-
Gleichrichter Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichrichter,
insbescndere Silizium-Gleichrichter vom Brückentyp, der für die Einschaltung in
elektrische Stromkrei@e ge@ignet ist und a@esiell zum Er@@t@ oder Aus@@ch@eln einer
Gruppe von gleichgerichteten @ioden entworfen wurde. Normalerweise ordnete man bisher
diese Dioden einzeln am Ort der Montage durch Schweißen an und sah von dort aus
die nötigen Kontakte zum Zweck der gleichrichtenden Endfunktion des elektrischen
Stromes vor. Man stellte fest, daß aufgrund der Kleinen Ab@essungen dieser Komponenten
ihr Ein@au in dieser Weise schwierig und teuer war, wesh@lb der Erfindung die Aufgabe
sugrunde liegt, einen Gleichrichter zu entwickeln, bei welchem sich die genannten
Nachteile beseitigen lassen und eine einfachere, vorteilhaftere Montage möglich
ist.
-
Gegenstand der Erfindung, womit dies. Aufgabe gelost wird, ist ein
Gleichrichter, der erfindungsg,emäß aus einer oben offenen prismatischen Xetallkapsel
oder Basis mit einer Erhebung mit einer durchgehenden vertikalen. Bohrung in ihrer
zentralen Zone in der Form besteht daß diese Erhebung mit den Wänden der Kapsel
eine Umfangsrinne ergibt, und in dieser Rinne vier Gleichrichterdioden aufnimmt,
deren jede mit der ihr nächstliegenden Diode mittels einer flachen Gleichrichter-Verbindungsklemme
verbunden ist, die unten rechtwinklig abgebogen ist und dort zwei flache Flächen
bildet, in denen einige nutartige Vertiefungen fUr die Befestigung von oben an den
direkten Verbindungsklemmen der Dioden untereinander so vorgesehen sind, daß die
Dioden einen engen Kontakt mit den Wänden und der erhebung der Kapsel haben, und
daß der Resthohlraum der Kapselrinne mit einem Epoxyharz gefüllt ist.
-
Die erfindung wird anhand des in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsbeispiels näher erläutert; darin zeigen Fig. 1, 2 und 3 eine oben offene
@apsel zur Aufnahme des Gleichrichters; Fig. 4 eine Gleichrichter-Verbindungsklemme
in Vorder-und Seitenansicht; Fig. 5 diese Verbindungsklemme mit abgewinkelter Basis;
flg. 6 vier vormontierte Dioden in Aufsicht und in Ansicht; und Fig. 7 die Montageeinheit
nach Fig. 6 nach der Endmontage in der Kapsel nach Fig. 1 bis 3.
-
Man erkenn-t in Fig. 1 in Aufsicht, in Fig. 2 und 3 in Schnitten
nach den Linien A-A' bzw. B-B' in Fig. 1 bzw.
-
Fig. 2 eine kastenförmige Metallkapsel 1, die nach oben geöffnet ist
und in der Mitte eine bis zur Kapselhöhe reichende Erhebung mit zentraler Bohrung
2 aufweist, wobei die Erhebung einen viereckigen Querschnitt mit zu den Kapselwänden
parallelen Seiten hat, so daß zwischen den Kapselwänden und der Erhebung eine Rinne
3 mit abgerundeten Vertiefungen 10 an' den vier Ecken gebildet ist.
-
In Fig. 4 und 5 ist eine Gleichrichter-Verbindungsklemme 6 in Vorder-
und Seitenansicht dargestellt, wie sie an jeder der vier Phasen der Gleichrichterbrücke
verwendst wird, um mit dem übrigen Stromkreis verbunden zu werden. Die Klemme 6,
deren oberer Teil nach dem am Ende der Montage erfol--genden Vergießen der Kapsel
mit Epoxyharz aus-der Vergußmasse herausragt, ist unten rechtwinklig abgebogen und
weist hier zwei Stirnflächen 7 auf, in denen eine schwalbenschwanzförmige Nut 8
eingearbeitet ist, wo die in axialer Verlängerung der Dioden 5 (Fig. 6) an diesen
angebrachten Diodenverbindungsklemmen 9 z. B. durch Schweißen befestigt werden.
-
Die Montageeinheit 4 nach Befestigung der vier Dioden 5 mit ihren
Verbindungsklemmen 9 an den Gleichrichter-Verbindungsklemmen 6 ist in Aufsicht und
Ansicht in Fig. 6 zu erkennen.
-
Diese Montageeinheit wird gemäß Fig. 7 so in die Rinne 3 der Kapsel
1 eingesetzt, daß die Dioden 5 Kontakt mit den Wänden und der Erhebung der Kapsel
haben und die oberen Teile der Kleben 6 aus der Kapsel herausragen, und der verbleibende
Hohlraum der Rinne 3 wird mit Epoxyharz vergossen, das anschließend aushärtet,
Auf
diese Weise erreicht man den Vorteil erheblicher Arbeitsseit- und Arbeitslohnersparnisse,
da das richtige Zuordnen der Dioden und ihre Anordnung sowie ihr äußerer Anschluß
und damit die Fertigung des Gleichrichters merklich erleichtert sind, was entsprechend.
wirtschaftliche Vorteile bringt. Außerdem weist der fertig. Gleichrichtet bessere
Festigkeitswerte auf, ist gegen Schläge und Reibung besser geschützt und hat aufgrund
der Metallkapsel eine verbesserte Wärmeableitung. Eine Befestigung des fertigen
Gleichrichters ist mittels der zentralen Bohrung 2 leicht möglich.
-
Die beschriebenen und dargestellten Einzelheit* des Ausführungsbeispiels
lassen sich selbstverständlich im Rahen der Erfindung hinsichtlich der Formen, Werkstoffe
und Anordnungen modifizieren.