DE2254289A1 - Befestigungselement fuer flaechige bauteile, insbesondere fuer rueck- oder zwischenwaende von moebeln - Google Patents
Befestigungselement fuer flaechige bauteile, insbesondere fuer rueck- oder zwischenwaende von moebelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement für flächige
Bauteile, vorzugsweise für Rück- oder Zwischenwände bei Pöbeln.
Es ist üblich, Möbelrückwände nach vollendetem Zusammenfügen der tragenden Mobelteile von der Rückseite des Möbels
her anzuschrauben oder während des Zusammenbaues die Rückwand in vorbereitete Nuten der Möbelseitenteile zu setzen
oder zu schieben, wobei im letzten Fäll eine Sicherung gegen Herausfallen oft erst gegeben ist, wenn die Rückwand von den
übrigen Bauteilen des Möbels allseitig umschlossen ist.
Auch ist es bekannt, Möbelrückwände mit Hilfe von Winkelblechen anzuschrauben, die an den Möbelseitenteilen befestigt
sind und den Rückwänden als Anschraubpunkte dienen.
Weiter gibt es Kunststoffwinkel, die ebenfalls an die
Möbelseitenwände angeschraubt werden ur/cl bsi denen der
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BAD ORlGfNAU
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freie zweite Schenkel eine anguformte Spreizhülse aufweist,
auf welche die Möbclrückwar.d mittels angebrachter Aufnahmeöffnungen
gedrückt wird.
Λ11 diese Befestigungsmittel haben jedoch den Machteil, daß
sie nicht fertigungsgerecht sind, da sie sich nur in umständlichen
und zeitraubenden und damit lohnintensiven Arbcitsgcingen
herstellen und montieren lassen (Fräsen der Aufnahmenuten,
Bohren der Aufnahnelöcher, Eindrehen der Schrauben
usw.). Auch lassen sich die Forderungen der Kunden nach leichter Montage- und Demontagemöglichkeit nicht erfüllen,
da die bekannten Mittel ein nicht unerhebliches Maß an handwerklicher Geschicklichkeit und Erfahrung bein Zusammenbauenden
voraussetzen. Damit sind diese Verbindungsmittel
für Möbelsysteme, die vom Käufer selbst aufgestellt werden, nicht sonderlich geeignet. Erschwerend konu.vc noch hinzu, daß
die Befestigung von Rückvandteilen bei Schrankwänden naturgemäß
besonders schwierig ist, da hier die Rückseite nach dem Aufstellen der einzelnen Elemente nicht mehr zugänglich
ist und sich mit den bekannten Mitteln die Pvückvrände nach
rationellen Gesichtspunkten nicht montieren lassen bzw. die bekannten Mittel keine unauffälligen, optisch günstigen
Lösungen liefern.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe .zugrunde, diese Nachteile
zu vermeiden und eine Lösung für ein Verbindungselement aufzuzeigen, das sich einfach und kostengünstig herstellen und
einbauen läßt, zugleich optisch ansprechend ist und sich harmonisch in die Gesamtkonzeption des Möbelstückes einfügt und
bei einfacher Handhabung - auch durch den Michtfachmann zuverlässig
die Eefestigungsfunktion erfüllt und zu jeder Zeit mit einen Handgriff wieder lösbar ist, wobei - je nach
den Erfordernissen - die Rückv/and sowohl von der Möbelfrontseite als auch von der Möbelrückseite einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsger.äß dadurch gelöst, daß das
Befestigungselement aus einem an einer Wand anbringbaren
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IO 363 - 3 - 2. November 1972
C-rundkörper besteht, der federnd oder biegsam angeformte
oder kraft- oder formschlüssig zu befestigende Rast- bzw. Haltemittel trägt.·
Um keine optisch und funktionell störenden, vorstehenden
Teile hinnehmen zu müssen, ist vorgesehen., den Grundkörper
als in die Wand versenkbaren Topf auszubilden.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Befestigungselement als preiswertes
ein- oder zweiteiliges Kunststoffteil,gefertigt und mit
einem Minimum an Aufwand, z. B. durch einen Hanunerschlag
- entweder beim Möbelhersteller oder vom Käufer - in eine vorhandene Bohrung gebracht wird, ohne daß zusätzliche
Befestigungsmittel (Schrauben, Nägel, Leim) bereizustellen wären. Ebenso rasch und einfach läßt sich dann die Möbelrückwand
- ebenfalls ohne zusätzliche Befestigungsmittel entweder von der Möbelfrontseite oder von der Möbelrückseite
in das fertig montierte Möbelstück einbringen, wo sie in der Endstellung einrastet und sicher gehalten wird.
Ein weiterer Vorteil neben dem unkomplizierten Einbringen
und Befestigen der Rückwände ist darin zu sehen, daß die Möbelrückwand beliebig oft, z. B. bei Demontagen des Möbel-'
Stückes ein- oder ausgebaut werden kann, ohne daß ein "Ausleiern" der Befestigungsmittel befürchtet v/erden muß wie
z. B. bei Schraubverbindungen.
Besonders einfach wird mit dem vorliegenden Verbindungselement
jedoch der Aufbau von Schrankwänden und großen Möbelstücken, deren Rückseite nach dem Aufbau nicht mehr
zugänglich ist. Die Rückwände lassen sich hier bequem von der röbelfrontseite her einsetzen und nach Bedarf auch
wieder entfernen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung v/erden in den
Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher erläutert.
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Es zeigen
Fig. la ein Befestigungselement für aas Einbringen der und Ib Rückwand von der Möbelfrontseite her, mit als
federnde Zunge ausgebildeten Rast- bzw. Haltemittel und zugehöriger Aufnahmebohrung in der
Möbelseitenwand, beides in perspektivischer Darstellung,
Fig. Ic einen Schnitt durch das Befestigungselement im
eingebauten Zustand,
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel des Befestigungselenentes
gemäß Fig. la in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3a ein Befestigungselement für das Anbringen der und 3b Rückv/and von der Möbelrückseite her, ebenfalls
mit als federnde Zunge ausgebildetem Rast- bzw. Haltemittel, ferner die zugehörige Aufnahmebohrung
in der Möbelseitenwand, beides in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3c einen Schnitt durch das Befestigungselement im
eingebauten Zustand,
Fig, 4 ein Befestigungselement gemäß Fig. 3a mit zusätzlich angebrachtem Fixierungs- bzw. Arretierungszapfen am Anschlag, ebenfalls perspektivisch
dargestellt,
Fig. 5a ein Befestigungselement mit festkleiambarem, als
und 5b bewegliche Zunge ausgebildeten Rast- bzw. Haltemittel für rückseitig gefalzte Möbeiseitenwände,
ferner die zugehörige Aufnahmebohrung in der Möbelseitenwar.d, beides perspektivisch dargestellt,
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Fig. 5c' einen Schnitt -durch das Befestigungselement im
eingebauten Zustand kurz vorm Einbringen der Köbelrückwand,
Fig. 5d einen Schnitt durch das Befestigungselement im eingebauten Zustand, mit eingebrachter Rückwand
und eingeschobenem Füllkörper,
Fig. 5e das Befestigungselement im Schnitt mit dem Rastbzw. Haltemittel in der Stellung, in der es z. B.
die Kunststoffspritzform verläßt,
-Fig. 6 das Befestigungselement gemäß Fig. 5a und 5e in
abgewandelter Ausführungsform,
Fig. 7a ein Befestigungselement, ebenfalls für das Anbringen
der Rückwand von der Möbelrückseite her, mit einem als Scharnierlasche ausgebildeten Rast- bzw.
Haltemittel, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 7b einen Schnitt durch das eingebaute Befestigungselement,
Fig. 8a ein Befestigungselement mit einem als Einschub- · und 8b körper ausgebildeten Rast- bzw. Haltemittel, in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 8c einen Schnitt durch das eingebaute Befestigungselement mit eingebrachtem Einschubkörper.
Der Grundkörper 1 des Befestigungselementes ist vorzugsweise als zylindrisch geformter Einschlagtopf 2 ausgebildet, der
in bekannter, nicht näher dargestellter Weise an seinem Umfang mit Widerhakenprofil versehen sein kann, um einen
besseren Sitz in der Aufnahmebohrung 3 der Möbelseitenwand zu erhalten. Der Einschlagtopf 2 kann einmal als Vollkreiskörper
(Fig. 2) ausgebildet sein oder als Kreissegmentkörper (Fig. la). Wogen der besseren Raumausnutzung ist - wie·die
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vorliegenden Ausführungsbeispiele zeigen - die Kreissegmentform
gewählt v/orden.
Bei dieser Ausführungsforn ist es jedoch zweckmäßig, wegen
der seitlich offenen Aufnahmebohrung 4 (Fig. Ib, 3b', 5b) am
Grundkörper 1 eine angeformte, überstehende Abdeckwand 5 vorzusehen, die evtl. Frässpuren oder Absplitterungen an der
Möbelstirnscite 6 verdeckt und die zugleich zur Fixierung
des Crundkörpers 1 dienen kann.
Eine Verlängerung des Abdeckrandes 5 dient bei der Ausführungsform
nach Fig. la zugleich als Anlage 14 für die Rückwand 7. Im eingebauten Zustand liegt' die sichtbare Kreisfläche
8 des Grundkörpers 1 mit der Innenfläche 9 der Möbelseitenwand 4 bündig (Fig. Ic). Lediglich der sichtbare
Rücken 11 der federnden Zunge Io ragt - als schiefe Ebene oder Kurve 12 ausgebildet - über die Innenfläche 9 hinaus
(Fig. Ic). Die Befestigungselemente nach Fig. la - 2 sind so gestaltet, daß die Rückwand 7 von der Frontseite des
Möbelstückes her eingebracht wird. Beim Einsetzen der Rückwand 7 gleitet diese über den als schiefe Ebene oder Kurve
12 ausgebildeten Rücken 11 der federnden Zunge Io und drückt diese in den Kohlraum 13 des Grundkörpers 1. Ist die Endstellung
erreicht, so legt sich die Rückwand 7 an den als Anschlag 14 dienenden Abdeckrand 5 an und die federnde
Zumge Io schnellt in ihre Ausgangsstellung zurück und sichert
die Rückwand 7 nit ihrer Verriegelungsfläche 15 gegen
Herausfallen und Herausdrücken (Fig. Ic).
Zur Demontage wird die federnde Zunge Io mit dem Finger
oder mit einem Werkzeug wieder in den Hohlraum 13 gedrückt und die Rückwand 7 durch Druck von der Γ-'öbelrückseitc her
oder mit Hilfe einer Durchgreiföffnung 16 von der .'TiLeI- j
frontseite her über die Zunge Io gezogen und entfernt. j
Ua den Reibungswiderstand beim Aufschieben der Rückwand 7 auf |
die Kurve oder schiefe Ebene 12 der federnden Zunge Io zu J
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verringern, kann der Rücken 11 der Zunge Io auch mit Rippen
bzw. Stegen 17 ausgerüstet sein (Fig. 2), welche die gewünschte Steigung oder Kurvenform besitzen.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 kann auch dazu benutzt
werden, um z. B. parallel zu den Möbelseitenwänden verlaufende' Zwischenwände zu halten, da die Kreisform des Grundkörpers 1 das Einschlagen des Befestigungselementes an beliebiger Stelle im Möbelinnern gestattet.
werden, um z. B. parallel zu den Möbelseitenwänden verlaufende' Zwischenwände zu halten, da die Kreisform des Grundkörpers 1 das Einschlagen des Befestigungselementes an beliebiger Stelle im Möbelinnern gestattet.
Ist die Rückseite des Möbelstückes zugänglich, so können Ausführungsformen
gemäß Fig. 3a-4 Verwendung finden. Hier ist der Anschlag 14b, 14c so am Crundkörper 1 angeordnet, daß er in
das Innere des Möbelstückes ragt. Oft kann es vorteilhaft
sein, die Rückwand 7 zu fixieren bzw. zu arretieren. Dies
kann durch einen am Anschlag 14c angebrachten Zapfen 18 geschehen (Fig. 4).
sein, die Rückwand 7 zu fixieren bzw. zu arretieren. Dies
kann durch einen am Anschlag 14c angebrachten Zapfen 18 geschehen (Fig. 4).
Wird die Form der Rückwandfixierung gewählt, bei der die
Rückwand 7 in einer umlaufenden Falz 19 der Möbelaußenwände (Fig. 5b) liegt, so kann ein Befestigungselement gemäß Fig. 5a benutzt v/erden. Zum Einsetzen der Rückwand 7 wird die
federnde Winkelzunge 2o in den Hohlraum 21 des Grundkörpers gedrückt und nach vollendetem Einsetzen der Rückwand 7 losgelassen. Dabei greift die an die Winkelzunge 2o angeformte Winkelnase 22 hinter die Rückwand 7 und hält sie fest (Fig. 5d). In diesem Fall ist die Falzfläche 23 die möbelseitige
Anlagekante für die Rückwand 7. Durch eine geringfügige
Abwandlung kann das Befestigungselement auch für Möbel ohne Falz 19 benutzt werden, und zwar erhält dann die Winkelzunge 2o eine zweite Winkelnase 24 (Fig. 6), die verhindert, daß
die Rückwand 7 in das Möbelinnere fällt.
Rückwand 7 in einer umlaufenden Falz 19 der Möbelaußenwände (Fig. 5b) liegt, so kann ein Befestigungselement gemäß Fig. 5a benutzt v/erden. Zum Einsetzen der Rückwand 7 wird die
federnde Winkelzunge 2o in den Hohlraum 21 des Grundkörpers gedrückt und nach vollendetem Einsetzen der Rückwand 7 losgelassen. Dabei greift die an die Winkelzunge 2o angeformte Winkelnase 22 hinter die Rückwand 7 und hält sie fest (Fig. 5d). In diesem Fall ist die Falzfläche 23 die möbelseitige
Anlagekante für die Rückwand 7. Durch eine geringfügige
Abwandlung kann das Befestigungselement auch für Möbel ohne Falz 19 benutzt werden, und zwar erhält dann die Winkelzunge 2o eine zweite Winkelnase 24 (Fig. 6), die verhindert, daß
die Rückwand 7 in das Möbelinnere fällt.
Zur Montageerleichterung können im Crundkörper 1 die seitlichen
Flächen 25 des Hohlraumes 21 mit kraft- oder formschlüssig wirkenden Mitteln ('ausgerüstet sein, welche die
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Winkolzange 2o in jeder Stellung innerhalb dos Hohlraumes
21 f cstklciaraen, in die sie durch äußere :'raftcinf lüsr>e
gebracht wird. Dies kann den Vorteil haben, daß das einsetzen
größerer Rückwände 7 bei vielen liefostigungselcncntcn
leichter vonstatten geht, v/cnr. ;,ian zuvor die VVink·;.» 1-zungen
2o in die in Fig. 5c gezeigte Lage bringt. Isun kann
die Rückwand- 7 eingesetzt werden und nach dem Hochdrücken der Winkelzungen 2o mittels eines Werkzeuges.oder von Hand
in die in Fig. 5d gezeigte Stellung ist sie gegen Herausfallen gesichert. Zur zusätzlichen Sicherung ist es auch
möglich, in den Hohlraum 21 einen Füllkörper 26 zu schieben, '
der der Winkelzunge 2o den zum Zurückweichen notwendigen Raum nimmt und so dafür sorgt, daß sich die Rückwand 7 auch
beim Transport kompletter Möbel nicht lockert. Die kraftodcr formschlüssig wirkenden Mittel können z. B. mit kleinen
Zähnen, Erhöhungen oder Aufrauhungen versehene Partien 27 auf den seitlichen Flächen 25 des Hohlraumes 21 sein. Oder
Breite der Winkelzunge 2o und lichte Weite des Hohlraumes 21 sind so ausgeführt, daß die Winkelzunge 2o im Preßsitz
in der gewünschten Lage (Fig. 5c, 5d) gehalten wird.
Nach einem weiteren abgewandelten Ausführungsbeispiel kann der Grundkörper 1 auch mit einer scharnicrartig biegsam,
angeformten Lasche 28 ausgerüstet sein, die einen nach dem Druckknopf-Prinzip arbeitenden Knopf 29 trägt (Fig. 7a), der
zum Festhalten und Verriegeln der P.ückwand 7 in ein entsprechend bemessenes rückwandseitiges Loch 3o gedrückt wird
(Fig. 7b).
Ein letztes Ausführungsbeispiel zeigt dann noch ein als einrastbarer Einschubkörper 31 ausgebildetes Haltemittel
für die Rückwand 7 (Fig. 8a-c). Dieser Einschubkörper 31 ist zweckmäßig mit federnd angeformten Rastarmen 32 versehen,
die mit Verriegelungsnasen 33 ausgestattet sind und die mit entsprechend angebrachten Verriegelungsflächen 34
in Trundkörper 1 zusammenwirken (Fig. 8c). Um den Einschubkörper 31 für Demontagen rasch wieder entfernen zu können,
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'
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trögt er eine Schrägfläche 35, die als Angriffsfläche
für ein Hebelwerkzeug (Schraubenzieher o. ä.) f;oci'""(-t
ist. Zu diesen Zweck empfiehlt es sich auch, Verricgelungsnasen 33 und -flächen 34 schräg auszubilden oder
mit nicht dargestellten Abrundungen zu versehen, um die
zum Lösen notwendige Kraft auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Weitere nach dem Druckknopf-Prinzip arbeitende Abwandlungen
sind zur Befestigung des Einschubkörpers ohne weiteres möglich.
A09820/0100
BAD
BAD
Claims (2)
- 363 - 10 - 2. November 197 2PatentansprücheBefestigungselement für flächige Bauteile, vorzugsweise für Rück- oder Zwischenwände bei Möbeln, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement aus einem an einer Wand (4) anbringbaren Grundkörper (1) besteht, der federnd oder biegsam angeformte oder kraft- oder formschlüssig zu befestigende Rast- bzw. Haltemittel (10,20,28,31) trägt.
- 2. Befestigungsraaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dar Grundkörper CD als in uie Wand (4) versenkbarer Körper ausgebildet ist.3. Befestigungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rast- bzw. Haltemittel als federnd angeformte Zunge (10) ausgebildet ist, deren sichtbarer Rücken (11) im Einbauzustand des Grundkörpers (1) mindestens teilweise über die Innenfläche (9) der Wand (4) hervorragt.4. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Innenfläche (9) der Wand (4) vorragende Teil der Zunge (20) als schiefe Ebene oder Kurve (12) ausgebildet ist oaerRippen bzw. Erhebungen (17) trägt, die diese Form aufweisen.5. Befestigungselement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k e η nzeichnet, daß der Grundkörper (1) mit Anschlägen (14, 14a, 14b) versehen ist, welche die Wandteile (7) in definierter Stellung halten.Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurcii g e k e π η ζ e i c a λ l. L, gum tin: Anschläge (14, I4a, 14b) Fixierungs- bzw. Arrecierur.gGiniütol (13; tragen, um das Einsetzen der Wand teile (7) ~u erlc^c/.wcrr. und ein Verschieben zu verhindern.409820/0 100 - 11 -BAÖ ORIGINAL1Ü 363 - 11 - 2. November 19727. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 6, dadurch ge kenn ze ichnet, daß die federnd angeformte Zunge (20) an ihrem freien Ende mindestens eine Anschlagnase (22,24) aufweist.8. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Grundkörper (1) kraft- u./ oder formschlüssig v/irkende Mittel (27) vorgesehen sind, welche die Zunge (20) in der Stellung festhalten, in die sie durch äußere Krafteinwirkung gebracht wird.9. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Grundkörper(1) und/oder Zunge (20) mit Anschlägen (24,22) zum Arretieren der einzusetzenden Wandteile in einer vorgegebenen Position versehen sind.10. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum (21) im Grundkörper (1) ein Füllkörper (26) für ein Arretieren der Zunge (20) in der Einbaulage des Wandteils und zum Erzeugen des notwendigen Anpreßdrucks der Zunge (20) einsetzbar ist.11. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis IO, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastbzw. Haltemittel eine angeformte, scharnierartig biegsame Lasche (28) ist, die durch kraft- und/oder formschlüssig wirkende Befestigungsmittel (29,30) mit der Wand (4) verbunden wird.12. Befestigungselement nach einem der mehreren der Ansprüche1 bis II, dadurch g e k c r» u ζ ^ i c h i\ c t., daß die Befestigungsmittel (29,30) vorzugsweise nach dem Druckknopf-Prinzip arbeiten. 4 0 9 8 2 0/0100- 12 -BAD ORIGINAL1Ü 3G3 - 12 - 2. November13. Befestigungelement nach einem oder mehreren der Ansprache 1 bis 12, dadurch gekennze ic Ii net, daß α...; Rast- bzw. Haltemittel ein in den Grundkörper (1) ein;jringbarer, form- und/oder kraftschlüssig mit diesem verriegclbarer Einschubkörper (31) ist.14. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschubkörper (31) mindestens ein federnd angefornites Verriegelungsraittel (32) besitzt.15. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch geke nn zeichnet, daß der Einschubkörper (31) eine angeformte Ausnehmung (35) zum Ansetzen eines Hebelwerkzeuges aufweist.16. Befestigungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) eine angeformte Abdeckwand (5) aufweist.Α09820/Π100 BAD ORIGINAL·Leerseite
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
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| FR7338438A FR2205964A5 (de) | 1972-11-06 | 1973-10-29 | |
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| IT3093873A IT999213B (it) | 1972-11-06 | 1973-11-05 | Elemento di fissaggio per parti strutturali superficiali in parti colare per pareti posteriori o di visorie di mobili |
| AT934873A AT334574B (de) | 1972-11-06 | 1973-11-06 | Befestigungselement fur ruckwande von mobeln |
| AT203276A AT350220B (de) | 1972-11-06 | 1976-03-18 | Befestigungselement fuer waende, insbesondere rueckwaende von moebeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19722254289 DE2254289A1 (de) | 1972-11-06 | 1972-11-06 | Befestigungselement fuer flaechige bauteile, insbesondere fuer rueck- oder zwischenwaende von moebeln |
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