DE2259699A1 - Film- oder bandspule, insbesondere fuer magnetbaender - Google Patents
Film- oder bandspule, insbesondere fuer magnetbaenderInfo
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- DE2259699A1 DE2259699A1 DE19722259699 DE2259699A DE2259699A1 DE 2259699 A1 DE2259699 A1 DE 2259699A1 DE 19722259699 DE19722259699 DE 19722259699 DE 2259699 A DE2259699 A DE 2259699A DE 2259699 A1 DE2259699 A1 DE 2259699A1
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B23/00—Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
- G11B23/02—Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
- G11B23/037—Single reels or spools
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Description
- Film- oder Bandspule, insbesondere für Magnetbänder Die Erfindung betrifft eine ringförmige Film- oder Bandspule, insbesondere für Magnetbänder großer Länge, gebildet aus zwei formschlüssig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Spulenflanschen aus Kunststoffmaterial.
- Bekannte Spulen dieser Art sind beispielsweise mit der deutschen Auslegeschrift 1 263 087 beschrieben. Diese Spulenausführungen bestehen aus einem Ringkern aus Leichtmetall und zwei aus getrennten Teilen bestehenden Spulenflanschen aus Kunststoff. Die Herstellung der Ringkerne aus Leichtmetall ist sehr aufwendig, da diese an vielen Flächen maßhaltig gedreht werden müssen. Einfachere Spulenausführungen-der bekannten Art sind daher mit Ringkernen aus glasfaserverstärktem Kunststoffmaterial versehen.
- Spulen mit glasfaserverstärkten Ringkernen bestehen aus mindestens 3 Teilen, wobei der Ringkern wegen notwendiger, ebener Oberflächen noch relativ aufwendig bearbeitet werden muß. Außerdem ist die Stabilität glasfaserverstärkter Kunststoff-Ringkerne gegenüber der der Leichtmetall-Ringkerne Jedoch wesentlich geringer, so daß die Ringkerne aus Kunststoff nur für geringere Bandlängen bis etwa 370 m Computerband geeignet sind, so daß der radiale auf den Kern wirkende Wickeldruck nicht zur Verformung oder Zerstörung des Kerns führen kann.
- Der Erfindung liegt die Au-fgabe zugrunde, Wirtschaftlich wenig aufwendig herstellbare Film- oder Bandspulen zu entwickeln.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen an einem der Spulenflansche befestigten Verstärkungsring von größerer Festigkeit als der des Kunststoffmaterials.
- Die Vorteile der Spulenausbildung nach der Erfindung liegen besonders darin, daß die Spule im wesentlichen aus zwei Teilen besteht und. dadurch einfach herstellbar und montierbar ist, und daß der Verstärkungsring einfach herstellbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, einfache Spulen für beliebige Film oder Magnetbandlängen herzustellen. Selbst Spulen für 740 m Halbzoll-Computerband, bei denen ein sehr großer Wickeldruck auf den Spulenkern wirkt, sind nach der Erfindung formstabil und sehr einfach herstellbar und problemlos handhabbar.
- In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Verstärkungsring eine einfache Hohlzylinderform. Eine weitere zweckmäßige Ausbildung der erfindungsgemäßen Spule besteht darin, daß die Querschnittskontur des Verstärkungsringes an zumindest drei Seiten von Kunststoffmaterial umgeben ist. Damit besteht die Möglichkeit, den Verstärkungsring in vorteilhafter Herstellungsweise im Spritzgußverfahren in den Flansch einzuspritzen und somit zu befestigen. Herstellungstoleranzen des Verstärkungsringes haben somit keinen Einfluß auf die Maßgenauigkeit der Spule.
- In weiterer zweckmäßiger Ausführung kann der Verstärkungsring aus einem Metall, einer Metall-Legierung oder aus glasfaserverstärktem Kunststoffmaterial bestehen.
- Eine zweckmäßige Maßnahme wird ferner darin gesehen, die Spule mit zumindest einem im Verbindungsbereich der Flanschteile angeordneten Abdeckring auszubilden. Bei Verwendung eines solchen Abdeckringes wird bei Spulen aus durchsichtigem Kunststoffmaterial eine zweckmäßig herstell- und montierbare Sichtabdeckung für die Verbindungszone der Spulenflansche erreicht.
- Aus Zeichnung und Beschreibung sind Einzelheiten einer Spulenausführung nach der Erfindung ersichtlich.
- Figur 1 zeigt eine Spule in Draufsicht und in Figur 2 ist eine Querschnittsansicht der Spule nach Figur 1 gemäß Schnittlinie II-II dargestellt.
- Eine Spule 20 besteht aus Flanschen 1 und 2, die etwa senkrecht zu den Flächen jedes Flansches angeformte Ringfortsätze 3 und 4 bzw. 5 un#d 6 aufweisen Die Fortsätze 3 und 4 des Flansches 1 sind durch ein im Querschnitt Z-förmiges Verbindungsringteil 7 verbunden. Dagegen befindet sich zwischen den Fortsätzen 5 und 6 ein zusätzliches Verstärkungsmittel. Der Abstand und die Dicke der Fortsätze 5 und 6 sind so gewählt, daß die Außenfläche 8 des Fortsatzes 6 und die Außenfläche des Fortsatzes 5 nach Aufeinanderfügen des Flansches 1 auf den Flansch 2 mit der Innenfläche 10 des Fortsatzes 4 und der Innenfläche 11 des Fortsatzes 3 formschlüssig aneinanderliegen. Im Fortsatz 5 des Flansches 2 ist ein hohzylindrischer Verstärkungsring 12 vorgesehen. Dieser Ring 12 ist zweckmäßig bei der Spritzgußherstellung des Flansches 2 eingespritzt und somit an allen Flächen von Kunststoffmaterial umgeben. Der Ring 12 kann auch auf andere geeignete Weise, beispielsweise durch Klebung mit dem Fortsatz 5 oder einem der Fortsätze 3, 4 oder i verbunden werden. Bei allen Befestigungsmöglichkeiten muß sichergestellt werden, daß der Verstärkungsring 12 kraftschlüssig mit einem der Flansche 1 oder 2 verbunden ist.
- Der Verstärkungsring 12 kann aus Metall, z. B. aus- Aluminium oder zweckmäßiger aus Stahlblech durch Tiefziehen hergestellt werden. Er kann jedoch auch aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder anderem geeignetem Material gefertigt sein, wenn nur seine Festigkeit größer als die des Kunststoffmaterials der Flansche 1 und 2 ist. Bei Herstellung des Verstärkungsringes 12 aus Stahlblech durch Tiefziehen wird dessen Oberfläche' zwar relativ glatt und eben, es sind jedoch auch andere Herstellungsverfahren möglich, bei denen größere Oberflächenunebenheiten auftreten. Als Wickelfläche für die Bandw#indungen dient die Ringfläche 17 des Fortsatzes 3 am Flansch 1, die nicht extra an ihrer Oberfläche fein bearbeitet zu werden braucht Ringflächen 8, 9, 10 und 11 können alle oder paarweise konisch ausgebildet sein, so daß eine Verbindung der Flansche 1 und 2 durch Preßsitz möglich ist.
- Zwischen den Fortsätzen 5 und 6 ist eine Öffnung 13 sichtbar, durch die ein Zapfen 14 eines flachen Abdeckringes 15 hindurchsteckbar und dadurch befestigbar ist. Eine Öffnung 16 der Spule 20 dient zum Eintritt einer geräteseitigen Antriebsspindel.
Claims (6)
- Patentansprüche
- 0 Ringförmige Film- oder Bandspule, insbesondere fur Magnetbänder großer Länge, gebildet aus aus zwei formechlUssig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Spulenflansohen aus Kunststoffmaterial, gekennzeichnet durch einen, an einem der Spulenflansche (2) befestigten Verstärkungsring (12) von größerer Festigkeit als der des Kunststoffmaterials, 2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennelohnet, daß der Verstärkungsring (12) eine Hohlzylinderform besitzt.
- 3. Spule nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß die Querschnittskontur des Verstärkungeringes (12) an zumindest drei Seiten von Kunststoffmaterial umaeben ist.
- 4. Spule nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsring (12) aus einem Metall oder einer Metall-Legierung besteht.
- 5. Spule nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsring (12) aus einem glasfascrverstärkten Kunststoffmaterial besteht.
- 6. Spule nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zumindest einen im Verbindungsbereioh der Flanschteile (1,2) angeordneten, vorzugsweise aufsteckbaren Abdeckring (15).Zeichen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722259699 DE2259699A1 (de) | 1972-12-06 | 1972-12-06 | Film- oder bandspule, insbesondere fuer magnetbaender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722259699 DE2259699A1 (de) | 1972-12-06 | 1972-12-06 | Film- oder bandspule, insbesondere fuer magnetbaender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2259699A1 true DE2259699A1 (de) | 1974-06-12 |
Family
ID=5863683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722259699 Pending DE2259699A1 (de) | 1972-12-06 | 1972-12-06 | Film- oder bandspule, insbesondere fuer magnetbaender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2259699A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104472A3 (en) * | 1982-09-01 | 1986-01-29 | Hitachi Maxell Ltd. | Recording tape cartridge |
| FR2679691A1 (fr) * | 1991-07-23 | 1993-01-29 | Rexton Inc | Bobine pour bande magnetique d'ordinateur ou autres supports souples. |
| WO2025202756A1 (en) * | 2024-03-27 | 2025-10-02 | International Business Machines Corporation | Providing a stiffener in a tape reel hub to reduce tape dimensional stability errors |
-
1972
- 1972-12-06 DE DE19722259699 patent/DE2259699A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104472A3 (en) * | 1982-09-01 | 1986-01-29 | Hitachi Maxell Ltd. | Recording tape cartridge |
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| EP0524869A3 (en) * | 1991-07-23 | 1993-03-10 | Rexton, Inc. | Reel for computer magnetic tape or other flexible carriers |
| US5318239A (en) * | 1991-07-23 | 1994-06-07 | Rexton, Inc. | Spool for magnetic computer tape |
| WO2025202756A1 (en) * | 2024-03-27 | 2025-10-02 | International Business Machines Corporation | Providing a stiffener in a tape reel hub to reduce tape dimensional stability errors |
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