DE3446029A1 - Audio(tonband)- und/oder videogeraet, insbesondere automatischer anrufbeantworter - Google Patents
Audio(tonband)- und/oder videogeraet, insbesondere automatischer anrufbeantworterInfo
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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Description
HOEGER, STELL-RECHT '&" PÄRTNER
PATENTANWÄLTE UHLANDSTRASSE 14 c · D 70OO STUTTGART t
A 46 4 28 b Anmelder: Hashimoto Corporation
k - 176 No. 28-2 Komazawa 2-chome
14. Dezember 1984 Setagaya-ku
Tokyo / Japan
Audio(Tonband)- und/oder Videogerät, insbesondere automatischer Anrufbeantworter
Die Erfindung betrifft ein Audio (.Tonband) - und/oder
Videogerät und befasst sich speziell mit einem automatischen Anrufbeantworter sowie mit einem Verfahren zum
Betreiben desselben.. Der erfindungsgemäße Anrufbeantworter kann eingehende Anrufe automatisch beantworten und eine
Nachricht eines anrufenden Teilnehmers aufzeichnen. Im weiteren Sinne befasst sich die Erfindung aber auch ganz
allgemein mit einem Audio(Tonband)- und/oder Videogerät.
Konventionelle automatische Anrufbeantworter besitzen ein erstes Tonband für abgehende Nachrichten und ein
zweites Tonband für ankommende Nachrichten. Bei einem typischen Anrufbeantworter wird eine abgehende Nachricht
von einem Ausgangstonband an einen Anrufer übermittelt, wenn von diesem ein Anruf empfangen wird,und anschließend
wird die ankommende Nachricht auf dem Eingangstonband aufgezeichnet. Auf diese Weise werden das Eingangstonband
und das Ausgangstonband abwechselnd benutzt, was
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letztlich zu einer komplizierten Folge von Tastenbeta.tigu.ngen
führt. Wenn ein Benutzer einen solchen Anrufbeantworter benutzt, kann er Bedienungsschwierigkeiten
haben, welche die Nutzung aller Möglichkeiten des Geräts verhindern bzw. erschweren. Typische konventionelle
Anrufbeantworter werden in der Detailbeschreibung detailliert erläutert. An dieser Stelle soll
der Hinweis genügen, daß sie im allgemeinen vier oder mehr Bedienung selemente bzw. Tasten und/oder Drehschalter benötigen,
die ihre Bedienung durch einen ungeübten Benutzer ers chwe r en.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Audio(tonband)- und/
oder Videogerät; inbesondere einen automatischen Anrufbeantworter,
anzugeben, der einerseits leichter zu bedienen ist und bei dem andererseits die Gefahr von Defekten
der Schalteinrichtungen verringert ist.
Diese Aufgabe wird, was das Gerät selbst anbelangt, durch Geräte mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
bzw. des Patentanspruchs 7 gelöst.
Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein
verbessertes Verfahren zum Betreiben eines Geräts der vorstehend angegebenen Art anzugeben, welches die Bedienung
des Geräts durch den Benutzer erleichtert. Hinsichtlich des Verfahrens wird die gestellte Aufgabe
durch das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs gelöst.
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Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
besteht dabei darin/ daß es als biotechnologisches Verfahren betrachtet werden kann und keinen komplizierten
Betätigungsmechanismus benötigt. Dabei kann der automatische Anrufbeantworter gemäß der Erfindung unabhängig
davon betrieben werden, welche Art von Ausgabe- und Empfangsspeichereinrichtungen verwendet wird, beispielsweise
können die Speichereinrichtungen Magnetbänder mit .zwei Enden oder Magnetbänder in Form einer endlosen
Schleife sein. Dabei kann ein Ausgabemagnetband unabhängig von dem Eingabemagnetband sein. Eine Alternative
besteht darin, ein einziges, mehrschichtiges Kassettenmagnetband zu verwenden, welches dazu verwendet werden
kann,, sowohl ankommende Nachrichten als auch abgehende Nachrichten zu speichern. Weiterhin können auch Festspeichereinrichtungen
in Verbindung mit Sprachsyntheseeinrichtungen eingerichtet werden, wie sie beispielsweise
unter der Kurzbezeichnung ADPCM eingesetzt werden. Der erfindungsgemäße automatische Anrufbeantworter hat
verschiedene zukünftige Anwendungsmöglichkeiten· Auf jeden Fall ist das Arbeiten mit diesem Anrufbeantworter
vereinfacht und standardisiert, so daß sich große praktische Vorteile ergeben.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird außerdem ein Audio- und/oder Videogerät geschaffen, welches Antriebseinrichtungen
für ein Medium umfasst, auf dem Audio- und/oder Videosignale aufgezeichnet werden können, wobei
ein einziges, von Hand betätigbares Betätigungs-
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element für den Antrieb vorgesehen ist/ mit dessen Hilfe das Gerät in folgende Betriebsarten gebracht werden
kann: Abspielen, Rücklauf, schneller Vorwärtslauf. Die Auswahl der jeweiligen Betriebsart hängt davon ab, wie
oft das Betätigungselement nacheinander betätigt wird, wob'ei Einrichtungen vorgesehen sind, die auf die Häufigkeit
der Betätigungen des Betätigungselements ansprechen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nacheinander
die verschiedenen Betriebsarten herbeizuführen, um auf diese Weise die gewünschte Antriebsbedingung für
jede der genannten Betriebsarten herbeizuführen.
Bevorzugte und/oder nach Wunsch zu realisierende Merk- ■ male eines solchen Audio- und/oder Videogeräts gemäß der
Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 10 bis 14. Die Ausgestaltung gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung
kann auch bei einem Anrufbeantworter verwirklicht werden, ist jedoch ganz allgemein bei jeder Art von Audio- und/
oder Videogerät einsetzbar, beispielsweise bei einem Audio- und/oder Video-Kassettenrecorder und/oder Plattenspieler
sowie bei einem Tonbandgerät.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden
nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A schematische GehäusedarStellungen mit
und 1B dem typischen Schalterfeld für automatische Anrufbeantworter;
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Fig. 2 eine schematische Gehäusedarstellung mit einem Schalterfeld für einen Anrufbeantworter
gemäß der Erfindung;
Fig. 3A ein Schaltbild des Hauptteils des Anruf- und 3B beantworters gemäß Fig. 2 und
Fig. 4A, Flußdiagramme zur Erläuterung der Funktion 4B, 5A und der Schaltung gemäß Fig. 3.
Im einzelnen zeigen Fig. 1A und 1B typische Anrufbeantworter,
bei denen das Tastenfeld..vier oder mehr Tasten bzw. Bedienungsknöpfe umfasst, nämlich eine Aufzeichnungsta.ste,
die betätigt .wird, um eine später auszusendende Nachricht auf einem Ausgangs-Magnetband aufzuzeichnen,
eine Abspieltaste zum Abspielen des Ausgangsmagnetbandes, eine Rücklauftaste zum Zurückspulen des Ausgangsmagnetbandes
und eine Vorlauftaste für einen schnellen Vorlauf
des Ausgangsraagnetbandes. Weiterhin sind mindestens zwei
weitere Funktionstasten ("Aufzeichnen" und "Abspielen")
erforderlich/ wenn als Ausgangsmagnetband eine endlose Bandschleife verwendet wird. Anstelle einer endlosen
Bandschleife wird .in einigen Fällen auch eine Bandkassette mit offener Spule (Open-Wheel-Kassette) verwendet,
Zur Betätigung dieses Magnetbands werden mindestens vier oder fünf Tasten benötigt, nämlich eine Aufzeichnungsoder Abspieltaste, eine Stoptaste, eine Rücklauftaste
und eine Vorlauftaste. Zusätzlich werden mindestens
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ein oder zwei Drehschalter oder Drucktasten benötigt, um das Gerät auf automatischen Betrieb zu schalten, d.h.
auf die Betriebsart, in der Anrufe automatisch beantwortet und die Mitteilung des Anrufenden- automatisch aufgezeichnet
wird.
Ein automatischer Anrufbeantworter gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt gemäß Fig.
der Zeichnung ein Tastenfeld mit nur drei Tasten 1, 2
und 3, wobei die Taste 1 (gegebenenfalls können statt der Tasten auch Schalter verwendet werden) der Betätigung
eines Ausgangsmagnetbandes (T-1 = nicht dargestellt) dient, wobei die Taste 2 der Einschaltung des automati~
sehen Betriebes dient und wobei die Taste 3 der Betätigung eines Eingangsmagnetbandes (T-2 = nicht dargestellt)
dient, welches der Aufzeichnung ankommender Nachrichten dient. Die Tasten 1, 2, 3 sind mit Datenbus-Anschlüssen
DBO, DB1 und DB2 eines Mikroprozessors 13 - dieser wird nachstehend als CPU bezeichnet -, dem die Schaltersignale über
Puffer G-1, G-2 und G-3 zugeführt werden, verbunden. Beim Ausführungsbeispiel
ist die CPU 13 ein Mikroprozessor des Typs 8048. Die Tasten 1, 2 und 3 sind ferner mit einemlnterrupt-Anschluß INT
der CPU 13 über ein NOR-Gatter G-4 mit drei Eingängen
verbunden. Wenn ein oder zwei Tasten, gedrückt werden (dies wird weiter unten näher erläutert) wird am Inter-
(häufig auch als Interrupt-Nachfrage bezeichnet) rupt-Anscnluß. INT eine Interrupt-Anforderung/erzeugt,
und die CPU 13 stellt das Drücken einer oder zweiter Tasten in Abhängigkeit von den TasteneingangsSignalen
der betreffenden Tasten fest, die an den entsprechenden
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Anschlüssen DBO bis DB2 empfangen werden, wobei das Erfassen
der Tastensignale gemäß einem in der CPU 13 gespeicherten Programm erfolgt. Mit den Ausgangsanschlüssen
(ports) P20 bis P26 der CPU 13 sind über Puffer G-6 bis G-12 Magnetschalter verbunden, nämlich ein .Schalter
FWD.SD1 zum Schalten der Laufrichtung des Ausgangsmagnetbandes T-1 auf Vorwärtslauf (auf Normalrichtung) , ein · ■
Schalter RW.SD1 zum Schalten der Laufrichtung des Ausgangsmagnetbandes T-1 auf Rückwärtslauf, ein Schalter
FWD.SD2 zum.Schalten der Laufrichtung des Eingangsmagnetbandes
T~2 auf Vorwärtslauf, ein Schalter RW.SD2 zum
Schalten der Laufrichtung des Eingangsmagnetbandes T-2 auf Rückwärtslauf. Außerdem sind ein Motor M1 zum Antreiben
des Ausgangsmagnetbandes T-1, ein Motor M2 zum Antreiben des Eingangsmagnetbandes T-2 und ein Erfassungsrelais
Y-1 (engaging relay) angeschlossen.
Mit dem Ausgangsanschluß P10 ist eine Leuchtdiode 10
verbunden/ die beim Drücken der Taste 2 aufleuchtet. Mit dem Ausgang P11. ist eine Leuchtdiode 11 verbunden,
die eingeschaltet wird, wenn das Ausgangsmagnetband T-1 nach dem Drücken der Taste 2 auf die Startposition für
die auszusendende Nachricht.gebracht ist, wodurch angezeigt,
wird, daß der Anrufbeantworter auf Wartebetrieb geschaltet ist.
Leuchtdioden zur Anzeige des Betriebszustandes, nämlich Aufnahme, Abspielen, Rückspulen, Vorlauf, für das Ausgang
smagnetband T-1 und das Eingangsmagnetband T-2 sind
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ebenfalls mit den Datenbusanschlüssen DBO bis DB7 (teilweise weggelassen) verbunden, jedoch in Fig. 3 nicht
dargestellt.
Die Bezugszeichen RPH-1 und EH-1 bezeichnen einen Aufzeichnung
s/Abspiel-Kopf und. einen Löschkopf für das
Ausgangsmagnetband T-1 .. Die Bezugszeichen RPH-2 und EH-2 bezeichnen.einen Aufzeichnungs/Abspiel-Kopf bzw. einen
Löschkopf für das Eingangsmagnetband T-2. Die Magnetköpfe RPH-1 und RPH-2 und die Löschköpfe EH-1 und EH-2
sind mit einem Schalterkreis 7 verbunden. Der Schalterkreis 7 umfasst eine Analogschaltung und ein Relais.
Wenn ein Anschluß 1/2 des Schalterkreises 7 auf den Pegel H (logische "1") gesetzt ist, werden die Köpfe
des Ausgangsmagnetbandes T-1 ausgewählt. Wenn dieser Anschluß dagegen auf. den Pegel L (logische "0") gesetzt
ist, werden die Köpfe des Eingangsmagnetbandes T-2 ausgewählt. Außerdem wird dann, wenn an einem Anschluß
R/P der Pegel H steht, in. Abhängigkeit vom logischen Zustand am Anschluß 1/2 der Aufzeichnungs/Abspielkopf
RPH-1 bzw. der Kopf RPH-2 auf den Betriebszustand "Aufzeichnen" gesetzt. Wenn jedoch am Anschluß R/P der Pegel
L steht, wird der betreffende Kopf auf den Zustand "Abspielen" geschaltet. Die Bezugszeichen.8 und 9 bezeichnen
einen Vorverstärker bzw. einen Hauptverstärker. Das Bezugszeichen SP bezeichnet einen Lautsprecher. Die Bezugszeichen G-13, G-14 und G-15 bezeichnen Analogschalter.
Bei jedem der Analogschalter G-13, G-14 und G-^15 werden
Anschlüsse a und b leitend gesteuert, wenn ein Steueranschluß c
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auf den Pegel H gesetzt wird. Das Bezugszeichen MIC bezeichnet ein Mikrofon. Wenn das Mikrofon MIC aus dem
Mikrofonstecker (nicht dargestellt) herausgezogen wird, dann wird ein Mikrofonschalter MICSW auf die untere
Position in Fig. 3 geschaltet,und das Datenbusterminal
DB3 wird auf den Pegel H gesetzt. Wenn der Benutzer bei diesem Betriebszustand gleichzeitig die Tasten 2 und 3
drückt, wird - wie weiter unten noch näher erläutert ein Gespräch über die Telefonleitungen L1 und L2 aufgezeichnet.
Wenn dagegen das Mikrofon MIC eingesteckt ist, wird das Signal vom Mikrofon MIC aufgezeichnet.
Das Bezugszeichen 4 bezeichnet einen Klingelkreis zum Erfassen eines ankommenden Rufes. Das Bezugszeichen 5
bezeichnet einen Startpunkt-Detektor zum Erfassen des Start- oder Anfangspunktes des Ausgangsmagnetbandes T-1.
Das Bezugsz-eichen 6 bezeichnet einen Startpunkt-Detektor zum Erfassen eines Startpunkts des Eingangsmagnetbandes
T-2. .Der Klingelkreis 4 und die Startpunkt-Detektoren 5/6 sind über ein ODER-Gatter G-5 mit drei Eingängen
mit. einem Anschluß TEST1 der CPÜ 13 verbunden.
Der automatische Anrufbeantworter ist in der vorstehend beschriebenen .Weise aufgebaut, und seine Funktion wird
nachstehend anhand der Flußdiagramme gemäß Fig. 4A, 4B, 5A und 5B erläutert.
Wenn der Benutzer gleichzeitig die Tasten 1 und 2 drückt, um eine auszusendende Nachricht auf das Ausgangsmagnetband
T-1 (nicht dargestellt) aufzuz-eichnen, welches zwei
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Enden hat, gehen die Anschlüsse a und b des ODER-Gatters G-4 auf den Pegel H, und ein Ausgang d desselben geht
auf den Pegel L, wie dies aus Fig. 3 deutlich wird. Eine Interrupt-Anforderung wird an den Interrupt-Anschluß
INT der CPU 13 gelegt. Das Programm der CPU 13 rückt
von Schritt 0 nach Schritt 1 vor, wobei sich eine Verzögerungszeit von 0,2 Sekunden ergibt. Diese Verzögerungszeit dient zur Kompensation einer zeitlichen Verzögerung
beim gleichzeitigen Drücken der Tasten 1 und 2 durch den Benutzer und zur Unterdrückung des Kontaktprellens.
Wenn eine der Tasten freigegeben wird, ehe die Verzögerungszeit verstrichen.ist, dann wird der Aufzeichnungs-Betrieb
"ungültig". Die CPU 13 empfängt Daten von den Datenbusanschlüssen.DBO, DB1 und DB3. Die CPU 13 prüft
dann bei Schritt 3, ob die drei niedrigsten
Bits der empfangenen Daten auf "011" gesetzt sind. Da
die Tasten 1 und 2 gleichzeitig gedruckt werden, ergeben sich an den Anschlüssen DB2, DB1 und DBO eine "0", eine
"1" und eine "1". Somit wird zum Schritt 4 des Programms vorgerückt, und eine Flagge Fi (auf die nachher noch
eingegangen wird) wird auf "0" gelöscht. Ein Register R6 (welches später noch beschrieben wird) wird beim Schritt
5 gelöscht. Außerdem wird das Eingangsmagnetband T-2, wenn es läuft, gemäß Schritt 6 gestopt. Mit der Schrittfolge
4 bis 6 wird also automatisch das Laufen des Eingangsmagnetbandes T-2 gestopt, wenn das Ausgangsmagnetband
T-1 angetrieben werden soll, ohne daß der Stop des laufenden Eingangsmagnetbandes T-2 besonders vorgegeben
wird. Bei Schritt 7 wird eine Flagge FO auf "1" gesetzt.
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Dies dient der Kontrolle des Programmablaufs, derart,
daß.das Ausgangsmagnetband. T-1 gestopt wird, wenn die
Taste 1 gedrückt wird, nachdem die auszusendende Nachricht auf dem Ausgangsmagnetband Τ—.1 aufgezeichnet ist.
Gemäß Schritt 8 wird das Ausgangsmagnetband. T-1 zurückgespult. Die Einrichtungen zum Rückspulen des Ausgangsmagnetbandes
T-1 sind bekannt und wurden daher nicht detailliert in das Flußdiagramm aufgenommen. Die vorstehend
erwähnten Einrichtungen sollen nachstehend jedoch kurz unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben werden,
Wenn der .Ausgangsanschluß P20 auf "1" gesetzt wird, um den Magnetschalter FWD.SD1 zu.erregen und wenn der Ausgangsanschluß
P22 auf. "1" gesetzt wird/ um den Motor M anzutreiben,, wird das Ausgangsmagnetband T-1 zum Vorwärtslauf
angetrieben. Gleichzeitig wird der Ausgangsanschluß P13 auf "1" gesetzt, um die Köpfe RPH-1 und
EH-1 für das Ausgangsmagnetband T-1 über den Schalterkreis
7 zu.speisen, und der Ausgangsanschluß PI2 wird
auf "1" gesetzt, um den Kopf RPH-1 auf die Betriebsart "Aufzeichnen" zu setzen. Außerdem wird der Ausgangsanschluß
P16 auf "1" gesetzt, um den Analogschalter G-15 einzuschalten, so daß das Mikrofon MIC gespeist wird.
Weiterhin wird der Ausgangsanschluß P1.7 auf "1" gesetzt, um den Hauptverstärker 9 abzuschalten und ein Rückkopplungspfeifen
zu verhindern. Auf diese Weise wird das Ausgangssignal des Mikrofons MIC auf das Ausgangsmagnetband
T-I aufgezeichnet.
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Zum Stoppen des zur Signalaufzeichnung angetriebenen Ausgangsmagnetbandes T-1 drückt der Benutzer erneut die
Taste 1, wodurch der CPU 13 über das NOR-Gatter G-4 eine Interrupt-Anfrage zugeführt wird. Das Programm
rückt vom Schritt 0 zum. Schritt 3 vor, wobei die Schritte 1 und 2 übersprungen werden. Da nur die Taste 1 gedrückt
wird, haben die Daten der Datenbusanschlüsse DB2 bis DBO. den Wert "001" und sind damit von dem geforderten
Wert "011" verschieden. Damit springt das Programm zum Schritt 9. Die CPU 13 prüft dann gemäß Schritt 9,
ob die Daten den Wert "001" haben. Falls "ja", folgt auf den Schritt 9 der Schritt 10. Die Schritte 10 bis
12 haben dieselbe Folge wie die Schritte 4 bis 6. Im einzelnen wird das Eingangsmagnetband T-2 automatisch
gestopt, wenn die Taste 1 gedrückt wird, während das Eingangsmagnetband. T-2 läuft. Die CPU 13 prüft dann in
Schritt .13, ob die Flagge FO auf " 1" gesetzt wird. Da
die Flagge FO bereits in Schritt 7 auf "1" gesetzt wird, rückt das Programm von Schritt 13 nach Schritt 14 vor.
Gemäß Schritt 14 .wird die Flagge FO gelöscht bzw. auf
"0" zurückgesetzt. Diese Maßnahme ist zum Starten des Ausgangsmagnetbandes T-1 beim Drücken der Taste 1 erforderlich.
Das Ausgangsmagnetband T-1 wird dann in Schritt 15 gestopt.
Zum Abspielen des Ausgangsmagnetbandes T-1 nach Beendigung einer Aufzeichnung mu.ß das Ausgangsmagnetband T-1
zurückgespult werden. Nachstehend wird der Rückspulvorgang beschrieben. Zum Zurückspulen des Ausgangsmagnet-
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bandes T-1 drückt der Benutzer die Taste 1 zweimal. Wenn
der Benutzer die Taste 1 einmal drückt, rückt das Programm
über die Schritte 0, 1, 3, 9, 10, 11 und 12 zum
Schritt 13 vor. Da die Flagge FO im Schritt 14 gelöscht
wurde, geht das Programm dann mit Schritt 16 weiter.
Gemäß Schritt 16. wird ein 1 s-Zeitg.eber gestartet. Ein Register, nämlich das Register R7 der CPU 13 wird gemäß
Schritt 17 um 1 weitergeschaltet. Bei dem Anfangs-Unterprogramm wird das Register R7 auf "00" gelöscht, wenn
die Energieversorgung für den Anrufbeantworter eingeschaltet wird. Das Register R7 wird folglich gemäß
Schritt 17 auf 1 (Dezimalwert) gesetzt. Die CPU 13 prüft dann gemäß Schritt 18, ob 1 s verstrichen ist. Gemäß
Schritt 17 wird das Register. R7 erneut um. 1 fortgeschaltet und hat nunmehr den Zählerstand 2 (Dezimalwert).
Wenn die CPU 13 bei Schritt 18 feststellt, daß 1 s verstrichen
ist, rückt das Programm von Schritt 19 zu
Schritt 23 vor. Gemäß Schritt 23 prüft die CPU 13, ob der Zählerstand des Registers R7 auf 2 gesetzt ist. Wenn
"ja", rückt das Programm vom Schritt 23 zum Schritt 24 vor. Gemäß Schritt 24 wird die Flagge FO auf "1" gesetzt.
Dieser Vorgang wird durchgeführt, um das Ausgangsmagnetband
T-1 zu stopen, wie dies nachstehend noch beschrieben wird. Die CPU 13 löscht das Register R7 in Schritt
25. Dieser Löschvorgang wird aus dem gleichen Grund wie in Schritt 5 durchgeführt. Gemäß Schritt 26 wird das
Ausgangsmagnetband T-1 zurückgespult. Der Ablauf des Zurückspulens ist dem Fachmann bekannt, weshalb auf
eine detaillierte Darstellung im Flußdiagramm verzichtet
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wird. In der Praxis wird das Ausgangsmagnetband T-1 jedoch bis zu seinem Startpunkt zurückgespult. Wenn
der Startpunkt von dem betreffenden Startpunktdetektor erfasst wird und gemäß dem Programm am Anschluß TEST 1
der CPU 13 ansteht, wird das Ausgangsmagnetband T-1 automatisch gestopt. Dabei ist zu beachten, daß der
Rückspulbetrieb unterbrochen werden kann, wenn die Taste 1 einmal gedrückt wird.
Zum Abspielen der aufgezeichneten Nachricht vom Ausgangsmagnetband.
T- 1 , welches zu seinem Startpunkt zurückgespult ist,und zum Prüfen der aufgezeichneten
Nachricht drückt der Benutzer die Taste 1 einmal. Hierdurch wird ein Interrupt-Anforderungssignal an die
CPU 13 angelegt, so daß das Programm über die Schritte
0, 1, 2, 3 und 9 bis 18 zum Schritt 19 vorrückt. In
diesem Fall wird der Zählerstand des Registers R 7 auf den Dezimalwert eingestellt, da die Taste 1 nur einmal
gedrückt wird. Das Programm rückt dann zum Schritt 20 vor, gemäß welchem die Flagge FO auf "1" gesetzt wird.
Das Register R7 wird gemäß Schritt 21 gelöscht. Das Ausgangsmagnetband wird dann gemäß Schritt 22 abgespielt.
Für einen schnellen Vorlauf des Ausgangsmagnetbandes T-1 wird dieses in der oben beschriebenen Weise angehalten,
dann drückt der Benutzer die Taste 1 dreimal. Wie aus der vorstehenden Beschreibung deutlich wird,
wird das Register R7 dadurch auf den Dezimalwert 3
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gesetzt,und das Programm rückt vom Schritt 23 über die
Schritte 27 und 28 zum Schritt 29 vor, gemäß welchem ein schneller Vorlauf des Ausgangsmagnetbandes T-1
eingeleitet wird.
Nachstehend wird die Steuerung des Eingangsmagnetbandes T-2 beschrieben. Dabei werden entsprechende Vorgänge
wie bei der Steuerung des Ausgangsmagnetbandes T-1 nur verkürzt angedeutet oder einfach weggelassen. Zum Aufzeichnen
einer Nachricht auf das Eingangsmagnetband T-2 drückt der Benutzer gleichzeitig die Taste 2 (Automatik)
und die Taste 3. Hierdurch werden die Datenbusanschlüsse DB2, DB1 und DBO auf "1", "1" und "0" gesetzt. Die Datenfolge
"110" wird von der CPU 13 erfasst, so daß das Programm über die Schritte 0, 1, 2, 3, 9 und 30 mit
dem Schritt 32 (Fig. 5) fortgesetzt wird. Gemäß Schritt
32 wird die Flagge FO gelöscht. Die CPU 13 löscht dann im Schritt 33 das Register R7 und stopt das Ausgangsmagnetband
T-I beim Schritt 34. Die Schrittfolge 32,
33 und 34 ist dieselbe wie die Schrittfolge 4, 5, 6 und dient zum Verhindern einer Fehlfunktion, wenn das
Eingangsmagnetband T-2 betätigt wird, während das Ausgangsmagnetband T-1 läuft. Die CPU 13 prüft in Schritt
35, ob die Daten von den Datenbusanschlüssen DB2 bis DBO der Folge "110" entsprechen. Falls "ja", wird mit
Schritt 36 die Flagge F1 auf "1" gesetzt. Dieser Vorgang hat dieselbe Wirkung wie bei der Flagge FO. Die
CPU 13 prüft in. Schritt 37, ob der Datenbusanschluß DB3 auf H gesetzt ist (logische "1") oder auf L
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(logische "0"). Wenn das Mikrofon MIC eingesteckt ist und wenn der mit dem Mikrofon MIC gekoppelte Mikrofonschalter
MICSW in die in Fig. 1 gezeigte Position gesetzt ist, geht das Programm mit Schritt 38 weiter.
Bei Schritt 38 wird das Signal vom Mikrofon MIC auf das Eingangsmagnetband T-2 aufgezeichnet. Wenn das
Mikrofon MIC jedoch herausgezogen ist, geht das Programm mit Schritt 39 weiter, so daß die von einem Anrufer
über die Telefonleitungen eintreffende Nachricht aufgezeichnet wird, wenn der Analogschalter G-14 eingeschaltet
ist.
Wenn der Benutzer das Eingangsmagnetband T-2 abspielen will, drückt er die Taste 3 einmal. Wenn der Benutzer
das Eingangsmagnetband T-2 zurückspulen will, drückt er die Taste 3 zweimal. Wenn der Benutzer das Eingangsmagnetband T-2 schnell vorwärtsspulen möchte, drückt
er die Taste 3 dreimal. Das Flußdiagramm der vorstehend beschriebenen Vorgänge ist in Fig. 5 gezeigt und entspricht
im wesentlichen demjenigen für das Ausgangsmagnetband T-1, mit dem Unterschied, daß anstelle der
Flagge FO und des Registers R7 die Flagge F1 und das
Register R6 verwendet werden.
Zum Einstellen des Geräts auf die automatische Anrufbeantwortung und Aufzeichnung drückt der Benutzer die
Taste 2 (Automatik). Das Programm rückt dabei über die Schritte 0, 1, 2, 3 und 9 zum Schritt 30 vor. Da
die Daten von den Tasten mit der Datenfolge "010"
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übereinstimmen, rückt das Programm zum Schritt 31 vor, und das Gerät befindet sich somit in Übereinstimmung
mit dem Programm im Wartezustand. Bei diesem Wartezustand ist die Leuchtdiode 10 eingeschaltet, die Startposition
des Ausgangsmagnetbandes erfasst und das Ausgangsmagnetband T-1 gestopt. Sobald diese Bedingungen
überprüft sind, wird die Leuchtdiode 11 eingeschaltet und aktiviert den Anschluß Test 1 der CPU 13 und wartet
nunmehr auf das Eintreffen eines Klingelzeichens.
Zum Herbeiführen des Wartezustands des Geräts drückt der Benutzer lediglich die Taste 2. Dies liegt daran,
daß die CPU 13 beim Einschalten des Geräts zurückgesetzt wird und daß das Programm mit der Adresse 000
startet und zum Schritt 31 springt, wodurch das Gerät in den Wartezustand gelangt. Dabei ist zu beachten, daß
dann, wenn die Erfassung der Startposition des Ausgangsmagnetbandes
T-1 noch nicht abgeschlossen ist, ein vorgegebenes (Unter-)Programm durchgeführt wird, um diesen
Erfassungsvorgang abzuschließen, woraufhin dann das Gerät in den Wartezustand gebracht wird.
Die Schritte 41 bis 45 in Fig. 5 betreffen eine Schrittfolge zum Löschen der Flaggen FO und F1 und der Register
R6 und R7, damit eine Fehlfunktion verhindert wird, wenn die Tasten 1 und 2 oder die Tasten 1 bis 3
gleichzeitig gedrückt werden und wenn dadurch das Ausgangsmagnetband T-1 und das Eingangsmagnetband T-2 gestopt
werden.
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Beim betrachteten Ausführungsbeispiel wird als Ausgangsmagnetband T-1 ein Band mit zwei Enden verwendet. Wenn
jedoch mit einer endlosen Bandschleife als Ausgangsmagnetband T-1 gearbeitet wird, dann müssen die Operationen
"Rücklauf" und "schneller Vorlauf" nicht durchgeführt werden. In diesem Fall können die Schritte 24
bis 29 entfallen. In entsprechender Weise können die Funktionen "Rücklauf" und "schneller Vorlauf" dann
entfallen, wenn als Speicher für einlaufende und ausgehende Nachrichten Festspeicher, wie z.B. ein RAM1 und
Einrichtungen zur synthetischen Spracherzeugung vorgesehen sind. Die verschiedenen Schritte können durchgeführt
werden, während der Benutzer das Band beobachtet. Wenn jedoch Leuchtdioden verwendet werden, um den Betriebszustand
für jeden Schritt anzuzeigen, kann eine exaktere Arbeitsweise erreicht werden.
Beim betrachteten Ausführungsbeispiel wird die Taste "Aufzeichnen" auch als Taste für den automatischen Betrieb
für die automatische Aufzeichnung abgehender Nachrichten benutzt. Zusätzlich zu der Taste 2 kann
aber auch eine spezielle Aufzeichnungstaste vorgesehen werden. In diesem Fall muß die Sondertaste so angebracht
werden, daß sie für Dritte und Kinder nicht erreichbar ist oder unter einer speziellen Abdeckung.
Im einzelnen wird eine solche Extra-Taste mit dem Datenbusanschluß DB4 (Fig. 3) verbunden (die Datenbusanschlüsse
DB4 bis DB7 des 8048-Mikroprozessors sind nicht dargestellt), wenn die Taste 1 und die Sonder-
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taste gleichzeitig gedrückt werden, wobei die Anschlüsse DBO und DB4 der CPU 13 gleichzeitig auf "1" gesetzt
werden. Die Schrittfolge nach dem Schritt 4 des Flußdiagramms gemäß Fig. 4 wird durchgeführt. Wenn die
Taste 3 für das Eingangsmagnetband T-2 und die Sondertaste gleichzeitig gedrückt werden, werden die Anschlüsse
DB2 und DB4 der CPU 14 gleichzeitig auf "1" gesetzt, so daß die Schrittfolge nach Schritt 36 des Flußdiagramms
gemäß Fig. 5 für die Aufzeichnung auf dem Eingangsmagnetband durchgeführt wird. Wenn lediglich die
Taste 2 gedrückt wird und der Anschluß DB1 der CPU 13
auf "1" gesetzt wird, dann wird die Schrittfolge nach Schritt 31 in Fig. 4 zum Herbeiführen des Wartezustands
in derselben Weise durchgeführt, wie dies weiter oben
für die Herbeiführung des Wartezustands beschrieben wurde.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel wird ein Audio-CEonband)-
und/oder Video-Gerät gemäß der Erfindung ausgebildet, wobei das Gerät als Kassettengerät oder
Plattengerät ausgebildet sein kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt das Gerät einen Antrieb zum Antreiben
des Aufzeichnungsmediums,auf welches ein Audio-
und/oder Video-Signal aufgezeichnet wird und ein einziges, von Hand betätigbares Betätigungselement zum
Betätigen des Antriebs, beispielsweise eine Drucktaste, mit deren Hilfe das Gerät auf den Normalbetrieb geschaltet
werden kann, sowie auf den Rücklaufbetrieb und auf einen schnellen Vorlauf, je nachdem, wie oft
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die einzige Taste nacheinander betätigt wird. Das Gerät umfasst in diesem Fall eine elektrische Schaltung,
die darauf anspricht, wie oft das Betatigungselement
(die Taste) nacheinander betätigt wird, woraufhin die entsprechende Antriebsbedingung für den Antriebsmechanismus
zur Herbeiführung einer der vorstehend angegebenen Betriebsarten ausgewählt wird. Die elektrische
Schaltung kann so ausgebildet sein, daß das Gerät auf normalen Abspielbetrieb geschaltet wird, wenn das Betätigungselement
nur einmal betätigt wird, auf Rücklauf, wenn das Betätigungselement nacheinander zweimal
(oder dreimal) innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls betätigt wird,und auf schnellen Vorlauf,
wenn das Betätigungselement nacheinander dreimal (oder zweimal) innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls
betätigt wird. Die elektrische Schaltung kann auch so ausgebildet sein, daß das Gerät bzw. der Antrieb stillgesetzt
wird, wenn das Betätigungselement betätigt wird, während sich das Gerät in einer seiner drei Betriebsarten,
nämlich Abspielen, Rücklauf oder schneller Vorlauf befindet. Das einzige von Hand betätigbare Betätigungselement
für den Antrieb könnte die Funktion der Tasten 1 oder 3 der Schaltung gemäß Fig. 3 übernehmen,
wobei die elektrische Schaltung des Geräts, beispielsweise gemäß den oben beschriebenen Schritten
46 bis 62 (Fig. 5), arbeiten könnte, die sich mit der Steuerung des Eingangsmagnetbandes des automatischen
Anrufbeantworters befassen. Für den Fall, daß das Gerät ein Aufzeichnungsgerät, beispielsweise ein
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Kassettenrecorder ist, kann auch ein weiteres Betätigungselement bzw. eine Taste vorgesehen sein, welche,
wenn sie entweder allein oder zusammen mit dem genannten Betätigungselement betätigt wird, das Gerät in die Betriebsart
"Aufzeichnen" bringt. Das weitere Betätigungselement kann den Betriebsschalter bzw. die Taste 2 der
Schaltung gemäß Fig. 3 ersetzen.
Claims (12)
1. Automatischer Anrufbeantworter, welcher mit einer
Telefonleitung verbindbar ist, um beim Eintreffen eines Anrufs eine Schleifenschaltung zu bilden, um
eine abgehende Nachricht von einer Ausgabespeichereinrichtung zu reproduzieren und diese abgehende
Nachricht auf die Telefonleitung auszusenden und um anschließend eine von einem Anrufer eintreffende
ankommende Nachricht in einer Eingabespeichereinrichtung zu speichern, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
Es sind drei Betätigungseinrichtungen, insbesondere Tasten (1,2,3) zur Auswahl der gewünschten Betriebsart
des Anrufbeantworters vorgesehen; es sind Detektoreinrichtungen (13) zum Erfassen
der selektiven Betätigung der Betätigungseinrichtungen und der Anzahl der Betätigungen jeder derselben
und zum Erzeugen eines entsprechenden unterscheidungsfähigen
Signals vorgesehen; es sind Einstelleinrichtungen vorgesehen, durch die der Anrufbeantworter in einen Wartezustand
bringbar ist, in der er auf einen eintreffenden Außenruf wartet und diesen dann automatisch abwickelt;
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und es sind Schalteinrichtungen vorgesehen, um die Ausgabespeichereinrichtungen und die Empfangsspeichereinrichtungen
selektiv auf Abspielen oder Aufzeichnen zu schalten.
2. Anrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß die Ausgabespeichereinrichtungen und
die Empfangsspeichereinrichtungen ein Ausgangsmagnetband (T-1) bzw. ein Eingangsmagnetband (T-2) umfassen
und daß die Schalteinrichtungen derart ausgebildet sind, daß sie das Ausgangsmagnetband (T-1)
und das Eingangsmagnetband (T-2) in Abhängigkeit von dem unterscheidbaren Signal der Detektoreinrichtungen
selektiv auf eine der folgenden Betriebsarten schalten: Vorwärtslauf, schneller Vorwärtslauf,
Rücklauf, Stop.
3. Anrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabespeichereinrichtungen und
die Empfangsspeichereinrichtungen eine Ausgangsmagnetplatte bzw. eine Eingangsmagnetplatte umfassen und
daß die Schalteinrichtungen derart ausgebildet sindr
daß sie die Magnetplatten in Abhängigkeit von den unterscheidbaren Signalen der Detektoreinrichtungen
selektiv auf Vorwärtslauf und Stop schalten.
4. Anrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabespeichereinrichtungen und
die Empfangsspeichereinrichtungen Einrichtungen zur Sprachsynthese umfassen.
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5. Anrufbeantworter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die drei Betätigungseinrichtungen bzw. Tasten eine erste Einrichtung bzw. Taste (1)
umfassen, durch deren manuelle Betätigung die Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) antreibbar sind,
sowie eine zweite Einrichtung, bzw. Taste (2), durch die der Anrufbeantworter in den Wartezustand für
einen ankommenden Ruf bringbar ist, sowie ein drittes Element bzw. eine Taste (3), durch deren manuelle
Betätigung das Eingangsmagnetband - (T-2) antreibbar ist, wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen
Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) auf den Aufzeichnungs-Betrieb schalten, wenn die Detektoreinrichtungen
(13) feststellen, daß die ersteaurid
die zweite „Einrichtung bzw. die erste Taste (1) und die zweite Taste (2) gleichzeitig betätigt
werden, wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) auf Abspielbetrieb
schalten,, wenn die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß nur die erste Einrichtung
bzw. die erste Taste (1) einmal betätigt wurde; wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen
Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) dann, wenn die Detektoreinrichtungen (13.) feststellen,
daß die erste Einrichtung bzw. die erste Taste (1) nacheinander zweimal betätigt wurde, auf die Betriebsart
"schneller Vorlauf" oder "Rücklauf" schalten; wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen
Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) dann,
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wenn die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß.die erste Einrichtung bzw. Taste (1) nacheinander
dreimal betätigt wurde, auf eine der Betriebsarten "Rücklauf" oder"schneller Vorlauf" schalten;
wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) stillsetzen, wenn
die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß die erste Einrichtung bzw. Taste betätigt wird, während
die magnetischen Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) angetrieben werden; wobei die Schalteinrichtungen
diejenigen Einrichtungen betätigen, welche den Anrufbeantworter in den Wartez.ustand bringen, wenn
die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß die zweite Einrichtung bzw. Taste (2) einmal betätigt
wurde; wobei die Sdhalteinrichtungen dafür sorgen, daß eine von einem Anrufer eingehende ankommende
Nachricht durch die magnetischen Empfangsspeichereinrichtungen (T-2) aufgezeichnet wird, nachdem
die auszugebende Nachricht durch die magnetischen Ausgabespeichereinrichtungen (T-1) auf die Telefonleitung
ausgegeben wurde; wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen Empfangsspeichereinrichtungen
auf die Betriebsart "Aufzeichnen" schalten, wenn die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß
die zweite und dritte Einrichtung bzw. die zweite und dritte Taste (2,3) gleichzeitig betätigt werden,
wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen Empfangsspeichereinrichtungen (T-2) auf die Betriebsart
"Abspielen" schalten, wenn die Detektorein-
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richtungen feststellen/ daß lediglich die dritte Einrichtung bzw. Taste (3) einmal. betätigt wurde;
wobei die Schalteinrichtungen die magnetischen Empfangsspeichereinrichtungen (T-2) in eine der
Betriebsarten "schneller Vorlauf" oder "Rücklauf" schalten, wenn die Detektoreinrichtungen (13) feststellen,
daß die dritte Einrichtung bzw. Taste (3) nacheinander dreimal betätigt wurde; wobei die
Schalteinrichtungen (T-2) auf die Betriebsart "schneller Vorlauf" oder "Rücklauf" schalten, wenn
die Detektoreinrichtungen (13) feststellen, daß die dritte Einrichtung bzw. Taste (3) nacheinander
dreimal betätigt wurde, und.wobei die ^Schalteinrichtungen
die magnetischen Empfangsspeichereinrichtungen (T-2) stillsetzen, wenn die Detektoreinrichtungen
(13) feststellen, daß die dritte Einrichtung bz.w. Taste (3) einmal betätigt wird, während
die Empfangsspeichereinrichtungen (T-2) angetrieben wurden.
6. Verfahren zum Betreiben eines Anrufbeantworters,
welcher mit einer Telefonleitung verbunden ist, um beim Empfang eines eingehenden Rufes eine Schleife
zu bilden und um eine auszusendende Nachricht von Ausgabespeichereinrichtungen zu reproduzieren
und diese auszugebende Nachricht auf die Telefonleitung auszugeben und um anschließend eine von
einem Anrufer eintreffende ankommende Nachricht auf Empfangsspeichereinrichtungen aufzuzeichnen,
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dadurch gekennzeichnet, daß alle Betriebsarten des automatischen Anrufbeantworters durch Kombinationen
einer einzigen oder mehrerer aufeinanderfolgender Betätigungen mindestens einer von drei Betätigungseinrichtungen oder Tasten (1,2,3) herbeigeführt
werden, die der Auswahl der Betriebsarten des automatischen. Anrufbeantworters dienen.
7. Audio(Tonband)- und/oder Videogerät mit Antriebseinrichtungen für ein Aufzeichnungsraedium,auf dem
ein Audio- und/oder ein Videosignal aufgezeichnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges,
von Hand betätigbares Betätigungselement (1 oder 3) für die Betätigung eines Geräteantriebs
vorgesehen ist, durch welches der Antrieb in Abhängigkeit von der Anzahl der aufeinanderfolgenden
Betätigungen, des Betätigungselementes (1 oder 3) in eine der folgenden Betriebsarten bringbar ist:
"Abspielen", "Rücklauf", "Schneller Vorlauf", und daß Detektoreinrichtungen (13) vorgesehen sind,
mit deren Hilfe die richtigen Antriebsbedingungen für jede der genannten Betriebsarten in.Abhängigkeit
von der Anzahl der aufeinanderfolgenden Betätigungen des Betätigungselementes selektiv bestimmbar
ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Detektoreinrichtungen (13) derart ausgebildet sind, daß sie die Betriebsart. "Abspielen" herbeiführen,
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wenn das Betätigungselement (1 oder 3) nur einmal betätigt wird, daß sie die Betriebsart "Rücklauf"
herbeiführen, wenn das Betätigungselement nacheinander zweimal (oder dreimal) betätigt wird, und daß
sie die Betriebsart "schneller Vorlauf" herbeiführen, wenn das Betätigungselement (1 oder 3) nacheinander
dreimal (oder zweimal) betätigt wird.
9. Gerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtungen (13) derart ausgebildet
sind, daß .der Antrieb durch sie stillsetzbar ist, wenn das Betätigungselement (1 oder 3)
betätigt wird, während sich das Gerät in einer der vorstehend genannten Betriebsarten befindet.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet
, daß ein weiteres Betätigungselement
(2) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe das Gerät in die Betriebsart "Aufzeichnen" bringbar ist, wenn
dieses Betätigungselement (.2) allein oder zusammen mit dem ersten Betätigungselement (1 oder 3) betätigt
wird.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß es nur einen Antrieb aufweist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen als Magnetbandantriebseinrichtungen ausgebildet sind.
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