streifen aus wärmeempfindlichem
Papier ausgedruckt wird.
BAD ORIGINAL
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Die "speichere ein"-(LOAD)Programmtaste wird gedrückt, wenn
sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart oder in der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um die
Rechenmaschine in die Magnetkarten-Lese-Betriebsart zu bringen. In dieser Betriebsart werden auf einer oder mehreren
externen Magnetkarten 16 aufgezeichnete Programmschritte durch die Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinrichtung gelesen
und in den Programm-Speicherbereich des Sofortzugriff-Lese-Schreib-Speichers
(RWM) eingespeichert. Die zuverlässige Durchführung dieser Programmeinspeicherung gestaltet sich
wie folgt:
1.) Der Benutzerprogramm-Zähler wird auf die gewünschte Anfangsadresse nnnn des zu ladenden Programm-Speicherbereiches
gesetzt. Dies kann erfolgen durch Drücken der GO TO-Taste, der diejenigen Dezimaldigittasten folgen, welche die gewünschte
Anfangsadresse nnnn markieren, oder einfach durch Drücken der END-Taste, wenn die gewünschte Anfangsadresse die
Adresse 0000 ist.
2.) Eine in die Eingabe-Aufnahme 186 der Magnetkarten-Wiedergabe und Aufzeichnungseinrichtung eingeführte mit Aufzeichnungen versehene Magnetkarte 16 wird mit ihrer ersten,
zu lesenden Seite 187 in die Lese- und Aufzeichnungs-Arbeitsstellung
gebracht, wie in Fig. 1 gezeigt.
5.) Die LOAD-Taste wird gedrückt, wodurch die Magnetkärten-Lese-und
Aufzeichnungseinrichtung mit dem Lesen der ersten
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aufgezeichneten Seite der Magnetkarte beginnt und eine "setze Karte ein"-(INSERT CARD)Anzeigelampe 19 einschaltet,,
die unmittelbar unterhalb und zwischen den LOAD- und RECORD-Programmtasten
angeordnet ist. Diese Programmlese-Operation wird beendet und die INSERT CARD-Anzeigelampe ausgeschaltet,
wenn ein END-(oder beendender) Programmschritt gelesen wird. Daraufhin kehrt die Rechenmaschine in ihre ursprüngliche
manuelle oder erste tastenbestimmte Druck-Betriebsart zurück, wobei der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des END-Programmschrittes
definiert. In einigen Fällen wird die Magnet-Karte, nach Abschluß eines Lese-Durchganges an einer Ausgabe-Aufnahme
188 der Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinrichtung zum Teil ausgeworfen.
4.) Wenn die INSERT CARD-Anzeigelampe eingeschaltet bleibt und die Magnetkarten-Einrichtung weiter arbeitet wird die zum
Teil ausgeworfene Magnetkarte von der Ausgabe-Aufnahme 180 zurückgeholt, gewendet.und die gleiche Magnetkarte (oder eine
andere Magnetkarte, falls zweckdienlich) in die Eingabe-Aufnahme 186 eingeführt, wobei die nächste zu lesende Seite 189
in die Lese- und Aufzeichnungsposition gebracht wird. Daraufhin beginnt die Magnetkarten-Einrichtung mit dem Lesen dieser
nächsten Seite. Falls erforderlich wird diese Leseoperation wiederholt, bis sie durch das Lesen eines END-Programmschrittes
beendet wird. Falls gewünscht, kann die Leseoperation auch durch Drücken der STOP-Taste beendet werden. Daraufhin
kehrt die Rechenmaschine auch in ihre ursprüngliche manuelle
oder erste tnctenbcntiminte Druck-Betriebsart zurück, wobei
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aber der Benutzerprogramm-Zähler die Adresse des nächsten Programmschrittes feststellt, der zu lesen und in den Programm-Speicherbereich
des RWM-Speichers einzuspeichern gewesen wäre, wenn die Programm-Leseoperation nicht solcherart beendet
worden wäre.
Wenn das Lesen des Programms durch einen END-Programmschritt
beendet wird, wird der die Adresse dieses END-Programmschrittes
feststellende Benutzerprogramm-Zähler zurückgelassen, so daß zusätzliche Programmschritte, Unterprogramme und Programm
ohne besondere Mühe in die Rechenmaschine ketten-gespeichert werden können durch einfaches Wiederholen der obigen Schritte
2, 3 und 4. Der erste zusätzliche Programmschritt wird den
zuletzt angetroffenen END-Programmschritt überschreiben und dadurch bei Vervollständigung des zusammengesetzten Programms
nur einen abschließenden END-Programmschritt zurücklassen, Wenn die Leseoperation durch Drücken der STOP-Taste beendet
wird, wird der Benutzerprogramm-Zähler auch in ähnlicher Weise die Adresse des nächsten Programmschrittes der zu lesen war,
anzeigend zurückgelassen, so daß zusätzliche Programmschritte, Unterprogramme und Programme ebenso durch einfaches Wiederholen
der Schritte 2, 3 und 4 ketten-gespeichert werden können.
Die Aufzeichnungs-(RECORD) Programnitaste wird gedruckt, wenn
sich die Rechenmaschine in der manuellen Betriebsart oder der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um die
Maschine in die Magnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart zu
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bringen. In dieser Betriebsart werden in dem Programm-Speicherbereich
des RWM-Speichers gespeicherte Programmschritte mittels der Magnetkarten-Einheit auf eine oder mehrere externe
Magnetkarten aufgezeichnet. Dies gestaltet sich im einzelnen wie folgt:
1.) Der Benutzerprogramm-Zähler wird auf die Anfangsadresse nnnn des gespeicherten, aufzuzeichnenden Programms gesetzt.
Dies kann durch Drücken»der GO TO-Taste erfolgen, welcher die
Dezimaldigit-Tasten folgen, welche die gewünschte Adresse nnnn definieren oder durch einfaches Drücken der END-Taste, wenn
die Anfangsadresse die Adresse 0000 ist.
2.) In die Eingabe-Aufnahme 186 der Magnetkarten-Einheit wird eine Magnetkarte 16 eingeführt, wobei ihre erste mit
einer Aufzeichnung zu versehende Seite 187 in die Lese- und
Aufzeichnungsstellung gebracht wird wie gezeigt.
3.) Die RECORD-Programmtaste wird gedrückt, wodurch die Magnetkarten-Lese-
und Aufzeichnungseinheit mit dem Aufzeichnen des gespeicherten Programms auf die erste Seite der Magnetkarte
beginnt und die INSERT CARD-Anzeigelampe 19 einschaltet. Diese Programmaufzeichnung wird beendet und die INSERT CARD-Anzeigelampe
ausgeschaltet, wenn ein END-Programmschritt aufgezeichnet wird. Daraufhin wird die Rechenmaschine in ihre ursprüngliche
manuelle Arbeits- oder erste tastenbestimmte Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Benutzerprogramrn-
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Zähler die Adresse des END-Ecogrammschrittes definiert. In
einigen Fällen wird die Magnetkarte an der Ausgabe-Aufnahme 188 der Magnetkarten-Einheit zum Teil ausgeworfen, wenn der
Aufzeichnungsdurchlauf beendet wurde.
4.) Wenn die INSERT CARD-Anzeigelampe eingeschaltet bleibt
und die Magnetkarten-Einrichtung weiter arbeitet, wird die zum Teil ausgeworfene Karte von der Ausgabe-Aufnahme 188 zurückgeholt,
gewendet und die gleiche Magnetkarte (oder falls zweckdienlich eine andere Magnetkarte.) in die Eingabe-Auf nähme
186 eingeführt, wobei die nächste., mit einer Aufzeichnung zu versehende Seite 189 in die Lese-und Aufzeichnungsposition
gebracht wird. Daraufhin beginnt die Magnetkarten-Einheit mit der Aufzeichnung auf dieser nächsten Seite. Falls notwendig
wird diese ProgrammaufZeichnungs-Tätigkeit wiederholt, bis sie
durch das Aufzeichnen eines END-Programmschrittes beendet wird. Venn kein END-Programmschritt angetroffen wird, wird die
Maschine ohne Rücksicht auf die tatsächliche Größe des in ihr installierten Programm-Aufbewahrungsspeichers fortfahren,
weitere Magnetkarten-Aufzeichnungsdurchläufe anzufordern,bis
2036 Programmschritte aufgezeichnet sind. Auf Wunsch kann die Aufzeichnungs-Tätigkeit jederzeit durch Drücken der STOP-Taste
beendet werden. Die Maschine wird daraufhin ebenso in ihre ursprüngliche manuelle Arbeite- oder erste tastenbestimmte
Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Benutzerprogramm-Zähler j.edoch mit der Adresse des nächsten Programmschrittes,
der aufzuzeichnen gewesen wäre, wenn die Aufzeichnung nicht
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solcherart beendet worden wäre, zurückgelassen wird.
Sobald das Programm auf eine oder beide Seiten von einer oder mehreren Magnetkarten 16 aufgezeichnet ist, kann es
gegen unerwünschte Auslöschungen geschützt werden, indem ein perforierter Bereich 190 an der Führungskante jeder Seite,
auf die es aufgezeichnet wurde, ausgebrochen wird. Wenn eine geschützte (gekerbte) Magnetkarte in die Eingabe-Aufnahme
der Magnetkarten-Einheit eingeführt und die RECORD-Taste gedrückt
wird, wird die Zustande-(Fehler-Anzeigelampe 19 eingeschaltet und sie wird eingeschaltet bleiben, während die
Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinheit die Magnetkarte zu der Ausgabe-Aufnahme 188 befördert, woraufhin die Zußtands-(STATUS)
Lampe verlöschen wird. Während dieses Durchlaufes wird weder irgendetwas auf die geschützte Magnetkarte
aufgezeichnet noch erfolgt irgendeine Beeinträchtigung der Rechenmaschine selbst oder der zuvor auf der geschützten
Magnetkarte aufgezeichneten Information. Die Rechenmaschine und die Magnetkarten-Einheit warten lediglich weiterhin auf
die Eingabe einer nicht geschützten Magnetkarte in die Eingabe-Aufnahme
186 der Magnetkarten-Lese- und Aufzeichnungseinheit.
Die Steuertasten der automatischen Betriebsarten (CONTINUE, STOP, END, PAUSE)
Die Portfahr-(CONTINUE) Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der manuellen Arbeite- oder der ersten
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tastenbestimmten Druck-Betriebsart "befindet, um die automatische
Durchführung eines innerhalb des Programm-Speicherbereiches des RWM-Speichers gespeicherten Programms oder
Unterprogramms einzuleiten. Die automatische Durchführung beginnt bei der Adresse, die durch den Benutzerprogramm-Zähler
bestimmt ist. Die Durchführung eines innerhalb des Programm-Speicherbereiches des RWM-Speichers gespeicherten
Programms oder Unterprogramms gestaltet sich im einzelnen
wie folgt:
1.) Dex Benutzerprogramm-Zähler wird auf die Anfangsadresse
nnnn des gewünschten Programms oder Unterprogramms gesetzt. Dies erfolgt durch Drücken der GO TO-Taste, der diejenigen
Deziraaldigit-Tasten folgen, welche die Anfangsadresse nnnn
des gewünschten Programms festlegen. Wenn die Anfangsadresse 0000 ist, kann dies durch einfaches Drücken der END-Taste
erfolgen.
2.) Die CONTINUE-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine
in der manuellen Arbeits- oder der ersten tastenbestimiütcn
Druck-Betriebsart befindet,um die Maschine in die automatische Betriebsart zu bringen und die automatische Durchführung
des unter der durch den Benutzerprogramm-Zähler festgelegten Adresse nnnn gespeicherten Programms oder Unterprogramms
einzuleiten. Der automatische Ablauf dauert an, bis ein Sl1OP- oder END-Programmschritt angetroffen wird oder
eine STOP-Tastc gedrückt wird, wie noch unterhalb beschrieben.
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Die STOP-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart befindet, um den automatischen
Ablauf eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms unmittelbar
nach Vervollständigung des in Ausführung befindlichen Programmschrittes anzuhalten. Der automatische Ablauf
eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird in ähnlicher Weise angehalten, wenn ein STOP-Programmschritt
angetroffen wird. In beiden Fällen wird die Rechenmaschine daraufhin in ihre ursprüngliche manuelle oder erste tactenbestimmte
Druck-Betriebsart zurückkehren, wobei der Programmzähler
die Adresse des nächsten anzutreffenden Progrommschrittes
definiert. Der Benutzer kann die Maschine dann in der manuellen Betriebsart betätigen, um von dem in Ausführung
befindlichen Programm angeforderte Daten einzugeben oder andere Berechnungen durchzuführen. Solange der Benutzer nicht
die GO TO- oder die END-Taste drückt oder etwas anderes tut, was die letzte Einstellung des Benutzerprogramm-Zählers verändert,
kann er jederzeit einfach durch erneutes Drücken der CONTINUE-Taste wieder in der automatischen Betriebsart der
Maschine fortfahren.
Wie oben beschrieben, kann die STOP-Taste auch gedrückt werden, wenn sich die Rechenmaschine in dei* Pro^rammlisten-Druck-Betriebsart,
der Magnetkarten-Lese-Betriebsart oder der Macnetkarten-Aufzeichnungs-Betriebsart
befindet, um das Drucken der Programmliste, das Lesen der Magnetkarte oder die Aufzeichnung
Mif d'T Iv::r:ictkarte anzuhalten. In allen diesen
Fällen wird die Maschine in die Betriebsart zurückkehren, die
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- bl -
unmittelbar vor dem Anhalten vorlag, wobei der Benutzerprogramm-Zähler
die Adresse des nächsten Programmschrittes der zu drucken, zu lesen oder aufzuzeichnen war, wenn die STOP-Taste
nicht gedrückt worden wäre, definiert.
Die END-Taste wird gedrückt, wenn sich die Rechenmaschine in
der manuellen oder der ersten tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, um den Benutzerprogramm-Zähler auf die Adresse
0000 in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers zu
setzen (dies ist gleichbedeutend mit dem Drücken der Tasten GO TO, 0, 0, 0 und 0). Ein END-Programmschritt beendet den
automatischen Ablauf eines gespeicherten Programms durch die Rechenmaschine und setzt den Benutzerprogramin-Zähler auf die
erste verfügbare Adresse 0000 in dem Programm-Speicherbereich des RWM-Speichers zurück. Daraufhin kehrt die Rechenmaschine
in die ursprüngliche manuelle oder die erste tastenbestiinmte
Druck-Betriebsart zurück, von welcher aus die automatische Arbeitsweise eingeleitet wurde. Der automatische Ablauf kann
dann durch Drücken eier CONTIMJE-Taste fortgesetzt werden, wenn
die gewünschte Anfangsadresse die Adresse 0000 ist, oder durch Wiederholung der oben beschriebenen Schritte 1 und 2 in Verbindung
mit der CONTINUE-Taste, wenn die gewünschte Anfangsadresse nicht die Adresse 0000 ist. Ein END-Programmschrifct
klärt auch irgendeine Unterprogramm-liückkehradressejZu v/elcher
bis dahin nicht zurückgekehrt wurde. Wie oben beschrieben,
beendet er auch das Drucken einer Programmliöto, dan Leκon
einer Magnetkarte oder das Aufzeichnen auf einsr Magnetkarte.
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_ C2 „
Die PAUSE-Taste wird typischerweise nur als ein Programmschritt
benutzt. Die automatische Ausführung eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird jedesmal, wenn
ein PAUSE-Programmschritt auftritt oder die PAUSE-Taste gedrückt wird, automatisch für einen 1/4 - Sekunden Pausenintervall
angehalten. Dies ermöglicht die Darstellung von Teilergebnissen einer Rechnung durch die Anzeigeeinheit
während des automatischen Ablaufs des gespeicherten Programms oder Unterprogramms. Die Zeitdauer der Pause läßt
sich durch aufeinanderfolgende PAUSE-Programmschritte in Intervallen von 1/4 Sekunden steigern. Der automatische Ablauf
des gespeicherten Programms oder Unterprogramms wird nach dem Pause Intervall automatisch fortgesetzt.
Ein PAUSE-Programmschritt kann auch als Konditional-Stop
benutzt werden, was dem Benutzer ermöglicht, den automatischen Betrieb der Rechenmaschine unmittelbar nach Ausführung
eines PAUSE-Programmschrittes zu stoppen. Dies erfolgt durch einfaches Drücken irgendeiner Taste (einer anderen als STOP)
während des automatischen Programmablaufs,bis der PAUSE-Programmschritt
ausgeführt wurde. Mit anderen Worten hat ein PAUSE-Programmschritt, dem unmittelbar das Drücken einer
anderen als der STOP-Taste folgt, den gleichen Effekt wie das Drücken der STOP-Taste, v:obei der Vorteil auftritt, daß
der automatische Ablauf eines gespeicherten Programms oder Unterprogramms hierdurch präzise bei einem oder mehreren
vorbestimmten Progranraschritoen angehalten worden kann, v/'
509812/0397 ΒΛΟ ORIGINAL
_ 63
226Λ871
der Benutzer es so möchte. Der automatische Ablauf des gespeicherten
Programms kann dann durch Drücken der CONTINUE-Taste wieder "begonnen werden.
Diese Tasten werden zur Steuerung der Form der von der Anzeigeeinrichtung dargestellten Zahlen "benutzt, wenn die
Rechenmaschine in der manuellen und der ersten tastenbestimiaten Druck-Betriebsart arbeitet. Es kann entweder eine feste
oder eine gleitende Form des dezimalen Kommas benutzt v/erden. Wenn mit festem Komma gearbeitet wird, ist eine Festkomma-Anzeigelampe
19 eingeschaltet, die sich unmittelbar unterhalb der FIX () -Taste befindet, ähnlich ist eine Gleitkomma-Anzeigelampe,
die unmittelbar unterhalb der FLOAT-Taste angeordnet ist, eingeschaltet, wenn mit dezimalem Gleitkonina
gearbeitet wird.
Bei der Festkomma-Darstellung erscheinen die Zahlen in der Form, in welche sie üblicherweise geschrieben werden. Das
dezimale Komma bleibt fest an seiner richtigen Stelle. Bei der Gleitkomma-Darstellung erscheinen die Zahlen in einer normalisierten
Form, wobei das dezimale Komma unmittelbar hinter dem wichtigsten nicht-null Digit der normalisierten Zahl steht,
Hinter jeder normalisierten Zahl steht eine Hochzahl von ζelm mit positiven oder negativem Vorzeichen, welche die
Anzahl der Digitstellen angibt und die Richtung, in welv-L-.i.·
das Komma zu verschieben"ist, um die normalisierte Zahl in die
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entsprechende Festkomma-Darstellung zu bringen. Die folgenden Beispiele zeigen den Zusammenhang zwischen Zahlen, die
sowohl in Festkomma- als auch in Gleitkomma-Darstellung ange schrieben sind.
| 1234.5 | = 1 | .2345 | χ 105 |
| 0.0012345 | 1 | .2345 | χ 10~5 |
| -1.2345 | -1 | .2345 | χ 10° |
Wenn die Maschine eingeschaltet und automatisch in Gang gesetzt v/ird, zeigt die Anzeigeeinrichtung die Zahlen in
Gleitkomma-Dezimaldarstellung. Wenn die Anzeigeeinrichtung auf Festkomma-Darstellung geschaltet wird, kann sie anschliessend
wieder auf Gleitkomma-Darstellung zurückgeschaltet werden, indem einfach die FLOAT-Taste gedrückt wird. Jede in Gleitkomma-Darstellung
angezeigte Dezimalzahl umfaßt das Vorzeichen (sofern negativ) und die zehn bedeutendsten Digits der normalisierten
Zahl, welcher sich das Vorzeichen (sofern negativ) der Hochzahl und zwei Hochzahl-Digits anschließen. Dies ist
durch die folgenden Beispiele veranschaulicht:
Darzustellende Gleitkomma-Zahlen Anzeige
1234.5 I.2345OOOOO 03
O.OOI2345 I.2345OOOOO -03
-1.2345 -1.234500000 00
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Die Anzeigeeinrichtung kann auf Pestkomma-Darstellung umgeschaltet
werden durch Drücken der FIX-O -Taste, der eine Dezimaldigit-Taste folgt, welche die gewünschte Zahl η von
Digitstellen (0-9) die auf der rechten Seite des Kommas dargestellt werden soll, "bestimmt. Weniger bedeutende Digits
werden nicht dargestellt und das unbedeutendste noch darzustellende Digit wird aufgerundet, wenn das nächstdarzustellende
weniger bedeutende Digit fünf oder größer ist. Dies wird für verschiedene Werte von η anhand der folgenden Beispiele
dargestellt:
| Darzustellende | Wert | Festkomma- |
| Zahl | • von η | Darstellung |
| 123.456784 | 2 | 123.46 |
| -6.703256 | 2 | -6.70 |
| 123.4-56784 | 5 | 123.45678 |
| -6.703256 | 5 | -6.70326 |
| 123.^-56784 | O | 123. |
| -6.703256 | O | -7. |
Wenn die FIX () -Taste gedrückt wird, aber keine Dezimaldigit-Taste
folgt, behandelt die Maschine automatisch die nächste gedrückte Taste als sei es die O-Taste (daraufhin
wird η gleich O wie in dem letzten Beispiel).
Zahlen von bis zu (und einschließlich) zehn bedeutenden lii^L
und ihre Vorzeichen (sofern negativ) können in der Festkomnia.
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_ 66 _
Darstellung angezeigt werden. Somit können (10-n) Digits
auf der linken Seite des Dezimalkommas angezeigt werden. Venn eine anzuzeigende Zahl mehr als (10-n) Digits auf der
linken Seite des Dezimalkommas hat (d.h. sie ist zu groß für den gewählten Wert von n), fließt die Anzeige dieser Zahl
(nicht die gesamte Anzeige) über und kehrt in die Gleitkomma-Darstellung zurück. Dies ist anhand der Festkomma-Darstellung
der Fig. 1 veranschaulicht, bei welcher die in den Registern χ und y enthaltenen Zahlen übergeflossen sind und deswegen in
Gleitkomma-Darstellung angezeigt sind. Dies sei auch anhand des folgenden Beispieles veranschaulicht:
Darzustellende Wert Tatsächliche Zahl von η Zahlendarstellung
1234-567.89 5 1.23^56789 06
Wenn das erste nicht-null Digit einer darzustellenden Zahl
weiter als η Stellen rechts von dem Komma steht (d.h. es ist zu klein für den gewählten Wert von n), so unterströmt
die Anzeige dieser Zahl (nicht die gesamte Anzeige). In diesem Fall werden nur Nullen angezeigt. Dies ist durch das folgende
Beispiel dargestellt:
Darzustellende Wert Tatsächliche Znhl von η Zahlendarstellung
0.0000012 3 0.000
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Unabhängig von der Art der Zahlenanzeige speichert die Rechenmaschine stets sämtliche Zahlen in Gleitkomma-Darstellung
und führt so auch sämtliche Rechnungen aus. Ferner wird jede Zahl unbeachtlich der eingegebenen oder angezeigten
Anzahl von Digits mit zwölf bedeutenden Digits ihrem zugehörigen Vorzeichen, einem Zwei-Digit Exponent und dessen
zugehörigem Vorzeichen gespeichert. Bis zu (und einschließlich) zehn bedeutende Digits, ihr zugehöriges Vorzeichen, der Zwei-Digit
Exponent und dessen zugehöriges Vorzeichen können angezeigt werden (bei positiven Zahlen oder Exponenten wird jedoch
kein Vorzeichen angezeigt). Die verbleibenden zwei Digits (Abstreifdigits genannt) werden nicht angezeigt. Sie werden
benutzt, um eine mehr als zehnstellige Genauigkeit während der Rechnungen aufrecht zu erhalten und auch zur automatischen
Rundung des zehnten angezeigten Digits.
Die Rechenmaschine hat einen Dynamikbereich von i 10"""
bis ± 9.999999999(99) x 10^8. Wenn dieser Bereich während
einer Rechnung überschritten wird, schaltet sich die STATUS-Anzeigelampe 19 ein.
Die Eingabetasten für numerische Daten (0-9), ., ENTER EXP, CHG SIGN, Tt )
Die Dezimaldigit-Tasten 0-9 werden betätigt, um Zahlen in das
x-Register einzugeben. Die Zahlen werden in Serienform einpo-[^oben,
das zuletzt eingegebene Digit wird das unbedeutendste Digit. So wird beispielsweise die Zahl 1325 durch aufeinandor-
509812/0397
folgendes Drücken der Dezimaldigit-Tasten 1, 3, 2 und 5
eingegeben. Eine in das x-Register eingegebene Zahl wird beendet, sobald irgendeine Nicht-Dateneingabe-Taste gedrückt
wird. Eine andere in das x-Register eingegebene Zahl ersetzt eine beendete Zahl, wird aber Bestandteil einer nicht-beendeten
Zahl.
Die Dezimalkomma- (.) Taste wird zur Eingabe des Dezimalkommas in das x-Register gedrückt. So wird beispielsweise
die Zahl 1.23^ durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten
1, ·, 2, 3 und 4 eingegeben. Unbeachtlich der Anzeigeform ist
es nicht erforderlich, die Dezimalkomma-Taste zu benutzen, wenn ganze Zahlen eingegeben werden. Wenn die Dezimalkomma-Taste
nicht benutzt wird, wird angenommen, daß das Dezimalkomma
dem zuletzt eingegebenen Digit folgt. Wenn die Festkomma-Darstellungsart
benutzt wird, positioniert die Maschine das Dezimalkomma automatisch. Wenn die Gleitkomma-Darstellungsart
benutzt wird, korrigiert die Maschine automatisch den Exponent entsprechend der Stellung des Dezimalkommas.
Zur Eingabe eines Ein- oder Zwei-Digit Exponenten (als Hochzahl von zehn) in das x-Register, wobei das zuletzt eingegebene
Digit das am wenigsten bedeutende Digit wird, wird die "Eingebe Exponent"-(ENTER EXP)Taste gedrückt, der sich ein oder
zwei Dezimaldigit-Tasten anschließen. Wenn ein drittes Digit eingegeben wird, wird es die Eingabe dos Exponenten beenden
und eine neue numerische Dateneingabe anfangen. Eine nicht abgeschlossene
Zahl in dem x-Register kann direkt multipliziert
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-GD-
werden durch aufeinanderfolgende Hochzahlen von zehn durch einfaches Eingeben von aufeinanderfolgenden Exponenten. So
2 14 kann z.B. das Produkt von 8,3 χ 10 χ 10 erhalten werden
durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 8, ., 3, ENTER EXP, 2 ENTER EXP, 1,und 4. Wenn die ENTER EXP-Taste als
erste Taste einer numerischen Dateneingabe gedrückt wird (z.B. bevor eine der Dezimaldigit-Tasten gedrückt wurde oder
im Anschluß an eine abgeschlossene Zahl), wird die Zahl 1 in das x-Register eingegeben. So kann beispielsweise die Zahl
/IC
1 χ 10 eingegeben werden durch Drücken der Tasten ENTER EXP, 1 und 6.
Die "andere Vorzeichen"-(CHG SIGN) Taste wird gedrückt, um das
Vorzeichen einer abgeschlossenen oder nicht abgeschlossenen Zahl in dem x-Register zu ändern. Wenn die CHG SIGN-Taste als
erste Taste einer numerischen Dateneingabe gedrückt wird, ändert sich das Vorzeichen der dann in dem x-Register befindlichen
Zahl (egal welches Zeichen sie hat) und sobald diese Zahl durch das erste Digit einer neuen Dateneingabe ersetzt
wird, leitet es die neue Dateneingabe mit einem negativen Vorzeichen ein. Dies sei durch das folgende Beispiel veranschaulicht:
| Gedruckte Tasten | Inhalte des x-Regxsters |
| -123.45 | |
| CHG SIGN | 123.45 - |
| 6 | -6. |
| 7 | . -67.. |
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- 7C ~
Die CHG SIGN-Taste wird auch unmittelbar nach der ENTER EXP-Taste
(oder dem zuletzt eingegebenen Digit des Exponenten) gedrückt, um einen negativen Exponenten in das x-Register ein-
—P 4 —ΊΡ
zugeben. So kann z.B. die Zahl 8.3 χ 10 χ 10 χ 10 eingegeben
werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten 8, ., 3» ENTER EXP, CHG SIGN, 2, ENTER EXP, 4, ENTER EXP,
CHG SIGN, 1, und 2 und die Zahl 1 χ 10~16 kann eingegeben
werden durch Drücken der Tasten ENTER EXP, 1, 6 und CHG SIGlT.
Die TT-Taste wird gedrückt, um den Wert fi (d.h. 3. W59265360)
in das x-Register einzugeben.
Die CLEAR x-Taste klärt (d.h. setzt auf null) das x-Register. Sie beeinträchtigt keine anderen Register.
Die CLEAR-Taste klärt das x-, y- und z-(Arbeits-)Register,
klärt das a- und das b-(Datenaufbewahrungs-) Register und klärt (oder rücksetzt) die Fahne, die durch die "setze Pahne"-(SET
FLAG) Taste gesetzt werden kann, wie noch erläutert wird. Andere Register werden nicht beeinträchtigt.
Wenn die Rechenmaschine eingeschaltet wird, werden automatisch alle Arbeitsregister, Programm- und Datenspeicher-Register des
RWM-Speichers geklärt. Anschließend in ihnen gespeioherte
abgeschlossene Zahlen werden durch eine neue Dateneingabe automatisch geklärt und ersetzt.
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Die Arbeitsregister-Steuertasten werden "benutzt,um die-Inhalte
des x-, des y- und des z-Registers abzulegen. Sie "beeinflussen keine anderen Register.
Wenn die 4Taste gedrückt wird, werden die Inhalte des y-Registers
in das z-Register verschoben und die Inhalte des x-Registers erscheinen sowohl in dem x-Register als auch in
dem y-Register. Die Inhalte des z-Registers sind verloren.
Wenn die XTaste gedrückt wird, werden die Inhalte des y-Registers
in das x-Register verschoben und die Inhalte des z-Registers erscheinen sowohl in dem y-Register als auch in dem
z-Register. Die Inhalte des x-Registers sind verloren.
Wenn die ROLL ·♦ -Taste gedrückt wird, werden die Inhalte des
x-Registers in das y-Register, die Inhalte des y-Registers in das z-Register und die Inhalte des z-Registers in das x-Register
verschoben. Es wird keine Information verloren.
Die x^iy-Taste wird gedrückt, um die Inhalte des x- und des
y-Registers auszutauschen. Die Inhalte des z-Registers werden von dieser Maßnahme nicht berührt.
Diese vier Tasten werden benutzt, um Arbeitsregister-Rechenoperationen
durchzuführen, bei welchen die Inhalte des x- und
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des y-Registers als Operanden benutzt werden. Die Ergebnisse
dieser Rechenoperationen werden in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des x-Registers werden von den durchgeführten
Rechenoperationen nicht verändert. Diese vier Tasten beeinträchtigen keine anderen Register.
Die + Taste wird gedrückt, um die in dem x-Register befindliche Zahl zu der in dem y-Register befindlichen Zahl zu
addieren, wobei die Summe in dem y-Register erscheint.
ι Die - Taste wird gedrückt, um die in dem x-Register befindliche
Zahl von der in dem y-Register befindlichen Zahl abzuziehen, wobei die Differenz in dem y-Register erscheint.
Die x-Taste wird gedrückt, um die in dem y-Register befindliche Zahl mit der in dem x-Register befindlichen Zahl zu multiplizieren,
wobei das Produkt in dem y-Register erscheint. Die + Taste wird gedrückt, um die in dem y-Register befindliche
Zahl durch die in dem x-Register befindliche Zahl zu dividieren, wobei der Quotient in dem y-Register erscheint.
Die Anwendung dieser Tasten und der Arbeitsregister-Steuertasten
wird durch das folgende Verfahren zur Errechnung von = 1·1 veranschaulicht:
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_ 73 -
Gedrückte Tasten Inhalte des Inhalte des Inhalte des
x~Registers y-Registers z-Regist*ers
| CLEAR | 0 | 0 | 0 |
| 3 | 3 | 0 | 0 |
| t | 3 | 3 | 0 |
| 4· | 4· | 3 | 0 |
| χ | 4· | 12 | 0 |
| ROLLt | 0 | 4- | 12 |
| 8 | 8 | * | 12 |
| x^y | 4- | 8 | 12 |
| 9 | 9 | 8 | 12 |
| - | 9 | —1 | 12 |
| -1 | 12 | 12 | |
| + | -1 | 11 | 12 |
| ROLLf | 12 | -1 | 11 |
| ' 8 | 8 | -1 | 11 |
| «**· &*** j | -1 | 8 | 11 |
| 2 | 2 | 8 | 11 |
| χ | 2 | 16 | 11 |
| 6 | 6 | 16 | 11 |
| — | 6 | 10 | 11 |
| 10 | 11 | 11 | |
| + | 10 | 1.1 | 11 |
Die Antwort, welche in dem y-Register erscheint, ist ■unterstrichen.
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" 7<i - 226A871
Diese fünf Tasten werden benutzt, um einzelne Funktionen durchzuführen, "bei welchen die Inhalte des x-Registers als
Argument benutzt werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Punktionen werden in das x-Register placiert. Diese fünf
Tasten beeinflussen keine anderen Register.
Die //x Taste wird gedrückt, um die Quadratwurzel einer Zahl
zu errechnen, die im x-Register steht. Wenn die Zahl negativ ist, wird die Wurzel ihres Absolutwertes errechnet und die
STATUS-Lampe 19 eingeschaltet. Die STATUS-Anzeigelampe bleibt eingeschaltet, bis die nächste Taste gedrückt wird.
Die χ -Taste wird gedrückt, um das Quadrat einer in dem x-Register befindlichen Zahl zu errechnen. Wenn die Zahl
größer ist als ViO χ 10^9, wird die Zahl 9.99999999999 x 1098
in dem x-Register placiert und die STATUS-Anzeigelampe 19 eingeschaltet. Die Anzeigelampe bleibt eingeschaltet, bis die
nächste Taste gedrückt wird.
Die 1/x Taste wird gedrückt, um den Kehrwert der in dem x-Register
befindlichen Zahl zu bestimmen. So kann beispielsweise der Wert 1/9.8 bestimmt werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten 9, .»8 und der 1/x Taste.
Die int χ Taste wird gedrückt, um den gebrochenen Bestandteil
der in dem x-Register befindlichen Zahl abzuschneiden. Sie
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"beeinflußt nicht das Vorzeichen des ganzzahligen Bestandteiles
dieser Zahl. Wenn beispielsweise die Zahl -5·9 in dem
x-Register enthalten ist, wenn die int χ Taste gedrückt wird,
so verbleibt die Zahl -5·0.
Die CHG SIGN-Taste wurde schon oben im Zusammenhang mit den
Eingabetasten für numerische Daten beschrieben.
Die Datenspeicher-Taste und die Registerübertragungs-Taste
(a, b, x-, Q, y->(), x<-(),
yr?
O, INDIRECT)
Diese Tasten werden in verschiedener Weise benutzt, um direkte Datenspeicherung und Rückruf, direktes Speicherregister-Rechnen,
indirekte Datenspeicherung und Rückruf und indirektes Speicherregister-Rechnen durchzuführen. Wie unterhalb gezeigt ,
werden die a-und die b-Tasten und anschließend einige der übrigen fünf Tasten dieser Gruppe gedrückt, um das a- bzw.
b-Register zu spezifizieren. Die a- und die b-Tasten können auch·benutzt werden, um die Inhalte des a- bzw. des b-Registers
direkt in das x-Register zurückzurufen, ohne die Inhalte des a- und des b-Registers selbst zu ändern. Eine beliebige dieser
Funktionen der a- und b-Tasten kann auf einen einzelnen Tastenhub derselben durchgeführt werden. So können beispielsweise
die Inhalte des b-Registers direkt in das x-Register zurückgerufen werden durch einfaches Drücken der b-Taste
alleine. Wie schon oben bemerkt, wird der Inhalt des b-Registers selbst durch diese Rückrufoperation nicht verändert.
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Die Tasten x-*(), y—» (), x*-() und y,2 O werden benutzt
zur Steuerung der Übertragung von numerischen Daten aus dem x- und dem y-Register in die Register a und b sowie in 49
zusätzliche Speicherregister, die dem Benutzer (unter den Benutzeradressen 000-048) in dem Daten-Speicherbereich des
RWM-Speichers verfügbar sind und von diesen Speicherregistern in das x- und das y-Register. Wenn die 60 wählbaren Speicherregister,
die in dem Daten-Speicherbereich des RWM-Speichers (unter den Benutzeradressen 049-108) enthalten sind dem Benutzer
verfügbar gemacht sind, können die gleichen vier Tasten auch benutzt werden, um die Übertragung von numerischen
Daten aus dem x- und dem y-Register in diese wählbaren (optional) Speicherregister und von diesen in das x- und das y-Register
zu steuern.
Die speziellen Speicherregister in oder aus welchen mittels dieser vier Tasten numerische Daten zu übertragen sind, werden
durch die Taste oder die Tasten markiert, die unmittelbar nach diesen gedrückt werden. Dementsprechend bestimmt die
a-Taste das a-Register und die b-Taste das b-Register, und die Dezimaldigit-Tasten 0-9 markieren selektiv irgendeines
der unter den Benutzeradressen 000-108 des Daten-Speicherbereichs des RWM-Speichers verfügbaren Speicherregister. Zur
Vereinfachung der Beschreibung werden die unter den Benutzeradressen
000-108 verfügbaren Speicherregister im folgenden anhand ihrer Adressen benannt (d.h. das Speicherregister untcj·
irgendeiner verfügbaren Adresse nnn wird als nnn-Register bezeichnet). Wenn ein nicht existierendes oder nicht verfügbareο
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Speicherregister markiert wird, schaltet sich die STATUS-Anzeigelampe
ein, es wird keine Datenübertragung oder Berechnung durchgeführt und die Rechenmaschine hält an.
(Uenn solch ein Register markiert wird, während die Rechenmaschine
automatisch ein gespeichertes Programm abwickelt, laai'kiert der Programmzähler denjenigen Programmschritt, welcher
der untauglichen Operation unmittelbar folgt.)
Zur direkten Einspeicherung der Inhalte des x-Registers in das a-Register, das b-Register oder ein nnn-Register wird die
χ-*() Taste gedrückt, worauf die ä-Taste, die b-Taste oder
die Desinaldigit-Tasten η, η, η folgen. In jedem Fall bleiben
die Inhalte des x-Registers durch diese Operation unverändert.
So kann'beispielsweise der Wert IT direkt in das b-Regicter
eingespeichert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten TT, x -* O und b. Ähnlich kann der Wert V
direkt in das Register 027 eingespeichert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten IT, x->
() , 0, 2 und 7· Bei jeden dieser Beispiele verbleibt V auch in dem x-Register.
Zur direkten Einspeicherung der Inhalte des y-Registers in
das a-Register, das b-Register oder das Register nnn wird
die y-*() Taste gedrückt, der die a-Taste, die b-Taste oder
die Dezimaldigit-Tasten η, η, η folgen. In jedem Fall werden die Inhalte des y-Registers durch diese Operation nicht geändert.Sb
kann beispielsweise eine in dem y-Register enthaltene Zahl ohne Änderung der Inhalte des y-Registers
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direkt in das Register 000 eingespeichert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y->
(), Ö, 0 und O.
Zum direkten Rückruf der Inhalte des a-Registers, des b-Begisters
oder des Registers nnn in das x-Register wird die Taste χ* () gedrückt, der die Tasten a, b, oder die Dezimaldigit-Tasten
η, η, η folgen. In jedem Fall werden die Inhalte der rückgerufenen Register durch diese Operation nicht geändert.
So können beispielsweise die Inhalte des Registers 012 in das x-Register rückgerufen werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten xf-(), 0, 1 und 2, wobei die Inhalte des Registers 012 selbst nicht verändert v/erden. Der
Rückruf aus dem a- oder dem b-Register in das x-Register kann in der gleichen Art wie. oben beschrieben durchgeführt werden
durch einfaches Drücken der a-Taste oder der b-Taste alleinc.
Zum Austauschen der Inhalte des y-Registers mit den Inhalten des a-Registers, des b-Registers oder des nnn-Registers wird
die y,2() Taste gedrückt, welcher die a-Taste,die b-Taste
oder die Dezimaldigit-Tasten η, η, η folgen. So kann z.B.
eine Zahl in dem y-Register mit einer Zahl in dem Register 0^8
ausgetauscht werden durch Drücken der Tasten y^X), 0, 4- und
Die durch die Tasten x-> () y-* ()r χ «-() und y^O durchführbaren
direkten Speicher- und Rückrufoperationen können üblicherweise durch Benutzung der folgenden Ausdrucke: zur5nrr.( -gefaßt
werden:
BAD ORIGINAL
509812/0397
(V
Hierbei bezieht jedes Klammerpaar ein, daß irgendeine der eingeschlossenen Gruppen von Tastenoperationen oder Speicherregistern ausgewählt werden kann. Die Zuordnung der aufeinanderfolgenden
Paare von Klammern von links nach rechts bestimmt die Tasten-Folge, die zur Durchführung der gewählten
Tastenoperation mit dem gewählten Speicherregister erforderlich ist. So kann jede der in dem linken Paar von Klammern
enthaltene Tastenoperation mit jedem der in dem rechten Paar von Klammern enthaltenen Speicherregister durchgeführt werden,
indem zuerst die Taste, welche die gewünschte Tastenoperation durchführt und daraufhin die Taste oder die Tasten gedrückt
werden, welche das gewählte Speicherregister markieren. Die Nützlichkeit dieser direkten Speicher- und Rückrufoperationen
wird veranschaulicht durch das folgende Verfahren des Multi- ·
plizierens einer Reihe von Zählen n-, n*·, etc. mit einer
Konstanten K, wobei n^ » 3t »p ~ ^·2ι e*c· ^21^ 3E »1.684- gilt:
| Gedruckte Tasten | Inhalte des ac-Resisters |
Inhalte des y-Rep;isters |
Inhalte des a-Refcisters |
| CLEAR | O | O | O |
| 1, O, 6, 8, 4, | 1.684 | O | O |
| y£X), a | 1.684 | O | 1.684 |
| 3 | 3 | O | 1,684 |
509812/0397
. - 80 # rs '
| (Fortsetzung) | 3 | 3 | 1,684 |
| t | 1.684 | 3 | 1.684 |
| a | 1.684 | 5.0520 | 1.684 |
| X | 11.2 | 5.O52O | 1.684 |
| 1, 1» ., 2 | 11.2 | 11.2 | 1.684 |
| t | 1.684 | 11.2 | 1.684 |
| a | 1.684 | 18.8608 | 1.684 |
| X | |||
Die Antworten, die in dem y-Register erscheinen, sind unterstrichen.
Die Tasten x-?v (), y-^ (), χ <*-(), und y£*() können auch mit den
Rechentasten +, -, χ und ♦ benutzt werden, um direkte Registerrechnungen
durchzuführen, bei welchen die Inhalte des x-Rogisters
oder des y-Registers als der eine Operand und die Inhalte des a-Registers, des b-Registers oder des nnn-Registers
als der andere Operand benutzt werden. Diese direkten Register-Rechenoperationen
können wie folgt zusammengefaßt werden durch Benutzung der oben beschriebenen Ausdrücke:
| + | a ^ |
| b | |
| X | |
| .nnn- | |
Somit kann die x-> () Taste benutzt werden zur direkten Durchführung
irgendeiner der in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen
509812/0397
Rechenoperationen an den Inhalten des x-Registers und den Inhalten irgendeiner der in dem dritten Klammerpaar enthaltenen
Speicherregister und zur Speicherung der Ergebnisses in dem gev/ählten Speicherregister ohne Rückrufen der Inhalte
des gewählten Speicherregisters und ohne .Änderung der Inhalte des x-Registers. So können z.B. die Inhalte des x-Registers
von den Inhalten des b-Registers abgezogen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x^ (), -, und b.
Die Differenz wird in dem b-Register gespeichert und die Inhalte des x-Registers bleiben bei dieser Operation unverändert.
Ähnlich können die Inhalte des 042-Registers durch die Inhalte des x-Registers dividiert v/erden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten x-> (), : , 0, 4. und 2. Der
Quotient wird in dem Register 042 gespeichert, und die Inhalte des x-Registers selbst bleiben bei dieser Operation uirverändert.
Ähnlich kann die y-> () Taste benutzt v/erden zur direkten
Durchführung einer in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen
Rechenoperation an den Inhalten des y-Registers und irgendeinem der in dem dritten Klammerpaar enthaltenen Speicherregister
und zur Speicherung des Ergebnisses in dem gewählten Speicherregister ohne Rückruf ,en deä* Inhalt/S des gewählten
Speicherregisters und ohne Änderung de* Inhalte des y-Regirstors.
So können z.B. die Inhalte des y-Registers den Inhalten des a-Registers hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten y->(), +, und a. Die Summe wird in dem
a-Register gespeichert und dip Inhalte des y-Registers
509812/0397 bad original
verbleiben unverändert durch diese Operation. Ähnlich können
die Inhalte des O38-Registers mit den Inhalten des y-Registers
multipliziert v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-» (), x, 0, 3, und 8. Das Produkt wird
in dem Register 038 gespeichert und die Inhalte des y-Registers werden durch diese Operation nicht verändert.
Die x«-() Taste kann benutzt v/erden zur direkten Durchführung
einer in dem zweiten Klammerpaar enthaltenen Rechenoperation
an den Inhalten des x-Registers und den Inhalten irgendeines in dem dritten Klaramerpaar enthaltenen Speicherregisters
und zur Speicherung des Ergebnisses in dem x-Registcr,
wobei die Inhalte des gewählten Speicherregisters nicht verändert werden. So können z.B. die Inhalte des a-Begisters
zu den Inhalten des x-Registers hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xi-(), +, und a.
Die Summe wird in dem x-Register gespeichert und die Inhalte des a-Registers bleiben durch diese Operation unverändert,
Ahnlich können die Inhalte des x-Registers mit den Inhalten des 022-Registers multipliziert werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten x<-(), x, 0, 2, und 2. Das Produkt
wird in dem x-Register gespeichert und die Inhalte dec
022-Registers bleiben durch die Operation unverändert.
Die Taste y^O dient zur direkten Durchführung einer in dc:u
zweiten Klammerpaar enthaltenen Rechenoperation an den Inhalten des y-Registers und den Inhalten eines der in dem
509812/0397
BaD ORIGINAL
- 63 -
dritten Klammerpaar enthaltenen Speicherregisters und zur
Speicherung des Ergebnisses in dem y-Register ohne Änderung der Inhalte des gewählten Speicherregisters (die y^fO Taste
kann z.B. benutzt werden, als wäre sie eine y<-() Taste bei
der Durchführung von Registerrechnungen).
So können z.B. die Inhalte des b-Registers von den Inhalten des y-Registers subtrahiert v/erden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten y£j(), -, und b· Die Differenz wird
in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des b-Registers werden nicht durch diese Operation geändert. Ähnlich können
die Inhalte des y-Rogisters durch die Inhalte des 029-Registers
dividiert werden durch aufeinanderfolgendes Drükken der Tasten yTüO» +>
0, 3> 'und 9. Der Quotient wird
in dem y-Register gespeichert und die Inhalte des 029-Registers
bleiben unverändert.
Die IHDIRECT-Taste wird mit den oben beschriebenen Datenspeicher-
und Registerübertragungs-Tasten benutzt zur Durchführung indirekter Datenspeicherungen und Rückrufe sowie
indirekter Register-Rechenoperationen, bei welchen die Inhalte eines direkt adressierten Registers (z.B. des a-Registers,
des b-Registers oder eines der nnn-Register) als I die Adresse eines bei diesen Operationen zu benutzenden
indirekt adressierten Speichorregisters (z.B. eines der anderen nnn-Speicherregister) benutzt werden. Bei der indirekten
Adressierung eines der Spcicherregister 000 bis i 048 oder 103 ist sicherzustellen, daß das
509812/0397 bad ORIGINAL
„,84 L , ,
direkt adressierte RegistefMie e Adresse nnn
des. indirekt adressierten Registers nnn enthält. Die benutzte indirekte Adresse ist der Absolutwert des gahz-
zahligen Teiles der Inhalte des direkt adressierten Registers.
So wird I.732 als Adresse des Registers 001,
-6.99 als die Adresse des Registers 006, 0.999 als die Adresse des Registers 000, und 106.75 als die Adresse des
Registers 106 behandelt. Weil die Speicherregister nur nu- -merische Daten enthalten , können das a- und das b-Register
bei diesen Operationen nicht als indirekt adressierte Register benutzt v/erden.
Die indirekten Datenspeicher- und Rückrufoperationen können
durch erneute Anwendung des oben beschriebenen Ausdruckes wie folgt zusammengefaßt werden, wobei für die INDIRECT-Taste
keine Klammern verwendet sind:
y->0
INDIRECT
So können die Tasten x-> () und y->
() mit der INDIRECT-Taste
benutzt werden zur indirekten Speicherung der Inhalte des x- bzw. des y-Regieters in irgendeinem Speicherregister
nnn, welches durch die Inhalte eines der anderen Datenßpeicherregister
markiert ist.Weiterhin kann dies durchgeführt werden, ohne die Inhalte des x- und des y-Registers
509812/0397
BAD ORIGINAL
oder des direkt adressierten Speicherregisters zu ändern.
So können z.B. die Inhalte des x-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die
Inhalte des a-Registers markiert ist durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-^ (), INDIRECT, und a. Die
Inhalte des x-Registers und des a-Registers verbleiben
hierbei unverändert. Ähnlich können die Inhalte des y-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die Inhalte des Registers 022 markiert ist
durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-£ () , INDIRECT. 0, 2, und 2. Die Inhalte des y-Registers und des Registers 022 bleiben hierbei unverändert.
So können z.B. die Inhalte des x-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die
Inhalte des a-Registers markiert ist durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-^ (), INDIRECT, und a. Die
Inhalte des x-Registers und des a-Registers verbleiben
hierbei unverändert. Ähnlich können die Inhalte des y-Registers indirekt in dem Speicherregister gespeichert werden, welches durch die Inhalte des Registers 022 markiert ist
durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-£ () , INDIRECT. 0, 2, und 2. Die Inhalte des y-Registers und des Registers 022 bleiben hierbei unverändert.
.Ähnlich kann die χ *-()^nit der INDIRECT-Taste benutzt werden
zum indirekten Rückruf der Inhalte eines durch die Inhalte eines anderen Speicherregisters markierten Speicherregisters
nnn in das x-Register. Dies erfolßt ohne Änderung der Inhalte eines der direkt oder indirekt adressierten
Speicherregister. So können z.B. die durch die Inhalte des .b-Registers markierten Inaßlte des Registers nnn indirekt in das x-Register zurückgerufen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xf-(), INDIRECT und b. Die Inhalte des b-Registers und des indirekt adressierten Registers
bleiben hierbei unverändert. * Taste
Speicherregister. So können z.B. die durch die Inhalte des .b-Registers markierten Inaßlte des Registers nnn indirekt in das x-Register zurückgerufen werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten xf-(), INDIRECT und b. Die Inhalte des b-Registers und des indirekt adressierten Registers
bleiben hierbei unverändert. * Taste
Die Taste y^() kann mit der INDIRECT-Taste benutzt werden
zum indirekten Austauschen der Inhalte des y-Regißters mit
509812/0397
den Inhalten eines Speicherregisters nnnt welches durch
die Inhalte eines anderen Speicherregisters markiert ist. Dies erfolgt ohne Veränderung der Inhalte der direkt"
adressierten Speicherregister. So können z.B. die Inhalte des y-Registers indirekt mit den Inhalten des durch das
Register 041 markierten Registers ausgetauscht werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y£*(), INDIRECT*
0, 4, und 1. Die Inhalte des Registers 041 bleiben hierbei unverändert.
Die indirekten Register-Rechenoperationen können wie folgt zusammengefaßt werden:
χ* Ο
> INDIRECT
Im Zusammenhang mit den indirekten Register-Rechenoperationen sei bemerkt, daß die INDIRECT-Taste auch unmittelbar
nach der gewählten -Taste gedrückt werden kann. Somit
können die indirekten Register-Rechenoperationen auch wie folgt zusammengefaßt werden:
| + |
| X |
| Ί· |
INDIRECT
509812/0397
.1
Somit kann eine der Tasten x-K), y-*(), x<-{) ι und
mit der INDIRECO? Taste und einer der Re- Tasten "benutzt
werden zur indirekten Durchführung von Register-Rechenoperationen, bei welchen die Inhalte des x- oder
des y- Registers als der eine Operand und die Inhalte eines der Speicherregister nnh, welches durch die Inhalte
eines anderen Speicherregisters markiert ist, als der andere Operand benutzt werden. Im Falle der Tasten
x->() und y-> () werden die Ergebnisse dieser Operationen · in dem indirekt adressierten Speicherregister nnn gespeichert
und die Inhalte des x- und des y-Registers sowie des direkt adressierten Registers werden nicht verändert. Ähnlich
werden im Fall der Tasten χ «?-() und y£*() die Ergebnisse
dieser Operationen in dem x- bzw. dem y-Rogister gespeichert und die Inhalte der direkt und indirekt adressierten
Register werden nicht verändert.
So kann z.B. der Inhalt des x-Registers zum Inhalt des
durch den Inhalt des a-Registers markierten Registers nnn hinzuaddiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der
Tasten x-> (), INDIRECT, +, und a."Die Summe wird in dem
indirekt adressierten Register nnn gespeichert und die Inhalte des x-Registers und des a-Registers bleiben hierbei
unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des ßpeicherregisters
nnn, welches durch den Inhalt des Registers O1*l· markiert ist,
mit dem Inhalt des y-Registers multipliziert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten y-f (), x, INDIRECT,
O, 1, und 'ι- . Das Produkt wird in dem indirekt adressierten
509812/0397
- 80 -
226A87 1
Speicherregister nnn gespeichert und die Inhalte des y-Registers und des Registers 014 bleiben hier unverändert.
Ähnlich kann der Inhalt des Registers nnn, welches durch den Inhalt des b-Registers definiert ist,von dem Inhalt
des x-Registers subtrahiert werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten x*-(), INDIRECT, -, und b . Der
Quotient wird in dem y-Register gespeichert und die Inhalte
des Registers 008 und des indirekt adressierten Registers nnn bleiben hier unverändert.
Bei den oben beschriebenen indirekten Datenspeicher- und Rückrufoperationen sowie bei den indirekten Register-Rechenoperationen
kann eine indirekte Ilehrebenen-Adressierung bis
zu jeder gewünschten Ebene durchgeführt v/erden durch aufeinanderfolgendes Drücken der INDIRECT-Taste, und zwar einmal
für jede gewünschte Ebene. Indirekte Mehrebenen-Datenspeicherung
und -Rückruf können wie folgt zusammengefaßt werden :
χ* Ο
x-O
INDIRECT ... INDIRECT
nnn
So kann beispielsweise der Inhalt des x-Registers indirekt in dem i Register«· 017 gespeichert werden, welche:
durch den Inhalt des Registers 003 und dieses wiederum durch den Inhalt des a-Registers definiert ist durch
509812/0397
BAD ORIGINAL
aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten x-* (), INDIRECT,
INDIRECT, und a . Die Inhalte des x-Registers, des a-Registers und des Registers 003 bleiben hierbei unverändert.
Ähnlich kann der Inhalt des Registers 046, welches durch den Inhalt des Registers 031 und dieses wiederum durch den
Inhalt des Registers 000 und dieses wiederum durch den Inhalt des Registers 025 definiert ist, mit dem Inhalt des
y-Registers ausgetauscht werden durch aufeinanderfolgendes
Drücken der Tasten y£*(), INDIRECT, INDIRECT, INDIRECT, O,
2 und 5. Die Inhalte der Register 025, 000 und 031 bleiben
hierbei unverändert.
Indirektes Mehrebenen-Registerrechnen kann in ähnlicher Weise wie folgt zusammengefaßt werden:
χ«·Ο
> INDIRECT...INDIRECT)
| J | r -ν | |
| I | a | |
| ι | b | |
| -\ . | ||
| X | nnn 4 |
oder
| • | - 1 | |
| y->() | ||
| χ*-() | X | |
| + , | ||
7 INDIRECT...INDIRECT
nnn
So kann-beispielsweise unter der Annahme, daß dem Benutzer
die 60 freistehenden Speicherregister 0^9-108 verfügbar
509812/0397
226A871
sind, der Inhalt des y-Registers von dem Inhalt des
Registers 108, welches durch den Inhalt des Registers 082 und dieses wiederum durch den Inhalt des Registers 049
definiert ist, subtrahiert werden durch aufeinanderfolgende
Drücken der Tasten y->(), INDIRECT, INDIRECT, -, 0, 4 und
9. Die Differenz wird in dem Register 108 gespeichert und die Inhalte des y-Registers, des Registers 049 und des Registers
082 bleiben hierbei unverändert. Ähnlich kann der Inhalt des x-Registers durch den Inhalt des Registers 106,
welches durch den Inhalt des Registers 056 und dieses wiederum
durch den Inhalt des b-Registers definiert ist, dividiert werden durch aufeinanderfolgendes Drücken der Tasten
x«-(), +, INDIRECT, INDIRECT, INDIRECT und b. Die Ergebnisse
werden in dem x-Register gespeichert und die Inhalt
des b-Registers und der Register 003, 056, und 106 bleiben
hierbei unverändert.
Wie oben beschrieben!wird jedes der verfügbaren numerisch
adressierten Speicherregister 000 bis 048 oder 108, welches in der vorangehenden Datenspeicherungs- und Registerübertragungsoperation
benutzt wird, sicher adressiert durch
ff
wahlweises Drücken der Dezimaldrigi^-Tastcn zur BoStimmung
seiner? r-rrAdresse. Bei Eingabe des dritten Big44rtjwird
die numerische Adresse automatisch abgeschlossen.
Ziffern
Irgendwelche unmittelbar folgende Btgt^-Eingaben v/erden
deswegen nicht als Bestandteil der numerischen Adresse auf-
509812/0397 bad original
genommen, sondern als Beginn einer neuen Dateneingabe.
Wenn z.B. die Tasten x-» Q1 1, O, 3, 2 land 5 nacheinander
gedrückt werden, wird der Inhalt des x-Registers in dem Register 103 gespeichert und die Zahl 25 wird in das
x-Register eingegeben. Wenn die Tasten y->
{), +, 0,0,2,
1 und + nacheinander gedruckt werden, wird in ähnlicher
Weise der Inhalt des y-Registers dem Inhalt des Registers
002 hirizuaddiert und die Zahl Ί v/ird in das x-Register eingegeben
und daraufhin dem Inhalt des y-Registers hinzuad-. diert.
Eine numerische Adresse kann auch ohne Eingabe der einleitenden Nullen der Adresse abgeschlossen v/erden durch
Drücken einer nicht-numerischen Taste mit Ausnahme der STEP PRGM-Taste oder, sofern die Maschine in der manuellen
oder der ersten tastenbestimiaten Druck-Betriebsart arbeitet,
der CONTINUE-Taste. Die meisten der abschließenden Tasten-Eingaben,
die benutzt werden können, werden auch.durchgeführt. Wenn z.B. die Tasten x->(), 2, + hintereinander gedruckt
werden, wird der Inhalt des x-Registers in dem Spei-
cherregister 002 gespeichert und auch dem Inhalt des y-Registers hinzuaddiert. Wenn die Tasten y-* (), +, 3, 8 und a
hintereinander gedrückt werden, v/ird in ähnlicher Weise der Inhalt des y-Registers dem Inhalt des Registers 038 hinzuaddiert
und der Inhalt des a-Registers wird in das x-Register zurückgerufen.
BAD 509812/0397
- η γ.
Venn sich die Maschine in der manuellen oder ersten
tastenbestimmten Druck-Betriebsart befindet, kann die STOP-Taste benutzt werden, um eine numerische Adresse abzuschließen,
wenn eine nicht operierende, adressenabechließende Tasteneingabe gewünscht ist. So kann z.B. durch
einfaches Drücken der Tasten x-* (), 3 und STOP der Inhalt
des x-Registers in das Register 003 eingespeichert werden, ohne eine weitere Operation durchzuführen. Beim
Eingeben eines Programms, durch welches die
Rechenmaschine in der automatischen Betriebsart gesteuert
wird, kann in ähnlicher Weise ein CONTINUE-Programmschritt benutzt werden, um eine numerische Adresse abzuschließen,
wenn ein nicht operierender, Adressen abschließender Programmschritt gewünscht wird. Wenn z.B. bei der automatischen
Betriebsart der Maschine die Programroschritte y->
O , x, 2, 9, CONTIIiUE und 3 hintereinander angetroffen werden, so
wird der Inhalt des Registers 29 mit dem Inhalt des y-Registers multipliziert und das Produkt wird in dem Register
29 gespeichert. Durch den CONTINUE-Programmschritt wird keine Operation durchgeführt, und der nächste Programmschritt
3 wird als Anfang einer neuen Dateneingabe in das x-Register eingespeichert.
Weil mit Ausnahme der freigestellten Register 100-108 Joden numerische Speicherregister egfcig durch weniger als
drei Digits bestimmt werden kann, erlaubt dieses Merkmal des abgekürzten Adressenabschließeno eine erhebliche Vermindcrunc
der Tasten-Operationen und Progranuascbritte, die zur Durch-
509812/0397
BAD ORIGINAL
führung vieler Berechnungen erforderlich sind. Darüber hinaus kann das gleiche Merkmal dieses Adressenabschliessens
im Zusammenhang mit den numerischen Vier-Digit Adressen des Programm-Speicherbereiches des KWM-Speichers benutzt
werden, um eine weitere Verminderung der Tasten-Operationen und Programmschritte zu erreichen, die zur Durchführung
vieler Rechnungen erforderlich sind.
BAD ORIGINAL 509812/0337
Tastenkodes und Merkzeichen
In der folgenden Tabelle D sind alle Tasten der Tastenfeld-Eingabeeinheit
zusammen mit ihren zugehörigen oktalen Tastenkodes, und Merkzeichen angegeben. Jede Taste hat nur einen
Tastenkode und, wenn überhaupt, nur ein Merkzeichen, unabhängig davon, wieviele verschiedene Funktionen durch diese Taste
ausgelöst werden können. Die Tastenkodes für die Tasten FLOAT (Gleitkomma), FIX () (Festkomma), RUN (Lauf), PGRM
(Programm), KEY LOG (Tastaturprotokoll), LIST (Auflistung),
LOAD (Laden), RECORD (Einspeichern), BACK STEP (Rücktaste) und STEP PRGM (Programm durchtasten) werden in Binärform von sieben
bit-LSnge an die zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) weitergeleitet. Da diese Tastenkodes nur für die Steuerung der Arbeitswelse
des Rechners verwendet werden, sind sie nicht programmierbar. Sie werden niemals vom Ausgabedrucker ausgeschrieben und
haben auch keine zugehörige Merkzeichen. Alle übrigen Tastcnkodes
werden in sechsstelliger BinJirform an die CPU weitergcleitct,
sind programmierbar und haben ein Merkzeichen, da:; ν ..»·.;
Ausgabedrucker ausgedruckt werden kann.
509812/0397 . bad original
| Schlüssel | Kode | Merkzeichen | Schlüssel | Kode | Merkzeichen |
| O . | OO | O | GO TO | 44 | GTO |
| 1 | Ol | 1 | 45 . | PNT | |
| 2 | O2 | 2 | SPACE | 46 | END |
| 3 | O3 | 3 | END | 47 | CNT |
| A. | 04 | 4 | CONTINUE | 50 | X=Y . |
| 5 | 05 | 5 | IF x=y | 51 | LBL |
| 6 | O6 | 6 | LABEL | 52 | X Y |
| 7 | O7 | 7 | IF χ y | 53 | X Y |
| 8 | IO | 8 | IF χ y | 54 | SFL |
| 9 | 11 | 9 | SET FLAG | 55 | K |
| χ2 | 12 | XSQ | K | 56 | |
| a | 13 | a | ir | 57 | PSE |
| b | 14 | b | PAUSE | 60 | E |
| G | 15 | G | E | 61 | C |
| F | 16 | F | C | 62 | A |
| 1/x | 17 | 1/X | A | 63 | D |
| CLEAR | 2O | CLR | D | 64 | INT |
| » | 21 | * | int χ | 65 | I |
| ROLL t | 22 | RUP | I | 66 | B |
| x-»C) | 23 | XTO | B | 67 | XFR |
| 24 | YE | y$r O | 70 | . M | |
| 25 | DN | M | 71 | O | |
| ENTER EXP | 26 | EEX | O | 72 | L |
| 27 | UP | L | 73 | N | |
| Xj4y | 30 | XEY | N | 74 | H |
| INDIRECT | 31 | IND | H | 75 | J |
| CHG SIGN | 32 | CHS | J | 76 | yj |
| 33 | + | /s/x" | 77 | S/R | |
| 34 | - | SUB | 102 | ||
| - — | 35 | DIV | RETURN | 103 | |
| ♦ | 36 | X | RECORD | 104 | |
| X | 37 | CLX | . LOAD | 105 | |
| CLEAR χ | 40 | YTO | LIST | 106 | |
| y-0 | 41 | STP | KEY LOG | 107 | |
| STOP | 42 | FMT | PRGM | 110 | |
| FMT | 43 | IFG | RUN | 110 | |
| IF FLAG | FIX O | ||||
| FLOAT |
609812/0397
Verarbeitung der Tastenkodes
Die Art und Weise, in welcher von der Tastenfeld-Eingabeeinheit oder von dem Programmspeicherteil der Speichereinheit
in die zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) eingegebene Tastenkodes
weiter verarbeitet werden, ist aus dem Flußdiagramm nach Fig. 13 ersichtlich. Wenn der Rechner eingeschaltet worden
ist, arbeitet er solange in dem Anzeigeprogranun, bis eine
Taste betätigt wird. Wenn eine der Tasten FLOAT, FIX (), RUH, PRGM, KEY LOG, LIST, LOAD, RECORD, BACK STEP oder STEP PRGM
(mit dem siebenstelligen Tastenkode) gedruckt wird, arbeitet der Rechner zunächst in einem Leitprogranun, um festzustellen,
welche der Tasten betätigt worden ist, und wählt dann das zur Durchführung der von dieser Taste bezeichneten Funktion erforderliche
Programm aus. Nach Beendigung dieses ausgewählten Programmes kehrt der Rechner wieder in das Anzeigeprogranun zurück.
Wenn eine der anderen Tasten (mit dem sechsstelligen Tastenkode) , bis auf die Taste CONTINUE (fortsetzen), betätigt wird
und die Taste PRGM nicht gedrückt worden ist oder von der Taste RUN gefolgt wird, arbeitet der Rechner im Obersetzerprogramm,
um festzustellen, welcher der sechsstelligen Tastenkodes empfangen worden ist und um das zum Durchführen der
durch diesen sechsstelligen Tastenkode bezeichneten Funktion erforderliche Programm auszuwählen. Nach Beendigung des ausgewählten
Programmes kehrt der Rechner wieder in das Anzeigoprogramm zurück.
Falls die Taste CONTINUE (fortsetzen) betätigt wird und die Taste PRGM nicht gedrückt worden ist oder von der Taste RUN
gefolgt wird, arbeitet der Rechner in einem Lieferprogramm
und holt die von dem Anwender-Programmzähler bezeichneten Tastenkodes
nacheinander aus dem Programmspeicherteil des Speichers RWM. Jeder so geholte Tastenkode wird übersetzt und
das zum Durchführen der durch diesen bezeichneten Funktion er-
509812/0397
BAD ORIGINAL
forderliche Programm in der gleichen Weise ausgewählt, wie bei den unmittelbar von der Tastenfeld-Eingabeeinheit stammenden
Tastenkodes.
Nach Beendigung des ausgewählten Programmes kehrt der Rechner jedoch in das Lieferprogramm zurück, sofern der geholte Tastenkode
nicht ein Befehl STOP, END oder PAUSE (gefolgt von einer Tastenbetätigung) war. In diesen Fällen kehrt der Rechner in
das Anzeigeprogramm zurück.
Wenn eine Taste mit sechsstelligem Tastenkode betätigt wird und die Taste PRGM gedrückt und nicht von der Taste RUN gefolgt war,
arbeitet der Rechner in einem Speicherprogramm und speichert den von der Tastenfeld-Eingabeeinheit erhaltenen sechsstelligen
Tastenkode als Programmschritt in dem Programmspeicherteil des Speichers RWM. Nach Beendigung dieses Speicherprogramms arbeitet
der Rechner wieder in seinem Anzeigeprogramm.
Falls die Taste KEY LOG betätigt und nicht von der Taste RUN oder der Taste PRGM gefolgt wird, druckt der Rechner in jedem
der genannten Fälle auch noch den von der Tastenfeld-Eingabeeinheit empfangenen sechsteiligen Tastenkode aus.
Das Anzeigeprogramm, das Leitprogramm, das Ubersetzerprogramm,
die Programme zum Durchführen der verschiedenen durch die sechs- und siebenstelligen Tastenkodes bezeichneten Funktionen
und andere Vom Rechner benutzte Programme sind in Fig. 14 dargestellt.
Grundbefehls-Liste
Jedes Programm und jedes Unterprogramm des Rechners besteht· aus
einer Folge von einem oder mehreren von 71 Grundbefehlen von jeweils sechzehn-bit Länge. Diese 71 Befehle werden von der
Mikroprocjrammeinheit serienmäßig in einer Zeitspanne ausgeführt,
deren Länge von dem jeweiligen Befehl abhängt, ob er indirekt ist und ob Sprungbedingungen erfüllt worden sind.
Beendigung der Ausführung ;jedes Befehls wird der Programm-
226A871
zähler (P-Registcr) um eins erhöht, bis auf die Befehle JMP, JSM und die Sprungbefehle, bei welchen die Sprungbedingung
erfüllt ist. Das M-Register erhält den gleichen Inhalt wie das P-Register. Der Inhalt der adressierten Speicherstelle
und die Register A und B bleiben, sofern nicht anders angegeben, unverändert.
Die 14 Speicherbefragungsbefehle beziehen sich jeweils auf
eine bestimmte Adresse im Speicher, die durch das Adrcssenfeld <m>
, durch das bit "Seite Null/ laufende Seite" und
durch das bit"direkt/indirekt" gegeben ist. Das seitenmäßige und das indirekte Adressieren sind dabei im Zusammenhang mit
dem Rechner HP 2116 der Anmelderin bereits im einzelnen bekannt.
Das Adressenfeld Cm^ ist ein Feld von IO bit Länge und enthält
die bits O bis 9. Das bit "Seite Null/laufende Seite"
ist das bit Nr. 10 und das bit "direkt/indirekt" ist das bit 15, bis auf den Fall des Zugriffes zu den Registern A und B,
wo das bit Nr. 8 das bit "direkt/indirekt" ist. Ein indirekter Zugriff wird durch
<,I> gefolgt von der Adresse <:m>
bezeichnet.
Zugriff zum A- oder B-Register:
Wenn bei einem Speicherzugriffsbefehl anstelle von <£m>
die Speicherstelle <A> oder <B>
verwendet wird, behandelt der Befehl den Inhalt des A- oder B-Registers genauso wie den Inhalt
der Speicherstelle <m> . Für den direkten Zugriff zu dem A- oder B-Uegister besteht jedoch eine Einschränkung, auf die weiter
unten eingegangen wird.
ADA m, I "Addiere zu A". Der Inhalt der adressierten Spoichorstelle
m wird binär zu dem Inhalt des Α-Registers addiert, die Summe verbleibt im Α-Register. Falls vom bit 15 ein
509812/0397
BAD
übertrag auftritt, wird in das Ε-Register OOOl eingegeben,
sonst bleibt das Ε-Register unverändert.
ADB m, I "Addiere zu Bn . Sonst identisch zu ADA.
CPA m, I "Vergleiche mit A und überspringe wenn ungleich".
Der Inhalt der adressierten Speicherstelle wird mit dem
Inhalt des Α-Registers verglichen. Wenn die zwei sechzehnstelligen
Wörter verschieden sind, wird der nächste Befehl übersprungen, d.h. das P- und li-Register werden
nicht um eins, sondern um zwei weitergeschaltet. Sonst wird der nächste Befehl in der normalen Reihenfolge ausgeführt.
— . t ..
CPB mf I "Vergleiche mit B und überspringe wenn ungleich".
Sonst identisch mit CPA.
LDA m, I "Lade in A". Das Α-Register wird mit dem Inhalt der adressierten Speicherstelle geladen.
LDB in, I "Lade in B*. Sonst identisch mit LDA.
STA in, I "Speichere A". Der Inhalt des-Α-Registers wird in
die adressierte Speicherstelle eingespeichert. Der frühere Inhalt der adressierten Speicherstelle geht verloren.
STB in, I "Speichere B". Sonst identisch mit STA.
IOR m, I "Inklusives ODER mit A". Der Inhalt der adressierten
Speicherstelle wird gemäß der logischen Operation "inklusives ODER" mit dem Inhalt des Α-Registers verknüpft.
ISZ nt, I "Erhöhe und überspringe wenn null". Zu dem Inhalt
der adressierten Speicherstelle wird eins addiert. Wenn das Ergebnis dieser Addition null ist, wird der nächste Befohl
übersprungen, d.h. die Register P und M werden nicht um ein:;'
sondern um zwei weitergeschaltet. Der erhöhte Wert wird an
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die adressierte Speicherstelle zurückgeschrieben. Die Verwendung des Befehls ISZ im Zusammenhang mit den Registern
A und B ist, wie weiter unten angegeben, auf den indirekten Zugriff beschränkt.
AND m, I"Logisches UND mit A". Der Inhalt der adressierten
Speicherstelle wird mit dem Inhalt des Α-Registers gemäß der logischen Operation "UND" verknüpft.
DSZ m, I "Vermindere und überspringe wenn null". Von dem
Inhalt der adressierten Speicherstelle wird eins abgezogen. Wenn das Ergebnis dieser Operation null ist, wird
der nächste Befehl übersprungen. Der verminderte Wert wird in die adressierte Speicherstelle zurückgeschrieben.
Die Verwendung des Befehls DSZ im Zusammenhang mit den Registern A und B ist, wie weiter unten angegeben, auf den
indirekten Zugriff beschränkt.
JSM m, I "Springe zu Unterprogramm". Der Befehl JSM ermöglicht
den Sprung zu einem Unterprogramm sowohl im Speicher ROM als auch im Speicher RWM. Der Inhalt des P-Registers wird
an der Adresse abgespeichert, die an der Stelle 1777 enthalten ist (Stapelzeiger). Der Inhalt des Stapelzeigers
wird um eins erhöht und die Register M und P mit der befragten Speicherstelle beladen.
JMP m, I "Sprung". Dieser Befehl überträgt die Steuerung an
den Inhalt der adressierten Speicherstelle. Die befragte Speicherstelle wird sowohl in das M-Register als auch in
das P-Register geladen, wodurch ein Sprung an diese Stelle bewirkt wird.
Die acht Schiebe-Drehungs-Befehle enthalten jeweils ein vior-
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stelliges Schiebefeld <n>, welches eine Verschiebung von ein
bis sechzehn bits ermöglicht, d.h. 1 < η < 16. Wenn die Angabe
<n> weggelassen wird, erfolgt eine Verschiebung um ein bit. Der Schiebekode in den bits 8, 7, 6 und 5 ist der Binärkode für
n-1, bis auf SAL und SBL, wo der Komplementärkode für n-1 verwendet wird.
AAR η "Arithmetische Rechtsverschiebung von A". Das A-Register
wird um η Stellen nach rechts verschoben, wobei die Vorzeichenstelle (bit 15) alle leergewordenen Stellen füllt.
Dies bedeutet, daß die n+1 bedeutsamsten Stellen gleich der Vorzeichenstelle werden.
ABR η "Arithmetische Rechtsverschiebung von B". Sonst identisch
zu AAR.
SAR η "Rechtsverschiebung von A". Das Α-Register wird um η Stellen nach rechts verschoben, wobei alle geleerten
Stellen gelöscht werden. Dies bedeutet, daß die η bedeutsamsten Stellen gleich null werden.
SBR η "Rechtsverschiebung von B". Sonst identisch mit SAR.
SAL η "Linksverschiebung von A". Das Α-Register wird um η
Stellen nach links verschoben, wobei die η unbedeutendsten Stellen gleich null werden.
SBL η "Linksverschiebung von B". Sonst identisch mit SAL.
RAR η "Rotiere A rechts". Das Α-Register wird um η Stellen
nach rechts rotiert, wobei das bit 0 nach bit 15 eingeschrieben wird.
RBR η "Rotiere B rechts". Sonst identisch mit RAR.
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Die sechzehn Ändern-Überspringe-Befehle enthalten jeweils ein
5-stelliges Uberspringfeld in <n>, welches eine relative Verzweigung
zu einer von 32 Stellen ermöglicht, wenn die überspring-Bedingung erfüllt ist. Die bits 9, 8, 7, 6 und 5 sind
für eine positive oder negative relative Verzweigung kodiert, bei welcher die Zahl ^,n>
gleich der zu der laufenden Adresse zu addierenden Zahl ist (überspringen in Vorwärtsrichtung)
und die Zahl<-n> diejenige, die von der laufenden Adresse abgezogen werden muß (^überspringen in Rückwärtsrichtung) . Wenn
der Wert(h> weggelassen wird, wird dieser als Eins ausgelegt.
wiederhole den gleichen Befehl führe nächsten Befehl aus überspringe einen Befehl
addiere 15 zur Adresse führe vorhergehenden Befehl aus subtrahiere 16 von Adresse
führe nächsten Befehl aus
Die Änderungsstellen bestehen aus den Stellen 10 und 4. Ein dem Befehl folgender Buchstabe in
<s> führt in bit 10 eine Eins ein, wodurch das geprüfte bit nach der Prüfung eingestellt wird,
In ähnlicher Weise bewirkt der Buchstabe <c> das in bit 4 eine Eins eingeführt wird, um das Prüf-bit zu löschen. Falls sowohl
ein Setz- als auch ein Lösch-bit angegeben werden, überwiegt
die Setz-Anwelsung. Die Änderungs-bits beziehen.sich nicht auf
die Befehle SZA, SZB, SIA und SIB.
SZA η "überspringe wenn A null". Wenn alle 16 bits des A-Registers
null sind, wird die durch η angegebene Stelle übersprungen.
SZB η "überspringe wenn B null". Sonst identisch mit SZA.
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| <n>=0 | CODE=OOOOO |
| <n>=l | CODE=OOOOl |
| <n>=2 | CODE=OOOlO |
| <n>=15 | CODE=OIlIl |
| ^n^=-~l | CODE=IIlIl |
| ^n>=-16 | CODE=IOOOO |
| k.Ana. | CODE=OOOOl |
RZA η "überspringe wenn A nicht null". Gegenteil von SZA.
RZB η "Überspringe wenn B nicht null". Sonst identisch mit RZA.
SIA η "überspringe wenn A null, dann erhöhe A". Das A-Register
wird auf null geprüft, dann um eins erhöht. Wenn alle 16
bits vor der Erhöhung null waren, überspringe die durch η gegebene Stelle.
SIB η "überspringe wenn B null, dann erhöhe B". Sonst identisch
mit SIA.
RIA η "überspringe wenn A nicht null/ dann erhöhe Aw. Gegenteil
von SIA.
RIB η "überspringe, wenn B nicht null, dann erhöhe B".
Sonst identisch mit RIA.
SLA n,S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von A null".
Wenn das unbedeutsamste bit (bit O) des Α-Registers null ist, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder
S oder C vorhanden ist, wird das Prüf-bit nach der Prüfung entsprechend geändert,
SLB n, S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von B null".
Sonst identisch mit SIA.
SAM n# S/C "überspringe wenn A minus". Wenn die Vorzeichenstelle
(bit 15) des Α-Registers eins ist, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden
ist, wird bit 15 nach der Prüfung geändert.
SBM n, S/C "überspringe wenn B minus". Sonst identisch mit
SAM.
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SAP η, S/C "Überspringe wenn Λ positiv". Wenn die Vorzeichenstelle
(bit 15) des Α-Registers Null ist, tiberspringe die
durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C vorhanden ist, wird nach der Prüfung bit 15 geändert.
SBP n, S/C "überspringe wenn B positiv". Sonst identisch mit
SAP.
SES n# S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von E eingestellt".
Wenn das bit 0 des Ε-Registers eine Eins enthält, tiberspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S
oder C vorhanden ist, wird das gesamte Ε-Register eingestellt bzw. gelöscht.
SEC n, S/C "überspringe wenn unbedeutsamstes bit von E gelöscht"
Wenn das bit 0 des Ε-Registers eine Null enthält, überspringe die durch η gegebene Stelle. Wenn entweder S oder C
vorhanden ist, wird das gesamte Ε-Register eingestellt bzw. gelöscht.
Die folgenden sieben Befehle umfassen Komplementieroperationen und verschiedene Spezialbefehlc, die das Ausdrucken und umfangreiche
Speicheroperationen beschleunigen.
CMA "Komplementiere A". Das Α-Register wird durch sein Einer-Komplement
ersetzt.
CMB "Komplementiere B". Das B-Register wird durch sein Einer-Komplement
ersetzt.
TCA "Zweier-Komplement von A". Das Α-Register wird durch sein
Einer-Komplement ersetzt und um eins erhöht.
TCB "Zweier-Komplement von B". Das B-Register wird durch sein
Einer-Komplement ersetzt und um eins erhöht.
509812/0397
EXA "Führe Λ aus". Der Inhalt des Α-Registers wird als laufender
Befehl behandelt und in der üblichen Weise ausgeführt. Das Α-Register bleibt unverändert sofern nicht der Befehlskode
eine Änderung von A bewirkt.
EXB "Führe B aus". Sonst identisch mit EXA.
DMA "Direkter Speicherzugriff11. Der direkte Speicherzugriff im
erweiterten Speicher wird dadurch wirksam gemacht, daß das indirekte bit in M eingestellt und ein Befehl WTM gegeben
wird. Der nächste ROM-Taktimpuls überträgt A nach M und die folgenden beiden Arbeitsspiele B nach M. Der ROM-Taktimpuls
bleibt solange gesperrt, b.is er von der DMA-Steuerung wieder freigegeben wird.
Spezielle Einschränkung für den direkten Zugriff zu den Registern
A und B
Für die fünf Registerzugriffbefehle, die bei ihrer Ausführung
eine Schreiboperation umfassen, muß ein Registerzugriff zum A- oder B-Register auf einen indirekten Zugriff beschränkt werden.
Die Befehle sind STA, STB, ISZ, DSZ und JSM. Ein direkter Zugriff zu den Registern A und B bei diesen Befehlen kann eine
Programmanderung bewirken. (Dies ist hier anders als beim Rechner HP 2116, bei welchem ein Speicherzugriff zum A- oder B-Register
als Zugriff zu den Speicherstellen 0 bzw. 1 behandelt wird.) Ein Zugriff zu den Speicherstellen 0 oder 1 bezieht sich
tatsächlich auf die Speicherstellen 0 oder 1 in dem Auslesespeicher ROM.
Eingabe-Ausgabe (IQG)
Die elf Eingabe-Ausgabe-Befehle werden, wenn sie zusammen mit
einem Auswahlkode gegeben werden, zum Überprüfen, Einstellen
odor Löschen von Markierungs-bits und zum Steuern von flip-flops
verwendet sowie zum übertragen von Daten zwischen den Registern A und B und den I/O-Registern.
5 0 9812/0397
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STF ^SCJS» "Markierungs-bit einstellen". Es wird das Markierungs-flip-flop
des durch den Auswahlkode <SC> angezeigten Kanals eingestellt.
CLF <SC> "Lösche Markierungs-bit1'. Es wird das Markierungsflip-flop
des durch den Auswahlkode <SC> angezeigten Kanals gelöscht.
SFC <SC> "überspringe wenn Markierungs-bit gelöscht". Wenn in
dem durch <SC> angegebenen Kanal das Markierungsflip-flop
gelöscht ist, wird der nächste Befehl übersprungen.
SFS <SC> H/C "überspringe wenn Markierungs-bit gesetzt". Wenn
in dem durch <SC> angegebenen Kanal das Markierung?.
flip-flop eingestellt ist, wird der nächste Befehl übersprungen. H/C zeigt dabei an, ob das Markierung
-flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls SFS gelöscht werden soll.
CLC <"SC>
H/C "Lösche Steuerung". In dem durch <SC> angegebenen Kanal wird das Steuer-flip-flop gelöscht. H/C
zeigt dabei an, ob das flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls CLC gelöscht
werden soll.
STC <SC> H/C "Setze Steuerung". In dem durch <SC>
angegebenen Kanal wird das Steuer-flip-flop eingestellt. H/C
zeigt dabei an, ob das flip-flop in seiner Stellung belassen oder nach Ausführung des Befehls STC gelöscht
werden soll.
OT* <SC> H/C "Ausgabe A oder B". Sechzehn bits des A/B-Registirs
werden an das I/O-Registcr ausgegeben. H/C ermöglicht
ein Beibehalten der Stellung oder ein Lösche ι des Markierungs-flip-flops nach Ausführung dos
Befehls OT*. Die verschiedenen Auswahlkodos er-509812/0397
BAD ORIGINAL
iOt. 226Λ871
möglichen es, verschiedene Funktionen ablaufen zu lassen, nachdem das I/O-Register geladen
worden ist.
SC=OO Die Daten vom A- oder B-Register werden bei jedem auftretenden OT*-Be£ehl jeweils
zu acht bits gleichzeitig ausgegeben. Das A- oder B-Register wird dann um acht bits nach rechts rotiert.
SC=Ol Das I/O-Register wird mit 16 bit vom
A/B-Register geladen.
SC=02 Die Daten vom A/B-Register werden zum
Zwecke der übertragung an den Magnetkartenleser jeweils ein bit pro OT^Befehl ausgegeben.
Das I/O-Register bleibt unverändert.
SC=04 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann das Steuerflip-flop
für den Drucker eingestellt.
SC=08 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann das Steuerflip-flop
für die Anzeige eingestellt.
SC=16 Das I/O-Register wird mit 16 bits vom
A/B-Register geladen und sodann der Inhalt .der I/O-Register an die Schalter-Verriegelungsschaltungen
übertragen.
LI* Ol H/C "A oder B laden". Vom I/O-Reglster werden 16
Daten-bits in das A/B-Register geladen. H/C ermöglicht
ein Halten oder Löschen des Markierungsflip-flops,
nachdem der Befehl LI* ausgeführt worden ist·
509812/0397
BAD
- iO8 -
<OO^ Die unbedeutsamsten 8 Stellen des I/O-Registers
werden In die bedeutsamsten Stellen des Λ- oder B-Registers geladen.
ΜΓ*<Ο1> H/C "Mische in A oder B". Mische 16 Daten-bits aus
dem I/O-Register in das A/B-Register durch Ausführung
des "inklusiven ODER". H/C ermöglicht das
Halten oder Löschen des Markierungs-flip-flops
nach dem der Befehl MI*" ausgeführt worden ist.
<00> Die unbedeutsamsten 8 bits des I/O-Registers
werden durch das "inklusive ODER* mit den unbedeutsamsten
8 bits des A- oder B-Registers kombiniert und in die bedeutsamsten Stellen des A-
oder B-Registers rotiert.
BAD ORIGINAL
509812/0397
Claims (14)
- P 22 28 742.9-53Int. Az.: Case 656 Tr.A. I25. Oktober 1974PATENTANSPRÜCHEIy Elektronischer Rechner mit einer Tastatur, welche Tasten zur Eingabe von Operanden und zur Bezeichnung von Speicherregistern sowie Tasten zur Eingabe von Arithmetik-Operatoren und Register-Übertragungsbefehlen enthält, einem LESE/SCHREIB-Speicher, welcher mehrere Arbeitsregister und Speicherregister enthält, wobei der Inhalt eines durch Betätigung einer Register-Übertragungstaste spezifizierten Arbeitsregisters in eines der durch Betätigung einer oder mehrerer Speicherregister-Bezeichnungstasten bezeichneten Speicherregister direkt übertragen werden kann,einem Prozessor, der auf Information von der Tastatur oder dem LESE/SCHREIB-Speicher und auf Betriebszustände im Rechner bei der Ausführung von durch die Tastatur gewählten Funktionen anspricht, und einer Einrichtung zur Anzeige der ausgeführten Funktionen, dadurch gekennzeichnet , daß die Tastatur eine INDI-RECT-Taste aufweist und bei Betätigung einer der Registerübertragungstasten (X-; Y-) der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicherregister-Bezeichnungstasten (O, 1, 2...) wahlweise der Inhalt eines durch die Register-Übertragungstaste spezifizierten Arbeitsregisters (X; Y) in eines der Speicherregister (a,b) eingespeichert wird, welches durch den Inhalt eines anderen durch Betätigung der Speicherregister-Bezeichnungstaste bezeichneten Speicherregisters bestimmt ist.
- 2. Rechner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,-daß die Tastatur eine an sich bekannte Arbeitsregister-Rückruftaste (X-; Y-) enthält, und bei Betätigung der Arbeitsregister-Rückruftaste, der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicherregister-Bezeichnungstasten (O, 1, 2, ...) wahlweise der Inhalt desjenigen Speicherregisters in das durch die Arbeitsregister-Rückruftaste bestimmte Arbeitsregister rückgerufen wird,509812/0397BAD ORIGINALwelches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters spezifiziert ist, das seinerseits durch die betätigte Speicherregi ster-Bezeichnungstaste bestimmt ist.
- 3. Rechner nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die Tastatur wenigstens eine Arbeitsregister-Austauschtaste enthält, dadurch gekennzeichnet , daß bei Betätigung der Ariaeitsregister-Austauschtaste (X- (); Y- () ), der INDIRECT-Taste und einer oder mehrerer der Speicher-Bezeichnungstasten (O, I1, 2 ...) der Inhalt des betreffenden Arbeitsregisters mit dem Inhalt desjenigen Speicherregisters ausgetauscht wird, welches durch den Inhalt eines der anderen* Speicherregister bezeichnet ist, das durch die betreffenden Speicherregister-Bezeichnungstasten spezifiziert ist.
- 4. Rechner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Rechner bei Betätigung einer Arbeitsregister-Rückruftaste oder einer Register-Austauεchtaste, einer Operatorentaste und einer oder mehrerer Speicherregister-Bezeichnungstasten den Inhalt des betreffenden Arbeitsregisters und den Inhalt desjenigen Speicherregisters arithmetisch verknüpft, welches durch die Speicherregister-Bezeichnungstasten spezifiziert ist und die zusätzliche Betätigung der INDIRECT-Taste bewirkt, daß der Rechner bei der Ausführung der arithmetischen Operation den Inhalt eines bestimmten Arbeitsregisters und den Inhalt desjenigen Speicherregisters verknüpft, welches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters spezifiziert ist, das seinerseits durch eine oder mehrere Speicherregister-Bezeichnungstasten bezeichnet ist.
- 5. Rechner nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Speicherung des Inhalts eines Arbeitsregisters in ein Speicherregister erfolgt, ohne daß der Inhalt des Arbeitsregisters verändert wird. BAD ORIGINAL509812/0397
- 6. Rechner nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Speicherung, des Inhalts eines Arbeitsregisters in ein SpeicherregisterT welches durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters bezeichnet ist, ohne Änderung des Inhalts des letztgenannten .Speicherregisters'erfolgt.
- 7. Rechner nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch . gekennzeichnet, daß der mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Rückruf des Inhalts dieses Speicherregisters in ein Arbeitsregister erfolgt, ohne daß der Inhalt desjenigen Speicherregisters geändert wird, welcher dieses Speicherregister bezeichnet.
- 8. Rechner nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters erfolgende Rückruf des Inhalts dieses Speicherregisters in ein Arbeitsregister erfolgt, ohne daß der Inhalt dieses Speicherregisters geändert wird.
- 9. Rechner nach Anspruch 3 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Austausch des Inhalts eines Arbeitsregisters und eines Speicherregisters mittels indirekter Adressierung des Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters derart erfolgt, daß der Inhalt des letztgenannten Speicherregisters dabei unverändert bleibt.
- IO. Rechner nach Anspruch 4 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausführung einer solchen arithmetischen Operation mit indirekter Adressierung eines Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters derart erfolgt, daß der Inhalt des zuerst genannten Speicherregisters unverändert bleibt.509812/0397
- 11. Rechner nach Anspruch 10 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß eine solche arithmetische Operation zwischen den Inhalten eines Arbeitsregisters und eines indirekt adressierten Speicherregisters derart erfolgt, daß das Ergebnis in einem der Register gespeichert wird, deren Inhalt verwendet wurde.
- 12.Rechner nach Anspruch 11 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der bei der arithmetischen Operation verwendete Inhalt des anderen Registers unverändert bleibt.
- 13. Rechner nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß bei der arithmetischen Verknüpfung der Inhalte eines Arbeitsregisters und eines Speicherregisters mittels indirekter Adressierung eines Speicherregisters durch den Inhalt eines anderen Speicherregisters die INDIRECT-Taste und die jeweilige Operatorentaste in beliebiger Reihenfolge betätigbar sind.
- 14. Rechner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet , daß die indirekte Adressierung eines Speicherregisters durch jeweils den Inhalt eines anderen Speicherregisters so oft erfolgt, wie die INDIRECT-Taste betätigt wird.509812/0397
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