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DE2243769C3 - Vakuuminduktionsofen für die Beheizung und Behandlung metallischer Schmelzen - Google Patents

Vakuuminduktionsofen für die Beheizung und Behandlung metallischer Schmelzen

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Publication number
DE2243769C3
DE2243769C3 DE19722243769 DE2243769A DE2243769C3 DE 2243769 C3 DE2243769 C3 DE 2243769C3 DE 19722243769 DE19722243769 DE 19722243769 DE 2243769 A DE2243769 A DE 2243769A DE 2243769 C3 DE2243769 C3 DE 2243769C3
Authority
DE
Germany
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vessel
tight
gas
cooling
furnace
Prior art date
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Expired
Application number
DE19722243769
Other languages
English (en)
Other versions
DE2243769B2 (de
DE2243769A1 (de
Inventor
Robert Dipl.-Ing. 5101 Lammersdorf Lethen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Otto Junker GmbH
Original Assignee
Otto Junker GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Junker GmbH filed Critical Otto Junker GmbH
Priority to DE19722243769 priority Critical patent/DE2243769C3/de
Priority to JP10071573A priority patent/JPS524242B2/ja
Publication of DE2243769A1 publication Critical patent/DE2243769A1/de
Publication of DE2243769B2 publication Critical patent/DE2243769B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2243769C3 publication Critical patent/DE2243769C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Andererseits ist es bekannt (GB-PS 5 23 785), einen nicht für den Vakuumbetrieb bestimmten Induktionsofen in der Weise aufzugliedern, daß in einem stationären Ofenteil, der außer dem tragenden Ofengesteil eine an diesem angeordnete induktive Heizeinrichtung umfaßt, ein für sich transportfähiger Einsatzkörper auswechselbar gelagert ist, der das die Metallschmelze aufnehmende, aus keramischer Stampfmasse bestehende Schmelzgutgefäß und einen dieses außen umkleidenden Mantel umfaßt. In diesem Zusammenhang ist zudem offenbart, den das Schmelzgutgefäß umkleidenden Mantel mit Rücksicht auf die hohe Temperatur des Schmelzgutes mit einem mit Luft beautschlagbaren Kühlrohr System zu versehen.
Eine solche Aufgliederung der Ofenanlagen ist auch bereits bei Vakuuminduktionsöfen bekannt (US-PS 31 77 282). Dabei umfaßt der stationäre Ofenteil neben dem tragenden Ofengestell und der Induktionsspule auch die Spule außen umschließende Magnetjoche. Hier ist das aus keramischer Stampfmasse bestehende Schmelzgutgefäß, welches den transportfähigen, aus dem stationären Ofenteil herausnehmbaren Einsatzkörper bildet, außen gasdicht von einem Mantel umkleidet, der kühlbar ausgebildet sein kann. Die Kühlung erfolgt mittels Wasser. In diesem Fall ist der das Schmelzgutgefäß außen umkleidende Mantel zudem an beiden Enden vakuumdicht mit je einer den Gefäßboden sowie den Gefäßoberteil gasdicht umschließenden Stagverkleidung verbunden.
Induktionsöfen mit aus einem stationären Ofengestell herausnehmbarem Schmelzgutgefäß haben den Vorteil, daß eine einzige Heizeinrichtung in Verbindung mit einer großen Zahl von Schmelzgutgefäßen angewendet werden kann. Die beiden bekannten Ofen arten mit aus stationären Ofenteilen herausnehmbaren Schmelzgutgefäßen (GB-PS 5 23 785 und US-PS 31 77 282) weisen gleichermaßen den Nachteil auf. daß für den das Schmelzgutgefäß außen gasdicht umkleidenden Mantel nicht nur im Bodenbereich des Gefäßes und in dessen oberem Bereich, sondern auch in dessen mittlerem und damit im Höhenbereich des Feldes der Induktionsspule Metalle verwendet sind, wodurch in den Gefäßumkleidungen erhebliche elektromagnetische Verluste auftreten. Bei der einen Ofenart (US-PS 31 77 282) werden die Verluste dadurch vermindert, daß der Metallmantel im Bereich der Induktionspule mehrgliedrig zusammengesetzt ist, ohne daß dies aber voll befriedigen kann.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die elektromagnetischen Verluste in dem das Schmelzgutgefäß umkleidt:nden Mantel dann weitgehend ausgeschlossen werden, wenn der Mantel im Bereich der Induktionsspule, so wie bei dem eingangs erwähnten Vakuuminduktionsofen (DT-AS 12 27 925). aus Kunststoff besteht. Die Übertragung des Prinzips der Auswechselbarkeit das vakuumfest umschlossenen Schmelzgutgefäßes auf Vakuuminduktionsöfen mit einer gasdichten Tiegelumkleidung in Form eines Kunststoffmantels im Bereich der Induktionsspule stößt aber, insbesondere bei großvolumigen Vakuuminduktionsöfen, deshalb auf Schwierigkeiten, weil der Kunststoffmantel für sich gegenüber äußeren Stoß- und Schlagbeanspruchungen sehr empfindlich ist, zumal er mit Rücksicht auf die insbesondere bei Netzfrequenz begrenzte Eindringtiefe möglichst dünnwandig sein muß. Die beim Transport des auswechselbaren Schmelzgutgefäßes unvermeidlich auftretenden mechanischen Beanspruchungen führen daher leicht zu Beschädigungen des Kunststoffmantels, die dessen Undichtheit und damit Beeinträchtigunger des Vakuumbetriebes zur Folge haben können.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgab« zugrunde, den stationären Ofenteil und den im Ofenge stell auswechselbar gelagerten, für sich transportfähi gen Einsatzkörper bei einem Vakuuminduktionsofer der genannten Gattung so zu trennen, daß der Einsatz körper ohne Beeinträchtigung der einwandfreien Be heizung und Behandlung der Schmelzen im Vakuumbe trieb leicht gegen einen anderen austauschbar ist unc beim Transport außerhalb des stationären Ofenteils zu gleich gefahrlos gehandhaht werden kann.
. Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die Er findung dadurch, daß die in den gasdichten Mantel au: glasfaserverstärktem Kunststoff fest eingebetteter Kühlrohre an ihrem oberen, über das Ofengestell hin ausragenden Ende mit ihren stirnseitigen Öffnungen ir eine den Oberteil des Schmelzgutgefäßes umgebende geschlossene Ringkammer für das Kühlmedium einge schweißt sind, die einerseits den Tragkranz für di« Dichthaube bildet und andererseits Bestandteil dei oberen Stopfbuchsendichtung für den dichtenden Anschluß des Kunstharzmantels ist, und daß die Kühlrohre im Bereich des bodennahen, konisch ausgebildeter Längenabschnittes des Schmelzgutgefäßes eine diese« bodenseitig untergreifende stählerne Tragplatte durchsetzen und mit dieser fest verschweißt sind, die einerseits Bestandteil der zweiten Stopfbuchsendichtung für den unteren gasdichten Anschluß des Kunstharzmantels ist und andererseits das axiale Traglager und mittels eines an ihr angebrachten vorspringenden Führungsansatzes die radiale Führung des Einsatzkörpers innerhalb des Ofengesteüs bildet.
Die erfindungsgemäße Lösung führt zu einer äußerst robusten und zugleich zuverlässig gasdichten Umkleidung des Schmelzgutgefäßes. bei der die für die Kühlung des Kunststoffmantels auch während des Transportes unerläßlichen Kühlrohre die Funktion von Zugankern zwischen dem Boden- und dem Oberteil des Einsatzkörpers übernehmen, ohne daß das Prinzip der Stopfbuchsendichtung für den zuverlässigen gasdichten Anschluß des Kunststoffmanteis an die stählernde Umkleidung des oberen und unteren Gefäßendes und damit überhaupt die Verwendung von Kunststoff für die vakuumfeste Schmelzgutgefäß-Umkleidung aufgegeben werden müßte. Zudem ist bei erfindungsgemäßen Vakuuminduktionsöfen das Prinzip der Auswechselbarkeit des vakuumfest umschlossenen Schmelzgutgefäßes auch dann befriedigend gelöst, wenn die Öfen sehr großes Fassungsvermögen aufweisen.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des irr Kunststoffmantel angeordneten Kühlrohr-Systems wird der für sich gegenüber mechanischen Beanspruchungen äußerst empfindliche gasdichte Kunststoffmantel gegen Druck-, namentlich aber gegenüber Zugbeanspruchungen, und zwar insbesondere solchen ir axialer Richtung, wesentlich versteift. Mithin ist dei Kunststoffmantel auch gegenüber mechanischen Beanspruchungen beim Transport, z. B. durch Anstoßen, wesentlich gesichert und so in nur sehr geringem Maße der Gefahr ausgesetzt, beim Transport beschädigt unc dadurch vorzeitig in seiner Wirksamkeit beeinträchtigl zu werden. Zudem braucht der Kunststoffmantel aul diese Weise nicht dickwandiger ausgebildet zu sein, al; es mit Rücksicht auf die elektrische Eindringtiefe erwünscht ist. Infolge der mechanischen Entlastung des Kunststoffmanteis ist der im Ofengestell auswechselbar gelagerte Einsatzkörper vor allem auch im gefüllten
I-, T.C i.-J U
Zustand des Gefäßes sicher aus dem Ofengeslell herausnehmbar und transportierbar.
Die zuverlässige Armierung des Kunststoffmantel wird dadurch erzielt, daß die Kühlrohre nicht nur mit der den Oberteil des Schmelzgutgefäßes umgebenden Ringkammer, sondern auch mit der das Schmelzgutgefäß bodenseitig untergreifenden stählernden Tragplatte mechanisch starr und fest verbunden sind.
Die konische Verjüngung des unteren Längenabschnittes des Schmelzgutgefäßes ermöglicht es in Verbindung mit der das Gefäß bodenseitig untergreifenden stählernden Tragplatte und dem an dieser Platte angebrachten Führungsansatz, den Durchmesser bzw. Außenumfang des auswechselbar gelagerten Einsatzkörpers so zu dimensionieren, daß er mit nur geringem Spiel leicht und ohne Beschädigung des stationären Ofenteils, insbesondere der diesem zugeordneten Induktionsspule, in das Ofengestell eingeführt und aus ihm wieder herausgenommen werden kann.
Im übrigen wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Bodenbereiches des Einsatzkörpers sichergestellt, daß dieser auch in diesem Bereich so versteift ist, daß er eine gefahrlos zu transportierende, mechanisch außerordentlich feste Baueinheit bildet. Dadurch, daß die das Schmelzgutgefäß untergreifende stählerne Tragplatte zugleich den Träger der unteren Stopfbuchsendichtung bildet, die ebenso wie die Stopfbuchsendichtung am oberen Ende des Einsatzkörpers nachstellbar ist, ist insbesondere auch im Bodenbereich ein zuverlässiger vakuumdichter Abschluß des Kunststoffmantels gewährleistet
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die obere Ringkammer die Anschlußmittel für die Zuführung der Kühlluft auf, wobei die an diese angeschlossenen Kühlrohre sämtlich parallel und in gleicher Richtung nach unten von der dort frei austretenden Kühlluft durchströmt sind. Dabei ist es vorteilhaft, an die obere Ringkammer ein auch während des Transportes des Einssatzkörpers wirksames Kühlluftgebläse anzuschließen. So kann der wärmeempfindliche Kunststoffmantel auch während des Transportes sowie beim Befüllen stets wirksam und ausreichend gekühlt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung im Betriebszustand im axialen Längsschnitt,
FigT2 einen Querschnitt nach der Linie 11-11 der F i g. 1 und
Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
In der Zeichnung sind das stationäre Ofengestell generell mit 1 und der auswechselbar in diesem gelagerten Einsatzkörper generell mit 2 bezeichnet
Das stationäre Ofengestell 1 besteht aus einer im Querschnitt im wesentlichen kreisrund ausgebildeten Profilstahl-Konstruktion, die sich einerseits aus über den Umfang verteilt angeordneten vertikalen U-Eisen 3 und andererseits aus drei in unterschiedlichem Vertikalabstand zueinander angeordneten U-Eisenringen 4 zusammensetzt, die miteinander verschweißt sind.
An dem unteren U-Eisenring 4 sind radiale Stege 5 angeschweißt, die an ihren einander zugekehrten Enden einen gegenüber dem Boden hochgezogenen Stützring 6 aus Winkelprofil tragen.
An jedem vertikalen U-Profilträger 3 ist innenseitig über Stegbleche 7 ein im Längsschnitt U-förmiges Magnetjoch 8 aus lameliierten Eisenblechpaketen angebracht, zwischen deren U-Schenkeln unter Zwischenschaltung von Isolationsmaterial die wassergekühlte Induktionsspule 9 eingespannt ist.
Der im stationären Ofengestell 1 auswechselbar gelagerte Einsatzkörper 2 umfaßt den aus einer herkömmlichen keramischen Stampfmasse 10 bestehenden Tiegel 11, dessen unterer Längenabschnitt konisch eingezogen ist und der am oberen Ende eine radial vorspringende Gießschnauze 12 aufweist.
ίο Die Stampfmasse 10 des Tiegels ist außenseitig von einer Wärmeisolationsschicht 13 umgeben, gegen die beim Zustellen des Tiegels dessen Stampfmasse unmittelbar gestampft ist. Die Wärmeisolationsschicht 13 ist außenseitig von dem gasdichten Mantel 14 umgeben, der aus glasfaserverstärktem Kunstharz besteht, in das die seiner Kühlung und mechanischen Versteifung dienenden Kühlrohre 15 unmittelbar fest eingebettet sind. Die Kühlrohre 15 sind vertikal ausgerichtet und in Umfangsrichtung in geringem Abstand zueinander angeordnet. Sie bestehen aus austenitischem Stahl und haben auf dem wesentlichen Teil ihrer Länge einen abgeflachten Ovalquerschnilt. Ihre oberen Mündungen 15a stehen über den oberen Rand des Kunststoffmantels 14 über und sind unmittelbar in entsprechende Öffnungen einer aus Stahl bestehenden Ringkammer 16 eingeschweißt, die zusätzlich zur Umfangsarmierung des Tiegels im oberen Endbereich dient. Die Ringkammer 16 weist an einer Seite einen radialen Anschluß 17 für die Zuführung der Kühlluft in Richtung des Pfeiles X auf; an Stelle des Anschlusses 17 kann an dieser Stelle auch ein Kühlluftgebläse fest angeflanscht sein. Über die Ringkammer 16 gelangt die Kühlluft unmittelbar in die Kühlrohre 15, so daß diese sämtlich in der gleichen Richtung von oben nach unten von der Kühlluft durchströmt werden, wobei die Kühlluft an deren unteren Enden frei austritt
Der Tiegel 11 ist in seinem unteren Längenabschnitt zu seinem Boden hin konisch verjüngt. Entsprechend sind auch die ihn außen umschließenden Kühlrohre 15 sowie die ihrer Einbettung dienende Kunststoffmasse des gasdichten Mantels 14 radial nach innen eingezogen.
Der Tiegelboden 11a ist axial durch ein wärmeisolierendes Mauerwerk 18 abgestützt das seinerseits auf einer stählernen Tragplatte 19 ruht An der Unterseite der Tragplatte 19 ist ein Ringblech 20 angeschweißt, das in Verbindung mit dem Stützring 6 des Ofengestells 1 die radiale Führung für den Einsatzkörper 2 bildet. Das radiale Spiel innerhalb dieser Führung ist zwar groß genug, um den Einsatz des Körpers 2 zu erleichtern, aber zugleich so eng, daß es im Hinblick auf die volle Ausnutzung der elektrischen Eindringtiefe eine einwandfreie Zentrierung ermöglicht Sowohl der Führungsansatz 20 als auch der Stützring 10 können zu diesem Zweck konisch ausgebildet sein.
Auf der Oberseite der Tragplatte 19 ist im äußeren Umfangsbereich der untere Stopfbuchsenring der Stopfbuchsendichtung 21 aufgeschweißt, die in bekannter Weise nachstellbar ausgebildet ist und dazu dient, das untere Ende des Kunststoffmantel 14 vakuumdicht abzuschließen.
Die stählerne Ringkammer 16 ist über die Kühlrohre 15 mechanisch starr mit der unteren Tragplatte 19 im Bodenbereich des Einsatzkörpers durch Verschweißen verbunden. Die Ringkammer trägt an ihrem unteren Sürnende den oberen Stopfbuchsenring der Stopfbuchsendichtung 22, die es ermöglicht den gasdichten Kunststoffmantel 14 am oberen Ende vakuumdicht mit
der den Tiegeloberteil gasdicht umschließenden Stahlverkleidung zu verbinden.
An ihrem oberen Rand trägt die stählerne Ringkammer 16 die Dichtschneide 23, auf der sich mittels einer nachgiebigen Dichtmasse 24 die Dichthaube 25 abstützt, die mit Rücksicht auf die Gießschnauze 12 exzentrisch zur Tiegelachse angeordnet ist, so daß sie die Gießschnauze umschließt. Die obere Öffnung des Tiegels 11 ist zenlrisch durch einen feuerfesten Deckel 26 verschlossen, der in bekannter Weise mit einer Öffnung 27, insbesondere zum Zwecke der Beobachtung der Schmelze, versehen ist.
Verlängerte Teile der aus Stahlblech zusammengeschweißten Ringkammer 16 bilden eine zusätzliche au ßere Armierung für die Stampfmasse 10 des Tiegels 11 in dessen oberem Randbereich, der ebenso wie der un tere Bodenbereich des Einsatzkörpers 2 außerhalb de: Streufeldes der Induktionsspule 9 liegt.
Die in der Zeichnung nicht dargestellte Absaugelei tung kann entweder unmittelbar an die Dichthaube 2f oder, bevorzugt, so angeschlossen sein, daß sie von un ten her in den sichelförmigen Ringraum mündet, dei etwa in Höhe des oberen Tiegelrandes einerseits durch die Dichthaube 25 und andererseits durch den äußerer oberen Rand des Tiegels 11, und zwar seitlich versetzt zur Gießschnauze 12, gebildet ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
609 634/194

Claims (3)

Pa'entanspriiche:
1. Vakuuminduktionsofen für die Beheizung und Behandlung metallischer Schmelzen, bestehend aus einem stationären Teil, der außer dem tragenden Ofengestell mindestens die an diesem angeordnete Induktionsspule und die diese außen umschließenden Magneijoche umfaßt, sowie aus einem im Ofengestell auswechselbar gelagerten, für sich transpon-
Die Erfindung betrifft einen Vakuuminduktionsofen für die Beheizung und Behandlung metallischer Schmelzen, bestehend aus einem stationären Teil, der außer dem tragenden Ofengestell mindestens üie an diesem angeordnete Induktionsspule und die diese außen umschließenden Magnetjoche umfaßt, sowie aus einem im Ofengestell auswechselbar gelagerten, für sich transportfähigen Einsatzkörper, der mindestens das die Metallschmelze aufnehmende, aus keramischer
fähigen Einsatzkörper, der" mindestens das die Me- io Stampfmasse bestehende Gefäß in Form einer G.eß-
pfanne. eines Tiegels od. dgl. und einen dieses außen gasdicht umkleidenden Kunststoffmantel umfaßt, der an beiden Enden unter Verwendung von Stopfbuchsendichtungen gasdicht mit je einer den Gefäßboden so-
faßt. der an beiden Enden unter Verwendung von 15 wie den Gefäßoberteil gasdicht umschließenden Stahl-Stopfbuchsendicntungen gasdicht mit je einer den
Gefäßboden sowie den Gefäßoberteil gasdicht umschließenden Stahlverkleidung verbunden und innenseitig durch ein mit einem gasförmigen Kühlme
tallschmelze aufnehmende, aus keramischer Stampfmasse bestehende Gefäß in Form einer Gießpfanne, eines Tiegels od. dgl. und einen dieses außen gasdicht umkleidenden Kunststoffmantel umsind, und bei welchem für den vakuumfesten Abschluß der Gefäßmündung außer einem diese un mittelbar verschließenden feuerfesten Deckel eine diesen mit Abstand übergreifenden, auf einem mit
verkleidung verbunden und innenseitig durch ein mit einem gasförmigen Kühlmedium, insbesondere Luft, beaufschlagbares Kühlrohr-Systern gekühlt ist, dessen axial verlaufende Kühlrohre aus austenitischem Stahl
dium. insbesondere Luft, bcaufsch.'agbares Kühl- 20 wenigstens über den wesentlichen Teil ihrer Länge rohr-System gekühlt ist. dessen axial verlaufende einen abgeflachten Ovalquerschnitt aufweisen und über Kühlrohre aus austenitischem Stahl wenigstens den Umfang mit geringem Abstand %'erieilt angeordnet über den wesentlichen Teil ihrer Länge einen abge- sind, und bei welchem für den vakuumfesten Abschluß flachten Ovalquerschnitt aufweisen und über den der Gefäßmündung außer einem di:ese unmittelbar ver-Umfang mit geringem Abstand verteilt angeordnet 25 schließenden feuerfesten Deckel eine diesen mit Abstand übergreifende, auf einem mit Dichlschneiden ausgerüsteten Tragkranz der oberen stählernen Gefäßumkleidung abgestützten Dichthaube vorgesehen ist.
In Gießereien besteht häufig das Problem, Metall-
Dichtschneiden ausgerüsteten Tragkranz der obe- 30 schmelzen vor dem Abgießen aus dem Schmelzgutgeren stählernen Gefäßumkleidung abgestützten faß in die Kokillen über einen längeren Zeitraum Dichthaube vorgesehen ist. dadurch gekenn- warmzuhalten oder zum Zwecke metallurgischer Bezeich ne t. daß die in den gasdichten Mantel (14) handlung zu überhitzen. Sollen die Metallschmelzen aus glasfaserverstärktem Kunstharz fest eingebette- nicht nur warmgehalten oder überhitzt, sondern auch ten Kühlrohre (15) an ihrem oberen, über das Ofen- 35 entgast werden, bedarf es insbesondere eines Vakuugestell hinausragenden Ende (15a) mit ihren stirn- mofens. bei dem das Schmelzgutgefäß selbst Bestandseitigen Öffnungen in eine den Oberteil des teil der Entgasungsvorrichtung bilden kann.
Schmelzgutgefäßes (11) umgebende geschlossene Für die Beheizung und Behandlung metallischer
Ringkammer (16) für das Kühlmedium einge- Schmelzen werden bevorzugt netzfrequenzbetriebene schweißt sind, die einerseits den Tragkranz für die 40 Induktionsöfen verwendet, die in Form von Induktions-Dichthaube (25) bildet und andererseits Bestandteil Tiegelöfen grundsätzlich sowohl zum Einschmelzen als der oberen Stopfbuchsendichtung (22) für den dich- auch zur Warmhaltung oder Überhitzung zuvor bereits tenden Anschluß des Kunstharzmantels ist, und daß verflüssigter Metalle herangezogen werden können,
die Kühlrohre (15) im Bereich des bodennahen, ko- Es sind Vakuuminduktionsöfen bekannt (DT-AS
nisch ausgebildeten Längenabschnittes des 45 12 27 926), bei denen der Tiegel selbst den Vakuumbe-Schmelzgutgefäßes (11) eine dieses bodenseitig untergreifende stählerne Tragplatte (19) durchsetzen
und mit dieser fest verschweißt sind, die einerseits
hälter bildet und der Tiegel, wie beim gattungsgemäSen Ofen, innerhalb der ihn außen umgebenden Induktionsspule von einem gasdichten Kunststoffmantel umschlossen ist, der an beiden Enden unter Verwendung
für den unteren gasdichten Anschluß des Kunst- 5° von Stopfbuchsendichtungen gasdicht mit je einer den harzmantels ist und andererseits das axiale Tragla- Tiegelboden sowie den Tiegeloberteil gasdicht um
Bestandteil der zweiten Stopfbuchsendichtung (21)
ger und mittels eines an ihr angebrachten vorspringenden Führungsansatzes (20) die radiale Führung des Einsatzkörpers (2) innerhalb des Ofengestells (1) bildet.
2. Vakuuminduktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Ringkammer (16) die Anschlußmittel (17) für die Zuführung der Kühlluft aufweist und die an diese angeschlossenen
schließenden Stahlverkleidung verbunden und innenseitig durch ein mit einem gasförmigen Kühlmedium, insbesondere Luft, beaufschlagbares Kühlrohr-System gekühlt ist, und bei denen der Tiegel sowohl durch einen feuerfesten Deckel als auch durch eine diesen außen übergreifende Dichthaube vakuumfest verschlossen ist. Bei diesen öfen bestehen die Kühlrohre vorzugsweise aus austenitischem Stahl, wobei die Roh-
Kühlrohre (15) sämtlich parallel und in gleicher 6° re wenigstens über den wesentlichen Teil ihrer Länge Richtung nach unten von der dort frei austretenden einen abgeflachten Ovalquerschnitt aufweisen.
Kühlluft durchströmt sind.
3. Vakuuminduktionsofen nach Anspruch 2, da-
Es gehört auch zum Stand der Technik (OE-PS 2 30 106), bei einem Vakuuminduktionsofen mit einem das Schmelzgutgefäß gasdicht umgebenden Kunststoff-
rner (16) ein auch während des Transportes des Ein- 6S mantel die zu dessen Kühlung bestimmten, über den satzkörpers (2) wirksames Kühlluftgebläse ange- Umfang des Gefäßes verteilt angeordneten und sich
axial bis in die Bodenplatte erstreckenden Kühlrohre in den Kunststoffmantel selbst einzubetten.
durch gekennzeichnet, daß an die obere Ringkäm-
schlossen ist.
DE19722243769 1972-09-06 1972-09-06 Vakuuminduktionsofen für die Beheizung und Behandlung metallischer Schmelzen Expired DE2243769C3 (de)

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DE2243769A1 DE2243769A1 (de) 1974-05-02
DE2243769B2 DE2243769B2 (de) 1976-01-08
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