DE2261390C3 - Nuklearkreiselsystem - Google Patents
NuklearkreiselsystemInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C19/00—Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
-
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- G01C19/58—Turn-sensitive devices without moving masses
- G01C19/60—Electronic or nuclear magnetic resonance gyrometers
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Nuklearkreiselsystem der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen
Gattung.
Solche Nuklearkreiselsysteme sind bekannt (US-PS 623). Dabei werden die beiden zueinander
parallelen, entgegengesetzt zueinander gerichteten Magnetfelder der beiden auf Orieniierunesänderuneen
ansprechenden Spingeneratoren hinsichtlich der jeweiligen Feldstärke so gesteuert, daß einmal die eine der
beiden Ausgangsfrequeiizen des einen Spingenerators mit der Frequenz eines Kristalloszillators in einem
Phasenvergleicher verglichen wird, um die Feldstärke
beider Magnetfelder in gleicher Richtung zu beeinflussen und die besagte Ausgangsfrequenz phastenkonstant
zu halten, und daß zum anderen die andere Ausgangsfrequenz dieses Spingenerators mit der entsprechenden
Ausgangsfrequenz des anderen Spingenerators phasenverglichen wird, um eine bestimmte Feldstärkendifferenz
zwischen den beiden Magnetfeldern der beiden Spingeneratoren einzustellen, und zwar eine solche, daß
die Phasen der beiden miteinander verglichenen Ausgangsfrequenzen der beiden Spingeneratoren gleich
sind. Die andere Ausgangsfrequenz des anderen Spingenerators wird mit der entsprechenden Ausgangsfrequenz
des ersten Spingenerators unter Zwischenschaltung eines mechanischen Resolvers in einem
Phasenvergleicher verglichen. Der Resolver wird so verstellt, daß die Phasendifferenz gleich Null ist. Der
Resolver gibt dann ein Ausgangssignal ab, welches dem jeweiligen Drehwinkel des Nuklearkreiselsystems um
diejenige Achse entspricht, zu welcher die Magnetfelder der beiden Spingeneratoren parallel verlaufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Nuklearkreiselsystem der im Oberbegriff des Hauptanspruchs
angegebenen Gattung zu schaffen, welches bezüglich der Schaltung zur Verarbeitung der Ausgangsfrequenzen
der Spingeneratoren digital arbeitet, keine mechanisch bewegten Teile aufweist, sondern
vielmehr mit Festkörperbauelementen verwirklicht werden kann, eine hohe Stabilität aufweist und ohne
Sättigung in einer Richtung unbegrenzt über eine sehr große Anzahl von Zyklen gedreht werden kann, wobei
es phasenstarr bleibt, selbst wenn das Eingangssignal entfernt wird, und welches sich verhältnismäßig niedrige
Herstellungskosten auszeichnet.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Nuklearkreiselsystems sind in den restlichen Ansprüchen
gekennzeichnet.
Nachstehend sind Ausführungsformen des Nuklearkreiselsystems nach der Erfindung anhand der Zeichnungen
beispielsweise beschrieben. Darin zeigt als Blockschaltbild
Fig. 1 ein Nuklearkreiselsystem mit zwei Spingeneratoren,
welche jeweils eine höhere Ausgangsfrequenz /i = I Kilohertz und eine niedrigere Ausgangsfrequenz
h = 369 Hertz liefern, und mit einer digitalen Schaltung zur Verarbeitung der Ausgangsfrequenzen /i und 6.
F i g. 2 bis 4 jeweils eine andere Ausführungsform der Schaltung zur Frequenzverarbeitung.
Gemäß Fig. I sind zwei Spingeneratoren 10 und 11
vorgesehen. Der erste Spingeneratur 10 weist ein in einer Richtung wirkendes Magnetfeld auf. welches
entlang einer festen Achse ausgerichtet ist. Ein nicht dargestellter Behälter in dem Magnetfeld schließt zwei
Gruppen verschiedenartiger, subatomischer Teilchen ein, welche bei richtiger Erregung magnetische Resonanz
zeigen. Die Teilchen werden mit Strahlungsenergie bei der Resonanzfrequenz wenigstens einer der
beiden Teilchengruppen angeregt.
Es wird in dem in einer Richtung wirkenden Magnetfeld assoziierten magnetisches Wechselfeld
hervorgebracht, welches eine der Larmor-Frequenz jeder Teilchengruppe entsprechende Frequenz aufweist,
um eine erzwungene Präzession der magnetischen Momente der Teilchen um die Achse zu bewirken.
Die Präzessionsfrequenzen der magnetischen Momente der Substanzen können festgestellt und ausgelesen
ί werden. Die Feldstärke des in einer Richtung wirkenden Magnetfeldes kann variiert werden.
Der zweite Spingeneraior 11 weist ebenfalls ein in einer Richtung wirkendes Magnetfeld auf, welches im
wesentlichen dem ersten in einer Richtung wirkenden lu Magnetfeld entspricht und entlang einer zweiten festen
Achse ausgelichtet ist, weiche parallel zur ersten Achse verläuft oder identisch ist, weiche parallel zur ersten
Achse verläuft oder identisch damit ist. Das zweite Magnetfeld ist entgegengesetzt zum ersten gerichtet,
ι ί Im zweiten Magnetfeld ist ebenfalls ein nicht dargestellter
Behälter vorgesehen, welcher verschiedenartige subatomische Teilchen enthält, die denen im ersten
Behälter entsprechen. Die Teilchen werden gleichfalls mit Strahlungsenergie bei der resonanzfrequenz
.'ο wenigstens einer der beiden Teilchengrup^en angeregt.
Auch wird ein dem in einer Richtung wirkenden
Magnetfeld des zweiten Spingenerators 11 assoziiertes
magnetisches Wechselfeld hervorgerufen, welches, eine der La: :.ior-Frequenz jeder Teilchengruppe entsprechende
Frequenz aufweist, um eine erzwungene Präzession der magnetischen Momente der Teilchen um
die feste Achse des zweiten Spingenerators 11 /u bewirken. Die Präzessionsfrequenzen der magnetischen
Momente der Substanzen können festgestellt und
w ausgelesen werden. Desgleichen kann die Feldstärke
des zwe'ten in einer Richtung wirkenden Magnetfeldes variiert werden, so daß es nicht erforderlich ist. die
absoluten Feldstärken der jeweils in einer Richtung wirkenden Magnetfelder der beiden Spingeneratoren
j5 10 und 11 unabhängig voneinander zu kennen.
Bei den subatornischen Teilehen in den Behältern
beider Spingeneratoren 10 und 11 kann es sicii um Teilchen zweier verschiedener Quecksilberisotope
handeln, so daß die Resonanzfrequenzen der beiden Spiiigenerato'en 10 und 11 jeweils bei 1 Kilohertz und
369 Hertz liegen. In jedem Behälter befinden sich sowohl Teilchen des einen Quecksilberisotopen als auch
Teilchen des anderen Quecksilberisotopen.
Gemäß F i g. I ist ein Kristalloszillator 12 vorgesehen.
4·; welcher Impulse mit einer festen Frequenz von 1,024
Megahertz liefert. Der Kristalloszillator 12 ist mit einem Frequenzteiler 13 verbunden, welcher ausgangsseitig
zehn parallele Leitungen speist und also zyklisch mit einer Frequenz von 1 Kilohertz arbeitet.
>o Das Ausgangssignal des Kristalloszillators 12 soll bezüglich der vom erster Spingenerator 10 erzeugten Freqi".ii;: /) von 1 Kilohertz phasenstarr sein. Dies kann durch eine Phasengleich- oder nachlaufschleife bewerkstellig werden, welche als ein Element dnn ersten r>5 Spingenerator 10 selbst enthält. Die Ausgangsfrequenz /i des ersten Spingenerators 10 ist dem in einer Richtung wirkenden Magnetfeld desselben proportional. Da das Magnetfeld variiert werden kann, ist also auch eine Variation der Ausgangsfrequcnz f\ bzw. der Phase der w) Ausgangsfrequenz/I möglich.
>o Das Ausgangssignal des Kristalloszillators 12 soll bezüglich der vom erster Spingenerator 10 erzeugten Freqi".ii;: /) von 1 Kilohertz phasenstarr sein. Dies kann durch eine Phasengleich- oder nachlaufschleife bewerkstellig werden, welche als ein Element dnn ersten r>5 Spingenerator 10 selbst enthält. Die Ausgangsfrequenz /i des ersten Spingenerators 10 ist dem in einer Richtung wirkenden Magnetfeld desselben proportional. Da das Magnetfeld variiert werden kann, ist also auch eine Variation der Ausgangsfrequcnz f\ bzw. der Phase der w) Ausgangsfrequenz/I möglich.
Der erste Spingenerator 10 ist mit einem Filter 14
verbunden, welches spitzenförmige Impulse mit einer Frequenz von etwa 1 Kilohertz liefert, und zwar
synchron mit den entsprechenden, vom ersten Spin-
v, generator 10 erzeugten Signalen.
Ein Magnetfeldfehlerregister 16 mit zehn Flipflops ist eingangsseitig mit dem Frequenzteiler 13 verbunden,
ferner an das Filter 14 angeschlossen, welches das
Magnetfcldfchlcrrcgistcr 16 bzw. dessen F.ingangssignale
vom Frequenzteiler 13 her so steuert, daß die Signale des Frequenzteilers 13 mit einer den Impulsen
des Filters 14 entsprechenden Frequenz mifgenommen werden. Nimmt man an. daß die Impulsfrequenz des
Filters 14 und somit die Ausgangsfrequenz f\ des ersten Spingenerators 10 identisch mit der Frequenz des
Frequenzteilers 13 ist. dann ist keine Phasendifferenz gegeben, und dem Magnetfeldfehlerregister 16 wird
jeweils dieselbe Zahl eingegeben.
Das Magnetfeldfehlerregister 16 ist ausgangsseitig mit einer MagnctfeldproportionalsteuerschalHing 17
zur Steuerung des in einer Richtung wirkenden Magnetfeldes des ersten Spingenerators 10 verbunden,
welche einen Digiial/Analog-Umsetzer 18 aufweist, der
in Reihe zu einem Integrator 19 mit einem Funktionsverstärker 21 und einem dazu parallel geschalteten
Kondensator 22 geschaltet ist. Der Integrator 19 ist ausgangsseitig mit der Wicklung für das in einer
Richtung wirkende Magnetfeld des ersten Spingenerators 10 verbunden.
Die das Filter 14. das Magnetfeldfehlerregister 16. die Magnetfeldproportionalsteuerschaltung 17 und den
ersten Spingenerator 10 enthaltende Schleife ist insofern selbststeuernd, als immer dann, wenn eine
Phasenänderung zwischen dem ersten Spingenerator 10 und den Ausgangssignalen des Frequenzteilers 13 im
umstehen begriffen ist. die Schleife für eine Rückführung zum Phasengleichlauf sorgt. Es kann vorkommen,
daß der erste Spingenerator 10 und der Frequenzteiler 13 nicht genau in Phase sind, jedoch bleibt die
Phasendifferenz zwischen dem ersten Spingenerator 10 und dem Frequenzteiler 13 bei fehlender Rotation des
Nuklearkreiselsystems normalerweise konstant. Damit wird das in einer Richtung wirkende Magnetfeld
eingestellt, welches zu Bezugszwecken verwendet wird.
In gleicher Weise wie der erste Spingenerator 10 ist
auch der zweite Spingenerator 11 mit einem Filter 23 \erbunden. welches spitzenförmige Impulse mit einer
f requenz f\ von etwa I Kilohertz liefert, und zwar synchron mit den entsprechenden, vom zweiten
Spingenerator 11 erzeugten Signalen.
eingangsseitig mit dem Frequenzteiler 13 verbunden, ferner an das Filter 23 angeschlossen, welches das
Phasendifferenzregister 24 bzw. dessen Eingangssignale vom Frequenzteiler 13 her so steuert, daß dessen
Signale mit einer den Impulsen des Filters 23 entsprechenden Frequenz aufgenommen werden.
Nimmt man an. daß die Impulsfrequenz des Filters 23 und somit die Ausgangsfrequenz /i des zweiten
Spingenerators V. identisch mit der Frequenz des Frequenzteilers 13 ist. dann ist eine konstante
Phasenbeziehung gegeben, und es wird in das Phasendifferenzregister 24 jeweils dieselbe Zahl eingegeben,
welche der Phasendifferenz zwischen den beiden Spingeneratoren 10 und 11 entspricht.
Die Spingeneratoren 10 und 11 sind weiterhin jeweils
mit einem Filter 26 bzw. 27 gekoppelt, welches spitzenförmige Impulse mit einer Frequenz h von etwa
369 Hertz liefert, und zwar synchron mit den entsprechenden, vom ersten Spingenerator 10 bzw.
zweiten Spingenerator 11 erzeugten Signalen.
Gemäß F i g. 1 ist ein zweiter Kristalloszillator 28 vorgesehen, welcher Impulse mit einer festen Frequenz
von 3 77 856 Hertz liefert und über eine Proportionalvorsteil- und -Verzögerungsschaltung 29 mit einem
zweiten Frequenzteiler 31 mit zehn parallelen Ausgangsleitungen
gekoppelt ist. Der Frequenzteiler 31 arbeitet zyklisch mit einer Frequenz von 369 Hertz.
Der Ausgang des Frequenzteilers 31 soll mit der Nennfrequenz von 369 Hertz des ersten Spingenerators
10 in Synchronlauf gehalten werden. Dies kann durch eine geschlossene Schleife mit der Proportionalvorstell
und -Verzögerungsschaltung 29, dem Frequenzteiler 31 sowie einem Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister
32 mit zehn Flipflops bewerkstelligt werden, dem die Steuerimpulse des Filters 26 zugeführt werden.
Das Phasennachlauf· oder -gleichlauffehlerregister 32
ist eingangsseitig mit dem zweiten Frequenzteiler 31 verbunden, wobei die Eingangssignale vom Frequenzteiler
31 her durch die Steuerimpulse des Filters 26 so gesteuert werden, daß die Ausgangssignale des
Frequenzteilers 31 mit einer den Impulsen des Filters 26 entsprechenden Frequenz aufgenommen werden.
Nimmt man an. daß die Frequenz des Filters 26 und somit die Ausgangsfrequenz /j des ersten SDingenerators
10 identisch mit der Frequenz des Frequenzteilers 31 sind, dann besteht keine Phasendifferenz, und es wird
jeweils dieselbe Zahl in das Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister 32 eingegeben.
Die Proportionalvorstell· und -verzöpcrungsschaltung
29 ist eingangsseitig mit dem zweiten Kristalloszillator 28 und ausgangsseitig mit dem zweiten Frequenzteiler
.11 verbunden, ferner mit dem Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister 32. welches die Proportionalvorstell-
und -verzögerungsschaltung 29 steuert, um die Zahl der Impulse für den Frequenzteiler 31 zu
vergrößern oder zu verringern, so daß er mit der Ausgangsfrequenz /j von 369 Hertz des ersten
Spingenerators 10 synchron läuft.
Das Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister 32 ist durch zehn Leitungen mit der Proportionalvorstell-
und -verzögerungsschaltung 29 verbunden. Eine dieser Leitungen ist einem Vorzeichen-Bit zugeordnet, wobei
eine logische »0« ein positives Vorzeichen und eine logische »I« ein negatives Vorzeichen bedeuten. Die
übrigen neun Verbindungslcitungen sind numerischen Daten zugeordnet. Ist diesen numerischen Daten ein
positives Vorzeichen zugeordnet, dann stellen sie die
ster 32 gespeicherte Zahl dar; ist das Vorzeichen negativ, dann repräsentieren die über die neun
Leitungen eingegebenen numerischen Daten das Komplement zur gespeicherten absoluten Zahl.
Die Proportionalvorstell- und -verzögerungsschaltung 29 weist neun Halbaddierer 33 auf. Eingangsseitig
ist jeder Halbaddierer 33 mit einer der neun vom Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister 32 kommenden
Leitungen verbunden. Mit einem zweiten Eingang sind die Halbaddierer 33 jeweils mit dem
Ausgang eines Inverters 34 verbunden, welcher eingangsseitig mit dem Vorzeichen-Bit vom Phasennachlauf-
oder -gleichlauffehlerregister 32 beaufschlagt ist. Die Ausgänge der neun Halbaddierer 33 stellen also
das Negativ der im Phasennachlauf- oder -gleichlauffehlerregister 32 gespeicherten absoluten Zahl dar.
Ausgangsseitig sind die neun Halbaddierer 33 mit einem Zähler 36 verbunden. In diesen werden die
Ausgangssignale eingelassen, gesteuert durch einen durch einen Verzögerer 37 verzögerten Impuls vom
Filter 26 her. Die neun Ausgänge ζ) des Zählers 36 sind zu einem NOR-Gatter 38 geführt, welches ausgangsseitig
mit einem Eingang eines jeden von drei NOR-Gattern 39, 41 und 42 verbunden ist. Die NOR-Gatter 39
und 41 weisen jeweils zwei Eingänge auf, das
NOR-Gatter 42 drei Eingänge. Der zweite Eingang des NOR-Gallers 39 wird mit Impulsen vom zweiten
Kristalloszillator 28 her beaufschlagt. Das NOR-Gatter 39 ist ausgangsseitig mit dem Zähler 36 verbunden.
Nimmt man an, daß der Zähler 36 auf NuM steht, und daß es sich bei den Signalen der Ausgänge Q jeweils um
eine logische »1« handelt, dann ist ein Zählertriggereingang verhindert. Bei einer Zahl ohne Speicherung aller
logischen »0« im Zähler 36 können Triggerimpulse in den Zähler 36 gelangen. Der Zähler 36 zählt bis auf Null,
und zwar mit der aufgegebenen, vorn zweiten Kristalloszillator 28 bestimmten Triggerfrequenz von
377 856 Hertz. Steht der Zähler 36 auf Null, dann hören die Triggerimpulse auf, und zwar weil das Ausgangssignal
des NOR-Gatters 38 das NOR-Gatter 39 blockiert, d. h. undurchlässig schaltet. Die Zahl der dem
Zähler 36 aufgegebenen Triggerimpulse ist also gleich der vorher in den Zähler 36 eingelesenen Zahl. Der
Zähler 35 erzeugt eine Zahl von Impulsen, weiche ucf
aufgegebenen Zahl gleich ist.
Der Inverter 34 ist ausgangsseitig nicht nur mit den
Halbaddierern 33 verbunden, sondern zusätzlich mit dem zweiten Eingang des NOR-Gatters 41 und mit
einem Inverter 43, welcher ausgangsseitig mil dem zweiten Eingang des NOR-Gatters 42 verbunden ist.
Dessen dritter Eingang ist über einen 180°-Verzögerer 44 mit dem zweiten Kristalloszillator 28 verbunden. Der
180°-Verzögerer 44 bewirkt bei der beschriebenen Ausführungsform eine Verzögerung von 1/755 712
Sekunden, was '/2 χ 377 856 Hertz entspricht.
Ausf ngsseitig ist das NOR-Gatter mit einem Eingang eines NOR-Gatters 46 verbunden, dessen
zweiter Eingang mit Impulsen vom zweiten Kristalloszillator 28 beaufschlagt wird. Ausgangsseitig sind die
NOR-Gatter 46 und 42 mit den Eingängen eines weiteren NOR-Gatters 47 verbunden, welches ausgangsseitig
mit dem zweiten Frequenzteiler 31 in Verbindung steht.
Steht der Zähler 36 auf Null still, dann werden
Impulse mit 377 856 Hertz durch die NOR-Gatter 46 und 47 dem Frequenzteiler 31 zugeführt. Liegt jedoch
ein Fehler vor, d. h. steht der Zähler 36 nicht auf Null, dann sollen entweder einige der Triggerimpulse von
377 856 Hertz blockiert werden, so daß der Zähler 36 verzögert wird, oder zusätzliche Impulse zwischen die
Triggerimpulse eingefügt werden, um eine Phasenvorstellung zu erreichen, je nachdem, ob das Vorzeichen
des Fehlersignals negativ oder positiv ist. Die NOR-Gatter 41, 46, 47 und 42 erlauben also ein
Passieren der Taktimpulse mit der Frequenz von 377 856 Hertz, wenn der Vorzeichen-Bit eine logische
»1« (negatives Vorzeichen) ist, und blockieren die Taktimpulse, wenn der Vorzeichen-Bit eine logische »0«
(positives Vorzeichen) ist, also ein Phasenfehler vorliegt und das Signal verzögert werden muß. Gleichermaßen
wird ein gesonderter, um 180° verzögerter Taktimpuls durch die NOR-Gatter 41,46,47 und 42 eingefügt wenn
der Vorzeichen-Bit eine logische »1« (negatives Vorzeichen) ist.
Ein weiteres Phasendifferenzregister 48 mit zehn Flipflops ist eingangsseitig mit dem Ausgang des
zweiten Frequenzteilers 3t verbunden, ferner mit dem Filter 27, welches den Einlaß von Signalen des
Frequenzteilers 31 in das Phasendifferenzregister 48 steuert
Der erste Spingenerator 10 und der zweite Spingenerator
11 werden mittels einer Digitalsubtrahierschaltung 49 in Synchronlauf gehalten, welche mit den
Ausgängen der beiden Phasendifferenzregister 24 und 48 verbunden ist und ein Differenzsignal liefert.
Ausgangsseitig ist die Digitalsubtrahierschaltung 49 mit einer zweiten Magnetfeldproportionalsteuerschaltung
51 verbunden, welche das in einer Richtung wirkende Magnetfeld des zweiten Spingenerators 11 steuert und
einen Digital/Analog-Umsetzer 55 aufweist, der an einen Integrator 53 mit einem Funktionsverstärker 54
und einem dazu parallel geschalteten Kondensator 56 angeschlossen ist. Der Integrator 53 ist ausgangsseitig
mit der Wicklung für das in einer Richtung wirkende Magnetfeld des zweiten Spingeneralors 11 verbunden.
Ausgangsseitig sind die beiden Phasendifferenzregister 24 und 48 weiterhin an einen Digitaladdierer 57
angeschlossen, welcher ein Summensignal liefert, das zu Inertialbezugszwecken verwendet wird und einer
Mittelwertschaltung 58 aufgegeben werden kann, um Durchschnittsdaten zu erhalten.
Die miiiciwcrisLriaiturig 58 weist einen Addierer öi
auf, der mit einem Mehrstufenregister 52 verbunden ist. Eine Subtrahierschaltung 62 ist vorgesehen, welche
ausgangsseitig mit einem Eingang des Addierers 61 verbunden ist. Der Ausgang des Mehrstufenregisters 52
kann mit einem zweiten Eingang des Addierers 61 verbunden sein. Weiterhin ist ein Rechtsschieber 63
vorgesehen, welcher ebenfalls mit dem Ausgang des Mehrstufenregisters 52 verbunden ist und die binäre
Zahl vom Mehrstufenregister 52 zu den rechten η-Ziffern verschiebt, was einer Teilung der Ausgangszahl
des Mehrstufenregisters 52 durch 2" entspricht. Das Ausgangssignal des Rechtsschiebers 63 wird dem
Subtraktoreingang der Subtrahierschaltung 62 aufgegeben, deren anderer Eingang mit dem Digitaladdierer 57
verbunden ist, so daß das Ausgangssignal der Subtrahierschaltung 62 Differenzdaten des zu Inertialbezugszwecken
verwendeten Summensignals darstellt. Dieses Ausgangssignal kann anderen, nicht dargestellten
elektronischen Schaltungen aufgegeben werden.
Der erste Spingenerator 10 und der erste Kristalloszillator 12 sollen phasenstarr arbeiten. Nimmt man an,
daß keine Rotation des Nuklearkreiselsystems stattfindet, dann bleiben die Ausgangssignale des Phasendifferenzregisters
24 konstant. Da die beiden Kristalloszillatoren 12 und 28 nicht kohärent zueinander sind, ergeben
sich geringere Differenzen. Die zwischen den beiden Kristalloszillatoren 12 und 28 auftretenden Phasendifferenzen
können mittels der Proportionalvorsteil- und -Verzögerungsschaltung 29 eingestellt werden, welche
auf diese Weise eine Durchschnittsfrequenz entsprechend der Ausgangsfrequenz f2 von 369 Hertz des
Filters 26 aufrechthält. Entsprechend der Phasendifferenz --wischen den beiden von den Frequenzteilern 13
und 31 gelieferten Signalen kann das in einer Richtung wirkende Magnetfeld des zweiten Spingenerators 11
gesteuert werden.
Obwohl die beiden Signale sich zunächst hinsichtlich der Frequenz unterscheiden, ist tatsächlich eine
Phasendifferenz erstrebt so daß Phasenwinkel verglichen werden. Erhalten wird eine bestimmte, gleichbleibende
Differenz in der Digitalsubtrahierschaltung 49, welche den zweiten Spingenerator 11 so steuert daß die
absoluten Feldstärken der jeweils in einer Richtung wirkenden Magnetfelder des ersten Spingenerators 10
und des zweiten Spingenerators 11 unwesentlich sind.
Die von der Digitalsubtrahierschaltung 49 ausgelesene Größe ist normalerweise konstant Wird jedoch das
gesamte Nuklearkreiselsystem um die festen Achsen der beiden Spingeneratoren 10 und 11 bzw. der
Magnetfelder derselben getreht, dann ändern sich zwar beide Phasenwinkel, jedoch in derselben Richtung, so
daß die Differenz der Phasenwinkel konstant bleibt. Durch Additon der beiden Phasenwinkel oder der
entsprechenden Signale der Phasendifferenzregister 24 und 48 erhiilt man Signale, welche zu lnertialbezugszwecken
dienen.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 wird ein Eingangssignal mit der Frequenz fk dessen Phase
festgestellt und mit dem ein Phasengleichlauf hervorgebracht werden soll, über eine Leitung 101 einem
Phasendetektor 102 zugeführt, dessen Ausgangssignal einem Verstärker 103 aufgegeben und nach der
Verstärkung integriert wird, und zwar mittels eines rückstellbaren Integrators 104. Ausgangsseitig ist der
Integrator 104 mit einem Analog/Digital-Umsetzer 105 verbunden, dessen binären Ausgangssignal mit r Bits
einer Schaltung 107 eingegeben wird, welche die Phase des Ausgangssignals in einer Leitung 110 vorstellt oder
verzögert, und zwar proportional zum festgestellten Phasenfehler. Ein Taktsignal mit einer Frequenz von
2"· fs, welches in einer Leitung 106 von einer Quelle
kommt, die genau oder annähernd kohärent mit dem Eingangssignal der Frequenz f, arbeitet, wird in der
Proportionalvorsteil- und -verzögurungsschaltung 107 verarbeitet, so daß sich in einer Leitung 1108 ein
Treibsignal für einen n-stufigen Binärzähler 105» ergibt.
Das Taktsignal wird von dem Binärzähler 1091 geteilt
und ergibt ein Rcchteckwellen-Ausgangssignal in der Leitung 110, welches als Referenzssignal für den
Phasendetektor 102 dient, ferner die Rückstellung des Integrators 104 steuert und den Analog/Digital-Umsetzer
105 auf Aufnahme schaltet.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 ist statt des Analog/Digital-Umsctzers 105 ein Niveaudiskriminator
114 vorgesehen, welcher einfache Verzögerungs- und Vorstellsignale in Leitungen 112, 113 für die Proportionalvorstell-
und -Verzögerungsschaltung 107 liefert. Ein Referenzsignal, welches von einem zweiten von einer
Steuerschaltung 116 getriebenen, n-stufigen Binärzähier 117 kommt, steuert η UND-Gatter 115, welche mit den η
Äü3gärigssigi"iä!cii υ» ersten Biaärzäiiiers iöä beaufschlagt
werden und in Leitungen 118 parallel ein digitales Phasenwinkel-Ausgangssignal mit η Bits
liefern.
Die Ausführungsformen gemäß F i g. 2 und 3 funktionieren folgendermaßen. Das Eingangssignal wird über
die Leitung 101 dem Phasendetektor 102 aufgegeben. Das Phasenfehlersignal wird durch den Verstärker 103
verstärkt und bei der Ausführungsform gemäß Fig.2
dem Integrator 104 aufgegeben, um lediglich über einen Zyklus des Ausgangssignals integriert zu werden. Das
Ausgangssignal des Integrators 104 wird vom Analog/ Digital-Umsetzer 105 aufgenommen und der Integrator
104 zurückgestellt Der Analog/Digital-Umsetzer 105 ist von so einfachem Aufbau, wie es die Eigenart des
Eingangssignals und die erforderliche Mittelwertbildung daraus zulassen. Bei der Ausführungsform gemäß
F i g. 3 ist als lediglich zwei Werte des Eingangssignals erkennender Analog/Digital-Umsetzer der Niveaudiskriminator
114 vorgesehen.
Das binäre, den jeweiligen Phasenfehler repräsentierende Ausgangssignal mit r Bits des Analog/Digital-Umsetzers
105 kann gemäß F i g. 2 parallel oder seriell der Proportionalvorstell- und -verzögerungsschaliung
107 aufgegeben werden, welche die Aufgabe K^t, über
die Leitung 108 Taktimpulse dem Binärzähier 109 aufzugeben. Ändert sich die Phase des Eingangssignals
in der Leitung 101 nicht, und ist die Frequenz der an die Leitung 106 angeschlossenen Taktsignalquelle genau
gleich 2"·/» dann ändert sich die Phase des Ausgangssignals des Binärzählers 109 bezüglich des Eingangs-
ί signals nicht. Für einen genauen Gleichlauf muß die
Taktsignalquelle genau kohärent arbeiten, d. h. das Eingangssignal und das Taktsignal mit der Frequenz
2"· f, sollten von demselben Oszillator oder von phasenstarren Oszillatoren herrühren. Durch zeitweilige
Unterdrückung einzelner Taktimpulse in dem Treibsignal für den Binärzähler 109 kann die Phase des
Ausgangssignals gegenüber der Phase des Eingangssignal verzögert werden, und zwar schrittweise um jeweils
360"72". Ist beispielsweise η = 10, dann beträgt die
Verzögerung bei jedem Schritt etwa 0,351°. Auf gleich;·
Weise kann durch zeitweiliges Einfügen zusätzlicher Taktimpulse in das Treibsignal für den Binärzähler 109
die Phase des Ausgangssignals gegenüber dem Eingangssignal
vorgestellt werden. Beträgt also der im Phasendetektor 102 festgestellte Phasenfehler χ Einheiten
im r-Bit-Fehlercode des Analog/Digital-Umsetzers
105, denn stellt die Proportionalvorstell- und -verzögerungsschaltung 107 den Binärzähler 109 dadurch vor
oder verzögert ihn, indem χ Taktimpulse zusätzlich zugefügt oder blockiert werden. Das Ausmaß der
Phasenfehlerkorrektur weicht gewöhnlich geringfügig vom gemessenen Phasenfehler ab, so daß eine gewisse
Durchschnittsbildung erfolgt.
Mit Hilfe des Niveaudiskriminators 114 bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 bewirkt die Proportionalvorstell-
und -Verzögerungsschaltung 107 einfach das Hinzufügen eines zusätzlichen Taktimpulses oder das
Blockieren eines Taktimpulses zum Binärzähler 109.
Ein digitales Ausgangssignal kann dadurch erzielt
Ein digitales Ausgangssignal kann dadurch erzielt
J5 werden, daß man die Zahl im Binärzähler 109 mit einem
anderen Signal bei der Frequenz fs als Phasenbezugssignal
vergleicht. Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 ist dies der Fall. Die Steuerschaltung 116 und der
zweite Binärzähler 117 stellen entweder eine kohärente
Phasenbezugs- oder eine weitere Phasengleichlaufschaltung
dar. Die Phasendifferenz zwischen dem Aubgangssignai des zweiten Binarzahiers II/ und dem
Ausgangssignal des ersten Binärzählers 109 ist numerisch, d. h. in Zählereinheiten, der augenblicklichen
Differenz zwischen den in den Binärzählern 109 und 117
gespeicherten Zahlen gleich. Diese Zahlen ändern sich sehr schnell und machen eine wirksame Extraktion der
Phasendifferenz erforderlich. Das Ausgangssignal des zweiten Binärzählers 117 wird zur Steuerung der
Ausgabe des ersten Binärzählers 109 verwendet. Jedesmal dann, wenn der zweite Binärzählers 117 den
binären 2"-Wert durchläuft und sich auf Null zurückstellt,
werden die UND-Gatter 115 geöffnet, und die ausgegebene Zahl stellt die Phasendifferenz dar.
Das digitale Ausgangssignal repräsentiert also die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals in der
Leitung 101 und der Phase des Taktsignals in der Leitung 106, und zwar einmal je Eingangssignalzyklus.
Die Ausführungsform gemäß F i g. 4 ist insbesondere für Eingangssignale geeignet, weiche verhältnismäßig
sauber und rauschfrei sind Das über die Leitung 101 zugehende Eingangssignal wird in einer Schaltung 119
quatriert und verstärkt Entweder die vorlaufende oder die nachlaufende Flanke wird in einem Differentiator
es 120 differenziert Der resultierende Impuls steuert η
UND-Gatter 121, weiche die im Binärzähler 109 jeweils aufgenommene Zahl steuern. Die ProportionaJvorstell-
und -Verzögerungsschaltung 107 wird also mit einem
Phasenfehlersignal beaufschlagt und stellt die Phase des
Ausgangssignals des Binärzähleis 109 entweder vor
oder verzögert sie, so daß der Übertrag des Binärzählers 109, welcher geschieht, wenn der Binärzähler
109 sich auf Null zurückstellt, mit dem Steuerimpuls koinzidiert, also das Ausgangssignal des Binärzählers
109 mit der Phase des Eingangssignals gleichläuft.
Die phaseiistarren Schleifen gemäß Fig. 2, 3 und 4
wirken also als vollkommene Integratoren. Die Ausgangssignalc weisen ein genaues 50%-Tastverhältnis
auf. Das digitale Ausgangssignal ist sofort verfügbar, und zwar einmal je Ausgangszyklus oder häufiger.
Bei den Schaltungen gemäß Fig. 2, 3 und 4 ist vorteilhafterweisc ein Binärzähler als Phasenintegrator
in einer phaseru'leichlaufenden Schleife verwendet. Die
Phase des Binärzähler-Ausgangssignals wird genau gesteuert, und zwar durch Einfügen zusätzlicher
Taktimpulse, um die Phase vorzustellen, oder durch Unterdrückung von Taktimpulsen, um die Phase
zurückzustellen. Die Schleife liefert ei.ι digitales
r> Ausgangssignal. Die Proporlionalvurstell- und -verzögerungsschaltung
107 der Ausführungsformen gemäß Fig. 2, 3 und 4 stellt die Phase des eingegebenen
Taktsignals einfach vor oder verzögert sie und kann so aufgebaut sein, wie die Proportionalvorsteil- und
in -verzögerungsschaltung 29 gemäß Fi g. I.
Die an die Leitung 106 angeschlossene, kohärente Taktsignalquelle arbeitet mit einer Frequenz von 2"·4
V/obei π jede positive ganze Zahl sein kann. Dies hängt von der gewünschten Phasenwinkelauflösung ab. Ist
ι; /J=I, dann ist oine Phasenwinkelauflösung in der
Größenordnung von Milliradian möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Nuklearkreiselsystem, welches bei Bewegung im Inerüalraum ein dem Drehwinkel um eine
bestimmte Achse entsprechendes Ausgangssignal liefert und zwei Spingeneratoren mit zu der Achse
parallelen, entgegengesetzt zueinander gerichteten Magnetfeldern und mit jeweils einer höheren sowie
einer niedrigeren Ausgangsfrequenz /j bzw. h
aufweist wobei der erste Spingenerator mit einem kristalloszillator mittels eines mit der höheren
Ausgangsfrequenz f\ des ersten Spingenerators und der Kristalloszillatorfrequenz beaufschlagten, das
Magnetfeld des ersten Spülgenerators steuernden ersten Phasenvergleichers phasenstarr gekoppelt ist,
während zur Steuerung des Magnetfeldes des zweiten Spingenerators ein mit dessen höherer
Ausgangs/rcuqenz f\ beaufschlagter, die Phasendifferenz
zwischen derselben und der höheren Ausgangsfrequenz f\ des ersten Spingenerators feststellender
zweiter Phasenvergleicher vorgesehen ist, und wobei zur Ermittlung des Drehwinkel-Ausgangssignals
ein den niedrigeren Ausgangsfrequenz /2 der beiden Spingeneratoren zugeordneter dritter
Phasenvergleicher dient, gekennzeichnet durch eine Proportionalvorsteil- und -verzögerungsschiiltung
(29; 107), welche zur Erzeugung eines mit der niedrigeren Ausgangsfrequenz /J des
ersten Spin ^iterators (10) phasengleichen Refe- »
renzsignals von einem zweiten Kristalloszillator (28) mit der Frequenz 2"- /j beaufschlagt, über ein
Phasennach- oder -gleicfilMjfferderregister (32) sowie
einen Verzögerer (37) nut der niedrigeren Ausgang« frequenz /j des ersten Spingenerators (10) f>
ansteuerbar und ausgangsseitig an einen Frequenzteiler (31) angeschlossen ist, welcher einerseits das
Phasennach- oder -gleichlauffehlerregister (32) beaufschlagt
und andererseits das Referenzsignal einem Phasendifferenzregister (48) eingibt, welches *o
als dritter Phasenvergleicher weiterhin mit der niedrigeren Ausgangsfrequenz /2 des zweiten Spin
generators (11) beaufschlagt ist und ein Ausgangssignal liefert, welches zusammen mit dem Ausgangssignal
ein.;s den höheren Ausgangsfrequenzen /Ί der 4<i
Spingeneratoren (10 und 11) als zweiter Phasenvergleicher
zugeordneten Phasendifferenzregisters (24), "einer Digitalsubtrahierschaltung (49) zur Steuerung
des Magnetfeldes des zweiten Spingenerators (11)
sowie einem Digitaladdierer (57) zur Ableitung des w Dreh winkel Ausgangssignals zugeführt wird.
2. Nuklearkreiselsystem nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß dem Digitaladdierer (57) eine Mittelwei tsthaltung (58) nachgeschaltet ist.
3. Nukkarkreiselsystem nach Anspruch 2. dadurch ">">
gekennzeichnet, daß die Mittelwertschaltung (58) einen Addierer (61), ein damit verbundenes Mehrstufenregister
(52), welches ausgangsseitig mit einem Eingang de* Addierers (61) sowie mit einem
Rechtsschieber (63) verbunden ist, und eine Subtraleerschaltung
(62) aufweist, welche mit einem Eingang ;m den Ausgang des Rechtsschiebers (63)
angeschlossen ist, während der zweite Eingang mit dem Digitaladdierer (57) und der Ausgang mit dem
zweiten Eingang des Addierers (61) verbunden ist, so ^ daß der Rechtsschieber (63) ein Drehwinkcl-Durchschnittsaiisgangssignal
und die Subtrahierschaltung (62) ein Drehwinkel-Differenzausgangssignal liefern.
4. Nuklearkreiselsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalvomell- und
-Verzögerungsschaltung (107) ein n-stufiger Binärzähler
(109) nachgeschaltet ist, welcher Rechteckwellen-Ausgangssignale
mit der Frequenz Ui". Zählereingangssignalfrequenz liefert, und daß der
erste Spingenerator (10) mit der niedrigeren Ausgangsfrequenz h einen Phasendetektor (102)
beaufschlagt, welcher zur Abgabe von der Phase der Ausgangsfrequenz h entsprechenden Ausgangssignalen
weiterhin mit den Ausgangssignalen des Binärzählers (109) beaufschlagt wird und ausgangsseitig
an einen Analog/Digital-Umsetzer (105; 114)
angeschlossen ist, welcher die Proportionalvorstell-
und -Verzögerungsschaltung (107) zur Verbindung des zweiten Kristalloszillators (28) mit dem Binärzähler
(109) ansteuert
5. Nuklearkreiselsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet daß dem Analog/Digital-Umsetzer
(503) ein periodisch von den Ausgangssignalen des Binärzählers (109) rückgestellter Integrator (104)
vorgeschaltet ist
6. Nuklearkreiselsystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen Niveaudisknminator als
Analog/Digital-Umsetzer (114) und durch einen zweiten n-stufigen Binärzähler (117), welcher zur
Erzeugung eines Referenzsignals vom zweiten Kristalloszillator (28) beaufschlagt wird, sowie durch
π UND-Gatter (115), welche jeweils mit einem Eingang an einen der η Ausgänge des ersten
Binärzählers (109) und mit dem anderen Eingang an den Ausgang des zweiten Binärzählers (117)
angeschlossen sind und ein digitales, die Phasendifferenz zwischen der Ausgangsfrequenz f2 des ersten
Spingenerators (10) und dem Referenzsignal repräsentierendes Ausgangssignal liefern.
7. Nuklearkreiselsystem nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet daß der Propot J.tnalvorstell- und
-Verzögerungsschaltung (107) ein n-stufiger Binärzähler (109) nachgeschaltet ist. welcher Rechteckwellen-Ausgangssignale
mit der Frequenz V2". Zählereingangssignalfrequenz liefert und in η
Ausgaben den augenblicklichen Zählerstand angibt, und daß der erste Spingenerator (10) mit der
Ausgangsfrequenz /j eine Quadrierschaltung (119) beaufschlagt welcher ein Differentiator (120) sowie
η UND-Gatter (121) nachgeschaltet sind, welche jeweils mit einem Eingang mit einem der π
Ausgänge des Binärzählers (109) und mit dem anderen Eingang mit dem Differentiator (120) sowie
ausgangsseitig mit der Proportionalvorsteil- und -Verzögerungsschaltung (107) verbunden sind und
letztere zur Verbindung des zweiten Kristalloszillators 28) mit dem Binärzähler (109) ansteuern, so daß
die Phase der Rechteckwellen-Ausgangssignale entsprechend dem Zustand der UND-Gatter (121)
vorgestellt oder verzögert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722261390 DE2261390C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Nuklearkreiselsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722261390 DE2261390C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Nuklearkreiselsystem |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2261390A1 DE2261390A1 (de) | 1974-06-20 |
| DE2261390B2 DE2261390B2 (de) | 1980-05-22 |
| DE2261390C3 true DE2261390C3 (de) | 1981-03-12 |
Family
ID=5864496
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722261390 Expired DE2261390C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Nuklearkreiselsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2261390C3 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3103623A (en) * | 1960-04-19 | 1963-09-10 | Gen Precision Inc | Nuclear gyroscope |
| US3551793A (en) * | 1967-10-31 | 1970-12-29 | Varian Associates | Frequency control means for gyromagnetic resonance apparatus |
-
1972
- 1972-12-15 DE DE19722261390 patent/DE2261390C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2261390A1 (de) | 1974-06-20 |
| DE2261390B2 (de) | 1980-05-22 |
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