DE2256038C3 - Elektronisch gesteuerte Einrichtung zur Einstellung des Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Elektronisch gesteuerte Einrichtung zur Einstellung des Zündzeitpunktes für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronisch gesteuerte Einrichtung zur Einstellung des Zündzeitpunktes für
eine Brennkraftmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Die Einstellung des Zündzeitpunktes bei einer Brennkraftmaschine wird im allgemeinen mittels eines
Zündverteilers gesteuert, der einen Unterbrecher, einen Unterbrechernocken mit mehreren Nocken, einen
2;i Verteilerläufer sowie eine Einrichtung aufweist, um den
Zündzeitpunkt in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine zu steuern.
Die Einstellung des Zündwinkels hängt im wesentlichen von der Belastung und der Drehkraft der
Brennkraftmaschine zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Der Unterbrechernocken ist am oberen Ende einer
Verteilerwelle angebracht, die relativ zu dem unteren Ende verdreht werden kann, um die Einstellung des
Zündzeitpunktes zu ändern. Das untere Ende der Verteilerwelle wird von der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
gedreht, so daß etwaige Änderungen in der Einstellung des Zündzeitpunktes im allgemeinen als
Winkel-Voreilung oder -Nacheilung der Einstellung des Zündzeitpunktes in bezug auf die Kurbelwelle bezeichnet
werden. Üblicherweise verdreht ein Fliehkraftregler das obere Ende der Verteilerwelle und damit des
Unterbrechernockens in Abhängigkeit von der Drehzahl der Kurbelwelle. Der Fliehkraftregler bewirkt
hierdurch eine Winkelverstellung des in Abhängigkeit von der Drehkraft der Brennkraftmaschine gesteuerten
Unterbrechernockens, so daß der Zündzeitpunkt bei höheren Drehzahlen der Brennkraftmaschine vorverlegt
wird.
Die Einstellung des Zündzeitpunktes kann in Abhängigkeit von der festgestellten Belastung der Brennkraftmaschine geändert werden. Die jeweils vorliegende Belastung kann an Hand einer Änderung des Unterdrucks im Luftansaugrohr erfaßt werden, indem beispielsweise die Unterdruckänderungen mittels einer elastischen Membran und eines Verbindungsgestänges zu dem Unterbrecher des Verteilers übertragen werden. Der Unterbrecher wird hierdurch relativ zu den Nocken des Unterbrechernockens verschoben, um die Einstellung des Zündzeitpunktes zu ändern. Ein solches mechanisch arbeitendes System bringt zwar eine gewisse Verbesserung, arbeitet jedoch andererseits relativ ungenau und ist sehr anfällig bei einer Änderung der Eigenschaften der Membran und einem Nachlassen des Unterdrucks, wie es insbesondere beim Auftreten
Die Einstellung des Zündzeitpunktes kann in Abhängigkeit von der festgestellten Belastung der Brennkraftmaschine geändert werden. Die jeweils vorliegende Belastung kann an Hand einer Änderung des Unterdrucks im Luftansaugrohr erfaßt werden, indem beispielsweise die Unterdruckänderungen mittels einer elastischen Membran und eines Verbindungsgestänges zu dem Unterbrecher des Verteilers übertragen werden. Der Unterbrecher wird hierdurch relativ zu den Nocken des Unterbrechernockens verschoben, um die Einstellung des Zündzeitpunktes zu ändern. Ein solches mechanisch arbeitendes System bringt zwar eine gewisse Verbesserung, arbeitet jedoch andererseits relativ ungenau und ist sehr anfällig bei einer Änderung der Eigenschaften der Membran und einem Nachlassen des Unterdrucks, wie es insbesondere beim Auftreten
»5 von Undichtigkeiten nicht zu vermeiden ist.
Es sind bereits verschiedene elektronisch gesteuerte Einrichtungen zur Einstellung des Zündzeitpunktes
vorgeschlagen worden, um das öffnen und Schließen
jes Unterbrechers durch elektronische Impulserzeugung
zu ersetzen. Bei einigen Ausführungsformen ist eine Einrichtung, beispielsweise ein rotierender Magnetfeldunterbrecher,
vorgesehen, um die Einstellung des Zündzeitpunktes in bezug auf die Drehzahl der
Brennkraftmaschine zu steuern. Der wesentliche Zweck solcher Systeme liegt darin, den relativ hohen Strom
durch die Unterbrecherkontakte zu vermeiden, wenn diese abwechselnd geöffnet und geschlossen werden.
Diese Systeme betreffen also nicht eine Änderung der Kenndaten der Einstellung des Zündzeitpunktes bei
Zunahme der tatsächlichen oder von einer Bedienungsperson wahrgenommenen Belastung der Brennkraftmaschine.
Die herkömmlichen Systeme, die den Zündzeitpunkt verändern, sprechen nur auf Erhöhungen der
Drehzahl der Brennkraftmaschine und nicht auf ihre tatsächliche Belastung an. Und schließlich erkennen
diese Systeme nicht die Wirkung einer Belastung, deren Existenz die Bedienungsperson feststellt, so daß der sich
ergebenden wirksame oder unwirksame, durch die Bedienungsperson eingestellte Betrieb der Brennkraftmaschine
kompensiert werden kann.
Aus der DT-OS 19 01 557 ist eine statische Vorrichtung zur Korrektur der Zündvorverstellung bekannt, die
von einem elektromechanischen oder elektronischen Detektor gesteuert wird. Diese Vorrichtung weist eine
Schaltung auf, in der eine Verzögerungsanordnung die Erzeugung des Zündstroms bzw. Zündfiinkens in
Abhängigkeit von der Motordrehzahl steuert, indem ein Paar Kondensatoren aufgeladen und entladen werden.
Im einzelnen wird dabei ein Kondensator teilweise aufgeladen, und dann wird ein zweiter Kondensator
ebenfalls teilweise aufgeladen und dann entladen. Ein Spannungsteiler triggert eine Verzögerung in Abhängigkeit
von der Entladung des Kondensators, um die Unterbrechung einer Zündspulenwicklung zu steuern.
Aus MTZ 29, 1968, Seite 204 bis 208, ist eine Testeinrichtung bekannt, bei der ein variabler Maschinenparameter
geändert bzw. moduliert und so lange nachgestellt wird, bis sich ein optimaler Lauf der
Maschine ergibt. Es handelt sich also um eine Ausführungsform einer adaptiven Regelung von Kraftmaschinen,
wobei ein mechanisch bewegbarer Verteiler vorgesehen ist.
Schließlich ist aus der DT-OS 20 13 703 eine Einrichtung der angegebenen Gattung bekannt, bei der
Sägezahngeneratoren und/oder Impulsgeneratoren erforderlich sind, um die Lagen des Zündwinkels bzw. die
Zündzeitpunkte zu fixieren und einzustellen. Bei niedrigen und dabei stark schwankenden Drehzahlen,
z. B. während des Anlassens, arbeitet ein solcher Sägezahngenerator jedoch unbefriedigend, wie sich der
deutschen Offenlegungsschrift entnehmen läßt, so daß ein weiterer induktiver Geber vorgesehen sein muß, der
mittels eines Impulses die Zündvorrichtung direkt auslöst. Dies erfordert wiederum einen drehzahlabhängigen
Umschalter, der in einem ersten, niedrigen Drehzahlbereich die Zündeinrichtung mit dem Impulsgeber
und in einem zweiten, höheren Drehzahlbereich die Zündeinrichtung mit dem Ausgang einer Vergleichsschaltung
verbindet. Bei einer zweiten Ausführungsform ist ein neues Zündsystem mit einem einstellbaren
Impulsgenerator und einer Anzeigeeinrichtung erforderlich, die in der Nähe der Verteilerwelle angeordnet
sind. Dadurch sollen die Schaltung für die Einstellung des Zündzeitpunktes und auch die Schaltung zur
Erzeugung des Zündstroms getriggert werden. Die bekannte Einrichtung bedingt also eine Wechselwirkung
zwischen der Erzeugung des Zündstroms und der Einstellung des Zündzeitpunktes, so daß die gesamte
Zündanlage entsprechend ausgestaltet werden muß. Sie hat also zwangsläufig einen vollkommen anderen
Aufbau als die üblichen, herkömmlichen Zündanlagen und muß einen anderen Zündverteiler verwenden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine elektronische gesteuerte Einrichtung zur Einstellung
des Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine der
ίο angegebenen Gattung zu schaffen, die bei jedem
herkömmlichen Zündverteiler die leichte und direkte Steuerung des Betriebszustandes der Brennkraftmaschine
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere auf folgender Funktionsweise: Mehrere
Meßwertgeber fühlen unabhängig voneinander verschiedene Betriebszustände bzw. Betriebsparameter ab.
Die Meßwertgeber sind mit nichtlinearen Signalgeneratoren gekuppelt, die jeweils einen Operationsverstärker
aufweisen, dessen Ausgangssignal durch parallele Rückkopplungsschaltungen gesteuert wird. Jede
Rückkopplungsschaltung weist eine Diode und eine einstellbare Spannungsquelle auf; dabei wird die
Spannung auf eine solche Größe eingestellt, daß die Diode leitend ist; auf diese Weise kann der Betriebsparameter
der Brennkraftmaschine sorgfältig gesteuert werden. Außerdem wird durch diese Anordnung eine
rasche und genaue Steuerung des Ausgangssignals des Verstärkers erreicht, so daß nahezu jede gewünschte
nichtlineare Annäherung des Ausgangssignals des Verstärkers erhalten werden kann.
Die Ausgangssignale eines jeden nichtlinearen Signalgenerators werden durch die Addierschaltung
summiert und auf die Verstellanordnung gegeben, um den Zündverteiler mechanisch zu verschieben und
dadurch den Zündzeitpunkt zu ändern und einzustellen.
Eine Rückkopplungsschaltung für diese Einstellung ist vorgesehen, damit festgestellt werden kann, in welchem
Ausmaß der Zündzeitpunkt tatsächlich geändert wurde; diese Feststellung wird in Beziehung zu dem Steuerbefehl
getroffen, der eine bestimmte, vorgegebene Verstellung angibt. Dann ändert die Rückkopplungsschaltung das Ausgangssignal der Verstellanordnung,
um die tatsächliche Einstellung des Zündzeitpunktes in Übereinstimmung mit dem Steuerbefehl zu bringen.
Da die nichtlinearen Signalgeneratoren leicht gesteuert werden können, läßt sich eine praktisch unbegrenzte Zahl von verschiedenen Betriebskurven erzeugen. Deshalb läßt sich eine solche Einrichtung sowohl zu Untersuchungen als auch bei tatsächlichen Betriebsbedingungen sehr gut einsetzen. Sie kann außerdem auch leicht bei bereits existierenden mechanischen Zündverteilern verwendet werden, da nur eine geringe Modifikation eines herkömmlichen Verteilers erforderlich ist. Dabei ist wesentlich, daß der Teil des Zündverteilers, der zur Erzeugung des Zündstroms dient, nicht geändert wird, so daß er weiter aul herkömmliche Weise arbeitet. Mit der Einrichtung nach der Erfindung wird nur die Einstellung des Zündzeit Punktes bzw. Zündwinkels beeinflußt. Dies stellt eir wesentliches Merkmal dar, weil so die Einrichtung nacr der Erfindung leicht als Baukasten oder Modu ausgebildet und in den Verkehr gebracht werden kann so daß ein nachträglicher Einbau möglich ist. Di weiterhin die Steuerung des Zündzeitpunktes und di<
Da die nichtlinearen Signalgeneratoren leicht gesteuert werden können, läßt sich eine praktisch unbegrenzte Zahl von verschiedenen Betriebskurven erzeugen. Deshalb läßt sich eine solche Einrichtung sowohl zu Untersuchungen als auch bei tatsächlichen Betriebsbedingungen sehr gut einsetzen. Sie kann außerdem auch leicht bei bereits existierenden mechanischen Zündverteilern verwendet werden, da nur eine geringe Modifikation eines herkömmlichen Verteilers erforderlich ist. Dabei ist wesentlich, daß der Teil des Zündverteilers, der zur Erzeugung des Zündstroms dient, nicht geändert wird, so daß er weiter aul herkömmliche Weise arbeitet. Mit der Einrichtung nach der Erfindung wird nur die Einstellung des Zündzeit Punktes bzw. Zündwinkels beeinflußt. Dies stellt eir wesentliches Merkmal dar, weil so die Einrichtung nacr der Erfindung leicht als Baukasten oder Modu ausgebildet und in den Verkehr gebracht werden kann so daß ein nachträglicher Einbau möglich ist. Di weiterhin die Steuerung des Zündzeitpunktes und di<
Erzeugung des Zündstroms unabhängig voneinander erfolgen, wird eine unerwünschte Wechselwirkung
zwischen den Signalen für die Einstellung des Zündzeitpunktes und die Erzeugung des Zündstroms
vermieden, so daß eine solche Zündanlage mit hoher Zuverlässigkeit arbeiten kann.
Wird die Einrichtung nach der Erfindung als Versuchseinrichtung eingesetzt, so lassen sich verschiedene
Betriebszustände der Brennkraftmaschine überwachen, wenn die Rückkopplungsschaltungen in mindestens
einem Signalgenerator geändert werden. Die erhaltenen Daten können dann ausgewertet werden, um
bessere und effektivere Zündzeitpunkt-Kurven für die jeweilige Brennkraftmaschine zu erhalten. Und schließlich
sind wegen der Einstellbarkeit des Zündzeitpunktes in bezug auf verschiedene Betriebszustände nicht
mehrere verschiedene Zündverteilertypen erforderlich, da mit Hilfe der erfindungsgemäßen Einrichtung ein
Verteilersystem ohne weiteres so eingestellt werden kann, daß sich jede gewünschte Anforderung an die
Brennkraftmaschine erfüllen läßt.
Drucksensoren, wie beispielsweise Dehnungsmeßstreifen, können als Wandler für die Maschinenlast
verwendet werden, um den Drukunterschied zwischen dem Atmosphärendruck und dem Luftdruck in dem
Ansaugrohr der Brennkraftmaschine und an der Austrittsöffnung unter der Vergaserbasis festzustellen.
Der an dem Ansaugrohr auftretende Druckunterschied zeigt die an der Brennkraftmaschine festgestellte Last
an, während der Unterschied an der Austrittsöffnung die Last anzeigt, welche die Bedienungsperson der Brennkraftmaschine
wahrnimmt. Hierbei ist für einen effektiven Betrieb der Brennkraftmaschine mit minimaler
Abgabe von Auspuffgasen wichtig, daß die von der Bedienungsperson festgestellte Last der Brennkraftmaschine
berücksichtigt wird. Als Drehzahlwandler kann ein Tachometer verwendet werden, das ein Eingangssignal
für die tatsächliche Drehzahl der Brennkraftmaschine erzeugt. Zweckmäßigerweise arbeitet das Tachometer
elektrisch und weist einen Impuls/Gleichstrom-Umsetzer auf, der an den Verteilerausgang der
Zündspule gekoppelt werden kann.
Es sind drei Bereiche vorgesehen, von denen jeweils ein vorherbestimmtes Signal in Abhängigkeit von dem
Wert eines Eingangssignals erzeugt wird, das von einem der Drehzahl- oder Druckwandler erhalten wird. Diese
Abschnitte sind so eingestellt bzw. geeicht, daß ihre Ausgangssignale Änderungen des Zündzeitpunktes
darstellen, die für eine optimale Leistung der Brennkraftmaschine erforderlich sind, wenn die Eingangssignale
entsprechend einer Zunahme der Maschinenlast und -drehzahl eine größere Amplitude aufweisen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert,
wozu auf die Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Einrichtung,
F i g. 2 ein Schaltbild eines der in der erfindungsgemäßen
Einrichtung verwendeten Unterdruckwandlers,
Fig.3 eine Kurve, in der eine kennzeichnende Beziehung zwischen dem Unterdruck an der Austritsöffnung
des Vergasers und dem Zündwinkel dargestellt ist,
F i g. 4 ein Schaltbild des Funktionsgenerators für den Unterdruck an der Austrittsöffnung,
Fig.5 eine Kurve, in der eine kennzeichnende Beziehung zwischen dem Unterdruck in dem Ansaugrohr
und dem Zündwinkel dargestellt ist.
Fig.6 ein Schaltbild des Funktionsgenerators fü
Unterdruck in der Ansaugleitung,
F i g. 7 eine Kurve, in der eine Beziehung zwischei der Motordrehzahl und dem Zündwinkel dargestellt ist,
F i g. 8 ein Schaltbild des Funktionsgenerators für di< Drehzahl der Brennkraftmaschine,
F i g. 9 ein Schaltbild des Summier- und Begrenzungs teils der Einrichtung,
Fig. 10 eine schematische Darstellung der Verstelire
Fig. 10 eine schematische Darstellung der Verstelire
ίο gelung für den Zündverteiler und
Fig. 11 einen abgewandelten Zündverteiler und eir diesem zugeordnetes Getriebe, die in Verbindung mi
der erfindungsgemäßen Einrichtung verwendbar sind. Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung dien
zur Steuerung des Zündwinkels einer Brennkraftma
schine. In der Einrichtung vorgesehene Wandler setzer den Unterdruck im Ansaugrohr, den Unterdruck an dei
Austrittsöffnung und die Motordrehzahl in Spannunger um, die als Eingänge an einem entsprechender
*o nichtlinearen Funktionsgenerator verwendet werden
Der Generator wird zuerst auf einen vorbestimmter Ausgangspegel geeicht oder eingestellt, der dem
jeweiligen Eingangspegel an dem zugeordneten Wandler entspricht. Der vorbestimmte Ausgangspegel wird
Z3 durch Versuche ermittelt, damit sich der wirksamste
Motorbetrieb ergibt. Die Summe der drei Generatorausgangspegel wird dann dazu verwendet, um durch
Drehen des Verteilers den Winkel des Zündzeitpunktes des Motors entsprechend zu ändern. Irgendein Fehler
bei der Verteilereinstellung wird mittels eines
Rückführpotentiometers festgestellt, dessen Ausgang zur weiteren Ein- bzw. Verstellung des Zündwinkels
verwendet wird.
In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungs-
form der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt. Die Eingangsgrößen dieser Einrichtung werden von
zwei Druckwandlern 10 und 12 und einem Drehzahlwandler 14 erhalten. Einer der Druckwandler ist an der
Ansaugleitung angebracht, um den Druckunterschied zwischen der Außenluft und dem Ansaugrohr zu fühlen.
Der Unterdruck in dem Ansaugrohr bestimmt die Brennstoffzufuhr zu den Zylindern des Motors, ergibt
sich aus der Abwärtsbewegung der Zylinderkolben und zeigt den Belastungszustand des Motors an.
Der andere Druckwandler 12 ist so angebracht, daß er den Druckunterschied zwischen der Austrittsöffnung an
der Unterseite des Vergasers und der Umgebungsluft fühlt. Die Größe dieses Druckunterschieds zeigt die
Maschinenbelastung an, die die Bedienungsperson an
dem Motor wahrnimmt, da sie der tatsächlichen Belastung entgegengesetzt ist. Es ist wichtig, diesen
Faktor für einen wirksameren und abgasfreien Betrieb
in Betracht zu ziehen.
Die Motordrehzahl wird mittels des Drehzahlwandlers 14 festgestellt, der vorzugsweise ein herkömmlicher
Impulsgleichstromumsetzer ist. Der Drehzahlwandler 14 ist mit der in der Mitte des Verteilers angebrachten
Zündleitung von der Zündspule verbunden. Der sich am Drehwandler ergebende Ausgangswert ist ein Glcich-
<n stromsignal mit einer zu der Motordrehzahl proportionalen
Amplitude.
Die Ausgangswerte der beiden Druckwandler 10 und 12 sowie des Drehzahlwandlers 14 werden an
entsprechende Analogsignal-Funktionsgeneratorab-
<>s schnitte 16, 18 und 20 angekoppelt. Die Amplitudeneingänge
dieser Generatorabschnitte, d. h. die Ausgänge der entsprechenden Wandler 10,12 und 14, nehmen im
allgemeinen von Null Volt an linear so zu, wie der
jeweilige Druckunterschied und/oder die Maschinendrehzahl zunimmt. Die Generatorabschnitte 16, 18 und
20 werden anfangs so geeicht, daß ihre Ausgangssignale, wenn sie bezüglich eines Zündpunkteinstellwinkels
aufgenommen werden, so wie ihre entsprechenden Eingangssignale von Null Volt an zunehmen, eine
optimale Kurve beschreiben. Eine solche optimale Kurve für den Ausgang des dem Unterdruck des
Ansaugrohrs zugeordneten Generatorabschnitts 16 ist in F i g. 5 dargestellt. In dieser Kurve ist der Unterdruck
in dem Ansaugrohr in mm-Hg über dem Winkel zwischen der Kurbelwelle und der Verteiler-Nockenwelle
aufgetragen. Eine entsprechende optimale Kurve für den dem Unterdruck an der Austrittsöffnung
zugeordneten Generatorabschnitt 18 ist in F i g. 3 und eine charakteristische, optimale Kurve für die Motordrehzahl
ist in Fig. 7 dargestellt. Diese Kurven stellen jeweils eine lineare Annäherung an die Idealkurve dar,
die den jeweiligen Verwendungszwecken entspricht. Auf diese Kurve wird später noch im einzelnen Bezug
genommen.
Die Ausgänge der Generatorabschnitte 16,18 und 20 werden in einem Summierverstärker 22 zusammen mit
dem Ausgang einer Steuerwinkeleinstellung 24 summiert. Die Summierung der drei Generatorabschnittausgänge
ergibt ein Summensignal, das zur Steuerung der Winkelverstellung des Verteilers und damit des
Zündzeitpunkteinstellwinkels des Motors verwendet wird.
Die Steuerwinkeleinstellung 24 wird zum Einführen bzw. Eingeben irgeneiner verlangten Zündwinkelverschiebung
in den Kenndaten für die Zündzeitpunkteinstellung verwendet. Diese Verschiebung wird von der
Einrichtung als Konstante behandelt. Ferner kann auch die von Hand geregelte Steuerwinkeleinstellung zur
Änderung der Verteilerlage zu dem Zeitpunkt verwendet werden, wenn neue Zündzeitpunkteinstellkurven
erzeugt werden sollen. Beispielsweise kann der Motor mit einer bekannten Drehzahl und unter bekannten
Belastungsbedingungen laufen. Die Steuerwinkeleinstellung kann dann dazu verwendet werden, um von
Hand den Zündeinstellwinkel zu ändern, um Daten von verschiedenen Betriebsparametern des Motors für
Auswertungszwecke aufzunehmen.
Zusätzlich zu der Summierung der Ausgänge der Generatorabschnitte 16, 18 und 20 für den Unterdruck
im Ansaugrohr und der Austrittsöffnung sowie für die Motordrehzahl mit der Steuerwinkeleinstellung 24
begrenzt der Summierverstärker 22 die gesamten negativen und positiven Steuerwinkelsignale auf eine
vorbestimmte Maximalamplitude. Durch eine Begrenzung der Maximalamplitude dieser Signale ist sichergestellt,
daß die Zündzeitpunkteinstellung bzw. der Zündwinkel bis zu einem Punkt vorgestellt oder
verzögert wird, bei dem eine schädliche Abnutzung an der Maschine eintritt.
Der Ausgang des Summierverstärkers 22 ist an einen Servoverstärker 26 angekoppelt, der einen Servomotor
28 entsprechend antreibt, der über ein Getriebe 29 an das obere Ende der Verteilerwelle in dem Verteiler 30
angekuppelt ist. Der Motor ist weiterhin über ein Getriebe 31 an ein Rückführpotentiometer 32 oder eine
andere Rückführsignalquelle angekoppelt, um das Potentiometer um den gleichen Winkel zu verdrehen,
um den die Verteilerwelle gedreht wird. Die Polarität des Potentiometerausgangs wird mittels eines Inverters
34 umgekehrt und danach an den Eingang des Servoverstärkers 26 angelegt, wodurch der Ausgang
dieses Verstärkers 26 entsprechend dem Wert verändert wird, um den die Verteilerwelle, verglichen mit dem
Winkel, um den sie gedreht werden sollte, tatsächlich gedreht worden ist.
Die zwei Unterdruckwandler 10 und 12 weisen denselben Schaltungsaufbau auf, so daß im folgenden
nur einer im einzelnen beschrieben wird. Die in F i g. 2 dargestellte Schaltung der Druckwandler weist einen
Drucksensor, beispielsweise einen Dehnungsmeßstreifen, Vorspannungs- und Ausgleichsnetzwerke und einen
mit einer entsprechenden Skala versehenen Vorverstärker auf. Der Drucksensor 40 in Form eines
Dehnungsmeßstreifens ist so angebracht, daß die Größe des in dem Motoransaugrohr erzeugten Unterdrucks
entsprechend gefühlt wird. Zwei in Reihe geschaltete Widerstände 42 und 44 sind zwischen den positiven Pol
ß-t- einer Spannungsquelle und Erde geschaltet; zum Anlegen einer Spannung an den Sensor ist deren
gemeinsame Verbindung an den Sensor 40 angeschaltet.
Die gemeinsame Verbindung zwischen diesen beiden Widerständen 42 und 44 ist weiterhin über eine
Serienschaltung aus zwei Widerständen 46 und 48 sowie ein Potentiometer 50 an Erde angeschaltet. Das
Potentiometer 50 ist so eingestellt, daß der Sensor 40 über den Bereich der Eingangsdruckwerte geeicht ist.
Zwei Widerstände 52 und 54 sind an den Ausgang des Sensors 40 angeschaltet, um Temperaturanstiege
auszugleichen, indem die Ansprechempfindlichkeit des Drucksensors über einen großen Temperaturbereich
linearisiert ist. Die Ausgangsseiten dieser beiden Widerstände 52 und 54 sind zusammen an einen
Belastungswiderstand 56 angeschaltet. Die andere Seite des Belastungswiderstands 56 ist an den Eingang eines
Funktionsverstärkers 58, einen Rückkopplungswiderstand 60 und einen Kompensationswiderstand 62
angeschaltet. Die an dem Belastungswiderstand 56 anliegende Spannung ist linear proportional zu den von
dem Drucksensor gefühlten Druckunterschieden.
Die Spannung an dem Belastungswiderstand 56, der mit dem Eingang des Funktionsverstärkers 58 verbunden
ist, wird durch eine Spannung verschoben bzw, geändert, die von einem Widerstandsnetzwerk aus zwei
in Reihe geschalteten Widerständen 64 und 66 und einem Potentiometer 68 zugeführt wird. Dieses
Widerstandsnetzwerk liegt zwischen dem negativen Pol B— der Spannungsquelle und Erde, und ist mit dem
Schleifarm des Potentiometers 68 über den vorerwähnten Widerstand 62 an den invertierenden Eingang des
Funktionsverstärkers 58 angekoppelt. Der nicht invertierende Eingang des Funktionsverstärkers ist übei
einen Ausgleichswiderstand 70 an Erde geschaltet.
Die über das Widerstandsnetzwerk an den Funktionsverstärker 58 angelegte Spannung wird zur Verschie
bung bzw. zum Ausgleichen der Ausgangsspannung de; Drucksensors 40 verwendet, so daß der Funktions
verstärker 58 einen Nullspannungsausgang hat, wenr kein Spannungsunterschied gefühlt wird. Die Verschie
bung bzw. der Ausgleich ist erforderlich, da der Sensoi eine Ausgangsgleichspannung von annähernd 5 Voll
besitzt, wenn kein Druckunterschied anliegt. Die negative, mittels des Widerstandsnetzwerks angelegte
Spannung verschiebt bzw. gleicht diese Nullzustands spannung aus. Auf Grund seiner Betriebsdaten ist dei
Verstärkungsfaktor des Funktionsverstärker 58 an nähernd gleich dem Wert des Rückkopplungswider
stands 60 geteilt durch den Sensorbelastungswiderstnnc 56. Der Wert des Rüctycoppiungswiderstands 60 ist se
gewählt, daß sich ein Ausgangsskalenfaktor vor
709 650/170
vorzugsweise 20 mV/mm-Hg Druckunterschied ergibt.
Der Ausgang der Druckwandlerschaltung 12, die den
Unterdruck in der Austrittsöffnung an der Unterseite des Vergasers überwacht, ist an den in F i g. 4
dargestellten Funktionsgeneratorabschnitt 18 für den Unterdruck an der Austrittsöffnung angeschlossen. Der
mittels des Wandlers 12 gefühlte Unterdruck zeigi: die Belastung an, die die Bedienungsperson am dem Motor
wahrnimmt. Der Eingang des Generatorabschnitls 18 ist über einen Eingangswiderstand 74 an den invertierenden
Eingang eines Funktionsverstärkers 76 angelegt. Ein Meßinstrument 75 kann zur Überwachung der
Amplitude des Eingangs von dem Wandler 12 zwischen den Widerstandseingang und Erde geschaltet sein. Der
andere nicht invertierende Eingang des Verstärkers 76 ist über einen Ausgleichswiderstand 78 an Eirde
gekoppelt. Der übrige Teil der in F i g. 4 dargestellten Schaltung wird als Rückkopplungsnetzwerk für den
Funktionsverstärker 76 verwendet.
Die Kurve in Fig.3 ist eine lineare Annäherung an
eine Kurve, die die Beziehung zwischen der Größe des Unterdrucks am Austrittsschlitz und dem Winkel zeigt,
um den die Zündzeitpunkteinstellung für eine optimale Motorleistung mit niedrigen Auspuffsgasanteilen geändert
werden sollte. Die Kurve weist eine Reihe von Linien 80, 81, 82, 83 und 84 unterschiedlicher Steigung
sowie eine Anzahl sogenannter Knickstellen 86, 87, 88 und 89 auf. Der in mm Hg wiedergegebene Unterdruck
an der Austrittsöffnung ist auf der Abszisse der Kurve aufgetragen, deren Maßstab so festgelegt ist, daß
50 mm Hg 25 mm entsprechen. Der Maßstab auf der Ordinate ist so gewählt, daß einer Änderung von 4° bei
der Zündzeitpunkteinstellung 25 mm entspricht.
In der Kurve entspricht irgendeinem Unterdruck, an der Austrittsöffnung eine entsprechenden Anzahl Grad,
die der Unterbrechernocken voreingestellt sein bzw. voreilen sollte, um auf Grund des Unterdrucks an der
Austrittsöffnung den Betrieb optimal einzustellen. Die Achsen sind ebenfalls in Volt geeicht, so daß 1 Volt von
dem dem Austrittsschlitz zugeordneten Wandler 112 einem Druck von 50 mm Hg entspricht, während eine
Ausgangsspannung von 1 Volt an dem Generatorabschnitt 18 eine Zündzeitpunktveränderung von 4°
darstellt. Die Rückkopplungsschaltung 90 in Fig.4 für den Verstär1 3r 76 erzeugt die entsprechende Steuerspannung
fur eine Zündwinkeländerung für den jeweiligen von dem an der Austrittsöffnung vorgesehenen
Wandler 12 gefühlten Druck. Die jeweilige Beziehung zwischen dem gefühlten Druck und der
Zündwinkeländerung ist, wenn es gefordert wird, einstellbar, so daß sie an Veränderungen in den
Betriebsparametern des Motors oder etwas ähnlichem angepaßt wenden kann.
In der Rückkopplungsschaltung 90 werden die anfängliche Nullsteigung an der Stelle 80 und die erste
Knickstelle 8(5 in der Kurve in Fig.3 mittels eines Widerstandsnetzwerks 92 und einer Diode 94 gebildet.
Die Kathode der Diode ist mittels einer Leitung 96 an den invertierenden Eingang des Funktionsverstärkers
76 und ihre Anode an die Ausgangsleitung 98 desselben Funktionsverstärkers angeschlossen. Das Widerstandsnetzwerk
92 weist einen Widerstand 100 auf, der an den Schleifarm eines Potentiometers 102 angekoppelt ist.
Das Potentiometer 102 ist zwischen den Minuspol B-einer Spannungsquelle und Erde geschaltet, wodurch
eine steuerbare negative Spannung am Eingang % des Funktionsverstärkers 76 anliegt. Der Funktionsverstärker
76 kehrt die negative Spannung um, so daß eine positive Spannung an seinem Ausgang 98 anlieg:
Hierdurch wird aber die Diode 94 in Durchlaßrichtuni vorgespannt, um die Funktionsverstärker-Ausgangslei
tung 98 mit der Eingangsleitung % elektrisch kurzzu schließen und die Verstärkung des Funktionsverstärker
76 auf Null herabzusetzen. Der sich ergebende Wer Null am Funktionsverstärkerausgang führt in F i g. 3 zi
einem Anfangsbereich 80, in dem die Steigung Null ist.
Die erste Knickstelle 86 in der Kurve komm
to zustande, wenn die positive Eingangsspannung von den
Wandler 12 für den Unterdruck an der Austrittsöffnunj die eingestellte negative, von dem Widerstandsnetz
werk 92 zugeführte Spannung übersteigt. Dies führt zi einer positiven Netzspannung ander Eingangsleitung 9f
des Funktionsverstärkers 76, so daß sein Ausgang 9i beginnt negativ zu werden. Der negativ werdende
Ausgang spannt die Kurzschlußdiode 94 umgekehrt vor so daß die Verstärkung des Verstärkers 76 dann durch
eine Reihenschaltung aus einem Potentiometer 104 und einem Widerstand 106 in einer Rückkopplungsschaltung
bestimmt wird. Die Verstärkung ist zu diesem Zeitpunkt der Widerstandswert des Potentiometers 104 plus dem
des Widerstands 106, geteilt durch den Widerstand 74 am Funktionsverstärkereingang. Durch die Einstellung
des Potentiometers 104 wird somit die zweite Steigung 81 des Einstellwinkels bestimmt. Der Rückkopplungswiderstand 106 ist als Eichwiderstand verwendet, um die
minimale Steigung der Kurve zu begrenzen, die unmittelbar auf die erste Knickstelle 86 folgt.
Nach der ersten Knickstelle 86 steigt der Ausgang des Funktionsverstärkers 76 weiter negativ in einer Weise
an, wie sie durch die zweite Steigung 81 der Einstellkennlinie bestimmt ist. Diese zunehmend negative
Spannung wird an eine Seite eines Widerstands 108 angelegt, dessen andere Seite an positiver Spannung
liegt, die an dieser Seite von einem Potentiometer 110
eingeprägt ist, dessen Schleifarm über einen weiteren Widerstand 112 an den Pluspol B+ der Spannungsquelle
angeschaltet ist. Durch die sich ergebende positive
Spannung an der Verbindungsstelle zwischen dem Potentiometer 110 und dem Widerstand 108 wird eine
Diode 114 umgekehrt vorgespannt, deren Kathode über ein weiteres Potentiometer 116 an diese Verbindungsstelle
angekoppelt ist. Die negative Ausgangsspannung
des Funktionsverstärkers 76 nimmt weiter mit der zweiten Steigung 81 zu, bis die Ausgangsspannung die
positive Spannung an der Kathode der Diode 114 übersteigt. Wenn dies der Fall ist, wird die Diode in
Durchlaßrichtung vorgespannt, wodurch ein Rückkopp-
lungsweg über den ersten Widerstand 108 und das zweite Potentiometer 116 zur Eingangsleitung % des
Funktionsverstärkers 76 geschaffen ist. Die Einstellung des ersten Potentiometers 110, über das die positive
Spannung angelegt wird, ist der Grund für die zweite
Knickstelle 87.
Die Durchlaßspannung an der zweiten Diode 114 liefert ein Widerstandsrückkopplungsnetzwerk für den
Funktionsverstärker 76, das jeweils zwei Reihenschaltungen aus einem Widerstand 106 bzw. 108 und einem
Potentiometer 104 bzw. 116 aufweist, die parallel zueinander geschaltet sind. Der zweite Rückkopplungsweg wird an der zweiten Knickstelle 87 wirksam und
dient zur Verringerung der zweiten Steigung 81 um einen Betrag, der erforderlich ist, um die dritte Steigung
82 zu erhalten. Der Festwiderstand 108 in dem zweiten Rückkopplungsweg wird dann wieder verwendet, um
den Minimalwert der dritten Steigung 82 zu begrenzen; das Potentiometer 116 wird zur Änderung der Steigung
82 von diesem Wert verwendet.
In analoger Weise werden die zwei übrigen Steigungs- und Knickstellen-Steuerbereiche 118 und
120 der Kennlinie des Einstellwinkels infolge des Unterdrucks an der Austrittsöffnung mittels der
vorbestimmten positiven Spannung eingestellt, die die negative Ausgangsspannung des Funktionsverstärkers
76 in jedem Fall übersteigen muß, um eine Diode in Durchlaßrichtung vorzuspannen und dadurch einen
weiteren parallelen Widerstandszweig dem Rückkopplungsnetzwerk hinzuzufügen.
Die Kennlinie des Einstellwinkels relativ zu dem Unterdruck an der Austrittsöffnung kann durch
Einstellen irgendeines der die Knickstellen oder die Steigung steuernden Potentiometers geändert werden.
Vorzugsweise haben die Potentiometer eine Linearität von 0,5%, was für die geforderte Genauigkeit ausreicht.
Die optimale Kennlinie des Einstellwinkels für den Unterdruck am Ansaugrohr ist in F i g. 5 dargestellt; die
Schaltung für den Generatorabschnitt 16 zur Erzeugung dieser Kurve ist in Fig.6 dargestellt. Der Unterdruck
an der Ansaugleitung zeigt den an dem Motor gefühlten Belastungszustand an. Bei niedrigen Drehzahlen und
damit bei niedrigen Belastungswerten hat sich eine gewisse Verzögerung des Einstellwinkels bzw. des
Zündzeitpunktes als vorteilhaft für die Steuerung der Auspuffgase herausgestellt. Weiterhin wird durch die
Verzögerung des Einstellwinkels bzw. des Zündzeitpunkts, wodurch der Kraftstoff in den Motorzylindern
zu einem späteren Zeitpunkt gezündet wird, das Motorgeräusch vermindert, das insbesondere im Leerlauf
oder bei niedrigen Drehzahlen störend sein kann. Wenn die Drehzahl und die Belastung des Motors
zunimmt, muß für einen wirksamen Betrieb auch der Einstellwinkel bzw. der Zündpunkt vorgestellt werden.
Eine zu starke Vorverstellung des Einstellwinkels bzw. Zündzeitpunkts kann aber zu Motor-»Klopfen« führen.
Diese Überlegungen sind in der Kurve in F i g. 5 verdeutlicht. Diese Kurve weist einen Anfangsabschnitt
124 mit einer Steigung Null auf, die von einer ersten Knickstelle 126 begrenzt ist. An der ersten Knickstelle
126 wird der Einstellwinkel bzw. der Zündzeitpunkt verzögert, wie beispielsweise durch eine ins negative
gehende Steigung 128 angezeigt ist, die bis zu einer zweiten Knickstelle 130 reicht. Der Einstellwinkel
nimmt nach der zweiten Knickstelle 130 nicht mehr weiter negativ zu und bleibt für einen Bereich 132 mit
einer Steigung Null auf dem erreichten Verzögerungsbzw. Nacheilwinkel. Der Abschnitt 132 mit einer
Steigung Null reicht bis zu einer dritten Knickstelle 134, nach welcher die Kurve mit einer positiven Steigung 136
ansteigt Die folgenden Knickstellen 138, 140 und 142 liegen jeweils am Beginn einer Abnahme der Voreinstellung
bzw. Voreilung des Einstellwinkels im Hinblick auf eine Zunahme des Unterdrucks im Ansaugrohr, mit
anderen Worten, die Steigungen 144, 146 bzw. 148, die auf die letzten drei Knickstellen 138,140 und 142 folgen,
sind jeweils geringer als die vorhergehende Steigung und werden durch eine fortlaufende Verringerung der
positiven Anfangssteigung 136 gebildet.
Die in Fig.6 dargestellte Schaltung wird dazu verwendet, eine in der Kurve der F i g. 5 dargestellte
Ausgangsspannung zu erzeugen, in der ein Druckunterschied von 50 mm Hg vorzugsweise einer Voreilung
oder Nacheilung bzw. Verzögerung von 4° in der Zündzeitpunkteinstellung entspricht. Der Eingang an
der Schaltung stammt von dem Funktionsverstärker 58 in dem Druckwandler 10, der den Druckunterschied
zwischen dem Ansaugrohr und der Umgebungsluf überwacht.
Der Ausgang des Druckwandlers 10 für der Unterdruck in dem Ansaugrohr wird an einer
Summierwiderstand 150 an dem invertierenden Eingang eines Funktionsverstärkers 152 angelegt. Der nichi
invertierende Eingang des Funktionsverstärkers 152 isi über einen Ausgleichswiderstand 154 an Erde geschaltei.
Die Rückkopplungsschaltung 156 für dieser Verstärker schafft die Kennlinie bis zu der dritten
Knickstelle 134.
Der Verstärker 152 kehrt die positive Eingangsspannung von dem Wandler 10 um, so daß sein Ausgang
negativ ist. Ein Widerstandsnetzwerk aus drei Widerständen 157,158 und 160, von denen letzterer an
den Schleifarm eines Potentiometers 162 angeschaltet ist, ist zwischen den negativen Pol B— einer
Spannungsquelle und Erde geschaltet, wodurch eine einstellbare negative Spannung über den an den
Schleifarm angeschalteten Widerstand 160 an die Summierverbindungsstelle des Funktionsverstärkers
152 angelegt ist. Solange die Größe dieser Spannung gleich oder größer als die Eingangsspannung von dem
Druckwandler 10 ist, ist der Ausgang des Verstärkers 152 positiv.
Die Kathode einer Diode 164 ist die Summierverbindungsstelle eines Funktionsverstärkers 152, und ihre
Anode ist an den Ausgang des Verstärkers angeschaltet. Die Diode 164 ist in Durchlaßrichtung vorgespannt,
solange der Verstärkerausgang positiv ist, der die Verstärkung des Funktionsverstärkers auf Null herabsetzt.
Die sich ergebende Ausgangsspannung Null entspricht dem ersten Abschnitt 124 der Kennlinie für
den Unterdruck in der Ansaugleitung. Die Stelle, an der die Ausgangskurve von Null abweicht, ist durch die
Einstellung des Potentiometers 162 festgelegt. Dies ergibt die erste Knickstelle 126 in der Kurve.
Die auf die erste Knickstelle 126 folgende Verzögerungssteigung 128 wird durch die Einstellung eines
Potentiometers 166 bestimmt, der in der Rückkopplungsschaltung in Reihe mit einem Widerstand 168 liegt.
Die Größe dieser Neigung ist gleich der Summe des Widerstands, der durch die Einstellung des Potentiometers
166 und dem die minimale Steigung einstellenden Widerstand 168 geteilt durch den Summierwiderstand
150 am Eingang gebildet ist.
Die negative Steigung 128 reicht so weit, bis die Größe der positiven Spannung an der Verbindungsstelle
des Funktionsverstärkers 1S2, die an die Anode einer weiteren Diode 170 angeschaltet ist, die Größe der
positiven an der Kathode der Diode 170 eingeprägten Spannung übersteigt. Die positive Spannung an der
Kathode wird über den Schleifarm eines Potentiometers 172 zugeführt, der zwischen den Ausgang des
Verstärkers 152 und über einen weiteren Widerstand 174 an den Pluspol B+ der Spannungsquelle geschaltet
ist. Durch die Einstellung des Potentiometers 172 wird der Eingangsspannungspegel von dem Druckwandler 10
bestimmt, bei dem die Diode 170 in Durchlaßrichtung vorgespannt ist. Die Eingangsspannung des Wandlers,
bei der dies eintritt, bestimmt die zweite Knickstelle 130. Die sich ergebende Steigung wird Null, da die nunmehr
leitende Diode 170 die Verstärkung des Verstärkers 152 auf Null herabsetzt.
Der zweite Abschnitt 132 der Kurve erstreckt sich bis zur dritten Knickstelle 134, an der der erste Abschnitt
136 der Kurve mit positiver Steigung beginnt. Die dritte Knickstelle ebenso wie die erste positive Steigung 136
sowie alle folgenden Knickstellen 138,140 und 142 und
die übrigen positiven Steigungen 144, 146 und 148 werden mit der Rückkop.-Iungsschaltung 176 für einen
zweiten Funktionsverstärker 178 erzeugt. Der Summierwiderstand 180, der an den invertierenden Eingang
des Funktionsverstärkers 178 angeschlossen ist, ist mit seinem anderen Anschluß mit dem Wandler 10 für den
Unterdruck im Ansaugrohr verbunden. Der nicht invertierende Eingang des Verstärkers 178 ist über
einen Ausgleichswiderstand 182 an Erde angekoppelt.
Ein zwischen Erde und den Minuspol B— der Spannungsquelle geschaltetes Potentiometer 184 ist mit
seinem Schleifarm über einen Widerstand 186 an die Summierverbindungsleitung des Funktionsverstärkers
178 angeschlossen. Die negative, hierdurch an die Summierverbindungsleitung angelegte Spannung wird
durch den Verstärker 178 umgekehrt, so daß an seinem Ausgang eine positive Spannung anliegt, die eine
zwischen den Verstärkerausgang und die Summierverbindungsleitung geschaltete Diode 188 in Durchlaßrichtung
vorspannt, wodurch die Verstärkung des Verstärkers auf Null verringert wird. Das Potentiometer
184 für die negative Spannung ist so eingestellt, daß die negative Spannung, die der Summierverbindungsleitung
zu dem Verstärker zugeführt wird, in der Amplitude gleich der Ausgangsspannung des Wandlers 10 für den
Unterdruck im Ansaugrohr an der Stelle 134 ist, wo die Kennlinie von dem Abschnitt 132 mit einer Steigung
Null zu steigen beginnt.
Der negative Ausgang an dem Verstärker 178 spannt, wenn die negative Spannung überschritten wird, die
Diode 188 in umgekehrter Richtung vor, wodurch sich eine Rückkopplung für den Verstärker ergibt, die über
ein Potentiometer 190 und einen Widerstand 192 angelegt wird. Die Verstärkung des Verstärkers 178 ist
dann gleich dem Rückkopplungswiderstandswert des Widerstands 192 und dem am Potentiometer 190
eingestellten Wert, geteilt durch den am Eingang liegenden Summierwiderstand 180. In der Kurve in
F i g. 5 ergibt die Einstellung des Potentiometers 190 die Steigung 176 der Kurve nach der dritten Knickstelle
134.
Die übrigen drei Abschnitte 194, 196 und 198 der
Rückkopplungsschaltung 176 bestimmen die restlichen drei Knickstellen 138, 140 und 142 ebenso wie die
restlichen drei Steigungen 144, 146 und 148 der Kurve. Die Schaffung dieser Knickstellen sowie der Steigungen
mit Hilfe der Potentiometer in den drei Rückkopplungsabschnitten 194, 1% und 198 ist analog zu der
Erzeugung, die bereits in Fig.4 bezüglich der Unterdruckkurve für die Austrittsöffnung erläutert ist.
Der Ausgang des Verstärkers 152, der dem Verzögerungs- bzw. Nacheilwinkel zugeordnet ist, und
der Ausgang des Funktionsverstärkers 178, der dem vorverstellten bzw. voreilenden Einstellwinkel entspricht,
werden in einem dritten Funktionsverstärker 200 verglichen und summiert. Der Ausgang des
Verstärkers 178 für den vorgestellten Winkel ist über einen Widerstand 202 an den invertierenden Eingang
des Verstärkers 200 angekoppelt, während der Ausgang des Verstärkers 152 für den verzögerten Einstellwinkel
über einen Widerstand 204 an den nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 200 angekoppelt ist. Dieser
Eingang ist weiterhin über einen Ausgleichswiderstand 206 an Erde gekuppelt. Die Verstärke iiigsregelung des
Verstärkers 200 zur Verstärkung und zur Maßstabsfestlegung ist über einen Rückkopplungswiderstand 208
erreicht.
Der Ausgang des Funktionsverstärkers 200 stellt dei
negativen Wert der Differenz zwischen der verzögertei und der vorgestellten Kennlinie dar, wodurch dii
geforderte Ausgangssignalpolarität ebenso wie das au dem Ansaugrohrunterdruck beruhende, vollständij
ergänzte Einstellwinkel-Steuersignal geschaffen ist.
Die Einstellwinkelkennlinie, die die Beziehung zwi sehen der Motordrehzahl und der Zündzeitpunkteinstel
lung wiedergibt, ist in Fig. 7 dargestellt. Die Motor drehzahl ist auf der Abszisse so aufgetragen, daß 25 mn
gleich 500 U/min ist; der Einstellwinkel ist auf de Ordinate in einem Maßstab aufgetragen, bei dem 25 mn
gleich 4 Grad ist. Die Schaltung 20 zur Bildung der ir F i g. 7 wiedergegebenen Kurve ist in F i g. 8 dargestellt.
Ein herkömmlicher Impuls-Gleichspannungsumset zer ist angeschaltet, um die Impulse auf der Leitung
zwischen Verteiler und Zündspule zu überwachen; ei weist den Drehzahlwandler 14 auf. Die Amplitude de:
Gleichspannungsausgangssignals gibt die Frequenz wieder, mit welcher diese Impulse auftreten. Dei
Ausgang wird an einen Summierverstärker 214 angelegt, der ar den invertierenden Eingang eine«
Verstärkers 216 angeschlossen ist. Der nicht invertie rende Eingang des Verstärkers 216 ist über einer
Ausgleichswiderstand 218 an Erde angeschlossen. Ir analoger Weise, wie bereits in Verbindung mit der
Kurvengeneratorabschnitten 16 und 18 für den Unter
druck in der Ansaugleitung bzw. an der Austrittsöffnung beschrieben ist, wird der Ausgang des Verstärkers 216
auf Null mittels eines Widerstandsnetzwerks 22C gehalten, über das eine negative Spannung an der
Verstärkereingang angelegt ist, um eine Diode 222 in Durchlaßrichtung vorzuspannen, bis der positive Ausgang
des Wandlers 14 den der angelegten negativen Spannung übersteigt. Der Ausgang des Verstärkers 216
wird dann negativ, wodurch die Diode 222 in umgekehrter Richtung vorgespannt wird. Die Verstärkung
des Verstärkers wird dann durch den Wert eines Eichwiderstands 224 und eines Potentiometers 226
geteilt durch den Eingangswiderstand 214, bestimmt.
Die Größe der negativen, an der Summierverbindungsleitung zu dem Verstärker 216 eingeprägte
Spannung bestimmt dann den Punkt 228, an welchem die Kurve von einem Abschnitt 227 mit einer Steigung
Null zu steigen beginnt; durch die Einstellung des Rückkopplungspotentiometers 226 wird die Steigung
der Kurve 230 unmittelbar nach dieser Knickstelle 228 bestimmt. Die übrigen Knickstellen 232 und 234 ebenso
wie die restlichen Steigungen 236 und 238 werden durch die beiden anderen Abschnitte 240 und 242 in der
Rückkopplungsschaltung für den Verstärker 216 bestimmt. Die Festlegung dieser Knickstellen und der
Steigungen stimmt mit den bereits beschriebenen Techniken überein.
Die Signalsummierschaltung zur Erzeugung eines einzigen gesteuerten Zündzeitpunkteinstellwinkels, der
die zusammengefaßten bzw. summierten Generatorabschnittausgänge für den Unterdruck an der Austrittsöffnung
und im Ansaugrohr sowie für die Motordrehzahl darstellt, ist in F i g. 9 wiedergegeben. Der Ausgang des
FunkiionsverstSrkers 76 (F i g. 4) des Generatorabschnitts für den Unterdruck an der Austrittsöffnung ist
an einen Summierwiderstand 250 angelegt, der an die Summierverbindung 251 des invertierenden Eingangs
eines Funktionsverstärkers 252 angeschaltet ist. Der Ausgangsverstärker 216 (Fig.8) in dem Generatorabschnitt
für die der Motordrehzahl entsprechende Einstellwinkelkurve ist an den anderen Summierwider-
stand 254 angekoppelt, der mit derselben Summierverbindungsleitung
251 des Funktionsverstärkers 252 verbunden ist. Die Rückkopplung für den Summierverstärker
252 erfolgt über einen Widerstand 270. Der nicht invertierende Eingang des Funktionsverstärkers
252 ist über einen Ausgleichswiderstand 272 an Erde angeschaltet.
Der Ausgang des Verstärkers 200 (Fig.6) in dem
Generatorabschnitt für die dem Unterdruck in dem Ansaugrohr entsprechenden Kurve ist an einen
Summierwiderstand 256 angelegt, der an den invertierenden Eingang eines zweiten Funktionsverstärkers 258
angeschlossen ist. Die Größe des Rückkopplungswiderstands 260 für diesen Verstärker 258 ist gleich der des
Summierwiderstands 256, so daß das Eingangssignal in seiner Polarität bei einer Verstärkung von eins
umgekehrt wird. Der nicht invertierende Eingang dieses Verstärkers 258 ist über einen Ausgleichswiderstand
262 an Erde angeschaltet.
Der Ausgang des zweiten Funktionsverstärkers 258 ist an einen weiteren Summierwiderstand 264 angelegt,
der ebenfalls an dieselbe Summierverbindungsleitung 251 wie die anderen beiden Eingangssignale angeschaltet
ist. Der Schleifarm eines Potentiometers 266, das zwischen dem Minuspol B— und dem Pluspol B+ einer
Spannungsquelle liegt, ist ebenfalls über einen Summierwiderstand 268 an die gemeinsame Summierverbindungsleitung
251 des Funktionsverstärkers angeschaltet. Die mittels des Potentiometers 266 angelegte
Spannung wird als eine konstante Verschiebung des gesteuerten Winkels behandelt. Das Potentiometer
weist die Steuersignaleinstellung 24 auf. Die Verschiebung kann zum Ausgleich von Veränderungen in
Verteilern oder an deren Halterungen verwendet werden.
Der Ausgang des Summierverstärkers 252 stellt die Summierung der drei eine Kurve schaffenden Schaltungen
zu einem gegebenen Zeitpunkt dar. die durch das konstante Signal verschoben werden kann, das mittels
des den Steuerwinkel einstellenden Potentiometer 266 angelegt ist. Dieser Ausgang wird an einen Summierwiderstand
274 angelegt, der an den invertierenden Eingang eines dritten Funktionsverstärkers 276 angeschaltet
ist. Der nicht invertierende Eingang dieses Funktionsverstärkers 276 ist über einen Ausgleichswiderstand
278 an Erde angeschaltet. Die Rückkopplung für diesen Funktionsverstärker 276 erfolgt
normalerweise über einen Widerstand 280, dessen Widerstandswert gleich dem des Eingangswiderstands
274 ist, der für den Verstärker eine Verstärkung von eins erzeugt.
Die maximale negative Winkelverstellung des Verteilers und damit des Unterbrechernockens ist durch die
Einstellung eines Potentiometers 282 in der Rückkopplungsschaltung begrenzt, das zwischen dem Minuspol
B- der Spannungsquelle und über einen Festwiderstand 284 an den Ausgang des Funktionsverstärkers 276
angeschaltet ist. Sein Schleifarm ist an die Anode einer Begrenzungsdiode 286 angeschlossen. Über das Potentiometer
282 wird eine in ihrer Größe einstellbare, *°
negative Spannung an die Anode der Diode 286 angelegt. Die Kathode der Diode 286 ist an die
Summierverbindung des Funktionsverstärkers 276 angeschaltet.
Die Diode bleibt umgekehrt vorgespannt
der Summierverbindung des Funktionsverstärkers 276 negativer wird als die über das Potentiometer 282 an die
Anode der Diode angelegte Spannung. Wenn dies der Fail ist, wird der Widerstand 284 in dem Rückkopplungszweig
parallel zu dem anderen Rückkopplungswiderstand 280 geschaltet, wodurch die Verstärkung des
Verstärkers 276 beträchtlich herabgesetzt wird.
In gleicher Weise ist die positive Winkelverstellung des Verteilers durch eine Diode 288 begrenzt, deren
Anode an die Verbindungsleitung des Verstärkers 27β und deren Kathode an den Schleifarm eines Potentiometers
290 angeschaltet ist. Das Potentiometer 290 liegt zwischen dem Pluspol B+ der Spannungsquelle und
über einen Rückkopplungswiderstand 292 an dem Ausgang des Funktionsverstärkers 276. Die Diode 288
ist in Sperrichtung vorgespannt, wenn nicht die positive Spannung an der Summierverbindung des Verstärkers
276 positiver wird als die mittels des Potentiometers 290 an die Kathode der Diode 288 angelegte Spannung
Wenn dies eintreten sollte, wird der Rückkopplungswiderstand 292 parallel zu dem ersten Rückkopplungswiderstand 280 geschaltet, wodurch die Verstärkung des
Verstärkers 276 erheblich herabgesetzt und sein Ausgang begrenzt wird.
Die Begrenzung der Größe des negativen Winkels um den der Verteiler verdreht werden kann, ist
hauptsächlich deswegen vorgesehen, um große Nachteil- bzw. Verzögerungswinkel zu unterbinden, die mil
der Motor-Auspuffgassteuerung nicht verträglich und vereinbar sind. Andererseits sind große Voreinstellwinkel
begrenzt, um ein Motorklopfen und einen übermäßigen Motorverschleiß zu verhindern.
Der Ausgang des den Steuerwinkel begrenzender Verstärkers 276 wird ebenso wie der Steuereingang ar
das in Fig. 10 dargestellte Regelungssystem angelegt
Das Steuerwinkelsignal wird an den am Eingang liegenden Summierwiderstand 300 angelegt, der an die
Summierverbindung 302 eines herkömmlichen Servo-Verstärkers
26 angeschaltet ist. Die Rückkopplung füi den einstufigen Funktionsverstärker 306 des Servo-Verstärkers
26 erfolgt über einen Widerstand 308. Dei nicht invertierende Eingang des einstufigen Funktionsverstärkers 306 ist über einen Ausgleichswiderstand 31C
an Erde geschaltet.
Der Ausgang des Servoverstärkers 26 ist an der Servomotor 28 angekoppelt und steuert, wie in F i g. 11
dargestellt ist, zusammen mit dem Verteiler 30 und den1 Rückführpotentiometer 32 die Drehzahl des Servomotors
28. Der Servomotor 28 verstellt über Zahnrädei 312,314 den abgewandelten Zündverteiler 30 um einer
entsprechenden genauen Wert. Der herkömmliche, zi diesem Zweck verwendete Verteiler kann dadurch
abgewandelt werden, daß sein Hauptteil in zwe Abschnitte 316 und 318 unterteilt wird. Der untere
Abschnitt 316 mit dem Halterungsflansch 320 ist vor dem oberen Teil des Verteilers 318 getrennt, der der
Verteilerkopf 322 aufweist. Die aufeinanderliegender bzw. zusammenpassenden Flächen der zwei Teilt
können dann geschliffen und poliert und zwischen ihner Teflonlager 324 eingebracht werden. Auf diese Weis«
kann dann der Verteilerkopf 322 und damit der nich dargestellte Unterbrechernocken bezüglich des unterer
fest angebrachten Teils 316 verdreht werden.
Das Zahnradgetriebe zwischen dem Servomotor 2J und dem Verteiler 30 kann entsprechend der jeweiliger
Motor- und Verteilerausführung gewählt werden, un die richtige Größe der Zündwinkelvor- oder -nachei
lung entsprechend dem erzeugten Steuerwinkelsißna zu schaffen.
Das Rückführpotentiometer 32 ist unmittelbar an da: Ausgangszahnrad 312 des Servomotors 28, beispielswei
se mittels eines Zahnrades 326, angekoppelt, wodurch
sichergestellt ist, daß dessen Schleifarm 318 um denselben Winkel gedreht wird, um den der Verteiler 30
gedreht wird. Die Halterungsstütze 329 für das Potentiometer 32 und den Servomotor 28 ist auch an
dem unteren Teil 316 des Verteilers 30 angebracht. Die Leitungen des Potentiometers 32 sind zwischen den
Plus- und den Minuspol einer Spannungsquelle geschaltet, während ihr Mittenabgriff geerdet ist. Der Ausgang
des Potentiometers 32, der von dem Schleifarm 328 abgenommen wird, schafft ein elektrisches Signal, das
der mechanischen Verdrehung des Verteilers 30 proportional ist.
Der Potentiometerausgang wird an einen Summierwiderstand 320 angelegt, der mit der Summierverbindung
des invertierenden Eingangs eines Funktionsversiärkers 332 angeschaltet ist, der als Basis für den
Inverter 34 verwendet ist. Der nicht invertierende Eingang ist über einen Ausgleichswiderstand 331 an
/V\
Erde angeschaltet. Eine Verstärkung von eins wird be diesem Verstärker 332 mittels eines Rückkopplungs
Widerstands 334 geschaffen, um lediglich die Polariiä des Ausgangssignals am Rückführpotentiometer umzu
kehren und es über einen Summierwiderstand 336 ai dieselbe Summierverbindung 302 als Eingang von den
Steuersignal-Summierwiderstand 300 anzulegen. Di« Wirkung des gemeinsamen Anlegens an die Ver
stärkersummierverbindurig 302 besteht darin, dit
Differenz dieser beiden Signale an den Servoverstärkei 26 zur entsprechenden Steuerung des Servomotors unc
damit des Verteilers 30 anzulegen.
Mit dem Rückführsignal ist eine genaue Regelung dei Verteilerverdrehung und damit des Zündpunkteinstellwinkeis
geschaffen, wobei das Fehlersignal, das tatsächlich den Servoverstärker 26 erreicht, nicht nur
proportional dem verlangten vorgestellten oder verzögerten bzw. nachgestellten Zündwinkel, sondern auch
dem tatsächlich erhaltenen Winkel proportional ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Elektronisch gesteuerte Einrichtung zur Einstellung des Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine
mit mehreren Meßwertgebern zur kontinuierlichen Erfassung verschiedener Betriebszustände
der Brennkraftmaschine und zur Erzeugung von ersten elektrischen Signalen, deren Größe sich
jeweils linear in Abhängigkeit von Änderungen des entsprechenden Betriebszustandes ändert, weiterhin
mit mehreren, jeweils an einen der Meßwertgeber gekoppelten nichtlinearen Signalgeneratoren zur
Erzeugung von zweiten elektrischen Signalen, mit einer mit jedem der nichtlinearen Signalgeneratoren
verbundenen Addierschaltung, welche die Ausgangssignale zu einem zusammengesetzten Steuersignal
kombiniert, und mit einer mit der Addierschaltung gekoppelten Anordnung zur mechanischen
Verstellung eines Zündverteilers in Abhängigkeit von dem Steuersignal, um den Zündzeitpunkt der
Brennkraftmaschine einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder nichtlineare Signalgenerator (16, 18, 20) einen Operationsverstärker
(178, 76, 216) mit mehreren parallelen Rückkopplungsschaltungen (194, 196, 198; 118, 120; 240, 242)
aufweist, die jeweils eine Diode und eine einstellbare Spannungsquelle enthalten, wobei die Rückkopplungsschaltungen
(194, 196, 198; 118, 120; 240, 242) der nichtlinearen Signalgeneratoren (16, 18, 20) zur
Steuerung des Ausgangssignals des Operationsverstärkers (178,76,216) wahlweise einstellbar sind,
und daß eine mit der Verstellanordnung verbundene Einstell-Rückkopplungsschaltung vorgesehen ist, die
das Ausgangssignal der Verstellanordnung so lange ändert, bis das Ausgangssignal dem zusammengesetzten
Steuersignal entspricht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit der Addierschaltung (22) gekoppelte
Anordnung (24) zur Erzeugung eines dritten elektrischen Signals, das mit den zweiten elektrischen
Signalen zur Bildung eines zusammengesetzten Steuersignals kombiniert wird.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwertgeber
einen ersten Wandler (14) zur Erfassung der Drehzahl der Brennkraftmaschine, einen zweiten
Wandler (10) zur Erfassung der Maschinenlast und einen dritten Wandler (12) zur Erfassung der von der
Bedienungsperson wahrgenommenen Maschinenlast aufweisen.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle in
jeder parallelen Rückkopplungsschaltung (194, 1%, 198; 118, 120; 240, 242) in jedem nichtlinearen
Signalgenerator einstellbar ist, um die damit verbundene Diode in den nichtleitenden Zustand
vorzuspannen, wenn das Eingangssignal des zugeordneten Operationsverstärkers nicht eine vorher
bestimmte Spannung übersteigt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine mit der Verstellanordnung
verbundene Begrenzerschaltung (276 bis 292) zur Beschränkung der negativen und positiven
Werte des Ausgaiigssigrials der Versieiianoruiiung,
wobei ein Arbeitsbereich festgelegt wird, in dem der Zündzeitpunkt einstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzerschaltung (276 bis 292)
einen Operationsverstärker (276) und eine begrenzende Rückkopplungsschaltung mit einem Widerstand
(280) und einer ersten und einer zweiten Diode (286 bzw. 288) aufweist, die alle parallel geschalte;
sind, wobei die erste Diode (286) in Sperrichtung vorgespannt ist, wenn das zusammengesetzte
Steuersignal nicht eine vorher bestimmte negative Größe übersteigt, und die zweite Diode (288) in
Sperrichtung vorgespannt ist, wenn das zusammengesetzte Steuersignal nicht eine vorherbestimmte
positive Größe übersteigt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US19859871A | 1971-11-15 | 1971-11-15 | |
| US19859871 | 1971-11-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2256038A1 DE2256038A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2256038B2 DE2256038B2 (de) | 1977-04-14 |
| DE2256038C3 true DE2256038C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
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