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DE22417C - Bremse für Eisenbahnwagen - Google Patents

Bremse für Eisenbahnwagen

Info

Publication number
DE22417C
DE22417C DENDAT22417D DE22417DA DE22417C DE 22417 C DE22417 C DE 22417C DE NDAT22417 D DENDAT22417 D DE NDAT22417D DE 22417D A DE22417D A DE 22417DA DE 22417 C DE22417 C DE 22417C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
brake
lever
shaft
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22417D
Other languages
English (en)
Original Assignee
II. IVEY und J. H. CRADDOCK in London
Publication of DE22417C publication Critical patent/DE22417C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch blocks, skids, or like track-engaging shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bremse für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1882 ab.
Die vorliegende Bremsvorrichtung wird durch Drehen eines Handrades, welches durch eine mit ihm verbundene Kette auf den Hebel A einwirkt, in Thätigkeit versetzt. Dieser Hebel ist am unteren Rahmenwerk B des Waggons durch einen Bolzen drehbar befestigt. Der andere Arm A 2 dieses Hebels A steht mit einer in ihrer Längsrichtung gleitenden Stange C, die wir mit Bremsstange bezeichnen, mittelst der beiden Stangen D in Verbindung. Die Bremsstange C gleitet in den an jedem Ende des Wagens angebrachten Führungen E und ist ebenfalls mit zwei Verbindungsstangen F versehen, welche Bewegung auf den auf der Welle H sitzenden Hebel G übermitteln. Diese Welle H trägt zwei doppelte Hebelarme L von denen jeder durch eine Verbindungsstange J mit je einem auf der Welle L sitzenden Winkelhebel K in Verbindung steht; diese Winkelnebel K sind durch den Hebel N und zwei an dem letzteren sitzende Verbindungsstangen JV1 mit den beiden Hemmschuhen O verbunden. Jeder dieser Hemmschuhe hängt an je einem verticalen Gelenk P, der wieder drehbar auf der zwischen den Tragstangen Q1 angebrachten Welle Q sitzt. Um die Abnutzung der Hemmschuhe O ausgleichen zu können, construirt man die Verbindungsstange J am besten in zwei Theilen /1J2, von denen der eine in den anderen hineingeschranbt werden kann, so dafs durch Drehen eines derselben die Länge der Verbindungsstange J variirt und infolge dessen der Angriff des betreffenden Hemmschuhes justirt werden kann.
Jeder der doppelten Hebelarme /wird aufserdem noch mit dem Ende einer Stange R verbunden, deren anderes Ende mit einer federnden Stange oder Platte S in Verbindung steht, die unten an einem Bremsklotz T befestigt ist. Dieser Bremsklotz T sitzt mit dem den Hemmschuh O tragenden Hebel P drehbar auf derselben Welle und prefst beim Niederdrücken gegen die Schienenoberfläche. Die Stangen oder Platten S zwischen den Bremsklötzen T und Verbindungsstangen R werden deshalb elastisch gemacht, damit die Klötze jeder Unregelmäfsigkeit der Schienenoberfläche nachgeben können. R1R2R3 sind Hebelstangen, durch welche die Stangen oder Platten S an den beiden Seiten eines jeden Rades mit einander verbunden werden, um beide Bremsklötze rechtzeitig in Wirkung zu setzen.
Beim Bremsen wird der Arm A1 des Kniehebels A hochgehoben, wodurch die Gleitstange C nach rechts zurückgezogen wird, die dann durch die Verbindungsstangen F den Hebel G zurückdreht und dadurch die Welle H mit den doppelten Hebelarmen / in gleicher Richtung umdreht. Die letzteren ziehen dadurch die Verbindungsstangen/und R an, wobei die Stange/ durch den aus Kniehebel K und Zugstangen N und M1 bestehenden Bremsmechanismus die Hemmschuhe O gegen das Rad prefst, während die Stange R durch ihren federnden Verbindungstheil S die Bremsklötze T gegen die Schiene drückt.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die durch Zeichnung dargestellte Eisenbahnbremse, im wesentlichen gekennzeichnet durch:
    ι. die vom Winkelhebel A aus mittelst der Verbindungsstangen D in Bewegung gesetzte, in ihrer Längsrichtung verschiebbare Bremsstange C, durch welche mittelst der Verbindungsstangen F der Hebel G die Welle H gedreht wird, um durch den aus den doppelten Hebeln /, den justirbaren Stangen J, den Winkelhebeln K und N und Stangen JV' bestehenden Zwischenmechanismus die Hemmschuhe O in und aufser Thätigkeit zu setzen;
    die Verbindung der doppelten Hebel / mit den Stangen JR, welche auf die mit den Stangen R verbundenen federnden Platten oder Stangen S einwirken, um die Bremsklötze T in und aufser Thätigkeit zu bringen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22417D Bremse für Eisenbahnwagen Active DE22417C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22417C true DE22417C (de)

Family

ID=299051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22417D Active DE22417C (de) Bremse für Eisenbahnwagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE22417C (de)

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