DE2264350A1 - Belegsuchanordnung und -verfahren - Google Patents
Belegsuchanordnung und -verfahrenInfo
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- DE2264350A1 DE2264350A1 DE19722264350 DE2264350A DE2264350A1 DE 2264350 A1 DE2264350 A1 DE 2264350A1 DE 19722264350 DE19722264350 DE 19722264350 DE 2264350 A DE2264350 A DE 2264350A DE 2264350 A1 DE2264350 A1 DE 2264350A1
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Description
DIPL. ING. H.-JOACHIM PRESTING
BERLIN
t BERLIN 33 (GRUNEWALD), den X%
HERBERTSTRASSE 22
O.K. PAiO
U. S. A.
U. S. A.
BeIegsuchanordnung und -verfahren
itie Erfindung betrifft ein mechanisiertes Verfahren zum Auffinden
von Belegen, und insbesondere eine Anlage zum Zugänglichmachen von zu Gruppen zusammengefassten Belegen, die von der .auswahlvorrichtung
entfernt untergebracht sind und auf Befehl dieser Auswahlvorrichtung zugeführt werden, wo die herbeigeführten Belege dann geprüft werden,
uta die gewünschte Karte zu ermitteln, die dann zum Verweisen, zur
weiteren Verarbeitung oder dgl. zur Verfügung stehen.
Die erfindungsgemässe Anlage und die nach der Erfindung entwickelten
Verfahren zum Auffinden von Belegen ist in vielerlei Hinsicht allgemein anwendbar, jedoch in Verbindung mit der in der US-PS 3 V78
offenbarten Belegauswahlanlage von besonderem Wert. Die in dieser Patentschrift ueschriebenen Belege weisen Kandkodierungen mit Erkennungsangaben
auf, die durch Entfernen, z.B. Signieren oder Kerben, der nach Wahl bestimmten Zähne vom unteren horizontalen ßand— dem
Sortierrand - der Karte gegeben sind. Hiernach werden eine grosse Anzahl von Belegen, z.B. 2000, in einem Stapel im Kartenauswähler
gelagert, wobei die Sortierränder der Belege gemeinsam die untere Fläche des Stapels bilden. Auf einem anderen Hand des Belegs, dem
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Fernsprecher: 886 60 37/8862382 Bankkonto: W. Meissner, Berliner Bank AG, Depka36 Postscheckkonto:
Drahtwort: Invention Berlin Berlln-Haleneee, Kurfürstendamm 130, Konto-Nr. 95 716 V/. Meissner, Berlin West 122
vertikalen Rand oder "vorderen Rand", sind ferromagnetische Einsätze
eingelassen.
Zum Auswählen eines gewünschten Belegs oder deren mehrere aus dem in der Auswahlvorrichtung gelagerten Stapel oder Satz werden von der
Bedienungsperson eine Reihe von Tasten betätigt, um den gewünschten Code auf einer Reihe von senkrecht verschiebbaren, in der Auswahlvorrichtung
vorgesehenen Sortierstäben aufzustellen, die dort in der horizontalen Ebene quer zu den Sortierrändern aller Belege liegen.
Bestimmte Sortierstäbe treten in die Zwischenräume zwischen benachbarten
Zähnen in den unteren Ränder des Belegs, und zwar in Abhängigkeit vom Code des gewünschten Belegs. Ein horizontaler Magnet,
der allen Belegen gemein ist und in parallel verlaufender Richtung zu den Sortierrändern verschiebbar ist, hat die Fähigkeit mit den
ferromagnetischen Einsätzen der gegenseitig ausgerichteten Belege zum Eingriff zu kommen. Nachdem die gewählten Sortierstäbe in die Zwischenräume
der Belegsortierränder hineingehoben worden sind, wird der Magnet vom Stapel weg bewegt, so dass die nicht von den Sortierstäben
zurückgehaltenen Belege, d.h. alle Belege mit einem dem Code der gewünschten Belege entsprechenden Zahnmusterausschnitte, zum 'Teil
herausgezogen werden. Dann werden alle zunächst nicht bewegten oder verschobenen Belege von einem Sperrstab in Stellung gehalten, der
auch quer zu den Belegen liegt und allen gemeinsam ist. Dieser Sperrstab wird angehoben und kommt mit den Sicherungs- oder Sperrkerben
auf den Belegen in Eingriff, während die gewählten und entsprechend signierten oder mit Kerben versehenen Belege durch die zusätzliche
nach aussen verlaufende Bewegung des Magneten weitex· herausgetrennt
werden.
Zur ilaximierung der Verwendungsfähigkeit eines einzigen Auswählersystems,
das nach obigen Ausführungen zum gleichzeitigen Heraussuchen aller in der Auswahlvorrichtung zu einem einzigen Stapel
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gelagerter Belege wirkungsvoll arbeitet, hat es sich in einigen Anwendungsbereichen
als wünschenswert herausgestellt, einer einzigen Auswahlvorrichtung eine grosse Anzahl getrennter Stapel von Belegen
zuzuordnen, von denen jeder - obgleich entfernt von der Auswahl-Vorrichtung untergebracht - zur Durchführung des Suchvorgangs der
Auswahlvorrichtung zugeführt werden kann. In derartigen Fällen werden die Belegstapel oder -stösse, die aus Karten bestehen können, in
getrennten Behältern oder Trögen aufbewahrt, die ihrerseits normalerweise
entfernt von der Auswahlvorrichtung in einer Fächer- oder Reihenanordnung aufrufbarer Speicherplätze untergebracht v/erden. Der
Herbeiholer kann sich zwischen der Auswahlvorrichtung und den verschiedenen Trögenreihen bewegen und befördert auf Befehl einen die
gewünschte Karte enthaltenden Trog der Auswahlvorrichtung zu, an der - die gewünschte Karte von dem im herbeigeführten Trog befindlichen Stapel
herausgesucht wird.
I-Iach dem "lirfindungogedanken sind die Kartenkästen-Lagerfächer oder
-reihen in wenigstens einer Matrix vorderer und hinterer senkrechter Stapel angeordnet, wobei die Öffnungen der Lagerplätze beider Stapel
in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegen. Heben den Lagerplatz-Öffnungen befindet sich ein beweglicher Trog- oder Kastenträger, um
den gewünschten Kartenkasten von der jeweiligen Stelle des Lagers zu einer Stelle der Auswahlvorrichtung zu befördern, wobei die untersten
Sortierränder der Karten am unteren Teil des Kastens frei sind, um mit dem Sortier- und Sperrstab der Kartenauswahlvorrichtung in
wirksamen Eingriff zu kommen, die in einer horizontalen ^bene senkrecht
zur Ebene der Lagerplatzöffnungen liegen. Dieser bewegliche
Kastenträger besitzt nach einer bevorzugten Ausführungsform einen
senkrechten Hast, an dem ein auf- und abwärts beweglicher Höhenförderer gleitend angeordnet ist. Der Höhenförderer besitzt einen
Haken, um mit einem Trog oder Kasten in Eingriff zu kommen, wenn
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sich der Höhenförderer mit dem Lagerplatz in Ausrichtung befindet,
und diesen dann vom Lagerplatz auf den Höhenförderer zu überführen.
Der senkrechte selbsttragende Mast ist auf einer Bühne oder Plattform montiert, die in die vordere oder hintere Stellung geschoben werden
kann, in welcher sich der Troghaken des Höhenförderers dann jeweils
mit den Trögen der vorderen bzw. hinteren Lagerplatzfächer in Ausrichtung befindet. Nach dieser Anordnung ist die Auswahlvorrichtung
so untergebracht, dass bei Einnahme der vorderen Stellung des Mastes
der Höhenförderer über der Auswahlvorrichtung ausgerichtet ist, um so den von ihm getragenen Trog auf die Auswahlvorrichtung absetzen
zu können, wenn der Höhenförderer sich am Mast nach unten bewegt.
Es ist hierbei wesentlich, dass die signierten oder gekerbten Sortierränder
der Karten eines in der Auswahlvorrichtung abgestellten Troges richtig mit den Sortier- und Sperrstäben ausgerichtet sind, die in
horizontaler Ebene senkrecht zur Ebene der Lagerplatzöffnung angeordnet sind. Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird erreicht, dass
sich der Kartensortierrand mit dem Auswahlstab richtig ausrichtet, ohne dass hierbei die kritisch liegende Aufstellung des Trogs in der
Auswahlvorrichtung vom Herbeiholer durchgeführt werden muss.
Insbesondere ist bei der Ausbildung der Anordnung zur Vermeidung dieser
kritischen Aufstellung in horizontaler Richtung senkrecht zur Ebene der Lagerplatzöffnungen die Länge der Sortier- und Sperrstäbe so
gewählt, dass sie die Länge des Trogs übertreffen, der vom Herbeiholer
in die Auswahlvorrichtung gestellt wird. Auf diese Weise, und bis zum Ausmass dieser überschüssigen Länge, kann der Herbeiholer den
Trog ohne Kritikalität an einem beliegiben Ort in horizontaler Richtung senkrecht zur Ebene der Lagerplatzöffnung abstellen, wobei
die Sortier- und Sperrstäbe in Betrieb genommen werden, um die Ränder aller im abgestellten Trog enthaltener Karten zu sortieren.
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Zur Minderung der Kritikalität bei der Aufstellung seitens des Herbeiholers in der horizontalen .Richtung parallel zur Ebene der
Lagerplatzöffnungen ist die Auswahlvorrichtung mit festen Mitteln zum Halten oder Fixieren versehen, gegen die die hintere Wand eines
abgestellten Trogs gedruckt werden kann, so dass der Trog (und die
darin enthaltenen Karten) gegenüber den Sortier- und Sperrstäben in die geeignete Stellung kommt, wenn der länglich ausgebildete Auswahlmagnet
vor dem Auswahldurchlauf nach innen bewegt wird und an die vorderen senkrechten Kartenkanten anstösst, wobei der Trog gegen die
Halte- oder Fixiermittel der Auswahlvorrichtung verschoben wird und
die Kerben auf den Karten mit den Auswahlstäben zur Einpassung kommen. Somit werden der Trog und die darin enthaltenen Karten durch den einv/örts
bewegten Auswahlmagneten horizontal gegen die Halte- oder Fixiermittel in einer parallel zur Ebene der Lageröffnungen verlaufenden
Sichtung verschoben, so dass der gewünschte Zustand der Ausrichtung
zwischen den Kerben der Sortierränder der abgestellten Karten und den Sortier- und Sperrstäben erreicht wird.
Schliesslich ist zur Kritikalitätsminderung bei der Stellung in vertikaler Sichtung die Ausbildung der Trogträgermittel auf dem
Höhenförderer derart, dass der Höhenförderer in abwärts verlaufender Richtung dann beira Abstellen des vom Förderer getragenen Troges in
der Auswahlvorrichtung überfahrend betrieben werden kann. Hierdurch v/erden der Trog und somit die kodierten liänder der darin enthaltenen
Belege gegenüber den Sortier- und Sperrstäben in die geeignete Lage gebracht, und zwar ungeachtet der genauen vertikalen Stellung des
Höhenförderers. Natürlich bedeutet dies, dass der Höhenförderer wenigstens bis zu einem bestimmten Mass überfahrend arbeitet. Es
ergibt sich hieraus, dass also kraft der übermässigen Länge der
Sperr- und Sortiei-stäbe, des Stell- oder Fixiergliedes der Auswahlvorrichtung
und der nach innen verlaufenden Bewegung des Magneten
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sowie des Uberfahrens des abwärts bewegten Höhenförderers die Bewegungen
des Herbeiholers einschliesslich des freitragenden Masts, des Höhenförderers und Hakens beim Abstellvorgang des herbeigeholten
Troges in der Auswahlvorrichtung nicht kritisch sind und somit nicht mit einem hohen Genauigkeitsgrad gesteuert werden müssen. Durch die
Herabsetzung der kritischen Werte beim Abstellvorgang seitens des Herbeiholers wird die Zuverlässigkeit erhöht und der Kostenaufwand
für die Anlage gemindert.
Die Vereinfachung des Aufbaus und Betriebs des Herbeiholers führt
erfindungsgemäss dazu, dass der senkrechte freitragende Mast, der von einer vorderen zu einer hinteren Stellung bewegt wird, an einer
horizontalen Bühne oder Plattform befestigt ist, die zv/ischen der vorderen und hinteren Stellung zur Durchführung pendelartiger Bewegungen
seitens einer gelenkige Parallelverbindung angeordnet ist. Demzufolge bedingt die Pendelaufhängung nur einen geringen Energieaufwand,
um den Hast zwischen der vorderen und hinteren Stellung zu verschieben, denn die aufzuwendende Energie wird nur benötigt, um
die Reibungsverluste zu überwinden, die auftreten, wenn der Pendelträger den Bogen zwischen der vorderen und hinteren Stellung durchläuft.
Um zu erreichen, dass die von Zeit zu Zeit aufgrund menschlicher
Fehlleistung falsch einsortierten Belege automatisch aufgefunden werden, wird eine an einer strategischen Stellen in der Auswahlvorrichtung
untergebrachte Beleganzeigevorrichtung zusammen mit einem besonderen Kartenauswahlverfahren verwendet. Insbesondere sind
also eine Lichtquelle und ein Photomesswandler vorgesehen, die in
der Auswahlvorrichtung auf gegenüberliegenden Seiten und zum hinteren Teil eines abgesetzten Troges hin untergebracht sind, um das Vorhandensein
einer im abgesetzten Trog befindlichen Karte zu erspüren, die nicht ausgewählt wurde, d.h. die nicht zufolge einer Auswahlfolge
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von dem Trog entnommen wurde, v/enn also ein Trog herbeigeholt und
in der Auswahlvorrichtung abgesetzt wird, wobei die Auswahlvorrichtung dazu veranlasst wird, eine Auswahlfolge zum Auswählen aller Karten
durchzuführen, die kodierte Erkennungsangaben entsprechend der Adresse des Troges tragen, wird eine falsch einsortierte Karte nicht gewählt
und verbleibt vielmehr völlig unberührt in dem Kartenstoss. Als solches wird die falsch einsortierte Karte durch die Kombination der Anzeigevorrichtung
von Photomesswandler und Lichtquelle ermittelt und z.B. durch ein aufblitzendes Licht oder dgl. zur Anzeige gebracht, so dass
die Bedienungsperson dann die falsch einsortierte Karte von Hand sur korrekten Weiterbearbeitung entfernen kann.
Zur.Lösung der erfindungsgemässen Aufgabe ist als besonderes Merkmal
eine zweite oder Pufferauswahlvorrichtung vorgesehen, der parallel mit der Durchsuchung der Hauptauswahlvorrichtung durchsucht wird, d.h.
mit der Auswahlvorrichtung, zu der der Herbeiholer die Tröge befördert. Die Pufferauswahlvorrichtung speichert die Belege vorübergehend vor
dem eigentlichen Einsortieren in den jeweiligen Trögen während längerer Zeitabschnitte, z.B. einmal pro V/oche. Sospeichert die Pufferauswahlvorrichtung
z.B. vorübergehend alle neuen Karten, die zu bestimmten periodischen woclientlichen Intervallen in die jeweiligen Tröge im
Lagerreihenfeld transierirt werden. Darüber hinaus speichert die Pufferauswahlvorrichtung auch vorrübergehend Karten, die zur weiteren
Bearbeitung beifällig zur Trogherbeiholung von der Hauptauswahlvorrichtung ausgewählt'wurden. Eine diesbezügliche Bearbeitung kann
darin bestehen, die Karten auf den neuesten Stand zu bringen, fortzuschreiben, zu vervielfältigen und dgl.. Oft werden Karten auf mehr
oder weniger kontinuierlicher Grundlage während des ganzen Tages von der Hauptauswahlvorrichtung den jeweiligen Trögen entnommen, um sie
fortzuschreiben, zu vervielfältigen oder dgl., wobei der Vorgang des Fortschreibens oder Vervielfältigens nur zu einem Seitpunkt am Tage
vorgenommen wird, z.B. am Ende eines Tages. In einem solchen Falle
werden die kontinuierlich herausgesuchten Karten nach ihrem Auffinden
von der Hauptauswahlvorrichtung zur Pufferausv/ahlvorrichtung überführt.
Da die Hauptauswahlvorrichtung sowie die Pufferauswahlvorrichtung gleichzeitig als Begleitvorgang eines Trogauffind- und Suchvorgangs
abgesucht v/erden, uenxi eine in der Pufferauswahlvorrichtung befindliche
Karte, die bereits vorher zu Koperzwecken oder dgl. für Tagesende herausgesucht wurde, zu anderen Zwecken während des Tages
verfügbar sein soll, so wird sie auf Befehl herbeigeholt, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass sie sich aufgrund des für Tagesende
zu erwartenden Kopiervorganges oder dgl. nicht in ihrem jeweiligen Trog befindet. Natürlich stehen die Karten während der Vervielfätigung
sowie Fortschreibung weder in der Pufferauswahlvorrichtung noch in dem diesbezüglichen Trog, so dass sie für das Suchprogramm nicht verfügbar
sind. Die Tatsache, dass sie nicht zur Verfugung stehen, stellt
jedoch keinen ernsten Nachteil dar, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass alle Karten im System während des grössten Teils des Tages zum
Auffinden bereitstehen, obwohl viele während des Tages aus den jeweiligen
Trögen herausgesucht und in der Pufferauswahlvorrichtung zur v/eiteren
Bearbeitung eingespeichert wurden.
Die Erfindung ist durch ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Belegspeichersystems nach der Erfindung, in der die relative Ausrichtung
der zum Auffinden geeigneten Lagerreihen, die Hauptauswahlvorrichtung und die Pufferausv/ahlvorrichtung
dargestellt sind,
Fig. 2 eine zürn Teil ausgeschnittene schematische Darstellung
der Lagerreihen der Kartentröge, des Trogherbeiholers sowie der Hauptauswahlvorrichtung,
'U) 9 6? 7/T)^ B 4
Fig. 3i ^i 5>
6 und 7 schematisehe Ansichten im Querschnitt,
in denen das Lageverhältnis des Höhenförderers und Troghakens sowie der in den jeweiligen Lagerstellen,
auf dem Höhenförderer oder auf Zwischensteilung zwischen
diesen befindlichen Tröge dargestellt ist,
Fig. 3A, 6a, 6b und 6c scheraatische Querschnitte mit einzelheiten
der Lagerreihe oder -ecke, des Trogs und des Höhenförderers,
Fig. 8 eine Draufsicht der Lagerreihenanordnung, des Herbeiholers und der Hauptauswahlvorrichtung mit einem auf
dem Höhenförderer befindlichen Trog,
Fig. 9 einen Aufriss der !Reihenanordnung, des Herbeiholers
und der Hauptauswahlvorrichtung mit einem vom Höhenförderer getragenen Trog,
Fig.10 eine Ansicht im Querschnitt längs der Linie 10-10
der Fig. ü,
Fig.11 und 12 Seitenrisse mit der Mastbühne oder -plattform,
die sich zur hinteren bzw. vorderen Stellung hin bewegt,
Fig. 13 eine Ansicht im Querschnitt längs der Linie 13-13
der Fig. 9>
Fig. 1'+ einen Aufriss des unteren Teils des Herbeiholers, Fig. 13 einen Querschnitt längs der Linie 13-15 der Fig. 9»
Fig. I3A eine perspektivische Ansicht des Höhenförderers,
des Lagerplatz-Etagendetektors und die augeordnete Lagerplatz-Etagenflagge,
Fig. 16 einen Querschnitt längs der Linie 16-I6 der Fig. 19i
Fig. I6A eine perspektivische Ansicht, aufgelöst in Einzelteile,
des Troghakens und -motors,
Fig. 17 eine Ansicht im Querschnitt längs der Linie 17-17 der Fig. 16,
Fig. 1δ einen Aufriss eines Abschnittes der Hauptauswahlvorrichtung
mit vom Höhenförderer auf der Platte abgestellten Trog,
Fig. 19 eine zum Teil ausgeschnittene Draufsicht des Troges, Fig. 20 einen teilweise ausgeschnittenen Aufriss des Troges,
Fig. 21 einen Querschnitt des Troges längs der Linie 21-21
der Fig. 20,
Fig. 22 einen Aufriss einer anderen Ausführungsform des Pendelmast
trägers und die
Figuren 23A - 2JE schematische Perspektivansichten einer Auswahlvorrichtung
in Verbindung mit den Karten, der Platte, den Sortier- und Sperrstäben und des beweglichen Magneten
während der verschiedenen Stufen bei der Kartenauswahl.
Zum leichteren Verständnis des erfindungsgemäscen Suchverfahrens und
Geräts wird die Erfindung in Verbindung mit der in der US-PS 3 478
offenbarten Vorrichtung erklärt, die zur Bezugnahme hier aufgenommen wurde. Die dort beschriebene Auswahlvorrichtung 8, die schematisch in
den Figuren 23A-2p3 dargestallt ist, v/eist ein Gehäuse 13, eine feststehende
horizontal angeordnete planare Platte 20, die einen Stoss nicht sortierter stehender Karten 22 trägt, und einen allen Karten
gemeinen transversal ausgerichteten länglichen Magneten Zk auf, der sich mit den in den vorderen Kanten der Karten 22 implantierten
Stückchen 23 aus ferromagnetischem Material in Ausrichtung befindet
und von schubladeartigem Aufbau 26 ist, so dass die Aufhängung im Gehäuse 13 eine gleitende Verschiebung von einer äusseren Stellung
(Fig. 23E) - in die die gewünschten Karten 22a vom Magneten Zk aus dem Kartenstoss auf noch zu beschreibende Art und Weise vorgeschoben
werden - und einer inneren Stellung (Fig. 23A, 23B) ermöglicht, in der sich der Magnet Zk mit den ferromagnetischen Einsätzen 23 in
Kontakt befindet, wenn dte Karten in ihrer normalen Stellung auf
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der Platte 20 lagern. Es können Mehrfachkartensätze, die jeweils
auf verschiedene Gebiete bezogen sind, in Verbindung mit einer einzigen Auswahlvorrichtung ein Kartenspeichersystem darstellen.
Jedoch können in einen derartigen Hehrsatzkartensystem mit nur einer
Auswahlvorrichtung nur jeweils ein einziger Kartensatz su einer gegebenen Zeit in die Auswahlvorrichtung zur Suchawecken eingegeben
v/erden, während die anderen Kartensätze von der Auswahlvorrichtung entfernt untergebracht und gelagert sind.
Die Figuren 23A - 23Ξ zeigen deutlich, dass die Karten 22 jeweils
eine gezahnte Sortierkante 32 auf v/eist, vorzugsweise die untere Kante,
die alternierend mit den Zähnen yX-Λ bis ^h-G und den Passkerben 33-1
bis jj-6 versehen ist. Jeder der Zähne pk-Λ bis 3*i—6 kann in Binärform
durch wahlweise Entfernen, z.B. durch Kerben, des Zahnes kodiert werden. Obwohl hier nur sechs Zähne 3*1—1 bis pk-6 längs des Sortierrandes 32
zur leichteren Übersicht eingezeichnet sind, weist jede Karte 22 sonst üblicherweise oO kodierbare Zähne auf, die, wenn sie in zwölf Gruppen
von je 3 Sahnen unterteilt sind, zur Kodierung von zwölf Zeichen, z.B.
Buchstaben und/oder Zahlen, iu üblichen 2-aus-3-(3ode verwendet werden
können, ^s können dann zwei Zeichen zur Darstellung der Adresse in
benär-dczinalen Oodeforn des einzelnen Kartensatzes 22 eines Ilehrfachkartensatssystens
verwendet v/erden, während die restlichen zehn Zeichen zur v/eiteren ^!-kennung der Karte gegenüber den anderen in jenem Satz
gespeicherten Karten gebraucht werden können. Der Sortierrand 32
weist darüber hinaus eine Sperrlcerbe 36 auf, die sich zwischen der
Grunpe kodierbarer Zähne ~jh und den Passkerben 33 befindet, wobei
die transversal liegende Kartenkante 3'υ als "nachlaufende Kante" bezeicimet
wird. Heben der Sperrkerbe ~$6 befindet sich ein entfernter
y.baclmitt -K) der Karte, der zwischen der Sperrkerbe 36 und der nachrlaufenden
Kante 3υ liegt. Die Karte 22 weist darüber hinaus die
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ferromagnetischen Stückchen 2^, die in der Iiarte an der Ecke des
Sortierrandes 32 implantiert sind, und eine transversale Kante 44
auf, die hier als "vorauslaufende Kante" bezeichnet wird.
Wenn die Karten eines Satzes oder Stosses in der Auswahlvorrichtung
in ihrer normalen nicht ausgewählten Stellung auf der Auswahlplatte liegen, befinden sich die Passkerben 35-1 bis 35-6 und die Sperrkerbe
3^ mit mehreren transversal liegenden Sortierstäben ^+8—1 bis
48-6 und dem Sperrstab 50 in Ausrichtung, die quer zu allen Karten
angeordnet sind und allen Karten gemein sind. Es befinden sich sowohl die Sortierstäbe 48-1 bis 48-6 und der Sperrstab 50 in den Schlitzen
in der richtigen Stellung, die in den oberen Flächen der Platte 20 ausgebildet sind. Die Stäbe 48-1 his 48-6 und 50 können in vertikaler
Richtung von einer Pöickstellstellung angehoben v/erden, in der ihrer
oberen Kanten genau gegen die obere Fläche 20a zu liegen kommen, und in ihre zugeordneten Kerben 35-1 bis 35-6 bzw. 36 der in Lagerstellung
befindlichen Karten eindrigen. Ein Anheben der Stube 48-1 bis 48-5 und 50 wird durch (nicht eingezeichnete) Solenoide erreicht,
die durch ein (ebenfalls nicht'dargestelltes) Bedienungspult mit Tastatur gesteuert werden.
Bei einem richtig auf der Platte 20 liegenden Kartenstoss, aus dem
eine Kai-te 22 oder deren mehrere mit einem bestimmten Code, z.B.
die Karte 22a von der die Zähne 34-2 und 34-6 entfernt wurden, aus
einer Gruppe von Karten 22b im Stoss auszuwählen ist, bei denen die
Zähne 34-2 und 34-6 nicht entfernt sind, werden die diesbezüglichen
Sortierstäbe 48 über die Plattenoberfläche 20a zur Einstellstellung angehoben, und zwar werden insbesondere die Sortierstäbe 4o-2 und
48-6, die dem entfernten Zahmuster der gewünschten Karte 22a entsprechen, in die in Fig. 23B gezeigte Stellung hochgehoben. Befinden
sich die Sortierstäbe 48-2 und 48-6 einmal in der Einstellstellung, können die gewünschten Karten 22a, bei den die Zähne 34-2 und 34-6
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entfernt sind, seitlich in Richtung 46a des Pfeils 46 über eine Entfernung verschoben werden, die einer Zahnbreite gleichkommt,
so dass eine einsetzende Trennung der gewünschten Karten 22a des Kartenstosses 22 von den ungev/ünschten Karten 22b zustandekommt.
Die ungewünschten Karten 22b, bei denen die Zähne 34-2 und/oder 3*1—6 nicht entfernt sind, werden jedoch an der seitlichen Verschiebung
in der durch Pfeil 46 angedeuteten Pachtung 46a durch einen oder beide der in Sinstellstellung befindlichen oder angehobenen
Sortierstab bzw. Sortierstäbe 4G-2 und 48-6 gehindert, die in eben dieser Einstellstellung mit den nicht entfernten
Zähnen 3*1-2 und 34-6 der nicht gewünschten Karten 22b mechanisch
störend wirksam werden.
Wenn sich bei Übereinstimmung der Sortierstäbe 48-2 und 43-6 mit dem Muster der entfernten Zähne der gewünschten Karte 22a diese
Stäbe in der Einstellstellung befinden, wird der schubladenartig aufgehängte Magnet 24 in dia vom Pfeil 46 angezeigte Richtung 46a
über einen räumlichen Abschnitt, der gleich ist einer Breite eines Zahn, bis in die in Fig 23C gezeigte Stellung verschoben. Die Karten,
die sich frei verschieben können, d.h. die gewünschten Karten 22a, verschieben sich mit dem Magneten 24 um eine Zahnbreite, wodurch
eine Trennung der gewünschten und der ungewünschten Karten eingeleitet wird. Durch die Verschiebung der gewünschten Karten 22a
werden auf dieser Weise der entfernte Abschnitt 40 der gewünschten, dem Sperrstab 50 gegenüberliegenden Karten zur Ausrichtung gebracht. Die
nicht gewünschten Karten 22b werden aufgrund des Singreifens der in
Einstellstellung befindlichen Sortierstäbe 48-2 bzw. 48-6 mit einem
oder mehreren der nicht entfernten Zähne 34-2 und 34-6 nicht in die
durch den Pfeil 46 angezeigte Richtung 46a verschoben. Demzufolge verbleiben die Sperrkerben 36 der ungewünschten Karten 22b in Ausrichtung
mit dem Sperrstab 50. An diesem Punkt ist dann die Anfangs-
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oder Ausgangsphase des Kartenauswahlablaufs zu Ende.
Ein weiteres Trennen der gewünschten Karten 22a von den nicht gewünschten
Karten 22b des Stapels 22, um die abschliessende Kartenauswahlphase
des Suchvorgangs durchzuführen, wird durch Anheben des Sperrstabes yO in die Einstellstellung und durch Zurückführen
der Sortierstäbe 43-2 und 48-6 (Fig. 23D) in die nicht eingestellte
Stellung erreicht. Ein Einstellen des Sperrstabes 50 bewirkt, dass
die.ungewünschten Karten 22b des Stapels 22 sich absolut nicht auf
die fortgesetzte Bewegung des i-lagneten 24 in die Richtung 46a des
Pfeils 4b verschieben können. Ein Rückstellen oder Herabsenken der eingestellten Sortierstäbe 48-2 und 48-6 nach der Ausgangsphase
der Kartenauswahl ermöglicht, dass die ausgewählten Karten 22a in der Richtung 46a des Pfeils 46 auf die Bewegung des Magneten 24
aufgrund der Ausrichtung des entfernten Abschnitts 40 mit dem angehobenen
oder eingestellten Sperrstab yO in dieser Richtung weiterwandern
können. !Jährend sich nun der Sperrstab Lj0 in Einstellstellung
und die Sortierstäbe 48 alle in ihrer unteren Rückstellstellung befinden, wird der Hagnet 24 weiter in die durch den
Pfeil 46 angezeigte Richtung 46a bis zur Stellung (23E) vorgeschoben,
wodurch die gewünschten Karten 22a weiter von den ungewünschten Karten 22b getrennt werden. An diesem Punkt ist die abschliessende
Kartenauswahlphase der Suchfolge bzw. der Kartenauffindungsvorgang zu Ende.
Das Suchsystem für Belege nach der ICrfindung, in dem die Kartenauswahlvorrichtung
8 (Figuren 23A- 23E) ein bedeutendes Element in
dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 darstellt, weist neben der in Zusammenhang mit den Figuren 23A-23E dargestellten Art der
Auswahlvorrichtung 8-1 einen ilassenspeicher oder Belegbank 60 zugänglicher Kartenstapel oder -stösse 22, die^jedoch im allgemeinen
dem in Zusamrnenahng mit der Auswahlvorrichtung 8 der Figuren 23A -23E
- Vj -
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beschriebenen Stapel ähnlich sind. Die Kartenstapel 22 werden
in (nachstehend noch zu beschreibenden) getrennten Trögen 11 gelagert oder gespeichert. In einer bevorzugten Ausgestaltung
der Belegbank 60 befinden sich sechzig Tröge 11, die au vier aufgestockten Stapeln von je 15 Trögen zusammengefasst sind. Die
Kartentröge 11 können auf die nachstehend beschriebene './eise
über ein Steuerpult 10 mit Tastatur durch entsprechendes Eintragen
einer aus zwei Ziffern bestehenden Trogadresse aufgefunden oder zugänglich gemacht und der ortsfesten Kartanauswahlvorrichtung 3-1
zugeführt werden, die im wesentlichen mit der in Verbindung mit
d den Figuren 23A-233 beschriebenen Auswahlvorrichtung ο identisch ist.
Die Tröge 11 der Belegbank 60 entahlten Belege, die auf ganz ähnliche
Art kodiert sind, wie dies in Zucaiiimenaluig mit den Karten 22 beschrieben
wurde, welche sich in der Auswahlvorrichtung ο der .figuren 23A-23^ befinden. Nach der Herbeiführung und eingabe in die
Auswahlvorrichtung findet der Suchvorgang statt, um die gewünschte Karte, z.3. die Karte 22a-1 des Stapels 22-1, auf ganz ähnliche Weise
wie uit den Karten 22a des Stapels (ifig. 23A-232) auszuwählen und
aussuatossen. Nach der Auswahl einer Karte 22a-1 aus dem Stapel 22-1
des Troges 11-1 in der Auswahlvorrichtung 3-1 wird der Trog in seine richtige Speicherstellung innerhalb der Belegbank 60 auf nachstehend
noch zu beschreibende "./eise gebracht.
Die Anlage nach der Erfindung, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist,
weist zwei unabhängige Pufferauswahlvorrichtungen 3-2 und 3-3 auf,
denen jeweils ein Trog 11-2 bzw. 11-3 mit den Karten 22-2 und 22-3
zugeordnet sind, die nach der in Zusammenahng mit den Figuren 23Α-23Ξ
beschriebenen Art kodiert sind. Obgleich hier nur zwei PufferauswahlV
vorrichtungen 3-2 und 3-5 dargestellt sind, kann die Anzahl der verwendeten
Pufferauswahlvorrichtungen nach Bedarf kleiner oder grosser sein. Die Pufferauswahlvorrichtungen 8-2 und 3-3 sowie die zugeordneten
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Tröge 11-2 und 11-3 der Karten 22-2 und 22-3 entsprechen im wesentlichen in baulicher Hinsicht der Auswahlvorrichtung 8-1,
dem Trog 11-1 und den Karten 22-1. Die unabhängigen Pufferauswahlvorrichtungen 8-2 und 8-3 suchen ihre jeweiligen Tröge 11-2
und 11-3 der kodierten Karten 22-2 und 22-3 bei gleichzeitigem
Absuchen der Karten 22-1 des in der Auswahlvorrichtung 8-1 befindlichen Troges 11-1 ab. Die Tröge 11-2 und 11-3 der Auswahlvorrichtungen
8-2 und 8-3 können als Ganzes oder zum Teil in Abteile unterteilt sein, um die Karten im Hinblick auf die jeweils
durchzuführende besondere Funktion aufzunehmen.
Zs kann 2.B. der Trog 11-2 der Auswahlvorrichtung ü-2 als Ganzes
zum vorübergehenden Aufnehmen neuer Karten, z.B. für einen Tag oder eine l/oche, wonach die Karten dann schliesslich in der
Bank bO abgestellt werden. Bei der vorübergehenden Abstellung neuer Karten, die schliesslich zur Bank βθ wandern, in dem Trog
11-2 der Pufferauswahlvorrichtung 8-2 stehen diese Karten für den Such- und Auswahlvorgang zur Verfugung, obgleich die neue Karte
noch nicht in ihrem besonderen Trog 11 gestellt wurde, der normalerweise in der Bank 60 gespeichert wird. \-Jenn z.B. eine neue, zum
Speichern in einen Trog 11 bestimmte Karte innerhalb der Bank zunächst in den Trog 11-2 der Pufferauswählvorrichtung 8-2 eingefügt
wird und eine derartige Karte dann herausgefunden werden soll, indem ihre Adresse in die Tastatur 10 getippt wird, so wird
die Karte ausgewählt, auch wenn sie nicht in ihrem eigenen Trog steht. Der einzige Unterschied zwischen der Auswahl einer neuen
vorübergehend in Trog 11-2 der Puffervorrichtung ci-2 gespeicherten
Karte besteht darin, dass die Auswahl der neuen Karten angezeigt wird durch ein Ausstossen der Karte aus dem Trog 11-2 der Puffervorrichtung
8-2 anstatt aus dem herbeigeholten Trog 11-1, der sich in der Auswahlvorrichtung 8-1 befindet, wo die neue Karte schliesslich
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einsortiert v/ird, und der auf die Eingabe der Kartenadresse über
das Steuerpult aus der Abstellung in der Bank ÖQ herbeigeführt und
zur Auswahlvorrichtung 3-1 befördert wurde. Ähnlich können auch die anderen Tröge wie 11-3 der Pufferauswahlvorrichtung ci-3 dazu
bestimmt werden, die aus der Bank βθ herbeigeholten Karten im
Hinblick auf andere durchzuführende Funktionen vorübergehend su speichern. So kann z.B. der Trog 11-3 des Puffers o-3 in die
Abteile 11-3A,-11-3B, 11-3C und 11-3D unterteilt v/erden, in die
die aus der Bank 60 entnommenen Karten vorübergehend gespeichert werden, während sie darauf warten, vervielfältigt, kopiert, fortgeschrieben
oder neu in die Belegbank bO einsortiert zu v/erden.
Bei bestimmten Anlagen ist es erforderlich, dass die in den Trögen der Belegbank 60 gespeicherten Karten 22 periodisch herausgesucht
und kopiert v/erden. Oft v/ird das eigentliche Kopieren der aus der Belegbank 60 entnommenen Karten an einem gegebenen Tag auf einmal
durchgeführt, z.B. am Ende eines Tages, obgleich die Bedienungsperson
die zu kopierenden Karten von Zeit zu Zeit während des ganzen Tages aus der Belegbank heraussucht. 'Jährend nun die zu
kopierenden Karten aus der Belegbank OO herausgesucht und durch die Auswahlvorrichtung 3-1 als Folge des Herbeiführungs- und Suchvorgangs
der Tröge 11-1, die der die zu kopierenden Karten enthaltenden Auswahlvorrichtung 3-1 zugeführt werden, der Bedienungsperson
dargeboten werden, stellt der Bedienungsraann die herausgesuchten Karten in das Kopierabteil 11-J5B des Troges 11-3 der
Pufferauswahlvorrichtung 8-3· Am Ende des Tages werden dann die
zum Kopieren herausgesuchten und im Abteil 11-3B abgestellten Karten entnommen und kopiert. Hiernach werden die Karten dann in das Abteil
11-3B zum Rücksortieren gegeben.
Schliesslich werden die in den Vervielfältigungs-, Kopier- und
Fortschreibungs-sowie Rücksortierabteils 11-3A bis einschliesslich
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11-3D des Trogs 11-3 (und die neuen Karten, die sich in dem
"Zwischen- oder Einfügungstrog 11-2 befinden) liegenden Karten in ihre jeweiligen Tröge in der Belegbank 60 zurückgeführt. Dies
kann allwöchentlich, jedoch auch mehr oder weniger häufig stattfinden.
Es ist jedoch wichtig, dass die aus der Belegbank 6θ zum Kopieren, Vervielfältigen und Fortschreiben herausgesuchten und
sich in ihren jeweiligen Kopier- Vervielfätigungs- und Fortschreibungstrogabschnitten
11-3A, 11-3B, 11-J5C befindlichen Karten in der Anlage
bleiben und jederzeit auffindbar sind, ausgenommen während der kurzen Zeitspanne, in der sie tatsächlich ihren jeweiligen Trogabschnitten
am Ende des Tages zürn Vervielfältigen, Kopieren oder Fortschreiben
entnommen werden. Somit verbleiben die Karten, die der Belegbank entnommen wurden und später bearbeitet werden sollen, kraft des
gleichzeitig im Hinblick auf den Trog 11-1 der Auswahlvorrichtung abgesuchten Troges 11-3>
in der Anlage und sind deshalb, obgleich von Trog 11—3>
kontinuierlich auffindbar, ausgenoraraen während der sehr kurzen Zeitspanne, in der sie in der Tat aus dem Trog 11-3
zum Vervielfältigen, Kopieren, Fortschreiben usw. entnommen wurden.
Die Belegbank 6θ besitzt, wie aus den Figuren 2, 8, 9 und 10 am
besten ersichtlich ist, entgegengesetzte linke und rechte Matrizen 01 und 62 der einzelnen Trogspeicherreihen J, die auf gegenüberliegenden
Seiten angeordnet und zum einen Hittelgang 63 geöffnet sind. In diesem Gang 63, der die linke Matrix 61 von der rechten
Matrix 62 trennt, befindet sich ein Trogherbeiholer 6^, der später
noch im Einzelnen beschrieben wird. Dieser Herbeiholer 6^ befördert
die ausgewählten Tröge 11 zwischen den jeweiligen Reihen C und der Auswahlvorrichtung 8-1, und zwar geraäss der Steuerung über
die Konsole 10 (Fig. 1). Die linke Matrix 61 der Reihen C besitzt eine vordere stehende Spalte oder einen Stapel 6IF der vorderen
Reihen C und einen hinteren Stapel b'lR der hinteren Reihen 0,
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wobei jeder Stapel vorzugsweise 15 derartiger übereinander
liegender Reihen auf v/eist. Ähnlich weist die rechte Matrix 62 einen vorderen Stapel 62 F und einen hinteren Stapel 62R von
jeweils vorzugsweise 15 einander überlagernder Seihen auf. Obgleich
ira bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung zwei
Spalten pro Matrix mit je 15 Seinen vorgesehen sind, kann die
Anzahl der Spalten oder Stapel pro Ilatrix und/oder die Anzahl der Reihen pro Spalte variiert und den Erfordernissen der jeweiligen
Verwendungszwecke angepasst werden, wobei natürlich geeignete Veränderungen am Herbeiholer 6'+ vorgenommen werden müssen,
um ein Herbeiführen der Tröge von der veränderten ilatrixanordnung
zu ermöglichen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind zur leichteren Identifizierung der Seihen C der Bank 60 die Reihen
der linken Spalte 61F von unten nach oben numeriert mit C-01,
C-03, C-O5.-.C-29, wogegen die Reihen der linken hinteren Spalte
61R von oben nach unten mit C-3I, C-33j C-35··· C-S9 numeriert sind.
Die Reihen der rechten vorderen Spalte 62F tragen von unten nach oben laufend die Nummern: C-OO, C-02, C-O2*,....C-28. Die Nummern
C-30, C-32, ΰ-3^,...C-5Ö gelten für die Reihen der rechten hinteren
Spalte 62R.
Das Bezugszeichen 11-1 für den 'Trog bezieht sich hier auf einen
beliebigen Trog aus der Bank 60, der auf die Trageplatte 20-1 der Auswahlvorrichtung G-1 gestellt oder von ihr befördert wird. Darüber
hinaus beziehen sich die Nummern 00, 01, ... 59 auf die in den
Reihen C-OO, C-01, ...C-59 der in der Bank 60 gespeicherten Tröge.
Die Reihen C sind im Aufbau identisch, weshalb hier nur die eine Reihe beschrieben wird, die sich in der vorderen linken Spalte 6IF
befindet. Die Reihe besitzt zwei längliche Parallelträger 65 und 66,
die im Querschnitt allgemein L-föriaig ausgebildet sind und vorzugsweise
aus V/inkeleisen gefertigt sind. Diese Regalteile 65 und
309827/
sind mit ihren vertikalen Abschnitten fest mit den in geeigneter Stellung befindlichen vertikalen Posten 67, 71 bzw. 68, 72. der
Rahmenträgereinheit MF verbunden. Fest mit der oberen Fläche der horizontalen Abschnitte der Regalteile 65 und 66 sind die länglichen
Parallelführungen 69 und 70 verbunden, die vorzugsweise L-förmig
im Querschnitt sind und aus robustem Material mit geringer Reibung,
■δ.Β. aus Tetrafluorethylen gefertigt sind. Die oberen Flächen 69b
und 70b der horizontalen Abschnitte der Führungen 69 und 70 arbeiten als gleitende Fünrungsträger für die Bodenvorderkante 79 und die
Bodenhinterkante oO eines Troges, der in der Seihe C gespeichert werden kann. Die senkrechte Stellung der Regalteile 65 und 66 jeder
Reihe ist jeweils so gewählt, dass wenn ein darin gespeicherter Trog auf die Führungen 69 und 70 gestellt wird, die Bodenkanten 75a und
76a der Trogstirnwände 75 und 76 horizontal liegen. Die horizontalen
Abschnitte der Führungen 69 und 70 sind an ihren Enden, die sich an
der Öffnung der Reihe C neben dem Gang 63 befinden, abgeschrägt,
so dass ein ünterstützungspunkt F entsteht, um den Trog 11 leicht in .die Reihe einführen zu können, wie dies bei 69a und 70a in den
Figuren JA, ÖA, 6B und 6c kenntlich gemacht ist.
Die Regal- oder Trogträgerteile 65 und 66 der Reihe C sind gegenüber
der horizontalen oder X-Y Ebene geringfügig angewinkelt. Wenn der ausgebildete Winkel bei annähernd 3j175 mm Pr° 63,5 °ω Regallänge
liegt und in einer Richtung verläuft, derart, dass die Enden der Regalteile 65 und 66, die an den Posten 67 und 68 neben der
Reihenöffnung am Gang 63 befestigt sind, höher liegen als die gegenüberliegenden Aussenbordenden, die an den vertikalen Posten 71
und 72 befestigt sind. Durch eine Neigung der Regalteile 65 und 66
nach obiger Beschreibung wird das Problem ausgeräumt, den Trog und
das Regalteil ausrichten zu müssen, das normalerweise auftreten würde, wenn cie Regalteile parallel und endweise zum Trog zu bringen
wären, der vom Herbeiholer Gh in sein Fach eingeführt wird.
3 0 9 817 / (TA2O H
Wenn ein Trog 11 vom Höhenförderer 103 getragen wird, befindet
sich der Trog in horizontaler Lage (Figuren Gk und 6B). Bei
der gleitenden Überführung des Troges in die Reihe oder das Fach G gleiten die horizontalen Bodenstäbe 79 ·, 80 zunächst in
horizontaler Richtung auf dem durch die Verbindungsstelle der Oberflächen der abgeschrägten jSnden 69a, 70a und des Hauptabschnitts
69b, 70b (Figur 6B) der Führungen by, 70 gebildeten
Unterstützungspunkt F. deiaxi schliesslich der horizontal gleitend
fortbewegte Trog 11 weiter in das Fach C geschoben wird, bewegt sich der Massenmittelpunkt GG des Troges aussenbords von Unterstützungspunkt
F, worauf der Trog in der entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden .Richtung (Fig. bC) um den Unterstücaungspunkt
geschwenkt wird, um parallel zu den Stützflächen 69b, 70b zu
liegen. Die Bewegung des Trogs in das Fach oder die Reihe C hat zur Folge, dass der Trog längs der Führungen 6y, 70 abwärts in
geringfügig angeneigter Richtung parallel zu den Oberflächen 69b, 70b gleitend verschoben wird. Wenn ein Trog aus einem Fach entnommen
wird, kehren sich die eben genannten Arbeitsstufen in ihrer Reihenfolge um, wobei dann der Trog zuerst in eine aufwärtige,
geringfügig angeneigte Sichtung parallel zu den Oberflächen 69b, 70b verschoben wird. Hiernach wird er ur>
den Unterstützungspunkt F in Richtung des Uhrzeigers geschwenkt, wenn sich der Massenmittelpunkt GG innenbords vorn Unterstützungspunkt befindet,
und kommt in die durch den Eingriff des Troges und des Höhenförderer 103 hergestellte Horizontallage, um dann schliesslich
horizontal auf den Höhenförderer zu gleiten.
Wie bereits erwähnt, bezieh1· eich die obige Beschreibung auf
ein Fach C, das ganz typisch für die in der Spalte 6IF untergebrachten
Fächer steht. Es ist dabei selbstverständlich, dass die Fächer oder Reihen C der Spalten 6IR, 62R und 62R ähnlich
ausgebildet sind.
Die Öffnungen am Gang 63 der Fächer C-01, C-OjJ,... C-29 in
der linken vorderen Spalte OIF sind senkrecht ausgerichtet
und in gleichen Abstand in vertikaler Richtung angeordnet. Die Öffnungen der Fächer C-31, C-33,... C-59 in der linken
hinteren Spalte 6IR sind ebenfalls senkrecht stehend ausgerichtet und weisen in der Vertikalen den gleichen Abstand auf.
Gleichermassen befinden sich die Öffnungen aller Fächer C-01,
C-O3,.*«C-59 in der linken Matrix 61 auf einer gemeinsamen
vertikalen X-Z libene. Auch die Fächer C-OO, C-02,...C-28
der rechten vorderen Spalte 62F haben ihre Öffnungen am Gang 63 vertikal ausgerichtet und sind mit einem im wesentlichen gleichen
Abstand in der Vertikalen angeordnet. Die Öffnungen der Fächer C-30, C-32,... C-501 der rechten hinteren Spalte 62R befinden
sich ebenfalls in vertikaler Ausrichtung und weisen in der Vertikalen gleiche Abstände auf. Die öffnungen aller Fächer
C-OO, C-02,... C-58 der rechten Matrix 62 liegen alle auf einer gemeinsamen vertikalen X-Z Ebene. Schliesslich sind die Öffnungen
der Fächer C-01, C-O3,... C-29 den Öffnungen der Fächer C-OO, C-02,... C-28 jeweils genau gegenüberliegend angeordnet.
Auch befinden sich die Öffnungen der Fächer C-31, C-33»··· C-59
jeweils genau gegenüber von den Öffnungen der Fächer C-30, C-32, ... C-50. Die Fächeröffnungen einer gegebenen Etage, so z.B. die
Öffnung auf der untersten Stufe der Fächer C-01, C-59, C-OO und C-58, liegen in der gleichen horizontalen oder Z-Ebene.
Die Tröge 11 (Figuren 19, 20 und 21), die einen identischen Aufbau
aufweisen, weisen jeweils von einander getrennte, parallel zu einander und senkrecht stehende Platten 75 und ?6 von allgemeiner
Rechteckform auf. Zwischen diesen liegt als Zwischenverbindung eine länglich ausgebildete Rückenplatte 771 die ebenfalls
rechteckig ist. Die gegenüberliegenden stehenden Seiten-
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kanten der Rückenplatte 77 sind fest mit den senkrecht stehenden Hinterkanten der Seitenplatten 75 und 7o verbunden. Das Vorder-
und Hinterteil des Trogs wird au Boden von den getrennt angeordneten vorderen und hinteren Parallelstäben 79 und oö überspannt, die an
den gegenüberliegenden Enden fest an den Seitenplatten 75 und 76
befestigt, wobei der vordere Stab 79 zwischen der unteren vorderen
Ecke der Seitenplatten und die hintere Kartenträgerstange oO zwischen der unteren hinteren Ecke der Seitenplatten liegt. Diese
Trägerstäbe 79 und δθ liegen unter den unteren vorderen und unteren
hinteren Ecken der Karten zu deren Abstützung, wenn die Karten richtig im Trog abgestellt sind.
Zwischen den Seitenplatten 75 und 76 befinden sich mehrere Unterteiler
82 mit allgemein ebener Oberflächen. Diese Unterteiler 82 stehen parallel zu den Seitenplatten 75 und 76 und sind zwischen
diesen in gleichmässigem Abstand angeordnet. Ein sich von der hinteren stehenden Kante jedes Unterteilers Ö2 erstreckender
Horizontalstreifen 85 ist fest mit der Innenfläche der Rückenplatte
77 verbunden, um die Unterteilern in ihrer Stellung abzustützen.
Das Oberteil des Trogs 11 wird von einer Stütze 35 überspannt,
die auf den vorderen und hinteren Kanten den horizontal verlaufenden Aufhängeansätzen 86 und 87 Abstützung gewährt, welche parallel
nebeneinander und parallel zu den .Rückenplatten 77 sowie den Kartenträgern
79 und 30 angeordnet sind und auf nachstehend noch zu beschreibende
Weise die Versetzung eines Troges zwischen dem jeweiligen Fach C und dem Kerbeiholer 6^f erleichtert. Die längliche
Stütze 85 ist fest am oberen Teil des Troges 11 durch geeignete (nicht dargestellte) Befestigungsmittel befestigt, durch die die
Enden der Stütze 85 an der Oberkante der Seitenplatten 75 und 76
- Zk -
verankert werden. Die Befestigungsmittel 90 halten die Stütze
an der oberen Kante der senkrechten Trägerplatten 91 fest, die
zwischen den Unterteilern 82 an geeigneten Stellen angeordnet sind. Die Trägerplatten 91 sind an der Hückenwand 77 und durch
(nicht dargestellte) Befestigungsmittel an den Kartenträgerstangen
79 und üO befestigt. Die Platten 91 haben zusätzlich zur Befestigung der Stütze δ>
oberhalb des Troges noch die Funktion, den Unterteilern 32 gleich auch als Unterteiler
wirksam zu werden.
Die Ansätze 95 und 9^ zum Entfernen der Tröge treten von der
Aussenfläche der Seitenwände 75 und 76 nach aussen. Diese Ansätze
95 und 9^f sind im allgemeinen horizontal zentral von den
Seitenplatten 75 und 76 angeordnet und erstrecken sich von vorne
nach hinten, und zwar über ungefähr ein Drittel der Entfernung zwischen den senkrecht stehenden Vorder- und Pöickkanten der
Seitenplatten 75 und 76. Die zum Entfernen des Trogs geeigneten
Ansätze 93 und 9^ ermöglichen bei Ineingriffnahme seitens eines
passend ausgebildeten -und nachstehend noch zu beschreibenden Hakenteils
des Herbeiholers 6k, dass ein Trog aus dem jeweiligen Fach C im Speicher auf den Trogherbeiholer überführt werden kann.
Für jeden im Fach G gespeicherten Trog ist eigentlich nur ein Ansatz 93 oder 3k erforderlich, nämlich der Ansatz 93 für die
in der linken Matrix 61 gespeicherten Träge und der Ansatz 95
für die in der rechten Matrix 62 respeicherten Tröge. Zur erleichterten
Verwendung der Tröge 11 in den Fächern auf der linken oder der rechten Matrix 61 bzw. 62 sind die Ansätze 93
und 3k an beiden Seitenplatten 73 und 76 angebracht.
Um zu erreichen, dass ein Auswerfen der Karten vom Trog 11 über dessen Vorderseite, die nicht mit einer einschliessenden
Umwandung versehen ist, möglich wird, ist ein horizontaler Karten-
309827/04M
rii el ehalt earm 96 vorgesehen, der zwischen der unteren - durch
die durchgezogenen Linien der Figuren 13 und 21 gekennzeichneten Stellung
und der oberen Stellung verschoben werden kann, die in der Fig. 18 durchsichtig eingezeichnet ist. Der Rückhaltearm 96
v/eist einen L-förraigen Querschnitt auf und passt rait seiner unteren
Kartenrückhaltesteilung mit der oberen Vorderecke der Seitenplatten
75 und 76 und den Trennwänden 91 zusammen. Bei der in Fig. 21 dargestellten
Kartenrückhaltestellung erstreckt sich der vertikale Abschnitt des Kartenrückhaltearms 96 unter die oberen horizontalen
Kanten der im Trog lagernden Karten 22, wodurch verhindert wird, dass die hierin lagernden Karten aus der sonst offenen Vorderseite
des Troges horizontal herausgleiten, d.h. in die nach rechts weisende Richtung von Fig. 21 weggleiten. Es sind die Arme 96A und.
96B vorgesehen, um die Verschiebung des Rückhaltearms 96 von der
unteren Karten zurückhaltenden Stellung zur oberen Karten entfernenden Stellung zu erleichtern. Diese Arme 96A und 96B sind
parallel und auscenbords von den Seitenplatten 75 und 76 angeordnet,
wobei die anderen jeweiligen Enden fest mit den gegenüberliegenden linden des Kartenrückhaltearms 96 verbunden sind.
Die Nasen 9bA' und 96B1 erstrecken sich seitlich nach aussen
von der oberen Kante der Arme 96A und 96B. Diese Nasen greifen
auf noch zu beschreibende Weise in die ortsfesten Anschläge (Figuren 17 und 18) ein, die der Auswahlvorrichtung 3-1 zugeordnet
sind, so dass der Kartenrückhaltearm 96 leicht in di§obere Karten
entnehmende (in aer Fig. 1G durchsichtig eingezeichnete) Stellung
angehoben werden kann, wenn der Trog 11-1 auf den Tisch 20-1 der Auswahlvorrichtung 8-1 vom Herbeiholer 6k abgestellt wird.
Ks sind aus später ersichtlichen Gründen die horizontal ausgerichteten
Löcher H in dem hinteren Abschnitt der Trogwände 76, u2'und 91 vorgesehen.
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226A350
Die Tröge 11 können nach der bevorzugten Ausführungsform ungefähr
2 000 Karten aufnehmen. Kraft der im Trog eingesetzten Unterteiler o2 und 91 kann ein Trog natürlich nicht ganz so
viele Karten aufnehmen. Die Karten müssen senkrecht zu einander stehend im Trog angeordnet sein, so dass sie leicht von der
Auswahlvorrichtung ausgewählt werden können, wenn der Trog auf dem Tisch 20-1 steht.
Der Herbeiholer 6k, der sich im Gang 65 zwischen der linken
und rechten Matrix b1 und 62 befindet, besitzt eine stehende Säule oder einen freitragenden Mast 100, der durch die Pendelträgereinheit
101 zwischen einer vorderen (durch die durchgezeichneten Linien der Fig. 13 gekennzeichneten) Stellung
und einer hinteren (durch die durchgezeichneten Linien der Fig. 10 und die durchsichtigen Linien der Fig. 13 gekennzeichneten)
Stellung in Richtung der X-Achse verschoben werden kann. Der Herbeiholer 6^ besitzt darüber hinaus einen Höhenförderer 103,
der nach i/ahl in Richtung der Z-Achse vertikal verschiebbar ist, so dass er Stellungen einnimmt, die sich mit den verschiedenen
Etagen der Bank 60 in Ausrichtung befinden und die geeignet sind zur Abstellung eines vom Höhenförderer 103 getragenen Troges auf
dem Tisch 20-1 der Auswahlvorrichtung. Der Herbeiholer 6k v/eist
auch einen Trogzielimechanismus 103 auf, der auf dem Höhenförderer
103 zur Horizontalverschiebung in Richtung der Y-Achse zwischen einer linken (in der Fig. 15 durchsichtig eingezeichneten)
Stellung und einer (in der Fig. 15 fest durchgezeichneten) Stellung
angeordnet ist. In der Fig. 3 wird der Trogziehmechanismus 105
gezeigt, wie er mit den Ansätzen 93 eines im Fach C der linken Matrix 61 befindlichen Troges vor dessen überführung vom Fach
zum Höhenförderer 105 in Eingriff kor.unt. Die Figur k zeigt den
Ziehmechanismus 105, nachdem er mit dem Trog der linken iiatrix
0 Oft 27/(K*4·
in Eingriff gekommen ist und zum 'Teil bereits auf den Höhenförderer
103 versetzt wurde, während die Figur 5 diesen Mechanismus nach der durchgeführten überführung des Troges der linken
Matrix 61 auf den Höhenförderer wiedergibt. Die Figur 6 zeigt
den Mechanismus IO3, wie er gerade dabei ist, einen Trog in die
linke Matrix wieder einzuführen, während die Figur 7 diesen Mechanismus darstellt, nachdem er die Überführung eines Troges
vom Höhenförderer 103 zu einem Fach in der rechten Matrix 62. zu jJnde geführt hat.
Der freitragende Mast oder Turm 1 00 besteht aus senkrecht
stehenden, in Abstand parallel zu einander angeordneten Trägern 100Ii und 100L :ait jeweils nach innen verlaufenden Vorderflanschen
100.IF und 10OLi'',die in der gemeinsamen Ebene Ϊ-Ζ liegen. Die anderen
nach innen angeordneten Flansche 100113 und 100LIi liegen ebenfalls
in der Υ-2-jJbene. Die parallel verlaufenden Führungsschienen
106li und IO6L von T-förmigen Querschnitt sind getrennt an den
vorderen Flanschen 100IiF und 100LF befestigt und arbeiten mit den oberen und unteren, am hinteren Teil des Höhenförderers
zu dessen Führung in der vertikalen Y-Z-3bene befestigten Führungsblockpaaren
107Ii, 107?. und 10?L, 107L zusammen.
'./ie bereits erwähnt, weist der Turm 100 eine Pendelträgereinheit
101 auf, durch die der Trum zur Verschiebung in Pachtung der X-Achse zwischen einer vorderen Stellung und einer hinteren
Stellung getragen wird, die durch die Vollinien der Figuren bzw. 10 gekennzeichnet sind. Die Einheit 101 besitzt eine
horizontale Bühne oder Plattform 110, die im allgemeinen rechteckig
ausgebildet ist. Die Seitenstützen 111H und 111L (Figuren
10-12O verlaufen von den rechten und linken Seitenkanten der
- 2o -
Plattform 110 nach oben und sind an der Plattform befestigt. Sie tragen zu einer festen Verbindung der Träger 100R und
100L mit der rechten und linken Seite der Plattform 110 bei. Ein rechtes Paar gleichlanger und paralleler Verbindungsglieder
109S, 109a und ein gleichartiges linkes Paar 10%,
IO9L liegen über geeignete Bolzenkupplungen zv/ischen den
vorderen und hinteren ^cken der rechten und linken Seite
der Plattform 110. Über geeignete Bolzenkupplungen sind die Verbindungsglieder 109R, I09R und 109L, 109L an ihren oberen
linden mit den rechten und linken Quergliedern 10öR und IO8L
des Hauptrahmens MF verbunden.
Wenn sich die Plattform 110 in ihrer untersten Stellung entsprechend dem Zentrum ihres Bewegungsbogens befindet,
in der die parallelen Verbindungsglieder 109H, IO9R und
109L, IO9L vertikal stehen, befindet sich der Ziehmechanismus
105, der gleitend am Höhenförderer 10p befestigt ist,
gleichweit entfernt von der Y-Z-Ebene, in der die Trogentnahmeansätze
93» 9^+ der in der vorderen Fächerspalte 6IF und
62F gelagerten Tröge liegen, und der Ebene Y-Z, in der die Trogentnahmeansätze 93, 9^ der in der hinteren Spalte 6IR
und 62R gelagerten Tröge liegen. In der nach vorwärts geschobenen (durch die Vollinien der Fig. 13 gekennzeichneten)
Stellung der Plattform 110 ist der Ziehmechanismus IO5 ausgerichtet
mit der Y-Z-Ebene, die die Trogentnahmeansätze 93» Sk der in den vorderen Fächerspalten 6IF und 62F gelagerten
Tröge enthält, während in der durch die Vollinien der Fig. dargestellten hinteren Stellung die Plattform 110 eine solche
Stellung einnimmt, dass der Ziehmechanismus 105 mit der Y-Z- -Ebene ausgerichtet ist, in der die Entnahmeansätze 93 »9^ der
in den hinteren Spalten 6IR und 62R gelagerten Tröge liegen.
309827/(K2If
Un die Plattform 110 in der durch die Vollinien der Fig. 13
gekennzeichneten vorderen Stellung oder abwechselnd in ihrer durch die Vollinien der Fig. 10 gekennzeichneten hinteren
Stellung zu halten, sind die Knie- oder Kippgelenke 11b, 115
jeweils an einer Seite der Plattform angeordnet. Die Kniegelenke 11p, 11p sind baugleich und v/eisen die Glieder 11b,
11V auf, die über den Bolzen 11b schwenkbar Mit einander verbunden
sind. Das Kippglied 117 liegt über einen weiteren Bolzen
12-+ am Bock 11y der Plattform 110, während das Glied 116 mit
ihrem anderen 2nde in die horizontale Antriebswelle 120 eingeführt
ist, die sich um ihre Achse dreht, die in einem am Hauptrahmen befestigten Radiallager ruht. Die Welle 120 ist
mit einem Kettenrad 121 versehen, das über die Kette 122 von einem motorgetriebenen Had 123 angetrieben wird, das auf der
in einem geeigneten Lager ruhenden Welle 11'+ befestigt ist,
die vom i-Iotor 113 angetrieben wird.
Die Glieder 116, 11/ der Kniegelenke 115, 115 sperren in der
in Zeichnung 10 dargestellten Stellung die Plattform in ihrer hinteren Stellung. Bei der in Fig. 13 eingenommenen Stellung
sperren die Glieder 11b und 117 die Plattform in der vorderen Stelking, die durch die Vollinien der Fig. 13 angegeben ist.
Um die Plattform 110 von der hinteren (Fig. 10) in die vordere Stellung (Fig. 13) zu überführen, wird das Glied 116 über die
Kette 122 und den zugeordneten Kettenrädern 121 und 124 entgegen
dem Uhrzeiger, d.h. nach der Darstellung in Fig. 10 nach linlüs gedreht, wodurch der Verankerungsbolzen 118 bis zu einer
Stelle über die Linie gehoben, die die Zentren des Bolzen 124
und der Welle 120 verbinden, wodurch die Sperrwirkung der Kniegelonke
116 und 117 (Fig. 11) beendet wird. Die Plattform 110 fängt nun aufgrund ihres Gewichts und des von Turm 100 sowie
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von Höhenförderer 10 an nach linl:s zu schwingen, wobei die
in den Figuren 11 und 12 gezeigten Zwischenstellungen nacheinander durchlaufen v/erden. Die Plattform 110 würde theoretisch
und in der Annaiime, dass keine 3nergie aufgrund von Reibung verloren
ginge, in die durch die Vollinien in Fig. 13 dargestellbe vordere Stellung schwenken, ohne von der Antriebswelle 120 unterstützt
zu werden. Da jedoch Reibungsverluste auftreten, ist es notv/endig, die Plattform den letzten Weg von annähernd 1,60 ram
in die durch die Vollinie der Fig. 13 dargestellte Vorwärtsstellung
vorzutreiben. Diese Antriebsbewegung wird durch die Welle 120 auf die Plattform übermittelt. Hierbei wird die
Welle 120 während der letzten Wogstrecke von Plattform 110 von annähernd 1,60 mm zur genannten Vorwärtsstellung in Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht.
Hat einmal die Plattform vollständig die Vorwärtsstellung nach Fig. 13 erreicht, wird sie durch die Glieder 11o und 117 festgehalten,
die derart angeordnet sind, dass der Verbindungsbolzen 11o in der den Bolzen 12^ mit der Welle 120 verbindenden
Linie liegt. Die Plattform 110 bleibt dabei solange in der genannten Vorwortesteilung, bis das Glied 116 durch die angetriebene
Welle 120 nach rechts (gesehen von Fig. 13) gedreht wird, worauf der Bolzen 11o sich dann über die den Bolzen 12'+ und die
Welle 120 verbindende Linie begibt, um die Sperrwirkung der Kniegelenkanordnung 113 aufzuheben. Daraufhin verschiebt sich
die Plattform 110 rückwärts, um die in Fig. 10 dargestellte Stellung einzunehmen, wobei sie auf der letzten Wegstrecke von
1,60 mm von der Welle 120 formschlüssig in die rückwärtige
Mndsteilung bewegt wird.
Um den die ./olle 120 antreibenden Motor 113 abzuerregen, wenn
die Plattform 110 ihre endgültige Vorwärts- und iiückv/ärtsateilung
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BAD ORIGINAL
erreicht hat, sind Endausschalter 125 und 126 am Hauptrahmen MF
in Verbindung mit einem Nocken 12? vorgesehen, der an der Antriebswelle
120 eingesetzt ist. Der Endschalter 126 wird durch den Hocken 12? ausgelöst, wenn die Plattform 110 ihre endgültige
Rückwärtsstellung eingenommen hat, wodurch der die Antriebswelle 120 treibende Motor 113 aberregt wird. Der Endschalter 125
wird durch den Hocken 12? dann in Betrieb gesetzt, wenn die Plattform 110 die in der Fig. 10 eingezeichnete rückwärtige
Endstellung erreicht hat, wodurch der die V/elle 120 antreibende Motor 113 aberregt wird.
Der Höhenförderer 103 (Figuren 15-17) besitzt eine senkrechte Hinterwand I30, die parallel zu den an den Turmseitenwandflanschen
100IiF und 10OLF befestigten Führungsschienen IO6I? und
1Ö6L angeordnet sind. An der Hinterwand I30 sind die oberen und
unteren rechten Führungsblöcko 10?2, 107Π und die oberen und
unteren linken Führungsblöcke 1OyL, 107L befestigt, die mit senkrechten T-förmigen Schlitzen versehen sind, die gleitend
nit den T-förmigen Schienen ΙΟ61Ϊ und IO6L des Turms in !uiingriff
kommen, so dass die gegenüber dem Turm vertikale Gleitbewegung leicht durchgefülirt v/erden kann. Der Höhenförderer weist auch
eine horizontale Kopfplatte I3I von allgemein rechteckiger Ausgestaltung
auf, die mit ihrer hinteren Kante an der oberen horizontalen Kante der Hinterwand I30 des Höhenförderers befestigt
ist. Die Vorderwand 132 ist auch rechteckig ausgebildet
und liegt mit ihrer oberen Kante an der vorderen Kante der Kopfplatte
131, wobei die rechten und linken senkrechten Wände 133
und 13^, die in einem Abstand von einander angeordnet und
parallel ausgerichtet sind, mit der vorderen oberen und der hinteren Wand befestigt sind, zu denen die Seitenplatten senkrecht
stehen. Die vertikal angeordneten T-förmigen Verstärkungs-
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glieder I36 und 137 sind mit der Innenfläche der Hinterwand
hinter den Führungsblöcken 1O6r, IGOR und 1OÖL, 106L fest verbunden.
Die gegenüberliegenden Seitenwände I33 und 13^f werden
von zv/ei getrennten, horizontal und parallel angeordneten, vorderen
und hinteren Trogführungen I38 und 139 überspannt, die
mit getrennten gegenüberliegenden Schlitzen 1^tO und 141 versehen
sind, diehorizontal und parallel angeordnet sind und die vordere und hintere Aufhängelippe 86 bzw. 87 aufnehmen, welche
am Oberteil des Trogs 11 befestigt sind. Die vertikale Abmessung der Trogaufhängeschlitze IAO und 1M-1 der Trägerblöcke I38 und
139 beträgt annähernd dreimal die vertikale Abmessung der Aufhängelippen
06 und 87, wodurch ein geringfügiges Überfahren des Höhenförderers IO3 in der Sichtung nach unten ermöglicht wird,
wenn letzterer den von den Führungsblöcken I38, 139 hängenden
Trog 11-1 auf der Platte 20-1 der Auswahlvorrichtung 8-1 absetzt. Dadurch, dass ein Überfahren vorgesehen ist, wird die
Kritikalitat der Stellung des Höhenförderers IO3 in der Vertikalen
während des Absetzens von Trog 11-1 auf der Platte 20-1 vermindert.
Um den Höhenförderer 103 gegenüber dem Turm 100 in die richtige
Stellung zu bringen, ist ein Paar linker und rechter endloser Antriebsketten 1^2, 1^2 vorgesehen, die über die Kettenräder 1^3
(Fig. 13) angetrieben v/erden. Die Kettenräder liegen auf der
horizontalen Welle 1^1-, die in Lagern an ihren gegenüberliegenden
Enden in den Turmseitenwänden 100R und 100L ruht und die an ihren unteren Knden über zwei Zahnräder 1V?, 1V? angetrieben
werden, Vielehe auf der horizontalen Antriebswelle 1k6 liegen, die
ihrerseits in Lagern der Turmseitenwände 100R und 100L ruht. Die Ketten 1^2, 1^2 sind am Höhenförderer IO3 befestigt, um ihn
durch die Bolzen 1'(-2PR und 142PL in der Vertikalen zu verschieben,
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die rait den Führungsblöcken I07R und IO7L in Eingriff kommen.
An der horizontalen Welle 148f, die zwischen den Turraseitenwänden
10Or und 100L gelagert ist, sind zwei vordere Spannräder 147, 147 befestigt, die mit der vorderen Streckweite
der Ketten 142, 142 in Eingriff kommen, während die beiden hinteren Spannräder 149, 149, die auf der horizontalen, in
den Seitenwänden 100R, 100L lagernden Welle 148R befestigt sind und in die hintere Streckweite der Ketten 142, 142
greifen. Die mit den Kettenantriebsrädern 14.5, 145 verbundene
Antriebswelle 146 wird alternierend von einem schneilaufenden
Gleichstrommotor 15Ο (Fig. 14) über eine erste und zweite Untersetzungsrolleneinheit
151 und 152 und einem mit zwei Geschwindigkeiten
laufenden Motor 154 über eine Untersetzungsrolleineinheit
angetrieben.
Der Schnelläufermotor I50 liegt an der linken Seitenwand 1001 mit
seiner Welle I56 horizontal auswärts gerichtet. Eine Rolle 157
von geringem Durchmesser ist mit der Schnelläuferwelle I56 verbunden
und treibt über den Riemen 16Ο eine Rolle I58 von grossera
Durchmesser an, die an der in den Seitenwänden 100R und 100L lagernden Welle 159 liegt, um eine erste Untersetzung zu ergeben.
Eine Rolle I61 von geringem Durchmesser liegt an der Welle 159
und treibt über den Riemen 164 eine mit der Welle 146 verbundene
Rolle 163 von grossen Durchmesser an, wodurch eine zweite Geschwindigkeitsuntersetzung
eintritt. Somit treiben der Schnellläufermotor 150, der an der linken Seitenwand 100L des Turms liegt,
die Ketten 142, 142 über die beiden Untersetzungseinheiten I5I
und 152 an.
Der Schnelläufermotor I50 wird zum Antrieb des Höhenförderers 103
mit einer Geschwindigkeit von z.B. 120 bis I80 cm pro Sekunde ver-
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wendet, und zwar bis fast an sein Ziel, d.h. nur geringfügig weniger als eine Fachhöhe darunter, worauf der Motor I50
elektrisch abgebremst wird, um die Bewegung des Höhenförderers schnell und vorübergehend einzustellen. Auf die mit hoher Geschwindigkeit
durchgeführte Verschiebung des Höheförderers 103 seitens des Motors 15O und die Abbremsung des Motors I50 sowie
der Bewegungseinstellung des Höhenförderers bei angrenzendem Erreichen der vertikalen Zielstellung wird der Antrieb des
Höhenförderers vom Schnelläufermotor I50 auf den Zweigeschwindigkeitsmotor
15^ übergeben. Der Motor 1^4 wird zunächst
bei einer mittleren Geschwindigkeit betrieben, z.B. 10,16 cm pro Sekunde. Der Höhenförderer IO3 wird weiterhin vom Motor 15^
mit einer mittleren Geschwindigkeit zur Zielstellung getrieben, bis der Höhenförderer eine Stellung erreicht, die innerhalb
eines Bereichs von 2,5^ cm von der Zielstellung entfernt liegt,
worauf der Motor 15^ xdann mit sehr geringer Geschwindigkeit vom
Motor 15^ solange weiterbewegt, bis der Höhenförderer die gewünschte
Vertikal- oder Zielstellung einnimmt, worauf die Welle des Motors ^k elektrisch in der Stellung gesperrt wird, um den
Höhenförderer in der gewünschten Zielstellung zu halten.
Der mit mittlerer Geschwindigkeit arbeitende Motor 15^t- treibt
die Ketten 1^2, 142 an, die mit dem Höhenförderer 103 über die
Untersetzungseinheit 155 gelenkig verbunden sind, die eine Rolle 167 mit kleinem Durchmesser aufweist und an der Welle I66 des
Motors 15^ liegt, eine Rolle I68 mit grossem Durchmesser, die an
der Welle 146 liegt, und einen Riemen besitzt, der über die
Rollen I67 und I68 angetrieben wird. Die Bewegung der angetriebenen
Rolle 168 wird über die Welle 1^6 und das Kettenrad 1V? auf
die Ketten 1*f2, 1^2 übertragen. Nach einer bevorzugten Ausführungsforra
ist der Zweigeschwindigkeitsmotor 15^ ein synchroner
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Wechselstrommotor, dessen Geschwindigkeit der Frequenz der
ihn versorgenden Stromquelle proportional ist. Die mittlere Geschwindigkeit von z.B. 10 era pro Sekunde vom Motor 15^
wird durch Aufdrücken eines Wechselstroms von bO Herta erreicht«
Die niedrige Geschwindigkeit wird dagegen durch Gleichstromimpulse
von niedriger Frequenz erzielt. Die Welle 166 des Ilotors 151I- wird elektrisch in ihrer Stellung blockiert,
wenn der Höhenförderer seine vertikale Zielstellung errdcht
hat, indem ein beständiger Gleichstrom dein Motor Λ3^ zugeführt
wird.
Um die Erregung des Schnelläufer-Gleichstrommotors I50 zu
steuern, ist eine Kollektorscheibe 170 vorgesehen, die nachstehend
noch beschrieben wird. Die Scheibe 170 wird synchron mit den zum Antrieb des Höhenförderers dienenden Ketten hZ
über ein Untersetzungsgetriebe 171 angetrieben, das aus einem Getrieberad 172 mit kleinem Durchmesser, das am Ende der
Welle Vfo ausgebildet ist, und aus einem Getrieberad 173
mit grossem Durchmesser besteht, das an der Welle T7zf befestigt
ist, auf der der Kommutator 170 sfet. Somit ist die
Winkelstellung des Kommutators zu jedem Zeitpunkt unmittelbar mit der Vertikalstellung des Höhenförderers korreliert.
Der synciiron angetriebenen Scheibe 170 sind mehrere Bürsten
SO-SIi? zugeordnet, die der vertikalen Höhe der Auswahlvorrichtung
ΰ-1 bzw. den fünfzehn unterschiedlichen Niveaus der Fächer C entsprechen. Es gibt somit für jede gegebene
vertikale Stellung oder Höhe, an der der Höhenförderer ausgerichtet werden soll, der jeweiligen Höhe entsprechende
Bürsten S0-S15, die dann durch eine geeignete (nicht gezeigte) Speisequelle erregt werden. Die Erregung der der
gewünschten Höhe entsprechendei Bürste führt dazu, dass der
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Schnelläufermotor 15O über die Kollektorscheibe 1?O solange
erregt wird, bis der Höhenförderer sich der gewünsciiten Zielstellung,
d.h. geringfügig weniger als eine ütagenhöhe, bis auf eine vorher bestimmte Entfernung genähert hat, worauf sich
dann die synchron mit der Vertikalverschiebung des Höhenförderers arbeitende Kollektorscheibe I70 bereits eine Winkelstellung
eingenommen hat, in der der Speisestrom, der die Bürsten entsprechend der gewünschten Zielhöhenstellung erregt, nicht
v/eiterhin durch den Kommutator mit den Schnelläuferniotor I50
elektrisch in Verbindung steht. Tritt dies ein, wird der Motor 150 abgeschaltet und über geeignete (nicht dargestellte)
Schaltkreise elektrisch abgebremst, um so die Fahrt des Höhenförderers
schnell und vorübergehend zu beenden.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Motor 1p4 erregt, indem er aus
einer V/echselstroinquelle gespeist wird, so dass der Höhenförderer
mit einer mittleren Geschwindigkeit weiterfährt. Diese mittlere Geschwindigkeit des Höhenförderers wird solange
fortgesetzt, bis der Höhenförderer bis innerhalb einer Entfernung von 2,5^ c;n zur Zielstellung gelangt, worauf der
Motor 15^ !'lit pulsierendem Gleichstrom versorgt wird, um den
Höhenförderer in der gewünschten Stellung zu sperren.
Zur Bestimmung, wann der Höhenförderer 103 nun innerhalb des Bereichs von annähernd 2,$k cm von der gewünschten vertikalen
Zielstellung entfernt angekommen ist und wann der Motor 15^ von
der mittleren auf die langsame Geschwindigkeit umgeschaltet werden sollte, sind alle Etagen und auch die Auswahlvorrichtung
8-1 mit Merkerplatten ISO (Figuren 15 und 15Λ) versehen, die
senkrecht stehend angeordnet und rechtv/inkelig ausgebildet sind und seitlich von der Wand 100L an den jeweiligen Etagen heraustreten.
Die Plättchen I80, die alle in der gleichen vertikalen
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Ebene liegen, weisen einen horizontalen Schlitz 1oOS auf,
der gleich entfernt und in einem Abstand von annähernd 2,5^ cm
von den oberen und unteren horizontalen Kanten 18OU und 18OL
der Merkerplatte gehalten ist. Eine Photoanzeigevorrichtung 185
ist an der Hinterwand I30 der Auswahlvorrichtung befestigt und
arbeitet mit den Merkplatten I80 zusammen. Die Photoanzeigevorrichtung
185 besitzt ein Gehäuse IS6, in dem an den gegenüberliegenden
Seiten der vertikal ausgerichteten Merkplatten I80
eine Lichtquelle I87 und ein Photowandler I88 urtergebracht sind.
Eine am Gehäuse 186 befestigte Maske liegt zwischen der Ebene
der vertikal ausgerichteten Merkplatten I80 und dem Photowandler
188. Die Maske I89 ist mit einem horizontalen Schlitz
190 versehen, der im wesentlichen die gleichen Abmessungen hat
wie die Schlitze I8OS der Merkplatten I80. Die geschlitzte
Maske 139 richtet effektiv das Licht von der Quelle I87, das
vom Photowandler I88 empfangen wurde zu einem relativen flachen
Strahl, der im wesentlichen mit den Schlitzen I8OS der Merkplatten
180 übereinstimmend verläuft.
Beim Betrieb wird - nachdem der Höhenförderer 103 unter der
Steuerung des Kommutators 170 auf die mittlere Geschwindigkeit umgeschaltet wurde, was dann der Fall ist, wenn der Höhenförderer
geringfügig weniger als eine Etagenhöhe von der gewünschten Zielstellung entfernt ist - der Höhenförderer weiterhin
vom Motor 15*l· mit mittlerer Geschwindigkeit solange angetrieben,
bis die Photoanzeigevorrichtung I85 entweder die
obere Kante I8OU oder die untere Kante I8OL (je nachdem, ob
der Höhenförderer sich senkrecht nach oben oder nach unten bewegt) der Merkplatte I80 erfasst, die sich an der gewünschten
Etage oder Auswahlvorrichtungshöhe befindet. Bei einem aufwärts bewegten Höhenförderer wird, wenn die Photoanzeigevorrichtung
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309Ö27/0A8A
die untere Kante 1SOL der Merkplatte 18O an der gewünschten
Etagenstellung erfasst, der Motor aus niedriger Geschwindigkeit umgeschaltet, die solange fortgesetzt wird, bis der
Anzeiger I85 den Schlitz IGOS der sich an der gewünschten
Höhe befindlichen MerkpTatte I0O erfasst, worauf der Motor 15*f
abgestellt und seine Welle elektrisch in Darstellung gebracht
wird. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Höhenförderer dann in der gewünschten Höhe des angesteuerten Faches.
Die Kollektorscheibe V/O und die zugeordnete Bürste S-O arbeiten
derart, dass der Antrieb des Höhenförderers IO3 vom
Schnellaufermotor I30 auf den Zweigeschwindigkeitsmotor 1;^·
umschaltet, der mit mittlerer Geschwindigkeit läuft. Das Umschalten des Höhenfördererantriebs von mittlerer auf
niedrige Geschwindigkeit, das schliessliche Anhalten und elektrische Abbremsen wird durch die gegenseitige Beeinflussung
seitens der dem Iliveau der Auswahlvorrichtung zugeordneten Merkplatte ISO und der Photoanzeigevorrichtung
erreicht, wie bereits oben ausgeführt.
Der Endausschalter I83, der an der rechten Seitenwand 18OR
befestigt ist, ermittelt, dass der Höhenförderer 103 bis auf eine
Stelle abgestiegen ist, ander der von ihm getragene Trog 11-1 richtig auf die Platte 20-1 der Auswahlvorrichtung 8-1 abgesetzt
wird. Betätigung des Schalters I83 dient dem Einleiten
einer Auswahlfolge für die Auswahlvorrichtungen 8-1, 8-2 und 8*3·
Die Trogziehanordnung 105 weist entgegengesetzt gerichtete
Haken 201 und 202 (Figuren 1b, I6A und 17) auf, die am Ende
des Arms 2o2 befestigt sind, der mit seinem anderen Ende an der horizontalen Welle 201+ des mit dem Gehäuse 210 ausgestatteten
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Motors 203 liegt. Der Motor 20> kann nach beiden Richtungen
betrieben v/erden und abwechselnd den Hakenarm 203 in der
vertikalen Ebene um die Welle ZOk zwischen einer linken
- durch die Vollinien der Figur 1όΑ gezeigten Stellung und
einer rechten - durch die durchsichtig gezeichneten Linien gekennzeichnet - schwenken, \leim sich der Arm 203
in der linken Stellung befindet, kann der Haken 201 mit der Entnahmelippe 93 eines Troges in Eingriff kommen, um ihn
von dem Fach G, in der er in der linken Matrix abgestellt war, zum Höhenförderer hinüberzusetzen, wo er von den
Blöcken I38 und 139 herabhängt, deren Schlitze 12K) und 12Ki
mit den Aufhängelippen 86 und 87 des Trogs in Eingriff kommen.
Ähnlich kann auch bei Einnahme der rechten Stellung von Arm 203 (durchsichtig eingezeichnet) der Haken 202 die Entnahraelippen
9^ ergreifen, um den Trog von der Lagerstellung
im Fach der rechten liatrix 62 auf dem Förderer IO3 abzusetzen,
wo er von den mit Schlitzen versehenen Blöcken und 139 herabhängend gehalten wird.
Aus dem inneren Ende des Arms 203 treten in entgegengesetzen
dichtung eine erste Hockennase 2θ6 und eine zweite IJockennase
207 heraus, die mit einem beweglichen Stellglied 208 des Schalters IO9 zusammenarbeiten, der am Gehäuse 210 des
Ilakenmotors 203 befestigt ist. Die Hasen 20b und 207 wirken auf Betätigung des Schaltarms 203, dass der Hotor 203 aberregt
wird, wenn der Arm 203 seine äusserste linke bzw. rechte Stellung erreicht. Eineweitere Nase 211 steht hervor
vom inneren Ende des Hakenarms 203 und arbeitet zwischen den Nasen 206 und 207 mit Stellgliedarm 212 des zweiten Schalters
213 zusammen, der ebenfalls am Gehäuse des Iiotors 203 befestigt
ist. Der Kocken 211 ermittelt zusammen mit dem
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Arm 212 des Schalters 213, wenn sich der Arm 203 in seiner
zentrierten Stellung befindet, wobei der Hakenarra senkrecht nach
unten gerichtet ist.
Das Gehäuse 210 ist mit seiner Oberfläche am Führungsblock befestigt, der zur Hin- und Herbewegung in der horizontalen
Y-Achse an zwei getrennten horizontal und parallel angeordneten vorderen und hinteren Führungsstäben 215F und 215R aufgehängt
ist, die die Seitenwände 133 und 134 überspannen und an deren
gegenüberliegenden Enden befestigt sind. Die Fürhungsstäbe 215F und 215R durchlaufen die getrennten, horizontal und parallel
verlaufenden Bohrungen, die im Führungsblock 217 ausgebildet sind, der seinerseits an seiner unteren Fläche mit dem Motor
205 verbunden ist. Um den Führungsblock 217 und somit auch den Motor 205 löngs der Führungsschienen 215F und 215R anzutreiben,
ist eine Kette 220 vorgesehen, die über die Spannräder 221, 222, 228 und 229 sowie ein Antriebsrad 223 läuft, die an den abwärts
verlaufenden Wellen 221A, 222A, 223A, 228A und 229A befestigt sind, welche ihrerseits mit ihren oberen Enden mit der Höhenförderer-Kopf
plat te 131 drehbar verbunden sind. Die Antriebskette 220 liegt über einem Kulissenantrieb am Führungsblock 217·
Der Kulissenantrieb weist einen Block 226 auf, der an seinem oberen Ende über den vertikalen Bolzen oder Zapfen 226 mit
der Kette 220 verbunden und an seinem unteren Ende gleitend im Führungsschlitz 227 eingesetzt ist, der horizontal in die
X-Achse weisend ausgerichtet und in der oberen Fläche des-Führungsblocks
angeordnet ist.
l/enn die Antriebskettenräder 223 sich nach der Fig. I5 nach
rechts drehen, folgt zuerst der Zapfen 226 in einem Bogen von 90° der Krümmung des Spannrades 222 von einer über der
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hinteren Führungsschiene 215R zu einer vor der Spannradträgerwelle
221A liegenden Stellung. Durch die andauernde Antriebsbewegung des Kettenrades 223 in Richtung des Uhrzeigersinns
wird der Zapfen 226 nach links vorgeschoben , und zwar in einer parallel zu den Führungsschienen 215R und
215F liegenden Richtung, bis schliesslich der Zapfen vor der
Welle 221A liegt, worauf dann die als Folge der Rechtsbewegung des Kettenrades 223 weiter erfolgende Bewegung der
Kette 22 den Zapfen in einem Bogen von 90 weiter vorschiebt,
bis er über der hinteren Führungsschiene 215R zu
liegen komnt und nach links von der Spannradwelle 221A verrückt wird. 'Jenn sich nun der Führungszapfen 226 in
der beschriebenen Art und V/eise von einer über der hinteren Schiene 21yR und rechts von der Spannradwelle 22A liegenden
Stellung in eine über der hinteren Schiene liegenden jedoch in Bezug au dieser Welle 221A nach links verrückten Stellung
verschiebt, so gleitet zunächst der Gleitblock 225 nach vorne in den Führungsschlitz 227, der auf diesem Block 217 ausgebildet
ist, und dann verbleibt er gegenüber dem Block 217 stehen, wenn eben dieser Block 217 die Führungsschienen
von einer vor dem Spannrad 222A gelegenen zu ein vor der Spannrollenwelle 221A befindlichen Stellung überquert und
schliesslich nach hinten läuft. Durch diese vorhergehende Verschiebung des Gleitblocks 225 wird der Hakenmotor 205 von
seiner äussersten rechten Stellung (Vollinien der Fig. 15) in
seine äusserste linke Stellung (durchsichtig eingezeichnet) hinüberbewegt und durch Umkehrung des oben beschriebenen
Vorgangs, d.h. durch Drehen des Antriebkettenrads 223 nach links, wird der Motor 205 von seiner linken (in der Fig. 15
durchsichtig gezeichneten ) Stellung in die rechte Stellung zurückgeführt.
- l\Z -
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226A350
Um das Kettenrad 223 in beide Richtungen treiben zu können, ist eine senkrecht stehende Antriebswelle 230 mit quadratischem
Querschnitt vorgesehen, die gleitend in die quadratische Bohrung der V/elle 223A hineinpasst, an der auch das Antriebsrad 223
liegt, wodurch es für das Kettenantriebsrad 223 niÖGlich ist,
ungeachtet der vertikalen Stellung des Höhenförderers 103 von der Welle 230 angetrieben zu werden. Die V/elle 230 mit ihrem
unteren Ende ist zum Antrieb über die Kupplung 233 mit der
senkrecht stehenden V/elle 231 des in beiden Richtungen arbeitenden
Motors 232 gekoppelt, der auf der an der Plattform 110 (Fig. 1^)
verankerten Stütze 233 befestigt ist.
Für die Aberregung des Motors 232, wenn der Motor 203 von der
Kette in seine äusserste linke und äusserete rechte Stellung getrieben
wurde (durchsichtig bzw. in vollen Linien in Fig. 15
dargestellt), sind der linke 236 und der rechte 237 Endausschalter
an der linken bzw. rechten Kante der inneren Stirnwand 132 befestigt. Der linke Endschalter 236 besitzt einen
beweglichen Betätigungsarm 23oA, der von der Vorderseite des
hin- und her beweglichen Führungsblocks 217 betätigt wird, wenn der Führungsblock seine äussersten (in der Fig. 13 durchsichtig
gezeichneten) linken Stellung erreicht hat. Bei in Betrieb gesetztem Schalter 236 erscheint die Anzeige, dass der Führungsblock 217 seine äusserste Linksstellung erreicht hat. Der Motor
wird dann abgeschaltet, um den Antrieb der Kette 220 zu beenden. Der rechte Endschalter 237 besitzt das bewegliche Stellglied
237Λ, das dann betätigt wird, wenn der Führungsblock seine äusserste (durch die Vollinien der Fig. 15 gekennzeichnete)
Rechtsstellung erreicht. Nach der Betätigung des Schalterarms 237Λ durch den Führungsblock 217 gibt es eine Anzeige, dass
der Fürhungsblock seine äusserste Rechtsstellung erreicht hat,
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worauf der Motor 232 abgestellt wird, um die Antriebsbewegung
der Kette 220 einzustellen.
Um festzustellen, ob ein Trog auf dera Höhenförderer 103
steht, sind der linke und der rechte Trogtastschalter 2Jo
bzw. 239 vorgesehen, die die in der Vertikalen hin- und herbeweglichen
Betätignngsarme 23OÄ und 23^A aufweisen, welche
an die obere Fläche der vorderen Aufhängelippen 86 des Troges 11-1 anstossen, wenn der Trog auf die Trägerblöcke 133 und
139 des Höhenförderers aus den jeweiligen Fächern G versetzt v/ird. Ein Betätigen der Schalter 23Ö und 23y ansprechend auf
einen auf dera Höhenförderer befindlichen Trog dient Kontrollzwecken, was aus der noch zu beschreibenden Anordnung der Steuerschaltung
klar hervorgeht.
Die Kartenauswahlvorrichtung υ-1 besitzt eine ortsfest angeordnete
Flachplatte 20-1, die horizontal im Gehäuse 13-1 untergebracht ist, dass an seinem oberen Teil offen ist, um ein vom
Höhenförderer 103 hängenden Trog Karten 11-1 auf der Platte absetzen zu können. Das Gehäuse 13-1 ist auch an seiner Vorderseite
offen, so dass eine horizontal in der X-Achse hin- und herbewegliche Schublade 26-1 sich von einer Innenstellung,
in der ein transversal angeordneter länglicher Magnet 2h—1, der allen auf der tlatte 20-1 abgesetzten Karten 11-1 in einem
Trog geraein und mit den ferromagnetischen Stückchen 23-1 ausgerichtet
ist, die ferromagnetischen Stücken anzieht, zu einer Aussensteilung verschieben kann, bis zu der sich der Hagnet 2h-1
beim Auswählen der gewünschten Karten aus einem wahllos gespeicherten Kartenstoss 22-1 vorschieben kann.
Wie bereits in Zusammenhang mit den Figuren 23A - 23E erwähnt,
ist die Auflageplatte 20-1 der Auswahlvorrichtung 8-1 vorzugs-
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weise als Flachplatte mit mehreren parallel verlaufenden, teilweise durchgehenden Blindschlitzen ausgebildet, die
in der Richtung der Y-Achse eingelassen sind und quer zu den in die X-Achse weisenden Sortierkanten der Karten 22-1
verlaufen, die sich in dem auf der Platte 20-1 abgestellten Trog befinden. Die Blindschlitze entsprechen in Zahl und
Stellung der zusaramengesetzten Anzahl der Ausrichtungskerben J)^ und der Sperrkerben 36, die auf den vor dem Auswahlvorgang
richtig auf der Platte 20-1 aufgesetzten Karten an deren Sortierrändern ~^>2 ausgebildet sind. Die den Ausrichtungs-
oder Passkerben 35 gegenüber liegenden Blindschlitze und der der Sperrkerbe J>G gegenüber liegende Blindschlitz
stehen senkrecht zu Oberfläche 2Oa-1 der Platte 20-1.
üin länglich ausgebildeter Sortierstab 4ß liegt jeweils in
dem für ihn vorgesehenen Schlitz und der längliche Sperrstab 50 liegt seinerseits in einem ihn aufnehmenden Schlitz.
Die Sortierstäbe L\6 und der Sperrstab jO können abwechselnd
in ihre jeweiligen Schlitze in einer unteren oder Hückstellstellung,
in der die Oberkante des Stabs genau eben liegt mit der Oberfläche 20a-1 der Platte 20-1, und einer oberen
oder Sinstellstellung gebracht werden, in der die Sortierstäbe und der Sperrstab sich mit ihren Oberkanten über die
Oberfläche der Platte in die jeweiligen zugeordneten Passkerben 35 und die Sperrkerbe J>& erheben, mit denen sie ausgerichtet
sind.
Es sind (nicht dargestellte) Mittel vorgesehen, um die Sortierstäbe gemäss des üher das Steuerpult 10 einzugebenden
Codes auf der zu wählenden Karte nach V/ahl ein- bzw. rückzustellen
und um den Sperrstab 50 zu den richtigen Zeitpunkten
in einer Kartenauswahlfolge in die Kin- und xiück-
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stellung zu bringen. Darüber hinaus sind weitere (nicht dargestellte) Mittel zur Verschiebung der Schublade 26-1
von seiner äusseren und seiner inneren Stellung vorgesehen, um die Karten 22a-1 aus dem Stapel oder Satz 22-1 der wahlfrei
in dem auf der Platte 20-1 der Auswahlvorrichtung 8-1 abgestellten Trogs 11-1 herauszuwählen oder wieder zurückzusortieren.
Die Mittel zur Betätigung der Schublade 26-1, der Sortierstäbe 48 und des Sperrstabs 50, die zum Auswählen
einer Karte 22a-1 aus einem Trog 11 von Karten 22-1, der auf der Platte 20-1 einer Auswahlvorrichtung abgestellt
ist, können so ausgebildet sein, wie es die US-PS 3 478,
877 und 3 53'+ 904 offenbart.
Zur erleichterten Ausrichtung der Passkerben 35 und der
Sperrkerbe 36 der in einem auf der Platte 20-1 abgesetzten
Trog gespeicherten Karten 22-1 mit den Sortierstäben 48 und dem Sperrstab ^O der Auswahlvorrichtung 3-1, die quer zu den
Sortierrändern J>2. der Karten 22-1 verlaufen und ihnen allen
gemein sind, ist ein längliches horizontales Auffindglied oder ein Auffindstab 24O (Figuren 17 und 13) mit einer senkrechten
Fläche 240b parallel zu den Sortierstäben und dem Sperrstab an der hinteren stehenden Kante der Platte befestigt.
Bei einer iiückwärtsbewegung des an der Schublade befestigten Magneten 24-1 (Fig. 1o) in seine geschlossene Stellung, nachdem
ein Trog 11-1 auf der Platte 20-1 abgesetzt wurde, drängt der ilagnet den abgesetzten Trog und die darin enthaltenen
Karten nach hinten gegen die stehende Auffind- oder Suchfläche 240b, urn die Kartenkerben 35 und 36 über den Stäben
48 und 50 in Passstellung zu bringen. Somit wird eine richtige
Ausrichtung der Kerben der abgestellten Karten und des Auswahlmagneten sowie der Suchfläche 240b erreicht, wobei die
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Kritikalität der anfänglichen Stellung unberücksichtigt
bleiben kann, in die der Herbeiholer Gk den Trog in X-2ichtung
verschiebt.
Der Stab 240 besitzt eine Nockenfläche 24-1, die nach der
Darstellung in Fig. 17 zur Schublade 26-1 und zum Magneten 24-1 hin nach unten und nach links geneigt ist. Die Nockenfläche
2*+1 kommt vorwärtslaufend mit dem hinteren Kartenträgerstab
ÖO des Trogs 11-1 in Eingriff, wenn der Höhenförderer 105 den Trog auf der Platte 20-1 absetzt, wodurch
gewährleistet ist, dass beim Herablassen des Troges durch den Höhenförderer auf die Abstellplatte der Trog nicht sandwichartig
zwischen dem Oberteil des Stabes 240 und dem Höhenförderer 1Oj? gehalten wird, wenn letzterer nach unten
fährt, um ihn abzusetzen.
Um die Kritikalität der Abstellausrichtung in Richtung der Y-Achse für die Tröge 11-1 auf der Platte 20-1 seitens des
Höhenförderers zu vermeiden, sind die Sortierstäbe 43-1
und der Sperrstab 50-1 der Platte 20-1 absichtlich in der
Y-Richtung etwas langer ausgebildet als der darauf abgestellte Trog 11-1. Somit wird durch diese Überlange der Sortierstäbe
4#-1 und des Sperrdtabes 50-1 eine nicht kritische Abstellung
auf der Platte 20-1 erreicht. Demgemäss wird, solange der Trog und die Platten 75 und 76 zwischen den gegenüberliegenden
Enden der Sortier- und Sperrstäbe 4<3 bzw. 50 liegen, die durch
die Auswahlvorrichtung 3-1 durchgeführte Auswahl der im abgesetzten Trog 11-1 befindlichen Karten 22-1 auch unbeschadet
der genauen in der Y-Richtung ausgerichteten Stellung der auf der Platte 20-1 vom Höhenförderer IO3 abgestellte Tröge stattfinden.
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Zur Verhinderung der Kritikalität in der Z-Hichtung während
des Absteilens eines Troges auf der Platte 20-1 ist die vertikale Abmessung der Trogaufhängeschlitze 1^0 und 141
der Trägerblöcke I38 und I39 fast dreimal so lang wie die
vertikale Abmessung der Aufhängelippen 86 und 87, die gleitend in die Schlitze 1^0 und 14-1 eingepasst werden.
Als Folge dieser Überlänge der Schlitze 10, IVI gegenüber
den Lippen 86 und o7 ist ein geringfügiges Überfahren des
Höhenförderers IO3 in der Z-Sichtung beim Abstellen eines
Troges 11-1 auf der Platte 20-1 möglich, wodurch die vom Höhenförderer 103 geforderte Abstellstellung weniger kritisch
ist, wenn er den Trog 11-1 auf der Platte 20-1 abstellt.
Somit wird innerhalb der durch den beweglichen Magneten 2^—1 und der festen Ausrichtflache 2^fOb, durch die Überlänge
der Sortierstäbe 45-1 und des Sperrstabes 5O-I in
der Y-Richtung gegenüber der Länge von Trog 11-1, und durch das Überfahren in der Z-Eichtung kraft der Überlänge der
Schlitze 14O, 141 gegenüber der Höhe der Lippen 86 und
die Kritikalität der Stellung beim Abstellen eines vom Herbeiholer Gk beschafften Troges auf der Platte in den
liichtungen X, Ϊ bzw. Z herabgesetzt. Demzufolge erfolgt
in dem i-iasse der Tolw-anzen in Hinblick auf die X, ΐ und
Z-Stellung, die durch den Magneten und die Stell- oder
Äusrientwand 2^b, durch die übermässige Länge der Sortier-
und Sperrstäbe und durch das Überfahrvermögen des Höhenförderers in der Senkrechten gegeben sind, eine "schwimraartige"
Beförderung des Trogs seitens des Herbeiholers, so dass laan nicht auf eine genaue abschliessende Ausrichtung
üein Abstellen des Troges auf der Platte 20-1 der Auswahlvorrichtung
0-1 angewiesen ist. Eine genaue und end[gültige
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Ausrichtung des Troges seitens des Herbeiholers 64 auf der
Platte 20-1 erfolgt in der X-Richtung, indem der Hagnet 24-1 und die Stellwand 2MOb bewegt v/erden; in der Y-Richtung ist
sie aufgrund der übermässigen Länge der Sortierstäbe 48-1 und des Sperrstabes ^0-1 nicht wesentlich, und in der Z-i&chtung
wird sie von der Platte 20-1 selbst durchgeführt, die den Trog in der richtigen vertikalen Stellung bringt,
wenn der Höhenförderer 103 während des Absetzvorgangs des Troges auf der Platte beim Abwärtsgang etwas weiter fährt.
Die Figur 22 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Pendelanordnung
399 für den (hier nicht eingezeichneten) freitragenden Hast oder Trum 100. Der Pendelaufbau besitzt hier eine horizontal
angeordnete Plattform 400, die an einem senkrechten Turin befestigt ist. Die Plattform 40 weist an ihren gegenüberliegenden
Enden die beiden durch Zapfen 402, 402 schwenkbar gelagerten Parallelgelenke 403, 403 auf. Die oberen Enden der Gelenke
403, ^3 besitzen Schlitze 405, 40?, die die ortsfesten Zapfen
4O6, 4o6 aufnehmen, welche aus dem Rahmenquerträgerteil 4O7
herausragen. Die Gienke 403, 403 besitzen auch noch Rollen 4O8, 4O8, die auf den Zapfen 409, 409 sitzen, welche aus der
Aussenfläche der Gelenice herausragen und fest mit diesen verbunden sind. Dioiiorizontalen Bänder 410, 410, die durch nicht
dargestellte Mittel am Hauptrahraen befestigt sind, arbeiten mit den Rollen 40o, 4O8 zusammen, die beständig auf diesen
Bändern reiten.
Zum Verschieben der Plattform 400 zwischen ihrer vorderen (durch die Vollinien in Fig. 22 dargestellten) Stellung und
der (durchsichtig eingezeichneten) hinteren Stellung ist ein Antriebsarm 4ii>
vorgesehen, der an der horizontalen Welle
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des ortsfest eingesetzten Motors Vl 6A liegt. Am freien 3nde
des Antriebsarms Vl 5 ist ein horizontal verlaufender Zapfen Vl 7 befestigt, der im vertikalen Schlitz Vl Ö einsitzt, welcher
im an der Plattform ^HDO befestigten Führungsblock Vl 9 ausgebildet
ist. Wenn nun während des Betriebs der Arm Vi^ nach
rechts (Fig. 22) aus der vollienig gezeichneten in die durchsichtig gezeichnete Stellung gedreht wird, klettert der Zapfen
Vl7 iin Schlitz Viii nach oben, wodurch die Plattform VOO nach
hinten (in Fig. 22 nach rechts) getrieben wird. Während einer
derartigen unter der Kontrolle des Antriebsarms Vl 5 räckwärtslaufenden
Verschiebung folgt die Plattform zusätzlich einer gekrümmten Bahn, wenn die Gelenke kO3, hOJ sich gleichzeitig
um die Bollen 4O8, ^ίθ3 drehen und nach hinten auf den Bändern
VlO, VlO versetzen. Die Plattform ^rOO kann also von der hinteren
(gestrichelten) zur vorderen (vollienigen) Stellung durch ■drehen der Antriebswelle Vl5 in Richtung des Uhrzeigersinns
gebracht werden, wenn der vorher beschriebene Bewegungsablauf umgekehrt v/erden soll. Die Pendelanordnung der Fig. 22 mindert
den zum Versetzen des (in der Fig. 22 nicht dargestellten) Turms von der vorderen zur rückwärten Stellung erforderlichen Snergieaufvjand
gegenüber der in Verbindung mit den Figuren 10-15 beschriebenen Anordnung, indem die Paralßlgelenke, auf denen die
Plattform befestigt ist, eine wirksame Verlängerung erfahren.
Um den zum Zurückhalten der Karten dienende Stab 96 eines
herausgesuchten Trogs anzuheben, wenn dieser vom Herbeiholer Sk
auf der Platte 20-1 der Vorrichtung 8-1 abgesetzt wird, ist ein ortsfester Anschlag 2oO vorgesehen, der am Hauptrahmen HF
befestigt ist. Dieser Anschlag 2δθ ist so angeordnet, dass
der horizontale Ansatz 96A1, der sich von der oberen Kante des
Trogarms 96A erstreckt, mit dem Anschlag 2υΟ in Eingriff kommt,
wenn der herausgesuchte Trog 11-1 vom Höhenförderer IO3 auf der
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Platte 20-1 herabgesenkt wird, wobei bei Fortsetzung der Abwärtsbewegung
des Troges der Arm 96A geschwenkt wird, so dass der Kartenrückhaltestab 96 von der unteren, die Karten
zurückhaltenden (durch die Vollinien der Fig. 18 dargestellten)
Stellung zur angehobenen, die Karten freigebenden (durchsichtig eingezeichneten) Stellung angehoben wird, Wenn der
Höhenförderer IO3 den Trog 11-1 von der Platte 20-1 der Vorrichtung
8-1 bei der Zurückführung des Trogs in sein Fach abgehoben v/ird, kehrt der Kartenrückhaltestab 96 durch sein eigenes Gewicht in
seine untere, die Karten zurückhaltenden Stellung zurück.
Die Auswahlvorrichtung 8-1 ist am Hauptrahiaen IiF durch die
beiden Passstifte 26O, 2oO in der richtigen Lage gehalten. Die
Passstifte 260, 26O stehen senkrecht aus dem Brett 261 heraus und ragen in die entsprechend angeordneten Löcher hinein, die
am Boden der Auswahlvorrichtung 8-1 ausgebildet sind. Auch die Auswahlvorrichtungen 3-2 und 0-3 sind auf gleichen tragenden
Gestellen 262 bzw. 263 untergebracht und können dementsprechend mit der Auswahlvorrichtung 8-1 vertauscht werden.
Zur Erfassung, ob nun als Folge einer Kartensuchaktion eine Karte 22a-1, denen Adressen über die Tasten 10 eingegeben
wurde, von der Auswahlvorrichtung 8-1 nach dem Auffinden ihres zugeordneten Troges seitens des Herbeiholers o*f und dem Abstellen
auf der Platte 20-3 ausgewählt wurde, ist ein Photowandler 270 und eine zugeordnete Lichtquelle 271 vorgesehen,
wie Fig. 1 zeigt. Die Lichtquelle 271 ist am Hauptrahmen MF
rechts von dem in die Auswahlvorrichtung hineingestellten Trog angeordnet und richtet ein Strahlenbündel 273 in der Y-Richtun,. ;
über die Bahn der Karten 22a-1, die vom Trog 11-1 ausgewählb
und hiernach durch den Vorschub des schuoladenartig eingehängten
Magneten 2:h-1 teilweise entfernt wurden. Der Photowandler 270
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befindet sich am Hauptrahmen MF in einer links von dem in die Auswahlvorrichtung.; hineingestellten Trog liegenden Stellung,
um das Strahlenbündel 275 zu empfangen, wenn es nicht von einer
heruusgev/ölilten Karte 22a-1 unterbrochen wird. >/enn nun das
Stahleribündel 275 >
das von der Quelle 271 ausgestrahlt wurde, von dera Photowandler 2?0 auf eine von der Vorrichtung 3-1 erfolgte
Kartenausuahl empfangen wird, bei der der Magnet 2'r-1
in die Aussenstellung der Fig. 1 vorgeschoben wurde, so ist
dies ein Anzeigen dafür, dass eine Karte 22 aus dem Trog 11-1 nicht teilweise entfernt v/urde und dass die von der Vorrichtung
3-1 durchgeführte Kartenauswahl die gewünschte Karte tatsächlich nicht aufgefunden hat. Es ist möglich, v/enn dieser Fall auftritt,
d.h. v/enn der l/andler 270 das Strahelribündel empfängt,
ein zu Kontrollzv/ecken geeignetes Signal zu erzeugen, so dass durch einen Befehl der Herbeiholer Gk den Trog 11-1 wieder
seinem Fach G zuführt.
Zur selbsttätigen Erfassung, ob eine in einen herausgesuchten Trog 11-1 gespeicherte Karte 22 falsch einsortiert v/urde, d.h.
nicht in den Trog gehört, sind eine zweite Lichtquelle 275
und ein v/eiterer Photov/andler 276 vorgesehen. Die Lichtquelle
275 befindet sich am Hauptrahmen rechts von dem in der Auswahlvorrichtung
Ö-1 abgestellten Trog in einer Stellung, dass sie ein horizontales Strahelnbündel in der Y-Achse durch die
auf dera hinteren Abschnitt der Seitenwände 75 und 77 zwischen den Unterteilern u2 und den gemeinsamen Teiler- und Stützwänden 91
ausgebildeten und ausgerichteten Löchern H hindurch richten kann. Der Photov/andler 276 befindet sich am Hauptrahinen MF links von
dem in der Vorrichtung ü-1 abgestellten Trog 11-1 in einer
Stellung, dass er mit den Löchern H ausgerichtet und imstande ist, das Strahlenbündel 277 zu empfangen, falls es nicht unterbrochen
v/urde durch eine im Trog 11-1 enthaltene Karte, die
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unter der Wirkung des Magneten 24-1 gemäss des Kartenauswahlablaufs
nicht dem Kartenstoss vorgeschoben wurde.
Bei Betreiben der Anlage wird also ein in dem auf der Vorrichtung 8-1 abgestellten Trog 11-1 gespeicherte Karte, die
darin falsch einsortiert wurde, dadurch ermittelt, indem in die Tastatur 10 nur die Ziffern eingegeben werden, die
der Identität des Trogs entsprechen, wobei ein Eingeben weiterer Erkennungsziffern entfällt. Als Folge des Sindrückens
von nur Trog-Iirkennungsziffern in die Tastatur - wenn der adressierte Trog vom Herbeiholer 64 aus seinem Fach herausgesucht
und auf die Auswahlvorrichtung ü-1 gestellt wurde werden
durch den sich vorschiebenden Magneten 24-1 alle die
im herausgesuchten Trog 11-1 befindlichen Karten teilweise herausgezogen, die mit den in die Tastatur gegebenen Trogerlcennungsziffern
kodiert sind. Jede luarte, die aus dem Trog 11-1 vom Ilagneten 24-1 nicht teilweise herausgezogen
wurde, ist nicht mit den über, die Tastatur eingegebenen Erkennungsziffern kodiert, die der in der Auswahlvorrichtung
befindliche Trog trägt. Die nicht ausgewählten Karten bleiben vollständig im Trog zurück und unterbrechen das von der
Lichtquelle 275 ausgesandte Strahlenbündel 277· Das Ausbleiben
des Empfangs des Strahlenbündels seitens des Photowandlers 276
kann zum Erzeugen eines Kontrollsignals verwendet werden, um das Vorhandensein einer in dem Trog auf der Auswahlvorrichtung
falsch einsortierten Karte anzuzeigen. Das Kontrollsignal kann zur Betätigung eines Signallichts, Summers oder dgl. verwendet
werden, so dass die falsch einsortierte Karte dann von der Bedienungsperson herausgenommen und dem richtigen Abteil 11-3D
des Trogs der Auswahlvorrichtung 8-3 zugeführt werden kann.
In periodischen Abständen können die in den Pufferauswahl-
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vorrichtungen 8-2 und 8-3 befindlichen Karten ihren jeweiligen Trögen 11 der Belegbank oO nach dem sogenannten
liekonstitutionsverfahren wieder zugeführt werden. Gemäss
diesem Erneuerungsverfahren werden die Srkennungsziffern aller Tröge, und zwar nur die Trogerkennungsziffern, nach
einander in über die Tasten 10 eingegeben. So wird z.B. der Trogerkennungscode 00 über die Tastatur 10 eingegeben,
worauf der Trog OO aus dem Fach oder der Seihe C-OO der Belegbank herausgefunden und zur Auswahlvorrichtung 8-1
gebracht wird, ilachdem er in der Vorrichtung 8-1 abgesetzt
wurde, durchlaufen alle Auswahlvorrichtungen 8-3, 3-2 und 8-1 eine Kartenauswahlfolge, um alle mit der Trogadresse JO
codierten Karten herauszusuchen und teilweise herauszuziehen. Die aus den Trögen 11-2 und 11-3 der Pufferauswahlvorrichtungen
8-2 und O-3 teilweise herausgezogenen Karten sind die Karten,
die in den Trog 00 gehören und werden demzufolge von Hand aus den Pufferauswahlvorrichtungen 8-2 und 8-3 entfernt und in
den in der Auswahlvorrichtung 8-1 befindlichen Trog 00 eingefügt , der dann in cius Fach C-OO zurückgeführt wird. Hiernach
werden die Adressenziffern des Trogs 01 über die Tastatur eingegeben, worauf der Trog 01 aus dem Fach C-01 herbeigeholt
wird und in der Auswahlvorrichtung 8-1 abgestellt wird. Dann werden alle in diesen Trog 01 gehörenden Karten von den Auswahlvorrichtungen
8-1, 8-2 und 8-3 ausgewählt. Die von den Pufferauswahlvorrxc-itungen
8-2 und 8-3 ausgewählten Karten werden dann von Hand entfernt und in den Trog 01 in der Auswahlvorrichtung
einsortiert. Daraufhin wird der Trog v/ieder in sein Fach C-u1 zurückgeführt und der Vorgang wird füiyäie restlichen Tröge
02, 03,....59 wiederholt.
Ifeich diesem sogenannten 3ekonstitutionsverfahren können
alle in den Pufferauswahlvorrichtungen ö-2 und o-5 befindlichen
Karten in vorher festgelegten seitlichen Abständen, ξ.Β. tätlich oder wöchentlich, in den jeweiligen
Trögen 01, 02, .....59 der Belegbank 60 richtig eingeordnet
werden. Darüber hinaus können nach diesem Verfahren und liraft der Photoeinheit 27^, 276 die falsch einsortierten Karten
beifällig sum rtelconstitutionsverfahren eraittelt v/erden, d.h.
wenn ein Trogcode, z.B. der Code 01, eingegeben und der '2ror 01
herbeiceholt, in der Auswahlvorrichtung abgestellt und der
Auswahlvorgang durchgeführt wird, so dass alle karten, die die
Erkennuiigsaiifer 01 tragen, teilweise herausgesogen werden,
so unterbricht jede Karte, die in dem in der Auswahlvorrichtung υ-1 abgesetzten Trog zurückbleibende Karte das Strahlenbündel 2V7«
Hierdurch wird die Photoamseigevorrichtung 27;>, 2?6 veranlasst,
ein Signal zu erzeugen, das das Vorhandensein einer Karte anzeigt,
die als Ilebenur.istand zum Kartenauswahlverfahren nicht
teilweise herausgezogen wurde, und somit das Vorhandensein einer falsch einsortierten Karte angibt.
309827/0484
Claims (1)
- Patentansprüche:1.) Belegsuchanlage für mit Erkennungsdaten nach, einem vorgegebenen Code gekennzeichneten Gruppen von Belegen, gekennzeichnet durch eine Speichereinrichtung (60), in der normalerweise jede Beleggruppe an bestimmten Plätzen aufbewahrt wird, durch eine erste Belegauswahlvorrichtung (8-1), die sich an einer ersten Stelle entfernt von den Speicherplätzen befindet und für eine Auswahlfolge betrieben werden kann, um einen Beleg aus einer dort befindlichen Gruppe von Belegen herauszusuchen, die normalerweise in den Speicherplätzen der Speichereinrichtung aufbewahrt werden, durch Mittel (64» 103) zum Auffinden und Herbeiholen einer Gruppe der aufbewahrten Belege und zum Abstellen dieser Belege auf der ersten, die Auswahl durchführenden Auswahlvorv richtung, durch eine zweite Belegauswahlvorrichtung (8-2), die sich an einer zweiten Stelle entfernt von der ersten Auswahlvorrichtung (8-1) als auch von den Speicherplätzen befindet und in der normalerweise die mit den Erkennungsdaten nach dem vorgegebenen Code gekennzeichneten Belege enthalten sind, wobei die Auswahlvorrichtung (8-2) auch während einer Absuchfolge einen in ihr enthaltenen Beleg herauswählen kann, und durch Steuermittel (10) zur Aufnahme der Erkennungsdaten eines gewünschten Belegs, der sich vermutlich in einer besonderen der aufbewahrten Gruppen vonBüro BerlinFernsprecher: 8856037/8862382 Drahtwort: Invention BerlinBankkonto: W. Meissner, Berliner Bank AG, Depka36 Postscheckkonto-Berlin-Halensee, Kurfürstendamm 130, Konto-Nr. 95 716 W. Meissner, Berlin West 122 82226A350Belegen "befindet, wobei dann als Antwort hierauf die Mittel zum Auffinden und Herbeiholen in Betrieb genommen werden, um die Belege dieser besonderen Gruppe der ersten Auswahlvorrichtung zuzuführen und Auswahlfolgen an der ersten und der zweiten Auswahlvorrichtung durchzuführeni so daß der gewünschte Beleg von den anderen Belegen an dieser Auswahlvorrichtung herausgefunden wird.2. Belegsuchanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Tröge, die die nach einem vorgegebenen Code mit Erkennungsdaten versehenen Belege zur Aufbewahrung enthalten, durch mehrere ortsfeste Speicheretagen oder -fächer (C-1 - C58) zur üblichen Abstellung der Tröge (11) an verschiedenen zugänglichen oder addressierbaren Speicherplätzen, durch eine Auswahlvorrichtung (8-1), die die normalerweise in diesen Trögen aufbewahrten Belege auswählt, durch ein Trogauffinder und -herbeiholer (64)» der ein Trog aus einem Speicherfach heraussucht und ihn in der ersten Auswahlvorrichtung zur Auswahl abstellt, durch eine zweite Auswahlvorrichtung, die von der ersten Auswahlvorrichtung sowie den Speicherfächern entfernt angeordnet ist und in der normalerweise die mit den Erkennungsdaten nach dem vorgegebenen Code gekennzeichneten Belege zur eignen Auswahl enthalten sind, und durch Mittel (10) zur Aufnahme der Erkennungsdaten eines gewünschten Belegs, der vermutlich in einem besonderen Trog (11) aufbewahrt ist, und zum Befördern dieses Trogs und der darin enthaltenen Belege zur ersten Auswahlvorrichtung.3. Verfahren zur Belegverarbeitung, gekennzeichnet durch Codieren mehrere Gruppen von Belegen mit Erkennungsdaten, durch wahlfreies Speichern der Beleggruppen in einzelnen Etagen oder Fächern, die sich an getrennten zugänglichen oder addressierbaren Speicherplätzen befinden, durch Er-309827/0484Sfzeugen von Signalen, die mit den Erkennungsdaten des gewünschten Belegs korreliert sind, durch die auf diese Signale folgende Beförderung der Beleggruppen, in denen sich vermutlich der gesuchte Beleg befindet, von seinem Speicherfach zu einer ersten Auswahlvorrichtung (8-1), die die in ihr enthaltenen Belege absucht und den gewünschten Beleg herausfindet, durch Einleiten der Auswahlfolgen in der ersten Auswahlvorrichtung und einer zweiten Auswahlvorrichtung, die ebenfalls in der Lage ist, den gewünschten Beleg von mehreren mit Erkennungsdaten codierten Belegen herauszufinden, die vorübergehend in diesem aufbewahrt werden, durch Überführen des gewünschten Belegs, der aus der beförderten Gruppe von Belegen herausgesucht wurde, von der ersten Auswahlvorrichtung zur vorrübergehenden Aufbewahrung in der zweiten Auswahlvorrichtung, und durch ein Zurückführen der in der zweiten Vorrichtung befindlichen Belege in den Speicher zu ihren jeweiligen Speicherfächern und Beleggruppen nach der Zwischenspeicherung in der zweiten Auswahlvorrichtung während der Zeitspanne, die die Betriebsfolgen der Mehrfachkartenauswahl umfaßt.4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verarbeitung der gewünschten Belege, die von der ersten Auswahlvorrichtung herausgesucht wurden, außerhalb der Auswahlvorrichtungen zeitlich zwischen der Auswahl des gewünschten Belegs seitens der ersten Auswahlvorrichtung und der Zurückführung des gewünschten Belegs zur Aufbewahrung in seinem Speicherfach.β Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rückführvorgiang besteht aus fortlaufendes Erzeugen von mit den Erkennungsdaten der verschiedenen Beleggruppen korrelierten Signalen, fortlaufendem Befördern der Beleggruppen zu der ersten Auswahlvorrichtung als Antwort auf das fort-309827/CU84SSlaufende Erzeugen der Beleggruppen-Erkennungssignale, fortlaufendes Einleiten von Auswahlfolgen in der zweiten Auswahlvorrichtung zum aufeinanderfolgenden Auswählen von Belegen aus den hierin gespeicherten, den verschiedenen Gruppen angehörenden Belegen, und fortlaufendem Überführen der von der zweiten Auswahlvorrichtung gewählten Belege zu ihren jeweiligen Beleggruppen, die fortlaufend der ersten Auswahlvorrichtung zugeführt werden, während sich diese Beleggruppen in der ersten Auswahlvorrichtung befinden.6, Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückführvorgang zusätzlich besteht aus fortlaufendem Einleiten von Auswahlfolgen in der ersten Auswahlvorrichtung, um nacheinander aus den ihr fortlaufend zugeführten Beleggruppen alle rechtmäßig in diesen Gruppen gespeicherten Belege herauszuwählen, fortlaufendes Erfassen der während der fortlaufenden Auswahlfolgen der ersten Auswahlvorrichtung nicht ausgewählten Belege und aus dem fortlaufenden Entfernen der Belege aus diesen Gruppen, die sich während dieser Zeit in der ersten Auswahlvorrichtung befinden.7. Verfahren zum Verarbeiten von Belegen nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3-6, gekennzeichnet durch Codieren mehrerer Beleggruppen mit Erkennungsdaten, wahlfreies Speichern der codierten Beleggruppen in den einzelnen Speicherfächern, die sich an getrennten zugänglichen Speicherstellen befinden, fortlaufendes Erzeugen von mit den Erkennungsdaten einer anderen Beleggruppe korrelierten Signale, fortlaufendes Befördern der Belege dieser Gruppen zu einer ersten Auswahlvorrichtung als Antwort auf die fortlaufende Erzeugung der Beleggruppen-Erkennungssignale, fortlaufendes Einleiten von Auswahlfolgen in der zweiten Auswahlvorrichtung zum aufeinanderfolgenden Auswählen von Be-309827/0484S3legen aus den hierin gespeicherten, den verschiedenen Gruppen angehörenden Belegen, fortlaufendem Überfuhren der von der zweiten Auswahlvorrichtung gewählten Belege zu ihren jeweiligen Beleggruppen, die fortlaufend der ersten Auswahlvorrichtung zugeführt werden, während sich diese Beleggruppen in der ersten Auswahlvorrichtung befinden, fortlaufendes Erfassen der während der fortlaufenden Auswahlfolgen der ersten Auswahlvorrichtung nicht ausgewählten Belege und aus dem fortlaufenden Entfernen der Belege aus diesen Gruppen, die sich während dieser Zeit in der ersten Auswahlvorrichtung befinden·8. Belegsuchanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Auffinden und Herbeiholen einer Gruppe gespeicherter Belege' auch eine Einrichtung aufweist, die die herausgesuchte Gruppe der Belege wirksam in Stellung bringt und dies ansprechend auf die Steuermittel durchführt.9. Belegsuchanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Trögen an den Rändern kodierte Belege wahlfrei gespeichert sind, die dort Seite an Seite mit ausgerichteten Händern sen?-^echt stehend untergebracht sind, daß die Tröge eine offene Wand besitzen, durch die die codierten Sortierränder der in ihnen enthaltenen Karten freigelegt sind, wobei die Böden der Tröge im wesentlichen horizontal verlaufen und die Speicherfächer eine in der horizontalen Ebene liegende Öffnung aufweisen, daß die Belegauswahlvorrichtung von einander getrennte parallel verlaufende Sortierstäbe zur Durchführung der Auswahlbewegung von nur gewünschten Belegen besitzt, und daß der Trogauffinder oder Herbeiholer (64)a) einen Trogauflageträger (20-1), der in vertikaler und horizontaler Ebene parallel zur ersten vertikalen Ebene verschießb) ein Element zur Ineingriffnähme mit dem Trog, das auf den Trogauflageträger zur Verschiebung senkrecht zur ersten vertikalen Ebene befestigt ist, um einen von ihm in Eingriff genommenen Trog horizontal in einer Stellung zwischen einer der ersten Speicherreihen und einer Stellung auf der Trogauflage liegend zu verschieben undc) eine Einrichtung besitzt, um den Trogauflageträger von einem Speicherfach, in das der Trog überführt wurde, zu einer Stellung an der Auswahlvorrichtung zu bewegen, an der der überführte Trog in der Auswahlvorrichtung abgesetzt wird, und zwar mit den Sortierrändern der Belege quer zu den Sortierstäben.10. Belegsuchanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherfächer zu vorderen und hinteren senkrecht stehenden Stapeln angeordnet sind und der Trogauflageträger einen senkrechten Turm (lOO) und einen Höhenförderer (103) aufweist, der vertikal am Turm verschiebbar ist, wobei das Element zum Ergreifen des Trogs am Höhenförderer befestigt ist, und der Turm pendelartig aufgehängt ist, so daß er parallel zur ersten vertikalen Ebene von einer vorderen Stellung, in der das am Höhenförderer befestigte Troggreifelement mit den Trögen in dem vorderen Stapel der Speicherreihen ausgerichtet ist, zu einer hinteren Stellung verschoben werden kann, in der das Troggreifelement mit den Trögen des Stapels der hinteren Speicherreihe ausgerichtet ist.11. Belegsuchanlage nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen zweiten Satz ortsfester Speicherreihen, die jeweils eine öffnung besitzen, welche sich in einer zweiten vertikalen Ebene parallel zu ersten vertikalen Ebene befindet und von diesen durch einen Mittelgang getrennt ist, durch einen Herbeiholer (64) der in diesem Mittelgang verschiebbar ist,30982 7/0484226A350-A -durch, ein Troggreiferelement, das "betriebsfähig ist zur Überführung eines von ihm in Eingriff genommenen Troges von einer Stellung, die in einer Speicherreihe des zweiten Satzes liegt, zu einer Stellung, die auf dem Trogauflageträger liegt, und durch die Auswahlvorrichtung, die sich mit dem Mittelgang in Ausrichtung befindet, so daß der Trogauflageträger einen Trog von der Auswahlvorrichtung zu den Speicherreihen hin und her befördern kann, während er sich nur in einer parallel zu der ersten und zweiten vertikalen Ebene verschiebt«12. Belegsuchanlage nach den Ansprüchen 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog in die Auswahlvorrichtung versetzt wird, indem er in der Vertikalen heruntergelassen wird»13- Belegsuchanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 2 und 8 bis 12, gekennzeichnet durch mehrere Tröge mit wahlfrei gespeicherten Belegen, die auf einem Sortierrand mit Kerben versehen und in einem Trog aufrecht stehend Seite an Seite mit den Sortierrändern in unterster Stellung ausgerichtet sind, durch einen offenen, in den Trögen ausgebildeten Boden, der die codierten Sortierränder der darin enthaltenen Belege freilegt, durch eine auf der vorderen Seite des Troges befindliche Öffnung zur Entnahme der Belege in horizontaler Richtung während einer Auswahlfolge, durch mehrere ortsfeste Speicherfächer zum Aufbewahren der einzelnen Tröge an unterschiedlichen getrennten und zugänglichen Speicherplätzen, wobei der offene Boden des Trogs eine im wesentlichen horizontale Stellung einnimmt, die Sortierränder der Belege aller Tröge im wesentlichen horizontal und parallel zur ersten Vertikalebene liegen und die Speicherreihen jeweils eine öffnung besitzen, die sich in der ersten Vertikalebene befindet, durch eine Belegauswahl-3 09827/0484vorrichtung, die sich an einer ersten Stelle entfernt von den Speicherreihen befindet und getrennte parallel verlaufende Sortierstäbe besitzt, die in der horizontalen fibene parallel zur ersten vertikalen Ebene angeordnet sind, so daß ein Auswahlvorgang für nur gewünschte Belege in horizontaler Richtung parallel zur ersten vertikalen Ebene durchgeführt werden kann, durch einen Trogherbeiholer zum Heraussuchen eines Trogs aus einer gewählten Speicherreihe und zum Abstellen desselben an der - Auswahlvorrichtung mit dem offenen Boden in Stellung zur Ineingriffnähme seitens der Sortierstäbe, durch eine Abtasteinrichtung an der Auswahlvorrichtung, um das Nichtvorhandensein des gewünschten Belegs nach einer Auswahlfolge festzustellen, und durch auf die Abtasteinrichtung ansprechbare Steuermittel zur Betätigung des Herbeiholers, so daß dieser einen in der Auswahlvorrichtung befindlichen Trog, aus dem ein Beleg nach einer Auswahlfolge nicht herausgesucht wurde, wieder in die diesbezügliche Speicherreihe zurückzubringen.14. Belegsuchanlage nach Anspruch 3, durch eine mit Sortierstäben derart versehene Auswahlvorrichtung, daß ein Auswahlvorgang für nur gewünschte Belege in horizontaler Richtung parallel zur bestimmten vertikalen Ebene auf eine Auswahlfolge durchgeführt werden kann, und durch eine Abtasteinrichtung an der Auswahlvorrichtung, um zu ermitteln, ob ein nicht ausgewählter Beleg nach der Auswahlfolge vorhanden ist.15. Belegsuchanlage nach Anspruch 9 und"13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswahlvorrichtung unterhalb der Speicherreihen liegt und daß der Trogherbeiholer einen Trogauflageträger, der vertikal verschiebbar ist, und eine Einrichtung bestitzt, um den Trogauflageträger von einem Speicherfach,309827/0484— /5 -"in das der Trog überführt wurde, zu einer Stellung über der Auswahlvorrichtung zu bewegen, an der der überführte Trog auf der Auswahlvorrichtung abgesetzt wird, und zwar mit den Sortierrändern der Belege quer ζψ d/en Sqorfcierstaben.309827/0484INSPECTEDLeerseite
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