DE2248626A1 - Zeolith, dessen herstellung und dessen verwendung - Google Patents
Zeolith, dessen herstellung und dessen verwendungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kristallinen, synthetischen Zeolithmolekularsieben,
insbesondere auf einen neuartieren Zeolith, welcher nachstellend
als Zeolith AG2 (synthetisch, nahezu Offretit) bezeichnet sei, sov/ie auf verwandte Zeolithe«, Kristalline synthetische
Zeolithe mit Molekularsiebeigenschafton können bereitet werden,
indem man Siliciumdioxyd, Aluminiumoxid und ausgewählte Alkalihydroxyde
in vorbestimmten Mengenverhältnissen in einem wäßrigen Medium miteinander reagieren InHt, woraufhin das Auskristal
lisLeren des benötigten Zeoliths aus dem P.eaktionsgemisch
folgt. Es int auch bekannt, daß die Zusammensetuung des Reak-
309 823/0667
Mündlich·] Abreden, Insbetondtr· dursh Tclafon, bedürfen schriftlicher Bestätigung
Peitsche* (München) KIo. 11 69 M Dresdner Bank (München) KIo. 5909709
tionsgemisches und die Reaktionsbedingungen für die Bereitung spezifischer Zeolithe in guten Ausbeuten sehr kritisch sein
können. Dies ist insbesondere der Fall bei der Synthese von Offretiten und verwandten Zeolithen. Zeolithe bestehen aus
riesigen anionischen Netzwerken von AlO4- und SiO.-Tetraedern,
welche über Sauerstoffatome verbunden sind. Das sich ergebene honigwabenähnliche Gerüstwerk enthält Hohlräume und diese verbindende
Kanäle, welche in den Zwischenräumen Wasser oder andere Moleküle angemessener Größe einschließen können. Die negative
Ladung des Gerüstwerkes ist durch ausgleichende Kationen wie Natrium, Kalium oder Kalzium neutralisiert. Diese Kationen sind
beweglich und können ionenmäßig gegen irgendwelche Kationen angemessener Größe ausgetauscht werden, beispielsweise durch
einfache Berührung mit wäßrigen Lösungen angemessener Salze.
Erfindungsgemäß soll der Bereich synthetischer offretit-Mhnlicher
und verwandter Zeolithe ausgedehnt werden. Offretit ist ein sehr seltenes, natürlich vorkommendes Mineral, welches'
zuerst von J.A. Gard (Nature 214, Ioo5, 1967) als ein spezifisches
Mineral identifiziert wurde, das vom Zeolith Erionit verschieden ist.
Die britische Patentschrift 1 188 o43 beschreibt die Synthese eines fehlerfreien Offretits und unterscheidet dieses
Material von dem Erionit und dem verwandten Zeolith T der britischen Patentschrift 919 936 unter Bezugnahme auf die Unterschiede
der Röntgenstrahlen-Beugungsmuster und der sorptiven
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Eigenschaften. Offretit unterscheidet sich in Röntgenstrahlen-Pulverphotographien
durch die Abwesenheit von vereinzelten 1 Miller-Indices. Erionit und Zeolith T besitzen Fenster von
r\s 5A, wohingegen Offretit Fenster eines Durchmessers von
r\s 6,7A besitzt; so daß Cyclohexan (6,1A) in das Gerüstwerk
von Offretit eintreten kann,jedoch nicht in die Gerüstwerke von Erionit und Zeolith T. Die Synthese von Offretit nach dem
Verfahren der britischen Patentschrift 1 188 o43 ist nur innerhalb eines sehr engen Bereiches an Reaktionsteilnehmerzusammensetzungen
möglich.
überraschenderweise wurde gefunden, daß Zeolith AG2, von
welchem angenommen wird, daß er ein offretitähnlicher oder verwandter
Zeolith ist, über einen sehr viel breiteren Bereich' an
Reaktionsteilnehmerzusammensetzungen synthetisiert werden kann, vorausgesetzt, daß man der Siliciumdioxydquelle und dem angewandten
Verhältnis von Kalium zu Natrium strikte Aufmerksamkeit schenkt. Es ist möglich, zwei Synthesebereiche anzuwenden.
Beim ersten Bereich (nachstehend als"Bereich" 1 bezeichnet)
ist es erforderlich, als überwiegende Siliciumdioxydquelle
Siliciumdioxyd in kolloidaler Form (beispielsweise Sllicasol, rauchförmiges Siliciumdioxyd, hochdispergiertes festes Siliciumdioxyd)
zu verwenden. Der Bereich 1 ist insoweit vorteilhaft, , daß er beim Gebrauch von Siliciumdioxyd sehr wirtschaftlich ist.
Die molaren Verhältnisse SiO2/Al2O3 für die Synthese des Bereichs
3O9S23/ÖB67
1 liegen von SiO2/Al2O_ ■ 8 bis 18 und die Syntheseprodukte
können Siliciumdioxyd bis zu SiO /Al3O3 »12 enthalten.
Nach der bisherigen Synthese von Offretit wird im weitesten Bereich SiO-/Al2O_ in molaren Verhältnissen von
24 *28 verwendet, doch die Syntheseprodukte enthalten Siliciumdioxyd
nur bis zu SiO /Al-O- ■ Io.
2 ίΛ
Beim zweiten Bereich (nachstehend als "Bereich 2" bezeichnet) der Synthese von Zeolith AG2 werden molare Verhältnisse
SiO2/Al2O_ von 18 bis 24 angewandt. Innerhalb dieses zweiten
Bereiches kann die Siliciumdioxydquelle kolloidales Siliciumdioxyd, Natrium- oder Kaliumsilicate, oder Kombinationen
dieser Materialien sein. Der sehr große Unterschied zwischen dem Synthesebezirk von Zeolith AG2 und dem bisherigen Offretit
der britischen Patentschrift 1 188 o43 ist in Figur 1 der anliegenden Zeichrtingenveranschaulicht. Der enge Bezirk A entspricht
der bisherigen Offretitsynthese und die beiden großen Bezirke AG2 entsprechen den angegebenen Bereichen 1 und 2 von
Zeolith AG2.
In Tabelle I werden Röntgenstrahlen-Beugungsdaten für
Zeolith AG 2, welche in den Bereichen 1 und 2 hergestellt wurden, mit den entsprechenden Daten für Offretit, Erionit
und Zeolith T verglichen. Es ist ersichtlich, daß zwischen sämtlichen dieser Zeolithe Unterschiede bestehen, einschließ-
309823/0667
lieh Unterschieden zwischen Zeolith AG2 aus den Bereichen 1
und 2. Für den Bereich 1 von Zeolith AG 2 liegt die Beugungslinie maximaler Intensität bei 3,75A, wohingegen für Zeolith
AG2 nach dem Bereich 2 die stärkste Beugungslinie Bei 11,4A
liegt, wie dies der Fall für Offretit und die verwandten Zeolithe Erionit und Zeolith T ist. über das gesamte Pulvermuster
hinweg weichen die Intensitäten von Zeolith AG2 nach Bereich 1 beträchtlich von denjenigen des Zeolith AG2 nach' Bereich 2
ab. Das Beugungsmuster von Zeolith AG 2 nach Bereich 2 ist dichter an demjenigen von Offretit, doch bestehen zwischen
ihnen noch Abweichungen in der Intensität.. Zeolith AG 2, welcher erfindungsgemäß entweder innerhalb Bereich 1 oder innerhalb
Bereich 2 bereitet.wurde, besitzt zusätzlich Beugungslinien
bei den d-Abständen 8,26A, 6,84A, 3,27A, 3,17A, 2,99A, und eine
überwiegende Linie bei 2,866A (loo I/Io = 59—>
72). Keine dieser Beugungslinien sind in den bisherigen Offretiten oder
in natürlichem Offretit anwesend. Diese Unterschiede in den Beugungsmustern legen nahe, daß ein feiner Unterschied in der Struktur
von Zeolith AG2 im Vergleich zu Offretit besteht und zwar vielleicht in der Aufstapelung identischer oder ähnlicher Baueinheiten
in etwas unterschiedlicher Weise. Diese Unterschiede scheinen größer im Zeolith AG2, welcher innerhalb des Bereiches
1 hergestellt wurde.
Die Absorptionsdaten für Zeolith AG2 und verwandte Zeolithe sind in Tabelle II angegeben. Aus diesen Daten ist ersichtlich,
daß Erionit und Zeolith T bedeutende Mengen an Cumen
309823/0667
(6,7A) nicht adsorbieren, wohingegen Zeolith AG2 und Offretit wesentliche Kapazitäten besitzen. Die Adsorptionskapazität für
Wasser ist für alle Zeolithe ähnlich, was zeigt, daß nur Zeolith AG2 und Offretit innere Volumina besitzen, welche für aromatische
Moleküle wie Cumen zur Verfügung stehen, wohingegen das meiste des inneren Volumens der Kristallgitter aller Zeolithe
für Wasser verfügbar ist. Zeolith AG2, welcher innerhalb des Bereichs 1 der Erfindung hergestellt wurde, besitzt eine größere
Kapazität für Aromaten als Zeolith AG2, welcher innerhalb Bereich 2 hergestellt wurde, welcher wiederum eine größere Kapazität
für Aromaten besitzt als Offretit selbst.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung eines
Zeoliths (AG2) geschaffen, welches darin besteht, daß man mindestens
eine aluminiumhaltige Komponente, mindestens eine si Iiciumhaltige
Komponente, mindestens eine Alkal!komponente und
mindestens eine quartäre Ammoniumkomponente in einem wäßrigen Medium zur Reaktion bringt, wobei die einzige oder überwiegende
Siliciumkomponente Siliciumdloxyd kolloidaler Partikelgröße ist,
um ein Reaktionsgemisch mit oxydmolaren Verhältnissen im Bereich:
S1O2/a12O3 ■ 8 bis 18
R2O/M2O β o,oo2 bis o,5
M2O/SiO2 - o,2 bis 1,o
H2O/M2O = 14 bis 16o
K2O/K2O 4- Na2O a ο,5 bis 1 ,o
309823/0667
zu ergeben, wobei R quartäres Ammoniumion ist und M3O =
R3O + K2O + Na3O ist; und daß man aus dem Reaktionsgemisch
einen Zeolith (AG2) auskristallisiert.
In den Rahmen des Ausdrucks "Siliciumdioxyd kolloidaler
Partikelgröße " soll beispielsweise Silicasol, Kieselsäure,
hochdisperses festes Siliciumdioxyd, rauchförmiges Siliciumdioxyd und deren Gemische Fallen. Die Aluminiumkomponente kann
beispielsweise Aiirdniumoxyd sein bzw. aufweisen, ist jedoch
vorzugsweise bzw. umfaßt vorzugsweise eines oder mehrere Alkalialuminate, wobei der Rest der Ükalikömponente Natrium- und/oder
Kaliumhydroxyd umfaßt. Es ist bevorzugt, Kalium als überwiegendes Kation im Bereich KJd/KJJ + Na3O =0,8 bis 1,0 anzuwenden. Die
quartär© Ammoniumkomponente kann beispielsweise ein Tetraalkyl-, vorzugsweise eine Tetramethyl—oder -äthylammoniumhydroxyd
oder deren Salz wie Tetramethylammoniumchlorid umfassen.
Nach einer weiteren Ausführungsform schafft die Erfindung
ein Verfahren zur Herstellung eines Zeoliths (AG2), welches darin besteht, daß man mindestens eine aluminiumhaltige
Komponente, mindestens eine siliciumhaltige Komponente, mindestens eine Alkalikomponente und mindestens eine quartäre Ammoniumkomponente
in einem wäßrigen Medium zur Reaktion bringt, wobei die Siliciumkomponente Siliciumdioxyd kolloidaler Partikelgröße,
ein Alkalisilicat, ein quartäres Ammoniumsilicat oder
309823/0-687
irgendeine Kombination aus diesen umfaßt, um ein Reaktionsgemisch
mit oxydmolaren Verhältnissen im Bereich:
O3 m 18 bis 24
R2O/M2O « o,oo2 bis ο,5
M2O/SiO2 - ■ ο,2 bis 1,0
Η2Ο/Μ O «14 bis 16θ
Κ2Ο/Κ2Ο 4- Na2O « ο,4 bis I ,ο
zu ergeben, wobei R = quartäres Ammoniumion ist, und M3O =
R-O + K„0 + NanO ist; und daß man aus dem Reaktionsgemisch
einen Zeolith (AG2) auskristallisiert.
Die Komponenten in dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung können die gleichen sein wie bei der ersten Ausführungsform
der Erfindung, doch die Silicium-, Alkali- und/ oder quartären Ammoniumkomponenten können zumindest teilweise
Alkali- und/oder quartäre Ammoniumsilicate oder deren Gemischeumfassen.
In dieser Ausführungsform ist es bevorzugt, K2O/K2O
+ Na?O-Verhältnisse zwischen 0,6 und 1,0 anzuwenden.
Ein typisches Beispiel der Herstellung von Zeolith AG2 ist das folgende, obgleich dieses Beispiel (welches der Versuch
1 aus Tabelle III ist) in keiner Weise über den Rahmen der Erfindung etwas aussagen soll.
Ein Kaliumaluminat der Zusammensetzung 1,3 K3O: Al3O3 :
12 H3O wird bereitet, indem man Aluminiumoxydtrihydrat in heißer
309823/0667
konzentrierter KOH auflöst. Diese Lösung läßt man sich abkühlen
und 22,o g davon verdünnt man mit 2oo ecm Wasser zur Bildung
einer Lösung A. Nun werden 18,23 g Tetramethylammoniumhydroxydlösung
(mit einem Gehalt an 25 Gew.-% (CH3).NOH) in die Lösung
A eingerührt. Die sich ergebende Lösung setzt man dann unter stürmischem Bewegen zu einer Lösung hinzu, welche 97,o2 g SiIicasol
(3o Gew.-% SiO2), 26,71 KOH und 319,3 ecm Wasser enthält.
Wenn die Reaktionsteilnehmer gründlich durchmischt worden sind, wird das Reaktionsgefäß abgeschlossen, auf etwa 95 C erhitzt
und bei dieser Temperatur 5 Tage gehalten. Das Produkt wird abfiltriert, bis auf einen pH-Wert von.etwa Io gewaschen und bei
etwa 12o C getrocknet. Man findet, daß es ein kristalliner Zeolith
ist, welcher ein Röntgenstrahlen-Pulverbeugungsmuster besitzt, wie es in Spalte I der Tabelle I gezeigt ist. Diese Reaktion
könnte gleich gut bei 5o bis 15o C mit angemessener Einstellung der Kristallisationszeit durchgeführt worden sein. Das
Bewegen der Reaktionsteilnehmer während des Kristallisieren kann wahlweise erfolgen, besitzt jedoch den Vorteil, daß die
Gesamtreaktionszeit gewöhnlich herabgesetzt wird. Für industrielle
Herstellung von Zeolith AG2 in großem Maßstab sind bewegte Reaktionen bevorzugt, weil dies die Möglichkeit des Erzeugens
von Zeolithgemischen oder variierende Umwandlungsgrade innerhalb
der Gesamtheit eines großen Reaktorgefäßes auf ein Mindestmaß herabsetzt; eine Situation, welche bei bewegungslosen Seolithreaktionen
als Ergebnis wesentlicher Wärme- und Konzentrationsgefälle in den Reaktorgefäßen oft auftritt» Die Versuche
3 0982 3/0667
-Ιο
ί bis 14 der Tabelle III veranschaulichen welter das erfindungsgemäße
Verfahren. Versuche, welche mit (S) bezeichnet sind, werden mit stürmischem Bewegen die anfänglichen Misch-
und Kristallisationszeiten hindurch, durchgeführt.
Die erfindungsgemäßen Zeolith AG2 Produkte besitzen molare Zusammensetzungen auf wasserfreier Basis von 1,1 + o,4 M-O:
Al3O3:4—»12 SiO2, wobei M = Tetraalkyl-(vorzugsweise Tetramethyl-oder
Tetraäthyl-) oder anderes quartäres Ammoniumion (welches ganz oder teilweise durch Wasserstoff ersetzt sein kann)plus
Kalium (und in einigen Fällen Natrium) ist. Das quartäre Ammoniumion
kann auch teilweise durch Ammoniumion ersetzt sein. Die adsorptiven Eigenschaften von Zeolith AG2 (Tabelle II) zeigen,
daß die Eingänge in die primären Kanäle des Gerüstwerkes des Zeoliths >6,7A für die KaHui^/Wasserstoff- und Kalium + Natrium-/Wasserstof£-Formen
des Zeoliths sind, wo die Zeolithe geeignet aktiviert worden sind, um die quartären Amntoniumlonen
auszubrennen, beispielsweise bei 65o C in Luft.
Die Erfindung schafft ferner einen neuen Zeolith AG2 der molaren Zusammensetzung im Bereich:
1,1 + o,4 M201Al2O3:4 *12 SiO2
(auf wasserfreier Basia) , wobei M die vorstehende Bedeutung
hat, und der Zeolith ferner ein Röntgenstrahlen-Pulverbeugungsmuster
besitzt, wie es im wesentlichen in den Spalten I oder
3 0 9 8 2.1/0667
II der nachstehenden Tabelle I dargelegt ist. Gute Kohlenwasserstoffumwandlungseigenschaften
zeigt der Zeolith AG2, welcher Ionen der Erdalkalien, der seltenen Erden oder des
Wasserstoffs oder Kombinationen dieser Ionen enthalt. Solche Produkte besitzen gute Aktivität beim Katalysiaren von
Isomerisierungs-, Polymerisierungs-, Alkylierungs- und .Crackungsreektionen.
Um wesentlichen Ionenaustausch, d.h. mehr als etwa 5o%, des Zeoliths AG2 zu erzielen, ist es vor allem sehr erwünscht,
irgendwelche anwesenden quartären Ammoniumionen zu entfernen und zwar je nach Angemessenheit, entweder durch
Ionenaustausch oder Ausbrennen bzw. · Erhitzen.,
Als Ergebnis seiner einzigartigen doppelseitigen Porenstruktur ist Zeolith AG2 brauchbar beim Trennen vieler flüssiger
und gasförmiger Gemische, beispielsweise zum Trennen der Xylolisomeren und Aromten von Paraffinen und Isop.araffinen, zum Entfernen
von Schwefelverbindungen aus Paraffinen und Aromaten. Zeolith AG2 ist auch ein gutes Trocknungsmittel zum Tieftrocknen
von Gas- und Flüssigkeitsströmen.
Im allgemeinen können die Kationen von Zeolith AG2 ersetzt werden durch irgendwelche Kationen von Metallen der
Gruppen IA, IB, II, II (einschließlich der seltenen Erden), der Gruppe VIIA (einschließlich Mangan), der Gruppe VIII
(einschließlich Edelmetalle)des Periodischen Systems, sowie
durch Kationen von Blei und Wismut. Der Austausch wird vorzugs-
309823/0667
weise durch einfache Berührung mit dem Kation in wäßriger
Lösung durchgeführt. Die SÄure- bzw. Wasserstofform des
Zeolithe AG2 kann bereitet werden, indem man die Alkaliform
mit einem weiten Bereich an sauren Verbindungen (nlmlich
irgendeiner Quelle von Wasserstoffionen) zur Reaktion bringt,
oder indem man zuerst durch Ionenaustausch einen Ammoniumöder Alkyl- oder Arylammoniumzeollth AG2 bereitet, wonach man
zersetzt, vorzugsweise in Luft, indem man erhitzt, wobei sich Wasserstoff-AG2 ergibt. Wenn gewünscht, können aus Zeolith
AG2 bereitete Katalysatoren in eine anorganische Matrix mit an*
deren Materialien einverleibt werden, welche entweder inert oder katalytisch aktiv sind· Die Matrix kann .einfach ils Bindemittel
anwesend sein, um die kleinen Zeolith AG2 Partikel (o,o5 bis Io u) zusammenzuhalten, oder sie kann als Verdünnungsmittel
hinzugesetzt werden, um das Ausmaß der Umwandlung in einem Prozess zu steuern, welcher bei Verwendung von Zeolithen
auf AG2-Basis sonst mit zu hoher Geschwindigkeit fortschreiten mag, was zu einem Versagen des Katalysators' ala Ergebnis übermäßiger
Koksbildung führt. Zu typischen anorganischen Verdünnungsmitteln zählen kaolinische Tone, Bentonite, Montmor11lonite,
Sepidit, Attapulgit, Bleicherde, synthetische poröse Materialien wie SiO2-Al2O3, SiO2-MgO, SiO3-ZrO2, SiO3-ThO2, SiO3-BeO1 SiO3-TiO2
oder irgendwelche Kombinationen dieser Oxyde. Ein wirksamer Weg zum Vermischen von Zeolith AG2 mit solchen Verdünnungsmitteln besteht darin, daß man mit angemessenen wäßrigen Aufschlämmungen
in einer Mischdüse vermischt und man dann die Auf-
30982 3/0667
schlämmung trockensprüht. Man kann auch andere Wege des Vermischens
anwenden.
Erdalkaliformen, Formen der seltenen Erden und saure
Formen des Zeoliths AG2 können ferner mit Hydrierungs-/Dehydrierungs-Komponenten
ausgetauscht bzw. imprägniert werden, beispielsweise Ni, Co, Pt, Pd, Re, Rh. Gute Hydrocrackungs- und
Reformierungskatalysatoren können auf diese Weise aus Zeolith AG2 hergestellt werden, vorausgesetzt, daß dessen Κ,Ο- und/
oder Na^O-Gehalt auf weniger als 3 Gew.-% herabgesetzt wird.
309823/0 667
Tabelle I - Röntgenstrahlendaten
ο
co
co
ro
U)
| Spalte I Zeolith AG2 Versuch 1 der Tabelle III |
.100 Ι/Σο |
| cU | 76,1 |
| 11,40 | 2^8 14,8 4,2 47,9 8I3 |
| 8,26 7*53 6,84 6,607 6,281 |
16,7 |
| 5,71 | 22,5 62,0 |
| 4,55 4,37 |
39,8 100 |
| 3,817 3,75 |
75J |
| 3> | 32,4 18,3 23,9 |
| 3,31 3,27 3,17 |
2275 |
| 2,99 | 71,8 74,6 19,7 |
| 2,866 2,845 2,63 |
•5 t- 12,7 |
| 2752 2,50 |
Spalte II Zeolith AG2
Spalte III Offretit
Versuch 7 depBrlt.Patent
dA
11,41
8T26
7,53
6,87
6,607
6,281
5,71
4,55
4,31
4,31
3,817
3,75
3,75
3~58
3t4O
3,302
3,27
3,17
2,92
2,86
2.848
2,67
2,67
2,5*
2,50
100 i/to
100
1,3 15,0
8t9
49,6
9,3 22,6
31,4 57,5
36,3 90,3
47,8 2,2
20,8
7,5 12,0
7,7
59,3 62,8
16,4
2,7 "13,3
1 188 o43
IA.
FM5
7,54
6^63 6,30
5,74
4,57 4,34
3,76 3,59 3,31
2,93
2,85 2,68
100 l/lo
100
16,5
55,2 9,9
15,0
25,5 43,3
89,2 43
18,6
79,7 19,1 Spalte IV
Erionit
Brit.Patent
157 477
cU b.00 i/lo
11,46
9,15
9,15
7^55
6,51
6,30
6,30
4,61
4,56
4,33
4,16
3,81
3,75
3,75
3T58
3,40
3,30
3,28
3,17
3,104
3,40
3,30
3,28
3,17
3,104
[100
8,5
8,5
7,8
40,4
4.9
4.9
5,3
4,1
5'!
24,8
10,9
10,9
14,2
40,4
40,4
21,3
0,7.
10,6
0,7.
10,6
M
6.6
6.6
3,3
Spalte V
Zeolith T
Brit.Patent
936
Brit.Patent
936
04.
11,45
9[lB
9[lB
7^54
6,53
6,01
6,53
6,01
5I74
4,57
4.34
4,16
4,08
3,82
76
67
3,59
3,42
4.34
4,16
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3,82
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67
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2,51
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100
13
54
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6
6
8
45
45
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16
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co
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φ tra μ X.
© ι φ
S ft
Tabelle II - Adsorptionsdaten Adsorptive Kapazität % (Gew,/(3ew.) 25°C
| Zeolith — | Cumen | Triethylamin* | Wasser bei 14 mm |
| AG2 Versuch 1 | 26,2 | 21 ,ο | 13,8 |
| AG2 Versuch 7 | 2o,5 | 2o,2 | 17,4 |
| Offretit Versuch 14 Zeolith T |
19,7 | 15,8 | 17 ,o 17,2 |
Erionit
Im Gleichgewicht mit gesättigtem Dampf,
309823/06 6 7
| Tabelle | III - Synthese naher < | Dffretite | slo2 | R9O/' M2O |
K2O | H2O/ | Reak tions- bedingungen |
Temp* | Produktanalyse | Camen kapa zität % (Gev* Gew) |
2 | <l,o | 2 2 19,7 |
SiO ' | 22A8626 |
| Versuch Nr. |
Tvp des verwendeten Silicats |
0,55 | o,2 | 1.O | loo | Zeit Std. |
95 | Röntgen strahlen |
26,2 | 5,5 | |||||
| o,55 | o,2 | O,84 | loo | 12o | 95 | Zeolith &G2 |
Zeolith AG2 2p,5 | ||||||||
| 1 | Kolloidales Silicir umdioxyd |
o,55 | o,2 | 1 B O | loo | 96 | 95 | Zeolith AG2 und etwas Phillipsit |
Zeolith AG2 und^Chaba-J zit* j |
Zeolith AG Zeolith AG |
f | ||||
| 2(S) | Kolloidales Silici- umdioxyd und Katri- untmetasilicat |
Zusammensetzung des Reak tionsgemisches * |
o,55 | o,2 | X # O | loo | 12o | 95 | Zeolith AG und etwas' Chabazit |
t | |||||
| 3 | Kolloidales Silici- umdioxyd und K20.3,9 SiO2.42,6 H2C |
SiO5/4 | o, 55 | o, 2 | O^ # ^ | loo | 12o | 95 | Erionit | ||||||
| 4 | Kolloidales Silici- umdioxyd und K-0.2,22 SiO2.II,5 H2O * |
14,ο | o,55 | o,2 | 5o | 12o | 95 | ||||||||
| 5 | Kolloidales Silici- umdioxyd |
14,ο | o> 45 | o*2 | l*o | 8o | loo | 95 | 7,4 | ||||||
| 6 | 1» | 14,ο | O.45 o, 4 5 |
o, 2 | o,8o | 8o | 12o | 95 95 |
|||||||
| 7 | H | 14,ο | 12o loo |
||||||||||||
| 3 | Kolloidales Silici- umdiexyd und K Jt 2,23 SiO2.11,5 H2O * Kolloidales SiUd- umdioxyd und Natri- wraietasilicat |
14,o | |||||||||||||
| 14,ο | |||||||||||||||
| 2o | |||||||||||||||
| 2o 2o |
Tabelle III - Synthese naher Offretite - Fortsetzung
O CO OD
| Versuch Nr. |
Tvp des verv;endeten Silicats |
SiO | Zusammensetzung tionsgemisches |
MO/ | M2O | K2 | des * |
-Na2 | Re ak- | Reak tions bedingungen |
Temp« | Produktanalyse | Cumen kapa zität |
2 | 19,7 | SiO ' 2 3 |
| ,/ | O 04 |
Zeit Std. |
Röntgen-^ strahlen |
ϊ lucy Gew) |
||||||||||||
| 2o | 0,45 | o,o5 | ,o | 95 | ||||||||||||
| Io | Kolloidales Silici- umdioxyd |
2o | o,45 | o,2 | ,O | 12o | 95 | |||||||||
| 11 | Il | 24 | o,42 | - | 1 | r67 | loo | 95 | Phillipsit *l,o | |||||||
| 12 | Il | 24 | o,42 | ο, ο 7 | O | ,67 | 72 | 95 | Zeolith AG | ι | ||||||
| 13(S) | Kolloidales Silici- umdioxyd und Natri- umme tas i1i cat |
28 | Or4 | o,2 | O | ,67 | 72 | 95 | I Offretit |
* 8,4 |
||||||
| 14++ | Kolloidales Silici- umdioxyd |
O | 72 | |||||||||||||
| H2O/ | ||||||||||||||||
| 8o | ||||||||||||||||
| 4o | ||||||||||||||||
| 4o | ||||||||||||||||
| 4o | ||||||||||||||||
| 4o,7 |
S Versuche, welche mit (S) bezeichnet sind, werden während des Kristallisierens des
Zeoliths AG2 gerührt.
Gleiche Mengen.
Dieser Versuch fällt in den Bereich der Reaktionsteilnehmer der britischen Patentschrift
1 188 o43.
R = Alkylammoniumkation, welches entweder als Hydroxyd oder als Salz, beispielsweise
Chlorid, eingeführt werden kann.
Gesamtkation.
OO cn K) CD
Claims (11)
- - 18 PatentansprücheVerfahren zur Herstellung von Zeolith (AG2), dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine aluminiumhaltige Komponente, mindestens eine siliciumhaltige Komponente, mindestens eine Alkalikomponente und mindestens eine quartäre Ammoniumkomponente in wäßrigem Medium zur Reaktion bringt, wobei die einzige oder überwiegende Sillciumkomponente Siliciumdioxyd kolloidaler Partikelgröße umfaßt, um ein Reaktionsgemisch mit oxydmolaren Verhältnissen im Bereich:SiO2/Al2O3 ■ θ bis 18R2O/M2O « o,oo2 bis o,5M2O/SiO2 « of2 bis l,oH2O/M2O - 14 bis 16oK2O/K2O + Na2O ■ o,5 bis 1,0zu ergeben, wobei R » quartäres Ammonium!on ist und M-O * R2O + K2O + Na2O ist, und daß man einen Zeolith (AG2) aus dem Reaktionsgemisch auskristallisiert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine aluminiumhaltige Komponente, mindestens eine siliciumhaltige Komponente, mindestens eine alkalikomponente und mindestens eine quartäre Ammoniumkomponente in wäßrigem Medium zur Umsetzung bringt, wobei die Siliciumkomponente Siliciumdioxyd kolloidaler Partikelgröße, ein Alkalisilicat, ein quartäres Ammoniumsilicat oder eine Kombination davon um-309823/0667faßt, um ein Reaktionsgemisch mit oxydmolaren Verhältnissenim Bereich:SiO2/Al2O3 = 18 bis 24RjO/MgO = o,oo2 bis or5M2O/S1O2 = o,2 bis 1,oH2O/M2O =14 bis 16oK20/K2O + Na2O = o,4 bis 1,0zu ergeben, wobei R * quartäres Ammoniumion ist und MLO R2O + K?0 + Na-O ist, und daß man eine dem Reaktionsgemisch auskristallisiert.+ Κ,Ο + Na2O ist, und daß man einen Zeolith (AG2) aus
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Aluminiumkomponente Verwendet, welche Aluminiumoxyd oder eines oder mehrere Alkalialuminate umfaßt, wobei der Rest der Alkalikomponente Natrium- und/oder Kallumhydroxyd ist bzw. aufweist.
- 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man eine quartäre Ammoniumkomponente verwendet, welche ein Tetraalkyl-, vorzugsweise ein Tetramethyl- oder-äthylanmoniumhydroxyd oder ein Salz davon, beispielsweise das Chlorid, umfaßt.
- 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Silicium-, Alkali- und/oder quartäre Ammoniumkomponenten309823/0667- 2ο -verwendet, welche mindestens teilweise Alkali- und/oder quartäre AmmoniumsiIicate oder deren Gemische umfassen.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man das Reaktionsgemisch während des Kristallisieren bewegt.
- 7. Zeolith AG2 gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine molare Zusammensetzung im Bereich:1,1 + o,4 M2O : Al2O3 : 4 > 12SiO2(auf wasserfreier Basis), wobei M Tetraalkyl (vorzugsweise Tetramethyl oder Tetraäthyl) oder anderes quartäres Ammoniumion plus Kalium (mit oder ohne Natrium) ist und der Zeolith ein Röntgenstrahlen-Pulverbeugungsmuster besitzt, wie es im wesentlichen in nachstehender Spalte I und Spalte II dargelegt ist:309823/0667Spalte ISpalte II
dA 100 I/lo dA 00 I/lo 11,40 76,1 11,41 100 8,26
7,53
6,84
6,607
6,2812O8
14,8
4,2
47,9
8,38,26
7,53
6,87
6,607
6,2811,3
15,0
8,9
49,6
9,35,71 16,7 5,71 22,6 4,56
4,3722,6
, 62,04,56
4,3131,4
57,53,817
3,7539,8
1003,817
3,7536,3
90,33,58
3,31
3,27
3,1775,7
32,4
18,3
23,93,58
3,40
3,302
3,27
3,1747,8
20,8
7,5
12,02,99
2,866
2,848
2,6822,5
71,8
74,6
19,72,92
?,86
2,848
2,677,7
59,3
62,8
16,42,52
2,503,5
12,72,52
2,502,7
13,3 - 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung einer kationen- · ausgetauschten Form des Zeoliths AG2 den Zeolith AG2 mit einer wäßrigen Lösung irgendwelcher Kationen der Metalle der Gruppen IA, IB, ir, III (einschließlich der seltenen Erden), VIIA (einschließlich Mangan), VIII (einschließlich Edelmetallen) des Periodischen Systems und von Blei und Wismut in Berührung bringt, wobei nian anwesende quartMre Ammoniumionen vorzugsweise zunächst309823/0667durch Ionenaustausch, Ausbrennen oder Erhitzen entfernt.
- 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung der Säureoder Wasserstofform von Zeolith AG2 die Alkaliform von Zeolith AG2 mit einer Wasserstoffionenquelle in Berührung bringt.
- 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung der Säure- oder Wasserstofform von Zeolith AG2 zunächst durch Ionenaustausch eine Ammonium- oder Alkyl- oder Arylammoniumform des Zeolithe AG2 herstellt und daß man diese zur Bildung der Säureoder Wasserstofform des Zeoliths AG2 durch Erhitzen, vorzugsweise in Luft, zersetzt.
- 11. Verwendung des Zeoliths AG2 gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche in den Euäflkallformen, den Formen der seltenen Erden und/oder den Säureformen, wobei weiterer Ionenaustausch mit Hydrierungs/Dehydrierungs-Komponenten wie Ni, Co, Pt, Pd, Re, Rh stattgefunden hat und der K-O- und/oder Na0O-Gehalt des kationenausgetauschten Zeoliths AG2 vorzugsweise weniger als 3 Gew.-% beträgt, als Hydrocrackungs- und/oder Reformierungskatalysatoren oder als Bestandteil solcher Katalysatoren,309823/0667
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