DE2263099C3 - Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Kalzinierung von adhäsiven Materialien - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur kontinuierlichen Kalzinierung von adhäsiven MaterialienInfo
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Description
Die F.rfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine
Einrichtung für den Betrieb von mit Zyklonvorwärmern gekoppelten Drehtrommel-Kalzinieröfen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen
Kalzinierung von adhäsiven Materialien mit freiem und gebundenem Wassergehalt in zwei Verfahrensschritten,
deren erster Schritt das Vorwärmen der Materialien mit Rauchgas eines Drehtrommel-Kalzinierofens
in einem mehrstufigen Zyklon-Vorwärmersystem und deren zweiter Schritt das Kalzinieren dir Materialien
in dem erwähnten Kalzinierofen umfaßt, wobei
ίο die Feuchtigkeit der in die im Kaskadensystem angeordneten
Zyklonvorwärmer der ersten Stufe einzuspeisenden adhäsiven Rohmaterialien bis zu einer höchstens
8%igen Haftfeuchtigkeit in der Weise vermindert wird, daß man einen Teil des praktisch schon kein Wasser
enthaltenden, aus dem Elektrofilter kommenden Produktes, ferner einen Teil des Zwischenproduktes mit
vermindertem Wassergehalt mit dem adhäsiven Rohmaterial hoher Feuchtigkeit homogenisiert und die so
entstandene Mischung mittels des von dem Luftraum der Vorwärmer abgetrennten Dosierers mit Zwangsbahn in den Raum der Zyklonvorwärmer einspeist, wo
die aus dem freien Fall resultierende Zeit der Gegenstrom-Wärmezufuhr durch mehrmalige Unterbrechung
verlängert und danach im zweiten Verfahrensschritt die Kalzinierung durch die Beseitigung des gebundenen
Wassers im Drehtrommelofen beendet wird.
Es wurden in der letzten Zeit — wie bekannt — zahlreiche Verfahren zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
der Kalzinieröfen ausgearbeitet. Das Hauptziel der industriellen Lösung ist. den theoretischen Energiebedarf
bei der gegebenen Leistung immer mehr der zur Kalzinierung der Materialien verwendeten Wärmeenergie
anzunähern.
Ein wichtiges Bestreben bei den bekannten Lösungen war es. gleichzeitig auch die Leistung der Kalzinieröfen
zu erhöhen. Solche Verfahren wurden in der Praxis hauptsächlich bei den auf dem Gebiete der Industrie
verbreiteten Drchtrommclöfcn angewendet. Zahlreiche Verfahren sind bekanntgeworden, welche die Erhöhung
der Wirtschaftlichkeit der zur Kal/inierung dienenden
Drehtrommelofen bezwecken. Aufgrund der beschriebenen Gesichtspunkte werden heute schon immer öfter
Verfahren ausgearbeitet und Kalziniercinheitcn gebaut, bei denen zusammen mit den Drehtrommelofen
Zyklonvorwänner verschiedener Systeme angewendet werden, um clic Kapazität des Ofens zu erhöhen und den
kalorimetrischen Wirkungsgrad zu verbessern. L'in solches Verfahren ist in der französischen Paiantsehiift
12 53 318 beschrieben. Bei der dort beschriebenen Vorrichtung
wird das Heizgas eines Drehofens jeweils tangcntiiil in die Einiriitsöffnung eines von mehreren
hintereinander angeordneten Zyklonen geleitet, während das körnige Rohgut aus der Auslriltsöffniing des
vorgeschalteten Zyklons in die langcnlialc Zuleitung für
das Rauchgas des nachfolgenden Zyklons geleitet wird. Auf diese Weise durchströmen Gas und das zu
kalzinierende Rohgiil im Gegenslrom die in Kaskadcnform
übereinander angeordneten Zyklonvorwärmer. Aus dem letzten Zyklon gelangt das vorgetrocknete und
fto hm1 ils viirkal/iniiTic Mak'rijil in iIlmi Ofen, um ilnit
\(>llstäiulig kalziniert zu werden. Obwohl das mn ilen
Zyklonvorwärmer!! kombinierte Verfahren die Wirtschaftlichkeit
lies Betriebes der his jetzt gekannten Drehirommelkalzinieröfen hauptsächlich durch die
'>> l.ilioliiing de." Leistung und die günstigere Ausnutzung
der Wärmeenergie in bedeutendem MaLIe verbessert,
hat es — infolge der I Inlösbarkeit der in der l'ra\is
auftretenden Betriebsprobleme — die weitere Verbes-
selling der Wirtschaftlichkeit nidi ι ermöglicht.
In einer weiteren bekannten Vorrichtung (DE-OS ! 5 IM 717) /um Kalzinieren von siaubförmigen Stollen,
insbesondere von Hiinxit. wird Heizgas und Kohgui im
(iegenstrom durch kaskadenartig übereinander angeordnete Z\ klone geführt, wobei jeweils ein einzelner
/\klon und ein Zvklonenpaar aufeinanderfolgen. Am
Ende der K;isk;ide ist eine Wirbel- und Abscheidekam
nier angeordnet. Die llei/g;ise werden in Brennkammein
er/engi und zuerst in die Wirbel- und Abscheidekammer
geleitet, von wo sie die Zyklone nachein;inder durchströmen. D;is Rohgut kommt ;ius der Wirbel- und
Abscheidekammer bereits k;il/iniert heraus. Der übliche
Drehofen am linde des Materkilstromes wird eingespart. '5
Bei dem /.. Z. bekannten, mit dem modernsten,
mehrstufigen Vorwärnicr/yklon gekoppelten Drehtrommelkal/inierofen
ist der Betrieb der Zyklone und der des Ofens nicht gleichmäßig. Während des Betriebes
kann die Gleichmäßigkeit nicht gesichert werden, weil
ein Teil des in den Rauchgaskanal der betreuenden Stufe der Vorwärmcr/yklonc zur Einspeisung gelangenden
Materials mit einer lObis l4"/digen llaftfctichtigkeit
an einigen Stellen des Zyklonsystems des Vorwärmers festklebt und Verstopfungen verursacht. Dieser Prozeß
wird auch durch den — infolge der im Rauchgaskanal, bzw. in dem oberen Teil desselben bestehenden
Teinperalurverhältnisse (z. B. 125 bis 500 ) — vom zur
Einspeisung gelangenden feuchten Material frei werdenden Wasserdampf gefördert. Das zur Einspeisung
gelangende Material enthält kleinere oder größere zusammenklebende Stücke. Nach Einspeisung wird ein
bedeutender — hauptsächlich die kleineren Stücke enthaltender — Teil des Materials durch das entgegenströmende
Rauchgas, zwecks Wärmeausnülzung. in die entsprechende Stufe der Vorwärmerzyklonc befördert.
Ein kleinerer Teil des feuchten Materials haftet an dem Rauchgaskanal an. bildet allmählich Ablagerungen und
verursacht Verengungen. Die zusammenklebenden grölleren Stücke können durch das entgegenströmende
Rauchgas zur Trocknung nicht mitgenommen werden und gelangen so. der technologischen Reihenfolge
vorangehend, in den — bei höherer Temperatur (z.B. 400 bis 500"C) arbeitenden — Vorwärmerzyklon der
nächsten Stufe. Di-: in diesen Zykici hinunterfallenden
größeren Stücke haften in dem Rauchgaskanal und in dem konischen Teil an und häufen sich über der
(jewichtspcrrc an. Dieses nasse, angehaftete Material
fällt nach der Trocknung oder infolge zeitweiliger äußerer mechanischer Einwirkung. /. Ii. l.ufteinblasen.
gewöhnlich plötzlich in großer Menge in den Drehtrommel-Kalzinierofen.
Dieser unregelmäßig auftretende und sich wiederholende Vorlall beeinflußt und verschlechtert
in bedeutendem Maß die l'üllungsmöglichkeit und den gleichmäßigen Betrieb lies Kalzinierofens.
Infolge der Anhaftung gelangt das beschickte Material nicht kontinuierlich und ungleichmäßig — nicht
zeitproportional — in den Kalzinierofen und macht somit den Betrieb ties Drehtrommelofens ungleichmäßig.
Die Anhafliingeii iiikl Anhäufungen können auch
schwere Störungen verursachen, welche auch /iir vollen
Unterbrechung der Beschickung des Ofens führen können. Dieses Problem beschränkt und bestimmt die
Kapa/itiit des Drehtrommcl-Kal/inierofcns und somit
auch das Maß lies Wärme- und des elektrischen '>5
Energieverbrauches. A'j'lertlcm kann die Verstopfung
im äußersten I alii.· ,inch I Infälle verursachen.
Ein weiteres, gegenwärtig bekanntes Verfahren arbeitet m einer Tnncrdcaulagc. Ein Ventilator saugt
d,is Rauchgas aus dem Drehirommelkal/inierofen durch
dreistufige Zyklonvorwärmer und Rauchgaskanäle ab. Nach den Zyklonvorwärmer!) gelangt das Rauchgas in
ein l.lekimlihendasdurchdas Elektrofilter abgetrennte
ReinuipuKcr gelangt mittels einer Pulverschncekc.
nachher iiiiiiels eines Becherwerkes und darauffolgend
mit Hilfe einer Förderschnecke zur Rückspeisung. Ein I eil gelangt mittels des Zellenspeisers aus der Schnecke
unmittelbar in den Rauchgaskanal des Zyklonvorwäi niers,
der andere Teil wird im .Speisebunker mit dem in diesem gelagerten filtrierten Tonerdehydral mittels
eines Kettenbandes homogenisiert. Nachher gelangt er durch eine schräge Rutsche in den Rauchgaskanal der
Zyklonvorwärmer. Aus den Zyklonvorwärmern gelangt das Material nach Ausnutzung der Wärme in den
Drchtrommelkalzinierofen.
In der im Laufe des Verfahrens verwendeten
Dosierschnecke oder Kettenband wird keine Homogenisierung l orgenommen. da dies.· — besonders das
letztere — das Material im wesentlichen bloß weiterfördern. Die .Schrägrutsche bleibt ofi stecket: und
verursacht in der Dosierung Störungen.
Die Aufgabe der Erfindung ist die Ausarbeitung eines Verfahrens und die Verwirklichung einer Einrichtung,
wobei durch die verbesserte Ausführung der Z\klon\ot wärmungder
Energieverbrauch wesentlich \erminden. gleichzeitig die Kapazität des Drehtrommelkalznicrofens
erhöht, die Unfallgefahr reduziert und die I luftfeuchtigkeit des zu kalzinierenden Materials zur
Beschickung des im Durchgang des zu kalzinierenden Materials ersten Zyklons herabgesetzt wird.
Es wurde erfindungsgemäß gefunden, daß das
Material im Falle der Kal/inierung von Tonerdehvdrat
durch die verbesserte Ausführung des mit den Zyklonvorwärmern gekoppelten Drehtrommelkalzinierofens
zweckgemaß verarbeitet werden kann, wenn man zu dem zur Dosierung gelangenden Toncrdehulrai mn
einer HaftfeiK.htigkeit von lObis 14%. aus dem Material
von einer Temperatur zwischen 125 und 500 C. durch Anzapfen des Fallrohres des entsprechenden Zyklons
— mittels eines Zellendosierers — außer dem durch das Elektrofilter abgetrennten Reiourpul·.er. /weeks
Homogenisierung, eine solche Menge η den FTjgelriihrer
einführt, daß die Haftfeuchtigkeit des zur Ueschikkung
gelangenden Materials auf b bis 8% reduziert werden kann. Dieses homogene Material kann nicht
mehr an der Wand des Rauchgaskanals festkleben, es häuft sich nicht über der Gew ichtsperrc in dem
konischen Teil des bei einer höheren Temperatur (400 bis 500 C) arbeitenden Zyklons der nächsten Stufe .in.
sondern passiert — in der technologischen Reihenfolge Jer vV.irmeaiisniilzung — durch den Rauchgaskan.il und
das Vorwiirmer/vklonensystem und gelangt ir. ilen
(i egenst rom - Dreht rom mel-Tonerdeka l/ine ro fen. Aus
dem Zellenclosierer wird das trockene Tonerdehydral gemeinsam mit dem Retourpulver des Elektrofilter
(I laftfeuchtigkei' linier 0.1%) z.B. durch ein Becherwerk
in den Elügelrührer gefördert. Aus dem I'lügelrührer
gelangt das homogene Material mittels eines ml einem Kegler \ ersehenen Schnecken.lcsierers in den
Rauchgaskanal lies entsprechenden Zykloinorw .11 niers.
Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß J^s Zwischenprodukt mit vermindertem
Wassergehalt mittels eines regulierbaren Zellendosierers aus dem Temperaturbereich von 125 bis
500" C des Zyklon-Vorwärmersystems entnommen wird.
Ιλ wird demnach mil einem Ieil dos \ιirpi'iicikneten
(ims durch Homogenisierung die I laflfeui htigkeit ties
in das System eintretenden fims wesentlich herabgesetzt.
Die l'.rfindung wird durch ein Beispiel aufgrund einer
/eicliming ausluhrlich dargelegt:
Das zur Kalzinicrung filirierie Tonerdehuirat gelangt
in den Dosierbiinker I. son hier ,ml die Wandwaage
2 und in den Nügelrtihrer ?. wohin das Retour
pulver aus dem fllcklrofilter 4 mittels ner Schnecke 5
und das aus dem Λη/apfen des Fallrohres des Zyklonvorwärmers β;) gewonnene getrocknete Material durch
den /ellcndosicrer 7 mittels des Hecherwelkes 8 über
die Schnecke 9 zur Homogenisierung gelang!. Da*, homogenisierle Material wird mittels des Schneckendosierers
11. dessen Welle ilen Rauchgaskanal 10 pas
sicrt. in den Rauchgaskanal 10 der Zyklonvorwärmer
.»«■»förvifrt Λι:ΐ /inn Vnrivürmt'r / ν W |.ιη>
>η (\ ) un,l #1/1 ,»»'- c ~ ' ·■ ■ " ~
-·- *··- — ........_ _ ... j.«
langt das Rauchgas in das Flcktrofilter 4. Das getrocknete
Material aus den Zyklonvorwärmer!! hu und h/uler
ersten Stufe gelangt mit Ausnahme des durch das Anzapfen des (-"allrohres entnommenen getrockneten
Materials in den Zyklonvorwärmer 12 tier zweiten
Stufe, unter Finwirkung des von dem Zyklonvorwärmer
1.3,? und ΗΛ der dritten Stufe kommenden Rauchgases.
Aus dem Zyklonvorwärmer 12 der zweiten Stufe wird
das laufend entfernte getrocknete Material durch den aus dem Ofen 14 kommenden Rauchgasstrom in die
Z\klonvorwiirmer 13.7 und 13Λ der dritten Stufe beforde-t.
Aus ilen Zyklonvorwärmer!) 13,7 und 1 )/>
der drillen Stufe gelangt das getrocknele. aligeliennte
Material /ur Kalzinierung in den Drehtrommel -Kalzinierofen
14. Das Rauchgas wird von dem Ventilator IS durch die Zyklonvorwärmer der drei Stufen, den
Rauchgaskanal und das Mleklrofiller 4 abgesaugt.
Die Vorteile des Verfahrens werden im folgenden zusammengefaßt:
1. Durch die Kliminieriing der Adhäsion, der Anhäufung
und des Materialstrrzes bei den mit Zyklon Vorwärmern gekoppelten Drehtrommel-Tonerde
kalzinieröfen und infolge der Sicherung der gleich müßigen Beschickung erhöht sich die Kapazität
des Oiens in bedeutenden^ M:*(.i. / !V un? |o bis
20%.
2. Der spezifische Verbrauch an Brennstoffen und elektrischer [-!nergie vermindert sich.
j. Die IJnfallgefahr vermindert sich in großem MaUe.
4. F.s verlängert sich die Lebensdauer der Ofen wandung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Kalzinierung von adhäsiven Materialien mit freiem und gebundenem
Wassergehalt in zwei Verfahrensschritten, deren erster Schritt das Vorwärmen der Materialien
mit Rauchgas eines Drehtrommel-Kalzinierofens in einem mehrstufigen Zyklon-Vorwärmersystem
und deren zweiter Schritt das Kalzinieren der Materialien in dem erwähnten Kalzinierofen umfaßt, wobei
die Feuchtigkeit der in die im Kaskadensystem angeordneten Zyklonvorwärmer der ersten Stufe
einzuspeisenden adhäsiven Rohmaterialien bis zu einer höchstens 8°/oigen Haftfeuchtigkeit in der
Weise vermindert wird, daß man einen Teil des praktisch schon kein Wasser enthaltenden, aus dem
Elektrofilter kommenden Produktes, ferner einen Teil des Zwischenproduktes mit vermindertem
Wassergehalt mit dem adhäsiven Rohmaterial hoher Feuchtigkeit homogenisiert und die so entstandene
Mischung mittels des von dem Luftraum der Vorwärmer abgetrennten Dosierers mit Zwangsbahn in den Raum der Zyklonvorwärmer einspeist,
wo die aus dem freien Fall ; esultierende Zeit der Gegenstrom-Wärmezufuhr durch mehrmalige
Unterbrechung verlängert und danach im zweiten Verfahrensschritt die Kalzinierung durch die Beseitigung
des gebundenen Wassers im Drehtrommelofen beende, wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das ZwiscbenprocVkt mit vermindertem Wassergehalt mittels pines regulierbaren Zellendosierers
aus dem Temperaturbereich von 125 bis 5000C des Zyklon-Vorwärmersystems entnommen
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenprodukt mit vermindertem
Wassergehalt vom Boden des Zyklons der ersten oder der zweiten Stufe entnommen wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche
Homogenisierung mittels eines Flügelrührers durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das auf höchstens 8%
Haftfeuchtigkeit eingestellte Produkt mittels eines Zwangsschneckendosierers in das Zyklon-Vorwärmersystem
eingespeist wird.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sich an das Fallrohr des in einem Temperaturbereich von 125 bis 500"C arbeitenden Zyklons
(6a) des Vorwärmersystems ein einstellbarer Zellendosierer (7) anschließt, dessen Ausgang in die
zum höchsten Punkt des Zyklonsystems fördernde Einrichtung (8,9) mündet und daß die Ausgänge der
Fördereinrichtung (8,9) und des Materialbunkers (1) über eine Waage (2) an den Flügelrührer (3) und der
Ausgang des Flügelrührers über einen Zwangsschneckendosierer (II) an das Zyklon-Vorwärmersystem
(6,7, 6/j, 12, I3,i, \3b) angeschlossen sind.
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Free format text: VON FUENER, A., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. EBBINGHAUS, D., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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