DE2241C - Kreiswipper zum Entladen von Eisenbahnwagen - Google Patents
Kreiswipper zum Entladen von EisenbahnwagenInfo
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- DE2241C DE2241C DENDAT2241D DE2241DA DE2241C DE 2241 C DE2241 C DE 2241C DE NDAT2241 D DENDAT2241 D DE NDAT2241D DE 2241D A DE2241D A DE 2241DA DE 2241 C DE2241 C DE 2241C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
1878.
Klasse 20.
C. KAPPESSER in ESSEN a. d. Ruhr. Kreiswipper zum Entladen von Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1878 ab.
Der Kreiswipper setzt sich aus mehreren geschlossenen Ringen, deren Mittelpunkte durch
genügende Aussteifungen in gerader Linie erhalten werden, zusammen. Dieses Ringsystem,
einen durchbrochenen Cylinder bildend, ist durch Tragrollen unterstützt und durch seitliche
Führungsrollen gegen eine Verschiebung seiner Mittellinie gesichert. Zwei durchgehende, mit
Laufschienen in normaler Spurweite armirte Langträger, lassen den Wipper die zu entleerenden
Waggons aufnehmen. Durch Wahl der Durchmesser der Ringe und der Schienenoberkante
unter deren Mittelpunkt hat man es in der Hand, den Schwerpunkt des ganzen Systems
sowohl bei be- als auch entladenen Wagen in die günstigste Entfernung vom Drehungsmittelpunkte
zu bringen, wobei also die Schwerpunktswege beim Drehen die kürzesten werden, mithin
die geringste Arbeit erfordern.
Die Feststellung der Waggons im Wipper geschieht durch Klauen, welche auf die Längsseiten
des Waggons angedrückt und in dieser Stellung erhalten werden. Die Klauenhebel einer
jeden Langseite sind auf einer gemeinschaftlichen, drehbaren Axe befestigt und diese Axen
durch combinirte Zugapparate zu heben und zu senken. Die Wahl des Hubes der Zugapparate
ermöglicht es, die Tatzen der Hebel in jede Höhe zu bringen und beliebig festzuhalten, wodurch
die Höhendifferenzen der Waggons der verschiedenen Eisenbahnverwaltungen kein Hindernifs
mehr bieten. Im Ruhezustande des Wippers sind die Axen gehoben und die Hebel
zurückgeschlagen. Letztere werden, nachdem der Waggon eingefahren, an die Längswände
desselben angelehnt, die Axen mit den daraufsitzenden Hebeln nach unten gedrückt und festgehalten,
wobei dann der Wagen durch die Tatzen der Hebel unverrückbar auf den Schienen festgehalten wird und gedreht werden kann.
Die Drehung des Wippers kann sowohl durch thierische, wie elementare Kräfte erfolgen, jedoch
wird sich hierzu bei Massen-Entladungen, wofür ja überhaupt der Wipper nur am Platze ist,
wohl am besten Wasser unter hohem Druck eignen, wobei dann auch die Festhaltung der
Waggons durch hydraulische Apparate zu bewirken wäre.
Zur weiteren Verdeutlichung diene beifolgende Zeichnung, auf welcher in verschiedenen Ansichten
und Schnitten ein solcher Wipper zur Kohlenverladung in Seeschiffe dargestellt ist,
wobei das Vorhandensein einer Hochdruckwasserleitung vorausgesetzt wird.
Vier, aus U-Eisen hergestellte und durch T- und Winkeleisen unter sich verbunden, durch
Blech verstärkte Ringe A A, B und B bilden das eigentliche Kreiswippergerippe. Jeder Ring
ist durch eine Tragwelle C unterstützt und sind die beiden mittleren Ringe BB durch Leitrollen
DD geführt. Die Ringe BB tragen symmetrisch vom Mittelpunkte aus die vier hydraulischen,
doppeltwirkenden Apparate E E, welche untereinander communiciren und durch einen seitwärts
aufgestellten Steuerapparat F, mit welchem sie, um die Drehung des Wippers zu gestatten,
mit zwei Gummischläuchen verbunden sind, gleichzeitig in Betrieb gesetzt werden. Die gerade
geführten Kreuzköpfe der Apparate an den gleichen Längsseiten sind durch eine in den
Köpfen drehbare Axe G verbunden, welche die auf ihnen festgekeilten Klemmhebel H tragen.
Beim Einfahren der Waggons sind die Hebel H hochgehoben und zurückgeschlagen, um allen
Verschlufstheilen, Bremsersitzen etc. freien Durchgang zu gestatten; ist der Wagen eingefahren,
so werden die Hebel an die Seitenwände angelehnt, hierauf die Zugapparate E E durch
den gemeinschaftlichen Steuerapparat in Function gesetzt, wodurch die Klauen der Hebel H auf
die Seitenwände des Waggons geprefst und derselbe hierdurch festgehalten und fixirt. Nach
Entleeren des Waggons, wenn der Wipper wieder in seinen normalen Stand zurückgekehrt,
werden die Apparate E E umgesteuert, hierdurch die Hebel gehoben, und zurückgeschlagen,
wodurch wieder freier Durchgang für den Waggon geschaffen ist.
Die beiden äufseren Ringe A A sind mit Kettenrollen zur Aufnahme der Zug- und Gegengewichtsketten
versehen. Die Anbringung eines Gegengewichtes bezweckt die Verlegung des Schwerpunktes des ganzen Wippersystems auf
die, dem Zug entgegengesetzte Seite von der verticalen Mittellinie aus, um die Zugapparate
nur nach einer Richtung zu beanspruchen, Stöfse in den Zugketten, die sonst durch die
stetige Veränderung der Lage des Schwerpunktes beim Entladen des Waggons wohl nicht zu umgehen,
zu vermeiden und ein labiles Gleichgewicht
Claims (1)
- nicht aufkommen zu lassen. Im Ruhezustande des Wippers sind die Gegengewichte / ausgelöst, indem sie sich aufsetzen, treten jedoch bei der geringsten Bewegung der Zugapparate in Wirksamkeit. Die beiden hydraulischen, einfach wirkenden Zugapparate K, welche untereinander communiciren und durch einen gemeinschaftlichen Steuerapparat L bedient werden, gestatten die Drehung und Festhaltung des Wippers in jeder beliebigen Stellung innerhalb der Winkel von ο bis 180 °. Um eine gedrängte Bauart zu erzielen, sind sowohl für die Zugapparate, wie auch für die Gegengewichte, Rollenpaare eingeschaltet.Um das Zerkleinern der Kohlen durch hohes Fallen zu verhindern, ist der innere, obere Theil des Wippers als Sammeltrichter geformt und seitlich eine entsprechend geformte Schutzwand angebracht, so dafs der Austritt der Kohlen erst nach einer Drehung von ca. 1200 stattfindet, und selbe dann auf einer sanft geneigten Ebene weiter geführt werden.Patent-Anspruch: Die Anwendung des Kreiswippers auf Eisenbahnwaggons jeder Banart, sowie die Festhaltung derselben im Wipper, wodurch es ermöglicht ist, den Waggon um seine Längsaxe bis zu i8o° zu drehen, in jeder beliebigen Stellung innerhalb des Drehwinkels festzuhalten und so seine Entleerung mit geringem Zeit- und Kraftaufwande und bei möglichster Schonung der Ladung zu bewerkstelligen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2241C true DE2241C (de) |
Family
ID=281594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2241D Active DE2241C (de) | Kreiswipper zum Entladen von Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2241C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114142B (de) * | 1959-04-17 | 1961-09-21 | Dortmunder Brueckenbau C H Juc | Rundkipper fuer Eisenbahnwaggons |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1114142B (de) * | 1959-04-17 | 1961-09-21 | Dortmunder Brueckenbau C H Juc | Rundkipper fuer Eisenbahnwaggons |
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