DE2247762A1 - Doppelwandige fertigbauplatte - Google Patents
Doppelwandige fertigbauplatteInfo
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- E04B2/82—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge characterised by the manner in which edges are connected to the building; Means therefor; Special details of easily-removable partitions as far as related to the connection with other parts of the building
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Description
DIPL.-PHYS. F. ENDLICH 8034 unterpfaffenhofen 27. Sept.
POSTFACH
PATENTANWALT . E/AX
TELEGRAMMADRESSE: PATENDLICH MÜNCHEN
' CABLE ADDRESS :
PATENDLICH MUNICH TELEX 5 212 308
Meine Akte: U-3076
Anmelder: ünilith Enterprises, Inc., 609 Summit Avenue East,
Seattle, Washington 98102, USA
Doppelwandige Fertigbauplatte
Die Erfindung betrifft eine doppelwandige Fertigbauplatte für eine Montagebauweise, die nach der Montage wieder entfernbar ist.
Es besteht ein Bedürfnis für die Herstellung von Fertigbau- ·
platten, die nicht nur schnell und einfach eingebaut werden können, sondern später auch wieder entfernt werden können, wenn beispielsweise
eine andere Raumeinteilung erfolgen soll oder wenn ein Gebäude abgebaut und wieder an einer anderen Stelle aufgebaut
werden soll. Dies ist beispielsweise von Interesse, wenn für einen Bautrupp an einer bestimmten Stelle eine Unterkunft nur für
eine gewisse Zeitspanne benötigt wird.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine derartige Fertigbau-
platte so auszubilden, daß sie einfach zusammengebaut, abgebaut und
in einfacher Weise zu einem anderen Benutzungsort transportiert werden kann.
Durch die Erfindung soll deshalb ermöglicht werden, entfernbare
Wände und/oder Gebäude mit derartigen Fertigbauplatten herzustellen, die eine ähnliche Struktur haben und miteinander durch
Einrichtungen verbunden werden können, die an der Rahmenstruktur der Fertigbauplatte vorgesehen sind. Die Fertigbauplatten sollen
aus einem universell verwendbaren Material bestehen, so daß sie auch an quer dazu verlaufenden Flächen befestigt werden.können, beispielsweise
auf dem Boden des Gebäudes. Das Rahmenmaterial soll dazu verwendbar sein, die Konstruktion auszufüllen und zu versteifen,
beispielsweise durch die Ausbildung von bindenden Mauerkronen entlang der Oberseite einer Wand. Die Rahmenstruktur soll die
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Anordnung üblicher Leitungen ermöglichen, indem bei der Herstellung
geeignete Vorkehrungen getroffen werden. Die !leitungen
sollen getrennt von einer Isolierung angeordnet werden können, sowie untereinander getrennt, mit einem unabhängigen Verlauf, der
durch die Rahmenstruktur begrenzt ist. Diese Fertigbauteile sollen ferner dadurch abgebaut werden können, daß ein längliches Klemmwerkzeug
entlang der Länge der Verbindungseinrichtungen eingeführt werden kann, welches Werkzeug entgegen einer Federkraft betätigt
werden muß, die sonst zur Herstellung der Verbindung erforderlich ist.
Fertigbauplatten der eingangs genannten Art werden zur Lösung der gestellten Aufgabe derart ausgebildet, daß sie zur Herstellung
einer Wand miteinander verbunden werden können, indem sie parallele
Platten aufweisen, die in einem Abstand voneinander angeordnet sind, sowie Paare von länglichen Rahmengliedern, die in den
Zwischenräumen zwischen den Platten entlang den gegenüberliegenden Verbindungskanten angeordnet sind. Die Rahraenglieder haben entsprechend
ausgebildete Körper in Querschnittsebenen, von denen jeder auf gegenüberliegenden Seiten parallele und in Längsrichtung
verlaufende, nach außen orientierte Oberflächen aufweist, von welchen Flächen entsprechende Kanten in einer gemeinsamen Längsschnittebene
des Körpers angeordnet sind. Jeder Körper hat eine in Längsrichtung angeordnete Brettfeder und eine Nut mit einer entsprechenden
Ausbildung, welche relativ zu der Ebene des Längsquerschnitts gegenüberliegend angeordnet sind und in dem Zwischenraum
zwischen den Oberflächen liegen. Es sind Paare von Nuten vorgesehen, die in dem Körper gegenüberliegend angeordnet sind und
quer zu den Oberflächen verlaufen. Als Brettfedern dienen zwei flexible Federn, die nach außen von dem Körper vorragen und die
einen Abstand quer zu den Oberflächen voneinander aufweisen. Bei der Verbindung von zwei Fertigbauplatten werden die Rahmenglieder
entlang den gegenüberliegenden Verbindungskanten in entsprechender Weise zueinander orientiert und die Federn der einen gelangen mit
den Nuten der anderen in Eingriff. An den Körpern der Rahmenglieder sind Einrichtungen vorgesehen, um die Federn zueinander zu verbiegen,
wenn die Federn in die Nut des anderen Rahmenglieds eingesetzt oder daraus herausgezogen werden.
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Gewöhnlich sind die Platten rechteckförmig ausgebildet und
weisen zweite Paare von länglichen Rahmengliedern auf, die in den
Zwischenräumen zwischen den Wandgliedern entlang den oberen und unteren Kanten vorgesehen sind, und welche einen gleich ausgebildeten
Körper in Querschnittsebenen davon aufweisen. Die zweiten Paare von Rahmengliedern sind entgegengesetzt zueinander orientiert,
während die Nuten zu den Außenseiten der Platten freiliegen und in der horizontalen Richtung entlang der Oberseite und der Unterseite
zueinander ausgerichtet sind. Die Fertigbauplatten werden aneinander entlang der gesamten Länge der Wand verankert, indem
Versteifungseinrichtungen mit den zweiten Paaren von Rahmengliedern in Eingriff gebracht werden, welche sich von der einen Platte zu
der nächsten entlang der dazwischen vorgesehenen Verbindungen erstrecken.
Vorzugsweise werden die Fertigbauplatten miteinander an der Oberseite der Wand durch ein extra langes Rahmenglied verankert,
dessen Federn in Eingriff mit den Nuten in den Rahmengliedern entlang den Oberseiten der Platten stehen.
Die Platten werden vorzugsweise miteinander entlang der Bodenseite
der Wand durch ein anderes extra langes Rahmenglied vereinigt, dessen Federn mit den Nuten in den Rahmengliedern entlang der Bodenseite der Platten in Eingriff stehen. Dieses Rahmenglied
wird gewöhnlich abgeschrägt, um die Nuteneinrichtung davon zu entfernen. Der Körper wird an einer Oberfläche unterhalb der
Wand befestigt, um die Wand damit zu verankern.
Bei den bevorzugten Ausführungsbeispielen enthält die Federeinrichtung
zwei seitlich nach außen ragende Klammern an den Federn des einen Glieds, und zwei relativ seitlich gegenüberliegende
Oberflächen in der Nuteneinrichtung, des anderen Glieds, welche an den Klammern angreifen , um die Federn auszubiegen. Die
Angriffsflächen der Klammern enden in den beiden Nuten, so daß die Klammern darin eingreifen. Vorzugsweise sind die beiden Federn
und die beiden Angriffsflächen für die Klammern jeweils relativ weg bzw. relativ zu der genannten Längsquerschnittsebene geneigt/
so daß die Federn in den Nuten keilförmig verankert werden, wenn die Klammern in die Nuten eingreifen.
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Bei gewissen Ausführungsbeispielen hat der Körper jedes
Rahmenglieds einen tellerförmigen , sich in Längsrichtung erstreckenden
Sattel auf der einen Seite der Längsquerschnittsebene
davon, worin die Nuten auf gegenüberliegenden Seiten angrenzend an die Oberflächen vorgesehen sind. Der Sattel hat ferner sich in
Längsrichtung erstreckende hochragende Seitenwände, deren Außenseiten die erwähnten nach außen orientierten Oberflächen des
Körper« haben, und deren Innenseiten die Angriffsflächen für die
Klammern aufweisen, und zwar zwischen den Nuten und den hochragenden Endkanten der Wände. Die Federn werden von den angrenzenden
Kanten der nach außen orientierten Oberflächen der Wände durch zwei Schultern eingesetzt, die entgegengesetzt zu den Endkanten der
Winde orientiert sind. In jeder Verbindungsstelle zwischen Platten
Stoßen die Schultern des einen Rahmenglieds gegen die vorragenden Endkanten der Wände des anderen Rahmenglieds an, während die
Klammern der Federn des einen Glieds mit den Nuten des anderen
in Eingriff stehen.
Der Körper jedes Rahmenglieds hat vorzugsweise, einen kanal*
förmigen Querschnitt auf dieser einen Seite de? Längsfu.erishn,t1rfcs.w
ebene davon, dessen Seitenwände ebene, parallele Außenflächen und dich in Längsrichtung erstreckende Innenflächen aufweisen, die
sich nach innen zu dem Steg 'derselben verjüngen und durch die
Hüten in-der Nähe des Stegs unterschnitten sind* Die von dem
Körper auf der anderen Seite der Ebene vorragenden 'federn »ini tu
entsprechender Weise zueinander geneigt und haben nach außen f#»
iOfene Klammern an ihren Enden, welche zuerst verursachen, dal die
Federn sich in der erwähnten Weise relativ zueinander verbiegen und'dann in den Nuten mit ihrer Federkraft eingreif ©lit
'Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung weisen die Federn
ebenfalls seitlich nach innen vorragende Klammern a«f Ulli #i#
Federeinrichtung enthält ein Klemmwerkzeug* das zwiiflthfji ie» Ffdfrn,
angeordnet ist und mit dessen Klammern in Eingriff steht, um die
Federn zueinander, zu verbiegen, wenn das eine Panneiifiiei von #©»
anderen während der Demontage entfernt werde» follt .PIe gu!e$ifc
genannten Klammern der Federn können bei spielt weift S""fÖPllf »us»
f«bildet sein und sich in derselben Richtung »te #*■#
den Federn öffnen. Pas Kleitpwe.rfez,©»f fcwm
309814/0341
U-förmig ausgebildet sein und eine Einrichtung aufweisen, wodurch
die Klemmeinrichtung mit den inneren Armen der U-förmigen Klammern durch eine Bewegung relativ zu den Federn in Eingriff gelangt,
welche in Querrichtung oder in Längsrichtung davon erfolgt. Vorzugsweise ist dieses Werkzeug entweder eine längliche, kanalförmige
Klemmschiene, die kraftschlüssig mit den Klammern der Federn in Eingriff gelangen kann, wenn sie in Längsrichtung dazu verschoben
wird, oder besteht aus zwei U-förmigen Zungen an einem Stab mit einer Längsnut, in der ein Gleitstück vorgesehen ist, das mit den
Zungen in Verbindung steht, um diese mit den Klammern in Querrichtung
davon zu verklemmen, wenn das Geleitstück in Längsrichtung der Stange verschoben wird.
Zusammenfassend sind deshalb die wesentlichen Merkmale der Erfindung in einer doppelwandigen Fertigbauplatte zu sehen, die
entlang ihrer Umrandung mit einer oder mehreren derartiger Platten verbunden werden kann, um eine stabile aber ohne weiteres abbaubare
Wandkonstruktion zu bilden. Die Fertigbauplatte enthält zwei ebene parallele Wandglieder, zwischen denen ein Zwischenraum vorgesehen
ist, eine Rahmenstruktur mit länglichen Rahmengliedern,
die in dem Zwischenraum zwischen den Wandgliedern entlang gegenüberliegenden Kanten der Fertigbauplatte vorgesehen sind, welche
Rahmenglieder ähnliche Körper in Querschnittsebenen aufweisen, von denen jeder in Längsrichtung verlaufende, nach außen orientierte
parallele Oberflächen auf gegenüberliegenden Seiten aufweist, von denen entsprechende Kanten in einer gemeinsamen Längsquerschnittsebene
des Körpers angeordnet sind» Jeder Körper hat auch eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut- und Federeinrichtung, deren
Teile entgegengesetzt relativ zu der Längsquerschnittsebene orientiert sind und in dem Zwischenraum zwischen den beiden Oberflächen
angeordnet sind. Die Nuteinrichtung enthält zwei Nuten, die gegenüberliegend zueinander in dem Körper angeordnet sind und
quer zu der Oberfläche orientiert sind. Die Federeinrichtung enthält zwei flexible Federn, die relativ nach außen von dem Körper
vorragen und die einen Abstand quer zu ihren Oberflächen aufweisen. Wenn zwei. Fertigbauplatten dieser Art miteinander verbunden werden, sind die Rahmenglieder entlang den gegenüberliegenden
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Verbindungskanten in entsprechender Weise zueinander in diesen
orientiert und die Federn der einen stehen in Eingriff lÄit dön
Nuten der anderen. An den Körpern der Rahmenglieder sind Einrichtungen vorgesehen, welche die Federn relativ zueinander verbiegen, wenn die Klammern des einen Rahmenglieds eingesetzt oder
relativ zu den Nuten des anderen Rahmenglieds herausgezogen werden. ■■■■"■. /■'■ " ■ ' ■ ■'■'
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wandkonstruktion mit Fertigbauplatten gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt durch eine Fertiijbauplatte
gemäß der Erfindung;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch eine Vertikalverbindung
der Wandkonstruktion;
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Schnittansicht nach der Anordnung
von Installationsleitungen;
Fig. 5 eine weitere Schnittansicht, die zur Erläuterung der
Demontage dient;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Montagewerkzeugs;
Fig. 7 eine Ansicht eines anderen Montagewerkzeugs;
Fig. 8 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des
Werkzeugs in Fig. 7 bei der Demontage von dem Boden, auf den die
Wand steht;
Fig. 9 eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht des
Werkzeugs bei diesem Arbeitsvorgang;
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der Linie 10-16 in Fig. 8;
Fig. 11 eine Fig. 8 entsprechende Ansicht, während einem
späteren Arbeitsvorgang;
Fig. 12 eine Fig. 9 entsprechende Ansicht bei diesem späteren Arbeitsvorgang; und
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Linie 13-13 in Fig.
Die Wand_Jconstruktion 2 in Fig. lenthält eine Anzahl von
doppelwandigen rechteckförmigen Fertigbauplatten 4, die eine
Länge von 1,20 m . 2,40 m (4 . 8 Fuß) haben und zur Anordnung auf
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einem Boden 6 geeignet sind. Die Platten sind miteinander in der
horizontalen Richtung der Wand 2 verankert/ ebenso mit dem Boden 6,
· be
Die VerankerungseinrichtungNsteht aus einer länglichen Profilschwelle
8, die mit ihrer Basis am Boden befestigt ist und mit
den Platten über eine Rahmenstruktur 10 in Eingriff steht, die
zwischen den Wandgliedern 12 in jeder Fertigbauplatte eingebettet sind. Dieselbe Rahmenstruktur findet zur Verankerung der Platten
miteinander Verwendung, wie noch näher erläutert werden soll. Nach der Anordnung und der Verankerung der Platten wird eine Versteifungseinrichtung
14 entlang der Oberkante der Wand eingesetzt/
J >
wie im folgenden noch näher erläutert werden soll.
Die Wandglieder 12 jeder Fertigbauplatte sind'ebene Platten,
die an gegenüberliegenden Seiten der Rahmenstruktur 10 parallel und zueinander fluchtend befestigt werden. Die dargestellten Wandglieder
bestehen aus Sperrholzplatten von 1,20 , 2,40 m Größe, obwohl auch andere Größen und Materialien Verwendung finden könnten,
beispielsweise Metallbleche, Gipsplatten, Faserplatten oder sonstige Kunststoffplatten. Die Rahmenstruktur 10 ist so bemessen, daß sie
eine Grenzlage in dem Zwischenraum zwischen den Platten einnimmt und besteht aus einem Rahmenmaterial 16f das aus Herstellungsgründen
in zwei unterschiedlichen Längen zugeschnitten wird, welche Stücke paarweise rechteckförmig angeordnet und miteinander an ihren Enden
verbunden werden. Das Rahmenmaterial 16 hat einen im wesentlichen H-förmigen Querschnitt, welcher auf gegenüberliegenden Seiten davon
die Federeinrichtung 18 und die Nuteneinrichtung 20 umfaßt. Diese Einrichtungen sind komplementär ausgebildet, so daß sie in
einen geeigneten Eingriff gelangen, wenn die beiden Stücke zusammengesetzt werden. Dies ergibt sich aus der Tatsache, daß der längliche
Körper 21 im Hinblick aufj[die eine Seite dessen Steg 22 einen kanalförmigen
Querschnitt hat, und daß zwei Federn 24 in Längsrichtung des Stegs auf dessen anderen Seite verlaufen. Die vorragenden
Seitenwände 26 des Körpers 21 haben ebene, parallele , in Längsrichtung
verlaufende Außenflächen 28, welche zusammen mit den Ecken 30 des Stegs enden. Die Federn 24 sind gegenüber diesen Kanten
versetzt, so daß Schultern 32 an den Außenseiten der Federn angrenzend an die Oberflächen 28 vorhanden sind. Die Schultern 32
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haben eine im wesentlichen gleiche Breite und sind entgegengesetzt
zu den Endkanten 34 der Wände 26 an dem Mundstück des Körpers 21 angeordnet. Das Mundstück ist durch zwei ebene parallele, in
Längsrichtung verlaufende Innenflächen 36 der Wände begrenzt, die
sich aber bald mit den anderen beiden in Längsrichtung verlaufenden Oberflächen 38 vereinigen, die tiefer in dem Körper ausgespart
sind und sich nach innen zu dem Steg 22 verjüngen. In der Nähe des Stebs sind die Oberflächen 38 durch zwei parallel verlaufende
Nuten 40 unterschnitten, die einander entlang der Länge des Körpers angrenzend an den Steg gegenüberliegen.
Wenn zwei Längsstücke des Materials in der beschriebenen Weise aneinander angepaßt werden, dient die Ausnehmung 42 als Sattel
für dieFedern 24. Die Federn 24 verjüngen sich in der von dem Steg
wegweisenden Richtung, im wesentlichen mit der gleichen Neigung wie die Oberflächen 38 des Körpers 21. Die nach außen gezogenen Klammern
44 der Federn sind von den Schultern 32 im wesentlichen um denselben Abstand wie die Nuten 40 von den Endkanten 34 der Wände 26 des Sattels
42 getrennt. Die Klammern 44 sind jedoch mehr rechtwinklig zu den Federn 24 als die Nuten 40 zu den Oberflächen 38 geneigt- Die
nach innen gezogenen Klammern 46 der Federn haben einen etwas nach außen geneigten U-förmigen Querschnitt, der sich in derselben Richtung
wie die Aussparung 48 zwischen den Federn öffnet. Eine schmale Rippe 50 verläuft entlang der Länge jedes inneren Arms 46' der
Klammern.
Der Profilrahmen 16 kann aus Aluminium mit einem Strangpreßverfahren
hergestellt werden. Bei der Herstellung des Profilrahmens werden die längeren Stücke mit der gleichen Orientierung angeordnet,
während die kürzeren Stücke entgegengesetzt zueinander angeordnet
werden. Die Endteile der Federn 24 der kürzeren Stücke weiden an gegenüberliegenden Enden bis zur Ebene der Schultern 32
abgeschnitten, damit diese Längsstücke mit den Stegen 22 der Querstücke
zusammenstoßen und an diesen Stellen verschweißt werden
können.
Die Platten selbst werden einzeln zusammengebaut, indem die
Rahme ns tr uk tür 10 zwischen die Wandglieder 12 gesetzt wird und die
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Wandglieder mit den Außenoberflächen 28 der Rahmenstruktur verbunden
werden. Die angrenzenden Kanten 12' der Wandglieder werden
mit, den Außenflächen des Querteils derart verbunden, daß diese mit den Endkanten 34 der Seitenwände fluchten. Von den Längsteilen
der Rahmenstruktur wird der eine Längsteil mit der Ober- ' fläche 28 fluchtend mit der Eckkante 30 des Stegs verbunden, während
die Kanten der Wandglieder auf der anderen Seite den Oberflächen 28 fluchtend mit den Endkanten 34 verbunden werden.
Die Wandkonstrüktion 2 wird aus einer Vielzahl derartiger
Fertigbauplatten hergestellt und mindestens zwei zusätzliche Längen der Rahmenstruktur finden Verwendung, von denen das eine
Stück als Profilschwelle 8 und das andere als Versteifungseinrichtung
14 dient. Die Profilschwelle 8 wird zugeschnitten und so bearbeitet, daß die Seitenwände 26 entfernt werden, so daß
die nicht mit den Federn versehene Seite des Stegs 22 eine Oberfläche aufweist, mit der der Profilrahmen flach auf den Boden
6 gelegt und an dem beispielsweise mit Schrauben 52 oder Nägeln befestigt werden kann. Dann ragen die Federn 24 von dem Boden
hoch und die Platten können ohne weiteres mit dem Profilrahmen verbunden werden, indem der untere Querteil jeder Platte in
die Federn gedrückt wird, bis diese an dem Sattel 42 angreifen und die Endkanten 34 an den Schultern 32 anliegen. Der Eingriff
erfolgt, wenn die nach außen gezogenen Klammern 44 zuerst nach innen entlang den sich verjüngenden Oberflächen gleiten, so daß
die Federn gegeneinander verbogen werden, wonach sie nach außen in die Nuten 40 vorschnappen. In entsprechender Weise kann der
mit Federn versehene Kantenteil jeder Platte mit der nächsten Platte der Wandkonstruktion verbunden werden, indem die Federn
in den Sattel 42 der nächsten Platte eingesetzt werden.
Nachdem alle Platten an dem Profilrahmen befestigt sind, wird die Versteifungseinrichtung in derselben Weise relativ zu
dem jeweiligen Sattel 42 an der Oberkante der Platte eingesetzt.
Vorzugsweise werden die Endkanten 34 und die Schultern 32 des Strukturrahmens mit Winkeln von etwa 30 Grad zu den Außen-
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flächen 28 angegehrt. in den Platten ragen sie etwas übejr die
Kanten 12" der Wandglieder 12 vor, um eine Überlappungsverbindung 53 innerhalb und gegenüber jedem der Ränder 54 zwischen
den angrenzenden Wandgliedern angrenzender Platten auf jeder
Seite der Wandkonstruktion auszubilden (Fig. 4 und 5).
In der Rahmenstruktur können auch vor der Montage Leitungsrohre
56 und elektrische Leitungen 58 angeordnet wejiden,
wodurch die Montage weiter erleichtert werden k^utin.' Der Zwischenraum
zwischen den inneren Armen 46' der eingezogenen Klammern
der Federn ist so groß, daß eine einfache Befestigung des Profilrahmens
8 an dem Boden erfolgen kann, daß genügend Platz für übliche zur Befestigung dienende Werkzeuge vorhanden ist.
Wahlweise kann dieser Zwischenraum in der aus Fig. 4 ersichtlichen
Weise abgedeckt werden, um einen Kanal 60 zu bilden, so daß vor der Montage geeignete Maßnahmen getroffen werden
können, Leitungsrohre 56 anzuordnen. Vorzugsweise wird die Abdeckung 62 durch die Spannung der Federn gehaltert, indem deren
Flansch mit den Rippen 50 in Eingriff gebracht wird. Elektrische
Leitungen 58 können in entsprechender Weise untergebracht werden. Sie können auch an den Stegen 22 befestigt werden
oder im Falle einerhorizontal verlaufenden Verdrahtung an dem Steg der Versteifungseinrichtung 14. In jedem Fall werden
die Leitungen in einem Bereich angeordnet, der getrennt von dem Kanal für Leitungsrohre ist, indem entweder die Leitungsdrähte
und die Leitungsrohre auf gegenüberliegenden Seiten des Stegs oder indem diese auf derselben Seite des Stegs in Fig. 4 angeordnet
werden, wobei jedoch die Leitungsdrähte in den U-förmigen Klammern 46 angeordnet werden und eine Abdeckung wie die Abdeckung
62 Verwendung findet, die jedoch größer ist und über die nach außen gezogenen Klammern 44 angeordnet werden, um einen
weiteren Montagekanal 64 zu bilden.
Die Rahmenstruktur 10 ermöglicht ferner eine schnelle Demontage
der Platten und der Wandkonstruktion. Beispielsweise
kann ein U-förmiges Werkzeug 66 (Fig. 6) entlang der Länge der
betreffenden Federeinrichtungen eingeschoben werden, während es
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mit den Klammern 46 in Eingriff steht, wie in Fig. 5 dargestellt
ist, um die Federn zusammenzudrücken, vorzugsweise indem
das Werkzeug an dem einen Ende der Federeinrichtung angesetzt wird, und solange vorgeschoben wird, bis die Federn
ausreißen.
Die Rippen 50 an den Klammern sind ebenfalls für das Ansetzen
des Werkzeugs vorteilhaft. ,Vorzugsweise werden auch die Flanschen 66' am Ende des Werkzeugs angegehrt, um das Werkzeug
schnell ansetzen und bedienen zu können.
Die Fig. 7-13 zeigen ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel
eines Werkzeugs 68, das einen stabförmigen Grundteil 70 hat, der in die Aussparungen 48 eingeschoben werden kann, und
mit einer Längsnut 72 an der Außenfläche versehen ist, in welcher eine verschiebbare Stange 74 angeordnet ist, der mit einer
Anzahl von Klemmgreifern 76 versehen ist. Für jeden Greifer ist eine Kurbelwelle 78 vorgesehen, die um eine ortsfeste Welle 80
drehbar ist, die von dem Grundteil an der betreffenden Seite der Stange vorragt. Jeder Greifer hat eine umgekehrt U-förmige
Zunge 82, die von einem Armteil 78' davon vorragt, welche über den inneren Arm 46' auf derselben Seite der Federglieder eingreifen
kann. Der Armteil 78' hat eine Schlitzführung, die mit der gegenüberliegenden Seite des Grundteils an der Stelle 84
verbunden ist und verschwenkbar die Stange 74 an der Stelle 86 über den anderen Armteil 78'' der Kurbelwelle verbindet. Ein
Gelenkglied 88 stellt eine Verbindung zwischen, dem letzteren
Teil und der Schwenkverbindung an der Stelle 86 her. Durch eine Verschiebung der Stange 74 werden deshalb die Kurbelwellen 78
jedes Greiferpaars 76 mit deren Zungen 82 in und außer Eingriff mit den Armen 46' der Feuereinrichtung verschwerikt, so daß die
.Federeinrichtungen zusammengedrückt oder freigegeben werden können, je nachdem, ob eine Montage oder eine Demontage erfolgt.
Die Verschiebung der Stange 74 erfolgt, durch eine Mutter
9Of die auf einen L-förmigen Bolzen 92 aufgeschraubt ist, der
durch die Endwand 94 an dem Grundteil verläuft. Der Bolzen ist
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in einer gewölbten Abdeckung 96 angeordnet, die sich nach innen von der Wand 94 über den angrenzenden Endteil des Grundteils
erstreckt, und wird durch einen jocKörmigen Schlitten 98 geführt,
der daran angeschweißt ist und Laufrollen ΪΟΟ trägt, die
an der Abdeckung 96 abrollen und den Bolzen und das angrenzende Ende der Stange in einer Richtung senkrecht zu der Wand 94 betätigen.
Gewunschtenfalls kann Isoliermaterial in dem Zwischenraum
102 der Fertigbauplatten eingelegt werden.
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Claims (13)
1.) Doppelwandige Fertigbauplatte mit zwei ebenen parallelen Wandgliedern,
die zueinander fluchten und zwischen sich einen Zwischenraum
bilden, dadurch gekennzeichnet/ daß die Rahmenstruktur auf einem länglichen Profilglied (16)
in dem Zwischenraum zwischen den Wandgliedern (12) besteht, daß in Längsrichtung eine Kante der Fertigbauplatte (4) verläuft,
daß der Körper des Profilglieds parallele, nach außen weisende Oberflächen (28) an gegenüberliegenden Seiten davon aufweist,
deren Kanten (30) in einer gemeinsamen Längsebene des Körpers liegen und komplementäre, sich in Längsrichtung erstreckende
Federn (18) und Nuten (40) aufweisen, die entgegengesetzt zu der erwähnten Längsebene orientiert sind, daß in dem Raum zwischen
den Oberflächen (28) die Nuten (40) gegenüberliegend in dem Körper und mehr zu den Oberflächen angeordnet sind, und
daß die Federglieder (18) zwei flexible Haltefedern (24) bilden, welche von dem Körper nach außen vorragen, und die voneinander
quer zu den Oberflächen (28) einen Abstand aufweisen.
2. Fertigbauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennz e i chne't, daß die Haltefedern (24) seitlich nach außen
ragende Klammern (44) aufweisen, welche in die Nuten (40) über sich verjüngende Oberflächen (38) einschiebbar sind.
3. Fertigbauplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltefedern (24) und die beiden geneigten Seitenflächen (38) relativ zueinander in einer Richtung
geneigt sind, die weg von bzw. zu der Längsebene weisen.
4. Fertigbauplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltefedern zusätzlich nach innen weisende Klammern (46) aufweisen.
5. Fertigbauplätte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klammern (46) U-förmig ausgebildet
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sind und sich in derselben Richtung wie der Zwischenraum zwischen den Haltefedern öffnen.
6. Fertigbauplatten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Platten
(4) hintereinander entlang einer Horizontalen zur Ausbildung einer Wand verbindbar sind, die Paare von ebenen Wandgliedern
(12) aufweisen, zwischen denen ein Zwischenraum vorgesehen ist, und die miteinander fluchten, sowie Paare von vertikalen Rahmengliedern
(16), die in den Zwischenraum zwischen die Wandglieder entlang der Verbindungskanten eingesetzt sind, daß
die Rahmenglieder einen gleichen Querschnitt aufweisen, deren Körper" durch getrennte parallele, in Längsrichtung verlaufende,
nach außen weisende Oberflächen (28) auf gegenüberliegenden Seiten davon ausgebildet ist, daß entsprechende Kanten (30)
dieser Oberflächen in einer gemeinsamen Längsebene des Körpers liegen, daß jeder Körper eine Nut- und Federeinrichtung (18;
20) aufweist, deren Glieder relativ zu der Längsebene entgegengesetzt orientiert sind und in dem Zwischenraum zwischen den
Oberflächen liegen, daß Nuten (40) gegenüberliegend in dem Körper vorgesehen sind, die quer zu den Oberflächen orientiert sind,
daß zwei flexible Haltefedern (24) vorgesehen sind, die von dem
Körper nach außen ragen und voneinander in Querrichtung der Oberflächen getrennt sind, daß die Rahmenglieder in den Verbindung
sberei ehe η zwischen den Fertigbauplatten in gleicher Weise
zueinander orientiert sind, daß die Haltefedern des einen Rahmenglieds
in Eingriff mit den Nuten des anderen stehen» und daß eine Einrichtung (38, 44) an den Körpern der Rahmenglieder vorgesehen
ist, durch die die Haltefedern zueinander verbiegbar sind, wenn die Haltefedern des einen Rahmenglieds eingesetzt
werden, oder aus den Nuten des anderen Rahmenglieds herausgezogen werden.
7. Fertigungsbauplatten nach Anspruch 6, d ad u r c h g e kenn
zeichnet, daß die Platten rechteckförmig ausgebildet sind und zweite Paare von länglichen Rahmengliedern in den Zwi-
3098U/0346
schenräumen zwischen den Wandgliedern entlang den Oberkanten und Unterkanten aufweisen, deren Körper denselben Querschnitt
hat, daß die zweiten Rahmenglieder einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei jedoch die Nuten an den Außenseiten der
Platten liegen und in der horizontalen Richtung zueinander ausgerichtet
sind und entlang der Oberseite und der Unterseite der Wand verlaufen, daß die Platten miteinander entlang der gesamten
Wandlänge durch Versteifungseinrichtungen miteinander verankert sind, die mit dem zweiten Paar der Rahmenglieder in Eingriff
stehen, die sich von einer Platte zu der nächsten über die Verbindung damit erstrecken, daß die Versteifungsglieder
entlang dem Boden der Wand die Form eines verlängerten Rahmenglieds aufweisen, daß deren Haltefedern in Eingriff mit, den Nuten
der Rahmenglieder entlang der Unterseite der Platten stehen, und daß der Körper sich verjüngend und ohne Nuten ausgebildet
ist und an der Bodenfläche (6) zur Verankerung der Wand befestigt ist.
8. Fertigbauplatten nach Anspruch 6, dadurch gekennz e i ch η e t , daß die Haltefedern nach außen vorragende
Klammern (44) an dem einen Glied aufweisen, und daß zwei sich gegenüberliegende Oberflächen (38) an dem anderen Glied vorgesehen
sind, durch welche die Haltefedern zusammengebogen sind.
9. Fertigbauplatten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberflächen (38) in jeweils einer Nut (40) enden, in der die Klammern (44) eingreifen.
10. Fertigbauplatten nach Anspruch 9, dadurch gekennz e i c hn e t , daß die beiden Haltefedern (24) und die beiden
Oberflächen (38) jeweils relativ zueinander in einer Richtung weg bzw. zu der Längsebene geneigt sind.
11. Fertigbauplatten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haitefedern ebenfalls seitlich nach
innen vorragende Klammern (46) aufweisen.
3098U/Ü34
12. Fertigbauplatten nach Anspruch 11, dadurch gekenn ze ichnet, daß die nach innen vorragenden Klammern U-förmig
ausgebildet sind und sich in derselben Richtung wie der Zwischenraum zwischen den Klammern öffnen.
13. Fertigbauplatten nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Haltefedern eine Klemmeinrichtung (66; 68) angeordnet ist, welche an den Klammern die Halteglieder
zusammenbiegend angreift.
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