DE3328370A1 - Verfahren und vorrichtung zur regelung eines gleichstrommotors - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur regelung eines gleichstrommotorsInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Description
RCA 78115 Dr.Zi/Schä
AT: 5. August 1982
Ser. No. 405,441
AT: 5. August 1982
Ser. No. 405,441
RCA Corporation,
New York, N.Y., V.St.v.A.
New York, N.Y., V.St.v.A.
Verfahren und Vorrichtung zur Regelung
eines Gleichstrommotors
eines Gleichstrommotors
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Sie betrifft Regelkreise
und bezieht sich insbesondere auf einen Regelkreis zum Anfahren eines bürstenlosen Gleichstrommotors und zum
c Aufrechterhalten seiner Drehzahl sowie auf ein Verfahren
zum Anhalten des Rotors bei einer bestimmten Winkelstellung.
Bekannte Gleichstrommotore haben einen Rotorteil mit
Permanentmagneten, die eine Folge mehrerer gleichbeabstandeter Nord- und Südpole aufweisen. Der Permanentmagnet
ist nahe bei einem festen Statorteil angeordnet, der mehrere Spulen aufweist, um, bei Erregung mit Strom,
magnetische Felder zu erzeugen. Durch geeignete Erregung der Spulen werden magnetische Felder erzeugt, die Kräfte
auf die Pole des Rotormagneten ausüben, und so eine Drehbewegung des Rotors bewirken. Es ist bekannt,
Halleffektsensoren in einer fest vorgegebenen Lage zu den Spulen und nahe des Rotormagneten anzuordnen, um als
Meßfühler für die Relativlage der Pole auf dem Rotormagneten zu dienen. Die Signale der Hallsensoren v/erden zur
zeitlichen Steuerung der Erregung der Spulen verwendet, um den Motor mit einem guten Wirkungsgrad zu betreiben.
Es ist ferner bekannt, die Drehzahl derartiger Motoren c dadurch zu steuern» daß ihre Drehzahl mit einer bekannten
Frequenz, beispielsweise eines frequenzstabilen Taktgebers, verglichen wird und die Steuerungsparameter des
Motors in- geeigneter Weise so eingestellt werden, daß die Frequenzabweichung zwischen beiden möglichst klein gehal-Q
ten wird. Üblicherweise werden die Ausgangsgrößen derartiger Regelkreise verwendet, um entweder die Vorspannung
der kommutierenden Hallsensoren oder die Versorgungsspannung der Spulentreiberstufen einzustellen.
c Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
vereinfachte Verfahren und Vorrichtungen für Regelsysteme der obengenannten Art anzugeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentan-,Q
Spruch 1 gekennzeichnete Vorrichtung und das im Patentanspruch 10 gekennzeichnete Verfahren gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen
lC- Vorrichtungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Vorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen einen Mikroprozessor, der den Phasenvergleich
und die Regelschleifenfilterung durchführt, Halleffekt-
Q sensoren, die die Kommutierungssignale und die Ratordrehzahl
liefern, und Treiberstufen für die Spulen. Die Drehzahlregelung wird durch Regelung der Impulsdauer der
Impulse der Treiberstufen für die Statorspulen bewirkt. Der Einsetzpunkt der Impulse aus den Treiberstufen für
C die Statorspulen ist gegen den normalen Kommutie-
rungspunkt (d.h. bei einem SignalUbergang des Hallsensorsignals) proportional zum Drehzahlfehlersignal verzögert
und das Ende der Treiberstufenimpulse wird durch die Signalübergänge der Hallsensorsignale bestimmt. Das
Fehlersignal wird digital im Mikroprozessor mittels eines Programmes so verarbeitet, daß sich ein Regelverhalten
vom Typ II ergibt, die Fehler sich also nicht akkumulieren.
Während des Anfahrens des Motors wird die Kommutierung
der Treiberstufensignale an den Statorspulen im wesentlichen durch die Hallsensorsignale so gesteuert, daß ein
größtmögliches Drehmoment auf den Rotor ausgeübt wird. Die Anfahrdrehzahl wird überwacht, um das Erreichen der
.,c gewünschten Drehzahl vorzeitig erkennen zu können. Die
zeitliche Änderung der Rotordrehzahl wird für jeden Zyklus des Hallsensorsignales zur Vorausberechnung des
betreffenden Zyklus, in dem der Rotor seine Halte- oder Soll-Drehzahl erreichen wird, berechnetvorherzusagen. Bis
zu dem Zyklus, in dem die Haltedrehzahl erreicht wird, erfolgt die Spulenerregung in der Weise, daß ein
größtmögliches Drehmoment erzeugt wird; in diesem Zeitpunkt geht dann das System in den Regelungsbetrieb, bei
dem die Dauer der Treiberstufenimpulse so weit reduziert ist, daß eine konstante Rotordrehzahl aufrechterhalten
wird und sich eine bezüglich des Referenzsignales konstanter Frequenz eine starre Phasenlage einstellt. Da
die Rotorbeschleunigung (d.h. das Antriebsdrehmoment) im wesentlichen ohne Zeitverlust geändert wird, wird die
Phasenverriegelung in kürzester Zeit erreicht, hierdurch verringert sich effektiv die Anfahrdauer.
Im folgenden wird der Erfindungsgedanke anhand von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung nc näher erläutert.
-s-
Es Neigen:
Fig, 1 teilweise als Blockschaltbild, teilweise als Schaltschema einen bürstenlosen Gleichstrommotor
mit Treiberstufen entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig", 2 als Impulsplan die Signalformen an verschiedenen
Punkten der Schaltung nach Fig. 1 während der Zeit, während der die Steuersignal- und Speisestromimpulse
effektiv von den Hallsensoren kommutiert werden;
Fig. 3 als Schaltschema eine Speisestrom- oder Treiber-T5
Stufenschaltung für eine Statorspule;
Fig, 4 als Blockschaltbild eine Schaltung, die die von
dem Mikroprozessor in Fig. 1 ausgeführten Funktionen leistet;
Fig. 5 einen Impulsplan, der sich auf die Funktion der Schaltung· in Fig. 4, nämlich die Halte- oder Soll-Drehzahl
vorauszuberechnen, bezieht;
Fig. 6 als Impulsplan die Steuersignal- und Speisestromimpulsformen,
die in den Schaltkreisen nach Fig. 1 und Fig. 4 auftreten, wenn sich das System in dem bezüglich der konstanten Referenzfrequenz
phasenstarren Betriebszustand befindet;und
Fig. 7 als Blockschaltbild eine Analogschaltung zur Durchführung der Regelschleifen-Filterfunktion des
Mikroprozessors in Fig. 1.
- Eine in einem Plattenspieler eingesetzte Ausfuhrungsform
der Erfindung wird anhand des Abspielens, beispielsweise einer Bildplatte, beschrieben. Der zu regelnde Gleichstrommotor
ist von dem bürstenlosen Motortyp und wird als
c Plattentellerantrieb im Plattenspieler eingesetzt. Die
Spulen des Motorstators sind fest bezüglich der Basis des Bildplattenspielers angeordnet. Der Motorrotor umfaßt
einen Permanentmagneten mit einer Vielzahl von alternierend aufeinanderfolgenden Nord- und SUdpolen, die radial
um einen konzentrischen Schaft und in fester Lage zu diesem angeordnet sind. Zwei Hallsensoren sind fest auf
der Basis montiert und nahe dem Rotor angeordnet, um so die Relativlage der Rotorpole bezüglich der Statorspulen
zu erfühlen.
Es wird nun auf Fig. 1 Bezug genommen. Ein Stator 10 eines bürstenlosen Gleichstrommotors hat erste und zweite
in Reihe geschaltete Statorspulen 13 und 14, die mit 180°
relativ zur Drehachse des Rotors angeordnet sind. Dritte und vierte in Reihe geschaltete Statorspulen 11 und 12
sind unter 90° gegen die Spulen 13 und 14 mit Bezug auf die Rotorachse angeordnet. Die Lageanordnung der Statorspulen
13 und 14 ist hierbei so, daß die Verhältnisse auf den gegenüberliegenden Seiten der Rotorachse in Bezug auf
ρ,- ähnliche Rotorpole ähnlich sind. Entsprechend sind auch
die Windungen der Spulen so ausgelegt, daß sie auf gegenüberliegenden Seiten der Achse bei gegebenem Erregungsstrom
ähnliche elektromagnetische Felder bezüglich der Rotorpole erzeugen. Entsprechend sind auch die
Statorspulen 11 und 12 angeordnet, um auf gegenüberliegenden Seiten der Rotorachse zu ähnlichen Verhältnissen
in Bezug auf ähnliche Rotorpole zu gelangen.
Eine erste Steuerstromquelle oder Treiberstufe 17 spricht auf Steuersignale PA auf einer Verbindungsleitung
29 an und ist mit den in Reihe geschalteten Spulen 13 und
η 14 über eine Verbindung 33 verbunden, um an diese einen
Spulenstrom mit einer ersten Stromrichtung abzugeben. Eine zweite Steuerstromquelle oder Treiberstufe 19
spricht auf Steuersignale PB auf einer Verbindungsleitung 30 ah und liefert einen Spulenstrom über eine Verbindung
34 in entgegengesetzter Stromrichtung an die in Reihe geschalteten Spulen 13 und 14. In ähnlicher Weise
sprechen Steuerstromquellen oder Treiberstufen 18 und 20 auf Steuersignale PC und PD über Verbindungsleitungen 31
und 32 an und liefern Ströme in jeweils entgegengesetzte Ströfnrichtungen an die in Reihe geschalteten Statorspulen
11 und 12. Die Treiberstufen 17, 18, 19 und 20 werden in
ihrer Phasenlage zueinander so gesteuert, daß sie elektromagnetische Felder in den Statorspulen erzeugen,
die so auf die Rotormagneten wirken, daß sie den Rotor wie bei bürstenlosen Gleichstrommotoren üblich antreiben.
In einer anderen Ausführungsform sind die beiden Treiberstufen
17 und 19 in einer einzigen Brückentreiberstufe, die im folgenden unter Bezug auf Fig. 3 dargestellt wird,
realisiert. In ähnlicher Weise sind auch die Treiberstufen 18 und 20 in einer einzigen, zweiten Brückentreiberstufe
realisiert.
Die Steuersignale PA, PB, PC und PD sind Rechteckimpulse. Die Treiberstufen 17-20 integrieren die Steuerimpulse.
Falls die Steuerimpulse relativ lang sind, z.B. über einen elektrischen Phasenwinkel von 90°, laufen die
integrierenden Treiberstufen sehr schnell in die Sättigung
und führen den Spulen im wesentlichen rechteckförmige Antriebsimpulse zu. Sind andererseits die Steuerimpulse
kurz, dann sind die Antriebsimpulse der Treiberstuf'en dreieckförmig mit einer Amplitude, die proportional zur
Steuerimpulsbreite ist.
Es sei wieder Bezug auf Fig. 1 genommen. Zwei Hallsensoren 15 und 16 sind in einer festen Stellung zu dem
Stator angeordnet, um Steuersignale zu liefern, die der Kommutierung der den Spulen zugeführten Treiberimpulse
und damit der Rotordrehung im Uhrzeigersinne dienen. Die • Hallsensoren sind in ihrer Winkelstellung so angeordnet,
daß die abgegebenen Signale, einen elektrischen Phasenwinkel von beispielsweise 90° aufweisen. Für die Diskussion
des Ausführungsbeispieles wird angenommen, daß die ■\ο Hallsensoren Schaltungsteile umfassen, die ihnen die
Abgabe von Rechteckwellensignalen mit Amplitudenwerten, die logischen Pegelwerten entsprechen, ermöglichen.
Signale H1 und H2, die von den Hallsensoren 15 und 16
-15 abgegeben werden, werden einem Mikroprozessor 22 zugeführt.
Auf Anregung durch die Signale H1 und H2 erzeugt der Mikroprozessor 22 vier phasenbestimmende Signale PA,
PB, PC und PD, die der Erregung der Spulentreiberstufen dienen. Die Zykluszeit des Mikroprozessors 22 ist
ausreichend kurz, um keine wesentliche Verzögerung, ausgenommen ist -eine beabsichtigte Verzögerung, zwischen
den SignalUbergängen des Hallsensors und den Signalübergängen der Steuersignale PA-PD aufkommen zu lassen. Beim
Einsatz im Videoplattenspieler kann der Mikroprozessor einen eigenen Taktgeber enthalten, hierzu kann ein
Kristall 21 verwendet werden, oder die Taktung kann durch eine Frequenz, z.B. 3.579545 MHz, aus einem Schaltungsteil des Plattenspielers zur Videosignalverarbeitung
erfolgen.
Fig. 2 zeigt die zeitliche Lage der Hallsensorsignale zueinander, und zwar der Steuerimpulse PA-PD und des
Stromsignales der Treiberstufe in den Spulen 13 und 14
wähfrend des Betriebszustandes ANFAHREN. Während des
Anfährens erfolgt die Erregung der Statorspulen zur Erzeugung eines höchstmöglichen Drehmomentes, was dazu
führt, daß die Statorspulen 13 und 14 für eine Phase von
90° mit einem Strom der ersten Stromrichtung, dann die Statorspulen 11 und 12 für eine Phase von 90° mit einem
Strom der ersten Stromrichtung betrieben werden. Mit einem Strom der entgegengesetzten Stromrichtung werden
die Spulen 13 und 14 für eine Phase von 90° betrieben,
danach werden die Spulen 11 und 12 mit einem Strom der
entgegengesetzten Stromrichtung für eine Phase von 90° betrieben.
Entsprechend Fig. 2 hat das Signal, das von dem
-) 5 Hallsensor 15 direkt erzeugt wird, eine im wesentlichen
sinusförmige Wellenform 25. In ähnlicher Weise erzeugt der Hallsensor 16 eine im wesentlichen sinusförmige
Spannung 26, dessen Phase um 90° gegen das Signal des Hallsensors 1 verzögert ist. Die Signale 25 und 26 werden
2Q auf ihren Nulldurchgang hin abgetastet, um jeweils die
logischen Rechtecksignale H1 und H2 zu erzeugen, die über Verbindungsleitungen 27 und 28 abgegeben werden. Die
Signale H1 und H2 werden wiederholt von dem Mikroprozessor überwacht, der auf Signalübergänge hin die Signale
PA-PD erzeugt. Während jeder Periode des H1-Signales durchlaufen die PA-PD-Steuersignale Viertelzyklus-Perioden,
die durch Signalübergänge der H1- und H2-Signale bestimmt sind. Jede Viertelzyklus-Periode entspricht
einer elektrischen Phase von 90°. Nach Anregung durch die PA-PD-Steuersignale liefern die Treiberstufen im wesentlichen
Viertelzyklus-Stromimpulse, die zeitlich mit den jeweiligen Steuerimpulsen zusammenfallen. Die Stromsignalformen
OA (OB) aus den Treiberstufen haben, so wie
-j sie dargestellt sind, Stromimpulse, deren Vorder- und
Hinterflanken aufgrund der integrierenden Eigenschaften
der Treiberstufen 17 und 19 rampenförmig sind.
c Es sei angemerkt, daß bei Anstieg der Drehzahl des Rotors
die Perioden der Signale H1 und H2 kleiner werden und die Perioden der Steuerimpulse PA-PD gleichzeitig reduziert
werden.
1Q Fig. 3 zeigt eine Treiberstufe von der Art einer Brückenschaltung,
die zwei Statorspulen 13' und 14' betreibt. In
der Schaltung werden ein PNP-Transistor 40, dessen Emitter- und Kollektorelektroden jeweils mit einer
positiven Versorgungsspannung bzw. Verbindung 34' verbünde
den sind, und ein NPN-Transistor 42, dessen Kollektor- und Emitterelektroden jeweils mit einer Verbindung 33'
und einer relativ negativen Versorgungsspannung verbunden sind, gleichzeitig von einem Transistorverstärker 47 zur
Phasenteilung oder Vervielfachung in den leitenden 2Q Zustand geschaltet. Dioden 45 und 44 sind in Reihe mit
den Kollektorkreisen der Transistoren 40 und 41 geschaltet, um den PNP-Transistor, der sich zeitweise im
sperrenden Zustand befindet, von Impulsspitzen, die durch die Spuleninduktivität verursacht werden, zu isolieren.
Die Transistorverstärker 46 und 47 zur Phasenteilung werden schaltungsgemäß von Differenzverstärkern 49, bzw.
48 in ihren leitenden Zustand geschaltet. Der Differenzverstärker 49 spricht auf ein Steuersignal PB1 an, das
2Q über die Verbindungsleitung 29''an seinen invertierenden
Eingang gelegt wird, wobei PB1 komplementär zu dem Steuersignal PB ist, wie es in Fig. 2 gezeigt wird. Der
Differenzverstärker 48 spricht auf ein Steuersignal PA1
-j an i das über eine Verbindungsleitung 30' an seine
invertierende Eingangsklemme angelegt wird, wobei das Steuersignal PA1 komplementär zu dem Steuersignal PA ist.
Folglich sind die Transistoren (40, 42) und die Transistören (41, 43) abwechselnd leitend.
Es sei angemerkt, daß der Verstärker 49 (48) mit den Transistoren 46 und 42 (47 und 43) einen gemischten
Verstärker mit kapazitiver Gegenkopplung 50 (51) enthält. Diese Anordnung ist eine klassische Integrierschaltung,
die der oben beschriebenen Integrationsfunktion dient.
Fig. 4 ist ein Blockschaltbild einer fest verdrahteten
Schaltung einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
die folgende Darstellung ihrer Wirkungsweise wird im allgemeinen bei Erklärung und Darstellung der Betriebsweise
des Mikroprozessors 23 in Fig. 1 helfen. Die Steuerung des Gleichstrommotors wird in drei Betriebsarten
durchgeführt; ANFAHREN, SOLL-BEREICH, d.h. Konstanthalten der Soll-Drehzahl und ANHALTEN, d.h. Verringerung
der Drehzahl oder Anhalten des Motors. Das Anfahren wurde allgemein im vorstehenden Teil beschrieben. In Bezug auf
Fig. 2 zeigen die vier Steuersignale PA-PD die vier logischen Zustände der beiden Hallsensorsignale H1 und
H2. Bekanntermaßen bereitet es keine Schwierigkeiten, den Mikroprozessor 22 so zu programmieren, daß er Steuersignale
nach Anregung durch die Eingangssignale H1 und H2 erzeugt. Nach Fig. 4 werden die vier Steuersignale PA-PD
durch die mit einer gestrichelte Linie 106 bezeichneten und die vier AND-Gatter 82-85 mit jeweils drei Eingängen
umfaßenden Schaltung erzeugt. Ein Eingang jedes der AND-Gatter 82-85 ist mit einem OR-Gatter 86 verbunden,
dessen Ausgang bei der Betriebsart ANFAHREN auf dem logischen H-Pagel liegt. Der zweite und der dritte
Eingang der AND-Gatter empfangen die erforderlichen Kombinationen der Hallsignale H1 und H2 und ihre
Komplementsignale HI und "H2, um in bestimmter Weise die
Zustände der Steuersignale, die in Fig. 2 in der üblichen t Weise dargestellt sind, zu erzeugen. Die Ausgangssignale
von den AND-Gattern 82 und 83 und den AND-Gattern 84 und 85 werden den Kreuzpunkt- oder Polwendeschalter 82
zugeführt, die die Steuerung des Stromes, mit dem die Statorspulen gespeist werden, bewirken. Der Zustand der
Polwende-Schalter 82 wird von dem Ausgangszustand des AND-Gatters 107 gesteuert, dessen Zustand während des
Anfahrens auf einem logischen L-Pegel gehalten wird, so
daß die relative Phasenlage der Steuersignale PA-PD konstant bleibt.
Während des Anfahrens überprüft das System sukzessive das Ausgangssignal aus dem Hallsensor 15, um festzustellen,
wann der Rotor seine Soll-Drehzahl erreicht. Bei einem Videoplattenspieler ist die Soll-Drehzahl im wesentlichen
2Q 450 Drehungen pro Minute oder 7,5 Hz. Der Rotormagnet ist
mit vier Paaren von Nord- und Südpolen ausgestattet. Daher entsprechen vier Zyklen des Hallsensor-Steuersignals
H1 bei der Soll-Drehzahl acht Zyklen des 60 Hz Signals. Für Rotordrehzahlen kleiner oder größer als die
2c Soll-Drehzahlen erhöht sich bzw. erniedrigt sich die Zahl
der Zyklen gegenüber den acht Zyklen des 60 J-Jz Signals.
Wenn acht Zyklen der 60 Hz Impulse bei einer Drehung gezählt sind, wird die Differenz während der letzten
Drehung von dem Zustand, bei dem es genau acht Zyklen'des
O0 60 Hz Signals sind, gemessen. Der Differenzwert dient
der Reduzierung der Impulsdauer der Steuersignale PA-PD in dem Sinne, daß ein Überschwingen der Rotordrehzahl
über die Soll-Drehzahl vermieden wird. Auf 4iese Weise
nimmt das System den Zeitpunkt, wann die So,:j.l-Drehzahl
erreicht wird, vorweg und verringert die RotorbeschleunigunQ
in dem Hallsensorzyklus, in dem der Rotor die Soli-Drehzahl erreichen wird.
c Die Schaltung, die in Fig. 4 mit einer Umrandung 110
bezeichnet ist, überwacht die Anfahrdrehzahl. In der Schaltung wird der 3,58 MHz Systemtakt durch Teilerschaltuncjen
63 und 100 und einem Zähler 98 unterteilt, um im wesentlichen 60 Hz Impulse zu erzeugen. Nach Fig. 1
-IQ werden Programmunterbrechungen im Mikroprozessor mit 60
: Hz erzeugt. Die 60 Hz Impulse, die auf der Verbindungsleitung 66 anstehen, takten einen Zähler 101. Der Zähler
101 ist dazu angeordnet, nach jeweils acht Taktimpulsen einen Impuls mit einer Dauer von einer 60 Hz Periode
c abzugeben. Das Ausgangssignal des Zählers 101 wird dann an die Eingangsklemme der Klemmschaltung 97 gegeben.
Das Hallsensorsignal H1 wird in der Teilerschaltung 102
unterteilt, um einen Ausgangsimpuls jeweils alle vier Hallsensorzyklen zu erzeugen, was äquivalent zu einem
Ausgangsimpuls pro Rotorumdrehung ist. Die Ausgangsimpulse der Teilerschaltung 102 werden zum Rücksetzen
des Zählers 101 und zur Übergabe des Ausgangssignals
des Zählers 101 an ein Latch oder eine binärwertige Klemmschaltung 97 (kurz:Klemmschaltung) verwendet.
Wenn sich acht Taktimpulse des 60 Hz Signales während einer Rotorumdrehung ereignet haben, geht der Zustand an
der Ausgangsverbindung 93 der Klemmschaltung 97 in einen logischen Η-Zustand. Wenn sich mehr oder weniger als acht
OQ 60 Hz Taktimpulse ereignet haben, geht der Zustand am
Ausgang der Klemmschaltung 97 in einen logischen L-Zustand. Während des Anfahrens wird der logische L-Ausgangszustand
auf Verbindung 93 durch eine Inverterschal-
-] tung 87 negiert und auf ein OR-Gatter 86 gegeben. Infolge
hiervon gibt das OR-Gatter 87 ein Ausgangssignal mit Η-Pegel ab, wie es vorhin in der Beschreibung der
Funktionsweise der Schaltung 106 angenommen wurde. Wenn
das Ausgangssignal der Klemmschaltung 97 einem logischen Η-Wert entspricht, dann fällt die Steuerung der Schaltung
106 der verbleibenden Schaltung der Fig. 4 zu.
Wann der Rotor seine Soll-Drehzahl erreichen wird, erkennt die Schaltung dadurch vorzeitig, daß sukzessive
bestimmt wird, um wieviel die Dauer einer Rotorumdrehung größer ist als die Dauer von genau acht Zyklen des 60 Hz
Takts. Es sei angenommen, daß der Zähler 98 ein 8-Bit-Binärzähler mit einem logischen Schaltnetz ist, das
-| 5 den Zählerstand beim 156. Eingangsimpuls auf Null
zurücksetzt. In dem Schaltkreis nach Fig. 4 liefert dieser Rücksetzimpuls den 60 Hz Systemtakt. Wenn der
Zähler 101 die 60 Hz Taktsignale zählt, werden die SignalUbergänge des 60 Hz Signals zeitlich nicht mit den
Rücksetzsignalen am Ausgang des Zählers 102, die einem Signalübergang des Hallsensorsignals H1/4 entsprechen,
zusammenfallen. Es sei angenommen, daß der Zähler 101 seine Trigger oder Zähltätigkeit infolge eines positiv
gehenden Signalübergangs des 60 Hz Signals ausübt. Die Signalformen nach Fig. 5 zeigen eine typische Relativlage
des 60 Hz Signals und des H1/4 Signals bei Annäherung der Rotordrehzahl an die Soll-Drehzahl. Die Zahlen an den
positiven Übergängen des 60 Hz Signals zeigen den Punkt an, an dem der Zähler 101 inkrementiert. Man kann
erkennen, daß es sieben vollständige Zyklen des 60 Hz Signals plus einem Anteil B1 +A zwischen aufeinanderfolgenden
Impulsen des H1/4 Signales, d.h. jeweils für eine Rotorumdrehung, gibt. Jeder Zyklus des 60 Hz Signals
stellt 156 Zählschritte des'Zählers 98 dar. Zur Zeit tQ
enthält der Zähler 98 sicher ein Zählereignis oder eine binäre Zahl, die dem A entspricht. Die verbleibenden
T Zählschritte, um eine 60 Hz Periode zu vervollständigen,
sind daher 156-A oder B . Einfache Rechnungen zeigen, daß der Wert, mit dem B- +A sich von 156 unterscheidet,
gleich dem Wert | A ~A .. | ist. Daher kann durch
Subtrahieren aufeinanderfolgender Werte der Zahlen, die sich zum Zeitpunkt des Einsetzens der H1/4 Rücksetzsignale
im Zähler 98 befinden, die Zeit, in der der Rotor seifte Soll-Drehzahl erreichen wird, vorausgesagt werden.
Für ein gegebenes System kann statistisch errechnet werden, daß der Rotor, wenn einmal die Zahl A -A .. in
einen besonderen Bereich kommt, seine Soll-Drehzahl während der nächsten Umdrehung erreichen wird und der
Wert der Zahl A-A im allgemeinen den einen der vier Hallsensorzyklen anzeigt, während dem der Soll-Wert
T5 erreicht wird.
Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 4. Der Zählerstand des Zählers 98 wird gelesen und im Speicher 96 abgespeichert.
Der Zählerstand A wird auch an einen Addierer 95 gegeben, wobei die Differenz zum vorhergehenden Zählerstand
An 1 gebildet wird, der im Speicherelement 96 zur
Verfügung steht, um die Differenz A-A zu bilden.
η ri-— ι
Diese Zahl wird einem Decodierer 94 zugeführt. Wenn der Wert von A -A _.. innerhalb eines erforderlichen Bereiches
liegt, der anzeigt, daß während der nächsten Rotorumdrehung die Soll-Drehzahl angenähert wird, erzeugt der
Decodierer ein Ausgangssignal, um den Zähler 90 zu programmieren. Der Zähler 90 zählt die Zyklen des
Hallsensorsignals H1 und erzeugt ein Ausgangssignal für den H1-Zyklus, für den das Erreichen der Soll-Drehzahl
vorausberechnet wird und setzt eine bistabile Kippstufe 89, die das System in den Betriebszustand SOLL-BEREICH
für Konstanthalten der Soll-Drehzahl schaltet. (Der Speicher 96, der Addierer 95, der Decodierer 94 und der
Zähler 90 werden alle von einer Steuereinheit 91, die auf
das Signal H1 und die Referenzfrequenz anspricht, synchronisiert.)
. 5 Es sei darauf hingewiesen, daß während der Zeit, während
der die binäre Klemmschaltung 97 in den Η-Zustand geht und das System die Betriebsart SOLL-BEREICH erreicht, das
NAND-Gatter 88, das eine erste und zweiten mit den Ausgangsklemmen der Binärklemmschaltungen 97 und 89
verbundene Eingangsklemme aufweist und dessen Ausgangsklemme mit einer weiteren Eingangsklemme eines OR-Gatters
86 verbunden ist, das Ausgangspotential des OR-Gatters 86 im Η-Zustand so lange hält, bis der Soll-Bereich erreicht
ist.
Die Schaltung, die als Teilschaltung 105 bezeichnet ist, führt die Regelung während des Betriebszustandes SOLL-BEREICH
aus. Die Wirkungsweise der Schaltung wird in Bezug auf Fig. 6 beschrieben. Die Schaltungselemente sind im
allgemeinen in der Weise bezeichnet, daß Fig. 6 sie repräsentativ für eine Flußdiagrammdarstellung der Betriebsweise
eines Mikroprozessors nach Fig. 1 im Betriebszustand SOLL-BEREICH ist.
Im SOLL-BEREICH wird die Phasenbeziehung des Hallsensorsignals H1 in Bezug auf die Vorderflanke der 60 Hz
Referenzsignalimpulse viermal pro Umdrehung, d,h. während
jedes Zyklus des Hallsensorsignales, bestimmt. Das geschieht durch Starten eines Zählers 61 , der geteilte
3,58 MHz Signale zählt, beim negativen Übergang des H1-Signals, und Anhalten des Zählers bei der Vorderflanke
des 60 Hz Impulses. Der Zählerstand im Zähler ist dann ein Maß für den Phasenfehler. Die Signalform W, zeigt die
Zählperiode (vgl. Fig. 6). Die Weite des positiv gehenden
ImpUlses W ist die Phasenabtastperiode und hat eine •maximale Breite von 256 Zyklen eines 49 kHz Taktes (z.B.
3,58/72 MHz). Der Zählerstand von 256 stellt einen Phasenfehler von 40° (elektrisch) dar. Wenn das H1-Sigtnal
phasenstarr mit der Referenzfrequenz gekoppelt ist, ist Üie Zahl im Zähler 127. Daher wird, um das Vorlaufen
oder Nachlaufen des H1-Signales bezüglich des Einrastzustanües
zu bestimmen, die Zahl 127, die im Speicher 67
gespeichert ist, von dem Zählerinhalt subtrahiert (68). Eine positive Differenz weist auf eine H1-Phase hin, die
relativ zu der gewünschten Phasenlage voreilt, und eine negative Differenz entsprechend auf eine nacheilende
Phasenlage. Wie in einem analogen Regelsystem wird das Fehlersignal gefiltert, um die. Stabilität der Regelschleife
zu gewährleisten. In der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung jedoch wird die Filterung digital
(69) durchgeführt und wird im folgenden in Bezug auf Fig. 7 erläutert.
Das System führt die arithmetische Zweier-Komplementbildungf
durch und stellt daher gleichwertige positive und negative Differenzen durch verschiedene binäre Ziffernfolgen
dar. Da das Vorzeichen des Fehlers bestimmt wird, ist es vorteilhaft, den Absolutwert (72) der Zahl zu
bestimmen, um die weitere Verarbeitung zu erleichtern. Vor*- und Nachlauf der Rotorphase wird durch Bestimmung
der Erregerströme erreicht, mit denen die Statorspulen gespeist werden, wobei die Phaseneinstellung unter
Steuerung des Vorzeichenbits des gefilterten Differenz- _0 sigriales ausgeführt wird. Daher werden gleiche Zuwächse
oder Abnahmen in der Rotordrehzahl durch gleiche Treiberstufensignale
erreicht. Die negativen Differenzen in der Zweier-Komplementdarstellung werden daher in positive
Zahlen umgewandelt, um weiter über denselben Kanal wie
Ί die positiven Differenzen verarbeitet zu werden.
Für einen gleichmäßigen Betrieb des Gleichstrommotors im SOLL-BEREICH ist es vorteilhaft, die Statorspulen mit
e dreieckförmigen Treiberstufensignalen und nicht mit
rechteckförmigen Impulsen zu betreiben. Treibersteuerung
wird durch Regelung der Breite der Steuerimpulse PA-PD durchgeführt, die in der Folge von den Spulentreiber
stuf en integriert werden. Wegen der Auswirkung des ^q Integrationsverhaltens auf die Amplituden der Treiberstufensignale
ist die Antriebsenergie des Erregerstroms, die den Statorspulen zugeführt wird, proportional zum Quadrat
der Änderung in der Steuersignalimpulsbreite. Um den Quadrierungsfaktor zu berücksichtigen, wird eine Wurzelte
operation (73) an dem Fehlersignal durchgeführt.
Die Wurzel des Fehlersignals wird dann dazu verwendet, um die Breite der Steuerimpulse PA-PD zu steuern. Diese wird
durch Verzögerung der Vorderkante der jeweiligen Steuerimpulse, die von der Schaltung 106 erzeugt werden,
durchgeführt. In Fig. 4 wird die Wurzel des Fehlersignals an die Kontrolleingangsklemme (J) eines programmierbaren
Zählers (76) gegeben. Der Zähler erzeugt' ein Ausgangssignal, nachdem die programmierte Anzahl von Taktzyklen
2^ gezählt worden ist. Das Zählerausgangssignal wird dann
über ein OR-Gatter 86 dazu verwendet, um die AND-Gatter 82-85, die die Steuerimpulse erzeugen, auszulösen (Enable-Signal).
Der Zähler liefert viermal pro. H1-Zyklus ein Signal, jedes Ausgangssignal ist von der Vorderflanke
O0 eines 120 Hz (60 Hz χ 2) Signales durch einen Betrag, der
proportional zum Fehlersignal ist, verzögert, Je größer das Differenzsignal ist, entsprechend dem der Zähler
programmiert ist, desto kürzer ist die Verzögerungsdauer,
3 32837Ü
-, diö im Zähler erzeugt wird und desto breiter sind die
Steuerimpulse PA-PD. Die Phantomlinien in den PA-PD Sicfnallinien in Fig. 6 stellen den Variationsbereich in
de« Steuerimpulsen dar, dieser Bereich befindet sich in dei*en Vorderflanke. Es sei auch darauf hingewiesen, daß
dag System selbst für ein nichtgefiltertes Fehlersignal,
daö identisch Null ist, Erregerimpulse liefern muß, um
diö Reibungskräfte des mechanischen Systems zu überwinderi.
D.h. das System sollte Erregerimpulse erzeugen, auch werin die Motordrehzahl genau richtig ist. Daraus folgt,
daß die Erregerimpulse mit der Tendenz phasengesteuert werden, daß sie abwechselnd die Motordrehzahl erhöhen und
erniedrigen.
-je Die Taktrate, die von dem Verzögerungszähler 76 gezählt
wird, wird von der Auflösung, die für das System erwünscht ist, bestimmt. Je höher die Rate ist, desto
genauer ist die Verzögerung, was natürlich von der Auflösung des durch das Programm erfaßten Fehlersignals
2Q auf der Verbindungsleitung 75 abhängt. In Fig. 4 beträgt
die Taktrate 3,58 MHz dividiert durch 6 χ N. Es sei daiauf hingewiesen, daß auch die Programmierzählrate in
den Zähler durch das 60 Hz Referenzsignal (tatsächlich 2 χ 60 Hz) über einen monostabilen Multivibrator 77, der
mit dem PE-Eingang des Zählers 76 verbunden ist, geladen wird. Da das 60 Hz Signal den Vorgang zur Berechnung des
Phasenfehlers auslöst, ist es notwendig, eine Verzögerung 79 f.tr das PE-Eingangssignal vorzusehen, um den Abschluß
der Fehlerberechnung zu ermöglichen. Die Berechnungen
30' werden jedoch hinreichend schnell durchgeführt, so daß
die Verzögerung nicht wesentlich die Steuerimpulsbreiten PA-PD beeinflußt, bzw. sie kann durch Einschluß einer
., Konstanten in das Fehlersignal berücksichtigt werden. Es
sei ferner darauf hingewiesen, daß der Ausgang des Zählers 76 keine Wirkung auf die Impulserzeugungsschaltung
106 während des Anfahrens hat, da der Ausgang des
c OR-Gatters 86 konstant im Η-Zustand mittels des Signals
der Klemmschaltung 97 gehalten wird.
Es sei als nächstes mit Bezug auf Fig. 7 die Betriebsweise des Regelfilters 69 beschrieben. Die Kästchen in
1Q der Abbildung stellen entweder ein konventiqnelles
digitales Bauelement einer Schaltung für diese Funktion dar oder einen Prozeß, der von einem Programm in einem
System mit einem Mikroprozessor durchgeführt wird. Die Pfeile stellen die Richtung und die Folge des Signalflusses
dar. Die Kreise sind entsprechend ihrer Bezeichnung digitale Addierer und Subtrahierer, und die Kästchen, die
mit dem Buchstaben Tau bezeichnet sind, sind Verzögerungselemente,
die eine einzelne Abtastverzögerung ergeben. Es wird angenommen, daß die Systemelemente mit
2Q der Zweier-Komplementlogik arbeiten.
In der Verwendung mit einem Videoplattenspieler hat der Plattentellermotor (der Motor, der geregelt wird) mit
zwei Polstellen Anteil an dem Regelverhalten des Systems.
pe Die erste Polstelle liegt effektiv bei der Frequenz minus
unendlich, die zweite bei der Frequenz 1/2 Hz. Die Transitfrequenz liegt bei ungefähr 4 Hz, an dieser Stelle
sollte die Systemübertragungskennlinie, um Systemstabilität
zu garantieren, keine größere Steigung als 20
2Q dB pro Frequenzdekade aufweisen.
Das System nach Fig. 7 schließt einen Verstärkungsmultiplizierer
113, einen Differenzierer 110, einen Dämp-
-I fungsfilter 111 und einen Integrierer 112 ein. Das Signal
wird über eine Verbindungsleitung 114 an den Filter gegeben und ist über die Verbindung 131 aus dem Filter
für die Vorzeichenschaltung 70 verfügbar. Der Multiplizierer
schiebt einfach die binäre Darstellung des Signales drei Stellen nach links und addiert drei Nullen an
den drei niedrigstwertigen Bitstellen der binären Zahlen.
Ob ctie Zahl positiv oder negativ (Zweierkomplement) ist,
wird von dem Vorhandensein einer Null oder einer Eins in
Ί0 der höchstwertigen Bitposition angezeigt. Es kann gezeigt
werden, daß die Operation mit den über die Verbindungsleitung 114 zugeführten Zahlen durch den Filterprozeß das
höchstwertige Bit nicht beeinflußt. Um das Vorzeichen der 'Zahl nach der Filterung zu bestimmen (70), muß daher nur
Ί 5 das höchstwertige Bit auf eine Eins oder eine Null
geprüft werden.
Es kann auch gezeigt werden, daß die Filterschaltung mit
den Schaltungsteilen 110, 111 und 112 eine Übertragungsfunktion
mit der folgenden Z-Transformierten aufweist:
(1-63/64 Z~1)(1 - 31/32 Z"1 ) (ι )
H(z) = (1-Z~1 ) (1 - 3/4 Z~1)
H(z) = (1-Z~1 ) (1 - 3/4 Z~1)
Bezogen auf den Frequenzbereich weist die Schaltung Nullstellen bei 1/2 Hz und 1 Hz und Polstellen bei 0 Hz
und 8.7 Hz auf. Einschließlich der Polstellen, die zu Lasten des Motors gehen, hat die Übertragungsfunktion
des Regelkreises eine Steilheit von 40 dB per Dekade im Bereich von 0 Hz bis 1 Hz. Der Pol bei 1/2 Hz, den der
Motor beiträgt, wird von den Nullstellen des Filters ausgeglichen. Die Empfindlichkeit und das Ansprechverhal-
-] ten des Systems bricht bei 1 Hz aufgrund der vom Filter
eingeführte Nullstelle zusammen, wodurch die Steilheit
der Antwortfunktion des Systems auf 20 dB pro Dekade reduziert wird. Bei dem 8,7 Hz Pol bricht das Ansprechverhalten
wieder zusammen, und zwar auf eine Dämpfung von 40 dB pro Dekade.
Es soll nun eine genauere Beschreibung der Filterfunktion gegeben werden. Jeder Abtastwert x(n) des Fehlersignals
IQ wird durch 32 dividiert (120) und vom eigenen Wert
subtrahiert (121), um den Term 31/32 x(n) zu bilden. Dieser Term wird für eine Abtastperiode gespeichert (123)
und von dem nächstfolgenden Abtastwert subtrahiert (122, 124), um den modifizierten Abtastwert
x(n) - 31/32 x(n - 1) = y(n) (2)
zu bilden. Der y(n) Abtastwert wird durch vier dividiert (125) und von y(n) subtrahiert (126), um den Term 3/4
y(n) zu erzeugen, der wiederum zu dem Term 31/32 x(n) zurückaddiert wird (124), wodurch das folgende Resultat
entsteht:
y(n) = x(n) + 31/32 x(n-1) + 3/4 y(n-1) (3)
Der .Abtastwert y(n) wird durch 64 dividiert (127), in
diskreten Abständen integriert (128, 129) und auf den
Wert y(n) zurückaddiert (130). Die Integration wird durch sukzessive Addition (128) jedes Wertes y(n)/64 zu der
akkumulierten Summe der Werte . nach jeder einzelnen verzögerten Abtastperiode durchgeführt, d.h.,
N
y y(n-i)/64
y y(n-i)/64
wobei N die Zahl der Abtastwerte ist, die y(n) vorausgehen. Das Filterausgangssignal 0(n) auf der Verbindungsleitung 131 ist
IrV (n-i;
O(n) = y(n) + 4y(n-i)/64 (4)
Gleichungen (2), (3) und (4) können miteinander kombiniert werden, um das Ausgangssignal 0(n) in Termen von
Eingangsabtastwerten x(n) aufzulösen, aber es ist einfacher und bedeutsamer, die Notation der Z-Transformation
entsprechend Gleichung (1) zu verwenden.
Die Betriebsart ANHALTEN für Anhalten des Motors wird
dadurch erreicht, daß das System zurück zur Betriebsart mit Hallsensorenkommutation geschaltet wird, bei der die
PA, PB und PC, PD Phasen umgekehrt sind. Das ist äquivalent, vgl. Fig. 4, zu einem einfachen Schalten der
Polwendeschalter 81 . Der Rotor wird aufhören mit der Referenzfrequenz synchron zu laufen, die Klemmschaltung
97 wird in den logischen L-Zustand gehen und Steuerimpulse werden in der Schaltung 106, die nur auf die
Hallsensorsignale H1 und H2 anspricht, erzeugt werden. Wenn der Rotor zur Ruhe kommt, muß die Stromversorgung
des Systems ausgeschaltet werden, um eine Beschleunigung in entgegengesetzter Richtung zu verhindern.
Bei Verwendung eines Mikroprozessors wird der Motor durch Umkehrung der Phasen der PA-PB und PC-PD mittels Programm
und Erzeugung der Impulsfolge infolge von Signalübergängen der H1- und H2-Signale angehalten. Die Steuerimpulse
PA-PD haben jeweils eine Dauer von im wesentlichen 90° um ein größtmögliches Abbremsen zu gewährleisten.
Der Mikroprozessor bestimmt, wann der Rotor seine Drehrichtung umkehrt, und zwar durch überwachung der
sukzessiven Signalübergänge im Verlauf der Signale H1 und H2. Ein positiver Übergang des H1 Signals, wenn H2 im
Η-Zustand ist oder ein negativer Übergang des H2 Signals,
-| wenn H1 im Η-Zustand ist, zeigt eine Phasenumkehrung im
Rotormagneten an und damit eine Umkehrung der Rotordrehrichtung. In diesem Zeitpunkt kann jeglicher Antriebs-Strom
zu den Statorspulen unterbrochen werden. Es ist jedoch möglich, daß sich der Rotor für eine unerwünscht
lange Zeit weiterdreht, bevor er zur Ruhe kommt. Um ein derartiges Weiterdrehen auszuschalten, wird der Motor
aktiv durch Vorwärts- und Rückwärtsansteuerung der Statorspulen angehalten. Um ein ständiges Oszillieren des
Systems zu verhindern, wird eine besondere Routine in Gang gesetzt. Wenn die Umkehrung der Rotordrehung
festgestellt wird, werden die Phasen der Steuersignale PA-PD auf Vorwärtssteuerung eingestellt und gleichzeitig
ein Zähler (nicht gezeigt) aktiviert. Nach Anregung durch die H1- und H2-Signalübergänge werden die Antriebsimpulse
für Vorwärtssteuerung mit einer Stromrichtung erzeugt, die der RUckwärtsdrehung des Rotors entgegenwirkt. Wenn
die Richtung der Drehung sich wiederum umkehrt (in Vorwärtsrichtung) ist der Inhalt des Zählers proportional
der Zeit, die zur Erzeugung einer Rotorumkehrung notwendig
ist. Die Phasen der Steuersignale werden wieder in Gegenphase geschaltet, um die Vorwärtsdrehung abzubremsen,
jedoch wird der Spulerregerstrom für nur 3/4 der Zeitspanne, die von dem Zähler angezeigt wird, eingespeist.
Während der 3/4 Antriebsperiode kehrt sich die Drehung um und danach beginnt der Rotor seine Driftperiode.
Die Phasen der Antriebs- oder Erregersignale werden wieder umgeschaltet, und mit voller Antriebsleistung so
lange aufrecht erhalten, bis die Drehung sich wieder umkehrt, die benötigte Zeitspanne wird dabei wieder
gemessen oder gezählt. Der Antrieb für die Rückwärtsdrehung
wird dann wieder für 3/4 der zuletzt gemessenen Zeitspanne eingeschaltet. Diese Routine wird
wiederholt bis der Rotor zur Ruhe kommt. Um zusammenzufassen: Der Motor wird durch Anlegung von gegenphasigen
Antriebsimpulsen verlangsamt, bis die Drehung sich, z.B. in eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn (CCW), umkehrt.
Die Spulen werden dann bis zur Umkehrung der Rotordrehung' im Uhrzeigersinn (CW) angetrieben. Die Phasenansteuerung
der Spule wird für eine CCW-Drehung wieder auf Gegenphase geschaltet, und die Zeitspanne bis zur Rotorumkehrung
wird überwacht und gemessen. Die Spulen werden dann mit einer Phase für CW-Drehung über eine Zeitdauer von 3/4
der letzten CCW-Antriebsdauer angesteuert. Nach der Rotorumkehrung v/erden die Spulen in CCW-Drehrichtung bis
zur erneuten Rotorumkehrung angesteuert und die Zeitspanne wird wieder gemessen. Die Spulen werden dann in
CW-Richtung für 3/4 der letzten CCW-Antriebszeitspanne angetrieben usw., solange bis der Rotor anhält. Es soll
.] 5 angemerkt werden, daß ungefähr ein 3/4 der Antriebsdauer,
in der der Antrieb in Richtung einer Vorwärtsdrehung erfolgt, ausreicht, um eine Drehrichtungsumkehrung zu
erzeugen, da die Hallsensoren schaltungsmäßig so vorgespannt sind, daß sie eine effiziente Kommutierung der
Statorantriebssignale in Vorwärtsrichtung gewährleisten.
Im Ergebnis ist_ die Kommutierung der Antriebssignale,
wenn die Phasen auf Antrieb in Umkehrrichtung geschaltet
. sind, weniger effizient, und erfordert damit eine längere Antriebsperiode als eine Vorwärtskommutierung, um
die gleiche Wirkung zu erzielen. Der Faktor 3/4 ist beliebig gewählt, aber groß genug, um eine Rotorumkehrung
sicherzustellen.
Das Vorsehen einer Driftperiode durch einen Antrieb in
eine Richtung für nur 3/4 der Antriebszeit, die in der
entgegengesetzten Richtung zur Umkehrung der Rotordrehung erforderlich ist, führt zu einem relativ schnellen
Anhalten ohne die Gefahr, in einen oszillierenden Betriebszustand zu geraten. Normalerweise werden die
-| aufeinanderfolgenden Rotorumkehrungen in weniger als
einer Viertelumdrehung des Rotors erfolgen oder innerhalb einer Periode der Hallsensorsignale.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Schaltung nach Fig. 4 in die Beschreibung aufgenommen wurde, um eine Ausführungsform
der Erfindung zu beschreiben, aber nur Hauptelemente gezeigt wurden. Es sei betont, daß es für den
Fachmann auf diesem Gebiet eine einfache Aufgabe ist, den Mikroprozessor nach Fig. 1 so zu programmieren, daß er
die dargestellte Funktionen ausführt.
Leerseite
Claims (1)
- RCA 78115 Dr.Zi/Schä
ATi 5. August 1982
Ser. No. 405,441TELEFON (089) 47060 06TELEX 522 638TELEGRAMM SOMBEZFAX CR Il + III (0891 2 716063RCA Corporation, New York, N.Y., V.St.v.A.Verfahren und Vorrichtung zur Regelung .eines GleichstrommotorsAnsprüche1 . Einrichtung zur Regelung eines bürstenlosen Gleichstrommotors mit zwei oder mehreren Statorspulen (11-14), die sukzessive erregt werden, um eine Drehung eines Rotors hervorzurufen, mit einem Permanentmagneten, der mehrere, sich jeweils abwechselnder Nord- und Süd-Pole aufweist, gekennzeichnet durch erste (15) und zweite (16) Sensorelemente, die in ihrer Lage fest zu den Statorspulen (11-14) montiert sind, um erste und zweite Signale (H1 , H2) mit binärwertigen Pegelbereich abzugeben, die die Relativlage der Rotormagnetpole in Bezug auf die Statorspulen darstellen, wobei die binärwertigen Signale(H1, Η2) eine vorgegebene relative Phasenlage aufweisen;ein Referenzsignal (66) mit einer Frequenz, mit der die Rotationsdrehzahl des Rotors zu synchronisieren ist;eine Vorrichtung (22) zur Erzeugung von Steuersignalen, die auf die ersten und zweiten binärwertigen Signale (H1 , H2) anspricht, um gepulste Steuersignale (29-32) zu erzeugen, deren Phasen durch den Zustand der ersten und zweiten binärwertigen Signale bestimmt sind und deren Dauer im wesentlichen von den sukzessiven Signalübergängen der binärwertigen Signale (H1, Η2) während der Betriebsart ANFAHREN bestimmt sind und die außerdem auf das Referenzsignal (66) anspricht, um die Drehzahl des Motors (10) in einer Betriebsart SOLL-BE-■,c REICH mit der Referenzfrequenz zu synchronisieren, wobei die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) ein mit der Differenz zwischen Rotorfrequenz und Referenzsignalfrequenz in Beziehung stehendes Fehlersignal (68) durch sukzessive Messungen der Zeit zwischen einem bestimmten Signalübergang des ersten binärwertigen Signals und einem bestimmten Signalübergang der Referenzfrequenz erzeugt", die Größe des Fehlersignals (68) die relative Phasenlage der Steuersignale (29-32) in der Betriebsart SOLL-BEREICH bestimmt, und die Dauer der gepulsten Steuersignale (29-32) durch Änderung deren Vorderflanken relativ zu den Hinterflanken der durch die Zustandsübergänge der ersten und zweiten binärwertigen Signale (H1 , H2) in der Betriebsart SOLL-BEREICH, bestimmten Steuersignale (29-32) bestimmt werden; und durch Treiberstufenschaltungen (17-20), die auf die gepulsten Steuersignale (29-32) zur Erregung jeweils einer der Statorspulen ansprechen, wobei die Treiberstufen (17-20) zur Abgabe von Erregerstrom an die Statorspulen in beide Stromrichtungen ausgelegt sind, dessen Daueroc proportional zur Dauer der Steuersignale (29-32) ist.-! 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treiberstufen (17-20) Vorrichtungen (50,51) enthalten, um die Steuerimpulse zur Erzeugung von Antriebssignalen mit schrägen oder rampenförmigen Signal-^ Übergängen zu integrieren, wobei im allgemeinen die Antriebssignale während der Betriebsart ANFAHREN bei einer festen Amplitude in die Sättigung gehen und die Antriebssignale während der Betriebsart SOLL-BEREICH dreieckförmig sind.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) eine Vorrichtung (69) umfaßt, die der Erzeugung eines modifizierten Fehlersignals zur Bestimmung der Vorderflanken der Steuersignale durch Verarbeitung des Fehlersignals entsprechend der folgenden Funktion dient:H(z) = (1 - Az1 HI-BZ""1 )
(1-CZ~1) (1-DZ~1 )wobei H(z) die wie üblich definierte Z-Transformierte und die Faktoren A, B, C und D Konstante bezeichnen.4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtungen (22) eine Vorrichtung (73) zum Ziehen der Quadratwurzel aus dem Fehlersignal enthält.5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,3Q daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) eine Vorrichtung (73) zum Ziehen der Quadratwurzel aus dem modifizierten Fehlersignal enthält.6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) Steuersignale zum Anhalten des Motors erzeugt, die in der Phase abhängig von der Richtung der Rotordrehung alternieren und sukzessiv aufeinanderfolgende, auf das Anhalten der Drehung bei Rückwärtsdrehung des Rotors hinwirkende Steuersignale für einen Bruchteil der zuletzt für die Steuersignale mit entgegengesetzter Phase erforderliche Zeitspanne angelegt werden, um die Vorwärtsdrehung des Rotors anzuhalten.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bruchteil 3/4 ist.8. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) Vorrichtungen (89, 97) zur Erzeugung eines SOLL-BEREICH-Signals, während der Betriebsart ANFAHREN und wenn die Motordrehzahl innerhalb eines vorgeschriebenen Synchronisierungsbereiches mit dem Referenzsignal ist, umfaßt, und daß außerdem die Einrichtung folgende Vorrichtungen umfaßt:eine Vorrichtung (102) zur Erzeugung eines weiteren Signals bei N-fachem Auftreten eines ersten binärwertigen Signals, wobei N die Zahl der Nord- und Südpole des Permanentmagneten ist;eine Vorrichtung (101), die auf das Referenzsignal und auf das. weitere Signal zum Zahlen der Zyklen M des Referenzfrequenzsignals pro N Impulse des ersten binärwertigen Signals anspricht; undeine Vorrichtung (94,) zum Vergleichen der Zahl M mit einer vorgegebenen Zahl und zur Erzeugung des Soll-Bereich-Signals, wenn M gleich der vorgegebenen Zahl ist.''^\ 9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß die die Steuersignale erzeugende Vorrichtung (22) einen Mikroprozessor umfaßt.10, Verfahren zum Anhalten einer Vorwärtsdrehung eines bürstenlosen Gleichstrommotors mit einem radial um die Rotorachse angeordneten permanenten Rotormagneten, wobei der Permanentmagnet gleiche Anzahl von alternierend angeordneten, gleich verteilten Nord- und Südpolen aufweist, der Motor Statorspulen in einer festen Lagebeziehung zu der Motorbasis hat, und die sequentielle Erregung der Spulen eine Bewegung der Rotormagneten bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anhalten der Rotordrehungder Erregerstrom den Statorspulen in einer ersten Folge zum Antrieb des Rotors in der Richtung für Rückwärtsdrehung zugeführt wird;das Auftreten der Umkehrung der Rotordrehrichtung festgestellt wird;der Erregerstrom den Statorspulen in einer zweiten Folge zum Antrieb des Rotors in der Richtung für Vorwärtsdrehung zugeführt wird;das Auftreten einer Umkehrung der Rotordrehrichtung festgestellt wird;der Erregerstrom den Statorspulen in der ersten Folge zugeführt wird;die Zeitspanne zwischen der letzten und der nächsten Umkehrung der Rotordrehung bestimmt wird;bei der nächsten Umkehrung der Rotordrehung ein Erregerstrom den Statorspulen in der zweiten Folge während eines vorbestimmten Bruchteils der bestimmten Zeitspanne zugeführt wird;diese Schritte so lange wiederholt werden, bis keine weitere Rotorumdrehung mehr festgestellt wird.
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