DE2038070B2 - Halbleiter-hochspannungsgleichrichter - Google Patents
Halbleiter-hochspannungsgleichrichterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Halbleiter-Hochspannungsglüichrichter,
bei dem eine Anzahl ungekapselter Gleichrichterelemente in durchgehenden, in ihrer
Flächenausdehnung den Gleichrichterelcmenlcn angepaßten
Ausspamngen eines Isolierstoffträgerkörpers angeordnet, über Kontaktbauteile elektrisch verschaltet
und in einem Gehäuse eingeschlossen sind.
Es sind Halbleiter-Hochspanniingsglcichrichter bekannt,
bei denen einzelne in Glasröhrchen gekapselte Gleichrichtcrelemente auf einer KunststolTleistc aufgereiht
sind und diese Baueinheit in einem Kunststoffrohr vergossen ist (DT-AS 11 30 077).
Ferner ist es bekannt, aus gekapselten und auf Kühlbleche montierten Gleichrichierelcmenien unter
Verwendung geeigneter Montageteile cine Hochspannungsglcichrichtereinheit
aufzubauen (DTPS 04 619).
Weiterhin ist es bekannt, gekapselte Gleichrichtcrelemente
auf einer Seite einer mit Durchbohrungen versehenen Halterungsplatte aus Kunststoff so anzuordnen,
daß die Anschlußdrähte durch die Bohrungen hindurchgeführi werden und auf der Rückseite zu einer
elektrischen Reihenschaltung verbunden sind (DT-PS 04 069).
Außerdem sind Anordnungen bekannt, bei welchen ungekapseite scheibenförmige Glcichrichterelementc in
einem Keramikrohr gestapelt und mit Hilfe von an dessen beiden Enden angeordneten Spiralfedern fest
zusammengehalten und gleichzeitig kontaktiert sind (DT PS 10 93 018 und DT-PS 11 26 517).
Die mit gekapselten Gleichrichierelcmenien aufge-
Ii
bauten Anordnungen erfordern einen großen Platzbedarf und einen hohen Aufwand an Material und
Fertigungszeit. Ein Stapelaufbau mit ungekapselten Gleichrichterelementen zeigt im allgemeinen ungünstige
Wärmeableitungsverhältnisse und. dadurch bedingt, nur geringe Überlastungsfähigkeit sowie häufig Schwierigkeilen
zur Erzielung einer einwandfreien Kontaktgabe.
Bei einer weiteren bekannten Anordnung ist eine Anzahl von zueinander parallelen Gleichrichterelementestapein
geringer Höhe zwischen zwei Leisten eingespannt. Jeder Gleichrichtet stapel ist mit Hilfe
einer Druckfeder gehaltert, und die Kontaktierung sowie die elektrische Verschaltung der Stapel ist durch
untergelegte Bleche hergestellt. Diese bekannte Anordnung entspricht jedoch im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit
und erzielbare Betriebsspannungen nicht in allen Fällen den gestellten Anforderungen (DT-PS 8 37 421).
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen
Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter mit ungekapselten Gleichrichterelementen zu schaffen, der gegenüber
bekannten Anordnungen rationeller herstellbar ist und verbesserte thermische und elektrische Eigenschaften
aufweist.
Die Erfindung besteht bei einem Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter
der eingangs erwähnten Art darin, daß der Isolierstoffträgerkörper kastenförmig
ausgebildet und mit wenigstens einer Reihe von Aussparungen verschen ist. daß zur Kontaktierung und
Verschaltung der in den Aussparungen angeordneten Glcichrichtcrelcmente Kontaktleisten aus Isolierstoff
vorgesehen sind, die mit den Aussparungen übereinstimmend angeordnete und dieser, angepaßt ausgebildete
Öffnungen aufweisen und an der Innenfläche sowie in der Umgebung der Öffnungen metallisiert sind, daß auf
mindestens einer Kontaktteile getrennte metallische Leiterbahnen aufgebracht sind, welche jeweils diejenigen
benachbarten Öffnungen, die den zur Herstellung der notwendigen Reihenschaltung zu verbindenden
Kontaktseiten jeweils zweier aufeinanderfolgender Gleichrichterelemcnle zugeordnet sind, sowie Anfang
und/oder Ende der Reihenschaltung mit am Kontaktlcistenende angeordneten und als Leitungsanschluß
dienenden Metallisierungen verbinden, daß an beiden Seiten des Isoliersloffträgerkörpers jeweils eine Konlaktlcistc
so angelegt ist, daß die Metallisierung jeder Ollnung an einem Gic-icnnchiorclCmCfii anliegt und die
Leiterbahnen die elektrischen Verbindungen der in entsprechender Orientierung angeordneten Gleichrichterelementc
im Verlauf der Reihenschaltung bilden. und daß der aus lsolierstoffträgerkörper und Kontaktleistcn
bestehende Aufbau an beiden Enden mit Hilfe eines aufgesteckten, metallischen Kontaktstücks zusammengespannt
und an allen Kontaktstellen verlötet ist.
Anhand der in den F i g. I bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele werden Aufbau und Wirkungsweise
des Gegenstandes der Erfindung aufgezeigt und erläutert. Für gleiche Teile sind in allen Figuren jeweils
gleiche Bezeichnungen gewählt.
Fig. la zeigt in Draufsicht und Fig. Ib im Schnitt
einen lsolierstoffträgerkörper zur Aiil'reihiing von
tabletlenförmigen Gleichrichterelemenien. F" ig. 2a in
Draufsicht und Fig. 2b im Schnitt ein streifenförmiges Kontaktbauteil zur Kontaktierung der aufgereihten
Elemente. In F i g. 3 ist der aus Trägerkörper und an 6s
dessen beiden Seiten angeordneten Koniaktbauteilcn bestehende Aufbau des Gegenstandes der Erfindung
dargestellt, und F-" ig. 4 zeigt im Schnitt, eine andere
Ausführungsform für einen lsolierstoffträgerkörper zur Aufnahme von Gleichrichterelementen.
Der in Fig. la dargestellte leistenförmige lsolierstoffträgerkörper
1 mit beispielsweise rechteckigem Querschnitt weist in der Längsachse angeordnete,
kreisförmige Aussparungen 2 zur Aufnahme einer für die jeweilige Reihenschaltung vorgesehenen Anzahl
von kontaktierfähigen Gleichrichtcrelementen 4 auf.
Für den gegenseitigen Abstand der Aussparungen 2 ist der ausreichende Isolationsabstand zwischen den
jeweils benachbarten und auf unterschiedlichem Potential liegenden Kontaktseiten aufeinanderfolgender
Gleichrichterelemente maßgebend. Die Flächenausdehnung der Aussparungen 2 ist derjenigen der vorzugsweise
aus einer Halbleiterscheibe und an deren beiden Seiten befestigten Kontaktronden bestehenden Gleichrichierelemente
4 in der Weise angepaßt, daß diese, beispielsweise an ihrer Mantelfläche mit einem Schutzlack
abgedeckt, mit Haftsitz eingefügt werden können.
Die Länge des Isolierstoffträgerkörpers 1 ist von der räumlichen Aufteilung der vorgesehenen Anzahl Aussparungen
2 abhängig. Seine Dicke wird durch die Dicke der vorgesehenen Gleichrichtcrelemente sowie durch
fertigungstechnische Gesichtspunkte bestimmt.
Der lsolierstoffträgerkörper I besteht aus elektrisch isolierendem Material, beispielsweise aus Keranvk oder
Kunststoff. Das Material wird durch die jeweils an das thermische Verhalten, die Kriechstromfestigkeit und die
Spannungsbelastbarkcit gestellten Forderungen bestimmt.
Bei Verwendung von Keramik hat sich Oxidkeramik als vorteilhaft erwiesen. Bei Verwendung
von Kunststoffen kommen insbesondere Epoxidharze oder Melaminharze in Betracht. Letztere können zur
Verbesserung ihrer elektrischen und thermischen Eigenschaften noch glasfaserverstärkt sein. Weiterhin
kann der Kunststoff zur Erhöhung der Kricchstromfestigkeit
noch lackiert sein und zusätzlich zwischen benachbarten Aussparungen jeweils eine quer verlaufende
Rippe oder Rille aufweisen.
Fig. Ib zeigt im Schnitt die Anordnung eines in eine
Aussparung 2 des Isolierstoffträgerkörpers 1 eingefügten Gleichrichterelements 4. das gemäß der Darstellung
auf beiden Seiten hcrausragt. Es ist vorzugsweise mittels Haftsitz fixiert der zur Halterung des Gleichrichtcrelements
beim Kontaktieren ausreicht, so daß die miteinander zu verbindenden Kontaktseiten benachbarter
Gleiehrichterelemente mit Hilfe einer siegförmigen Leiterbahn in vorteilhafter Weise elektrisch in Reihe
geschaltet werden können.
Dazu dient das in F i g. 2a dargestellte, streifenförmig
ausgebildete und weiterhin als Kontaktleiste 11 bezeichnete Kontaktbauteil. Die Kontakileiste 11 weist
Öffnungen 12 auf. deren Fläche vorzugsweise kleiner ist als diejenige der Aussparungen 2 des Isolierstoffträgerkörpers,
und die nach Anzahl und Anordnung mit dessen Aussparungen 2 jeweils zentrisch übereinstimmen,
wenn lsolierstoffträgerkörper und Kontaktleiste Il deckungsgleich aufeinanderlicgen. An der Innenfläche
der Öffnungen 12 sowie wenigstens in deren Umgebung ,st die Kontaktleiste 11 jeweils beispielsweise nach Art
der Kaschierung von Leiterplatten für gedruckte Schaltungen metallisiert. Außerdem weist sie an einem
Ende ihrer einen Seite zur Herstellung eines äußeren l.citungsanschlusses für die Reihenschaltung eine
Metallisierung 14 und eine von dieser zur benachbarten ersten Öffnung 12 verlaufende, streifcnförmige Leiterbahn
13 auf. Zur Reihenschaltung von jeweils /wc-i
benachbarten Gleichrichterelementen sind die Metalli-
sicriingcn der entsprechend zugeordneten Öffnungen
12 jeweils durch eine Leiterbahn 13 miteinander
verbunden. Die Ausdehnung der Metallisierungen in der Umgebung der Öffnungen 12 entspricht angenähert der
riachenausdehnung der vorgesehenen Gleichrichterele
meine. Die Dicke der aus gut löil'ähigcm Material.
vorzugsweise aus Kupfer, bestehenden Leiterbahnen 13 ist unkritisch, da sie bei der zur Kontaktierung und
elektrischen Verschaltung der Gleichriehlerelemenie 4 vorgesehenen Tauchlöiung noch eine Lotbeschichtung
erhalten. Die Kontaktleiste II kann ebenfalls aus Keramik bestehen, ist vorzugsweise jedoch aus einem
Kunststoff, insbesondere aus einem zur Herstellung von Leiterplatten verwendbaren Material, angefertigt.
In Cig. 2b ist die Kontaktleiste Il im Schnitt durch
eine Öffnung 12 dargestellt. Die vorgesehene Metallisierung
auf einer Seile der Kontaktleiste greili über die
Innenfläche der Öffnungen auf die andere Seite durch. Dabei verbleibt eine im Vergleich zur llächenausdehnung
der Gleichrichterelemente kleinere Öffnung, die bei der vorzugsweise durch eintauchen in ein Lötbad
erfolgenden l.oikontakticrung einen Kanal für das Lot
zur Kontaktfläche des jeweilig'^ Gleichricluerelements
darstellt.
I i g. 3 zeigt im Schnitt einen aus Isolierstoflirägerkörper
1 und an dessen beiden Seiten angeordneten Kontaktleisten 11 bestehenden Aufbau des Gegenstandes
der Erfindung. Die l.ängsausdehnung ist beliebig und durch Unterbrechung der Längskanten angezeigt.
In den Isoliersioffträgerkörper 1 sind (ileichrichterelemente
4 in abwechselnd unterschiedlicher und durch ein Dreieck angedeuteter elektrischer Orientierung eingebracht.
Zu ihrer Kontaktierung ist auf beiden Seiten des Isolierstoffträgerkörpers je eine Kontaktleiste 11
flachcnhaft angepaßt so angelegt, daß u;e Leiterbahnen
13 auf der dem Isoliersioffträgerkorper ahgewandten
Seite 'liegen, und daß die Öffnungen Ί2 mit ihiei
Metallisierung flachcnhaft an den Kontaktseiten der
Gleichlichterelemente 4 anliegen und /emnsch mit
diesen übereinstimmen. Die in I i g. ?a dargestellte
Ausführungsform des Kontaklstrcifens ist auf der
rechten Seite des Isolierstoffträgerkörpers 1 angeordnet. Die Ausbildung der Kontaktleisten 11 und die
Anordnung der Metallisierungen 14 und der Leiterbahnen 13 richten sich nach Anzahl und Anordnung der
Gleichrichterelemente. Bei ungerader Anzahl sind beide Kontaktstreifen gleich ausgebildet und zur Querachse
des Isolierstoffträgerkörpers Spiegels)mmetrisch angeordnet,
so daß den ersten äußeren Leitungsanschluß der Reihenschaltung beispielsweise die Metallisierung
14 der rechtsseitig am Isolierstoffträgerkörper angeordneten Kontaktleiste 11 und den weiteren äußeren
Leitung^anschluß die am gegenüberliegenden Ende der linksseitig angeordneten Kontaktleiste befindliche Metallisierung
14 bildet. Die bei einer solchen Anordnung gegebene Seitenvertauschbarkeit der Kontaktleisten 11
stellt einen weiteren Vorteil des Erfindungsgegenstandes dar. Bei gerader Anzahl der Gleichrichterelemente
weist dagegen eine der beiden Kontaktleisten an jedem Fnde eine Metallisierung 14 und zwischenliegende
Leiterbahnen 13 auf. während die andere Kontaktleiste
nur mit Leiterbahnen 13 versehen ist.
Über die Endabsehnitte des gestreckten Aufbaus gemäß der Darstellung in Γ i g. 3 ist jeweils ein
beispielsweise U formig oder becherförmig ausgebildetes Kontaktstück 21 gesteckt, das den Isolierstoffträgerkorper
1 und die Kontaktleisten 11 zur Durchführung eines I otprozesses geeignet ziis.immcnspannt und bei
der fertigen Anordnung jeweils einen Pol der Reihenschaltung mit einem metallischen Bauteil am
zugeordneten finde des Gehäuses verbindet. Die Schenkelenden des Kontaktstücks können zum leiehles
ren Aufstecken nach außen gebogen sein.
Die Koniaktleislen können ferner in der Weise
ausgebildet und angeordnet sein, daß die Leiterbahnen 13 auf der dem Isolieisioflträgerkoiper zugewandten
Seile und die Metallisierungen 14 auf der dem Isolierstolfträgerkörper abgcw andten Seite liegen.
Weiterhin können die Kontaktleislen auch in dei
Weise ausgestaltet sein, daß durch Ausfüllung dei
Öffnungen 12 mit Loimctall siiftl'örmige Kontaktteile
gegeben sind, die auf ilen Kontaktseiten der Gleich
is richterelemente aufliegen, und daß mit Hilfe eines
lötfähigen Überzuges auf den Gleichrichterelementen und auf den Metallisierungen durch eine Wärmebehandlung,
welcher der aus Isolierstolfträgerkörper und Kontaktieren gebildete Aufbau unterworfen wird, eine
feste Verbindung an allen Kontaktstellen des Aufbau·· gewährleistet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes der
Lrlindung bestehen darin, daß die Aussparungen 2 des
lsolierstoffiiägerkörpers 1 in Reihen und Spalten mit
oder ohne Versetzung angeordnet sind.
Line andere Weiterbildung ist gemäß der Darstellung in I'ig. 4 dadurch gegeben, daß ein Isolierstolltiager
körper 31 auf einander gegenüberliegenden Seiten Aussparungen 32 dergestalt aufweist, daß jeweils eine
Aussparung der einen Seite mit der gegenüberliegende··
Aussparung der anderen Seite zur räumlichen im·.;
elektrischen Reihenschaltung zweier Gleichrichlerelc menie dienen. Die Aussparungen 32 sind über eine
Durchbohrung 33 miteinander verbunden. Zur Betest:
gung der Gleichrichterelemente und zu ihrer gegenseil;
gen galvanischen Verbindung sind die dafür vorgesehenen
f-lachen der Aussparungen 32 und die Durchbohrung
33 mit einer zusammenhängenden Metallisierung (34. 35) versehen. Die äußeren Kontaktseiten je zweie1'
benachbarter Gleichrichtercletrentc der gleichen
Trägerkörperseile sind mit Hi'ifc einer angelegte:
Kontakileiste kontaktiert und verschaltet.
hin weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel (.'es
Erfindungsgegenstandes ist in der Weise ausgestalte; daß der Isolierstoffträgerkörper gleichzeitig als Ki■;
laktleiste vorgesehen und ausgebildet ist.
Zur richtigen gegenseitigen Zuordnung der streifenförmigcn
Bauteile können dieselben Markierungen beispielsweise Kerben, aufweisen, die an übereinsum
menden Kanten angebracht sind.
Der Gegenstand der Erfindung ermöglicht in
einfacher Weise auch die Ausbildung von Hochspan nungsgleichrichtern in beliebiger Satzschaltung. Zur
Erzielung einer Dreiphasen-Sternschaltung kann der Isolierstoffträgerkörper 1 drei zueinander parallele
Reihen von Aussparungen 2, 32 aufweisen. Entspre chend kann jede Trägerkörperseite mit einer oder drei
angepaßt ausgebildeten Kontaktleisten 11 belegt sein. so daß drei voneinander unabhängige, geeignet
elektrisch zu verbindende Reihenschaltungen gegeben sind.
Zur Herstellung von Gleichrichteranordnungen gemäß
der Erfindung wird ein lsolierstoffirägerkörper 1
mit Gleichrichte rt-iementen 4 bestückt. Anschließend
wird an jeder "--cite eine angepaßt ausgebildete
Kontaktleiste fl.u, : 'aft so angelest, daß die Metallisierung
der Öflnuni'. 12 mit den Komaktseiten der
leweiK /ageii'dre'e . f '■ Ή: ■·. hu-1 eleirk ntc iiK'V·'1
(D
stimmt. Die zu einem Icistcnförmigcn Aufbau gestapelten Bauteile werden durch Aufsieeken eines Kontaktstüeks
21 an jedem Einde zusammengehalten. Durch Lintauchen des Aufbaus in ein Lötbad werden
gleichzeitig alle Gleichrichterelemente mit ihren zugeordneten Leiterbahnen 13 koniakliert und zusätzlich
mn dem Kontaktstück fest verbunden. Nach der elektrischen Prüfung wird der erfindungsgemäße
Aufbau in bekannter Weise gekapselt.
Line wirtschaftlichere Herstellung wird d erzielt, daß Isolierstoffträgerkörpcr und Kontak
in größeren Längen vorgefertigt sind und im
ihrer Länge jeweils übereinstimmend mit Markie zur Zerteilung versehen, in der vorbesehriebener zusammengebaut und kontaktiert werden, ui anschließend eine Zerteilung in der durch die gcv te Schaltung bestimmten Haulänge erfolgt.
ihrer Länge jeweils übereinstimmend mit Markie zur Zerteilung versehen, in der vorbesehriebener zusammengebaut und kontaktiert werden, ui anschließend eine Zerteilung in der durch die gcv te Schaltung bestimmten Haulänge erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter, bei dem eine Anzahl ungekapselter Gleichrichterelemente
in durchgehenden, in ihrer Flächenausdehnung den Gleichrichterelementen angepaßten Aussparungen
eines Isolierstoffträgerkörpers angeordnet, über Kontaktbauteile elektrisch verschaltet und
in einem Gehäuse eingeschlossen sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Isolierstoffträgerkörper (1) leistenförmig ausgebildet und mit
wenigstens einer Reihe von Aussparungen (2) versehen ist, daß zur Kontaktierung und Verschaltung
der in den Aussparungen (2) angeordneten Gleichrichterelemente (4) Kontaktleisten (il) aus
Isolierstoff vorgesehen sind, die mit den Aussparungen (2) übereinstimmend angeordnete und diesen
angepaßt ausgebildete Öffnungen (12) aufweisen und an der Innenfläche sowie in der Umgebung der
Öffnungen metallisiert sind, daß auf mindestens einer Kontaktlciste getrennte metallische Leiterbahnen
(13) aufgebracht sind, welche jeweils diejenigen benachbarten Öffnungen (12), die den zur Herstellung
der notwendigen Reihenschaltung zu verbindenden Kontaktseiten jeweils zweier aufeinanderfolgender
Gleichrichterelemente (4) zugeordnet sind, sowie Anfang und/oder Ende der Reihenschaltung
mit am Kontaktleistenende angeordneten und als Leitungsanschluß dienenden Metallisierungen
(14) verbinden, daß an beiden Seiten des Isolierstoffträgerkörpers (1) jeweils eine Kontaktleiste (11) so
angelegt ist, daß die Metallisierung jeder Öffnung (12) an einem Gleichrichterelement (4) anliegt und
die Leiterbahnen (13) die elektrischen Verbindungen der in entsprechender Orient'crung angeordneten
Gleichrichtcrelemente im Verlauf der Reihenschaltung bilden und daß der aus Isoliersiofhrägerkörper
(1) und Kontaktleisten (11) bestehende Aufbau an beiden Knden mit Hilfe eines aufgesteckten,
metallischen Kontaktstücks (21) zusammengespannt und an allen Kontaktstellen verlötet ist.
2. Halblciter-Hochspannungsgleichrichter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen
(2) des Isolierstofflrägerkörpers (1) in Reihen und Spalten mit oder ohne Versetzung
angeordnet sind.
3. Halblciter-Hoehspannungsglciehrichter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß auf
einander gegenüberliegenden Seiten eines Isolierstoffträgerkörpers (31) Aussparungen (32) in der
Weise angebracht sind, daß jeweils eine Aiissparung der einen Seite mit der gegenüberliegenden
Aussparung der anderen Seite zur räumlichen und elektrischen Reihenschaltung zweier Gleichrichtcrelemente
dienen, über eine Durchbohrung (33) miteinander verbunden und zur Befestigung der
Glcichrichicrclcmcnte (4) und ihrer gegenseitigen galvanischen Verbindung geeignet metallisiert sind
(34,35).
4. Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter nach
Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffträgerkörper (1, 31) aus Keramik oder
Kunststoff besieht.
5. Halbleiier-Ihochspannungsgleichrichter nach
Anspruch I oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reihenschaltung
einer ungeraden Anzahl von Gleichrichtcrelemenicn beide Kontaktleisten (II) übereinstimmend mit
Leiterbahnen (13) und an einem Ende mit einer als Leitungsanschluß dienenden Metallisierung (14)
versehen sind.
6. Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Reihenschaltung einer geraden Anzahl von Gleichrichterelementen
eine Kontaktleiste lediglich Leiterbahnen (13) zur Verbindung benachbarter Kontaktseiten zweier
aufeinanderfolgender Gleichrichterelemente und die andere Kontaktleiste Leiterbahnen (13) und an
beiden Enden jeweils als Leitungsanschluß dienende Metallisierungen (14) aufweist.
7. Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktleisten (11) aus Keramik oder Kunststoff bestehen.
8. Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffträgerkörper
gleichzeitig als Kontaktleiste vorgesehen und ausgebildet ist.
9. Halbleiter-Hochspannungsgleichriehter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf
den ai-s Isolierstoffträgerkörper (1) und Kontaktleisle(n)
(11) bestehenden Aufbau aufgesteckte, metallische
Kontaktstück (21) U-förmig ausgebildet ist und aus einem elastischen Material besteht.
10. Halbleiter-Hochspannungsgleiehrichter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das auf
den aus Isolierstoffträgerkörper (1) und Kontaktleiste(n)( 11) bestehenden Aufbau aufgesteckte, metallische
Kontaktstück (21) becherförmig ausgebildet ist.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038070 DE2038070C3 (de) | 1970-07-31 | Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter | |
| CH1040871A CH542543A (de) | 1970-07-31 | 1971-07-15 | Halbleiter-Hochspannungs-Gleichrichter |
| GB3490271A GB1353985A (en) | 1970-07-31 | 1971-07-26 | Semi-conductor high voltage rectifier |
| ES394160A ES394160A1 (es) | 1970-07-31 | 1971-07-28 | Perfeccionamientos en los rectificadores por semiconducto- res. |
| FR7127582A FR2099710A1 (de) | 1970-07-31 | 1971-07-28 | |
| SE7109814A SE375648B (de) | 1970-07-31 | 1971-07-30 | |
| US00168337A US3790865A (en) | 1970-07-31 | 1971-08-02 | Plurality of electrically connected semiconductors forming a high voltage rectifier |
| BR5307/71A BR7105307D0 (pt) | 1970-07-31 | 1971-08-18 | Retificador semicondutor para alta tensao |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702038070 DE2038070C3 (de) | 1970-07-31 | Halbleiter-Hochspannungsgleichrichter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2038070A1 DE2038070A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2038070B2 true DE2038070B2 (de) | 1976-09-02 |
| DE2038070C3 DE2038070C3 (de) | 1977-04-07 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES394160A1 (es) | 1974-04-01 |
| CH542543A (de) | 1973-09-30 |
| BR7105307D0 (pt) | 1973-04-10 |
| FR2099710A1 (de) | 1972-03-17 |
| GB1353985A (en) | 1974-05-22 |
| SE375648B (de) | 1975-04-21 |
| US3790865A (en) | 1974-02-05 |
| DE2038070A1 (de) | 1972-02-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |