DE2262201C2 - Naßpresse für Papiermaschinen - Google Patents
Naßpresse für PapiermaschinenInfo
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- DE2262201C2 DE2262201C2 DE19722262201 DE2262201A DE2262201C2 DE 2262201 C2 DE2262201 C2 DE 2262201C2 DE 19722262201 DE19722262201 DE 19722262201 DE 2262201 A DE2262201 A DE 2262201A DE 2262201 C2 DE2262201 C2 DE 2262201C2
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/0209—Wet presses with extended press nip
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Description
2. Naßpresse nach Anspruch 1, bei der eine der bewegten Stützflächen die Oberfläche einer rotierenden \fc Jze ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Walze (10) — von innen nach außen gesehen —
teilweise umschlungen wird ve η der Filzbahn (F), der
papierbahn (W), einem inneren wasserdurchlässigen Band (11) als zweiter Stützfläche und mindestens
einem äußeren Band (12 bzw 13) mit kleinerem Umschlingungswinkel (15—16, 15—17) als demjenigen (15—14) des inneren Bandes (U). wobei alle
Bänder am Ende der letzten Teilpreßzone (P-3) gleichzeitig parallel zueinander ablaufen und die
Spannung eines jeden Bandes einstellbar ist Filzbahn (F) nach dem Austritt aus der Presse außer
Berührung gelangen.
g)
3. Naßpresse nach Anspn-rh 2. dadurch gekennteichnet daß der Umschlingungswinkel eines jeden
Bandes (11, 12, 13) du'ch Verstellen einer der js
jeweiligen Teilpreßzone vorfesordneten Umlenkwalze (21. 23. 15) quer zur tangentialen Zulauf richtung veränderbar ist.
4. Naßpresse nach Anspruch I. bei der beide bewegte Stützflächen aus wasserundurchlässigen
Bändern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (110, 111) einlaufseitig unter Abstützung an
Führungsleisten (123. 124) in der ersten Teilpreßzo-
He einen sich verengenden Führungsspalt bilden, und
daß unmittelbar hinter jeder Führungsleiste innerhalb von Gehäusen (119.120) beiderseits der Bänder
hydraulische, zu den zugeordneten Bändern hin Offene Druckkammern (121. 122) als let/te Teilpreßione angeordnet sind (F i g. 4—8).
5. Naßpresse nach Anspruch 4. gekennzeichnet so durch kurze Führungsleisten (125.126; 125'. 126') der
Gehäuse (119, 120) am auslaufseitigen Ende der Druckkammern (121,122).
6. Naßpresse nach Anspruch I. bei der beide bewegte Stützflächen aus wasserundurchlässigen
Bändern bestehen, dadurch gekennzeichnet daß die Aufeinanderfolgenden Teilpreßzonen von innerhalb
Von Gehäusen (z. B. 220a) beiderseits der Bänder (210. 211) angeordneten, hydraulischen, zu den
tugeordneten Bändern hin offenen Druckkammern (220, 221 bzw. 222, 223 bzw. 224, 225) gebildet sind,
die über ein- und auslaufseitige kurze Leisten (z. B. 2206, 220c/ voneinander getrennt sind (Fig.9 und
10).
7. Naßpresse nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die am Auslauf angeordneten
Umlenkwalzen (112a, 116; 213.215) für die Bänder so
positioniert sind, daß die Papierbahn (W) und die
Die Erfindung betrifft eine Naßpresse für Papiermaschinen, mit zwei sich mit der Bahngeschwindigkeit
bewegenden, wasserundurchlässigen Stützflächen, zwischen denen die Papierbahn im Kontakt mit mindestens
einer wasseraufnehmenden Filzbahn durchgeführt und mit einer flächigen Preßzone ausgestattet ist Eine
derartige Naßpresse ist Gegenstand des älteren Patentes 21 55 547 und dient dazu, in mehrfacher
Anordnung innerhalb einer sogenannten Naßpressenpartie das Restwasser aus einer bewegten, in der
Siebpartie einer Papiermaschine vorentwässerten Papierbahn unter stufenweise ansteigend eingestelltem
Druck auszupressen. Auch die DD-PS 79 919 offenbart eine Naßpresse, bei der eine flächige Preßzone von zwei
ebenen oder gekrümmten Gleitflächen zweier Druckbalken gebildet ist wobei der auf die Papierbahn
einwirkende Druck in einem sich verengenden Spalt ansteigt und durch ein hydraulisches Druckmittel
einstellbar ist.
Wie schon gesagt besteht eine Naßpressenpartie üblicherweise aus mehreren hintereinander angeordneten Naßpressen, für die es die verschiedensten Bauarten
gibt, wie aus ajm »Handbuch der Papier- und
Pappenfabrikation«, 2. Auflage. Abschnitt »Naßpressen«. Seite 1237 ff. ersichtlich ist Außer den Naßpressen
mit Liniendruck zwischen Walzenpaaren gibt es auch Preßvorrichtungen mit flächiger Preßzone, bei denen
die flächige Preßzone von gespannten und in ihrer Spannung einstellbaren endlosen Druckbändern und
einer rotierenden Walze gebildet ist die von den Druckbändern und der zu entwässernden Papierbahn
teilweise umschlungen ist (DE-PS 5 75 453).
Die Naßpressenpartie einer Papiermaschine besteht nach dem Stande der Technik deshalb aus mehreren
Einzel-Naßpressen, weil d-e Anv en.dung eines hohen
Pressendruckes mit Rücksicht auf die hohe Durchlaufgeschwindigkeit der Papierbahn hohe örtliche Strömungsgeschwindigkeiten des ausgequetschten Wasser
bedingt was zu einem Wegspülen des Feinstoffes sowie zum Verdrücken des Papiers führen kann. Da man
jedoch in der Naßpressenpartie die Papierbahn möglichst weitgehend entwässern will, um den Wärmeverbrauch in der nachfolgenden Trockenpartie der
Papiermaschine möglichst niedrig zu halten, bestand bisher nur die Möglichkeit, mehrere Naßpressen mit
ansteigenden Drücken hintereinander zu schalten.
Ein weiterer Grund für die Aufteilung einer Naßpressenpartie in mehrere einzelne Naßpressen mit
stufenweise ansteigenden Drücken ist durch Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen Entwässerungsrate. Verweilzeit der Papierbahn in der Preßzone
sowie dem Preßdruck belegt, wonach im Anfangsteil einer flächigen Preßzone ein hoher Druck nicht sehr viel
bringt, sondern erst nach einer bestimmten Zeitspanne eine Druckerhöhung auch eine weitere Entwässerung
erwarten läßt (Zeitschrift »TAPPI«, März 1971. Heft 3.
Seiten 373 bis 378). In dieser Literaturstelle ist auch eine Band-Naßpresse als Versuchsmaschine beschrieben,
bestehend aus einer gerillten rotierenden Walze, die — von innen nach außen gesehen — teilweise umschlungen
wird von der Filzbahn, der Papierbahn und einem endlosen wasserundurchlässigen Band. Der Umschlingungswinkel an der Walze und damit die Länge der
Preßzone kann durch Verstellen der Walze verändert werden (F ig. 14, Seite 377).
Die Hintereinanderschaltung von NaDpressen in einer Pressenpartie bringt jedoch das Problem der
Rückbefeuchtung der Filzbahn am Ausgang einer jeden Naßpresse mit sich. Da beim Naßpressen das Wasser
vor der Preßstelle entgegen der Laufrichtung des Filzes abgequetscht wird (siehe »Handbuch« Seite 1238, linke
Spalte), ist für den Grad der Wiederbefeuchtung der Restwassergehalt des Filzes hinter der Preßstelle
maßgeblich, der hinter der ersten Naßpresse mit dem niedrigsten Druck demgemäß am höchsten ist Die
nächste Naßpresse mit höherem Druck muß außer dem in der Papierbahn noch vorhandenen Wasser noch diese
Restwassermenge in der Filzbahn bewältigen, so daß auch aus der Sicht des Problems der Rückbefeuchtung
der Filzbahn die Mehrfachanordnung von Naßpressen geboten war.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Naßpressenpartie für eine Papiermaschine zu schaffen,
bei der das Problem der Rückbefeuchtung der Filzbahn eliminiert ist Zur Lösung dieser Aufgabe wird e-ne
eingangs definierte Naßpresse mit Filzbahn und einer flächigen Preßzone ausgewählt und dahingehend
ausgestaltet daß
a) die Preßzone unmittelbar aufeinanderfolgende Teilpreßzonen mit ansteigendem Druck aufweist
und
b) unmittelbar hinter der den höchsten Druck aufweisenden Teilpreßzone die Papierbahn und die
Filzbahn voneinander getrennt geführt sind.
Die Erfindung führt zu einer Reduzierung der Entwässerung auf einen einzigen Preßvorgzng. womit
die Verbundwirkung der erneuten Rückbefeuchtung der Papierbahn gegenüber der bisherigen Mehrfachanordnung
von Naßpressen vermieden wird. Aus der Überlegung heraus, daß die Rückbefeuchtung der
Papierbahn eine Funktion der Zeit ist. hat die Erfindung zu dem Gedanken geführt, der hinter einer Preßzone
aufatmenden Filzbahn keine Zeit zu geben. Wasser an die Papierbahn abgeben zu können. Es entfällt auch das
Problem des schnellen Druckanstieges an der Einlaufseite einer Preßzone, der bisher ein Reißen oder
Brechen der Papierbahn verursachen konnte, weil alle Teilpreßzonen unmittelbar aufeinenderfolgen. Eine
solche unmittelbare Aufeinanderfolge von Teilpreßzonen ist beispielsweise bei Naßpressen mit Liniendruck
von vornherein nicht möglich, weshalb die Erfindung eine Naßpresse mit flächiger Preßzone vorsieht. Eine
Rückbefeuchtung der Papierbahn hinter der letzten Teilpreßzone mit dem höchsten Druck wird durch einen
schlagartigen Druckabfall aufgrund der Trennung zwischen Papierbahn und Filzbahn vermieden.
In der Siebpartie bzw. Formbildungszone einer Papiermaschine ist es bekannt, die Entwässerung mittehi
eines einzigen Aggregates durch ansteigenden Druck vorzunehmen (A I PS 1 98 131. US-PS 35 56 939 und
US-PS 15 32 660). Bei diesem Stand der Technik liegt
jedoch das Problem der Rückbefeuchtung der Papierbahn durch Restwasser in einer mitlaufenden Filzbahn
nicht vor.
Die Patentansprüche 2 bis 7 richten sich auf in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele von Naßpressen
gemäß der Erfindung.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
F i g. 1 eine Naßprcssc mit rotierender Walze und drei
endlosen Druckriemen in Teildarstellung,
Fig.2 eine schematische Gesamtdarstellung des Lösungsprinzips nach F i g. 1,
F i g. 3 eine schaubildliche Darstellung des stufenweise ansteigenden Druckes beim Ausführungsbeispiel
gemäß F ig. 1 und 2,
Fig.4 eine Naßpresse in Weiterentwicklung der Naßpresse gemäß der DE-OS 21 55 547,
F i g. 5 eine vergrößerte Teildarstellung zu F i g. 4,
Fig.6 eine schaubildliche Darstellung des Druckanstieges in Verbindung mit F i g. 5,
Fig.6 eine schaubildliche Darstellung des Druckanstieges in Verbindung mit F i g. 5,
Fig./ eine Abwandlung gegenüber F i g. 5,
F i g. 8 eine schaubildliche Darstellung des Druckverlaufes in Verbindung der Abwandlung nach F i g. 7,
Fig.9 eine Naßpresse gemäß der Erfindung mit mehreren hintereinander angeordneten hydraulischen Druckkammern, und
F i g. 8 eine schaubildliche Darstellung des Druckverlaufes in Verbindung der Abwandlung nach F i g. 7,
Fig.9 eine Naßpresse gemäß der Erfindung mit mehreren hintereinander angeordneten hydraulischen Druckkammern, und
F i g. 10 eine schaubildliche Darstellung des Druckverlaufes
innerhalb einer Anordnung nach F i g. 9.
Die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Naßpresse umfaßt eine drehbar gelagerte V .;.ze 10, die über bndlager 10a gelagert ist. Die Walze kam unmittelbar oder mittelbar über Reibung durch angetriebene Bahnen oder Bänder gedreht werden.
2' Die auf der Filzbahn F geführte Papierbahn W wird über die Oberfläche der Walze 10 geführt, wo die Bahn einer Druckwirkung über eine Preßzone unterworfen wird, die an einer Stelle 14 beginnt und sich bis zu einer Stelle 15 auf der Walze 10 erstreckt. Die Bahn wird so durch unter Spannung stehende wasserundurchlässige Bänder 11.12 und 13 gegen die Walze gedrückt, um eine flächige Preßzone 14—15 zu bilden, über die die wasserundurchlässigen Bänder die Walze 10 teilweise umschlingen. Im Ausführungsbeispiel werden die Bänder 11, 12 und 13 aufeinanderfolgend übereinander an im Abstand befindlichen Stellen angelegt, so daß der Anpreßdruck mit jedem folgenden Band gesteigert wird. Die Bänder befinden sich unter einer verhältnismäßig hohen linearen Spannung, um einen An^reßdruck senkrecht zur Walze 10 zu erzeugen. Die Walze 10 ist starr und weist infolge der Kräfte der Bänuer eine gewisse Durchbiegung auf; da jedoch die Bänder flexibel sind, bleibt der Druck über die Bahn gleichförmig. Bei der Handhabung verhältnismäßig großer Breiten von Papierbahnen kann es günstig sein, die Walze 10 wie bekannt mit einer Gegenbiegungs-Steuerung zu versehen.
Die in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Naßpresse umfaßt eine drehbar gelagerte V .;.ze 10, die über bndlager 10a gelagert ist. Die Walze kam unmittelbar oder mittelbar über Reibung durch angetriebene Bahnen oder Bänder gedreht werden.
2' Die auf der Filzbahn F geführte Papierbahn W wird über die Oberfläche der Walze 10 geführt, wo die Bahn einer Druckwirkung über eine Preßzone unterworfen wird, die an einer Stelle 14 beginnt und sich bis zu einer Stelle 15 auf der Walze 10 erstreckt. Die Bahn wird so durch unter Spannung stehende wasserundurchlässige Bänder 11.12 und 13 gegen die Walze gedrückt, um eine flächige Preßzone 14—15 zu bilden, über die die wasserundurchlässigen Bänder die Walze 10 teilweise umschlingen. Im Ausführungsbeispiel werden die Bänder 11, 12 und 13 aufeinanderfolgend übereinander an im Abstand befindlichen Stellen angelegt, so daß der Anpreßdruck mit jedem folgenden Band gesteigert wird. Die Bänder befinden sich unter einer verhältnismäßig hohen linearen Spannung, um einen An^reßdruck senkrecht zur Walze 10 zu erzeugen. Die Walze 10 ist starr und weist infolge der Kräfte der Bänuer eine gewisse Durchbiegung auf; da jedoch die Bänder flexibel sind, bleibt der Druck über die Bahn gleichförmig. Bei der Handhabung verhältnismäßig großer Breiten von Papierbahnen kann es günstig sein, die Walze 10 wie bekannt mit einer Gegenbiegungs-Steuerung zu versehen.
Wenn die Papierbahn W unter das erste Band 11 an der Stelle 14 einläuft die den Beginn der Preßzone
festlegt, folgt eine Beaufschlagung mit einem Druck, der
eine Funktion der Sprnnung des Bandes 11 ist. Die Bahn
wird danach einem ersten Druck in einer Teilpreßzone Ρ·\ unterworfen, wenr. sie von dem Punkt 14 zu dem
Punkt '.6 verläuft. An dem Punkt 16 legt sich ein zweites Band 12 über das erste Band 11. wonach die Bahn mit
der vereinten Kraft oeider Bänder beaufschlagt wird.
Unmittelbar anschließend folgt eine weitere Teilpreßzone P-2 zwischen dem Punkt 16 und dem Punkt 17. An
dem Punkt 17 schließt sich die dritte Teilpreßzone P-3
an. in der bis zum Punkt 15 alle drei Bänder unter Addition ihrer spannungsabhängigen Druckkräfte auf
die Papierbahn einwirken. Diese aufeinanderfolgenden Preßdrücke in den Teilpreßzonen sinci in Fig. 3
dargestellt. Die Zeitdauer, in der die Bahn jedem der h) Drücke 27, 28. 29 unterworfen ist, hängt von den
Umschlingungswinkeln zwischen den Stellen 14, 16, 17 und 15 ab.
Wenn der Druck in der zweiten Teilpreßzone P-2
später oder früher /ii übertragen ist. wird das zweite
riiind 12 auf das erste Band in Drehrichtung der
Walze 10 später oder früher angelegt, so daß die Drucklinie 27 sich entsprechend den gestrichelten
Linien 27b und 27c in F i g. J verkürzt bzw. verlängert.
Auch kann in der ersten Teilpreßzone P-I der Anpreßdruck durch Nachlassen der Spannung in dem
ersten Band 11 verringert werden, wobei die Kurve der
Linie 27a gemäß Fig. 3 folgt. Der Gesamtdruck kann auf Wunsch gleichgehalten werden, indem die Drücke in
den überdeckenden Bändern 12 und 13 gesteigert werden.
Dementsprechend kann in dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 und 2 der in jeder der drei Teilpreßzonen zu
übertragende Anpreßdruck nach Größe und Zeitdauer sehr flexibel eingestellt werden. Auch über die Wahl des
Durchmessers der Walze 10 kann man je nach den unterschiedlichen physikalischen Kennwerten der Papierbahn
die gesamte Länge der flächigen Preßzone ci£j*»£rn Wenn beispielsweise 'pdcs *icr Ränder 11. 12
und 13 auf eine Spannung entsprechend einem Anpreßdruck von 14 bar gespannt wird, so wird die
Papierbahn innerhalb der ersten Teilpreßzone P-I einem Anpreßdruck von 14 bar unterworfen, wogegen
für die Teilpreßzone P-2 mit 28 bar der doppelte und für die Teilpreßzone P-3 mit 42 bar der dreifache Wert von
14 bar gilt, weil in der Preßzone P-2 zwei und in der
letzten TeilpreLSzone P-3 drei gespannte Bänder übereinandcrliegen.
deren Anpreßkräfte sich jeweils addieren.
Die Anpreßdrücke innerhalb der Teilpreßzonen werden durch die Spannung der Bänder gesteuert, wie
anhand von F i g. 2 erläutert wird. Bei der angegebenen Drehrichtung der Walze IO im Gegcnuhrzeigcrsinn
laufen alle drei Bänder U, 12. 13 gleichzeitig parallel
zueinander von der Walze ab, so daß alle Bänder über eine ein/ige gemeinsame Λ (riebswalze 19 geführt
werden können. Das ä>:iiere Band 13 läuft um eine
Spannwal/e 20 nach unten über eine Einstellwalze 21.
Die Spannwalze 20 ist mittels Kraftelemente 20;) beweglich, um die Spannung in dem äußeren Band 13 zu
steuern. Die Stelle, an der das Band 13 auf dem mittleren Band 12 aufläuft, wird durch Bewegung der Einstellwalze
21 mittels eines Stellgliedes 21a bewirkt. Das Kraftelement 20a und in ähnlicher Weise auch das
Stellglied 21a bestehen zweckmäßig aus Hydraulikzylindern.
Das mutiere Band 12 läuft über eine Spannwalze 22. die zur Spannung des Bandes durch Kraftelemente 22a
bewegt wird. Die Stelle, an der das Band 12 auf das untere Band 1J aufläuft, wird durch die Einstellung einer
Einstellwalze 23 gesteuert, die durch ein Stellglied 23a
bewegt wird.
Das innere wasserundurchlässige Band 11, das mit der
Papierbahn W in Berührung ist, wird durch eine :
Spannwalze 24 mit Kraftelement 24a vorgespannt, wogegen die Stelle, bei der das Band 12 auf die
Oberfläche der Walze 10 aufläuft, durch die Lage der Einstellwalze 25 bestimmt wird, die durch ein Stellglied
25a verstellbar ist h
In der Außenfläche der Walze 10 befinden sich Ringnuten 18, um die Übertragung von Wasser aus der
Papierbahn W auf die Filzbahn F zu unterstützen. Im Anschluß an die den höchsten Anpreßdruck aufweisende
Teilpreßzone P-3 sind die Papierbahn und die" Filzbahn voneinander getrennt geführt, so daß eine
Rückbefeuchtung der Papierbahn vermieden wird. Die Papierbahn W kann auch zwischen zwei Filzbahnen
sandwichartig verlaufen.
Fig. 4 zeigt eine hydrostatische Naßpresse in
Weiterentwicklung der Bauart nach dem älteren Patent 21 55 547. bei der eine von einem Filzband F
getragene Papierbahn VV von links nach rechts in die Presse einläuft. Die Papierbahn und die Filzbahn laufen
/wischen einem Paar gegenüberliegender endloser Bänder 110 und 111. die wasserundurchlässig sind und
aus Gummi oder Nylon oder einem ähnlichen biegsamen Material von hoher Zähigkeit hergestellt
sind. Das obere Band 110 ist auf Umkehrwalzen 112, 112,7. 113 und 114 geführt, wogegen das untere Band 111
über I Jmkehrwal/i.Mi 115,116,117 und 118 läuft.
Zwischen den gegenüberliegenden Bändern befindet sich eine Preßzone Z, innerhalb der auf die äußeren
Flächen der Bänder über Druckkammern 121. 122 innerhalb von Gehäusen 119,120 hydrostatische Drücke
übertragen werden. Die Druckkammern 121,122 weisen Seitenwandungen mit Kanten auf, die dicht gegen die
Räntlrr nnlirgpn. um dip Druckkammern abzudichten.
Einlaufseitig der Preßzone Z weisen das obere Gehäuse 119 eine Führungsleiste 123 und das untere Gehäuse 120
eine Führungsleiste 124 auf. Auslaufscitig der Preßzone
Z haben die Gehäuse 119. 120 kurze Führungsleisten
125 und 126. Der Verlauf dieser Führungsleisten wird in F i g. 5 vergrößert dargestellt. Hiernach haben
die einlaufseitigen Führungsleisten 123, 124 eine Form, die auf die Außenflächen der Bänder einen schrittweise
steigen«"' ^i Druck erzeugt. Über Sprühdüsen 127, 128
wird zu Schmierzwecken Wasser auf die inneren Flächen der Bänder 110. 111 gesprüht, bevor sich diese
den Führungsleisten 123. 124 nähern.
Die Führungsleisten bilden einen schrittweise verengten Führungsspalt vor den unter Druck stehenden
Kammern 121. 122. Obgleich diese Druckkammern allgemein als Druckzonen erzeugend dargestellt sind,
beginnt der Druckanstieg auf die Papierbahn bereits mit dem Beginn der Führungsleisten 123. 124 und wird dann
innerhalb der hydrostatischen Preßzone fortgesetzt, bis die Bänder die nachlaufende Kante der Führungsleisten
125. 126 verlassen, so daß die Gesamtlänge der Gehäuse 119, 120 die Preßzone bildet. Der durch die
Führungsleisten übertragene Druck hängt von dem zwischen ihnen gebildeten Raum ab, der durch eine
Anstellvorrichtung veränderbar ist. Eine bevorzugte Anordnung besteht in der Auflagerung der Führungsleisten
123, 124 durch ein Hydraulikmittel, dessen Druck gleich oder eine Funktion von demjenigen Druck in den
Kammern 121. 122 ist. Jedoch wird ein gleichförmiger und kontinuierlicher Druck eines bestimmten Wertes
dem Hauptteil der Preßzone über die Länge der Druckkammern 121,122 zugeführt.
Die Führungsleisten 125. 126 sind sehr kurz, so daß derauf die Papierbahn Wund die Filzbahn Feinwirkende
Druck hinter der letzten Teilpreßzone höchsten Druckes augenblicklich abfällt. Hierdurch wird vermieden,
daß die Papierbahn aus der Filzbahn rückbefeuchtet wird.
Die Beziehung des Anpreßdruckes als Funktion des Weges der Papierbahn ergibt sich aus F i g. 6. Wie durch
den geneigten Teil 130 der Kurve veranschaulicht wird,
steigt der Druck zunehmend an, wenn die Bahn in die Preßzone eintritt Die Papierbahn wird danach einem
gleichförmigen Druck über einen ausgedehnten Zeitraum unterworfen, der durch den Teii 131 der Kurve
angegeben ist Am Ende der Preßzone fällt der Druck plötzlich auf Null ab, wie dies durch den Teil 132 der
Kurve angegeben ist
In einigen Fällen kann es günstig sein, die einlaufseitigen Führungsleisten so zu gestalten, daß eine
lineare Drucksteigerung erhalten wird, wenn die Papierbahn in die Preßzone eintritt. Diese Anordnung
ergibt sich aus F i g. 7. wo die Führungsleisten 123', 124' aufgrund entsprechender Formgebung die lineare
Drucksteigerung erzielen lassen, die durch den Teil der Kurve 1.10' in Fig.8 veranschaulicht ist. Über den
gleichförmigen Abschnitt der Preßzone, in der die Bänder den Druckkammern 12Γ. 122' ausgesetzt sind,
wird ein gleichförmiger Druck übertragen, wie dies durch den geradlinigen Verlauf Ι3Γ der Kurve von
Fig. 8dargestellt ist.
An dem Ende der Preßzone bewirken kurze Führungsleisten 125', 126' einen sehr schnellen, fast
augenblicklichen Druckabfall, wie er durch die Linie 132' in F i g. 8 dargestellt ist.
Eine andere Anordnung zur Steuerung der Druckaufgabe ergibt sich aus Fig.9. Hiernach wird eine
Papierbahn Waul eine lautende hizbahn Fgelegt und
läuft durch eine flächige Preßzone gemäß der Zeichnung. Die Papierbahn sowie die Filzbahn sind
zwischen zwei endlosen wasserundurchlässigen Bändern 210 und 211 eingebettet, über deren Außenflächen
Hydraulikdruck auf die Papierbahn ausgeübt wird. Die Bänder sind durch Antrieb einer ihrer Umkehrwalzen
angetrieben, von denen für das obere Band 210 die Umkehrwalze 212, 213 und für das untere Band 211 die
Umkehrwalzen 214.215 dargestellt sind.
Die Naßpresse nach Fig. 9 hat drei hydrostatische
Preßzonen jeweils einstellbaren Druckes, und zwar an einer Stelle 216 für das obere Band und an einer
Stelle 217 für das untere Band. Während der Zeit, in der die Papierbahn zwischen den Bändern gehalten ist, ist
sie dem hydraulisch aufgegebenen Druck ausgesetzt, welche Laufperiode als Preßzone bezeichnet ist.
Die Preßzone ist in Stufen oder Teile unterteilt: an jedem Teil der flächigen Preßzone wird stufenweise ein
höherer Druck aufgegeben, jeder höhere Druck wird aufgegeben, ohne den vorangehend aufgegebenen
Druck nachzulassen. Auf diese Weise kann der Druck der Flüssigkeit, die aus der Papierbahn austritt, bis zu
einem optimalen Punkt aufgebaut werden, um einen maximalen Austritt der Flüssigkeit zu erzielen, nicht
jedoch bis zu einem Punkt, wo ein übermäßiger Gegendruck innerhalb der Papierbahn auftritt, der
beispielsweise die Fasern innerhalb der Bahn desorientiert und zerreißt. Die Strömung erfolgt, wie dies sein
muß, durch die Fasern der Papierbahn in die Filzbahn.
Die Drücke, die für jeden aufeinanderfolgenden Teil der Preßzone gewählt werden, können experimentell
bestimmt werden, sind jedoch den verschiedenen Faktoren zugeordnet, die die Art der Papierbahn und
deren Feuchtigkeitsgehalt beeinflussen. Die hydraulischen Drücke, die aufgebaut werden, hängen von der
Art, den Abmessungen und der Länge der Fasern ab, die verwendet werden, ferner von der Dicke der Papierbahn,
deren anfänglicher Ausbildung, der Art der zu behandelnden Bahn, der Temperatur der Feuchtigkeit
usw. Zum Zwecke eines optimalen Betriebes beträgt der Anfangsdruck mindestens 7 bar, während der Druck in
der Endkammer in der Größenordnung von 42 bar oder darüber liegt. Beispielsweise kann bei der Naßpresse
nach F i g. 9 mit drei aufeinanderfolgenden Teilpreßzonen die Anfangskammer einen Druck von 14 bar
aufweisen, die nächste Kammer einen solchen von 28 bar und die dritte einen Anpreßdruck von 42 bar. Da
der Druck hydraulisch aufgegeben wird, liegt ein
gleichförmiger Druck über die gesamte Breite der Bahn und über die Länge einer jeden Teilpreßzone vor, um
eine gleichförmige Entwässerung zu erzielen.
Die erste Teilpreßzone wird durch die gegenüberliegenden Druckkammern 200,221 gebildet, an die sich die
Druckkammern 222,223 der nächsten Teilpreßzone und schließlich die Druckkammern 224, 225 der letzten
Teilpreßzone anschließen. Zur Handhabung der Entwässerung einer üblichen Papierbahn ergeben drei
aufeinanderfolgende Druckkammern eine angemessene Entwässerung ohne den Aufbau von übermäßigen
Gegendrücken innerhalb der Bahn.
Jeder Teil der Preßzone, wie sie durch die Druckkammern dargestellt sind, ist von wesentlich
gleichem Aufbau, weshalb lediglich deren Teil beschrieben wird, der die Druckkammer 220 bildet.
Die Druckkammern werden hydraulisch gegen die Bänder gehalten, wobei die Kammern für die gesamte
Preßzone, wie veranschaulicht, an gegenüberliegenden Druckbaiken 2iS, 2i5 abgestützt sind. Diese Baiken
krümmen sich bei der Anlegung von Druck nach außen, jedoch ist bei der dargestellten Anordnung jede Einheit,
die die Druckkammern bildet, selbst hydraulisch abgestützt, so daLJ das nach oben bzw. unten gerichtete
Ausbiegen der Balken 218, 219 den auf die Bänder gerichteten Hydraulikdruck nicht ungünstig beeinflußt.
Die Druckkammer 220 ist in einem Gehäuse 220a ausgenommen, dessen Seitenwandungen und -kanten
sich in Gleitberührung mit dem Band 210 befinden. Die einlaufseitig an dem Band anliegende Wand der
Kammer ist mit 2206 bezeichnet, die ablaufseitige Querwand mit 220c. Ähnliche Wandungen sind seitlich
der Kammer vorgesehen, so daß die Flüssigkeit innerhalb der Kammer eingeschlossen ist und ihren
Druck auf das biegsame Band richtet.
Das Gehäuse 220a ist unabhängig von dem Gehäuse für die Kammer 222 der nächsten Teilpreßzone
beweglich und durch Flüssigkeit in einer Stützkammer 226 abgestützt. Diese Stützkammer hat flexible
Seitenwandungen 227, 228, um eine Bewegung des Gehäuses 220a zu ermöglichen. In die Stützkammer
wird über die Zufuhrleitung 229 Druckwasser eingeleitet,
wobei ein Ventil 230 vorgesehen ist, um den Druck zu steuern.
Der in der Stützkammer 226 anstehende Druck wird auf die Druckkammer 220 fortgeleitet, so daß die
Kammern 226, 220 miteinander verbunden sind. Da die obere Fläche des Gehäuses 220a größer ist als die vom
gleichen Flüssigkeitsdruck entgegengesetzt beaufschlagte Oberfläche der Wandung innerhalb der
Kammer 220, wird das Gehäuse 220a kontinuierlich gegen das Band 210 gedrückt, so daß die Wandungen
oder Leisten, beispielsweise die Elemente 2206, 220c eine Abdichtung gegenüber dem laufenden Band bilden.
Diese Wandungen oder Leisten sind zweckmäßig mit Polytetrafluoräthylen (Teflon) oder anderem Material
an den Kanten verstärkt
Der Druck in den zweiten Preßkammern 222, 223 ist höher als der Druck in der ersten Teilpreßzone mit den
Kammern 220, 221. Die Wandungen zwischen den Kammern sind ausreichend dick, um die Kammern
voneinander zu isolieren; wenn jedoch das Band von einer ersten Kammer zu einer folgenden Kammer
verläuft, wird die Bahn W keinem Druckabfall ausgesetzt, wenn der Druck stufenweise steigt, wie dies in
dem Schaubild nach Fig. 10 veranschaulicht ist Der
Druck in den dritten Druckkammern 224,225 ist höher als in den zweiten Druckkammern 222, 223; auch dort
liegt wiederum kein Druckabfall zwischen den Kammern vor.
Dies ergibt sich aus Fig. 10, wo der Druck in der
ersten Teilpreßzone durch einen Kurvenabschnitt 231a veranschaulicht ist, ferner der Druck in der zweiten
Teilpreßzone durch einen Kurvenabschnitt 23\b und der Druck in der dritten Teilpreßzone durch einen
Kurvenabschnitt 231c einer Druck-Schaubildkurve 231.. Die Koordinaten 232, 233 geben den Druck bzw. den
Weg der Papierbahn an, wenn diese durch die Preßzone läuft. Wenn die Bahn an der auslaufseitigen Kante der
letzten Teilpreßzone vorbeiläuft, fällt der Druck unmittelbar und plötzlich auf Null ab, so daß die erneute
Befeuchtung der Bahn aus der Filzbahn auf einem Minimum gehalten wird. Die auslaufseitigen Umlenkwalzen
213, 215 werden so positioniert, daß die Papierbahn und die Filzbahn nach dem Austritt aus der
Presse außer Berührung gelangen.
In Abwandlungen der gezeichneten Ausführungsbeispiele
kann beispielsweise das untere Band 211 auf einer starren Fläche laufen, wobei die Hydraulikdrücke allein
auf das obere Band ausgeübt werden. Ferner kann das untere Band auf der Oberfläche einer rotierenden
Walze laufen, wobei die Kammern zur Aufgabe aufeinanderfolgender Druckstufen auf das obere Band
bogenförmig zur Walie angeordnet werden. Bei einer anderen abgewandelten Anordnung verwendet man
zwei Filzbahnen mit sandwichartig dazwischen angeordneter Papierbahn, wobei gegen jedes wasserundurchlässige
Band eine Filzbahn anliegt. Die Bänder können dann an ihrer Oberfläche, welche den
Filzbahnen zugeordnet ist. so gestaltet sein, daß ein Durchlauf von Wasser zu dem Filz erfolgt, beispielsweise
durch Anbringung von Taschen oder Nuten, die in Längsrichtung oder fischgrätenartig vertäuen oder
besonders schmal gestaltet sind, um eine Einprägui.g
der Papierbahn zu verhindern, die Strömung von Wasser in den Filz jedoch zu unterstützen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1, Naßpresse für Papiermaschinen, mit zwei sich mit der Bahngeschwindigkeit bewegenden, wasserundurchlässigen Stützflächen, zwischen denen die Papierbahn im Kontakt mit mindestens einer wasseraufnehmenden Filzbahn durchgeführt und mit einer flächigen Preßzone ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daßa) die Preßzone unmittelbar aufeinanderfolgende Teilpreßzonen (P-I bis P-3) mit ansteigendem Druck aufweist,b) unmittelbar hinter der den höchsten Druck aufweisenden Teilpreßzone {P-3) die Papier- π bahn (W) und die Filzbahn (F) voneinander getrennt geführt sind.
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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|---|---|
| DE2262201A1 DE2262201A1 (de) | 1973-07-05 |
| DE2262201C2 true DE2262201C2 (de) | 1987-01-02 |
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