DE2262730C3 - Vorrichtung zum dosierten Zuführen einer flüssigen Kunststoffkomponente in eine Mischkammer - Google Patents
Vorrichtung zum dosierten Zuführen einer flüssigen Kunststoffkomponente in eine MischkammerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer solchen Vorrichtung, die Gegenstand eines Ilteren Vorschlags ist. übernimmt das Einspritzventil
selbst die Steuerung des Zuflusses der Kunststoffkomponente entweder zur Mischkammer oder zur Rück·
stromleitung. Dabei ist dem Einspritzventil unmittelbar ein Pücklaufventil zugeordnet, wobei beide Ventile bei
jedem ihrer Öffnungsgrade die gleiche oder analoge Charakteristik der Strömungs- und Öffnungsquerschnitte
aufweisen und jeweils gleichzeitig und in entgegengesetzter Richtung betätigt werden. Hierdurch ist ein
konstanter Mässefluß durch das Ventil gewährleistet,
der lediglich steuerbar in einen der Mischkammer zugeführten und einen rückströmenden Anteil aufgeteilt
wird. Dadurch sind unerwünschte Druckspitzen Vermieden und ist überdies bei genügender Genauigkeit des
Einspritzvorganges eine einfache Änderung der Dosierung über breite Dosierungsbereiche gewährleistet
Bei der genannten Vorrichtung ist der RUckslrömdurchlaß
durch einen vom Ventilkegel des Einspritzventils ausgehenden, den Steuerkolben an seiner Außenseite
umgehenden und am Ventilkegel des Rückströmventils mündenden Rückströmkanal gebildet, so daß ein
langer aufwendig zu fertigender Strömungsweg mit einer Mehrzahl von Umlenkungen und einem entsprechend
hohen Strömungswiderstand entsteht
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung so zu verbessern, daß
ίο bei einfachem und kompaktem Aufbau der Dosiervorrichtung
und unter Erhaltung sämtlicher Steuerungsund Dosieraufgaben im Rückströmkanal eine widerstandsarme
Strömung erzielt wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst
Durch die Führung des Rückströmdurchlasses im Steuerkolben und den Ventilstößeln selbst ist ein
kürzestmöglicher, umlenkungsfreier Rückströmkanal geschaffen, der einen äußerst geringen Strömungswiderstand
aufweist, so daß bei einer Umschaltung von Einspritzung auf Rückströmung keine merklichen
Widerstandsänderungen auf den Massefluß auftreten. Im übrigen sind sämtliche Vorteile der Dosiervorrichtung
gemäß dem älteren Vorschlag auch bei der erfindungsgemäßen Weiterentwicklung vorhanden.
Aus der DE-OS 20 07 935 ist zwar eine Dosiervorrichtung mit einem Steuerelement bekannt in dem zur
strömungsgünstigen Verbindung der Einspritz- mit der Rücklauföffnung Hohlräume ausgebildet sind. Die
dortige Steuervorrichtung besteht jedoch aus einem in einer Mischkammer angeordneten, mehreren Einspritzventilen
gemeinsamen Steuerschieber, dessen zentrale Innenbohrung in der Einspritzstellung die Mischkammer
bildet und bei der Unterbrechung des Einspritzvorganges im Schiebermantel angeordnete Rückströmkanäle
mit der Einspritzöffnung des Einspritzventils in Verbindung bringt
Die Unteransprüche 2 bis 4 haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum inhalt
•to Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele niher erläutert.
•to Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele niher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Vorrichtung in der Einspritzstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der Rückströmstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der Rückströmstellung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Rückströmstellung,
Fig.4 die Vorrichtung gemäß Fig. 3 in der Einspritzstellung und
F i g. 5 einen Schnitt gemäß Linie V-V in F i g. 3.
in der Zeichnung ist lediglich die Dosiervorrichtung
selbst dargestellt; der Einbau der Dosiervorrichtung in einen Kreislauf einer Kunststoffkomponente, die mittels
einer Pumpe in der Rückströmstellung der Dosiervorrichtung ständig in einem Speicherkreis umgewälzt und
bei Umschaltung der Vorrichtung in die Einspritzstellung in eine Mischkammer eingespritzt wird, kann in
bekannter Weise erfolgen.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungsforrn
einer Dosiervorrichtung weist ein Ventilgehäuse 1 auf, Welches an einer Stirnseite mit einem Gehäuseabschluß
2 verbunden Und hier mittels einer Ringdichtung 27, die
z, B, aus einem O-Ring bestehen kann, abgedichtet ist.
Innerhalb des Ventilgehäuses 1 und des Gehäuseabschlusses 2 ist ein axial zwischen zwei Stellungen
verschiebbarer, im wesentlichen einstückig ausgebilde-
ter Hohlkörper 3 angeordnet, der eine etwa spindelförmige Form aufweist und mit einer zentralen Innenbohrung
versehen ist, die einen Rückströmdurchlaß 11 bildet. Der Hohlkörper 3 ist an seinem äußeren Umfang
mit einem einen Steuerkolben 10 bildenden Ringflansch versehen, dessen Außenumfang mit einem O-Ring 15
gegenüber einer zylindrischen Arbeitskammer 16 abgedichtet ist, die im Inneren des Ventilgehäuses 1
angeordnet ist und mit Drucklufteinlässen 17 und 18 über Kanäle im Ventilgehäuse 1 bzw. im Gehäuseabschluß
2 in Verbindung steht Der Steuerkolben 10 für die Axialverschiebung des Hohlkörpers 3 wird somit
durch den beidseitig durch Druckluft beaufschlagten Ringflansch des Hohlkörpers 3 gebildet, der in der
Arbeitskammer 16 zwischen zwei Stellungen hin- und hergehend verschiebbar ist.
Das Ventilgehäuse 1 und der Gehäuseabschluß 2 sind je mit einer fluchtenden Innenbohrung 19 bzw. 20
versehen. Die beiden Innenbohrungen 19 und 20 nehmen die die beiden Ventilstößel bildenden Enden des
etwa spindelförmigen Hohlkörpers i auf, wobei zur Abdichtung gegenüber der zylindrischen Ar' eitskammer
16 O-Ringe 24 und 26 vorgesehen sind.
Der Gehäuseabschluß 2 ist mit einer Zufuhröffnung 13 für die Kunststoffkomponente versehen, an die eine
Speiseleitung angeschlossen ist, während eine Rückströmleitung im Kreislauf der Kunststoffkomponente an
eine Rückströmöffnung 20' angeschlossen ist, die im Ventilgehäuse 1 vorgesehen ist.
Durch das in der Zeichnung links dargestellte Ende des einen Ventilstößels ist ein Ventilkegel 6b gebildet,
der mit einem als auswechselbare Düse ausgebildeten, als Innenkegel geformten Ventilsitz 6a zusammenarbeitet
und das Einspritzventil bildet, welches in eine nicht näher dargestellte Mischkammer mündet. Der den
Ventilsitz 6a aufweisende auswechselbare Einsatzkörper ist gegenüber dem Gehäuseabschluß 2 mittels einer
Ringdichtung 7 abgedichtet.
Das Ende des gegenüberliegenden Ventilstößels ist mit einem al' Innenkegel ausgebildeten Ventilkegel 5a
versehen, der in einem verschraubten Einsatzstück ausgeformt ist, welches eine steuerbare Durchtrittsöffnung
14 des Rücklaufventils bildet. Das Rücklaufventil besteht somit aus dem Ventilkegel 5a und einem hiermit
zusammenarbeitenden, als Außenkegel ausgebildeten Verstellkeg1!, welcher den Ventilsi.z 56 bildet. Der
Verstellkege! kann in axialer Richtung mittels einer Verschraubung verstellt werden, und zwar in Abhängigkeit
von der gewünschten Größe des Durchtrittsquerschnittes des Rücklaufve/iils, der durch den Ringspalt
zwischen dem vorderen Ende des Verstellkegels und der zentralen Ourchtrittsöffnung 14 des Einsatzstückes
definiert ist. Um ein ungewolltes Verstellen der einmal eingestellten Lage des Verstellkegels zu verhindern, ist
hierbei eine Feststellschraube 28 vorgesehen, die in die Verschraubung zwischen dem rechten Ende des
Verstellkegels und dem Ventilgehäuse 1 eingreift. Ferner ist ein ORing 25 vorgesehen, der den
Verstellkegel nach außen abdichtet.
Der durch den Innenraum des Hohlkörpers 3 gebildete Kückströffidurchläß 11 ist über mehrere
radiale Durchtrittsöffnungen 12 mit der Zufuhröffnung 13 für die Kunststoffkomponente verbunden.
Die vorstehend geschilderte Dosiervorrichtung arbeitet wie folgt:
Wenn, wie in Fig, ί dargestellt ist, Druckluft durch
den Drucklufteinlaß 17 in die zylindrische Arbeitskammer 16 eingeführt wird, so wird der Steuerkolben 10 an
seiner linken Kolbenfläche beaufschlagt Hierdurch wird der einstückig hiermit verbundene Hohlkörper 3
nach rechts verschoben, bis der Ventilkegel 5a mit seiner zentralen Ventilöffnung 14 zur Anlage gegen den
durch das linke Ende des Verstellkegels gebildeten Ventilsitz 5Zj kommt, wodurch gleichzeitig das Rücklaufventil
geschlossen wird. Ebenfalls gleichzeitig hiermit erfolgt die Öffnung des Einspritzventils, wenn sich der
Ventilkegel 6b des anderen Ventilstößels vom Ventilsitz
ίο 6a nach rechts entfernt, so daß durch den hierdurch
freigegebenen Ringspalt die flüssige Kunststoffkomponente in die nicht näher dargestellte Mischkammer
einströmen kann, wobei zu beachten ist, daß die Rücklaufleitung infolge des geschlossenen Rücklaufventils
abgesperrt ist
Wenn durch eine nicht näher dargestellte Automatik oder Regeleinrichtung das Ende des Einspritzvorganges
angesteuert wird, so wird Druckluft durch den anderen Drucklufteinlaß 18 der Arbeitskammer 16 zugeführt, so
daß die andere — rechte — Kolbenfläche des Steuerkolbens 10 beaufschlagt uiu! der mit dem
Steuerkolben 10 einstückig verbundene Hohlkörper 3 nach links bis zu seinem Anschlag verschoben wird.
Dieser Anschlag wird durch den Ventilsitz 6a gebildet.
2<> gegen den der Ventilkegel 6b zur Anlage kommt,
wodurcn das Einspritzventil geschlossen wird. Gleichzeitig hiermit wird in völlig analoger Weise das
Rücklaufventil geöffnet. Dies hat zur Folge, daß die flüssige Kunststoffkomponente nun nicht mehr von der
jo Zuführöffnung 13 durch das Einspritzventil in die
Mischkammer gelangt, sondern vielmehr durch die radialen Durchtrittsöffnungen 12 in den den Rückströmdurchlaß
11 bildenden Innenraum des Hohlkörpers 3 und von hier aus durch das Rucklaufventil in die
π Rückführöffnung 20 und in die Rückströmleitung
gelangt. Von hier aus strömt die flüssige Kunststoffkomponente in einen Vorratsbehälter und zu einer Pumpe,
von der aus sie durch die Speiseleitung zurürk zur Zuführöffnung 13 gepumpt wird. Dieser Kreislauf bleibt
so lange unverändert, bis infolge des nächsten Ste'-erimpulses das Einspritzventil wieder geöffnet
wird.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß p i g. 3 bis 5.
deren Grundaufbau der Ausführungsform nach den > F i g. 1 und 2 entspricht, sind zur besserer. Übersichtlichkeit
für entsprechende Bauteile gleiche Bezugszeichen gewählt.
Der Hauptunterschied zwischen den zwei Ausführungsformen besteht darin, daß bei dem zweiten
to Ausführungsbeispiel das Rücklaufventil anders ausgebildet
ist. Das Ende dej rechten Ventilstößels ist nicht mit
einer zentralen stirnseitigen Durchtrittsöffnung ;.i
einem Innenkegel versehen, sondern besteht aus einem ab Außenkegel ausgebildeten Ventilkegel 6b' ohne
ν; Durchtrittsöffnung, der genau dieselbe Form aufweist
wie der gegenüberliegende Ventilkegel 6b des Einspritzventils. Der Ventilkegel 6b' arbeitet mit einem in
entsprechender Weise als Innenkegel ausgebildeten Ventilsitz 6a' zusammen, der auch genauso wie der
«ί Ventilsitz 6a des Einspritzventil ausgebildet ist. Der
Ventilsitz 6a' des Rücklaufventils ist in einem axial
verschiebbaren Gleitstück 56'vorgesehen, welches dem
Verstellkegel des ersten Ausführungsbeispieles entspricht und ebenfalls in das Ventilgehäuse 1 einge-
ii■> schraubt ist.
Anstelle der radialen Durchtrittsöffnung 12 gemäß F i g. 1 und 2 ist bei der Ausführungsform gemäß F i g, 2
bis 5 der Hohlkörper 3 an seinen Enden (vgl. z. B. F i g. 5)
dreikantig ausgebildet. Als Durchtrittsöffnungen 12a und i2b ergeben sich dadurch je drei Langlöcher,
weiche im Vergleich zu den radialen Durchtrittsöffnungen 12 gemäß Fig. 1 und 2 einen für die Funktion der
Ventile wesentlich größeren Ausschnitt für die Rückströmung freigeben. Die flüssige Kunststoffkomponente
tritt somit durch die Durchtrittsöffnung 12a in den den Rückströmdurchlaß 11 bildenden Innenraum ein und
verläßt diesen durch die Durchtriftsöffnung i2b.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, daß der etwa spindelförmige Hohlkörper 3 nicht einstückig ausgebildet
ist, sondern aus zwei im wesentlichen gleich ausgebildeten Teilen besteht, die im Bereich des
Steuerkolbens 10 stirnseitig aneinander anliegen und mittels eines Federringes 30 miteinander verbunden
sind. Aufgrund der Zweiteiligkeit des Hohlkörpers 3 ist noch eine O-Ringdichtung 31 erforderlich, die den
Rückströmdurchiaß XX gegenüber der Arbeitskammer
16 abdichtet. Die Ventilstößel selbst sind wiederum einstückig ausgebildet.
Bezüglich des Einspritzventils besteht schließlich noch der geringfügige Unterschied, daß der Ventilsitz 6a
nicht in einem lösbaren Düsenkörper vorgesehen, sondern einstückig mit dem Gehäuseabschluß 2
verbunden ist. Im übrigen ist der Gehäuseabschluß 2 etwas weiter nach rechts vorgezogen, als dies beim
ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Abgesehen von den vorstehend dargelegten Unterschieden ist die zweite Ausführungsform gemäß F i g. 3
bis 5 der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 prinzipiell gleich.
Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 3 bis 5 weist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 und 2 neben manchen fertigungstechnischen Vereinfachungen vor allem den Vorteil auf, daß
die Steuerkraft, die vom druckluftbetätigten Steuerkolben aufgebracht werden muß, beim Schließen des
Einspritzventils und beim gleichzeitigen öffnen des Rücklaufventils geringer ist. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist nämlich die nicht durch einen entsprechenden Gegendruck ausgeglichene Fläche des
spindelförmigen Hohlkörpers 3 nicht so groß, da sie aus einer relativ kleinen Kreisfläche im Bereich des
Ventilsitzes 6a'des Rückströmventils besteht. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist diese Ventilsitzfläche bei dem
zweiten Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 bis 5 kleiner als beim ersten Aüsführüngsbeispiel gemäß F i g. 1 und
2. Zu bemerken ist hierbei, daß diese Fläche deshalb im
wesentlichen nicht druckausgeglichen ist, da der hierauf einwirkende Druck der Rücklaufleitung wesentlich
geringer ist als der von der Förderpumpe gelieferte Druck, der in vielen Fällen der Kunststoffverarbeitung
is in der Größenordnung von 4 bis 6 atü, maximal bei etwa 10 atü, liegt.
Wenn entsprechend den vorsiehenden Darlegungen durch geeignete Wahl uef Grüße der jeweiligen Flächen
Sorge dafür getragen wird, daß die Steuerdrücke zum Umschalten des Hohlkörpers 3 von links nach rechts
und umgekehrt nicht zu hoch sind, besteht keinerlei Schwierigkeit, die erforderlichen Steuerkräfte mit den
üblichen Druckluftdrücken von 6 bis 8 atü aufzubringen, die jeweils im Betrieb verfügbar sind.
Anstelle von Druckluft zur Umsteuerung des Hohlkörpers bzw. der beiden Ventile kann naturgemäß
auch jfkfcs beliebige Hydraulikmedium mit beliebig
hohen Drücken angewendet werden, so daß die Frage der Begrenzung des maximalen Steuerdruckes gegenstandslos
wird, da dann ein ausreichend hoher Steuerdruck in jedem Falle zur Verfugung steht
Die vorstehenden Überlegungen gelten entsprechend auch für das Öffnen des Einspritzventils und das damit
einhergehende Schließen des Rücklaufventils. Grundsätzlich können die Steuerkräfte um so kleiner gehalten
werden, je vollkommener der Druckausgleich am Hohlkörper 3 ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zürn dosierten Zuführen einer flüssigen Kunststoffkomponente in eine Mischkammer
mit einem in die Mischkammer mündenden Einspritzventil, einem mit diesem über einen
Rückströmdurchlaß verbundenen, in die Rücklaufleitung mündenden Rücklaufventil und einem die
beiden bei jedem ihrer Öffnungsgrade die analoge Charakteristik der Öffnungsquerschnitte aufweisenden
Ventile jeweils gleichzeitig betätigenden, hin- und herbewegbaren Steuerkolben, durch den die
Ventile wechselweise offen- und schließbar sind, wobei die entgegengesetzten Seiten des Steuerkolbens
als Ventilstößel geformt sind, deren freie Enden Ventilkegel tragen, denen Ventilsitze des Einspritz-
und Rücklaufventils zugeordnet sind, und wobei der Ventilsitz des Rücklaufventils von einer Verstelleinrichtung
in bezug auf den zugeordneten Ventilstößel axial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerkolben (10) und die Ventilstößel des Rücklauf- und des Einspritzventils
(5a, 5ö und 6a, 6b) hohl ausgebildet sind und die
Hohlräume den Rückströmdurchlaß (11) für die Kunststoffkomponente bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerkolben (10) und das Rücklauf- und das Einspritzventil (5a, 5b und 6a, 6b)
einen mehrteiligen oder einstückigen, spindelförmigen Hohlkörper (3) bilden, der mit einer zentralen
Innenbohrunp versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüdatrömdu/chlaß (11) einerseits
durch wenigstens eine raüia'e öffnung (12) mit einer
Zufuhröffnung (13) für die Kur Ustoffkomponente und andererseits durch eine einen Innenventilkegel
bildende axiale stirnseitige Öffnung (14), welche die steuerbare Ventilöffnung des Rücklaufventils (5a,5b)
bildet, mit der Rücklaufleitung in Verbindung steht
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstromdurchlaß (11) im
Bereich der Enden der Ventilstößel jeweils mit mindestens einer radialen öffnung (12a, \2b)
versehen ist
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- 1973-08-30 NL NL7311978.A patent/NL163153C/xx not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: THE DOW CHEMICAL CO., MIDLAND, MICH., US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZEL, W., DIPL.-ING. KOTTMANN, D., DIPL.-ING, PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |