DE2252389A1 - Druckfuehler, insbesondere fuer extruder - Google Patents
Druckfuehler, insbesondere fuer extruderInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DiPL-iNa-R-SPLANEMANN dipl-chem. dr. B. REITZNER - dipl-ins. J. RICHTER
Firma
Rosemount Inc.
12001 West 78th Street
Eden Prairie, Minnesota
aooo München 2 25. Oktober 1972
Tal 13 . ■
Telefon (0811) 226207/226209 Telegramme: Inventius München
Unsere Akte: 41 21 -1-8021 Ihr Zeichen:
Patentanmeldung
Druckfühler, insbesondere für Extruder
Die Erfindung betrifft einen Druckfühler mit einer Hilfsdruckquelle,
mindestens einem Raum, in dem ein parametrischer, von dem zu messenden Druck abhängiger Druck herrscht,
einem von dem parametrischen Druck beaufschlagten druckempfindlichen
Organ und einer Vorrichtung zum Justieren der Druckabhängigkeit.
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Typisch für solche Druckfühler ist das Vorhandensein einer Gegenkraft, die der auf das primäre Meßorgan von dem zu
messenden Druck ausgeübten Kraft das Gleichgewicht hält. Deshalb eignen sich solche Druckfühler vor allem zur genauen
Messung besonders hoher Drücke, wie sie beispielsweise bei Extrudern vorkommen.
Bekannt sind Druckfühler, die auf pneumatischer Grundlage nach einem Gegenkraft-Prinzip arbeiten, beispielsweise aus
den US-Patentschriften 3 482 449 und 3 581 572. Diese Fühler
werden bei Hochdruckextrudern benutzt; sie sind unempfindlich gegen Beschädigung und in ihrem normalen Arbeitsbereich
recht genau.
Allerdings mußte die Nullpunkt-Einstellung im wesentlichen mechanisch vorgenommen werden, was sehr kompliziert ist.
Auch die Meßbereichs-Einstellung erwies sich als sehr schwierig.
In dem US-Patent 3 482 449 ist zwar eine einzige einstellbare
Auslaßöffnung offenbart, die von derjenigen Kammer ins Freie führt, in welcher ein herabgesetzter, von dem zu messenden
Druck abhängiger Zwischendruck herrscht. Eine Meßbereichs-Einstellung läßt sich hiermit jedoch nicht erreichen, da der
Druck in dieser Kammer stets der von der Meßuhr gemessene Druck ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Einstellschwierigkeiten bei insbesondere für Extruder bestimmten Druckfühlern zu
beseitigen und die pneumatisch wirkende Einstellvorrichtung so zu verbessern, daß sie leicht zu handhaben ist und daß
sowohl eine Nullpunkt- als auch eine Meßbereichs-Einsteilung
einwandfrei durchgeführt werden kann.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe "bei dem eingangs näher
erläuterten Druckfühler dadurch gelöst, daß die Justiervorrichtung aus einem von der Hilfsdruckquelle zu einer
Stelle niedrigeren Drucks führenden, mit zwei einander nachgeschalteten Drosselvorrichtungen besetzten Strömungskanal besteht, daß mindestens eine dieser Drosselvorrichtungen
einstellbar ist, und daß eine Verbindung von dem zwischen den Drosselvorrichtungen gelegenen Druckraum zu dem druckempfindlichen
Organ besteht.
Wesentlich ist also das Vorhandensein von zwei pneumatisch in Reihe geschalteten Drosselvorrichtungen, von denen vorzugsweise
die zweite einen unveränderlichen Dur chi aß quer schnitt hat. Auf diese Weise läßt sich der relative Druckabfall des
Strömungsmittels einstellen. Der in dem Verbindungskanal zwischen den Drosselvorrichtungen vorhandene Druck wirkt
auf das jeweilige druckempfindliche Organ.
Druckempfindliches Organ bedeutet im Rahmen der Erfindung einerseits das (sekundäre) Kihlorgan der an dem erfindungsgemäßen
Druckfühler angeschlossenen Druckmeßeinrichtung und andererseits die im Druckfühler enthaltene bewegliche
Wand, von der Gegenkraft ausgeht. Demgemäß wird in Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß für jedes der
beiden druckempfindlichen Organe eine eigene Justiervorrichtung vorgesehen ist, wobei diese Vorrichtungen untereinander
gleich sein können. In diesem 3?all werden insgesamt vier Drosselvorrichtungen benötigt, die' alle leicht in dem
Gehäuse des Extruder-Druckfühlers untergebracht werden können. Sie ermöglichen eine genaue Nullpunkt- und Meßbereichs-Einstellung
am Druckfühler selbst ohne komplizierte äußere Vorrichtungen. ,
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben,. Im einzelnen zeigt:
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Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Druckfühler mit teilweise weggebrochenen oder in
Ansicht dargestellten Partien,
Fig. 2 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab durch ein Drosselbohrungssystem zur Nullpunkt-Einstellung und
Fig. 3 einen Teilschnitt in vergrößertem Maßstab durch ein
Drosselbohrungssystem zur Meßbereichs-Einstellung.
Der pneumatische Extruder-Druckfühler ist insgesamt mit
10 bezeichnet und weist einen Fühlerkopf 11 auf, der in die Zylinderbüchse eines Extruders eingesteckt werden kann,
um die Drücke in diesem zu messen. Oft sitzt der Fühler am Endanschlußstück des Extruders. Der Fühler, auch Sensor
genannt, besteht aus einem langgestreckten hohlen Gehäuseschaft 12, der an seinem Ende mit einem Gewinde 14 in eine
Querbohrung der Zylinderbüchse des Extruders eingeschraubt
werden kann. Der Fühlerkopf 11 des GehäuseSchafts reicht in
die Hochdruckzone hinein und weist eine mit 16 bezeichnete Membran verhältnismäßig kleinen Durchmessers auf, die mit
der inneren Oberfläche der Zylinderbüchse des Extruders etwa bündig ist. Der Fühlerkopf 11 enthält eine pneumatische
Ventilanordnung mit einem Ventilsitz 17, welcher den Durchgang von dem Hohlraum 18 des GehäuseSchafts 12 zu einer Ventilkammer
20 steuert. Wenn infolge mechanischer Druckwirkung auf die Membran 16 Strömungsmittel durch die Ventilöffnung fließt,
tritt dieses in eine röhrenförmige öffnung 21 im Inneren einer Kraftausgleichsstange 22 ein. Diese hat einen Ventilkopf,
der mit dem Ventilsitz 17 zusammenpaßt. Die Konstruktion
des ganzen Fühlerkopfes 11' entspricht der im US-Patent 3 581
dargestellten und beschriebenen Anordnung.
Eine Druckquelle 23 ist mittels eines geeigneten Anschlußstücks
24 mit dem Hohlraum 18 verbunden, und zwar auf der
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der Ventilkammer 20 gegenüberliegenden Seite des Ventilsitzes 17-Die
Ausgleichsstange 22 ist mit der Membran 16 in Anlagever-Mndung,
um Bewegungen zu und von ihr mechanisch zu übertragen. Gegenüber dem Hohlraum 18 ist die Ausgleichsstange mittels
eines O-Binges 25 abgedichtet, der Tom Ventilsitz 17 aus
hinter dem Einlaß-Anschlußstück 24 liegt. Er dichtet den
Hohlraum 18 ab und verhindert ein Ausfließen des Strömungsmittels nach dieser Seite.
Die Kraftausgleichsstange 22, die wie erwähnt von einer
röhrenförmigen öffnung 21 durchzogen ist, sitzt fest an einer Platte 26, und diese befindet sich in einem flachen
Raum 27» der von dem Fühlergehäuse 35 umschlossen ist. Die Platte 26 ist an einer sehr flexiblen Membran 28 angebracht,
die an den Verbindungsrändern der den Raum 27 bildenden
Einzelteile ringförmig abgedichtet ist. Die Membran 28 teilt den Raum 27 in zwei einzelne Kammern 31 und 32. Die Platte
liegt gegen eine an der Ausgleichsstange 22 angeformte Schulter
an und wird über eine Unterlagscheibe 33A von einem Sperring
gehalten. Zwischen der Unterlagscheibe 33Δ, der Ausgleichsstange
22 und der Membran 28 ist ein O-Ring 39 vorgesehen, um einen Druckausgleich zwischen den Kammern 31 und. 32 zu verhindern.
Die innere röhrenförmige Öffnung der Ausgleichsstange 22 ist wie gezeigt zur Kammer 31 hin geöffnet. Eine kleine Feder 3^
ist zwischen der Unterlagscheibe 32 und der entsprechenden
Hälfte des den Raum 27 bildenden Gehäuses 35 eingesetzt, um die Empfindlichkeit des Fühlers gegen verschiedene Einbaulagen
zu verringern.
Ein Kanal 36 führt über eine einstellbare Drosselstelle 37
zu einem Kanal 38» an dem eine Druckmeßeinrichtung 43
angeschlossen ist, wie z.-B. eine Meßuhr, ein Druckgeber oder ein anderes entsprechendes Bauteil einer Druckfernmeßeinrichtung.
Außerdem weist der Kanal 38 eine Drosselstelle 40
auf, die als unveränderliche, zur Atmosphäre geöffnete Düse
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dargestellt ist. Der Durchlaßquerschnitt der einstellbaren Drosselstelle 37 wird mittels einer Ventilnadel 41 eingestellt.
Diese Ventilnadel ist in eine von außen zu dem Verbindungskanal 36 und der Drosselstelle 37 hin führende Gewindebohrung
42 eingeschraubt.
Eine andere einstellbare Drosselstelle 45 ist am Gehäuseschaft
12 angeordnet. Sie enthält eine Ventilnadel 46, die von außen in eine Gewindebohrung 47 eingeschraubt ist. Diese einstellbare
Drosselstelle ist zum Hohlraum 18 hin geöffnet und verbindet diesen über einen Kanal 48 mit der Kammer 32. Die
Kammer 32 ist wie gezeigt über eine unveränderliche Drosselstelle
49 nach Art einer feinen Düse zur Atmosphäre hin geöffnet.
Wenn im Betrieb die Membran 16 von dem Druck im Inneren des Extruderzylinders bewegt wird, dann bewegt sich auch der
Ventilkopf von dem Ventilsitz 17 weg. Das von der Druckquelle 23 her unter Druck stehende Strömungsmittel fließt durch das
so geöffnete Ventil in die Ventilkammer 20 und von dort weiter in die röhrenförmige Öffnung 21. Dadurch gelangt Strömungsmittel
unter Druck in die Kammer 31· Dieser Druck bewirkt eine Kraft
auf die große, durch die Platte 26 und die Membran 28 gebildete Einheit, wobei mittels der Ausgleichsstange 22 der auf die
Membran 16 wirkenden Kraft mechanisch entgegengewirkt wird. Dadurch wiederum verringert sich die Öffnung am Ventilsitz 17,
so daß die Strömung gedrosselt und ein Kraftausgleich erreicht
wird, sobald der Druck in der Kammer 31 den Wert erreicht,
der notwendig ist, um der auf die Membran 16 wirkenden Kraft das Gleichgewicht zu halten. Dieser Vorgang ist in dem vorerwähnten
US-Patent erklärt. Das in der Kammer 31 unter Druck
stehende Strömungsmittel gelangt in den Kanal 36 und fließt
von dort durch die einstellbare Drosselstelle 37 und die
unveränderliche Drosselstelle 40 zur Atmosphäre, Der in dem Kanal 38 gemessene Druck ist somit ein Bruchteil des Druckes
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in der Kammer 31 ? wobei dieser Bruchteil von den Abmessungen
der öffnungen 37 vnä. 40 abhängt. Der Druck im Kanal 38 wird
von einer Meßeinrichtung erfaßt und gibt den Druck an der
Membran 16, d.h. den Druck im Extruderzylinder wieder.
Die Wirkungsweise des Ventils am Ifühlerkopf 11 und der
Kraft ausgleichsmem.br an ist in der TJS-Pat ent schrift 3 581 572-im
einzelnen erläutert. Alle konstruktiven Details können daher diesem Patent entnommen werden.
Die Nullstellung der Meßeinrichtung, bei der das Anzeigeinstrument
auf Null steht, kann durch Verstellen der Ventilnadel 46 (Pig. 2) eingestellt werden, wobei ein !Teil
des Druckmittels aus dem Hohlraum 18 in die Kammer 32
abgelassen wird und dort auf die Membran 28 wirkt. Der Strömungsweg geht daher von der Druckquelle 23 durch den
Kanal 48 zu der unveränderlichen Drosselstelle 49. Durch dieses einstellbare Einfließenlassen von Strömungsmittel in
die Kammer 32 kann in dieser ein über dem atmosphärischen
Druck liegender Druck aufgebaut werden, da der Abfluß durch die Drosselstelle 49 gedrosselt ist. So kann die Anordnung
bei einer bestimmten Nullstellung ins Gleichgewicht gebracht werden. Wenn sich somit am Ventilsitz 17 eine bestimmte
Strömung und zugleich in der Kammer 31 sin bestimmter Druck
einstellt, dann kann die Drosselstelle 45 so lange nachgestellt
werden, bis die Anzeige auf Null geht. Die Einstellung der Drosselstelle durch Verstellen der Ventilnadel 46 in ihrer
Gewindebohrung 47 bewirkt einen bestimmten Zufluß in die Kammer 32, so daß sich dort ein ganz bestimmter Druck aufbaut.
Es ist darauf hinzuweisen, daß es besonders zweckmäßig ist, zwei in Eeihe geschaltete Drosselstellen zu benutzen, von
denen mindestens eine einstellbar ist, wenn man eine einwandfreie Nullpunkt-Einsteilung erreichen will. Es könnte jedoch
auch die Drosselstelle 49 die. einstellbare und 45 die unveränderliche
Drosselstelle sein; ebenso könnten gewünschtenfalls
beide Drosselstellen einstellbar sein. Mit beiden Drosselsteilen
wird der Abfluß von Strömungsmittel aus der Druekquelle
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gedrosselt. Zumindest eine der im Strömungsweg zur Atmosphäre in Reihe liegenden Drosselbohrungen muß aber einstellbar
sein, wenn die erstrebten Einstellmöglichkeiten erreicht werden sollen. Das einzustellende druckempfindliche Organ,
in diesem Fall die Membran 28 mit der Platte 26, wird von dem Druck beaufschlagt, der zwischen den in Reihe liegenden
Drosselstellen wirksam ist.
Um den Meßbereich der Meßeinrichtung zu ändern, werden die in Reihe geschalteten, den Abfluß des Strömungsmittels aus
der Kammer 31 drosselnden Drosselstellen 37 und 40 benutzt.
Die Ventilnadel 41 steuert den Strömungsmitteldurchsatz durch die Drosselstelle 37 und durch den Kanal 36 und damit auch
die Strömung zur Atmosphäre durch die Drosselstelle 40. Die Kammer 31 stellt in diesem Pail die wirksame Druckquelle
dar, und die Drosselstellen 37 und 40 drosseln die Strömung
aus dieser Kammer. Durch Drosseln der Strömung im Kanal 36
mit der Ventilnadel 41 sinkt der Druck im Kanal 38 unter
den Druck in der Kammer 31 ab» und der prozentuale Unterschied
ergibt dann einen anderen Meßbereich der Meßeinrichtung infolge dieses Einstellvorganges.
Anders ausgedrückt ist der Druck im Kanal 38 proportional
zu dem Druck in der Kammer 31» aber die momentanen Drücke sind infolge der Einstellung der Ventilnadel 41 um einen
gewünschten Betrag verschieden. Auch hier sind beide in Reihe geschalteten Drosselstellen, von denen mindestens eine einstellbar
sein muß, erforderlich, um auf pneumatischem Wege eine saubere Meßbereichseinstellung zu erhalten. Das druckempfindliche
Organ (der Meßeinrichtung) erfaßt den Druck zwischen den in Reihe geschalteten Drosselstellen, genauso
wie die Membran 28 den Druck zwischen den Drosselstellen
und 49 erfaßt. Auch die Drosselstelle 40 könnte einstellbar und die Drosselstelle 37 unveränderlich sein. Ebenso könnten
gewünschtenfalls beide Drosselstellen einstellbar sein.
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In Strömungsrichtung betrachtet liegt eine Drosselstelle stromaufwärts und eine stromabwärts vom sensierenden Element.
Alternativ könnten auch die Drosselvorrichtungen (die stromaufwärts
und die stromabwärts liegende) ein einziger langgestreckter Drosselbereich sein." Das druckempfindliche Organ
würde an einer Stelle zwischen den Enden dieses Drosselbereichs pneumatisch angeschlossen sein. Diese Stelle könnte durch die
Anordnung mehrerer Druckanzapfungen an verschiedenen Stellen entlang des Drosselbereichs in Stufen einstellbar gemacht'
werden, wobei die einzelnen Druckanzapfungen mit dem druckempfindlichen Organ wahlweise verbunden werden könnten.
In diesem Beispiel würde somit die Länge der stromaufwärts und stromabwärts liegenden Drosselbereiche relativ zueinander
"eingestellt".
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Claims (12)
- 23. Oktober 1972 Ei/koePatentansprücheV 1. J Druckfühler mit einer Hilfsdruckquelle, mindestens Neifnem Raum, in dem ein parametrischer, von dem zu messenden Druck abhängiger Druck herrscht, einem von dem parametrischen Druck beaufschlagten druckempfindlichen Organ und einer "Vorrichtung zum Justieren der Druckabhängigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Justiervorrichtung aus einem von der Hilfsdruckquelle (23) zu einer Stelle niedrigeren Druckes führenden, mit zwei einander nachgeschalteten Drosselvorrichtungen (4-5» 49» 37» 40) besetzten Strömungskanal besteht, daß mindestens eine dieser Drosselvorrichtungen einstellbar ist und daß eine Verbindung von dem zwischen den Drosselvorrichtungen gelegenen Druckraum (4-8; 38) zu dem druckempfindlichen Organ (28; 43) besteht.
- 2. Druckfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das druckempfindliche Organ Teil einer an einen parametrischen Druckraum (38) angeschlossenen Druckmeßeinrichtung (43) ist und die Verbindung mit diesem Druckraum besteht.
- 3. Druckfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das druckempfindliche Organ eine von einem Differenzdruck betätigte bewegliche Wand (28) ist und die Verbindung zu einer Seite (32) dieser beweglichen Wand hin besteht.30981 9/0768- Qf-
- 4-. Druckfühler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von dem zu messenden Druck beaufschlagte Membran (16), ein Steuerventil (17)j eine von einem Differenzdruck betätigte bewegliche Wand (28), ein mechanisches Verbindungsglied (22) zwischen dem Steuerventil und der beweglichen Wand und Strömungskanäle, durch die Strömungsmittel unter Druck zu dem Steuerventil gelangen, dort unter der Wirkung der Membran gesteuert werden und auf der einen Seite (51) der beweglichen Wand.einen Druck aufbauen kann, wodurch mittels des mechanischen Verbindungsgliedes eine Gegenkraft auf das Steuerventil ausgeübt wird, und daß die andere Seite (52) der ein druckempfindliches Organ darstellenden beweglichen Wand von dem Druck beaufschlagt wird, der sich zwischen den Drosselvorrichtungen einstellt.
- 5. Druckfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Hilfsdruckquelle (25) höher als der atmosphärische Druck ist und der Strömungskanal zur Atmosphäre führt. "
- 6. Druckfühler nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Druckmeßeinrichtung, einen von der einen Seite (51) der beweglichen Wand zu einer Stelle niedrigeren Druckes führenden Meßkanal und zwei in diesem. Meßkanal angeordnete, ■ einander nachgeschaltete Drosselvorrichtungen (57» 4-0)» von denen mindestens eine einstellbar ist, wobei die Druckmeßeinrichtung ein weiteres druckempfindliches Organ enthält, das von dem zwischen Drosselvorrichtungen bestehenden Druck beaufschlagt wird.
- 7. Druckfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Hilfsdruckquelle unmittelbar nachgeschaltete Drosselvorrichtung (4-5) einstellbar ist.■3 0 9 8 1 «3 / 0 7 G 82257389
- 8. Druckfüliler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Meßkanal stromaufwärts liegende Drosselvorrichtung (37) einstellbar ist.
- 9. Druckfühler mit einem Gehäuse, einer an einem Ende des Gehäuses angeordneten Aufnahmevorrichtung (11) für eine Membran (16), die von dem zu messenden Druck beaufschlagt ist, einer in dem Gehäuse an einer von der Membran entfernten Stelle angeordneten beweglichen Wand (28) als erstem druckempfindlichen Organ, welche das Gehäuse in eine erste (31) und eine zweite (32) Kammer aufteilt, einer Hilfsdruckquelle (23)» einem von der Hilfsdruckquelle zu der ersten Kammer führenden ersten Leitungsweg, einem Ventil (17) in dem ersten Leitungsweg, einem ersten Verbindungsorgan zwischen dem Ventil und der Membran, wobei deren Bewegung unter der Wirkung des zu messenden Drucks die Stellung des Ventils mittels des ersten Verbindungsorgans verändert und damit die Strömung im ersten Leitungsweg steuert, einem zweiten Verbindungsorgan (22) zwischen der beweglichen Wand und dem Ventil, wobei der an der beweglichen Wand wirkende Differenzdruck dem Ventil das Gleichgewicht hält und der Bewegung der Membran entgegenwirkt, sowie mit einer Druckmeßeinrichtung (4-3) mit einem zweiten druckempfindlichen Organ, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Einstellung des Ausschlages der druckempfindlichen Organe (43, 28) vorgesehen ist, bestehend aus einem zweiten Leitungswcg, der von einem Druckraum zu einer Stelle niedrigeren Druckes führt und zwei einander nachgeschaltete Drossel vorrichtungen (4-5, 49; 37» 40) enthält, wobei der zwischen den Drosselvoi'richtungen bestehende Druck das eine der druckempfindlichen Organe beaufschlagt und das Ausmaß der wirksamen Strömungsdrosselung durch die Einstellbarkeifc mindestens einer der Drosselvorrichtungen ermöglicht wird.309819/076B1OiRlGlNAL INSPECTED
- 10. Druckfühler nach iaispruch 9i dadurch gekennzeichnet, daß das druckempfindliche Organ Teil einer Druckmeßeinrichtung (4-3) ist und der Druckraum die zu dem ersten Leitungsweg hin geöffnete erste Kammer (31) ist.
- 11. Druckfühler nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß das druckempfindliche Organ die bewegliche Wand (28) ist und der Druckraum der Teil .des ersten Leitungsweges ist, der zwischen der Hilfsdruckquelle (23) tmd dem Ventil (17) liegt.
- 12. Druckfühler nach s Anspruch 95 dadurch gekennzeichnet, daß die zwei druckempfindlichen Organe zu je verschiedenen zweiten Leitungswegen hin geöffnet sind und jeder dieser zweiten Leitungswege zumindest eine einstellbare Drosselvorrichtung enthält, die mit einer anderen Drosselvorrichtung in Reihe liegt.13· Druckfühler gemäß Oberbegriff des Anspruchs 9> dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Einstellung des die bewegliche Wand (28) beaufschlagenden Drucks in der zweiten Kammer (32) vorgesehen ist, bestehend aus einem zweiten Leitungsweg, der von der Hilfsdruckquelle' zu einer Stelle niedrigeren Drucks führt und zwei einander nachgeschaltete Drosselvorrichtungen (4-5, 49) enthält, von denen mindestens eine einstellbar ist, und daß die zweite Kammer mit dem Kanal zwischen den Drosselvorrichtungen verbunden ist.309819/0768Druckfühler nach Anspruch I3, gekennzeichnet durch einen dritten Leitungsweg, der von der ersten Kammer (3I) zu einer Stelle führt, an der ein von dem normalen Arbeitsdruck in der ersten Kammer verschiedener Druck herrscht, daß in diesem dritten Strömungskanal zwei die Strömung drosselnde und einander nachgeschaltete Drosselvorrichtungen (37, 4-0) vorgesehen sind und daß die Druckmeßeinrichtung (4-3) an diesem dritten Leitungsweg zwischen den Drosselvorrichtungen angeschlossen ist, von denen mindestens eine einstellbar ist.309819/0768Lee rseite
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