DE1673571C3 - Druckmittelbetätigtes voreinstellbares Zählgerät - Google Patents
Druckmittelbetätigtes voreinstellbares ZählgerätInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein druckmittelbetätigtes voreinstellbares Zählgerät zum Zählen einer vorbestimmten
Anzahl von Signalen während einer Betriebsperiode, durch Abgeben jeweils eines einzigen
Ausgangssignals bei Beaufschlagung mit einer Anzahl von Eingangssignalen, mit einem von Druckmitteleingangssignalen
beaufschlagten ersten Kolben, der in einem Gehäuse geführt ist, einem von diesem Kolben
in einer ersten Richtung bewegbaren Zählglied, das die Anzahl der zu zählenden Eingangssignale durch eine
zurückgelegte Relativbewegung gegenüber einer Startstellung angibt, und einem Voreinstellglied, mit dem die
jeweils abzuzählende Anzahl vorwählbar ist, sowie einem Ausgangsventil zur Abgabe des einzelnen Ausgangssignals,
das bei Erreichen einer bestimmten Stellung des Zählglieds von diesem betätigbar ist.
Ein solches aus der genannten GB-PS 914 234 bekanntes Gerät benutzt einen von pneumatischer
Steuerimpulsen beaufschlagten Kolben, der über einer Teil seiner Länge quer zur Längsachse des Kolben:
verlaufende V-förmige Einkerbungen aufweist, in je weils eine von diesen über eine Umfangslinie des KoI
bens verteil! drei Kugeln einer Kugelraste eingreifei
können. Über diese Kugelraste ist mit dem bcwegli chen Kolben eine Hülse verbindbar, die in einem Tei
ihres Außenmantels als Zahnstange ausgebildet ist. Di-
fahnstange wirkt dabei mit einem Zahnrad zusammen, fas fest mit einer nach Art eines Drehschiebers ausge-Irildeten
ersten Ventilplatte verbunden ist, die mit einer IhnÜch ausgebildeten, jedoch feststehenden Ventilplatte
zusammenwirkt Die Durchgangsbohrungen der bei- s den Ventilplatten sind dabei so angeordnet, daß nur bei
einer ganz bestimmten Relativstellung zwischen beiden Ventilplatten ein gemeinsamer Durchlaß durch beide
Ventilplatten herstellbar ist. Ein als Voreinstellglied wirkender Drehknopf ist fest mit der zweiten Ventilplatte
verbunden, so daß diese in eine ganz bestimmte Prehstellung voreinstellbar ist. Bei der Bewegung des
Kolbens durch die Druckmitteleingangsimpulse in Längsrichtung wird nun jeweils in der einen Bewegungsrichtung
die als Zahnstange ausgebildete Hülse über die Kugelraste mitgenommen und bei der jeweils
anderen Bewegungsrichtung die die Kugelraste bildenden Kugeln in eine jeweils benachbarte und damit am
Kolben in Längsrichtung verschobene V-förmige Einkerbung weiterbewegt, so daß also die Relativstellung
zwischen dem Kolben und der zahnstangenförmig ausgebildeten Hülse verändert wird. Zur Durchführung
dieser freilaufartigen Kupplung zwischen der zahnstangenförmigen Hülse und der mit den V-förmigen Einkerbungen
versehenen Kolbenstange sind bei der bekannten Vorrichtung relativ aufwendige und mit einer
Druckfeder versehene Konstruktionselemente vorgesehen. Durch die schrittweise Verschiebung der Kugeln
der Kugelraste von einer Einkerbung in die jeweils nächste bei jeder Bewegung der Kolbenstange wird
auch das Zahnrad über die damit in Längsrichtung verschobene Zahnstange gedreht, wodurch die erste Ventilplatte
ihre Drehstellung gegenüber der zweiten Ventilplatte ändert. Je nach der vorgewählten Einstellung
der zweiten Ventilplatte fallen nach einer bestimmten Anzahl von Druckmitteleingangsimpulsen und damit
Hin- und Herbewegungen der Kolbenstange die Ventilbohrungen beider sich gegenüberstehenden Ventilplatten
zusammen, so daß eine Druckmittelverbindung über die beiden Ventilplatten hergestellt wird und damit
nach Einlaufen einer bestimmten Anzahl von Druckmitteleingangsimpulsen über diese Verbindung
ein entsprechender Druckmittelausgangsimpuls abgegeben wird.
Bevor mit dieser bekannten Anordnung nach Ablauf einer solchen ersten Betriebsperiode eine nachfolgende
Betriebsperiode entsprechend gesteuert werden kann, muß das als Zählglied wirkende Zahnrad und die zugehörige
Zahnstange in ihre Anfangs- oder Startstellung zurückgeführt werden, so daß also auch die Kugeln der
Kugelraste von Kerbe zu Kerbe der Kolbenstange in ihre jeweilige Anfangsstellung zurückgeführt werden
müssen. Bei der bekannten Vorrichtung wird dieses durch einen gesonderten Druckmitteleinlaß bewirkt,
der auf eine mit der Zahnstangenhülse zusammenwirkende Kolbenfläche einen solchen Druck ausübt, daß
wiederum über die Konstruktionselemente der relativ aufwendigen Freilaufkupplung die Kugeln der Kugelraste
von Kerbe zu Kerbe und damit auch die zahnstanfenförmig ausgebildete Hülse in ihre Anfangsstellunfen
bewegt werden können. Unabhängig von der relativ aufwendigen Konstruktion ist ein Hauptnachteil der
bekannten Vorrichtung in dieser wenig befriedigenden Rückstellmöglichkeit zu sehen, da insbesondere bei
einer unmittelbar und schnell aufeinanderfolgenden Verarbeitung verschiedener Belriebsperioden eine sofortige
und sehr schnelle Rückstellung erwünscht ist, die es auch bei derartigen rein mechanisch bzw, pneumatisch
arbeitenden Zählgeräten möglich macht, eine kontinuierlich aufeinanderfolgende Kette von Eingangssignalen
gleichmäßig zu untersetzen, d. h. also zwischen zwei bei entsprechend großen Frequenzen
sehr schnell aufeinanderfolgenden Eingangssignalen eine zuverlässige und vollständige Rückstellung des
Zählglieds bewirken.
Aus der DT-PS 34 225 ist ein als Tourenzähler für Zylinder- und Rotationsmaschinen anwendbares Zählgerät
bekannt, bei dem mit Hilfe zweier unmittelbar von den Druckschwankungen der Zylinder beaufschlagter
Ventilschieber ein wippenartiges Pendel betätigt wird, das über eine bei Uhrwerken bekannte
Zahnsegmentübertragung das Antriebsrad eines herkömmlichen Zählwerkes antreibt. Diese bekannte Einrichtung
eignet sich daher lediglich zur Registrierung der Arbeitsspiele der in den Zylindern geführten Kolben,
jedoch nicht zu einer Impulsuntersetzung, geschweige denn einer voreinstellbaren Impulsuntersetzung
von Druckmittelsignalen, wobei jeweils nach Eingang einer bestimmten Anzahl von Eingangssignalen
jeweils ein einzelnes Druckmittelausgangssignal abgegeben werden soll.
Aus der DT-AS 1 157 418 ist schließlich eine Einrichtung
zur mehrstelligen Vorgabe von Ziffernwerten bekannt, die jedoch elektromechanisch und nicht pneumatisch
arbeitet. Bei der bekannten Vorrichtung werden dabei über ein herkömmliches, elektromechanisches
Schrittschaltwerk über eine gemeinsame Welle mehrere Zählwalzen und eine Nockenwalze angetrieben, wobei
die Nockenwalze über von ihr betätigte elektrische Schalter die zur Steuerung des Schrittschaltwerkes erforderlichen
elektrischen Impulse erzeugt. Jede der Ziffernwalzen ist ebenfalls mit einer Nocke versehen, die
in einer solchen Drehstellung angeordnet ist und mit einem elektrischen Ruhekontakt zusammenwirkt, daß
jeweils in der Null-Stellung der Zählwalzen der Ruhekontakt geöffnet wird. Die von den Nockenschaltern
der Nockenwalze erzeugten elektrischen Impulse gelangen nun über die parallelgeschalteten Ruhekontakte
aller Ziffernwalzen auf das Schrittschaltwerk, so daß die Weitergabe der so erzeugten elektrischen Impulse
immer dann unterbrochen und damit das Zählwerk stillgesetzt wird, wenn alle Ziffernwalzen sich in ihrer
Null-Stellung befinden, also über ihre zugeordneten Nocken sämtliche Ruhekontakte geöffnet haben. Mit
Hilfe dieser bekannten Zählvorrichtung können beliebig viele und jeweils vorgewählte Impulse erzeugt werden,
indem das Zählwerk einfach mit Hilfe der Ziffernwalzen auf die jeweils gewünschte Anzahl der Impulse
eingestellt wird und es dann mit Hilfe der von der Nokkenwalze erzeugten elektrischen Impulse und des
Schrittschaltwerkes auf die Null-Stellung aller Ziffernwalzen zurückgezählt wird. Auch diese bekannte Einrichtung
eignet sich jedoch nicht zu einer kontinuierlichen und unmittelbar aufeinanderfolgenden Untersetzung
einer eingehenden Impulsfolge, da einmal keine selbsttätige und schnelle Rückstellmöglichkeit des bekannten
Zählwerks gegeben ist und zum anderen die Impulsfolge selbst in Abhängigkeit der Bewegung des
Schrittschaltwerkes erzeugt wird. Darüber hinaus handelt es sich bei der bekannten Einrichtung um eine
elektromechanisch wirkende Einrichtung, die also zur Untersetzung von Druckmittelimpulsen nicht geeignet
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues druckmittelbetätigtes Zählgerat der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit dem bei möglichst geringem konstrukti-
/em Aufwand eine sehr schnelle und zuverlässige Untersetzung
von Druckmittelimpulsen möglich ist, also oei einer selbsttätigen und schnellen Rückstellung des
jeweils zur Untersetzung benötigten Zählgliedes die Verarbeitung auch mit relativ hoher Frequenz einlau-Fender
Druckmittelimpulse möglich ist.
Bei einem Programmsteuergerät der genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß das Zählglied dauernd von einer Rückstellfeder beaufschlagt ist, die dieses in eine zweite Richtung zu be- ίο
wegen versucht, daß eine lösbare Verriegelung für das Zählglied vorgesehen ist, die beim Zählvorgang eine
Bewegung des Zählgliedes in die erste Richtung ermöglicht, in die zweite Richtung jedoch unterbindet,
und daß ein je nach Stellung des Ausgangsventils vom Druckmittel in eine die Verriegelung aufrechterhaltende
oder die Verriegelung lösende Stellung bringbarer zweiter Kolben vorgesehen ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Zählgerät wird also das bei jedem Druckmitteleingangssignal in bekannter
Weise um einen Schritt weiterbewegte Zählglied dauernd von einer Rückstellfeder beaufschlagt, die jedoch
infolge einer auf das Zählglied ebenfalls wirkenden Verriegelung nicht wirksam werden kann, solange
der Zählvorgang andauert, d. h„ die jeweils durch das
Voreinstellglied festgelegte Betriebsperiode nicht beendet ist Erst wenn nach Einlaufen der jeweils durch
das Voreinstellglied vorgewählten Anzahl von Druckmitteleingangssignalen ein Ausgangsventil zur Abgabe
eines einzelnen Ausgangssignals umgeschaltet wird, wird über dieses Ausgangsventil gleichzeitig ein zweiter
Kolben beaufschlagt, der die Verriegelung für das Zählglied freigibt, so daß dieses unter Einwirkung der
Rückstellfeder sofort und sehr schnell in seine jeweilige Startstellung zurückbewegt wird. Durch die Zurückbewegung
des Zählgliedes in seine Startstellung wird dabei automatisch auch das Ausgangsventil wieder geschlossen,
d. h„ die Verriegelung gelangt wieder mit dem Zählgiied in Eingriff, so daß dieses nach Eingang
des jeweils nächsten Druckmitteleingangssignals wieder um einen neuen Schritt zur Abzählung der nächsten
Betriebsperiode in die erste Richtung bewegt wird. Mit diesem neuen Zählgerät können daher auf rein mechanischer
bzw. strömungsmechanischer Basis Druckmittelsignale auch relativ hoher Frequenz in beliebigen
Verhältnissen untersetzt werden, ohne daß dabei infolge der erforderlichen Rückstellung nach Ablauf jeweils
einer Betriebsperiode eines oder gar mehrere der Druckmitteleingangssignale verlorengehen und damit
zu einer ungenauen Untersetzung führen würden. Da das erfindungsgemäße Zählgerät dabei mit einfachen
und für sich bekannten Klinkenanordnungen arbeiten kann, die z. B. mit einem herkömmlichen Klinkenrad
oder einer Zahnstange zusammenarbeiten, ist trotz der genannten funktioneilen Vorteile gegenüber der bekannten
vergleichbaren Vorrichtung auch eine sehr viel einfachere Konstruktion zu erreichen, wodurch das'
Programmsteuergerät nicht nur in seinem Aufbau kompakter und kleiner, sondern dazu auch noch in seiner
Herstellung billiger und sehr viel weniger störungsanfälliger wird.
Die besondere Ausgestaltung des Zählgerätes betreffende Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung wird an Hand in der Zeichnung dargestcllter Ausführungsbeispiele näher erläutert Im einzelnen
zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht eines druckmittelbetätigten Zählgerätes mit Schnitt entlang der Linie 1-1 aus
F i g. 2,
Fig.2 eine Schnittansicht längs der Linie 11-11 aus
Fig. 1,
F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie Hl-UI aus F i g. 1,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Vorderseite des Gerätes mit Wählknopf,
F i g. 5 eine vergrößerte Schnittansicht eines Ausgangsventils,
F i g. 6 ein Schema des Druckmittel-Steuerkreises des Gerätes,
F i g. 7 eine Schnittansicht eines abgewandelten Zählgerätes mit Schnitt entlang der Linie VH-VIl aus
F ig. 8,
F i g. 8. eine Stirnansicht des Gerätes nach F i g. 7 mit Wählknopf,
F i g. 9 ein Schema des Steuerkreises für das Gerät,
F i g. 10 ein Schema mit Verwendung zweier Zählgeräte zum Addieren,
F i g. 11 ein Schema mit Verwendung zweier Zählgeräte
zur Multiplikation, und
Fig. 12 eine vergrößerte Schnittansicht eines bei
dem Zählgerät verwendeten typischen Ventils.
In der folgenden Beschreibung wird eine gewisse Bezeichnungsweise
benutzt die nur zur Erläuterung dient und keinen einschränkenden Sinn haben soll. Die Wörter
»aufwärts«, »abwärts«, »nach rechts« und »nach links« beziehen sich auf Richtungen in den betreffenden
Figuren der zeichnung. Das Wort »vorwärts« bezieht
sich auf die Bewegungsrichtung des Zählgliedes bzw. Sperrades innerhalb des Gerätes bei Beaufschlagung
mit Eingangssignalen, und das Wort »rückwärts« bezeichnet die entgegengesetzte Richtung. Die Angaben
»einwärts« und »auswärts« beziehen sich auf die Richtungen zum und vom geometrischen Mittelpunkt
der Vorrichtung bzw. ihrer Teile. Die erwähnte spezielle Bezeichnungsweise umfaßt nicht nur die genannten
Wörter, sondern auch Ableitungen davon und Wörter ähnlicher Bedeutung.
Das Gerät nach den F i g. 1 und 2 weist ein Gehäuse It auf, das aus einer zweckmäßigen Anzahl von Teilen
bestehen kann. Bei der gezeichneten Ausführung umfaßt das Gehäuse 11 einen Hauptteil 12 mit einer Abschlußplatte
13, die damit durch geeignete Mittel, beispielsweise Schrauben 16, verbunden ist Im Bedarfsfalle
kann eine geeignete Dichtung zwischen der Abschlußplatte 13 und dem Hauptteil 12 vorgesehen sein.
In den Hauptteil 12 des Gehäuses 11 ist eine zylindrische
Öffnung 17 eingearbeitet deren Ende durch eine Stirnwand 18 abgeschlossen ist die einen Teil des Gehäuses
11 bildet Das andere Ende der zylindrischen Öffnung 17 ist rundum mit einer großen Ausnehmung
19 versehen, deren unterer Teil eine Schulter 2t bildet. Innerhalb der Ausnehmung t9 befindet sich eine scheibenförmige
Abschlußkappe 22 mit einem vergrößerten Mittelteil. Die Abschlußkappe 22 ist durch geeignete
Mittel, beispielsweise einen Sperring 23 gegen die Schulter 21 gehalten.
Im Inneren der zylindrischen öffnung 17 ist eine allgemein
mit 26 bezeichnete Wähleinrichtung (Fig.2)
angeordnet. Die Wähleinrichtung 26 umfaßt ein Zählglied 27, das als Schalt- bzw. Sperrad ausgebildet ist,
welches auf einer zylindrischen Wählachse 28 drehbar gelagert ist Die Wählachse 28 ist innerhalb des Gehäuses
11 drehbar gelagert, indem ein Ende der Achse von einer Aussparung 29 in der Abschlußkappe 22 aufgenommen
ist während das andere Ende der Achse in
;iner kreisförmigen Öffnung in der Stirnwand 18 gelagert
ist und diese durchsetzt. Ein Wählkn pf 32 ist auf jem hervorragenden Ende der Wählachse 28 angebracht
und daran mittels eines Querstiftes 33 befestigt. Die Innenfläche des Wählknopfes 32 ist mit einer Anzahl
von im Winkel versetzten Sacklöchern 36 versehen, deren Abmessungen ausreichen, um einen Stift 37
aufzunehmen, der an der Stirnwand 18 starr befestigt ist und von ihr absteht.
Der innerhalb der zylindrischen Öffnung 17 befindliehe
Mittelteil der Wählachse 28 ist mit einem starr befestigten Radialbolzen 38 versehen, dessen Enden den
Umfang der Wählachse überragen, wobei ein Ende 39 so weit vorsteht, daß es als fester Anschlag dienen
kann. Eine Druckfeder 41 umgibt die Wählachse 28 und ist zwischen dem Radialbolzen 38 und der Stirnwand 18
angeordnet Ein Ende der Druckfeder 41 liegt an der Stirnwand 18 an, während das andere Ende an einer
Druckscheibe liegt, die ihrerseits an den vorstehenden Enden des Radialbolzens 38 anliegt. Die Druckfeder 41
spannt daher die Wählachse einwärts in die zylindrische Öffnung 17 vor (in F i g. 2 nach links), so daß der
Stift 37 von einem der Sacklöcher 36 aufgenommen wird. Wie jedoch in F i g. 2 deutlich gezeigt ist, ist zwischen
dem Anschlag 39 und der Stirnwand 18 beträchtliches Axialspiel vorhanden, so daß die ganze Wähleinrichtung
entgegen der Vorspannung der Feder 41 axial nach außen bewegt werden kann (in F i g. 2 nach
rechts), bis der Stift 37 aus dem Sackloch 36 heraus gelangt, worauf H°r Wählknopf 32 in eine gewünschte
Stellung verdreht werden kann. In dieser ist ein gewünschtes Sackloch 38 mit dem festen Stift 37 ausgerichtet,
so daß die Druckfeder 41 die Wähleinrichtung
26 wieder einwärts bewegt und der Stift 37 innerhalb des ausgewählten Sackloches 36 aufgenommen wird.
Das Zählglied 27 ist mit einer damit einstückigen Nabe 47 versehen, die auf der Wählachse 28 frei drehbar
gelagert ist. Eine Axialbewegung der Nabe 47 des Zählgliedes 27 wird durch Anliegen ihrer gegenüberliegenden
Enden an dem Radialbo'.zen 38 bzw. an der Abschlußkappe 22 verhindert. Das Zählglied 27 weist ferner
einen Bolzen 43 auf, der daran starr befestigt ist und axial über die Fläche des Zählgliedes 47 hinausreicht,
so daß er im wesentlichen in der gleichen Querebene wie der Radialbolzen 39 liegt. Der am Zählglied
27 befestigte Bolzen 43 dient so als beweglicher Anschlag. Eine Torsions- bzw. Spiralfeder 46 umgibt die
Nabe 47 und ist mit einem Ende an der Nabe, mit dem anderen Ende am Gehäuse 11 fest angebracht, so daß
sie das Zählglied 27 in einer Rückhoirichtung vorspannt (in F i g. 1 im Gegenzeigersinn), um das Zählglied 27 in
seine Anfangsstellung zurückzuführen. Das Zählglied 27 ist ferner mit einem Druckstift 48 versehen, der sich
an dem gezahnten Umfang befindet und diesen zu einem weiter unten erläuterten Zweck quer durchsetzt.
Die Bewegung der Wähleinrichtung 26 wird durch eine daneben befindliche, allgemein mit 49 bezeichnete
Schalteinrichtung gesteuert (F i g. 1 und 3). Die Schalteinrichtung
49 umfaßt einen Kolben 51, der im Inneren eines Zylinders 52 gleitend gelagert ist Dieser ist in den
Hauptteil 12 des Gehäuses 11 eingearbeitet wobei der Zylinder durch die Abschlußplatte 13 geschlossen ist
und wobei sich ein Dichtungsring 53 vorzugsweise zwischen dem Hauptteil 12 und der Abschlußplatte 13 befindet
In der Mitte des Kolbens 51 ist rundherum eine Dichtung 56 angeordnet, die zügig gleitend an der Innenwand
des Zylinders 52 anliegt so daß die Dichtungen 53 und 56 zusammen eine Druckkammer 57 für das
Druckmittel zwischen sich einschließen. Das Ende des Kolbens, welches sich innerhalb der Druckkammer 57
befindet (linkes Ende in F i g. 1 und 3), ist mit einer Druckfläche 58 versehen, die bei Füllung der Druckkammer
57 mit dem Druckmittel durch diese beaufschlagt wird. Die Druckfläche 58 enthält ein kleines,
davon abstehendes Anschlagstück 73, welches an der Abschlußplatte 13 anliegt, wenn der Kolben 51 — wie
in F i g. 1 dargestellt — sich in der zurückgezogenen Stellung befindet. Das Anschlagstück 53 verhindert auf
diese Weise, daß die Druckfläche 58 an der Abschlußplatte 13 zur Anlage kommt.
Das andere Ende des Kolbens 51 (rechtes Ende in F i g. 1) ist als Schaft 59 mit verringertem Durchmesser
ausgebildet und von einer Druckfeder 61 umgeben, die mit einem Ende an einem Bund 62 aus dem Kolben 51
und mit dem anderen Ende an einem Ansatz 63 innerhalb des Gehäuses 11 anliegt. Durch die Druckfeder 61
wird also der Kolben 51 in seiner zurückgezogenen Stellung vorgespannt (nach links in F i g. 1).
Der Kolben 51 weist ferner einen Längsschlitz 66 auf (F i g. 3), der sich über die Länge des Schaftes 59 erstreckt
und darüber hinaus noch etwas in den Hauptteil des Kolbens 51 ragt. In dem Schlitz 66 befindet sich
eine Schaltklinke 67, die mit dem Kolben 51 mittels eines Stiftes 68 verbunden ist, der den Schaft 59 sowie
die Schaltklinke 67 durchsetzt, so daß letztere in bezug auf den Kolben 51 Winkelbewegungen ausführen kann.
Die Schaltklinke 67 ist mit einem Vorsprung 69 versehen, dessen vordere Fläche an der Druckfeder 61 anliegt,
so daß die Schaltklinke in eine Anfangsstellung vorgespannt ist (F i g. 1), in welcher die Rückfläche des
Vorsprunges 69 an der unteren Fläche 70 des Längsschlitzes 66 aufliegt Die Schaltklinke 67 ist ferner mit
einer Nase 71 versehen, die so geformt ist daß sie mit den Zähnen zum Eingriff gelangen kann und deren
Form entspricht, die auf dem Umfang des Schaltrades 27 angebracht sind. Ein Führungsstift 72 ist am Gehäuse
11 starr befestigt und ragt in den Längsschlitz 66, wodurch eine Drehbewegung des Kolbens 51 und der
zugeordneten Schaltklinke 67 verhindert wird, so daß der Führungsstift 72 die Schaltklinke 67 in der gleichen
Ebene wie das Zählglied hält.
Die beschriebene Schalteinrichtung 49 wird jedesmal betätigt wenn Druckmittel in die Druckkammer 57 gelangt
so daß der Kolben 51 linear vorwärts bewegt wird (in F i g. 1 nach rechts) und die Nase 71 der Schaltklinke
67 mit dem Schaltrad 27 zum Eingriff kommt Letzteres wird dadurch in einer ersten Richtung verdreht
(in F i g. 1 im Uhrzeigersinn). Nach Druckentlastung der Druckkammer 57 bewirkt die Feder 61 die
Rückkehr des Kolbens 51 in seine Anfangsstellung, d. h, außer Eingriff mit dem Schaltrad 27.
Um jedoch zu verhindern, daß das Schaltrad bzw Zählglied 27 unter der Wirkung der Spiralfeder 46 ir
seine Anfangsstellung zurückkehrt, ist eine Verriege
lung 76 vorgesehen, die das Schaltrad 27 in seiner Stel lung hält oder verriegelt Die Verriegelung 76 umfaß
einen Kolben 77, der in einem Zylinder 78 im Gehäus«
12 gleitend gelagert ist Der Kolben 77 hat einei Hauptteil mit einem Paar von Flanschen 79 bzw. 81
zwischen denen sich ein Dichtungsring 82 befindet de an der Innenwand des Zylinders 78 zügig gleitend an
liegt Das eine Ende des Kolbens 77 bildet ferner einei Kopf, dessen Durchmesser kleiner ist als der des Zyiin
ders 78, so daß er von einer Ringkammer 86 umgebe: ist Das eine Ende der Ringkammer 86 wird von einer
festen Dichtungsring 88 gebildet der innerhalb de
509 621/8
Hauptteils 12 des Gehäuse·; ti angeordnet ist und gleitend
am Umfang des Kopfes 83 anliegt, während das andere Ende der Ringkammer 86 \on einem Bund 87
gebildet ist, der zwischen dem K op! 83 und dem Flansch 79 vorhanden ist.
Das andere Ende des Kolbens 77 -ragt einen Schaft 89. der in einem im Gehäuse 11 ausgebildeten Z\!mder
91 von kleinerem Durchmesser gleitend gelagert ist. Der Durchmesser des Schaftes 89 ist kleiner als derjenige
des Kopfes 83 am anderen Kolbenende, so daß eine größere Ringkammer 92 zwischen dem Umfang
des Schaftes 89 und der Innenwand des Zylinders 78 besteht Die Ringkammer 92 ist abgeschlossen durch
einen im Gehäuse 11 gebildeten Absatz 93 und einen Bund bzw. eine Druckfläche 96. die sich zwischen dem
Schaft 89 und dem Flansch 81 befindet Da der Schaft 89 im Durchmesser kleiner ist als der Kopf 83, ist die
Druckfläche 96 wesentlich größer als die entsprechende Fläche des in der Ringkammer 86 befindlichen Bundes
87. Der Schaft 89 weist ferner einen Zahn 97 an einem Ende auf, der mit den am Umfang des Schahrades
27 befindlichen Zähnen zum Eingriff gebracht werden kann, so daß der Kolben 77 praktisch als Sperrklinke
wirkt welche die Rückbewegung des Schaltrades 27 verhindert. Das Ende des Schaftes 89 ist
außerdem mit einem Ausschnitt 98 versehen, damit ein fester Führungsstift 99 hindurchgreifen kann. Dadurch
wird eine Drehbewegung des Kolbens 77 gegenüber dem Gehäuse 11 verhindert während der Kolben 77 im
Gehäuse 11 eine hin und her gehende Bewegung ausführen
kann, so daß der Zahn 97 mit den Zähnen am Schaltrad 27 zum Eingriff gebracht werden kann.
Nahe bei dem Schaltrad 27 ist im Gehäuse 11 eine
Steuerungseinrichtung 101 angeordnet die ein zylindrisches
Gleitstück 102 umfaßt das innerhalb einer Bohrung 103 im Hauptteil 12 gleitend gelagert ist Das
Gleitstück 102 ist mit einem Längsschlitz 106 versehen, dessen Breite ausreicht um die Kante des Schaltrades
27 darin aufzunehmen, wie in F i g. 2 deutlich dargestellt ist Außerdem weist das Gleitstück 102 einen
Querschlitz 107 auf, der durch Seitenflächen 108. 109 begrenzt ist, die quer zur Längsachse des Glei'stückes
102 verlaufen. Der Querschlitz 107 gewährleistet während des Betriebs des Gerätes das notwendige Bewegungsspiel
für den Druckstift 48, der am Umfang des Schaltrades 27 angebracht ist. Das Gleitstück 102 ist
mit einem Endstück 110 versehen, das einen Ansatz 111
von verringertem Durchmesser aufweist welcher in einer im Gehäuse 11 ausgebildeten Bohrung 112
(F i g. 5) gleitend geführt ist Der Ansatz 111 arbeitet
mit einer im folgenden beschriebenen Ventilanordnung 113 zusammen.
Wie den F i g. 1 und 5 entnommen werden kann, ist koaxial ausgerichtet mit dem Gleitstück 102 ein durch
dieses betätigbares Austrittsventil 113 angeordnet Es befindet sich innerhalb einer Bohrung 116 im Haupttei!
12 des Gehäuses 11, wobei das Ende der Bohrung 116
durch die Abschlußplatte 13 abgeschlossen ist, die zwischen sich und dem Hauptteil 12 einen geeigneten
Dichtungsring 117 enthält In der Bohrung 116 ist außerdem eine feste Ventübuchse 118 angeordnet die
in ihrer Längsmitte einen koaxialen Kanal 119 aufweist
an dessen Enden sich entgegengesetzt gerichtete konische Ventilsitze 121, 122 befinden. Die neben den
Ventilsitzen 121, 122 befindlichen Enden der Ventübuchse 118 sind als Kammern 123 bzw. 126 ausgebildet.
In der festen Ventübuchse 118 ist ein bewegliches Ventilstück 127 gelagert, das eine Ventilspindel 128 mit
elastischen Ventilelementen 129. 131 an gegenüberliegenden Enden aufweist. Auf den Yennleiememen 129.
131 sind konische Ventilflächen 132 bzw,. 133 so ausgebildet daß sie abdichtend auf den Ventilsitzen 121 bzw.
122 anliegen können.
Das Ventilstück 127 besitzt einen Schaftsiurnme! 136.
der von dem einen Ende absteht und von einer Druckfeder 137 umgeben ist. deren Enden einerseits am beweglichen
Ventilstück 127 und andererseits an der Abschlußplatte 13 anliegen, so daß das bewegliche V'entilstück
127 in seiner Anfangsstellung vorgespannt ist (in F i g. 1 nach rechts). Das elastische Ventilelement 129
mit der konischen Ventüfläche 132 liegt daher normalerweise
an dem festen Ventilsitz 121 an. Am anderen Ende des beweglichen Ventilstückes 127 ist ein damit
einsiückiger Kolben 138 vorgesehen, der ein Paar Flansche 139, 141 hat die an der Kammer 126 gleitend
anliegen, deren äußeres Ende durch einen Dichtungsring 142 zwischen den Flanschen wirksam abgeschlossen
bzw. abgedichtet ist. Ein Ende der Kammer 126 ist daher durch eine bewegliche Druckfläche 146 auf dem
Flansch 139 wirksam abgeschlossen. Der andere Flansch 141 weist eine Stirnfläche 147 auf, die an dem
Ansatz 111 des Endstückes HO zur Anlage kommen kann.
Der Schalteinrichtung 49. der Verriegelung 76 und der Ventileinrichtung 113 kann Druckmittel durch eine
Anzahl von Kanälen und Durchlässen zugeführt werden, die im Hauptteil 12 des Gehäuses 11 ausgebildet
sind. Dieses hat im einzelnen einen Einlaß 148. der mit der Bohrung 116 in Verbindung steht, welche ihrerseits
mittels eines Kanals 149 mit der Ringkammer 86 verbunden ist. Ein ähnlicher Kanal 151 verbindet die Ringkammer
86 mit der Druckkammer 57, die den Betätigungskolben 51 umgibt Nach Anschluß des Einlasses
148 an eine geeignete Druckmittelquelle sind die Bohrung 116 neben dem beweglichen Ventilstück 127. die
den Verriegelungskolben 77 umgebende Rtngkammer 86 und die den Betätigungskolben 51 umgebende
Druckkammer 57 stets in Verbindung mit dem von der Quelle ausgehenden Druckmittel und unter seinem
Druck.
Das Gehäuse 11 ist ferner mit einem Steueranschluß
152 versehen, der mit einem beliebigen Verbraucher bzw. einer Ausgangseinrichtung verbunden werden
kann, dem bzw. der ein Druckinipulssignal zugeführt werden soll. Der Steueranschluß 152 steht mit dem Kanal
119 über einen Radialkanal 153 in Verbindung, der gleichfalls in der festen Ventübuchse 118 angeordnet
ist Diese enthält zusätzlich einen ebenfalls mit dem zentralen Kanal 119 in Verbindung stehenden Radialkanal
156, der seinerseits mit einem Gehäusekanal 157 verbunden ist welcher in die größere Ringkammer 92
der Verriegelung mündet.
Das Gehäuse 11 ist ferner mit einem dritten An schluß versehen, nämlich dem Auslaß 159. der in gceig
neter Weise an die Niederdruckseite des Systems ange schlossen ist und bei Bedarf (im Falle von Druckluft al;
Druckmittel) mit der Atmosphäre in Verbindung stehet kann. Der Auslaß 159 steht einem Radialkanal 158 ii
der festen Venälbuchse 118 gegenüber, der wiederun
mit der darin befindlichen Kammer 121.S in Verbindunj steht. Die feste Ventübuchse 118 ist vorzugsweise mi
einer Anzahl von Dichtungsringen 161 bis 163 versc
f-, hen. die einerseits am Umfang der Ventübuchse H
und andererseits am Gehäuse 11 dichtend anliegen, s< daß Undichtigkeiten zwischen den betreffenden Kanä
len und Durchlässen verhindert werden.
Das Schema in F i g. 6 zeigt die verschiedenen Durchlässe, welche im Gehäuse 11 zur Verbindung und
Steuerung der Kolben sowie der Steuerventile angeordnet sind. Bei dem gezeichneten Beispiel ist eine
Haupt-Druckleitung 166 von der Druckmittelquelle S an den Einlaß 148 angeschlossen. Das durch diesen eintretende
Druckmittel gelangt in die Bohrung 116 und belastet das bewegliche Ventilstück 127. In ähnlicher
Weise gelangt Druckmittel von der Quelle 5 über den Kanal 149 in die Ringkammer 86, so daß der Verriegelungskolben
77 in den Eingriff mit dem Schaltrad 27 gedruckt wird. Weiter gelangt das Druckmittel aus der
Ringkammer 86 durch den Kanal 151 in die Druckkammer 57 zur Betätigung des Schaltkolbens 51.
Der zentrale Kanal 119, welcher im allgemeinen durch das Steuerventil bzw. Ventilstück 127 geschlossen
ist, steht mit dem Steueranschluß 152 in Verbindung, der seinerseits an einen äußeren Verbraucher angeschlossen
ist. Außerdem ist der Kanal 119 an den Kanal 157 angeschlossen, welcher mit der größeren
Ringkammer 92 in Verbindung steht und die Gegenbewegung des Verriegelungskolbens 77 steuert. Des weiteren
ist der Kanal 119 mit der Kammer 126 verbunden, die an den Auslaß 159 angeschlossen ist, der zur
Niederdruckseite des Systems führt, beispielsweise der Atmosphäre.
Die Vorwärtsbewegung des hin und her gehenden Gleitstückes 102 (in F i g. 1 nach links) bewirkt, daß der
Ansatz 111 an dem beweglichen Ventilstück 127 zur Anlage kommt, das dadurch in seine offene Stellung
verschoben wird. Infolgedessen wird der Druckimpuls von der Einlaßkammer 116 einerseits über das Ventil
127 an den Verbraucher und andererseits an die größere Ringkammer 92 übertragen, so daß die Halteklinke
bzw. der Zahn 97 aus dem Eingriff mit dem Schaltrad 27 gelöst wird. Die Freigabe des Schaltrades 27 ermöglicht
es der Feder 137, das Ventilstück 127 in die normale Schließstellung zurückzuführen, wodurch die
Ringkammer 92 und der Steueranschluß 152 mit dem Auslaß 159 in Verbindung gebracht werden.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung erläutert. Bei Beginn einer Betriebsperiode
des Gerätes befinden sich der Betätigungskolben 51, das Schaltrad 27 und das bewegliche Ventilslück
127 in ihren Anfangsstellungen. Mittels der Feder 61 wird der Betätigungskolben 51 an die Abschlußplatte
13 angedruckt (F i g. 1). Entsprechend drückt die Spiralfeder 46 das Schaltrad 27 in seine Anfangsstellung (in
F i g. 1 im Gegenzeigersinn), so daß der bewegliche Anichlag 43 an dem festen Anschlag 39 zur Anlage
kommt. Das bewegliche Ventilstück 127 wird durch die Feder 137 nach rechts in die in F i g. 1 gezeigte Stellung
gedrückt, in welcher das elastische Ventilelement 129 •uf dem Ventilsitz 121 aufliegt, so daß der zentrale Kanal
119 geschlossen ist und keine Verbindung zwischen dem Einlaß 148 und dem Steueranschluß 152 besteht.
Vor Inbetriebnahme zieht die Bedienungsperson zunächst die Wähiachse 28 axial nach außen (in F i g. 2
•ach rechts), bis der feste Stift 37 ganz aus dem Sackloch 36 im Wählknopf 32 herausgelangt ist. Sodann
wird der Wählknopf 32 in die gewünschte Winkelstellung gebracht, wodurch das erforderliche Zählverhältnis
gewählt wird. Es sei angenommen, daß die Bedienungsperson den Wählknopf 32 in die Stellung 6
(F i g. 4) gedreht hat, so daß der feste Anschlag 39 entsprechend in eine Stellung verdreht wurde, in welcher
das Gerät ein Verhältnis von 6 :1 liefert. Nach Einstellung des Verhältnisses kann die Bedienungsperson den
Wählknopf loslassen bzw. lockerlassen, so daß die Druckfeder 41 die Wählachse 28 axial nach innen
drückt (in F i g. 2 nach links), bis der feste Stift 37 sich im Eingriff mit dem entsprechenden Sackloch 36 des
Wählknopfes 32 befindet. Während des beschriebenen Einstellvorganges ist der Zahn 97 des Kolbens 77 nicht
im Eingriff mit der Verzahnung des Schaltrades 27, so daß infolge der Vorspannwirkung der Spiralfeder 46
der bewegliche Anschlag-Bolzen 43 stets an dem Wahl-Anschlag 39 anliegt und daher dessen Bewegung in die
gewählte Stellung folgt.
Bei Inbetriebnahme wird ein erster Druckmittel-Impuls bzw. ein Signal über die Haupt-Druckleitung 166
und den Einlaß 148 in die Bohrung 116 und durch den Kanal 149 in die Ringkammer 861 sowie durch den Kanal
151 in die den Betätigungskolben 51 umgebende Druckkammer übertragen. Das Auftreten des Druckmittelsignals
innerhalb der Ringkammer 86 bewirkt, daß das Druckmittel an die Druckfläche bzw. den Bund
87 gelangt, so daß der Verriegelungskolben 77 vorwärts bewegt wird (in F i g. 1 nach rechts) und der Zahn
97 mit der Verzahnung am Umfang des Schaltrades 27 in Eingriff gelangt. Entsprechend bewirkt das Auftreten
eines ersten Drucksignals in der Druckkammer 57 die Einwirkung des Druckmittels auf die Druckfläche 58
des Betätigungskolbens 51, so daß dieser vorwärts bewegt
wird und die Schaltklinke 67 in die Zähne des angetriebenen Schaltrades 27 eingreift, wodurch dieses
in einer ersten Richtung in Umdrehung versetzt wird. Das Schaltrad 27 wird um einen kleinen Winkelbetrag
entgegen der Spiralfeder 46 vorbewegt. Während dieser Vorwärtsbewegung schieben die Zähne des Schaltrades
27 den Haltezahn 97 radial nach außen, so daß wenigstens ein Zahn des Schaltrades 27 daran vorbeigehen
kann. Infolge des Druckes in der Ringkammer 86 wird die Halteklinke bzw. der Zahn 97 einwärts bewegt
so daß er erneut mit den Zähnen des Schaltrades 27 zum Eingriff gelangt und dieses dadurch an der
Rückkehr in die vorherige Stellung hindert.
Während dieses ersten Bewegungsabschnittes bewegt sich der Anschlag-Bolzen 43 von dem festen
Wahl-Anschlag 39 weg, so daß keine Berührung mehr besteht Entsprechend erfährt der Druckstift 48 während
des ersten Bewegungsabschnittes eine kleine Winkelversetzung. Bei Druckentlastung nach dem ersten
Druckimpuls bewirkt die Feder 61 die Rückkehr des Kolbens 51 aus dem Eingriff mit dem Schaltrad 27
Die Halteklinke bzw. der Zahn 97 verbleibt jedoch im Eingriff mit dem Schaltrad 27, da hier keine Rückstellkraft
wirkt, welche das Element 97 in seine Anfangsstellung zurückführen würde.
In ähnlicher Weise werden durch Zuführung aufeinanderfolgender Impulse an das Gerät der Kolben 51
und die zugehörige Schaltklinke 67 bei jedem Impul«
linear vorbewtgt so daß die Schaltklinke 67 mit derr Schaltrad 27 in Eingriff gelangt und dieses um einer
Schritt vorbewegt, wobei es in der neuen Stellung durch die Halteklinke bzw. den Zahn 97 gehalten wird
Am Ende des fünften Impulses hat der Druckstift 41 sich von seiner Anfangsstellung so weit entfernt, daß e
ungefähr an der Endfläche 109 des Querschlitzes 107 in Gleitstück 102 anliegt (Fig. 1). Wird nun der sechsti
Druckimpuls dem Gerät zugeführt, so wird das Schalt rad 27 um einen weiteren Schritt vorgedreht wobei dii
Schaltklinke 67 das Schaltrad 27 in seiner neuen Stel lung hält Während des sechsten Bewegungsabschnitte
greift der Druckstift 48 an der Seitenfläche 109 de Querschlitzes 107 an und bewirkt so eine Verschiebuni
des Gleitstückes 102 im Gehäuse 11 (in F i g. 1 nach links). Infolge der Bewegung des Gleitstückes 102
kommt dessen Ansatz 111 an dtr Stirnfläche 147 des beweglichen Ventilstückes 12/ zur Anlage und bewegt
dieses entgegen der Wirkung der Feder 137 (in F i g. 1 nach links). Durch die Bewegung des Ventilstückes 127
nach links wird das elastische Ventilelement 129 von dem Ventilsitz 121 abgehoben, während gleichzeitig
das elastische Ventilelement 131 abdichtend an dem konischen Ventilsitz 122 zur Anlage kommt.
Die öffnung des Steuerventils bzw. Ventilelements 129 gestattet es,, daß der sechste Druckimpuls auch
durch den zentralen Kanal 119, den Radialkanal 153 und den Steueranschluß 152 in die Verbraucherleitung
und von dieser an einen äußeren Verbraucher übertragen wird. Außerdem wird der sechste Druckimpuls
auch durch die Kanäle 156, 157 in die größere Ringkammer 92 übertragen. Da die Druckfläche % der
Druckkammer 92 größer ist als der Bund 87 in der Ringkammer 86, wird der Kolben 77 nach links bewegt
(F i g. 1), so daß der Zahn 97 aus dem Eingriff mit der Verzahnung am Umfang des Schaltrades 27 herausgelangt,
während das Schaltrad 27 in seiner neuen Stellung im Verlauf des sechsten Druckimpulses lediglich
durch die Schaltklinke 67 gehalten ist. Diese behält ihre Stellung im Eingriff mit dem Schaltrad 27 während der
gesamten Dauer des sechsten Druckimpulses.
Diese Stellung wird sogar beibehalten, nachdem der sechste Druckimpuls beendet ist, worauf das in der
Druckkammer 57 sowie in der Ringkammer 86 befindliehe Druckmittel durch den Einlaß 148 zurückströmt.
Da das Ventilelement 129 noch in der geöffneten Stellung ist, gelangt das Druckmittel aus der Verbraucherleitung
152 und der größeren Ringkammer 92 ebenfalls durch den Einlaß 148 zurück. Dies setzt sich fort, bis
der auf den Kolben 51 wirkende Druck in der Kammer 57 auf einen Betrag absinkt, bei dem die Spannung der
Druckfeder 61 ausreicht, den Kolben 51 in seine Anfangsstellung zurückzudrücken (in F i g. 1 nach links).
Bei der Rückkehr des Kolbens 51 in seine Anfangsstellung bewirkt die auf das Schaltrad 27 wirkende Spiralfeder
46 dessen Verdrehung (in F i g. 1 im Gegenzeigersinn) in seine Anfangsstellung, in welcher der bewegliche
Anschlag-Bolzen 43 an dem festen Anschlag 39 anliegt.
Die Rückbewegung des Schaltrades 27 in seine Anfangsstellung bewirkt, daß der Druckstift 48 aus dem
Eingriff mit der Seitenfläche 109 am Gleitstück 102 gelangt. Hat der Druckstift 48 das Gleitstück 102 freigegeben,
so bewirkt die auf das Ende des beweglichen Ventilstückes 127 wirkende Spannung der Feder 137
die Verschiebung des Ventilstückes 127 und des Gleitstückes 102 nach rechts in die Anfangsstelh.ng (F i g. 1),
so daß das elastische Ventilelement 129 wiederum auf dem konischen Ventilsitz 121 abdichtend aufliegt. In
dieser Stellung befindet sich der zentrale Kanal 119 in
Verbindung mit der Kammer 126, die ihrerseits mit dem Auslaß 159 verbunden ist. Eine weitere Folge besteht
darin, daß die größere Ringkammer 92 sowie die Verbraucherleitung mit dem Auslaß 159 in Verbindung
stehen, so daß verbleibendes Druckmittel hindurchtreten kann und zur Niederdruckseite des Systems abgeführt
wird. Auf diese Weise wird die Ringkammer 92 druckentlastet, worauf die Halteklinke bzw. der Zahn
97 nach Zuführung eines neuen Druckimpulses wiederum nach rechts in den Eingriff mit dem Schaltrad bewegt
werden kann.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß dem Programmsteuergerät sechs Druckmittelimpulse zugeführt
wurden, wobei nur der sechste Impuls an einen äußeren Verbraucher weiter übertragen wird, gegebenenfalls
über nicht dargestellte Verzögerungseinrichtungen. Am Ende des sechsten Impulses ist das Gerät in
seine anfängliche Betriebsstellung zurückgebracht worden und nunmehr für den Beginn einer neuen Betriebsperiode bereit. Das entsprechende Zählverhältnis kann
durch einfache Einstellung des Wählknopfes durch die Bedienungsperson auf irgendeine der vorgegebenen
Positionen gewählt werden, so daß das Gerät bei Beaufschlagung mit einer vorbestimmten Anzahl von Eingangsimpulsen
jeweils nur einen einzigen Impuls an den Verbraucher überträgt.
Das Programmsteuergerät der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise durch Luftdruck betätigt, da in
den meisten Fertigungsstätten Druckluft in ausreichendem Maße zur Verfügung steht Das Zählgerät ist jedoch
auch zur Verwendung mil irgendeinem kompressiblen oder nichtkompresäiblen Druckmittel geeignet.
In den F i g. 7 bis 9 ist ein abgewandeltes Zählgerät dargestellt, dessen Gehäuse 211 einen Hauptteil 212 sowie
daran befestigte Abschlußstücke 213, 214 aufweist. An diese schließen s,ich hieran befestigte Abschlußplatten
217,218 über geeignete Dichtungen 216 an.
Die Abschlußplatte 218 ist mit einem Einlaß 219 versehen, der in geeigneter Weise mit irgendeiner Druckmittelquelle
verbunden werden kann. Der Einlaß 218 steht mit einer Bohrung 221 in Verbindung, in welcher
als Eingangsglied ein Kolben 222 mit einem damit einstückigen Schaft 223 gleitend gelagert ist. Eine Druckfeder
224 umgibt den Schaft 223 und drückt den Kolben 222 in seine zurückgezogene Stellung (in F i g. 7
nach links). Der Schaft 223 erstreckt sich in eine zentrale öffnung 226 und trägt eine daran mittels eines Drehbolzens
228 schwenkbar befestigte Antriebs-Klinke 227. Eine U-förmige Feder 229 drückt die Klinke 227
im Uhrzeigersinn um den Drehbolzen 228 herum.
Die Antriebs-Klinke 227 trägt eine Nase bzw. einen Zahn 231, die bzw. der durch die Feder 229 in Eingriff
mit einer als Schaltstück wirkenden Zahnstange 232 gedrückt wird. Die Zahnstange 232 hat im allgemeinen
rechteckigen Querschnitt und ist gleitend in einer Öffnung bzw. Ausnehmung 233 gelagert, die im Hauptteil
212 vorgesehen ist. Die Zahnstange 232 hat an einer Längsfläche eine Vielzahl von Zähnen 236, die mit dem
Zahn 231 der Antriebs-Klinke 227 zusammenwirken Im Inneren der Zahnstange 232 befindet sich eine Aussparung
237, die eine Feder 238 enthält, welche die Zahnstange 232 in ihre Anfangsstellung neben der
Wand des Abschlußstückes 214 vorspannt (in F i g. 7 nach rechts). Außerdem hat die Zahnstange 232 einer
von einer Seite abstehenden Stift 239, dessen Zweck weiter unten erläutert wird.
Durch die Antriebs-Klinke 227 wird die Zahnstange 232 schrittweise vorbewegt (in F i g. 7 nach links). Unzu
verhindern, daß die Zahnstange 232 mittels der Fe der 238 in ihre Anfangsstellung zurückgeschoben wird
ist eine Verriegelung 241 vorgesehen. Diese umfaßi einen Kolben 242, der in einer im Gehäuse 211 ange
brachten Bohrung 243 gleitend gelagert ist. Eine Halteklinke 246 ist fest mit dem Kolben 242 verbunden unc
mit einem Zahn 247 versehen, der mit den Zähnen 23( der Zahnstange 232 zusammenwirkt bzw. zum Eingrifl
gelangt, wobei die Halteklinke 246 normalerweise durch eine Feder 248 im Eingriff mit den Zähnen 23(
gehalten ist. Die Feder 248 ist nämlich zwischen dei
Halteklinke 246 und einer festen Platte 249 entspre
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chend vorgespannt. Ein fester Führungsstift 251 greift
gleitend in einen Schlitz 250 am Ende der Halteklinke 246 ein und führt diese. Bei Beaufschlagung des Kolbens
242 mit Druckmittel wird die Haltekiinke 246 aus dem Eingriff mit der Zahnstange 232 bewegt (in F i g. 7
nach unten), so daß die Zahnstange 232 freigegeben wird und unter der Wirkung d--r Feder 238 in ihre Anfangsstellung
zurückkehrt Wegen der Neigung der Zähne 236 und 247 kann die Zahnstange 232 jedoch
vorbewegt werden (in F i g. 7 nach links), so daß die Halteklinke 246 unter Zusammendrücken der Feder
24fi nach unten geschoben wird und einer der Zähne 23ii an dem Zahn 247 vorbeigleiten kann, der durch die
Feder 248 in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird und die Zahnstange 232 verriegelt bzw. hält, nachdem
sie um ein Stück vorbewegt wurde, das der Teilung eines Zahnes entspricht.
Auf der Seite gegenüber dem Eingangsglied bzw. Kolben 222 befindet sich neben der Zahnstange 232
eine Wähleinrichtung 252. Diese umfaßt eine Tragachse ao 253, welche in Bohrungen 254, 255 axialbeweglich und
drehbar gelagert ist An der Tragachse 253 ist mittels eines Querstiftes 259 ein Schaltstück 258 befestigt, neben
dem eine Druckfeder 261 angebracht ist, welche die Wähleinrichtung 252 in eine Anfangsstellung
(F i g. 7) vorspannt Diese Stellung ist begrenzt durch einen Sprengring 262 auf der Tragachse 253, welcher
an einer Fläche des Abschlußstückes 214 bei Bewegung der Wähleinrichtung 252 nach rechts anschlägt. In der
gezeichneten Ausführungsform ist das Schaltstück 258 rohrförmig ausgebildet und besitzt an einem Ende eine
Anzahl von axialgeführten Längsschlitzen 263. Diese sind in gleichförmigen Abständen über den Umfang des
Rohres verteilt, haben jedoch verschiedene Längen, wobei die Länge der Schlitze 263 mit fortschreitendem
Winkel um den Umfang des Rohres herum zunimmt. Die Länge der Schlitze 263 beträgt vorzugsweise ein
Vielfaches der Schrittbewegung, welche die Zahnstange 232 bei Beaufschlagung des Kolbens 222 mi« einem
Eingangssignal ausführt und welche im wesentlichen gleich dem Teilungsabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Zähnen 236 auf der Zahnstange 232 ist. Weist daher das Schaltstück 258 beispielsweise sechs
Längsschlitze auf, so haben diese eine Länge, welche von einem Ein-Schritt-Abstand (das ist der Abstand
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen 236) bis zu einem Sechs-Schritt-Abstand fortschreitend zi
nimmt.
Am Ende der Tragachse 253 ist ein Wählknopf 266 fest angebracht, der an seiner Innenseite eine Anzahl
von Vertiefungen 265 aufweist, die mit einer in der Abschlußplatte 218 vorgesehenen, federbelasteten Kugelrast
267 zusammenwirkt. Dadurch wird der Wählknopf 266 und die zugehörige Wähleinrichtung 252 in einer
bestimmten Winkelstellung gehalten.
Der Wählknopf 266 ist auf seiner Außenfläche mit Zahlen versehen, die den Vertiefungen 265 und daher
den Längsschlitzen 263 entsprechen. Bei der gezeichneten Ausführungsform hat der Wählknopf 266 Zahlen
von 1 bis 6, die den sechs Schlitzen 263 in dem Schaltstück 258 entsprechen. Die Stellung Nr. 1 entspricht
demjenigen Schlitz 263, dessen Länge gleich einem Ein-Schritt-Abstand ist; die Stellung Nr. 2 entspricht
analog demjenigen Schlitz 263, dessen Länge gleich einem Zwei-Schritt-Abstand ist. Die weheren Stellungszahlen
bzeichnen analog die Länge des Schlitzes 263, ausgedrückt in der Anzahl der Schrittabstände.
Wie in der Zeichnung dargestellt, befindet sich der Wählknopf 266 in der Stellung Nr. 6, wobei der zugehörige
Schlitz mit einer Länge gleich einem Sechs-Schritt-Abstand so angeordnet ist, daß der auf der
Zahnstange 232 befindliche, davon abstehende Stift 239 in diesen Schlitz eingreift Zu diesem Zweck ist die
Breite der Schlitze 263 geringfügig größer als der Durchmesser des Stiftes 239, so daß letzterer bei der
linearen Vorbewegung der Zahnstange 232 (in F i g. 7 nach links) frei darin gleiten kann.
In dem Abschlußstück 213 ist in axialer Ausrichtung mit der Wähleinrichtung 252 bzw. dem Schaltstück 258
ein normalerweise geschlossenes erstes St< .irventil
268 angeordnet, das als Arbeitsventil bzw. Ausgangsglied dient Das Steuerventil 268 kann von beliebiger
Art sein. Es hat einen zentralen Schaft 311, der in einem
mechanischen Druckstück 269 endet, sich mit Bewegungsspiel und vorzugsweise koaxial in einem zentralen
Kanal 317 befindet und koaxiale Ventilelemente 333,334 trägt (F i g. 12). Der Schaft 311 und die Ventile
befinden sich in einem zylindrischen Gehäuse 312, dessen Inneres so geformt ist, daß Ventilsitze 313, 314 gebildet
sind. Der Abstand der Ventile ist so gewählt, daß jeweils nur ein Ventil an seinem Sitz anliegen kann.
Eine Druckfeder 271 ist am linken Ende des Schaftes 311 vorgesehen, um diesen und die Ventile nach rechts
vorzuspannen. Wenn keine anderen Kräfte auf den Schaft 311 einwirken, drückt die Feder 271 das Ventil
234 nach rechts gegen den Sitz 314. so daß die Kammer 316 von dem zentralen Kanal 317 abgetrennt und das
Ventil normalerweise geschlossen gehalten wird. Sobald der Schaft 311 entgegen der Feder 271 nach links
bewegt wird, beispielsweise durch eine auf das Druckstück 269 einwirkende mechanische Kraft, so wird das
Ventilelement 334 von dem Ventilsitz 314 abgehoben, so daß die Einlaßleitung 277 über die Kammer 316 und
vorbei am Ventilsitz 314 mit dem zentralen Kanal 317 und infolgedessen mit der Auslaßleitung bzw. dem Verbraucherauslaß
278 verbunden wird. Die Rückkehr der Ventile in die gezeichnete rechte Stellung verbindet
den Verbraucherauslaß 278 mit einer Entlüftung.
Ein zweites, axial mit der Zahnstange 232 ausgerichtetes Steuerventil 272 hat gleichen Aufbau und trägt an
einem Ende ein Druckstück 273. Das zweite Steuerventil 272 ist normalerweise durch eine Druckfeder 274 in
der geschlossenen Stellung gehalten, wie in F i g. 7 dargestellt. Die Rückbewegung der Zahnstange 232 unter
der Wirkung der Feder 238 läßt die Stirnfläche der Zahnstange 232 auf dem Druckstück 273 zur Anlage
kommen, so daß das Ventil 272 entgegen der Feder 274 geöffnet wird.
Das Schema in F i g. 9 stellt die verschiedenen Durchlässe bzw. Kanäle im Gehäuse 211 dar, welche
die Kolben und Steuerventile darin verbinden bzw. steuern. Eine Haupt-Druckleitung 276 führt von einer
äußeren Druckmittelquelle zum Einlaß 219. An diesem zweigt die Einlaßleitung 277 ab und führt zu dem ersten
Steuerventil 268, an das hierdurch das Eingangs-Drucksignal übertragen wird. Weil das erste Steuerventeil
268 sich normalerweise in Schließstellung befindet ist die Einlaßleitung 277 normalerweise geschlossen
Von dem ersten Steuerventil 268 aus verzweigt sicr eine Auslaßleitung 278, in eine Verbraucherleitung 27?
und eine Steuerleitung 281. Letztere teilt sich weitei auf in eine Entriegelungsleitung 282 und eine Entla
stungsleitung 283. Die Entriegelungsleitung 282 führt zi dem Kolben 242 und steuert dessen Bewegung. Di<
Entlastungsleitung 283 führt zu dem zweiten Steuer ventil 272, das sich normalerweise in Schließstellunj
509 621/81
befindet. Eine Entlüftungsleitung 284 von dem ziehen
Steuerventil 272 steht mit der Atmosphäre in Verbindung.
Zur Inbetriebnahme wird dem Kolben 222 ein erster Druckimpuls des Druckmittels zugeführt, wodurch die
Zahnstange 232 um ein Stück vorbewegt wird, das etwa gleich einem Zahnabstand ist. Während dieses ersten
Bewegungsschrittes entfernt sich die Zahnstange 2J2
von dem Kolben bzw. Druckstück 273, so daß die Druckfeder 274 das zweite Steuerventil 272 schließen
kann. Es sei angenommen, daß die Wähleinrichtung sich in Stellung Sechs befindet. Dann wird durch Zuführung
eines zweiten, dritten, vierten und fünften Druckimpulses an den Kolben 222 die Zahnstange 232 um
jeweils einen Schritt weiterbewegt und in der neuen Stellung durch die Halteklinke 246 gehalten. Am Ende
des fünften Impulses hat der Stift 239 die Länge des Schlitzes 263 durchlaufen, so daß er ungefähi mit dessen
Ende in Berührung steht. Bei Zuführung des sechsten Druckimpulses an den Kolben 222 wird die Zahn- »ο
stange 232 einen weiteren Schritt vorbewegt, so daß der am Ende des Schlitzes 263 angreifende Stift 239
eine Verschiebung der Wähleinrichtung 252 bewsrkt, welche an dem Druckstück 269 zur Anlage kommt, wodurch
das erste Steuerventil 268 geöffnet wird.
Die öffnung des ersten Steuerventils 268 gestattet es, daß der sechste Druckimpuls in die Verbraucherleitung
und von dort an einen äußeren Verbraucher übertragen wird. Der sechste Druckimpuls wird auch auf die
Entriegelungsleitung 282 übertragen, so daß die Halteklinke 246 von der Zahnstange 232 abgezogen wird.
Das Druckmittel füllt auch die Entlastungsleitung 283, doch kann es nicht austreten, da das zweite Steuerventil
272 normalerweise geschlossen ist. Bei Beendigung des sechsten Impulses bewegen die Feder 238 und 261
die Zahnstange 232 sowie die Wähleinrichtung 252 nach rechts, so daß das erste Steuerventil 268 schließen
und innerhalb der Steuerleitung 281 bzw. der Entlastungsleitung 283 Druckmittel absperren kann, damit
die Halteklinke 246 zurückgezogen bleibt. Wenn die Wähleinrichtung 252 ihre äußerste rechte Stellung erreicht
hat, steht sie mit dem Kolben bzw. Druckstück 273 in Berührung und öffnet das zweite Steuerventil
272, so daß Druckmittel aus den Leitungen 278, 279, 281,282 und 283 abströmen kann, worauf die Halteklinke
246 wieder in Eingriff mit der Zahnstange 232 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt haben alle Teile ihre Anfangsstellung
wieder eingenommen und sind für eine neue Betriebsperiode bereit.
F i g. 10 zeigt schematisch die Anordnung, in der das
Zählgerät zur Durchführung von Addiervorgängen verwendet werden kann. Bei der dargestellten Anordnung
sind ein erster und ein zweiter pneumatischer Zähler untereinander verbunden, so daß die Wählknopf-Einstellung
des zweiten Zählers zu der Einstellung des ersten Zählers addiert wird. Wenn beispielsweise
die Zählung »11« gewünscht ist, wird der pneumatische
Zähler Nr. 1 auf »6« und der pneumatische Zähler Nr. 2 auf »5« mit dem jeweiligen Wählknopf
eingestellt.
In Betrieb wird über eine Eingangsleitung 381 ein
pneumatisches Eingangssignal an das druckluftbetätigte, normalerweise offene Richtungs-Steuerventil 382
übertragen. Dieses leitet das Signal über einen Kanal 383 zu dem ersten pneumatischen Zähler Nr. 1. Bei dem
Signal Nr. »6« tritt Luft durch den Zähler Nr. 1 hindurch und gelangt weiter über eine Auslaßleitung 384
zu einem Absperrventil 386. Anschließend wird Druckluft über einen Kanal 387 an den Einlaß eines Entlüf.
tungsventils 388 und über einen Kanal 389 an den Steuereingang eines druckluftbetätigten Schaltventils
391 übertragen. Letzteres wird dadurch geöffnet, so
daß Luft aus einem Druckluftanschluß 392 durch einen
Kanal 393 hindurchtreten kann. Die aas Schaltventil 3Ql durchfließende Luft wird dann dem Sieuereingang
des Richtungs-Steuerventils 382 zugeführt, das dadurch von einer ersten Offenstellung in eine zweite Stellung
gebracht wird, in welcher die Einlaßleitung 381 mit
einem zu dem zweiten pneumatischen Zähler Nr. 2 führenden Kanal 394 in Verbindung steht. Das Steuerventil
382 lenkt nun die nächsten fünf Eingangssignale an den Zähler Nr. 2. Bei dem Signal Nr. »5« an den zweiten
Zähler, d. h. beim insgesamt elften Signal, gelangt Luft über den Zähler Nr. 2 an den schematisch mit 3%
bezeichneten Auslaß, außerdem aber durch einen Kanal 397 auch an den Steuereingang des Entlüftungsventils
388. Dieses wird dadurch geöffnet, so daß die Kanäle 387 und 389 zur Atmosphäre entlüftet werden und
das Schaltventil 391 schließt. Letzteres unterbricht wiederum die Verbindung des Druckluftanschlusses 392
mit dem System und gestattet so die Rückkehr des Steuerventils 382 in seine Anfangsstellung, wodurch die
Einlaßleitung 381 wiederum mit dem ersten pneumatischen Zähler verbunden wird und das System zur Ingangsetzung
einer neuen Betriebspericde bereit ist.
Das obige Beispiel dient nur zur Erläuterung, ohne Einschränkung der Erfindung. Selbstverständlich könnte
eine beliebige Anzahl von pneumatischen Zählern in geeigneter Weise analog zu Fig. 10 aneinandergeschaltet
werden, so daß das System eine Addierkapazität für beliebige Zahlen erlangt. Die in F i g. 10 in Form
von Blockschaltbildern dargestellten Zähler umfassen im wesentlichen den gleichen Aufbau und arbeiten im
wesentlichen in der gleichen Weise, wie das oben beschrieben wurde.
F i g. 11 zeigt schematisch eine Anordnung, bei welcher
eine Anzahl von Zählern zur Durchführung vor Multiplikations-Vorgängen verwendet werden kann
Auch hier sind die nur im Blockschaltbild dargestellter Zähler im wesentlichen ebenso aufgebaut und haben inwesentlichen die gleiche Arbeitsweise, wie oben be
schrieben. Bei der gezeichneten Ausführungsform isi eine Einlaßleitung 401 mit dem Einlaß eines ersten Zäh
lers Nr. 1 verbunden, so daß diesem eine Reihe vor Druckimpulsen zuführbar ist. Eir.e Auslaßleitung 40;
vom Zähler Nr. 1 ist mit dem Einlaß des Zählers Nr.; verbunden. Die Auslaßleitung 406 des Zählers Nr. 2 is
an einen äußeren Verbraucher 407 angeschlossen. E; sei angenommen, daß eine Multiplikation oder Unter
setzung mit dem Faktor »15« erwünscht ist. Hierzi wird der Wählknopf des Zählers Nr. 1 auf »5« und dei
Wählknopf des Zählers Nr. 2 auf »3« eingestellt. Druck impulse gelangen dann durch die Einlaßleitung 401 ii
den Zähler Nr. 2, der in der oben beschriebenen Weis* arbeitet. Beim Eingangssignal Nr. »5« gelangt Luf
durch den Zähler Nr. 1 in die Auslaßleitung 402, wöbe das Ausgangssignal des Zählers Nr. 1 praktisch als Ein
gangssignal für den Zähler Nr. 2 wirkt. Nachdem de Zähler Nr. 1 drei vollständige Betriebsperioden durch
laufen hat, d. h. nachdem ihm fünfzehn Eingangsimpulsi zugeführt wurden, hat der Zähler Nr. 1 je einen Aus
gangsimpuls für jeweils fünf zugefünrte Eingangsimpul se übertragen. Bei fünfzehn Eingangsimpulsen an dei
Zähler Nr. 1 werden von diesem also drei Ausgangsim pulse übertragen, die als Eingangsimpulse auf den Zäh
ler Nr. 2 wirken. Die Zuführung der drei Eingangsim
pulse an den Zähler Nr. 2 beendet bei diesem eine Betriebsperiode und gestattet die Übertragung eines Ausgangsimpulses
an den Verbraucher. In dieser Weise hat die Zuführung von fünfzehn Eingangsimpulsen an den
Zähler Nr. 1 zur Übertragung eines Ausgangsimpulses vom Zähler Nr. 2 geführt, was einer Untersetzung bzw.
einem Multiplikationsverhältnis \on 15 : 1 entspricht.
Wie sich aus dieser Erläuterung ergibt, ist das Zählgerät sowohl einzeln als aucL in Kombination zur Zählung
beliebiger, großer oder kleiner Zahlen verwend-
bar, so daß die Vorrichtung an eine große Anzahl von verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten bequem
angepaßt werden kan;i. Dabei bedingen Veränderungen der Zählperiode nur ein Minimum an Arbeitsaufwand
seitens der Bedienungsperson, da das Gerät und die Betriebsperiode einfach durch Verdrehung eines
äußeren Steuerknopfcs einstellbar sind, ohne daß es dazu irgendeiner Zerlegung oder Veränderung der
Programmsteuereinrichtung bedürfte.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Druckmittelbetätigtes voreinstellbares Zählgefät zum Zählen einer vorbestimmten Anzahl von
Signalen während einer Betriebsperiode durch Abgeben jeweils eines einzigen Ausgangssignals bei
Beaufschlagung mit einer Anzahl von Eingangssignalen, mit einem von Druckmitteleingangssignalen
beaufschlagten ersten Kolben, der in einem Gehäuie geführt ist, einem von diesem Kolben in einer
ersten Richtung bewegbaren Zählglied, das die Anaahl
der zu zählenden Eingangssignale durch eine zurückgelegte Relativbewegung gegenüber einer
Startstellung angibt, und einem Voreinstellglied, mit dem die jeweils abzuzählende Anzahl vorwählbar
ist, sowie einem Ausgangsventil zur Abgabe des einzelnen Ausgangssignals, das bei Erreichen einer
bestimmten Stellung des Zählglieds von diesem belätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zählglied (27, 232) dauernd von einer Rückstellleder (46, 238) beaufschlagt ist, die dieses in eine
rweite Richtung zu bewegen versucht, daß eine lösbare Verriegelung (97,247) für das Zählglied vorgesehen
ist, die beim Zählvorgang eine Bewegung des Zählglieds in die erste Richtung ermöglicht, in die
fcweite Richtung jedoch unterbindet, und daß ein je nach Stellung des Ausgangsventils (113, 268) vom
Druckmittel in eine die Verriegelung aufrechterhaltende oder die Verriegelung lösende Stellung bringbarer
zweiter Kolben (77,242) vorgesehen ist.
2. Zählgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Verbindung (157, 282) zwischen dem zweiten Kolben (77, 242) und dem Ausgangsventil
(113, 268) vorgesehen ist, so daß durch das Ausgangssignal der Kolben in die die Verriegelung
lösende Stellung bringbar ist.
3. Zählgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über eine zweite Verbindung (149,
151) das Druckmitteleingangssignal an den ersten Kolben (51) gebracht wird, daß über eine dritte Verbindung
(148) das Druckmittelausgangssignal an das Ausgangsventil gegeben wird, daß eine vierte Verbindung
(152) mit der dritten Verbindung derart verbunden ist, daß das Ausgangsventil normalerweise
diese Verbindung unterbricht, bei der Betätigung durch das Zählglied jedoch freigibt, wodurch
das Ausgangssignal von der dritten Verbindung auf die vierte Verbindung übertragbar ist.
4. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kolben
(77) eine erste Kolbenfläche (87), die über die zweite Verbindung (149) mit dem Druckmitteleingangssignal
derart beaufschlagt ist, daß die Verriegelung (97) in das Zählglied (27) eingreift, und eine zweite,
gegenüber der ersten angeordnete Kolbenfläche (%) aufweist, die von der vierten Verbindung (152)
derart mit dem Druckmittelausgangssignal beaufschlagt ist, daß die Verriegelung von dem Zählglied
lösbar ist, und daß die zweite Kolbenfläche eine «>
größere Fläche hat als die erste.
5. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (46,
238) zwischen dem Gehäuse und dem Zählglied angreift und dieses in Richtung der Startstellung be- f>5
aufschlagt.
6. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß durch die Druckmitteleingangssignale
der erste Kolben (51) aus seiner Ruhestellung in eine erste Richtung bewegbar ist
und daß eine Feder (61) zum dauernden Beaufschlagen des Kolbens in die entgegengesetzte Richtung
vorgesehen ist, mit der der Kolben bei Wegfall des Eingangssignals in seine Ruhestellung rückführbar
ist.
7. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählglied ein gezahntes
Klinkenrad (27) aufweist, das drehbar im Gehäuse gelagert ist, und daß eine den ersten Kolben
(51) mit dem Klinkenrad schrittweise antreibend verbindende Antriebsklinke (67) vorgesehen
ist.
8. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Voreinstellglied
(26) eine drehbare Welle (28) mit einem mit diesem befestigten ersten Anschlagstift (38) aufweist, daß
das Zählgiied (27) drehbar auf der Welle befestigt ist und einen an dem ersten Anschlagstift anschlagbaren
zweiten Anschlagstift (43) aufweist, daß die Rückstellfeder (46) das Zählglied und den zugehörigen
Anschlagstift zum Anschlagen an dem ersten Anschlagstift zur Festlegung der Startstellung des
Zählglieds vorspannt und einen Einstellknopf (32, 36, 37) zum Drehen des Voreinsteilglieds (26) in die
gewitschte Startstellung und zum Verriegein in dieser Stellung aufweist
9. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählglied ein umkehrbar
drehbar gelagertes Klinkenrad (27) ist.
10. Zählgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9. dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse Verbindungskanäle
(116, 148) aufweist, die das Druckmitteleingangssignal an das Ausgangsventil (113) führen,
wobei die öffnung des Ausgangsventils den Durchtritt eines der Eingangssignale als Ausgangssignal
bewirkt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US62154267A | 1967-03-08 | 1967-03-08 | |
| US63809167A | 1967-05-12 | 1967-05-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1673571A1 DE1673571A1 (de) | 1972-05-04 |
| DE1673571B2 DE1673571B2 (de) | 1974-10-10 |
| DE1673571C3 true DE1673571C3 (de) | 1975-05-22 |
Family
ID=27088984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681673571 Expired DE1673571C3 (de) | 1967-03-08 | 1968-03-08 | Druckmittelbetätigtes voreinstellbares Zählgerät |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5019234B1 (de) |
| DE (1) | DE1673571C3 (de) |
| FR (1) | FR1568966A (de) |
| GB (1) | GB1202985A (de) |
-
1968
- 1968-03-05 GB GB1071068A patent/GB1202985A/en not_active Expired
- 1968-03-07 FR FR1568966D patent/FR1568966A/fr not_active Expired
- 1968-03-08 DE DE19681673571 patent/DE1673571C3/de not_active Expired
- 1968-03-08 JP JP1521268A patent/JPS5019234B1/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1673571B2 (de) | 1974-10-10 |
| DE1673571A1 (de) | 1972-05-04 |
| JPS5019234B1 (de) | 1975-07-04 |
| GB1202985A (en) | 1970-08-26 |
| FR1568966A (de) | 1969-05-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |