DE2243032A1 - Einrichtung zur lastenbefoerderung und -umladung - Google Patents
Einrichtung zur lastenbefoerderung und -umladungInfo
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Description
- EINRICHTUNG ZUR LASTENBEFÖRDERUNG UND -UMLANDUNG Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf den Werkstatt-und den innerbetrieblichen Hängetransport, insbesondere auf Einrichtnngen zur Lastbeförderung und -unlandung, die zum Befördern von Lasten in Betriebsabteilungen, Lagerräumen usw. zum Einsatz gelangen.
- Zur Zeit haben Einschienen-Hähgebahnleise starke Verbreitung gefunden, auf denen sich ein die Last tragendes Fahrwerk bewegt.
- Jedoch bedienen solche Einschienen-Hängegleise nur eine zu ihrer Schienenführung parallele Linie, nicht aber eine Fläche. Deshalb ist man genötigt, tür die Zuführung von Lasten zu Maschinen, Pressen u.a. andere Förder- und Beladeeinrichtungen zu verwenden, was teuer und unbequem im Betrieb ist.
- Es sind Lasten befördernde und umladende Minrichtungen bekannt, welche Dreischienen-Hängegleise und ein Triebfahrwerk enthalten, wobei letzteres mit einem in waagerechter ebene schwenkbaren Ausleger und mit Laufrollen zum Verfahren auf den Schienen versehen ist (siehe z.B. den Urheberschein Nr. 44323, erteilt in der UdSSR in der Klasse 35 b l/05).
- Das Vorhandensein der Dreischienengeleise auf der ganzen Fahrstrecke des Fahrwerks erfordert einen erhöhten Nietallaufwand und komplizierte Weichen. Außerdem ist eine gleichzeitige Abstützung des Fahrwerks auf drei Schienen praktisch unmöglich, da das erhaltene System statisch unbestimmt ist, und in dem Falle, wenn die rireibrollen des Fahrwerks auf der Mittelschiene laufen, soll zwischen den seitlichen Rollen und den Seitenschienen ein Spielraum zur Sicherstellung des Treibrolleneingriffs garantiert sein. Bei Schwenkungen des Auslegers mit Last drückt sich daher aas aahrgestell mit seinen Laufrollen die jedes Mal anteile Seitenschiene oder an die andere an, wodurch Stöße und erhöhte Beanspruchungen des Fahrwerks und der Schienen hervorgerufen werden.
- Darüber hinaus wird der schwenkbare Ausleger bei der Bewegung des Fahrwerks auf dem Gleis nicht in einer bestimmten Lage fixiert, wodurch die Sicherheit der inrichtungsarbeit herabgesetzt wird, während das Vorhandensein eines Lasthakens zum Aufhängen der Lasten am Auslegerende nicht eine Fläche, sondern nur eine Linie in Form eines Kreises mit der Auslegerlänge gleichem Halbmesser bedienen läßt.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der vorerwähnten Nachteil.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung zu schaffen, die unter Ausnutzung sämtlicher-Vorteile der hängenden Binschienen-Beförderungsmittel wie einfacher Betrieb, Wirtschaftlichkeit und einfache Weichen es erlauben würde, bei komplizieftem i1ransportsystem und automatischem Zyklus die Lasten an beliebige Stellen dieses'Systems zu liefern und eine Fläche neben den Arbeitsplätzen zu bedienen, -wobei zusätzliche Umladegeräte an diesen Stellen unnötig werden.
- Die gestellte Aufgabe wird dadurch erreicht, daß in der Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung, die ein automatisches Lastenadressierungssystem besitzt und Hängegleise sowie ein Triebfahrwerck enthält, welches mit seinen Laufrollen sich auf den Schienen bewegt und einen in waagerechter Ebene schwenkbaren Ausleger trägt, erfindungsgeiaaß das Hängegleis aus einer Mittelschiene, die auf dem ganzen Fahrweg des Fahrwerks verläuft, und aus zwei an den Umladestellen der Lasten angeordneten Zusatzschienen besteht, welche sich zu beiden Stellen der Mittelschiene niedriger als diese befinden und auf welchen beim Umiaden der Lasten und bei Auslegerschwenkungen das Fahrwerk lagert, das mit einem Feststeller versehen ist, welcher den Ausleger in seiner Stellung längs der Littelschiene bei der Bewegung des Fahrwerks auf derselben festhält.
- Hierbei ist es zweckmäßig, die Zusatzschienen in einem Abstand von der Liittelschiene anzuordnen, der den Abstand in der Vertikalen zwischen den Achsen der auf der Elittelschiene laufenden Fahrwerksrollen und den Achsen der auf den Zusatzschienen laufenden wollen unterschreitet, wobei die Enden der Zusatzschienen zweckmäßigerweise nach außen abzubiegen sind, während der Bewegungsantrieb des Fahrwerks über Zugstangen am letzteren anzulenken und mit Laufrollen zum Bewegen auf der Mittelschiene zu versehen ist.
- Dank dieser Lösung der gestellten Aufgabe ist somit die Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung universaler gegenüber den bekannten Einrichtungen, da vermittels der hier vorgeschlagenen Einrichtung oeliebige Stellen eines komplizierten Transportsystems bedient werden können, dessen Fahrwerk sich teiZauf der Mittelschiene teils auf den Zusatzschienen bewegt, wobei an den Schwenkstellen des Auslegers dadurch, daX sich das Fahrwerk nur auf den Zusatzschienen abstützt, eine stabile Lage des Fahrwerks sichergestellt ist.
- Der vorgesehene Feststeller, welcher den Ausleger längs der Wittelschiene bei der Bewegung des Fahrwerks auf dieser festhält, schaltet die Nöglichkeit eines Umkippens des Fahrwerks aus und steigert die Betriebssicherheit, d.h. es wird verhindert, daß Gegenstände in den Werkhallen, Lagerräumen usw. durch die Last gestreift werden.
- Das Abbiegen der Zusatzschienenenden~nach außen läßt die seitlichen Fahrwerksrollen ungehindert auf die Zusatzschienen auflaufen and das Fahrwerk gegenüber der Ilt,ittelschiene sich heben, während die gelenkige Verbindung des Antriebs mit dem Fahrwerk sowie die Ausstattung des Antriebs mit den Laufrollen zum Bewegen auf der Mittelschiene ein zuverlässiges Verfahren des Fahrwerks sowohl auf der Mittelschiene als auch auf den Zusatzschienen sicherstellen.
- Es ist wünschenswert, daß der den Ausleger- längs der Mittelschiene festhaltende Feststeller aus einem abgetederten Bolzen, der sich in einem am Ausleger befestigten Gehäuse verschiebt, und aus einem Kopiernocken ausgeführt ist, der am Fahrwerk befestigt ist und nach außen abgeschrägte Seitenflächen zum Abdrücken des Bolzens sowie eine mittige Vertiefung, in welcher der Bolzen fixiert wird, aufweist, wobei zum Ausrasten des abgefederten Bolzen aus der Vertiefung am Ausleger ein mit dem automatischen Lasten adressierungssystem elektrisch verbundener Elektromagnet bebefestigt ist, dessen Kern mit dem Bolzen verbunden ist.
- Diese konstruktive Ausführung des Feststellers erlaubt es, den Ausleger nur an den Umladestellen der Lasten zu schwenken, d.h. dort, wo die Zusatzschienen angeordnet sind.
- Es ist zweckmäßig, am Ausleger eine Laufkatze zur Bewegung der Last den Ausleger entlang anzubringen und das Fahrwerk mit einer Vorrichtung zum Halten der Laufkatze in der hähe der Auslegerschwenkachse beim Fahren des Fahrwerks auf der Littelschiene auszurüsten.
- Es ist auch zweckmäßig, daß die Vorrichtung zum Halten der Laufkatze in der Nähe der Auslegerschwenkachse abgefe-Richte derte Anschläge, die sich in senkrechter v Xn am Ausleger befestigten Führungen verschieben, und einen Kopiernocken enthält, welcher am Fahrwerk senkrecht zum Ausleger befestigt ist und nach außen abgeschrägte Seitenflächen aufweist, welche die genannten Anschläge bei der Stellung des Auslegers längs der klittelschiene zum Halten der Laufkatze ausschieben.
- Diese Vorrichtung erhöht die Betriebssicherheit der Einrichtung, da das Halten der Laufkatze in der Nähe der Auslegerschwenkachse das Auftreten von zusätzlichen Beanspruchungen der Konstruktion des Fahrwerks bei dessen Bewegung sowohl auf geraden Strecken als auch auf Kurvenstrecken des Hängegleises ausschließt und die Gefahren bei der Arbeit vermindert.
- Zweckmabigerweise wird an dem Kopiernocken der Vorrichtung zum Halten der Laufkatze ein Vorsprung angebracht und am Ausleger ein Endechalter befestigt, der mit dem Bewegungsantrieb des Fahrwerks elektrisch verbunden ist und mit dem Vorsprung zwecks Abschaltung des Bewegungsantriebs des Fahrwerks bei der Fahrt desselben auf der kittelschiene mit dem zur Mittelschiene unter einem Winkel angestellten Ausleger zussmmenwirkt .
- Es ist wünschenswert, daß an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen Abzweig-Einzelschienen vorgesehen werden, die mit dem schwenkbaren Ausleger mittels einer Anschlußvorrichtung gekuppelt wird.
- dadurch, daß die Abzweig-Einzelschnienen, welche mit dem schwenkbaren Ausleger gekuppelt werden, und die Laufkatze vorgesehen sind, kann die Last zu den von der Hauptstreckenführung entfernten Stellen ohne jegliche zusätzliche Umladegeräte und ohne Weichen übergeben werden, wodurch die Böglichkeit der Schaffung von komplizierten Transportsystemen, von Hänge- und Flurlagern gegeben ist.
- Zweckmäßigerweise wird die anschlußvorrichtung aus einem am Auslegerende montierten Kopiernocken mit nach außen abgeschrägten Seitenflächen und einer Nut im mittleren Teil und aus einer gefederten Sperrklinke ausgeführt, die an der Abzweig-Einzelschnene mit iWöglichkeit der Verschiebung in waagerechter ebene angebracht ist, um in die Nut des Kopiernockens bei der Kupplung des Auslegers mit der Abzweig-Einzelschiene einrasten zu können.
- Zum stoßfreien Ubergang der Laufkatze von dem Ausleger auf die Abzweig-Einzelschiene werden die zu kuppelien Stirnflächen der zinzelschiene und des Auslegers zweckmäßigerweise als Abschnitt von zwei konzentrischen Kreisen mit einem blittelpunit ausgeführt, der mit der Auslegerschwenkachse zusammenfällt.
- Eine solche Ausbildung der Stirnflächen der Einzelschiene und des Auslegers gewährleistet die Verringerung der Spalte zwischen dem zu kuppefden Ausleger und der Adzweig-Sinzelschiene, wodurch die Stöße aer Laufrollen der Laufkatze an den Stoßstellen und dementsprechend dynamische Beanspruchungen der Schienen und der Fahrwerkskonstruktion vermindert werden.
- Es ist wünschenswert, daß die Sinrichtung ein Mittel besitzt, welches die Laufkatze gegen Herausfallen vom Ausleger oder von der Abzweig-Einzelschiene nach dem Loskuppeln des Auslegers von der Abzweig-Einzelachine sichert und aus zwei abgefederten Bolzen, die in ihrem oberen Teil mittels einer Leiste verbunden und am Auslegerende mit Möglichkeit der Verschiebung in senkrechter Ebene montiert sind, aus einem keilförmigen Kopiernocken, welcher mit der Leiste zu Anheben der abgefederten Bolzen zusamenwirkt, und zwei abgefederten Anschlägen ausgeführt ist, die in ihrem oberen Teil durch eine fliegend gelagerte Leiste verbunden sind, welche Abschrägungen zur Wechselwirkung mit aer Leiste der abgefederten Bolzen und zum gleichzeitigen Anheben derselben beim Uebergang der Laufkatze von dem Ausleger auf die Abzweig-Einzelschiene aufweist, wobei die abgefederten Anschläge und der keilförmige Kopiernocken an der Sperrklinke der Anschlußvorrichtung befestigt sind.
- Dank diesem Mitt;el wird ein HerausEallen der Laufkatze vom Ausleger oder von der Abzweig-Einzelschiene verhindert sowie dadurch die Betriebssicherheit der Einrichtung im ganzen gesteigert.
- An den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen kann man senkrecht zu diesen mit dem Fahrwerk zum Anhalten desselben in bezug auf die Abzweig-Einzelschiene zusammenwirkende Schwinganschläge anbringen, wobei der Antrieb zum Schwenken dieser Anschläge mit dem automatischen Lastenadressierungssystem elektrisch verbunden ist und wobei die Stellen,an denen sich diese Anschläge befinden, so gewählt sind,daß dort, wo das Fahrwerk angehalten wird, die imaginäre Linie der Fortsetzung der AbzweSFEinzelschiene die Auslegerschwenkachse schneidet.
- Schwinganschläge, welche an den Geleisen montiert und entsprechend dem Befehl von dem automatischen Lastenadressierungssystem schwenken, gewährleisten eine genaue Fixierung des Fahrwerks an der Stoßstelle mit der Abzweig-Einzelschiene, was zur sicheren Arbeit der Einrichtungen notwendig ist.
- Zu einem stoßfreien Anhalten des Fahrwerks und zum Beschleunigen desselben werden die Zugstangen, mittels deren das Fahrwerk und dessen Bewegungsantrieb in Verbindung stehen, zweckmäßigerweise über einen Stoßdämpfer verbunden.
- Dank dem Stoßdämpfer werden harte Schläge des Fahrwerks gegen die Schwinganschläge an den Haltestellen sowie starke Rucke beim Beschleunigen des Fahrwerks ausgeschlossen. All das vermindert dynamische Beanspruchungen und erhöht die Betriebssicherheit und Lebensdauer der Einrichtung.
- Am Kopiernocken der Anschlubvorrichtung kann man einen Endschalter montieren, der mit dem Auslegerschwenkantrieb elektrisch verbunden ist, um diesen bei der Kupplung des Auslegers mit der Abzweig-SinzeSschiene abzuschalten.
- Wenn zur Schwenkung des Auslegers die Bewegung des Fahrwerks verwendet wird, wird am Ausleger zweckmäßigerweise ein Zahnstangengetriebe befestigt und an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen senkrecht zu diesen ausschiebbare Anschläge angebracht, deren Antriebe elektrisch mit dem automatischen Lastenadressierungssystem verbunden sind, Wobei das Zahnrad des Zahnstangengetriebes auf der Auslegerschwenkachse befestigt ist, während die Zahnstangen abgefedert, in am Fahrwerk befestigten Führungen angeDrdnet und mit elastischen Anschlägen versehen sind, welche mit den ausschiebbaren Anschlägen zusammenwirken, die von den Schwinganschlägen in einem Abstand liegen, der den Schwenkwinkel des Auslegers bestimmt.
- Dank einer solchen Lösung der gestellten Aufgabe erlaubt es somit die Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung, nicht nur die längs des Gleises verlaufende Linie, sondern auch die Fläche neben den Arbeitsplätzen zu bedienen; sie bringt erhebliche Einsparungen dadurch, daß an den Umladestellen zusätzliche Umladegeräte für die Zuführung der Lasten zu den Arbeitsplätzen und in die Arbeitszone der ILaschinen ausgeschlossen werden; sie verkürzt auch die Umladezeit und schafft gute Bedingungen für den Betrieb der technologischen Ausrüstungen und der Transporteinrichtungen, weil Durchfahrten und Durchgänge durch die. zusätzlichen Umladegeräte nicht gesperrt werden; sie erlaubt es ferner, ohne die Verwendung von Weichen die Laufkatze von dem Fahrwerksausleger auf die Abzweig-Einzel schienen über zuführen, welche im Wirkungsbereich des Fahrwerksauslegers liegen, wodurch das effektive Einsatz gebiet dieser Einrichtung bedeutend erweitert wird.
- Im folgenden wird die- Erfindung durch Beschreibung eines konkreten Ausfuhrungsbeispiels der Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, wobei zeigen: Fig. 1 das prinzipielle Schema der Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung gemäß der Erfindung; Fig. 2 das Fahrwerk, beitenansicht; Fig. 3 dasselbe, Vorderansicht, mit dem senkrecht zum Gleis geschwenkten Ausleger; Fig. 4 den Feststeller zum Halten des Auslegers längs der Wiittelschiene, Seitenansicht; Fig. 5 denselben in Draufsicht; Fig. 6 die Baugruppe A von Fig. 2 im Schnitt; Fig. 7 die Stellung des Fahrwerks bei dem niit der Abzweig-Einzelschiene gekuppelten Ausleger; Fig. 8 die Baugruppe B von Fig. 7 im Schnitt; Fig.' 9 dieselbe, Draufsicht; Fig. 10 dieselbe, Querschnitt; Fig. 11 eine der Ausführungsvarianten des Auslegerschwenkantriebs; Fig. 12 eine andere Ausführungsvariante des Ausleger schwenkantriebs; Fig. 13 einen Längsschnitt des Stoßdämpfers; Fig. 14 die Verbindung der Schwinganschläge mit dem Vruckluftzylinder; Fig. 15 die Baugruppe C von Fig. 14 im Schnitt Die Einrichtung zur Lastenbeförderung und -ueladung enthält Hängegleise und ein Triebfahrwerk 1 (Fig. 1), das mit Laufrollen 2 und 3 (Fig. 2) ausgerüstet ist.
- Das Hängegleis besteht aus einer Mitteischiene 4, die auf dem ganzen Fahrweg des Fahrwerks verläuft, und aus zwei Zusatzschinen 5, welche an den Umladestellen der Lasten angebracht und zu beiden Seiten der Mittelschiene 4 (Fig. 3) niedriger als diese in einem Abstand D verlegt sind. Auf diese Zusatzschienen 5 stützt sich das Fahrwerk 1 beim Umladen der Lasten ab.
- Das Fahrwerk 1 wird längs der Mittelschiene 4 durch die im oberen zentralen Teil des Fahrwerks 1 befestigten Laufrollen 2 bewegt, während es auf den Zusatzschienen 5 durch Laufrollen 3, die an den Rändern des Fahrwerks unterhalb der Laufrollen ? befestigt sind, verschoben wird.
- Der Abstand D zwischen den Zusatzschienen 5 und der Mittelschiene 4 ist um 2 bis 3 mm geringer als der Abstand in der Vertikalen zwischen den Achsen der auf der Mittelschiene 4 laufenden Rollen 2 und den Achsen der auf den Schienen 5 laufenden Rollen 3. Eine solche Anordnung der Mittelschiene und der Zusatzschienen gewährleistet eine stabile Lage des Fahrwerks 1 an den Umladestellen, da während des Umladevorgangs das Fahrwerk nur mit den Laufrollen 3 auf den Schienen 5 aufliegt, während die sich auf der fiittelschiene bewegenden Laufrollen 2 des Fahrwerks über dieser Schiene 4 um ein Laß E angehoben sind. Um dabei ein ungehindertes Auflaufen der Rollen 3 auf die Schienen 5 sicherzustellen, sind die Enden der Zusatzschienen 5 nach außen abgebogen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
- Im unteren zentralen Teil des Fahrwerks 1 ist an einer IIülse 6 ein in waagerechter Ebene um die Achse 7 schwenkbarer Ausleger ö einseitig befestigt, der in Form eines I-Trägers ausgebildet ist, wobei an der Hülse 6 ein Gegengewicht 9 befestigt ist, welches den Ausleger d samt der Last ausgleicht.
- :Der Ausleger b ist mit einer Laufkatze zur Bewegung der Last längs dem Ausleger versehen. Als eine solche Katze kann eine Elektrozugkatze 10 verwendet werden, welche außer der Bewegung am Ausleger entlang noch für das Heben und Senken der Lasten sorgt.
- Als Antrieb zum Bewegen des Fahrwerks gelangt ein Elektroschlepper 11 zum Einsatz, der mit Laufrollen 12 zur Bewegung längs der lviittelschiene 4 und mit einem automatischen Lastenadressierungssystem versehen ist, welches in der vorliegenden Beschreibung nicht geschildert wird, da es beim hängenden Transport weitgehend zur automatischen Adressierung der Lasten verwendet wird.
- Der Elektroschlepper 11 ist über eine Gelenkverbindung und Zugstangen 13 mit dem Fahrwerk 1 beweglich verbunden, wodurch ein zuverlässiges Bewegen des Fahrwerks 1 sowohl auf der Mittelschiene 4 als auch auf den Zusatzschienen 5 sichergestellt wird.
- Um Schieflaufen des Fahrwerks bei dessen Bewegung längs der Mittelschiene 4 auszuschließen, ist es mit einem Feststeller 14 versehen, der den Ausleger entlang der Mittelschiene 4 festhält. Der Peststeller 14 besteht aus einem abgefederten Bolzen 15 (hig. 4), der in einem am Ausleger Ö befestigten Gehäuse 16 verschiebbar ist, und aus einem am Fahrwerk 1 angebrachten Kopiernocken17. Der Kopiernocken 17 weist nach außen abgeschrägte Seitenflächen 18 (Fig. 5) zum Abdrücken des Bolzens 15 und eine Vertiefung 19 auffin-die der Bolzen 15 in der Verriegelungsstellung einrastet.
- Zum Herausführen des abgefederten Bolzen 15 aus der Vertiefung 19 ist am Ausleger ö ein Elektromagnet 20 bebefestigt, der mit dem automatischen Lastenadressierungssystem elektrisch verbunden ist und dessen Ufern mit dem Bolzen 15 verbunden ist.
- Um zu verhindern, daß das Fahrwerk 1 bei dessen Bewegung auf der Mittelschiene 4 (Fig. 2) umkippt, ist es erforderlich, daß die Elektrozugkatze 10 samt der Last sich in der ahe der Schwenkachse 7 des Auslegers 8 befindet weshalb das Fahrwerk 1 mit einer Vorrichtung 21 zum Halten der Katze 10 in der Nähe der Auslegerschwenkachse ausgerüstet ist.
- Die Vorrichtung a1 besteht aus abgefederten Anschlagen 22 (Fig. 6) und einem Sopiernocken 23.
- Richtung Die Anschläge 22 sind in senkrechter v in am Ausleger 8 befestigten Führungen 24 verschiebbar, während der Kopiernocken 23 am Fahrwerk 1 senkrecht zum Ausleger b befestigt ist und nach außen abgeschrägte Seitenflächen 25 aufweist, welche die Anschläge 22 bei der Lage des Auslegers längs der Mittelschiene 4 herausschieben und die Bewegung der Elektrozugkatze 10 verhindern. Um die Nöglichkeit auszuschalten, nicht daß sich das Fahrwerk 1 mit / längs der Mittelschiene 4 geschwenktem Ausleger , d,h. mit dem Ausleger, der die Stellung unter einem Winkel zu Mittelschiene einnimmt, bewegt, ist am Ausleger ein Endschalter 26 angebracht, welcher mit dem Elektroschlepper 11 elektrisch verbunden ist und mit einem auf dem Kopiernocken 23 befindlichen Vorsprung 27 zusammenwirkt, um den Stromkreis des Elektroschleppers 1 zum Ausschalten vorzubereiten.
- Die vorgeschlagene Einrichtung kann nicht nur den Arbeitsbereich längs des Transportwegs in unmittelbarer Nähe desselben bedienen, sondern auch die Elektrozugkatze 10 auf Abzweig-Einzelschienen 28 oder auf Elektrozugkräne (Fig. 1 und 7) übergeben, wenn sie sich an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen 5 in der Höhe des Auslegers 8 befinden.
- Die Kuppelung des schwenkbaren Auslegers 8 (Fig. 7) mit der Abzweig-Einzelschiene 28 ist mittels einer Anschlußvorrichtung 29 zustandegebracht, die einem am Ende Auslegers 8 montierten Kopiernochen 30 (Fig. 8) und eine gefederte Sperrklinke 31 enthält, welche an der Abzweig-Einzelschiene 28 befestigt ist. Der Kopiernocken 30 weist nach außen abgeschrägte Seitenflächen 32 (Fig. 9) und ,eine kNut 33 in seinem mittleren Teil auf. Die Sperrklinke 31 rastet in di. Nut 33 des Kopiernockens 30 beim Fixieren des Auslegers 8 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 ein. Hierbei ksind der Kopiernochen 30 und die Sperrklinjke 31 in gleicher Horizontalebene angebracht, die der Ebene der Anordung des Auslegers 8 und der Abzweig-Einzelschieae 28 parallel ist.
- Zur Sicherung der Laufkatze gegen Herausfallen vom Ausleger 8 im Augenblick der Loskupplung mit der Abzweig-Einzelschiene ist die Lastenbeförderungs- und Umladeeinrichtung mit einem Mittel versehen, welches di. Laufkatze vor Zerausfallen schützt. Dieses Mittel besteht aus zwei abgefederten Bolzen 34 (Fig. 8), einen keilförmigen Nocken 35 und zwei abgefederten Anschlagen 36.
- Die Bolzen 34 sind am Ende des Auslegers 8 mit köglichkeit der senkrechten Verschiebung in Fuhrungen 37 (Fig. 10) montiert und in ihrem oberen Teil durch eine Leiste 38 verbunden.
- Der keilförmige Kopiernocken 35 ist am Gehäuse der Sperrklinke 31 der Vorrichtung 29 befestigt und wirkt mit der Leiste 38 der Bolzen 34 zum Hub der letzteren zusammen. Die abgefederten Anschläge 36 (Fig. 8) sind ebenfalls an der Sperrklinke 31 befestigt und in ihrem oberen Teil mittels einer fliegend gelagerten Leiste 39 verbunden, welche Abschrägungen 40 (Fig. 10) zur Wechselwirkung mit der Leiste 38 der Bolzen 34 und zum gleichzeitigen Heben derselben bei der Kupplung des Auslegers mit der Abzweig-Einzelschiene aufweist, um die Elektrozugkatze 10 (Fig. 7) von dem Ausleger 8 auf die Abzweig-Einzelschiene 26 übergehen zu lassen.
- Um den Ausleger 8 gegenüber der Abzweig-Einzelschiene 28 mit minimalem Spalt einzustellen, werden die aneinander angrenzenden Stirnflächen der Einzelschienen 26 und des Auslegers ö kreisbogenförmig entsprechend zwei konzentrischen Kreisen ausgeführt, die in gleicher Horizontalebene liegen und deren hiittelplnkt uiit der Schwenkachse 7 des Auslegers 8 (wie dies in Fig. 9 gezeigt ist) zusammenfällt, wobei sie einen Radius R haben.
- Zum genauen Anhalten des Fahrwerks 1 bezüglich der Abzweig-Einzelschiene 2tj sind an den St;ellen der Anordnung der Zusatzschienen 5 senkrecht zu diesen Schwinganschläge 41 (Fig. 11) angebracht, die mit dem Fahrwerk 1 zu dessen Anhalten in bezug auf die Abzweig-Einzelschiene zusammenwirken. Der nicht dargestellte Antrieb zum Schwenken dieser Anschläge 41 ist mit dem automatischen Lastenadressierungssystem elektrisch verbunden. Die Anordnungsstellen der Anschläge 41 längs den Schienen 5 sind so gewählt, daß dort, wo das Fahrwerk angehalten wird, die imaginäre Linie (a -die in der Figur gestrichelt angedeutet ist und eine Fortsetzung der Abzweig-Einzelschiene 28 darstellt, die Auslegerschwenkachse schneidet.
- Die Schwenkung des Auslegers 8 kann sowohl vom Elektromotor 42 als auch von der Bewegung des eigentlichsa Fahrwerks 1 erfolgen.
- In dem ersten Fall, wenn die Schwenkung des Auslegers 8 durch den Elektromotor 42 ausgeführt wird, ist am Sopiernocken 30 der Vorrichtung 29 ein Endschalter 43 angebracht', der mit diesem Elektromotor 42 zu dessen Stillsetzung bei der Kupplung des Auslegers 8 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 elektrisch verbunden ist.
- In dem Fall aber, wenn die Schwenkung des Auslegers von der Bewegung des Fahrwerks herrührt, ist am letzteren ein.
- Zahnstangengetriebe befestigt, während an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen 5 senkrecht zu diesen ausschiebbare Anschläge 44 (Fig. 12) angebracht sind, deren Verschiebeantriebe mit dem automatischen Lastenadressierungssystem elektrisch verbunden sind. Hierbei ist-das~Zahnrad 45 des Zahnstangegetriebes auf der Achse 7 der Schwenkung des Auslegers b befestigt, während das Zahnrad 45 von zwei Seiten her umfassende Zahnstangen 46 durch Federn 47 abgefedert und in am Fahrwerk 1 befestigten Führungen 48 angeordnet sind. An den Enden der Zahnstangen 46 sind elastische Anschläge 49 befestigt, die mit den ausschiebbaren Anschlägen 44 zusammenwirken, wobei letztere von den Schwinganschlägen 41 in einem Abstand F angeordnet sind, welcher den Schwenkwinkel @ des Auslegers b bestimmt.
- Zum stoßfreien Anhalten des Fahrwerks 1 (Fig. 2) und Beschleunigen desselben sind die das Fahrwerk 1 mit dem Elektroschlepper 11 verbindenden Zugstangen 13 über einen Ölstoßdämpfer 50 miteinander verbunden, in dessen Gehäuse sich zwei Kolben 51 (Fig. 13) befinden, welche durch Federn 52 aneinander angedrückt werden. An der Kolben 51 sind Stangen 53 befestigt, welche an den Zugstangen 13 angelenkt sind.
- In den Fällen, wenn zu den üblichen Zugkräften dynamische Beanspruchungen hinzukommen, die beim Beschleunigen des Elektroschleppers 11 auftreten, bewegen sich die Kolben 51 unter Einwirkung der Zugstangen 13 an die Gehäusewände und drücken die Federn 52 zusammen, während die Arbeitsflüssigkeit (oil) aus den äußeren IMumen 54 und 55 in den mittleren Raum 56 über eine Rohrleitung 57 und eine Drossel 58 überströmt.
- Beim Aufheben der Belastung, beispielsweise bei der Bremsung, kehren die Kolben 51 unter Einwirkung der Trägheitskräfte und der Federn 52 in die Ausgangsstellung zurück und das Öl strömt aus dem Raum 56 in die Räume 54 und 55 über.
- Zur stoßfreien Stillsetzung der Welle des Elektromotors 42 (Fig. ii) im Augenblick der Kupplung des Auslegers 8 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 und zur Verminderung der dynamischen Beanspruchungen des Fahrwerks 1 und der Schienen 5 ist die Welle des Elek0tromotors 42 über einen Riementrieb 59 mit einem Schneckengetriebe 60 verbunden. Hierbei ist das Schneckenrad 61 des Getriebes 60 auf der'Achse 7 des Auslegers 8 befestigt, während die Schnecke 62 mit einer Zwischenwelle 63 über eine Überlastungskupplung 64 verbunden ist.
- Die Einrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung arbeitet rolgenderweise.
- Auf dem Abschnitt der Beladung der Gehäüge mit den LastRwird der Steuereinrichtung des automatischen Last enadressierungssystems des Elektroschleppers 11 Fig 2) die Fahrtadresse des Fahrwerks zum gewünschten Arbeitsplatz vorgegeben. Dabei sind allen Aiteitsplätzen wie Iwaschinen, Pressen und dergl., sowie allen Mechanismen der Gleisabzweigung, n aen Weiche, Hubteilen u.ä. die entsprechenden Nummern erteilt.
- Indem der Steuereinrichtung des automatischen Last enaddr essierungssystems bestimmte Nummern vorgegeben werden, wird der Fahrweg des Fahrwerks zum gewünschten Arbeitsplatz vorbestimmt. Zwischen dem Zentralsteuerpult für das Transportsystem und den Arbeitsplätzen wird eine Verbindung (Blinken, Sprechverbindung u.a.) hergestellt, Auf dem fahrweg gibt die Steuereinrichtung Befehle zum Ansprechen eines oder anderen Mechanismus der Gleisverzweigung oder zum Anhalten des Fahrwerks am gewünschten arbeitsplatz.
- Nach der Belastung des Fahrwerks 1, d.h. nachaem das Gehänge mit Last durch die n'lektrozugkatze 10 gehoben wurde, bewegt sich die letztere längs dem Ausleger d in Richtung zur Auslegerschwenkachse. Dann wird der Ausleger b geschwenkt und zur Mittelschiene 4 parallel eingestellt, was zum Vermeiden des Umkippens des Fahrwerks 1 während der Bewegung desselben auf der Mittelschiene erforderlich ist.
- Nachdem der Ausleger 8 längs der Mittelschiene 4 eingestellt wurde, wird dessen Lage durch den Feststeller 14 fixiert. Hierbei wird der Bolzen 15 (Fig. 5) im Augenblick des Schwenkens des Auslegers ö durch eine der Seitenflächen 18 des Kopiernockens 17 abgedrückt und rastet in dessen Vertiefung 19 ein, indem er die Auslegerlage fixiert. Zum selben Zeitpunkt versenkt der Kopiernocken 23 (Fig. 6) der Vorrichtung 21 die abgefederten Anschläge 22, welche der Elektrozugkatze 10 den Weg längs dem Ausleger 8 tersp errene In der Mitte dieses Kopiernockens ist der vorsprung 27 vor handen, der auf den Endschalter 26 bei der Stellung des Auslegers 8 längs der Schiene 4 drückt welcher Endschalter den Antrieb des Elektroschleppers 11 zum Einschalten vorbereitet.
- Auf diese Weise ist das Fahrwerk 1 auf das Fahren zum vorbestimmten Arbeitsplatz ohne menschliche Begleitung sowohl auf der Mittelschiene 4 als auch auf den Zusatzschienen 5 vorbereitet. Der Bedienungsmann drückt auf den Knopf "Start" und das Fahrwerk 1 bewegt sich samt der Last auf dem vorgegebenen Fahrweg.
- Das Verhindern des Ausfahrens eines Fahrwerks auf das andere erfolgt mit Hilfe von längs der Fahrstrecke verteilten Steuer-Stromabnehmerrollen (in der Figur nicht abgebildet), während eine Kollision mit Menschen oder hohen Ausrüstungsteilen durch am Fahrwerk 1 angelenkte abgefederte Hebel 65 (Fig. 2) besorgt wird. Diese Hebel 65 werden beim Zusammenstoß mit einem Hindernis verschwenkt und drücken auf einen Endschalter 66, der den Antrieb des Elektroschleppers ii abschaltet. Beim Herannahen an den Bestimmungsort geht das Fahrwerk n mit seinen seitlichen Laufrollen 3 in die Zustanzschienen 5 hinein. Diese Zusatzschienen bieten dem Fahrwerk Halt bei der Arbeit des schwenken baren Auslegers Ö.
- Beim Auflaufen mit seinen Laufrollen 3 auf die abgebogenen Enden der Zusatzschienen 5 wird das Fahrwerk 1 angehoben und zwischen den Laufrollen 2 und der Mittelschiene 4 entsteht ein Spalt E (Fig. 3). Dadurch wird dem Fahrwerk die Abstützung nur auf den Zusatzschienen 5 sichergestellt, wobei sich eine statisch stabile Lagerung, welche das Schwingen des Fahrwerks 1 bei Schwenkungen des Auslegers b ausschaltet, ergibt.
- Der schwenkbare Ausleger o mit der Elektrozugkatze 10 befördern die Last zu einem beliebigen Ort innerhalb des Auslegerradius (wie dies in Fig. 1 gezeigt ist).
- reben dem vorbe stimmten Arbeitsplatz hält das Fahrwerk 1 selbsttätig an (wenn die vorgegebene Nummer an der Steuereinrichtung des automatischen Lastenadressierungssystems mit der Nummer des Arbeitsplatzes zusammenfällt).
- Der Arbeiter betätigt einen Druckknopf am Steuerpult des Blektroschleppers 11 (Fig. 2), schaltet den Elektromagnet 20 (Fig. 5) ein, welcher den abgefederten Bolzen 15 aus der Vertiefung 19 des Kopiernockens 17 herausführt, so daß der Ausleger c> (Fig. 3) nunmehr um die Achse 7 schwenken kann.
- Hierbei ist die Sinschaltung des Elektromagnets 20 und die Schwenkungen des Auslegers b nur möglich, wenn sich das Fahrwerk auf den Zusatzschienen 5 befindet.
- Dann senkt die Elektrozugkatze 10 die Last auf den gewünschten Platz ab und auf den Haken der Elektrozugkatze wird eine neue Last aufgehängt.
- Hiernach wird der Steuereinrichtung des Systems eine neue Adresse aufgegeben. Der Arbeiter fährtdie Elektrozugkatze 10 zur Schwenkachse 7 des Auslegers u-nin und schwenkt den Ausleger in die Transportstellung (längs der lviittelschiene 4). Dabei treten der Feststeller 14 (Fig. 2), der den Ausleger 8 in der Stellung längs der Mittelschiene 4 verriegelt, und die Vorrichtung 21 zum Halten der Elektrozugkatze 10 in der Nähe der Schwenkachse 7 des Auslegers 8 in Tätigkeit, während der Endschalter 26 (Fig. 6) den Antrieb des Elektroschleppers 11 zum Einschalten vorbereitet.
- Durch Drücken auf den Startknop! fertigt der Arbeiter das Fahrwerk an die neue Adresse ab.
- Zur bequemen Bedienung einer Ausrüstung, die herauaragende eile besitzt, und zur Verringerung der Fahrwerkslange kann der Ausleger b des Fahrwerks zusammenlegbar ausgeführt sein, beispielsweise aus zwei Teilen bestehende welche durch ein Gelenk mit vertikaler Drehachse miteinander verbunden sind (dies ist in der Figur nicht dargestellt, da es weit bekannt ist und bei Hebezeugen verwendet wird). Das Hebezeug wird in diesem Falle am Ende eines solchen Auslegers befestigt.
- Beim Schwenken um die Achse 7 und das Drehgelenk bedient der zusammenlegbare Ausleger die gesamte Fläche innerhalb eines Kreises mit einem Radius, der der Summe der Teillängen des Auslegers gleich ist.
- In den Fällen, wenn die Last zu den Abschnitten befördert werden muß, die von der Hauptstreckenfüfrung entfernt liegen, ohne dabei Weichen und zusätzliche Umladegeräte zu verwenden, wird der Ausleger b des Fahrwerks 1 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 mittels der Anschlußvorrichtung 29 Fig 7) gekuppelt.
- Vor der Kupplung wird das Fahrwerk 1 an der Kupplungsstelle abgestellt. Dann schaltet der Bedienungsmann durch Drücken auf einen Knopf vom Steuerpult des Fahrwerks aus den Elektromagnet 20 (Fig. 5) ein, welcher den Bolzen 15 aus der Vertiefung 19 des Kopiernockens 17 herausführt und den Ausleger ö zum Schwenken freigibt.
- Beim Herannahen des Auslegers 8 (Fig. 7) an die du koppelnde kinzelschiene 28 drückt der am Ende des Auslegers b befestigte Kopiernocken 30 mit einer seiner abgeschrägten Flächen 32 nach der Art eines Keils die gefederte Sperrklinke 31 ab, die in die Nut 33 des Kopiernockens 30 eingreift und dadurch den Ausleger 8 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 verbindet. Hierbei tritt die Vorrichtung in Tätigkeit, welche die Elektrozugkatze 10 gegen Hsrausfallen vom Ausleger sichert. Während der Arbeit dieses Mittels heben sich die am Auslegerende befestigten abgefederten Bolzen 34 (Fig. b) und die abgefederten Anschläge 36, indem sie hierbei den Weg für die Bewegung der Elekt;rozugkatze .10 vom Ausleger auf die Abzweig-Einzelschiene 28 und zurück freigeben. Das Heben der abgefederten Bolzen 34 erfolgt während der Schwenkung des Auslegers 8 und der Wechselwirkung der geneigten Seitenflächen des keilförmigen Kopiernockens 35, der an der Sperrklinke 31 befestigt ist, mit der die Bolzen 34 verbindenden Leiste 3ö.
- Das Heben der an der Sperrklinke 31 befestigten abgefederten Anschläge 36 findet bei der Wechselwirkung der Leiste 38 der Bolzen 34 mit den Abschrägungen 40 (Fig. 10) der fliegend gelagerten Leiste 39 der Anschläge 36 statt.
- iZach der Kupplung des Auslegers 8 mit der Abzweig-Einzelschiene 28 wird die Elektrozugkatze 10 auf die Abzweig-Einzelschiene oder zurück geführt.
- Das Bewegen der Elektrozugkatze 10 (Fig. 7) auf dem Ausleger b und der Abzweig-Einzelschiene 28 kann sowohl von Hand, beispielsweise an einer Zugatange, als auch von einem Elektromotor zustandegebracht werden. Die Steuerung der Bewegung der blektrozugkatze bei ihrem Antrieb durch den Elektromotor kann wiederum sowohl manuell durch Betätigen der Druckknöpfe "Start" und "Halt", als auch selbsttätig entsprechend dem angenommenen automatischen Adressierungssystem erfolgen. Die automatische Adressierung der fahrwerke und Elektrozugkatzen kann auch nach logischen Schemas geschehen, wodurch der rationellste Einsatz des Transportsystems sichergestellt wird.
- Daraufhin wird vermittels eines Kraft zylinders 67 (Fig.8) die Sperrklinke 31 des Kopiernockens 30 aus der Nut 33 herausgeführt, d.h. der Ausleger 8 wird von der Abzweig-Einzelschiene 26 losgekuppelt.
- Beim Loskuppeln des Auslegers senken sich unter Sinwirkung der Federn die abgefederten Bolzen 34 am Ausleger b und die Anschläge 3t an der Abzweig-Einzelschiene 2b, die der Elektrozugkatze 10 den Weg versperren und die Möglichkeit ihres Herausfallens vom Ende des Auslegers 8 oder der Abzweig-Einzelschiene 2o ausschließen.
- Hiernach wird die Elektrozugkatze 10 zur Schwenkachse 7 (Fig. 2) des Auslegers b verschoben, während der Ausleger 6 in die Stellung längs der Mittelschiene 4 schwenkt. Dabei erfolgt auf die oben beschriebene weise die Fixierung des Auslegers 8 und die Fixierung der Elektrozugkatze 10 an der Schwenkachse 7.
- Das auf diese Weise vorbereitete Fahrwerk wird zum nächsten Bestimmungsort geführt, wozu an der Steuereinrichtung des Fahrwerks die erforderliche Nummer (Adresse) gewänit und der Startknopf betätigt werden.
- Für das genaue annalten des Fahrwerks 1 an der Supplungsstelle sorgen die Schwinganschläge 41 (Fig. 11), die an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen 5 befestigt sind und senkrecht zu den Schienen 5 nach der Wahl der Adresse ausgeschoben werden.
- Beim Herangehen des Fahrwerks 1 dichE;an die Anschläge 41 schneidet sich die Auslegerschwermkachs e 7 mit der imaginären Linie A-A der Fortsetzung der Abzweig-Einzelschiene. Die Schwenkung der Anschläge 41 zu deren Wechselwirkung mit dem Fahrwerk (zl1m Anhalten des Fahrwerks) oder deren Rückführung in die Ausgangslage zum ungehinderten Durchfahren des Fahrwerks auf den Zusatzschienen 5 wird von einem Druckluftzylinder 68 (Fig. 14) besorgt, deren Kolbenstange über ein System von miteinander verbundenen Hebeln und Zugstangen 69 mit den Anschlägen 41 verbunden ist.
- Die Druckluft zylinder 68 werden sowohl vom automatischen llastenadressierungssystem aus als auch von Hand durch einen Druckknopf betätigt. Die gelenkige Verbindung der Hebel 69 und der Kolbenstange des Druckluft zylinders 68 ist über eine Achse 70 (Fig. 15) zustandegebracht.
- Damit beim Anhalten des Fahrwerks 1 durch die Anschläge 41 keine Stöße entstehen und als Folge hiervon keine großen der dynaniischen Beanspruchungen auftreten, tritt Stoßdämpfer 50 in Tätigkeit (Fig. 13), dessen Kolben 51 ruit den Zugstangen 13 in Verbindung stehen, welche das Fahrwerk 1 und den Elektroschlepper 11 verbinden.
- Die Schwenkung des Auslegers 8 (Fig. 11) bei der Kupplung mit der Abzweig-Einzelschiene 2o kann durch den btlektro motor 42 oder die Bewegung des Fahrwerks selbst auf den Zusatzschienen 5 bewerkstelligt werden.
- Beim Schwenken des Auslegers ö durch den Elektromotor 42 und während der Kupplung des Auslegers mit der Abzweig-Einzelschiene 2 drückt die gefederte Sperrklinke 31 der Vorrichtung 29 auf den Endschalter 43, welcher am Kopiernocken 30 befestigt und mit dem Elektromotor 42 elektrisch verbunden ist, wobei der letztere eingeschaltet wird.
- Zum Aufzehren der Trägheitskräfte der umlaufenden Xeile des Elektromotors 42 beim momentanen Stoppen des Auslegers o nach dessen Schwenkung bietet die Überlastungskupplung 64 dem Elektromotor 42 die blöglichkeit, nach dem Stoppen des Auslegers mehrere Umdrehungen auszuführen.
- Wenn der Ausleger durch die Bewegung des Fahrwerks geschwenkt wird, werden auf dem Fahrweg des Fahrwerks auf den Zusatzsehienen 5 neben den Schwinganschlägen 41 (Fig. 12) ausschiebbare Anschläge 44 ausgefahren, wobei das Ausschieben der Anschläge 44 durch Druckluftzylinder 71 bewerkstelligt wird, welche mit dem automatischen Lastenadressierungssystem verbunden sind. Je nachdem, in welcher Xichtung der Ausleger ö zu schwenken ist, werden die Anschläge 44 auf der rechten oder der linken Seite ausgefahren.
- Die Schwenkung des Auslegers 8 beginnt während der Bewegung des Fahrwerks 1 bei der Wechselwirkung der elastischen Anschläge 49 der Zahnstangen 46 des Zahnstangengetriebes mit den ausschiebbaren Anschlägen 44.
- Bei der weiteren Bewegung des Fahrwerks 1 bezüglich der ausschiebbaren Anschläge 44 werden die Zahnstangen 46, deren Anschläge 49 mit den Anschlägen 44 zusammenwirken, verschoben und drehen das auf der Auslegerschwenkachse 7 angeordnete Zahnrad 45, d.h. es wird die Schwenkung des Auslegers 8 ausgeführt.
- Hat sich nun das Fahrwerk 1 den Anschlägen 41 (Fig. 11) angenähert und ist es dann durch diese angehal-ten worden, bleibt der Elektroschlepper 11 vom automatischen Adressierungssystem her stehen und die Schwenkung des Auslegers 8 hört auf.
- Hierbei bestimmt der Abstand B zwischen den Anschlägen 41 und 44 den Schwenkwinkel <sZ des Auslegers., Nachdem die Kupplung des Auslegers mit der Abzweig-Einzelschiene 28 erfolgt und die Elektrozugkatze 10 auf diese Einzelschiene oder zurück übergeben worden ist, wird vom automatischen Lastenadressierungssystem oder manuell durch einen Druckknopf den Druckluft zylindern 68 (Fig. 14) und 71 (Fig. 12) ein Befehl zum Verschieben der Anschläge 41 und 44 gegeben.
- Die Anschläge 44 werden eingezogen und- geben die Zahnstangen 46 frei, die durch die Kraft der Feder 47 in die Ausgangslage verschoben werden, indem sie das Zahnrad 45 und zusammen mit ihm auch den Ausleger 8 schwenken. Der Ausleger 8 wird dabei längs der Mittelschiene 4 eingestellt. Die Anschläge 41 schwenken in die Ausgangsstellung und geben dem Fahrwerk den Weg auf den Schienen 5 frei.
- Dann wird der Steuereinrichtung des Fahrwerks eine neue Adresse vorgegeben.
Claims (14)
1.'inrichtung zur Lastenbeförderung und -umladung, die ein automatisches
Lastenadressierungssystem besitzt, und ein sich Hängegleis sowie ein Triebfahrwerk
enthält, welches / mit seinen Laufrollen auf Schienen bewegt und einen in waagerechter
Ebene schwenkbaren Ausleger trägt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß
das Hängegleis aus einer Mittelschiene (4), die auf dem ganzen Fahrweg des Fahrwerks
(1) verläuft, und aus zwei an den Umladestellen der Lasten angeordneten Zusatzschienen
(5) besteht, welche sich zu beiden Seiten der Ilittelschiene (4) niedriger als diese
befinden und auf welchen beim Umladen der Lasten und bei Schwenkungen des Auslegers
(8) das Fahrwerk (1) lagert, das mit einem Feststeller (14) versehen ist, welcher
den Ausleger (8) in seiner Stellung längs der Mittelschiene (4) bei der Bewegung
des Fahrwerks (1) auf derselben festhält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß die Zusatzschienen (5) sich in einem Abstand (D) von der Mittelschiene
(4) befinden, der den Abstand nach der Vertikalen zwischen den Achsen der auf der
sittelschiene (4) laufenden Fahrwerksrollen (2) und den Achsen der auf den Zusatzschienen
(5) laufenden Rollen (3)
unterschreitet, wobei die Enden der Zusatzschienen
(5) nach außen abgebogen sind, während der Bewegungsantrieb des tiahrwerks (1) über
Zugstangen (13) am letzteren angelenkt und mit Laufrollen (12) zum Bewegen auf der
Mittelschiene (4) versehen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß der den Ausleger (b) längs der Wiittelschiene (4) festhaltende Feststeller
(14) aus einem abgefederten Bolzen (15), der sich in einem am Ausleger (8) befestigten
Gehäuse (16) verschiebt, und aus einem Sopiernokken (17) ausgeführt ist, der am
Fahrwerk (1) befestigt ist und nach außen abgeschrägte Seitenflächen (18) zum Abdrücken
des Bolzens (15) sowie eine mittige Vertiefung (19), in welcher der Bolzen (15)
fixiert wird, aufweist, wobei zum Ausrasten des abgefederten Bolzens (15) aus der
Vertiefung (19) am Ausleger (&) ein mit dem automatischen Lastenadressierungssystem
elektrisch verbundener Elektromagnet (20) befestigt ist, dessen Kern mit dem Bolzen
(15) verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß der Ausleger (o) mit einer Laufkatze zur Förderung der Last langs
dem Ausleger versehen ist
und das Fahrwerk (1) mit einer Vorrichtung
(21) zum Halten der Laufkatze in der Nähe der Schwenkachse (7) des Auslegers (8)
bei der Bewegung des Fahrwerks (1) auf der Mittelschiene (4) ausgerüstet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß die Vorrichtung (21) zum Halten der Laufkatze in der Nähe der Schwenkachse
(?) des Auslegers (8) abgefederte Anschläge (22), die sich in senkrechter Richtung
in am Ausleger (O) befestigten Führungen (24) verschieben, und einen Kopiernocken
(23) enthält, welcher am Fahrwerk (1) senkrecht zum Ausleger (8) befestigt ist und
nach außen ab-.
geschrägte Seitenflächen (25) aufweist, welche die genannten Anschläge
(22) bei der Stellung des Auslegers (8) langs der Mittelschiene (4) zum Halten der
Laufkatze ausschieben.
6. Sinrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß auf dem Kopiernocken (23) der Vorrichtung zum Halten der Laufkatze
ein Vorsprung (27) vorhanden und am Ausleger (8) ein Endschalter (26) befestigt
ist, der mit dem Bewegungsantrieb des Fahrwerks elektrisch verbunden ist und mit
dem Vorsprung (27) zwecks Abschaltung dieses Antriebs' bei der Bewegung des Fahrwerks
(1) auf der mittels schiene (4) mit dem zur kittelschiene (4) unter einem Winkel
eingestellten Ausleger (ö) zusammenwirkt.
7. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n
z e i c h n e t, daß an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen (5) Abzweig-Einzelschienen
(26) vorgesehen sind, die mit dem schwenkbaren Ausleger (b) mittels einer Anschlußvorrichtung
(29) gekuppelt werden.
d. Einrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß die Anschlußvorrichtung (29) einen am Ende des Auslegers (b) montierten
Kopiernocken (30) mit nach außen abgeschrägten Seitenflächen (32) und mit einer
Mut (33) im mittleren Teil und eine gefederte Sperrklinke (31) enthält, die an der
Abzweig-Einzelschiene (26) mit Möglichkeit der Verschiebung in waagerechter Ebene
angebracht ist, um in die Nut 33 des Kopiernockens (30) bei der Kupplung des Auslegers
(8) mit der Abzweig-Einzelschiene (28) einrasten zu können.
9. Sinrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß zum stoßfreien Übergang der Laufkatze von dem Ausleger (b) auf die
Abzweig-Einzelschiene (28) die zu kuppefden Stirnflächen der Minzelschiene (2d)
und des Auslegers (d) längs den Bögen von zwei jeweiligen konzentrischen Kreisen
mit einem Mittelpunkt ausgeführt sind, der mit der Schwenkachse (7) des Auslegers
(8) zusammenfällt.
10. Einrichtung nach Anspruch b, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß in ihr ein kittel vorgesehen ist, welches die Laufkatze gegen Herausfallen
von dem Ausleger (b) oder von der Abzweig-Einzelschiene nach der Loskuppelung des
Auslegers von der Abzweig-Einzelschiene (2b) sichert und welches aus zwei abgefederten
Bolzen (34), die in ihrem oberen Teil durch eine Leiste (3o) verbunden und am Ende
des Auslegers (ti) mit Möglichkeit der Verschiebung in senkrechter Ebene montiert
sind, aus einem keilförmigen Kopiernocken (35), welcher mit der Leiste (38) zum
Heben der abgefederten Bolzen (34) zusammenwirkt, und aus zwei abgefederten Anschlägen
(36) ausgeführt ist, die in ihrem oberen Teil durch eine fliegend gelagerte Leiste
(39) verbunden sind, welche Abschrägungen (40) zur Wechselwirkung mit der Leiste
(38) der abgefederten Bolzen (34) und zum gleichzeitigen Heben derselben beim Übergang
der Laufkatze von dem Ausleger auf die Abzweig-Einzelschiene aufweist, wobei die
abgefederten Anschläge (36) und der keilfo"rmige Kopiernocken (35) an der Sperrklinke
(31) der Anschlußvorrichtung (29) befestigt sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß an den Stellen der Anordnung der Zusatzschienen (5) senkrecht zu
diesen mit dem Fahrwerk (1) zum Anhalten desselben in bezug auf die Abzweig-Einzelschiene
(28) zusamiitenwirkende Schwinganschläge (41) angebracht werden,
wobei
der Antrieb zum Schwenken dieser Anschläge mit dem automatischen Lastenadressierungssystem
elektrisch verbunden ist und wobei die Stellen, an denen sich diese Anschläge (41)
befinden, so gewählt sind, daß an der Haltestelle des Fahrwerks die imaginäre Linie
(a - a) der Fortsetzung der Abzweig-Einzelschiene (2ö) die Schwenkachse (7) des
Auslegers schneidet.
12. Einrichtung nach Ansprüchen 2 und 11, d a d u r c h g e k e n
n z e i c h n e t, daß zum stoßfreien Anhalten und Beschleunigen des Fahrwerks (1)
die das Fahrwerk und den Bewegungsantrieb desselben verbindenden Z «tangen (13)
über einen Stoßdämpfer (50) verbunden sind.
13. Einrichtung nach Anspruch , d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t, daß aui iopiernocken (30) der Anschlußvorrichtung (29) ein Endschalter
(43) montiert ist, der mit dem Schwenkantrieb des Auslegers (o) elektrisch verbunden
ist, um diesen bei der Kupplung des Auslegers (o) mit der Abzweig-Einzelschiene
(2o) abzuschalten.
14. Einrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e
i c h n e t, daß wenn zur Schwenkung des Auslegers (ö) die Bewegung des Fahrwerks
benutzt wird, am Ausleger ein Zahnstangengetriebe befestigt wird und an den Stellen
der Anordnung der Zusatzschienen (5) senkrecht zu diesen ausschiebbare
Anschläge
(44) angebracht sind, deren Antriebe elektrisch mit dem automatischen Lastenadressierungssystem
verbunden sind, wobei das Zahnrad (45) des Zahnstangengetriebes auf der Schwenkachse
(7) des Auslegers (t5) befestigt ist, während die Zahnstangen (46) abgefedert, in
am Fahrwerk (1) betestigten Führungen (48) angeordnet und mit elastischen Anschlägen
(49) versehen sind, welche mit den ausschiebbaren Anschlägen (44) zusammenwirken,
die von den Schwinganschlägen (41) in einem Abstand (F) liegen, der den Schwenkwinkel
( t ) des Auslegers bestimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722243032 DE2243032A1 (de) | 1972-09-01 | 1972-09-01 | Einrichtung zur lastenbefoerderung und -umladung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722243032 DE2243032A1 (de) | 1972-09-01 | 1972-09-01 | Einrichtung zur lastenbefoerderung und -umladung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2243032A1 true DE2243032A1 (de) | 1974-03-07 |
Family
ID=5855212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722243032 Pending DE2243032A1 (de) | 1972-09-01 | 1972-09-01 | Einrichtung zur lastenbefoerderung und -umladung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2243032A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2628917A1 (de) * | 1976-06-28 | 1977-12-29 | Georg Lutz | Vorrichtung zum erfassen, anheben, transportieren und absetzen von guetern aller art |
| EP0368658A1 (de) * | 1988-11-11 | 1990-05-16 | Oy Partek Ab | Verfahren für die Umsetzung eines Hängeförderwagens von einer Schiene auf eine andere und ein Hängefördersystem |
-
1972
- 1972-09-01 DE DE19722243032 patent/DE2243032A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2628917A1 (de) * | 1976-06-28 | 1977-12-29 | Georg Lutz | Vorrichtung zum erfassen, anheben, transportieren und absetzen von guetern aller art |
| EP0368658A1 (de) * | 1988-11-11 | 1990-05-16 | Oy Partek Ab | Verfahren für die Umsetzung eines Hängeförderwagens von einer Schiene auf eine andere und ein Hängefördersystem |
| US5005488A (en) * | 1988-11-11 | 1991-04-09 | Oy Partek Ab | Method for the transfer of an overhead conveyor carriage from one track onto another and an overhead conveyor system |
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