DE3920902A1 - Spurgefuehrtes palettenwagensystem - Google Patents
Spurgefuehrtes palettenwagensystemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein spurgeführtes Paletten
wagensystem, bestehend aus Modulareinheiten, um eine ge
wünschte Form für die Handhabung von Material und Montage
vorgänge zu schaffen. Das System umfaßt eine Spur aus zwei
Schienen und ein zugeordnetes drehbares Antriebsrohr, sowie
mehrere Palettenwagen, die von den Schienen zwangsgeführt
sind, um eine konstante Eingriffskraft zwischen dem ange
triebenen drehbaren Antriebsrohr und einem am Palettenwagen
gelagerten Antriebsrad zu schaffen, wodurch die Steuerung
zur Bewegungssteuerung des Palettenwagens aufgrund der
gleichförmigen Antriebskraft zwischen dem Antriebsrad und
dem Antriebsrohr, unabhängig vom Gewicht des Palettenwagens
und der Last auf dem Palettenwagen, vereinfacht wird. Der
Palettenwagen kann Lasten tragen, die sich über seinen Um
fang hinaus erstrecken. Das System ermöglicht die ver
schiedensten Formen der Installation, um den Erfordernissen
der Handhabung des Materials oder den flexiblen Montagevor
gängen zu genügen, und umfaßt zur Überführung der Paletten
wagen von einer Spur auf die andere ein oben und unten ange
ordnetes System, wodurch ein Palettenwagen sich kontinuier
lich längs über einander angeordnete Spuren vorwärts bewe
gen kann.
Spurgeführte Palettenwagensysteme sind in der Automobilin
dustrie, als auch in anderen Industriezweigen weit verbrei
tet, in denen Materialien von einem Punkt zu einem anderen
befördert werden müssen. Weiter werden spurgeführte Palet
tenwagensysteme bei der Montage verwendet, bei der ein Bau
teil auf einem Palettenwagen längs der Spur bewegt wird und
an einer oder mehreren Stationen zum Montieren von Teilen
an dem Teil angehalten wird.
Ein grundsätzliches spurgeführtes Palettenwagensystem ist
in der US-PS 45 93 623 (Gutekunst et al) gezeigt. Das Patent
zeigt einen Palettenwagen mit Rollen, die den Wagen auf
einem Paar beabstandeter Schienen fördern. Die Bewegung des
Palettenwagens wird von einem drehbaren Antriebsrohr abge
leitet, das sich längs der Spur erstreckt, und das mit
einem Antriebsrad zusammenwirkt, das unterhalb des Paletten
wagens angeordnet ist, und mittels einer Feder in Eingriff
mit dem Antriebsrohr vorgespannt ist. Es ist bekannt, daß
die Linearbewegung des Palettenwagens durch den Relativwin
kel des Antriebsrades zum drehbaren Antriebsrohr bestimmt
wird. Wenn die Rotationsachse des Antriebsrades parallel
zur Rotationsachse des Antriebsrohres verläuft, wird auf
den Palettenwagen keine Linearbewegung ausgeübt, wohingegen
sich eine Bewegung entweder nach vorne, oder in die entge
gengesetzte Richtung in Abhängigkeit von der Neigung des
Antriebsrades relativ zum Antriebsrohr ergibt.
Aus der genannten US-PS ist ebenfalls eine Sammeleinrich
tung bekannt, durch die ein Palettenwagen angehalten wird,
wenn während seiner Bewegung eine Stange der Sammeleinrich
tung einen vorhergehenden Palettenwagen berührt.
Eine besondere Anwendung des Grundsystems des spurgeführten
Palettenwagens, wie es in der genannten US PS offenbart
ist, wird in der US-PS 46 48 325 beschrieben. Das zuletzt er
wähnte Patent zeigt eine lineare Antriebseinheit mit einem
Palettenwagen mit mehreren Antriebsrädern, die mit einem
Antriebsrohr in Eingriff bringbar sind, wobei der Paletten
wagen als Ersatz für ein Hebezeug oder ein anderes spurge
führtes Förderelement dienen können. Dieses Patent zeigt
die Verwendung von Beschleunigungs- und Verzögerungsnocken
zur Steuerung der Neigung der Antriebsräder, relativ zu dem
Antriebsrohr, wenn sich der Palettenwagen zwischen zustän
den der vollen Geschwindigkeit und einem abgebremstem zu
stand bewegt.
Bei dem zuerst erwähnten spurgeführten Palettenwagensystem
wird die Kraft der Feder, die das Antriebsrad gegen das An
triebsrohr drückt von dem Palettenwagen aufgenommen, so daß
der Wagen und die darauf befindliche Last ein ausreichendes
Gewicht aufweisen müssen, um den Wagen auf den Spurschienen
gegen die Kraft der Feder zu halten. Dies heißt, daß der
Palettenwagen ein bestimmtes Gewicht aufweisen muß, wenn
eine leichte Last gefördert wird, so daß ein derartiger Pa
lettenwagen wesentlich größer und teurer aufgrund seiner
Größe ist, wodurch die Kosten des Systems zunehmen, wenn
man viele Palettenwagen verwenden möchte.
Es gibt ebenfalls verschiedene bekannte Mechanismen, um
einen Wagen oder Palettenwagen von einer Spur auf eine
andere Spur zu überführen, die zueinander benachbarte Enden
aufweisen, wobei derartige Konstruktionen Drehtische umfas
sen, wie sie beispielsweise in der US-PS 40 59 053 beschrie
ben sind. Ein hin und her bewegbarer Wagen ist in der US-PS
41 32 174 gezeigt, und ein schwenkbar befestigtes hin und her
schwingendes Teil, wie es in der US-PS 43 89 941 dargestellt
ist, ist ebenfalls geeignet. Alle diese Patente beschreiben
irgendeine Form eines Antriebsrohres an der Überführungsein
richtung, um einen Palettenwagen oder sonstigen Wagen auf
der Vorrichtung fortzubewegen und den Wagen von der Vor
richtung zu entfernen, wobei das Antriebsrohr seine Drehung
entweder von dem Antriebsrohr einer Spur oder von einem
Motor an der Überführungsvorrichtung erhält. Eine in dieser
Anmeldung beschriebene Verbesserung bezieht sich auf die
Verwendung von Überführungsvorrichtungen, die kein Antriebs
rohr an der Überführungsvorrichtung benötigen, und die auf
einer Berührung des Palettenwagenantriebsrades mit Fort
sätzen der Antriebsrohre beruhen, um den Palettenwagen auf
die Überführungsvorrichtung zu bewegen und sie von der Vor
richtung herunter zu bewegen. Zusätzlich wird dieses Merk
mal in einem Oben- und Untenüberführungssystem verwendet,
wobei ein Paar übereinanderangeordnete Spuren vorhanden
sind, und eine Überführungsvorrichtung um eine horizontale
Achse schwingt, um einen Palettenwagen von der oberen Spur
zur unteren Spur zu überführen, um eine kontinuierliche Vor
wärtsbewegung des Palettenwagens bei der Rückführung zu
einem Ausgangspunkt zu erreichen.
Ein Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, ein leichtes,
spurgeführtes Palettenwagensystem mit zwangsgeführten, der
Spur zugeordneten Palettenwagen zu schaffen, wobei eine ge
steuerte Antriebskraft zwischen einem drehbaren Antriebs
rohr und einem sich nach unten erstreckenden, federvorge
spannten Antriebsrad am Palettenwagen aufrecht erhalten
wird. Die gesteuerte Antriebskraft ist unabhängig vom Ge
wicht der von dem Palettenwagen getragenen Last konstant
und erfordert kein Minimalgewicht des Palettenwagens, wo
durch sich eine Vereinfachung der Steuerung für die Bewe
gung des Palettenwagens ergibt. Hierdurch können der Wagen
und das Spursystem leichter sein und billiger hergestellt
werden, als dies bei bekannten spurgeführten Palettenwagen
systemen der Fall ist.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung bezieht
sich auf die Modulkonstruktion des spurgeführten Paletten
wagensystems, wobei Standardbauteile hergestellt werden,
und in Moduleinheiten zusammengebaut werden, wobei die not
wendige Anzahl der Moduleinheiten ausgewählt und zusammenge
baut wird, um ein gewünschtes spurgeführtes Palettenwagen
system zu schaffen, das wirtschaftlich herzustellen und er
findungsgemäß gesteuert wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Vorrich
tung zum Überführen eines Palettenwagens von einer Spur auf
eine andere Spur in einer äußerst einfachen Form, wobei die
Überführungsvorrichtung keine Konstruktion erfordert, um
einen Palettenwagen zu bewegen, d. h., es wird eine Über
führungsvorrichtung der Art geschaffen, die entweder einen
Palettenwagen zwischen Spuren auf gleichem horizontalen
Niveau oder zwischen übereinander angeordneten Spuren über
führt, wobei ein Palettenwagen von einer oberen Spur auf
eine untere Spur überführt wird, während er sich in der
gleichen Vorwärtsrichtung längs beiden Spuren zurück zu
einem Ausgangspunkt bewegt. Diese gleichgerichtete Bewegung
ermöglicht die Verwendung einer einfacheren Sammelvorrich
tung, da es lediglich erforderlich ist, daß die Sammelein
richtung sich in eine Richtung von dem Palettenwagen er
streckt, um einen vorhergehenden Wagen zu fühlen, im Gegen
satz zu Palettenwagen, die sich in zwei Richtungen längs
einer Spur bewegen, bei denen die Sammelbauteile sich von
beiden Enden der Palettenwagen erstrecken müssen.
Mit der Erfindung wird ein spurgeführtes Palettenwagensys
tem mit einem Paar länglicher, beabstandeter paralleler
Schienen, einem sich längs der Schienen erstreckenden dreh
baren Antriebsrohr, mindestens einem sich längs der Schie
nen bewegbaren Palettenwagen, mindestens einem Antriebsrad
am Palettenwagen, das mit dem drehbaren Antriebsrohr in Ein
griff bringbar ist, einer Einrichtung, um das Antriebsrad
gegen das Antriebsrohr zu drücken, und das Antriebsrad
schwenkbar zu befestigen, um seinen Winkel relativ zum An
triebsrohr zu ändern, geschaffen, das gekennzeichnet ist
durch eine Einrichtung zur Festlegung des Palettenwagens
auf den Schienen, wodurch sich der Palettenwagen nicht in
einer Richtung normal zur Länge der Schienen bewegen kann,
wodurch die das Antriebsrad gegen das drehbare Antriebsrohr
drückende Kraft unabhängig vom Gewicht der Last auf den
Palettenwagen konstant bleibt.
Mit der Erfindung wird weiter ein spurgeführtes Paletten
wagensystem geschaffen, das gekennzeichnet ist durch erste
und zweite Spureinrichtungen, die jeweils ein Ende aufwei
sen, und die Enden zueinander beabstandet sind, ein paar
drehbare Antriebsrohre, die jeweils einer Spureinrichtung
zugeordnet sind und in einem allgemeinen kegelstumpfför
migen Ende enden, das sich über das Ende der zugeordneten
Spureinrichtung hinaus erstreckt, mindestens einen längs
der Spureinrichtung bewegbaren Palettenwagen mit einem
schwenkbar befestigten Antriebsrad, das federvorgespannt
mit einem der drehbaren Antriebsrohre in Eingriff steht, um
eine Linearbewegung des Palettenwagens längs der zugeordne
ten Spureinrichtung zu bewirken, und eine schwenkbar be
festigte, um eine Schwenkachse schwingende Einrichtung zur
Aufnahme des Palettenwagens von einer Spureinrichtung und
zur Überführung des Palettenwagens auf die andere Spurein
richtung, wobei die Schwenkachse relativ zu den Spureinrich
tungen und den drehbaren Antriebsrohren ausgerichtet ist,
wodurch sich das Antriebsrad des Palettenwagens von dem
allgemeinen kegelstumpfförmigen Ende eines Antriebsrohres
weg, und zu dem allgemeinen kegelstumpfförmigen Ende des
anderen Antriebsrohres bei der Überführungsbewegung des
Palettenwagens zwischen den Spureinrichtungen hinbewegt.
Weiter wird mit der Erfindung ein spurgeführtes Paletten
wagensystem, wie oben beschrieben, geschaffen, bei der sich
die Spureinrichtungen übereinander befinden und die Schwenk
achse für die schwenkbar befestigte Einrichtung horizontal
ist.
Mit der Erfindung wird weiter ein spurgeführtes Paletten
wagensystem geschaffen, umfassend beabstandete Schienen be
stimmter Länge zum Tragen von längs diesen bewegbaren Palet
tenwagen, ein sich längs der beabstandeten Schienen er
streckendes drehbares Antriebsrohr zum Antrieb der Paletten
wagen längs der Schienen und eine Tragrahmenkonstruktion,
wobei das System gekennzeichnet ist durch eine Modulkon
struktion, wobei eine Moduleinheit ein paar U-förmige Quer
rahmenteile tragende Abschnitte der beabstandeten Schienen
benachbart zu den Schienenabschnittsenden, und weiter Be
festigungslager zum Lagern eines Abschnitts des Antriebs
rohres, benachbart zu gegenüberliegenden Enden des Antriebs
rohrabschnitts umfaßt, wodurch irgendeine Anzahl von Modul
einheiten zur Ausbildung einer gewünschten Gesamtlänge für
das Gesamtsystem oder eines Teils davon aneinandergebaut
werden kann.
Weiter soll mit der Erfindung ein leichtes spurgeführtes
Palettenwagensystem, wie oben beschrieben geschaffen
werden, wobei eine neue und verbesserte Anhalte- und Start
anordnung vorgesehen ist, um einen Palettenwagen an einer
bestimmten Stelle, beispielsweise an einer Arbeits- oder
Überführungsstation anzuhalten, wodurch die automatische
zurückführung der Sammeleinrichtung unabhängig von der In
eingriffsnahme der Sammeleinrichtung eines vorhergehenden
Palettenwagens erreicht wird, wobei weiter die Anhaltean
ordnung einfach an irgendeiner gewünschten Stelle längs des
Systems montierbar ist.
Schließlich wird mit der Erfindung ein leichtes spurgeführ
tes Palettenwagensystem, wie oben beschrieben, geschaffen,
wobei die Anordnung weiter einen Verriegelungsmechanismus
aufweist, bei dem der Palettenwagen den Verriegelungsmecha
nismus vor der Anhalteanordnung, die die Vorwärtsbewegung
des Palettenwagens anhält, in Eingriff nimmt und die Verrie
gelungsanordnung verhindert, daß sich der Palettenwagen
rückwärts bewegt, nachdem die Anhalteanordnung die Vorwärts
bewegung des Palettenwagens angehalten hat.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher be
schrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht des leichten
spurgeführten Palettenwagensystems bei einer Mon
tage;
Fig. 2 einen vertikalen Teilschnitt in vergrößertem Maß
stab längs der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung der rechten Seite in
Fig. 2, wobei eine Seitenwand weggebrochen ist;
Fig. 4 eine Teilseitenansicht der Anhaltevorrichtung zum
Anhalten eines Palettenwagens an einer Station;
Fig. 5 eine Aufsicht in Richtung der linken Seite in
Fig. 4;
Fig. 6 eine Teilansicht des spurgeführten Palettenwagen
systems zur Darstellung einer Oben-Untenüber
führungsvorrichtung;
Fig. 7 eine Ansicht der in Fig. 6 dargestellten Kon
struktion;
Fig. 8 eine schematische Ansicht eines spurgeführten
Palettenwagensystems mit einer zweiten Ausfüh
rungsform der Überführungsvorrichtung;
Fig. 9 eine Bodenansicht einer weiteren Ausführungsform
eines Palettenwagens;
Fig. 10 eine Aufsicht einer weiteren Ausführungsform der
Anhalteanordnung;
Fig. 11 eine Aufsicht der Anhalteanordnung von Fig. 10;
Fig. 12 eine Aufsicht des Verriegelungsmechanismus;
Fig. 13 eine Endansicht der Überführungsvorrichtung;
Fig. 14 eine Seitenansicht der Überführungsvorrichtung,
gesehen in Linksrichtung von Fig. 13, wobei die
Seitenwände weggebrochen sind;
Fig. 15 eine Aufsicht auf Fig. 14.
Das leichte spurgeführte Palettenwagensystem ist allgemein
in Fig. 1 dargestellt, und zwar bei der Verwendung in einem
Herstellungsverfahren, wobei eine Anzahl von beabstandeter
Palettenwagen C längs einer allgemein U-förmigen Bahn beweg
bar befestigt sind, wobei ein zusätzlicher Teil des Systems
sich über die Schenkel der dargestellten Ü-förmigen Bahn
hinaus erstreckt. Ein paar der Palettenwagen C sind im dar
gestellten Beispiel an Arbeitsstationen 10 bzw. 11 angehal
ten. An diesen Stationen können Werkzeuge an den auf den
Palettenwagen getragenen Teilen Bearbeitungsvorgänge durch
führen. Damit sich die Palettenwagen C längs der dargestell
ten Bahn bewegen, sind ein paar Überführungsvorrichtungen
14 bzw. 15 vorgesehen, um einen Palettenwagen aufzunehmen
und den Wagen um 90° für eine Bewegung auf der nächsten,
sich rechtwinklig erstreckenden Bewegungsbahn zu drehen.
Eine schematische Darstellung dieses Vorgangs einer Überfüh
rungsvorrichtung ist in Fig. 8 dargestellt.
Jeder gerade Abschnitt der Spur weist die in Fig. 2 und 3
dargestellte Konstruktion auf. Ein paar beanstandeter läng
licher Schienen 20 und 21 sind an einem im allgemeinen
U-förmigen Rahmen 24 befestigt, der eine Grundplatte 25 und
ein paar nach oben stehender Seitenteile 26 bzw. 27 umfaßt.
Die Schienen 20 und 21 sind an den Seitenteilen 26 und 27
durch geeignete Gewindeteile 28 bzw. 29 befestigt. Der Rah
men 24 wird oberhalb einer Lagerfläche mittels einer Stütze
30 mit einer Platte 31 getragen. Der Rahmen ist einstellbar
an der Platte 31 mittels eines Paares von Gewindeteilen
bzw. Schrauben 32 und 33, die sich davon erstrecken und
durch Öffnungen in der Platte verlaufen, und mit einstell
baren Muttern an den Schrauben, die oberhalb und unterhalb
der Platte 31 angeordnet sind, befestigt, wodurch die
Muttern 34 in Längsrichtung der Schrauben sowohl zur Höhen
einstellung, als auch der Neigungseinstellung des Rahmens
einstellbar sind, um sicher zu stellen, daß die Schienen 20
und 21 die richtige Höhe und Neigung haben. Aus Fig. 1
sieht man, daß die Stützen 30 längs der Abschnitte der Be
wegungsbahn im Abstand angeordnet sind. Jeder Stütze ist
eine Platte 31 zugeordnet und die Platte hat vier genau an
geordnete Öffnungen zum genauen Zusammenbau der Moduleinhei
ten, die weiter unten beschrieben werden.
Ein drehbares Antriebsrohr 35 erstreckt sich in Längsrich
tung der Spurabschnitte und wird in bekannter Weise ange
trieben, um eine Einrichtung zu schaffen, die eine Linear
bewegung auf die Palettenwagen C aufbringt. Das Antriebs
rohr 35 ist in üblicher Weise aus vorbestimmten Längen von
Antriebsrohrabschnitten hergestellt, die miteinander ver
bunden werden, wie man dies bei 35a in Fig. 3 sieht.
Die Linearbewegung der Palettenwagen wird von einem An
triebsrad abgeleitet, das einen Aufbau und eine Befestigung
aufweist, wie sie in der US-PS 45 93 623 beschrieben ist,
deren Offenbarungsgehalt Inhalt dieser Beschreibung sein
soll. Das Antriebsrad 36 ist schwenkbar mittels eines
Schwenkarms 37 bei 38 an einer Befestigung 39 befestigt,
die schwenkbar an der Unterseite des Palettenwagens 43 be
festigt ist. Wenn die Rotationsachse des Antriebsrades 36
zur Rotationsachse des drehbaren Antriebsrohres 35 parallel
verläuft, wird keine Linearbewegung auf den Palettenwagen C
aufgebracht. Wenn das Antriebsrad 36 durch Schwenken um den
Schwenkpunkt 40 eine geneigte Position einnimmt, wobei die
Rotationsachse des Antriebsrades mit der Rotationsachse des
Antriebsrohres einen Winkel bildet, wird eine Komponente
einer Linearbewegung auf den Palettenwagen C aufgebracht.
Eine zwischen der Befestigungshalterung 39 und dem Schwenk
arm 37 gehaltene Feder 42 drückt den Schwenkarm und das An
triebsrad 36 gegen das drehbare Antriebsrohr 35 nach unten,
so daß das Antriebsrad federvorgespannt nach unten gegen
das drehbare Antriebsrohr mit ausreichender Kraft gedrückt
wird, so daß eine schlupffreie Drehbeziehung zwischen
diesen Bauteilen sichergestellt ist.
Um eine konstante gesteuerte Antriebskraft zwischen dem An
triebsrad und dem drehbaren Antriebsrohr unabhängig vom Ge
wicht des Palettenwagens und dem Gewicht der darauf liegen
den Last zu schaffen, wird der Palettenwagen C an den Schie
nen zwangsgeführt, um irgendeine Bewegung senkrecht oder
normal zur Länge der Schienen 20 und 21 und insbesondere
irgendeine Bewegung des Palettenwagens C nach oben, gesehen
in Fig. 2, zu verhindern und somit irgendeine Verminderung
der von der Feder 42 aufgebrachten Kraft zu vermeiden.
Diese zwangsführung des Palettenwagens C wird dadurch er
reicht, daß nach unten sich erstreckende Arme im allgemei
nen an den vier Ecken des Palettenwagens angeordnet sind,
und jeder der Arme ein paar die oberen und unteren Flächen
der Schienen in Eingriff nehmende Rollen aufweist. Insbeson
dere (siehe Fig. 2) sind an zwei Ecken des Palettenwagens
ein Paar sich nach unten erstreckender Arme 44 und 45 vorge
sehen, die jeweils ein Paar Rollen aufweisen, wobei der Arm
44 eine die Oberfläche der Schiene 20 in Eingriff nehmende
Rolle 46 und eine die untere Fläche der Schiene 20 in Ein
griff nehmende Rolle 47 aufweist. Der Arm 45 weist eine die
obere Fläche der Schiene 21 in Eingriff nehmende obere Rol
le 48 und eine die untere Fläche der Schiene 21 in Eingriff
nehmende untere Rolle auf. Weiter sind zwei weitere Arme an
den anderen Ecken des Palettenwagens vorgesehen, die
ähnliche Rollen befestigen, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist.
Dies verhindert irgendeine Bewegung des Palettenwagens C
senkrecht zur Länge der Schienen 20 und 21. Bei der anfäng
lichen Anordnung kann der Palettenwagen C in Längsrichtung
der Schienen bewegt werden, um die Rollen in Verbindung mit
den Schienen anzuordnen, und, wenn das System eine kontinu
ierliche Schleife bildet, können die Palettenwagen in Ver
bindung mit den Schienen angeordnet werden, bevor der ab
schließende Spurabschnitt zum Schließen der Schleife ange
ordnet wird.
Zusätzlich wird eine seitliche Führung des Palettenwagens
durch ein Paar sich nach unten erstreckender Arme an einer
Seite des Palettenwagens erreicht, wie zum Beispiel der Arm
44, der ein Paar Rollen 50 und 51 umfaßt, die um vertikale
Achsen drehbar sind und die gegenüberliegende Seiten der
Schiene 20 in Eingriff nehmen.
Mit dem zwangsgeführten Palettenwagen wird eine gesteuerte
Antriebskraft zwischen dem Antriebsrohr 35 und dem Antriebs
rad 36 aufgebracht, die konstant ist, unabhängig vom Ge
wicht des Palettenwagens C, als auch unabhängig davon, ob
sich eine Last auf dem Palettenwagen befindet und unabhän
gig von deren Gewicht. Dies bringt beträchtliche Vorteile
bei der Steuerung der Bewegung des Palettenwagens C, wie
dies im folgenden in Verbindung mit den Fig. 4 und 5
erläutert wird. Zusätzlich zu der dem Palettenwagen C durch
die zwangsführung verliehenen Stabilität wird die Lagerung
von unregelmäßig geformten Lasten ermöglicht, die weiter
über die Seiten des Palettenwagens und über die vertikalen
Ebenen der Schienen 20 und 21 sich nach außen erstreckende
Teile aufweisen können.
Das beschriebene leichte spurgeführte Palettenwagensystem
besteht aus einer Modulbauweise, wodurch ein zu installie
rendes System aus Moduleinheiten zusammengesetzt werden
kann, um die gewünschten Konturen und Längen der Bewegungs
bahn zu erreichen, wodurch aufgrund der Modulbauweise die
Herstellung der Bauteile vereinfacht und die Anforderungen
an die Lagerhaltung vermindert werden. Diese Modulkonstruk
tion ist in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Eine Modulein
heit umfaßt ein Paar Rahmen 24, die in einem Abstand von
zum Beispiel 1,8 metern angeordnet sind, da dies eine
typische Länge für einen Abschnitt des Antriebsrohres 35
ist, und, wie oben ausgeführt, benachbarte Antriebsrohrab
schnitte am Punkt 35 a miteinander verbunden werden können.
Das Paar der Rahmen benachbarter Moduleinheiten wird an
einer Platte 31 einer Stütze 30 befestigt, wie dies in Fig.
3 dargestellt ist. Weiter weisen die Spurschienen eine
Modullänge auf, die etwa gleich der Länge der Antriebsrohr
abschnitte ist, wobei, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Paar der
Schienenabschnitte 21 aneinanderanliegen und vom Rahmen an
ihren Enden gelagert sind. Die Moduleinheiten werden genau
in einer End- zu- Endbeziehung mittels einer gesteuerten
Ausrichtung der Bauteile angeordnet, die sich aus dem zusam
menbau der Schienenabschnitte an dem Rahmen und der Be
festigung der sich von dem Rahmen durch die Öffnungen in
der Platte 31 erstreckenden Schrauben 33 ergibt. Weiter ist
an jedem Rahmen ein Stehlager 52 zur drehbaren Lagerung
eines Antriebsrohrabschnitts benachbart zu einem Ende davon
angeordnet.
Eine Moduleinheit weist weiter ein Paar umschließender Sei
tenwände 53 bzw. 54 auf, die im wesentlichen die Konstruk
tion umschließen und sich von dem Niveau des Palettenwagens
C nach unten zur Unterseite des Rahmenteils 25 erstrecken.
Die Seitenwände werden von den Seitenteilen 26 und 27 eines
Rahmenteils getragen und sind davon mittels Distanzstücken
55 und 56 beabstandet und daran mittels Teilen 57 und 58
angebracht. An jeder Moduleinheit ist weiter ein Rohrstück
59 (siehe Fig. 2) angebracht, um die Installation von Steu
erleitungen beim zusammenbau des Systems zu erleichtern.
Alternativ oder zusätzlich kann die Leitung als ein Luftver
teiler dienen.
Eine Verbesserung der Steuerung des zwangsgeführten Palet
tenwagens C ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt, in
denen eine Anhaltevorrichtung zum Anhalten eines Paletten
wagens C an einer Arbeitsstation, zum Beispiel an den Be
arbeitungsstationen 10 bzw. 11 in Fig. 1, vorgesehen ist.
Die Steuerung wird durch eine der üblichen Sammeleinrich
tungen für einen Palettenwagen zugeordneten Konstruktion
erreicht.
Die Sammeleinrichtung weist im allgemeinen den in der
genannten US-PS 45 93 623 beschriebenen Aufbau auf, wobei auf
den Inhalt dieser Patentschrift Bezug genommen wird. Die
Sammeleinrichtung umfaßt eine Sammelstange 60, die sich in
Vorwärtsrichtung des Palettenwagens C, d. h. in Fig. 4 in
Bewegungsrichtung nach rechts erstreckt. Die Sammeleinrich
tung dient dazu, das Antriebsrad 36 in die in Fig. 2 darge
stellte Stellung zu bringen, wodurch keine Linearbewegung
auf den Palettenwagen aufgebracht wird. Die normale Verwen
dung der Sammeleinrichtung dient dazu, einen sich bewegen
den Palettenwagen anzuhalten, wenn die Sammelstange 60 sich
nach links (gesehen in Fig. 4) durch eine Berührung mit
einem vorhergehenden Palettenwagen bewegt.
Die Anhalteeinrichtung an einer Arbeitsstation arbeitet so,
daß sie die Sammelstange 60 in ähnlicher Weise bewegt, wie
dies der Fall ist, wenn die Sammelstange durch Berührung
mit einem vorhergehenden Palettenwagen verschoben wird. Das
System ist für eine Bewegung des Palettenwagens C nur in
einer Vorwärtsrichtung ausgelegt, so daß sich die Sammel
stange 60 nur nach außen in Vorwärtsrichtung des Palettenwa
gens erstreckt, im Gegensatz zu Sammeleinrichtungen, bei
denen der Palettenwagen sich vorwärts und rückwärts bewegen
kann, so daß Sammelstangen in beiden Bewegungsrichtungen
des Palettenwagens vorgesehen werden müssen, wie dies in
dem oben genannten US-Patent der Fall ist.
Die Anhalteeinrichtung umfaßt eine nach oben stehende Plat
te 62, die von dem Rahmen 24 getragen wird, und an der
schwenkbar ein Winkelhebel 63 befestigt ist, von dem ein
Arm schwenkbar bei 64 an einem Ende einer Kolbenstange 65
eines Zylinders 66 befestigt ist.
Eine gesteuerte Bedienung des Zylinders 66 bewirkt, daß
eine an dem Ende des anderen Arms des Winkelhebels 63 be
festigte Anhalterolle 67 sich entweder in der voll ausge
zogenen Stellung oder in einer abgesenkten, mittels gestri
chelten Linien dargestellten Stellung befindet. In der voll
ausgezogenen Stellung ist die Rolle 67 so angeordnet, daß
sie ein von einer Platte 69 getragenes Stoßteil 68 in Ein
griff nimmt, das mit einem Ende der Sammelstange 66 verbun
den ist. Der anfängliche Eingriff zwischen dem Stoßteil und
der Rolle ist in Fig. 4 gezeigt, wobei, wenn sich der Palet
tenwagen C weiter nach rechts bewegt, die Sammelstange 60
sich aus der dargestellten Stellung zurückbewegt, wobei
eine derartige Bewegung bewirkt, daß sich das Antriebsrad
36 in eine neutrale Nichtantriebsstellung bewegt. Die Sam
melstange 60 ist über ein Gelenk mit der Befestigung 39 für
das Antriebsrad verbunden, wobei ein Teil des Gelenks bei
70 dargestellt ist. Der pneumatische Zylinder 66 ist mit
einem Steuerschaltkreis verbunden, um ein gesteuertes An
heben und Absenken der Rolle 67 zu erreichen, wobei das Ab
senken der Rolle 67 nach der Beendigung der Bearbeitung an
einer Bearbeitungsstation stattfindet, und um ebenfalls
wahlweise den Palettenwagen so zu steuern, daß er entweder
die Station überfährt oder an der Station anhält. Alterna
tiv zur Verwendung eines Pneumatikzylinders kann der Winkel
hebel 63 durch den Betrieb eines Solenoids drehbar angeord
net werden.
Die Sammelstange 60 wird normalerweise in die vorstehende
Stellung gedrückt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, wo
bei dies mittels einer Feder oder vorzugsweise mittels
einer Luftfeder, siehe Bezugszeichen 71, erreicht wird, die
an der Unterseite des Palettenwagens mittels eines Paares
von an dem Palettenwagen befestigter Halterungen 72 bzw. 73
getragen wird. Die Luftfeder gestattet eine gesteuerte Be
wegung der Sammelstange für eine gesteuerte Beschleunigung
und Verzögerung eines Palettenwagens, so daß für diesen
zweck keine Nocken erforderlich sind.
Eine weitere Anordnung des leichten spurgeführten Paletten
wagensystems ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt, wobei
Palettenwagen C-3 und C-4 sich von links auf der oberen
Spur eines übereinander angeordneten oberen und unteren
Spursystems bewegen. Ein dritter Palettenwagen C-5 bewegt
sich längs der unteren Spur zurück zu einer Ausgangsstel
lung nach rechts. Bei dieser Anordnung bewegen sich Palet
tenwagen immer in einer Richtung nach vorne, so daß die
oben erwähnte Sammelstange 60 sich lediglich von jedem
Palettenwagen nur nach vorne erstrecken muß.
Jede der oberen und unteren Spuren weist den gleichen grund
sätzlichen Aufbau, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, auf,
wobei jeder Spurabschnitt Schienen 20 bzw. 21 und ein dreh
bares Antriebsrohr 35 zum Eingriff mittels des Antriebs
rades 36 der Palettenwagen umfaßt. Jede Spur hat Seitenwän
de oder alternativ Seitenwände 80 bzw. 81, die in ähnlicher
Weise wie die Seitenwände 53 und 54 in Fig. 2 befestigt
sind, jedoch eine größere Höhe aufweisen, um im wesentli
chen sowohl die obere als auch die untere Spur zu umschlie
ßen. Wie man in der Ansicht gemäß Fig. 7 sieht, steht bei
den Palettenwagen C-3 und C-4, die sich von rechts nach
links bewegen, das Antriebsrad 36 mit dem oberen drehbaren
Antriebsrohr 35 U längs einer obersten Fläche in Eingriff,
während, wie für den Palettenwagen C-5 dargestellt, der auf
der unteren Spur zurückkehrt, das Antriebsrad 36 die untere
Fläche des unteren drehbaren Antriebsrohrs 35 L in Eingriff
nimmt. Das obere und untere Antriebsrohr 35 drehen sich in
entgegengesetzten Richtungen.
Die Bewegung des Palettenwagens C-4 von der oberen Spur zur
unteren Spur wird mittels einer schwenkbaren Überführungs
vorrichtung 85 durchgeführt, bei der Arme 86 schwenkbar um
eine horizontale Achse angeordnet sind. Die Überführungs
arme 86 schwenken um eine Achse 87, die mittels einer, in
vom Rahmen getragenen Lagern 88 und 89 an gegenüberliegen
den Seiten der Überführungsvorrichtung befestigten Welle
gebildet wird. Die Lager 88 und 89 werden vom Boden in gee
igneter Weise mittels Stützen 88 a und 89 a getragen. Die
Arme 86 befestigen Schienen 86 a und 86 b, die mit den Schie
nen 20 und 21 der oberen und unteren Spuren ausgerichtet
sind.
Die Palettenwagen bewegen sich von dem oberen Spurabschnitt
auf die Überführungsvorrichtung und von der Überführungs
vorrichtung auf den unteren Spurabschnitt durch eine Linear
bewegung, die von dem oberen und unteren drehbaren Antriebs
rohr 35 U und 35 L abgeleitet wird. Die Überführungsvorrich
tung benötigt kein Antriebsrohr, das auf ihr zum Zusammen
wirken mit dem Antriebsrad 36 des Palettenwagens befestigt
ist. Die Überführung wird dadurch erreicht, daß jedes An
triebsrohr mit einem im allgemeinen kegelstumpfförmigen
Ende 90 bzw. 91 versehen ist, wodurch, wenn der Palettenwa
gen C-4 eine Anhaltestellung an der Überführungsvorrichtung
erreicht, die in ausgezogenen Linien in Fig. 7 dargestellt
ist, das Antriebsrad eine neutrale Nichtantriebsstellung
einnimmt, und, da die Überführungsvorrichtung im Gegenuhr
zeigersinn um die Schwenkachse 87 schwenkt, um den Paletten
wagen C-4 in die untere mittels gestrichelten Linien darge
stellte Stellung zu bewegen, wird das Antriebsrad gezwun
gen, das allgemein kegelstumpfförmige Ende 90 des oberen
Antriebsrohres 35 U zu verlassen und sich zu dem kegelstumpf
förmigen Ende 91 des unteren Antriebsrohres 35 L hinzubewe
gen.
Letztere Bewegung ist ausreichend, wodurch, wenn das An
triebsrad 36 aus seiner neutralen Nichtantriebsposition
herausgeschwenkt wird, die Linearbewegung des Palettenwa
gens beginnt. Bekannterweise ist wichtig sicherzustellen,
daß der Palettenwagen C-4 auf der Überführungsvorrichtung
während deren Bewegung in der Stellung gehalten wird, wie
dies in der Vergangenheit bei Drehtischen der Fall war, wo
für ein Mechanismus 94 an der Überführungsvorrichtung be
festigt ist, der einen mechanischen Riegel und eine Anhalte
vorrichtung, bestehend aus in geeigneter Weise elektrisch
gesteuerten mechanischen Bauteilen, umfaßt, um den Paletten
wagen während der Überführung in der Stellung zu verriegeln
und um den Palettenwagen freizugeben, wenn sich der Palet
tenwagen in seiner unteren Stellung befindet und bereit
ist, sich auf der unteren Spur zu bewegen. Dieser Mechanis
mus dient ebenfalls zur Steuerung des Winkels des Antriebs
rades 36, um die Linearbewegung des Palettenwagens auf der
Überführungsvorrichtung zu unterbrechen und einzuleiten,
und kann aus einer bewegbaren Nockenstange bestehen, um das
Antriebsrad in die neutrale Stellung zu bringen, und die so
gesteuert wird, um eine Bewegung des Antriebsrades zurück
zu einer Linearantriebsstellung zu ermöglichen. Diese Steu
erungen umfassen das Erfühlen der Stellung eines Palettenwa
gens und der Überführungsvorrichtung. Eine Vorrichtung 94 a
dient in bekannter Weise zum Anhalten eines Palettenwagens
auf der oberen Spur, wenn die Überführungsvorrichtung nicht
angeordnet ist, um einen Palettenwagen aufzunehmen.
Eine Abänderung der Überführungsvorrichtung, die nach dem
gleichen Prinzip arbeitet, um eine Bewegung eines Paletten
wagens einzuleiten und zu unterbrechen, ist in Fig. 8 darge
stellt, wobei die Überführungsvorrichtung seitlich beab
standete Schienen 95 und 96 aufweist, die von einem Arm 97
getragen werden, der um einen Schwenkpunkt 98 mit einer
Schwenkstange schwenkbar ist, die mit einem geeigneten um
kehrbaren Antrieb verbunden ist, wodurch sich die Schienen
aus einer Stellung zur Aufnahme eines sich von rechts nach
links in der Figur bewegenden Palettenwagens bewegen können
und den Palettenwagen zu einer Stellung überführen, in der
er mit den Schienen 20 und 21 des sich zu dem ersten Spur
abschnitt im rechten Winkel erstreckenden Spurabschnitts
ausgerichtet sind. Diese Überführungsvorrichtung kann mit
tels eines damit verbundenen Pneumatikzylinders hin- und
herbewegt werden.
Durch den Verriegelungsmechanismus 94 wird ein Palettenwa
gen C auf der Überführungsvorrichtung in seiner Stellung
gehalten, wobei das Antriebsrad in ähnlicher Weise, wie in
Bezug auf die Fig. 6 und 7 beschrieben, von einem An
triebsrohr weg- und zum anderen Antriebsrohr hinbewegt
wird. Bei den Ausführungsformen der Überführungsvorrichtung
wird ein Palettenwagen vom Ende eines Spurabschnitts aufge
nommen und auf die Schienen eines benachbarten Spurab
schnitts bewegt, wobei die Enden der Spurabschnitte beab
standet sind. Im folgenden soll eine Überführungsvorrich
tung 85, eine Halteanordnung 94 a und eine Verriegelungsein
richtung 94 im einzelnen beschrieben werden.
In Fig. 9 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform des
Palettenwagens C dargestellt. Aus Gründen der Klarheit ist
der Palettenwagen umgekehrt gezeigt. Der Palettenwagen
weist ein Paar mittels Gewindebolzen 104 an dem Teil 103
befestigte Führungsräder 100 bzw. 102, und ein gegenüber
liegendes Paar Führungsräder 106 bzw. 108 auf, die den Füh
rungsrädern 50 bzw. 51 in Fig. 2 entsprechen, und mittels
Gewindebolzen 110 an dem Teil 109 befestigt sind. Die Füh
rungsräder 100, 102, 106 und 108 sind alle auf der gleichen
Seite des Palettenwagens angeordnet und laufen auf den seit
lichen Seiten der Schienen 20 und 21, um eine seitliche Be
wegung des Palettenwagens C, relativ zu den Schienen 20 und
21, zu verhindern. zusätzliche Führungsräder 111 und 112
sind an den sich nach unten erstreckenden Teilen 113 und
114 mittels Bolzen 115 und 116 befestigt, wobei das Füh
rungsrad 112 dem Führungsrad 47 in Fig. 2 entspricht. Der
Palettenwagen umfaßt weiter Führungsräder unterhalb der
Führungsräder 111 und 112 (nicht dargestellt), wobei das
Führungsrad unter 112 dem Führungsrad 46 in Fig. 2 ent
spricht. Auf der gegenüberliegenden Seite des Palettenwagens
ist an dem sich nach unten erstreckenden Teil 118 mittels
eines geeigneten Bolzens 119 ein Führungsrad 117 befestigt,
und ein zweites Führungsrad ist direkt unterhalb des Teils
117 angeordnet und aus diesem Grund nicht dargestellt. Die
Führungsräder 111, 112 und 117 laufen auf der Bodenfläche
der Schienen 20 und 21 und die Führungsräder direkt unter
halb der Führungsräder 111, 112 und 117 (in der Figur nicht
dargestellt) laufen auf der oberen Fläche der Schienen und
verhindern insgesamt, daß sich der Palettenwagen nach oben
oder nach unten, relativ zu den Schienen 20 und 21, bewegt.
Die sich nach unten erstreckenden Teile 113, 114 und 118
sind an der Unterseite der Palettenwagenplatte 122 mittels
Bolzen 124 befestigt.
Das Antriebsrad 126 ist um ein Befestigungsteil 127 drehbar
und in einem Schlitz 128 einer Platte 130 mittels Schrauben
132 für das Befestigungsteil 127 befestigt. Das Plattenteil
130 liegt oberhalb und ist an der Platte 134 befestigt, die
wiederum an der Platte 136 befestigt ist, wobei die Platte
136 oberhalb liegt und eine Platte 138 befestigt. Die Plat
te 138 weist einen Schlitz 140 zur Aufnahme einer Rolle 142
auf, die an einer Halterung 144 befestigt ist, die wiederum
fest an einer Sammelstange 146 angebracht ist. Die Sammel
stange 146 liegt im Betrieb in einer Ebene parallel zu und
unterhalb der Palettenwagenplatte 122 und weist daran fest
angebrachte Spuren 147 a und 147 b auf. Die Spuren 147 a und
147 b sind in Buchsen 148 a und 148 b gleitbar gelagert, wobei
die Buchsen wiederum an der Palettenwagenplatte 122 durch
geeignete Bolzen befestigt sind. An der Palettenwagenplatte
122 sind durch Bolzen 150 Stoßdämpfer 149 a und 149 b be
festigt. Die Spuren 147 a und 147 b kommen mit den Stoß
dämpfern 149 a bzw. 149 b bei der zurückbewegung und Vorwärts
bewegung der Sammelstange 146 in Berührung, wie dies im ein
zelnen beschrieben wird. Eine Feder 156 weist Endabschnitte
159 a und 159 b auf, wobei der Endabschnitt 159 a mittels
einer Festlegung 161 an einer Halterung 158 befestigt ist
und der Endabschnitt 159 b mittels einer Festlegungn 162 a an
der Platte 138 befestigt ist. Das Teil 158 ist an der Palet
tenwagenplatte 122 durch einen geeigneten Gewindebolzen 165
befestigt. An der Platte 136 ist mittels eines Bolzens 137
eine Rolle 160 befestigt, die, wie im folgenden beschrie
ben, dazu dient, das Antriebsrad 126 und die Platten 130,
134, 136 und 138 um den Punkt P (im Gegenuhrzeigersinn) in
Fig. 9 gegen die Kraft der Feder 156 zu verschwenken. Ein
Anschlagsteil 162 erstreckt sich von dem sich nach unten
erstreckenden Teil 164, das an der Palettenwagenplatte 122
durch geeignete Bolzen 124 befestigt ist, nach unten. Am
Umfang der Palettenwagenplatte sind Schlitze 166 vorgese
hen, die dazu dienen, ein Werkstück zu befestigen. Das Zu
sammenwirken der beschriebenen Teile wird im einzelnen im
folgenden beschrieben.
In den Fig. 10 und 11 ist eine bevorzugte Ausführungs
form der Anschlagsanordnung 94 a in den Fig. 6 bis 8 ge
zeigt. Diese Konstruktion wird statt der in den Fig. 6
bis 8 gezeigten verwendet und erfordert die Antriebsrad
steuerkonstruktion gemäß Fig. 9. Wie oben ausgeführt, dient
die Anschlagsanordnung 94 a dazu, den Palettenwagen während
der Überführung anzuhalten. Die Anschlagsanordnung kann je
doch ebenfalls verwendet werden, um den Palettenwagen an
irgendeiner Stelle, beispielsweise an einer Arbeitsstation
10 oder 11 anzuhalten. Die Grundplatte 178 trägt ein
Schwenkteil 180, das einen ersten Arm 182 und einen zweiten
Arm 184 aufweist, wobei ein Anschlagsstoßdämpfer 186 auf
dem zweiten Arm 184 mittels eines Gewindebolzens 188 be
festigt ist. Das Schwenkteil 180 ist an einem zylindrischen
Teil 185 befestigt, das sich um einen Zapfen 187 dreht. Ein
an dem Drehteil 185 befestigter Flügel 190 weist zwischen
den Anschlägen eines gekerbten Plattenteils 194 Bewegungs
begrenzungen auf, wobei das Plattenteil 194 mittels Gewinde
bolzen 196 an der Grundplatte 178 befestigt ist. Mit einer
Halterung 199, und einer mit dem Schwenkteil 180 ver
bundenen Halterung 199 a ist eine Feder 198 verbunden, die
das Schwenkteil in einer ersten Stellung vorspannt, wobei
der Anschlagsstoßdämpfer 186 in ausgezogenen Linien darge
stellt ist. Ein Verzögerungsstab 200 ist mittels Bolzen 202
an der Grundplatte 178 befestigt und bestimmt eine Stelle
unterhalb des Schwenkteils 180. Am Ende des Verzögerungs
stabs 200 ist ein Beschleunigungsstab 204 angeschweißt oder
auf andere Weise befestigt, der sich davon erstreckt und an
der Grundplatte 178 mittels Bolzen 206 befestigt ist. Ein
zweifach wirkender Zylinder 208 mit einer daraus heraus
bewegbaren Kolbenstange 209 ist mittels Bolzen 210 schwenk
bar an der Grundplatte 178 mit einem Ende befestigt, und
ist mit dem anderen Ende an der Verbindung 211 mit dem
Flügel 190 verbunden. Im Betrieb des Zylinders 208 und der
Kolbenstange 209 erstreckt sich die Kolbenstange 209 in
Fig. 10 nach links, so daß der Flügel 190, der Zylinder 185
und wiederum das schwenkbare Teil 180 zu einer zweiten Stel
lung um den Punkt R (siehe Fig. 10) im Gegenuhrzeigersinn
gegen die Kraft der Feder 198 gedreht wird, so daß der An
schlagsstoßdämpfer 186 sich in die mit gestrichelten Linien
in Fig. 10 dargestellte Stellung bewegt. Nach der zurückbe
wegung der Kolbenstange 209 stellt die Feder 198 sicher,
daß das schwenkbare Teil 180 sich im Uhrzeigersinn zur
ersten Stellung zurückbewegt, in der der Anschlagsstoß
dämpfer 186 in ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Im Betrieb befindet sich das Antriebsrad 126 des Paletten
wagens in einem bestimmten Winkel in Bezug auf das Antriebs
rohr 35, wodurch sich der Palettenwagen längs der Schienen
20 bzw. 21 vorwärts bewegt, wie oben ausgeführt. Wenn sich
der Palettenwagen C der Anhalteanordnung 94 a (siehe Fig.
10) nähert, kommt die Rolle 160 am Palettenwagen mit der
Kante 200 a der Verzögerungsstange 200 in Eingriff. Bei wei
terer Bewegung des Palettenwagens berührt der Verzögerungs
stab 200 die Rolle 160, wodurch sich die Platten 138, 136,
134 und 130 und das Antriebsrad 126 um den Punkt P im Gegen
uhrzeigersinn in Fig. 9 verschwenken. Dies bewirkt, daß der
Winkel zwischen dem Antriebsrad 126 und dem Antriebsrohr 35
fortlaufend abnimmt und somit ebenfalls die Geschwindigkeit
des Palettenwagens abnimmt. Ebenfalls dreht sich die Platte
138 mit dem Schlitz 140 im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 9,
wodurch sich die Rolle 142 in Fig. 9 nach rechts ver
schiebt, wodurch eine automatische Rückbewegung der Sammel
stange 146 stattfindet, wobei die Spur 147 a den Dämpfer
149 a in Eingriff nimmt.
Wenn sich der Palettenwagen weiter in Fig. 10 nach rechts
bewegt, verläßt die Rolle 160 die Verzögerungsstange 200
und läuft gegen den abgeschrägten Abschnitt und dann den
horizontalen Abschnitt des ersten Arms 182 des schwenkbaren
Teils 180. An diesem Punkt ist der Winkel zwischen dem An
triebsrohr 35 und dem Antriebsrad 126 auf ungefähr 3° ver
mindert, und das Anschlagsteil 162 des Palettenwagens C
kommt mit dem Anschlagsstoßdämpfer 186 am schwenkbaren Teil
180 in Eingriff. Obwohl der Palettenwagen C ein wenig nach
vorne drückt (da der Winkel zwischen dem Antriebsrad 126
und dem Antriebsrohr 135 größer als 0° ist), verhindert der
Anschlagsstoßdämpfer 186, daß sich der Palettenwagen C vor
wärts bewegt.
Wenn sich der Palettenwagen C vorwärts bewegen soll, d. h.
nach Beendigung einer Bearbeitung an einer Bearbeitungs
station, fährt der Zylinder 208 die Kolbenstange 209 aus,
und das schwenkbare Teil 180 wird im Gegenuhrzeigersinn zu
einer zweiten Stellung bewegt (in Fig. 10 in gestrichelten
Linien dargestellt), wobei der Anschlagsstoßdämpfer 186
sich von dem Anschlagsteil 162 am Palettenwagen löst. Die
Rolle 160 kann sich frei nach innen bewegen und wird zur
Beschleunigungsstange 204 gedrückt, wobei die verschiedenen
Platten 130, 134 und 136 und das Antriebsrad 126 im Uhr
zeigersinn (Fig. 9) gedreht werden, um den Winkel zwischen
dem Antriebsrad 126 und dem Antriebsrohr 35 zu vergrößern,
so daß sich die Geschwindigkeit des Palettenwagens, wenn er
sich auf den Schienen 20 und 21 weiter nach vorne bewegt,
vergrößert. Die Kolbenstange 209 wird automatisch zurückge
zogen, um das schwenkbare Teil 180 zurück in die erste Stel
lung zu bewegen, und die Anschlagsanordnung 94 a befindet
sich in einer Stellung, um den nächsten Palettenwagen anzu
halten. Der Zylinder 208 befindet sich in einem Fluidschalt
kreis mit geeigneten Steuerungen, um in bekannter Weise das
Ausfahren und Einfahren der Kolbenstange 209 zu steuern.
Die Grundplatte 178 ist an einer Befestigungkonstruktion,
allgemein ein Paar Kanalabschnitte 179 (Fig. 2, 3 und 13) ,
befestigt, wobei geeignete, durch die Kanalabschnitte vor
stehende Bolzen und Schlitze 216 in der Grundplatte 178 der
Anschlagsanordnung vorgesehen sind. Die Kanalabschnitte 179
einer Moduleinheit sind an der Grundplatte 25 des Rahmens
24 befestigt, und so lang, daß sie sich zwischen mittleren
Abschnitten der Grundplatten 25 benachbarter Rahmen 24 er
strecken (Fig. 2 und 3). Die Befestigung der Kanalabschnit
te an benachbarten Rahmen führt zu einer kontinuierlichen
Länge der Kanalabschnitte über das gesamte System. Durch
einfaches Lösen der Grundplatte 178 von den Kanalabschnit
ten 179 kann die Anschlagsanordnung 94 a gelöst und erneut
an irgendeiner Stelle längs der Spur befestigt werden. Dies
ermöglicht eine Flexibilität bei den Anhaltestellen für
einen Palettenwagen.
An den Überführungsstellen wird ein Verriegelungsmechanis
mus L verwendet, um eine Rückwärtsbewegung des Palettenwa
gens zu verhindern (siehe Fig. 12). Der Verriegelungsmecha
nismus bildet zusammen mit der oben beschriebenen Anschlag
sanordnung den Verriegelungsmechanismus 94 in den Fig. 6
bis 8. Der Verriegelungsmechanismus L umfaßt eine Zentrums
platte 218. Die Zentrumsplatte 218 hat an einer Seite eine
Endplatte 222 und an der anderen Seite eine nicht darge
stellte Endplatte, wobei zwischen den beiden Endplatten und
der Zentrumsplatte 218 ein Hohlraum ausgebildet wird. Alle
drei Platten sind miteinander durch geeignete Gewindebolzen
225 befestigt. Ein Schwenkteil 220 ist in dem Hohlraum ange
ordnet und an den Endplatten befestigt und schwenkt um den
Punkt S. Die Endplatte 222 erstreckt sich über die Zentrums
platte 218, und die Endplatte 222 ist an der Schiene 86 a
mittels Gewindebolzen 226 befestigt, wie dies weiter unten
beschrieben wird. Eine Feder 227 ist mit einem Ende 227 a an
der Endplatte 222 und mit ihrem anderen Ende 227 b an dem
schwenkbaren Teil 220 befestigt. Eine zweite ähnliche Feder
(nicht dargestellt) ist mit der nicht gezeigten Endplatte
und dem schwenkbaren Teil 220 verbunden. Ein Dämpfer 228
ist innerhalb des Hohlraums zwischen den Endplatten und der
Zentrumsplatte 218 angeordnet und daran mittels eines
Bolzens 230 befestigt.
Im Betrieb bewegt sich der Palettenwagen längs des Systems
nach rechts in Fig. 12. Das Führungsrad 117 (siehe Fig. 1
und 12) läuft längs des Bodens der Schiene 86 a und nimmt
das schwenkbare Teil 220 vor dem Anschlagsteil 162 des
Palettenwagens in Eingriff, der mit dem Anschlagsdämpfer
186 in Eingriff steht. Das schwenkbare Teil schwenkt inner
halb des Hohlraums zwischen den Endplatten und der Zentrums
platte 218 gegen die Kraft der Feder 227 im Uhrzeigersinn.
Der Palettenwagen bewegt sich weiter nach vorne (nach
rechts in Fig. 12) und das Führungsrad 117 läuft über das
schwenkbare Teil 220 hinaus, wobei die Feder 227 das
schwenkbare Teil 220 in die Ausgangsposition im Gegenuhr
zeigersinn zurückbewegt, wodurch verhindert wird, daß das
Führungsrad 117 und damit der Palettenwagen sich nach rück
wärts bewegen (nach links in Fig. 12). Der Dämpfer 228 ver
hindert, daß das schwenkbare Teil 220 sich über die Aus
gangsposition hinaus dreht. Unmittelbar darauf tritt das
Anschlagsteil 162 am Palettenwagen mit dem Anschlagsstoß
dämpfer 186 der Anhalteanordnung in Eingriff, wodurch ver
hindert wird, daß sich der Palettenwagen nach vorne bewegt.
Die Verriegelungsanordnung hat besondere Vorteile, wenn der
Palettenwagen auf die untere Spur überführt wird, was im
einzelnen weiter unten ausgeführt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Überführungsvorrich
tung, die in Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 85 bezeichnet
ist, ist in den Fig. 13 bis 15 gezeigt. Gleiche Teile,
wie in den Fig. 6 und 7, sind mit dem gleichen Bezugs
zeichen versehen. Die Überführungsvorrichtung umfaßt eine
drehbar in Lagern 88 und 88 a gelagerte Welle 240, die an
triebsmäßig an einem axialen Ende mit einem Motor 243 ver
bunden ist, so daß der Motor die rohrförmige Welle 240 um
die Achse 87 dreht. Die Start- und Anhalteanordnung 94, die
ausführlich oben beschrieben wurde, ist an der Überführungs
vorrichtung befestigt, in dem die Kanäle 179 an einer
Stütze 250 befestigt sind, die wiederum fest an einer hori
zontalen Platte 252 befestigt ist, wobei die Platte 252
wiederum an vertikalen Platten 254 befestigt ist, die an
der Welle 240 befestigt sind. Die Lager 88, 88 a und der
Motor 243 werden durch seitliche, sich zwischen den Eck
pfeilern 90 a, 90 b und 91 a, 91 b erstreckenden Halterungen,
gelagert. Die Eckpfeiler sind durch geeignete einstellbare
Bolzen 260 an den Grundplatten 258 befestigt. Die Grund
platten sind wiederum am Boden 261 befestigt.
Die Überführungsvorrichtung umfaßt die Schienen 86 a und
86 b, die mit den in den Fig. 1 bis 8 dargestellten
Schienen 20 und 21 eine kontinuierliche Bahn bilden. Die
Schienen 86 a und 86 b sind jedoch von den Schienen 20 und 21
getrennt und können sich relativ zu ihnen bewegen. Die
Schienen 86 a und 86 b sind an sich nach unten erstreckenden
Armen 86, die an horizontalen und vertikalen Platten 252
bzw. 254 befestigt sind, befestigt.
Am Anfang befindet sich die Überführungsvorrichtung in der
oberen Stellung (Fig. 13) und der Palettenwagen bewegt
längs des oberen Antriebsrohres 35 U (in Fig. 14 nach
rechts). Der Palettenwagen bewegt sich auf der Überführungs
vorrichtung 85 und wird von den Schienen 86 a und 86 b aufge
nommen, wobei die Führungsräder des Palettenwagens sich
längs der oberen und unteren und der seitlichen Flächen der
Schienen 86 a und 86 b bewegen, wodurch eine Bewegung des Pa
lettenwagens senkrecht zu den Schienen verhindert wird. Das
Führungsrad 117 tritt mit dem Verriegelungmechanismus L,
der oben beschrieben wurde (siehe Fig. 12) in Eingriff, wo
bei der Verriegelungsmechanismus verhindert, daß sich der
Palettenwagen nach rückwärts bewegt. Unmittelbar darauf
tritt das Anschlagsteil 162 am Palettenwagen mit dem An
schlagsstoßdämpfer 186 an der Anhalteanordnung in Eingriff,
wodurch verhindert wird, daß sich der Palettenwagen nach
vorne bewegt (siehe Fig. 10). Zu diesem Zeitpunkt ist der
Palettenwagen auf der Überführungsvorrichtung verriegelt
und so gehalten, daß er sich in keine Richtung bewegen kann
(siehe Bezugszeichen 94, Fig. 6 bis 8). Dann wird der Motor
243 aktiviert, wodurch sich die Welle 240 dreht (im Uhrzei
gersinn in Fig. 14) und dadurch die gesamte Überführungs
vorrichtung und der verriegelte Palettewagen um 180° zur
unteren Spureinrichtung gedreht werden, wobei die Schienen
86 a und 86 b mit den Schienen 20 und 21 der unteren Spurein
richtung ausgerichtet sind und das Antriebsrad 126 die
untere Fläche des Antriebsrohres 351 in Eingriff nimmt. Der
Zylinder 208 der Anhalteanordnung wird dann aktiviert, wie
oben beschrieben, und der Palettenwagen wird freigegeben
und nach vorne bewegt. Zu diesem zeitpunkt bewegt sich der
Palettenwagen auf der unteren Spur, und die Überführungs
vorrichtung wird im Gegenuhrzeigersinn in Fig. 14 zurück
zur oberen Spur um 180° gedreht, wobei die Schienen 86 a und
86 b mit den Schienen 20 und 21 ausgerichtet sind, so daß
der nächste Palettenwagen aufgenommen werden kann.
Zusätzlich sind Gegengewichte 270 dargestellt, die an der
Welle 240 befestigt sind, um während der Drehung dem Ge
wicht des Palettenwagens entgegenzuwirken. Fig. 13 zeigt
die Gegengewichte 270, wobei die Überführungsvorrichtung
sich noch nicht gedreht hat, um den Palettenwagen zum un
teren Niveau zu überführen. Wenn sich die Vorrichtung dreht
(im Uhrzeigersinn in Fig. 14) und der Palettenwagen nach
unten gedreht wird, drehen sich die Gegengewichte 270 nach
oben, d. h. nach links in Fig. 14. Weiter sind Anschlags
stoßdämpfer 272 und 274 an den Armen 86 der Überführungs
vorrichtung an gegenüberliegenden Ecken, d. h. an der
oberen linken und oberen rechten Ecke in Fig. 13 befestigt,
die in entgegengesetzte Richtungen weisen. An den seitli
chen Halterungen sind Stoßdämpfer 275 und 276 angebracht,
die ebenfalls an gegenüberliegenden Ecken, d. h. der
unteren linken und der oberen rechten Ecke in Fig. 13 be
festigt sind, so daß, wenn sich die Vorrichtung nach unten
dreht (im Uhrzeigersinn in Fig. 14), der Dämpfer 272 mit
dem Stoßdämpfer 275 in Eingriff tritt, wodurch eine weitere
Bewegung nach unten verhindert wird. Wenn die Überführungs
vorrichtung in ihre Ausgangsposition gedreht wird (im Gegen
uhrzeigersinn in Fig. 14), bewegt sich der Anschlagsstoß
dämpfer 274 nach oben und tritt mit dem Stoßdämpfer 276 in
Eingriff, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, um eine wei
tere Bewegung nach oben zu verhindern.
Die beschriebenen leichten spurgeführten Palettenwagensys
teme sind als auf einem Boden befestigte Systeme gezeigt,
wobei es jedoch verständlich ist, daß mit geeigneten Verän
derungen der Lagerkonstruktion das System ebenfalls an
einer Decke angebracht oder an einer seitlichen Halterung
befestigt werden kann, wodurch die Palettenwagen während
ihrer Bewegung längs der Spuren in einer vertikalen Ebene
liegen.
Das System ist äußerst kompakt und als Modulsystem ausge
bildet und kann aus leichten Materialien hergestellt wer
den, wobei der Palettenwagen aus einem leichten Material
besteht, wie zum Beispiel Aluminium, da hinsichtlich seines
Gewichts keine Anforderungen bestehen, um eine Antriebsbe
ziehung zwischen dem Antriebsrad und dem Antriebsrohr auf
recht zu erhalten. Obwohl jeder Palettenwagen im beschrie
benen Ausführungsbeispiel lediglich ein einziges Antriebs
rad aufweist, ist es für den Fachmann offensichtlich, daß
zwei oder mehr Antriebsräder mit einem Palettenwagen verbun
den sein können und gleichzeitig zwischen den Antriebs- und
neutralen Nichtantriebsstellungen bewegt werden können. Auf
grund der zwischen dem Antriebsrad und dem drehbaren An
triebsrohr erreichten gesteuerten Antriebskraft ist es
nicht erforderlich, übliche Beschleunigungs- und Verzöge
rungsnocken oder eine äußerst lange Sammelstange vorzu
sehen, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist, wobei
ein Luftkissendämpfer 71 zur Steuerung der Beschleunigung
eines Palettenwagens geeignet ist, wenn er eine Arbeits
station verläßt.
Claims (21)
1. Spurgeführtes, leichtes Palettenwagensystem mit einem
Paar länglicher, beabstandeter paralleler Schienen,
einem sich längs der Schienen erstreckenden, drehbaren
Antriebsrohr, mindestens einem sich längs der Schienen
bewegbaren Palettenwagen, mindestens einem Antriebsrad
am Palettenwagen, das mit dem drehbaren Antriebsrohr
in Eingriff bringbar ist, einer Einrichtung, um das
Antriebsrad gegen das Antriebsrohr zu drücken und das
Antriebsrad schwenkbar zu befestigen, um seinen Winkel
relativ zum Antriebsrohr zu ändern, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung zur Festlegung des Paletten
wagens auf den Schienen, wodurch sich der Paletten
wagen nicht in einer Richtung normal bzw. senkrecht
zur Länge der Schiene bewegen kann, wodurch die das
Antriebsrad gegen das drehbare Antriebsrohr drückende
Kraft unabhängig vom Gewicht der Last auf dem Paletten
wagen konstant bleibt.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schienen obere und untere Führungsflächen aufwei
sen, und am Palettenwagen an gegenüberliegenden Seiten
mehrere Paare beabstandeter Führungsrollen befestigt
sind, die die oberen und unteren Führungsflächen bei
der Schienen in Eingriff nehmen.
3. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Sam
meleinrichtung am Palettenwagen, die durch einen vor
herigen Palettenwagen betätigbar ist, um eine Bewegung
des Antriebsrades in eine neutrale, antriebsfreie Hal
teposition für den Palettenwagen zu bewirken, wenn der
Palettenwagen eine zum vorherigen Palettenwagen benach
barte Position erreicht, und um wahlweise eine Halte
einrichtung an einer Stelle längs der parallelen
Schienen zu betätigen, um die Sammeleinrichtung zum
Anhalten des Palettenwagens zu bedienen.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die wahlweise betätigbare Halteeinrichtung an einer
Stelle einen schwenkbaren, in eine Bahn eines der Sam
meleinrichtung zugeordneten Teils bewegbaren Anschlag
umfaßt.
5. Spurgeführtes Palettenwagensystem, gekennzeichnet
durch erste und zweite Spureinrichtungen, die jeweils
ein Ende aufweisen, und die Enden zueinander beab
standet sind, ein Paar drehbarer Antriebsrohre, die
jeweils einer Spureinrichtung zugeordnet sind und in
einem allgemein kegelstumpfförmigen Ende enden, das
sich über das Ende der zugeordneten Spureinrichtung
hinaus erstreckt, mindestens einen längs der Spurein
richtung bewegbaren Palettenwagen mit einem schwenkbar
befestigten Antriebsrad, das federvorgespannt mit
einem der drehbaren Antriebsrohre in Eingriff steht,
um eine Linearbewegung des Palettenwagens längs der
zugeordneten Spureinrichtung zu bewirken, und eine
schwenkbar befestigte, um eine Schwenkachse schwingen
de Einrichtung zur Aufnahme des Palettenwagens von
einer Spureinrichtung und zur Überführung des Paletten
wagens auf die andere Spureinrichtung, wobei die
Schwenkachse relativ zu den Spureinrichtungen und den
drehbaren Antriebsrohren ausgerichtet ist, wodurch
sich das Antriebsrad des Palettenwagens von dem allge
mein kegelstumpfförmigen Ende eines Antriebsrohres
weg- und zu dem allgemein kegelstumpfförmigen Ende des
anderen Antriebsrohres bei der Überführungsbewegung
des Palettenwagens zwischen den Spureinrichtungen hin
bewegt.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Spureinrichtungen ein Paar beabstandeter
Schienen aufweist, und die um eine Achse schwingende
Einrichtung einen Rahmen mit einem Paar Schienen um
faßt, der zwischen zwei Stellungen, die zu jedem Paar
Schienen jeder der Spureinrichtungen ausgerichtet
sind, bewegbar ist, wobei am Rahmen eine lösbare Ein
richtung vorgesehen ist, um den Palettenwagen an den
Schienen des Rahmens während der Überführung des Palet
tenwagens von einer Spureinrichtung zur anderen Spur
einrichtung in einer Stellung zu halten.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spureinrichtungen in der gleichen Höhe angeordnet
sind, und daß der Rahmen um eine vertikale Achse
schwenkbar ist.
8. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spureinrichtungen übereinander angeordnet sind,
und daß der Rahmen um eine horizontale Achse schwenk
bar ist.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Antriebsrad des Palettenwagens mit der Oberseite
des der oberen Spureinrichtung zugeordneten drehbaren
Antriebsrohres und mit der Unterseite des der unteren
Spureinrichtung zugeordneten drehbaren Antriebsrohres
in Eingriff tritt, und daß die Antriebsrohre sich in
entgegengesetzte Richtungen drehen, wodurch der Palet
tenwagen auf der unteren Spureinrichtung rückwärts ge
führt wird.
10. Spurgeführtes Palettenwagensystem, umfassend beabstan
dete Schienen bestimmter Länge zum Tragen von längs
diesen bewegbaren Palettenwagen, ein sich längs der
beabstandeten Schienen erstreckendes drehbares An
triebsrohr zum Antrieb der Palettenwagen längs der
Schienen und eine Tragrahmenkonstruktion, gekennzeich
net durch eine Modulkonstruktion, wobei eine Modulein
heit ein Paar allgemein U-förmige Querrahmenteile tra
gende Abschnitte der beabstandeten Schienen benachbart
zu den Schienenabschnittsenden und weitere Befesti
gungslager zum Lagern eines Abschnitts des Antriebs
rohres benachbart zu gegenüberliegenden Enden des
Antriebsrohrabschnitts umfaßt, wodurch irgendeine
Anzahl von Moduleinheiten zur Ausbildung einer ge
wünschten Gesamtlänge für das Gesamtsystem oder eines
Teils davon aneinandergebaut werden kann.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
Seitenwände zum Umschließen der Seiten einer Modulein
heit vorgesehen sind, und das Mittel zum Anbringen der
Seitenwände an transversalen Rahmenteilen vorgesehen
sind.
12. System nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine Be
festigungsplatte zum Verbinden von zwei Moduleinhei
ten, die mehrere vorgeformte Öffnungen besitzt, und
durch eine Höheneinstelleinrichtung, die sich von den
Rahmenteilen nach unten erstreckt und in den Öffnungen
angeordnet werden kann, wodurch benachbarte Rahmen
teile genau im Abstand zueinander und in der Höhe ein
stellbar sind, um die Schienenabschnitte und die An
triebsrohrabschnitte benachbarter Moduleinheiten auszu
richten.
13. Spurgeführtes, leichtes Palettenwagensystem aus Modul
einheiten, gekennzeichnet durch beabstandete Schienen
bestimmter Länge zum Tragen längs diesen bewegbaren
Palettenwagen, ein sich längs der beabstandeten Schie
nen erstreckendes Antriebsrohr zum Antrieb eines Palet
tenwagens längs der Schienen nach vorne, wobei der Pa
lettenwagen die Schienen in Eingriff nehmende Halteein
richtungen und eine Anhalterolle, mindestens ein
schwenkbares Antriebsrad am Palettenwagen zur In
eingriffnahme des drehbaren Antriebsrohres, eine Ein
richtung, um das Antriebsrad gegen das Antriebsrohr zu
drücken und das Antriebsrad schwenkbar zu befestigen,
um seinen Winkel relativ zum Antriebsrohr zu ändern,
umfaßt, wobei die Einrichtung eine dem Antriebsrad zu
geordnete Führungsrolle, eine Tragrahmenkonstruktion
und eine Anordnung zum Anhalten und Starten des Palet
tenwagens umfaßt, wobei weiter die Anordnung eine Be
festigungsgrundplatte, ein an der Befestigungsgrund
platte angelenktes Teil mit Steuerflächen und einen
daran angebrachten, zwischen einer ersten und einer
zweiten Position bewegbaren Haltestoßdämpfer, eine Ein
richtung zum Verschieben des schwenkbaren Teils zwi
schen den Positionen, einen an der Befestigungsgrund
platte in der Bahn der Führungsrollen befestigten Ver
zögerungsstab und einen Beschleunigungsstab, umfaßt,
wobei die Führungsrolle den Verzögerungsstab in Ein
griff nimmt, um das Antriebsrad zu verschwenken und um
den Winkel zwischen dem Antriebsrad und dem Antriebs
rohr und die Geschwindigkeit des Palettenwagens zu ver
mindern; wobei weiter das verschwenkte Teil zwischen
dem Verzögerungsstab und dem Beschleunigungsstab ange
ordnet ist, und in der ersten Stellung die Steuerflä
chen zur Ineingriffnahme der Führungsrollen angeordnet
sind, und der Winkel zwischen dem Antriebsrohr und dem
Antriebsrad nahezu 0° beträgt, und die Palettenwa
gen-Halterolle mit dem Haltedämpfer in Eingriff steht,
wodurch eine Vorwärtsbewegung des Palettenwagens ver
hindert wird, und das verschwenkte Teil in der zweiten
Stellung den Haltedämpfer aus der Bahn der Halterolle
bewegt, und die Führungsrolle von den Steuerflächen
des verschwenkten Teils freigibt, wodurch sich die Füh
rungsrolle zum Beschleunigungsstab hinbewegen kann,
und sich das Antriebsrad verschwenkt, um den Winkel
zwischen dem Antriebsrad und dem Antriebsrohr zu ver
größern und die Geschwindigkeit des Palettenwagens zu
steigern; und wobei jede der Moduleinheiten
Befestigungsmittel für die Befestigungplatte aufweist,
die sich über deren Länge erstrecken, um eine Befesti
gung der Anordnung an irgendeiner Stelle längs der Län
ge des Systems zu ermöglichen, wobei die Befestigungs
mittel ein Paar längliche, im Querschnitt C-förmige
Teile umfassen.
14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
das schwenkbare Teil in der ersten Stellung federvor
gespannt ist.
15. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsplatte und die länglichen, im Quer
schnitt C-förmigen Teile ausrichtbare Öffnungen zur
Aufnahme von Bolzen aufweisen, um die Befestigungs
platte an den Befestigungsmitteln zu befestigen.
16. System nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen
Verriegelungsmechanismus, der einen schwenkbaren Rie
gel und Mittel zum Vorspannen des Riegels in einer
ersten Stellung umfaßt, wobei eine sich vorwärts be
wegende Rolle der Palettenwagenhaltevorrichtung mit
dem Riegel in Eingriff tritt, bevor die Halterolle mit
dem Haltedämpfer in Eingriff tritt, und den Riegel
gegen die Mittel zum Vorspannen zu einer zweiten Stel
lung dreht, damit sich die Rolle der Haltevorrichtung
darüber hinaus bewegen kann, und die Mittel zum Vor
spannen den Riegel zur ersten Stellung zurückbewegen,
um eine Rückwärtsbewegung des Palettenwagens zu ver
hindern.
17. Spurgeführtes, leichtes Palettenwagensystem gekenn
zeichnet durch eine obere Spureinrichtung und eine
untere Spureinrichtung, bestehend aus einer Länge beab
standeter Schienen zum Tragen sich längs bewegender
Palettenwagen, durch drehbare, sich längs der beab
standeten Schienen der oberen und unteren Spurein
richtung erstreckende Antriebsrohre zum aufeinander
folgenden Antrieb des Palettenwagens längs der Spurein
richtungen nach vorne, eine Tragrahmenkonstruktion und
eine Überführungseinrichtung, um die Palettenwagen von
der oberen Spureinrichtung zur unteren Spureinrichtung
zu überführen, wobei die Überführungseinrichtung eine
drehbar gelagerte Welle, beabstandete Schienen zur Auf
nahme eines sich bewegenden Palettenwagens von der
oberen Spureinrichtung und zur Überführung des Palet
tenwagens zur unteren Spureinrichtung umfaßt, wobei
weiter jede Schiene vier Flächen, d. h. zwei Seitenflä
chen, eine obere und eine untere Fläche, aufweist, und
der Palettenwagen eine Haltevorrichtung zur Ineingriff
nahme der Flächen der Schienen hat, um irgendeine Bewe
gung des Palettenwagens relativ zu den Schienen mit
Ausnahme in Längsrichtung zu verhindern.
18. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Überführungsvorrichtung Gewichte angeordnet
sind, um dem Gewicht des Palettenwagens während der
Überführung entgegenzuwirken.
19. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
die Überführungsvorrichtung sich um 180° dreht.
20. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß
an gegenüberliegenden Seiten der Überführungsvorrich
tung und der Tragrahmenkonstruktion Mittel vorgesehen
sind, um eine Drehung über 180° hinaus zu verhindern.
21. Spurgeführtes Palettenwagensystem, umfassend beabstan
dete Schienen bestimmter Länge zum Tragen von längs
diesen bewegbaren Palettenwagen, ein sich längs der
beabstandeten Schienen erstreckendes, drehbares An
triebsrohr zum Antrieb der Palettenwagen längs der
Schienen und eine Tragrahmenkonstruktion, gekennzeich
net durch eine Modulkonstruktion, wobei eine
Moduleinheit ein Paar allgemein U-förmige Querrahmen
teile tragende Abschnitte der beabstandeten Schienen
benachbart zu den Schienenabschnittsenden und weiter
Befestigungslager zum Lagern eines Abschnitts des An
triebsrohres benachbart zu gegenüberliegenden Enden
des Antriebsrohrabschnitts umfaßt, wodurch irgendeine
Anzahl von Moduleinheiten zur Ausbildung einer ge
wünschten Gesamtlänge für das Gesamtsystem oder eines
Teils davon aneinandergebaut werden kann, wobei weiter
eine Halteanordnung, um das Anhalten des Palettenwa
gens an irgendeiner gewünschten Stelle zu steuern und
eine Einrichtung zum Befestigen der Halteanordnung an
irgendeiner Stelle längs des Systems vorgesehen ist,
die eine Befestigungplatte für die Halteanordnung und
sich längs einer Moduleinheit erstreckende Befesti
gungsteile zur Aufnahme von Antriebsmitteln, die eine
Befestigungsplatte an den Befestigungsteilen festle
gen umfaßt.
Applications Claiming Priority (2)
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| US07/213,242 US4922831A (en) | 1988-06-29 | 1988-06-29 | Lightweight car-on-track system |
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