DE2250069A1 - Anrufuebertrager fuer telefonanlagen - Google Patents
Anrufuebertrager fuer telefonanlagenInfo
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- H04M1/27—Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
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- H04M1/276—Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using magnetic recording, e.g. on tape
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. LEO FLEUCHAUS DR.-ING. HANS LEYH
München 71,
Melchiorstr. 42
Unser Zeichen: A 12 536
Andre FAYE
14, rue du Faubourg Saint-Honore
Paris, Frankreich
Anrufübertrager für Telefonanlagen
Die Erfindung betrifft automatische Anrufübertrager für Telefonanlagen,
insbesondere solche, die zur Aufnahme des Kodes Magnetbänder verwenden, die auf Trommeln aufgewickelt sind.
Die Bezeichnung Trommel wird hier im Gegensatz zu der Bezeichnung Kassette verwendet, da eine Kassette zwei Spulen und eine Haspel
aufweist, die separat angetrieben werden, während eine Magnettrommel
eine einzige Spule und ein angetriebenes Glied, nämlich ihre Haspel oder Winde aufweist. Die Haspel treibt das Band und
das Band treibt die Spule. Magnettrommeln eignen sich daher zum Speichern von speziellen Wahl-Informationen für automatische Anrufübertrager,
da sie kompakter, einfacher und betriebssicherer sind. Ferner sind die Kosten für eine Installation und Wartung
kleiner als bei Kassetten.
Magnetische Übertragungs-Vorrichtungen werden seit einiger Zeit Lh/fi ■ - 2 - .
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mit Erfolg verwendet, da sie gegenüber solchen aus Zahnscheiben oder Lochkarten den Vorteil haben, daß der Teilnehmer physikalisch
den Hagnetspeicher der Vorrichtung mit der Nummernscheibe seines Telefones kodieren kann und daher kein besonderes Kodiergerät in
dem übertrager erforderlich ist. Bei den bisherigen magnetischen tibertragungseinricntungen ist der Speicher ein interner Teil der
Einrichtung, z.B. eine Magnet-Trommel mit einem vielspurigen Hagnetband, woraus xch ergibt, daß der Teilnehmer physisch den
Teil des Speichers auswählen muß, den er benutzen will und daß die Anzahl von möglichen Telefonanrufen durch die Kapazität des
Speichers begrenzt ist. Das heißt, es ist eine Adressierung erforderlich und es kann nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern
durch die bekannte Einrichtung adressiert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen automatischen
Anruf-Übertrager (call transmitter) zu schaffen, der die Nachteile der vorgenannten Einrichtungen vermeidet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Übertrager
eine gegebene Anzahl von Aufzeichnungs- und Leseeinrichtungen aufweist, von denen jede einen Aufzeichnungskopf, einen Auslesekopf
und eine Haspel aufweist, ferner mit einer Vielzahl von Magnetbandhülsen,
die in die Aufzeichnungs- und Lesegeräte einsetzbar sind
und von denen jede eine Rolle für den Bandantrieb aufweist, die mit einer Haspel zusammenwirkt, einen Wähl-Ton-Detektor, der mit
der gegebenen Leitung verbunden ist, eine durch den Detektor gesteuerte Einrichtung zum Antrieb der Haspel eines ausgewählten Aufzeichnungs-
und Lesegerätes, eine Einrichtung zur Erzeugung von Wechselstrom-Impulsen, die durch die Nummernscheibe gesteuert ist,
eine Einrichtung zum Anlegen der Impulse an den Aufzeichnungskopf des ausgewählen Aufzeichnungs- und Lesegerätes, ein mit dem Auslesekopf
des ausgewählten Aufzeichnungs- und Lesegerätes verbundener Verstärker, ferner mit wenigstens einem Relais, das parallel zu den
Anschlüssen der Nummernscheibe geschaltet ist und mit einer Ein-
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richtung zum Anlegen der Signale an das Relais, die aus dem Magnetband
ausgelesen und durch den Verstärker verstärkt worden sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann eine Vielzahl von Magnetbandhülsen nacheinander und automatisch durch den Anruf-Übertrager
ausgelesen werden und die Wählnummern, die sie enthalten, werden nacheinander auf die Telefonleitung gegeben, wobei jede
Wählnummer dann ausgegeben wird, wenn der angerufene Teilnehmer, .der die vorhergehende Nummer hat, nicht antwortet, wobei eine einstellbare
Verzögerung vorgesehen ist.
Nach noch einem Merkmal der Erfindung enthält der Anrufübertrager ein besonderes Band-Aufzeichnungs- und Lesegerät, das mit einer
besonderen Magnetbandhülse oder Magnetband-Trommel zusammenwirkt, die eine.temporere Speichertrommel darstellt. Diese Hülse oder
Trommel kann entweder durch die Nummernscheibe oder durch einen speziellen Schalter oder Knopf gesteuert werden. Wenn sie durch
die Nummernscheibe gesteuert wird, wird die gewählte Nummer auf die Leitung gegeben und gleichzeitig auf dem Band der Trommel aufgezeichnet.
Sämtliche gewählten Nummern werden nacheinander auf dem Band aufgezeichnet, wobei die vorhergehende Nummer gelöscht wird,
ehe die augenblickliche Nummer eingeschrieben wird. Wird die temporare
Speichertrommel durch einen speziellen Knopf oder Schalter gesteuert, so wird die auf dem Band aufgezeichnete Nummer ausgelesen und auf
die Leitung gegeben.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend
anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 schematisch die Schaltung einer Telefonanlage und eines . automatischen Anruf-Übertragers zeigt.
Fig. 2 und 3 zeigen ein Aufzeichnungs- und Lesegerät.
Fig. 4 zeigt die Magnettrommel oder Magnethülse.
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Fig. 5 zeigt perspektivisch den automatischen Anruf-übertrager zusammen
mit dem Telefon.
Fig. 6a und 6b zeigen das Programmiergerät des automatischen Anrufübertragers.
Fig. 7 zeigt den Ausleseverstärker.
Fig. 8 zeigt das Programmiergerät der temporären Speichertrommel.
Fig. 1 zeigt eine Telefonanlage mit einem automatischen Anrufübertrager
100. Das Telefon 1 hat einen Hörer 11 mit einem Mikrophon 12, einen Empfänger 13 und eine Wähl- oder Nummernscheibe 14, eine Glocke
15 und eine Gabel 16. Die Eingänge des Anruf-Übertragers 100 sind parallel zwischen der Nummernscheibe und dem Telefon angeschlossen.
Der übertrager 100 enthält eine Detektorschaltung 3 für den Freiton
bzw. das Freizeichen, ein Programmiergerät 4, einen Ausleseverstärker
5 und einen Aufzeichnungsoszillator 6, sowie Schaltkreise 7. 5
Die Figuren 2 und 3 zeigen einen Recorder oder ein Aufzeichnungsgerät
10 in der Art einer Magnetband-Trommel. Es hat ein Gehäuse
101, das in Form eines Faches zum Einschieben einer Trommel oder Hülse 20 ausgebildet ist sowie eine Grundplatte 102, die über die
untere Gestellfläche übersteht. Die Grundplatte trägt eine Haspel
103, einen Aufzeichnungs- und einen Auslesekopf 104 bzw. 104' die
in der Höhe versetzt angeordnet sind, um den beiden benachbarten Spuren desselben Magnetbandes 210 entsprechend zu folgen, sowie
einen Elektromotor 105, der die Haspel 103 über zwei Räder 106, 106"
und einen Riemen 109 antreibt. Auf der Grundplatte ist ferner ein Kontakt 107, 107' und zwei Aufnehmer 108, 108' montiert. Der Kontakt
107, 107' arbeitet mit einem leitenden Streifen zusammen, der auf
der Trommel angebracht ist und die beiden Kontakte 107, 107' kurzschließt,
wenn die Hülse oder Trommel in den Band-Recorder eingesetzt
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wird. Der Motor 105 ist nur angeschlossen, wenn die beiden Kontaktstreifen
107, 107' durch das Einsetzen einer Hülse kurzgeschlossen
sind, wie nachfolgend noch erläutert wird. Die beiden Aufnehmer 108 und 108' fühlen das Band ab. Dieses ist mit einer metallisierten
Zone 212 versehen, die beim Vorbeigehen an den Aufnehmern diese kurzschließt.
Die Hülse 10 (Fig. 4) umfaßt eine Basis 200, auf der eine Spule 201
drehbar angeordnet ist, dia einen Bund 202 hat, der größer ist als die Achse der Spule und der am Umfang eine Verzahnung 203 aufweist.
Eine drehbare Rolle 204 ist am Ende eines Hebels 205 montiert, der · um eine Welle 206 drehbar ist und an seinem andern Ende in Form
einer Klinke 207 ausgebildet ist, die in die Zähne 203 bei Betätigung einer Blattfeder 208 eingreifen kann. Das Magnetband 210 bildet eine
bestimmte Anzahl von Windungen um die Achse der Spule 201, wobei die
an die Achse angrenzende Windung in Form eines Bogens, der die anderen Windungen überlappt, von der Achse wegführt. Das Band läuft
dann über zwei elastische Sitze 209 und 2O91, dann über die Rolle
204, von wo aus es dann die äußerste Windung auf der Spule 201 bildet. Die Hülse ist durch einen Deckel 211 abgedeckt, der in Fig. 4 durchsichtig
dargestellt ist.
Wenn die Hülse 20 im Band-Recorder 10 eingesetzt ist, so drückt die
Haspel 103 die Rolle 204 nieder, um die Klinke 207 von den Zähnen 203 zu lösen. Die Spule 201 kann sich dann drehen. Die Haspel 103
kann dann das Magnetband 210 antreiben. Die Köpfe 104 und 104' drücken
das Band gegen die Sitze 209 und 2O91. Der Kopf 104 zeichnet auf oder
liest ab von der höheren Spur und der Kopf 104' zeichnet auf oder liest
ab von der unteren Spur. Das Gehäuse 101 hat acht Ausgangsleitungen, davon zwei für den Motor 105, zwei die mit dem Kopf 104 und zwei die
mit dem Kopf 104' sowie zwei, die mit den beiden Aufnehmern 108 und
108' verbunden sind.
Der Recorder 10 ist mit einem Streifen 213 versehen, der die Kontakte
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107 und 107' kurzschließt, wenn die Hülse eingesetzt ist.
Fig. 5 zeigt nun das Telefon 1 mit seinem Hörer 11, seiner Gabel 16,
seiner Nummernscheibe 14 und seinem Anschlußkabel 17, das zur Telefon leitung Ll, L2 führt. Das Telefon sitzt auf einer Grundplatte 18,
die in Form eines Gestelles ausgebildet ist, in welchem die Fächer lO,f 10- und 10-, angeordnet sind, die die Band-Recorder nach den
Figuren 2 und 3 darstellen. Ein spezielles Fach enthält einen speziellen Band-Recorder 10„, der dazu dient, die temporäre Speichertrommel
für eine Rufnummer aufzunehmen, wie oben erläutert wurde. Jeder der Band-Recorder 10 , 10» und 1O3 eignet sich zur Aufnahme
von Trommeln 20 (Fig. 4) die Rufnummern enthalten, die bereit für einen eventuellen Anruf sind. Seitlich von den Recordern 10,, 10-
und KU sind Druckknöpfe 115,, 115- und 115, angeordnet, die dazu
dienen, den oberen oder den unteren Aufzeichnungs- oder Lesekopf
auszuwählen, der in Betrieb gesetzt werden soll, sowie Druckknöpfe 116., 1162 und 1163, die bestimmen, ob der Kopf aufzeichnen oder
auslesen soll.
Die Figuren 6a und 6b zeigen die Schaltungen der Köpfe 104^ und 104,,
des Recorders 10., die Köpfe 104- und 1042i des Recorders 10„ und
die Köpfe 1O43 und 1O43, des Recorders 1O3, sowie Kontakte 107^ 107^
und Aufnehmer 108., 108., des Recorders 10 , Kontakte 107,, 107»,
und Aufnehmer 108~, 1082i des Recorders 10» sowie Kontakte 107.,, 1O73
und Aufnehmer 108.,, 108,, des Recorders 1O3.
Die Kontakte 107. und 107,, sind durch den Streifen 213, der in den
Recordern 10, eingesetzten Trommel oder Hülse kurzgeschlossen, und die Aufnehmer 108, und 108,, sind durch die metallisierte Zone 212,
des Bandes kurzgeschlossen.
Die Betriebswahl von einem der Köpfe 104, oder 104,, des Recorders
10. erfogt durch einen Schalter 415,, der durch den Druckknopf betätigt wird, während die Auswahl zwischen Aufzeichnen und Auslesen
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durch einen Schalter 416, erfolgt, der durch den Druckknopf 116.
betätigt wird. Diese Auswahl erfolgt bei den anderen Köpfen in derselben Weise mit dem einzigen Unterschied, daß die Indices
der Schaltungnummer und der Druckknopfnummer verschieden sind.
Immer wenn die metallisierte Zone 212.. des Bandes 210, des Recorders
10, unter den Aufnehmern 1Oe1, 103., vorbeiläuft, wird sein Relais
402. angezogen und das Potential von +12V auf der Leitung 404, 'unterbrochen, die den Betrieb des Relais 40S1 steuert. Dieses
Relais steuert, wie noch erläutert wird, das Einschalten und das Ausschalten des Motors 105,. Der Motor 10S1 hält jedoch nicht
augenblicklich, was dazu führt, daß in Ruhestellung des Motors die metallisierte Zone des Bandes den Aufnehmern nicht gegenüberliegt
und das Relais 402^ abgescnaltet ist. In dieser Ausstellung
liegt immer noch ein Potential von +12V am Draht
Es wird nun angenommen, daß alle Recorder 10., IO2, 1O3 eine Trommel
20 enthalten und daß bei jedem Band seine metallisierte Zone nicht in Kontakt mit den zugehörigen Aufnehmern sich befindet. Dies führt
dazu, daß die Relais 401., 40I2 und 40I3 entsprechend durch die
Kontakte 107., 107,,, 107_, 107^1, 1O73 und 1O73, erregt werden und
daß die Relais 402^ 4O22 und 4023 nicht betätigt sind.
Die Vorrichtung wird eingeschaltet durch Niederdrücken des Druckknopfes
400, um das Relais 403^ zu erregen zwischen der -12V Klemme
und dem Aus-Kontakt des Relais 402 , das an die +12V klemme angeschlossen
ist. Das Rlais 4OS1 hält den Kontakt 4031.,"
Wenn der Tondetektor 30 das Amtszeichen empfängt, legt er ein Potential
an die Leitung 301, das durch den nicht betätigten Kontakt 4023, des Relais 402^ auf die Leitung 302 gegeben wird. Dieses Potential erregt
das Relais 303, wodurch ein Potential von +12V an die Leitungen 405 gelegt wird. Der Motor 10S1 wird über den Kontakt 4035. gespeist.
Der Motor wird somit eingeschaltet nach dem Empfang des Amts-
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zeichens.
Durch den betätigten Kontakt 4033, wird der ausgewählte Kopf mit den Eingangsklemmen 500, 500' des Auslese-Verstärkers 5 verbunden,
immer dann, wenn die Vorrichtung im Lesebetrieb arbeitet, d.h., wenn der Druckknopf 116, in der Lesestellung ist.
Durch den betätigten Kontakt 4034 1 wird der ausgewählte Kopf an
die Ausgangsklemmen 600, 600' des Aufzeichnungsoszillators 6 geschaltet,
wenn das Gerät im Aufzeichnungsbetrieb arbeitet, d.h., wenn der Druckknopf 116, in Aufzeichnungsstellung ist.
Durch den betätigten Kontakt 4032., wird der vom Detaktor 30 kommende
Draht 304 an die Leitung 406, geschaltet, die das Relais 407. steuert.
Das letztere sendet ein Blinksignal aus, das durch einen astabilen Flip-Flop 408 erzeugt wird, und zwar zu demjenigen der Signallampen
409, oder 409,, , die dem ausgewählten Kopf 404. oder 404,, entspricht,
Die Kontakte 410. und 410-, sind Kontakte des Druckknopfes 415,.
Wenn die metallisierte Zone 212 des Bandes 210 über die Aufnehmer 108χ und 108lt läuft, wird das Relais 4Ο2χ kurzzeitig erregt und es
wird über den betätigten Kontakt 4022, ein Impuls über einen Draht 421 übertragen. Dieser Impuls triggert eine Taktschaltung 42, die
weiter unten beschrieben wird.
Durch den Kontakt 402I1 wird ein weiterer Impuls über einen Draht
412^ übertragen und durch einen betätigten Kontakt 4012, auf einen
Draht 4132 9e<?eken· Hierdurch wird das Relais 403J erregt und die
Köpfe werden, abhängig von der Betriebsweise, mit dem Verstärker 5
oder dem Oszillator 6 verbunden, der Motor 105J dreht jedoch bisher
nicht, bis das Amtszeichen erneut von dem Detektor 30 festgestellt wird.
Das Verdrahtungssystem für die Kontakte 4012 , 4O122 und 4012^ ist
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so ausgeführt-, daß es an die Leitungen 413«, 413, und 413, die Impulse
legt, die es über die Leitungen 412,, 412_ und 4123 erhält.
Es wird also eine der Reihe nach ablaufende Arbitsweise für diese Trommeln oder Hülsen durchgeführt. Der Detektor 31 stellt das hörbare
Freizeichen fest und formt es in Impulse um, die auf den Zähler 420 gegeben werden. Dieser Zähler gibt ein Ausgangssignal ab, wenn
er eine vorgegebene Anzahl von Impulsen, beispielsweise vier,-gezählt hat. Der über den Draht 421 kommende Impuls schaltet einen
Flip-Flop 422 in eine Stellung Eins. Der eine Ausgang dieses Flip-Flop ist einerseits an einen Taktgeber 423 gelegt und andererseits
an den ersten Eingang eines Und-Tores 424.
Die Ausgänge des Zählers 420 und des Taktgebers 423 sind an zwei Eingänge eines Oder-Tores 425 gelegt, dessen Ausgang mit dem zweiten
Eingang des Und-Tores 424 verbunden ist. Der Ausgang des Und-Tores
ist an ein Relais 426 gelegt, um Kontakte 4261, 4262, 4263 und 4264
zu betätigen. Diese Kontakte sind auch in Fig. 1 gezeig;. Ihre Aufgabe
ist es, den Z.ustand mit aufgelegtem Hörer zu simulieren, obwohl die Gabel des Telefons frei ist und der Hörer nicht aufliegt.
Das Vorbeilaufen der metallisierten Zone des Bandes vor den Aufnehmern
hält somit den Motor an und triggert die Zeitschaltung 42. Die letztere simuliert den Zustand mit aufgelegtem Hörer, also niedergedrückter
Gabel nach einer Zeitspanne, die gleich der kürzesten von zwei Verzögerungen ist, nämlich der des Taktgebers oder der des Empfangs
der vier hörbaren Freizeichen. Nach dem Auflegen wird das Amtszeichen erneut von dem Detektor 30 empfangen und in diesem Zeitpunkt läuft
der Motor 1O52 an. Falls daher der angerufene Teilnehmer nicht antwortet,
wird automatisch die Nummer des nächsten gewünschten Teilnehmers gewählt. Der Verstärker 5 enthält einen ersten Transistor
501 in dessen Kollektorkreis ein Oszillatorkreis liegt in Form-einer
Reaktanz-Spule 505 und eines Kondensators 506, der auf eine Frequenz
von 1 kHz abgestimmt ist, sowie von zwei Verstärkertransistoren und 503. Im Kollektorkreis des Transistors 503 liegt ein Transformator
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507, dessen Sekundärwicklung in der Mitte angezapft und an Erde gelegt
ist und deren beide Enden entsprechend mit zwei Transistoren 504 und 504" über zwei Dioden 508 und 508* verbunden sind. Die
Kollektorkreise der Transistoren 504 und 504' enthalten je ein
Relais 510 bzw. 510'. Das Relais 510 ist das Impulsrelais zum Simulieren des Unterbrechens oder Abbrechens des Wählvorganges
(dial break off) und das Relais 510' ist das Impulsrelais, das während der Dauer des gesamten Impulszuges erregt ist.
Der Druckknopf 19 in Fig. 5 ist ein Drei-Wege-Schalter, zum Schalten
von "Lesen, Aufzeichnen" und "aufler Betrieb" . In der Außerbetriebstellung
nehmen die Schalter 70 bis 75, die durch den Druckknopf 19 gesteuert werden, alle ihra Zwischenstellungen ein. Unter dieser
Bedingung sind die Kontakte 1000, 1000', 1001, lOOl1, 1002, 1002'
und 1003, 1003' kurzgeschlossen und die Wählanschlüsse sind direkt
mit dem Telefon verbunden.
In der Lese-Stellung nehmen die Schalter 70 bis 75 ihre höhere Stellung ein. In dieser Stellung werden die Wähl-Impulse durch die
Signale (beats) des Relais 510 ersetzt über folgenden Weg, Kontakt
1003*, Kontakt des Relais 510, Schalter 75 in seiner oberen Stellung,
Kontakt 1003, die Wählkontakte in geschlossener Stellung, Kontakt 1OO2, Schalter 74 in seiner oberen Stellung und Kontakt 1OO2'.
Die Kurzschlüsse zwischen den Kontakten 1000, 1001, 1002 die normalerweise
durch die Wählkontakte erzeugt werden, werden nun durch die Kontakte des Relais 510' erzeugt.
In der Aufzeichnungs-Stellung, nehmen die Schalter 70 bis 75 ihre untere
Position ein. In dieser Stellung sind die Wähl-Kontakte (Klemmen 1002
und 1003} mit dem Relais 610 des Oszillators 6 verbunden über folgenden
Weg, Kontakt 1003, Schalter 75 in seiner unteren Stellung, Wicklung des Relais 610, Schalter 74 in seiner unteren Position und Kontakt
1OO2.
Die Wicklung des Relais 610" liegt parallel zu den Wähl-Korttakten
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die das Telefon kurzschliessen, wobei diese Windung durch einen Kondensator geshuntet ist, in derselben Weise wie das Relais 510'
von Fig. 7. Dies führt dazu, daß das Relais 61O1 während der gesamten
Dauer des Impulszuges betätigt bleibt.
Der Oszillator 6 ist ein konventioneller Oszillator, der nur arbeitet,
wenn er ein positives Potential über den Kontakt rles Relais 610 erhält,
weshäb es nicht notwendig ist, ihn vollständig zu beschreiben.
Die temporäre Speichertrommel oder Speicherhülse unterscheidet sich
von den Trommeln des AnrufÜbertragers. Die beiden Köpfe sind in
derselben Höhe angeordnet. Sin Kopf 104Ql ist ein Löschkopf und
der andere 104Q ist ein Aufzeichnungs- und Lesekopf. Die Trommel
hat ferner einen zweiten leitenden Streifen 213Q. Bei den anderen
Trommeln ist dieser Streifen nicht vorhanden, oder falls er vorhanden ist, bleibt er unbenutzt. Die Auswahl zwischen Aufzeichnungsbetrieb und Lesebetrieb erfolgt durch einen Schalter 416Q.
Die Verbindung des Kopfes 104_ zum Verstärker erfolgt durch den
Kontakt 4033, eines Relais 4O3Q, das in derselben Weise betätigt
wird wie die Relais 403.,, 4O32 und 403^. Die Verbindung des Kopfes
loft mit dem Oszillator 6 erfolgt durch den Kontakt 4034„„ Der
Löschkopf 104Q ist dauernd an eine Wechselstromquelle 80 angeschlossen.
Wenn die temporäre Speiehertrommel im Aufzeichnungsbetrieb verwendet
wird, werden Wählunterbrechungen auf die Leitung L., L2 gegeben
und ein zum Löschen dienender Wechselstrom auf den Kopf
Die Kontakte H7q und 117», werden durch den leitenden Streifen 213Q
kurzgeschlossen. Dieser Kurzschluß schließt den Erregungsweg des Relais 76, dessen Kontakte die Klemmen 1002, 1002' einerseits und
die Klemmen 1003 und 1OO31 andererseits verbinden. Die Wählscheibe
ist damit mit der Telefonleitung verbunden.
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Das Relais 610' arbeitet am Beginn der Tätigkeit der Wählscheibe ehe offene Impulse (open loop pulses) an die Telefonleitung gelegt
werden. Dieses Relais steuert einen monostabilen Flip-Flop 81, der über eine vorgegebene Zeit die Wechselstromquelle 80 triggert.
Diese Zeit ist kürzer als die Zeit zwischen dem Beginn der Betätigung der Wählscheibe und ihrer ersten Auslösung.
Ein Zähler 118Q, der die Wählnummer darstellt, die gewählt worden
ist, ist mit den Köpfen 104„ und 1040l verbunden. Er enthält Gleichrichter
zum Gleichrichten der Wechselstromimpulse, die an die Köpfe gelegt werden.
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Claims (2)
- - 13 - A 12 536•22b0069PatentansprücheAnruf-Übertrager zum Anrufen irgendeiner Teilnehmerleitung eines Telefonsystemes, für ein Telefon mit einer Wählscheibe, das an eine dieser Leitungen angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet , daß der Anruf-übertrager eine vorgegebene Anzahl von Aufzeichnungs- und Lesegeräten (10) aufweist, von denen jedes einen Aufzeichnungskopf (104), einen Lesekopf (104') und eine Haspel (103) enthält, wobei Magnetband-Trommeln in die Aufzeichnungs- und Lesegeräte (10) einsetzbar sind, von denen jede eine Band-Antriebsrolle (204) enthält, die mit einer Haspel(103) zusammenwirkt, daß ferner ein Detektor (30) für das Amtszeichen vorgesehen ist, der mit der vorgegebenen Leitung verbunden ist, ferner mit Einrichtungen, die von dem Detektor (30) gesteuert werden, um die Haspel (103) eines ausgewählten Aufzeichnungs- und Lesegerätes anzutreiben, Einrichtungen zur Erzeugung von Wechselstrom-Impulsen, die von der Wählscheibe (14) gesteuert werden. Einrichtungen zum Anlegen der Impulse an den Aufzeichnungskopf (104) des gewählten Aufzeichnungs- und Lesegerätes (10), ferner mit einem Verstärker (5), der mit dem Lesekopf (1041) des gewählten Aufzeichnungs- und Lesegerätes (10) verbunden ist, wobei wenigstens ein Relais parallel zu den Anschlüssen der Wählscheibe (14) liegt, und daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die Signale, die von dem Magnetband ausgelesen und durch den Verstärker (5) verstärkt worden sind, an dieses Relais anzulegen.
- 2. Übertrager nach Anspruch 1, mit einem Telefon mit einer Gabel und einer Wählscheibe, dadurch gekennzeichnet , daß der Anruf-Übertrager einen Motor für jede Haspel (103) aufweist, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die durch den Detektor (30) gesteuert werden, um nacheinander die Motoren der Haspel- 14 -- 14 - A 12 53622bÜÜB9(103) anzutreiben, daß ferner die Magnetbänder Einrichtungen (212) aufweisen, um die Motoren abzuschalten und daß eine Zeitgeberschaltung vorgesehen ist, die von diesen Einrichtungen zum Abschalten der Motore gesteuert wird und daß schließlich Einrichtungen vorgesehen sind, um das Lösen der Gabel des Telefons zu simulieren, um dadurch das Freizeichen auf die vorgegebene Leitung zu geben.409818/0454
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-
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