DE2263678A1 - Videosignal-aufbereitungsvorrichtung fuer farbfernsehempfaenger - Google Patents
Videosignal-aufbereitungsvorrichtung fuer farbfernsehempfaengerInfo
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- H04N9/77—Circuits for processing the brightness signal and the chrominance signal relative to each other, e.g. adjusting the phase of the brightness signal relative to the colour signal, correcting differential gain or differential phase
- H04N9/78—Circuits for processing the brightness signal and the chrominance signal relative to each other, e.g. adjusting the phase of the brightness signal relative to the colour signal, correcting differential gain or differential phase for separating the brightness signal or the chrominance signal from the colour television signal, e.g. using comb filter
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Description
Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung für Farbfernsehempfänger
(Prioritäten: 27. Dezember 1971, Japan, 105 307/71
4. Februar 1972, Japan, 12 221/72 4. Februar 1972, Japan, 12 225/72)
Die Erfindung betrifft eine Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung für Farbfernsehempfänger zur Erzeugung eines Träger-Chrominanzsignals
und eines Luminanzsignals aus einem zusammengesetzten Videosignal, das durch Videosignalerfassung oder
-demodulation erhalten wird·. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung zur Erzeugung
des Luminanzsignals und des Träger-Chrominanzsignals, die im Hochfrequenzbereich des Luminanzsignals alternierend zerlegt
sind. Die Signale werden getrennt aus dem zusammengesetzten Videosignal gewonnen, und zwar bei niedrigem Störpegel.
Das in einem Farbfernsehempfänger gewonnene Videosignal enthält ein Luminanz- und ein Träger-Chrominanzsignal (im folgenden
als Chrominanzsignal bezeichnet), die in einem höheren Frequenzbereich
des Luminanzsignals alternierend zerlegt sind, das heißt, in einem Bereich von etwa 3,58 MHz - 500 kHz. Die Frequenzkomponenten
des Luminanzsignals sind in der Hähe der hori-
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zontalen Tastfrequenz fH und den höheren Harmonischen nf^ konzentriert,
während die Frequenzkomponenten des Chrominanzsignals bei den ungeradzahligen Vielfachen von % fu, also
(η + ·* )frj liegen. Um das Chrominanzsignal aus dem zusammengesetzten
Videosignal herauszutrennen, wird normalerweise ein Bahdpassfilter von 3» 5 MHz - 500 kHz verwendet. Zum Heraustrennen
des Luminanzsignals aus dem zusammengesetzten' Videosignal wird eine Fang-oder Unterdrückungsschaltung verwendet, durch die
das Chrominanzsignal unterdrückt wird. Alternativ oder zusätzlich wird eine in einem höheren Bereich arbeitende Unterdrückungsschaltung
zur Dämpfung des hochfrequenten Chrominanzsignals verwendet.
Bei den bekannten Verfahren und Vorrichtungen reicht jedoch die Trennung zwischen dem Luminanzsignal und dem Chrominanzsignal
nicht aus. So entstehen infolge der Mischung des Chrominanzsignals im hochfrequenten Teil des Luminanzsignals Punktinterferenzen
oder infolge der Vermischung des hochfrequenten Teils des Luminanzsignals im Chrominanzsignal sogenannte Querfarbinterferenzen
.
Ferner wird das so erhaltene Luminanzsignal leicht in seinem
hochfrequenten Bereich von etwa 3,58 MHz - 500 kHz gedämpft,·
so daß eine Verschlechterung der Auflösung oder eine Verdunklung des Bildes eintritt. Dieser Nachteil wird dadurch verhindert,
indem das von der Trägersignal-Unterdrückungsschaltung gewonnene Ausgangssignal einer Schaltung mit variablem Ansprechverhalten
zugeführt wird, die einen Kondensator, einen Widerstand und eine,
Drossel zur Veränderung des Ansprechverhaltens in einem verhältnismäßig niedrigen Frequenzbereich (beispielsweise von 1 bis 2
MHz) des Luminanzsignals enthält. Hierdurch wird zur Verbesserung der Bildqualität auf dem Luminanzsignal ein Vorschwinger und ein
Überschwinger erzeugt.
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Die obige Schaltung mit variablem Ansprechverhalten kann dieses jedoch nur in einem verhältnismäßig niedrigen
Frequenzbereich ändern. Daher ist es nicht möglich, auf dem Luminanzsignal einen schmalen Vorschwinger und einen schmalen
Uberschwinger zu erzeugen, die zur Verbesserung der Bildschärfe hochfrequente Teile umfassen. Wird bei der bekannten Schaltung
mit variablem Ansprechverhalten versucht, das Ansprechverhaften in einem verhältnismäßig hohen Frequenzbereich, beispielsweise
zwischen 3 und MHz, zu ändern, um eine höhere Auflösung zu erhalten, so erscheint auf dem Bild die oben geannte Punktinterferenz.
Ferner wird entsprechend der Betonung des hochfrequenten Bereichs das weiße Rauschen verstärkt und so das Bild verschlechtert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung zu schaffen, bei der
die Mischung des Chrominanzsignals mit dem hochfrequenten Teil des Luminanzsignals verhindert werden kann, um.so die Punktinterferenz
zu vermindern oder völlig auszuschalten, und durch die ferner die Mischung des Luminanzsignals im Chrominanzsignal verhindert
werden kann, um so die Farb-Kreuz-Interferenz wesentlich · zu vermindern oder auszuschalten. Ferner soll mit der Vorrichtung
dem Lurainanzsignal ein schmaler Vorschwinger und ein schmaler Uberschwinger, die hochfrequente Komponenten enthalten, aufgeprägt
werden, um so die Bildschärfe und damit die Bildqualität wesentlich zu verbessern.
Die erfindungsgemäße Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung *
zeichnet sich aus durch Filter mit kammförmigem Dämpfungsverhalten, durch die das Chrominanz- bzw. Luminanzsignal laufen.
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Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß Einrichtungen zur Verarbeitung der Signalwelle vorgesehen
sind. Nach der Verarbeitung des zusammengesetzten Videosignals in der Aufbereitungsvorrichtung wird das zusammengesetzte
Videosignal einem der Filter mit kammförmigem Dämpfungsverhalten
zugeführt. Das Ausgangssignal wird zur Korrektur der Wellenform des Luminanzsignals verwendet.
Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung geschaffen
wird, bei der ein einziger Filter mit kammförmigem Dämpfungsverhalten
zum Durchlassen des Chrominanz- und des Luminanzsignals verwendet wird. Hierdurch kann der Aufbau der Schaltung wesentlich
vereinfacht werden.
Anhand der in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung;
Fig. 2a in Diagrammen den Signalverlauf an verschiedenen Punkten ~°l PH eier Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung der Fig. 1;
Fig. 3a in Diagrammen das Frequenzverhalten des Chrominanz-
yyn * bzw. Luminanzsignals, wie es bei der erfindungsgemäßen
Videosignal-Verarbeitungsvorrichtung erhalten wird;
Fig. 4 das Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Signalverarbeitungsstufe
;
Fig. 5A Blockschaltbilder verschiedener in der erfindungsgemäßen
O A.
Vorrichtung verwendeter Filter mit kammförmigem Dämpfungsund 8A verhalten;
Fig. 5B in Diagrammen das Frequenzverhalten der verschiedenen
yB Filter mit kammförmigem Dämpfungsverhalten;
und 8B
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Fig. 9 in Blockdiagrammen verschiedene weitere Ausführungs-1?
beispiele der vorliegenden Erfindung; und
Fig.i4A in Diagrammen das Frequenzverhalten der in den Fig. 12
und 14B un(j ^ gezeigten Ausführungsbeispiele.
Bei dem in Fig, 1 gezeigten Ausführungsbeispiel wird das zusammengesetzte Videosignal einer Eingangsklemme 1 der
Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung zugeführt und von dort gleichzeitig einem Bandpassfilter 2 (ζ. B. 3,58 MHz ~ 500 kHz),
einer Signalverarbeitungsstufe 9 (die beispielsweise aus einer Differentiationsschaltung zweiter Ordnung, einem Hochpassfilter
und anderem besteht), die zur Erzeugung eines Wellenform-Korrektursignals verwendet wird, um dem Luminanzsignal einen Vor- und
einen Überschwinger aufzuprägen, und einem Tiefpassfilter 16 (beispielsweise mit einer Grenzfrequenz von 2 MHz).
Mittels des Bandpassfilters 2 wird ein Frequenzbereich, in dem das Chrominanzsignal verteilt ist, abgetrennt. Der abgetrennte
Frequenzteil enthält auch den hochfrequenten Teil des Luminanzsignals. Der hochfrequente Teil des Luminanzsignals wird
jedoch entfernt, wenn der abgetrennte Frequenzbereich durch einen Filter mit kammförmigem Ansprechverhalten, im folgenden kurz
als Kammfilter bezeichnet, geführt wird. Der Kammfilter 3 enthält eine Verzögerungsschaltung 6, deren Verzögerungszeit einer
horizontalen Abtastperiode entspricht, ferner eine Rückkopplungsschaltung 5 mit einem Rückkopplungsverhältnis K , einen
Addierer 4 (der auch als Subtraktionseinrichtung arbeiten kann),
und eine weitere Subtraktionseinrichtung 7· Wenn so der Frequenzteil
durch den Kammfilter 3 geführt wird, werden, wie durch die Zeichen an der Subtraktionseinrichtung 7 angedeutet ist, eine durch die
Verzögerungsschaltung 6 und eine weitere nicht durch die Verzögerungsschaltung 6 geführte Signalkomponente voneinander abge-
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~6 2263878
zogen. Hierdurch werden die Frequenzkomponenten in der Nähe der Frequenz (n + p^H' wo die Frequenzen des Chrominanzsignals konzentriert
sind, gelöscht, so daß sich das kammförmige Filterverhalten ergibt. Der Kammfilter 3 soll im folgenden noch näher erläutert
werden.
Das Wellenform-Korraktursignal wird von der Signalverarbeitungsstufe
9 gewonnen, in der der vergleichsweise höherfrequente Teil des Videosignals verarbeitet wird. Aus diesem
Grund enthält das Korrektur_signal einen Teil des Chrominanzsignals.
Dieser Chrominanzsignalteil wird vom Korrektursignal abgetrennt, wenn dieses danach durch einen weiteren Kammfilter
10 geleitet wird. Hierdurch ergibt sich ein gutes zweifach abgeleitetes
Wellenform-Korrektursignal. Dieses Korrektursignal wird darauf durch einen Verstärkungsregler 15 zur Einstellung des Ausgangspegels
geführt. Das so geregelte Ausgangssignal des Verstärkungcrsglers
15 wird einem Addierer 17 zugeführt, der je nach der Polarität des Korrektursignals auch als Subtraktionseinrichtung arbeiten kann, und zwar zusammen mit dem abgestumpften
oder flachen Luminanzsignal, das von dem Tiefpaßfilter 16
erhalten wird, dem das Videosignal in der zuvor beschriebenen Weise zugeführt wird. Der Tiefpaßfilter 16 hat beispielsweise
eine Grenzfrequenz von 2 MHz und gegenüber dem Chrominanzsignal eine Dämpfung von mehr als 20 dB. Wenn diese Signale im Addierer
17 miteinander addiert oder voneinander abgezogen werden, το kann von der Ausgangsklemme 18 ein Luminanzsignal entnommen
werden, dem ein Vorschwinger und ein Überschwinger aufgeprägt sind. Bei dem oben beschriebenen Aufbau ergibt sich eine Bildqualität-Einstelleinrichtung
für Fernsehempfänger, die das Ausgangssignal der Klemme 18 verwendet. Das Bild kann zwischen
weicher oder verschwommener Einstellung und scharfer Einstellung durch Regulierung des Ausgangssignals des Verstärkungsreglers 15 verstellt werden. -
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Der Kammfilter 10 enthält ebenfalls eine Verzögerungsschal,
tung 13» deren Verzögerungszeit einer Horizontalablenkungsperiode entspricht, eine Rückkopplungsschaltung 12 mit einem Rückkopplungs verhältnis
K sowie Addierer 11 und 14. Ein durch die Verzögerungsschaltung 13 geführtes und ein nicht durch die Verzögerungsschaltung
13 geführtes Signal werden im Addierer 14 zusammengefügt,
so daß die Frequenzkomponenten in der Nähe von nfjr, wo die Frequenzen
des Luminanzsignals konzentriert sind, gegenseitig gelöscht werden können, so daß sich eine kammförmige Dämpfungskennlinie
ergibt. Das kammförmige Dämpfungsverhalten kann durch Einstellung des Rückkopplungsverhältnisses auf einen geeigneten
Wert verändert werden. Der Kammfilter 10 soll ebenfalls im folgenden noch näher erläutert werden.
Auch wenn bei dem oben beschriebenen Aufbau die Verstärkung des Wellenform-Korrektursignals durch Einstellung des Verstärkungsreglers
15 erhöht wird, um ein scharfes Bild zu erhalten, ist die Möglichkeit der Entstehung einer Punktinterferenz nun
ausgeschaltet. Da das weiße Rauschen in einem Frequenzbereich, in dem das Chrominanzsignal liegt, oder, mit anderen Worten, das
alternierende oder Zwischenzeilenrauschen durch den Kammfilter 10 unterdrückt wird, kann das weiße Rauschen im Bild auch dann
nicht auftreten, wenn der hochfrequente Bereich des Chrominanzsignals durch die Einstellung des Verstärkungsreglers 15 verstärkt
wird.
Fig. 2a bis 2d zeigen die Signalverläufe an verschiedenen Teilen der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung. Das zusammengesetzte
Videosignal der Fig. 2a wird der Eingangsklemme 1 zugeführt und durch die Aufbereitungsstufe 9, beispielsweise eine Differentiationsschaltung
zweiter Ordnung, und den Kammfilter 10 geführt. Dabei wird das Luminanzsignal durchgelassen. Das Ausgangssignal
des Kammfilters 10 wird in das in Fig. 2b gezeigte Wellenform-Korrektursignal
geformt, bei dem das Chrominanzsignal unterdrückt
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ist ,und dem der Vorschwinger und der Überschwinger danach aufgeprägt
werden. Wenn andererseits das zusammengesetzte Videosignal der Fig. 2a durch den Tiefpaßfilter 16 geführt wird, so
ergibt sich an dessen Ausgang ein abgeflachtes Luminanzsignal,
wie es in Fig. 2c gezeigt ist. Zwar ergibt sich bei Verwendung des Signals der Fig. 2c als Luminanzsignal ein flaches oder trübes
Bild, es kann jedoch ein gutes Luminanzsignal wie in Fig. 2d mit einem Vorschwinger und einem tJberschwinger erzeugt werden,
indem das Korrektursignal der Fig. 2b dem in Fig. 2c gezeigten Signal hinzuaddiert wird, wobei die Polarität des ersteren Signals
umgekehrt ist.
Fig. 3A zeigt die Frequenzcharakteristik des an der Klemme 8 der Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung der Fig. 1
abgegebenen Chrominanzsignals. Wie sich daraus ergibt, werden nur die Teile verstärkt, auf die die Frequenzen des Chrominanzsignals
verteilt sind. Fig. 3B ^p igt das Frequenzverhalten des
an der Klemme 18 der gleichen Vorrichtung erhaltenen Luminanzsignals.
Danach werden nur die Teile, auf die die Frequenzen des Chrominanzsignals im hochfrequenten Teil des Luminanzsignals
verteilt sind, unterdrückt und die Teile, auf die die Frequenzen des Luminanzsignals verteilt sind, werden verstärkt. In Fig. 3A
und 3B ist f die Farbunterträgerfrequenz.
Fig. 4 zeigt eine als Differentiationsschaltung zv/eiter Ordnung ausgebildete Signalaufbereitungsstufe, die zur Erzeugung
des in Fig. 2b gezeigten Signals aus dem Videosignal der Fig. 2a verwendet wird. Die Differentiationsschaltung enthält Transistoren
903 und 910, Vorspannwiderstände 901, 902, 908 und 909 sowie Emitterwiderstände 904 und 911. Die Schaltung enthält ferner Kondensatoren
905 und 906, die zusammen mit den Widerständen 907, 908 und 908 die Eingangs-/Ausgangs-Übertragungsfunktion der Differentiationsschaltung
bestimmen. Durch geeignete Wahl der Kon-
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stanten der Übertragungsfunktion ergibt sich eine Wellenform
gemäß Fig. 2bmit einem Vorschwinger und einem Überschwinger,
die symmetrisch angeordnet sind, wobei die Breiten der Schwinger ebenfalls in geeigneter Weise gewählt werden können.
Fig. 5A und 6A zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Kammfilters 10, der das Luminanzsignal durchläßt. Bei dem in
Fig. 5A gezeigten Ausführungsbeispiel werden ein die Verzögerungsschaltung 13 durchlaufendes Signal, dessen Verzögerung
äquivalent einer Horizontalabtastperiode ist, und ein nicht durch die Verzögerungsschaltung geführtes ursprüngliches Signal
im Addierer 14 addiert. Bei diesem Aufbau besitzt der Kammfilter das in Fig. 5B gezeigte kammförmige Frequenzverhalten.
Der in Fig. 6A gezeigte Kammfilter enthält über die Schaltungsbestandteile des Ausführungsbeispiels der Fig. 5A hinaus einen
Addierer 11 und eine Rückkopplungsschaltung 12. Bei diesem Aufbau
werden das durch die Rückkopplungsschaltung 12 rückgekoppelte Ausgangssignal und das Eingangssignal im Addierer"11 addiert
und das so addiert.e oder überlagerte Signal wird der Verzögerungsschaltung
13 zugeführt. Dabei ergibt sich das in Fig. 6b gezeigte kammförmige Frequenzverhalten, das durch Änderung
des Rückkopplungsverhältnisses K der Rückkopplungsschaltung geändert werden kann.
Bezeichnet man das Eingangssignal des in Fig. 6A gezeigten Kammfilters mit ein und sein Ausgangssignal mit e ,
so ergibt sich bei einem Rückkopplungsverhältnis K von -1 < K
< 1 und einer horizontalen Abtastperiode von TH folgende
Übertragungsfunktion dieses Filters:
= G
ein y
ein y
Normalisiert man die obige Gleichung bei der maximalen Verstärkung
- , so ergibt sich das in Fig. 6B gezeigte FrequenzverhalteX, wobei die Dämpfung bei Frequenzen gleich
einem ungeradzahligen Vielfachen von ^fH unendlich groß wird
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Fig. 7A und 8A zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Kammfilters 3>
der das Chrominanzsignal durchläßt. Der in Fig. 7A gezeigte Kammfilter ist so aufgebaut, daß das durch die
Verzögerungsschaltung 6 geführte Signal um eine Zeit verzögert wird, die äquivalent ist einer horizontalen Abtastperiode H.
Das verzögerte Signal und das der Subtraktionseinrichtung 7 direkt zugeführte Eingangssignal werden in der Subtraktionseinrichtung
7 voneinander abgezogen. Der derart aufgebaute Kammfilter hat ein kammförmiges Frequenzverhalten, wobei die Dämpfungspunkte
gemäß Fig. 7B gegenüber dem in Fig. 5A gezeigten Ausführungsbeispiel um ^H in Richtung der Horizontalachse verschöben
sind.
Das in Fig. 8A gezeigte Ausführungsbeispiel enthält einen auch als Subtraktionseinrichtung betreibbaren Addierer 4
und eine Rückkopplungsschaltung 5, sowie ferner die Schaltungskomponenten des anhand Fig.. 7A gezeigten Ausführungsbeispiels.
Das Ausgangssignal der Subtraktionseinrichtung 7, das über die
Rückkopplungsschaltung 5 rückgekoppelt wird, und das EingangSrsignal werden im Addierer (oder der Subtraktionseinrichtung)4
addiert (oder voneinander subtrahiert). Das Ausgangssignal des Addierers (oder der Subtraktionseinrichtung) 4 wird darauf durch
die Verzögerungsschaltung 6 geführt. Bei diesem Aufbau kann gemäß Fig. 8B die kammförmige Frequenzcharakteristik des Filters
durch Änderung des Rückkopplungsfaktors K der Rückkopplungsschaltung 5 verändert werden.
Die Eingangs-ZAusgangs-Übertragungsfunktion des in Fig. 8A gezeigten Kammfilters wird durch folgende Gleichung ausgedrückt
:
1 - ee c
in c 1 + KQe
OBIGiNAL INSPECTED
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Normalisiert man diese Gleichung bei der Maximalverstärkung
' "> so ergibt sich eine Frequenzkennlinie mit unendlich
hohen Dämpfungspunkten bei der Horizontal-Synchronisationsfrequenz f™ und ihren höheren Harmonischen (Fig. 8B). Der
Rauschfaktor in den Farbsignalen kann weiter verbessert werden, wenn die Frequenzkennlinien der Kammfilter der Fig. 6A
und 8A in der obenfoeschriebenen Weise verändert und dadurch die Selektivität der Filter erhöht wird.
Durch die Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung der Fig. 1 kann die Bildqualität bei Fernsehempfängern beträchtlich
verbessert werden, wenn dabei Kammfilter der oben beschriebenen Art verwendet werden. Die Schaltung der Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung
der Fig. 1 ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und kostspielig, da zwei Kammfilter mit je
einer Verzögerungsschaltung benötigt werden, um das Chrominanzsignal
und das Luminenzsignal durchzulassen;
Fig. 9 zeigt ein vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung der Fig. 1. Hierbei wird
ein einziger Kammfilter mit einer Verzögerungsschaltung zur Erzeugung
des Chrominanz- und des Luminanzsignals verwendet, ohne daß hierdurch die Betriebseigenschaften verschlechtert würden.
Wird der Eingangsklemme 1 und weiter der Signal-Aufbereitungsstufe
9 (Differentiationsschaltung zweiter Ordnung) ein Chrominanzsignal und ein Luminanzsignal enthaltendes zusammengesetztes
Videosignal zugeführt, so kann ein zusammengestztes Signal aus der Signal-Aufbereitungsstufe gewonnen werden,
wobei das Korrektursignal dazu dient, dem Luminanzsignal
einen Vorschwinger und einen Überschwinger aufzuprägen. Dieses
zusammengesetzte Signal wird dann einem Kammfilter 10 zugeführt, und es ergibt sich ein Wellenform-Korrektursignal für das Lumi-
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- ri -
nanzsignal, wobei die Chrominanzsignalfrequenzen unterdrückt sind. Werden das das Eingangssignal des Kammfilters 10 bildende
zusammengesetzte Signal und das das Ausgangssignal des gleichen Filters 10 bildende Wellenform-Korrektursignal für das Luminanzsignal
einer Subtraktionseinrichtung 19 zugeführt, so ergibt sich ein Chrominanzsignal an der Subtraktionseinrichtung 19,
aus dem die Luminanzsignalkomponenten entfernt sind. Hierdurch ergibt sich ein Frequenzverhalten, das demjenigen äquivalent
ist, wenn zwei getrennte Kammfilter zur übertragung des Chrominanzsignals
verwendet werden.
Ein Teil der Frequenzkennlinie des Kammfilters 10 ist in Fig. 9g gezeigt. Sie entspricht dem des Kammfilters der
Fig.1, wenn K gleich Null gesetzt ist. Eine solche Form des Ausgangssignals vom Kammfilter 10 führt am Ausgang der Subtraktionseinrichtung 19 zu dem in Fig. 9i gezeigten Frequenzverhalten, dessen Selektivität gegenüber dem der Fig. -9g verbessert ist.
Fig.1, wenn K gleich Null gesetzt ist. Eine solche Form des Ausgangssignals vom Kammfilter 10 führt am Ausgang der Subtraktionseinrichtung 19 zu dem in Fig. 9i gezeigten Frequenzverhalten, dessen Selektivität gegenüber dem der Fig. -9g verbessert ist.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Selektivität der Kammfilter 3 und 10 verbessert
werden, wenn ein Teil der Ausgangs signale übeijöie ■Rückkopplungsschaltungen 5 bzw. 12 mit einem Rückkopplungsverhältnis von K bzw. K auf ihre Eingänge rückgekoppelt wird. Demgegenüber hat bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9, auch wenn die Frequenzkennlinie des Ausgangssignals des Kammfilters 10 bei einem Rückkopplungsverhältnis K=O (keine Rückkopplung) gemäß Fig. 9g verläuft, das Ausgangssignal der Subtraktionseinrichtung 19 eine kammförmige Kennlinie wie in dem Fall, wenn die Rückkopplungsschaltung vorhanden ist. Hierdurch kann das Rauschverhältnis im Farbsignal ohne Anwendung der Rückkopplungsschaltung verbessert werden. Natürlich kann die in Fig. 9g gezeigte kennlinie hinsichtlich der Selektivität verändert werden, wenn am Kammfilter 10 eine Rückkopplungsschaltung 12 vorgesehen ist. In diesem Fall ändert sich die in Fig. 9f
werden, wenn ein Teil der Ausgangs signale übeijöie ■Rückkopplungsschaltungen 5 bzw. 12 mit einem Rückkopplungsverhältnis von K bzw. K auf ihre Eingänge rückgekoppelt wird. Demgegenüber hat bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9, auch wenn die Frequenzkennlinie des Ausgangssignals des Kammfilters 10 bei einem Rückkopplungsverhältnis K=O (keine Rückkopplung) gemäß Fig. 9g verläuft, das Ausgangssignal der Subtraktionseinrichtung 19 eine kammförmige Kennlinie wie in dem Fall, wenn die Rückkopplungsschaltung vorhanden ist. Hierdurch kann das Rauschverhältnis im Farbsignal ohne Anwendung der Rückkopplungsschaltung verbessert werden. Natürlich kann die in Fig. 9g gezeigte kennlinie hinsichtlich der Selektivität verändert werden, wenn am Kammfilter 10 eine Rückkopplungsschaltung 12 vorgesehen ist. In diesem Fall ändert sich die in Fig. 9f
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gezeigte Kennlinie entsprechend der Änderung der in Fig. 9g gezeigten Kennlinie.
Eine an den Ausgang der Subtraktionseinrichtung 19 angeschlossene Schaltung 20 bildet einen vergleichsweise einfachen
Hochpaßfilter zur Kompensation der Charakteristik des Bandpaßfilters, wie er in der Chrominanzsignal-Aufbereitungsschaltung verwendet wird. Durch Verwendung eines Hochpaßfilters
20 mit einer Grenzfrequenz von etwa 3 MHz hat das Ausgangs-Chrominanzsignal von der Klemme 8 eine Frequenzkennlinie, die
in den Bereich von 3,58 MHz ± 500 kHz fällt"(Fig. 3A).
Der Hochpaßfilter 20 kann je nach dem Frequenzverhalten
der Signalwellen-Aufbereitungsstufe 9 weggelassen werden. Beispielsweise
kann, um den Hochpaßfilter 20 überflüssig zu machen, eine Differentiationsschaltung zweiter Ordnung verwendet werden,
die ebenfalls die Funktion eines Hochpasses mit einer Grenzfrequenz von etwa 3 MHz erfüllt.
In sämtlichen oben beschriebenen Fällen kann ein keinen Luminanzsignalanteil enthaltendes Chrominanzsignal an der
Ausgangsklemme 8 gewonnen werden. Ferner kann ein Wellenform-Korrektursignal für das Luminanzsignal von dem am Ausgang des
Kammfilters 10 vorgesehenen Verstärkungsregler 15 erhalten werden, wobei dem Luminanzsignal der Vorschwinger und der
Überschwinger überlagert werden. Somit können also mit dem in Fig.
9 gezeigten einfachen und billigen Aufbau die gleiche Aufgabe gelöst und die gleichen Vorteile erzielt werden wie mit dem der
Fig. 1.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Videosignal-Verarbeitungsvorrichtung. In Fig.
10 sind den Fig. 1 bis 9 gleiche oder ähnliche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Die Schaltung der Fig. 10 ist so aufgebaut, daß das Ausgangssignal der Signalwellen-Aufbereitungsstufe 9 über einen
Kammfilter 3, der das Chrominanzsignal durchläßt, und den Hochpaßfilter 20 zur Ausgangsklemme 8 geführt wird. Ferner
werden das Ausgangssignal der Signalwellen-Aufbereitungsstufe 9 und das Ausgangssignal des Kammfilters 3 einer Subtraktionseinrichtung 19 zugeführt, deren Ausgangssignal ferner einem
Verstärkungsregler 15 zugeführt wird.
Das Ausgangssignal des Kammfilters 3 zeigt das in Fig. 10h dargestellte Frequenzverhalten. Das Frequenzverhalten des
Ausgangssignals der Subtraktionseinrichtung 19 ist in Fig. 10i dargestellt. Mit Rücksicht auf das Frequenzverhalten wird vorzugsweise
das Ausführungsbeispiel der Fig. 9 verwendet, wenn das Rauschverhältnis im Chrominanzsignal verbessert v/erden soll,
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 10 ist vorzuziehen, wenn das Rauschverhältnis im Luminanzsignal verbessert werden soll.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung, bei der ein einziger Kammfilter mit einer Verzögerungsschaltung als
Kammfilter 3 zur Durchleitung des Chrominanzsignals und als Kammfilter 10 zur Durchleitung des Luminanzsignals dient. Der
in Fig. 11 gezeigte Kammfilter 30 enthält eine Verzögerungsschaltung 301, einen Addierer (oder eine Subtraktionseinrichtung)
302, eine weitere Subtraktionseinrichtung 303t einen weiteren Addierer 304 sowie Rückkopplungsschaltungen 305 und
306 mit einem Rückkopplungsverhältnis von K bzw. K. wobei
1 > Kc > -1 ; 1 > K
> -1 .
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Mit den oben beschriebenen Schaltungsbestandteilen ergibt sich eine Operationsfunktion, bei der das Chrominanzsignal durch
den Addierer 302, die Subtraktionseinrichtung 303, die Verzögerungsschaltung
301 und die Rückkopplungsschaltung 305 durchgeleitet
wird. Die weitere Funktion, durch die das Luminanzsignal durchgeleitet wird, ergibt sich durch die Addierer 302 und 304,
die Verzögerungsschaltung 301 und die Rückkopplungsschaltung 306.
Bei dem in Fig. 11 gezeigten Aufbau der Vorrichtung werden die Übertragungsfunktionen der beiden Operationsschaltungen
durch folgende Gleichungen ausgedrückt: Für das Chrominanzsignal:
Mn - ■* 1 - (Ky -Kc)e-^'AH ^
Für das Luminanzsignal:
e_ ■ . 1 + (1 + 2K) e"J"TH
ein y 1.+ (Kc - Ky) e
Setzt man in diesen Gleichungen K und K gleich Null, so
ergibt sich
G(d«)c = 1 - e-^"TH (5)
-G(J »)y = 1 + e'^TE
(6)
Diese Beziehungen sind sehr ähnlich den Übertragungsfunktionen (1) und (2) für die in Fig. 1 gezeigten Kammfilter,
unter der Annahme, daß die Rückkopplungsverhältnisse Kc und
K gleich Null sind. Dies zeigt, daß das Arbeitsverhalten der
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beiden Funktionsarten der in Fig. 11 gezeigten Vorrichtung
äquivalent ist dem der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, unter der Bedingung, daß die Rückkopplungsverhältnisse K
und K gleich Null sind. Es ergebensich also bei den beiden in den Fig. 1 und 11 gezeigten Vorrichtungen die gleichen
vorteilhaften Wirkungen zur Verbesserung der Bildqualität. Das bedeutet, daß nur eine Verzögerungsschaltung verwendet
zu werden braucht.
Werden jedoch bei der in Fig. 11 gezeigten Schaltung die Rückkopplungsfaktoren K und K auf einen Wert größer Mull
erhöht, um die Bildqualität zu verbessern, so werden die Größen K und K in den Gleichungen (3) und (4) nicht eliminiert.
Das bedeutet, daß die Rückkopplungssignale in den beiden Schaltungen
miteinander interferieren. Somit wird die Frequenzcharakteristik einer Betriebsweise des Filters einschließlich der
unendlichen Dämpfungspunkte durch das Rückkopplungsverhältnis der anderen Betriebsweise des Filters beeinflußt. Die Vorteile
der Unterdrückung der Punkt- und Farb-Kreuz-Interferenz werden
hierdurch merklich verschlechtert. Werden die Werte der Rückkopplungsverhältnisse
Kc und K nicht in geeigneter Weise gewählt,
so verschlechtert sich die Bildqualität beträchtlich und es ist nicht möglich, die gleichen Vorteile zu erzielen,
wie es bei der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung bei diesen Werten von K und K der Fall ist.
c y
c y
Diese Nachteile der in Fig. 11 gezeigten Vorrichtung können durch das in Fig. 12 gezeigte Ausführungsbeispiel vermieden
werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zur gemeinsamen Durchleitung des Chrominanz- und des Luminanzsignals ein
einziger Kammfilter verwendet, wobei die Interferenz zwischen den beiden Rückkopplungsschaltungen minimal ist. Bei diesem
Aufbau können die Punktinterferenz und die Farb-Kreuz-Interferenz bei gleichzeitiger Verbesserung des Rauschverhältnisses
und der Bildaui'.i '"gu::;~ 'vermieden v/erden.
2 9/0799
22635
Bei der in Fig, 12 gezeigten Vorrichtung besteht ein Kammfilter zur Durchleitung des Chrominanzsignals aus einem
Addierer 302 (der auch als Subtraktionseinrichtung betrieben
werden kann), einer Subtraktionseinrichtung 303» einer Verzögerungsschaltung
301 mit einer der horizontalen Ablenkungsperiode äquivalenten Verzögerungszeit, und einer Rückkopplungsschaltung
305.
Dieser Filter ähnelt stark dem der Fig. 1. Seine Übertragungsfunktion
kann durch folgende Gleichung ausgedrückt werden:
e c
in c 1 + Kc e G 1H
Dieser Filter wird offensichtlich nicht durch die das Luminanzsignal
durchlassende Schaltung beeinflußt. Wird Gleichung (7) bei maximaler Verstärkung von 2/(1-K) unter der Annahme
f = (n + TjOfH und e~d H = -1 normalisiert, so wird das
Frequenzverhalten durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses K gemäß a, b und c in Fig. 14A verändert. Die Kurve a
c
entspricht K gleich Null, die Kurve b entspricht K. = -0,5
und die Kurve c entspricht K =0,5.
Das Chrominanzsignal, das die hochfrequenten Komponenten des Luminanzsignals enthält und das Ausgangssignal
der Signal-Aufbereitungsstufe 9 darstellt, wird so durch den
Filter 30 hindurchgeleitet. Die hochfrequenten Anteile des Luminanzsignals, die in der Nähe der höheren Harmonischen von
nf„ der horizontalen Synchronisationsfrequenz f™ konzentriert
sind, werden in der anhand Fig. 1 erläuterten V/eise unterdrückt. Aus diesem Grund kann von der Klemme 8 ein Chrominanzsignal
entnommen werden, das zu keinerlei Farb-Kreuz-Interferenzen
führt. Dieser Vorteil kann noch weiter verbessert werden, wenn
226JS78
man die Filterkennlinie durch Wahl von K verändert. Ferner
kann das Rauschverhältnis S/N bis auf 10 log 2/(1-K )dB mit
-1< K < 1 verbessert werden.
c
c
Die Filterschaltung zur Durchleitung des Luminanzsignals
besteht aus dem Addierer 302, der Verzögerungsschaltung 301, der Subtraktionseinrichtung 303 und dem Addierer 304. Das
vom Addierer 302 erhaltene Signal und das durch die Verzögerung sschaltung 301 geleitete Signal werden im Addierer 304 mit
den in Fig. 12 gezeigten Vorzeichen addiert. Bei diesem Aufbau wird das Ausgangssignal e des oben beschriebenen Kamm-
O C
filters zur Durchleitung des Chrominanzsignals durch die Rückkopplungsschaltung
305 zum Addierer 302 rückgekoppelt. Im Addierer
304 werden ein durch die Verzögerungsschaltung 301 um eine horizontale Abtastperiode verzögertes Signal und ein weiteres
unverzögertes Signal miteinander addiert. In diesem Fall wird die Phase der Frequenzkomponenten von (n + ρ·)ίττ» in denen
die größere Energie der Chrominanzsignalfrequenzen verteilt sind, in der Verzögerungsschaltung 301 um 180 verschoben und
im Addierer 304 durch die nichtverschobenen Frequenzkomponenten gelöscht. Aus diesem Grund erscheinen diese Komponenten des
Chrominanzsignals nicht in dem Ausgangssignal des Addierers
304. In den über die Rückkopplungsschaltung 305 geleiteten
Rückkopplungssignalen werden die Frequenzkomponenten nf,,, in
denen die größere Energie der Luminanzsignalfrequenzen verteilt
ist, zuvor im Kammfilter zur Durchleitung des Chrominanzsignals unendlich stark gedämpft. Daher ändert sich die
ivennlinie des Filters zur Durchleitung des Luminanzsignals bei den Frequenzen (n + öO-^h und n^H aucn dann nicht, wenn
das Rückkopplungsverhältnis K verändert wird. ,Die Filterkennlinie
ändert sich dagegen etwas für die Frequenzen zwischen und (n f ^) f„.
ORIGINAL tNbrfcOi£D
" 19 " 2 2 6.' 6 7 8
Die Übertragungsfunktion für die Filterschaltung zum Durchlassen des Luminanzsignals, die ebenfalls eine kammförmige
Dämpfungslinie aufweist, kann folgendermaßen ausgedrückt werden:
(1 +K) (1+ e G(i") c
e
ein
ein
Gemäß dieser Gleichung ändert sich der Wert durch das Rückkopplungsverhältnis
K . Aus Gleichung (8) ergibt sich jedoch bei f = nfH und e"^"TH = 1 für G (j ω) = 2 und bei f = (n+l)fR
und e"^^ H = -1 für G(j<^>) = 0. Aus diesem Grund ergibt sich
ein konstanter Viert G(jcj) = 2 für jeden Wert des Rückkopplungsverhältnisses
K , wenn die Arbeitsfrequenz mit den Lumi-
nanzsignalfrequenzen nfu übereinstimmt. Es ergibt sich ferner
G(jcj) =0 für jeden Wert des Rückkopplmigsverhältnisses K ,
wenn die Arbeitsfrequenz mit den Chrominanzsignalfrequenzen (η + 2")fjT übereinstimmt.
Wie erwähnt, ändert sich der Wert von G(j£^) durch
das Rückkopplungsverhältnis K für die zwischen nfrr und
Λ C ti
(n + P^H lie£enden Frequenzen. Somit wird das Frequenzverhalten
dieser Filterschaltung durch die Kurven d, e und f in Fig. 14B wiedergegeben. Als Ergebnis kann das Luminanzsignal,
in dem die Frequenzkomponenten des Chrominanzsignals ausreichend
unterdrückt sind, vom Addierer 304 gewonnen werden. Die
sich aus der Änderung des Rückkopplungsverhältnisses K ergebende Veränderung des LuminanzSignaIs kann vernachlässigt werden.
In Fig. 14B entspricht die Kurve d dem Wert K = 0, die
Kurve e dem Wert K, = 0,5 und die Kurve f dem Wert K = -0,5.
ORlGiNAi- INSPECTED
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Aus den in den Fig. 14A und 14B gezeigten Kennlinien ergibt sich, daß an der Klemme 8 ein Chrominanzsignal entnommen
werden kann, bei dem die Frequenzkomponenten des Luminanzsignals und zufällige Störungen unterdrückt sind, und das vom
Addierer 304 ein Luminanzsignal entnommen werden kann, in dem
die Chrominanzsignalkomponenten und zufällige Störungen unterdrückt sind. Der Pegel des Ausgangssignals des Addierers 304
wird in einem Pegelregler 15 reguliert und dem Ausgangssignal vom Tiefpaßfilter 16 im Addierer 17 hinzuaddiert. Das Ausgangssignal
des Addierers 17 wird an einer Ausgangsklemme 18 abgegeben. Da das von der Klemme 18 abgenommene Luminanzsignal im
wesentlichen frei ist von Chrominanzsignalkomponenten und zufälligen Störungen, werden somit Punktinterferenzen vermieden
und die Bildauflösung kann beträchtlich verbessert werden.
Das Rauschverhältnis S/N im Chrominanzkanal kann auf der normalen Höhe von 10 log. 2/(1 - K_) dB gehalten werden,
indem das Rückkopplungsverhältnis K in geeigneter Weise variiert
wird. Dadurch ergibt sich keine Verschlechterung des Luminanzkanals. Soll das Rauschverhältnis S/N im Luminanzkanal
weiter verbessert werden, so wird die Polarität des Rückkopplungsverhältnisses K„ negativ gewählt. Soll das Rauschverhältnis
S/N im Chrominanzkanal verbessert werden, so wird die Polarität von K positiv gewählt. Somit können bei Verwendung
nur einer Rückkopplungsschaltung zwei Arten von Kammfilterschaltungen
gebildet werden, deren Kennlinien durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses K„ der einzelnen Rückkopplungs-
c ,
schaltung geändert wird. Es wurde festgestellt, daß bei einem Wert von KQ>
+0,5 das Chrominanzsignal in Vertikalrichtung auf der Bildebene verzerrt wird, und daß bei einem Wert von K <■ -0,5
4 C
eine merkliche Verschlechterung in der Auflösung längs der Vertikalrichtung
des Luminanzsignals erfolgt, daher muß das Rückkopplungsverhältnis Kc im Bereich -0,5 ^ Kc ^ +0,5 gewählt
werden.
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Fig. 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung, dessen
Grundaufbau ähnlich dem in Fig. 12 gezeigten ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch die Rückkopplungsschaltung auf
der Seite des das Luminanzsignal durchlassenden Kammfilters
angeordnet, die aus den Addierern 302 und 304, der Verzögerungsschaltung 301 und der Rückkopplungsschaltung 306 besteht. Der
Kammfilter, der das Chrominanzsignal durchläßt, besteht aus den Addierern 302 und 304, der Subtraktionseinrichtung 303» der
Verzögerungsschaltung 301 und der Rückkopplungsschaltung 306.
Die Übertragungsfunktionen für diese Kammfilter sind;
Die Frequenzkennlinien der Filter ergeben sich durch
Normalisierung der Funktionen bei ihren Maximalverstärkungen 2/(1 - K) bzw. 2. Die sich ergebenden Kennlinien sind in den
Fig. 14a bzw. 14B gezeigt. Die Kurven a, b und c der Fig. 14A entsprechen den Rückkopplungsverhältnissen ΚΛ s O,K_ = 0,5 und
C C
K s -0,5, während die Kurven d, e und f der Fig. 14B den Rückkopplungsverhältnissen
K=O, K = -0,5 und K » 0,5 entsprechen.
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Bei dem vorstehend beschriebenen AusfUhrungsbeispiel
können die beiden Arten von Kammfiltern zur Trennung des Chrominanzsignals
und des Luminanzsignals durch Verwendung einer einzigen Verzögerungsschaltung ausgebildet werden. Die Kennlinien
dieser Filter können durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses der Rückkopplungsschaltung in geeigneter Weise
verändert werden. Aus diesem Grunde können die Farb-Kreuz-Interferenz, die Punktinterferenz und dergleichen wirksam aus
dem Bild entfernt werden. Das Rauschverhältnis S/N und die Bildauflösung werden merklich verbessert.
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Claims (17)
1. Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung für Farbfernsehempfänger,
gekennzeichnet durch einen Bandpaßfilter (2) zur Trennung hochfrequenter Komponenten eines
zusammengesetzten Videosignals mit einem Chrominanz- und einem Luminanzsignal derart, daß das Chrominanzsignal in
abwechselnder Frequenzbeziehung im hochfrequenten Bereich des Luminanzsignals vorhanden ist, durch einen Tiefpaßfilter
(16) zur Trennung niederfrequenter Komponenten aus dem zusammengesetzten Videosignal, durch eine Signalwellen-Aufbereitungsstufe
(9) zur Verarbeitung des zusammengesetzten Videosignals zu dem Zweck, dem Ausgangssignal des Tief-
paßfilters (16) einen Vorschwinger und einen Überschwinger
aufzuprägen, durch eine Filterschaltung mit wenigstens einem Kammfilter (3, 10) zur Trennung der Chrominanzsignalkomponenten
aus dem Ausgangssignal des Bandpaßfilters und zur Trennung der Luminanzsignalkomponenten aus dem Ausgangssignal
der Signalwellen-Aufbereitungsstufe (9), durch einen
Verstärkungsregler (15) zur Regulierung des Ausgangspegels der durch die Filterschaltung ausgesiebten Luminanzsignalkomponenten,
und durch einen Addierer (17) zur Addition des
Ausgangssignals des Tiefpaßfilters und des Ausgangssignals des Verstärkungsreglers, wodurch von der Kammfilterschaltung
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ein Chrominanzsignal mit niedrigem Störungspegel und vom Addierer ein Luminanzsignal mit niedrigem Störungspegel
gewonnen werden, wobei dem Luminanzsignal ein Vorschwinger
und ein Überschwinger aufgeprägt sind, die je auf gewünschte Pegel einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammfilterschaltung einen ersten
Kammfilter (3) mit maximalen Dämpfungspunkten bei der horizontalen Synchronisationsfrequenz (fu) des zusammengesetzten
Videosignals und deren höheren Harmonischen (nfu-;
η positiv und ganzzahlig) und einmzweiten Kammfilter (10)
mit Dämpfungspunkten bei den Frequenzen ((n + ^O^u) enthält,
und daß das Ausgangssignal vom Bandpaßfilter (2) U'ber den ersten Kammfilter (3) und das Ausgangssignal von
der Signalwellen-Aufbereitungsstufe (9) durch den zweiten
Kammfilter geleitet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kammfilter (3) eine Verzögerungsschaltung
(6) zur Verzögerung des Eingangssignals um eine Periode (T™) der Horizontalablenkung und eine Subtraktionseinrichtung
(7) zur gegenseitigen Subtraktion des Ausgangssignals von der Verzögerungsschaltung und des Eingangssignals
in die Verzögerungsschaltung enthält.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Kammfilter (3, 10) ferner mit
einer Rückkopplungsschaltung (5) zur Rückkopplung des Ausgangssignals der Subtraktionseinrichtung (7) zum Eingang
der Verzögerungsschaltung (6) versehen ist, so daß die Frequenzkennlinie des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses
(K ) der Rückkopplungsschaltung variiert werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der zweite Kammfilter (10) eine Verzögerungsschaltung
(13) zur Verzögerung des Eingangssignals um eine Periode (T«) der Horizontalablenkung und einen Addierer
(14) zur Addition des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung und des Eingangssignals des Kammfilters enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kammfilter (10) ferner
eine Rückkopplungsschaltung (12) zur Rückkopplung des Ausgangssignals des Addierers (14) zur Eingangsseite der Verzögerungsschaltung
(13) enthält, so daß die Frequenzkennlinie des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses
(K ) der Rückkopplungsschaltung variiert werden kann.
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7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Signalwellen-Verarbeitungsstufe
(9) aus einer Differentiationsschaltung zweiter Ordnung besteht.
8. Videosignal-Aufbereitungsvorrichtung für Farbfernsehempfänger, gekennzeichnet durch einen Tiefpaßfilter
(16) zur Trennung der niederfrequenten Komponenten aus einem zusammengesetzten Videosignal mit einem Chrominanzsignal
und einem Luminanzsignal derart, daß das Chrominanzsignal in Zwischenfrequenzbeziehung im hochfrequenten Bereich
des Luminanzsignals vorhanden ist, durch eine Signalwellen-Aufbereitungsstufe (9) zur Aufbereitung des zusammengesetzten
Videosignals zur Erzeugung eines Vorschwingers und eines Überschwingers auf dem Ausgangssignal des Tiefpaßfilters,
durch eine FiIterschaltung (10) mit wenigstens einem Kammfilter
zur Trennung der Chrominanzsignalkomponenten und der Luminanzsignalkomponenten aus dem Ausgangssignal der Signalwellen-Aufbereitungsstufe
(9)» durch einen Verstärkungsregler (15) zur Regulierung des Ausgangspegels der durch die Filterschaltung
ausgesiebten Luminazsignalkomponentexx, und durch einen Addierer zur Addition des Ausgangssignals des Tiefpaßfilters
und des Ausgangssignals des Versträkungsreglers, so daß die Filterschaltung ein Chrominanzsignal mit niedrigem
Störungspegel und der Addierer ein Luminanzsignal mit niedrigem Störungspegel erzeugen, wobei dem Luminanzsignal ein
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Vorschwinger und ein Uberschwinger aufgeprägt sind, die je
auf gewünschte Pegel einstellbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterschaltung einen Kammfilter
enthält, dessen maximale Dämpf ungspunkte bei Frequenzen
(η + *r)fH H-e&en>
so daß die Luminanzsignalkomponenten des
Eingangssignals abgetrennt werden, sowie eine Subtraktionseinrichtung zur Subtraktion des Ausgangssignals des Kammfilters
vom Eingangssignal.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Filterschaltung einen Kammfilter
mit maximalen Dämpfungspunkten bei Frequenzen nf™ enthält,
so daß die Chrominanzsignalkomponenten vom Eingangssignal getrennt werden, und ferner eine Subtraktionseinrichtung zur
Subtraktion des Ausgangssignals des Kammfilters vom Eingangssignal
.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 >
dadurch gekennzeichnet , daß der Kammfilter eine Verzögerungsschaltung
zur Verzögerung des Eingangssignals für eine Periode (Ttt) der Horizontalabtastung und einen Addierer zur
Addition des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung zum Eingangssignal enthält.
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12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Kammfilter mit einer Rückkopplungsschaltung
zur Rückkopplung des Ausgangssignals des
Addierers auf die Eingangsseite der Verzögerungsschaltung versehen ist, so daß die Frequenzkennlinie des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses der Rückkopplungsschaltung geändert werden kann.
Addierers auf die Eingangsseite der Verzögerungsschaltung versehen ist, so daß die Frequenzkennlinie des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses der Rückkopplungsschaltung geändert werden kann.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Kammfilter eine Verzögerungsschaltung zur Verzögerung des Eingangssignals um eine Periode
(Tu) der Horizontalabtastung und eine Subtraktionseinrichtung zur gegenseitigen Subtraktion des Eingangssignals
und des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung enthält.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammfilter ferner mit einer
Rückkopplungsschaltung zur Rückkopplung des AusgangsSignaIs der Subtraktionseinrichtung auf den Eingang der Verzögerungsschaltung versehen ist, so daß die Frequenzcharakteristik des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses der Rückkopplungsschaltung variiert werden kann.
Rückkopplungsschaltung zur Rückkopplung des AusgangsSignaIs der Subtraktionseinrichtung auf den Eingang der Verzögerungsschaltung versehen ist, so daß die Frequenzcharakteristik des Kammfilters durch Änderung des Rückkopplungsverhältnisses der Rückkopplungsschaltung variiert werden kann.
ORIGINAL INSPECTS)
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15· Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die FiIterschaltung folgende Bestandteile
enthält: eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung des Eingangssignals um eine Periode (T^) der
Horizontalablenkung, eine Subtraktionseinrichtung zur gegenseitigen Subtraktion des Eingangssignals und des
Ausgangssignals der Verzögerungseinrichtung, so daß die
Ghrominanzsignalkomponenten abgetrennt werden, einen ersten Addierer zur Addition des Ausgangssignals der SignalweHen-Aufbereitungsstufe
und des Ausgangssignals der Verzögerungseinrichtung zur Gewinnung der Luminanzsignalkoraponenten,
eine Rückkopplungsschaltung zur Rückkopplung des Ausgangssignals des ersten Addierers auf den Eingang
der Verzögerungseinrichtung, und einen zweiten Addierer zur Addition des Ausgangssignals der Rückkopplungsschaltung
und des Ausgangssignals der Signalwellen-Aufbereitungsstufe, wobei das so erzeugte Ausgangssignal der Verzögerungseinrichtung
zugeführt wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η zeich
nee t , daß die Filterschaltung folgende Bestandteile enthält: eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung
des Eingangssignals um eine Periode* (Tu) der Horizantalablenkperiode,
eine Subtraktionseinrichtung zur Subtraktion des Ausgangssignals der Verzögerungseinrichtung
ORIGINAL INSPECTED
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vom Ausgangssignal der Signalwellen-Aufbereitungsstufe zur
Gewinnung der Chrominanzsignalkomponenten, einen ersten Addierer zur Addition des Eingangssignals und des Ausgangssignals
der Verzögerungseinrichtung zur Gewinnung der Luminanzsignalkomponenten, eine Rückkopplungsschaltung zur Rückkopplung
des Ausgangssignals der Subtraktionseinrichtung auf
den Eingang der Verzögerungseinrichtung und einen zweiten Addierer zur Addition des Ausgangssignals der Rückkopplungsschaltung
und des Ausgangssignals der Signalwellen-Aufbereitungsstufe,
wobei das so addierte Ausgangssignal der Verzögerungseinrichtung zugeführt wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,, daß die Filterschaltung folgende Bestandteile
enthält: eine Verzögerungseinrichtung zur Verzögerung des Ausgangssignals um eine Periode (TH) der Horizontalablenkung,
eine erste Subtraktionseinrichtung zur Subtraktion des Ausgangssignals der Signalwellenaufbereitungsstufe
vom Ausgangssignal der Verzögerungseinrichtung zur Gewinnung der Chrominanzsignalkomponenten, einen Addierer
zur Addition des Eingangssignals und des Ausgangssignals
der Verzögerungseinrichtung zur Gewinnung der Luminanzsignalkomponenten,
eine Rückkopplungsschaltung zur Rückkopplung des Ausgangssignala
der Subtraktionseinrichtung auf den Eingang der Verzögerungseinrichtung, und eine zweite Subtraktionseinrichtung
zur Subtraktion des Ausgangssignals der Rückkopplungsschaltung vom Ausgangssignal der Signalwellen-Aufbereitungs-
ORIGINAL INSPECTED
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