DE2261793C2 - Mustereinrichtung für eine Strickmaschine - Google Patents
Mustereinrichtung für eine StrickmaschineInfo
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Description
i benötigt Die Effizienz der Strickmaschinen hängt von Die Ummagnetisierung des Steuerarms der Wähl-
der möglichen Strickgeschwindigkeit ab. Für eine hohe klinge wird im allgemeinen durch eine Umkehrung der
[■■ Strickgeschwindigkeit ist Voraussetzung, daß die Mu- Stromrichtung in der Spule erzeugt werden. Es ist aber
• stervorrichtung mit einer hohen Geschwindigkeit auch möglich, eine zweite Spule vorzusehen, deren
;.·'"■ zuverlässig arbeitet Die Mustervorrichtungen wirken 45 Wicklungssinn dem Wicklungssinn der ersten Spule
:■'.' bei vielsystemigen Strickmaschinen im allgemeinen mit entgegengesetzt ist, so daß die Umpolung der Strom-ί
' in Schlitzen eines Nadelbettes verschiebbar gelagerten, quelle vermieden werden kann. Für die Bewegung des
mit Musterfüßen versehenen Strickwerkzeugen zusam- Steuerarms kann ein entsprechendes Gelenk vorgese-
men, von denen benachbarte Strickwerkzeuge Mu- hen sein, der Steuerarm kann aber auch mit einer flexi-
i-.ij sterfüße auf verschiedenen Höhen aufweisen, die von 50 blen Zone aufgebaut sein, die beispielsweise durch eine
γ ■- klingenartigen, schwenkbar auf der Höhe der zugeord- Beryllium-Kupfer-Blattfeder gebildet ist
':'■ neten Musterfüße gelagerten Auswählern der Muster- Die Erfindung soll im folgenden anhand von in der
• vorrichtung dadurch mustergemäß steuerbar sind, daß Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispielen näher
j sie mittels einer auf einen Arm des jeweiligen Auswäh- erläutert werden.
' lers einwirkenden, mit einem Stromimpuls beschickten 55 Es zeigen
ί Spule und eines dem Auswähler zugeordneten Perma- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, mit weggebro-
! nentmagneten aus einer Ruhestellung in eine Arbeits- chenen Teilen einer Stapel-Bauteilgruppe selektieren-
: stellung und umgekehrt schwenkbar sind. Aus der der Mustereinrichtungen,
i' DE-OS 1905467 ist eine derartige Mustervorrichtung Fig.2 einen Schnitt durch einen Zylinder einer
. bekannt, bei der der Steuerarm der Wählklinge 60 Strickmaschine mit den mit der Mustereinrichtung zuschwenkbar
durch das Innere der Spule hindurch zwi- sammenwirkende Strickwerkzeugen,
; sehen die Pole des Dauermagneten ragt und aus umma- F i g. 3 eine schematische Ansicht einer erfindungs-
i gnetisierbarem Material gebildet ist. Dadurch ist es gemäßen Mustereinrichtung,
möglich, durch impulsartige Ansteuerung die beiden F i g. 4 eine schematische, perspektivische Ansicht
Schaltzustände der Wählklinge zu realisieren, ohne daß 65 einer Wählklinge in ihrem Zusammenwirken mit Mu-
mechanische Arretierungsmittel erforderlich sind und sterfüßen,
ohne daß zwei verschiedene Elektromagneten benutzt Fig.5 eine Draufsicht auf die Mustereinrichtung in
werden müßten. Richtung des Pfeiles A aus F i g. 2,
F i g. 6 eine modifizierte Mustereinrichtung,
Fig. 7 Wählklingen mit flexibel ausgestalteten Steuerarmen,
Fig.8 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Wählklinge,
F i g. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX aus Fig. 8,
Fig. 10 eine Frontansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Stapel-Bauteilgruppe von Wähiklingen,
F i g. 11 eine schematische, perspektivische Ansicht
von zwei Wählklingen aus F i g. 10,
Fig. 12 eine Frontansicht einer weiteren Ausführungsform
einer Stapel-Bauteilgruppe von Wählklingen,
Fig. 13 eini perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform der Wählklingen,
Fig. 14 eine seitliche Ansicht zur Darstellung der Funktion der Wählklingen aus Fi g. 13,
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung einer modifizierten
Mustereinrichtung in ihrem Zusammenwirken mit Füßen,
Fig. 16 eine seitliche Ansicht in Richtung des Pfeiles
II aus Fig. 15,
Fig. 17 eine schematische Darstellung einer modifizierten
Wählklinge.
Die dargestellten Mustervorrichtungen sind für Rund- und Flachstrickmaschinen geeignet, werden aber
im folgenden im Zusammenhang mit Rundstrickmaschinen mit einem drehenden Zylinder näher erläutert
Die Strickmaschine weist einen Zylinder 1 auf, in dem Nadeln 2 in Nadelkanälen 3 geführt werden, die in der
Wand des Zylinders 1 vorgesehen sind. Außerdem sind in den Nadelkanälen 3 Nadelstößer 4 angebracht,
welche ein Federteil 5 und einen Fuß 6 aufweisen, der von einem Schloßteil 7 erfaßt werden kann, wenn die
entsprechende zugeordnete Nadel 2 einen Strickvorgang ausführen soll.
In dem Nadelkanal 3 ist weiterhin ein kippbarer Musterstößer 8 vorgesehen, der mit dem Federteil 5 des zugehörigen
Nadelstößers 4 zusammenwirkt Jeder Musterstößer 8 weist einen Fuß 9 auf. Für jeweils sechs aufeinanderfolgende
Musterstößer 8 liegen diese Füße auf verschiedenen Ebenen. Im nicht ausgewählten Zustand
(F i g. 2) liegt das obere Ende 21 des Musterstößers 8 an einem Dauermagneten 24 an und wird von diesem in
dieser Stellung gehalten, bis der Musterstößer 8 durch die Nase 12 einer Wählklinge 11 in Arbeitsstellung gedrückt
wird. Die Ruhestellung des Musterstößers wird durch ein S-hloßteil 23 erreicht. Befindet sich das Endteil
21 im Kontakt mit dem Dauermagneten 24, drückt das untere Endstück 25 das Federteil 5 des Nadelstößers
4 nach innen, so daß der Fuß 6 vom Schloßteil 7 nicht erfaßt werden kann. Damit erfolgt auch keine Betätigung
der Nadel 2. Erst durch die Selektion durch die Mustereinrichtung 10 wird der Fuß 6 aus dem Nadelkanal
3 herausgedrückt und die Nadel 2 kann ausgetrieben werden.
Jede Mustereinheit !0, vgl. Fig. 1, 3, 4 und 5, weist
sechs Wählklingen 11 auf, die durch eine Spindel 13 in Lagern 13a, die in einem Stützgehäuse der Mustereinheit
10 vorgesehen sind, angebracht sind, wobei jede Wählklingell eine Nase 12 aufweist Die Wählklingen
11 sind zwischen zwei Positionen drehbar, in der die
Nasen 12 die Füße 9 erfassen oder verfehlen.
Jede Wählklinge 11 ist um eine horizontale Achse in einem zugehörigen Lager 13a in einer solchen Weise
drehbar gelagert, daß die Nasen 12 übereinanderliegen. Jede Wählklinge 11 weist ferner einen zugeordneten
Dauermagneten 14 auf (vgl. F i g. 3), der mit oberen und unteren Polstücken 15 und 16 versehen ist, wobei der
Dauermagnet 14, zusammen mit den Polstücken 15 und 16 in einer Spule 17 angeordnet ist
Die Spulen 17 und Dauermagnete 14 sind in einer versetzten Beziehung angeordnet (F i g. 1 und 7), um die
Streuflußwirkung zwischen jedem Magneten 14 auf einem Minimum zu halten und die Kompaktheit der Anordnung
zu ermöglichen. Außerdem sind Platten 17a aus magnetischem Material vorgtsehen, um benachbarte
Spulen 17 abzustützen und gegen äußere elektromagnetische Feldwirkungen abzuschirmen.
Die Wählklingen 11 sind ferner jeweils mit magnetisierbaren
Steuerarmen 18 versehen, die sich zwischen die Polstücke 15 und 16 ihrer zugeordneten Dauermagnete
14 derart erstrecken, daß der Steuerarm 18 in Kontakt mit dem unteren Polstück 16 des Dauermagneten
14 gehalten wird, wenn sich die Wählklinge in ihrer nichtwirksamen Stellung befindet, so daß die Nase 12
unter dem Weg des zugehörigen Fußes S liegt Wenn Strom durch die Spule 17 geleitet wird, der den
Steuerarm 18 ummagnetisiert, wird der Steuerarm 18 von dem Polstück 16 abgestoßen und von dem Polstück
15 angezogen, so daß sich die Nase 12 der Wählklinge aufwärts bewegt, wodurch eine Mitnehmeroberfläche
20 der Nase 12 den Fuß 9 erfaßt Wird der Fuß 9 durch d'e Oberfläche 20 erfaßt, erfolgt eine Kippbewegung
des zugehörigen Musterstößers 8, wodurch das Endteilstück 21 von dem Dauermagneten 24 weg bewegt
wird und das Federendteilstück 5 des Nadelstößers 4 den Fuß 6 in den Bereich des Schloßteils 7 bewegt,
wodurch eine Betätigung der zugeordneten Nadel 2 durchgeführt wird.
Bei der in Fig.6 dargestellten Ausführungsform ist
die Mustereinheit 10a praktisch um einen rechten Winkel geg2nüber der Mustereinrichtung 10 aus F i g. 1 gedreht
Die Wählklingen 11a erstrecken sich im wesentlichen radial vom Nadelzylinder. Die fußerfassenden Bauteile
weisen jeweils ein Teilstück 12a auf, das sich zwischen zwei Stellungen bewegen kann, wobei es in der
einen Stellung die Musterfüße 9a erfaßt und in der anderen Stellung verfehlt Die Funktion der Magnet- und
Spulenanordnung entspricht der vorbeschriebenen.
Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform sind die fußerfassenden Bauteile nicht drehbar gelagert,
sondern weisen ein eingeklemmtes Federbauteil 30 aus Beryllium-Kupfer auf, das einen (nicht dargestellten)
Steuerarm und ein fußerfassendes Teilstück 32 aufweist In der in F i g. 8 und 9 dargestellten Ausführungsform
sind die Wählklingen Gleitbauteile 35, die in Führungen 36 aus nichtmagnetischem Material gehalten sind.
Dabei befindet sich das Bauteil 35 in seiner wirksamen Position, in der es die Musterfüße erfassen kann, wem;
es von dem Polstück 37 angezogen wird, und in seiner unwirksamen Position, wenn es von dem Polstück 38
des zugehörigen Magneten angezogen wird.
Fig. 10 und 11 verdeutlicht eine Anordnung der
Wählklingen in einer versetzten Stapelbauweise, bei der die Wählklingen abwechselnd einarmige Bauteile 40
oder doppelarmige Bauteile 41 sind, um so trotz der versetzten Spulen gleiche Hebelarme für die Betätigung
der Wählklingen zu erhalten.
Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform sind die Wählklingen 42 von gleicher effektiver Länge,
sind aber an entgegengesetzten Seiten der Einrichtung drehbar gelagert
Fig. 13 und 14 zeigen Wählklingen44, die in einem
zugehörigen Schlitz 45 angeordnet sind, der sich in einem Block 46 befindet. Der Schlitz dient als Dreh-
punkt für die Wählklinge 44, wobei ein in Längsrichtung
laufendes Randteilstück 47 der Wählklinge 44 im Schlitz 45 frei aufgenommen wird.
Die Wählklinge 44 wird im Schlitz 45 durch einen Stift 48 gehalten, der in ein Loch 49 größeren Durchmessers ragt, das in einem Ansatzteilstück 50 der Wählklinge 44 vorgesehen ist Die Mittellinie des Loches 49
fluchtet mit einem Rand des Teilstücks 47.
Der Stift 48 hält gleichzeitig die fünf anderen Wählklingen der sechs in dem Block 46 untergebrachten to
Wählklingen 44.
Die Wählklingen 44 weisen einen magnetisierbarer!
Steuerarm 52 auf, der sich in den Luftraum zwischen den zugeordneten Polstücken 55 und 56 eines Dauermagneten 54 hinein erstreckt, wobei die Polstücke 55,56 in
einer Spule 57 angeordnet sind. Am freien Ende der Wählklinge 44 befindet sich das fußerfassende Teilstück 58, das sich je nach der Drehbewegung der Wählklinge 44 um das Randteilstück 47 in der wirksamen
oder unwirksamen Position befindet
Die F i g. 15 und 16 zeigen eine Musteranordnung mit
einem Endblock 61, der von einem Gehäuse 62 mit Abstand angeordnet ist Der Block 61 ist mit zwei Aussparungen 63 dargestellt die mit Schlitzen 64 in zusammenwirkenden Flächen des Gehäuses 62 fluchtea Transver-
sale Nuten 65 sind in dem weggeschnittenen Teilstück des Blockes 61 dargestellt
Die Wählklingen 66 sind jeweils in Form einer Spindel 67 vorgesehen, und in zwei Längen der Nut 65 engpassend und drehbar aufgenommen. Jede Spindel 67
trägt eine Nabe 68 eines magnetisierbaren Steuerarms 69, der in der einen oder der anderen der Ausspa
rungen 63 axial lokalisiert ist Ein Ende jeder Spindel 67 ragt aus der Seite des Gehäuses vor, um einen Mitnehmer 70 an einer entsprechenden Nabe 71 abzustützen.
Wie bei den anderen Ausführungsformen wirken die Mitnehmer 70 mit den Füßen 72 in den Kanälen 73 eines
Nadelzylinders 74 zusammen.
Die Funktion der dargestellten Mustereinheit entspricht der Funktion der in den Fig. 13 und 14 dargestellten Ausführungsform.
Fig. 17 zeigt eine weitere Ausführungsform der Wählklingea Sie besteht aus einem Arm 81, der in
durchgehenden Linien in seiner wirksamen Stellung im Pfad der Füße 82 an einem Nadelzylinder 83, dessen Rotationsrichtung durch den Pfeil 84 charakterisiert ist,
dargestellt ist Die unwirksame Stellung ist bei 81a in strichpunktierten Linien dargestellt Der Arm ist auf
einem Fixierten Drehzapfen 65 mitteis eines Steuerarms 86 aus magnetisierbarer! Material hin- und herbewegbar. Der Steuerarm 86 erstreckt sich zwischen die
Polstücke 87 eines Dauermagneten 88. Der Steuerarm dient als Anker in einer elektromagnetischen Spule 89,
die den Magneten 88 und die Polstücke 87 umgibt, um so zwischen den Polstücken beweglich zu sein und
durch diese in jeder Endposition gehalten zu werden.
Selbstverständlich sind die beschriebenen Mustereinrichtungen nicht auf die in F i g. 2 erläuterte Anordnung
der Strickwerkzeuge in dem Nadelkanal beschränkt Die Mustereinrichtungen können bei anderen Stricksystemen Verwendung finden, wenn beispielsweise die
Musterfüße an den Schwingen selbst oder an Nadelstützen vorgesehen werden, die innerhalb der Nadelkanäle hin- und herbewegbar sind.
Claims (1)
1 2
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mu-
Patentansprüche: stervorrichtung der eingangs erwähnten Art dahingehend
zu verbessern, daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Wählklingen bei gleicher Funktionssicherheit erhöht
1. Mustervorrichtung für eine Strickmaschine mit s werden kann.
einer Anzahl von Wählklingen, die zwischen einer Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
die zugeordneten Musterfüße erfassenden oder sie daß jede Spule den zugeordneten Dauermagneten vollverfehlenden
Stellung schwenkbar sind, wobei die ständig umfaßt
Wählklingen je einen Steuerarm aus ummagnetisier- Durch die erfindungsgemäße Maßnahme läßt sich
barem Material aufweisen, dessen Magnetisierungs- io eine wesentliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit
zustand von je einer ortsfesten, um die Längsachse der Wählklingen erzielen. Diese Erhöhung der Arbeitsdes
Steuerarmes herum angeordneten stromdurch- geschwindigkeit ist darauf zurückzuführen, daß bei der
flossenen Spule bestimmt ist und der zwischen die bekannten Wählklinge der Steuerann relativ lang aus-PoIe
je eines ortsfesten Dauermagneten ragt, da- gebildet werden mußte. Um den Steuerann herum
durch ge kennzeich η et.daß jede Spule (17, 15 mußte die Spule gewickelt werden, die eine gewisse
, 57) den zugeordneten Dauermagneten (14,54) voll- Mindestlänge erforderte, um zuverlässig die Umma-
[,, ständig umfaßt gnetisierung des Steuerannes bewirken zu können. Zu-
' 2. Mustervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch sätzlich mußte der Steuerann mit seinem Ende noch
gekennzeichnet, daß die Spulen (17, 57) versetzt zwischen die Pole des Dauermagneten ragen.
t,f zueinander angeordnet sind. 20 Bei der erfindungsgemäßen Anordnung kann dage-
ΐ 3. Mustervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gen der Steuerarm der Wählklinge sehr kurz gehalten
£, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (17, 57) werden, da keine zusätzliche Länge für die um den
durch Platten (17a) gegeneinander abgeschirmt sind. Steuerarm herum gewickelte Spule erforderlich ist, da
diese um den Dauermagneten selbst, zwischen dessen 25 Pole der Steuerarm ragt, gewickelt ist Durch die erheb-
liehe Verkürzung des Steuerarms läßt sich einerseits die
Wählklinge mit einer geringen Masse, andererseits mit wesentlich günstigeren Hebelverhältnicsen aufbauen.
Die Erfindung betrifft eine Mustervorrichtung für Wegen dir geringeren Trägheitskräfte läßt sich die Ar-
! eine Strickmaschine mit einer Anzahl von Wählklingen, 30 beitsgeschwindigkeit für die Mustervorrichtung erheb-
1 die zwischen einer die zugeordneten Musterfüße erfas- Hch erhöhea Da die Spule den Dauermagneten vollstän-
senden oder sie verfehlenden Stellung schwenkbar sind, dig umfaßt, verläuft das Feld der Spule nahezu homo-
i' wobei die Wählklingen je einen Steuerarm aus umma- gen axial zum Steuerarm der Wählklinge, während das
'; gnetisierbarem Material aufweisen, dessen Magnetisie- Feld des Dauermagneten transversal zum Betätigungs-
rungszustand von je einer ortsfesten, um die Längsachse 35 arm verläuft
des Steuerarmes herum angeordneten stromdurchflos- Zur Erstellung einer wenig Platz benötigenden Sta-
senen Spule bestimmt ist und der zwischen die Pole je pel-Baugruppe ist es vorteilhaft, wenn die Spulen ver-
eines ortsfesten Dauermagneten ragt setzt zueinander angeordnet sind. Die gegenseitige Be-
{· Derartige Mustervorrichtungen werden sowohl bei einflussung der Spulen kann durch eine Abschirmung
• - Flachstrickmaschinen als auch bei Rundstrickmaschinen 40 mit Platten sicher verhindert werden.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |