DE2256038A1 - Elektronisch gesteuertes zuendsystem - Google Patents
Elektronisch gesteuertes zuendsystemInfo
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Description
Anwaltsakte Nr.: 23 OO6
Ar viii Industries Inc. ,
Columbus,Indiana/USA
Elektronisch gesteuertes Zündsystem
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisch gcsteuertee
Zündsystem für eine Verbrennungskraflniaschine,
mit dem die Kennwerte der Verbrennungskraftmaschine für die Zündzeitpunkteinstellung entsprechen d der Motordrehzahl
und -belastung gesteuert werden.
Die Zündzeitpunkt eins teilung von Verbr ennungskraf tma-..·
schinen wird üblicherweise mittels eines Zündverteilers
gesteuert, der einen Unterbrecher * einen Uiiterbi~echernocken
mit mehreren Nocken, einen Verteilerläufer und eine Steuereinrichtung zur Änderung der Zündzeitpunkt-,.
'309620/0S26 - 2 "
einstellung entsprechend den Betriebsbedingungen des Motors
aufweist.
Die Einstellung der Zündifinkel-Kennwerte hängt in» wesentlichen
von der Motorbelastung und -drehzahl zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Der Unterbrechernocken ist am oberen
Ende einer Verteilervelle angebracht, die sich rela-
tiv zu dem unteren Ende verdrehen kann, um die Zündzeitpunk t--eins te llung zu verändern. Das untere Ende der Verteilerwelle
wird von der Motorkurbelwelle gedreht, so daß irgendwelche Änderungen in der Zündzeitpunkteinstellung
im allgemeinen als eine Winkelvoreilung oder -nacheilung
der Zündzeitpunkteinstellung bezüglich der Kurbelwelle bezeichnet wird. Üblicherweise verdreht ein Fliehkraftregler
das obere Ende der Verteilerwelle und damit des Unterbrechernockens entsprechend der Drehzahl der
Kurbelwelle. Der Regler bewirkt hierdurch eine Wxnkelverstellung des entsprechend der Motordrehzahl gesteuerten
Unterbrechernockens, wodurch die Zündzeitpunkteinstellung bei höheren Motordrehzahlen vorgestellt wird.
Änderungen in der Zündzeitpunkteinstellung könnnen also bezüglich der von dem Motor gefühlten Belastung durchgeführt
werden. Änderungen im Unterdruck des Luftansaugrohrs sind bezeichnend für diese Wirkung der Belastung
und mittels einer biegsamen bzw. nachgiebigen Membran
und eines Verbindungsgestänges können die Unterdruckänderungen an den. Unterbrecher des Verteilers übertragen
309820/0826 " 3 "
werden. Der Unterbrecher wird hierdurch, relativ zu den
Nocken des Unterbrechernocken? verschoben, um die Zündzeitpunkteinstellung
zu ändern» Obwohl, dies teilweise wirksam ist, ist dieses Yerfahrung der Belastungslcompensierung
nicht genau und anfällig gegenüber einer Ande-Bung
bzw. Vers chi echt er ung der Membran und einem Schwund
bzw. Verlust an Unterdruck.
f - ■ ■' - .
Es sind bereits verschiedene elektronisch gesteuerte Zündsysteme vorgeschlagen worden, um die elektronische
Impulserzeugung zum Öffnen und Schließen des Ünterbre-.
chers zu ersetzen. In einigen Fällen bzw. bei einigen. Ausführungen ist eine Einrichtung, beispielsweise ein
Unterbrecher für ein Drehmagnetfeld mit eingeschlossen
worden, um die Zündzeitpunkteinstellung bezüglich der
Motordrehzahl zu steuern. Bei diesen Systemen ist hauptsächlich der verhältnismäßig hohe Strom über die Unterbrecherkontakte
beseitigt worden, wenn diese abwechselnd geöffnet und geschlossen werden. Diese Systeme betreffen
aber nicht"eine Änderung der Kenndaten der Zündzeitpunkteinstellung bei Zunahmen in der tatsächlichen
oder von einer Bedienungsperson wahrgenommenen Motorbelastung. Die Systeme zur Änderung der Zündzeitpunkteinstellung
sprechen nur auf Erhöhungen der Motordrehzahl
und nicht auf eine tatsächliche Motorbelastung an. Weiterhin erkennen diese Systeme die Wirkung bzw.Folge einer
Belastung nicht, deren Vorhandensein die Bedienungsper-
■·■■'. -. k - *
309820/0828.
son wahrnimmt, so daß der sich ergebende wirksame oder unwirksame,
von der Bedienungsperson herbeigeführte Betrieb kompensiert bzw. ausgeglichen werden kann.
Die vorliegende Erfindung überwindet die Nachteile der bekannten
Systeme durch Schaffen eines geschlossenen bzw. geregelten ZUndsystems, das die Kenndaten der Zündzeitpunkteinstellung
einer Verbrennungskraftmaschine entsprechend der Motordrehzahl und sowohl der tatsächlichen als
auch der von der Bedienungsperson wahrgenommenen Motorbelastung für einen wirksamen Maschinenbetrieb steuert.
Gemäß einer Ausfuhrungsform der Erfindung ist ein Zündsystem
geschaffen, das einen Analogsignal-Funktionsgenerator aufweist, um optimale, kennzeichnende Signalkurven
für die Zündzeitpunkteinstellung entsprechend den durch
die Motordrehzahl-und Belastungs- bzw. Druckwandler erzeugten
Signale zu erstellen. Diese zusammengesetzten Signale können dann dazu verwendet werden, um an einem
Zündverteiler die Vor- oder Nacheilung des Zündwinkels des Motors bzw. der Verbrennungskrafmaschine so zu steuern,
daß der Betrieb der Maschine durch optimale Kurven gekennzeichnet ist.
Drucksensoren, wie Dehnungsmeßstreifen, können als Maschinenbelastungswandler
verwendet werden, um den Druckunterschied zwischen Atmosphärendruck und dem Luftdruck
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.in dem Motoransaugrohr und an der. Atistrittsöffnung (spark
port) an der Verteilerunterseite zu fühlen. Der Druckunterschied an dem Ansaugrohr zeigt die an dem Motor wahrgenommene
Belastung an, während der Unterschied an der Austrittsöffnung die Belastung anzeigt, die die Bedienungsperson der Maschine bzw. des Motors wahrnimmt. Hierbei
ist wichtig, daß für einen wirksamen Maschinenbetrieb mit minimalem Ausstoß an Auspuffgasen die von der Bedienungsperson
wahrgenommene Belastung in Betracht gezogen wird. Als Drehzahlwandler kann ein Tachometer verwendet
werden, der ein Eingangssignal an dem Analogsignalgenerator schafft, das die tatsächliche Drehzahl anzeigt, mit
der der Motor läuft. Der Tachometer weist vorzugsweise
einen elektrischen Aufbau und einen Impuls-Gleichstromumsetzer auf, der an den Verteilerausgang der Zündspule
angekoppelt werden kann.
Der Analogsignalgenerator weist drei Bereiche auf, von denen jeweils ein vorbestimmtes Signal entsprechend dem
von einem der Drehzahl- oder Druckwandler erhaltenen Eingangssignalpegel
erzeugt wird. Die Bereiche des Analogsignalgei^erators
sind so eingestellt "bzw. geeicht, daß wenn die Eingangssignale entsprechend einer Zunahme der
Motorbelastung und -drehzahl eine größere Amplitude aufweisen,
ihre Ausgangssignale Änderungen der Zündwinkeleinstellung
darstellen, die für eine optimale Motorleistung erforderlich sind.
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Die Ausgänge der Bereiche des Analoggenerators werden summiert und das gesamte Betätigungs- bzw. Steuersignal zur
Voreinstellung odur Verzögerung des Zündwinkels der Verbrennungskraftmaschine
verwendet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird dieses Betätigungssignal zur Steuerung
eines Servomotors zum Verdrehen eines abgewandelten Zündverteilers entsprechend der Amplitude des Betätigungs-
oder Steuersignals benutzt. Ein die tatsächliche Verdrehung
des Verteilers darstellendes Rückkopplungs- bzw.
Rückführungssignal kann mit dem Betätigungs- oder Steuersignal
zur Regelung des Servomotors verglichen werden. Sobald diese beiden Signale nicht übereinstimmen bzw. nicht
zusammenpassen, wird dies zur Kompensation irgend eines
Einstellfehlers verwendet.
Die Erfindung schafft also ein elektronisch gesteuertes Zündsystem zur Steuerung der Zündzeitpunkteinstellung
einer Verbrennungskraftmaschine entsprechend der Motordrehzahl und -belastung. Drei lineare Wandler setzen die
Motordrehzahl, die Größe des Unterdrucks im Ansaugrohr und die Größe des Unterdrucks in der Vergaser-Austrittsöffnung
in elektrische Spannungen um. Drei entsprechende nicht lineare Funktionsgeneratoren erzeugen entsprechend
den Wandlerausgangsspannungen vorbestimmbare Aus-^
gangsspannungen. Die Generatorausgangsspannungen werden dann zusammen zur Änderung des Zündwinkels der Verbrennungskraftmaschine
verwendet. Irgend ein Fehler zwischen der tatsächlichen Änderung undJler hierdurch angezeigten*
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BAD ORfGiNAL
Änderung wird mittels eines Rückkopplungs- bzw. Rückführungspotentiometers
festgestellt und dazu verwendet, um hiermit die Zündzeitpunkteinstellung vorzunehmen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher erläutert, wozu auf die beigefügten
Zeichnungen bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig.l ein Blockschaltbild der Erfindung;
Fig.2 ein Schaltbild eines der in der Erfindung verwendeten
Unterdruckwandlers;
Fig.3 eine Kurve, in der eine kennzeichnend Beziehung zwischen dem Unterdruck an der Austrittsöffnung (spark
port vacuum) und dem Zündwinkel dargestellt ist;
Fig.4 ein Schaltbild des Bereichs des Funktionsgenerators
für den Unterdruck an der Austrittsöffnung;
Fig.5 eine Kurve, in der feine kennzeichnende Beziehung ·
zwischen dem Unterdruck in dem Ansaugrohr und _ ^ ♦
dem Zündwinkel dargestellt ist;
Fig.6 ein Schaltbild des Bereichs.des Funktionsgenerators
für Unterdruck in der Ansaugleitung;
Fig.7 eine Kurve, in der eine Beziehung zwischen^der Mo-:.·
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tordrehzahl und dem Zündwinkel dargestellt ist;
Fig.8 ein Schaltbild des für die Maschinendrehzahl vorge- '
sehenen Bereichs des Funlstbnsgenerators;
Fig.9 ein Schaltbild des Summier- und Begrenzungsteils des
Systems;
t
t
Fig.10 eine schematische Darstellung der Einstellregelung
für den Zündverteiler; und
Fig.11 einen abgewandelten Zündverteiler und ein diesem
zugeordnetes Getriebe die in Verbindung mit der Erfindung verwendbar sind.
Das in den Zeichnungen dargestellte System dient zur Steuerung des Zündwinkels einer Verbrennungskraftmaschine. In
dem System vorgesehene Wandler setzen den Unterdruck im Ansaugrohr, den Unterdruck an der Austrittsöffnung und
die Motordrehzahl in Spannungen um ,die als Eingänge an
einem entprechenden nichtlinearen Funktionsgenerator verwendet werden. Der Generator wird zuerst auf einen vorbestimmten
Ausgangspegel geeicht oder eingestellt, der dem jeweiligen Eingangspegel an dem zugeordneten Wandler entspricht.
Der vorbestimmte Ausgangspegel wird durch Versuche ermittelt, damit sich der wirksamste Motorbetrieb
ergibt. Die Summe der drei Generatorausgangspegel wird dann dazu verwendet, um durch Drehen des Verteilers den
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Winkel, des Zündzeitpunktes des Motors entsprechend zu ändern.
Irgend ein Fehler bei der Verteilerexnstellung wird mittels eines Ruckführpotentxonieters festgestellt, dessen
Ausgang zur weiteren Ein- bzw. Verstellung des Zündwinkels verwendet wird, ·
In Fig.l ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Die Eingangsgrößen dieses Systems werden von zwei Druckwandlern 10 und 12 und einem Drehzahlwandler
Ik erhalten. Einer der Druckwandler ist an der Ansaugleitung angebracht, um den Druckunterschied zwischen
der- Außenluft und dem Ansaugrohr zu fühlen. Der Unterdruck in dem Ansaugrohr bestimmt die Brennstoffzufuhr
zu den Zylindern des Motors, ergibt sich aus der Abwärtsbewegung der Zylinderkolben und zeigt den Belastungszustarid
des Motors an.
Der andere Druckwandler 12 ist so angebracht,' daß er den
Druckunterschied zwischen der. Austrittsöffnung an der Unterseite
des Vergasers und der Umgebungslüft fühlt. Die Größe dieses Druckunterschieds zeigt die Maschinenbelastung
an, die die Bedienungsperson an dem Motor wahrnimmt, da sie der tatsächlichen Belastung entgegengesetzt ist.
Es ist wichtig, diesen Faktor für einen wirksameren und abgasfreien Betrieb in Betracht zu ziehen.
Die MotordrehzahJ wird mittels des ^rehzahlwandlers i4
festgestellt, der vorzugsweise ein herkömmlicher Impuls-'
- 10 --.
309820/0826 : '
gleichetromuni3etzer ist. Der Drehzahlwandler Ik ist mit
der in der Mitte des Verteilers angebrachten Zündleitung von der Zündspule verbunden. Der sich am Drehwandler ergebende
Ausgangswert ist ein Gleichstromsignal mit einer zu der Motordrehzahl proportionalen Amplitude.
Die Ausgangswerte der beiden Druckwandler 10 und 12 sowie des Drehzahlwandlers l4 werden an entsprechende" Analogsignal-Funktionsgeneratorabschnitte
l6, l8 und 20 angekoppelt. Die Amplitudeneingänge dieser Generatorabschnitte, d.h. die Ausgänge der entsprechenden Wandler
10, 12 und Ift nehmen im allgemeinen von Null Volt an linear
so zu*; wie der jeweilige Druckunterschied und / oder
die Maschinendrehzahl zumimmt. Die Generatorabsc hnitte l6, l8 und 20 werden anfangs so geeicht, daß ihre Ausgangssignale, wenn sie bezüglich eines Zündpunkteinstellwinkels
aufgenommen werden, so wie ihre entsprechenden Eingangssignale von Null Volt an zunehmen , eine optimale
KurVe beschreiben. Eine solche optimale Kurve für den Ausgang des dem Unterdruck des Ansaugrohrs zugeordneten
Generatorabschnitts l6 ist in Fig.5 dargestellt. In dieser Kurve ist der Unterdruck in dem Ansaugrohr in mm-Hg
(inch-Hg) über dem Winkel zwischen der Kurbelwelle und der Verteiler-Nockenwelle aufgetragen. Eine entsprechende
optimale Kurve für den dem Unterdruck an der Austrittsöffnung zugeordneten Generatorabschnitt 18 ist in Fig.3
und eine charakteristische, optimale Kurve für die Motordrehzahl ist. in Fig.7 dargestellt. Diese Kurven stel-'
len jeweils eine lineare Annäherung an die Idealkurve dar,
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■* 11 ·"
die den jeweiligen Verwendungszwecken entspricht. Auf"
diese Kurven wird- später noch im einzelnen Bezug genommen.
Die Ausgänge der Generatorabschnitte 16, 18 und 20 werden in einem Summierverstärker 22 .zusammen mit dem Ausgang einer Steuerwinkeleinstellung 24 summiert. Die Sum-
f ·
mierung der drei Generatorabschnittausgänge ergibt ein
Summensignal, das zur Steuerung der Winkelverstellung
des Verteilers und damit des Zündzeitpunkteinstellwinkels
des Motors verwendet wird.
Die Steuerwinkeleinstellung 24 wird zum Einführen bzw.
Eingeben irgend einer verlangten ZündwinkelverSchiebung
in den Kenndaten für die Zündzeitpunkt eins teilung verw endet.'
Diese Verschiehing wird von dem System als Konstante
I _
behandelt. Ferner kann auch die von Hand geregelte Steuerwinkeleinstellung
zur Änderung der Verteilerlage zu dem Zeitpunkt verwendet werden, wenn neuerZündzeitpunkteinstellkurven
erzeugt werden sollen. Beispielsweise kann der.Motor mit einer bekannten Drehzahl und unter bekannten
Belastungsbedingungen laufen. Die Stauerwinkeleinstellung kann dann dazu verwendet werden, um von Hand den
j ι
Zündeinstellwinkel zu ändern, um Daten von verschiedenen
Betriebsparametern des Motors für, Auswertungszwecke auf-
zunehmen.
- 12 -
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Zusätzlich zu der Summierung der Ausgänge der Generatorabschnitte 16, l8 und 20 für den Unterdruck im Ansaugrohr
und der Austrittsöffnung sowie für die Motordrehzahl mit der Steuerwinkeleinstellung 24 begrenzt der
Summierνerstärker 22 die gesaraten negativen und positiven
Steuerwinkelsignale auf eine vorbestimmte Maximalamplitude.
Durch eine Begrenzung der Maximalamplitude dieser
Signale ist sichergestellt, daß die Zündzeitpunkteinstellung bzw. der Zündwinkel bis zu einem Punkt vorgestellt
oder verzögert wird, bei dem eine schädliche Abnutzung an der Maschine eintritt.
Der Ausgang des Summierverstärkers 22 ist an einen Servoverstärker
26 angekoppelt, der einen Servomotor 28 entsprechend antreibt, der über ein Getriebe 29 eai das obere
Ende d«r Verteilerwelle in dem Verteiler 30 angekuppelt
ist. Der Motor ist weiterhin über ein Getriebe 31 an ein Rückführpotentiometer 32 oder eine andere Rückfuhrsignalquelle
angekoppelt, um das Potentiometer um den gleichen. Winkel zu verdrehen, um den die Verteilerwelle gedreht
wird. Die Polarität des Potentiometerausgangs wird mittels eines Inverters Jk umgekehrt und danach an den Eingang des
Servoverstärkers 26 angelegt, wodurch der Ausgang dieses Verstärkers 26 entsprechend dem Wert verändert wird, um
'den die Verteilerwelle, verglichen mit dem Winkel, um den sie gedreht werden sollte, tatsächlich gedreht worden ist.
Die zwei Unterdruckwandler 10 und 12 weisen denselben
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Sohaltungsaufbau auf, so daß im folgenden nur einer im ein:
zelnen beschrieben wird. -Die in Fig.2 dargestellte Schaltung
der Druckwandler weist einen Drucksensor, beispielsweise einen Dehnungsmeßstreifen, Vorspannungs- und Ausgleichsnetzwerke
und einen mit einer entsprechenden Skala
versehenen Vorverstärker auf. Der Drucksensor 40 in Form eines Dehnungsmeßstreifens ist so angebracht, daß die
I - ■
Größe des in dem Motoransaugrohr erzeugten Unterdriicks
entsprechend gefühlt wird. Zwei in Reihe geschaltete: Widerstände 42 und 44 sind zwischen dan positiven Pol B+
einer Spannungsquelle und Erde geschaltet; zum Anlegen einer Spannung an den Sensor ist deren gemeinsame Verbindung
an den Sensor 40 angeschaltet. Die gemeinsame Verbindung zwischendiesen beiden Widerständen 42 und 44 ist weiterhin
über eine Serienschaltung aus zwei Widerständen 46 und 48 sowie ein Potentiometer 50 an Erde angeschaltet.
Das Potentiometer 50 ist so eingestellt, daß der Sensor 40 über den Bereich der Eingangsdruckwerte geeicht ist.
Zwei Widerstände 52 und 54 sind an den Ausgang des Sensor's
40 angeschaltet, um Temperaturanstiege auszugleichen, indem die Ansprechempfindlichkeit des Drucksensors über
einen großen Temperaturbereich linearisiert ist. Die Ausgangsseiten dieser beiden Widerstände 52 und 54 sind zusammen
an einen Belastungswiderstand 56 angeschaltet. Die
andere Seite des Belastungswiderstands 56 ist Hn den Eingang
eines Funktionsverstärkers 58», einen Rückkopplungswiderstand,
60 und, einen Kompenstationswider3tand 62 ange-
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schaltet. Die an dem Belastungswiderstand 56 anliegende
Spannung ist linear proportional zu den von dem Drucksensor gefühlten Druckunterschieden.
Die Spannung an dem BeIastungswiderstand 56, der mit dem
Eingang des Funktionsverstärkers 58 verbunden ist, wird
durch eine Spannung verschoben bzw. geändert, die von einem Widerstandsnetzwerk aus zwei in Reihe geschalteten
Widerständen 64 und 66 und einem Potentiometer 68 zugeführt
wird« Dieses Widerstandsnetzwerk liegt zwischen dem negativen Pol B- der Spannungsquelle und Erde, und ist mit
dein Schleifarm des Potentiometers 68 über den vorerwähnten Widerstand 62 an den invertierenden Eingang des Funktionsverstärkers 58 angekoppelt. Der nicht invertierende Eingang
des Funktionsverstärkers ist über einen Ausgleichswiderstand 70 an Erde geschaltet.
Die über das Widerstandsnetzwerk an den Funktionsverstärker 58 angelegte Spannung wird zur Verschiebung bzw. zum
Ausgleichen der Ausgangsspannung des Drucksensors kO verwendet,
so daß der Funktionsverstärker 58 einen Nullspannungsausgnng
hat, wenn kein Spannungsunterschied gefühlt wird. Die Verschiebung bzw. der Ausgleich ist erforderlich,
da der Sensor eine Ausgangsgleichspannung von annähernd 5 Volt besitzt, wenn kein Druckunterschied anliegt. Die
negative mittels des Widerstandsnetzwerks angelegte Spannung verschiebt bzw. gleichtdiese Nullzustandsspannung aus.
- 15 -
309820/0826
Auf Grund seiner Betriebsdaten ist der Verstärkungsfaktor
des Funktionsverstärkers 58 annähernd gleich dem Wert des
Rückkopp J-ungswider stands 6O geteilt durch den Sensorbelast
ungs wider st and 96. Der Wert des Rückkoppluigswiderstands
60 ist so gewählt,daß sich ein AusgangsSkalenfaktor von vorzugsweise
2O mV/mm-Hg (500 mV/inch-Hg) Druckunterschied
ergibt.
Der Ausgang der Druckwandlerschaltung 12, die den Unterdruck
in dec Austrittsöffnung an der Unterseite des Vergasers
. überwacht , ist an den in Fig.4 dargestellten Funktionsgeneratorabschnitt
l8 für den" Unterdruck an der Austrittsöffnung angeschlossen. Der mittels des Wandlers 12
gefühlte Unterdruck zeigt die Belastung an, die die Bedienungsperson an dem Motor wahrnimmt. Der Eingang des
-<ieneratorabschnitts l8 ist über einen Eingangswiderstand 74 an den invertierden Eingang eines Funktionsverstärkers
76 angelegt. Ein Meßinstrument 75 kann zur Überwachung der Amplitude des Eingangs von dem Wandler 12 zwischen
den Widerstandseingang und Erde geschaltet sein. Der andere nicht invertierende Eingang des Verstärkers 76 ist
über einen AusgleichswideEstand 78 an Erde gekoppelt. Der
übrige Teil der in Fig.k dargestellten Schaltung wird
als Rückkopplungsnetzwerk für den Funktionsverstärker 76
verwendet.
Die Kurve in Fig.3 ist eine lineare Annäherung an eine
Kurve, die die ,Beziehung zwischen der Größe des Unter- *
- 16 -
309820/08 26
drucks am Austrittsschlitz und dem Winkel zeigt, um den die Zündzeitpunkteiiistellung für eine optimale Motoi'leistung
mit niedrigen Auspuffsgasanteilen geändert werden
sollte. Die Kurve weist eine Reihe von Linien 80, 8l, 83 und Qk unterschiedlicher Steigung sowie eine Anzahl sogenannter
Knickstellen 86, 87, 88 und 89 auf. Der in nun-Hg (inch-Hg) wiedergegebene Unterdruck an der Austrittsöffnung
ist auf der Abszisse der Kurve aufgetragen, deren Maßstab so festgelegt ist, daß 50 mm-Hg (2 inch-Hg)
25 mm (linch) entsprechen. Der Maßstab auf der Ordinate
ist so gewählt, daß einer Änderung von k bei der Zündzeitpunlttexnsteilung
25 mm (1 inch) entspricht.
In der Kurve entspricht irgend einem Unterdruck an der Austritisöffnung eine, entsprechenden Anzahl Grad, die
der Unterbrechernocken voreingestellt sein, bzw. voreilen sollte, um auf Grund des Unterdrucks an der Austrittsöffnung
den Betrieb optimal einzustellen. Die Achsen sind ebenfalls in Volt geeicht, so daß 1 Volt von dem dem Austrittsschlitz
zugeordneten Wandler 12 einem Druck Von 50mm-IIg (2 inch-Hg) entspricht, während eine Ausgangsspannung
von 1 Volt an dem Generatorabschnitt l8 eine Zündzeitpunktveränderung von h darstellt. Die Rückkopplungsschaltung 90 in Fig.k für den Verstärker 76 erzeugt die
entsprechende Steuerspannung für eine Zündwinkeländerung
für den jeweiligen von dem an der Austrittsöffnung vorgesehenen
Wandler 12 gefühlten Druck. Die jeweilige Beziehung zwischen dem gefühlten Druck und der Zündwinkel-*
- 17 -
309820/0826
- .17 -
änderung ist, wenn es gefordert wird,einstellbar, so daß
sie an Veränderungen in den Betriebsparanietern des Motors oder etwas ähnlichem angepaßt werden kann.
In der Rückkopplungsschaltung 90 werden die anfängliche
Nullsteigung an der Stelle 80 und die erste Knickstelle 86 in der Kurve in Fig.3 mittels eines Widerstandsnetzwerks
92 und einer Diode <)k gebildet. Die Kathode der Diode
ist mittels einer Leitung 96 an den invertierenden
Eingang;des Funktionsverstärkers 76 und ihre Anode an die
Ausgangsleitung 98 desselben Funktionsverstärkers angeschlossen.
Das Widerstandsnetzwerk 92 weist einen Widerstand 100 auf, der an den Schleifarm eines Potentiometers
102 angekoppelt ist. Das Potentiometer 102 ist zwischen den Minuspol B- einer Spannungsquelle und Erde geschaltet,
-wodurch eine steuerbare negative Spannung am Eingang 96
des Funktionsverstärkers 76 anliegt. Der Funktionsverstärker
76 kehrt die negative Spannung um, so daß eine positive Spannung an seinem Ausgang 98 anliegt. Hierdurch
wird aber die Diode 9^ in Durchlaßrichtung vorgespannt,
um die Funktionsverstärker-Ausgangsleitung 98 mit der ^ingangsleitung
96 elektrisch kurzzuschließen und die Verstäitamg
des Funktionsverstärkers 76 auf Null herabzusetzen. Der sich ergebende Wert Null am Funktionsverstärkerausgang
führt in Fig:. 3 zu einem Anfangsbereich 80, in dem die Steigung
Null ist.
Die erste Knickstelle 86 in der Kurve kommt zustande, wenn
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die positive Bingangsspaiinung von dem Wandler 12 für den
Unterdruck an der Austrittsüffnung die eingestellte negative,
von dem Widerstandsnetzwerk 92 zugeführte Spannung übersteigt. Dies führt zu einer positiven Netzspannung an
der Eingangsleitung 96 des Funktionsverstärkers 76, so
daß sein Ausgang 98 beginnt negativ zu werden. Der negativ
werdende Ausgang spannt die Kurzschlußdiode <)k umgekehrt
vor, so daß öle Verstärkung des Verstärkers 76 dann durch eine Reihenschaltung aus einem Potentiometer 104t und
einem Widerstand 106 in einer Rückkopplungsschaltung bestimmt
wird. Die Verstärkung ist zu diesem Zeitpunkt der Widerstandswert des Potentiometers 104 plus dem des Widerstands
I06, geteilt durch den Widerstand Th am Funktionsverstärkereingang.
Durch die Einstellung des Potentiometers 104 wird somit die zweite Steigung 8l des Einstellwinkels
bestimmt. Der Rückkopplungswiderstand IO6 ist als Eichwiderstand verwendet, um die minimale Steigung der
Kurve zu begrenzen, die unmittelbar auf die erste Knickstelle 86 folgt,
Nach der ersten Knickstelle 86 steigt der Ausgang des Funktionsverstärkers 76 weiter negativ in einer Weise an,
wie sie durch die zweite Steigung 8l der Einstellkennlinie bestimmt ist. Diese zunehmend negative Spannung wird an
eine Seite eines Widerstands IO8 angelegt, deseen andere
Seite an positiver Spannung liegt, die an dieser Seite von einem Potentiometer 110 eingeprägt ist, dessen Schleifer«
über einen weiteren Widerstand 112 an den Pluspol D+*
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der Spannungsquelle angeschaltet ist. Durch die sich ergebende
positive Spannung an der Verbindungsstelle zwischen
dem Potentiometer HO. und dem Widerstand 10.8-wird''eine
Diode 114 umgekehrt vorgespannt, deren Kathode über ein weiteres Potentiometer Il6 an diese Verbindungsstelle angekoppelt
ist. Die negative Ausgangsspannung des Funktionsverstärkers 76 nimmt weiter mit der zweiten Steigung 8l
zu, bis die Ausgangsspannung die positive Spannung an der Kathode der Diode Il4 übersteigt. Wenn dies der Fall ist,
wird die Diode in Durchlaßrichtung vorgespannt, wodurch ein Rückkopplungsweg über den ersten Widerstand IO8 und
das zweite Potentiometer II6 zur Eingangsleitung 96 des
Funktionsverstärkers 76 geschaffen ist. Die Einstellung
des ersten Potentiometers HO, über das die positive Spannung angelegt wird, ist der Grund für die zweite Knickstelle
87.
Die Durchlaßspannung an der zweiten Diode Il4 liefert ein
Wxderstandsrückkopplungsnetzwerk für den Funktionsverstärker
76, das jeweils zwei Reihenschaltungen aus einem Widerstand
IO6 bzw. IO8 und einem Potentiometer 104 bzw. Ho
aufweist, die parallel zueinander geschaltet sind. Der zweite Rückkopplungsweg wird an der zweiten Knickstelle 87
wirksam und'dient zur Verringerung der zweiten Steigung 8l um eiiienBetrag, der erforderlich ist, um die dritte
Steigung 82 zu ehalten. Der Festwiderstand I08 in dem zweiten Rückkopplungsweg wird dann wieder verwendet, um
den Minimalwert der dritten Steigung 82 zu begrenzen; da,s
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Potentiometer Il6 wird zur Änderung der Steigung 82 von
diesem Wert verwendet.
In analoger Weise werden die zwei übrigensteigmigs- und
Knickstellen-Steuerbereiche 118 und 120 der Kennlinie des Einstellwinkels infolge des Unterdrucks an der Austrittsöffnung mittels der vorbestimmten positiven Spannung eingestellt,
die die negative Ausgangsspannung des Funktionsverstärkers 76 in jedem Fall übersteigen muß, um eine Diode
in Durchlaßrichtung vorzuspannen und dadurch einen weiteren parallelen Widerstandszweig dem Rückkopplungsnetzwerk
hinzuzufügen.
Die Kennlinie des Einstellwinkels relativ zu dem Unterdruck an der Austrittsöffnung kann durch Einstellen irgend
eines der die Knickstellen oder die Steigung steuernden Potentiometers geändert werden. Vorzugsweise haben
die Potentiometer eine Linearität von 0,5%, was für die
geforderte Genauigkeit ausreicht.
Die optimale Kennlinie des Einstellwinkels für den Unterdruck am Ansaugrohr ist in Fig.5 dargestellt» die Schaltung
für den Generatorabschnitt l6 zur Erzeugung dieser Kurve ist in Fig.6 dargestellt. Der Unterdruck an der Ansaugleitung
zeigt den an dem Motor gefühlten Belastungszustand an. Bei niedrigen Drehzahlen und damit bei niedrigen
Bclastimgswerton hat sich eine gewisse Verzögerung des
Einstellwinkels,bzw. des Zündzeitpunktes als vorteilhaft"
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für die Stetiervmg der Auspuffgase herausgestellt. Weiterhin
wird durch die Verzögerung des Einstellwinlcels bzw.
des Zündzeitpunkts wodurch der Kraftstoff in den Motorzylindern zu einem späteren Zeitpunkt gezündet wird, das
Motorgeräusc h vermindert, das insbesondere im Leerlauf oder bei niedrigen Drehzahlen störend sein kann. Wenn die
Drehzahl und die Belastung des Motors zunimmt, muß für einen wirksamen Betrieb ach der Einstellwinkel bzw. der .
Zündpunkt vorgestellt werden. Eine zu starke Vorverstellung des Einstellwinkels bziv. Zündzeitpunkts kann aber zu
Motor-"Klopfen" führen.
Diese Überlegungen sind in der Kurve in Fig.5 verdeutlicht.
Diese Kurve weist einen Anfangsabschnitt 124 mit einer Steigung Null auf, die von einer ersten Knickstelle
126 begrenzt ist. An der ersten Knickstelle I26 wird der Einstellwinkel bzw. der Zündzeitpunkt verzögert, wie beispielsweise
durch eine ins negative gehende Steigung 128 angezeigt ist, die bis zu einer zweiten Knickstelle I30
reicht. Der Einstellwinkel nimmt nach der zweiten Knickstelle 130 nicht mehr weiter negativ zu und bleibt für
einen Bereich I32 mit einer Steigung Null auf dem erreichten
Verzögerungs- bzw. Nacheilwinkel. Der Abschnitt I32
mit einer Steigung Null reicht bis zu einer dritten Knickstelle 134, nach welcher die Kurve mit einer positiven
Steigung I36 ansteigt. Die folgenden Knickstellen I38, l4O
und IA2 liegen jeweils am Beginn einer Abnahme der Voreinstellung
bzw. Voreilung des Einstellwinkels im Hinblick
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2255038
auf eine Zunahme des Unterdrucks im Ansaugrohr mit anderen
Worten, die Stejgungc-n lkk, lh(>
bzw. l'lo1, die auf die
letzten drei Knicks teil en Ι3Γ», ΙΛΟ und 1*12 folgen, sind
jeweils geringer als die vorhergehende Steigung und werden durch eine fortlaufende Verringerung der positiven Anfangs.Steigung
I36 gebildet.
Die in Fig.6 dargestellte Schaltung wird dazu verwendet,
eine in der Kurve der Fig.5 dargestellte "Ausgangsspannung zu erzeugen, in der bin Druckunterschied von 50 mm-IIg
(2 inch-Hg) vorzugsweise einer Voreilung oder Nnchcilung bzw. Verzögerung von k in der Zündzeitpuiikteiiistellung
entspricht. Der Eingang an der Schaltung stammt von dem Funktionsverstärker 58 in dem Druckwandler 10, der den
Druckunterschied zwischen dem Ansaugrohr und der Umgeburigsluft
überwacht.
Der Ausgang des Druckwandlers 10 für den Unterdruck in
dem Ansaugrohr wird an einen Suinmierwiderstand I50 an
dem invertierenden Eingang eines Funktionsverstärkers
152 angelegt. Der nicht invertierende Eingang des Funktionsverstärkers
152 ist über einenAusgleichswidcrstand
15'* an Erde geschaltet. Die Rückkopplungsschaltung I56
für diesen Verstärke!' schafft die Kennlinie bis zu der dritten Knickstelle
Der Verstärker J. 5 2 kehrt die positive Eingangs spannung
von dem Wandler, 10 um, so daß sein Ausgang negativ ist. '
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Ein Widerstandsnetzwerk aus drei Widerständen 157» und l6O von denen letzterer an den Schleifarm eines Potehtiomcters
l62 angeschaltet ist, ist zwischen den jaegativxm
Pol B- einer Spannung squelle und Erde geschaltet,
wodurch eine einstellbare negative Spannung über den an den Schleifarin angeschalteten Widerstand l60 an die Suiiimierverbindungsstelle
des Funktionsverstärkers 152 angelegt
ist. So3.an.ge die Größe dieser Spannung gleich "oder
größer als die Eingangsspannung von dem Druckwandler 10 ist, ist derAusgang des Verstärkers 152 positiv „-
Die Kathode einer Diode lGk ist die Summierverbindrangsstelle
eines Funktionsverstärkers 152 und ihre Anode an
den Ausgang des Verstärkers angeschaltet. Die Diode 164
ist in Durchlaßrichtung vorgespannt, solange der Verstärkerausgang positiv ist, der die Verstärkung des Fraiktionsverstärkers
auf Null herabsetzt. Die sich eingebende Ausgangsspannung Null entspricht dem ersten Abschnitt 124
der Kennlinie für den Unterdruck in der Ansaugleitung.
Die Stelle, an der die Ausgangskurve von Null abweicht, ist durch die Einstellung des Potentiometers l62 festge3.egt.
Dies ergibt die erste Knickstelle 126 in der Kurve.
Die auf die erste Knickstelle 126 folgende Verzögerungssteigung 128 wird durch die Einstellung eines Potentiometers
166 bestimmt, der in der Rückkopplungsschaltung in
]?ßihe mit einem Widerstand 168 lic gt. Die Größe dieser Neigung
iöt gleich, der Summe des Widerstands, der durch die
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8AD ORIGINAL /:
2256033
Einstellung des Potentiometers l66 und dein die minimale
Steigung einstellenden Widerst?« d l68 geteilt durch den SuiTiüiiervid er stand I50 am Eingang gebildet ist.
Die negative Steigung 128 reicht so weit, bis die Größe der positiven Spannung an der Verbindungsstelle des Funktionsverstärkers
152, die an die Anode einer wo. teren Diode
170 angeschaltet ist, die Größe der positiven an der
Kathode der Diode I70 eingeprägten Spannung übersteigt.
Die positive Spannung an der Kathode wird über den Schleifarm eines Potentiometers 172 zugeführt, der zwischen den
Ausgang des Verstärkers 152 und über einen weiteren Widerstand
17*1 an den Pluspol B+ der Spannungsquelle geschaltet
ist. Durch die Einstellung des Potentiometers 172 wird der Eingangsspannungspegcl von dem Druckwandler
10 bestimmt, bei dem die Diode I70 in Durchlaßrichtung vorgespannt
ist. Die Eingangsspannung des Wandlers, bei der dies eintritt, bestimmt die zweite Knickstelle I30. Die
sich ergebende Steigung wird Null, da die nunmehr leitende Diode 170 die Verstärkung des Verstärkers 152 auf Null
herabsetzt.
Der zweite Abschnitt 132 der Kurve erstreckt sibh bis zur
dritten Knickstelle 13^, an der der erste Abschnitt I36
der Kurve mit positiver Steigung beginnt. Die dritte Knickstelle ebenso wie die erste positive Steigung I36
sowie alle folgenden Knickstellen I38, l'ko.und 1^2 und die
übrigen positiven Steigungen ikk, l46 und 148 werden mit—
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der Rückkopplungsschaltung I76 für einen zweiten Funktionsverstärker
178 erzeugt. Der Suinrui erwiderst and- ISO, der an
den invertierenden Eingang des Funktionsverstärkers I78
angeschlossen ist, ist mit seinem ander αϊ Anschluß mit dein
Wandler 10 für den Unterdruck im Ansaugrohr verbunden. Der nicht invertierende Eingang des Verstärkers I78 ist über
einen Ausgleichswiderstand I82 an Erde angekoppelt.
Ein zwischen Erde und den Minuspol B- der Spannungsquelle
geschaltetes Potentiometer 184 ist mit seinem Sehlei farm über einen Widerstand I86 an die Summiei-verbindungsleitung
des Funktiönsverstärkers I78 angeschlossen. Die negative
j hierdurch an die Surnmierverbindungsl. e itung angelegte
Spannung wird durch den Verstärker I78 umgekehrt, so daß an seinem Ausgang eine positive Spannung anliegt,
die eine zwischen den Verstärkerausgang und die Summierverbindungsleitung geschaltete Diode 188 in Durchlaßrichtung
vorspannt, wodurch die Verstärkung des Verstärkers auf Null verringert wird. Das Potentiometer 184 für die
negative Spannung ist so eingestellt, daß die negative Spannung, die der Summierverbindungsleitung zu dem Verstärker
zugeführt wird, in der Amplitude gleich der A\is~
gangsspannung des Wandlers 10 für den Unterdruck im Ansaugrohr
an der Stelle 13'* ist, wo die Kennlinie von dem
Abschnitt-I32 mit einer Steigung Null zu steigen beginnt.
Der negative Ausgang an dem Verstärker 178, spannt, wenn
die negative Spannung überschritten wird, die Diode I88
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BAD ORIGINAL .
BAD ORIGINAL .
in uingakebrtcr Richtung vor, wodurch sicli eine Rückkopplung für den VersUirker ergibt, die über ein Potentiometer
I90 und einen Widerstund 192 angelegt wird. Die Verstärkung
des Verstärkers I78 ist dann gleich dem Rückkopplungswidorstandwert
des Widerstands 192 und den am Potentiometer
190 eingestellten V/erts, geteilt durch den am
Eingang liegenden S uinmierwid eitstand I80. In der Kurve in
Fig.5 ergibt die Einstellung des Potentiometers 19Ο die
Steigung I76 der Kurve nach der dritten Knickstelle
Die übrigen drei Abschnitte 19'έ, 196 und I98 der Rückkopplungsschaltung
I76 bestimmen) .die restlichen drei
Knickst eilen 13^i 1**0 und lVl2 ebenso wie die restlichen
drei Steigungen ihk, 146 und l'l8 der Kurve. Die Schaffung
dieser Knickstellen sowie der Steigungen mit Hilfe der Potentiometer in den drei Rückkopplungsabschnitten 19**t
196 und 198 ist analog zu der Erzeugung, die bereits in
Fig.'i bezüglich der Unter druckkurve für die Austrittsöffnung
erläutert ist.
Der Ausgang des Verstärkers 152, der dem Verzögerungsbzw. Nacheilwinkel zugeordnet ist, und der Ausgang des
Funktionsverstärkers I78, der dem vorverstellten bzw.
voreilenden Einstellwinkel entspricht, worden in einem
dritten Funktionsverstärker 200 verglichen und summiert.
Der Ausgang des Verstärkers I78 für den vorgestellten
Winkel ist über cinenWiüerstantl 202 an den invertierenden
Eingang des Verstärkers 200 angekoppelt, während der Aus-
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BAD ORIGINAt1 u ' '3
gang des Verstärkers 152 für den verzögerten Einstellwinkel
über einen Widerstand 2.0k an den nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 200 angekoppelt ist. Dieser Eingang
ist weiterhin öiber einen Ausgleichswiderstand 206 an
Erde gekoppelt. Die Verstärkungsregelung des Verstärkers 200 zur Verstärkung und zur Maßstabsfestlegung ist über
einen Rückkopplungswiderstand 208 erreicht.
Der Ausgang des Funktionsverstärkers 200 stellt den negativen
Wert der Differenz zwischen der verzögerten und der vorgestellten Kennlinie dar·, wodurch die geforderte Ausgangssignalpolar"ität
ebenso wie das auf dem Ansaugrohrunterdruck beruhende, vollständig ergänzte Einstellwinkel-Steuersignal
geschaffen ist. -
Die Einstellwinkelkennlinie, die die Beziehung zwischen
der Motordrehzahl und der Zündzeitpunkteinstellung wiedergibt, ist in Fig.7 dargestellt. Die Motordrehzahl ist
auf der Abszisse so aufgetragen, daß 25mm (l inch) gleich
500 U/min ist; der Einstellwinkel ist auf der Ordinate in einem Maßstab aufgetragen, bei dem 25mm (1 inch) gleich
vier Grad ist. Die Schaltung 20 zur Bildung der in Fig.7 wiedergegebenen Kurve ist in Fig. 8 dargeste3.lt.
Ein. herkömmlicher Impuls-Gleichspannungsumsetzer ist angeschaltet,
um die Impulse auf der Leitung zwischen Verteiler und Zündspule zu überwachen; er weist den Drehzahlwandler
lA auf. Die Amplitude des Gleichspannungsausgangs signals
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30 082 ü/082 6. . :
BAD ORiöJNÄt,: . ,
IS
gibt die Frequenz wieder, mit welcher diese Impulse auftreten.
Der Ausgciug wird an eiiieiiSummiervcrstärker 21Λ
angelegt, der an den invertierenden Eingang eines Verstärkers 216 angeschlossen ist. Der nicht invertierende
Eingang des Verstärkers 216 ist über einen Ausgleichswiderstand 218 an Erde angeschlossen. In analoger Weise,
wie bereits in Verbindung mit den Kurvengeneratorabschitten l6 und l8 für den Unterdruck in der Ansaugleitung bzw.
an der Austrittsöffnung besehriebne ist, wird der Ausgang
des Verstärkers 216 auf Null mittels eines Widerstandsnetzwerks 220 gehalten, über das eine negative Spannung an den
Verstärkereingang angelegt ist, um eine Diode 222 xn Durchlaßrichtung
vorzuspannen, bis der positive Ausgang des Wandlers Ik den der angelegten negativen Spannung übersteigt.
Der Ausgang des Verstärkers 216 wird dann negativ, wodurch die Diode 222'in umgekehrter Richtung vorgespannt
wird. Die Verstärkung des \'erstärkers wird dann durch den
Wert eines Eichwiderstands 224 und eines Potentiometers 226, geteilt durch den Eingangswiderstand 214 bestimmt.
Die Größe der negativen, an der Summierverbindungsleitung
zu dein Verstärker 2l6 eingeprägte Spannung bestimmt dann den Punkt 228, an welchem die Kurve von einem Abschnitt
227 mit einer Steigung Null zu steigen beginnt; durch die
Einstellung des liückkopplungspotentiometers 226 wird die Steigung der Kurve 23Ο unmittelbar nach dieser Knickstelle
228 bestimmt. Die übrigen Knickstellen 232 und 234 ebenso
wie die restlichen Steigungen 236 und 238 werden durch die
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beiden anderen Abschnitte 2^0 und 2^2 in der Rückkopplungsschaltung
für den Verstärker 2l6 bestimmt. Die Festlegung dieser Knickstellen und der Steigungen stimmt mit dem bereits
beschriebenen Techniken überein.
Die Signalsunimierschaltung zur Erzeugung eines einzigen":
gesteuerten Zündzeitpunktieinstellwinkels, der die zusammengefaßten
bzw. summierten Generatorabschnxttausgänge für den Unterdruck an der Austrittsöffnung und im Ansaugrohr
sowie für die Motordrehzahl darstellt, ist in Fig..9 wiedergegeben. Der Ausgang des FunktionsVerstärkers 76
{Fig.4) des Generatorabschnitts für den Unterdruck an der Austrittsöffnung ist an einen Summierwiderstand 250 auge-Je
gt, der an die Sunanierverbindung 251 des invertierenden
Eingangs eines Funktionsverstärkers 252 angeschaltet ist.
Der Ausgangsverstärker 2l6 (Fig.8) in dem. Generatorabschnitt
für die der Motordrehzahl entsprechende Einstellwinkelkurve
ist an den anderen Summierwiderstand 25^ angekoppelt,
der mit derselben Summierverbindungsleitung 251 des Funktionsverstärkers
252 verbunden ist. Die Rückkopplung für den Suintnx erver stärker 252 erfolgt über einen Widerstand
270. Der nicht invertierende Eingnng des Funktionsvers tax* kers
252 ist über einen Ausgleichswiderstand,272 an Erde
angeschaltet.
Der Ausgang des Verstärkers 200 (Fig.6) in dem Generatoi"-abschnitt
für die dem Unterdruck in dem Ansaugrohr entsprechenden Kurve ist .an einen Summierwiderstand 256 an-
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gelegt, der an den invertierenden Eingang eines zweiten
Funktionsverstärkers 258 angeschlossen ist. Die Größe des
Rückkopplungswiderstands 26O für diesen Verstärker 258 ist
gleich der des Suinmierwiderstands 256, do daß das Eingangssignal
in seiner Polarität bei einer Verstärkung von eins umgekehrt wird. Der nicht invertierende Eingang dieses
Verstärkers 258 ist über einen Ausgleichswiderstand 262
an Erde angeschaltet.
Der Ausgang des zweiten Funktionsverstärkers 258 ist an
einen weiteren Suinmierwiderstand 264 angelegt, der eoenfalls
an dieselbe Summierverbindungsleitung 251 wie die
anderen beiden Eingangssignale angeschaltet ißt. Der Schleifarm eines Potentiometers 266, das zwischen den
Minuspol B- und den Pluspol B+ einer Spannungsquelle liegt,
ist ebenfalls über einen Summierwiderstand 268 am.die gerne
inaaine Summierverbindungsleitung 251 des unktionsverstärkers
angeschaltet. Die mittels des Potentiometers 266 angelegte Spannung wird als eine konstante Verschiebung
des gesteuerten Winkels behandelt. Das Potentiometer vreist
die Steuersignaleinstellung 2k auf. Die Verschiebung kann zum Ausgleich von Veränderungen in Verteilern oder an deren
Halterungen verwendet werden.
Der Ausgang des Summierverstärkers 252 stellt die Summierung
der drei eine Kurve schaffenden Schaltungen zu einem
gegebenen Zeitpunkt, dar, die durch das konstante Signal verschoben
werden kann, das mittels des den Steiierwinkei ein-
- 30 -3 0 9 B ζ I) / Cl 02 B
stellenden Potentiometer 266 angelegt ist. Dieser Ausgang wird an einen Summier wider st and 2?'± angelegt, der an den
invertierenden Eingang eines dritten Funktioiisverstärkers
276 angeschaltet ist. Der nicht invertierende Eingang dieses
Funktionsverstärkers 276 ist über einen Ausgleichswiderstand.
278 an Erde angeschaltet. :jDie Rückkopplung für
diesen Funktionsverstärker 276 erfolgt normalerweise über einen V7iderstand 2δθ, dessen Widerstandswert gleich* dem
des ^ingangswiderstands 27^t ist, der für den Verstärker
eine Verstärkung von eins erzeugt.
Die maximale negative Viinkelverstellung des Verteilers
und damit des Unterbrechernockens ist durch die Einstellung eines Potentiometers 282 in der Rückkopplungsschaltung
begrenzt, das zwischen den Minuspol B- der Spannungsquelle und über einen Festwiderstand 284 an den Ausgang
des Funktionsverstärkex's 276 angeschaltet ist. Sein
Schleifarm ist an die Anode einer Begrenzungsdiode 286
angeschlossen. Über das Potentiometer 282 wird eine in ihrer Größe einstellbare, negative Spannung an die Anode
der Diode 286 angelegt. Die Kathode der Diode 286 ist an die Summierverbindung des Funktionsverstärkers 276 angeschaltet.
Die Diode bleibt umgekehrt vorgespannt und ist somit nichtleitend, wenn nicht die Spannung an der Summierverbindung
des Funktionsverstärkers 276 negativer
wird als die über das Potentiometer 282 an die Anode der Diode angelegte Spannung. Wenn dies der Fall ist, wird
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BAD ORIGINAL
dor Widerstand 28Ί in dem Rückkopplungszweig parallel zu
dem anderen ^ückkopplungswiderstand 280 geschaltet, vodurch
die Verstärkung des Verstärkers 2?6 beträchtlich
herabgesetzt wird.
In gleicher Weise ist die positive Winkelverstellung des
Verteilers durch eine Diode 288 begrenzt, deren Anode an die Verbindungsleitung des Verstärkers 276 und deren Kathode
an den Schleifarm eines Potentiometers 290 angeschaltet ist* Das Potentiometer 290 liegt zwischen dem Pluspol
B+ der Spannungsquelle und über einen Rückkkopplungswiderstand 292 an dem Ausgang des Punktionsverstärkers 276.
Die Diode 288 ist in Sperrichtung vorgespannt, wenn nicht die positive Spannung an der Summierverbindung des Verstärkers
276 positiver wird als die mittels des Potentiometers
29O an die Kathode der Diode 288 angelegte Spannung.
Wenn dies eintreten sollte, wird der Rückkopplungswiderstand 292 parallel zu dem ersten Rückkopplungswiderstand
280 geschaltet, wodurch die Verstärkung des Verstärkers 270 erheblich herabgesetzt und sein Ausgang begrenzt
wird.
Die Begrenzung der Größe des negativen Winkels, um den der Verteiler verdreht werden kann, ist hauptsächlich deswegen
vorgesehen, um große Nacheil- bzw. Verzögerung swinkcl zu unterbinden, die mit der Motor-Auspuffgassteuerung nicht
verträglich und vereinbar sind. Andererseits sind große
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SS
Voreiiistellwinkel beg renzt, um ein Motorklopfen und
einen übermäßigen Motorverschleiß zu verhindern.
Der Ausgang des den Steuerwinkel begrenzenden Verstärkers 276 wird ebenso wie der Steuereingang an das in Fig.10
dargestellte Regelungssystem angelegt, Das Steuerwinkelsignal wird an den am Eingang liegenden Summierwiderstand·
3OO angelegt, der an die Summierverbindung 302 eines
herkömmlichen Servoverstärkers 26 angeschaltet ist.Die Rückkopplung
für den einstufi: gen Funktionsverstärker 306 des Servoverstärkers 26 erfolgt über einen Widerstand 308. Der
nicht invertierende Eingang des einstufigen Funktiönsverstärkers 3ö6 ist über einen Ausgleichswiderstand ^iO an
Erde geschaltet.
Der Ausgang des Servoverstärkers 26 ist an den Servomotor
28 angekoppelt und steuert, wie in Fig.11 dargestellt ist, zusammen mit dem Verteiler JO und dem Rückführpotentiometer
32 die Drehzahl des Servomotors 28. Der Servomotor
28 verstellt über Zahnräder 312, 3l'l den abgewandelten Zündverteiler 30 um einen entsprechenden genauen
Wert. Der herkömmliche, zu diesem Zweck verwendete Verteiler kann dadurch abgewandelt werden, daß sein Hauptteil
in zwei Abschnitte 316 und 3I8 unterteilt wird. Der untere Abschnitt 316 mit dem Halterungsflansch 320 ist von
dem oberen Teil des Verteilers 318 getrennt, der den Verteilerkopf
322 aufweist. Die aufeinandetliegenden bzw. zusammenpassenden
Flächen der zwei Teile können dann ge- -
schliffen.um: joliert und zwischen ihnen Teflonlager 32Ί
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_ ^ . 27-S6038
3V
eingebracht werden. Auf diese V/eise kann dann der Verteilerlcopf
yiZ und damit der nicht dargestellte Unterbrechernocken
bezüglich des unteren fest angebrachten Teils 316
verdreht werden.
Das Zahnradgetriebe zwischen dem Servomotor 28 und dem Verteiler 30 kann entsprechend der jeweiligen Motor- und
Verteilerausfuhrung gewählt werden, um die richtige' Größe
der Zündwinkelvor- oder-nacheilung entsprechend dem erzeugten Steuerwinkelsignal zu schaffen.
Das Rückführpotensometer 32 ist unmittelbar an das Ausgangszahnrad
312 des Servomotors 28, beispielsweise mittels
eines Zahnrades JI6 angekoppelt, wodurch sichergestellt
ist, daß dessen Schleifarm 318 um denselben Winkel
gedreht wird, um den der Verteiler 30 gedreht wird.
Die Halterungsstütze 329 für das Potentiometer 32 und
den Servomotor 28 ist auch an dem unteren Teil 316 des Verteilers 30 angebracht. Die Leitungen des Potentiometers
32 sind zwischen den Plus- und den Minuspol einer Spannungsquelle geschaltet, während ihr Mittenabgriff geerdet
ist. Der Ausgang des Potentiometers 32 der von dem Schleifarm 328 abgenommen wird, schafft ein elektrischer
Signal, das der mechanischen Verdrehung des Verteilers 30 proportional ist.
Der Po tentionieterausgang wild an einen Summier wider stand
330 angelegt, d«r mit der Summiervcrbindung des inver-
- 3'* 309820/Ü026
BAU ORIGINAL
tierenden Eingangs eines FunktionsArerstärkers332 angeschaltet
ist, der als Basis für den.Inverter Jk verwendet ist.
Der nicht invertierende Eingang ist über einen Ausgleichswiderstand
33I an Erde angeschaltet. Eine Verstärkung von
eins wird bei diesem Verstärker 332 mittels eines Schritte
kopplungswiderstands 33^ geschaffen, um lediglidbi die Polarität
des Ausgangssignals am Rückführpotentiometer umzukehren, und es über einen Summierwiderstand 336 am:dieselbe
Summierverbindung 302 als Eingang von dem Steuersignal-Summierwiderstand
3OO anzulegen. Die Wirkung des gemeinsamen
Anlegens an die Verstärkersutmnierverbindung
besteht darin, die Differenz dieser beiden Signale an den Servoverstärker ^Ok zur entsprechenden Steuerung des Servomotors
und damit des Verteilers Jlk anzulegen.
Mit dem Rückführsignal ist eiiB genaue Regelung der Verteilerverdrehung
und damit des Zündpunkteinstellwinkels geschaffen, wobei das Fehlersignal, das tatsächlich den
Servoverstärker JOk erreicht, nicht nur proportional dem
verlangten vorgestellten oder verzögerten bzw.. nachge stellten Zündwiiikel sondern auch dem tatsächlich erhaltenen
Winkel proportional ist.
Die vorliegende Erfindung kann beispielsweise als Versuchseinrichtung
verwendet werden, mit der verschiedene Motorbetriebszustände überwacht werden, wenn die Rückkoppluiigsscbaltungon
in einem oder mehreren der Generator ab schnitte l(>, l8 und 20 geändert sind. Die erhaltenen
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Daten können dann für den jeweiligen Motor zur Schaffung
von wirksameren und besseren Kurven für die Einstellwinkel ausgewertet werden.
Weiterhin wird atf Grund der Einstellbarkeit des Einstellwinkels
bezüglich verschiedener Detriebszustände nicht mehr eine Vielzahl verschiedener Arten von Zündverteilern
benötigt, da bei Verwendung der vorliegenden Erfindung
ein Verteilersystem ohne weiteres auf irgendwelche Motorerfordernisse
eingestellt und diesen angepaßt werden kann.
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Claims (1)
- P a t entansprücheyElektronisch gesteuertes Zündsystem für eine Verbrennungskraftmaschine, gekennzeichnet dxirch Wandlereinrichtungen (10, 12, 14) zum Fühlen eines Detriebszustands der Maschine und zum Erzeugen eines elektrischen, diesen Zustand darstellenden Signals; durch an die Wandlereinrichtungen (10, 12, 14) angekoppelte Generatoreinrichtungen (l6, l8r 20) zum Erzeugen eines vorbestimmten Signals entsprechend der Größe des elektrischen Signals; und durch an die Generatoreinrichtungen (16, 18, 20) angekoppelte Einrichtungen (22 bis 3^)» die auf das vorbestimmte Signal zur Änderung der Zündzextpunkteinstellung der Maschine ansprechen.2. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennz eic- hnet, daß eine Rückführeinrichtungi(32) an die Einrichtungen zur Änderung der Zündzeitpunkteinstellung angekoppelt sind, um ein jeder Änderung der Zündzeitpunkteinstellung der Maschine proportionales Signal zu erzeugen, und daß VerglaLchseinrichtungen an die Rückkiipp lungs einrichtung (32) und die Generatoreinrichtungen (l6, l8, 20) angekoppelt sind, um das hierdurch erzeugte Signal mit dem.»vorbestimmten Signal zu vergleichen, und um die Zündzeitpunkteinstellung der Maschine zu ändern, wenn die zwei Signale einander nicht entsprechen.- 37 309820/0826IB3c Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieι* jeweilige Generatoreinrichtung eine an die entsprechend Wandlereinrichtung angekoppelten Funktionsverstärker und eine an den Verstärker angekoppelte Rückkopplung«schaltung mit einer Diode und einer einstellbaren parallel geschalteten Spannungsquelle aufweist, um das Ausgangssignal des Verstärkers für jede Größe des auftretenden elektrischen Signals betriebsmäßig zu kennzeichnen.k. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g ekennzei chne t, daß die Generatoreinrichtung einen an die entsprechende Wandlereinrichtung angekoppelten Funktionsverstärker und eine an den Verstärker angekoppelte Ruckkopplungs schaltung aufweist, um das Ausgangssignal des Verstärkers nicht linear und vorha" bestimmbar mit den entsprechenden linearen Änderungen im Ausgang der Wandlereinrichtung zu ändern.ßi'i Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Änderung der Zündzeitpunkteinstellung einen an die Generatoreinrichtung angekoppelten Servoverstärker (26)/ einen an den Servoverstärker (26) angekoppelten, dadux'ch gesteuerten Servomotor (28) und einen an den Servomotor (28) angekoppelten Zündverteiler (30) aufweist.- 38 - '30982U/Ü8266i Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 5i dadurch gekennzeichnet, daß der Zündverteiler (30) zwei Teile (3l6i 318) aufweist, von·, denen das erste Teil (318) an den Servomotor (28) angekoppelt ist und relativ gegenüber dem zweiten Teil (316) verdrehbar ist.7. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsschaltung eine Anzahl miteinander verbundener paralleler Schaltungen, die jeweils einen einstellbaren liiderstand und eine in Reihe geschaltete Diode besitzen,und eine einstellbare Spannungsquelle zum Anlegen einer Spannung an eine Elektrode der Diode aufweist, wodurch die Diode nichtleitend ist, wenn nicht das Eingangssignal von der Wandlereinrichtung an dem Verstärker die Spannung übersteigt.8. Elektronisch gesteuertes Zündsystem,nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführeinrichtung (32) eine einstellbare Spannungsquelle ist, die entsprechend den Änderungen in der Zündzeitpunkteinstellung eingestellt ist.9. Elektronisch gesteuertes Zündsystem, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, g.- e k e η η ζ e i c hnet durch eine Anzahl Wandlereinrichtungen (10, 12, 14)- 39 -30 9 8/ 0 / 0 826zum Fühlen von Betriebszuständen einer Verbrennungskraftinaschine und zum Erzeugen von elektrischen, diese Bedingungen darstellenden Signale, durch eine Anzahl an die Wandlereinrichtungen angekoppelte, einstellbare Generator einrichtungen (l6, l8, 20) zum Erzeugen vorbestimmter Amplituden von elektrischen Signalen entsprechend der Größe der elektrischen Signale von der Anzahl Wandlereinrichtungen (10, 12, ΐΌ , durch eine an die Generatoreinrichtungen (16, l8, 20) angekoppelte Summiereinrichtung (22) zum Zußammemfassen der vorbestimmten Amplituden von elektrischen Signalen zu einem Summensteuersignal und durch eine Servomotor-Steuereinrichtung, die an einen verdrehbaren Verteiler (30) und die Summiereinrichtung (22) zur Steuerung der Änderung der Zündzeitpunkteinstellung entsprechend des Summensteuersignals angekoppelt ist.10. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 9i gekennzeichnet durch eine an die Servomotor-Steuereinrichtung angekoppelte Rückführ- oder Rückkopplimgseinrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Signals entsprechend der Größe, um die der Zündeinstellwinkel durch die Servomotor-Steuereinrichtung geändert wurde, durch eine an die Summiereinrichtung und die Rückführ- oder Rückkopplungseinrichtung angekoppelte Vergleichseinrichtung zum Vergleichen des durch die Rückkopplungseinrichtung erzeugten Signals mit dem Suimneiistouereignal und zum Einstellen des Eingangssignals an-40-'309820/0826der Servomotor-Steuereinrichtung entsprechend einem Unterschied ζμλsehen den beiden Signalen.11. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Begrenzereinrichtung, die zwischen die Summiereinrichtung und die Servomotor-Stuuereinrichtung geschaltet ist, wodurch die negativen und positiven Werte des Summensteuersignals zur Bestimmung eines Betriebsbereichs begrenzt werden, in dem der Zündeinstellwinkel geändert werden kann.12. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 11,dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzereinrichtung einen an die Summiereinrichtung angekoppelten Funktionsverstärker und eine an den Verstärker angekoppelte Rückkopplungsschaltung mit einem Widerstand und zwei parallel zueinander geschalteten Dioden aufweist, von denen die eine Diode in Sperrichtuiig vorgespannt ist, wenn das Steuersignal nicht einen vorbestimmten, negativen Wert überschreitet, und von denen die andere in Sperrichtung vorgespannt ist, wenn das Steuersignal nicht einen vorbestimmten positiven Wert überschreitet.13. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur einstellbaren Vergrößerung oder Verkleinerung des Steuersignals.- kl - '309820/0826HlΐΛ. Elektronisch gesteuertes Zündsystem nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlereinrichtungen erste Wandlereinrichtungen (10, 12) zum Fühlen der Maschinenbelastung und eine zweite Wandlcreinriehturig (l'i) zuni Fühlen der Maschineiidrehssahl aufweisen.15· Elektronsich gesteuertes Zündsystem nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlereinrichtungen erste Wandlereinrichtungen (10, 12) zum Fühlen der Maschinenbelastung und eine ZAveite Wandlereinrichtung zum Fühlen der Maschinendrehzahl aufweisen, daß die einstellbaren Generatorcinrichtungen (l6, l8, 20) jeweils einen Funktionsverstärker, der an den Ausgang einea der Wandler angekoppelt ist, und eine an den Verstärker angekoppelte Rückkopplungsschaltung aufweisen, daß die Rückkopplungsschaltung eine Anzahl einstellbarer Schaltzweige besitzt, die jeweils eine Diode, einen in Reihe geschalteten Widerstand und eine einstellbare Spannung quelle aufweisen, wobei eine der Elektroden der Diode an die einstellbare Spannungsquelle und die andere Elektrode an den Eingang des Verstärkers angekoppelt ist, und die Diode in Sperrichtung vorgespannt ist, wenn der Ausgang einer der Wandlereinrichtungen nicht eine vorbestinnnte und einstellbare Amplitude erreicht.Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US19859871A | 1971-11-15 | 1971-11-15 | |
| US19859871 | 1971-11-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2256038A1 true DE2256038A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2256038B2 DE2256038B2 (de) | 1977-04-14 |
| DE2256038C3 DE2256038C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2922812A1 (de) * | 1978-06-05 | 1979-12-13 | Brunswick Corp | Niedriggeschwindigkeits-begrenzereinheit fuer eine festkoerper-zuendanlage |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2922812A1 (de) * | 1978-06-05 | 1979-12-13 | Brunswick Corp | Niedriggeschwindigkeits-begrenzereinheit fuer eine festkoerper-zuendanlage |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2256038B2 (de) | 1977-04-14 |
| AU466887B2 (en) | 1975-11-13 |
| GB1385077A (en) | 1975-02-26 |
| FR2161605A5 (de) | 1973-07-06 |
| US3785356A (en) | 1974-01-15 |
| JPS4861826A (de) | 1973-08-29 |
| CA999641A (en) | 1976-11-09 |
| AU4837272A (en) | 1974-05-02 |
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